Der Landesverband

Der Landesverband Hessen im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den hessischen Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Hessen.

Landesvorsitzende des Landesverbandes ist Frau Universitätsprofessorin Dr. Susanne Lin-Klitzing von der Universität Marburg. Als Landesgeschäftsführer fungiert Herr Rechtsanwalt Dr. Martin Hellfeier, der in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes tätig ist. 

An den fünf hessischen Universitäten Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Kassel und Marburg nehmen die DHV-Vertreter die Belange der Mitglieder vor Ort wahr.

Derzeit gehören dem Landesverband Hessen ca. 2.000 Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes an.


Landesvorsitzende Hessen

Universitätsprofessorin Dr. Susanne Lin-Klitzing 
Philipps-Universität Marburg
Institut für Schulpädagogik
Tel.-Nr. 06421 2824493
email: linklitz(at)staff.uni-marburg.de


Landesgeschäftsführer

Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Hellfeier
Sekretariat: Susanne Kösling
Rheinallee 18
53173 Bonn
Tel.: 0228 / 902 66 25
Fax: 0228 / 902 66 97
email: hellfeier(at)hochschulverband.de


Aktuelles und Sachthemen


Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten

4. Januar 2016

Zum 1. Januar 2016 ist das "Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften" in Kraft getreten. Wesentliche Neuregelungen sind: 

1.    Der hessische Gesetzgeber hat das Promotionsrecht für Fachhochschulen unter der Voraussetzung ermöglicht, dass "eine Fachrichtung" an einer Fachhochschule "ausreichende Forschungsstärke" nachweist (§ 4 Absatz 3 Satz 3). 

2.    Der Gesetzgeber hat die Juniorprofessur abgeschafft. Stattdessen hat er die Möglichkeit geschaffen, eine zunächst auf sechs Jahre befristete "Qualifikationsprofessur" zu besetzen. Im Rahmen einer Qualifikationsprofessur können die zur Bekleidung einer Lebenszeitprofessur notwendigen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen erbracht werden (§ 64). 


Entwurf zur Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes

17. Juni 2015

Der Landesverband Hessen war aufgefordert, vor dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst im Hessischen Landtag zum "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften" Stellung zu nehmen.

Der Entwurf enthält folgende wesentliche Neuregelungen:

1.    Der hessische Gesetzgeber will das Promotionsrecht für Fachhochschulen ermöglichen, und zwar unter der Voraussetzung, dass "eine Fachrichtung" an einer Fachhochschule "ausreichende Forschungsstärke" nachgewiesen hat. Da diese Voraussetzung nicht an die individuelle Prüferqualifikation anknüpft, sondern allgemein an die Forschungsstärke einer Fachrichtung, hat der Landesverband in der Stellungnahme - ungeachtet der prinzipiellen Ablehnung des Promotionsrechts für Fachhochschulen - gefordert, zumindest die besondere Forschungsstärke einzelner Fachhochschullehrer individuell gegenüber dem Ministerium nachzuweisen. 

2.    Der Gesetzgeber will die Juniorprofessur abschaffen. Stattdessen will er künftig die Möglichkeit einräumen, eine befristete "Professur mit Entwicklungszusage" zu besetzen. Im Rahmen einer solchen Professur können sodann die zur Bekleidung einer Lebenszeitprofessur notwendigen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen (z. B. die Habilitation) erbracht werden. Dies ist  begrüßenswert.

Die Stellungnahme des Deutschen Hochschulverbandes finden Sie hier:


Hochschulpakt für die Jahre 2016 - 2020

09. März 2015

Der hessische Ministerpräsident, Wissenschaftsminister Rhein und die Präsidentinnen und Präsidenten der Hessischen Hochschulen haben am 09.03.2015 den Hochschulpakt der Jahre 2016 bis 2020 besiegelt. 

Die diesbezügliche Pressemitteilung finden Sie hier:


Besoldung von Hochschullehrern im Vergleich zu anderen Ländern

13. Februar 2015

Der Deutschlandfunk ("Campus & Karriere") hat sich im Rahmen des Beitrages der hessischen W-Besoldung drei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit der W 2-Besoldung in Hessen gewidmet. Im Rahmen dieses Beitrages hat sich die Landesvorsitzende Lin-Klitzing geäußert und darauf hingewiesen, dass die Novellierung der W-Besoldung in Hessen im Quervergleich zu anderen Ländern nicht ausreiche. Der Vergleich zum Nachbarland Baden-Württemberg etwa zeige, dass die W 2-Besoldung etwa 500 Euro über derjenigen Hessens liege. 

Der Beitrag ist hier abrufbar:


Konferenz Hessischer Universitätspräsidien äußert sich zur Promotion in Hessen

4. August 2014

Die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU) hat sich im Rahmen von zwei Positionspapieren zum Thema Promotion in Hessen geäußert. Dabei haben sie gemeinsame Qualitätsstandards für Promotionen und verbesserte Zugangsmöglichkeiten für Doktoranden von Fachhochschulen vereinbart. Die "Empfehlung der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien zu kooperativen Promotionen" finden Sie hier: 

http://www.uni-kassel.de/uni/uploads/media/Anlage__KHU-Empfehlung_zu_kooperativen_Promotionen.pdf 

Das Papier "Qualitätsstandards für Promotionsverfahren an den Universitäten in Hessen" ist hier abzurufen: 

http://www.uni-kassel.de/uni/uploads/media/Anlage_Qualitaetsstandards.pdf


Hessisches Professorenbesoldungsgesetz am 1. Januar 2013 in Kraft getreten

7. Januar 2013 

Hessen hat mit Wirkung zum 1. Januar 2013 die W-Besoldung im Rahmen des Hessischen Professorenbesoldungsgesetzes (HPBesG) novelliert. Das Gesetz ist die Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 zur Verfassungswidrigkeit der W 2-Besoldung in Hessen.


Stellungnahmen


Stellungnahme zum "Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften" (Stand 19.5.2015)

17. Juli 2015

Der Landesverband hat zur Novellierung des hessischen Hochschulgesetzes Stellung genommen.


Suche / Quickfinder

 

rss-feed   facebook   youtube

Anschrift

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-66
und -77 für die Rechtsberatung
Fax: 0228/902 66-80
E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de

© Deutscher Hochschulverband