Der Landesverband

Der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Hamburg. 

undefinedSatzung des Landesverbandes Hamburg


Landesverbandsvorsitzender Hamburg

Universitätsprofessor Dr. Peter Burger
Universität Hamburg
Fachbereich Chemie, Institut für Anorganische und Angewandte Chemie
Tel-Nr. 040/ 42838-3662
email: burger(at)chemie.uni-hamburg.de


Landesgeschäftsführer

Rechtsanwalt Dr.iur. Sven Hendricks
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228 / 902 66-44
Fax: 0228 / 902 66-85
email: hendricks(at)hochschulverband.de


Aktuelles und Sachthemen


DHV protestiert gegen Kürzungspläne des Senats im Wissenschaftsetat

04.11.2014

Burger: "Hochschulen dürfen nicht weiter ausbluten"

Der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV) appelliert an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft, die vorgesehenen Kürzungen im Wissenschaftsetat zu stoppen. Anlass sind die heutigen Beratungen des Doppelhaushalts für die Jahre 2015/16 der Behörde für Wissenschaft und Forschung im Haushaltausschuss. 

"Statt die von Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi und den beiden ehemaligen Senatoren Wolfgang Peiner und Willfried Maier parteiübergreifend zu Recht angemahnten Zukunftsperspektiven für den Wissenschaftsstandort Hamburg voranzutreiben, agiert der Senat ideenlos mit dem Rotstift. Darunter leiden nicht nur die Studierenden, sondern auch die Lehrenden, die bereits in der Vergangenheit erhebliche Sparopfer erbringen mussten, sei es bei der Aufstockung des Lehrdeputats, sei es bei der Kürzung des Weihnachtsgelds für Beamte", erklärte der Landesverbandsvorsitzende Hamburg im DHV, Professor Dr. Peter Burger. "Obwohl unsere Hochschulen aus den Nähten platzen, stehen jetzt Professuren zur Disposition, entfallen wissenschaftliche Mitarbeiterstellen oder sie müssen über Monate hinweg unbesetzt bleiben. Ohne rasche Kurskorrekturen werden Hamburgs Hochschulen ausbluten."  

Nach den Plänen des Senats soll die Behörde für Wissenschaft und Forschung auf Grund des Doppelhaushalts globale Minderausgaben von 28 Millionen Euro verkraften. Besonders enttäuschend ist, dass die rund 38 Millionen Euro, die nach der Kostenübernahme des BAföG durch den Bund freiwerden, offensichtlich ausschließlich an die Schulen fließen sollen. "Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat an der Vereinbarung der Koalitionsspitzen vom 26. Mai 2014 mitgewirkt. Darin ist klar geregelt, wie die freiwerdenden BAföG-Mittel zur Finanzierung von Bildungsausgaben im Bereich Hochschule und Schule zu verwenden sind. Skandalös ist, dass der Erste Bürgermeister eine Vereinbarung auf den Weg bringt, die der Senat im Anschluss unter seiner Ägide bricht. Das Vertrauen in die Politik geht dadurch verloren", so Burger. Es gehe nicht darum, eine Neiddebatte zwischen Hochschulen und Schulen zu schüren. "Da der Löwenanteil der BAföG-Mittel auf die Studierenden entfällt, ist aber ein Vorrang der Hochschulen bei der Verwendung der freiwerdenden BAföG-Millionen gerechtfertigt", betonte Burger.

Zugleich forderte der Hamburger Landesverbandsvorsitzende die Hochschulleitungen auf, ihre Rücklagen abzuschmelzen. "Hochschulen können ohne finanzielle Reserven nicht ihre Zukunft planen", erklärte Burger. "Es kann aber nicht angehen, dass die Rücklagen der Hochschulen weiter anwachsen, während sich die Studienbedingungen kontinuierlich verschlechtern." Die Mittel sollten deshalb insbesondere dazu genutzt werden, rasche Stellenbesetzungen zu ermöglichen, um die gegenwärtige Not zu lindern.


undefinedAktuelle Umfrage zur Zufriedenheit mit den Fakultäten, April 2013  

undefinedVergaberahmen, April 2013

 

 


Stellungnahmen


undefinedStellungnahme zum Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung personalvertretungsrechtlicher und richterrechtlicher Vorschriften sowie zum Entwurf einer Dritten Verordnung zur Änderung der Wahlordnung zum Hamburgischen Personalvertretungsgesetz

undefinedStellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts

undefinedStellungnahme zum Entwurf eines Hamburgischen Gesetzes zur Änderung der Besoldung von Professorinnen und Professoren

Suche / Quickfinder

 

rss-feed   facebook   youtube

Anschrift

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-66
und -77 für die Rechtsberatung
Fax: 0228/902 66-80
E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de


© Deutscher Hochschulverband