DHV-Newsletter 7/2018

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Keine Dynamisierung des Hochschulpakts?

Kurz vor den Verhandlungen über die Fortsetzung des Hochschulpakts ab 2020 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung klargestellt, dass es sich nicht an Kostensteigerungen an den Hochschulen und der Verbesserung der Lehre mit einer dynamischen Finanzierung beteiligen will. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag hervor. Neben dem Deutschen Hochschulverband hatte insbesondere der Wissenschaftsrat Bund und Länder empfohlen, den Universitäten und Fachhochschulen regelmäßige und verlässliche Zuwächse bei ihren finanziellen Mitteln zu geben (vgl. DHV-Newsletter 4 und 5/2018). Aus Sicht der Bundesregierung sei in erster Linie die Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschulen durch die Länder maßgebend für ein zukunftsfähiges Hochschulsystem in Deutschland, heißt es in der Antwort.

Derweil hat Berlins Staatssekretär für Wissenschaft, Steffen Krach, eine Selbstverpflichtung der Bundesländer zu jährlichen Budgetsteigerungen für Hochschulen angeregt, wenn der Bund beim Hochschulpakt im Gegenzug seine Ausgaben per annum erhöhen sollte.
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/026/1902676.pdf

https://www.jmwiarda.de/2018/06/21/die-wissenschaftspakte-sind-keine-einbahnstra%C3%9Fe/

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Foto: Till Eitel/eyetill.com

Hochschulfinanzierung muss eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern werden

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Bund und Länder dazu aufgerufen, die derzeitigen Verhandlungen zu einer Nachfolgevereinbarung des im Jahr 2020 auslaufenden Hochschulpakts dafür zu nutzen, um das gemeinsame Programm dynamisch fortzuentwickeln. "Ohne kontinuierliche Aufwüchse wird es keine qualitativen Verbesserungen an den Hochschulen geben", betonte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Der Graben zwischen darbenden Universitäten und prosperierenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen würde sich vergrößern."

Kempen begrüßte vor diesem Hintergrund den Vorstoß einiger Bundesländer, nach dem sich die Länder ebenso wie der Bund zu einer jährlichen Erhöhung ihrer jeweiligen Zuschüsse für die Hochschulen verpflichten sollen. "Dies könnte es dem sich noch zurückhaltend gebenden Bund erleichtern, einer Dynamisierung des Hochschulpaktes doch noch zuzustimmen", so Kempen weiter. "Das gilt insbesondere dann, wenn die gegenseitigen Verpflichtungen in einem Staatsvertrag zwischen Bund und Ländern fixiert werden, in dem klare Zielvorgaben enthalten sind und Verstöße sanktioniert werden."

Um eine nachhaltige Finanzierung von Wissenschaft und Forschung sicherzustellen, regte Kempen eine Verständigung von Bund und Ländern über eine neue, gemeinsame Finanzierungsverantwortung für die Wissenschaft an. Damit der Bund seiner Verantwortung dauerhaft gerecht und für die Länder zugleich ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werde, in ihre Hochschulen zu investieren, solle eine neue "Gemeinschaftsaufgabe Hochschulfinanzierung" in Artikel 91a des Grundgesetzes eingeführt werden. In Wahrnehmung dieser neuen Gemeinschaftsaufgabe sollte der Bund immer dann die Hälfte des Kostenzuwachses tragen, wenn ein Bundesland nachweist, dass es seine Wissenschaftshaushalte im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. Bei Haushaltskürzungen trotz vorheriger Bundesbezuschussung sollten Rückzahlverpflichtungen der jeweiligen Länder statuiert werden. Da auf diese Weise das Wachstum von Länderausgaben für die Wissenschaft prämiert würde, hätte das Gesamtsystem eine gute Chance der finanziellen Verbesserung und Gesundung.
Zum Positionspapier "Für eine solide und zukunftsfähige Hochschulfinanzierung":
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/PP-Hochschulfinanzierung.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Tausende deutsche Wissenschaftler gingen Raubjournalen auf den Leim

Mehr als 5.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren in pseudowissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Darunter sind Dutzende Forscher der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Institute, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Hochschulen und Mitarbeiter von Bundesbehörden. Die publizierten Beiträge seien oft mit öffentlichen Geldern finanziert worden. Das ergeben Recherchen von NDR, WDR, "Süddeutscher Zeitung", dem "SZ-Magazin" sowie weiteren nationalen und internationalen Medien wie dem "Falter" und "Le Monde". Weltweit haben den Recherchen zufolge 400.000 Forscherinnen und Forscher in sogenannten Raubjournalen veröffentlicht. Die Zahl solcher Publikationen soll sich in den vergangenen fünf Jahren weltweit verdreifacht, in Deutschland gar verfünffacht haben.

Pseudowissenschaftliche Verlage nutzten dabei den Publikationsdruck, der auf Wissenschaftlern laste, und schrieben Forscherinnen und Forscher zwecks Publikation in einem wissenschaftlich anmutenden Journal an. Dann würden - gegen Bezahlung - die Beiträge binnen weniger Tage veröffentlicht, oft ohne nennenswerte Prüfung der Inhalte. So erhielten auch zweifelhafte Studien ein angebliches Siegel der Wissenschaft.

Die Fraunhofer-Gesellschaft begrüßte laut "Süddeutscher Zeitung" die Recherchen und erklärte, die Schaffung eines Bewusstseins für solch unlautere Praktiken sei ein wichtiger Schritt, "um derartige Machenschaften zu stoppen". Die Helmholtz-Gesellschaft teilte mit, das Geschäft gefährde "nicht nur den Ruf einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", sondern auch "das Vertrauen in die Wissenschaft selbst." Betroffene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im eigenen Haus seien aufgeklärt worden.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-tausende-forscher-publizieren-in-pseudo-journalen-1.4061005

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1.586 Habilitationen

Insgesamt 1.586 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2017 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhte sich die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr damit um 0,3 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der weiblichen Habilitierten leicht von 481 auf 464 zurück. Der Frauenanteil an den Habilitierten reduzierte sich damit von 30 Prozent im Jahr 2016 auf 29 Prozent im Jahr 2017. Zwischen 2008 (23 Prozent) und 2016 war er kontinuierlich angestiegen. 

Mit insgesamt fast der Hälfte aller abgeschlossenen Habilitationsverfahren war 2017 die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften wie in den Vorjahren bei Frauen (211) und bei Männern (568) am häufigsten vertreten. Die nächstgrößere Zahl von Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (239 Habilitationen insgesamt). Den dritten Platz nahm die Fächergruppe Geisteswissenschaften (201) ein. 

Das Durchschnittsalter der im Jahr 2017 Habilitierten lag wie im Vorjahr bei 41 Jahren. Frauen waren mit durchschnittlich knapp 42 Jahren geringfügig älter als Männer (41 Jahre). 

Im Jahr 2017 wurden 179 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Forscherinnen und Forschern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den Habilitationen lag bei 11 Prozent. Er verringerte sich gegenüber dem Vorjahr (12 Prozent) leicht. Zehn Jahre zuvor hatte der Ausländeranteil noch bei fünf Prozent gelegen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/07/PD18_242_213.html

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Quelle: istockphoto.com

Mehr Frauen beim wissenschaftlichen Hochschulpersonal

Im Jahr 2017 lehrten und forschten rund 47.400 Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, waren das 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2016 um 0,7 Prozentpunkte auf rund 24 Prozent.

Rund 393.400 Personen waren zugleich an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken als wissenschaftliches und künstlerisches Personal beschäftigt. Dies entsprach einem Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber 2016. Die Zahl der Frauen beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 153.000. Der Frauenanteil lag damit Ende 2017 wie bereits im Vorjahr bei 39 Prozent.

Mit 70 Prozent deutlich höher lag der Frauenanteil beim Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personal an Hochschulen. Diese Personalgruppe umfasste Ende 2017 309.400 Personen, 1,6 Prozent mehr als 2016.

Einschließlich des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals waren Ende 2017 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 702.800 Personen tätig, 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2016. Der Frauenanteil lag 2017 bei 53 Prozent.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/07/PD18_247_213.html

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?       

Zum dreizehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich auch über den Campus hinaus", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Persönlichkeit unter den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern finden, die das Ansehen der Berufsgruppe in der Öffentlichkeit fördert. Wir wollen zeigen, mit welchem Einsatz und Engagement Mitglieder dieser Berufsgruppe in der Gesellschaft auch außerhalb von Forschung und Lehre Verantwortung übernehmen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2018 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2018 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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DFG-Förderatlas I: Drittmittelquote stabilisiert sich auf hohem Niveau

Das Verhältnis der Drittmittel zu den Grundmitteln, die sogenannte Drittmittelquote, hat sich nach vielen Jahren des Anstiegs seit 2013 auf einem hohen Niveau stabilisiert. Im Jahr 2014 sind die Grundmittel erstmals stärker gewachsen als die Drittmittel, so dass die Drittmittelquote nun bei circa 27 Prozent liegt. Dies geht aus dem"DFG-Förderatlas 2018" hervor, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am 5. Juli 2018 präsentiert haben.

An der Spitze der 40 bewilligungsstärksten Hochschulen liegt danach erneut die LMU München mit 315,8 Millionen, gefolgt von der Universität Heidelberg mit 292,2 Millionen und der RWTH Aachen mit 281 Millionen Euro. Es schließen sich an die TU München, die FU Berlin, die TU Dresden sowie die Universitäten Freiburg und Tübingen, die HU Berlin und auf Rang 10 die Universität Göttingen. Die Veränderungen in dieser Spitzengruppe und auch im Mittelfeld sind laut "Förderatlas" vor allem auf die zweite Phase der Exzellenzinitiative zurückzuführen. So kletterte Dresden mit seinem Zukunftskonzept genauso weiter nach oben (von Rang 10 auf 6) wie Tübingen (von 14 auf 8) und Bremen (von 27 auf 17), während Göttingen (von 6 auf 10) und das KIT Karlsruhe (von 8 auf 18) wegen nicht fortgesetzter Zukunftskonzepte schlechter platziert sind.

Aufgeschlüsselt nach Wissenschaftsbereichen warben in den Geistes- und Sozialwissenschaften die FU und HU Berlin die meisten Mittel ein, gefolgt von der LMU München und den Universitäten Tübingen und Frankfurt/Main. In den Lebenswissenschaften lagen die LMU, die Universitäten Heidelberg, Freiburg, Göttingen und die TU München vorn, in den Naturwissenschaften die Universitäten Mainz, Hamburg und Bonn, die LMU und die TU München. In den Ingenieurwissenschaften gingen die meisten DFG-Mittel an die RWTH Aachen, gefolgt von der Universität Erlangen-Nürnberg, der TU Dresden, der TU Darmstadt und der Universität Stuttgart.

Bezogen auf die Zahl ihrer Professorinnen und Professoren und deren jeweilige fachliche Ausrichtung erwiesen sich auch kleinere, aber fachlich fokussierte Universitäten als erfolgreich. Demnach erhielt die Universität Konstanz relativ betrachtet die zweitmeisten DFG-Mittel, gefolgt von der in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften besonders profilierten Universität Mannheim.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_28/index.html

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/neuer-foerderatlas-hoffnung-auf-trendwende-bei-den-grundmitteln-4405/

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DFG-Förderatlas II: Deutschland und Großbritannien bei EU-Förderung vorn

Großbritannien und Deutschland prägen den europäischen Forschungsraum. Das geht aus dem "Förderatlas 2018" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervor, den diese am 5. Juli 2018 mit der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vorgestellt hat.

So hat im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020" von 2014 bis 2016 Deutschland mit 3,9 Milliarden Euro die meisten Mittel eingeworben, gefolgt von Großbritannien mit 3,6 Milliarden Euro; beide Länder liegen deutlich vor Frankreich (2,4 Milliarden Euro), Spanien (2,1 Milliarden Euro) und Italien (1,9 Milliarden Euro). Auch bei den bilateralen Kooperationen und EU-weiten Netzwerken im Rahmen von "Horizon 2020" liegen Deutschland und Großbritannien vorn. Bei der Förderung durch den European Research Council (ERC) wiederum führt Großbritannien mit 555 Starting, Advanced oder Consolidator Grants vor Deutschland mit 456 ERC-Geförderten.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_28/index.html

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Quelle: istockphoto.com

DFG III: Fast 3,2 Milliarden Euro für rund 32.500 Projekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2017 rund 32.500 Forschungsprojekte mit einem Volumen von 3,15 Millionen Euro gefördert, das zu 67,9 Prozent vom Bund und 31,2 Prozent von den Ländern getragen wurde. Die Gesamtbewilligungssumme lag damit um 120 Millionen Euro höher als 2016, die Zahl der geförderten Projekte um 1.000. Diese Zahlen gehen aus dem "Jahresbericht 2017" hervor, den die DFG am 4. Juli 2018 im Rahmen ihrer Jahresversammlung in Bonn vorgestellt hat. Die Zahl der neu bewilligten Projekte stieg 2017 mit 8.303 gegenüber 7.933 im Vorjahr noch einmal deutlich an. Gleiches gilt für die neu bewilligten Mittel, die von 2,05 Milliarden Euro auf nunmehr 2,13 Milliarden Euro gestiegen sind.

Auch 2017 war mehr als die Hälfte aller geförderten Projekte - 16.517 - in der Einzelförderung angesiedelt; für sie wurden insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro Fördermittel bewilligt - über 85 Millionen Euro mehr als 2016. In den Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen Koordinierten Programmen wurden 840 Verbünde mit gut 13.760 Teilprojekten und einer Gesamtbewilligungssumme von rund 1,33 Milliarden Euro gefördert. In die insgesamt 99 im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen flossen rund 438,3 Millionen Euro.

Aufgeteilt nach den großen Wissenschaftsbereichen erhielten die Lebenswissenschaften mit rund 1,1 Milliarden Euro die meisten Fördermittel (35,2 Prozent der Gesamtbewilligungssumme), gefolgt von den Naturwissenschaften mit rund 714 Millionen Euro (22,6 Prozent), den Ingenieurwissenschaften mit rund 624 Millionen Euro (19,8 Prozent) und den Geistes- und Sozialwissenschaften mit rund 480 Millionen Euro (15,2 Prozent); fachübergreifende Projekte wurden mit rund 224 Millionen Euro (7,1 Prozent) gefördert.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_24/index.html

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Verhandlungen mit Elsevier: Weiterhin kein DEAL in Sicht

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat ihre Verhandlungen mit dem Verlag Elsevier im Rahmen des Projekts DEAL (vgl. Newsletter 8/2016, 12/2016, 4/2017 und 6/2017) unterbrochen. Schuld daran seien "die überhöhten Forderungen des Verlags", erklärte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, der Verhandlungsführer und Sprecher des DEAL-Lenkungsausschusses ist, am 5. Juli 2018 in Bonn.

Seit 2016 verhandelt die HRK im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Verlag Elsevier über eine bundesweite Lizenzierung von Zeitschriften. Erreicht werden soll, dass wissenschaftliche Artikel künftig auch zuerst Open-Access-basiert veröffentlicht werden können und damit kostenlos sowie uneingeschränkt zugänglich sind. Wissenschaftseinrichtungen würden Verlage dann für die Veröffentlichung von Beiträgen bezahlen und nicht mehr für das Lesen. "Wir wollen ein nachhaltiges "Publish-and-Read-Modell", also eine faire Bezahlung für die Publikation und dann eine freie Verfügbarkeit für die Leser. Elsevier ist aber weiterhin in Bezug auf einen deutschlandweiten Vertrag nach diesem Modell nicht bereit, einen wissenschaftsadäquaten Leistungsumfang unter den Grundsätzen des Open Access anzubieten, der nachhaltig finanzierbar ist", so Hippler.

Zahlreiche namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten seit Oktober 2017 ihre Herausgeberschaft für Elsevier niedergelegt, um die DEAL-Verhandlungen zu unterstützen. Zudem hatten rund 200 wissenschaftliche Einrichtungen ihre Lizenzverträge mit Elsevier nicht verlängert (vgl. Newsletter 10/2017). Für diese Einrichtungen wollte der Verlag nun die Fortführung der Verträge verhandeln, um zumindest einen Teil des verlorengegangenen Umsatzes zu sichern. Eine Übergangslösung für die zweite Jahreshälfte 2018 ist nach Ansicht Hipplers für die wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland nur dann zielführend, wenn mit Elsevier eine grundsätzliche Einigung über die Rahmenbedingungen eines künftigen "Publish-and-Read-Vertrags" hergestellt werden könne. Das sei nach gegenwärtigem Stand jedoch nicht gegeben.

Elsevier hat unterdessen den Literaturzugang jener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschnitten, deren Einrichtungen ihre Abonnements gekündigt hatten. Der Verlag will nunmehr in Verhandlungen mit den einzelnen Einrichtungen treten, um zu erörtern, welche Angebote diese von Elsevier in Zukunft beziehen wollen. Derweil sollen die von der unmittelbaren Literaturversorgung abgeschnittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler laut DEAL-Partner mit einem Notversorgungssystem beliefert werden.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/verhandlungen-von-deal-und-elsevier-elsevier-forderungen-sind-fuer-die-wissenschaft-inakzeptabel-440/

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Vier von zehn Studiengängen bleiben zulassungsbeschränkt

Bundesweit sind 41,1 Prozent aller Studiengänge mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt eine Auswertung des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung). Den mit 64,8 Prozent größten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es demnach im Wintersemester 2018/19 in Berlin, knapp vor Hamburg mit 64,4 Prozent. Auf den Plätzen drei und vier folgen das Saarland und Bremen mit jeweils rund 60 Prozent. Die niedrigste NC-Quote gibt es in Thüringen (20,3 Prozent).

Auch innerhalb der Bundesländer unterscheiden sich die NC-Quoten zum Teil sehr deutlich. Während in Köln 62 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, gilt dies im benachbarten Düsseldorf nur für ein Drittel. Spitzenreiter bei den größeren Hochschulstädten mit mehr als 30.000 Studierenden ist auch in diesem Jahr Hannover vor Karlsruhe und Köln. Bei den Master-Studiengängen in der Landeshauptstadt Niedersachsens haben sogar 86 Prozent aller Studiengänge einen NC.

Bei den Fächern gibt es ebenfalls große Unterschiede. Bei den Sprach- und Kulturwissenschaften sind 70 Prozent aller Studiengänge ohne NC. Wer aber Jura, Wirtschafts-, Gesellschafts- oder Sozialwissenschaften studieren will, muss bei mehr als der Hälfte der Angebote mit einer Zulassungsbeschränkung rechnen.

Generell verhängen Universitäten deutlich seltener eine Zulassungsbeschränkung für ihre Fächer als Fachhochschulen. Während an den Universitäten nur 37,4 Prozent der Studiengänge betroffen sind, sind es an den Fachhochschulen 45,6 Prozent.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2145&getCB=398&getLang=de

Zum aktuellen Numerus-Clausus-Check des CHE hat sich am 4. Juli 2018 auch der CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister gegenüber dem "Deutschlandfunk" geäußert:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/07/04/nc_check_2018_interview_mit_cort_denis_hachmeister_che_dlf_20180704_1436_6481741b.mp3

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Empfehlungen zur Internationalisierung von Hochschulen

Die Internationalisierung von Hochschulen wird nach Ansicht des Wissenschaftsrats derzeit stark über Drittmittel finanziert. Die Ausstattung der bewährten Fördereinrichtungen, insbesondere des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt-Stiftung, sollte deshalb verbessert werden. Auch für die Internationalisierung benötigten Hochschulen eine auskömmliche Grundfinanzierung, betonte die Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professorin Martina Brockmeier, am 9. Juli 2018 in Berlin bei der Vorstellung der Empfehlungen zur Internationalisierung von Hochschulen.

Um die deutschen Hochschulen für Chancen und Risiken im Umgang insbesondere mit neuen Partnerstaaten zu sensibilisieren, empfiehlt der Wissenschaftsrat, eine zentrale Beratungsstelle beim DAAD oder bei der Hochschulrektorenkonferenz zu schaffen. "Wir müssen in allen internationalen Konstellationen klar für unsere Werte und Qualitätsansprüche eintreten und als Botschafter für die freie Ausübung von Wissenschaft, die wissenschaftliche Integrität und den Schutz geistigen Eigentums in die Welt gehen", erklärte Brockmeier weiter.

Besondere Chancen sieht der Wissenschaftsrat in der Idee einer Europäischen Hochschule, die Anregungen für viele Hochschulen unterschiedlichen Typs für alle ihre Leistungsdimensionen geben könne. Mit einem solchen Profil könne überzeugend für die Werte des europäischen Hochschulraums geworben werden. Gleichzeitig könne mit dem Einstehen für Wissenschaftsfreiheit, Weltoffenheit, Verantwortung und kulturelle Vielfalt ein Gegenentwurf zu nationalistischen und wissenschaftsskeptischen Tendenzen gesetzt werden. Die Studierenden könnten von Mehrsprachigkeit, interkulturellen Erfahrungen und Doppelabschlüssen profitieren.

Um die Internationalisierung an den deutschen Hochschulen zu intensivieren, empfiehlt der Wissenschaftsrat den Hochschulen zudem eine zu ihrem Profil passende Sprachenpolitik, die auch die Verwaltung einbeziehe. Sie sollten Einzelmaßnahmen für die Internationalisierung in ein institutionelles Gesamtkonzept zusammenführen, die Strategie auf ihr fachliches Profil abstimmen, aber auch entsprechend der dynamischen Veränderungen immer wieder adjustieren. Die Umsetzung eines Sprachenkonzepts sei allerdings nicht gleichzusetzen mit einer möglichst weitgehenden Umstellung des Studienangebots auf die englische Sprache. Wenngleich für viele Hochschulen bei der Einführung fremdsprachiger Studienprogramme oder der Einführung einer zweiten Verkehrssprache Englisch die Sprache der Wahl sein werde, solle dies "kein Automatismus" sein.
https://www.wissenschaftsrat.de/presse/pressemitteilungen/2018/nummer_15_vom_09_juli_2018.html

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Zahl ausländischer Studierender und Forschender steigt

Deutschland übt auf ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine hohe Anziehungskraft aus. Seit 2007 ist die Zahl des ausländischen Wissenschaftspersonals an deutschen Hochschulen um 84 Prozent gestiegen. 2016 arbeiteten 46.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen, das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Dies zeigt der Bericht "Wissenschaft weltoffen 2018", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung am 16. Juli 2018 vorgestellt hat.

Auch die Zahl ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen ist im Jahr 2017 um fünf Prozent auf 359.000 gestiegen. Das 2013 von Bund und Ländern gesteckte Ziel, 350.000 ausländische Studierende in Deutschland bis zum Jahr 2020 zu erreichen, wurde damit bereits übertroffen.

In Bezug auf die Abbruchquoten ausländischer Studierender zeigt der Bericht allerdings auch Handlungsbedarf auf. 45 Prozent der ausländischen Bachelorstudierenden und 29 Prozent der Masterstudierenden brachen ihr Studium vorzeitig ab. Deutsche Studierende weisen dagegen eine Abbruchquote von 28 Prozent im Bachelor und 19 Prozent im Master auf.
https://www.bmbf.de/de/wissenschaftsstandort-deutschland-international-hochattraktiv-6569.html

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Ausländische Studierende fühlen sich willkommen

Rund jeder zehnte Studierende in Deutschland kommt aus dem Ausland. Fast jeder Zweite von ihnen studiert ein Fach aus dem Spektrum Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Mehr als die Hälfte nimmt ein Studium in Deutschland auf, weil er oder sie nach dem Studienabschluss in Deutschland arbeiten möchte. Das geht aus dem Bericht "Ausländische Studierende in Deutschland 2016" hervor. Finanziert und herausgegeben wird er vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Erstellt hat ihn das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und das Deutsche Studentenwerk.

Dem Bericht zufolge fühlen sich ausländische Studierende in Deutschland wohl und willkommen: 84 Prozent würde Deutschland ihren Freundinnen und Freunden als Studienland empfehlen. Vor zehn Jahren waren es lediglich 60 Prozent.

Die Studiensituation von ausländischen Studierenden hat sich laut Bericht "deutlich" verbessert. Mittlerweile erlebt nur jeder Vierte (25 Prozent) Probleme mit der Orientierung im Studiensystem; 2012 waren es noch 41 Prozent der Studierenden. Der Anteil der Studierenden, die Probleme mit Leistungsanforderungen haben, ist von 31 auf 18 Prozent zurückgegangen. Von 28 auf 13 Prozent reduziert hat sich zudem der Anteil Studierender mit Schwierigkeiten im Kontaktaufbau zu Hochschullehrkräften.

Laut Bericht sind ausländische Studierende durchschnittlich 26,3 Jahre alt, knapp die Hälfte von ihnen ist weiblich. Die meisten streben einen Studienabschluss in Deutschland an, zehn Prozent davon eine Promotion. Lediglich 11 Prozent sind Gast- oder Austauschstudierende. Im Ausland erworbene Studienabschlüsse werden von den Hochschulen in den meisten Fällen anerkannt, heißt es weiter. Bei 90 Prozent der Befragten sei dies der Fall gewesen.
http://www.studentenwerke.de/de/content/ausl%C3%A4ndische-studierende-bereichern

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Millionen für die Rüstungsforschung

Das Bundesverteidigungsministerium gibt Millionen für die Erforschung von Waffensystemen aus. Allein in diesem Jahr fließen 47 Millionen Euro für rund 190 Forschungsvorhaben. 2017 ließ das Ministerium für knapp 79 Millionen Euro forschen, 2016 für etwas mehr als 53 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion "Die Linke" hervor, über deren Inhalt "tagesschau.de" berichtet.

Der größte Teil der Ausgaben geht demnach an Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Darüber hinaus gibt es 24 Hochschulen und Universitäten im gesamten Bundesgebiet, die in diesem Jahr für Forschung Geld vom Verteidigungsministerium erhalten haben. 27 Seiten umfasst laut "tagesschau.de" die ausführliche Projektliste, die von Seiten des Verteidungsministeriums als "nur für den Dienstgebrauch" eingestuft wurde, weil sie "Rückschlüsse auf vorhandene Fähigkeitslücken" zulasse.
https://www.tagesschau.de/ausland/forschung-103.html

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Fortführung der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat am 29. Juni 2018 eine zusätzliche Förderung der Qualitätsoffensive Lehrerbildung in Höhe von 64 Millionen Euro beschlossen. Förderschwerpunkte sollen die Digitalisierung und die Lehramtsausbildung für berufliche Schulen sein. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Bund und Länder haben 2013 die Qualitätsoffensive Lehrerbildung als gemeinsames Bund-Länder-Programm für zehn Jahre beschlossen. Seit 2015 werden Projekte in diesem Rahmen gefördert. Ziel der Offensive sind unter anderem ein besserer Praxisbezug, professionelle Beratungsangebote, eine engere Verzahnung von Studium, Referendariat bzw. Vorbereitungsdienst und Weiterbildung. Das BMBF stellt dafür ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2018-05.pdf

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Stellungnahme zu Machtmissbrauchvorwürfen

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) hat eine Stellungnahme zur aktuellen Berichterstattung über Machtmissbrauch am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPI) in Garching veröffentlicht. Insbesondere einer dort beschäftigten Direktorin wird vorgeworfen, Doktoranden und Postdocs jahrelang schikaniert zu haben.

Laut MPG waren die Führungsprobleme am MPI bereits im Jahr 2016 "intern bekannt". Die Leitung der MPG habe damals umgehend reagiert und dafür gesorgt, dass sich die betroffene Direktorin im beruflichen Alltag durch ein professionelles Coaching bis heute begleiten lasse. Bisher hätten weder die MPG noch das MPI neue Mobbing-Vorwürfe aus der Abteilung erhalten.

Um mehr Transparenz über die Vorgänge in Garching zu gewinnen, habe das Institut vor wenigen Wochen eine anonymisierte Befragung durch eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchführen lassen. Drei von 61 Befragten hätten erklärt, Mobbingerfahrungen gemacht zu haben. Zwei Personen hätten angegeben, sexuelle Belästigung erfahren zu haben. Anhaltspunkte, auf wen sich diese Vorwürfe bezögen und auf welchen Zeitraum, lägen nicht vor.

Die MPG betonte in ihrer Erklärung, dass jede Form von Mobbing oder sexueller Belästigung den Grundsätzen der Gesellschaft widerspreche. Die MPG nehme die Vorwürfe ernst. Um zu einer sachgerechten Bewertung zu kommen, bedürfe es allerdings einer Konkretisierung der Vorwürfe. Daher habe die MPG eine externe Kanzlei beauftragt, an die sich Betroffene wenden könnten und die Vertraulichkeit sicherstelle. Die Betroffenen könnten selbst entscheiden, ob sie anonym bleiben möchten und ob ihre Hinweise weitergeleitet werden sollen.

Laut "Spiegel Online" ist die Situation am MPI in Garching derweil weiterhin "sehr angespannt". Viele Mitarbeiter seien enttäuscht darüber, dass sich die Direktorin nicht für ihr Verhalten entschuldigt habe und dass keine Konsequenzen gezogen wurden.
https://www.mpg.de/12129333/stellungnahme-mobbing-mpi-astrophysik

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/max-planck-gesellschaft-mit-anwaltskanzlei-gegen-mobbing-a-1217455.html

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Eckpunkte für neue Technische Universität Nürnberg stehen

Das bayerische Landeskabinett hat Eckpunkte für eine komplett neu zu errichtende Technische Universität Nürnberg (vgl. Newsletter 6/2017) verabschiedet. 1,2 Milliarden Euro werden bereitgestellt, damit der Lehrbetrieb ab dem Jahr 2025 beginnen kann. Sechs Departments sind vorgesehen: Mechatronic Engineering, Quantum Engineering, Biological Engineering, Computer Science and Engineering, Humanities and Social Sciences sowie Natural Sciences and Mathematics. 

Eine Strukturkommission unter Leitung von Professor Wolfgang A. Herrmann, dem Präsidenten der TU München, hatte zuvor Eckpunkte für ein Konzept erarbeitet. Die neue Universität soll international, digital und nah an der Wirtschaft sein. Die Einrichtung solle zudem den besten Betreuungsschlüssel in Deutschland bieten, mit 200 bis 240 Professorinnen und Professoren, 1.800 bis 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 5.000 bis 6.000 Studierenden. Die neue Universität soll auf einem brachliegenden Bahngelände neben dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände entstehen. Zusätzliches Geld will die Staatsregierung auch für den Ausbau der Erlanger Universität (1,5 Milliarden Euro) und die Fachhochschule in Nürnberg (300 Millionen Euro) fließen lassen.
https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/meldung/6017/ministerrat-beschliesst-neuordnung-der-hochschulstandorte-nuernberg-und-erlangen.html

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Land will Digitalisierungsprofessuren aufbauen

An niedersächsischen Hochschulen soll es nach Ansicht von Wissenschaftsminister Björn Thümler baldmöglichst Digitalprofessuren geben. "Wir wollen 2019 mit den ersten Professuren starten und im Laufe der Legislaturperiode das Programm ausweiten", erklärte der Minister im Interview mit der "Neuen Presse". "Wie viele es werden, entscheidet der Landtag als Haushaltsgesetzgeber."

Ziel sei es, die Grundlage für den Ausbau der Studienangebote in Themenfeldern wie Data Science, Künstliche Intelligenz oder IT-Sicherheit zu schaffen. Inhaltlich dürfe es nicht nur um rein "technische" Fragen gehen, sondern auch um Reflexionswissen. Die neuen Digitalisierungsprofessuren sollten sich deshalb ausdrücklich nicht auf die technischen Fächer beschränken; auch die Sozial- und Geisteswissenschaften seien gefragt.
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/NP-Serie-Kabinettsrunde/Braucht-die-MHH-eine-neue-Struktur-Herr-Thuemler

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Ministerium will Zulagen wieder kontrollieren

Als Konsequenz aus der Zulagenaffäre an baden-württembergischen Hochschulen (vgl. zuletzt Newsletter 3/2018) will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Vergabe von Leistungs- und Forschungszulagen wieder vom Ministerium kontrollieren lassen. Die Kontrollen sollen die Autonomie der Hochschulen jedoch nicht antasten, erklärte die Ministerin. Prüfungen des Landesrechnungshofes hatten ergeben, dass Hochschulen wiederholt Zulagen fehlerhaft vergeben hatten.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/ministerin-bauer-will-zulagen-wieder-kontrollieren-809/

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Sechs-Punkte-Sofortplan gegen den Sanierungsstau

Berlins Senat will mit einem Sechs-Punkte-Sofortplan den Sanierungsstau an den elf staatlichen Hochschulen in den Griff bekommen. Verfahrensabläufe seien zu vereinfachen und Bauprozesse zu beschleunigen. Beabsichtigt ist, die Bauherrenschaft in Verantwortung der Hochschulen auszuweiten und ihnen zugleich mehr Personal in den Bauabteilungen zu geben. Außerdem sollen feste Etats für die einzelnen Hochschulen festgesetzt und damit ihre Planungssicherheit erhöht werden. Die dringendsten Sanierungs- und Neubauprojekte sollen darüber hinaus ausgewählt und in der Investitionsplanung 2019 bis 2023 vorgesehen werden.

Bereits Anfang des Jahres war durchgesickert, dass in einem numehr auch offiziell vorgestellten Gutachten ein Instandsetzungsbedarf von 3,2 Milliarden Euro beziffert wird - deutlich mehr als erwartet (vgl. Newsletter 2/2018). Für Sanierungen an den elf staatlichen Berliner Hochschulen sind damit zusätzlich zu bereits eingeplanten Landesmitteln 2,3 Milliarden Euro in den nächsten 15 Jahren nötig. Insgesamt 461 Hochschulgebäude standen bei der Begutachtung auf dem Prüfstand. Besonders aufwendig sind laut Gutachten die Sanierungen an der Freien und an der Technischen Universität.
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.721871.php

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Foto: gov.uk

Vorerst keine höheren Studienbeträge für Studierende aus EU-Ländern

Bachelor-Studierende aus EU-Staaten, die sich zum Herbst 2019 und damit nach dem Brexit an einer englischen Universität einschreiben, sollen über ihre gesamte Studienzeit weiterhin dieselben Studienbeiträge entrichten wie britische Staatsbürger. Dies hat Bildungsminister Damian Hinds am 2. Juli 2018 angekündigt. Während Bürger Großbritanniens und der EU an englischen Universitäten bislang bis zu 9.250 Pfund pro Jahr zahlen, sind den Gebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten keine Grenzen gesetzt.

Zuvor hatte bereits die schottische Regionalregierung Studierenden aus der EU zugesichert, an ihrem Status werde sich nichts ändern. Wer sich für ein Bachelor-Studium in Schottland einschreibt, muss demnach - anders als in England oder Wales - auch in Zukunft keine Studienbeiträge entrichten.

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Karriere


Vergütung von Lehraufträgen wird angehoben

Lehrbeauftragte an Berlins Hochschulen erhalten für Unterricht und Prüfungstätigkeiten künftig mehr Geld. Von diesem Wintersemester an sollen für eine Lehrveranstaltungsstunde (45 Minuten) 35 Euro statt bisher 24,50 Euro gezahlt werden.
Die Vergütung soll schrittweise weiter erhöht werden: Ab dem Wintersemester 2019/20 soll eine Mindestbezahlung von 37,50 Euro gelten. Danach ist eine jährliche Steigerung um jeweils 2,35 Prozent vorgesehen. Ab dem Wintersemester 2022/23 sollen für eine Unterrichtsstunde 40,21 Euro gezahlt werden.
Neben der Anhebung der Mindestvergütung für die Lehrtätigkeit erfolgt auch eine Anhebung der Mindestvergütung für Prüfungstätigkeiten, insbesondere für die Vorbereitung, Beaufsichtigung und Korrektur. Ab dem Wintersemester 2018/19 gilt hier ein Stundensatz von 25 Euro. Auch dieser Betrag erhöht sich anschließend auf bis zu 28,72 Euro im Wintersemester 2022/23.
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.717943.php

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Lob für "Bildungs-Chancen-Lotterie"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und Leser im Juni gefragt, ob sie die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mitinitiierte "Bildungs-Chancen-Lotterie" für eine gute Idee hielten. 68,1 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 31,9 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

DEAL-Verhandlungen: Ja zum Verhandlungsstopp der Hochschulrektorenkonferenz?

Die Hochschulrektorenkonferenz, die im Auftrag der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Verlag Elsevier über eine bundesweite Lizenzierung von Zeitschriften verhandelt, hat die Gespräche wegen überhöhter Forderungen des Verlags erneut unterbrochen. Halten Sie das für richtig?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Hochschule Hannover: Entlassung früherer Vizepräsidentin rechtswidrig

Die Entlassung einer früheren Vizepräsidentin der Hochschule Hannover ist rechtswidrig gewesen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 28. Juni 2018 entschieden (Az.: BVerwG 2 C 14.17). Damit setzte sich die Frau nach zunächst erfolglosen Widersprüchen in dritter Instanz durch.

Nach einem Streit um die Amtsführung hatte der Senat der Hochschule 2013 alle Mitglieder des Präsidiums abgewählt. Nachdem es der Hochschulrat abgelehnt hatte, diese Entscheidung zu bestätigen, wiederholte der Senat die Abwahl. Daraufhin entließ das Ministerium die Vizepräsidentin aus dem Beamtenverhältnis. Die Leipziger Richter urteilten zu Unrecht: Gemäß des niedersächsischen Hochschulgesetzes bedarf es für eine Abwahl und Entlassung der Bestätigung des Hochschulrats.
http://www.bverwg.de/pm/2018/44

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Bundestagsabgeordneten droht Entzug des Doktorgrads

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Frank Steffel soll seinen Doktorgrad wegen Plagiats verlieren. Das teilte die Freie Universität Berlin dem Politiker mit. Steffel will die Entscheidung nicht akzeptieren, sondern juristisch dagegen vorgehen. Auf die Führung des Doktorgrads will er vorerst verzichten.

Zuvor hatte der "Tagesspiegel" berichtet, dass ein vierköpfiges Gremium zur Überprüfung der Dissertation mehrheitlich entschieden habe, Steffel den Doktortitel aufgrund von fehlerhafter Zitiertechnik zu entziehen. Endgültig ist dieser Beschluss allerdings noch nicht. Über die Entziehung des Doktorgrads entscheidet die Hochschulleitung auf Vorschlag des Prüfgremiums.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/plagiatsvorwuerfe-gegen-cdu-politiker-fu-pruefer-wollen-frank-steffel-den-doktortitel-aberkennen/22782802.html

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 
Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_2_2018.pdf

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Personalia


Foto: uni-halle.de

Neuer Rektor

Professor Christian Tietje ist am 4. Juli 2018 zum neuen Rektor der Universität Halle-Wittenberg gewählt worden. Der Wirtschaftsrechtler folgt am 1. September 2018 auf den Kirchenhistoriker Professor Udo Sträter, der acht Jahre lang an der Spitze der Hochschule stand und sich aus Altersgründen nicht erneut zur Wahl stellte.

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Foto: diejungeakademie.de

Neuer Sprecher

Christoph Lundgreen, Assistent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Technischen Universität Dresden, ist seit dem 1. Juli 2018 neuer Sprecher der Jungen Akademie. Er folgt in dieser Funktion auf die Psychologie- Professorin Julia Specht von der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Prof. Dr. Piotr Ponikowski
Copyright: Ponikowski

Prof. Dr. Stefan Anker
Copyright: Anker / Photo: Galip Ölmez

Copernicus-Preis 2018

Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten Professor Stefan Anker von der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Professor Piotr Ponikowski von der Medizinischen Universität Breslau den diesjährigen Copernicus-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP). Die von DFG und FNP gemeinsam berufene Jury sprach den Wissenschaftlern den Preis für ihre langjährige und herausragende Zusammenarbeit auf dem Feld der Herzinsuffizienz-Forschung zu. Der Copernicus-Preis ist mit 200.000 Euro dotiert und wird am 25. Oktober 2018 in Berlin verliehen.

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Akademiepreis 2018 und Leibniz-Medaille

Der mit 50.000 Euro dotierte Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) für herausragende wissenschaftliche Leistungen geht in diesem Jahr an Professorin Hannah Monyer, Leiterin der Abteilung für Klinische Neurobiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Die BBAW würdigt zudem Professorin Helga Nowotny mit der Leibniz-Medaille für ihr außerordentliches und erfolgreiches Engagement als Förderin wissenschaftlicher Forschung und Bildung sowie von Spitzenforschung und Lehre an den Universitäten.

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Foto: privat

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 

Professor Wolfgang Kemp wird am 27. Oktober 2018 in Darmstadt den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa erhalten, den die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung vergibt. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Kunsthistoriker für das breite Themenspektrum seines Werks, seine Erzählkunst und seine Fähigkeit, mit seinen Essays immer wieder neue Themen zu setzen, zugesprochen.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im August/September 2018
Verhandlungen bei Erstberufung
Bonn, Donnerstag, 23. August 2018, 11:00-16:00 Uhr                                                
In diesem halbtägigen Seminar wird ein Überblick über den Ablauf der Verhandlungen mit der Hochschule sowie über die Besoldung und Professurausstattung bei der Erstberufung auf eine W2- oder W3-Professur gegeben. Die Vorbereitung und die Durchführungen der Berufungsverhandlungen werden mit vielen Fallbeispielen anschaulich erörtert.
https://www.hochschulverband.de/630.html

Bewerbung und Berufung - Individuelles Bewerbungstraining für Geistes und Sozialwissenschaftler/innen
Bonn, Donnerstag/Freitag, 6./7. September 2018,
1. Seminartag 9:30 -19:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr                                  
In diesem zweitägigen Bewerbungstraining für Berufungsverfahren geben Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten des Deutschen Hochschulverbandes, professionelle Berater/innen, erfahrene Hochschullehrer/innen und ein Universitätskanzler Hilfestellungen und praktische Tipps zur Optimierung des Bewerbungsauftritts und der Bewerbungsunterlagen. Das Gespräch mit der Berufungskommission wird trainiert und Verhandlungsstrategien für erfolgreiche Berufungsverhandlungen fokussiert.
https://www.hochschulverband.de/619.html

Berufungsverhandlungen führen
Berlin, Donnerstag, 13. September 2018, 10:00-18:00 Uhr
Hier werden Verhandlungsstrategien speziell für Berufungs- und Bleibeverhandlungen und die methodischen Werkzeuge für erfolgreiche Verhandlungen in enger Verzahnung vermittelt. Nach einführenden Vorträgen werden die konkreten Verhandlungssituationen aus Sicht eines Professorenberaters und aus Sicht eines Psychologen und Trainers ausführlich erörtert. So bietet das Seminar Wissenschaftlern besonders praxisorientiert die Möglichkeit, wirkungsvolle Instrumente sowie psychologische Grundlagen zur erfolgreichen Verhandlungsführung kennenzulernen.
https://www.hochschulverband.de/647.html

Rhetorik in der Lehre                                                  
Bonn, Donnerstag/Freitag, 13./14. September 2018,
1. Seminartag 10:00 -18:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr
Die Seminarteilnehmenden lernen, ihren Beitrags- und Vortragsstil anhand von eigenen Kurzbeiträgen und Übungen zu reflektieren und zu optimieren. Sie können tainieren, stringenter zu argumentieren und in der Lehre und in Vorträgen publikumsorientierter zu sprechen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Hilfsmittel für wirksame Beiträge und Vorträge vermittelt. Auf der Basis kurzer Beiträge der Teilnehmenden (mit Video-Feedback) werden Besonderheiten, Stärken und Schwächen des individuellen Kommunikationsstils herausgearbeitet.
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Berlin, Dienstag, 25. September 2018, 10:00-18:00 Uhr
Der Workshop bietet einen umfassenden Einstieg in das aktuelle EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020". Ziel des Workshops ist die Vermittlung von Basiswissen über Strukturen, Verfahren, Programminhalte und Förderinstrumente der europäischen Forschungsförderung. Themen sind auch: Antragsvorbereitung und –erstellung, Bildung eines Konsortiums (Partnerkonstellationen), Unterstützungsmöglichkeiten (national, international).
https://www.hochschulverband.de/645.html
Stressmanagement
Bonn, Dienstag, 25. September 2018, 10:00-18:00 Uhr                                       
Im Fokus des Workshops liegen Strategien und Techniken zur Stärkung der persönlichen Stresskompetenz. Die Teilnehmenden sollen ihre persönlichen (Hochschul)stressoren erkennen und einen guten Umgang mit ihnen erlernen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden konkrete Ansatzpunkte und Methoden mit in ihren Alltag nehmen, um dauerhaft in einer gesunden Balance aus Anspannung und Entspannung zu bleiben.
https://www.hochschulverband.de/1073.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de. Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
www.dhvseminare.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2018

Das schönste Gefühl: Liebe im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 7. November 2018, 10:00-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Liebe ist die stärkste Form der Hinwendung zu Personen, anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Sie bewegt uns mehr als alles andere und kann beflügelnde und berückende, aber auch zerstörende Wirkung entfalten. Wie sehr Liebe verzaubert, verzückt, verführt, verletzt, betrübt und beglückt, haben Literatur, Musik und Kunst in zahlreichenden Facetten dargestellt.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen versuchen, dem Phänomen Liebe auf den Grund gehen. Dabei scheinen die emotional-verwirrende und unberechenbare Liebe und die rationale und analytisch vorgehende Wissenschaft auf den ersten Blick Gegensätze zu bilden. Doch bei genauerer Betrachtung verbindet beide auch vieles. Denn auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden von den Passionen für ihre Profession getrieben.

Was ist Liebe? Wie entsteht sie? Was hält sie aufrecht? Wohin fällt sie und warum? Dauert Liebe ewig oder hat sie ein Verfallsdatum? Wie hat sich das Verständnis von Liebe im Laufe der Zeit verändert? Welchen Umgang pflegen andere Kulturen mit ihr? Welchen Stellenwert hat Liebe im Leben, und in welchen Kontexten kommt ihr welche Bedeutung zu?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 7. November 2018 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Wald

Jens Mutke/Dietmar Quandt: Der Deutsche Wald
Seine Geschichte, seine Ökologie

Peter Elsasser: Waldnutzung in Deutschland
Einige wirtschaftliche, rechtliche und politische Hintergründe

Johannes Zechner: Identitätsstiftend
Konjunkturen deutschen Walddenkens

Weitere Beiträge:

Volker Ladenthin: Da läuft etwas ganz schief
Beobachtungen zur heutigen Studierendengeneration

Hannes Zacher im Gespräch: Wertlos wie ein Horoskop
Warum generalisierende Aussagen über Generationen problematisch sind

Leif Döring: Große Herausforderung
Zur wachsenden Heterogenität der Studierenden

Michael Butter: Wider Chaos und Kontingenz
Über den Einfluss von Verschwörungstheorien

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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Neuer Präsident gesucht

An der Technischen Universität Clausthal ist ab dem 1. Oktober 2018 zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle des Präsidenten bzw. der Präsidentin neu zu besetzen. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit Erfahrung im Wissenschafts- und Innovationsmanagement. Mit ausgeprägter Kommunikations- und Teamfähigkeit soll sie die TU Clausthal sowohl strategisch als auch organisatorisch weiterentwickeln und die mittel- bis langfristige Positionierung der Hochschule im nationalen und internationalen Wettbewerbsumfeld maßgeblich gestalten. Bewerbungsschlusss ist der 31. August 2018. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Juli-Ausgabe 2018 von "Forschung & Lehre" auf der Seite 635 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/praesident-m-w-technische-universitaet-clausthal-zellerfeld-clausthal-zellerfeld-159518

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Neu: "Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Osnabrück

(Ra.) In der DHV-Gruppe Osnabrück hat die Nachwahl einer DHV-Vertreterin bzw. eines DHV-Vertreters in die Funktion des Vorstandsvorsitzes der DHV-Gruppe Osnabrück stattgefunden. Ohne Gegenstimme wurde Professorin Susanne Schlünder, Institut für Romanistik und Latinistik, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, gewählt. Sie folgt damit Professorin Angela Grimm, Institut für Germanistik/Angewandte Sprachwissenschaft des Deutschen, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft, in diesem Amt nach. Dem Vorstand der DHV-Gruppe Osnabrück gehört neben Professorin Schlünder als Vorsitzende weiterhin Professor Rolf Düsterberg, Empirische Literaturwissenschaft, Fachbereich Sprache und Literaturwissenschaft, an.

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DHV-Gruppe Passau

(Uf.) Am 12. Juli 2018 hat die Neuwahl der DHV-Gruppe Passau stattgefunden. Professorin Daniela Wawra, Vizepräsidentin des DHV, ist als Sprecherin und Professor Rudolf Emons als Stellvertreter gewählt worden. Dem Vorstand der DHV-Gruppe Passau gehört weiterhin Professor Rainer Wernsmann an. Als neues Vorstandsmitglied ist Professor Michael Granitzer gewählt worden. Ausgeschieden ist Professor Werner Beulke, der als DHV-Vertreter seit 1996 tätig war.

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Zwei neue Mitglieder werben - attraktive Prämien
 
(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2018 mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2018 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2018 die meisten Mitglieder geworben hat.

Und unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied in 2018 geworben haben, wird eine Wochenendreise im Wert von 750 Euro verlost.

Es lohnt sich nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen.
 
Weitere Informationen zur aktuellen Werbeaktion erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Verständliche Wissenschaft

Der Grimme Online Award geht dieses Jahr unter anderem an die promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim. In ihrem YouTube-Kanal "maiLab" werden wissenschaftliche Zusammenhänge, ausgehend von Alltagsproblemen, verständlich und unterhaltsam vermittelt. Der Ton bleibe dabei ungemein leicht, so die Jury in der Begründung, ohne dass jemals das Gefühl entstünde, schwierige Aspekte von Themen würden ausgeblendet. "Das wirkt geradezu schwerelos, aber dahinter steckt hohe, preiswürdige Kunst", betonte das Preisgericht.
www.youtube.com/maiLab

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander Universitäten

(Gü.) Santander beim Deutschlandstipendientag

Der lebendige und produktive Austausch zwischen Hochschulvertretern, Förderern sowie Stipendiaten stand im Zentrum der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium Mitte Juni in Dresden. Santander Universitäten begleitete die Veranstaltung mit einem Beitrag aus der Sicht eines Förderers - Santander stiftet 130 Deutschlandstipendien pro Jahr. Bei der Plenumsveranstaltung sprachen die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmar und der Rektor der Technischen Universität Dresden, Professor Hans-Müller Steinhagen, über die Chancen, die das Deutschlandstipendium bietet.

Im Rahmen des Deutschlandstipendientages fand zudem ein Fachtag für die Programmverantwortlichen statt, den Santander Universitäten mit vorbereitenden Workshops unterstützte. Dabei erlernten 15 Stipendiaten der Technischen Universität Dresden grundsätzliche Moderations- und Präsentationstechniken sowie die Methodik des World Cafés zur Moderation größerer Gruppen. Santanders ideelle Förderung schätzten die Beteiligten sehr, da sie zum weiteren Kompetenzaufbau für den Berufseinstieg beiträgt.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse – verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik! Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen – drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Dorint Hotels
(Gü.) Erfolg ist planbar - jeder 12. Teilnehmer tagt kostenfrei!  

TAGUNGSANGEBOT#TeamDorint12terMann  

Wir sind #TeamDorint12terMann und helfen Ihrer Kick-off Planung 2019 auf die Sprünge. Jeder 12. Teilnehmer tagt kostenfrei. Sichern Sie sich Ihr Tagungsangebot bis zum 31. August 2018 für Ihre Veranstaltung im Januar und Februar 2019 und starten Sie mit uns durch!  

Dorint Meeting Service: meet@dorint.com
Tel. +49 221 48567-151**  

* Gültig auf Anfrage und nach Verfügbarkeit bei Buchung bis zum 31. August 2018 für Veranstaltungen die im Januar und Februar 2019 stattfinden. Das Angebot bezieht sich ausschließlich auf die Buchung eines Tagungsangebots und ist nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Bereits getätigte Reservierungen können nicht geändert werden.
** Montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr
www.dorint-tagung.com/TeamDorint12terMann

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Horsäle, Foyers, Mensen etc.: Legale Nutzung als Versammlungsräume

Werden Räume zweckentfremdet für Veranstaltungen genutzt, fallen sie ggf. in den Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Versammlungsstättenverordnung. Die legale Nutzung erfordert in diesem Fall verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise eine technische Aufsicht. Diese kann unter Umständen bereits durch einen Haustechniker o.ä., der als Sachkundige Aufsichtsperson (SAP) geschult wurde, geleistet werden.

Wir empfehlen Ihnen zu überprüfen, ob Ihre Veranstaltungen bereits unter das Versammlungsstättenrecht fallen und ob entsprechend qualifiziertes Personal diese betreut (auch hinsichtlich der Veranstaltungsleitung - MVStättVO §38).

Gerne steht Ihnen die Technische Unternehmensberatung Jastrob beratend zur Seite!
www.Jastrob.de

Seminartipp:
SAP-Sachkundige Aufsichtsperson in Versammlungsstätten (MVStättVO §40 Abs. 5)
Datum: 17. bis 19. September 2018
Tagungsort: Berlin - exklusive Tagungsstätte im Stage Theater am Potsdamer Platz (Ortsbegehung)
www.AVB-Akademie.de

Kontakt:
Fr. Weidmann
Telefon: 02207/7034 832
E-Mail: sw@avb-akademie.de

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DHV und fröscher I

(Gü.) fröscher Bildungsoffensive - klif – 2 für 1

Der Mehrzweckstuhl klif von fröscher ist mit 3,5 kg ein extremes Leichtgewicht, gilt als Stapelwunder, erfüllt mit 3D-gestrickten Netzen alle internationalen Ergonomieanforderungen und setzt mit 100 Prozent rezyklierten Kunststoffen einen neuen Maßstab unter den Mehrzweckstühlen.

Ob für Seminar, Aula, große Auditorien oder Hochschulgremien - klif lässt sich mit Reihenverbindern, Armlehnen, Rollen und vielen weiteren Ergänzungen optimal für die jeweiligen Bedürfnisse erweitern.

Dieses Angebot, zwei Stühle zum Preis von einem, gilt exklusiv für alle Mitglieder des DHV ab 35 Stück im Zeitraum 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018.

Wir beraten Sie gerne persönlich unter Tel. 07144 – 204 0.

Seit 1921 entwickeln und produzieren wir Produkte in Baden-Württemberg. Anfänglich waren es Frisör- und Rasierstühle, ab den 50er Jahren wandelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Objektmöbelhersteller. Heute liegt die Kernkompetenz bei Möbeln für kommunikative Räume.

Hinter der Aussage "Fröscher – Freiraum für Innovation" verbergen sich neben Möbeln komplexe Themen, wie individuelle Raum- und Produktlösungen, nutzerfreundliche Einbindung von Präsentationstechnik und die Adaption komplexer Raumsteuerungen.

Als inhabergeführtes Unternehmen sind wir stolz auf diese Geschichte und Tradition, die Verpflichtung und Anspruch bedeutet.

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DHV und fröscher II

(Gü.) fröscher bringt Sitzkomfort ins Porsche Museum

Wenn Leichtbau auf Leichtbau trifft, dann trifft fröscher auf Porsche. In einem eindrucksvollen Referenzfilm präsentieren die Steinheimer ihren Konferenzstuhl klif inmitten klassischer Sportwagen im Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Was auf den ersten Blick vielleicht überrascht, enthüllt bei genauerem Hinsehen interessante Parallelen. Denn im futuristischen Gebäude am Porscheplatz treffen zwei absolute Spitzenprodukte und Design-Highlights aufeinander. Der Mehrzweckstuhl klif ist nicht nur ein Bestseller aus dem Hause fröscher, sondern auch der Erfolgreichste in seiner Klasse. Gleiches gilt für die Premium-Produkte von Porsche. Egal ob Stuhl oder Sportwagen - alle zeichnen sich durch höchste Qualität und Funktionalität aus. Eine besondere Sequenz im Referenzfilm: Auf Drehscheiben bewegen sich fünf Porsche 911 mit fünf klif-Stühlen im Gleichtakt.

Schnell, griffig, elegant

So wie die Reifen eines Porsches in der Kurve greifen, so sorgen beim klif die Gleiter an den Füßen für den besten Grip auf dem Boden. Seine intelligente Reihenverbindung macht ihn beim Auf- und Abbau zum Schnellsten seiner Klasse. Klif erfüllt als "Stapelwunder" alle Effizienz-Ansprüche, da bis zu 40 Stühle aufeinandergestapelt werden können. Die Auswahl von vier verschiedenen Farben macht ihn auch optisch vielfältig, doch bleibt sein Design immer zeitlos - auch das eine Parallele zum Design eines 911. Dies wissen nun auch die Zuffenhausener zu schätzen. Im Konferenzsaal des Porsche Museums bieten 500 Stühle einen hohen Sitzkomfort für die Gäste.

Großer Auftritt auch für das Rednerpult PSE

Im Referenzfilm präsentiert sich neben klif noch ein zweiter Hauptdarsteller aus dem Hause fröscher: das freistehende Rednerpult PSE, exklusiv nach den Wünschen von Porsche konzipiert. Sitzend oder stehend findet der Redner per Tastendruck die optimale Pulthöhe zwischen 75 und 125 cm. Eine Memofunktion erlaubt eine Voreinstellung für drei Redner. Dieser Vorteil hat sich auch auf anderen Veranstaltungen von Porsche bewährt: zum Einsatz kommt das Rednerpult PSE zum Beispiel auf der Bilanzpressekonferenz und der Hauptversammlung.

Premium trifft Premium

Die Zusammenarbeit mit Porsche war für fröscher ein echtes Highlight. Fazit: Im Museum treffen heute Premium-Stühle und Premium-Rednerpulte auf Premium-Sportwagen. Und für alle, die fröscher virtuell im Porsche Museum besuchen möchten, gibt es den Referenzfilm unter folgendem Link zu sehen:
https://www.froescher.com/#Leichtbau-trifft-Leichtgewicht

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DHV und Brother

(Gü.) Kristallklar beschriften - mit tintenlosem Farb-Etikettendrucker

Brother bringt einen innovativen Farb-Etikettendrucker mit Zink-Drucktechnologie an den Start, der sich vom Besuchermanagement über das Büro bis hin zum Einsatz zu Hause bestens zum Beschriften eignet.

Der VC-500W bedruckt dank seiner ZINK Zero Ink™-Technologie Etiketten in einem breiten Farbspektrum und greift damit einen vielfach geäußerten Kundenwunsch auf. Möglich wird das kristallklare Drucken durch das ZINK™-Papier, welches Farbpigmente enthält, die durch Erhitzen aktiviert werden. Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiger und vollfarbiger Ausdruck. Dank der insgesamt fünf Meter langen Endlosrollen können bis zu 40 Zentimeter lange Etiketten gedruckt werden, die in den Breiten von 9, 12, 19, 25 und 50 Millimetern zur Verfügung stehen. Durch die auffallende Wirkung der farbigen Ausdrucke ist das Gerät für verschiedenste Einsatzbereiche geeignet, ob Hotellerie, Besucher- und Eventmanagement, Lebensmittelproduktion, Gebäudemanagement, Bildungssektor oder für den Handarbeitsbedarf. Die Etiketten können für Besucherausweise, zum effizienten Organisieren von Ablagesystemen, für ins Auge fallende Gesundheits-, Sicherheits- oder Gefahrenhinweise oder um am POS das Interesse von Kunden zu wecken und wichtige Informationen besonders hervorzuheben, verwendet werden.

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DHV und Courtyard by Marriott München Garching

(Gü.) Courtyard by Marriott München Garching
Walther-von-Dyck-Str. 12 
85748 Garching bei München
www.Marriott.com/muccg 
HIER TRIFFT FORSCHUNG AUF WIRTSCHAFT
Das Courtyard by Marriott München Garching mit seinen 256 hellen und modernen Zimmern ist das Herzstück der neuen Mitte auf dem Garchinger Forschungscampus in München. Es liegt nahe der Allianz Arena, äußerst verkehrsgünstig auf halben Weg zwischen dem Münchener Flughafen und der bayerischen Landeshauptstadt, nahe der A9 und ist mit der U-Bahn direkt mit der Münchner Innenstadt verbunden.  

VERANSTALTUNGEN
Der mit Tageslicht durchflutete, im Hotel gelegene Tagungsraum bietet mit seiner Fläche von 106qm den idealen Rahmen für Ihre Tagungen, Konferenzen und Seminare. Planen Sie Größeres? Das im selben Gebäude befindliche Science Congress Center Munich (https://www.scc-munich.com/)
bietet fast unendliche Möglichkeiten für Veranstaltungen jeglicher Art.  

RESTAURANT, BAR, LOUNGE
Genießen Sie in unserem Restaurant mit über 200 Plätzen internationale sowie lokale Küche. Unsere Bar und Lounge laden zur Entspannung während Ihres Aufenthalts ein. Den Gästen stehen ausreichend Tiefgaragenplätze zur Verfügung und das hauseigene Fitnesscenter ist rund um die Uhr zugänglich.  

Wir öffnen unserer Türen für Sie im vierten Quartal 2018.
 
Ihr Ansprechpartner:
David Buske
Director of Sales
m +49.171.8156388
david.buske@courtyard-garching.de

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DHV und StudyCheck

(Gü.) Immer beliebter: Nachfrage nach dualen Studiengängen steigt auf StudyCheck.de um 14 Prozent

Es ist ein Treppenwitz unter Hochschulabsolventen: Viele Unternehmen verlangen in Stellenanzeigen nach bestens ausgebildeten Bewerbern mit vielen Jahren Berufserfahrung - und das selbst für Einstiegspositionen. Duale Studiengänge, in denen Studierende akademisches Wissen mit beruflicher Praxis kombinieren können, werden bei jungen Menschen daher immer beliebter.

Das Hochschulbewertungsportal StudyCheck.de trägt dieser Entwicklung Rechnung. Über 1.300 duale Studiengänge umfasst die StudyCheck-Datenbank bereits. Nun gesellen sich in einer neuen Kategorie umfangreiche Informationstexte zu dualen Studienangeboten hinzu. Hier erfahren Interessenten, welche Studieninhalte sie erwarten, wie ihre Tätigkeitsfelder im Unternehmen aussehen und welche Praxispartner Studienplätze ausschreiben. Eine Auflistung der in Frage kommenden Hochschulen gewährt künftigen Studierenden die Möglichkeit, mit diesen in Kontakt zu treten.

Übersichtlich dargestellte Tipps und Informationen zu Bewerbungsmöglichkeiten sowie den Voraussetzungen runden die Informationstexte ab. Die Kategorieübersicht finden Interessierte unter https://www.studycheck.de/duales-studium. Anbieter von dualen Studiengängen können diese unter https://www.studycheck.de/studiengang-hinzufuegen eintragen und somit in den jeweiligen dualen Studiengangstexten präsent sein.

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DHV und ESL-Sprachreisen

(Gü.) So meistern Sie erfolgreich Ihr Vorstellungsgespräch im Ausland

Keine Frage, einschlägige Auslandserfahrungen sind heutzutage das i-Tüpfelchen in jedem Lebenslauf. Wer nicht nur längere Zeit im Ausland gelebt, sondern zudem vor Ort in einem Unternehmen gearbeitet hat, ist gegenüber anderen Bewerberinnen und Bewerbern klar im Vorteil. Zukünftige Arbeitgeber schätzen dabei nicht nur das reine Beherrschen verschiedener Sprachen, sondern auch andere Soft Skills, die mit einem längeren Auslandsaufenthalt einhergehen: z.B. die Fähigkeit, effektiv zu kommunizieren, ein Teamplayer zu sein und sich erfolgreich in einem multikulturellen Umfeld beweisen zu können:
https://www.esl.de/de/sprachaufenthalt-sprachjahr-praktikum.htm?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-july-2018-1

Es lohnt sich also in jedem Fall, den zunächst enorm groß erscheinenden Schritt zu wagen und einen Job im Ausland anzutreten. Und damit Sie problemlos Ihr Bewerbungsgespräch in einer anderen Sprache bestehen, haben wir in unserem neuesten Blogpost fünf Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch in einer anderen Sprache für Sie zusammengestellt:
https://blog.esl.de/blog/besonders-zu-beachten/5-tipps-fuer-ein-erfolgreiches-bewerbungsgespraech-in-einer-anderen-sprache/?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-july-2018-2

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team von ESL-Sprachreisen:
https://www.esl.de/de/?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-july-2018-3

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Wiltrud Christine Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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