DHV-Newsletter 11/2019

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik

Streitkultur I: Tumulte an der Universität Hamburg wegen Lucke

Demonstrantinnen und Demonstranten haben die erste Vorlesung des AfD-Mitbegründers Professor Bernd Lucke nach dessen Rückkehr an die Universität Hamburg am 16. Oktober 2019 verhindert. Der Wirtschaftswissenschaftler wurde Medienberichten zufolge beschimpft, körperlich bedrängt und mit Papierkugeln beworfen. Ohne zu Wort zu kommen, musste er den Hörsaal schließlich unter Polizeischutz verlassen. Auch die in der darauffolgenden Woche anberaumte Vorlesung musste trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen vorzeitig abgebrochen werden, weil sich Störerinnen und Störer gewaltsam Zutritt zur Veranstaltung verschafft hatten. Erst beim dritten Anlauf am 30. Oktober 2019 konnte Lucke dank massiver Polizeipräsenz auf dem Campus lesen.

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, hatte zuvor gegenüber dem "Bayerischen Rundfunk" erklärt: "Der Streit um Herrn Lucke, um dessen politische Positionen, der mag weitergehen - aber bitte so, dass der Lehrbetrieb weiter möglich ist". Kritik äußerte Kempen an den Demonstrantinnen und Demonstanten, aber auch an der Universität Hamburg und der Wissenschaftsbehörde: "Es ist das gute Recht der Studierenden, zu demonstrieren. Aber was sie nicht mehr tun dürfen, ist, die Debatte im Hörsaal zu verhindern." Da gelte die grundgesetzlich garantierte Lehrfreiheit. Laut DHV-Präsident wäre es Aufgabe der Politik und der Hochschulleitung gewesen, sich schützend vor dieses Grundrecht zu stellen.

Auch Bundesministerin Anja Karliczek hatte sich besorgt gezeigt. "Es geht nicht, dass sich Studentengruppen oder Aktivisten als Meinungszensoren aufspielen", so die Ministerin im Gespräch mit dem "Spiegel".

Die Universität Hamburg und die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hatten zunächst Verständnis für den Protest gezeigt und "diskursive Auseinandersetzungen" befürwortet. Erst danach hatten sie sich deutlicher vor Lucke gestellt, die Störungen verurteilt und die Freiheit von Forschung und Lehre angemahnt. Die Universität hatte zudem die Variante einer digitalen Vorlesung ohne Präsenz von Lucke ins Spiel gebracht. Seit dem 7. November 2019 bietet sie darüber hinaus eine parallele Lehrveranstaltung mit gleichem Inhalt zur Lucke-Vorlesung an.
Zum Gespräch des DHV-Präsidenten mit dem "Bayerischen Rundfunk" am 26. Oktober 2019:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/hochschulverband-lehrfreiheit-gilt-auch-fuer-bernd-lucke,RfzbrO7

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Streitkultur II: Wagenknecht darf an der Universität Hamburg reden, Lindner nicht

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ist empört darüber, dass er nicht bei einer Diskussionsveranstaltung der Liberalen Hochschulgruppe im November an der Universität Hamburg reden durfte. Er habe in den vergangenen Jahren an Dutzenden Veranstaltungen dieser Art an Hochschulen in Deutschland teilgenommen, so der FDP-Vorsitzende weiter.

Die Universität Hamburg verteidigte das Auftrittsverbot in Räumen der Hochschule und verwies auf ihre Bestimmungen. Danach sei die Überlassung von Räumen für Veranstaltungen mit parteipolitischer Ausrichtung explizit ausgeschlossen.

Eine Veranstaltung mit der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Deutschen Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat der Universität zufolge dagegen nicht gegen die Ausschlussbedingung verstoßen. Sie sei als wissenschaftliche Veranstaltung angekündigt und als Diskussionsveranstaltung zwischen zwei wirtschaftswissenschaftlichen Positionen durch den studentischen "Arbeitskreis Plurale Ökonomik Hamburg" beantragt worden.

Die Liberale Hochschulgruppe hat daraufhin am 11. November 2019 eine Diskussionsveranstaltung über Meinungsfreiheit mit Lindner vor der Universität Hamburg durchgeführt. Der FDP-Vorsitzende warb dabei für mehr Debatten mit den demokratisch gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern in den Hochschulen.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/lindner-darf-nicht-an-uni-hamburg-reden-2235/

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Streitkultur III: HU-Präsidium fordert mehr respektvolles Miteinander

Die HU Berlin hat ein Plädoyer für eine bessere Debattenkultur an ihrer Hochschule veröffentlicht. Darin bezeichnete das Präsidium der Hochschule "verbale öffentlichen Schlagabtausche" der vergangenen Monate und Jahre als der HU "unangemessen und unwürdig". Die Hochschulleitung fordert deshalb ein Zurück zu einem "argumentativen Streit", der auf gegenseitiger Anerkennung und Achtung aufbaue, wie es in einer Stellungnahme heißt. Die Entgleisungen einzelner Angehöriger der Universität hätten ein schlechtes Licht auf die Universität geworfen.

Anlass der Stellungnahme ist offensichtlich der Streit um den Historiker Professor Jörg Baberowski. Zwei Studentinnen hatten ihn verklagt, weil er sie als "linksextremistische Fanatiker" und "unfassbar dumm" bezeichnet hatte. Die Studentinnen hatten sich zuvor kritisch über ein von Baberowski geplantes Zentrum für Diktaturforschung geäußert, das vorerst gescheitert ist (vgl. Newsletter 9/2019). Baberowski hatte daraufhin seine Aussagen gegenüber dem "Tagesspiegel" bekräftigt und den Retweet einer Klägerin angeführt, in der diese ein abgewandeltes Ulrike-Meinhof-Zitat als "sehr gut" bezeichnet hatte. Das Zitat lautete: "Wir sagen natürlich, die Springer-Journalisten sind Schweine, wir sagen, der Typ an der Tastatur ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen… und natürlich kann geschossen werden."

Das Präsidium der HU verurteilte "verbale Beleidigungen, diffamierende Äußerungen und Kommentare oder Tweets, die zu Gewalt aufrufen, auf das Schärfste". Freie Meinungsäußerung sei wichtig, doch hätten die Mitglieder der Universität auch eine hohe eigene Verantwortung, sich nicht beleidigend zu äußern. Dies gelte für alle Statusgruppen – "egal ob Professorin oder Professor, Studentin oder Student."
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/oktober-2019/nr-191022

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Kempen: "Lehramtsstudium muss sich nach Bedarf und nicht nach Kassenlage richten"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) plädiert für mehr Nachhaltigkeit in der Lehrerbildung. Berechnungen zufolge dürften in den kommenden Jahren zehntausende Lehrerstellen Leerstellen bleiben. Angesichts des generell herrschenden und sich weiter abzeichnenden Lehrermangels erhöht sich dem DHV zufolge der politische Druck auf die Universitäten, innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Lehramtsstudierende zum Abschluss zu führen. "Die personellen und räumlichen Kapazitäten für die Lehrerbildung sind vielerorts unzureichend. Das Lehramtsstudium an Universitäten ist zeit- und ressourcenintensiv", betonte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.

Wesentliche Schuld an der heutigen Misere trage die Kultusministerkonferenz (KMK). Sie hat laut Kempen dabei versagt, "verlässliche Prognosen zum Lehrerbedarf zu erstellen". Die daraus resultierende Fehlplanung habe zur Folge, dass mittelfristig vermehrt Quereinsteiger, Pensionäre oder Akademiker ohne pädagogische Ausbildung den Lehrermangel kompensieren müssten. Damit dies kein Dauerzustand werde, müssten die Länder endlich eine vorausschauende Politik betreiben.

Eine Senkung der Studienanforderungen oder Entschlackung der Studieninhalte im Lehramt lehnte der DHV-Präsident ab. Ebenso wenig zielführend sei es, das Lehramtsstudium an Altersstufen statt Schulformen auszurichten: "Ein differenziertes Schulsystem setzt unterschiedliche Lehrämter voraus, die individuellen Begabungen besser gerecht werden können. Der Einheitslehrer ist keine Lösung, sondern ein Beitrag, den Lehrerberuf unattraktiv zu gestalten."

Kempen begrüßte, dass die Bereitschaft in den Ländern zum Ausbau von Lehramts-Studienplätzen wachse. "Mit der Lehrerbildung nach Kassenlage muss Schluss sein“, so der DHV-Präsident abschließend. "Die Lehrerbildung muss sich am Bedarf orientieren. Dies setzt auch eine angemessene personelle und räumliche Ausstattung der Universitäten voraus. Nur so können sie eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung sicherstellen."

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Wie gut sind die Wissenschaftsminister, Rektoren und Präsidenten?

Wen wählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum/zur "Wissenschaftsminister/in des Jahres" und "Rektor/in/ Präsident/in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Arbeit des Rektors/der Rektorin bzw. des Präsidenten/der Präsidentin ihrer Hochschule nach Schulnoten von eins bis sechs zu bewerten. Gleiches gilt für die Leistung ihrer jeweiligen Landeswissenschaftsministerin bzw. ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers sowie der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Politik und Hochschulen gut vertreten? Bis zum 13. Dezember 2019 haben alle 31.500 DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an einer Online-Abstimmung zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt. Neu ist, dass künftig Hochschulleiterinnen und -leiter, die bereits dreimal zum/zur „Rektor/in/ Präsident/in des Jahres“ gekürt worden sind, nicht mehr zur Wahl stehen.

Die Auszeichnung "Wissenschaftsminister/in des Jahres" und der Preis "Rektor/in/Präsident/in des Jahres" werden im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 6. April 2020 in Berlin verliehen. Zuletzt wurden am 8. April 2019 in Berlin der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Armin Willingmann, sowie der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Lambert T. Koch, geehrt. Koch, der den Preis "Rektor/in/ Präsident/in des Jahres" nach 2011, 2014, 2017 und 2019 als einziger vier Mal errungen hat, wird nach dem neuen Reglement nicht mehr antreten können. Ihm ist jedoch zugleich als nicht mehr übertreffbarem Preisträger ein Sonderstatus als "Rektor des Jahrzehnts" sicher. Eine entsprechende Würdigung von Magnifizenz Koch wird am 4. Dezember 2019 in Bonn erfolgen.       

Der Preis "Rektor/Präsident des Jahres" ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert und wird von "Santander Universitäten" gestiftet. Der Preisträger soll die Mittel zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden.

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"Student/in des Jahres": DSW und DHV würdigen erneut studentisches Engagement

Wer wird „Student/in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum fünften Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor vier Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Der Preis wird auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 6. April 2020 in Berlin verliehen.

"Es gibt viele unter den 2,9 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Rolf-Dieter Postlep. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2019 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.
Zum Ausschreibungstext :
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

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Bundestag spricht sich für "Bachelor Professional" und "Master Professional" aus

Der Deutsche Bundestag hat den überarbeiteten Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Berufsbildungsgesetz in zweiter und dritter Lesung passieren lassen. Verbunden ist mit der Novelle auch die Einführung der Bezeichnungen "Bachelor Professional" und "Master Professional" für Fortbildungen (vgl. Newsletter 11/2018).

Der Bundesrat sträubt sich demgegenüber unverändert gegen die neuen Bezeichnungen. Der zuständige Fachausschuss der Länderkammer hat am 11. November 2019 auf Antrag Baden-Württembergs die Anrufung des Vermittlungsausschusses empfohlen.

Die Hochschulrektorenkonferenz sieht das Vorhaben weiterhin kritisch (vgl. Newsletter 12/2018 und 5/2019): "Dem großen europäischen Reformprojekt des Bologna-Prozesses und dem deutschen Hochschulsystem insgesamt, aber auch der für Deutschland so wichtigen beruflichen Bildung droht hier ein langfristig wirksamer, schwerer Schaden", teilte sie mit und plädierte "dringend" dafür, von der Einführung der Abschlüsse "Bachelor Professional" und "Master Professional". abzusehen. Anders als von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vorgesehen, würden diese nicht zur Stärkung der dualen Ausbildung führen, sondern lediglich zu einer Verzerrung der Abgrenzung zwischen akademischer und beruflicher Bildung in Deutschland.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/berufsbildungsgesetz-geplante-abschlussbezeichnungen-schaden-hochschulsystem-und-beruflicher-bildun/

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Bund will von Ländern bis zu 6.000 zusätzliche Medizin-Studienplätze

Das Bundesgesundheitsministerium fordert die Bundesländer auf, 5.000 bis 6.000 zusätzliche Medizin-Studienplätze zu schaffen. Um den jetzigen Stand der medizinischen Versorgung in Deutschland aufrechtzuerhalten, würden pro Jahr rund 15.000 Absolventinnen und Absolventen benötigt. Gegenwärtig gibt es bundesweit rund 10.000 Medizin-Studienplätze pro Jahr.

Das Ministerium schließt sich damit den Forderungen des Deutschen Ärztetages nach 6.000 zusätzlichen Medizin-Studienplätzen an. Eine Umfrage von "Report Mainz" unter allen Wissenschaftsministerien der Länder ergab, dass zahlreiche Länder, darunter Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, die Einrichtung neuer medizinischer Fakultäten sowie zusätzliche Studienplätze planen. Mehrere Länder fordern jedoch Geld vom Bund für zusätzliche Studienplätze. Hierzu gehören laut dem Magazin Sachsen-Anhalt, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen. Auf die Frage nach einer möglichen Ko-Finanzierung des Bundes gab das Bundesgesundheitsministerium gegenüber "Report Mainz" keine Antwort.
https://www.swr.de/-/id=24975014/property=download/nid=233454/10abunc/index.pdf

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Millionen Versichertendaten für die Forschung

Die Gesundheitsdaten der 73 Millionen gesetzlich Versicherten sollen künftig ohne ihr Einverständnis für die Forschung verwendet werden können. Das sieht das Digitale Versorgungsgesetz vor, das der Deutsche Bundestag am 7. November 2019 verabschiedet hat.

In einem Forschungsdatenzentrum sollen demnach künftig die bei den Krankenkassen vorliegen­den Abrechnungsdaten pseudonymisiert zusammengefasst und auf Antrag anonymisiert zugänglich gemacht werden. Von Informationen zu Alter, Geschlecht, Wohnort und verordneten Behandlungen sollen dem Gesetz zufolge Behörden, Forschungseinrichtungen und Universitätsklinika profitieren.

Eine Möglichkeit für die Versicherten, der Weitergabe ihrer Daten zu widersprechen, sieht das Gesetz nicht vor. Sowohl Datenschützer als auch der Bundesrat hatten dies im Vorfeld der Entscheidung moniert.

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Karliczek will Vergabe von Forschungsmitteln an Wissenschaftskommunikation binden

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat angekündigt, dass die Wissenschaftskommunikation einen größeren Stellenwert bei der Vergabe von Forschungsmitteln einnehmen soll. In einem Gastbeitrag für die "Zeit" stellt Karliczek das Ziel eines Grundsatzpapiers ihres Ministeriums vor, nach dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler "in ihren Projekten die Kommunikation von Anfang an mitdenken und Ressourcen dafür einplanen" sollten. Es sei an der Zeit, "konkrete Anreize für mehr Kommunikation im Forschungsalltag zu geben".

Die Ministerin kündigt an, dass es eine Plattform zur Evaluation der Wissenschaftskommunikation geben solle. Zudem werde sie eine Denkwerkstatt "#FactoryWisskomm" ins Leben rufen, die Selbstverpflichtungen der Wissenschaft erarbeiten solle. Wissenschaftskommunikation solle "endlich zur Chefsache in den Wissenschaftseinrichtungen" werden, so die Ministern weiter.
https://www.zeit.de/vorabmeldungen/neu-in-der-aktuellen-zeit#karliczek-will-forschungsmittel-an-gute-kommunikation-binden

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Sachbuch nach Plagiatsvorwürfen in Überarbeitung

Der transcript-Verlag hat das Sachbuch "Die Gesellschaft des Zorns. Rechtspopulismus im globalen Zeitalter" nach Plagiatsvorwürfen gegen die Autorin Professorin Cornelia Koppetsch zurückgezogen. Die Darmstädter Soziologin räumte ein, handwerkliche Fehler begangen zu haben, betonte aber die Eigenständigkeit des Werks. Gegenwärtig würden die Vorwürfe geprüft, um die Beanstandungen im Rahmen einer Neuauflage auszuräumen, hieß es seitens des Verlags.

Gegen die für den Bayerischen Buchpreis nominierte Wissenschaftlerin waren am 7. November 2019, am Abend der Verleihung, Plagiatsvorwürfe publik geworden. Nach Recherchen der "FAZ" sollen Teile ihres Buches Übernahmen enthalten, die nichthinreichend kenntlich gemacht worden seien.

Insgesamt seien 26 Stellen in Koppetschs Buch plagiatsverdächtig. Insbesondere aus dem Buch "Gesellschaft der Singularitäten" des Bielefelders Kultursoziologen Professor Andreas Reckwitz soll sich die Wissenschaftlerin bedient haben.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buch-von-cornelia-koppetsch-enthaelt-eine-reihe-von-plagiaten-16473751.html

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Hochschulleitungen setzen auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Rund jede zweite staatliche Hochschule will in Zukunft auf neue Forschungsschwerpunkte setzen, die sich der Digitalisierung widmen. Zu Fragen der Nachhaltigkeit soll dies an jeder fünften Hochschule geschehen. Das geht aus dem aktuellen "Hochschul-Barometer" hervor, das der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung herausgeben.

Die neuen Forschungsschwerpunkte zeigen sich demnach auch bei den Stellenbesetzungen. Allein im Jahr 2018 beschäftigten sich rund 31 Prozent der neu eingestellten Professorinnen und Professoren mit Themen der Digitalisierung. Das seien bei durchschnittlich 2.500 Neuberufungen pro Jahr hochgerechnet 750 neue Professuren mit digitalem Schwerpunkt in allen Disziplinen, wie beispielsweise Digital Humanities, Digitalwirtschaft oder Big Data Analysis.

Um ihre Rolle als Innovationsfaktor zu stärken, orientieren sich Hochschulen nach eigenen Angaben in ihrer Forschung an Trends in Gesellschaft und Wirtschaft, heißt es im "Hochschul-Barometer" weiter. Rund zwei Drittel der Hochschulleitungen planten, Forschung und Lehre stärker an strategischen Innovationsfeldern wie der Hightech-Strategie der Bundesregierung auszurichten. Zudem wollen viele enger mit Partnern außerhalb der Wissenschaft kooperieren und ihre Hochschule zum regionalen Innovationsknotenpunkt weiterentwickeln. 71 Prozent der Hochschulen beteiligten sich bereits an Verbünden mit nicht-akademischen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Weitere Informationen unter:
http://www.hochschul-barometer.de

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Hochschulräte drängen auf Digitalisierung

Hochschulräte sehen mit Abstand in der Digitalisierung von Forschung, Lehre und Verwaltung die größte Herausforderung für Hochschulen in den nächsten fünf Jahren. Die Gewinnung von herausragenden Wissenschaftlern nennen sie als weitere wichtige Aufgabe. Der Steigerung der Grundfinanzierung messen sie des Weiteren mehr Bedeutung zu als dem Erfolg im Drittmittelwettbewerb. Das geht aus einer Umfrage unter Hochschulräten hervor, die das Centrum für Hochschulforschung für den Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des "Forums Hochschulräte" durchgeführt hat.

Die Antworten ergaben zudem: Die Mehrheit der Hochschulratsmitglieder kommt aus der Wissenschaft (52 Prozent), 30 Prozent stammen aus der Wirtschaft und 18 Prozent aus den Bereichen Politik und Gesellschaft. Zu ihren Hauptaufgaben zählen sie die Beratung der Hochschulleitung (90 Prozent) und das Mitgestalten der Hochschulstrategie (87 Prozent). Drei Viertel der Befragten (74 Prozent) geben die Aufsicht und Kontrolle der Hochschulleitung als weitere wichtige Aufgabe an. Die Mehrheit von ihnen zeigte sich mit den politischen Rahmenbedingungen einverstanden, wünschte sich aber klar definierte Aufgaben und Entscheidungsrechte.
Mehr Informationen unter:
http://www.forum-hochschulraete.de/studie/index.html

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Zahl der Hochschulabschlüsse leicht gesunken

Im Prüfungsjahr 2018 erwarben rund 499.000 Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss an einer deutschen Hochschule. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies ein Prozent weniger. Es ist der erste Rückgang seit 2001, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Mit 247.200 Absolventinnen und Absolventen führte demnach jedes zweite Examen 2018 zu einem Bachelorabschluss. Im Vergleich zum Prüfungsjahr 2017 sank deren Zahl um zwei Prozent. Ebenfalls rückläufig ist die Zahl der Promotionen (um zwei Prozent auf 27.900), der herkömmlichen universitären Abschlüsse (um sieben Prozent auf 30.000) und der herkömmlichen Fachhochschulabschlüsse (um zwölf Prozent auf 7.200). Die Zahl der Masterabschlüsse (141.000) und der Lehramtsprüfungen (45.500) erhöhten sich dagegen gegenüber dem Vorjahr jeweils um drei Prozent.

Die meisten Abschlüsse (40 Prozent) wurden in den Fächern Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. Jeder vierte Abschluss (26 Prozent) entfiel auf die Ingenieurwissenschaften. Elf Prozent der Hochschulabschlüsse wurden in der Mathematik und den Naturwissenschaften und zehn Prozent in den Geisteswissenschaften erworben. In der Humanmedizin beziehungsweise den Gesundheitswissenschaften erreichten sechs Prozent der Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss. Die restlichen Abschlüsse entfielen auf die Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin sowie Kunst und Kunstwissenschaft.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/10/PD19_417_213.html;jsessionid=B9EA714DB84BAED6382EFE5748009095.internet732

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Professoren solidarisieren sich mit ungarischen Kollegen

Die Wissenschaftsverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (Deutscher Hochschulverband, Österreichischer Universitätsprofessor/Innenverband, die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden) haben Wissenschaft und Politik anlässlich einer gemeinsamen Tagung in Wien dazu aufgefordert, den Kampf für die Freiheit der Wissenschaft beherzt fortzusetzen. "Die Freiheit der Wissenschaft ist leider auch in Europa keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso wichtiger wird es, dieses elementare Grundrecht, das für das Selbstverständnis des Kontinents konstitutiv ist, aktiv zu verteidigen",  so die drei Verbände.

Europas Politiker und die Scientific Community dürften insbesondere in der Unterstützung der ungarischen Central European University nach ihrem erzwungenen Teilumzug von Budapest nach Wien nicht nachlassen. Zum 30. September hat die vom ehemaligen Finanzinvestor und Philanthropen George Soros gegründete Hochschule ihren Studienbetrieb am neuen Standort begonnen, nachdem die ungarische Regierung ihr die Rechtsgrundlage entzogen hatte. Der ideologisch motivierte staatliche Hinauswurf einer Hochschule mitten in Europa bleibe ein Skandal. Europas Politik dürfe nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Auch das Aus für die Gender Studies per Dekret und das Gesetz, mit dem die von der Akademie der Wissenschaften betriebenen Forschungsinstitute einem von Regierungsvertreterinnen und -vertretern dominierten Gremium unterstellt worden sind, seien ein "unverhohlener Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit". "Den ungarischen Kolleginnen und Kollegen gehört unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung", betonen die Verbände. "Die europäischen Regierungen sind aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass die Regierung Orbán zu einer Politik zurückkehrt, die die Freiheit von Forschung und Lehre uneingeschränkt respektiert. Forschung ist nur dann frei und kann florieren, wenn sie nicht unter einem politischen Diktat steht."

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Quelle: istockphoto.com

Deutscher Erfolg bei "ERC Synergy Grants"

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat seine Entscheidung für die neue Förderrunde der "Synergy Grants" bekanntgegeben. 37 Forschungsgruppen aus insgesamt 20 Ländern sollen mit bis zu zehn Millionen Euro gefördert werden, wie der ERC mitteilte. Deutschland ist wie bereits im vergangenen Jahr die am stärksten vertretene Nation.

Fast deutsche 20 Forschungsinstitute profitieren von der Förderung über die ERC Synergy Grants 2019, darunter elf Universitäten: Rostock, Hamburg, Bonn, Tübingen, Mainz, Stuttgart, Aachen, Ulm, Heidelberg, Freiburg und München. Von den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind Max-Planck-Institute an vier Projekten beteiligt, das Helmholtz-Zentrum Potsdam an zwei Projekten.

Insgesamt sind Forschungsinstitute aus Deutschland an 57 Prozent der internationalen Projekte beteiligt, britische an 32 Prozent und französische an 30 Prozent. Die diesjährige Förderung erhalten 126 Forscherinnen und Forscher von 95 Universitäten und Forschungseinrichtungen. Zwei bis vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind jeweils an den ausgewählten interdisziplinären Projekten aus der Grundlagenforschung beteiligt.
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/deutschland-bei-erc-synergy-grants-vorne-2229/

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50 weitere Hochschulen im Professorinnenprogramm erfolgreich

Die Entscheidung in der jüngsten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern ist gefallen: Die Gleichstellungskonzepte von 50 Hochschulen aus einer Gesamtzahl von 71 wurden positiv begutachtet. Sie können bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren erhalten. Zehn Hochschulen, deren Konzept für die Personalentwicklung und -gewinnung auf dem Weg zur Professur als hervorragend bewertet wurde, werden zudem mit dem Prädikat "Gleichstellung: ausgezeichnet!" gewürdigt. Diese Auszeichnung gibt ihnen die Möglichkeit, die Förderung einer vierten Erstberufung mit einer Wissenschaftlerin in Anspruch zu nehmen. Das teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz mit.

Bund und Länder hatten das Profesorinnenprogramm im Jahr 2008 zur "Verwirklichung von Chancengerechtigkeit an Hochschulen und zur Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen an Professuren" aufgelegt. Für die dritte Phase erhöhten beide das Programmvolumen auf 200 Millionen Euro (vgl. Newsletter 11/2017).
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2019-15.pdf

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Wissenschaftsrat fordert bessere Finanzierung der Universitätsmedizin

Der Wissenschaftsrat sieht die Universitätsmedizin Nordrhein-Westfalens durch unterschiedlich profilierte, insgesamt gute bis sehr gute, aber auch herausragende Standorte charakterisiert. Um ihre Potenziale künftig noch besser nutzen zu können, empfiehlt das Gremium dem Land, geeignete Anreize zu setzen, um Zusammenarbeit, Abstimmung und Austausch zwischen den Standorten in Forschung, Lehre, Versorgung, Infrastrukturen und Digitalisierung zu fördern und eine gute Balance von Kooperation und Wettbewerb zu etablieren. Aus Sicht des Wissenschaftsrats ist es besonders wichtig, eine nachhaltige konsumtive wie investive Finanzierung zu garantieren und Hochschulautonomie und landesseitigen Gestaltungswillen angemessen auszubalancieren. Es sei Aufgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, seine Universitätsmedizin durch eine kluge Förder- und Finanzierungspolitik zu unterstützen und zukunftsfähig zu machen. Fordernd, aber unumgänglich werde es dazu sein, die nötigen Investitionsmittel für Bestandserhalt und Sanierung der Universitätsmedizin bereitzustellen.
https://www.wissenschaftsrat.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/PM_2019/pm_2019.html

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Neues Hochschulgesetz passiert Landtag

Frauen sollen an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern künftig bessere Karrieremöglichkeiten erhalten. Das neue Landeshochschulgesetz, das der Landtag am 13. November 2019 verabschiedet hat, schreibt eine qualifizierte Quotenregelung für die Besetzung von Professuren vor. "An unseren Hochschulen gibt es viel zu wenige Professorinnen", konstatierte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. Im Bundesdurchschnitt seien 23,4 Prozent der Professorenstellen von Frauen besetzt, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen nur 20,9 Prozent. In den Zielvereinbarungen mit den Hochschulen sollen deshalb Frauenquoten verbindlicher verabredet werden als bisher. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf solle insgesamt verbessert werden.

Bessere Arbeitsbedingungen sind Martin zufolge ein wesentliches Ziel der Gesetzesnovelle. So werden Qualifikationsstellen wie etwa für Promotionen auf eine Mindestdauer von drei Jahren festgelegt. Für wissenschaftliche Nachwuchskräfte soll es konkrete Qualifizierungsvereinbarungen und Verbeamtungen auf Zeit geben. Außerdem sieht das geänderte Hochschulgesetz vor, die kooperativen Promotionsverfahren von Universitäten und Fachhochschulen auszubauen und sie für beruflich qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger weiter zu öffnen, zum Beispiel über ein Probestudium oder ein weiterbildendes Masterstudium auch ohne Bachelorabschluss.
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=155154&processor=processor.sa.pressemitteilung

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TU Kaiserslautern ist "Recylingpapierfreundlichste Hochschule 2019"

Die TU Kaiserslautern ist am 22. Oktober 2019 im Bundesumweltministerium als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2019" für die ausschließliche Verwendung von Papier mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet worden. Zweiter und Dritter wurden die FernUniversität in Hagen und die Universität Hohenheim. Die Universität Tübingen, die Universität Osnabrück und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen haben ihre Bestleistungen aus den Vorjahren bestätigt und wurden als Mehrfachsiegerinnen geehrt.

Der Papieratlas wird seit elf Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Seit 2016 hat sich der Hochschulwettbewerb in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband als fester Bestandteil des Papieratlas etabliert. Universitäten und Fachhochschulen mit über 5.000 Studierenden waren eingeladen, ihren Papierverbrauch transparent zu machen. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 45 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von über 70 Prozent einen neuen Rekord aufstellten.

Der Einsatz von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Höchste ökologische Anforderungen und beste Qualität garantiert dabei das Umweltzeichen "Blauer Engel". Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser.
http://www.papieratlas.de/wp-content/uploads/20191022_pm_papieratlas2019.pdf

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Quelle: istockphoto.com

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat zum fünften Mal den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis, der auf der Gala der Deutschen Wissenschaft am 6. April 2020 in Berlin vergeben wird, wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2017 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Ausgezeichnet werden die Bauherren und die Entwurfsverfasser jeweils mit einer Urkunde und der Hälfte des Geldpreises. Für die prämierten Gebäude erhalten die Hochschulen darüber hinaus eine im Bereich des Haupteingangs anzubringende Plakette.

Der Preis wird durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung fachlich betreut und durchgeführt. Interessenten richten ihre Bewerbung bitte bis zum 10. Dezember 2019, 15 Uhr an das:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2
Kennwort: Deutscher Hochschulbaupreis 2020
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Weitere Informationen sowie die Bewerbungsformulare unter:
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/hochschulpreis_node.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Informatiker profitieren am stärksten vom Doktorgrad

Beschäftigte mit einem Doktorgrad erhalten in ihren ersten Berufsjahren oft deutlich mehr Gehalt als ihre Kolleginnen und Kollegen mit einem Masterabschluss. Nachdem sie während ihrer Promotionszeit oft mit deutlich weniger Geld auskommen mussten als andere, erhalten sie zum Berufseinstieg rund 9.000 Euro mehr als Beschäftigte mit einem Masterabschluss, wie eine Auswertung des Gehaltsportals "Gehalt.de" ergab. 55.500 Euro beträgt demnach im Median das Einstiegsgehalt mit Doktorgrad, 46.300 Euro mit Masterabschluss.

Für Informatikerinnen und Informatiker lohnt sich der Doktorgrad mit Blick auf das Einstiegsgehalt demnach am meisten. Sie erhalten mit einem Masterabschluss 48.300 Euro. Mit einem Doktorgrad sind es 56.900 Euro - ein Gehaltssprung von 8.600 Euro. Dahinter folgen die Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem Einstiegsgehalt von 53.800 Euro, wenn sie promoviert sind. Mit einem Masterabschluss erhalten sie 49.500 Euro - ein Unterschied von 4.300 Euro.

In den Naturwissenschaften sind es 51.700 Euro verglichen mit 46.800 Euro - ein Plus von knapp 5.000 Euro. In geisteswissenschaftlichen Berufen und in den Wirtschaftswissenschaften liegt der Gehaltsunterschied jeweils bei rund 4.000 Euro. Dabei erhalten Ökonominnen und Ökonomen mit 45.500 Euro beziehungsweise 49.423 Euro deutlich mehr als ihre geisteswissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen. Diese kommen zum Berufseinstieg auf 36.400 Euro beziehungsweise 40.400 Euro.
https://www.gehalt.de/news/mehr-gehalt-mit-doktortitel

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BAdW: Klage über prekäre Arbeitsverhältnisse

An einer der ältesten Forschungseinrichtungen Deutschlands protestieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegen schlechte Bezahlung und unsichere Arbeitsverträge. Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) in München fordern in einem offenen Brief eine Abkehr von den üblichen Zeitverträgen. Sie verlangen außerdem "geeignete und würdige Rahmenbedingungen" für ihre Forschungstätigkeit. "Zur Freiheit der Wissenschaft gehört auch die Freiheit von existenziellen Ängsten und Nöten für die, die sie tagtäglich betreiben", heißt es in dem am 17. Oktober 2019 veröffentlichten Schreiben. Wegen mangelnder Weiterqualifizierungsmöglichkeiten sei der Wechsel an eine Hochschule oder andere wissenschaftliche Einrichtung nahezu unmöglich. Viele Kolleginnen und Kollegen stünden nach oft jahrzehntelanger Tätigkeit an der BAdW vor dem beruflichen Aus.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/badw-wissenschaftler-beklagen-befristungen-2223/

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Sexuelle Belästigung am MDC

Über mindestens sieben Jahre hinweg soll nach einem Bericht der Redaktion rbb24 ein Wissenschaftler am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin mehrere Frauen sexuell belästigt haben. Der Mann soll Mitarbeiterinnen gegenüber anzügliche Bemerkungen und unangenehme Komplimente gemacht, Sex vorgeschlagen und sie ungefragt gestreichelt und massiert haben. Er sei mit einem Hausverbot belegt worden, habe das Institut inzwischen verlassen - aber auf Basis eines Auflösungsvertrages ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Die Vorwürfe der Frauen richten sich nicht nur gegen den Wissenschaftler, sondern auch gegen die Leiterin seiner Arbeitsgruppe, eine Professorin. Sie soll die Frauen unter Druck gesetzt haben, die Vorfälle nicht zu melden.

Laut MDC handelt es sich bei den Vorwürfen gegen die Professorin lediglich um Gerüchte, zu einer Anzeige sei es nie gekommen. Das MDC hat derweil einen Verhaltenskodex erarbeitet, der zum 1. Januar 2020 in Kraft treten soll. Er enthält Vorgaben für Führungskräfte sowie Beschwerdeabläufe und empfiehlt Schulungen, um gegen sexuelle Belästigung und Mobbing künftig besser vorgehen zu können.
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/10/sexuelle-belaestigung-max-delbrueck-centrum-berlin-buch.html

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Mehrheit für Verzicht auf Dienstflüge bis zu einer Entfernung von 1.000 Kilometern

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Oktober gefragt, ob sie den Aufruf der Initiative "climatewednesday.org" unterstützen und dazu bereit sind, künftig bei Dienstreisen bis zu einer Entfernung von 1.000 Kilometern auf Flüge zu verzichten. 55 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 45 Prozent mit Nein.

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Wissenschaftskommunikation als Kriterium für Forschungsförderung?

Bundesministerin Karliczek will Wissenschaftskommunikation zum Kriterium für Forschungsförderung erheben. Halten Sie dies für eine gute Idee?
Zur Abstimmung:
https://www.hochschulverband.de

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Recht aktuell

Kritik am geplanten Promotionsrecht für Fachhochschulen

(Schlü.) Bereits im März 2019 hatte sich der Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Hochschulverband (DHV) zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Hochschulgesetzes geäußert. In einer Sondersitzung der Koalitionsparteien in Sachsen-Anhalt am 3. September 2019 wurde dieser Entwurf jedoch noch einmal aufgeschnürt. Dabei wurden zwei grundlegende Änderungen vorgenommen. Neben der Streichung der Viertelparität im akademischen Senat sowie Änderung der Stimmrechtsverhältnisse sieht der Gesetzentwurf nunmehr auch die Möglichkeit eines Promotionsrechts für Fachhochschulen vor (vgl. Newsletter 9/2019). Modell stand hierbei die hessische Lösung, bei der besonders starke Fachbereiche an Fachhochschulen das Promotionsrecht unter bestimmten Voraussetzungen verliehen bekommen können (vgl. Newsletter 10/2016).

Der Landesverband Sachsen-Anhalt im DHV hat sich zu diesem Gesetzentwurf in einer weiteren Stellungnahme geäußert. Neben einigen begrüßenswerten Neuregelungen im Entwurf sieht der DHV insbesondere die Implementierung des Promotionsrechts für Fachhochschulen sehr kritisch. Diese Regelung ist nach Ansicht des DHV ausschließlich politisch motiviert, hochschulrechtlich jedoch insuffizient.
Zur Stellungnahme:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/landesverband/Sa-An/Sachsen-Anhalt_Stellungnahme.pdf

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Rüge statt Entzug: Giffey behält Doktorgrad und Ministeramt

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey darf ihren Doktorgrad behalten und damit auch ihren Posten als Ministerin. Die FU Berlin teilte am 30. Oktober 2019 mit, dass das Universitätspräsidium einstimmig beschlossen habe, Giffey für ihre Dissertation eine Rüge zu erteilen, den ihr verliehenen Grad "Doktorin der Politikwissenschaft" aber nicht zu entziehen. Giffey zeigte sich erleichtert. Sie hatte zurücktreten wollen, sofern ihr der Doktorgrad aberkannt worden wäre.

Die FU Berlin hatte seit Februar auf ihre Bitte hin die Doktorarbeit geprüft (vgl. Newsletter 2/2019). Plagiatsjäger der Webseite "VroniPlag" hatten auf Dutzende Unregelmäßigkeiten in der Arbeit hingewiesen und später festgestellt, dass sogar auf mehr als jeder dritten Seite Plagiatstext zu finden sei.

Die Universität begründet ihren Beschluss unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts damit, dass die Arbeit zwar Mängel aufweise, die Zahl der Plagiate aber nicht die Schwelle überschreite, bei der ein Doktorgrad entzogen werden müsse. Auch qualitativ seien die Plagiate nicht so schwerwiegend, dass die Arbeit den Anforderungen an eine Doktorarbeit nicht mehr genügten. Mit der Rüge werde missbilligt, dass Giffey "in ihrer Dissertation die Standards wissenschaftlichen Arbeitens nicht durchgängig beachtet hat". Laut FU soll die Rüge in der veröffentlichten Fassung der Dissertation kenntlich gemacht werden.
https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2019/fup_19_320-dissertation-franziska-giffey1/index.html

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Verfahren gegen HU-Studierende wegen Hausfriedensbruchs eingestellt

Das Verfahren, das die HU Berlin gegen drei Studierende wegen Hausfriedensbruchs angestrengt hat, ist gegen Auflagen eingestellt worden. Sowohl der Strafrichter als auch der Staatsanwalt hatten dies vorgeschlagen. Die Beklagten stimmten einem Tagessatz von sechs Mal 50 Euro für den Naturschutzbund zu und gelten als nicht vorbestraft.

Sie hatten sich 2017 an der Besetzung des Instituts für Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität beteiligt. Die Räume waren mehrere Wochen von mehr als 100 Studierenden in Beschlag genommen worden, um gegen die Entlassung des Stadtsoziologen Andrej Holm zu protestieren. Die HU hatte Holm wegen Falschangaben zu seiner Stasi-Vergangenheit gekündigt, die Entscheidung jedoch anschließend revidiert und Holm lediglich abgemahnt (vgl. Newsletter 1 und 2/2017).

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Personalia

Neuer Präsident

Professor Antonio Loprieno wird neuer Präsident der Jacobs University Bremen. Der Präsident des Dachverbandes der europäischen Akademien der Wissenschaften und ehemalige Rektor der Universität Basel folgt auf Professor Michael Hülsmann, der Anfang September seinen Rückzug bekanntgegeben hatte (vgl. Newsletter 9/2019).

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Weiter Interimspräsidentin

Die Präsidentschaftswahl an der BTU Cottbus-Senftenberg ist vorerst gescheitert. Der einzige zur Wahl stehende Kandidat Professor Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, fand keine Mehrheit im Senat. Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten wird BTU-Vizepräsidentin Professorin Christiane Hipp weiterhin als Interimspräsidentin fungieren.

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Hochschulmanager des Jahres

Die Wochenzeitung "Die Zeit" und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung haben Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn, am 23. Oktober 2019 in Berlin zum "Hochschulmanager des Jahres" gekürt. Die Jury verwies auf den großen Erfolg der Universität Bonn in der Exzellenzstrategie. Hoch habe es geschafft, die Universität durch die Überwindung von Fakultätsgrenzen und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zusammenzubringen.

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Hamburger Wissenschaftspreis 2019

Professorin Jutta Gärtner, Direktorin der Göttinger Uni-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, hat am 8. November 2019 den mit 100.000 Euro dotierten diesjährigen Hamburger Wissenschaftspreis erhalten. Ausgezeichnet wurde sie für ihre "bahnbrechenden Arbeiten" auf dem Gebiet der seltenen angeborenen neurometabolischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

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Berliner Wissenschaftspreis 2019

Für ihre herausragende Forschung zu arabischer Literatur ist Professorin Beatrice Gründler von der FU Berlin am 7. November 2019 mit dem diesjährigen Berliner Wissenschaftspreis in Höhe von 40.000 Euro ausgezeichnet worden. Der Nachwuchspreis ging an Professor Steve Albrecht, der an der TU und am Helmholtz-Zentrum Berlin forscht. Der Physiker erhielt 10.000 Euro für seine innovativen Arbeiten auf dem Feld der Photovoltaik.

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Vermischtes

Spicken erlaubt!

Spickzettel sind in Prüfungen in der Regel tabu. Eine Ausnahme macht jedoch Professor Gerald Gerlach von der TU Dresden. An der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik dürfen die Studierenden bei ihm ab dem fünften Semester Spickzettel verwenden. Erlaubt ist ein DIN-A4-Blatt, das beidseitig beschrieben werden darf und ohne Hilfsmittel lesbar sein muss.

Spickzettel sind laut Gerlach nicht nur Kunst, sondern auch eine unkonventionelle Lernmethode. Seines Erachtens tragen sie dazu bei, gelerntes Wissen aufzubereiten und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. 

Mit einem Wettbewerb schafft er für seine Studierenden zusätzliche Motivation. Jeweils der technisch und der künstlerisch beste Spickzettel werden prämiert. Die Auswahl treffen seine Mitarbeiter. Den Gewinnern winkt als Preis das Geld für einen Kasten Bier.

In mehr als 20 Jahren hat Gerlach eigenen Angaben zufolge schätzungsweise 1.000 Spickzettel gesammelt. Die schönsten 60 werden derzeit in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek ausgestellt.
https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Dresdner-TU-Professor-sammelt-Spickzettel

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im November 2019

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Mannheim, Montag, 4. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=16

Drittmitteleinwerbung und-verwaltung
Mannheim, Dienstag, 5. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=53

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Berlin, Donnerstag, 7. November 2019, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=45

Potentiale nutzen! - Für Natur-, Ingenieurwissenschaftlerinnen und Medizinerinnen
Bonn, Donnerstag/Freitag, 7./8 November 2019
Donnerstag 9:30 – Freitag 16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=12

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin, Dienstag, 12. November 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=26

Wege aus der Wissenschaft
Mannheim, Dienstag, 12. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=7

Fundraising für Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 14. November 2019, 10:00-17:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=57

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Mannheim, Donnerstag, 14. November 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=5

Wissenschaftsenglisch schreiben
Berlin, Montag, 18. November 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=84
 

Die mündliche Prüfung
Bonn, Dienstag, 19. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=30

Emeritierung und Pensionierung
Bonn, Dienstag, 19. November 2019, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=41

https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=41

Fundraising für private Hochschulen
Düsseldorf, Donnerstag, 21. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=108

Mentale Modelle
Bonn, Freitag, 22. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=94

Veranstaltungen sicher und rechtskonform durchführen
Bonn, Montag, 25. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=93

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Bonn, Montag, 25. November 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=9

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Berlin, Dienstag, 26. November 2019, 10:00-1800 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=17

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Terminen bis Ende 2020 ist im Oktober 2019 als Beilage zu „Forschung und Lehre“ erschienen. Sie kann darüber hinaus kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.dhvseminare.de

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Termine


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DHV-Symposium 2019: Maschinen statt Menschen? Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz aus Sicht der Wissenschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Maschinen, die Menschen in Strategiespielen bezwingen, komponieren, malen oder Geschichten schreiben, über Roboter, die Menschen assistieren, Wartungsarbeiten durchführen und fremde Planeten erkunden, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen und komplexen Überwachungssystemen. Eine Technik, die dem Menschen im Denken ebenbürtig oder gar überlegen ist, rückt näher. Während mit KI auf der einen Seite die Hoffnung verbunden ist, für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet zu sein, wächst auf der anderen Seite selbst in technikaffinen Kreisen die Sorge, dass selbstlernende Systeme die Kontrolle übernehmen und den Mensch überflüssig machen könnten.

Was ist KI? Welche Anwendungsmöglichkeit bietet sie gegenwärtig, und was wird in Zukunft möglich sein? Welche Auswirkungen wird die Fortentwicklung und Verbreitung von KI in Deutschland haben? Vor welchen Herausforderungen sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestellt? Welche Rahmenbedingungen sollen sie für den Einsatz von KI setzen? Birgt KI mehr Chancen oder mehr Risiken? Droht eine entmündigende Herrschaft einer "Superintelligenz" oder nimmt der Mensch nur eine weitere Stufe seiner Evolution?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. November 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:

Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de
Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.dhvseminare.de/symposium_2019#c24816

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Infografiken in der Hochschullehre und -forschung
Grundlagen, Aufbau, Strategie und Werkzeuge

(Gü.) Eine gemeinsame Veranstaltung von DHV und Adobe am 3. Dezember 2019 in Bonn

Max. 20 Teilnehmer/innen

Infografiken sind ein unverzichtbarer Bestandteil in Wissenschaft und Lehre, um komplexe Zusammenhänge anschaulich und attraktiv zu vermitteln. Sie können weit mehr als nur Design-Element oder eine einfache grafische Darstellung von Zahlen sein. Inhaltlich gut recherchiert und optisch ansprechend gestaltet, können Infografiken maßgeblich zum Vermittlungserfolg beitragen.

In diesem Seminar lernen Sie Grundlagen von Zahlen-, Sach- und Kartografiken kennen. Sie erfahren, worauf es bei der Planung, Konzeption und Gestaltung von Infografiken ankommt, und bekommen Einblick in zur Verfügung stehende Werkzeuge. Strategien, die auf einen langfristigen Einsatz von Infografiken im Hochschulkontext zielen, runden das Seminar ab. Zusätzlich werden Ihnen weiterreichende Literatur und einschlägige Websites zum Thema vorgestellt.

Professor Michael Stoll lehrt Informationsdesign und Infografik an der Hochschule Augsburg in der Fakultät für Gestaltung und hat dort z. Zt. die Forschungsprofessur Strategische visuelle Wissensvermittlung inne. Darüber hinaus lehrt er journalistische Infografik an der Universität von Neuchâtel (Schweiz). Er ist Mitglied der Gesellschaft für Symbolforschung (Schweiz) und der Society for Newsdesign (USA). Außerdem ist Michael Stoll Adobe Education Leader.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Frau Güldenring
Tel.: 0228 902 66 69
E-Mail: gueldenring@hochschulverband.de

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2019

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 251,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 419 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten/innen und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Schuld und Strafe

Hans-Jürgen Kerner: Der Schuldgedanke im deutschen Strafvollzug
Ausgewählte Elemente zu den Grundlagen in Geschichte und Gegenwart

Kein Abbild der Wirklichkeit
Kriminalität und Kriminalitätsstatistiken in Deutschland
Ein Interview mit Thomas Bliesener

Alf Christophersen: Reif für die Ewigkeit
Schuldhafte Existenz im Krisenmodus

Vinzenz Hediger: Kein Mitleid mit Verbrechern
Wie Hollywood im Kino für Recht und Ordnung sorgt

Weitere Beiträge:

"Greift nach den Sternen ..."
Ein Interview mit dem Nobelpreisträger Stefan Hell

Isabell Winkler: Viel erleben, wenig Routine
Wann und warum verfliegt Zeit?

Text/Bild/Ton
"Der Mensch kann nur mit und nicht gegen die Natur überleben"
Über Albert Schweitzers Wagnerverehrung

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker

DHV-Gruppe Leipzig

(Wi.) Im Rahmen einer Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe Leipzig wurde am 14. Oktober 2019 ein neuer Vorstand gewählt. Diesem gehören ab sofort an: Professorin Katharina Beckemper (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsrecht), Professor Marius Grundmann (Felix-Block-Institut für Festkörperphysik, Halbleiterphysik), Professorin Andrea Robitzki (Molekularbiologisch-biochemische Prozesstechnik), Professor Nikolaus Weiskopf (Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Institutes für Kognitions- und Neurowissenschaften) sowie Professor Gregor Weiß (Professur für Betriebswirtschaftslehre/Nachhaltige Finanzdienstleistungen, insb. Banken).

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DHV-Gruppe Aachen

Die DHV-Gruppe Aachen hat am 30 Oktober 2019 Vorstandswahlen durchgeführt. Der bisherige Vorsitzende, Professor Thomas Hebbeker (Lehrstuhl für Experimentalphysik III A), wurde ebenso wie sein Stellvertreter, Professor Manfred Nagl (Lehrstuhl für Informatik 3 (Software Engineering)), einstimmig wiedergewählt. Nicht mehr zur Wahl stand Professor Heinrich Rake (Lehrstuhl für Regelungstechnik).

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Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung

Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sechs unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:

- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

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Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Kooperationspartner des DHV

DHV und Adobe

(Gü.) Positionen und Perspektiven: der neue Adobe Bildungspodcast

Brauchen wir eine Bildungsrevolution? Wie sieht die Schule von morgen aus? Bringt der Bildungspakt auch die Pädagogik voran? Und wie wird in anderen Ländern gelernt?

Diese und weitere aktuelle Fragen diskutieren Experten aus Bildung, Politik und Wirtschaft im Adobe Bildungspodcast – darunter u. a. die Journalistin, Autorin und YouTuberin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes Professorin Susanne Lin-Klitzing.

Wir sprechen über das deutsche Bildungssystem, innovative Lernkonzepte, Kreativität im Unterricht und Sinn und Unsinn digitaler Tools - ein spannender Querschnitt aus Ideen und Perspektiven für alle, die sich für Bildung interessieren. Jetzt reinhören:
https://blogs.adobe.com/creative/bildungs-podcast-adobe-wer-lernen-will-muss-hoeren/?sdid=FVYPZ46X&mv=email

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DHV und Spektrum der Wisssenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik! Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Wissenschaftliche Buchgesellschaft

(Gü.) wbg-Jubiläumsverlosung 2019


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DHV und Bayer Gastronomie

(Gü.) Nach dem großen Erfolg unseres Sommerweinpackage haben wir Ihnen für die kommenden Monate auch ein passendes Herbst- & Winterweinpackage zusammengestellt.

Das Weingut Santa Rita gehört seit Jahren zum festen und erfolgreichen Bestandteil des Bayer Weinkellers. Es stellt einen wesentlichen Anteil des Chile-Sortimentes da. Für die dunklen Herbst- und Wintertage haben wir Ihnen ein Paket mit drei spannenden Rotweinen à 0,75 l zum Vorteilspreis geschnürt.

Zum einen haben wir da den 2017er 120 CCC Reserva Especial | Santa Rita | D.O. Valle de Central mit den Rebsorten: 25 Prozent Cabernet Sauvignon, 45 Prozent Carménère und 30 Prozent Cabernet Franc. Der würzige Rotwein mit einer hervorragenden Konzentration und wenig Gerbstoff. Der Duft erinnert an Cassis, Pflaume und Kirsche.

Zum zweiten haben wir den 2017er 120 Carménère Reserva Especial | Santa Rita | D.O. Valle de Central. Die Rebsorte ist 100 Prozent Carménère. Der Sanfte unter den drei Rotweinen. Er hat ein reichhaltiges Aroma von roten Früchten, eine milde Säure und ist mit einem raffinierten Touch Würze verfeinert.

Der dritte im Bunde ist der 2018er 120 Cabernet Sauvignon Reserva Especial | Santa Rita | Valle de Central. Die Rebsorte hier: 100 Prozent Cabernet Sauvignon. Der Klassiker der drei Weine mit viel schwarzer Johannisbeerfrucht und einem kleinen Touch Holz. Dabei ist er doch weich und saftig.

Bayer Weinkeller
Kaiser-Wilhelm-Allee 3
51373 Leverkusen
Telefon: 0214 – 8311306
www.shop.bayer-weinkeller.de

weinkeller@bayer.com

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) 

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) Winter WUNDERLAND - Ihr Urlaubsplatz zum Sonderpreis

Entdecken Sie die gemütliche Seite unserer Küstenhotels: Endlos lange Sandstrände bei ausgedehnten Spaziergängen genießen, mit frischem Wind um die Nase neue Energie tanken und danach im hauseigenen Wellnessbereich so richtig entspannen. Gönnen Sie sich ein paar freie Tage im Winterwunderland auf Rügen, Usedom, Sylt oder Fischland-Darß-Zingst.

Sichern Sie sich Ihren Winterwunderland-Urlaubsplatz von November 2019 bis März 2020 zum Sonderpreis.

Zum Beispiel:
Dorint · Baltic Hills · Usedom 
ab 34,50 Euro pro Person/Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück (Sonntag bis Donnerstag)
ab 39,50 Euro pro Person/Nacht im Doppelzimmer inkl. Frühstück (Freitag bis Samstag)

Buchungszeitraum: bis zum 27. November 2019

Reisezeitraum: Von November 2019 bis März 2020

Zum Flyer:

Detaillierte Informationen und Buchungen:
www.dorint.com/wiwula

http://www.dorint.com/wiwula

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DHV und Erich Schmidt Verlag

(Gü.) Gut zu wissen: ESV-Campus, die eLibrary des Erich Schmidt Verlages mit über 900 eBooks für Studium und Lehre

Die Digitalisierung hat den Lesersaal der Hochschulbibliotheken erreicht. Entschieden weniger Bücher oder Zeitschriften werden dort noch gedruckt gelesen. Das Wissen ist online.

Als kontemplativer Ort bietet die Bibliothek Ruhe zur Wissensaufnahme und zum Lernen in schöner Umgebung den schnellen Internetzugang. Der Erich Schmidt Verlag unterstützt Studierende und Lehrende am Campus  – mit schnellen Antworten aus rund 900 eBooks durch die eLibrary ESV-Campus. Ob Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Steuerwissenschaften oder Arbeitssicherheit und Philologie: Alle eBooks sind per Direktzugriff in der Bibliothek verfügbar und per Remote Access auch von zuhause aufzurufen. Vorteil: Ein eBook in ESV-Campus ist niemals ausgeliehen.

Platzsparend in der Bibliothek, zeitsparend in der Nutzung.
Informationen zum Komplettangebot unter:
www.ESV-Campus.de

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DHV und Erich Schmidt Verlag II

(Gü.) 

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Stellaris Apartment Hotel - NEUERÖFFNUNG 2020
Wohnen ohne Konventionen - Smart, chic and cosy

Smart, chic and cosy - Ihr Zuhause im Stellaris

Sie suchen eine Wohnung in München? Ein Privatzimmer? Ein Hotel? Für einen Tag? Einige Wochen oder gar Monate? Verlassen Sie die Grenzen des Üblichen und entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Wissenschaftscampus "Galileo - Neue Mitte Garching" bietet das Stellaris Apartment Hotel "Micro-Living mit Macro-Service" die hybride Art zu wohnen für Menschen, die im Leben wie bei der Arbeit Konventionen hinter sich lassen und Horizonte überschreiten.

Leben und Denken "out of the box"

Hier paaren sich Gemütlichkeit mit Funktionalität, die Privatheit eigener vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, modernes Ambiente mit der Nähe zur Natur und Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in die Welt.

Square Meters und Share Meters

Die 159 Gästezimmer - darunter verschiedene Suiten - sind mit allem ausgestattet, was Sie zum Leben und Arbeiten brauchen. Reisen Sie also gerne mit leichtem Gepäck - auch wenn Sie länger bleiben möchten. Von der voll ausgestatteten Kitchenette, über Bettwäsche- und Handtuchservice bis zu Pflegeutensilien im Bad ist alles da. Neben Ihren privaten "Square Meters" stehen Ihnen unsere "Share Meters" zur Verfügung - eine gemeinschaftlich genutzte Living Area mit gemütlichem Lounge Mobiliar und Billardtisch, einer begrünten Terrasse, einer Bar und einem Frühstücksangebot, das ebenso viel Wert auf Nachhaltigkeit und Gesundheit legt wie unser gesamtes Konzept.

Plug in and live - einziehen und wohlfühlen - wir freuen uns auf Sie!

Stellaris Apartment Hotel
Walter-von-Dyck-Straße 16
85748 Garching
Telefon: +49 89 614 25 061
E-Mail: info@stellaris-apartment.de
Web: www.stellaris-apartment.de

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DHV und ESL - Sprachreisen

(Gü.)

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Sandra Schlüter (Schlü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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