DHV-Newsletter 8/2019

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

"Exzellenzuniversitäten": Zwei Aufsteiger, ein Rückkehrer, ein Absteiger und ein erfolgreicher Verbund

Siegerinnen und Verliererinnen im Rahmen der "Exzellenzstrategie" von Bund und Ländern stehen fest: Zehn Universitäten und ein Exzellenzverbund dürfen sich nach einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren in den nächsten sieben Jahren mit dem prestigeträchtigen Titel "Elite-Universität" schmücken. Das sind neben den Aufsteigern Bonn und Hamburg und dem Karlsruher Institut für Technologie als Rückkehrer die RWTH Aachen, die TU Dresden, die Universitäten Heidelberg und Konstanz, die LMU und TU München, die Universität Tübingen sowie der Berliner Verbund aus FU, HU und TU samt Charité. Dies wurde am 19. Juli 2019 in Bonn bekanntgegeben, nachdem die zuständige Exzellenzkommission, zu der neben einem international besetzten Expertengremium die Wissenschaftsministerinnen und -minister von Bund und Ländern gehörten, in Bonn getagt hatte. Die Universität zu Köln konnte ihren Elitestatus hingegen nicht verteidigen. Nicht zum Zuge kamen zudem die neu eingereichten Zukunftskonzepte der Universitäten Bochum, Braunschweig, Freiburg, Kiel, Münster und Stuttgart sowie des Verbundes aus Universität Hannover und Medizinischer Hochschule Hannover.

Für den Exzellenzstatus antragsberechtigt waren Universitäten, die über mindestens zwei Exzellenzcluster bei Einzelanträgen bzw. drei Clustern bei Verbundanträgen verfügten. 57 Exzellenzcluster waren bereits im vergangenen Jahr von der Exzellenzkommission für die erste Förderlinie der "Exzellenzstrategie" ausgewählt worden (vgl. Newsletter 10/2018).

Mit der 2016 beschlossenen "Exzellenzstrategie" fördern Bund und Länder Spitzenforschung an Universitäten mit jährlich insgesamt 148 Millionen Euro. 75 Prozent davon bezahlt der Bund, 25 Prozent das jeweilige Sitzland. Förderbeginn ist der 1. November 2019. Im Gegensatz zur vorherigen "Exzellenzinitiative", an die das neue Programm anknüpft, können "Exzellenzuniversitäten" nun auch dauerhaft gefördert werden. Voraussetzung ist, dass sie bei den regelmäßigen Zwischenevaluationen durch den Wissenschaftsrat positiv abschneiden und ausreichend Exzellenzcluster in der nächsten Ausschreibungsrunde 2026 einwerben.
Das Video zur Pressekonferenz am 19. Juli 2019 in Bonn gibt es unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Q_BA2xs17vg

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"Exzellenzuniversitäten" und ihre räumliche Nähe zu außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Ein Blick auf die Standorte der aktuell ausgezeichneten "Exzellenzuniversitäten" zeigt, dass sich in deren Umgebung überdurchschnittlich viele andere Forschungsinstitutionen befinden. Während in einem Umkreis von zehn Kilometern um eine deutsche Universität durchschnittlich zehn außeruniversitäre Einrichtungen liegen, sind es bei den nunmehr ausgewählten "Exzellenzuniversitäten" im Schnitt 27 solcher Einrichtungen. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. So zählten Hochschulen des Berliner Verbundes aus FU, HU und TU sowie den beiden Münchner Universitäten und die Universität Bonn zu den zehn Hochschulen mit den meisten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der näheren Umgebung.

85 Prozent der 1.018 außeruniversitären Forschungsstandorte in Deutschland liegen der Statistikbehörde zufolge im städtischen Raum. Dies gilt insbesondere für Institute der Forschungsverbünde, die gemeinsam von Bund und Ländern gefördert werden. Zu dieser Gruppe gehören die Helmholtz-Zentren sowie die Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft, auf die 2017 gemeinsam rund drei Viertel der außeruniversitären Forschungsausgaben entfielen.

Rund 40 Prozent von ihnen befinden sich laut Statistischem Bundesamt weniger als einen Kilometer vom nächstgelegenen Hochschulstandort entfernt. Nicht selten seien sie Teil des zugehörigen Campus.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/07/PD19_279_214.html

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Promotionsrecht für Fachhochschulen in Sicht, Aus für Zivilklausel

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 11. Juli 2019 mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und FDP ein neues Hochschulgesetz beschlossen, das zum Wintersemester 2019/20 in Kraft treten wird. Es sieht vor, dass das bisherige Graduierteninstitut der Fachhochschulen in ein eigenständiges Promotionskolleg überführt wird. Diesem soll nach positiver Begutachtung durch den Wissenschaftsrat das Promotionsrecht verliehen werden. Damit wären in Nordrhein-Westfalen erstmals Promotionen an einem von Fachhochschulen getragenen Promotionskolleg möglich, ohne dass eine institutionelle Beteiligung der Universitäten vorgeschrieben wäre (vgl. Newsletter 3 und 4/2019).

Zudem erhalten Hochschulen künftig mehr eigene Entscheidungsfreiheit. So ist zum Beispiel die Zivilklausel nicht länger Pflicht. Unter der rot-grünen Vorgängerregierung hatte für alle Hochschulen gegolten, dass jegliche Militärforschung verboten ist. Ebenso bekommen die Hochschulgremien wieder das Recht, eine Anwesenheitspflicht für Studierende einzuführen. Die Präsenzpflicht war von der rot-grünen Vorgängerregierung abgeschafft worden.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/nrw-landtag-beschliesst-neues-hochschulgesetz-1945/

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Foto: istockphoto.com

Diskussion um ein bundesweites Zentralabitur

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat sich insbesondere mit Blick auf das Abitur für "einheitliche Standards in den Schulen in allen Bundesländern" ausgesprochen. "Ein Abitur mit länderübergreifend gleichen Prüfungsanforderungen muss in absehbarer Zeit kommen - schon aus Gründen der Gerechtigkeit", so Karliczek gegenüber der "Rheinischen Post".

Die CDU-Politikerin verwies darauf, dass für den Hochschulzugang vielfach immer noch die Abiturnote entscheidend sei. "Die Anforderungen an alle Abiturienten müssten in Deutschland vergleichbar sein." Deshalb sollten die Länder ihre Bemühungen für eine bessere Vergleichbarkeit bei den Bildungsabschlüssen verstärken.

Zuvor hatte bereits Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann die Forderung nach einem bundesweiten Zentralabitur erhoben. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte die CDU-Politikerin geäußert: "Wir brauchen in Deutschland innerhalb von fünf bis zehn Jahren ein zentrales Abitur und auch für andere Schulabschlüsse zentrale Prüfungen." Dies heiße für das Abitur: "Am Ende muss es nicht nur deutschlandweit dieselben Prüfungsaufgaben geben, sondern auch einheitliche Regeln dafür, welche Fächer ins Abitur eingebracht werden."

Auch der Deutsche Philologenverband will Schulabschlüsse bundesweit vergleichbarer gestalten. Das müsse zudem auf höherem Niveau als bisher geschehen. Dafür brauche es aber kein Bundeszentralabitur, zumal dieses in naher Zukunft nicht realisierbar wäre, so die Bundesvorsitzende Professorin Susanne Lin-Klitzing: "Vielmehr brauchen wir endlich Landesabiture mit bundes- und landeszentralen Aufgabenstellungen, festgelegten einheitlichen Prüfungsbedingungen und klar festgelegten einheitlichen Korrekturmodi", so Lin-Klitzing. "Das kann in zwei Jahren umgesetzt werden, wenn die Kultusministerkonferenz es denn wollte."
https://rp-online.de/politik/deutschland/bildungsministerin-bildungsministerin-anja-karliczek-cdu-spricht-sich-fuer-ein-zentralabitur-aus_aid-42705433

www.forschung-und-lehre.de/lehre/philologen-gegen-bundesweites-zentralabitur-1939/

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Präsidentschaftswahl: Professoren kritisieren Verfahren

An der Universität Göttingen haben 49 Professorinnen und Professoren eine "Protestnote" gegen die Wahl von Professor Sascha Spoun als neuen Präsidenten unterzeichnet. Sie fordern zugleich den Rücktritt des Stiftungsratsvorsitzenden Wilhelm Krull und drängen den niedersächsischen Wissenschaftsminister, gemeinsam mit der Göttinger Professorenschaft einen "Ausweg aus der Krise" zu suchen.

Bei der am 20. Juni 2019 (vgl. Newsletter 7/2019) erfolgten Präsidentenwahl wurde der Präsident der Universität Lüneburg, Professor Sascha Spoun, von der Findungskommission als alleiniger Kandidat vorgestellt. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Briefes sind der Ansicht, es liege seitens Spouns kein derart beeindruckendes Konzept zur Hochschulentwicklung vor, das es rechtfertigen würde, ihn als alternativlos zu präsentieren. Zudem habe es sehr wohl personelle Alternativen gegeben.

Spoun war zunächst als "Berater" der Findungskommission aus Vertretern des Senats, des Stiftungsausschusses und einer Personalberatungsfirma aufgetreten. Dabei konnte er laut Protestbrief Einsichten in den Besetzungsvorgang gewinnen. Beim Bemühen, das "zweifelhafte Verfahren" und widersprüchliche Aussagen bezüglich Spouns Rolle in der Findungskommission aufzuklären, hätten Senat und Stiftungsausschuss versagt.

Auch eine vorherige Bitte von 93 Göttinger Professorinnen und Professoren aus acht Fakultäten hätten Senat und Stiftungsausschuss ignoriert. Sie hatten gefordert, die Wahl zu verschieben, um vorab eine öffentliche Vorstellung des Kandidaten und eine Auseinandersetzung mit diesem zu ermöglichen.

Nach Ansicht der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer ist Spoun auch nicht, wie in der Ausschreibung verlangt, "ein international ausgewiesener Wissenschaftler". Er habe lediglich eine Gastprofessur inne und sei "forschungsfern", als Hochschulmanager zudem "höchst umstritten".

Die Universität Göttingen wies die Vorwürfe gegenüber "Forschung & Lehre" zurück. Das Wahlverfahren sei korrekt verlaufen und "rechtsfehlerfrei" durchgeführt worden.
Zur Protestnote:
https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Professoren-der-Universitaet-Goettingen-fordern-in-einer-Protestnote-den-Ruecktritt-des-Stiftungsvorsitzenden-Dr.-Wilhelm-Krull

Zur Reaktion der Hochschulleitung:
https://www.forschung-und-lehre.de/management/uni-goettingen-weist-vorwuerfe-der-wahlmanipulation-zurueck-1986/

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Erste personelle Konsequenzen nach Bluttest-Affäre

In der Affäre um einen frühzeitig veröffentlichten Bluttest gegen Brustkrebs am Universitätsklinikum Heidelberg (vgl. Newsletter 5 und 6/2019) gibt es erste personelle Konsequenzen: Die Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums, Professorin Annette Grüters-Kieslich, und die Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums, Professorin Irmtraut Gürkan, legen ihre Ämter vorzeitig nieder. Zuvor war bereits der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Andreas Draguhn, zurückgetreten.

Unterdessen hat eine externe Untersuchungskommission unter Leitung der ehemaligen Bundesverfassungsrichterin Professorin Christine Hohmann-Dennhardt und des Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Matthias Kleiner, am 16. Juli 2019 einen ersten Zwischenbericht vorgelegt. Laut Kommission hat eine ganze Reihe von Versäumnissen dazu geführt, dass am 21. Februar 2019 am Universitätsklinikum Heidelberg ein medizinisches Verfahren vorgestellt wurde, das zuvor nicht ausreichend getestet worden war.

Trotz vorliegender Warnhinweise habe niemand aus falsch verstandener Kollegialität Pressekonferenz und Pressekampagne verhindert, mit der der Bluttest als "Weltsensation" angekündigt worden war. Bei dem Skandal seien Eitelkeit, Führungsversagen und Machtmissbrauch auf Seiten der Hauptakteure im Spiel gewesen, hieß es von Seiten der Kommission.

Ebenfalls einen Zwischenbericht präsentierte eine interne Senatskommission der Universität zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Fehlverhalten in der Wissenschaft. Seit Beginn der Forschung an dem Bluttest seien fortlaufend fachlich-wissenschaftliche Mängel festzustellen, heißt es in einer Mitteilung dazu. Beamten- und disziplinarrechtliche Konsequenzen würden geprüft. Auch die Staatsanwaltschaft Mannheim ist mit den Vorgängen um die Bluttest-Affäre befasst.
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/causa-bluttest-heiscreen-externe-kommission-stellt-aufsichtsrat-des-universitatsklinikums-ersten-zwischenbericht-vor/

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Expertengremium: An Hochschulen fehlen digitale Kompetenzen

Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen reagieren nach Einschätzung des "Rates für Informationsinfrastrukturen" zu langsam und unzureichend auf die grundlegenden Veränderungen durch die Digitalisierung. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügten nicht über die notwendigen Fähigkeiten. Kompetenzen würden oft nur punktuell und informell in "Praktikernetzwerken" vermittelt. Darüber hinaus fehlten formale Qualifizierungswege und es dominiere das "Learning by doing". Das geht aus den aktuellen "Empfehlungen zu Berufs- und Ausbildungsperspektiven für den Arbeitsmarkt Wissenschaft“ hervor, die die 24 Mitglieder aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik unter Vorsitz von Professorin Petra Gehring am 3. Juli 2019 vorgelegt haben.

Aufgaben in der digital gestützten Forschung werden demnach sehr häufig entweder nicht ausgeführt, von nicht dafür geschultem Personal "miterledigt" oder auf viele verschiedene Stellen und damit nicht effizient verteilt. Es bestehe eine "eklatante Diskrepanz" zwischen der aktuellen Praxis und dem eigentlichen Bedarf. Vor allem fehle es an Personal und Stellen, die die drängenden Aufgaben erfüllen könnten.
Weitere Informationen unter:
http://www.rfii.de/?wpdmdl=3883

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Quelle: istockphoto.com

Weniger BAföG-Empfänger

Im Jahr 2018 erhielten in Deutschland 727.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren 55.000 Personen weniger als im Vorjahr (-7,1 Prozent). Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhielten 410.000 Frauen (56 Prozent) und 317.000 Männer (44 Prozent) BAföG-Leistungen. Von den Geförderten waren 2018 rund 518.000 Studierende sowie 209.000 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent zurück, die Zahl der geförderten Studierenden fiel um sieben Prozent.

Ab 2015 hat der Bund die volle Finanzierung der BAföG-Leistungen übernommen. Im Jahr 2018 betrugen die Ausgaben 2,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die gesamten Ausgaben für die BAföG-Leistungen um rund 233 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 7,9 Prozent. Für die Schülerförderung wurden 0,7 Milliarden Euro (-53 Millionen Euro) bereitgestellt und für die Studierendenförderung zwei Milliarden Euro (-179 Millionen Euro). Im Durchschnitt erhielten 2018 geförderte Studierende 493 Euro pro Person (minus sechs Euro), geförderte Schülerinnen und Schüler 454 Euro pro Person (minus zwei Euro). Mit der zum 1. August 2019 in Kraft getretenen BAföG-Reform soll es künftig sowohl mehr Begünstigte als auch eine höhere finanzielle Unterstützung geben (vgl. Newsletter 11/2018).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/08/PD19_291_214.html

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Wunsch nach Öffnung der Begabtenförderwerke für Auszubildende

Die FDP-Bundestagsfraktion will Auszubildenden den Zugang zum gesamten Stipendiensystem ermöglichen. Neben leistungsstarken Studierenden sollen auch Lehrlinge ein Stipendium erhalten und möglichst an den gleichen Seminaren und Veranstaltungen der Begabtenförderwerke teilnehmen, heißt es in einem Antrag, über den die "Süddeutsche Zeitung" berichtet hat.

"Menschliche Begabungen sind vielfältig", formulieren die Liberalen demnach und weiter: "Diese Vielfalt der Begabungen sollte sich in den Begabtenförderwerken widerspiegeln." Letztere sollen künftig freiwillig darüber entscheiden können, ob sie auch an Auszubildende Stipendien vergeben möchten. Bisher ist das ausgeschlossen.

Die Stiftungen sollen nach dem Willen der Liberalen zusätzliches Geld vom Bund erhalten, wenn sie mindestens zehn Prozent der Stipendien an Lehrlinge vergeben. Für Auszubildende gibt es mit der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung bislang ein eigenes Förderwerk. Verglichen mit dem Stipendiensystem für Studierende ist es eher klein: 56,7 Millionen Euro stellt der Bund dieses Jahr für Auszubildenden-Stipendien bereit, 266 Millionen Euro erhalten dagegen die 13 akademischen Begabtenförderwerke, obwohl sich die Schulabgängerinnen und -abgänger etwa je zur Hälfte auf Hochschule und Berufsausbildung verteilen.
https://www.sueddeutsche.de/bildung/begabtenfoerderung-berufsbildung-stipendien-azubis-1.4553308

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Klimaabgabe für Dienstflüge im Gespräch

Baden-Württembergs Hochschulen sollen künftig wie bereits die Landesministerien eine Klimaabgabe für dienstliche Flüge entrichten. Über eine entsprechende Verpflichtung will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit den Hochschulen verhandeln, wenn es um deren künftige Finanzausstattung geht. Auf diesen Kompromiss habe sich Bauer, die ursprünglich nur eine freiwillige Teilnahme wollte, nach längerem Tauziehen mit Umweltminister Franz Untersteller und der Grünen-Fraktion im Landtag geeinigt, berichtet die "Stuttgarter Zeitung".

Die Hochschulen wiesen laut Zeitung darauf hin, dass sie sich die Klimaabgabe angesichts knapper Kassen nicht leisten könnten.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vorstoss-fuer-klimaschutz-gebremst-hochschulen-wehren-sich-gegen-klimaabgabe-fuer-fluege.0f9ee17b-aa33-4216-a04c-5c9592bebde2.html

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Mehrheit überschreitet die Regelstudienzeit

Abschlüsse in der Regelstudienzeit sind in Berlin die Ausnahme. Das geht laut "Tagesspiegel" aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage des Berliner CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervor. An den staatlichen Hochschulen Berlins schlossen 2018 im Schnitt 34 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. Insgesamt 75 Prozent schafften es innerhalb der Regelstudienzeit und zwei weiteren Semestern, ein Viertel brauchte noch länger für den Abschluss.

Die längste Studienzeit benötigten laut Senat Studierende der Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften. So schafften im letzten Jahr an der TU nur 15 Prozent der Absolventinnen und Absolventen ihr Studium innerhalb der vorgegeben Zeit, an der FU waren es 26, an der HU 24 Prozent. Besonders lange benötigten Studierende der Ingenieurwissenschaften. Bei den Bachelor-Abschlüssen an der TU wurden nur zehn Prozent in der Regelstudienzeit absolviert. An den Kunsthochschulen und an der Charité schafften dagegen die meisten ihren Abschluss in der Regelstudienzeit, fast niemand brauchte länger als zwei zusätzliche Semester.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/regelstudienzeit-kaum-eingehalten-berliner-studierende-bleiben-laenger-an-der-uni/24852656.html

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30 Millionen-Euro-Spende für die Berliner Wissenschaft

Die Einstein Stiftung Berlin erhält von der Damp Stiftung bis 2030 weitere private Mittel, um internationale Spitzenberufungen an den Berliner Universitäten sowie deren außeruniversitäre Partnerinstitutionen zu ermöglichen. Ab 2020 stehen der Einstein Stiftung damit 30 Millionen Euro an privaten Fördermitteln für das Programm "Einstein-Profil-Professur" zur Verfügung. Mit den Matching Funds des Landes Berlin, die jede private Dotation an die Einstein Stiftung mit 50 Prozent aufwerten, wird das Programm zur Gewinnung von preisgekrönten Forscherinnen und Forschern über insgesamt 45 Millionen Euro verfügen.

"Ziel ist es, mit international renommierten Wissenschaftsmetropolen, beispielsweise in den USA oder Großbritannien, besser konkurrieren zu können. Das ist nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland von besonderer Bedeutung", ließ Walter Wübben, der Gründer der Damp Stiftung, verlauten. Dieser hatte die Einstein Stiftung bereits seit 2015 mit 13,5 Millionen Euro gefördert.

Seit dem Jahr 2018 können die Berliner Universitäten über das Förderformat "Einstein-Profil-Professur" Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gewinnen (vgl. Newsletter 1/2018). Künftig sollen auch öffentlich grundfinanzierte außeruniversitäre Forschungsinstitutionen in der Hauptstadt diese Möglichkeit erhalten.
https://www.einsteinfoundation.de/medien/pressemitteilungen/2019/16072019-0819/

https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.829333.php

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Vorläufiges Aus für Bildungslotterie

Die im Frühjahr 2018 gestartete "Bildungs-Chancen-Lotterie" stellt ihren Betrieb zunächst ein und will mit einem neuen Vertriebspartner Anfang 2020 neu starten. Die vorerst letzte Ziehung des Projektes von Stifterverband, SOS-Kinderdörfer und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung findet am 27. August 2019 statt, berichtet das "Handelsblatt". Es sei doch weit schwieriger, "als neuer Anbieter auf dem Online-Lotteriemarkt bekannt zu werden, ohne sehr viel Geld für Marketing auszugeben", erklärte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Professor Andreas Schlüter, gegenüber der Zeitung, derzufolge die Lotteriepartner derzeit mit einem Unternehmen aus dem Glücksspielsektor verhandeln. Dieses soll den Betrieb und die Vermarktung der Bildungslotterie übernehmen.

Anfangs hofften die Initiatoren, spätestens in zehn Jahren einen Umsatz von 100 Millionen Euro zu erzielen. "Heute denke ich, dass wir in zwei bis vier Jahren auf etwa 20 Millionen kommen können", äußerte Schlüter mit Blick auf das erste Jahr gegenüber dem "Handelsblatt".

2018 nahm die "Bildungs-Chancen-Lotterie" rund 1,5 Millionen Euro ein und zahlte davon bislang gut 450.000 Euro an vorbildliche Bildungsprojekte aus. Statt der bislang gewonnenen 8.000 Dauerabonnentinnen und -abonnenten werden eigenen Angaben zufolge 40.000 bis 50.000 benötigt, um kostendeckend arbeiten zu können.

Anlass für die Gründung der Lotterie, die Schlüter jahrelang vorangetrieben hatte, waren Unzufriedenheit und Ungeduld des Stifterverbandes mit dem staatlichen System, das die enormen Bildungsaufgaben angesichts der Digitalisierung und des zunehmenden Anteils von Migrantinnen und Migranten nicht bewältige (vgl. Newsletter 6/2018).
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stifterverband-die-bildungslotterie-der-wirtschaft-wird-eingestellt-und-neu-gestartet/24877370.html

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Wissenschaftler unter Beobachtung

Die chinesische Regierung hat wiederholt versucht, Einfluss auf Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in China zu nehmen. Organisationen sowie einzelne Forschungs- und Lehrinhalte würden auf Übereinstimmung mit der Parteilinie der Kommunistischen Partei Chinas kontrolliert. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen, über die der "Spiegel" berichtet hat.

Bereits 2015 schrieb die Bundesregierung in ihrer "China-Strategie" über "Kompetenzüberschreitungen" seitens der chinesischen Politik. Seit 2015 habe sich diese Situation "verschärft". Deutsche Wissenschaftsorganisationen mit Standorten in China müssten "intensive Genehmigungs- und Überwachungsverfahren durchlaufen". Dies erschwere nicht nur eine freie inhaltliche Arbeit, sondern bedeute auch "erhebliche technisch-administrative Schwierigkeiten", zum Beispiel für den Erhalt von Visa und die Beschäftigung von deutschen Forschenden in China.

Einzelne bilaterale Forschungskooperationen zwischen Deutschland und China wurden bereits beendet. China stoppte etwa den Studierendenaustausch zwischen der Tongji-Universität Shanghai mit der Bauhaus-Universität in Weimar, weil die deutsche Universität einen Menschenrechtspreis an einen in China inhaftierten Professor vergeben hatte.

Auch empfahl ein internationales Expertengremium zuletzt einstimmig, eine geplante Kooperation zwischen der FU Berlin und der Peking Universität aus "inhaltlichen und strukturellen Gründen" nicht zu fördern.

"Die Arbeit chinesischer und ausländischer Forscherinnen und Forscher und Wissenschaftsorganisationen in China [muss] ohne staatlichen Druck und Einmischung möglich sein", schreibt die Bundesregierung. Auch dürften bei chinesisch-deutschen Kooperationen keine "strukturellen Abhängigkeiten oder Einflussmöglichkeiten durch den chinesischen Staat" auf die Themensetzung deutscher Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland entstehen.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/china-geht-gegen-deutsche-forscher-vor-politiker-in-berlin-empoert-a-1279526.html

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Kritik am Akademiegesetz

Das neue ungarische Akademiegesetz (vgl. Newsletter 7/2019) stößt bei den Rektorenkonferenzen Deutschlands, Österreichs und Polens auf Kritik. In einem gemeinsamen Aufruf drückten sie ihre Besorgnis über das neue Gesetz aus und forderten die Regierung Orbán auf, es zurückzuziehen.

"Die Maßnahmen ermöglichen direkte staatliche Kontrolle, streichen das operative Budget und bedrohen dadurch die institutionelle Autonomie und akademische Freiheit der Akademie", lautet die Kritik. Das Vorgehen verletze "international akzeptierte und allgemeingültige Prinzipien der akademischen Freiheit und der Selbstverwaltung wissenschaftlicher Einrichtungen". Es unterminiere die ungarische Grundlagenforschung und gefährde Ungarns traditionell starke internationale Forschungspartnerschaften.

"Die Intervention der Regierung bedeutet einen klaren Bruch mit den Prinzipien eines demokratischen Europa, zu denen wesentlich auch die Freiheit der Wissenschaft gehört", heißt es weiter. "Wir bedauern auch das Ausbleiben eines gründlichen Konsultationsprozesses mit allen relevanten Stakeholdern während der Ausgestaltung des Gesetzes. Wir unterstützen die ungarische Wissenschaftsgemeinde in ihrer Forderung nach einem soliden Dialog mit den Regierungs- und Gesetzgebungsparteien."
https://uniko.ac.at/aktuelles/index.php?ID=20538#O20538

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Verfassungsgericht stützt verurteilte Wissenschaftler

Zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in der Türkei zu Unrecht wegen "terroristischer Propaganda" verurteilt worden. Laut türkischem Verfassungsgericht wurden ihre Rechte verletzt, als sie wegen der Unterzeichnung einer Petition festgenommen und verurteilt wurden. Das Oberste Gericht ordnete neue Prozesse an und sprach den Betroffenen eine Entschädigung zu.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören zur Gruppe "Akademiker für Frieden", die im Januar 2016 eine Petition für eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts ins Leben gerufen hatte (vgl. Newsletter 1/2016).

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Wissenschaft für alle

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) hat mit OPEN vhb ein freies Online-Kursangebot für digitales Lernen auf Hochschulniveau gestartet. Die 31 Trägerhochschulen der Verbundeinrichtung vhb, darunter die neun staatlichen Universitäten und 17 Hochschulen für angewandte Wissenschaften, kooperieren bereits seit fast 20 Jahren und bieten hochschulübergreifend Online-Lehre für das reguläre Studium in Bayern an. Ein thematisch breit gefächertes Angebot vom Stressmanagement über Online-Marketing bis Zellbiologie erwartet die Userin oder den User jetzt auch unter open.vhb.org. Die Kurse bieten Themen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Rechts- und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie aus der Informatik, Medizin und zu Sprachen und wurden speziell von Professorinnen und Professoren erstellt. Sie können unabhängig von Alter, Wohnort und Bildungsstand belegt werden. Es ist lediglich eine Registrierung notwendig.

Über 20 Kurse sind zum Start der Plattform bereits online. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert. Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich, Semestergrenzen müssen nicht beachtet werden. Eine Teilnahmebestätigung wird in der Regel ausgestellt.

Weitere Informationen unter:
www.vhb.org

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?

Zum vierzehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen des Berufsstandes verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer können auch außerhalb von Forschung und Lehre Leistungssträger sein", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir dieses oftmals nicht hinreichend bekannte Engagement sichtbarer machen und einer breiten Öffentlichkeit zeigen, in welch vielfältiger Weise Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer zum Wohl der Allgemeinheit beitragen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2019 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" gesucht

Im Rahmen der Preisverleihung zur/zum "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - die/den "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2019 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Habilitationsstipendien

(Uf.) Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Habilitationsstipendien an Habilitandinnen und Habilitanden der Neuesten Geschichte, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft, die exzellent in ihren Fächern ausgewiesen sind, den Werten der Konrad-Adenauer-Stiftung nahe stehen und eine herausgehobene Position im universitären/außeruniversitären Bereich anstreben. Das Stipendium inkl. Forschungspauschale beträgt 2.200,- Euro im Monat, wobei weitere Zuschläge vorgesehen sind und ggf. die Möglichkeit zu einer einjährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit an der London School of Economics besteht.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website: https://www.kas.de/web/begabtenfoerderung-und-kultur/habilitation Der nächste Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2020.

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Berechtigte Zweifel an der Studierfähigkeit von Abiturienten

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Juli gefragt, ob sie die vom Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Peter-André Alt, geäußerten Zweifel an der Studierfähigkeit von Abiturientinnen und Abiturienten teilen. 94,9 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 5,1 Prozent mit Nein.

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Ja zur Klimaabgabe für Hochschulen bei Dienstflügen?

In Baden-Württemberg sollen künftig auch Hochschulen eine Klimaabgabe für dienstliche Flüge zahlen. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


A1-Bescheinigung für Dienstreisen ins Ausland

(Uf.) Das Land Baden-Württemberg hat am 10. Juli 2019 ein Schreiben zur Handhabung der A1-Bescheinigung für Beschäftigte herausgegeben. Eine Ausnahme für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, wie sie der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband vorgeschlagen hatte, gibt es nicht.

Grundsätzlich benötigt jede/r Beschäftigte eine A1-Bescheinigung, sobald sie/er auf dienstliche Veranlassung (auch bei kurzer Dienstreise) grenzüberschreitend innerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz tätig wird. Der Antrag für die A1-Bescheinigung ist bei der personalverwaltenden Stelle zu stellen und wird von der - je nach Art der Krankenkasse - zuständigen Stelle ausgestellt.

Bei kurzfristig anberaumten/kurzzeitigen Dienstreisen bis zu einer Woche kann die A1-Bescheinigung - wenn sie nicht rechtzeitig ausgestellt wurde - im Nachhinein im Ausland vorgelegt werden. Wird auf eine Antragstellung verzichtet, ist die A1-Bescheinigung im Falle einer Prüfung unverzüglich zu beantragen und der prüfenden Stelle im Ausland vorzulegen.

A1-Bescheinigungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes können gegebenenfalls für einen längeren Zeitraum ausgestellt werden, z.B. für zwei Jahre bei regelmäßigen Dienstreisen. Einzelheiten hierzu erteilt die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland unter:
www.dvka.de

Zum Informationsschreiben des Landesministeriums für Finanzen vom 10. Juli 2019:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0819/A1-BescheinigungenBaWue.pdf

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Fristlose Kündigung

Die Max-Planck-Gesellschaft hat den Direktor der Klinik am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, Professor Martin Keck, Medienberichten zufolge fristlos entlassen. Zu den näheren Umständen gab es derweil keine Angaben.

Gegen Keck ermittelt der "Süddeutschen Zeitung" zufolge die Staatsanwaltschaft München seit 2016 wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug. Geprüft werde dabei auch, ob öffentliche Mittel veruntreut wurden. So soll Geld, das eigentlich für Forschung vorgesehen war, für die Klinik genutzt worden sein. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien aber noch nicht abgeschlossen und dauerten weiter an. Keck hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen und angekündigt, sich juristisch gegen die Kündigung zu wehren.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/muenchen-mpi-psychiatrie-betrug-1.4545039

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Quelle: istockphoto.com

Zulagen-Affäre: Professoren müssen doch vor Gericht

In der Affäre um Zulagen für Professorinnen und Professoren der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg müssen sich nun auch die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer vor Gericht verantworten. Das Oberlandesgericht Stuttgart hat das Hauptverfahren gegen die 13 Professorinnen und Professoren wegen der Beihilfe zur Untreue eröffnet (Az.: 2 Ws 227/18 - Beschluss vom 29. Juli 2019).

Das Landgericht hatte die Anklage zuvor nicht zugelassen, weil der bei den Angeschuldigten für eine Beihilfe erforderliche Vorsatz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit vorliege (Az.: 5 KLs 120 Js 6253/15). Der Beschwerde, die die Staatsanwaltschaft Stuttgart dagegen eingelgt hatte, gab das Oberlandesgericht nun statt. Schwierige und zweifelhafte Tatfragen dürften nicht nach Aktenlage im Wege der nichtöffentlichen, lediglich vorläufigen Tatbewertung des Gerichts endgültig entschieden werden. Eine Eröffnungsentscheidung solle nur erkennbar aussichtslose Fälle ausfiltern, aber der Hauptverhandlung ansonsten nicht vorgreifen.

Der Rektor und der Kanzler der Hochschule sollen den 13 Professorinnen und Professoren zu Unrecht Zulagen gewährt haben. Ihnen wird durch die Anklageschrift zur Last gelegt, sie hätten Beihilfe hierzu geleistet, indem sie die Zulagen beantragten und annahmen, obwohl sie wussten, dass diese bei der gegebenen Sachlage nach dem Besoldungsrecht nicht gerechtfertigt waren.
http://www.olg-stuttgart.de

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Mehrere Doktorgrade wegen Plagiaten entzogen

Wegen Plagiats hat die Berliner Charité mehreren Personen ihren Doktorgrad aberkannt. Von 34 Verdachtsfällen bei Dissertationen und Habilitationsschriften seien 20 abgeschlossen, davon sechs mit Entzug des Doktorgrads. Das teilte die Berliner Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung mit.

In elf Fällen wurde demnach eine Rüge ausgesprochen. Drei Verfahren wurden aufgrund nicht oder nur teilweise bestätigter Vorwürfe eingestellt. 14 Verfahren laufen derzeit noch. Mit fünf der offenen Verfahren befasst sich die Promotionskommission der Charité erneut, da die Betroffenen nach Entzug des Doktorgrads vor dem Verwaltungsgericht geklagt hatten.

Die Verdachtsfälle hatte die Online-Plattform "VroniPlag" der Charité gemeldet. Ein Großteil stammt aus dem Jahr 2014.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/charite-entzieht-medizinern-titel-wegen-plagiats-2013/

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Personalia


Foto: Bartosch

Neuer Präsident

Professor Ulrich Bartosch wird zum 1. April 2020 neuer Präsident der Universität Passau. Der Pädagoge und Politikwissenschaftler von der Katholischen Universität Eichstätt folgt auf Professorin Carola Jungwirth, die ebenfalls angetreten war, aber nicht wiedergewählt wurde.

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Rektor gesucht

Zum 1. September 2020 ist die Position der Rektorin bzw. des Rektors der Technischen Universität Dortmund zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die hervorragende Leistungen in Forschung und Wissenschaft vorzuweisen hat. Die Kandidatin/der Kandidat ist international bestens vernetzt und verfügt über ausgewiesene Führungserfahrung im Hochschul- und/ oder Wissenschaftsbetrieb.

Sie/Er agiert strategisch, ideenreich und durchsetzungsstark mit Respekt für die Unterschiedlichkeit von Wissens- und Fachkulturen. Sie/Er ist eine integrative Persönlichkeit und verfügt über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden bis zum 19. September 2019 erbeten.
Diese Stellenanzeige finden Sie in der August-Ausgabe 2019 von "Forschung & Lehre" auf der Seite 781 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/rektor-m-w-d-technische-universitaet-dortmund-dortmund-1011600

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Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

Gründungsdirektor

Der Software-Unternehmer Rafael Laguna de la Vera soll Gründungsdirektor der Agentur für Sprunginnovationen werden. Das gaben Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bekannt. Die Agentur soll bahnbrechenden Innovationen aus Deutschland zum Durchbruch verhelfen (vgl. Newsletter 9/2018).

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Foto: Klaus Fritsche Fotografie, Köln

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2019

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet Professor Thomas Macho, Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien, mit dem diesjährigen Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa aus. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen.

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Vermischtes


Quelle: Spreewood Distillers

Forschergeist in der Flasche

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts präsentieren die brandenburgische Spirituosenmanufaktur Spreewood Distillers, der Botanische Garten und das Botanische Museum Berlin sowie das Deutsche Historische Museum einen Gin, der die Expedition des Naturforschers nach Süd- und Mittelamerika in den Jahren von 1799 bis 1804 geschmacklich nachzeichnet. Gemeinsam kreierten die Kooperationspartner eine Rezeptur mit 21 Botanicals. Sieben davon sind Pflanzen, die Humboldt auf seiner Amerikareise gesammelt und zum Teil erstmals in Europa bekannt gemacht hatte: Epazote, Congona, Angostura- und Chinarinde, Guaraná-Samen, Piment und blauer Salbei. Der "Spiegel" hat verraten, dass der Botanische Garten Berlin pro verkaufter Gin-Flasche einen Umsatzanteil für die Unterstützung seiner Forschungsarbeit erhält. Wie hoch dieser ausfällt, ist allerdings nicht bekannt.
https://www.spiegel.de/stil/humboldt-gin-schnaps-brennen-im-namen-der-wissenschaft-a-1270063.html

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare und Workshops von September bis November 2019

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Bonn, Donnerstag, 12. September 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=17

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Bonn, Dienstag, 1. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=55

Professorenrecht an Kunst- und Musikhochschulen
Essen, Dienstag, 1. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=42

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Bonn, Montag, 7. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=46
 

Berufungspraxis aktuell
Bonn, Dienstag, 8. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=18

Berufungen in Österreich und in Deutschland
Graz, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=90

Hochschulbesteuerung
Bonn, Freitag, 11. Oktober 2019, 10:30-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=70
 

Ausgründungen
Bonn, Montag, 14. Oktober 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=38

Zusatztermine!

Social Media in der Wissenschaft
Mannheim, Dienstag, 15. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=84

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Hamburg, Donnerstag/Freitag, 24./25 Oktober 2019
Donnerstag 10:00 – Freitag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=47

Wege aus der Wissenschaft
Mannheim, Dienstag, 12. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=7

Die mündliche Prüfung
Bonn, Dienstag, 19. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=30

s.  https://www.dhvseminare.de/naechste_termine

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
https://www.dhvseminare.de/

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2019: Maschinen statt Menschen? Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz aus Sicht der Wissenschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Maschinen, die Menschen in Strategiespielen bezwingen, komponieren, malen oder Geschichten schreiben, über Roboter, die Menschen assistieren, Wartungsarbeiten durchführen und fremde Planeten erkunden, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen und komplexen Überwachungssystemen. Eine Technik, die dem Menschen im Denken ebenbürtig oder gar überlegen ist, rückt näher. Während mit KI auf der einen Seite die Hoffnung verbunden ist, für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet zu sein, wächst auf der anderen Seite selbst in technikaffinen Kreisen die Sorge, dass selbstlernende Systeme die Kontrolle übernehmen und den Mensch überflüssig machen könnten.

Was ist KI? Welche Anwendungsmöglichkeit bietet sie gegenwärtig, und was wird in Zukunft möglich sein? Welche Auswirkungen wird die Fortentwicklung und Verbreitung von KI in Deutschland haben? Vor welchen Herausforderungen sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestellt? Welche Rahmenbedingungen sollen sie für den Einsatz von KI setzen? Birgt KI mehr Chancen oder mehr Risiken? Droht eine entmündigende Herrschaft einer "Superintelligenz" oder nimmt der Mensch nur eine weitere Stufe seiner Evolution?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. November 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:

Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de
Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.dhvseminare.de/symposium_2019#c24816

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2019

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 251,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 419 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten/innen und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Lehre

Mit Beiträgen von Volker Ladenthin, Caroline Klingner, Christian Mayer, Gabi Reinmann u.a.

Weitere Beiträge:


Thomas Corsten: Bemerkungen zur "Wissenschaftspolitik"
Die Sicht eines Geisteswissenschaftlers in Österreich

Ulrike Preißler: DHV-Besoldungsbarometer 2019

Katja Corcoran/Jan Crusius: Neid an der Universität

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker


Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Adobe

(Gü.) Digitales Storytelling leichtgemacht

Lerninhalte aller Art lassen sich jetzt schnell und beeindruckend visualisieren: Mit Adobe Spark können Sie mühelos und ohne Vorkenntnisse Grafiken, Websites und kurze Lernvideos erstellen.

Durch die intuitiv bedienbare Oberfläche und den schlanken Funktionsumfang gelangen Sie schnell zu überzeugenden Ergebnissen. Auch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen oder Studierenden am gleichen Projekt ist möglich. Adobe Spark Premium ist für Bildungseinrichtungen kostenlos - testen Sie es und überzeugen Sie sich selbst.

Mehr erfahren unter:
https://spark.adobe.com/de-DE?sdid=GHMVYHT4&mv=email

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DHV und Brother

(Gü.) Brother führt vier neue Business Upgrades für ausgewählte Geräte mit Touchscreen Display ein. Sie tragen dazu bei, Arbeitsabläufe im Office-Umfeld zu optimieren, und benötigen keine Hardwarenachrüstungen, sondern lassen sich einfach mit einem Lizenzschlüssel freischalten. Sie erweitern das bisherige Portfolio um die bereits etablierten Lösungen Custom UI, Barcode Utility und Secure Print+.

Request Help: Mit "Request Help" wird auf Knopfdruck ein Diagnosebericht mit Fehler- und Instandhaltungsinformationen erstellt und an den IT-Administrator oder Servicedienstleister gesendet.

Order Supplies: Mit dem neuen "Order Supplies"- Bestellservice können Toner und Trommeln direkt über das Gerätedisplay auf Knopfdruck nachbestellt werden. Die Order geht dann direkt zum hinterlegten Händler.

Remote Panel: Um Anwendern bei Druckerproblemen zielgerichtet zu helfen, haben IT-Administratoren oder Servicedienstleister nun die Möglichkeit, Fehler per Fernzugriff zu beheben, um Zeit und Geld zu sparen.

Barcode Print+: Mit "Barcode Print+" drucken Nutzer die verbreitetsten 1D- und 2D-Barcodes ohne Hardwarenachrüstungen direkt über den Bürodrucker und sparen sich den Kauf eines separaten Gerätes.

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) *Dorint Hotels & Resorts – 51 Hotels und Resorts in Deutschland & der Schweiz*

Die 51 Dorint Hotels & Resorts sowie Essential by Dorint laden Sie ein, erholsame, spannende, verwöhnende und sportlich-aktive Aufenthalte in den reizvollsten Regionen Deutschlands sowie der Schweiz zu verbringen - allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie.

Egal ob Tagungshotels (https://www.dorint.com/de/business-hotels/) in zentraler Lage, Urlaubshotels (https://www.dorint.com/de/resort-hotels/> zum Entspannen oder unsere Ferienwohnungen und Ferienhäuser (https://ferienwohnungen.dorint.com/de/) im Grünen und am Meer - bei den Dorint Hotels & Resorts und Essential by Dorint werden Sie fündig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind uns sicher: "Sie werden wiederkommen."

Entdecken Sie unsere neusten Hotels für sich:
Dorint Marc Aurel Resort Bad Gögging:
https://hotel-bad-goegging.dorint.com/de/

Dorint City-Hotel Bremen:
https://hotel-bremen-city.dorint.com/de/
Dorint Hotel Leipzig:
https://hotel-leipzig.dorint.com/de/

Dorint Hotel Würzburg:
https://hotel-wuerzburg.dorint.com/de/
und unser erstes Essential by Dorint: Essential by Dorint Bremen-Vahr:
https://hotel-bremen-vahr.dorint.com/de/
.

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Neueröffnung im Juli 2019: Einfach mehr IQ pro Quadratmeter

Entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Forschungszentrum Garching, direkt neben dem Science Congress Center Munich, entsteht das neue Stellaris Apartment Hotel mit 159 Apartments mit voll ausgestatteter Küche, das seinen Gästen "Micro Living mit Macro-Service" bietet - für einen Tag, einige Monate oder gar Jahre. Hier verschmelzen Gemütlichkeit und Funktionalität, die Privatheit der eigenen vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, das moderne Ambiente mit der Nähe zur Natur und das Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in alle Welt.

- 159 Zimmer mit Küchenzeile
- Bar und Lounge
- Frühstücksbuffet
- Terrasse
- kostenfreies WLAN
- SB-Waschsalon, Schließfächer, Tiefgarage
- unmittelbare U-Bahnanbindung zum Stadtzentrum (Linie 6)

Stellaris Apartment Hotel
Walther-von-Dyck-Strasse 16
85748 Garching bei München
Tel.: +49 (0) 89 61425 061
info@stellaris-apartment.de

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DHV und Courtyard by Marriott München Garching

(Gü.) HIER TRIFFT SICH DIE FORSCHUNG

AUF WIRTSCHAFT

Das Courtyard by Marriott München Garching mit seinen 256 hellen und modernen Zimmern ist das Herzstück der neuen Mitte auf dem Garchinger Forschungscampus in München.

Es liegt nahe der Allianz Arena, äußerst verkehrsgünstig auf halben Weg zwischen dem Münchener Flughafen und der bayerischen Landeshauptstadt, nahe der A9 und ist mit der U-Bahn direkt mit der Münchner Innenstadt verbunden.

VERANSTALTUNGEN

Der mit Tageslicht durchflutete im Hotel gelegene Tagungsraum bietet mit seiner Fläche von 106qm den idealen Rahmen für Ihre Tagungen, Konferenzen und Seminare. Planen Sie Größeres? Das im selben Gebäude und direkt mit dem Hotel verbundene Konferenzzentrum bietet fast unendliche Möglichkeiten für Veranstaltungen jeglicher Art.

"THE FACULTY" RESTAURANT, BAR, LOUNGE

Begeben Sie sich auf eine kulinarische Riese zu den unterschiedlichsten Fakultäten dieser Welt. Von regionalen bis internationalen Gerichten über saisonale Highlights und ausgewählten Drinks, getreu dem Motto: "Be smart, think clever, eat and drink at THE FACULTY", dem Restaurant im Courtyard by Marriott München Garching

Den Gästen stehen ausreichend Tiefgaragenplätze zur Verfügung und das hauseigene Fitnesscenter ist rund um die Uhr zugänglich.

Ihr Kontakt vor Ort:
David Buske
Director of Sales
0171 815 63 88
david.buske@courtyard-garching.de

und besuchen Sie uns unter:

https://www.marriott.de/hotels/travel/muccg-courtyard-munich-garching/

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DHV und a&o Hostels 

(Gü.) 50 Jahre ist es her, dass sich Schwule, Lesben und Trans* zum ersten Mal gegen willkürliche Polizeigewalt wehrten. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 widersetzen sich Gäste der Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street in New York City einer Razzia. Diese Nacht setzt den Wendepunkt im Kampf für die Rechte der LGBTIQ-Community. Von da an organisierten sich die Menschen und forderten uneingeschränkte Toleranz.

1979 gingen in Berlin 450 Lesben, Schwule und Trans* auf die Straße und nannten es "Christopher Street Day". Der Name ist bis heute geblieben - aber zum Berliner CSD 2019 werden über 600.000 Besucher erwartet. Dennoch bleibt viel zu tun!

Als a&o stellen wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung im Streiten für Toleranz ganz aktiv. Unser Claim "Everyone can travel" ist nicht nur eine leere Worthülse. Jeder Gast soll sich bei uns willkommen, akzeptiert und angstfrei fühlen können. Unser Engagement beschränkt sich jedoch nicht nur auf unsere Gäste. Auch für unsere Mitarbeiter gilt: Niemand wird auf Grund seiner sexuellen Identität abgelehnt. Jeder ist willkommen. Diversität ist wertvoll!

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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