Berufungspraxis aktuell

 

Donnerstag, 11. Januar 2018
Universität Mannheim
Schloss, Ostflügel, Raum SO 418
Bismarckstrasse, 68161 Mannheim

Anreise Universität Mannheim Schloss

Hotels in Mannheim

 

Freitag, 27. April 2018
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin (Mitte)

Anreise Kaiserin-Friedrich-Haus

Hotels in Berlin

 

Dienstag, 31. Juli 2018
Universität Mannheim
Schloss, Ostflügel, Raum SO 418
Bismarckstrasse, 68161 Mannheim

Anreise Universität Mannheim Schloss

Hotels in Mannheim

 

Montag, 1. Oktober 2018
Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Anreise Wissenschaftszentrum Bonn

Hotels in Bonn

 

 

jeweils 10:00-17:00 Uhr

 

Evaluation 2016/2017: 1,3

 

Referenten:  

RA Dr. Martin HellfeierJustitiar für Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband

RA Dr. Sven Hendricks, Justitiar für Hochschul- und Beamtenrecht im Deutschen Hochschulverband

 

Der Erfolg einer Berufungs- und Bleibeverhandlung hängt primär von der eigenen Verhandlungsposition und dem Gewinnungsinteresse der Hochschule ab. Deshalb ist es notwendig, die jeweilige Verhandlungsposition zu optimieren und das vorhandene Gewinnungsinteresse der Hochschule im Laufe des Verhandlungsprozesses zu steigern. Des Weiteren gilt es, als Rufinhaber/in Mechanismen zu beherrschen, die einen vertrauensbildenden, synergetischen und auch irritationsfreien Verhandlungsprozess befördern. Hierzu gehört es auch, einen ambitionierten, aber nie unrealistischen "Besoldungsanker" für die W-Besoldung in den jeweils unterschiedlichen Fallkonstellationen setzen und begründen zu können. Der Deutsche Hochschulverband hat in den letzten Jahren, um für den einzelnen Rufinhaber konkrete Orientierung zu schaffen, immer wieder Berufungsstandards empirisch erhoben und analysiert (Hubert Detmer: Berufungspraxis Deutschland, Berufungskultur vor Ort) und darüber hinaus Instrumente und Argumentationsführungen entwickelt, die es Rufinhaberinnen und Rufinhabern ermöglichen, in komplexen oder sogar suboptimalen Verhandlungskonstellationen Win-Win-Situationen aufzuzeigen. Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmenden in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen bzw. Bleibeverhandlungen). Als Teil des Seminars stehen die Referenten in homogen zusammengesetzten Kleingruppen auch zur Klärung von Einzelfallfragen zur Verfügung.

 

Themen:  

 Die Vorbereitung von Berufungs- und Bleibeverhandlungen

  • Anbahnungsphase:
    Ruferteilung und Dankesschreiben, "Graue" Verhandlungen, Informelle Vorgespräche mit Dekan und Kollegen, lokale Gegebenheiten
  • Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben:
    Form, Aufbau, Adressatenkreis, Intro, Forschungs- und Lehrkonzept, Ausstattungswünsche, Alleinstellungsmerkmale, "Besoldungsanker"

Verhandlungs-Checklisten (Was muss, sollte und könnte ich verhandeln) 

  • Ausstattung/Arbeitsbedingungen
    Investitionsmittel, wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter, Räume, Infrastruktur, Reisekosten
  • Dienstrecht
    Beamten- oder Angestelltenverhältnis, Dienstantritt, Lehrdeputat, Altersversorgung, Nebentätigkeiten, Beihilfe, Forschungssemester, Umzugskosten- und Trennungsgeld, Bezeichnung der Professur
  • Besoldung
    strategische Argumente und kommunikative Instrumente für den ambitionierten "Besoldungsanker", Zielvereinbarungen,
    Forschungszulagen und besondere Leistungsbezüge, "flexible response", Erfahrungswerte, Besoldungsstandards und Besoldungserfolge


Durchführung und Abschluss der Berufungs- und Bleibeverhandlungen

  • Zentraler Verhandlungstermin:
    Teilnehmerkreis, Ablauf, Verhandlungspsychologie, typische Fragen
  • Schriftliches Angebote
    Kongruenz mündlicher Verhandlungen, Abgrenzung rechtsverbindlicher Zusagen von bloßen Bemühenszusagen, lokale Gegebenheiten
  • Nachverhandlungen
    Form, Fristen. Adressatenkreis, neue Entwicklungen, verhandlungspsycholgische Pyramide, keine "Salami-Taktik"
  • Ernennung
    Berunfungsvereinbarung, Führungzeugnis, Amtsärztliche Prognose, Alternative Angestelltenvertrag, Aushändigung Ernennungsurkunde
  • Dienstbeginn
    Verhandlungsgegenstand, Titelführungsbefugnis


Kleingruppenarbeit 

  • Beantwortung von Einzelfallfragen in Konstellations- (Erstruf, Mehrfachruf) und fachspezifischen Kleingruppen (Geistes- und Sozialwissenschaften / Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fächer)


Teilnahmegebühr: 
EUR 219,- / EUR 259,- (für Nichtmitglieder des Deutschen Hochschulverbandes) 
Darin enthalten: Seminarunterlagen, Mittagsimbiss und Tagungsgetränke 
Höchstteilnehmerzahl: 25

Hinweis: Falls Teilnahmegebühren nicht von der Hochschule übernommen werden, können Sie diese ggf. selbst als Werbungskosten oder Betriebsausgaben steuerlich absetzen.

Anmeldebedingungen:
Anmeldungen sind verbindlich. Bei Stornierung der Anmeldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von EUR 25,-. Danach bzw. bei Nichterscheinen berechnen wir die gesamte Tagungsgebühr. Abmeldungen müssen grundsätzlich schriftlich erfolgen. Eine Vertretung der angemeldeten Person ist möglich.

Muss die Veranstaltung abgesagt werden oder müssen Teile ausfallen, werden bereits entrichtete Teilnahmegebühren entsprechend zurückerstattet. Ein weitergehender Rechtsanspruch besteht nicht. Erfüllungsort für alle Angelegenheiten ist der Sitz des Deutschen Hochschulverbandes.

Zeitplan: 

hier als PDF zum Downloaden oder Ausdrucken



Anmeldeformular

Leiter Projektmanagement

Dr.phil. Ulrich Josten
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-34
Fax: 0228/902 66-97
E-Mail: josten(at)hochschulverband.de

© Deutscher Hochschulverband