DHV-Newsletter 2/2019

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv:

www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Hochschulpolitik


Typische Universitätsleitung: 59 Jahre alt, westdeutsch und männlich

Im Durchschnitt sind Personen in Hochschulleitungen an staatlichen Universitäten in Deutschland 59 Jahre alt. 95 Prozent von ihnen kommen aus Deutschland, lediglich bei vier Personen liegt der Geburtsort im Ausland. Rund ein Drittel stammt aus Nordrhein-Westfalen. Keine Führungskraft einer staatlichen Universität wurde dagegen in Ostdeutschland geboren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Ein klares Bild zeigt sich auch beim Geschlechterverhältnis: Drei Viertel aller Universitäten werden aktuell von Männern geleitet. Zuvor war die Quote noch höher, denn jede vierte Universitätspräsidentin oder – rektorin ist erst seit 2018 neu ins Amt gekommen.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2203&getCB=398&getLang=de

Über die Studie hat der "Deutschlandfunk" am 7. Februar 2019 mit der Autorin Isabel Roessler gesprochen:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/02/07/ungleichheiten_an_hochschulen_interview_mit_isabell_dlf_20190207_1436_075486b1.mp3

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Entzug des Doktorgrads für Berliner Bundestagsabgeordneten

Das Präsidium der Freien Universität (FU) Berlin hat einstimmig entschieden, dem Berliner Bundestagsabgeordneten Frank Steffel den Doktorgrad zu entziehen. Es ist damit der Wertung des Prüfungsausschusses (vgl. Newsletter 7/2018) gefolgt. Der Bundestagsabgeordnete habe in seiner Dissertation aus dem Jahr 1999 die Texte anderer Autoren wörtlich oder nahezu wörtlich übernommen, ohne dies entsprechend kenntlich zu machen, hieß es in einer Pressemitteilung. "Eine zumindest bedingt vorsätzliche Täuschung und eine Verletzung des Gebotes der wissenschaftlichen Redlichkeit" seien erkennbar. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft distanzierte sich zudem von der Darstellung des wissenschaftlichen Betreuers der Dissertationsarbeit, "der zufolge die von Frank Steffel gewählte Zitierweise damals am gesamten Fachbereich Wirtschaftswissenschaft üblich gewesen sei". Auch zum damaligen Zeitpunkt hätten "die Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis" gegolten. Eine "wortwörtliche Wiedergabe eines Textes" hätte "als direktes Zitat mit Anführungszeichen gekennzeichnet werden müssen".

Gegen die Entscheidung ist eine Klage vor dem Verwaltungsgericht möglich. Steffel hat laut "Tagesspiegel" angekündigt, von diesem Recht Gebrauch zu machen, und verzichtet weiterhin auf die aktive Führung seines Doktorgrades.
https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2019/fup_19_030-doktorgrad-frank-steffel/index.html

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Foto: franziska-giffey.de

Plagiatsverdacht: FU Berlin prüft Dissertation der Bundesfamilienministerin

Die Freie Universität Berlin (FU) prüft die Doktorarbeit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Die Plagiatsprüfer der Webseite VroniPlag hatten laut "Spiegel" zahlreiche wissenschaftliche Mängel in Giffeys Arbeit gefunden.

"Nach meinem bisherigen Eindruck ist das ein ernstzunehmender Fall", erklärte der Jurist und VroniPlag-Akteur Professor Gerhard Dannemann gegenüber dem Magazin. Bisher hätten sie auf 49 von über 200 Seiten problematische Zeilen ausgemacht. Dabei handele es sich um nicht gekennzeichnete wörtliche oder sinngemäße Textübernahmen.

Die Bundesministerin hat dem Bericht zufolge die FU selbst um eine Prüfung der Anschuldigungen gebeten. Die Universität erklärte, sie werde dieser Bitte nachkommen und "in Kürze ein entsprechendes Verfahren einleiten". Giffey wies ein bewusstes Plagiat zurück: "Ich habe diese Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst", ließ die Ministerin wissen.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/franziska-giffey-doktorarbeit-der-familienministerin-unter-plagiatsverdacht-a-1252295.html

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Quelle: istockphoto.com

Durchbruch bei Grundgesetzänderung zum Digitalpakt?

Im Streit um den Digitalpakt ist eine Einigung in Sicht. Laut ARD-Informationen sollen die Länder durch die geplante Änderung des Grundgesetzes nun nicht mehr verpflichtet werden, bei Finanzhilfen des Bundes mindestens den gleichen Betrag aus dem eigenen Haushalt beizusteuern. Eine ursprüngliche Zahlungsverpflichtung hatten die Länder besonders heftig kritisiert, sie hatten die Grundgesetzänderung deshalb scheitern lassen (vgl. Newsletter 12/2018). In dem Einigungsentwurf, auf den sich eine Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat inzwischen verständigt hat, soll es nun heißen, dass der Bund die Mittel schlicht "zusätzlich" bereitstelle. Im Gegenzug verpflichten sich die Bundesländer, die Qualität der Bildung mit dem Geld auch wirklich zu "steigern". Bislang war nur vom "Sicherstellen" der Bildungsqualität die Rede gewesen.

Der Bund hatte die Grundgesetzänderung zur Voraussetzung für den Digitalpakt gemacht. Durch ihn sollen die Länder fünf Milliarden Euro vom Bund erhalten, zum Beispiel für Laptops und WLAN an Schulen. Der Einigungsentwurf muss noch vom Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat beraten und verabschiedet werden.
https://www.tagesschau.de/inland/digitalpakt-schule-101.html

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Plädoyer für den Ausbau weiterbildender Studienangebote

In seinen aktuellen "Empfehlungen zu hochschulischer Weiterbildung als Teil des lebenslangen Lernens" spricht sich der Wissenschaftsrat dafür aus, weiterbildende Studienangebote auszubauen. Hochschulen seien nicht nur für eine Erstausbildung zuständig. "Sie haben auch die Aufgabe, Fachkräfte nach einem ersten Abschluss wissenschaftlich weiterzubilden", betonte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats. Für Berufstätige sollte es daher mehr grundständige Studienangebote geben, die zur Weiterbildung genutzt werden könnten - sei es in Teilzeit, berufsbegleitend oder als Fernstudiengänge.

Hochschulische Weiterbildung muss laut dem Gremium langfristig durch ein konsistentes Modell finanziert werden, an dem sich Individuen, Arbeitgeber und der Staat gemeinsam beteiligen. In Berufen von besonderem öffentlichen Interesse sollten den Hochschulen künftig mehr gebührenfreie oder -reduzierte Studienangebote ermöglicht werden.

Außerdem schlägt der Wissenschaftsrat eine Aufstockung des Hochschulpersonals vor, um einen breiten Ausbau zeitlich und räumlich flexibler Studienformate zu gewährleisten. Die Lehre in der Weiterbildung solle als Haupt- oder Nebentätigkeit möglich sein. Bislang könne das Lehrpersonal oft nicht im Hauptamt tätig werden, obwohl es neben der Lehre auch die aufwendige Anbahnung und Entwicklung übernehmen müsse. Die Hochschulen sollten Service für Lehrende und Studierende, Beratung und Studienangebote in der Weiterbildung bündeln und Außenstehenden damit leichter zugänglich machen. Ferner sollten Arbeitgeber das Weiterbildungsangebot der Hochschulen für ihre Personalentwicklung intensiver nutzen.
https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1451&L=

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Sorge um Wissenschaftsfreiheit

Die katholischen Fakultäten in Deutschland sorgen sich um ihre Wissenschaftsfreiheit. Das von Papst Franziskus Anfang 2018 veröffentlichte Schreiben "Veritatis gaudium" über die Arbeit kirchlicher Hochschulen und Fakultäten schreibe das überholte Bild einer auf Gehorsam ausgerichteten und "lehramtlich strengstens kontrollierten Theologie" fest, heißt es in einer Erklärung des Katholisch-Theologischen Fakultätentages, über die das "Domradio" berichtet.

Die Fakultäten kritisieren "restriktive Regularien" zur Erteilung der Lehrbefugnis für Theologen. Notwendig seien "verlässliche rechtliche Strukturen für verbindliche und transparente Verfahren zur Lösung von Konflikten", die rechtsstaatlichen Anforderungen an die Begründung und Überprüfbarkeit von Entscheidungen genügten. Zudem müsse zur Wahrung der individuellen Personenrechte auf ortskirchlicher Ebene eine Verwaltungsgerichtsbarkeit eingeführt werden.

Zugleich begrüßten die Fakultäten die Einleitung des Papst-Schreibens. Darin werde ihr Weg bestätigt, Theologie im Dialog mit anderen Wissenschaften, anderen Religionen und "den religiös Unmusikalischen" zu treiben. Zwischen diesen einleitenden Worten, die die Theologie als "Motor der Fortentwicklung der Kirche" sähen, und den im Hauptteil konkretisierten Normen bestehe aber eine "kaum auflösbare Spannung".
kthf.de/wp-content/uploads/2015/10/2019-02-02-Erkl%C3%A4rung-KThF-zu-Veritatis-gaudium.pdf

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Vollverschleierungsverbot im Hörsaal

Die Universität zu Kiel hat die Vollverschleierung des Gesichts in Lehrveranstaltungen verboten. Vorausgegangen war ein Konflikt mit einer muslimischen Studentin. Kurz vor Weihnachten war sie nach einem Bericht der "Kieler Nachrichten" zu einer Botanik-Vorlesung im Niqab erschienen. Der Dozent wies die angeblich zum Islam konvertierte Deutsche zurecht und ließ den Fall von der Universitätsleitung klären.

Diese stellte Ende Januar grundsätzlich klar, dass die Kommunikation in Forschung, Lehre und Verwaltung nicht nur auf dem gesprochenen Wort beruhe, sondern auch auf Mimik und Gestik. Ein Gesichtsschleier dürfe daher in Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Gesprächen, die sich auf Studium, Lehre und Beratung im weitesten Sinne beziehen, nicht getragen werden. Auf dem Campus könnten Studierende aber auch eine Burka oder eine Niqab tragen, ließ die Universität wissen.

Laut den "Kieler Nachrichten" begrüßte Bildungsministerin Karin Prien das Verbot. Sie kündigte zudem eine Gesetzesinitiative gegen das Tragen von Gesichtsschleiern an Schulen an.
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/CAU-Kiel-verhaengt-Schleier-Verbot-Studentin-kam-im-Niqab-zur-Vorlesung

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Berlin und Hamburg bei Studienanfängern am beliebtesten

Im Studienjahr 2017 sind mehr Studienanfängerinnen und -anfänger nach Berlin und Hamburg gezogen als von dort in andere Bundesländer. In Berlin betrug das Plus des "Wanderungssaldos" 4.100 Personen, in Hamburg 3.800. Dahinter folgten Hessen (plus 2.300) und Sachsen (plus 2.100).

Die höchsten Wanderungsverluste bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern hatten im Studienjahr 2017 Niedersachsen (minus 6.900) mit seiner räumlichen Nähe zu Nordrhein-Westfalen und Bremen, Schleswig-Holstein (minus 4.900) mit seiner räumlichen Nähe zu Hamburg sowie Brandenburg (minus 2.800) mit seiner räumlichen Nähe zu Berlin. Darüber hinaus hatten Rheinland-Pfalz (minus 2.000), Baden-Württemberg (minus 1.100) und Bayern (minus 100) negative Wanderungssalden.

Der Wanderungssaldo zeigt laut Statistischem Bundesamt das Mengenverhältnis zwischen zu- und abwandernden Studienanfängerinnen und -anfängern in den Bundesländern. Er sei ein Indikator für die überregionale Attraktivität der Hochschulstandorte bei erstmalig eingeschriebenen Studierenden. Dabei werden den Statistikern zufolge nur Personen berücksichtigt, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2019/01/PD19_031_213.html

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Quelle: istockphoto.com

Deutsche Studierende zieht es vor allem nach Österreich, die Niederlande und Großbritannien

Die Mehrheit der Studierenden aus Deutschland bleibt für ihr Auslandssemester in der EU. Von den rund 144.900 deutschen Studierenden im Ausland im Jahr 2016 waren 68 Prozent an einer Hochschule in der EU eingeschrieben, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die drei beliebtesten Zielstaaten der deutschen Auslandsstudierenden waren Österreich (19 Prozent), die Niederlande (15 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).
Die Wahl des Studienortes hängt oft eng mit der Wahl des Studienfachs zusammen. Bei den deutschen Studierenden in Österreich war die Fächergruppe "Sozialwissenschaften, Journalismus und Informationswesen" am beliebtesten. In den Niederlanden und im Vereinigten Königreich waren es "Wirtschaft, Verwaltung und Recht". Bei den deutschen Studierenden im Inland rangiert diese Fächergruppe ebenfalls auf Platz eins.
Vor allem wegen des Numerus clausus für Medizin an deutschen Hochschulen weisen einige Staaten schon über Jahre hinweg einen überdurchschnittlich hohen Anteil an deutschen Studierenden der Fächergruppe "Gesundheit und Sozialwesen" auf. So sind 67 Prozent der deutschen Studierenden in Ungarn in einem Studiengang dieser Fächergruppe eingeschrieben, in der Tschechischen Republik waren es 56 Prozent und in Litauen 53 Prozent. Bei den deutschen Studierenden im Inland lag der Anteil der Fächergruppe "Gesundheit und Sozialwesen" bei acht Prozent.

Insgesamt ist die Zahl der Deutschen, die im Ausland studierten, zwischen 2015 und 2016 um knapp vier Prozent gestiegen.
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/StudierendeHochschulenEndg.html

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Neuer Teilnehmerrekord

Mit dem EU-Austauschprogramm Erasmus sind 2017 so viele Menschen wie noch nie ins Ausland gegangen. Fast 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nach Angaben der EU-Kommission eine finanzielle Förderung erhalten. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurde für das Programm 2017 laut EU-Kommission die Rekordsumme von 2,6 Milliarden Euro aufgewendet.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich mehr als 400.000 Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Dozierende. Die meisten Studierenden stammten demnach aus Frankreich, Deutschland und Spanien. Deutschland war nach Spanien das beliebteste Zielland.

Erasmus ist im Jahr 1987 als Austauschprogramm für Studierende gestartet. 2014 wurden unter dem Namen "Erasmus+" bisherige EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengeführt. Die EU-Kommission hat zuletzt vorgeschlagen, das Budget des Programms ab 2021 zu verdoppeln und die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis 2027 zu verdreifachen.

europa.eu/rapid/press-release_IP-19-601_de.htm

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Open-Access-Publikationsfonds für Monografien

Die Leibniz-Gemeinschaft unterstützt mit einem neuen Fonds die Open-Access-Veröffentlichung von Büchern. Damit nimmt die Wissenschaftsorganisation nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle unter den außeruniversitären Forschungsorganisationen in Deutschland ein.

Bislang gehe es beim Open-Access-Publizieren vorrangig um Beiträge in Online-Zeitschriften. Mit ihrem Vorstoß schließe die Wissenschaftsorganisation nun eine Förderlücke und entspreche dem "seit langem diskutierten und politisch geforderten Wandel der Publikationskultur des Buches", heißt es in einer Mitteilung.

Gefördert werden soll in einem Pilot von zunächst zwei Jahren die Open-Access-Veröffentlichung bei wissenschaftlichen Monografien sowie Sammelwerken und darin enthaltenen Beiträgen. Bücher seien ab Veröffentlichung sofort und kostenfrei über den sogenannten "goldenen Weg" des Open Access elektronisch verfügbar. Das Fördergeld für den "Publikationsfonds für Monografien" kommt laut Mitteilung aus dem Strategiefonds der Leibniz-Gemeinschaft. Der Publikationsfonds richtet sich an alle 95 Leibniz-Institute und Leibniz-Forschungsmuseen.
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/open-science/open-access-publikationsfonds/publikationsfonds-fuer-monografien/

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Kooperation mit Facebook

Der US-Konzern Facebook gibt der Technischen Universität München (TUM) über fünf Jahre etwa 6,5 Millionen Euro, um ein Institut für Ethik in der Künstlichen Intelligenz aufzubauen. Das "TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence" soll die ethischen Implikationen der Künstlichen Intelligenz erforschen. Leiten wird es Professor Christoph Lütge vom Peter-Löscher-Stiftungslehrstuhl für Wirtschaftsethik. Die TUM versicherte in einer Mitteilung, sie werde "von Facebook ohne weitere Vorgaben unterstützt". Der Konzern steht wegen mangelnder Transparenz in der öffentlichen Kritik.
https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35188/

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Keine Seniorprofessur für Werner Patzelt

Professor Werner Patzelt erhält nach dem regulären Ende seiner Professur im März keine Seniorprofessur an der TU Dresden. Wie die Universität bestätigte, habe der Dekan der Philosophischen Fakultät in Absprache mit den Mitgliedern im Fakultätsrat einen Antrag auf eine Seniorprofessur für den Politikwissenschaftler abgelehnt. Auch ohne Seniorprofessur bleibe Patzelt aber wie alle Professorinnen und Professoren, die beim Eintritt in den Ruhestand an der TU Dresden unbefristet beschäftigt waren, Angehöriger der TU Dresden: "Er behält seinen Professorentitel und kann selbstverständlich seine laufenden Projekte beenden."

Dem Antrag auf eine Seniorprofessur habe die TU Dresden nicht entsprochen, weil Patzelt "Politik und Wissenschaft derart vermischt habe, dass dem Ruf der TU Dresden und der Fakultät dadurch geschadet wurde", heißt es in einer Mitteilung der Universität. Unter anderem habe er seinen privaten politischen Blog unter der Adresse der TU Dresden beziehungsweise des Instituts für Politikwissenschaft firmieren lassen, bis ihm das untersagt wurde. "Ein weiterer Grund ist die öffentliche, aus Sicht der TU Dresden nicht zutreffende Kritik, der Rektor habe die Bundesfinanzierung für ein von und für Professor Patzelt geplantes wissenschaftliches Institut verhindert", so die TU Dresden weiter.

Patzelt, der die Ablehnung der Seniorprofessur zuerst publik gemacht hatte, wies beide Vorwürfe zurück. Der Politikwissenschaftler, der selbst CDU-Mitglied ist und für die Partei in Sachsen das Wahlprogramm für die Landtagswahl im September mit entwerfen helfen soll, gilt als Experte für die AfD und die "Pegida"-Bewegung. Kritikerinnen und Kritiker werfen ihm jedoch eine zu große Nähe zu seinem Forschungsgegenstand vor.
https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/stellungnahme-zu-den-oeffentlichen-anschuldigungen-von-prof-patzelt-bezueglich-einer-nicht-genehmigten-seniorprofessur

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Neustrukturierung: Auflösung des Universitätsverbundes Koblenz-Landau

Die Universitätsstandorte Koblenz und Landau gehen künftig getrennte Wege. Koblenz soll ein selbstständiger Standort werden, der Standort Landau soll mit der Technischen Universität Kaiserslautern fusionieren. Das hat der Ministerrat am 12. Februar 2019 auf Vorschlag des Wissenschaftsministeriums beschlossen. Die Umstrukturierung soll bis zum 1. Oktober 2022 vollzogen werden.

Die zentrale Verwaltung der bisherigen Universität Koblenz-Landau soll den Plänen zufolge bis 2024 von Mainz nach Koblenz beziehungsweise Landau umsiedeln. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen "gleichwertige Arbeitsplätze" im Landesdienst in Mainz angeboten werden.

Mit der Neuorganisation folgt die Landesregierung der Empfehlung einer Expertengruppe, die im Auftrag des Wissenschaftsministeriums das rheinland-pfälzische Hochschulsystem evaluiert hatte. Ziel der Umstrukturierung sei es, Stärken der jeweiligen Hochschulen im nationalen wie internationalen Wettbewerb besser zur Geltung zu bringen, hieß es.
https://mwwk.rlp.de/de/service/pressemitteilungen/detail/news/detail/News/starke-wissenschaftsregionen-als-ziel-ministerrat-stimmt-verselbstaendigung-des-universitaetsstandort/

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Wissenschaftsplan 2025

Der Bremer Senat hat den Wissenschaftsplan 2025 beschlossen. Mit ihm will das Land die Leistungsfähigkeit seines Wissenschaftssystems ausbauen sowie die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zukunftsfähig machen. Für die Umsetzung soll der Wissenschaftsetat von aktuell 352 Millionen auf 542 Millionen Euro im Jahr 2025 erhöht werden. Die Hochschulen sollen finanziell und personell in die Lage versetzt werden, eine höhere Anzahl von Studierenden auszubilden, unter anderem indem neue innovative Studiengänge eingerichtet werden. Perspektivisch sollen die Studierndenzahlen von derzeit rund 33.000 auf 40.000 im Jahr 2035 anwachsen. 

Der Wissenschaftsplan sieht vor, dass zum Jahr 2025 an den Hochschulen in Bremen und Bremerhaven insgesamt über 70 neue Professuren eingerichtet werden. Außerdem sind eine verbesserte Ausstattung der Professuren mit akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr Dienstleistungsstellen vorgesehen. An der Universität sollen 237 Stellen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen, darunter 32 neue Professuren.
https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.314759.de&asl=bremen02.c.732.de

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Science City Bahrenfeld

Mit der Ansiedlung wissenschaftlicher Institute, Einrichtungen und Unternehmen sowie dem Bau neuer Wohnungen soll am Hamburger Volkspark die "Science City Bahrenfeld" entstehen. Das sieht ein städtebaulicher Entwicklungsplan vor, den Senat, Bezirk, Universität und das dort ansässige Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) am 23. Januar 2019 vorgestellt haben. Die Science City Bahrenfeld soll auf einer Fläche von 125 Hektar entstehen. Das DESY könnte dort ausgebaut und die Universität Hamburg auf Dauer die Fachbereiche Physik, Chemie und Teile der Biologe ansiedeln. Mit 2.500 neuen Wohnungen und Erholungsräumen soll zudem ein attraktives Umfeld für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kreative geschaffen werden.
https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12097952/2019-01-22-bwfg-science-city-bahrenfeld/

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Neue Ziel- und Leistungsvereinbarungen

(Uf.) Mit den neuen Ziel- und Leistungsvereinbarungen ab dem Jahr 2020 erhalten die Universität des Saarlandes (UdS) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes deutlich mehr Mittel. Der Globalhaushalt der UdS wird im Jahr 2020 um 13,5 Millionen Euro und 2021 um 16,5 Millionen Euro aufwachsen. Dazu kommen eine deutliche Erhöhung der Mittel für Forschung und Lehre im klinischen Bereich der Medizinischen Fakultät um zunächst eine und in 2021 zwei Millionen Euro sowie Tarifsteigerungen und Hochschulpaktmittel. Dies ergibt sich aus der unterzeichneten Ziel- und Leistungsvereinbarung für die Jahre 2019 bis 2021. Die Universität wird so die Aufnahmekapazitäten für Studierende stabil halten können. Außerdem werden die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz in den Profilbereichen Informatik, Lebenswissenschaften und Europa gestärkt und insbesondere neben der Informatik auch der Schwerpunkt NanoBioMed intensiviert. Erfreulich ist auch die Verständigung auf Grundsätze einer sogenannten "Leistungsorientierten Mittelvergabe", wonach die UdS über ein gesondertes Budget von jährlich einer Million Euro verfügen wird, das leistungsorientiert durch das Land bei Zielerreichung freigegeben wird. So kann die UdS jährlich bis zu 600.000 Euro zusätzlich erhalten, wenn sie bei guten Studienanfänger- und Absolventenzahlen sowie der Einwerbung von Drittmitteln erfolgreich ist.
https://www.saarland.de/210986.htm

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Bauherrenverantwortung auch für die Universität Hannover

Die Universität Hannover kann künftig in Eigenregie bauen. Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hat der Hochschule mit Wirkung vom 1. Januar 2019 die Bauherrenverantwortung verliehen. Ab diesem Datum gehen alle Aufgaben des bislang verantwortlichen Staatlichen Baumanagements auf die Universität Hannover über. Nach der bereits im Juli 2018 erfolgten Übertragung der Bauherrenverantwortung auf die Technische Universität Braunschweig sind jetzt neben den Stiftungshochschulen (Universitäten Göttingen, Hildesheim, Lüneburg und Tierärztliche Hochschule Hannover sowie Fachhochschule Osnabrück) die beiden größten niedersächsischen Hochschulen in staatlicher Trägerschaft für ihre Baumaßnahmen eigenverantworlich zuständig.

Die Übertragung der Bauherrenverantwortung bringt für die Hochschulen zahlreiche Vorteile: Neben mehr Autonomie und Selbstverantwortung kann den hochschulspezifischen Belangen in Forschung und Lehre stärker Rechnung getragen werden. Gleichzeitig können Planung und Umsetzung durch die Reduzierung von Beteiligten und Schnittstellen beschleunigt und damit der Kostenrahmen besser eingehalten werden. Wissenschaftsminister Thümler will sich deshalb dafür einsetzen, dass auch kleineren und mittleren Hochschulen künftig mehr Flexibilität in der Durchführung von Bauprojekten ermöglicht wird.
http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/leibniz-universitaet-hannover-kann-in-eigener-verantwortung-bauen-173097.html

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Faire und transparente Berufungsverhandlungen

Die Universität der Bundeswehr München ist erneut für die vorbildliche Abwicklung von Berufungsverfahren ausgezeichnet worden. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat ihr für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zuerkannt. Die Universität der Bundeswehr München hat damit als erste Universität mit Sitz in Bayern das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen. Inhaber des DHV-Gütesiegels ist sie bereits seit dem 9. Dezember 2015.

Nach Einschätzung des DHV hat sich das Berufungsverfahren an der Universität der Bundeswehr München nochmals deutlich verbessert. Unverändert werde auf Seiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die sehr gute Verhandlungsatmosphäre besonders wertgeschätzt. Eine weiterhin nahbare Hochschulleitung sowie eine kontinuierlich an Problemlösungen arbeitende Verwaltung mit starker Serviceorientierung hätten daran einen wesentlichen Anteil. Die rundum erfolgreiche Berufungspolitik lasse sich auch daran ablesen, dass die Universität der Bundeswehr München in drei von vier Fällen die Erstplatzierte oder den Erstplatzierten auf einer Berufungsliste auch tatsächlich gewinnen kann. Die Erfolgsquote bei Bleibeverhandlungen sei mit 81,8 Prozent "hervorragend", so der DHV.

"Das DHV-Gütesiegel hat die interne Auseinandersetzung mit den Zielen der Universität in Berufungsverfahren beflügelt. Es hat dazu beigetragen, dass bei den Verhandlungen eine noch stärkere Betonung der Willkommenskultur und eine noch intensivere Befassung mit den individuellen Wünschen der Rufinhaberinnen bzw. Rufinhaber praktiziert wird", erklärte die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Professorin Merith Niehuss.

Ein besonderes Lob spendete der DHV der Universität der Bundeswehr München dafür, dass sie der Empfehlung aus dem Jahr 2015 gefolgt sei und mit der Einrichtung eines Berufungsportals mit einem Berufungsmonitor  die Verfahrenstransparenz weiter steigere. Sehr zu begrüßen sei zudem, dass generell auch Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren einen persönlichen Gesprächstermin bei der Hochschulleitung erhielten. Positiv sei, dass Ausstattungszusagen inzwischen häufiger auf fünf statt auf drei Jahre befristet würden. Auch die Neueinführung eines zweimal im Jahr stattfindenden "Welcome Day" für alle neu Beschäftigten an der Universität der Bundeswehr München stehe für gelebte Willkommenskultur und finde bei allen Beteiligten großen Anklang.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungsbedarf. So könnten bestehende Fort- und Weiterbildungsangebote noch stärker auf die individuellen Weiterbildungswünsche der Neuberufenen zugeschnitten werden.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:           
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel.html

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José Carreras Leukämie-Stiftung ist "Wissenschaftsstiftung des Jahres“

Die gemeinnützige José Carreras Leukämie-Stiftung ist diesjährige Trägerin des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und der Stifterverband gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der elften "Gala der Deutschen Wissenschaft" am  8. April 2019 in Berlin dem Stiftungsgründer überreicht.

Die Stiftung wurde 1995 vom spanischen Tenor und Weltstar José Carreras nach eigener überwundener Leukämieerkrankung ins Leben gerufen. Sie fördert wichtige Struktur- und Forschungsprojekte sowie soziale Hilfsangebote und Rehabilitationsmaßnahmen, die Leukämiepatientinnen und –patienten und ihren Angehörigen zugutekommen. Bislang hat die Stiftung mehr als 220 Millionen Euro an Spenden für den Kampf gegen Leukämie und andere schwere Blut- und Knochenmarkserkrankungen eingeworben. Davon wurden mehr als 1.200 Projekte finanziert. Wesentlichen Anteil daran hat die José Carreras Gala, die im Dezember 2019 bereits zum 25. Mal live im Fernsehen übertragen werden wird. An der Seite von José Carreras sammeln hier internationale und nationale Stars Spenden für die Stiftung.

Zu den dadurch ermöglichten Förderschwerpunkten der Stiftung gehören der Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen sowie die Erforschung von Leukämie und ihrer Heilung. Die José Carreras Leukämie-Stiftung pflegt Kooperationen mit Universitätskliniken aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Stipendien und fördert den wissenschaftlichen Austausch durch Workshops und Kongresse.

"José Carreras hat aus eigener Betroffenheit ein Engagement entwickelt, das das Leben vieler Leukämiekranker verbessern und retten kann. Seine Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Leukämie-Forschung. Ihr Einsatz ist zupackend und vorbildlich: Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass neue Wege in Diagnostik und Therapie beschritten werden. Für den Startenor und die Stiftung ist der Kampf gegen den Blutkrebs zur Lebensaufgabe geworden. Das Ziel, das viele andere motiviert und inspiriert, lautet: ,Leukämie muss heilbar sein - immer und für jeden'", heißt es in der Auszeichnungsbegründung von DUS und Stifterverband. Mit ihrem Engagement habe die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.

Weitere Informationen zur Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung gibt es unter:
https://www.carreras-stiftung.de/

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Startschuss für die nächste Runde

Die Initiative Pro Recyclingpapier sucht erneut die recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Hochschulen mit über 5.000 Studierenden sind bis zum 31. März 2019 zum vierten Mal aufgerufen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen.

Der Papieratlas 2018 würdigt alle teilnehmenden Hochschulen für die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und stellt die ökologischen Einspareffekte in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen anschaulich dar. Die Sieger in den Kategorien "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule", "Aufsteiger des Jahres" und "Mehrfachsieger" werden im Herbst 2019 im Bundesumweltministerium ausgezeichnet.

Der Papieratlas steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Kooperationspartner des Hochschulwettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.
Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:
www.papieratlas.de

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Karriere


Im Schnitt 11,9 Überstunden pro Woche im Mittelbau

Mittelbauangestellte überschreiten ihre vertragliche Wochenarbeitszeit um durchschnittlich knapp 11,9 Stunden, die in der Regel nicht vergütet werden. Das geht aus einer Sonderauswertung der Wissenschaftlerbefragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem Jahre 2016 hervor, die in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" erschienen ist. Prädocs, die häufiger Teilzeitstellen haben und deren vertragliche Arbeitszeit im Schnitt knapp 30 Wochenstunden beträgt, leisten demnach durchschnittlich 13,4 Überstunden pro Woche. Postdocs, die häufiger Vollzeitstellen haben und deren Arbeitsverträge im Schnitt 37 Wochenstunden vorsehen, kommen dagegen durchschnittlich auf zehn Überstunden pro Woche. Diese Zahlen liegen deutlich über denen der Gesamtbevölkerung, die im Schnitt 3,9 Überstunden pro Woche anhäuft. In der Wissenschaft scheint sich der "Nachwuchs" damit an den Professorinnen und Professoren zu orientieren, die laut DZHW-Befragung durchschnittlich 55 Wochenstunden arbeiten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Karriereziel "Professur" leisten der DZHW-Befragung zufolge die meisten Überstunden - durchschnittlich 14,4 wöchentliche Überstunden in der Prädoc-Phase und 12,1 Stunden in der Postdoc-Phase. Für diejenigen, die in der Postdoc-Phase in der Wissenschaft verbleiben, ist das Karriereziel Professur besonders signifikant und macht, verglichen mit anderen Karrierezielen, einen Unterschied von über drei Wochenstunden Mehrarbeit aus.
https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/knapp-zwoelf-ueberstunden-pro-woche-sind-ueblich-1455/

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Neue Runde für Professorinnen-Programme

Um weitere exzellente Wissenschaftlerinnen für Spitzenpositionen zu gewinnen, hat die Helmholtz-Gemeinschaft eine neue Ausschreibungsrunde für zwei Förderinstrumente gestartet.

Das Programm "Förderung der Erstberufung exzellenter Wissenschaftlerinnen (W2/W3)" unterstützt Frauen bei der ersten Berufung auf eine W2- oder W3-Professur gemeinsam mit einer Universität. Ziel des Programms ist es, qualifizierten Kandidatinnen auf einer frühen Karrierestufe den Schritt zu einer Etablierung als Professorin zu erleichtern. Der Förderumfang beträgt sowohl für W2- als auch für W3-Professuren bis zu eine Million Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren (200.000 Euro p.a.).

Mit dem Instrument "Helmholtz Distinguished Professorship - Förderung der Rekrutierung internationaler Spitzenwissenschaftlerinnen (W3)" unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft zudem die Berufung einer Spitzengruppe erfahrener Wissenschaftlerinnen auf W3-Niveau. Der Förderumfang in diesem Programm beträgt 600.000 Euro pro Wissenschaftlerin und Jahr und wird langfristig gewährt. Zielgruppe sind international renommierte Wissenschaftlerinnen, die an einer ausländischen Einrichtung forschen. Das können auch Wissenschaftlerinnen deutscher Nationalität sein, die seit einigen Jahren im Ausland tätig sind.
Weitere Informationen:
https://www.helmholtz.de/aktuell/aktuelle_ausschreibungen/

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit unterstützt Forderung nach Digitalpakt für Hochschulen

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Januar gefragt, ob sie die Forderung der Hochschulrektorenkonferenz nach einem Digitalpakt für Hochschulen unterstützen. 60 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 40 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Unbedenkliche Zusammenarbeit mit Facebook?

Die Finanzierung eines Instituts für Ethik in der Künstlichen Intelligenz durch Facebook an der Technischen Universität München bewegt die Gemüter. Halten Sie die Zusammenarbeit mit dem US-Konzern für unbedenklich?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Eingangsbesoldung Baden-Württemberg

(Uf.) Das Ministerium für Finanzen in Baden-Württemberg hat beschlossen, rund 210 Millionen Euro an Beamtinnen und Beamte sowie Richterinnen und Richter auszuzahlen, um die verfassungswidrige Absenkung der Eingangsbesoldung in den Jahren 2013 bis 2017 auszugleichen. Die von 2013 bis 2017 verringerte Absenkung der Eingangsbesoldung für W1-Professuren um acht Prozent für drei Jahre ist durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018 (vgl. Newsletter 12/2018) notwendig geworden.

Das Land Baden-Württemberg verzichtet jedoch darauf, die Verjährung für die Jahre 2013 und 2014 geltend zu machen, so dass unabhängig davon, ob Widerspruch gegen die Besoldung eingelegt oder ein Antrag auf Rückzahlung gestellt wurde oder nicht, die abgesenkten Beiträge für die Jahre 2013 bis 2017 vollständig zurückgezahlt werden. Die Nachzahlung soll voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals 2019 erfolgen. Damit wird die vom Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband immer wieder kritisierte Ungleichbehandlung von W1-Professorinnen und -Professoren nunmehr beseitigt.

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Quelle: istockphoto.com

Fristlose Kündigung von Professorin aufgehoben

Das Düsseldorfer Landesarbeitsgericht hat die fristlose Kündigung einer Professorin der Hochschule Niederrhein aufgehoben. Die Vorwürfe gegen die Hochschullehrerin rechtfertigten die Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht oder seien bereits durch Abmahnungen verbraucht, befand das Gericht am 23. Januar 2019, nachdem ein zwischenzeitliches Güterichterverfahren zwischen Klägerin und Hochschule gescheitert war (vgl. Newsletter 12/2018). Auch die parteipolitische Ausrichtung der Professorin, die bei der letzten Bundestagswahl für die AfD in Schleswig-Holstein als Kandidatin angetreten war, rechtfertige keine Kündigung. Kurz vor der Wahl hatte sie einen Raum der Hochschule für eine Veranstaltung nutzen wollen. Dies hatte ihr die Hochschule untersagt.

Die Hochschule hatte zudem vor allem die Nebentätigkeit der Professorin als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin moniert. Die sei aber jahrelang bekannt gewesen und toleriert worden, so das Gericht, das eine Revision zum Bundesarbeitsgericht nicht zuließ (Az.: 7 Sa 370/18).
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/gericht-hebt-kuendigung-von-professorin-auf-1440/

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Brexit und verbeamtete Briten in Deutschland

(Ra.) Der ursprünglich für den 29. März 2019 geplante Brexit rückt in greifbare Nähe. Der Brexit hat zur Folge, dass alle in Deutschland als Beamtinnen und Beamte beschäftigten Briten, die nicht auch über eine Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Staates verfügen, von Gesetzes wegen aus dem deutschen Beamtenverhältnis entlassen werden.

Diese Rechtsfolge ist jedoch inzwischen durch das eigens geschaffene "Gesetz zur Änderung des Beamtenstatusgesetzes und Bundesbeamtengesetzes sowie weiterer dienstrechtlicher Vorschriften" abgemildert worden. Danach können Beamtinnen und Beamte mit britischem Pass ihren beamtenrechtlichen Status beibehalten, wenn ihre Dienstherren bis zum Tag des Brexits im Wege einer Ausnahmeentscheidung gemäß §§ 31 Abs. 1 Nr. 1, 7 Abs. 3 BBG (Bundesbeamte) bzw. §§ 22 Abs. 1 Nr. 1, § 7 Abs. 3 Nr. 1 u. 2 BeamtStG (Landesbeamte) feststellen, dass ein dringendes dienstliches Interesse bzw. Bedürfnis oder andere gewichtige Gründe für die Verbeamtung bestehen.

Auch wenn derzeit immer noch unklar ist, zu welchem Zeitpunkt genau der Brexit vollzogen wird und welche Austrittsabkommen bzw. Übergangsvereinbarungen zwischen der EU und Großbritannien letztendlich vereinbart werden, empfiehlt es sich, dass in Deutschland verbeamtete Britinnen und Briten schnellstmöglich an ihre Hochschulleitungen herantreten und die für die Aufrechterhaltung des Beamtenstatus notwendige Ausnahmeentscheidung beantragen.

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Personalia


Foto: DFKI

Neue Vorsitzende der Geschäftsführung

Professorin Jana Koehler von der Hochschule Luzern ist seit 1. Februar 2019 neue Vorsitzende der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Die Informatikerin folgt Professor Wolfgang Wahlster.

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Foto: privat

Erwin-Niehaus-Preis

Professorin Kathrin Reetz von der Universitätsklinik der RWTH Aachen wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Alzheimer-Krankheit ausgezeichnet. Die Medizinerin erhält den mit 50.000 Euro dotierten Erwin-Niehaus-Preis der "Alzheimer Forschung Initiative" am 15. Februar 2019 in Düsseldorf.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im März und Anfang April 2019

Mitarbeitergespräche führen
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 7./8. März 2019
Donnerstag 10:00 - Freitag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=48

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mannheim, Freitag, 8. März 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=17

Die schriftliche Prüfung
Bonn, Dienstag, 12. März 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=29
 

Karriere und Berufung
Mannheim, Dienstag, 19. März 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=2

Stressmanagement
Berlin, Dienstag, 19. März 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=51

E-Klausuren
Bonn, Dienstag, 19. März 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=77

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Bremen, Mittwoch/Donnerstag, 20./21. März 2019
Mittwoch 10:00 - Donnerstag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=47

Medientraining für Wissenschaftler
Tutzing bei Starnberg, Freitag-Sonntag, 22.-24. März 2019
Freitag 16:00 - Sonntag 13:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=81

Leitung und Organisation
Bonn, Dienstag, 26. März 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=44

Science in plain English
Berlin, Mittwoch/Donnerstag, 27./28. März 2019
Mittwoch 10:00 - Donnerstag 16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=82

Einführung neuer Studiengänge
Bonn, Donnerstag, 28. März 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=64

Konfliktmanagement an der Hochschule
Hamburg, Mittwoch/Donnerstag, 3./4. April 2019
Mittwoch 10:00 - Donnerstag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=49

Veranstaltungsorganisation an der Hochschule
Berlin, Donnerstag, 4. April 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=67

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 4./5. April 2019
Donnerstag 10:00 - Freitag 16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=72

Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Hamburg, Dienstag/Mittwoch/, 9./10. April 2019
Dienstag 10:00 - Mittwoch 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=80

https://www.dhvseminare.de/naechste_termine

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
www.dhvseminare.de

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Termine


Bildungsmesse didacta

(Uf.) Im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln findet der Hochschultag am 21. Februar 2019 zum Thema "Digitalisierung an Hochschulen: Lösungsansätze und Problemfelder" statt. Ab 10.30 Uhr erfolgt in Halle 8 der Koelnmesse GmbH eine spannende Podiumsdiskussion zu diesem aktuellen Thema. Bei Interesse finden Sie Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter:
www.didacta.de/didacta-messe-aktionen
.

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DHV und Wissenschaftliche Buchgesellschaft

(Gü.) Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron
Donnerstag, 14. März 2019, 19:00 Uhr DHV, Rheinallee 18-20, Bonn

Lesung mit Günter Müchler

Aus dem Nichts kommend, stieg der Korse Napoleon Bonaparte zum Ersten Konsul auf. In seinem neuen Buch zeigt Günter Müchler einen genialen Revolutionär auf dem Kaiserthron - zwischen Macht und Ohnmacht. Die sprachgewaltige Erzählung eines unglaublichen Lebens!

"Ein ganz neuer Napoleon." Ulrich Wickert

Günter Müchler ist passionierter Frankreichkenner und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Französischen Revolution und Napoleon. Bis 2011 war er Programmdirektor von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.

Eintritt: 8,- Euro/ Mitglieder DHV/wbg: 6,- Euro

Eine Kooperationsveranstaltung von DHV und wbg

Bitte Anmeldung bis 3. März, Teilnehmerzahl begrenzt:
Veranstaltung@wbg-wissenverbindet.de
Stichwort: Napoleon in Bonn
oder per Telefon 06151 3308 190
https://www.wbg-wissenverbindet.de/13983/napoleon

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Ingenieurwissenschaften

Mit Beiträgen von Lamia Messari-Becker, Peter Burggräf, Gerhard Müller, Marc Kraft u. a.

Weiter Beiträge:

Standpunkt: Judith Simon

Georg Rudinger/Thomas Krüger: Ergebnisse des Minister- und Rektorenrankings

Hubert Detmer: Die Zielvereinbarung anlässlich von Besoldungsverhandlungen
Versuch einer Typologie

Wolfgang Braungart: Literaturwissenschaftlicher Gewissensspiegel

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
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DHV-Ticker


DHV befragt Mitglieder

Für den Deutschen Hochschulverband (DHV) ist es sehr wichtig, die Meinung seiner Mitglieder zu kennen, damit er sich gezielt weiterentwickeln und verbessern kann. Daher führt der DHV eine Mitgliederbefragung durch. Von seinen Mitgliedern will der Verband erfahren und lernen, wie er seine Arbeit optimieren kann. Alle DHV-Mitglieder erhalten am 18. Februar 2019 per Mail eine Einladung zur Teilnahme an der Befragung.

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Foto: uni-bonn.de

Neues Ehrenmitglied

Professor Peter Scholze ist am 14. Februar 2019 in Bonn zum neuen Ehrenmitglied des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) ernannt worden. Der DHV würdigte Scholze als einen Ausnahmewissenschaftler, der die mathematische Forschung geprägt habe. Er habe sich durch brillante Forschungsleistungen um die Wissenschaft und die deutsche Universität verdient gemacht.

Scholze wurde 2012 mit nur 24 Jahren als bundesweit jüngster W3-Professor an das Hausdorff-Zentrum für Mathematik der Universität Bonn berufen und ist seit Juli 2018 zugleich Wissenschaftlicher Direktor am Bonner Max-Planck-Institut für Mathematik. Für seine wegweisenden Forschungen im Schnittfeld von Zahlentheorie und algebraischer Geometrie hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 2018 wurde er beim Internationalen Mathematikerkongress in Rio de Janeiro mit der "Fields-Medaille", dem "Nobelpreis für Mathematik", geehrt.

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Neuwahl DHV-Gruppe Saarbrücken

(Uf.) Die Neuwahl der DHV-Vertreter an der Universität des Saarlandes (UdS) hat am 5. Februar 2019 stattgefunden. Dabei sind Professor Volkmar Helms (Bioinformatik) und Professor Joachim Rudolph (Systemtheorie und Regeltechnik) für die Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät wiedergewählt worden. Gleiches gilt für Professor Rainer Kleinertz (Musikwissenschaft) und Professor Dietrich Klakow (Spoken Language Systems) für die Philosophische Fakultät, Professor Peter H. Schmidt (Rechtsmedizin) für die Medizinische Fakultät und Professor Mark Groves (Mathematik) für die Fakultät für Mathematik und Informatik.

Als neue DHV-Vertreterinnen der UdS sind außerdem Professorin Tanja Michael (Klinische Psychologie und Psychotherapie) für die Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft sowie Professorin Annette Guckelberger (Öffentliches Recht) für die Rechtswissenschaftliche Fakultät gewählt worden. Nicht mehr zur Wahl stand Professor Stephan Weth (Deutsches und Europäisches Prozeß- und Arbeitsrecht sowie Bürgerliches Recht).

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Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Foto: istockphoto.com

"Hans" als häufigster Professorenvorname

Der häufigste deutsche Professorenvorname lautet "Hans“. Das hat eine Auswertung des "Hochschullehrerverzeichnis 2018" durch das Magazin "Zeit Campus" ergeben. Der erste weibliche Vorname findet sich auf Platz 62: "Susanne" kommt 212 Mal vor.

Unter den rund 62.000 verzeichneten Vornamen kommt "Hans" 2.109 Mal vor, unterschiedliche Schreibweisen und Doppelnamen (etwa Hans-Dieter und Hanns) wurden zusammengezählt. Auf Platz zwei der häufigsten Professorenvornamen steht "Klaus" (1.566), den dritten Platz belegt der Name "Peter" (1.509), "Wolfgang" (1.445), "Michael" (1.423) und "Thomas" (1.303) folgen.
https://www.zeit-verlagsgruppe.de/presse/2019/02/hans-klaus-und-peter-sind-die-haeufigsten-professoren-vornamen/

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Anglizismus des Jahres

"Gendersternchen" ist der "Anglizismus des Jahres". Eine Jury rund um den Sprachwissenschaftler Professor Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin hat damit zum neunten Mal ausdrücklich "den positiven Beitrag des Englischen zur Entwicklung des deutschen Wortschatzes" gewürdigt. Das Wort "Framing" wurde als Publikumsliebling gewählt. "Nice" erhielt den "Sonderpreis gesprochene Sprache".

Überzeugt hat die Jury an Gendersternchen zum einen die zentrale Bedeutung, die es in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem umstrittenen Thema der sprachlichen Gleichbehandlung aller Geschlechter einnehme. Zum anderen zeige die Geschichte des Wortes, dass die Entlehnung von Wörtern kein passiver Prozess sei, sondern dass Sprachgemeinschaften das entlehnte Wortgut produktiv zur Bildung neuer Wörter nutzten.

Das Wort ist laut Jury eine "klare Bereicherung des deutschen Wortschatzes", denn ob man den eingeschobenen Asterisk und die Absichten dahinter gutheiße oder nicht, darüber reden müsse die Sprachgemeinschaft – und das Wort Gendersternchen stelle einen gut verständlichen Ausdruck dafür bereit.

Bisherige "Anglizismen des Jahres" waren leaken (2010), Shitstorm (2011), Crowdfunding (2012), die Nachsilbe -gate (2013), Blackfacing (2014), Refugees Welcome (2015), Fake News (2016) und Influencer (2017).
http://www.anglizismusdesjahres.de/anglizismen-des-jahres/anglizismen-des-jahres-adj-2018/

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik!
Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Der Februar steht bei uns thematisch voll und ganz unter dem Motto: Portugal. Das Team des Bayer Weinkellers hat einen Weiß- und vier Rotweine ausgewählt, die wir Ihnen als unsere aktuellen Aktionsweine Februar präsentieren dürfen. Der 2015er Quinta de Bons-Ventos vom Weingut Quinta da Boavista ist aktuell unser Wein des Monats. Er ist einer der beliebtesten Weine unseres Weinkellers. Er ist würzig, intensiv und von weicher Säure. Kurzum eine echter Bestseller. Wir bieten diesen Wein in der attraktiven 5+1 Aktion für unsere Dinner & more Card Inhaber an.

Weiter geht es am 15. Februar 2019 mit der offenen Weinprobe zum Thema Portugal. Wir stellen Ihnen in der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr in unserem Weinkeller 29 Weine vor, die Sie dort nach Lust und Laune verkosten und auf Herz und Nieren prüfen können. Eintrittskarten für die offene Weinprobe gibt es in unserem Ticketshop unter https://shop.ticketpay.de/ADKNYGRD. Der Eintritt von 20 Euro pro Person wird rückerstattet, wenn am Tag der Probe ein Auftrag von mehr als 200 Euro erteilt wird. Beachten Sie auch unsere "Happy Hour" von 16.00 bis 17.00 Uhr. In dieser Zeit kostet der Eintritt 18 Euro. Dieser Betrag wird bei einem Einkauf ab 180 Euro zurückerstattet.

Und last but not least beginnt im Februar auch unsere diesjährige Gourmetreisesaison. Wir starten - wie könnte es auch anders sein - mit einem kulinarischen Stop in Portugal. Unser Küchenteam hat ein einzigartiges 5-Gang-Menü für Sie zusammengestellt, welches von einer wunderbaren Weinauswahl unseres Sommeliers begleitet wird. Am 22. Februar 2019 ab 18.30 Uhr können Sie dieses kulinarische Highlight im Kasino Leverkusen genießen.
Weitere Information und Tickets erhalten Sie unter:
https://shop.ticketpay.de/FI7TBF70

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) Sonderkonditionen 2019/2020

In nahezu allen Dorint Hotels & Resorts stehen Ihnen als DHV-Mitglied auch in diesem Jahr Sonderkonditionen für Individualreisen zur Verfügung, die Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen Ihrer jeweiligen Universität, Hochschule oder Institution in Anspruch nehmen können.

- www.hochschulverband.de aufrufen,
- auf Sponsoren & Kooperationen klicken,
- auf Kooperationspartner klicken,
- Dorint Hotels & Resorts auswählen.

Eine übersichtliche Liste aller Hotels und Preise steht Ihnen hier zur Verfügung.

Ihre Zimmerreservierung kann telefonisch direkt im jeweiligen Hotel erfolgen oder über unsere zentrale Buchungshotline Tel. +49 221 48567-444 oder Sie buchen einfach online via Buchungslink:

https://www.dorint.com/de/deutscher-hochschulverband/

den Sie ganzjährig unter BUSINESS TRAVEL finden.

HERZLICH WILLKOMMEN in Ihren Dorint Hotels & Resorts.

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Stellaris Apartment Hotel - NEUERÖFFNUNG in 3. Quartal 2019
Wohnen ohne Konventionen - Smart, chic and cosy

Smart, chic and cosy - Ihr Zuhause im Stellaris

Sie suchen eine Wohnung in München? Ein Privatzimmer? Ein Hotel? Für einen Tag? Einige Wochen oder gar Monate? Verlassen Sie die Grenzen des Üblichen und entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Wissenschaftscampus "Galileo - Neue Mitte Garching" bietet das Stellaris Apartment Hotel "Micro-Living mit Macro-Service" - die hybride Art zu Wohnen für Menschen, die im Leben wie bei der Arbeit Konventionen hinter sich lassen und Horizonte überschreiten.

Leben und Denken "out of the box"

Hier paaren sich Gemütlichkeit mit Funktionalität, die Privatheit eigener vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, modernes Ambiente mit der Nähe zur Natur und Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in die Welt.

Square Meters und Share Meters

Die 159 Gästezimmer - darunter verschiedene Suiten - sind mit allem ausgestattet, was Sie zum Leben und Arbeiten brauchen. Reisen Sie also gerne mit leichtem Gepäck - auch wenn Sie länger bleiben möchten. Von der voll ausgestatteten Kitchenette, über Bettwäsche- und Handtuchservice bis zu Pflegeutensilien im Bad ist alles da. Neben Ihren privaten "Square Meters" stehen Ihnen unsere "Share Meters" zur Verfügung - eine gemeinschaftlich genutzte Living Area mit gemütlichem Lounge Mobiliar und Billardtisch, einer begrünten Terrasse, einer Bar und einem Frühstücksangebot, das ebenso viel Wert auf Nachhaltigkeit und Gesundheit legt, wie unser gesamtes Konzept.

Plug in and live - einziehen und wohlfühlen - wir freuen uns auf Sie!

Stellaris Apartment Hotel
Walter-von-Dyck-Straße 16
85748 Garching
Telefon: +49 89 614 25 061
E-Mail: verkauf@stellaris-apartment.de
Web: www.stellaris-apartment.de

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DHV und Courtyard by Marriott München Garching

(Gü.) HIER TRIFFT DIE FORSCHUNG AUF WIRTSCHAFT

Das Courtyard by Marriott München Garching mit seinen 256 hellen und modernen Zimmern ist das Herzstück der neuen Mitte auf dem Garchinger Forschungscampus in München.

Es liegt nahe der Allianz Arena, äußerst verkehrsgünstig auf halben Weg zwischen dem Münchener Flughafen und der bayerischen Landeshauptstadt, nahe der A9, und ist mit der U-Bahn direkt mit der Münchner Innenstadt verbunden.

VERANSTALTUNGEN

Der mit Tageslicht durchflutete, im Hotel gelegene Tagungsraum bietet mit seiner Fläche von 106qm den idealen Rahmen für Ihre Tagungen, Konferenzen und Seminare. Planen Sie Größeres? Das im selben Gebäude und direkt mit dem Hotel verbundenen Konferenzzentrum bietet fast unendliche Möglichkeiten für Veranstaltungen jeglicher Art.

"THE FACULTY" RESTAURANT, BAR, LOUNGE

Begeben Sie sich auf eine kulinarische Riese zu den unterschiedlichsten Fakultäten dieser Welt. Von regionalen bis internationalen Gerichten über saisonale Highlights und ausgewählten Drinks, getreu dem Motto: "Be smart, think clever, eat and drink at THE FACULTY", dem Restaurant im Courtyard by Marriott München Garching

Den Gästen stehen ausreichend Tiefgaragenplätze zur Verfügung und das hauseigene Fitnesscenter ist rund um die Uhr zugänglich.

Ihr Kontakt vor Ort:
David Buske
Director of Sales
0171 815 63 88
david.buske@courtyard-garching.de
und besuchen Sie uns unter:
https://www.marriott.de/hotels/travel/muccg-courtyard-munich-garching/

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) DHV-Seminar: Krisenmanagement an Hochschulen

Ob Gewalttat oder Naturkatastrophe - viele Zwischenfälle können den Regel- und Lehrbetrieb an Hochschulen stören oder gar zum Erliegen bringen. In solchen Situationen sind kurze Reaktionszeiten gefordert, wenn neben den eigentlichen ereignisbezogenen Maßnahmen auch Studierende wissen wollen, wie es weitergeht und die Presse drängt.

Szenarien gibt es schier unendlich: IT-Ausfall in der Prüfungsphase, Vergewaltigung auf dem Campus, Amoklauf, Gebäudeausfall nach einem Brand, Hochwasser ...

Ein funktionierendes Krisenmanagement umfasst nicht nur vordefinierte Alarmierungs- und Funktionsstrukturen, Maßnahmenkataloge und vorbereitete Pressemeldungen, sondern z.B. auch Mitarbeiterschulungen. Ein Einblick in die Thematik gibt das DHV-Seminar Risiko-& Krisenmanagement:

Risiko- & Krisenmanagement an Hochschulen
- Notfälle & Krisen an Hochschulen
- Identifikation und Entschärfung von Angsträumen auf dem Campus und in Gebäuden
- gesetzliche Grundlagen
- Krisenmanagement in einer Hochschule

Dienstag., 28. Mai 2019
Wissenschaftszentrum Bonn

Anmeldung & Infos:
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=69

*** www.Jastrob.de *** 

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DHV und co.Tec

(Gü.) co.Tec auf der didacta in Köln (19. - 23. Februar)

Rund 100.000 Besucher werden auf der didacta 2019 in Köln erwartet - natürlich ist auch die co.Tec auf der weltweit größten Bildungsmesse vertreten. Wenn es um Digitalisierung oder um die Hardware- und Software-Ausstattung der Schulen und Hochschulen geht, ist die co.Tec der Ansprechpartner. Vor Ort erhalten Sie eine umfassende Microsoft-Beratung zu aktuellen Themen wie Office 365, FWU, Lizensierungen oder zum Thema Tabletklasse. Sprechen Sie direkt mit den Firmenvertretern von HP, Adobe, der ALSO oder Magix. Besuchen Sie die co.Tec vom 19. - 23. Februar 2019 auf der didacta in Köln und lassen Sie sich persönlich am Stand beraten: Halle 6 | Stand C 011 

Der co.Tec-Stand wird in diesem Jahr wieder integriert in den Gemeinschaftsstand "Bündnis für Bildung (BfB)". Dieses Bündnis hat sich als gemeinnütziger Verein zum Ziel gesetzt, den digitalen Wandel beim Lehren und Lernen zu unterstützen. Als Mitglied des BfB nutzt die co.Tec die Workshopfläche für zwei interessante Vorträgen zum Thema Digitalisierung in der Bildung. Schauen Sie vorbei!

Dienstag, 19.02.2019, 12:15 Uhr, am BfB-Stand in Halle 6:
"Digitale Schultasche mit Microsoft OneNote und Surface GO" - Stefan Malter, Medientrainer, Dozent und Autor 
Inhalte: Handlich, leicht, mobil: Das Surface Go von Microsoft ist ein verlässlicher Begleiter für Lehrer und die verschiedensten Anforderungen im Schulalltag.

Freitag, 22.02.2019, 10:45 Uhr, am BfB-Stand in Halle 6:
"Digitalisierung und Schule: Verbreitung, Möglichkeiten und Chancen" - Daniel Steinert, YouTuber und Blogger
Inhalte: Alle Welt spricht von der Digitalisierung in den Schulen. Doch was heißt das? Reicht es jeden Klassenraum mit neuen PCs, die Schulen mit WLAN und die Schüler mit Tablets auszurüsten? In diesem Vortrag geht es um die weitreichende mögliche Veränderung durch die Digitalisierung in Schulen und ein mögliches Umsetzungskonzept.

Mitglieder des DHV können bei der co.Tec das ganze Jahr über vergünstigt einkaufen: Einfach über den folgenden Link registrieren: https://www.cotec.de/registrierung-hochschulverband und richtig sparen.

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DHV und alumni-clubs.net

(Gü.) 24. acn Konferenz 08.-10.05.2019 an der Universität Würzburg
Forum für Alumni-Management, Career Service, Fundraising und Social Media

Die größte themenübergreifende Veranstaltung zum universitären Beziehungsmanagement im deutschen Sprachraum inklusive Vernetzungstreffen der Forscher-Alumni-Beauftragten mit Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und anderen europäischen Ländern. Anmeldung und Informationen unter www.alumni-clubs.net.

alumni-clubs.net ist der DACH-Verband der Alumni-Organisationen im deutschsprachigen Raum und repräsentiert Hochschulen, Alumni-Vereine, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, universitäre Fördergesellschaften oder hochschulnahe Institutionen. alumni-clubs.net vernetzt im deutschsprachigen Raum das für die Beziehungspflege wichtige Alumni-Management mit den Feldern Career Service und Fundraising sowie Marketing und Kommunikation. Dies erfolgt im internationalen, vor allem aber im europäischen Austausch. Zurzeit sind ca. 300 Alumni-Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum (D-A-CH) Mitglieder bei alumni-clubs.net. Mehr als 550 Institutionen sind im Internetverzeichnis des Verbands registriert.

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DHV und a&o Hostels

(Gü.) a&o Hostels: #BessserAlsEinLuxushotel - günstig & zentral Europa entdecken

Aufregende Metropolen zu bereisen, muss nicht teuer sein. Europas größte Hostelkette a&o Hostels hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen - vor allem jungen Menschen mit kleinem Budget - das Reisen zu ermöglichen. Mit Preisen ab zehn Euro pro Nacht sind Ziele wie Venedig, Prag, Berlin oder Amsterdam kein unerfüllbarer Traum mehr. Derzeit bietet die Budgetkette insgesamt 33 Häuser in 21 europäischen Städten und sechs Ländern an. Ab Herbst 2019 wird a&o auch in Warschau und Budapest vertreten sein - zentral, günstig und in modernem Look. Gratis Highspeed-WLAN, 24h-Service und Snack-Bar gehören zur Standardausstattung. In einem Zeitungsartikel vom September vergangenen Jahres lobt auch die New York Times das Konzept:
https://www.nytimes.com/2018/09/19/travel/venice-hotels.html

Auf Grund der zentralen Lage und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses gelten die a&o Hostels unter Stadtentdeckern schon lange als attraktive Wahl. Auch Gruppen kommen gerne zu a&o. Die Berliner Kette hat sich auf Studien- und Klassenfahrten spezialisiert und bietet ein breites Serviceangebot sowie Rabatte für Gruppen ab zehn Personen.
http://www.aohostels.com

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DHV und Fundraiser-Magazin

(Gü.) Spenden und Unternehmenskooperationen im Blickpunkt von Hochschulen

Unternehmenskooperationen haben für Hochschulen eine immer größere Bedeutung. Das Fundraiser-Magazin veranstaltet aus diesem Grund am 21. und 22. Februar 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main ein Internationales Fundraising-Symposium zu diesem Thema. Internationale und nationale Experten werden ihr Wissen an Profis aus Non-Profit-Organisationen, Hochschulen und Stiftungen weitergeben. Im Vordergrund wird der praktische Erfahrungsaustausch zu allen Facetten dieses Themas stehen. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Etwas regionaler geht es bei den Fundraisingtagen am 28. Februar 2019 an der Hochschule München, am 21. März 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen und am 9. April 2019 im Bernhäuser Forst bei Stuttgart zu. Dafür ist das Programm deutlich breiter aufgestellt. Neben dem Thema Unternehmenskooperation geht es hier auch um Strategieentwicklung, Spenderbindung, Online-Fundraising und verschiedenste Methoden und Ideen, um Förderer für die gute Sache zu begeistern. Gemeinnützige Organisationen und öffentliche Körperschaften profitieren hier vom Praxiswissen erfahrener Referenten und deutlichen Frühbucherrabatten.

http://www.fundraising-symposium.de
http://www.fundraisingtage.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Wiltrud Christine Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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