DHV-Newsletter 11/2018

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Newsletter-Archiv

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www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Exzellenzstrategie: Länder stellen finanzielle Nachforderungen

Die Länder fordern den Bund auf, die Gesamtsumme für die in der Exzellenzstrategie geförderten Exzellenzcluster aufzustocken. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten würden eine Erhöhung der Mittel erwarten, "damit alle Universitäten ihre Forschungsprojekte so durchführen können, wie sie im Begutachtungsprozess dargestellt und beurteilt wurden", berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf einen einstimmigen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 26. Oktober 2018.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, hatte bei der Abstimmung über die ausgezeichneten Cluster darauf hingewirkt, dass zehn Cluster mehr prämiert und zugleich die Mittel für alle Vorhaben aus diesem Bereich um 26 Prozent im Gegenzug gekürzt wurden (vgl. Newsletter 10/2018).

Sollte sich der Bund bewegen, wollen die Länder ebenfalls mehr Geld in die Hand nehmen, um den vereinbarten Finanzierungsschlüssel einzuhalten (75 Prozent Bund, 25 Prozent Sitzland eines Clusters), so der "Tagesspiegel" weiter.

Bundesministerin Karliczek hat derweil die Forderungen der Länder zurückgewiesen. Sie sei sicher, dass bei den neuen Exzellenzclustern trotz der Mittelkürzungen herausragende Leistungen zu sehen sein werden.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/exzellenzstrategie-fuer-die-universitaeten-laender-fordern-mehr-geld-fuer-die-cluster/23235932.html

https://www.forschung-und-lehre.de/politik/ministerin-karliczek-lehnt-forderung-der-laender-ab-1146/

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Helmholtz-Gemeinschaft muss sparen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat nach einem Bericht des "Tagesspiegels" der Helmholtz-Gemeinschaft eine Sperre von 25 Prozent der Betriebsmittel für ihre Forschungszentren auferlegt. Die Forschungsorganisation muss zukünftig gegenüber dem Haushaltsausschuss nachweisen, "dass der zur Selbstbewirtschaftung zuweisbare Teil des jeweiligen Ansatzes des laufenden Jahres verbraucht ist".

Auslöser für den Beschluss war die Kritik des Bundesrechnungshofs an der Ausgabenpraxis außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Die Kontrolleure hatten bereis im letzten Jahr ihren Unmut über eine "Überfinanzierung" außeruniversitärer Forschungseinrichtungen geäußert, die im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation jährliche Haushaltserhöhungen von derzeit drei Prozent erhalten. Ihren Berechnungen zufolge hatten die Institute Fördermittel in Höhe von knapp einer Milliarde Euro gehortet, die sie in den vergangenen Jahren nicht ordnungsgemäß ausgegeben hätten (vgl. Newsletter 7/2018).
www.tagesspiegel.de/wissen/nach-kritik-des-bundesrechnungshofs-25-prozent-sperre-fuer-helmholtz-gemeinschaft/23602092.html

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Mehr Lob als Tadel für Wissenschaftsminister, Rektoren und Präsidenten?

Wen wählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum/zur "Wissenschaftsminister/in des Jahres" und "Rektor/in/ Präsident/in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Arbeit des Rektors/der Rektorin bzw. des Präsidenten/der Präsidentin ihrer Hochschule nach Schulnoten von eins bis sechs zu bewerten. Gleiches gilt wieder für die Leistung ihrer jeweiligen Landeswissenschaftsministerin bzw. ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Politik und Hochschulen gut vertreten? Bis zum 12. Dezember 2018 haben alle DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den Online-Abstimmungen zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt.

Die Auszeichnung "Wissenschaftsminister/in des Jahres" und der Preis "Rektor/in/Präsident/in des Jahres" werden im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 8. April 2019 in Berlin verliehen. Zuletzt wurden am 3. April 2018 in Berlin die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, sowie der Rektor der Universität Münster, Professor Johannes Wessels, geehrt. Der Preis "Rektor/Präsident des Jahres" ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert und wird von "Santander Universitäten" gestiftet. Der Preisträger soll die Mittel zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden.

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Wissenschaftsrat I: Governance "keine reine Leitungsaufgabe"

Der Wissenschaftsrat hat zum Abschluss seiner Herbstsitzungen betont, dass alle Mitglieder einer Hochschule dafür mitverantwortlich seien, Governance-Strukturen und -Prozesse zu gestalten. Governance sei "keine reine Leitungsaufgabe". Vielmehr gehe es darum, verschiedene Akteure zu koordinieren, die sich immer auch wechselseitig beeinflussten. 

Nach Ansicht des Wissenschaftsrats hätten die Reformen der letzten Jahrzehnte zu zahlreichen positiven Entwicklungen geführt, andererseits jedoch auch zu neuen Problemen und unbeabsichtigten Begleiterscheinungen. Viele alte und neue Strukturen seien noch nicht gut aufeinander abgestimmt. Deshalb "knirsche" es an vielen Stellen der Hochschulen.

Vor diesem Hintergrund empfahl das Gremium weder eine neue große Governance-Reform noch ein einheitliches Modell für alle Hochschulen. Zu unterscheiden sei zwischen den Governance-Modi kollegiale Selbstorganisation, Verhandlung, Wettbewerb und Hierarchie. Diese böten unterschiedliche Chancen und Risiken. "Eine ideale Governance, die alle Konflikte und Spannungen löst, kann es nicht geben", erklärte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats. Dennoch stelle der Rat ein Analyseinstrument für Hochschulgovernance vor, welches er entwickelt habe. "Es ist kein Allheilmittel, aber jede Hochschule kann damit für sich herausarbeiten, wo ihre Probleme in der Governance liegen und wie sie diese ganz konkret bearbeiten kann", erläuterte Brockmeier.

Der Wissenschaftsrat erwarte, dass das Analyseinstrument bei der Bewältigung ganz praktischer Probleme, zum Beispiel bei Berufungsverfahren oder der Bildung neuer Schwerpunkte, helfen könne. Allerdings benötigten die Hochschulen Zeit für die Umsetzung von Reformen, eine angemessene Finanzierung und Autonomie. "Wer Autonomie will, muss auch Verantwortung übernehmen für seine Governance", so Brockmeier.
https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1435&L=

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Quelle: istockphoto.com

Wissenschaftsrat II: Maßnahmen zur Stärkung klinischer Studien

Aus Sicht des Wissenschaftsrats wird das Potenzial klinischer Studien in Deutschland nicht ausgeschöpft. Handlungsbedarf bestehe vor allem bei Studien, die zunächst keine kommerzielle Verwertung versprächen.

Der Wissenschaftsrat regt deshalb Förderangebote an, die solche Studien von acht bis zehn Jahren Dauer und Kosten im Umfang von fünf bis zehn Millionen Euro pro Studie ermöglichen. Die Förderung sollte auf Basis eines transparenten und wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbs erfolgen. Der Wissenschaftsrat spricht sich ergänzend dafür aus, dass mittel- bis langfristig die Krankenkassen stärker und einfacher als bislang in die Finanzierung solcher klar praxis- und versorgungsbezogener klinischer Studien einsteigen sollten - auch wenn dies eine weitreichende Änderung des Rechtsrahmens erfordere.

Mindestens ebenso wichtig sind laut Wissenschaftsrat gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen: Alle Universitäten, die klinische Studien durchführen, müssten Zugang zu einer "Basisinfrastruktur" (Clinical Trial Units, CTUs) haben, die klinische Studien vor allem mit Beratungs­leistungen, administrativer Begleitung und der kontinuierlichen Bereitstellung professio­nellen Personals und grundlegender klinischer Infrastrukturen unterstützt. Daneben werde es für einige universitätsmedizinische Standorte darum gehen, spezialisierte Infrastrukturen aufzubauen (Specialized Clinical Trial Units, SCTUs), um im Rahmen eines größeren Translationskonzepts ein spezifisches Profil in klinischen Studien auszuprägen: Die SCTUs sollen es ihnen unter anderem ermöglichen, attraktive Rahmenbedingungen wie Karriereoptionen für wissenschaftliches Personal anzubieten. 

Weitere Empfehlungen des Wissenschaftsrats richten sich auf eine systematische Einbeziehung der Patientinnen und Patienten in die Entwicklung und Konzeption klinischer Studien, um Diagnose, Therapie und Prävention besser als bislang am Patientenwohl zu orientieren. Zudem werden Empfehlungen zur Professionalisierung und Intensivierung der Zusammenarbeit von Universitätsmedizin und Industrie gegeben.
https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1436&L=

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Frauenanteil steigt langsam

In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus der "22. Fortschreibung des Datenmaterials (2014/2015) zu Frauen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" hervor, die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) veröffentlicht hat.   

In den letzten 20 Jahren hat sich ihr Anteil in allen Qualifikations- und Karrierestufen erhöht: Bei den Promotionen waren es 1997 32,1 Prozent, inzwischen sind es 45,2 Prozent, die Zahl der Habilitationen von Frauen stieg von 15,7 Prozent auf 30,4 Prozent, die der Professorinnen von neun auf 23,4 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren liegt inzwischen bei 43,3 Prozent, auf C3/W2-Stellen bei 24,1 Prozent und auf C4/W3-Professuren bei 19,4 Prozent.  

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist laut GWK der Frauenanteil in Führungspositionen von 1998 bis 2017 von 3,7 auf 18,6 Prozent gestiegen. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 25,4 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 23,9 Prozent und der Helmholtz-Gemeinschaft mit 19,1 Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur 4,4 Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet werden.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2018-08.pdf

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Stimmungsaufhellung bei großen Fachhochschulen

Mit ihrer aktuellen Situation sind die Hochschulen in Deutschland ganz zufrieden. Die Stimmung bleibt damit im Durchschnitt seit fünf Jahren stabil. Dies geht aus dem aktuellen Hochschul-Barometer hervor, das der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zusammen mit der Heinz Nixdorf Stiftung jährlich herausgibt. Es ist ein Stimmungsbarometer deutscher Hochschulleitungen. In einer jährlichen, repräsentativen Umfrage wollen die Herausgeber von allen Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen in Deutschland wissen, wie sie ihre momentane Situation und ihre Perspektiven einschätzen.

Massiv verbessert hat sich demnach die Stimmung an den großen Fachhochschulen. Sie stehen erstmals an der Spitze des Stimmungsbarometers. Auf einer Skala von minus 100 bis plus 100 ist der Index in fünf Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei plus 37,1 Punkten. 2013 waren es noch 8,2 Punkte. 

Grund für die derzeit gute Stimmung ist nach Ansicht des Stifterverbandes der "optimistische Blick in die Zukunft". Die großen Fachhochschulen gehen laut Studie davon aus, dass sich die Finanzsituation in den nächsten fünf Jahren positiv entwickeln wird und die Wettbewerbsfähigkeit in der Forschung und in der Lehre steigt. Die kleinen Fachhochschulen sind dagegen weniger optimistisch. Sie stehen am Ende der Zufriedenheitsskala mit plus 14,1 Punkten.
http://www.hochschul-barometer.de/

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Drei Milliarden Euro für künstliche Intelligenz

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2025 drei Milliarden Euro in künstliche Intelligenz investieren. Das hat das Kabinett am 14./15. November 2018 auf seiner Klausurtagung in Potsdam beschlossen. Ziel ist es, im internationalen Wettbewerb anschlussfähig zu bleiben. Die Mittel sollen vor allem in die Forschung fließen. Unter anderem sollen mindestens 100 Professuren im Bereich künstliche Intelligenz entstehen. Außerdem soll das Netzwerk von Einrichtungen ausgebaut werden, die sich mit der Erforschung künstlicher Intelligenz befassen.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ki-als-markenzeichen-fuer-deutschland-1549732

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Deutliche Kritik an neuer Agentur für Sprunginnovationen

Der Bundesrechnungshof befürchtet eine massive Verschwendung von Steuergeldern durch die geplante Agentur für Sprunginnovationen, die bahnbrechende Ideen fördern soll (vgl. Newsletter 9/2018). "Teure Fehlschläge" seien vorprogrammiert, das Risiko von Mitnahmeeffekten groß, heißt es laut "Welt" in einem Bericht der Kontrolleure. Die geplante Agentur bürde dem Steuerzahler zu viel Risiko auf und lasse einzelnen Entscheidern zu große Freiheiten. All das schwäche "wesentliche Grundsätze des Umgangs mit öffentlichen Mitteln, das parlamentarische Budgetrecht und die Transparenz staatlichen Handelns".

Grundsätzlich bemängelt der Bundesrechnungshof, dass die Regierung nicht gut genug begründe, warum trotz vielfältiger Förderprogramme eine neue Agentur für Innovationen benötigt werde, berichtet die Zeitung weiter. Das Risiko für Fehlinvestitionen dürfe nicht allein beim Staat liegen. Dieser müsse zudem - zumindest über eine Rückzahlung von staatlichen Hilfen - auch am potenziellen Erfolg von unterstützten Projekten beteiligt werden.

Bundesministerin Anja Karliczek kündigte laut "Welt" an, "viele der Anregungen des Bundesrechnungshofes im weiteren Verfahren" aufgreifen zu wollen. "Aber eines muss auch klar sein, an der Grundkonzeption und dem Fahrplan werden wir festhalten."
https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article183415770/Kleiner-Sprung-teures-Risiko.html

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Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann

"Berufsbachelor" und "Berufsmaster"

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, will künftig die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung stärken. Dazu soll es in der "höherqualifizierenden Berufsbildung" künftig die Abschlüsse "Berufsspezialist/in", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster" geben. Das kündigte die Ministerin am 8. November 2018 auf dem Berufsbildungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes an.

Bei der "höherqualifizierenden" Berufsbildung und den bisherigen "Aufstiegsfortbildungen" wird nach Auskunft des Bundesbildungsministeriums die während einer Berufsausbildung erworbene berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Fortbildung erweitert. Diese Fortbildungen, "die oft auf dem gleichen Niveau sind wie ein Studium", seien der Weg zum beruflichen Aufstieg. Mit den einheitlichen Abschlussbezeichnungen "Berufsspezialist/in", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster" werde der "Meister" keineswegs abgeschafft, sondern durch die Verbindung mit den einheitlichen Abschlussbezeichnungen gestärkt.

In Deutschland gebe es heute unzählige Fortbildungsabschlüsse und -bezeichnungen in der beruflichen Bildung, so Karliczek weiter. Mit der Novellierung des Berufsbildungsgesetzes will die Bundesregierung daher unter anderem den Bezeichnungswildwuchs beenden und transparente berufliche Fortbildungsstufen schaffen.
https://www.bmbf.de/de/bbig-novelle-klare-bezeichnungen-fuer-die-berufliche-fortbildung-7279.html

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Streit um die Meinungsfreiheit

Das Seminar "Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Redefreiheit", das Professor Dieter Schönecker im laufenden Wintersemester an der Universität Siegen anbietet, wird zum Politikum. Schönecker hatte unter anderem den AfD-Bundestagsabgeordneten Marc Jongen und den ehemaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin als Vortragende eingeladen. Demnach soll Jongen am 20. ­Dezember 2018 unter dem Titel "Vom Free Speech zum Hate Speech - auch eine Dia­lektik der Aufklärung" re­ferieren. Sarrazins Vortrag am 10. Januar 2019 lautet: "Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland".

In einer Stellungnahme teilte die Universität mit, für beide Vorträge keine Mittel zur Verfügung zu stellen: ­Schöneckers Vortragsreihe sei zu einseitig. Man hätte "eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit vielfältigen Denkrichtungen im Sinne von Rede und Gegenrede bevorzugt". Rektorat, der Senat und die Philosophische Fakultät würden sich aber sehr wohl zur Wissenschaftsfreiheit bekennen, auch zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung "mit politisch umstrittenen Positionen und Meinungen" im Rahmen des Grundgesetzes.

Schönecker sieht das anders. In einem Gastbeitrag für die "FAZ" schrieb er, die Universität schränke "Kritik und Austausch, Streit und Zweifel" ein. Er halte weiter an den Einladungen fest: "Nur wenige machen ihren Kopf frei für den eigentlich nicht schweren Gedanken, man könne tatsächlich einen Redner einladen, ohne ihm zuzustimmen." Wenn Linke, von der Universität finanziert, sprechen dürften, sollten das Schönecker zufolge auch Rechte dürfen.
https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/842943.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/streit-ueber-meinungsfreiheit-an-der-universitaet-siegen-15876029.html

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"Nihil obstat": Rektor darf nun doch Amt antreten

Professor Ansgar Wucherpfennig kann sein Amt als Rektor der katholischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt weiterhin ausüben. Wegen positiver Aussagen zu Homosexualität und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare hatte sich der Vatikan lange geweigert, dem Jesuiten die nötige Unbedenklichkeitserklärung auszustellen (vgl. Newsletter 10/2018). Das sogenannte "Nihil obstat" wurde jedoch inzwischen von der Bildungskongregation in Rom erteilt.

Vorausgegangen war eine Erklärung Wucherpfennigs, in der der er betonte, dass er als Ordensmann und Priester dem authentischen Lehramt der Kirche verpflichtet sei. Wo es seine Ämter verlangten, lege er die Lehre der Kirche über die Möglichkeit der Weihe von Frauen und von Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare vollständig und verständnisvoll dar. Die Fragen, die er als Seelsorger und Wissenschaftler an diese Lehre richte, werde er auch in Zukunft als seine persönliche Auslegung kennzeichnen. Zu den beiden Streitfragen soll Wucherpfennig nun Artikel veröffentlichen und die Ergebnisse seiner Forschung vorstellen.
https://www.jesuiten.org/news/nihil-obstat-erteilt-wucherpfennig-ist-rektor-von-sankt-georgen/

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Neue Expertenkommission zu Wissenschaft im digitalen Wandel

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Expertenkommission "Wissenschaft im digitalen Zeitalter" eingesetzt. Die Kommission soll den digitalen Wandel in den Wissenschaften in seinen unterschiedlichsten Dimensionen und möglichen Auswirkungen analysieren. Die mit elf Mitgliedern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Netzwelt besetzte Kommission soll zu einer grundsätzlicheren Positionierung der DFG zum Thema beitragen, teilte die Förderorganisation mit.

Die nun konstituierte Kommission werde ihre Arbeit in vier große Themenblöcke gliedern. Dabei soll es zunächst um die "Prozesse von Wissenschaft und Forschung" gehen, darauf aufbauend um Daten, Publikationen und Software als "Digitale Güter der Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Wissenschaft als Sozialsystem" sowie wiederum direkt anknüpfend um "Methoden und Wissenschaftsbegriffe" sowie um "Digitale Methoden und wissenschaftliche Prinzipien". Der Abschluss der Kommissionsarbeit sei für Ende 2019 geplant. Danach sei es denkbar, die Arbeit in einer zukünftigen Senatskommission der DFG zum digitalen Wandel in den Wissenschaften weiterzuführen.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_48/index.html

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Ausschreibung für den/die "Student/-in des Jahres"   

Wer wird "Student/in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum vierten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor drei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 8. April 2019 in Berlin wird der Preis verliehen.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Rolf-Dieter Postlep. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2018 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.
Der Ausschreibungstext findet sich unter:  
www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

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Kritik an Ungarns Vorgehen gegen Gender Studies

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) hat die ungarische Regierung aufgefordert, ein Dekret aufzuheben, das ein Ende von Master-Studiengängen in Gender-Studies zur Folge hat (vgl. Newsletter 8/2018). Die Regierung solle zu einer Politik zurückkehren, die die Freiheit der Wissenschaft in Lehre und Forschung respektiere, heißt es in einem offenen Brief. 

Gender Studies sind nach Überzeugung der DGS ein international anerkanntes Forschungsgebiet. Die Masterprogramme der betroffenen ungarischen Universitäten seien Teil der internationalen Scientific Community und würden repräsentiert von herausragenden Wissenschaftlerinnen & Wissenschaftlern. 

Die DGS betonte weiter, dass das Gender-Konzept als fundamentaler Teil der menschlichen Erfahrung seine Bedeutung auf vielen Gebieten der akademischen Forschung belegt habe. Die DGS drückte in ihrem Offenen Brief ihr tiefstes Bedauern und scharfe Opposition gegen das Vorgehen der ungarischen Regierung aus. 

Derzeit bieten in Ungarn die staatliche Eötvös-Lorand-Universität und die private amerikanische Central European University (CEU) Master-Kurse in Geschlechterforschung an.
https://www.soziologie.de/uploads/media/DGS-Statement_GenderStudies_Hungary_Okt2018.pdf

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BAföG soll steigen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will Studierende stärker finanziell unterstützen. Es plant eine Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG), die zum Herbst 2019 in Kraft treten soll.

Der BAföG-Höchstsatz soll demnach von aktuell 735 auf 850 Euro erhöht werden. Die Wohnpauschale soll für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, von 250 Euro auf 325 Euro steigen. Damit mehr Studierende von der Unterstützung profitieren, sollen auch die Einkommensfreibeträge um neun Prozent nach oben gesetzt werden. Auch die Vermögensfreibeträge sollen angehoben werden.
https://www.bmbf.de/de/bafoeg-reform-welche-aenderungen-sind-geplant-7319.html

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Genius Loci-Preis

Die SRH Hochschule Heidelberg und die Universität Mainz haben in diesem Jahr den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz erhalten. Der Preis wurde zum zweiten Mal vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der VolkswagenStiftung ausgeschrieben und ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert. 

Die beiden Preisträger werden laut Jury ausgezeichnet, weil sie über eine "umfassende institutionelle Lehrstrategie" verfügen und diese etwa bei der Gestaltung der Curricula oder der Qualifizierung der Lehrenden beispielhaft umsetzen.

Die Universität Mainz habe die Jury mit der stringenten und nachhaltigen Umsetzung ihrer Lehrstrategie überzeugt. Mit einer Vielzahl von Instrumenten gelinge es der Universität, die akademische Lehre aufzuwerten. Besonders beeindruckend seien die Qualifizierungsangebote für Lehrende, zu denen Neuberufene verpflichtet würden, sowie die regelmäßige Förderung von Lehrinnovationen durch das "Gutenberg Lehrkolleg".
https://www.stifterverband.org/genius-loci

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Wissenschaftsstiftung des Jahres

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Preis für die Deutsche Wissenschaftsstiftung 2019 aus. Mit dem Preis, der das Engagement von Gründern, aber auch exzellente Stiftungsarbeit, Innovationen und neue Wege bei Projekten, Fördermaßnahmen, Kampagnen und besonders effektive Programme auszeichnet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Bildungsstiftungen gelenkt werden. Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 31. Dezember 2018 eingereicht werden.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird auf der Gala der Deutschen Wissenschaft am 8. April 2019 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin vergeben.
Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/stiftung/Ausschreibung_Wissenschaftsstiftung_des_Jahres.pdf

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Bildquelle: istockphoto.com

Deutscher Hochschulfundraisingpreis

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) lobt in diesem Jahr zum vierten Mal den Deutschen Hochschulfundraisingpreis aus. Bewerbungen und Vorschläge können noch bis zum 31. Januar 2019 beim DHV eingereicht werden.

Mit der Auszeichnung sollen Best-Practice-Beispiele prämiert werden: herausragende Erfolge bei der Spenderpflege, ein transparenter Netzwerkaufbau, exzellente Einbindung der Förderer und eine gelebte Dankbarkeitskultur.

Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika in Deutschland mit folgendem Bewerbungsgegenstand:

Einzureichen sind Kampagnen ab einem Fördervolumen von 250.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Finanzierung eines Förderprojektes, z.B. Lehrstuhl, Professur, Institut, Berufungsfonds.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt zu verwenden ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums (https://www.hochschulverband.de/1473.html) am 8. April 2019 in Berlin.

Schirmherr des Symposiums und Preisgeldstifter ist die rheform - EntwicklungsManagement GmbH.
Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/funds-consult/hochschulfundraisingpreis.pdf

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Karriere


Höhere Bildung, weniger Kinder

Frauen mit Universitätsabschluss haben eine um ein Viertel reduzierte Wahrscheinlichkeit, Mutter zu werden. Das geht aus einer Studie des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hervor. Wenn sich allerdings Frauen mit höherer Bildung für Kinder entscheiden, dann bekommen sie im Schnitt sogar mehr Kinder als Mütter ohne Hochschulabschluss.

Um der Geburtenlücke entgegenzuwirken, sollten Politiker die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöhen, etwa indem sie flexiblere Arbeitszeiten und das Arbeiten von Zuhause aus noch stärker förderten, empfiehlt das RWI. Auch das kontrovers diskutierte Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit könne Akademikerinnen dazu motivieren, Kinder zu bekommen. Mindestens genauso wichtig seien aber finanzielle Anreize: Die RWI-Studie zeigt, dass Frauen mit Hochschulabschluss im Schnitt mehr verdienen als Nicht-Akademikerinnen. Ihre Opportunitätskosten des Kinderkriegens seien deshalb höher. Hier könnte der Gesetzgeber ansetzen.
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/aktuelles/news-details/article/akademische_geburtenluecke_100003663/



"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Sehr große Skepsis gegenüber Exzellenzwettbewerben

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und Leser im Oktober gefragt, ob sie in Exzellenzwettbewerben ein geeignetes Mittel zur Stärkung der deutschen Wissenschaft sehen. 92,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein und 7,4 Prozent mit Ja.

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Ja zum "Berufsbachelor" und "Berufsmaster"?

In der höherqualifizierenden Berufsbildung soll es laut Bundesministerin Anja Karliczek künftig die Abschlüsse "Berufsspezialist/in", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster" geben. Unterstützen Sie den Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


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Verspätete Buchrückgabe: Professorin muss zahlen

Eine Professorin der Hochschule Niederrhein muss 2.250 Euro zahlen, weil sie 50 ausgeliehene Bücher verspätet an die Hochschulbibliothek zurückgegeben hat. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht entschieden.

Weder werde mit den Gebühren in die grundgesetzlich geschützte Freiheit von Forschung und Lehre eingegriffen, noch sei ihre Höhe unverhältnismäßig, befand das Gericht. Die Klage der Hochschullehrerin wies das Gericht damit zurück (Az.: 15 K 1130/16). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/professorin-muss-2-250-euro-strafe-zahlen-1155/

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Hochschule leitet Entlassungsverfahren gegen Professorin wegen Mobbings ein

Die ETH Zürich hat gegen eine Professorin des ehemaligen Instituts für Astronomie ein Entlassungsverfahren eingeleitet. Die Hochschule stützt sich dabei laut Mitteilung der Hochschule auf die Resultate einer Administrativuntersuchung, die im Oktober nach rund einem Jahr abgeschlossen worden ist.

Die von einem unabhängigen Experten durchgeführte Untersuchung halte schwerwiegendes und pflichtwidriges Verhalten über einen längeren Zeitraum hinweg fest, schreibt die ETH. Es werde deshalb eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses empfohlen. Die Hochschule hat nun eine Kommission eingesetzt, welche die Angemessenheit der Kündigung prüfen soll. Diese muss Empfehlungen abgeben, welche der ETH-Präsident anschließend zusammen mit seinem eigenen Antrag dem ETH-Rat zur Entscheidung vorlegt.

"Der Untersuchungsbericht belegt, dass es sich um inakzeptables Verhalten handelt, das wir nicht tolerieren", erklärte ETH-Präsident Professor Lino Guzzella. Er betonte aber gleichzeitig, dass Verfehlungen die Ausnahme und nicht die Regel seien: "Praktisch jede und jeder der über 500 Professorinnen und Professoren der ETH Zürich leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit."

Der Professorin war vorgeworfen worden, über zehn Jahre lang ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schikaniert zu haben (vgl. Newsletter 11/2017). Die betroffene Forscherin hat angekündigt, sich gegen eine drohende Entlassung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu wehren.
https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2018/10/entlassungsverfahren-eingeleitet.html

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Personalia


Foto: Abgeordnetenbüro Bernd Sibler/sibler.de

Neuer Minister

Bernd Sibler ist am 12. November 2018 zum neuen bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst vereidigt worden. Der bisherige Kultusminister und CSU-Abgeordnete folgt auf Professorin Marion Kiechle. Das Bildungsressort übernimmt Professor Michael Piazolo von den Freien Wählern.

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Foto: A. Heddergott / TUM

Neuer Präsident

Professor Thomas Hofmann wird neuer Präsident der TU München. Der erfahrene Hochschulmanager ist seit 2009 Geschäftsführender Vizepräsident für Forschung und Innovation der TU. Der Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelchemie und Molekulare Sensorik wird am 1. Oktober 2019 auf Professor Wolfgang A. Herrmann folgen, der die TU München 23 Jahre geleitet hat.

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Foto: Universität Osnabrück/Manfred Pollert

Neue Präsidentin

Neue Präsidentin der Universität Osnabrück wird die derzeitige Vizepräsidentin Professorin Susanne Menzel. Die Biologiedidaktikerin soll zum 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Professor Wolfgang Lücke antreten, der auf eine zweite Amtszeit verzichtet hatte.

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Zwei neue Vizepräsidenten

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat zwei neue Mitglieder in das HRK-Präsidium gewählt: Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, wird den Schwerpunkt "Internationales" übernehmen. Professorin Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, wird schwerpunktmäßig die Themen "Forschung, Kooperation und wissenschaftlicher Nachwuchs" betreuen.

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Foto: DFG / David Ausserhofer

Generalsekretärin muss gehen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Professorin Dorothee Dzwonnek gehen seit dem 12. November 2018 getrennte Wege. Dzwonnek habe "auf Bitten des Hauptausschusses der DFG ihr Ausscheiden aus den Diensten als Generalsekretärin erklärt" und mache "damit den Weg für eine geordnete Nachfolgeregelung frei", teilte die Förderorganisation mit.

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Foto: uk-koeln.de

Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2018

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben den Kölner Endokrinologen und Molekularbiologen Professor Jens Claus Brüning am 11. November 2018 in Halle (Saale) mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis ausgezeichnet. Der Wissenschaftler wird für seine Forschungen zu den Grundlagen von Adipositas und Diabetes mellitus geehrt. Seine Untersuchungen zur Regulation des menschlichen Stoffwechsels, insbesondere zur Rolle des Hormons Insulin, trügen dazu bei, die Entstehung von starkem Übergewicht und Diabetes besser zu verstehen, hieß es. Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis des Stifterverbandes wird für Beiträge zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Herausforderungen verliehen.

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oben Daniela Rupp, Foto: mbi-berlin.de
unten Emmanuelle Charpentier, Foto: Hallbauer-Fioretti

Berliner Wissenschaftspreis

Den diesjährigen Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters hat am 7. November 2018 Professorin Emmanuelle Charpentier vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie für ihre innovative Forschung in der Genregulation erhalten. Der Nachwuchspreis ging an Daniela Rupp vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Ultrakurzzeitphysik. Für den Hauptpreis ist ein Preisgeld über 40.000 Euro vorgesehen, das die Institution erhält, an der die wissenschaftliche Leistung erbracht wurde. Für den Nachwuchspreis geht das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro direkt an die Ausgezeichnete selbst.

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Rektor gesucht

An der Universität Heidelberg ist zum 1. Oktober 2019 die Stelle des Rektors/der Rektorin zu besetzen. Für diese verantwortungsvolle Position wird eine wissenschaftlich ausgewiesene, führungsstarke Persönlichkeit mit mehrjähriger Leitungserfahrung im Wissenschafts- oder Hochschulbereich und ausgeprägtem Verständnis für die Besonderheiten von Hochschulen oder anderen Wissenschaftsinstitutionen gesucht. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten in der Lage sein, die Ruperto Carola im Einvernehmen mit dem Universitätsrat, dem Senat und der Administration zu leiten sowie innovativ und integrativ zu gestalten. Dies schließt die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Zukunftskonzeptes ein, das von der Gesamtuniversität mitgetragen werden kann. Es wird erwartet, dass die Rektorin/der Rektor die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen forschungsstarken Universitäten, hochrangigen Forschungsinstitutionen und Forschungsallianzen fortführt und die Positionierung der Universität regional, national und international zukunftsweisend ausbaut.

Die Rektorin/der Rektor vertritt die Universität nach innen und nach außen. Die Aufgaben erfordern eine starke Persönlichkeit mit exzellenter Reputation sowie einem hohen Maß an Führungsfähigkeit, Entscheidungswillen, Engagement, sozialer Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Visionäre Kraft sollte mit entsprechender Begeisterungsfähigkeit einhergehen.

Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember 2018. Diese Stellenanzeige finden Sie in der kommenden Dezember-Ausgabe 2018 von "Forschung & Lehre" und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/rektor-m-w-ruprecht-karls-universitaet-heidelberg-heidelberg-164999

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops von November 2018 bis Januar 2019

Risiko- und Krisenmanagement an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 20. November 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=69

Emeritierung und Pensionierung
Bonn, Donnerstag, 22. November 2018, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=41

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Mannheim, Freitag, 23. November 2018, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=45

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Mannheim, Montag, 26. November 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=16

Forschungsförderung strategisch nutzen
Bonn, Dienstag, 27. November 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=54

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Mannheim, Donnerstag, 29. November 2018, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=20

Nur noch wenige Plätze frei!

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 6./7. Dezember 2018
Donnerstag 10:00 – Freitag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=47

Verhandlungen bei Erstberufung
Mannheim, Dienstag, 11. Dezember 2018, 10:30-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=20

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Donnerstag, 10. Januar 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=18

Social Media in der Wissenschaft
Mannheim, Dienstag, 15. Januar 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=84

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
www.dhvseminare.de

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Liebe

Mit Beiträgen von Thomas Junker, Kornelia Hahn, Thomas Anz, Hans-Werner Bierhoff u.a.

Weitere Beiträge:

Hubert Detmer: Reale Besoldung heterogen
Durchschnittsbesoldung und "gender pay gap"

Hilfskräfte
Maria Kleinert: Weisungsgebunden
Die Beschäftigung studentischer und wissenschaftlicher ­Hilfskräfte

Anne Lauber-Rönsberg: Schutzfähige Leistung?
Beiträge studentischer und wissenschaftlicher Hilfskräfte aus urheberrechtlicher Perspektive

Thomas Etzemüller: Wissenschaft als "Schauspiel"?
Die Bedeutung des Performativen für die Forschung

Nick Zubanov: Im Auge des ­Betrachters
Für wen ist Anerkennung nützlich?

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
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DHV-Ticker


Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2019

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 68. DHV-Tages 2018 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2019 um 1,5 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2019 zwischen 116 Euro und 217 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge satzungsgemäß ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung beim Eintritt in den Ruhestand einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Zwei neue Mitglieder werben - attraktive Prämien
 
(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2018 mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2018 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2018 die meisten Mitglieder geworben hat.

Und unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied in 2018 geworben haben, wird eine Wochenendreise im Wert von 750 Euro verlost.

Es lohnt sich nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen.
 
Weitere Informationen zur aktuellen Werbeaktion erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Gleich und gleich gesellt sich gern

Die meisten Menschen wählen unabhängig davon, ob sie in einer heterosexuellen oder gleichgeschlechtlichen Paarbeziehung leben, eine Partnerin oder einen Partner mit gleichem Bildungsniveau. So hatten 2017 nahezu zwei von drei Paaren in Deutschland die Lebensgefährtinnen bzw. Lebensgefährten einen gleichen oder ähnlichen Bildungsabschluss, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf den Mikrozensus 2017 mitteilt. 

Wenn das Bildungsniveau sich unterscheidet, dann verfügt meistens der Mann über einen höheren Abschluss. Das war bei immerhin 27 Prozent der Fall. Die umgekehrte Situation, dass die Frau einen höheren Bildungsstand hatte, gab es lediglich bei jedem zehnten Paar. In gemischtgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, also bei unverheirateten Paaren, sieht es etwas ausgeglichener aus. Hier hatten 15 Prozent der Frauen einen höheren Bildungsabschluss als ihre Partner. Dass der Mann einen höheren Bildungstand hatte, kam bei unverheirateten Paaren zu 20 Prozent vor.

Auch von den in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft lebenden Personen hatte die Mehrzahl einen gleichen Bildungstand wie ihre Partnerinnen beziehungsweise Partner. Nach dem Geschlecht differenziert, traf das auf 60 Prozent der Männer und 66 Prozent der Frauen zu.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/11/PD18_422_12211.html

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Kooperationspartner des DHV


Versicherungsschutz für Elektronik

(Uf.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) bietet seinen Mitgliedern aufgrund eines Rahmenvertrages mit der R + V Versicherung einen günstigen Versicherungsschutz für PC, Laborgeräte, Ultraschallgeräte usw. an. Das Angebot ist speziell auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnitten, so dass die von der einzelnen Hochschullehrerin bzw. vom einzelnen Hochschullehrer eingebrachte, aus sonstigen Drittmitteln oder aber auch vom Staat finanzierte Technik und Ausstattung u. a. gegen Schäden durch Bedienungsfehler, Einbruch, Diebstahl, Wasser, Feuer, Überspannung und Naturgewalten (Allgefahren-Deckung) versichert sind. Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an den DHV.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Sorgenfrei in die Weihnachtszeit - verschenken Sie doch spannende Einblicke in die Welt der Forschung. Ob Naturwissenschaften, Hirnforschung, Psychologie oder Geschichte - mit unseren Magazinen von Spektrum der Wissenschaft nehmen Sie einen besonderen Menschen mit auf eine Reise, die ihm neue Horizonte eröffnet:
https://www.spektrum.de/lp/weihnachten

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DHV und Google Zukunftswerkstatt

(Gü.) Google Zukunftswerkstatt: Neue Zalando "Case Study 4.0"
Digitale Kompetenzen mit der neuen Zalando-Fallstudie in der Vorlesung vermitteln

"KPIs spielen bei Zalando eine sehr große Rolle im Marketing. Gerade im Performance-Marketing geht es immer darum, den Erfolg der Kampagnen zu messen." - Julia Stern, Vice President Media & Marketing Channels bei Zalando.

Google hat gemeinsam mit Zalando, einem der größten deutschen Online-Versandhändler für Schuhe und Mode, eine neue Fallstudie zum Thema "Online-Marketingsteuerung mit Key Performance Indicators (KPIs)" entwickelt. Die Fallstudie gibt Einblicke in die Praxis von Zalando und umfasst Themen wie die Steuerung von Marketingaktivitäten mit Hilfe von KPIs und den Einsatz digitaler Attributionsmodelle.

Erhalten Sie die Case Study unter:
https://g.co/Zukunftswerkstatt/Casestudies 

Die Fallstudie besteht aus folgenden Elementen:

- kurze Einführungsvideos gesprochen von Unternehmensvertretern
- schriftliche Case Study auf drei Kompetenzniveaus (Adaption, Analyse, Synthese)
- Übungsaufgaben und Lösungen für den Unterricht
- Klausurfragen und Antworten
- Präsentation über die Case Study
- Literaturtipps und weiterführende Informationen für Studierende

Informationen zur Google Zukunftswerkstatt:
www.zukunftswerkstatt.de

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Das Kasino Leverkusen steht für gastronomische Vielfalt und erlebbare Kulinarik an einem außergewöhnlichen Ort. Mit der neuen Veranstaltungsreihe "FineSchmecker - Events für Genießer" bietet diese historische Lokation tolle Events für ausgesprochene Genießer und die es noch werden wollen: Genussvolle Menüs mit verlesener Weinbegleitung, kommunikative Weinverköstigungen, gemütliche Dinner-Events. All dies und vieles mehr bieten die FineSchmecker Events des Kasino Leverkusen. Unser Tipp: Das ideale Weihnachtsgeschenk! Tickets für Sie und Ihre Begleitung erhalten Sie ganz einfach online unter "VVK Fineschmecker Events":
www.gastronomie.bayer.com

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DHV und Stiftungsführer

(Gü.) Liebe Freund*innen des Stiftungsführers,

mit Traditionen soll man bekanntlich nicht brechen! 

Daher erscheint auch in diesem Jahr das "Stiftungsführer-Magazin Rhein-Main" pünktlich zur Weihnachtszeit: Am 16. Dezember wird es nun schon zum vierten Mal als Sonderbeilage in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht.

Lesen Sie in dieser Ausgabe im großen Interview mit Michaela May, wie und warum sie sich für die SOS Kinderdörfer stark macht und was sie zur aktuellen politischen Entwicklung in Deutschland sagt.

Mehr unter:
https://stiftungsfuehrer.de/magazin/2018/rhein-main-nr-12/

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Arbeitssicherheit bei Hochschulveranstaltungen

Veranstaltungen - egal ob im Foyer oder im Audimax - werden von den Hausmeistern vorbereitet. War schon immer so, bleibt auch so …

Doch sind Ausführende und Führungskräfte im aktuellen, veranstaltungsbezogenen Arbeitsschutzregelwerk geschult? Sind sich alle Involvierten ihrer Verantwortung und dem Haftungsrisiko bewusst?

Unsere Fachplaner aus dem Sachverständigenbüro unterstützen Sie gerne bei der konkreten Vorbereitung Ihrer Veranstaltung und helfen bei komplexen Fragestellungen. Zudem steht Ihnen unsere A.V.B.-Akademie für die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter zur Verfügung.

Beratung: www.Jastrob.de
Seminare: www.AVB-Akademie.de


Seminartipp:

Arbeitssicherheit für Führungskräfte (1 Tag)
- rechtl. Grundlagen
- Umfang der Fach- & Führungsverantwortung
- Garantenverantwortung
- Sicherheitsorganisation im Unternehmen
- Organisation von Aufgaben & Kompetenzen
- rechtl. Konsequenzen: Straf- & Handlungsvoraussetzungen
- zivilrechtl. Haftung
- arbeitsrechtl. Konsequenzen

Wir bieten Ihnen dieses Seminar als Inhouse-Schulung an!

Kontakt: Fr. Weidmann (sw@avb-akademe.de / 02207-7034832)

*** www.Jastrob.de *** www.AVB-Akademie.de ***

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Stellaris Apartment Hotel - NEUERÖFFNUNG im Frühjahr 2019

Smart, chic and cosy - Ihr Zuhause im Stellaris
Micro Living in München Garching - einfach mehr IQ pro Quadratmeter

Die neue Arbeitswelt verlangt zunehmend mobile Arbeitnehmer. Und gerade im wissenschaftlichen Bereich sind häufige Umzüge an der Tagesordnung. Das Stellaris Apartment Hotel mit seinen 159 Apartments in Garching ist die adäquate Antwort auf neue Formen des Lebens und Arbeitens - ohne langfristige Mietverpflichtungen oder teure Kautionen. Aber es ist noch viel mehr, was den besonderen Spirit im Stellaris ausmacht: Wie die Wissenschaft, die uns umgibt, suchen wir nach neuen Lebensformen jenseits von Konventionen. Wir glauben an die Kraft des unkomplizierten und partnerschaftlichen Umgangs mit unseren Gästen und innerhalb unseres Teams, der das einzigartige Gefühl vermittelt, nicht nur irgendwo untergekommen, sondern authentisch und wirklich "dahoam" zu sein. Zur gesunden Wohnatmosphäre gehört für uns unbedingt die gesunde Ernährung und ein nachhaltiges Wirtschaften. Deshalb arbeiten wir partnerschaftlich mit Unternehmen aus der Region und verwenden frische, regionale Zutaten für Frühstück und Bar.

Mehr IQ pro Quadratmeter steckt aber nicht nur in dem Wohnkonzept und bei den überwiegend in Wissenschaft oder Business tätigen Mietern des Stellaris, sondern auch in jedem einzelnen Zimmer. Moderne und bequeme Möbel sorgen für ein Zuhause Gefühl von Anfang an. Viel Schrankplatz und zusätzlicher Stauraum unterm Bett schlucken nicht nur die Garderobe für mehrere Wochen oder Monate, sondern auch die Skiausrüstung. Die ineinander geschachtelten Schreibtische machen sich ganz klein, wenn gewohnt, und mit bis zu einem m² Arbeitsfläche ganz groß, wenn gearbeitet werden soll. Hinzu kommen viele pfiffige Details, wie die beliebig verstell- und abnehmbaren Nacht- und Schreibtischlampen für jederzeit optimales Licht. Wer noch mehr unterzubringen hat, mietet eine unserer Kellerboxen und Wertsachen finden im Tresorraum einen sicheren Aufbewahrungsort.

Plug in and live - einziehen und wohlfühlen - das Stellaris Apartment Hotel bringt smarten Wohnsinn auf eine neue Umlaufbahn!

Stellaris Apartment Hotel
Walter-von-Dyck-Straße 16
85748 Garching
Telefon: +49 89 614 25 061E-Mail: verkauf@stellaris-apartment.de
Web: www.stellaris-apartment.de

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DHV und Science Congress Center Munich

(Gü.) Eröffnung im 4. Quartal 2018

Die Wissenschaft trifft sich zum Rendezvous in Münchens Orbit

Genialität trifft auf Design, Wissenschaft trifft Wirtschaft - das neue Science Congress Center Munich begrüßt Veranstalter und Gäste mit Möglichkeiten jenseits des Gewöhnlichen. Mit einem natürlich beleuchteten Auditorium der extra Klasse, dreizehn hervorragend ausgestatteten Veranstaltungsräumen unterschiedlicher Größe und mit einem Umfeld, in dem Wissenschaft lebt. Der Forschungscampus "Galileo-Neue Mitte Garching" ist die Heimat führender Forschungsinstitute und zudem ein belebter Ort voller Lebensqualität. Gelegen im Münchner Norden - zwischen Innenstadt und internationalem Flughafen - ist dieser Ort die Startbahn für erfolgreiche internationale Kongresse, Tagungen, Vorlesungen und Events jeglicher Art.

SCC Munich für Veranstalter: Neuer Raum für neue Ideen

Ob Konferenzen, Tagungen und Vorlesungen mit bis zu 1.300 Teilnehmern im Plenum, Ausstellungen und Messen auf 1.600 qm Foyerfläche und sogar Konzerte - im Zentrum des Galileo - Neue Mitte Garching - ist das Science Congress Center der Fixstern, um den die Wissenschaft, Forschung und Hotellerie ihre Bahnen ziehen. Setzten Sie Ihre Idee gemeinsam mit uns um!

SCC Munich für Besucher: Nichts liegt näher!

Effektiv arbeiten und entspannen - das liegt in der Natur des SCC Munich - nicht nur, weil es selbst von der Natur der Isarauen umgeben wird. Die helle, moderne Atmosphäre des Centers und die Annehmlichkeiten der Umgebung, wie das Courtyard by Marriott München Garching und das Stellaris Apartment Hotel, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Jogging und Wanderwege garantieren stressfreie Veranstaltungen in einer von Wissenschaft geprägten Atmosphäre. Entdecken Sie mehr!

Ihr Ansprechpartner:
David Buske
Director of Sales
Mobil: +49.171.8156388
E-Mail: david.buske@scc-munich.com
Internet: www.scc-munich.com

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DHV und ESL-Sprachreisen

(Gü.) Der neue ESL - Sprachreisekatalog 2019 ist da!

Frisch aus dem Druck: Unser Katalog 2019 mit spannenden Reisezielen und Sprachkursen weltweit wartet auf Sie! Bestellen Sie noch heute ein kostenloses Exemplar und beginnen Sie mit der Planung Ihrer Traumsprachreise: 
https://www.esl.de/de/kostenlos-kataloge-bestellen/sprachreisen/erwachsene.htm?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-november-2018_1

Weitere Inspirationen zu den Themen Reisen, Sprachen lernen und Karriere finden Sie auf unserem Blog "ESL Stories", auf dem wir jede Woche einen spannenden neuen Blogpost veröffentlichen. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren:
https://blog.esl.de/?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-november-2018_2

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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