Besoldungsverhandlungen in "W"

 

Donnerstag, 29. September 2016
Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstr. 45, 53175 Bonn 

Anreise Wissenschaftszentrum Bonn 

Hotels in Bonn 

 

10:00-17:00 Uhr

Evaluation 2014/2015: 1,5

Mit der Einführung und erst recht mit der 2013 begonnenen Novellierung der W-Besoldung hat die Intensität und Komplexität von Berufungs- und Bleibeverhandlungen für alle beteiligten Parteien erheblich zugenommen. Jenseits der gegenüber der C-Besoldung drastisch abgesenkten W-Grundgehälter wird beim Einstieg in das W-Besoldungssystem vorrangig über sogenannte Berufungs-Leistungsbezüge verhandelt. Neben "ökonomischen Trumpfkarten" (hohes bisheriges Gehalt, Konkurrenzangebote) kommt einem argumentativ optimal begründeten "Besoldungsanker" in Erst- und Mehrfachberufungskonstellationen herausragende Bedeutung zu. Nicht selten spielt darüber hinaus das Instrument der Ziel- und Leistungsvereinbarungen eine wichtige Rolle bei der Realisierung ambitionierter Besoldungsvorstellungen. Lokal haben sich darüber hinaus gänzlich unterschiedliche "Besoldungsphilosophien" entwickelt. Dies gilt nicht nur, aber auch für die Vergabe besonderer Leistungsbezüge. Ferner driften die Landesgesetze immer weiter auseinander. Bei einem Wechsel des Dienstherrn können sich Untiefen auftun, aber auch große Chancen bieten. Hierüber klärt das Seminar strukturiert und umfassend auf.

 

Die Ausgangssituation: "W" ist nicht gleich "W"
RA Dr. Ulrike Preißler, Justitiarin für Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband (29. September 2016)

RA Dr. Wiltrud Christine Radau, Justitiarin für Medizin-, Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband (1. Februar und 28. Juni 2016)

  • Die "neuen" Besoldungsgesetze - ein Überblick 
  • Konsumptionsmodelle
  • Stufenmodelle oder fixe Grundgehälter
  • Länderfaktoren ("Weihnachtsgeld", Familienzuschlag, Beihilfe, etc.)
  • Dynamisierung und Ruhegehaltsfähigkeit in den Ländern



Honorierung besonderer Leistungen
RA Dr. Sven Hendricks, Justitiar für Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband

  • Besondere Leistungsbezüge 
  • Kriterien, erfolgreiche Anträge stellen 
  • Funktionsleistungsbezüge 
  • Forschungs- und Lehrzulagen 


Strategien bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen
RA Dr. Hubert Detmer, 2. Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Recht und Beratung im Deutschen Hochschulverband 

  • Verhandlungstechniken und -strategien ("flexible response", empirische Erfolgsfaktoren) 
  • Ziel- und Leistungsvereinbarungen, Chancen und Risiken
  • Leistungsbezüge und Ruhegehalt 
  • Intelligente Vertragsgestaltung 

 

Teilnahmegebühr: 
EUR 219,- / 259,- (für Nichtmitglieder des Deutschen Hochschulverbandes) 
Darin enthalten: umfangreiche Seminarunterlagen, Mittagsimbiss und Tagungsgetränke 
Höchstteilnehmerzahl: 30 

Hinweis: Falls Teilnahmegebühren nicht von der Hochschule übernommen werden, können Sie diese ggf. selbst als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich absetzen.

Anmeldebedingungen: 
Anmeldungen sind verbindlich. Bei Stornierung der Anmeldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 25,- EURO. Danach bzw. bei Nichterscheinen des Teilnehmers berechnen wir die gesamte Tagungsgebühr. Abmeldungen müssen grundsätzlich schriftlich erfolgen. Eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers ist möglich. 


Zeitplan:

hier als PDF zum Downloaden oder Ausdrucken 2016



Anmeldeformular

Leiter Projektmanagement

Dr.phil. Ulrich Josten
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-34
Fax: 0228/902 66-97
E-Mail: josten(at)hochschulverband.de

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