DHV-Newsletter 3/2019

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Hochschulpolitik


Streit um Promotionsrecht für Fachhochschulen

Die Fraktionen von CDU und FDP im Landtag von Nordrhein-Westfalen wollen das Promotionsrecht einzelnen Fachbereichen des neu zu gründenden "Promotionskollegs für angewandte Wissenschaften" verleihen. Dies soll gelten, wenn "im Verhältnis zum Maßstab der Universitäten in staatlicher Trägerschaft die wissenschaftliche Gleichwertigkeit gewährleistet" sei. Das Promotionskolleg soll aus dem heutigen Graduierteninstitut NRW hervorgehen. Eine externe Evaluation soll die Qualität sicherstellen. Die qualitative Beurteilung soll über den Wissenschaftsrat erfolgen.

Während die Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen und der Hochschullehrerbund den Vorstoß der Regierungsfraktionen begrüßten, lehnte ihn der Landesverband Nordrhein-Westfalen im Deutschen Hochschulverband (DHV) ab. "Das ist ein falsches Signal und eine nicht notwendige Regelung, die keineswegs die Qualität der Promotionen sichert, sondern die bestehende hohe Qualität der Promotionen in Nordrhein-Westfalen in Zukunft ohne Grund verwässert", erklärte der Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im DHV, Professor Christian von Coelln. "Das Promotionsrecht muss Alleinstellungsmerkmal der Universitäten und ihnen gleichstehender Hochschulen bleiben." Die Öffnung des Promotionsrechts für Fachhochschulen führe zu einer Einebnung der verschiedenen Hochschularten, einer Verwischung ihrer unterschiedlichen Aufgaben in Ausbildung und Wissenschaft und damit zu einer Schwächung des deutschen Wissenschaftssystems insgesamt.

Statt das Promotionsrecht auszudehnen, müsse deshalb die Zusammenarbeit zwischen Fachhochschulen und Universitäten intensiviert werden, ohne ihre Profile weiter aufzuweichen. "Eine Notwendigkeit, das Promotionsrecht zu öffnen, gibt es nicht", hob von Coelln hervor. "Das bestehende kooperative Promotionsverfahren genügt den Anforderungen in der Praxis und ist ein gelungener Weg, Fachhochschulprofessorinnen und –professoren als Betreuerinnen und Betreuer bzw. Prüferinnen und Prüfer in Zusammenarbeit mit der Universität am Promotionsverfahren mitwirken zu lassen."
Zum Antrag von CDU- und FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMD17/5081&quelle=alle

Zur DHV-Presseerklärung:
https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=302

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Universität "assoziiert" erste FH-Professorin

Als erste Universität in Baden-Württemberg hat die Universität Hohenheim eine Professorin einer Hochschule für angewandte Wissenschaften assoziiert. Eine solche Möglichkeit sieht das Landeshochschulgesetz vor. Auf Grund dieses Modells kann Petra Kluger, Professorin für technische Biologie, laut Mitteilung der Universität künftig auch Forschungsgelder einwerben. Weitere Assoziierungen sollen folgen.

Als neue Form der Kooperation ist die Assoziierung einer Mitteilung der Universität zufolge als dauerhafte Zusammenarbeit von mindestens zehn Jahren angelegt. Die assoziierten Professuren würden formal in die Doktorandenbetreuung der Universität eingegliedert. Von Rechten und Pflichten wie der Gremienarbeit oder anderen Formen der akademischen Selbstverwaltung seien die assoziierten Kolleginnen und Kollegen entbunden.

Auch in der Vergangenheit habe die Universität Hohenheim bereits die verfügbaren rechtlichen Möglichkeiten genutzt, um die Türen der Universität für Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Forschung zu öffnen. Bislang sei dies jedoch mit einigen Nachteilen verbunden gewesen: So hätten Universitäts- und Fachhochschulprofessorinnen und -professoren in der Vergangenheit bereits die Möglichkeit zur sogenannten "Kooptation" gehabt, um Doktorandinnen und Doktoranden gemeinsam auszubilden. Für die Professorinnen und Professoren der Fachhochschulen hätten dann aber auch alle Rechten und Pflichten der jeweiligen Fakultät gegolten.

Speziell in Hohenheim habe es deshalb die sogenannte Tandem-Betreuung gegeben. Dabei übernahmen "forschungsstarke" Professorinnen und Professoren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Zweitbetreuung von Doktorandinnen und Doktoranden. Eine "Zusammenarbeit auf Augenhöhe" sei dabei laut Universität aber nicht möglich gewesen. Das sei vor allem dann der Fall gewesen, wenn es darum gegangen sei, Forschungsgelder zu beantragen.
https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews%5Btt_news%5D=42956

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Foto: sachsen-anhalt.de

DHV-Ministerranking: Willingmann vor Bauer und Fegebank

Professor Armin Willingmann (SPD), Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, ist von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zum "Wissenschaftsminister des Jahres" gewählt worden. Seine hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Zwei Minus" (2,44) am besten bewertet. Auf Platz zwei folgt die Wissenschaftsministerin der Jahre 2013, 2015 und 2016, Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) aus Baden-Württemberg, mit der Note 2,59. Dritter wurde Hamburgs Senatorin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) (Note 2,64).

Zum neunten Mal wurde der/die "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den mehr als 31.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 12. Dezember 2018 nahmen 3.667 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil. Für das DHV-Ministerranking wurden sie gefragt, inwieweit sie die Bundesministerin bzw. die Landesministerinnen und –minister als geeignet für ihr Amt ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von "ideale Besetzung" (Note 1) bis "denkbar schlechteste Besetzung" (Note 6) angeben. Insgesamt sahen nur sieben Prozent ihre Ministerinnen und Minister als "ideale Besetzung", aber 15 Prozent als sehr schlechte bzw. denkbar schlechteste Besetzung. Die durchschnittliche Bewertung entspricht mit einem "Befriedigend minus" (3,23) der Stufe "eher gute Besetzung".

Als eine eher schlechte Besetzung empfinden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) (Note 4,03). Gemeinsam mit der mecklenburg-vorpommerschen Ministerin Birgit Hesse (SPD) (Note 4,08) und dem rheinland-pfälzischen Minister Professor Konrad Wolf (SPD) (Note 4,12) bildet sie das Schlusstrio im diesjährigen Ministerranking, das vom Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn wissenschaftlich begleitet wurde.

Der "Wissenschaftsminister des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft geehrt, die am 8. April 2019 am Vorabend des 69. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird.
Zu den vollständigen Ranking-Ergebnissen, die in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" veröffentlicht worden sind:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2019.pdf

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Foto: uni-wuppertal.de

Lambert Koch ist "Rektor des Jahres"

Professor Lambert T. Koch, Rektor der Universität Wuppertal, erhält zum vierten Mal die Auszeichnung "Rektor des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum elften Mal vergibt. Der Ökonom hatte bereits in den Jahren 2011, 2014 und 2017 die vom DHV verliehene Auszeichnung zuerkannt bekommen. Im Rektorenranking des DHV hatte er seit 2010 sechs Mal Platz zwei belegt.

Mit dem von Santander Universitäten im Rahmen der Kooperation mit dem DHV gestifteten Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den mehr als 31.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 12. Dezember 2018 nahmen 5.305 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Mit der Prädikatsnote 1,39 erzielte Professor Koch die Bestbewertung. Denkbar knapp hinter Koch folgt Professor Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster und Vorjahressieger, mit einer Note von 1,57 auf Position zwei. Auf Rang drei und vier folgen der "Rektor/Präsident des Jahres 2016" und Rektor der Universität Hohenheim, Professor Stephan Dabbert, mit einer Bewertung von 1,58 und der Rektor der Universität Bonn, Professor Michael Hoch, mit einer Bewertung von 1,73. Platz 5 teilen sich der Rektor der RWTH Aachen, Professor Ulrich Rüdiger, und der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler, mit einer Note von 1,86.

Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber als geeignet zur Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von "ideale Besetzung" (Note 1) bis "denkbar schlechteste Besetzung" (Note 6) angeben. Über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemittelt, erhielten die deutschen Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten von den Lehrenden die Durchschnittsnote "Befriedigend plus" (2,65).

Der Preis "Rektor des Jahres“ wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 8. April 2019 am Vorabend des 69. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.
Zu den vollständigen Ranking-Ergebnissen, die in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" veröffentlicht worden sind:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2019.pdf

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Foto: privat

Wiebke Gehm ist "Studentin des Jahres"

Wiebke Gehm wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als "Studentin des Jahres" ausgezeichnet. Die 24-jährige Studentin der Humanmedizin an der Universität Rostock ist leitendes Mitglied der studentischen Initiative "TNA - Tommy nicht allein", die schwer erkrankte Kinder in der Rostocker Kinderklinik ehrenamtlich betreut.

Die Initiative der Rostocker Medizinstudierenden um Wiebke Gehm wurde im Jahr 2015 für den Namensgeber Tommy ins Leben gerufen – einen kranken Jungen, der stationär in der Universität Rostock behandelt wurde. Der Schwerpunkt von "TNA" liegt auf der ehrenamtlichen Betreuung von schwerkranken Kindern, für deren Eltern eine dauerhafte Anwesenheit in der Klinik nicht möglich ist oder die während der Betreuung eine kurze Auszeit benötigen. Die Studierenden können rund um die Uhr das ganze Jahr über angefordert werden und beschäftigen die Kinder mit Unterhaltungen und Spielen.

"Frau Gehm zeichnet sich durch ein hohes ehrenamtliches Engagement für Kinder im Krankenhaus mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder in sozialen Notlagen aus. Dies allein wäre schon auszeichnungswürdig. Die Initiative ‚TNA – Tommy nicht allein' ermöglicht jedoch ein einzigartiges und innovatives Betreuungsangebot für Kinder im Krankenhaus, das hoffentlich viele Nachahmer findet. Deshalb ehren wir Frau Gehm auch stellvertretend für die Initiative", erklärten DHV und DSW gemeinsam.

Der Preis "Studentin des Jahres" wird auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 8. April 2019 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet wird.

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Quelle: istockphoto.com

HRK will selber gute Lehre fördern und organisiseren

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich gegen die Einrichtung einer "Deutschen Lehrgemeinschaft" ausgesprochen. Für die Weiterentwicklung des Qualitätspakts Lehre sei unter anderem auch eine eigenständige externe Förderorganisation in der Diskussion. Der entscheidende Faktor, um die Qualität der Lehre zu sichern und innovativ weiter zu entwickeln, sei jedoch eine starke Grundfinanzierung. "Wettbewerbe um zusätzliche Mittel für die Lehre können ergänzende Impulse ermöglichen. Sie dürfen aber nicht dazu führen, dass Verantwortung für Qualitätssicherung und -entwicklung aus den Hochschulen ausgelagert wird. Die Hochschulen selbst müssen, wollen und können diese Aufgabe eigenverantwortlich übernehmen", erklärte HRK-Präsident Professor Peter-André Alt am 13. März 2019 vor der Presse in Berlin. An Stelle einer eigenen neuen Förderorganisation externen Charakters wäre aber eine von der HRK organisierte Plattform für den Austausch über gute Lehre und begleitende Forschung vorstellbar.

Der HRK-Senat bekräftigte darüber hinaus erneut, dass Bund und Länder im Rahmen des Hochschulpakts die Mittel für die Hochschulen jährlich jeweils um drei Prozent steigern sollten. Die Länder sollten den Hochschulen gemeinsam mit dem Bund endlich die gleichen Planungsmöglichkeiten einräumen wie der außerhochschulischen Forschung – auch mit Hilfe eines möglichst einfachen, bedarfsorientierten Schlüssels für die Mittelverteilung. Nach Auffassung der HRK darf das geplante Kriterium "Studierende in der Regelstudienzeit plus zwei Semester" nicht dazu führen, dass in den Hochschulen Auslandsaufenthalte oder innovative Konzepte für die Studieneingangsphase unter Druck gerieten. Ein weiteres potenzielles Problem sei der bürokratische Aufwand zur Berechnung der Mittelflüsse auf Grund unterschiedlicher Kriterien sowie Übergangs- und Sonderregelungen.
ttps://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-zur-kuenftigen-finanzierung-der-hochschullehre-klar-nachhaltig-bedarfsgerecht-4515/

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Plädoyer für ein Programm für anwendungsbezogene Forschung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat ein neues Förderprogramm gefordert, mit dem Hochschulen anwendungsbezogene Forschung stärker vorantreiben könnten. Die bisherige Förderung orientiere sich zu stark an der Nachfrage aus Wirtschaft und Gesellschaft. Damit verpassten die Hochschulen die Chance, neue und innovative Untersuchungsfelder, die sie selbst identifizierten, bearbeiten zu können.

Die Entschließung des HRK-Senats benennt eine Reihe von Bausteinen für das neue Programm. Geförderte Projekte müssten neben der wissenschaftlichen auch eine gesellschaftliche bzw. wirtschaftliche Relevanz haben. In das Begutachtungsverfahren sollten deshalb Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis einbezogen werden. Damit substantielle Innovationen angeregt werden können, soll das Programm, angesiedelt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine erste Laufzeit von mindestens fünf und bis zu zehn Jahren aufweisen und mit mindestens 500 Millionen Euro im Jahr ausgestattet werden.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-fordert-programm-fuer-anwendungsbezogene-forschung-4516/

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Quelle: istockphoto.com

"Frist ist Frust"-Kampagne gestartet

Der dauerhafte Einstieg des Bundes in die Hochschulfinanzierung soll dazu genutzt werden, um endlich mehr Dauerstellen zu schaffen. Das fordern die Gewerkschaften GEW und Ver.di sowie das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft. Um ihrem Petitum Nachdruck zu verleihen, haben sie am 7. März 2019 die Kampagne "Frist ist Frust" gestartet.

Stellen, die anteilig oder insgesamt aus Mitteln des Hochschulpaktes finanziert werden, sollen demnach als dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse eingerichtet werden. Die so neu zu schaffenden Dauerstellen dürften kein Ersatz für ohnehin neu zu besetzende Dauerstellen sein oder durch neue befristete Stellen an den Hochschulen im Bundesland kompensiert werden.

Um Betreuungs- und Arbeitsqualität zu sichern, dürfe es sich bei den hinzukommenden Dauerstellen nicht um Hochdeputats-Lehrstellen handeln. Die reguläre wissenschaftliche Vollzeit-Dauerstelle solle höchstens mit acht Semesterwochenstunden und in Qualifizierungsphasen mit maximal vier Semesterwochenstunden Lehrverpflichtung belegt werden.
frististfrust.net/aufruf/

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Digitalisierung I: Kultusminister legen Empfehlungen vor

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre verabschiedet. Demnach sollen die Hochschulen die organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen zur Durchführung und Unterstützung der Lehre "in der digitalen Welt" sicherstellen. Für die Digitalisierung der Hochschullehre in der strategische Gesamtentwicklung auf allen Ebenen liege die Verantwortung bei den Hochschulleitungen. Die Lehrenden sollen sich laut KMK in ihren Fachdisziplinen zum Einsatz digitaler Medien austauschen und geeignete Konzepte zur Integration digitaler Elemente in die Lehre und neuer digitaler Lern- und Lehrformate entwickeln.

Mit der Akkreditierung von Studiengängen soll darüber hinaus sichergestellt werden, dass digitale Kompetenz curricular in den Studiengängen angemessen verankert werde. Auch sei es Aufgabe der Hochschulen, durch Festlegung von Standards und Aufbau entsprechender Schnittstellen die datenschutzkonforme digitale Übermittlung von Studierendendaten zwischen Hochschulen zu ermöglichen.

Gemeinsame Aufgabe der Länder und des Bundes ist es der KMK zufolge, für die Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für eine "zielorientierte Digitalisierung" zu sorgen. Dazu gehörten beispielsweise die Förderung der Vernetzung von Ländervorhaben zur Digitalisierung in der Lehre, die Schaffung von Anreizen zur Weiterentwicklung des Lehrkräftestudiums und die Unterstützung der Entwicklung von Verfahren zur datenschutzkonformen digitalen Übermittlung von Studierendendaten durch die Länder.
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/digitalisierung-empfehlungen-fuer-hochschulen-entwickelt.html

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Digitalisierung II: Wirtschaft sieht Hochschulen unzureichend vorbereitet

Die Hochschulen sind laut einer neuen Studie des Stifterverbandes und der Unternehmensberatung McKinsey nur unzureichend auf den digitalen Wandel vorbereitet. Derzeit mangele es vor allem an Bildungsangeboten, die Zukunftskompetenzen wie komplexe Datenanalyse oder kollaboratives Arbeiten vermitteln. Für die Studie "Future Skills: Strategische Potenziale für Hochschulen" wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Start-ups in Deutschland befragt.

Laut Stifterverband und McKinsey liegt allein der Bedarf an technischen Spezialistinnen und Spezialisten in den nächsten fünf Jahren bei rund 700.000 Personen. Zusätzlich müssten rund 2,4 Millionen bereits Erwerbstätige in künftigen Schlüsselqualifikationen wie agilem Arbeiten, digitalem Lernen oder Techniken der Kollaboration weitergebildet werden. Digitale Fachkenntnisse sollten in allen Studiengängen vermittelt werden. Bei der Vermittlung von solchen Zukunftskompetenzen würden Hochschulen für Unternehmen immer bedeutender: Heute arbeite jedes vierte Unternehmen mit Hochschulen zusammen, um seine Kompetenzbedarfe zu decken. In fünf Jahren soll es mehr als jedes dritte sein.

Die Hochschulen sollten Stifterverband und McKinsey zufolge deshalb auf die digitale Transformation der Lebens- und Arbeitswelt intensiver eingehen. Universitäten und Fachhochschulen könnten Lehrinnovationen umsetzen, wie z.B. den verstärkten Einsatz von projektbasiertem Lernen oder Online-Lern-Werkzeuge. Neue, transdisziplinäre Studiengänge und andere Lehr- und Lernformate seien gefragt. Die dafür benötigen finanziellen Ressourcen müssten mehr als bisher von der Politik bereitgestellt werden.

Große Entwicklungschancen für Hochschulen biete zudem der Weiterbildungsmarkt. Hier könnten die Hochschulen neue Gruppen von Lernenden gewinnen. Um aber Digital-Spezialistinnen und -Spezialisten sowie Daten-Analystinnen und -Analysten ausbilden zu können, fehle ihnen oft selbst entsprechend ausgebildetes Personal. Potenziale ergäben sich für Hochschulen in der Weiterqualifizierung ihres Personals und in der Zusammenarbeit mit technologischen Unternehmen bei der Entwicklung von neuen Studiengängen und Weiterbildungsangeboten.
Zur Studie:
https://www.future-skills.net/file/231/download?token=QrrtpefF

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Digitalisierung III: Forderung nach Digitalisierungspauschale

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) sieht in der Einführung einer Digitalisierungspauschale ein probates Mittel, um die Digitalisierung der Hochschulen zu unterstützen. Das geht aus dem Jahresgutachten 2019 hervor, das Bundeskanzlerin Angela Merkel am 27. Februar 2019 in Berlin überreicht wurde. Die Digitalisierung des strukturell unterfinanzierten deutschen Hochschulsystems sei eine Daueraufgabe, die einer nachhaltigen Finanzierung bedürfe, so die EFI. Die Hochschulen sollten deshalb pro Studentin bzw. Student einen bestimmten Betrag zum Ausbau und Unterhalt ihrer digitalen Infrastruktur und Anwendungen sowie zum Ausbau ihrer digitalen Lehr- und Lernangebote erhalten.

Um den Hochschulen die Gewinnung von IT-Fachkräften zu erleichtern, empfiehlt die EFI den Bundesländern in ihrer Funktion als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes, die bestehende Entgeltordnung zu flexibilisieren und sich hierbei an der Entgeltordnung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst des Bundes zu orientieren. Die Hochschulen selbst sollten eine Digitalisierungsstrategie mit klar definierten Zielen sowie einen darauf abgestimmten Implementierungsplan ausarbeiten. Diese Strategie müsse mit der Profilbildung von Hochschulen Hand in Hand gehen.
https://www.e-fi.de/fileadmin/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2019/EFI_PM_Digitalisierungspauschale.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Diskussion um Förderpolitik: EFI kontra DFG

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Innovation und Forschung (EFI) hat in ihrem aktuellen Jahresgutachten einzelne Punkte der Förderpolitik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) kritisiert. Im Vergleich zu den wichtigsten Forschungsförderorganisationen in Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA lege die DFG eine starke Gewichtung auf Förderprogramme, die Kooperation und Strukturbildung erzielen sollten. Gleichzeitig seien in der Einzelprojektförderung die durchschnittlichen Fördersummen der Neuanträge bei der DFG vergleichsweise gering und die Laufzeiten relativ kurz. Die starke Gewichtung auf Förderprogramme, die Kooperation und Strukturbildung erzielen sollten, sollte nach Ansicht der EFI einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Sie legt nahe, eine Erhöhung der durchschnittlichen Förderbeträge und maximalen Laufzeiten in der Einzelprojektförderung vorzunehmen.

Die DFG widersprach diesen Aussagen im Jahresgutachten. Beim Verhältnis von Einzelförderung und Verbundförderung bestehe ihre Aufgabe darin, "die legitimen Interessen der unterschiedlichen Akteure in der Wissenschaft angemessen zu berücksichtigen". Hierbei habe die Förderung der besten Köpfe hohe Bedeutung, nicht weniger aber auch das Interesse der Hochschulen an strukturbildenden Maßnahmen oder an wissenschaftspolitischen Initiativen, die etwa zur Einrichtung der Exzellenzinitiative und der aktuellen Exzellenzstrategie geführt hätten.
Zum EFI-Jahresgutachten:
https://www.e-fi.de/fileadmin/Gutachten_2019/EFI_Gutachten_2019.pdf
Zur Stellungnahme der DFG:
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_05/index.html

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Immer mehr Einser-Abiturienten

Die Zahl der Einser-Abiturientinnen und -Abiturienten nimmt stetig zu. Im Jahr 2017 belief sich der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten mit der Note 1,4 und besser an der Bevölkerung im entsprechenden Alter auf 3,3 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2006 hat sich der Wert damit verdoppelt. Damals lag er bei 1,7 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die sich auf Zahlen der Kultusministerkonferenz und eigene Berechnungen bezieht.

Laut der IW-Studie ist in den letzten zehn Jahren nicht nur der Abiturientenanteil an der Bevölkerung von 29,9 Prozent auf 40,3 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der Einser-Abiturientinnen und -Abiturienten an allen erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten habe von 5,6 Prozent auf 8,2 Prozent zugenommen. Überdies ergäben sich für die Bundesländer sehr unterschiedliche Werte. So lägen der für das Jahr 2017 ermittelte Anteil der Einser-Abiturientinnen und -Abiturienten an der Bevölkerung im entsprechenden Alter in Niedersachsen mit 1,9 Prozent weniger als halb so hoch wie in Brandenburg und Thüringen mit jeweils 5,3 Prozent.

Der IW-Studie zufolge ist der Anstieg der Einser-Abiture weniger auf eine wachsende Zahl an jungen Menschen mit einem besonders hohen Kompetenzniveau als auf einen Rückgang der Leistungsanforderungen bei den Abiturprüfungen zurückzuführen. Außercurriculare Erhebungen des Leistungsstands von Schülerinnen und Schülern legten diesen Schluss nahe. So sei nach PISA-Studien der Anteil der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler, die das Höchstniveau erreichten, zwischen 2006 und 2015 in Mathematik von 4,5 Prozent auf 2,9 Prozent gesunken und in den Naturwissenschaften mit jeweils 1,8 Prozent konstant geblieben.
https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/wido-geis-thoene-und-was-ist-mit-den-besten-420900.html

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Zahl der Studienberechtigten leicht rückläufig

Im Jahr 2018 haben rund 433.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 1,8 Prozent weniger Studienberechtigte als im Vorjahr (-8.000). Dieser Rückgang verläuft nahezu parallel zur demographischen Entwicklung. Zum 31. Dezember 2017 sank die Zahl der Personen in der relevanten Altersgruppe (17-20 Jahre) um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

In den neuen Bundesländern ging die Zahl der Studienberechtigten 2018 gegenüber 2017 um ein Prozent zurück, im früheren Bundesgebiet um 1,9 Prozent. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern (+5,1 Prozent) und Sachsen-Anhalt (+5,1 Prozent) war eine nennenswerte Zunahme der Zahl der Studienberechtigten zu verzeichnen. 

Die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erwarben knapp vier Fünftel der Studienberechtigten (78,4 Prozent). Die restlichen 21,6 Prozent erlangten die Fachhochschulreife.

53,3 Prozent der Studienberechtigten im Jahr 2018 waren Frauen, 46,7 Prozent Männer. Bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,3 Prozent niedriger als der Frauenanteil, während mehr Männer (51,5 Prozent) die Fachhochschulreife erlangten als Frauen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2019/02/PD19_068_217.html

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Längere Regelstudienzeit für das Jurastudium?

Die Regelstudienzeit für Rechtswissenschaften soll nach dem Willen des Bundesrats künftig zehn Semester statt wie bisher neun Semester betragen. Dies geht aus einem Gesetzentwurf hervor, über den der Deutsche Bundestag befinden muss.

Das Jurastudium bleibe in seinem Umfang nicht hinter dem zehnsemestriger Masterstudiengänge zurück. Die derzeitige Festlegung auf neun Semester für Rechtswissenschaften sei daher nicht ausreichend, bemängelt die Länderkammer: Die tatsächliche Studiendauer einschließlich Prüfungszeit betrage faktisch durchschnittlich 11,3 Semester. Durch die Reform der Juristenausbildung 2002/2003, die Einführung der universitären Schwerpunktbereichsprüfung und die Erweiterung um Schlüssel- und Fremdsprachen-Qualifikationen sei die Studiendauer in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.
Zum Gesetzentwurf:
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0601-0700/616-18(B).pdf

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Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen

Der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist als erster ostdeutscher Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden. Damit gehört sie zu einem Kreis von insgesamt 14 Hochschulen bundesweit, die dieses Siegel tragen dürfen.

Die BTU Cottbus-Senftenberg wisse bei Berufungsverfahren in den Abläufen und der Durchführung zu überzeugen, teilte der DHV mit. Bewerberinnen und Bewerber könnten sich über den Verfahrensstand anhand eines Berufungsmonitors unterrichten, Verhandlungspartner auf dezentraler und zentraler Ebene seien sowohl Dekan/Dekanin als auch der Kanzler und der Präsident bzw. momentan die amtierende Präsidentin. Wertschätzend sei, dass jede Rufinhaberin bzw. jeder Rufinhaber unabhängig von der Besoldungsgruppe einen persönlichen Verhandlungstermin bei der Hochschulleitung erhalte. Mehr als 25 Prozent aller Juniorprofessuren seien zudem mit einer verbindlichen Tenure-Track-Zusage versehen, die bei positiver Evaluation die Übernahme in ein unbefristetes Dienstverhältnis der höheren Besoldungsgruppen W2/W3 garantiert. Rufinhaberinnen und Rufinhaber bestätigten, dass Berufungsverhandlungen in einer sehr guten Atmosphäre durchgeführt werden. Zu den weiteren Stärken der Cottbuser Berufungsverfahren gehörten angemessene Ausstattungs– und Vergütungsangebote sowie gute Unterstützungsprogramme für Neuberufene. z.B. bei der Kinderbetreuung oder der Arbeitsuche für die Partnerin bzw. den Partner. Insbesondere die sogenannten "Berufungspatenschaften" oder Veranstaltungen wie der "Neuberufenentag“" erfreuten sich großer Beliebtheit.

Punktuell sieht der DHV noch Entwicklungs- und Verbesserungspotenzial. So solle die BTU allein aus Gründen der Konkurrenzfähigkeit dazu übergehen, die bei der Vorstellung im Bewerbungsverfahren oder bei der Wahrnehmung des Verhandlungstermins als Rufinhaberin bzw. Rufinhaber anfallenden Reisekosten zumindest partiell zu erstatten. Die zufriedenstellende Informationspolitik könne noch proaktiver gestaltet und das gute Fort- und Weiterbildungsangebot durch ein informelles Bilanzgespräch oder um einen informellen Austausch mit der Hochschulleitung erweitert werden. Auch wäre es aus Sicht des DHV hilfreich, die hochschuleigene Kindertagesstätte im Rahmen des finanziell Möglichen auszubauen.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel:
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel_start.html

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Wissenschaftsfreiheit: Sorge um Ungarische Akademie der Wissenschaften

In einem Brief an den ungarischen Minister für Innovation und Technologie, Làszlo Palkovics, haben neun deutsche Forschungsorganisationen unter der Federführung der Leibniz-Gemeinschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ihre Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ausgedrückt.

Die mittragenden Organisationen bringen in dem Brief ihre Sorge zum Ausdruck, dass die Akademie durch den von der ungarischen Regierung geplanten Verlust ihrer Autonomie in finanziellen und organisatorischen Belangen beschädigt werde. Die Regierung Orbán will Eigentum und Betrieb der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in eine Stiftung überführen, die der Staat mehrheitlich kontrollieren würde. Dadurch seien wichtige Erfolge der Akademie gefährdet, die sich in den vergangenen Jahren durch die Bildung unabhängiger Forschungsinstitute und strukturelle Modernisierungen auch zu einem erfolgreichen Kooperationspartner für eine Vielzahl deutscher Forschungseinrichtungen entwickelt habe.

Die geplanten Einschränkungen seien mit dem Prinzip der Wissenschaftsfreiheit nicht vereinbar, kritisieren die deutschen Forschungsorganisationen. Die positive Entwicklung der ungarischen Wissenschaft in der jüngeren Vergangenheit basiere aber ganz wesentlich auf der Freiheit von Forschung und Lehre; ein Abrücken davon drohe sie in Sachen Wettbewerbs- und Kooperationsfähigkeit zurückzuwerfen.

Unterdessen hat die bayerische Staatsregierung angekündigt, die von der Schließung bedrohte Central European University (CEU) in Budapest (vgl. zuletzt Newsletter 12/2018) unterstützen zu wollen. Der Freistaat will der CEU zwei Lehrstühle im Bereich Governance an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Technik finanzieren. Ein dritter Lehrstuhl ist als Stiftungslehrstuhl angedacht, der an der Technischen Universität München koordiniert werden soll.
Zum Schreiben:
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/downloads/Presse/2019_02_19_Prof._L%c3%a1szl%c3%b3_Palkovics_Minister_for_Innovation_and_Technology_Hungarian_Academy_of_Sciences.pdf

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Mehr Mitsprache für Studierende und mehr Professorinnen

Studierende sollen an den Hochschulen in Bayern mehr Mitspracherechte erhalten. Das will Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler auch im Hochschulgesetz verankern. Damit wolle er das ehrenamtliche Engagement derjenigen honorieren, die sich für die Belange ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzten, ließ er am 18. Februar 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt verlauten.

Zudem wolle er den Frauenanteil auf Professuren erhöhen. "Das ist mir ein persönliches Anliegen", teilte er mit.

Sibler kündigte des Weiteren an, die vorhandenen Hochschulstandorte in Bayern weiter stärken und ihre Profile schärfen zu wollen.
https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/6178/zielsetzungen-fuer-den-wissenschaftsbetrieb-und-die-hochschullandschaft-vorgestellt.html

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Fusionsentscheidung: TU Kaiserslautern fühlt sich übergangen

Die von der rheinland-pfälzischen Landesregierung geplante Fusion der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern mit dem Universitätsstandort Landau (vgl. Newsletter 2/2019) stößt auf Kritik. Die Landesregierung habe die weitreichendste Entscheidung für die Universitätsstruktur im Land ohne Einbindung der Universitäten gefällt, hieß es in einer Mitteilung der TU Kaiserslautern. "Dies wäre aus unserer Sicht für einen demokratischen Prozess unabdingbar gewesen."

Die TU-Leitung bemängelte zudem, dass kein Plan erkennbar sei, wie die Umstrukturierung umgesetzt werden solle. Vor einer weitreichenden Fusionsentscheidung hätte ein Prüfprozess erfolgen müssen, bei dem zu klären gewesen wäre, ob die möglichen Chancen eines Zusammengehens mit dem Standort Landau die Risiken und den substantiellen Aufwand, der damit verbundenen sei, rechtfertigten.
https://www.uni-kl.de/pr-marketing/news/news/pressestatement-der-universitaetsleitung-der-tu-kaiserslautern/

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Kohleausstieg: Gelsenkirchen will eigene Universität

Die Stadt Gelsenkirchen hat die nordrhein-westfälische Landesregierung dazu aufgefordert, eine neue Universität im nördlichen Ruhrgebiet zu gründen. Wie der "WDR" berichtet, hat der Stadtrat eine entsprechende Erklärung am 14. Februar 2019 beschlossen. Die Hochschule soll demnach den Namen "Emscher-Universität" tragen und in der Region für einen Entwicklungsschub sorgen. Die Gründung einer neuen Universität könnte unter anderem mehrere tausend Arbeitsplätze mit sich bringen und die regionale Wirtschaft stärken.

In der schriftlichen Forderung heißt es laut "WDR" außerdem, dass eine Emscher-Universität notwendig sei, um den Ausstieg aus der Steinkohleförderung und den anstehenden Rückzug aus der Kohleverstromung ein Stück weit kompensieren zu können.
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/gelsenkirchen-neue-uni-100.html

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Karriere


Hochschullehrer melden sich am seltensten krank

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer melden sich im Schnitt am seltensten krank. Das geht aus einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor, für die die Daten von insgesamt 14 Millionen Versicherten aus dem vergangenen Jahr ausgewertet wurden. Demzufolge sind die Dauer krankheitsbedingter Fehlzeiten eng verknüpft mit der beruflichen Tätigkeit. Die geringsten jährlichen Ausfallzeiten hatten im Jahr 2018 mit 4,6 Tagen Beschäftigte in den Berufen der Hochschullehre und -forschung. Die höchsten Werte hatten Beschäftigte in der Versorgung und Entsorgung mit 32,5 Tagen.
https://www.wido.de/news-events/aktuelles/2019/fehlzeiten-und-beruf/

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Umfrage unter Promovierenden an Leibniz-Instituten

Mitglieder des "Leibniz PhD Network" haben eine Umfrage zur Zufriedenheit von Promovierenden in den deutschlandweiten Leibniz-Instituten durchgeführt. 63 Prozent der mehr als 1.000 Befragten zeigten sich demnach zufrieden oder sehr zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Dabei nahm die Zufriedenheit im Schnitt jedoch mit der Dauer der Promotion ab.

43 Prozent der Befragten haben laut Umfrage schon einmal darüber nachgedacht, ihre Promotion abzubrechen. Besonders hoch ist der Anteil mit 55 Prozent bei Eltern. Generell hielt ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Arbeiten in der Wissenschaft nicht für ausreichend vereinbar mit Privat- und Familienleben, insbesondere mit Blick auf Elternpflichten.

Zwei Drittel der Leibniz-Promovierenden wollen der Umfrage zufolge an ihrer wissenschaftlichen Karriere festhalten, darunter befanden sich mehr Männer als Frauen. Ein Grund, den Berufsweg zu wechseln, sei in der Regel nicht ein mangelndes Interesse, sondern die als ungünstig empfundenen Perspektiven. Genannt wurden schlechte Verträge, häufige Mobilität und niedriges Einkommen. Alternativ könnten sich die meisten eine Forschungstätigkeit in der Wirtschaft vorstellen.
leibniz-phd.net/survey/

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Große Skepsis gegenüber Kooperation der TU München mit Facebook

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Februar gefragt, ob sie die Finanzierung eines Instituts für Ethik in der Künstlichen Intelligenz an der Technischen Universität München durch Facebook für unbedenklich halten. 6,2 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 93,8 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Mehr Einzel- statt Verbundförderung?

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Forschung und Innovation kritisiert, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen starken Akzent auf die Verbundförderung lege, und regt zugleich eine Erhöhung der durchschnittlichen Förderbeträge und maximalen Laufzeiten in der Einzelprojektförderung an. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Kooperationsverträge laut Rechtsgutachten grundgesetzwidrig

Die Kooperationsverträge der Universität Mainz mit der Boehringer Ingelheim Stiftung für die Gründung des Instituts für Molekulare Biologie (vgl. Newsletter 7 und 10/2016) verstoßen einem aktuellen Rechtsgutachten zufolge gegen das Grundgesetz. Nach Ansicht des Bonner Hochschul- und Verfassungsrechtlers Professor Klaus Ferdinand Gärditz ermöglichen sie der Stiftung, Einfluss auf die Forschung zu nehmen. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit", der das Gutachten exklusiv vorgelegen hat.

Das Gutachten arbeitet laut Artikel die "Risikostrukturen der Kooperation" heraus – also den direkten und indirekten Einfluss der Stiftung auf die Arbeit der Forscherinnen und Forscher. Dazu gehöre etwa, dass die Stiftung an der Verteilung des Budgets beteiligt sei. Dass die Mittel immer wieder neu bewilligt werden müssten, könne dazu führen, dass sich Forschende auf erfolgsversprechende Themen konzentrierten.

Der Kooperationsvertrag sichere der Stiftung außerdem zu, bei Publikationen mitreden zu dürfen. Diese "Vorzensur" sei problematisch, schreibt Gärditz. "Das Recht der Wissenschaftler zu entscheiden, welche Forschungsarbeiten wann veröffentlicht werden, dürfe nicht Dritten eingeräumt werden", heißt es dem Bericht zufolge in seinem Gutachten. Auch dass die Stiftung an den Beschäftigungsbedingungen des Personals beteiligt sei, sei ein "weitreichendes Instrument der Wissenschaftssteuerung" und damit gegen die Verfassung.

Insgesamt kommt Gärditz laut "Zeit" zu dem Schluss, dass die Wissenschaftsfreiheit vom Wohlmeinen der Stiftung abhängig sei. Das bedeute jedoch nicht, dass die Stiftung ihren Einfluss missbrauche. Schließlich habe sie in all den Jahren immer wieder betont, dass sie sich in die Forschung selbst nicht einmische. In Auftrag gegeben wurde das Gutachten von der "Gesellschaft für Freiheitsrechte", die sich dem Grundrechteschutz verpflichtet fühlt.
https://www.zeit.de/2019/12/forschungskooperationen-stiftungen-universitaeten-finanzielle-mittel

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Neue Finanzierungsregeln für Bund-Länder-Programme in der Bildung

Der Weg für den Digitalpakt Schule ist frei (vgl. zuletzt Newsletter 2/2019). Bundestag und Bundesrat haben dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses zu Formulierungen für eine Grundgesetzänderung zugestimmt. Dadurch werden zusätzliche Finanzhilfen des Bundes für die Länder ermöglicht. Die Einigung sieht vor, dass der Bund Geld auch für Personal in den Schulen zur Verfügung stellen kann, wenn es um besondere, befristete Ausgaben geht.

Außerdem ist der Bund von seiner früheren Forderung abgerückt, bei Bundeszuschüssen den Ländern ergänzende Zahlungen in gleicher Höhe vorzuschreiben. Stattdessen soll die Finanzierungsquote zwischen Bund und Ländern für jedes Projekt individuell festgelegt werden. Für Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sollen zudem schwächere Kontrollrechte des Bundes als in anderen Bereichen gelten.

Der Bundesrat hatte im Dezember den Vermittlungsausschuss angerufen. Die Länder hatten befürchtet, dass die vom Bundestag Ende November beschlossene Grundgesetzänderung dem Bund zu starken Einfluss auf die Bildungspolitik eröffne (vgl. Newsletter 12/2019).

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Fast acht Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben sich am 2. März 2019 in der dritten Tarifrunde für die Angestellten der Länder auf eine dreistufige Anhebung der Löhne geeinigt. Über eine Laufzeit von 33 Monaten soll es insgesamt knapp acht Prozent mehr Geld geben. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 sollen die Bezüge um 3,2 Prozent steigen, zum 1. Januar 2020 ebenfalls um 3,2 Prozent und zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent. Auch auf Beamte und Pensionäre soll der Beschluss übertragen werden. Ausgenommen ist Hessen, weil das Land nicht Mitglied in der Tarifgemeinschaft der Länder ist.

Die Verhandlungsführer haben außerdem beschlossen, dass es höhere Einstiegsgehälter im öffentlichen Dienst geben soll. Zum 1. Januar 2020 und zum 1. Oktober 2020 sollen diese in allen 15 Entgeltstufen um insgesamt elf Prozent steigen.

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Quelle: istockphoto.com

Arbeitgeber muss vor Verfall von Urlaubsansprüchen warnen

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten künftig auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen, und darauf hinweisen, dass er sonst verfällt. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 19. Februar 2019 in Erfurt entschieden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen ihre Angestellten "klar und rechtzeitig" auf nicht genommenen Urlaub hinweisen, wie der vorsitzende BAG-Richter Heinrich Kiel ausführte. Wann ein Hinweis rechtzeitig erfolgt sei, ließ das Gericht offen.

Anlass für die Grundsatzentscheidung war ein Fall aus Bayern. Geklagt hatte ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft, der 51 Tage Urlaub aus mehreren Jahren bezahlt haben wollte, den er bis zum Ende seines Arbeitsvertrages nicht mehr genommen hatte. Hierfür verlangte der Forscher eine Abgeltung in Höhe von fast 12.000 Euro.

Nach Angaben der Max-Planck-Gesellschaft hatte sie den Wissenschaftler in einer E-Mail auf seine Urlaubsansprüche hingewiesen. Der Forscher dagegen bestritt, frühzeitig per Mail informiert worden zu sein. Wegen der unklaren Faktenlage verwies das BAG den konkreten Fall erneut an das Landesarbeitsgericht München.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/bundesrichter-verhandeln-ueber-verfallene-urlaubstage-1526/

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Durchgefallen wegen Verspätung: Jurastudentin darf Prüfung wiederholen

Eine Jurastudentin darf ihre mündliche Abschlussprüfung wiederholen, nachdem sie wegen einer fünfminütigen Verspätung durch die Teilprüfung des ersten Staatsexamens gefallen war. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden (Az. BVerwG 6 C 3.18). Die Studentin hatte wegen eines Missverständnisses die Prüfung zu spät fortsetzen wollen und war deswegen nicht mehr in den Prüfsaal gelassen worden. Weil es schon ihr dritter Versuch war, konnte sie damit ihre Prüfung nicht noch einmal wiederholen.

Das Bundesverwaltungsgericht beanstandete im Revisionsverfahren die mangelnde Verhältnismäßigkeit des Prüfungsausschlusses der Studentin. Diese hatte zuvor erfolglos vor dem Verwaltungsgericht Minden und dem Oberverwaltungsgericht Münster geklagt (vgl. Newsletter 7/2017).
https://www.bverwg.de/de/pm/2019/15

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Personalia


Foto: Paul Glogowski

Neue Präsidentin

Professorin Tanja Brühl wird neue Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt. Die Politikwissenschaftlerin war bislang an der Universität Frankfurt am Main tätig und übernimmt zum 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Professor Hans Jürgen Prömel, der nach zwei Amtsperioden aus dem Präsidentenamt ausscheidet.

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Heinz-Maier-Leibnitz-Preise 2019

Drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Die mit je 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 28. Mai 2019 in Berlin vergeben. Die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2019 gehen an den Soziologen Stefan Cihan Aykut von der Universität Hamburg, den Informatiker Karl Bringmann vom Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, den Chemiker Fabian Dielmann von der Universität Münster, den Physiker Jonathan F. Donges vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den Biologen Knut Drescher vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg, die Historikerin Juniorprofessorin Stefanie Gänger von der Universität zu Köln, den Mathematiker Juniorprofessor Nicolas Perkowski vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig und von der Humboldt-Universität zu Berlin, die Sprachwissenschaftlerin Uta Reinöhl von der Universität Mainz, den Nephrologen Thimoteus Speer von der Universität des Saarlandes sowie die Endokrinologin Professorin Nina Henriette Uhlenhaut vom Helmholtz Zentrum München.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_04/index.html

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Foto: tu-dresden.de

Dresden Excellence Award

Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung des "Dresden Excellence Award" in der Kategorie Habilitation geht an Privatdozent Benjamin M. Friedrich für seine Habilitationsschrift "Nonlinear dynamics and fluctuations in biological systems". Friedrich arbeitet im Exzellenzcluster "Physics of Life" und ist Forschungsgruppenleiter am Exzellenzcluster Center for Advancing Electronics Dresden – cfaed der Technischen Universität Dresden.

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Erwin-Stein-Preis

Professor Hartmut Leppin, Althistoriker an der Universität Frankfurt am Main, ist am 13. März 2019 in Gießen mit dem Erwin-Stein-Preis ausgezeichnet worden. Gewürdigt werden damit vor allem seine Verdienste um die Erforschung der Vielfalt des frühen Christentums. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften2019

Der Ars legendi-Fakultätenpreis 2019 geht im Fach Biologie an den Privatdozenten Markus Piotrowski von der Universität Bochum und im Fach Chemie an Professorin Lena Daumann von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Fachbereich Mathematik erhält die Auszeichnung Robert Rockenfeller, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Koblenz-Landau, und im Fach Physik Professor Burkhard Priemer von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Der Preis wird vom Stifterverband, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ausgelobt. Die Auszeichnung wird seit 2014 in den Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5.000 Euro dotiert.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im März, April und Anfang Mai 2019

Restplätze frei!
Medientraining für Wissenschaftler
Tutzing bei Starnberg, Freitag-Sonntag, 22.-24. März 2019
Freitag 16:00 – Sonntag 13:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=81

Leitung und Organisation
Bonn, Dienstag, 26. März 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=44

Einführung neuer Studiengänge
Bonn, Donnerstag, 28. März 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=64

Konfliktmanagement an der Hochschule
Hamburg, Mittwoch/Donnerstag, 3./4. April 2019
Mittwoch 10:00 – Donnerstag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=49

Veranstaltungsorganisation an der Hochschule
Berlin, Donnerstag, 4. April 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=67

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 4./5. April 2019
Donnerstag 10:00 – Freitag 16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=72

Restplätze frei!
Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Hamburg, Dienstag/Mittwoch/, 9./10. April 2019
Dienstag 10:00 – Mittwoch 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=80

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=20

F+E-Verträge
Bonn, Freitag, 12. April 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=92

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Bonn, Donnerstag, 2. Mai 2019, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=45

Projektmanagement an der Hochschule
Berlin, Montag, 6. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=56
 

Zeit- und Selbstmanagement
Berlin, Dienstag, 7. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=50

s.  https://www.dhvseminare.de/naechste_termine

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.dhvseminare.de

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Indien

Mit Beiträgen von Ute Hüsken, Matthias Pilz, Heike Mock, Carmen Brandt u.a.

Weitere Beiträge:


Eckhard Jesse /Manfred G. Schmidt: Habilitation? Habilitation!

Dieter Langewiesche: Die Universität als Bildungsinstitution
Zur untergegangenen Tradition der Rektoratsrede

Ulf Pallme-König: Die Stellung des Hochschulkanzlers
Anmerkungen zu einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Markus M. Hess: Oft unterschätzt
Die berufliche Stimmbelastung von Lehrenden

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

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DHV-Ticker


DHV befragt Mitglieder

Für den Deutschen Hochschulverband (DHV) ist es sehr wichtig, die Meinung seiner Mitglieder zu kennen, damit er sich gezielt weiterentwickeln und verbessern kann. Daher führt der DHV eine Mitgliederbefragung durch. Von seinen Mitgliedern will der Verband erfahren und lernen, wie er seine Arbeit optimieren kann. Alle DHV-Mitglieder sind am 18. Februar 2019 per E-Mail zur Teilnahme an der Befragung eingeladen worden. Die Mitgliederumfrage ist bis zum 29. März 2019 freigeschaltet.

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Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2018"

(Wi.) Wie bereits in den vergangenen Jahren erfreute sich die Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" auch 2018 reger Beteiligung: Insgesamt nahmen 613 Mitglieder daran teil.

Mitgliedern, die im Aktionszeitraum mehr als ein Mitglied geworben hatten, standen erneut verschiedene attraktive Werbeprämien (wie z.B. beitragsfreie Mitgliedschaft für ein Jahr oder diverse Sponsoring-Gutscheine) zur Auswahl.

Der Hauptgewinn für die Werbung eines neuen Mitglieds - ein Wochenende für zwei Personen im Dorint Resort Baltic Hills Usedom - ging per Los an Professor Hermann Schindelin (Universität Würzburg, Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin). Herzlichen Glückwunsch!

Den Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro, der für die Werbung der meisten neuen Mitglieder vergeben wurde, erhielt zum wiederholten Male Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie).

Auch 2019 setzt der DHV seine Mitglieder-Werbeaktion fort. Interessierte Mitglieder finden dazu weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter:
https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf

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Vermischtes


Foto: istockphoto.com

Zutrauen zahlt sich aus

Die Sozialpsychologinnen Mary Murphy und Elizabeth Canning von der Indiana University haben über zwei Jahre hinweg Daten von mehr als 15.000 Studierenden sowie 150 Professorinnen und Professoren in den USA aus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgewertet. Die Lehrenden wurden gefragt, ob sie der Ansicht sind, dass Intelligenz angeboren ist oder fortentwickelt werden kann. Außerdem wurden die Erfahrungen der Studierenden und ihre Noten in den Kursen erhoben. Die Studie zeigt: Wenn Professorinnen und Professoren Intelligenz für angeboren und wenig veränderbar erachten, wirkt sich das negativ auf das Lernklima und die Motivation sowie auf die Noten aus. Glaubten die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer dagegen, dass an intellektuellen Fähigkeiten gearbeitet werden könne, waren ihre Studierenden erfolgreicher, obwohl sie die Kurse als genauso herausfordernd empfanden wie Vergleichsveranstaltungen.

Dieser Einfluss der Professorinnen und Professoren auf den universitären Erfolg ist bei Studierenden aus ethnischen Minderheiten besonders hoch, wie die Studie im Fachmagazin "Science Advance" zeigt. Denn wenn Professorinnen und Professoren von angeborener Intelligenz ausgingen, war der Notenunterschied zwischen Studierenden aus ethnischen Minderheiten auf der einen und Weißen sowie Asiaten auf der anderen Seite fast doppelt so hoch wie in Kursen von Professorinnen und Professoren, die Intelligenz für erlernbar hielten.
http://advances.sciencemag.org/content/5/2/eaau4734

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik!
Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) 4. Internationales Winzerfest im Kasino Leverkusen

Die Bayer Gastronomie lädt die Mitglieder des DHV zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der Weine ein.

Probieren Sie eine Vielzahl an Weinen von unterschiedlichen Weingütern aus diversen Ländern. Es werden unter anderem Vertreter von folgenden Weingütern vertreten sein: Weingut Oekonomierat Johann Geil Erben, Weingut Meßmer, Weingut Holger Koch, Weingut Willi Schaefer (alle Deutschland), Fattoria Nicodemi (Italien), Bodegas Borsao (Spanien), Champagne Fallet Dart (Frankreich), Santa Rita (Chile), De Tafford · Stellenbosch, Fryers Cove (beide Südafrika), Cantina San Marzano (Italien) und Quinta do Vale Meao (Portugal). 

Außerdem bieten wir an unterschiedlichen Foodständen diverse kulinarische Highlights an. 

Die Veranstaltung beginnt am 11. Mai 2019 um 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 20 Euro pro Person im Vorverkauf (bis einschließlich 10. Mai 2019). An der Tageskasse kosten die Eintrittskarten 25 Euro pro Person. Besonderer Clou: Wer am Tag des Winzerfestes einen Wein-Auftrag von mehr als 200 Euro im Bayer Weinkeller erteilt, bekommt 20 Euro seines Eintrittsgeldes erstattet. Außerdem werden die vor Ort gekauften Weine kostenlos nach Hause geliefert.

Tickets können einfach und unkompliziert im Ticketshop bestellt werden:
https://shop.ticketpay.de/GTHWCDGC

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gastronomie.bayer.de

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) Erholung Meer Wellness - Urlaub an den schönsten Küsten

Spaziergänge in den Dünen, den Sonnenauf- und untergang beobachten, dem Meeresrauschen lauschen und einfach nur sein.

Erleben Sie außergewöhnliche Gastfreundschaft inmitten faszinierender Natur.

Dorint Strandhotel Binz/Rügen · Dorint Seehotel Binz-Therme

Dorint Resort Baltic Hills Usedom · Dorint Ostseebad Wustrow

- Sonntags bis freitags im Doppelzimmer ......................................... ab 99 Euro*
- Freitags bis sonntags im Doppelzimmer ......................................... ab 118 Euro*

Dorint Strandresort & Spa Sylt/Westerland

- Sonntags bis freitags im Doppelzimmer .......................................... ab 146 Euro*
- Freitags bis sonntags im Doppelzimmer .......................................... ab 166 Euro*

Exklusive Vorteile sind im Preis inbegriffen:

- reichhaltiges Frühstücksbuffet
- 20 Euro Wellnessgutschein pro Doppelzimmer/pro Aufenthalt
- Greenfee im Dorint Baltic Hills Usedom von November 2019 bis Februar 2020

Nur telefonisch buchbar oder per E-Mail direkt im jeweiligen Hotel unter dem Stichwort: "Möwe19"

Buchungszeitraum: ab sofort bis 31. August 2019
Reisezeitraum: vom 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020

Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.hochschulverband.de/1522.html

* Pro Doppelzimmer/Nacht, auf Anfrage und nach Verfügbarkeit, begrenztes Kontingent, Mindestaufenthalt von zwei Nächten. Nur für Neubuchungen, nicht mit anderen Rabattaktionen bzw. Aktionen kombinierbar. Stornierbar bis 14 Tage vor Anreise. Bei Buchungen von Übernachtungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag für Hotels der Dorint Hotelgruppe, abrufbar unter: dorint.com/agb

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DHV und Science Congress Center Munich

(Gü.) München - Garching: Neueröffnung am 2. Juli: Science Congress Center Munich

Mitten auf dem Campus der TU-München entsteht der neuen Gebäudekomplexes "Galileo" - Neue Mitte Garching und beheimatet unteranderem das "Science Congress Center Munich" (SCCM). Ab dem 2. Juli 2019 stehen Veranstaltern von Kongressen und Events insgesamt 2.400 qm Veranstaltungsfläche zur Verfügung. Darunter 1.600 qm Foyerfläche für Caterings, Bankette und Ausstellungen sowie 13 Veranstaltungsräume mit ganz unterschiedlichen Größen von 55 bis hin zu 280 qm. Herzstück des SCCM wird das tagesbelichtete Audimax: Das ob seiner besonderen Akustik, Ausstattung und Ambiente viel gepriesene Auditorium verfügt über 1.300 Plätze und ist teilbar für Veranstaltungen mit bis zu 570 Gästen.

Den Gästen des neuen Veranstaltungszentrums SCCM stehen unter anderem das Courtyard by Marriott Hotel mit 256 Zimmereinheiten und das Stellaris Apartment Hotel mit rund 159 Gästeapartments für einen erfolgreichen Aufenthalt zur Verfügung. Insgesamt bietet das "Galileo" - Neue Mitte Garching 550 Tiefgaragenlätze für seine Besucher. Modernste Ton- und Veranstaltungstechnik sowie kostenfreies WLAN runden den Service ab. Die neue Location liegt verkehrsgünstig zwischen dem Flughafen München und der Stadt München, nahe der A9, und ist mit der U-Bahn - Station Garchinger Forschungszentrum - direkt mit der Münchener Innenstadt verbunden.

Kontakt:
DAVID BUSKE
Director of Sales
m +49.171.8156388
david.buske@scc-munich.com

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Expertenrat Besuchersicherheit konstituiert sich

Kaum eine Branche unterliegt einem derart dynamischen Entwicklungsprozess wie die Eventszene. Möglichst ausgefallene Locations, neue Veranstaltungsformen und technische Trends stellen dabei Veranstalter, Dienstleister und Behörden vor große Herausforderungen.

Im Fokus aller stehen die Besucher. Um deren Sicherheit trotz wachsender Problemstellungen zu gewährleisten, hat sich in den vergangenen Monaten ein Gremium aus der Praxis für die Praxis formiert - der Deutsche Expertenrat Besuchersicherheit (DEB).

In ihm treffen langjährige Erfahrungen aus allen tangierten Bereichen der Veranstaltungsbranche zusammen: Brandschutz, Dienstleister, Eventmanagement, Sanitätswesen, Recht, Versicherungen, Versammlungsstättenbetreiber, Behörden und Sicherheitsdienste.

Nach der formalen Vereinsgründung am 30. März 2019 im AXICA Kongress- & Tagungszentrum  Berlin wird sich das Gremium mit verschiedensten Fragestellungen beschäftigen, die bei den involvierten Gewerken und Aufgabenträgern entstehen. Diese können technische Innovationen, Rechtsprobleme oder auch eine veränderte Bedrohungslage betreffen.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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