DHV-Newsletter 12/2018

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Foto: FSU Jena, A. Guenther

Professor Ulrich S. Schubert ist "Hochschullehrer des Jahres"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Professor Ulrich S. Schubert, Lehrstuhlinhaber für Organische und Makromolekulare Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, als "Hochschullehrer des Jahres" aus.

"Herr Kollege Schubert ist ein international führender Chemiker und Materialwissenschaftler mit den Forschungsthemen Polymere für die Nanomedizin, selbstheilende Polymere und metallfreie Batteriesysteme, der sich als fünffacher Vater auch außerhalb seines Fachbereichs in besonderem Maße für die Förderung junger Menschen engagiert", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, die Entscheidung. Als leidenschaftlicher Klarinettist habe Schubert bereits 1994 die Internationale Junge Orchesterakademie (IJOA) ins Leben gerufen, die er seitdem auf vielfältige Weise mit viel Herzblut und voller Tatendrang unterstützt. "Die Orchesterakademie fördert nicht nur junge musikalische Talente, sondern steht mit bislang mehr als 3.000 jungen Künstlerinnen und Künstlern aus 90 Nationen für gelebte Völkerverständigung", hob Kempen hervor. Das "Orchester auf Zeit" werde über eine internationale Ausschreibung besetzt und studiere mit erfahrenen Lehrern und Dirigenten während eines zweiwöchigen Aufenthalts in Deutschland große symphonische Orchesterwerke ein, die zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk auf CD aufgenommen und anschließend auf einer Konzertreise aufgeführt werden, finanziert durch Mittel von Sponsoren, Mäzenen und Förderern, die vom Jenaer Wissenschaftler jedes Jahr wieder aufs neue akquiriert werden. Die dadurch erzielten Reinerlöse und zweckgerichteten Spenden, die bislang mehr als eine Million Euro betragen, kommen regionalen Projekten zur Hilfe von krebskranken und schwerstkranken Kinder zugute. "Herr Kollege Schubert verbindet Nachwuchsförderung, Kulturgenuss und Völkerverständigung in vorbildlicher Weise mit dem Benefizgedanken", so der DHV-Präsident weiter. Damit habe Schubert das Ansehen der Wissenschaft in Deutschland gesteigert und sich um den Berufsstand der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer verdient gemacht.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Professor Schubert am 8. April 2019 im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in Berlin verliehen, auf der auch academics - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" vergeben wird. Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält Ricarda Winkelmann, Juniorprofessorin für Klimasystemanalyse an der Universität Potsdam und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sie sei eine herausragende Forscherin, engagiere sich beispielsweise bei Science-meets-Arts-Projekten, im Stakeholder-Dialog und setze sich insbesondere für die Förderung von jungen Frauen in den Naturwissenschaften ein, hieß es zur Begründung.

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Foto: bmbf.de

Bundesministerin gegen Promotionsrecht von Fachhochschulen

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, lehnt den Wunsch nach einem eigenständigen Promotionsrecht von Fachhochschulen ab: "Ich finde, der Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule sollte erhalten bleiben, weil sie jeweils einen anderen Fokus haben", erklärte die Ministerin im Gespräch mit der "Zeit". Auch gegen die Neueinführung einer eigenen Förderorganisation, der "Deutschen Transfergemeinschaft", wie die Fachhochschulen sie fordern, sprach sich Karliczek aus: "Ich bin nicht dafür, ständig neue Strukturen aufzubauen." Die Hochschulen müssten sich an eine höhere Flexibilität gewöhnen: "Die Zukunft wird ein Learning by Doing sein, wir werden Schwerpunkte in der Forschungsförderung immer weiterentwickeln müssen."

Die Grundfinanzierung der Hochschulen dürfe nicht so hoch sein, "dass man sich keine Gedanken um Exzellenz, um Effizienz, um neue Herausforderungen macht", so Karliczek weiter.

Die Bundesministerin machte außerdem deutlich, wie sehr sie die Internationalität der Wissenschaft fasziniere. "Die Forschung wird auch von Menschen vorangetrieben, die aus der ganzen Welt zu uns kommen. Sie sind ein Gewinn für unser Land. Das muss man viel lauter sagen, gerade in dieser Zeit, wo manche Populisten mit blindem Eifer die Schotten dichtmachen wollen."

Zum Interview:
https://www.zeit.de/2018/49/anja-karliczek-fachhochschulen-studium-ausbildung-berufsbachelor-titel

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Rektoren lehnen Bezeichnungen "Berufsbachelor" und "Berufsmaster" ab

Die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek geplante Einführung neuer Bezeichnungen für Fortbildungsabschlüsse stößt bei der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) auf Kritik. Künftig soll es in der Berufsbildung die Abschlüsse "Berufsspezialist/in", "Berufsbachelor“ und "Berufsmaster" geben. Ziel sei unter anderem, "die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung" zu stärken (vgl. Newsletter 11/2018).

Gegenüber der "Welt am Sonntag" erklärte HRK-Präsident Professor Peter-André Alt, er habe "die Ministerin bereits dringend gebeten, von einer entsprechenden Novellierung Abstand zu nehmen". Abschlussbezeichnungen müssten "transparent und eindeutig" sein und dürften nicht zu Verwechslungen führen. "Die vorgeschlagenen Bezeichnungen ,Berufsbachelor' und ,Berufsmaster' erreichen das Gegenteil: völlig unterschiedliche Kompetenzen werden mit fast identischen Bezeichnungen belegt."

Es sei ein Kurzschluss zu glauben, dass man mit ähnlichen Bezeichnungen die Gleichwertigkeit von beruflicher und Hochschulbildung deutlich machen könne, so Alt weiter. "Wenn man diese Gleichwertigkeit ernst nimmt - und das tue ich - sollten beide Bereiche selbstbewusst ihre unterschiedlichen Profile präsentieren und sie sollten auch in den Bezeichnungen ihren Ausdruck finden."

Karliczek hat dagegen im Gespräch mit der "Zeit" ihr Plädoyer erneuert, die akademischen Grade Bachelor und Master auch für Berufsabschlüsse zu verwenden. "Wenn wir es mit der Gleichwertigkeit ernst meinen, dann sollten das die Bezeichnungen abbilden. Deshalb finde ich es richtig, wenn der Kfz-Meister zusätzlich die Bezeichnung ,Berufsbachelor in Kfz-Technik' führen darf", so die Ministerin weiter.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article184051110/Idee-der-Bildungsministerin-Berufsmaster-Davon-halten-die-Hochschulen-gar-nichts.html

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Neuer Rekord: Fast 2,9 Millionen Studierende

Im Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende wie noch nie an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren 2.867.500 Studentinnen und Studenten immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2017/2018 um 22.600 (+0,8 Prozent). 

1.778.700 (62 Prozent) Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 1.003.400 Studierenden einen Anteil von 35 Prozent. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2018/2019 rund 48.600 Studentinnen und Studenten (1,7 Prozent), 36.800 (1,3 Prozent) an den Kunsthochschulen. 

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2018 (Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/19) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,9 Prozent auf 508.800 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6, an den Kunsthochschulen bei 2,5 und an den Fachhochschulen bei 0,2 Prozent. Demgegenüber gab es an den Verwaltungsfachhochschulen einen Zuwachs von 8,3 Prozent.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) betonte, dass der Anstieg der Studierendenzahlen kein einmaliger Effekt der doppelten Abiturjahrgänge gewesen, sondern maßgeblich auf die gestiegene Bildungsbeteiligung zurückzuführen sei. "Die Konzeption des Hochschulpaktes als zeitlich begrenztes Sonderlastprogramm ist damit endgültig überholt", hob HRK-Präsident Professor Peter-André Alt hervor. Neben der dauerhaften Sicherung der Kapazitäten müsse die Nachfolgevereinbarung zum Hochschulpakt auch eine dynamische Finanzierungskomponente enthalten.
www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/11/PD18_460_213.html

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/erneuter-studierendenrekord-hochschulpaktnachfolge-dringender-denn-je-4466/

Zu den steigenden Studierendenzahlen hat sich HRK-Präsident Alt auch gegenüber dem "Deutschlandfunk" geäußert:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/11/27/campus_und_karriere_27112018_komplette_sendung_dlf_20181127_1435_0c985512.mp3

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Foto: istockphoto.com

Zulassungsbeschränkungen leicht rückläufig

Der Anteil der zulassungsbeschränkten Studienangebote ist erneut leicht zurückgegangen. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz hervor.

Im laufenden Wintersemester 2018/19 waren demnach 42,1 Prozent der weit über 10.000 grundständigen Studienangebote zulassungsbeschränkt. Ein Jahr zuvor waren es noch 44,2 Prozent, im Wintersemester 2014/15 49,5 Prozent.

Besonders hoch ist der Anteil der Zulassungsbeschränkungen in Berlin (64,6 Prozent) und Bremen (62 Prozent). Thüringen hat weiterhin die günstigste Quote. Dort sind acht von zehn Studienangeboten ohne Beschränkung zugänglich; in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind es jeweils circa sieben von zehn.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/neue-hrk-daten-rueckgang-der-zulassungsbeschraenkungen-setzt-sich-fort-4463/

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Länder beschließen neue Zulassungsregeln zum Medizinstudium

Die Kultusministerkonferenz hat sich am 6. Dezember 2018 auf neue Kriterien für die Vergabe von Medizin-Studienplätzen verständigt. Anlass für die Neuregelung des Zulassungsverfahrens ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Dezember 2017 (Az.: 1 BvL 3/14) (vgl. Newsletter 1/2018). Das Gericht hatte die bundes- und landesgesetzlichen Vorschriften über das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen an staatlichen Hochschulen, soweit sie die Zulassung zum Studium der Humanmedizin betreffen, für teilweise mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt und dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 31. Dezember 2019 verfassungskonforme Neuregelungen zu schaffen.

Die Länder einigten sich nun darauf, dass die alleinige Wartezeit als Zugangskriterium für einen Medizin-Studienplatz entfällt. In einer Übergangsphase von zwei Jahren wird es aber noch eine Zwischenregelung für diejenigen Bewerberinnen und Bewerber geben, die schon seit mehreren Semestern auf einen Studienplatz warten. Neu eingeführt werden soll ab dem Sommersemester 2020 eine Eignungsquote, in der die Abiturnote irrelevant ist. Sie soll bei zehn Prozent der Plätze liegen. Zugleich wird der Anteil an Studienplätzen, die an die Abiturbesten vergeben werden, von bislang 20 auf in Zukunft 30 Prozent erhöht. Solange dabei länderspezifische Unterschiede in den Abiturnoten bestehen, sollen diese quotenübergreifend auf der Basis von Prozentrangverfahren und unter Bildung von Landesquoten ausgeglichen werden.

Der Anteil an Plätzen, die über das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben werden, bleibt weiterhin bei 60 Prozent. In dem von den Ländern noch zu ratifizierenden Staatsvertrag ist dafür ein Katalog schulnotenabhängiger und schulnotenunabhängiger Auswahlkriterien enthalten, der durch Landesrecht zu konkretisieren ist. Hochschulen müssen künftig neben dem Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung mindestens ein schulnotenunabhängiges Auswahlkriterium berücksichtigen, bei Medizin mindestens zwei. Mindestens ein schulnotenunabhängiges Kriterium muss hierbei erheblich gewichtet werden. Ein fachspezifischer Studieneignungstest wird zudem als verbindliches Kriterium für die Auswahlentscheidung vorgegeben. 

Sowohl bei der neuen Eignungsquote als auch auch bei den hochschuleigenen Auswahlverfahren können qua Landesrecht Unterquoten von bis zu 15 Prozent eingeführt werden, in denen Plätze entweder ausschließlich nach Schulnoten oder ausschließlich nach Kriterien jenseits der Schulnote vergeben werden.

Nach Einschätzung des Medizinischen Fakultätentages erscheint das neue Zulassungsverfahren "auf den ersten Blick gerechter, aber auch noch komplizierter als das bisherige".
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/studienplatzvergabe-im-zentralen-vergabeverfahren-kultusministerkonferenz-verabschiedet-entwurf-des.html

medizinische-fakultaeten.de/medien/presse/zulassung-zum-medizinstudium-kultusministerkonferenz-einigt-sich-auf-komplexes-verfahren/

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Fachhochschulen: 430 Millionen Euro für bessere Karrierewege

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) will Fachhochschulen mit einem neuen Programm bei der Personalentwicklung und Gewinnung von Professorinnen und Professoren unterstützen. Bund und Länder stellen hierfür gemeinsam insgesamt über 430 Millionen Euro zur Verfügung, die im Verhältnis 71 Prozent Bund und 29 Prozent Länder aufgebracht werden. Zu Beginn trägt der Bund das Programm zu 100 Prozent, bis zum Ende der Laufzeit wächst der Finanzierungsanteil der Länder auf 50 Prozent. Gefördert werden sollen unter anderem Schwerpunktprofessuren mit reduziertem Lehrdeputat, kooperative Promotionen, Tandemprogramme oder die Etablierung von Kooperationsplattformen.

Zugleich einigte sich die GWK darauf, das Bund-Länder-Programm zur Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen um weitere fünf Jahre fortzuführen und zunächst auf jährlich 60 Millionen Euro aufzustocken. Die Mittel des Programms werden auch künftig in voller Höhe vom Bund getragen, die Länder beteiligen sich wie bisher im Rahmen der Bereitstellung der Grundausstattung der geförderten Hochschulen.

Die Hochschulrektorenkonferenz begrüßte beide Programme, zeigte sich aber über deren Höhe enttäuscht.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2018-11.pdf

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bund-laender-programme-fortschritte-und-enttaeuschungen-fuer-fachhochschulen-fhshochschulen-fuer-ang/

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Quelle: istockphoto.com

Startschuss für eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich darauf verständigt, ab dem Jahr 2019 eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufzubauen. Hierfür wollen Bund und Länder bis 2028 jährlich bis zu 90 Millionen Euro im Endausbau bereitstellen, hiervon bringt der Bund 90 Prozent auf, zehn Prozent der Kosten tragen die Länder.

Derzeit oft dezentral, projektförmig und temporär gelagerte Datenbestände von Wissenschaft und Forschung sollen auf diese Weise für das gesamte deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen werden. Die NFDI soll Standards im Datenmanagement setzen und als digitaler, regional verteilter und vernetzter Wissensspeicher Forschungsdaten nachhaltig sichern und nutzbar machen. Ausgestaltet werden soll die NFDI von Nutzern und von Anbietern von Forschungsdaten im Zusammenwirken mit Einrichtungen der wissenschaftlichen Infrastruktur, darunter z. B. Fachinformationszentren. Sie werden zu diesem Zweck in Konsortien zusammenarbeiten, die im Rahmen des Programms nach Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Sommer 2020 eine finanzielle Förderung erhalten können.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2018-13.pdf

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Fortschritte bei DEAL-Verhandlungen mit Springer Nature

Springer Nature und das Projekt DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen haben in den Verhandlungen über ein Modell des Publizierens und Lesens wissenschaftlicher Literatur nach eigenen Angaben "deutliche Fortschritte" erzielt. Das gemeinsame Ziel von Springer Nature und dem Projekt DEAL sei, die Gespräche 2019 zur Jahresmitte zum Erfolg zu führen.

Die Verhandlungspartner haben sich einer Mitteilung der Hochschulrektorenkonferenz zufolge als Zwischenschritt auf eine erneute "kostenneutrale Verlängerung" der bestehenden Verträge für das Jahr 2019 geeinigt. Dies verschaffe zusätzlichen zeitlichen Spielraum, um der Komplexität des angestrebten Modells gerecht zu werden. Gleichzeitig wollen Springer Nature und DEAL dadurch für Stabilität für wissenschaftliche Einrichtungen sorgen, die weiterhin auf alle bisherigen Inhalte von Springer Nature zugreifen können.
Das Projekt DEAL wurde von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts sollen bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften großer Wissenschaftsverlage abgeschlossen werden. Nach wie vor ohne Ergebnis sind Gespräche mit dem Verlag Elsevier (vgl. zuletzt Newsletter 7/2018).
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/springer-nature-und-deal-deutliche-verhandlungsfortschritte-erzielt-4471/

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Länder stoppen Lockerung des Kooperationsverbotes in der Bildung

Der Weg für milliardenschwere Investitionen des Bundes in Deutschlands Schulen ist noch nicht frei. Einer in diesem Zusammenhang vom Deutschen Bundestag am 29. November 2018 beschlossenen Änderung des Grundgesetzes hat sich der Bundesrat widersetzt. Die Länder haben stattdessen am 14. Dezember 2018 den Vermittlungsausschuss angerufen.

Nach dem Willen der Bundesregierung und des Bundestags sollte das Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Bildung weiter gelockert werden, um es dem Bund im Rahmen des Digitalpakts in den kommenden fünf Jahren zu ermöglichen, fünf Milliarden Euro für digitale Technik und Lerninhalte an Deutschlands Schulen fließen zu lassen. Die Länder begrüßen dies im Grundsatz, sehen jedoch durch die geplante Grundgesetzänderung ihre in der Verfassung garantierte alleinige Zuständigkeit für die Bildungspolitik in Gefahr.

Unstrittig ist dabei der Passus, dass der Bund den Ländern zur Sicherstellung der Qualität und der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen sowie mit diesen verbundene besondere unmittelbare Kosten der Länder und Gemeinden im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren kann. Kritisch beurteilen die Länder jedoch die weitere Regelung, dass ab 2020 alle Programme des Bundes zur Hälfte durch die Länder mitfinanziert werden müssten. Länder, die ihren Anteil nicht aufbringen könnten, könnten das Bundesgeld dann gar nicht beanspruchen, lautet ihre Befürchtung.

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Vergabe von Leistungszulagen: Ministerium will genauer hinschauen

Als Folge der Zulagenaffäre an einigen baden-württembergischen Hochschulen (vgl. Newsletter 2 und 3/2018) baut Wissenschaftsministerin Theresia Bauer innerhalb ihres Ressorts ein neues Referat auf. Es soll gewährleisten, dass es bei der Vergabe von Gehaltszulagen an den Hochschulen künftig rechtskonform zugeht. Angesichts der Probleme nach dem Wechsel zur leistungsorientierten Vergütung im Jahr 2005 sei "eine engere Begleitung, Beratung und Kontrollaufsicht durch das Ministerium geboten", erklärte Bauer am 22. November 2018 in Stuttgart.

Die konsequente Aufarbeitung, die ihr Haus seit eineinhalb Jahren betreibe, zeige: Trotz fehlerhafter Einzelentscheidungen sei die Zuständigkeit bei der leistungsorientierten Vergütung und Besoldung in der Verantwortung der Hochschulleitungen in den richtigen Händen und habe sich bewährt. "Dort ist die nötige fachliche Expertise und Nähe zu den Hochschullehrern und -mitarbeitern, um unterschiedliche Leistungsstärke bewerten zu können. Die Zulagenvergabe ist darüber hinaus ein wesentlicher Baustein der Hochschulautonomie", betonte Bauer.

Um die Hochschulen bei der rechtssicheren Vergabe von leistungsorientierten Gehaltsbestandteilen zu unterstützen, seien bereits umfassende Maßnahmen ergriffen worden. So seien in der Vergangenheit die Vergaberichtlinien aller 45 staatlichen Hochschulen durch das Ministerium geprüft worden. Hinweisen auf Fehlern sei konsequent nachgegangen worden. Inzwischen müssen darüber hinaus neue Vergaberichtlinien dem Ministerium vorab zur Bestätigung der Rechtmäßigkeit vorgelegt werden.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/mwk-legt-landtag-zwischenbericht-zur-gewaehrung-von-leistungsbezuegen-und-zulagen-an-baden-wuerttemberg/

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Forschungskollegs gestartet

Die ersten Forschungskollegs Rheinland-Pfalz können ihre Arbeit aufnehmen. Das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium bewilligte in der neu eingerichteten Förderlinie zwei Verbundprojekte, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten und Fachhochschulen gemeinsam forschen und Doktoranden betreuen. Bis zu sechs solcher Forschungskollegs soll es bis 2020 geben. Jeweils 250.000 Euro jährlich erhalten das "Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies", das von der Universität Koblenz-Landau und der Hochschule Koblenz getragen wird, sowie das "Forschungskolleg iProcess" der Technischen Universität Kaiserslautern, Hochschule Trier und Technischen Hochschule Bingen in den kommenden drei Jahren.

Die Koblenzer Einrichtung befasst sich mit der Erforschung und Weiterentwicklung von Feuerfestkeramiken, die ihre Verwendung in der Grundstoff- und Chemieindustrie sowie in der thermischen Abfallverwertung und der Energieerzeugung finden sollen. Das "Forschungskolleg iProcess" widmet sich der Suche nach neuen Antibiotika und nutzt dabei Pilze und Bakterien als Produktionsorganismen. In beiden Kollegs sollen insgesamt 13 Promovierende eine Qualifikation anstreben. Weitere Promovierende der beteiligten Hochschulen sollen die Möglichkeit erhalten, sich an den Verbünden zu assoziieren.
https://mwwk.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/detail/News/wissenschaftsminister-wolf-startschuss-fuer-zwei-forschungskollegs-rheinland-pfalz/

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Rücktritt nach Mobbingvorwürfen

Nach Mobbingvorwürfen ist die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Professorin Tania Singer, zurückgetreten. Das berichtet das "Deutschlandradio".

Elf frühere und aktuelle Mitarbeiter des Leipziger Instituts hatten der Direktorin demnach unter anderem vorgeworfen, sie habe Doktoranden massiv unter Druck gesetzt und schwangere Mitarbeiterinnen unfair behandelt. Zudem soll sie ihr Team angehalten haben, "hypothesenkonform" zu arbeiten statt ergebnisoffen zu forschen.

Laut "Deutschlandradio" habe sich das Institut nun mit Singer darauf geeinigt, dass sie ihre Leitungsfunktion "von sich aus niederlegt", um eine weitere Eskalation des Konflikts zu vermeiden. Eine interne Untersuchungskommission sei zu dem Schluss gekommen, dass "erhebliches Führungsfehlverhalten" vorliege.

Das Max-Planck-Institut bestätigte dem "Deutschlandradio" den Rücktritt Singers, wollte sich aber nicht zu den Gründen äußern. Der Institutshomepage zufolge befindet sich die Wissenschaftlerin derzeit "on sabbatical leave".

Singer gilt laut Bericht unter anderem als Expertin für menschliches Sozialverhalten und Empathie. Die Vorwürfe ihrer Mitarbeiter hatte sie im Sommer als haltlos zurückgewiesen. Zwar habe die Arbeit an ihrer aktuellen Studie sie schwer belastet, was zu "Schwierigkeiten auf kommunikativer Ebene" geführt habe. Wissenschaftlich habe sie sich jedoch nichts vorzuwerfen (vgl. Newsletter 8/2018).

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Rechnungshof fordert mehr Kontrollen bei ASten

Der Hessische Rechnungshof hat in seinem Jahresbericht beklagt, dass die meisten hessischen Hochschulen nicht genau hinschauen, ob die Allgemeinen Studierendenausschüsse (ASten) ihr Geld korrekt ausgeben. Bei der Prüfung habe sich gezeigt, dass sieben der acht untersuchten Hochschulleitungen ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Asten nicht nachkämen. Drei Hochschulleitungen reagierten selbst auf fehlende Haushaltspläne nicht. "Ohne Kontrolle und darauf basierender Entlastung der Haushaltsrechnung besteht ein hohes Risiko für Unregelmäßigkeiten", betonten die Prüfer. So fehlten einer Studierendenschaft 19.500 Euro in der Kasse. Bei einer anderen Hochschule meldete der zuständige AStA-Mitarbeiter am Vorabend der angekündigten Rechnungshof-Prüfung einen vorgetäuschten Raubüberfall. Der Mitarbeiter hatte insgesamt rund 74.000 Euro veruntreut. Im Juni 2018 wurde er vom zuständigen Amtsgericht verurteilt.

Da die ASten häufig unzureichend mit den Haushaltsangelegenheiten vertraut seien, empfiehlt der Landesrechnungshof künftig eine sorgfältige Aufsicht und Beratung durch die Hochschulen. Das hessische Wissenschaftsministerium will dieser Empfehlung folgen und erwägt, die Studierendenschaften zu verpflichten, externen Sachverstand (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) bei der Haushaltsführung einzubinden.
https://rechnungshof.hessen.de/presseservice/pressemitteilungen/verantwortung-f%C3%BCr-kommende-generationen-%C3%BCbernehmen-%E2%80%93-vorsicht-vor

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CEU kündigt Teilumzug nach Wien an

Angesichts des andauernden Konflikts mit dem ungarischen Staat hat die in Budapest ansässige Central European University (CEU) nun offiziell ihre Teilübersiedlung nach Wien bekanntgegeben. Die in den USA akkreditierten Programme werden ab September 2019 in Wien weitergeführt, teilte die CEU mit.

Die 1991 vom ungarischstämmigen Finanzinvestor George Soros gegründete Universität wurde wegen der sogenannten "Lex CEU" zum Abzug aus Ungarn gedrängt. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung von Premier Viktor Orbán das Hochschulgesetz modifiziert und neue Bedingungen für den Betrieb ausländischer Universitäten erlassen. Die Lehranstalt muss demnach in ihrem Heimatland ebenfalls eine Lehrtätigkeit ausüben und es muss für den Betrieb in Ungarn ein bilaterales Abkommen auf Regierungsebene geben. Im Fall der CEU wäre das ein Abkommen zwischen dem US-Staat New York und Ungarns Regierung gewesen. Das Abkommen war nach Angaben der CEU seit Monaten unterschriftsreif ausgehandelt worden, jedoch habe sich Ungarns Regierung geweigert, es zu unterschreiben (vgl. Newsletter 5 und 10/2017).

Die Bundesregierung wertete das Aus der CEU als "Anschlag auf die Wissenschaftsfreiheit" in Europa. "Wir erleben in diesen Tagen einen weiteren Tiefpunkt, was die Lage der gemeinsamen Werte in Ungarn anbelangt", erklärte Europastaatsminister Michael Roth am Rande von EU-Beratungen in Brüssel. Es sei "ein Skandal", dass eine so hochrenommierte Universität wie die CEU die ungarische Hauptstadt Budapest verlassen müsse.
https://www.ceu.edu/article/2018-12-03/ceu-forced-out-budapest-launch-us-degree-programs-vienna-september-2019

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Faire und transparente Berufungsverhandlungen I

Der Technischen Universität München (TUM) ist als erster bayerischer Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden.

Berufungsverhandlungen an der TUM seien von Individualität, Offenheit und deutlich zum Ausdruck kommender Wertschätzung geprägt, begründete der DHV seine Entscheidung. Die TUM verfüge über einen hervorragend aufgestellten und professionell arbeitenden Berufungsstab, der auch als zentraler Informationsgeber für die neu zu berufenden Professorinnen und Professoren fungiere. Verhandlungen mit dem Rufinhaberinnen und –inhabern würden vom Präsidenten als "Chefsache" betrachtet. Das konstruktive Verhandlungsklima bei Gesprächen mit ihm werde generell in höchsten Tönen gelobt. Die Berufungsangebote der TUM seien zudem in der Regel sowohl in der Ausstattung als auch in der Besoldung sehr attraktiv. Für die neuen Professorinnen und Professoren stünden vielfältige Unterstützungsangebote bereit. Besonders hervorzuheben seien die proaktiven und im Einzelfall sehr tatkräftigen Hilfestellungen, etwa bei Dual Career-Anliegen, bei Fragen der Kinderbetreuung oder bei der Wohnungssuche.

Lediglich punktuell sieht der DHV Nachbesserungsbedarf. So solle die TUM künftig darauf verzichten, in Ausnahmefällen vor der eigentlichen Ruferteilung "Sondierungsgespräche" mit Kandidatinnen und Kandidaten für eine Professur zu führen, da dies imparitätische Verhandlungssituationen begünstigen könnte. Ebenso sollte die Ruferteilung künftig ausschließlich schriftlich erfolgen. Trotz einer umfassenden Informationspolitik könne die TUM mit einem elektronischen Berufungsverfahrensmonitor die Kandidatinnen und Kandidaten noch einfacher über den jeweiligen Stand des Verfahrens unterrichten.

"Im Kampf um die besten Köpfe sind Universitäten bestrebt, Berufungsverhandlungen und -verfahren fortlaufend zu verbessern. Mit dem DHV-Gütesiegel steht dafür ein ideales Reflexionsinstrument zur Verfügung", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.

TUM-Präsident Professor Wolfang A. Herrmann sagte anlässlich der Verleihung des DHV-Gütesiegels: "Die Berufungspolitik ist das Herzstück einer erfolgreichen Hochschulpolitik. Deshalb sind Berufungen zentrales strategisches Steuerungsinstrument. Eine Universität wie die TUM, die sich heute bei einem Großteil ihrer Berufungen im internationalen Wettbewerb behauptet, muss ihre Verfahren an internationalen besten Standards ausrichten."
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:           
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel.html

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Faire und transparente Berufungsverfahren II

Die Universität Siegen ist erneut für die vorbildliche Abwicklung von Berufungsverfahren ausgezeichnet worden. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat ihr für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen. Die Universität Siegen ist bundesweit die siebte Hochschule, die das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen hat. Inhaber des DHV-Gütesiegels ist sie bereits seit dem 4. November 2015. Die fortlaufenden Bemühungen, Berufungsverhandlungen weiter zu verbessern, schlagen sich auch in Zahlen nieder: In 80 Prozent aller Fälle kann die Universität Siegen die Erstplatzierte oder den Erstplatzierten auf einer Berufungsliste auch tatsächlich gewinnen.

"Mit dem DHV-Gütesiegel ist es uns gelungen, externen Sachverstand bei den dynamischen Veränderungsprozessen in Berufungs- und Bleibeverhandlungen einzubinden. Das ist wichtig, um hohe Standards zu halten und zu steigern", erklärten der Rektor der Universität Siegen, Professor Holger Burckhart, und Kanzler Ulf Richter. Der DHV lobte, die Universität habe die Abläufe bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen in den vergangenen Jahren positiv weiterentwickelt. Der Verband begrüßt besonders die geplante Einrichtung eines Berufungsportals inklusive eines elektronischen Berufungsverfahrens-Monitors. Mithilfe solcher Instrumente würden Verfahren noch transparenter, Irritationen oder Probleme bei Verhandlungen ließen sich noch besser vermeiden, heißt es vom DHV.

Positiv beurteilt der Verband auch das Vorhaben der Universität Siegen, Juniorprofessuren zukünftig im Regelfall mit einer rechtsverbindlichen Tenure-Track-Zusage zu versehen, die bei positiver Evaluation die Übernahme in ein unbefristetes Dienstverhältnis der höheren Besoldungsgruppen W2/W3 garantiert. Stilbildend wirke der Vorsatz, generell auch Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren mit Tenure Track einen persönlichen Verhandlungstermin bei der Hochschulleitung zu ermöglichen, loben die Auditoren des DHV. In Befragungen gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst an, sich dank einer "hervorragenden Gesprächs- und Verhandlungsatmosphäre" in den Verfahren persönlich wertgeschätzt gefühlt zu haben. Optimierungsbedarf sieht der Hochschulverband unter anderem in der erfolgreichen Gestaltung von Bleibeverhandlungen. Er empfiehlt außerdem, Neuberufene im Einzelfall noch aktiver dabei zu unterstützen, mit ihren Familien in Siegen Fuß zu fassen. Ziel sei es, möglichst zügig die Arbeitsfähigkeit an der Universität herzustellen.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:           
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel.html

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Ausschreibung für den/die "Student/-in des Jahres"   

Wer wird "Student/in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum vierten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor drei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 8. April 2019 in Berlin wird der Preis verliehen.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Rolf-Dieter Postlep. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2018 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.
Der Ausschreibungstext findet sich unter:  
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

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Wissenschaftsstiftung des Jahres

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Preis für die Deutsche Wissenschaftsstiftung 2019 aus. Mit dem Preis, der das Engagement von Gründern, aber auch exzellente Stiftungsarbeit, Innovationen und neue Wege bei Projekten, Fördermaßnahmen, Kampagnen und besonders effektive Programme auszeichnet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Bildungsstiftungen gelenkt werden. Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 31. Dezember 2018 eingereicht werden.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird auf der Gala der Deutschen Wissenschaft am 8. April 2019 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin vergeben.
Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/stiftung/Ausschreibung_Wissenschaftsstiftung_des_Jahres.pdf

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Deutscher Hochschulfundraisingpreis

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) lobt in diesem Jahr zum vierten Mal den Deutschen Hochschulfundraisingpreis aus. Bewerbungen und Vorschläge können noch bis zum 31. Januar 2019 beim DHV eingereicht werden.

Mit der Auszeichnung sollen Best-Practice-Beispiele prämiert werden: herausragende Erfolge bei der Spenderpflege, ein transparenter Netzwerkaufbau, exzellente Einbindung der Förderer und eine gelebte Dankbarkeitskultur.

Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika in Deutschland mit folgendem Bewerbungsgegenstand:

Einzureichen sind Kampagnen ab einem Fördervolumen von 250.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Finanzierung eines Förderprojektes, z.B. Lehrstuhl, Professur, Institut, Berufungsfonds.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt zu verwenden ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums (https://www.hochschulverband.de/1473.html) am 8. April 2019 in Berlin.

Schirmherr des Symposiums und Preisgeldstifter ist die rheform - EntwicklungsManagement GmbH.
Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/funds-consult/hochschulfundraisingpreis.pdf

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Karriere


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Bis zu 1.380 Euro Differenz bei tatsächlicher Professorenbesoldung

Auf bis zu 1.380 Euro können sich inzwischen die realen monatlichen Unterschiede bei den Bruttogehältern von Professorinnen und Professoren in den Ländern summieren. Während der Durchschnittswert der tatsächlich bezogenen Professorenbesoldung bei W3-Professorinnen und Professoren in Bayern 8.950 Euro beträgt, liegt er bei einer W3-Professorin bzw. bei einem W3-Professor in Mecklenburg-Vorpommern bei 7.570 Euro. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Dezember-Ausgabe veröffentlicht. Dem Besoldungsranking liegen dabei auf Bitte des DHV vom Statistischen Bundesamt ermittelte Durchschnittswerte für die Professorenbesoldung an öffentlichen Hochschulen und Berufsakademien (ohne Hochschulkliniken) zugrunde. Berücksichtigt wurden über die Grundgehälter hinaus Familienzuschläge, diverse Leistungsbezüge und auch Sonderzahlungen, soweit diese im Erhebungsmonat Juni 2017 ausgezahlt wurden. Auf diese Weise lässt sich die reale Professorenbesoldung erfassen.

Auch bei den W2- und W1-Professuren sind die Abweichungen in der realen Durchschnittsbesoldung beträchtlich. Sie belaufen sich bei W2-Professuren auf bis zu 650 und bei W1-Professuren auf bis zu 820 Euro. Die durchschnittlich im Juni 2017 gezahlte W3-Besoldung betrug über alle Bundesländer hinweg 8.430 Euro. Bei der W2-Besoldung waren es 6.530 Euro und bei der W1-Besoldung 4.620 Euro.
https://www.forschung-und-lehre.de/professorinnen-bei-w-besoldung-im-nachteil-1255/

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Gender Pay Gap: Professorinnen verdienen bis zu 650 Euro weniger als Professoren       

Auf bis zu 650 Euro können sich die realen monatlichen Unterschiede bei den Bruttogehältern von Professorinnen und Professoren belaufen. Während der Durchschnittswert der tatsächlich bezogenen Besoldung bundesweit bei W3-Professoren 8.580 Euro beträgt, liegt er bei einer W3-Professorin bei 7.930 Euro. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Dezember-Ausgabe veröffentlicht. Dem Besoldungsranking liegen dabei auf Bitte des DHV vom Statistischen Bundesamt ermittelte Durchschnittswerte für die Professorenbesoldung an öffentlichen Hochschulen und Berufsakademien (ohne Hochschulkliniken) zugrunde. Berücksichtigt wurden über die Grundgehälter hinaus Familienzuschläge, diverse Leistungsbezüge und auch Sonderzahlungen, soweit diese im Erhebungsmonat Juni 2017 ausgezahlt wurden.

Auch bei den W2- und W1-Professuren lässt sich ein "Gender Pay Gap" feststellen. In der Besoldungsgruppe W2 verdienen Professorinnen mit 6.290 Euro im Schnitt 320 Euro weniger als ihre Kollegen (6.610 Euro). In der Besoldungsgruppe W1 liegt der Unterschied bei 200 Euro. Professorinnen beziehen hier im Schnitt 4.510 und Professoren 4.710 Euro. Inwieweit diese Zahlen auch auf strukturelle Einflussfaktoren zurückzuführen sind – insbesondere ungleiche Geschlechterverteilung in bestimmten Fächergruppen, ggfls. aber auch ungleiche Verteilung des Familienzuschlages auf die Geschlechter oder aber auch deutlich mehr Männer als Frauen mit weit überdurchschnittlichen Besoldungen in den Hochschulleitungen –, kann die Statistik nicht beantworten.
https://www.forschung-und-lehre.de/professorinnen-bei-w-besoldung-im-nachteil-1255/

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Anhebung der Lehrvergütung um 30 Prozent geplant

(Pr.) Mit einer Änderung der Verordnung über die Vergütung von Nebentätigkeiten der Beamtinnen und Beamten im bremischen öffentlichen Dienst will die Freie Hansestadt Bremen die geltenden Vergütungssätze für Lehrtätigkeiten von nebenamtlich unterrichtenden Dozentinnen und Dozenten besser vergüten. Die bisherigen Sätze, die überwiegend aus dem Jahr 1993 stammen, bieten nach Auffassung des Wissenschaftsministeriums in Bremen wenig Anreiz, Beamtinnen und Beamte für die notwendigen Lehraufgaben zu gewinnen. Die Lehrauftragsvergütung soll daher um 30 Prozent erhöht werden. Für Lehraufträge, die Beamtinnen und Beamte an der Universität Bremen wahrnehmen, bedeutet dies, dass die Lehrauftragsvergütung von bisher knapp 37 Euro je Unterrichtsstunde auf etwa 48 Euro erhöht werden würde. In Einzelfällen kann der Lehrauftrag mit knapp 68 Euro vergütet werden. Mit einem Inkrafttreten dieser geänderten Verordnung ist im Jahr 2019 zu rechnen.

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Neues "Walter-Benjamin-Programm"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) führt zur Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere ein neues flexibles Förderinstrument ein. Mit dem "Walter Benjamin-Programm" will die DFG künftig Forscherinnen und Forscher unmittelbar nach der Promotion ermöglichen, ein eigenes Projekt am Ort ihrer Wahl selbstständig umzusetzen.

Das neue Programm fördert gezielt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere, unabhängig von einer Tätigkeit im In- oder Ausland. Es integriert Förderfunktionen, die bisher teilweise über das Forschungsstipendium, das nun in ihm aufgeht, abgedeckt wurden und teilweise über das Modul der "Eigenen Stelle" in der Sachbeihilfe. Letzteres wird nun gleichzeitig als Instrument der forschungsthemenorientierten Förderung profiliert.

Detaillierte Informationen zur Ausgestaltung des Walter Benjamin-Programms werden zur Jahresmitte 2019 veröffentlicht.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_60/index.html

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Gründung eines Netzwerks für die Karriereentwicklung promovierter Wissenschaftler

Die vier Brandenburger Universitäten haben gemeinsam ein Netzwerk für die Karriereentwicklung promovierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegründet. Das Land fördert den Aufbau dieses Netzwerks in diesem Jahr mit 100.000 Euro und von 2019 an mit 600.000 Euro jährlich. Ziel der landesweiten Kooperation ist es, gemeinsam ein umfangreiches Angebot an Kursen, Beratungen und Weiterbildungsmöglichkeiten bereitzustellen, das allen promovierten Wissenschaftlern der Universitäten im Land offensteht. Dieses Angebot beinhaltet sowohl zusätzliche Qualifikationen, um die wissenschaftliche Karriere erfolgreich fortzuführen, als auch Beratungen und Angebote für den Übergang in den akademischen Arbeitsmarkt außerhalb der Wissenschaft. Die vier Universitäten werden dazu ihre vorhandenen Angebote zur Karriereförderung, zur Beratung und zur Vernetzung verschränken und sich mit außerakademischen Arbeitgebern vernetzen sowie gemeinsam neue Kurse und Veranstaltungen entwickeln. Ab dem kommenden Jahr soll es zudem eine Spitzenförderung für Nachwuchsforschergruppen sowie für Forschungsstipendien innerhalb des Netzwerks geben, um exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nach Brandenburg zu holen und hier zu binden.
https://mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.615042.de

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Philipp Schwartz-Initiative

(Uf.) Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, bietet Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender zu beantragen. Erfolgreiche Einrichtungen werden in die Lage versetzt, den von ihnen erfolgreich nominierten Forschenden Stipendien für zunächst bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ist möglich.

Institutionen, die an der Aufnahme gefährdeter Forschender interessiert sind, aber keine spezifische Person im Blick haben, können sich an das Scholars at Risk Network oder den Council for At-Risk Academics wenden. Beide Organisationen platzieren selbst gefährdete Forschende und können entsprechende Vorschläge machen. Antragsschluss ist der 8. März 2019.

Die Programmunterlagen finden Sie auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative. Ansprechpartner sind Herr Albrecht (Tel: 0228 833 122), Frau Machacsek, Frau Poth und Frau Strobel (Tel: 0228 833 182/166/409). Die Möglichkeit zur Konataktaufnahme besteht auch unter:
schwartz-initiative@avh.de

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Klares Nein zu "Berufsbachelor" und "Berufsmaster"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und Leser im November gefragt, ob es künftig in der höherqualifizierenden Berufsbildung die Abschlüsse "Berufsspezialist/in", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster" geben soll. 96 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein und vier Prozent mit Ja.

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Gute Neuregelung des Zulassungsverfahrens zum Medizinstudium?

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf eine Neuregelung des Zulassungsverfahrens zum Medizinstudium geeinigt. Begrüßen Sie die geplanten Änderungen?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Absenkung der W1-Eingangsbesoldung in Baden-Württemberg verfassungswidrig

(Uf.) Zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 31. Dezember 2017 ist in Baden-Württemberg das Grundgehalt für die Dauer von drei Jahren um acht Prozent abgesenkt worden. Die Regelung galt nur für gewisse Besoldungsgruppen, u.a. W1 und R1. Gegen diese um acht Prozent reduzierte Besoldung nach R1 hat ein Staatsanwalt, später Richter, in Baden-Württemberg geklagt und Recht bekommen. Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 16. Oktober 2018 (Az.: 2 BvL 2/17) die bisherige Regelung wegen eines Verstoßes gegen das Gebot der Besoldungsgleichheit in Verbindung mit dem Gleichheitsgrundsatz für verfassungswidrig erklärt. Die Ungleichbehandlung liege darin begründet, dass die Absenkungsmaßnahme nur einen Teil der Beamten- und Richterschaft treffe. Der Gleichheitsgrundsatz sei darüber hinaus dadurch beeinträchtigt, dass die Maßnahmen sich auch nicht auf alle Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber derselben Besoldungsgruppe erstrecke. Es kam also bei gleicher Ämterbewertung zu einer unterschiedlichen Besoldung der Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber. Diese Beeinträchtigungen ließen sich auch nicht durch sachliche Gründe rechtfertigen, da ein schlüssiges und umfassendes Konzept der Haushaltskonsolidierung, welches notwendige Voraussetzung für die Belastung mit Sparmaßnahmen ist, nach Ansicht des Gerichts fehlt.

Der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband (DHV) hatte sich in der Vergangenheit immer wieder für die Streichung der Absenkung der Eingangsbesoldung von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren eingesetzt und begrüßt den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ausdrücklich. Das Finanzministerium Baden-Württemberg hat angekündigt, für alle in den letzten Jahren von der Absenkung betroffenen Beamtinnen und Beamten bis zum Beginn der Verjährung, also rückwirkend bis einschließlich 2015, einen Anspruch auf Nachgewährung zu realisieren sowie in den früheren Jahren für die offenen Fälle. Der DHV rät dazu, einen Antrag noch in diesem Jahr beim Landesfinanzministerium zu stellen, da der Beginn der Verjährung mit dem Ablauf des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist: Die Rückforderungsansprüche als W1-Professorin bzw. Professor aus dem Jahr 2015 verjähren also erst nach Ablauf des 31. Dezember 2018, so dass diese Ansprüche noch in diesem Jahr geltend gemacht werden sollten. Für die Vorjahre bestehen nur dann Rückforderungsansprüche, wenn in Bezug auf das Jahr entweder Widerspruch eingelegt oder geklagt worden ist.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-082.html

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Zwei Rügen wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gerügt und bereits bewilligte Förderungen zurückgezogen.

Im ersten Fall hatte eine Wissenschaftlerin einen Förderantrag eingereicht, bei dem bei der Begutachtung und einer weiteren Überprüfung zahlreiche wörtliche Übernahmen aus anderen Publikationen ohne entsprechende Nachweise festgestellt wurden. Auch in dem daraufhin ebenfalls überprüften Antrag der Wissenschaftlerin für ein bereits bewilligtes Heisenberg-Stipendium fanden sich demnach solche nicht gekennzeichneten Übernahmen. Ein von der Wissenschaftlerin geltend gemachter hoher Zeitdruck bei der Einreichung der Förderanträge konnte nach Überzeugung der DFG ebenso wenig entlastend wirken wie der Umstand, dass die Plagiate vor allem den Forschungsstand und das sogenannte Standardwissen betrafen.

Die Antragstellerin hätte vielmehr ganz allgemein und erst recht als erfahrene Wissenschaftlerin dem elementaren Grundsatz folgen müssen, Quellen Dritter durch Zitat zu verdeutlichen und nicht unbefugt als eigene Wortschöpfungen auszugeben. Erschwerend hinzu komme die auffällige Häufung der Plagiate, die sich nicht nur auf Textteile, sondern auch auf Abbildungen erstreckten. Insgesamt habe die Antragstellerin mit einem hohen Maß an mangelnder Sorgfalt gehandelt. Deshalb hat die DFG das 2017 bewilligte Heisenberg-Stipendium für die Antragstellerin zurückgenommen.

Im zweiten Fall wurde die DFG von anderen wissenschaftlichen Einrichtungen auf anonyme Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen einen Geförderten aufmerksam gemacht. Die Vorwürfe hätten sich bei Untersuchungen der jeweiligen Einrichtungen bestätigt. Auch in einer Publikation mit DFG-Bezug gebe es eine Datenmanipulation. Der betroffene Autor erhalte daher eine "schriftlichen Rüge" und eine einjährige Antragssperre. Damit solle deutlich gemacht werden, welche Verantwortung ein Erst- und "Corresponding Author" einer Publikation trage. Auch wenn der Geförderte inzwischen nicht mehr in der Wissenschaft tätig sei, solle der Unrechtsgehalt seines Verhaltens verdeutlicht werden, so die DFG.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung_nr_57/index.html

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Suche nach einvernehmlicher Lösung nach fristloser Kündigung

Eine fristlos gekündigte Professorin und ihr ehemaliger Arbeitgeber, die Hochschule Niederrhein, haben sich am 21. November 2018 vor dem Landesarbeitsgericht Mönchengladbach auf ein Güterichterverfahren geeinigt (Az.: 7 Sa 370/18). Die Professorin hatte an der Hochschule Betriebswirtschaft gelehrt, bis ihr gekündigt worden war. Sie habe gegen das Nebentätigkeitsverbot verstoßen, sei einer ihrer Vorlesungen unentschuldigt ferngeblieben und habe eigenmächtig einen externen Lehrbeauftragten zum Abhalten der weiteren Vorlesungen engagiert, so die Hochschulleitung.

In erster Instanz hatte die Professorin jedoch gewonnen. Ihr wegen einer Nebentätigkeit, die jahrelang befristet genehmigt worden war, zu kündigen, sei unverhältnismäßig, befand das Arbeitsgericht Mönchengladbach. Der Einsatz eines Vertreters für ihre Vorlesung rechtfertige die sofortige Aufhebung des Arbeitsverhältnisses ebenfalls nicht.

Kommt es zu keiner Einigung hinter verschlossenen Türen, soll der Fall am 23. Januar 2019 erneut öffentlich verhandelt und dann entschieden werden.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/professorin-fristlos-gekuendigt-gueterichter-soll-schlichten-1222/

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EGMR: Kein Doktorgrad für Mathiopoulos

Die Politikberaterin und Publizistin Margarita Mathiopoulos verliert endgültig ihren Doktorgrad. Das hat der Europäische Gerichtshof  für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg entschieden. Für die Beschwerde gegen eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes, das die Rechtmäßigkeit des Entzugs des Doktorgrads durch die Universität Bonn nach Plagiatsvorwürfen bestätigt hatte (vgl. Newsletter 7/2017), erklärte sich der EGMR nicht zuständig.

Die Entscheidung des Straßburger Gerichtshofs war bereits Anfang Oktober ergangen. Zuerst berichteten die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" über das Ende im jahrelangen Rechtsstreit. Zum Semesterende wird Mathiopoulos nunmehr auf ihre ehrenamtlichen Professuren für Außen- und Sicherheitspolitik in Braunschweig und Potsdam verzichten. Ab dem Sommersemester wird sie für zwei Jahre eine Gastprofessur an der China Foreign Affairs University in Peking übernehmen.
https://www.pnn.de/wissenschaft/plagiate-in-der-dissertation-margarita-mathiopoulos-verliert-doktor-titel-endgueltig/23746104.html

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_4_2018.pdf

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Personalia


Neuer Präsident

Der Senat der Technischen Universität Clausthal hat Professor Joachim Schachtner einstimmig als neuen Präsidenten der Harzer Universität vorgeschlagen. Das niedersächsische Wissenschaftsministerium wird nun über den Vorschlag entscheiden. Professor Schachtner ist seit 2010 Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement an der Universität Marburg.

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Vier neue Humboldt-Professuren ausgewählt

Vier Wissenschaftler, die derzeit in Großbritannien, in den USA, in Belgien und Spanien forschen, sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.  

Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Der Physiker Professor Malte Gather von der University of St. Andrews soll an die Universität zu Köln wechseln. Der Strukturbiologe Professor Jens Meiler von der Vanderbilt University soll künftig an der Universität Leipzig arbeiten. Der Neurowissenschaftler Professor Dietmar Schmucker vom VIB-KU Leuven Center for Brain and Disease Research soll demnächst an der Universität Bonn und der Mathematiker Professor Enrique Zuazua von der Universidad Autónoma de Madrid und dem DeustoTech in Bilbao an der Universität Erlangen-Nürnberg wirken.

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Leibniz-Preise 2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2019 zugesprochen. Sie waren zuvor aus 122 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Lebenswissenschaften sowie jeweils zwei aus den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften.

Ausgezeichnet werden am 13. März 2019 in Berlin der Robotiker Professor Sami Haddadin von der TU München, der experimentelle Physiker Professor Rupert Huber von der Universität Regensburg, der Soziologe Professor Andreas Reckwitz von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, der Immunologe Professor Hans-Reimer Rodewald vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, die Zellbiologin Melina Schuh vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, die Biochemikerin Professorin Brenda Schulman vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, die Politik- und Rechtswissenschaftlerin Professorin Ayelet Shachar vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen, die Wirtschaftswissenschaftlerin Professorin Michèle Tertilt von der Universität Mannheim, der experimentelle Festkörperphysiker Professor Wolfgang Wernsdorfer vom Karlsruher Institut für Technologie und der chemische Verfahrenstechniker Professor Matthias Wessling von der RWTH Aachen und vom Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.

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Landesforschungspreis und Preis für mutige Wissenschaft

Professor Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und Stuttgart sowie Professor Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Stammzellinstitut HI-STEM in Heidelberg erhalten in diesem Jahr den Landesforschungspreis Baden-Württemberg. Die Auszeichnung für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und der Angewandten Forschung ist mit je 100.000 Euro dotiert. 30.000 Euro gehen an die Ärztin und Epidemiologin Professorin Sabine Gabrysch vom Heidelberger Institut für Global Health, die zum Thema Mangelernährung forscht. Sie wird mit dem "Preis für mutige Wissenschaft" ausgezeichnet.

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Oben: Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Thomas J. Jentsch (Foto: Stefan Jentsch)
Unten: Prof. Macartan Humphreys (Foto: Jacobia Dahm)

Wissenschaftspreis "Gesellschaft braucht Wissenschaft" 2018

Der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft "Gesellschaft braucht Wissenschaft" geht in diesem Jahr an Professor Thomas J. Jentsch vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie in Berlin sowie an Professor Macartan Humphreys vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, ebenfalls ein Leibniz-Institut. Die Auszeichnung würdigt die Aufklärung mehrerer genetisch bedingter Krankheiten und neue Ansätze der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preis wurde am 27. November 2018 im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft verliehen.

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Wissenschaftspreis Niedersachsen 2018

Landeswissenschaftsminister Björn Thümler hat am 21. November 2018 in Hannover elf Persönlichkeiten aus niedersächsischen Hochschulen mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen ausgezeichnet. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis als herausragende Wissenschaftlerin an einer Universität erhielt Professorin Denise Hilfiker-Kleiner von der Medizinischen Hochschule Hannover. Mit ihren Studien habe die Kardiologin Pionierarbeit in der interdisziplinären Analyse von Krankheitsbildern geleistet, hieß es zur Begründung.

Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preise für Nachwuchswissenschaftlerinnen gingen an Xiaoying Zhuang, Nachwuchsgruppenleiterin an der Universität Hannover mit dem Forschungsschwerpunkt Numerische Mechanik, und Juniorprofessorin Jannika Mattes von der Universität Oldenburg, die sich als Soziologin mit der Veränderung von Regionen durch Windenergie befasst. Den erstmals verliehenen Wissenschaftspreis in der Kategorie Lehre, dotiert mit 25.000 Euro, erhielten Professorin Regina Toepfer und Wiebke Ohlendorf von der Technischen Universität Braunschweig für das innovative Format "MAppsBS: Mittelalter-App für Braunschweig. LiteratToUr in der Stadt".
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/forschung/forschungsfoerderung/wissenschaftspreise/wissenschaftspreis_niedersachsen_2018/wissenschaftspreis-niedersachsen-2018-162491.html

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Foto: mpi-inf.mpg.de

Schelling-Preis 2018

Professorin Anja Feldmann, Direktorin am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, erhält den mit 25.000 Euro dotierten Schelling-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Die Informatikerin wurde am 8. Dezember 2018 in München für wegweisende Forschungen ausgezeichnet, die das Internet an Anforderungen der Zukunft anpassen.

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Neuer Präsident gesucht

An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der Präsidentin/des Präsidenten zu besetzen. Für die verantwortungsvolle Aufgabe sucht die BTU eine Persönlichkeit mit Innovations- und Gestaltungswillen, mehrjähriger Leitungserfahrung im Universitäts- oder Wissenschaftsbereich, die sich durch strategische Fähigkeiten und Managementkompetenz sowie ein klares wissenschaftliches Profil auszeichnet. Gesucht wird eine Bewerberin/ein Bewerber mit Überzeugungskraft, Motivationsvermögen sowie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit. Die Präsidentin/Der Präsident soll den eingeschlagenen Weg in der Stärkung des Profils der Universität in Forschung und Lehre fortsetzen, die Vernetzung mit wissenschaftlichen Partnern stärken sowie die Position der BTU im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich ausbauen. Bei der Gestaltung der Zukunft der Lausitz soll die Präsidentin/der Präsident die BTU weiterhin als verlässliche wissenschaftliche Partnerin einbringen und den Strukturwandlungsprozess als Vertreterin/Vertreter der Universität aktiv begleiten.

Bewerbungsschluss ist der 14. Januar 2019. Diese Stellenanzeige finden Sie in der kommenden Januar-Ausgabe 2019 von "Forschung & Lehre" und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/praesident-m-w-brandenburgische-technische-universitaet-btu-cottbus-1000835

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im Januar 2019

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Donnerstag, 10. Januar 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=18

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Montag, 14. Januar 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=20

Befristungsrecht an der Hochschule
Bonn, Dienstag, 15. Januar 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=88

Datenschutz an der Hochschule
Bonn, Donnerstag, 17. Januar 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=91

Karriere im Wissenschaftsmanagement
Mannheim, Dienstag, 22. Januar 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=8

Grundlagen des Prüfungsrechts an Hochschulen
Berlin, 24. Januar 2019, 11:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=28

Praxistraining für Berufungsverhandlungen
Donnerstag/Freitag, 24./25. Januar 2019
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=21

Projektmanagement an der Hochschule
Mannheim. Freitag, 25. Januar 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=56

Bewerbung auf eine Professur
Bonn, Montag, 28. Januar 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=14

Versorgung und Vorsorge
Mannheim, Dienstag, 29. Januar 2019, 11:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=40

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Bonn, Donnerstag, 31. Januar 2019, 11:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=33

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Berlin, Donnerstag, 31. Januar 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=71

Gestaltung von Prüfungen
Berlin, Freitag, 1. Februar 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=75

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
www.dhvseminare.de

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


25 Jahre Forschung & Lehre

Jubiläumsausgabe

Mit Beiträgen von Peter-André Alt, Volker Gerhardt, Jochen Hörisch, Bernhard Kempen, Harald Lesch, Heike Schmoll, Johanna Wanka u.a.

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker


Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2019

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 68. DHV-Tages 2018 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2019 um 1,5 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2019 zwischen 116 Euro und 217 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge satzungsgemäß ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung beim Eintritt in den Ruhestand einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen.   Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf  oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Milliardenspende aus Dankbarkeit

Der US-Milliardär Michael Bloomberg will seiner früheren Universität 1,8 Milliarden Dollar zukommen lassen - vermutlich die größte Spende an eine Hochschule überhaupt. Mit dem Geld sollen dauerhaft Stipendien der Johns-Hopkins-Universität für Studierende aus einkommensschwächeren Familien finanziert werden, wie der frühere New Yorker Bürgermeister erklärte, der zunächst als Investmentbanker und später dann als Gründer einer Finanznachrichtenagentur zu Vermögen kam.

Er selbst habe "Glück" gehabt und dank eines Studiendarlehens und eines Studentenjobs an der Eliteuniversität studieren können, schrieb der Sohn eines Buchhalters in der "New York Times". "Mein Hopkins-Diplom hat mir Türen geöffnet, die sonst verschlossen geblieben wären, und hat mir erlaubt, den amerikanischen Traum zu leben."

Auch andere junge Menschen sollten diese Möglichkeit haben, erklärte Bloomberg weiter. Geldfragen sollten beim Zugang zu der Universität keine Rolle spielen. Studierenden solle erspart bleiben, nach ihrem Studium vor einem großen Schuldenberg zu stehen. Zugleich betonte Bloomberg, Privatspenden allein seien nicht ausreichend. Auch die Regierung müsse Studierende stärker unterstützen.

Bloomberg hatte der Johns-Hopkins-Universität im Jahr nach seinem Abschluss erstmals Geld gespendet - damals noch fünf Dollar. Inzwischen hat er ihr bereits 1,5 Milliarden Dollar zukommen lassen. Die nun verkündeten 1,8 Milliarden Dollar kommen oben drauf.
https://www.nytimes.com/2018/11/18/opinion/bloomberg-college-donation-financial-aid.html

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Foto: mpie.de

Deutscher Meister

Der Metallforscher Aniruddha Dutta vom Max-Planck-Institut für Eisenkunde in Düsseldorf hat die Deutsche Science Slam Meisterschaft 2018 gewonnen. Bei dem Wettbewerb um den unterhaltsamsten wissenschaftlichen Vortrag setzte er sich in Wiesbaden vor knapp 5.000 Gästen durch. In seinem zehnminütigen Vortrag "Stealing weight from Steel" ging es darum, wie man Stahl leichter machen kann - etwa um spritsparendere Autos zu konstruieren. Der Metallkundler erklärte seinen wissenschaftlichen Ansatz mit der Hilfe von Keksen, die mit Creme gefüllt sind. Bei den Keksen und beim leichteren Stahl komme es auf die richtige Kombination von härteren (Keks) und weichen (Creme) Materialien an.
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/metallforscher-deutscher-meister-im-science-slam-1238/

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Kooperationspartner des DHV


Santander unterstützt Universität zu Köln und Hispanistenkongress an der Freien Universität Berlin 

(Gü.) Santander Universitäten hat im November die Kooperation mit der Universität zu Köln entfristet sowie den Vertrag über die Förderung der Cologne Summer Schools (CSS) verlängert. "Die Universität zu Köln ist für uns bereits seit vielen Jahren ein wertvoller Partner, den wir zu unserem weltweiten Universitätsnetzwerk zählen dürfen. Studierende in Deutschland und weltweit - wie etwa durch die CSS - in ihrem Werdegang zu fördern, erfüllt uns mit großem Stolz", hob Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, hervor.

Die CSS sind ein bedeutendes Stipendienförderprogramm: Allein in den vergangenen drei Jahren kamen über 1.000 internationale Studierende zu diesem Anlass nach Köln und lernten innerhalb des Programms die deutsche Kultur gut kennen. Darüber hinaus fördert Santander Universitäten seit dem vergangenen Jahr eine Stiftungs-Juniorprofessur für Internationales Investitionsrecht an der Juristischen Fakultät sowie zehn Deutschlandstipendien.

Vom 27. bis 31. März 2019 wird der XXII. Deutsche Hispanistentag an der Freien Universität Berlin mit Unterstützung von Santander Universitäten ausgerichtet. Vorstandsmitglied Fernando Silva und Alberto Dörr, Direktor Santander Universitäten Deutschland, unterzeichneten die entsprechende Zusatzvereinbarung zur bestehenden Kooperation in Form eines Spendenbriefes.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Über 2.500 exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

AcademiaNet feiert, die Marke von 2.500 herausragenden Wissenschaftlerinnen erreicht zu haben! Sie möchten einen Lehrstuhl oder ein wissenschaftliches Gremium besetzen oder suchen eine Expertin ihres Fachgebiets? Auf der Online-Plattform AcademiaNet werden Sie sicher fündig: Die von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft betriebene Datenbank versammelt mittlerweise über 2.500 Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen einer Vielzahl von Disziplinen aus ganz Europa. Alle gelisteten Wissenschaftlerinnen wurden von Europas größten Wissenschaftsorganisationen nach engen Exzellenzkriterien ausgewählt und stehen für hervorragende wissenschaftliche Qualifikation und größtmögliche Expertise ihres Fachgebiets. AcademiaNet hilft Ihnen bei der Recherche nach geeigneten Kandidatinnen für einflussreiche wissenschaftliche Positionen und erleichtert Ihnen die Besetzung von Führungspositionen und Gremien mit Wissenschaftlerinnen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.academia-net.org/project/
oder in dieser Broschüre:
http://www.academia-net.org/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_ENG_web.pdf
Gerne schicken wir Ihnen bei Flyer zur Auslage an Ihrer Institution zu.

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Die Genuss Akademie im Kasino Leverkusen

Willkommen zu unserer Genuss Akademie! Erleben Sie zwei erlebnisreiche und informative Stunden mit unserem Wein- und Genussexperten Niels Bachmeier.

Probieren Sie einzigartige Weine, schmecken Sie intensive Aromen und sammeln Sie unterhaltsame Fachkenntnisse. Unser Sommeltainer führt Sie durch diesen Abend und es werden verschiedene Käse in Kombination mit Weinen aus aller Welt degustiert. Niels Bachmeier stellt Ihnen klassische Verbindungen vor, er zeigt aber auch Alternativen auf. Wie beim Wein so kommt es auch beim Käse vor allem auf Gehalt, Reife und Würze an. Sie erfahren, wie wir Geschmack wahrnehmen und welche Einflüsse beim Schmecken einen Rolle spielen. 

Für alle Teilnehmer gibt es im Anschluss des Abends unser heiß begehrtes "FineSchmecker-Zertifikat", mit dem Sie weitere Vorteile bei unseren regelmäßigen FineSchmecker Events erhalten.

Freuen Sie sich auf einen genussvollen Abend.

11. Januar 2019 · Beginn 18.30 Uhr · 42,50 Euro pro Person inkl. Moderation, Mineralwasser, Olivenöl, Brot, Käse & Wein

Tickets gibt es bequem online unter:
https://shop.ticketpay.de/A671Y8VA

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) WINTER WUNDERLAND Ihr Urlaubsplatz zum Sonderpreis - buchbar nur noch bis zum 9. Januar 2019

Entdecken Sie die gemütliche Seite unserer Küstenhotels: Endlos lange Sandstrände bei ausgedehnten Spaziergängen genießen, mit frischem Wind um die Nase neue Energie tanken und danach im hauseigenen Wellnessbereich so richtig entspannen. Gönnen Sie sich ein paar freie Tage im Winterwunderland auf Rügen, Usedom, Sylt oder Fischland-Darß-Zingst (Wustrow).

Sichern Sie sich Ihren Winterwunderland-Urlaubsplatz zum Sonderpreis.

Buchungszeitraum: bis 9. Januar 2019

Reisezeitraum: bis 14. April 2019

- Dorint · Strandhotel · Binz/Rügen                                         
- Dorint · Seehotel Binz-Therme · Binz/Rügen
- Dorint · Baltic Hills · Usedom sowie für alle Golfer www.baltic-hills.de                                           
- Dorint · Strandresort & Spa · Sylt/Westerland
- Dorint · Strandresort & Spa · Ostseebad Wustrow

Mit einem Klick zum Angebot und zum WINTER WUNDERLAND Flyer: www.dorint.com/de/WiWuLa-NL/

Merry X-Mas and Happy New year

Ihre Gastgeber der Küstenhotels
Michael Knoren, Markus Möser, Ilka Eissner, Jasmin Kohlbrecher und Angelo Mezzadonna

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DHV und Stiftungsführer

(Gü.) Frei nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" wird der Stiftungsführer auch im kommenden Jahr ein Magazin für die Münchner Region herausbringen. Es wird wiederholt gemeinnützigen Einrichtungen und Förderern des Dritten Sektors die Möglichkeit bieten, sich und ihr Engagement der hiesigen Öffentlichkeit zu präsentieren und die Vielfalt der Stiftungslandschaft in München und Bayern zu beleuchten. 

Der "Kompass des Südens" wird am 19. März 2019 in der "Süddeutschen Zeitung" in München veröffentlicht werden und unter anderem den MünchnerStiftungsFrühling (MSF) ankündigen. Als dezentrale Veranstaltung während des MSF veranstaltet der Stiftungsführer obendrein am 28. März 2018 ein AfterWorkEvent der besonderen Art: Auf der Veranstaltung #Cocktails4Good sind all diejenigen eingeladen, welche soziale und gemeinnützige Einrichtung in ihrer Heimatstadt unterstützen und/oder sich für diese stark machen möchten.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.stiftungsfuehrer.de
und unter:
https://stiftungsfuehrer.de/magazin/2019/kompass-des-suedens-nr-13/

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DHV und Courtyard by Marriott München Garching

HIER TRIFFT DIE FORSCHUNG

AUF WIRTSCHAFT

Das Courtyard by Marriott München Garching mit seinen 256 hellen und modernen Zimmern ist das Herzstück der neuen Mitte auf dem Garchinger Forschungscampus in München.

Es liegt nahe der Allianz Arena, äußerst verkehrsgünstig auf halben Weg zwischen dem Münchener Flughafen und der bayerischen Landeshauptstadt, nahe der A9, und ist mit der U-Bahn direkt mit der Münchner Innenstadt verbunden.

VERANSTALTUNGEN

Der mit Tageslicht durchflutete, im Hotel gelegene Tagungsraum bietet mit seiner Fläche von 106qm den idealen Rahmen für Ihre Tagungen, Konferenzen und Seminare. Planen Sie Größeres? Das im selben Gebäude und direkt mit dem Hotel verbundenen Konferenzzentrum bietet fast unendliche Möglichkeiten für Veranstaltungen jeglicher Art.

"THE FACULTY" RESTAURANT, BAR, LOUNGE

Begeben Sie sich auf eine kulinarische Riese zu den unterschiedlichsten Fakultäten dieser Welt. Von regionalen bis internationalen Gerichten über saisonale Highlights und ausgewählten Drinks, getreu dem Motto: "Be smart, think clever, eat and drink at THE FACULTY", dem Restaurant im Courtyard by Marriott München Garching

Den Gästen stehen ausreichend Tiefgaragenplätze zur Verfügung und das hauseigene Fitnesscenter ist rund um die Uhr zugänglich.

Ihr Kontakt vor Ort:
David Buske
Director of Sales
0171 815 63 88
david.buske@courtyard-garching.de
und besuchen Sie uns unter:
https://www.marriott.de/hotels/travel/muccg-courtyard-munich-garching/

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Stellaris Apartment Hotel - NEUERÖFFNUNG in 2019
Wohnen ohne Konventionen - Smart, chic and cosy

Smart, chic and cosy - Ihr Zuhause im Stellaris

Sie suchen eine Wohnung in München? Ein Privatzimmer? Ein Hotel? Für einen Tag? Einige Wochen oder gar Monate? Verlassen Sie die Grenzen des Üblichen und entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Wissenschaftscampus "Galileo - Neue Mitte Garching" bietet das Stellaris Apartment Hotel "Micro-Living mit Macro-Service" - die hybride Art zu Wohnen für Menschen, die im Leben wie bei der Arbeit Konventionen hinter sich lassen und Horizonte überschreiten.

Leben und Denken "out of the box"

Hier paaren sich Gemütlichkeit mit Funktionalität, die Privatheit eigener vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, modernes Ambiente mit der Nähe zur Natur und Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in die Welt.

Square Meters und Share Meters

Die 159 Gästezimmer - darunter verschiedene Suiten - sind mit allem ausgestattet, was Sie zum Leben und Arbeiten brauchen. Reisen Sie also gerne mit leichtem Gepäck - auch wenn Sie länger bleiben möchten. Von der voll ausgestatteten Kitchenette, über Bettwäsche- und Handtuchservice bis zu Pflegeutensilien im Bad ist alles da. Neben Ihren privaten "Square Meters" stehen Ihnen unsere "Share Meters" zur Verfügung - eine gemeinschaftlich genutzte Living Area mit gemütlichem Lounge Mobiliar und Billardtisch, einer begrünten Terrasse, einer Bar und einem Frühstücksangebot, das ebenso viel Wert auf Nachhaltigkeit und Gesundheit legt, wie unser gesamtes Konzept.

Plug in and live - einziehen und wohlfühlen - wir freuen uns auf Sie!

Stellaris Apartment Hotel
Walter-von-Dyck-Straße 16
85748 Garching
Telefon: +49 89 614 25 061

E-Mail: verkauf@stellaris-apartment.de
Web: www.stellaris-apartment.de

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Seminare: Arbeitssicherheit - Veranstaltungssicherheit - Besuchersicherheit

Die A.V.B.-Akademie Ltd. & Co. KG kann ihren Kunden ein noch breiteres Portfolio in Sachen Sicherheit bieten, nachdem sie nun eigenständig ist. Die Marke A.V.B.-Akademie entstand bereits vor einigen Jahren und wurde bislang unter dem Dach des Sachverständigenbüros Jastrob geführt.

A.V.B. steht für Arbeitssicherheit, Veranstaltungssicherheit und Besuchersicherheit. Weitere Themen der renommierten Akademie sind: Brandschutz, Evakuierung, Panikprävention, Erste Hilfe, Notfall- und Krisenmanagement.

Die in Deutschland, Österreich und in in der Schweiz tätige Akademie ist für ihre Qualität, erfahrenen Dozenten und praxisorientierten Seminare bekannt.

*NEU* Seminarprogramm 2019: www.AVB-Akademie.de

Seminartipp:
Zertifizierte unterwiesene Person in Versammlungsstätten (VERANSTALTUNGSLEITUNG)
- MVStättVO/SBauVO 38 Abs. 1 & 2 -

Mo., 14. - Di., 15. Januar 2019 in Trier
Mo., 25. - Di., 26. Februar 2019 in Stuttgart

Wir bieten Ihnen dieses Seminar auch als Inhouse-Schulung an!

Kontakt: Fr. Weidmann (sw@avb-akademe.de / 02207-7034832)

*** www.Jastrob.de *** www.AVB-Akademie.de ***

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DHV und co.Tec

(Gü.) Das neue Surface Go erhalten DHV-Mitglieder zum Sonderpreis!

Erleben Sie das volle Potenzial von Microsoft 365 – mit dem neuen Surface Go, dem bisher leichtesten und kompaktesten Surface-Gerät. Von mobilen Apps bis hin zu umfassender Desktop-Software – mit seinem schnellen Intel® Pentium® Gold Prozessor 4415Y ist Surface Go allen Aufgaben gewachsen. Bleiben Sie überall verbunden mit optionalem LTE1 Advanced und arbeiten Sie mit den vertrauten Verwaltungsmöglichkeiten und Sicherheitstools von Windows 10 Pro. 

Die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes sparen zusätzlich: Surface Go inklusive Windows Pro schon ab 435,53 Euro.

Einfach über den folgenden Link registrieren: https://www.cotec.de/registrierung-hochschulverband und vergünstigt Hard- und Software shoppen.
Ihr co.Tec-Team

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DHV und ESL-Sprachreisen

(Gü.) Der neue ESL - Sprachreisekatalog 2019 ist da!

Frisch aus dem Druck: Unser Katalog 2019 mit spannenden Reisezielen und Sprachkursen weltweit wartet auf Sie! Bestellen Sie noch heute ein kostenloses Exemplar und beginnen Sie mit der Planung Ihrer Traumsprachreise: 
https://www.esl.de/de/kostenlos-kataloge-bestellen/sprachreisen/erwachsene.htm?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-november-2018_1

Weitere Inspirationen zu den Themen Reisen, Sprachen lernen und Karriere finden Sie auf unserem Blog "ESL Stories", auf dem wir jede Woche einen spannenden neuen Blogpost veröffentlichen. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren:
https://blog.esl.de/?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-november-2018_2

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DHV und Merkana Reisen

(Gü.) Der Winter wird heiß …

… in Ihrem Verbandsreisebüro Merkana Reisen!

Kaum ist unser diesjähriger Traum-Sommer vorbei, fällt auch schon der Startschuss für den nächsten Sommerurlaub. Ab sofort sind viele der schönsten Reiseziele für die Sommersaison 2019 zur Buchung freigegeben!

Mit den attraktiven Frühbucherrabatten vieler Veranstalter wird nicht nur der nächste Sommer, sondern auch dieser Winter heiß. Denn wer früh bucht, kann sich länger freuen.

Als Verbandsmitglied genießen Sie zusätzlich noch Ihre exklusiven Verbands-Vorteile:

Bei Pauschalreisen aus unserem Sortiment bekommen Sie sechs Wochen nach Reiserückkehr fünf Prozent Ihres Reisepreises zurückerstattet*.

Gerne schicken wir den Sommer zu Ihnen nach Hause. Bestellen Sie bei uns einfach Ihren Wunschkatalog unter urlaub@merkana.de und wir senden Ihnen dann die schönsten Seiten kostenlos zu, sobald sie verfügbar sind.

Für mehr Informationen, Beratung und Buchung:

Merkana Reisen
Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Tel.: +49 2191 9288-100
dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de

*Bei Kreuzfahrten aus dem Sortiment gilt dies nur für die Kreuzfahrtpassage.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Angelika Wirth (Wi.)

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