DHV-Newsletter 9/2017

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


468 zusätzliche Tenure-Track-Professuren für 34 Universitäten

Deutschlandweit werden in der ersten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses 468 Tenure-Track-Professuren an 34 Universitäten gefördert. Die meisten Stellen warb die Technische Universität München mit 40 Tenure-Track-Professuren ein, gefolgt von der Universität zu Köln mit 27 und der Humboldt-Universität zu Berlin mit 26 Tenure-Track-Professuren. Das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern am 21. September 2017 bekannt. Grundlage für die Auswahl war ein wissenschaftsgeleitetes Wettbewerbsverfahren. Dafür mussten Universitäten im Rahmen der Antragstellung Gesamtkonzepte vorlegen, die systematische Überlegungen auch zur Weiterentwicklung der Personalstruktur und der Karrierewege für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt enthielten.

Ziel des Bund-Länder-Programms ist es, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter zu gestalten. Durch die Förderung von insgesamt 1.000 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren soll die Tenure-Track-Professur als eigenständiger Karriereweg neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren auf eine Professur dauerhaft und breit an deutschen Universitäten etabliert werden. Das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses läuft – verteilt auf zwei Bewilligungsrunden – von 2017 bis 2032. Innerhalb dieses Zeitraums werden die ausgewählten Universitäten für einen Zeitraum von bis zu 13 Jahren gefördert. Der Bund stellt hierfür bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Sitzländer der geförderten Universitäten stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Die Länder stellen auch sicher, dass der mit dem Programm erreichte Umfang an Tenure-Track-Professuren auch nach dem Ende der Laufzeit des Programms erhalten bleibt. Zugleich haben die Länder zugesagt, die Zahl der unbefristet beschäftigten Professorinnen und Professoren an ihren antragsberechtigten Universitäten dauerhaft um 1.000 zu erhöhen (vgl. auch Newsletter 6/2016).
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2017-10.pdf
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/Ergebnisliste.pdf

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Startschuss für erste "Max Planck Schools"

Deutschland will sich mit einer neuen Art der Kooperation in der Graduiertenausbildung mehr Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb verschaffen: 2018 starten zunächst drei ausgewählte "Max Planck Schools" in eine fünfjährige Pilotphase, nach deren Beendigung über eine Verstetigung entschieden werden soll. Jede School bündelt die deutschlandweit verteilte Exzellenz zu einem innovativen Forschungsfeld und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt neun Millionen Euro pro Jahr finanziell unterstützt.

Hinter den drei ausgewählten Schools stehen Mitglieder von 21 Universitäten sowie 31 Instituten der außeruniversitären Forschungsorganisationen. Eine Kommission mit je drei Vertretern der Universitäten, der Max-Planck-Gesellschaft sowie der anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen – Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Helmholtz-Gemeinschaft – hat sich im Einvernehmen auf die Piloten aus acht Antragsskizzen mit einem breiten Themenspektrum verständigt. Durchgesetzt haben sich die "Max Planck School of Cognition", die "Max Planck School of Photonics" sowie die "Max Planck School on Physics, Chemistry and Construction of Life". Das haben Bundesministerin Professorin Johanna Wanka, der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Martin Stratmann, und der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, am 4. September 2017 in Berlin bekanntgegeben.

An den Schools, bei denen Spitzenwissenschaftlerinnen und Spitzenwissenschaftler von Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen in überregionalen Verbünden ortsunabhängig zusammenarbeiten, sollen exzellente Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus aller Welt ihre Promotion, wenn möglich auch in einem "fast track", also unter Einschluss des Masters, ablegen können. Alle akademischen Abschlüsse werden von den beteiligten Universitäten verliehen, die sich schon vor Beginn des Projektes gegen eine Aushöhlung des Promotionsrechts verwahrt hatten (vgl. Newsletter 5/2017).

Die Max Planck Schools seien eine organisationsübergreifende Initiative aus der Wissenschaft, teilte das BMBF mit. Das drücke sich auch im Namen aus: "Max Planck Schools – a joint initiative between German universities and the German research organisations".
https://www.bmbf.de/de/exzellenz-neu-buendeln---start-fuer-erste-max-planck-schools-4729.html

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Berlin und München besonders attraktiv für Gastwissenschaftler

Ausländische Forscherinnen und Forscher zieht es vor allem an die Universitäten der Metropolen Berlin und München. Aber auch die Hochschulen kleinerer Städte wie Bonn und Göttingen sind beliebt. Das geht aus einem aktuellen Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung hervor, das die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auswertet, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiatinnen und Stipendiaten oder Preisträgerinnen und Preisträger der Stiftung an deutschen Hochschulen forschten. 

Den ersten Platz belegt mit Abstand die Freie Universität Berlin, die sowohl in absoluten Zahlen als auch in Relation zur Gesamtzahl der Professuren an der Hochschule den höchsten Anteil ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufzuweisen hat. Auf Platz zwei rangiert die Humboldt-Universität zu Berlin, gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München. Auf Rang fünf bis zehn schließen sich an die Universitäten Bonn, Göttingen, die Technische Universität Berlin, die Universitäten Heidelberg, Bayreuth und die RWTH Aachen. Die größten Sprünge nach vorn gegenüber dem letzten Ranking aus dem Jahr 2014 (vgl. Newsletter 8/2014) machten die Universitäten Potsdam (von Rang 17 auf 11), Köln (von 18 auf 13) und Bochum (von 21 auf 14).

Beim Vergleich der außeruniversitären Forschungseinrichtungen liegen Max-Planck-Institute deutlich vorne: Der erste Platz ging an das Fritz-Haber-Institut in Berlin, gefolgt vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf.
www.humboldt-foundation.de/web/humboldt-ranking-2017.html

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Helmholtz-Zentren kündigen die Verträge mit Elsevier

16 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben angekündigt, ihre Lizenzverträge mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier zum Jahresende 2017 zu kündigen. Sie schließen sich damit den inzwischen mehr als hundert Wissenschaftseinrichtungen an, die ihre Lizenzverträge mit Elsevier gekündigt bzw. nicht verlängert haben (vgl. zuletzt Newsletter 7/2017). Ziel sei es, die Verhandlungsposition beim DEAL-Projekt zu stärken, teilte die Helmholtz-Gemeinschaft mit.

Seit 2016 verhandelt die Hochschulrektorenkonferenz im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Verlag Elsevier über eine bundesweite Lizenzierung von Zeitschriften. Erreicht werden soll, dass wissenschaftliche Artikel künftig auch zuerst Open-Access-basiert veröffentlicht werden können und damit kostenlos sowie uneingeschränkt zugänglich sein sollen. Wissenschaftseinrichtungen würden Verlage dann für die Veröffentlichung von Beiträgen bezahlen und nicht mehr für das Lesen.
https://www.helmholtz.de/aktuell/presseinformationen/artikel/artikeldetail/helmholtz_zentren_kuendigen_die_vertraege_mit_elsevier/

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Nur begrenztes Vertrauen in die Wissenschaft wegen fehlender Unabhängigkeit

Die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben ein großes Interesse an Wissenschaft und Forschung. Das geht aus den diesjährigen Ergebnissen des "Wissenschaftsbarometers" hervor, mit dem die Organisation "Wissenschaft im Dialog" in repräsentativen Umfragen seit 2014 jährlich die Einstellung der Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung ermittelt. Nur jeder zweite Befragte bekundete allerdings Vertrauen in Wissenschaft und Forschung. Zwölf Prozent der Befragten gaben dagegen an, dass sie Wissenschaft und Forschung misstrauten. 37 Prozent der Befragten zeigten sich unentschieden. Als häufigster Grund für Misstrauen wurde die Abhängigkeit von Geldgebern genannt. 

Wie in den vergangenen Jahren befragte das "Wissenschaftsbarometer" die Bürgerinnen und Bürger auch zur Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft. Knapp die Hälfte war überzeugt, dass Wissenschaft und Forschung zum Wohl der Gesellschaft arbeiteten, 16 Prozent waren gegenteiliger Meinung. Immerhin 56 Prozent der Bürger wollten stärker in die Entwicklung von Forschungsfragen miteinbezogen werden. 41 Prozent der Befragten wünschten sich sogar, aktiv an wissenschaftlichen Projekten mitzuforschen. 

Befragt wurden die Bürgerinnen und Bürger auch zum Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Hier sahen die Befragten ein Ungleichgewicht. 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger schätzten den Einfluss von Politik auf die Wissenschaft als zu groß ein. Wissenschaft hat laut 45 Prozent der Befragten hingegen einen zu geringen Einfluss auf die Politik. 61 Prozent empfanden den Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft als zu groß.
https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wissenschaftsbarometer/wissenschaftsbarometer-2017/

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Bildung auf einen Blick: Deutschland spart bei Hochschulen

Deutschlands Ausgaben bei den Hochschulen halten nicht mit den gewachsenen Studierendenzahlen Schritt. Zwar seien sie um neun Prozent gestiegen, pro Studierenden wurden aber elf Prozent weniger investiert als 2010. Das geht aus dem aktuellen Bericht "Bildung auf einen Blick" hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 12. September 2017 vorgestellt hat. Während bei der Bildungsfinanzierung und den Ausgaben für Forschung und Entwicklung der Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bei nur 4,3 Prozent lag, betrug er im OECD-Schnitt 5,2 Prozent.

Laut OECD ist zwischen 2005 und 2015 die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Deutschland um rund 20 Prozentpunkte auf 63 Prozent gestiegen. Unter keinem der anderen zum Vergleich herangezogenen 35 Industriestaaten war der Wert so hoch. Mehr als ein Drittel aller Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen stamme zudem aus den Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch dies sei OECD-weit der Spitzenwert, heißt es in dem Bericht weiter. Allerdings seien Frauen in den meisten MINT-Fächern unterrepräsentiert. Sie stellen demnach nur 28 Prozent der Studienanfänger dar. Der OECD-Durchschnitt liegt mit 30 Prozent etwas höher. Gleichzeitig gebe es in anderen Fächern deutlich mehr Studienanfängerinnen als Studienanfänger. Im Fach Pädagogik seien beispielsweise 80 Prozent der Studienanfänger in Deutschland Frauen.

Die OECD-Bildungsexperten bescheinigten dem deutschen Bildungssystem trotzdem, besser als das anderer Länder auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abgestimmt zu sein. Dafür sorgt ihres Erachtens insbesondere auch die duale Ausbildung. Junge Erwachsene im Alter von 25 bis 34 Jahren mit dualer Berufsausbildung seien hierzulande im Schnitt zu 86 Prozent beschäftigt, solche mit einem Tertiärabschluss zu 87 Prozent. Die Beschäftigungsquote in den MINT-Fächern sowie in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften lag bei 90, bei den Sozial- und Geisteswissenschaften bei 84 Prozent.

Wiederum kritisch bewertete die OECD die soziale Durchlässigkeit des deutschen Bildungssystems. Der Anteil der Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Eltern, die keine Hochschule besucht haben, bleibe mit 14 Prozent in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen ähnlich groß wie bei den 45- bis 59-Jährigen mit 13 Prozent.
http://www.oecd-ilibrary.org/education/bildung-auf-einen-blick-2017_eag-2017-de

https://www.bmbf.de/de/deutschland-ist-oecd-spitze-in-der-mint-bildung-4783.html

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Quelle: istockphoto.com

Stiefkind Lehre: Trotz zusätzlicher Mittel verschlechtern sich die Studienbedingungen

Insbesondere in den Studienfächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik werden die Studienbedingungen schlechter. Zu diesem Urteil kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Studie, über die die "Zeit" exklusiv vorab berichtet. So seien etwa die Mittel, die eine Hochschule im Schnitt pro Ingenieurstudierendem ausgebe, seit dem Jahr 2006 um 19 Prozent gesunken. Ebenso betroffen seien die Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler mit einem finanziellen Minus von vier Prozent pro Studierendem und die Medizinerinnen und Mediziner mit drei Prozent. Professorinnen und Professoren müssten immer mehr Studierende betreuen. Statt auf der Forschung sollten künftige Förderprogramme von Bund und Ländern den Fokus auf die Lehre legen, so das IW weiter.

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Neuer Rekord: Fast eine halbe Million Hochschulabsolventen

Im Prüfungsjahr 2016 (Wintersemester 2015/2016 und Sommersemester 2016) erwarben rund 492.000 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss in Deutschland. Damit ist ihre Zahl seit 2001 kontinuierlich angestiegen, im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, bestanden 442.600 deutsche Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussprüfung, weitere 49.100 (zehn Prozent) hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft. 

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Masterabschlüsse um neun Prozent auf 124.400 und der Bachelorabschlüsse um zwei Prozent auf 249.600 (ohne Lehramt). Die Lehramtsprüfungen (44.000) und Promotionen (29.300) blieben auf unverändertem Niveau.

Über ein Drittel der Examen wurde 2016 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt (39 Prozent). 26 Prozent schlossen ihr Studium in Ingenieurwissenschaften erfolgreich ab, elf Prozent in Mathematik und Naturwissenschaften und ebenfalls elf Prozent in den Geisteswissenschaften. In der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften erwarben sechs Prozent der Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss. Zusammengefasst erreichten die übrigen Fächergruppen Sport, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften, Veterinärmedizin sowie Kunst, Kunstwissenschaft einen Anteil von sieben Prozent an allen Abschlüssen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/09/PD17_325_213.html

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Drei von vier Abiturienten wollen studieren

Die überwiegende Mehrheit der Abiturientinnen und Abiturienten plant, nach dem Schulabschluss ein Hochschulstudium aufzunehmen. Das geht aus einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hervor, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert worden ist und bei der Studienberechtigte des Abschlussjahrgangs 2015 jeweils ein halbes Jahr vor und nach Verlassen der Schule zu ihrem weiteren Werdegang befragt worden sind.

Ein halbes Jahr nach Verlassen der Schule haben demnach bereits die Hälfte der Studienberechtigten ein Studium begonnen, 16 Prozent eine Berufsausbildung. Eine wachsende Zahl Abiturientinnen und Abiturienten (30 Prozent, plus fünf Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Studie zum Abschlussjahrgang 2012) legte jedoch nach der Schule erst einmal eine Übergangsphase ein, etwa um Zeit im Ausland zu verbringen, zu arbeiten oder einen Freiwilligendienst anzutreten. Dafür wurden immer häufiger als Gründe genannt, nach der Schule erst einmal eine Pause machen oder längere Zeit ins Ausland zu wollen, aber auch Unschlüssigkeit über den Werdegang war ein Motiv.

Gut jeder zweite Studienberechtigte begann vor dem abschließenden Schuljahr, sich mit den Möglichkeiten für den weiteren Werdegang zu beschäftigen; kurz vor Schulabschluss fühlten sich 39 Prozent gut über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert. Gefragt nach Schwierigkeiten und Problemen bei der Wahl des beruflichen Werdegangs nannten unter anderem 43 Prozent die nur schwer überschaubare Zahl der Möglichkeiten, 42 Prozent Zulassungsbeschränkungen sowie 38 Prozent Unklarheit über die eigenen Interessen. Die Finanzierung von Studium oder Ausbildung sahen noch 24 Prozent als Problem. Dies sei der niedrigste Wert zu diesem Aspekt im Vergleich zu vorherigen Befragungen, so das DZHW.
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1503

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Zehn deutsche Universitäten unter den besten 100 weltweit

Zehn deutsche Universitäten haben sich in den Top 100 des aktuellen "World University Ranking" des britischen Magazins "Times Higher Education" (THE) platziert. Insgesamt schafften es nach dem Ranking 44 deutsche Universitäten unter die besten 1.000 Hochschulen der Welt.

Beste deutsche Universität war die Ludwig-Maximilians-Universität München auf Rang 34, unter die ersten hundert gelangten zudem die Technische Universität München (41), die Universität Heidelberg (45), die Humboldt-Universität zu Berlin (62), die RWTH Aachen (79), die Universität Freiburg (82), die Freie Universität Berlin (88), die Technische Universität Berlin (92) sowie die Universitäten Tübingen (94) und Bonn (100) .

Deutschland zähle damit weiterhin zu den stärksten Bildungsnationen der Welt, doch die Universitäten des Landes gerieten zunehmend unter Druck durch den Aufstieg Asiens, aber auch, weil ihre Finanzierung durch den Bund nur bis zum Jahr 2020 gesichert sei, stellten die Macher des Rankings fest. Weltweit führend sind ihres Erachtens die University of Oxford und die University of Cambridge vor dem California Inistitute of Technology und der Stanford University.

Das "THE World University Ranking" ist nicht unumstritten. Es fragt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit nach der Reputation der Universitäten. Das Ranking basiert auf den fünf Säulen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung und Zitationen.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2018/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats

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Hochschulgesetzentwurf passiert Kabinett I

Die baden-württembergische Landesregierung hat am 19. September 2017 den Anhörungsentwurf für das Hochschulrechtweiterentwicklungsgesetz verabschiedet, das im Januar 2018 in den Landtag eingebracht werden soll. Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg hatte dem Gesetzgeber aufgetragen, dem Gebot der Wissenschaftsfreiheit stärker zu entsprechen. Dies wurde vom Gericht insbesondere als individuelles Freiheitsrecht der Hochschullehrerinnen und-lehrer sowie ihrer gewählten Vertretung im Senat interpretiert. Diese müssen bei allen wesentlichen wissenschaftsrelevanten Entscheidungen von Forschung und Lehre die Mehrheit haben (vgl. Newsletter 11/2016).

Laut Anhörungsentwurf soll die Handlungsfähigkeit der Rektorate erhalten bleiben. Der Gruppe der Professorinnen und Professoren wird jedoch ein exklusives Recht eingeräumt: Im Ausnahmefall einer tiefen Vertrauenskrise zwischen Rektorat und Professorenschaft dürfen künftig die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer die hauptamtlichen Rektoratsmitglieder über den Weg einer Ur-Abwahl des Amtes entheben. Hierfür muss die Mehrheit der Professorinnen und Professoren an der gesamten Hochschule für die Abwahl stimmen. Diese Mehrheit muss außerdem an mindestens der Hälfte aller Fakultäten oder Sektionen erreicht werden. Zuvor muss es die Gelegenheit für Anhörungen und Stellungnahmen geben.

Darüber hinaus sollen die Dekane künftig nicht mehr qua Amt Mitglied im Senat sein, sondern als gewählte Vertreterinnen und Vertreter ihrer Fakultät.

Erstmals in Deutschland sollen zudem auch Doktorandinnen und Doktoranden in einer eigenen Gruppe zusammengefasst und einen eigenen Status in den Hochschulgremien erhalten.

Schließlich soll die Novelle verbesserte Bedingungen für kooperative Promotionen schaffen, indem Fachhochschulprofessorinnen und -professoren an die Fakultät einer Universität assoziiert werden können, um Promovierende eigenständig betreuen zu können.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/anhoerungsentwurf-fuer-landeshochschulgesetz-verabschiedet/

Wichtige Aspkete des Entwurfs hat Ministerin Bauer auch am 19. September 2017 im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" erläutert, das nachzuhören ist unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/09/19/interview_mit_theresia_bauer_wissenschaftsministerin_dlf_20170919_1448_e46146ce.mp3

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Hochschulgesetzentwurf passiert Kabinett II

(Ad.) Das Thüringer Landeskabinett hat am 12. September 2017 den Entwurf für ein neues Hochschulgesetz beschlossen. Der Gesetzentwurf wird nun zur weiteren Beratung an den Thüringer Landtag weitergeleitet. Die erste Lesung soll Ende September 2017 erfolgen.

Wie bereits der ursprüngliche Referentenentwurf vom 9. Mai 2017 enthält auch der nun beschlossene Kabinettsentwurf umfassende Änderungen der hochschulrechtlichen Organisationsstruktur. Insbesondere soll in den Gremien der Hochschulen eine paritätische Mitbestimmung aller Mitgliedergruppen (an Universitäten: Viertelparität) eingeführt werden. Nur in Angelegenheiten, die Forschung und Lehre unmittelbar betreffen, soll durch Einbindung weiterer Mitglieder aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer die verfassungsrechtlich notwendige Hochschullehrermehrheit herbeigeführt werden. Weitere Änderungen sollen erfolgen, wie z.B. die Streichung einer klaren Regelung zum Forschungsfreisemester aus dem Hochschulgesetz zugunsten einer deutlich offener formulierten Regelung in der Lehrverpflichtungsverordnung.

Der Landesverband Thüringen im Deutschen Hochschulverband hatte sich bereits in einer Stellungnahme zum ursprünglichen Referentenentwurf kritisch geäußert und erachtet speziell die geplante Viertelparität bei der Besetzung der Hochschulgremien verfassungsrechtlich für höchst bedenklich (vgl. auch Newsletter 6/2017).
Zum Regierungsentwurf:
http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/wissenschaft/hochschule_und_studium/hochschuldialog/gesetzgebungsverfahren/index.aspx

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Quelle: istockphoto.com

Studienunzufriedenheit und Prüfungsangst korrelieren mit sozialer Herkunft

Die soziale Herkunft wirkt sich auch nach Studienbeginn noch auf das Wohlbefinden von Studierenden aus. Das haben Psychologen der Universität Mannheim in einer Studie nachgewiesen. Dafür befragten sie mehr als 500 Studierende eines Jahrganges am Ende des ersten und des zweiten Semesters. Die Ergebnisse der Befragungen zeigten, dass sich Akademikerkinder stark als Akademikerinnen und Akademiker identifizierten. Diese Überzeugung schütze sie vor Unzufriedenheit und davor, Prüfungsangst zu entwickeln. Dagegen identifizierten sich Nicht-Akademikerkinder an der Universität weniger stark als Akademikerinnen und Akademiker. Deshalb würden sie ihr Studium mit erhöhter Prüfungsangst starten. Dies habe auch negative Auswirkungen auf ihre Studienzufriedenheit. Bei der Studie wurde die Eingangsleistung aller Studienanfängerinnen und Studienanfänger - gemessen über die Abiturnoten -  berücksichtigt. Daher ließen sich die Ergebnisse nicht durch Unterschiede im tatsächlichen Leistungsniveau erklären, so die Autoren.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28824505

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Quelle: istockphoto.com

Jura: Deutliche Unterschiede zwischen Ländern bei Notenvergabe für Staatsexamina

Juristische Staatsexamina werden in den Bundesländern unterschiedlich streng bewertet. Das geht aus einer Studie hervor, die Bremer Wissenschaftler um den Juristen Professor Lorenz Kähler in der aktuellen Ausgabe der "Zeitschrift für Rechtssoziologie" veröffentlicht haben. Rückschlüsse auf die unterschiedliche Bewertung in den Ländern zogen sie insbesondere aus den Abweichungen von Prüfungsergebnissen nach einem Studienortwechsel zwischen Erstem und Zweitem Staatsexamen. Das höchste Notenplus verzeichneten demnach diejenigen, die zwischen den Prüfungen von Nordrhein-Westfalen nach Bremen gingen. Ihre durchschnittliche statistische Verbesserung lag bei 1,6 Wertungspunkten. Die größten negativen Abweichungen ergaben sich unterdessen für diejenigen, die von Hessen nach Baden-Württemberg wechselten. Sie verbuchten im Durchschnitt einen Verlust von 1,1 Wertungspunkten. Strengere Noten wurden häufiger im Süden und Osten, bessere dagegen eher im Norden und Westen vergeben.

Die Datengrundlage der Studie beschränkt sich auf zehn Bundesländer. Ausgewertet wurden die anonymisierten Noten der ersten und zweiten juristischen Staatsexamensprüfungen von mehr als 18.000 Kandidatinnen und Kandidaten für die Jahre 2009 bis 2014.
www.degruyter.com/view/j/zfrs.2017.37.issue-1/zfrs-2017-0007/zfrs-2017-0007.xml

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Neugestaltung der Hochschulfassade nach Gedichtkritik

Das an der Fassade der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin angebrachte Gedicht "avenidas" des Lyrikers Eugen Gomringer steht in der Kritik: Studierende empfanden es als diskriminierend und protestierten. In einem offenen Brief monierte der AStA unter anderem die Zeile "ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert". Das reproduziere nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen seien, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirierten, es erinnere zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt seien, hieß es in einem Offenen Brief an das Rektorat.

Als Folge des Protestes hat die Hochschule inzwischen beschlossen, die Fassade neu zu gestalten. Die Hochschulleitung kündigte zugleich an, sich um den Erhalt des Gedichts zu bemühen und es gegebenenfalls durch eine Erweiterung in Form eines erklärenden Zusatzes in einen anderen Kontext rücken zu wollen. Hochschulangehörige sind derweil aufgerufen, bis zum 15. Oktober 2017 Vorschläge für die Neuestaltung der Fassade einzureichen.

Das Gedicht  "avenidas" hatte Gomringer, ein Pionier der Konkreten Poesie, der Hochschule für die Fassadengestaltung zur Verfügung gestellt, nachdem er 2011 den Poetik-Preis der Alice-Salomon-Hochschule erhalten hatte.
https://www.ash-berlin.eu/hochschule/presse-und-newsroom/news/news/hochschule-ruft-hochschulangehoerige-auf-vorschlaege-fuer-neu-gestaltung-der-suedfassade-einzureichen/

https://www.ash-berlin.eu/hochschule/presse-und-newsroom/presse/pressemitteilungen/news/erklaerung-der-prorektorin-der-alice-salomon-hochschule-berlin-zur-umstrittenen-neu-gestaltung-der-1/

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Neubauten für die MHH und Universitätsmedizin Göttingen

Nach jahrelangem Sanierungsstau sollen die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Universitätsmedizin Göttingen für jeweils geschätzt eine Milliarde Euro Neubauten erhalten. Das geht aus Gutachten hervor, die die niedersächsische Landesregierung in Auftrag gegeben hat. Demnach kommt eine Sanierung bestehender Einrichtungen nicht in Betracht.

Insgesamt sollen rund 2,1 Milliarden Euro in die Hochschulmedizin an beiden niedersächsischen Standorten fließen. Ein Sondervermögen mit einem ersten Finanzierungsbeitrag von 600 Millionen Euro wurde bereits aufgelegt.
https://www.mwk.niedersachsen.de/startsteite/service/presseinformationen/mhh-zeichen-stehen-auf-neubau--157279.html
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/service/presseinformationen/universitaetsmedizin-goettingen-neubauten-erforderlich-157751.html

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HOOU: Prototyp im Netz

Am 18. September 2017 ist der Prototyp der "Hamburg Open Online University“ (HOOU) ans Netz gegangen. An der internetbasierten Plattform haben sich die sechs staatlichen Hamburger Hochschulen und das Universitätsklinikum Eppendorf beteiligt. Unter der Adresse www.hoou.de finden Nutzerinnen und Nutzer erste Texte, Podcasts und Videos, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der partizipierenden Einrichtungen produziert haben, beispielsweise zu Alter Geschichte, Entwicklungshilfe, Medizin und Technik.

Die HOOU soll die klassische Präsenzlehre der Hamburger Hochschulen um die Möglichkeiten digitaler Technologien bereichern. Innovative digitale Lernformate sollen dabei Studierenden und interessierter Öffentlichkeit gleichermaßen zur Verfügung stehen.

Der Senat hat die HOOU in den Jahren 2015 und 2016 mit insgesamt 3,7 Millionen Euro Steuermitteln gefördert. Bis Ende 2018 stehen weitere 8,9 Millionen Euro zur Verfügung.

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Studierendenansturm nach Tippfehler

Eine Verwaltungspanne an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg hat dazu geführt, dass anstelle von 137 Studierenden im Studiengang "Soziale Arbeit" im kommenden Wintersemester ungefähr 500 junge Menschen ihr Studium in diesem Fach aufnehmen werden. Wie die Hochschule bestätigte, habe es einen nicht mehr zu korrigierenden Eingabefehler beim Dialogorientierten Serviceverfahren gegeben, mit dem die Studienplatzvergabe bundesweit koordiniert werden soll. Der Studiengang "Soziale Arbeit" ist zwar zulassungsbeschränkt, jedoch haben alle Bewerberinnen und Bewerber, die einen Zulassungsbescheid erhalten haben, auch einen Rechtsanspruch auf den Studienplatz.

Die zuständige Fakultät rüstet sich deshalb für den ungeplanten Ansturm an Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Zusätzliche Räume müssen gefunden werden. Neues Personal ist ebenfalls notwendig: Zusätzliche Lehrkräfte sollen beauftragt werden, die Professorinnen und Professoren wurden zugleich gebeten, Überstunden zu leisten.

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Auszeichnung als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2017"

Die Universität Osnabrück ist am 13. September 2017 im Bundesumweltministerium als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2017" für die ausschließliche Verwendung von Papier mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet worden. Zweiter wurde die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, dritter die Hochschule Rhein-Waal, die zugleich für die höchste Steigerung der Recyclingpapierquote als "Aufsteiger des Jahres" gewürdigt wurde.

Der Papieratlas wird seit zehn Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Nach erfolgreicher Premiere im Vorjahr hat sich der Hochschulwettbewerb in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband als fester Bestandteil des Papieratlas etabliert. Universitäten und Fachhochschulen mit über 5.000 Studierenden waren eingeladen, ihren Papierverbrauch transparent zu machen. Am diesjährigen Wettbewerb beteiligten sich 39 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 65,84 Prozent einen neuen Rekord aufstellten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung um acht Prozentpunkte.

Der Einsatz von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Höchste ökologische Anforderungen und beste Qualität garantiert dabei das Umweltzeichen "Blauer Engel". Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser.
papieratlas.de/wp-content/uploads/Papieratlas-2017_Hochschulen.pdf

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Promotion zahlt sich insbesondere für Juristen, Naturwissenschaftler und Ingenieure aus

Den größten finanziellen Nutzen aus einer Promotion ziehen Juristinnen und Juristen. Mit einem Jahresgehalt von im Schnitt 78.300 Euro verzeichnen sie ein Plus von rund 33.000 Euro brutto gegenüber den Salären ihrer ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen ohne Doktorgrad. Das geht aus einer Analyse der Plattform "Gehalt.de" hervor, der eine Auswertung von 30.676 Vergütungsdaten von Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern zugrundeliegt. Deutliche Gehaltsaufschläge verbuchen auch Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler mit Doktorgrad: Sie erhalten im Schnitt rund 12.000 Euro mehr Gehalt als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne Promotion.

Geringer fällt der Gehaltszuwachs in anderen Fächern aus: Promovierte BWL-Absolventinnen und -Absolventen steigen mit einem Gehalt von rund 52.400 Euro ein und erhalten damit rund 6.460 Euro mehr im Jahr als ihre Kolleginnen und Kollegen mit einem Masterabschluss. Bei den Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern verdienen promovierte Beschäftigte mit einem Jahresgehalt von rund 38.000 Euro rund 5.400 Euro mehr als Masterabsolventinnen und -absolventen.

Wie sehr sich eine Promotion am Ende auf dem Gehaltszettel auswirkt, ist jedoch branchenspezifisch unterschiedlich. Die Autoindustrie belohnt einen Doktorgrad überdurchschnittlich: 74.930 Euro brutto jährlich verdienen dort Promovierte im Schnitt. Das sind 20.000 Euro mehr als Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Masterabschluss verzeichnen können.

In der Bankenbranche liegen die Aufschläge für promovierte Beschäftigte brutto um rund 10.000 Euro per annum höher als bei Masterabsolventinnen und -absolventen. Ähnlich verhält es sich in der Forschung und Entwicklung, wo der Doktorgrad im Schnitt 11.000 Euro im Jahr mehr bringt als der Masterabschluss.
https://www.gehalt.de/news/lohnt-sich-der-doktortitel

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?       

Zum zwölften Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin  bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe in der Öffentlichkeit fördert. Wir wollen zeigen, welche faszinierenden Persönlichkeiten zur Berufsgruppe der Hochschullehrer gehören."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2017 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de – das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2017 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis.

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Deutscher Hochschulbaupreis 2018

Bereits zum vierten Mal lobt die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) den Deutschen Hochschulbaupreis aus.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Gesucht werden Projekte, die in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sind. Die Projekte sollen außerdem dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Verfügung.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten. Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2015 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Der Preis wird durch das Bundesbauministerium fachlich betreut, das Wettbewerbsverfahren wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt. Interessenten richten ihre Bewerbung bitte bis zum 16. November 2017 an:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2
Kennwort: Deutscher Hochschulbaupreis 2018
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Weitere Informationen unter:

www.deutsche-universitaetsstiftung.de

http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/Deutscher_Hochschulbaupreis_2018_Auslobung.html

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper&Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Frau Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026681, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Stärkung der Doppelbetreuung bei Promotionen: Skepsis überwiegt

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser im August gefragt, ob sie den Vorschlag der Wissenschaftsakademien unterstützen, bei Promotionen das Prinzip der Doppelbetreuung durch zwei Hochschullehrer aus verschiedenen akademischen Einrichtungen zu stärken. 67,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein, 32,4 Prozent mit Ja.

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Max Planck Schools: eine zukunftsweisende Idee?

Die Bundesregierug will die die besten Köpfe von deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungsorganisationen in innovativen Themenfeldern zusammenbringen und mit "Max Planck Schools" die Attraktivität und internationale Sichtbarkeit der deutschen Wissenschaft erhöhen. Halten Sie das Format für eine zukunftsweisende Idee?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


DHV-Besoldungsbarometer: Fast 900 Euro Differenz bei monatlichem W3-Grundgehalt von Professoren

Auf fast 900 Euro können sich gegenwärtig die monatlichen Gehaltsunterschiede nach der Reform der W-Besoldung in Bund und Ländern im W3-Grundgehalt summieren. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer September-Ausgabe veröffentlicht. Bezugspunkt des Vergleichs ist der Monat August, weil die in diesem Jahr geplanten Besoldungsanpassungen nunmehr beim Bund und in allen Bundesländern umgesetzt worden sind.

Unter Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren und unter Einberechnung der in einigen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge ist Bayern bei den W3-Grundgehältern Spitzenreiter eines föderalen Besoldungsrankings (6.849,01 Euro). Es folgen der Bund (6.839,72 Euro), Baden-Württemberg (6.834,44 Euro) und Sachsen (6.758,86 Euro). Das Mittelfeld führen Brandenburg (6.595,40 Euro), Hamburg (6.588,78 Euro) und Bremen (6.527,49 Euro) an. Dahinter rangieren Mecklenburg-Vorpommern (6.391,57 Euro), Schleswig-Holstein (6.340,18 Euro), das Saarland (6.325,90 Euro), Sachsen-Anhalt (6.311,18 Euro) und Nordrhein-Westfalen (6.303,58 Euro). Im unteren Mittelfeld liegen Berlin (6.222,47 Euro), Hessen (6.175,22 Euro) und Niedersachsen (6.106,98 Euro). Schlusslichter sind Rheinland-Pfalz (5.974,01 Euro) und Thüringen (5.958,48 Euro).

Die Grundgehälter in der W-Besoldung können durch Leistungsbezüge erhöht werden.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=24467#more-24467

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Preis für Wissenschaftsrecht

Der Verein zur Förderung des deutschen und des internationalen Wissenschaftsrechts verleiht 2018 zum vierten Mal den "Preis für Wissenschaftsrecht". Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und ist für herausragende Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgesehen, die seit 2014 auf dem Gebiet des Wissenschaftsrechts verfasst worden sind. Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 31. Oktober 2017 möglich.
Weitere Informationen unter:
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0917/preis-wissrecht_us3_9-2017_Ful.pdf

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_3_2017.pdf

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Personalia


Balzan-Preise

Professorin Aleida und Professor Jan Assmann von den Universitäten Konstanz und Heidelberg erhalten am 17. November 2017 in Bern den diesjährigen Balzan-Preis für ihre Forschungen zum "Kollektiven Gedächtnis". In der Kategorie für Gender Studies wird Professorin Bina Agarwal von der University of Manchester ausgezeichnet. Für immunologische Ansätze in der Krebstherapie werden Professor James Allison von der University of California in Berkeley und Professor Robert Schreiber von der Washington University School of Medicine in Saint Louis prämiert. Professor Michaël Gillon von der Universität Lüttich wird mit dem Preis zum Thema "Die Planeten des Sonnensystems und die Exoplaneten" geehrt. Der Balzan-Preisträger für Internationale Beziehungen, Geschichte und Theorie, der im vergangenen Jahr nicht vergeben wurde, ist Professor Robert Owen Keohane von der Princeton University.

Die Preisträger erhalten je 750.000 Schweizer Franken (circa 660.000 Euro). Sie müssen die Hälfte des Preisgeldes für die Finanzierung von Forschungsprojekten verwenden.

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Erwin-Schrödinger-Preis

Der mit 50.000 Euro dotierte Erwin-Schrödinger-Preis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht an Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des EMBL-EBI Hinxton. Preisträger sind Professor Fabian Theis, Professor Timm Schroeder, Carsten Marr und Laleh Haghverdi. Das interdisziplinäre Forscherteam habe gezeigt, wie sich aus Daten einzelner Blutzellen deren weitere Entwicklung berechnen lasse. Dies trage dazu bei, Autoimmunerkrankungen oder Leukämien besser zu verstehen und künftig optimal behandeln zu können. Mit dem Erwin-Schrödinger-Preis würdigen die Helmholtz-Gemeinschaft und der Stifterverband herausragende wissenschaftliche oder technisch innovative Leistungen, die in Grenzgebieten zwischen verschiedenen Fächern der Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften erzielt worden sind und an denen Vertreter mindestens zweier Fachrichtungen mitgewirkt haben.

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Foto: cesifo-group.de

Gustav-Stolper-Preis 2017

Der Verein für Socialpolitik hat Professor Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Hochschullehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München, den Gustav-Stolper-Preis 2017 verliehen. Wößmann habe durch seine bildungsökonomischen Beiträge in vorbildlicher Form dazu beigetragen, die Anwendung ökonomischer Methoden und Erkenntnisse der Öffentlichkeit zu vermitteln und zugänglich zu machen, hieß es zur Begründung. Er habe sich zudem als einer der ersten deutschen Ökonomen internationalen Vergleichsanalysen von Bildungssystemen gewidmet.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im September-November 2017

Noch wenige freie Plätze!
Forschungsförderung strategisch nutzen

Bonn, Dienstag, 26. September 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Noch wenige freie Plätze!
Berufungen in Österreich und in Deutschland

Wien, Donnerstag, 5. Oktober 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1428.html

Karriere und Berufung
Bonn, Montag, 9. Oktober 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/887.html

Hochschulbesteuerung
Bonn, Dienstag, 10. Oktober 2017, 10:30-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/910.html

Zeit- und Selbstmanagement
Berlin, Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/638.html

Projektmanagement an der Hochschule
Berlin, Freitag, 13. Oktober 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/644.html

Fundraising für Hochschulen
Mannheim, Dienstag, 17. Oktober 2017, 10:00-17:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/633.html

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Mannheim, Donnerstag, 19. Oktober 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/foerderprogramm.html

Potentiale nutzen!
Individuelles Bewerbungstraining für Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen und Medizinerinnen

Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 02./03. November 2017
Donnerstag, 9:30 Uhr bis Freitag, 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/648.htm

Nebentätigkeitsrecht
Mannheim, Montag, 6. November 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/643.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2017

Zum Haareraufen? Streit(kultur) im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 9:30-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Menschen sind Individuen und haben unterschiedliche Meinungen. Gestritten wird deshalb oft, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Kontexten. Streit kann destruktiv wirken, aber auch produktiv sein. So lebt beispielsweise insbesondere die Demokratie von der Auseinandersetzung, von Interessengegensätzen und deren Ausgleich. Mit Ralf Dahrendorf lässt sie sich als "institutionalisierter Streit" begreifen.

Für die Wissenschaft und die Universitäten ist Streit konstitutiv. Auf Argument folgt Gegenargument, auf eine These die Antithese. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit und Erkenntnis wird insbesondere durch Kontroversen vorangetrieben.

Was ist Streit? Wann ist er fruchtbar, wann ist er furchtbar und wer entscheidet das? Wie entsteht Streit und wie gehen Mensch und Tier mit ihm um? Gibt es eine Kunst des Streitens und worin liegt sie? Geht die Lust am Streiten verloren und werden nur noch "nützliche" Streite geführt? Was ist der Wert von Streit? Liegt er in Erkenntnis und Wahrheitsfindung? Werden insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien die Formen zivilisierten Streitens verlassen? Kann man "gutes Streiten" lernen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 18. Oktober 2017 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Publikationen

Aus dem Berufsleben eines Mathematikers / Forschung, Lehre und Hochschulpolitik in zwei Gesellschaftssystemen / Günther Wildenhain

(Uf.) Das vorliegende Buch spiegelt das abwechslungsreiche Berufsleben des Mathematikers Professor Günther Wildenhain wider. Forschung und Lehre sowie das Engagement in der Hochschulpolitik, u.a. in der Mathematischen Gesellschaft, als Hochschulabteilungsleiter im Kultusministerium während der Erneuerung der Hochschul- und Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und als Rektor der Universität Rostock von 1998 bis 2002, prägten seinen Weg - ein bewegendes Zeitdokument.
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 86, April 2017, 347 Seiten
ISBN: 978-3-944941-05-9
Preis: 17 Euro (für Mitglieder des DHV 15 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2017

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden können (ca. 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 227,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 379,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Lehre

Michael Jäckel: Schaltplan der Zukunft?
Die Digitalisierungsstimmung an deutschen Hochschulen

Pro&Contra: Lehrstrategien
Pro: Georg Krausch
Contra: Stefan Kühl/Marcel Schütz

Fragen an Sigrid Harendza: "Wir brauchen eine andere Lernkultur"
Über die medizinische Ausbildung und ihre Schwächen

Weitere Beiträge:

Dieter Lenzen: Zwischen Differenzierung und Entropie
Das deutsche Universitätssystem

Margit Osterloh/Bruno S. Frey: Absurde Mess-Manie
Der fragwürdige Impact des Impact-Faktors

Konrad Lehmann: Kreativität entsteht ... im Gehirn
Anmerkungen zur Neurobiologie des schöpferischen Wissenschaftlers

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Gebäckhersteller versus Universität: Streit um Leibniz

Der Bahlsen-Konzern aus Hannover sieht die Markenrechte an seinem Leibniz-Butterkeks in Gefahr und verklagt die Universität Hannover vor dem Hamburger Landgericht. Die nach Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) benannte Hochschule hatte sich die Webdomain "Leibniz-Shop" in allen möglichen Schreibweisen gesichert und den Namen beim Patentamt angemeldet. Die Bahlsen-Gruppe mit einem Jahresumsatz von rund 552 Millionen Euro sieht eine Verwechslungsgefahr mit ihrer Marke Leibniz, die sie schon 1897 hatte schützen lassen, weil im "Leibniz-Shop" der Universität auch Lebensmittel vertrieben werden.

Zu ihrer Verteidigung hat sich die Universität in einer Stellungnahme auf den einst in Hannover tätigen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz als Namensgeber der Universität berufen. Sie fühle sich "ebenso wie zahlreiche andere wissenschaftliche Institutionen, aber auch Schulen, Theater, Straßen und Cafés in ganz Deutschland" dessen "wissenschaftlichen Erkenntnissen und seinem Wirken für die Gesellschaft verpflichtet". Auch andere wissenschaftliche Einrichtungen bedienten sich der Figur des Universalgelehrten. "Vor diesem Hintergrund überzeugt uns die Vorstellung, die Figur oder das Wort Leibniz sei automatisch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit mit einem Keks assoziiert, nicht. Sie würde auch dem Leben und Wirken von Leibniz als Gelehrtem nicht gerecht", heißt es in der Stellungnahme weiter.

Zudem griffen die angebotenen Produkte – "Leibniz Tee" und "Leibniz Sekt" – nicht in das Portfolio von Bahlsen ein, da das Unternehmen sich auf Gebäck konzentriere. Die Universität betonte zugleich, dass sie mit dem Shop kaum Profit erwirtschafte und das Sortiment dem anderer unversitärer Online-Verkaufsportale ähnele.
https://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/details/news/1770/

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Ig-Nobelpreise

Am 14. September 2017 sind die 27. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Zu den Prämierten gehörten beispielsweise Forscher aus der Schweiz, Kanada, den USA und den Niederlanden, die zum Ergebnis gelangt waren, dass das regelmäßige Spielen eines Didgeridoos bei der Behandlung von Schlafbeschwerden und Schnarchen helfen könne. Andere Preisträger waren den Fragen nachgegangen, in welchem Aggregatzustand sich Katzen befinden können oder warum alte Männer große Ohren haben.

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin "Annals of Improbable Research" in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich jedoch zumeist niemand: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets vollem Haus vor.

Ein Mitschnitt der diesjährigen Preisverleihung findet sich unter:
youtu.be/yNwLfRpNHhI

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Kooperationspartner des DHV

Altersvorsorge

(Uf.) Bei der Altersvorsorge lassen sich drei Säulen der Alterssicherung unterscheiden: die Grundsicherung, die betriebliche Altersvorsorge sowie die private Altersvorsorge. Angestellte haben über die gesetzliche Rentenversicherung hinaus die Möglichkeit, gegebenenfalls eine betriebliche Altersvorsorge sowie die private Altersvorsorge als Ergänzung zur Grundsicherung abzuschließen. Die Beamtenversorgung deckt hingegen Grundsicherung und betriebliche Altersvorsorge ab, so dass Beamtinnen und Beamte die private Altersvorsorge zur weiteren Absicherung bleibt.

Für Beamtinnen und Beamte sowie Angestellte können sowohl die Rürup-Rente als auch die Riester-Rente sowie die flexible und chancenorientierte private Rentenversicherung zur Alterssicherung in Betracht kommen.

Der Deutsche Hochschulverband bietet seinen Mitgliedern über die Debeka Lebensversicherungsverein a.G. sowie über die Bayerische (Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG) entsprechende Angebote. Im Anhang finden Sie eine kurze Zusammenstellung dieser Angebote. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Debeka unter der E-Mail: hochschulservice@debeka.de oder an die Bayerische unter der E-Mail verbaende@diebayerische.de.

Zusammenstellung des Angebots der Debeka:
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0917/Rentenversicherungen_Debeka.pdf

Zusammenstellung des Angebots der Bayerischen:
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0917/Rentenversicherungen_Die_Bayerische.pdf

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DHV und Santander

(Gü.) Santander Universitäten und TU Berlin vereinbaren Kooperation

Zusammen mit Professor Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin, hat Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, in Berlin den Kooperationsvertrag mit dem Schwerpunkt einer Juniorprofessur am "Einstein-Zentrum Digitale Zukunft" unterzeichnet.

"Wenn man sich die Bedeutung der Digitalisierung für unsere Zukunft anschaut, dann kann man nur sagen: Es ist höchste Zeit, dass eine solche Initiative in Deutschland startet", erläutert Ulrich Leuschner. Javier Roglá, Global Head Santander Universities, war eigens aus Madrid angereist, um an der Vertragsunterzeichnung teilzunehmen.

Professor Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: "Wir verstehen uns als Motor der Digitalisierung und konnten mit unseren Partneruniversitäten und weiteren beteiligten Einrichtungen mehr als 50 neue IT-Professuren einwerben."

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler des Kooperationsvertrages ist die Förderung der Internationalisierungsstrategie der TU Berlin mit dem ersten gemeinsamen Projekt: die Ausrichtung einer Konferenz zur Internationalisierung der Curricula in den sogenannten MINT-Fächern vom 14. bis 16. Februar 2018.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Gehirn&Geist - Das Magazin für Psychologie, Hirnforschung und Medizin

Renommierte Forscher und Journalisten berichten über Neues aus Psychologie, Hirnforschung, Medizin, Pädagogik und Philosophie. Ob Selbsttest, Expertenrat oder Web- und Literaturtipps – jedes Heft bietet eine Fülle an weiterführenden Informationen. Lernen Sie heute schon die zukunftsträchtigsten Entwicklungen in Forschung, Therapie und Gesellschaft kennen. Jetzt im Miniabo kennen lernen – drei Ausgaben für nur 15,30 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.gehirn-und-geist.de/aktion/psychologie

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DHV und Sixt

(Uf.) Neuerungen bei Sixt

Seit dem 5. September 2017 gilt bei der Anmietung von Mietfahrzeugen über Sixt die sogenannte "Flexi Return Garantie". Sie haben bei einer Anmietung in Deutschland die Freiheit, das Fahrzeug unabhängig vom Mietvertrag zu jeder Zeit an einer zulässigen Sixt-Station zu retournieren. Wenn Sie Sixt vorab darüber informieren, ist dieser Service gratis. Verkürzen Sie Ihren Mietvertrag um mindestens einen Abrechnungstag, ohne Sixt in Kenntnis zu setzen, wird auf der Basis des von Ihnen gewählten Tarifs nur die tatsächlich genutzten Miettage zuzüglich fünf Euro (netto) für den "Flexi Return Service" berechnet. Sofern Sie nicht vorab über die Rückgabe an einer anderen als im Mietvertrag vereinbarten Station Sixt informieren, fällt eine Servicegebühr in Höhe von zehn Euro (netto) an.

Der Deutsche Hochschulverband bietet seinen Mitgliedern vergünstigte Mietwagenkonditionen über die Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG an: online via Sixt-Homepage (www.sixt.de) mit der Kundenummer 790368 (inklusive Vollkaskoversicherung) bzw. 9989364 (exklusive Vollkaskoversicherung) und mit dem Passwort "schule".

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DHV und CarFleet24

(Gü.) CarFleet24: Ihre Vorteile durch unseren Angebotsvergleich

Frei nach der Devise "Kein Neuwagenkauf ohne unseren Angebotsvergleich".

Mit unserem Service des Angebotsvergleiches können Sie uns Ihr Händlerangebot (Barkauf, Leasing oder Finanzierung) oder auch Ihre Konfiguration, die Sie über eine Herstellerseite getätigt haben, kostenfrei zukommen lassen. Und das mit nur wenigen Klicks.

Anhand dieser Informationen unterstützen unsere markenunabhängigen Verkäufer, Sie beim Fahrzeugkauf und überprüfen Ihr Angebot umfassend. Unser primäres Ziel ist es, Ihnen die Fahrzeuganschaffung durch diesen Angebotsvergleich möglichst schnell und kompetent sowie ihren Bedürfnissen entsprechend zu ermöglichen.

So erfahren Sie alles Wissenswerte über die aktuellen Preise und Kosten, die Sie investieren, um ein Neufahrzeug zu bestellen.

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Sicherer, bequemer und vor allem günstiger geht es nicht.  

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Luftsprünge
Kleine Preise zum Abheben

Auf der Sonnenterrasse der Schweizer Alpen residieren, den beeindruckenden Ausblick von einer Seebrücke auf die Ostsee genießen oder in der malerischen Südeifel inmitten der Natur am See entspannen: Entdecken Sie die Vielfalt der Dorint Resorts und sichern Sie sich jetzt 30 Prozent Preisvorteil auf den regulären Preis.

Buchungszeitraum: 13.09.2017 bis zum 04.10.2017

Reisezeitraum: 13.09.2017 bis zum 08.01.2018

Buchen Sie unter www.dorint.com/luftspruenge (Mindestaufenthalt drei Nächte)

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
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Jacqueline Güldenring (Gü.)
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