DHV-Newsletter 4/2019

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


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Mehr Mut zur Reform

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) mahnt in einem Forderungskatalog zur Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems mehr Mut zum Diskurs und zur Veränderung an. Es gelte u.a., den Einsatz von Metriken in der Leistungsbewertung zurückzudrängen. "In der Wissenschaft muss wieder mehr inhaltlich beurteilt und weniger gezählt werden", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. Die Voraussetzung für Forschung durch eingeworbene Drittmittel dürfe nicht mit der Forschung selbst verwechselt werden. Ebenso wenig könne die gegenwärtige Fixierung auf Publikationszahlen und Zitationsindizes eine inhaltliche Bewertung von Veröffentlichungen ersetzen.

Eine kluge Wissenschaftspolitik dürfe sich nicht fortlaufend von Nützlichkeitserwägungen leiten lassen und müsse die Balance zwischen der Förderung von angewandter Forschung und Grundlagenforschung wahren. "Anstatt die Wissenschaft in eine permanente Antragshektik zu versetzen, sollte die Politik vermehrt kreative Denk- und Arbeitsprozesse ermöglichen. Der Mut zum Risiko, abseits des Mainstreams zu forschen, muss sich lohnen", betonte der DHV-Präsident. "Hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen durch den Ausbau der Einzelförderung Mittel erhalten, um Forschungen ohne inhaltliche Vorgaben vorantreiben zu können."

Innerhalb aller Bildungssektoren müsse es generell wieder um die Rückgewinnung und Gewährleistung höchster Leistungsstandards gehen. "Die Notenvergabe in Schulen und Hochschulen muss wieder das komplette Bewertungsspektrum abdecken. Das Abitur muss durch Vereinheitlichungen und bessere Absprachen unter den Ländern gestärkt und wieder zu einem aussagekräftigen Nachweis der tatsächlichen Hochschulzugangsbefähigung gemacht werden", so Kempen weiter.

Um das deutsche Wissenschaftssystem leistungsstark zu erhalten, müssten Hochschulpolitik und Universitäten den Mut finden, die Probleme offen und partnerschaftlich anzusprechen. "Alle Fachleute wissen letztlich, wo es in der Wissenschaft schlecht läuft. Aber es fehlt am Veränderungswillen und der Zuversicht, schlechte Regeln ändern zu können", betonte Kempen.

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DHV gegen Denk- und Sprechverbote an Universitäten

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) warnt vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit an Universitäten. Gerade unkonventionellen, unbequemen und unliebsamen Meinungen müssten sie ein Forum bieten, stellte der DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen anlässlich des 69. DHV-Tags in Berlin fest. Damit sei unvereinbar, dass sich in letzter Zeit Ausladungen von Personen häuften, die vermeintlich unerträgliche Meinungen verträten. "Soweit es sich um den Versuch handelt, die Äußerung wissenschaftlicher Auffassungen zu unterbinden, ist das einer Universität nicht würdig", erklärte Kempen.

Bei nichtwissenschaftlichen Äußerungen von partei- oder allgemeinpolitischen Meinungsführerinnen und Meinungsführern könnten sich Universitäten grundsätzlich von Partei- und Gesellschaftspolitik weitgehend fernhalten, so Kempen. Aus Sicht des DHV sei dies jedoch nicht richtig: "Die Universität muss Teil und Forum der gesellschaftlichen Debatte sein. Ein Rückzug in den ,Elfenbeinturm' schadet ihr selbst", erklärte der DHV-Präsident. Universitäten sollten daher alle vom Bundesverfassungsgericht nicht als verfassungswidrig eingestuften Parteien zu Wort kommen lassen. Das bedeute in einem freiheitlichen Rechtsstaat, dass die Äußerung einer nicht verfassungswidrigen, aber politisch unerwünschten Meinung nicht nur geschützt, sondern notfalls auch erst ermöglicht werden müsse. "Ausflüchte schaden der Universität mehr als sie ihr nutzen", resümierte Kempen. "Ihre wichtige Aufgabe, Debatten anzustoßen und zu strukturieren, können Universitäten nur ausfüllen, wenn sie nicht denjenigen nachgeben, die sie maßregeln wollen, am lautesten schreien, mit Gewalt drohen oder sie sogar anwenden."

Für die Freiheit von Forschung und Lehre müsse jede einzelne Wissenschaftlerin und jeder einzelne Wissenschaftler täglich neu eintreten und kämpfen. Staat und Universitäten müssten ihnen dabei die notwendige Rückendeckung geben.

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DHV fordert Absenkung des Lehrdeputats an Universitäten

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Länder dazu aufgefordert, das derzeitige Regel-Lehrdeputat für Universitätsprofessorinnen und –professoren mittelfristig von neun auf acht und längerfristig auf sieben Semesterwochenstunden zu reduzieren. "Gute wissenschaftliche Lehre braucht Vor- und Nachbereitung", erläuterte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen den Vorstoß. "Das Idealbild, wonach Forschung und Lehre mit zeitlich gleichen Anteilen gleichberechtigt nebeneinander stehen, ist von der Wirklichkeit längst überholt." Insgesamt nähmen Lehre, Prüfung, Selbstverwaltung und allgemeine Verwaltungstätigkeiten bei den meisten Wissenschaftlern mehr als drei Viertel ihrer Zeit ein.

Ein im internationalen Vergleich extrem hohes Lehrdeputat sei vor diesem Hintergrund kein Beitrag zur Steigerung der Lehrqualität, fuhr Kempen fort. "Das Gegenteil ist der Fall", so der DHV-Präsident weiter. "Wer zu viel lehrt, steht angesichts konkurrierender Dienstaufgaben und der ausschlaggebenden Bedeutung von Publikationen und Drittmitteln in der ständigen Versuchung, bei Vor- und Nachbereitung universitärer Lehre zugunsten der Forschung Zeit umzuwidmen."

Neben der Absenkung des Regel-Lehrdeputats für Universitätsprofessorinnen und -professoren will der DHV die Lehrverpflichtung von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren auf vier Semesterwochenstunden beschränken. Wie im Fachhochschulbereich sollte die Betreuung von Studienabschlussarbeiten ihrem tatsächlichen Umfang entsprechend auf das Lehrdeputat angerechnet werden. Lehrdeputatsreduktionen seien darüber hinaus bei der Wahrnehmung exponierter Aufgaben in Forschung, Lehre, Prüfung, Weiterbildung und Selbstverwaltung sinnvoll.

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Umgang mit sexueller Belästigung und Mobbing an Hochschulen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) appelliert an alle Hochschulen und Fakultäten, umfassende und koordinierte Verfahrensvorkehrungen für den Umgang mit sexueller Belästigung oder Mobbing zu treffen.

In der Regel verfügten die meisten Hochschulen bereits über zahlreiche Anlaufstellen, an die sich Betroffene wenden können. Angesichts des Potentials, eine berufliche oder studentische Karriere zerstören zu können, sei ein ungeordnetes Nebeneinander von Zuständigkeiten jedoch "unprofessionell und rechtsstaatswidrig", so der DHV. Der Hochschulverband plädiert deshalb für eine universitätsinterne, zentrale und ständig erreichbare Anlaufstelle, die umfassend allen rechtsstaatlichen Anforderungen genügen müsse und nach dem Vorbild der Kommissionen für gute wissenschaftliche Praxis autonom von jeder Hochschule gestaltet und besetzt werden könne.

Der DHV schlägt vor, eine solche Clearingstelle aus Gründen der Vertraulichkeit und schnellen Entscheidungsfähigkeit personell möglichst klein zu halten. Ihnen sollten nach Auffassung des DHV in jedem Fall ein Mitglied, besser aber mehrere Mitglieder angehören, die durch zwei Staatsexamina die Befähigung zum Richteramt nachgewiesen haben. Zeitnah müsse innerhalb der Clearingstelle entschieden werden, ob ein Fall an die Staatsanwaltschaft abgegeben werde, zusätzlich oder alternativ arbeitsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden sollten bzw. die Einleitung einer beamtendisziplinarischen Untersuchung zu erwägen sei. Für diejenigen Fälle, die unterhalb der Strafbarkeit oder eines arbeitsrechtlichen bzw. beamtendisziplinarrechtlichen Unrechtsverdachtes lägen, sei eine ebenfalls rechtsstaatlichen Anforderungen genügende Verfahrensordnung zu beschließen.

Die Clearingstelle soll laut DHV auch die Aufgabe haben, falsche Anschuldigungen einer weiteren Verfolgung und Sanktionierung zuzuführen. Auch über die Möglichkeit einer Entscheidung in Form einer Missbilligung oder einer Rehabilitierung müsse befunden werden können. Gegen Entscheidungen der Clearingstelle müsse zudem der Rechtsweg eröffnet werden.

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Weiter Wirbel um Promotionsrecht für Fachhochschulen

Die geplante Ausweitung des Promotionsrechts in Nordrhein-Westfalen sorgt weiterhin für Unruhe (vgl. zuletzt Newsletter 3/2019). Die beiden Verbünde German U15 und TU9 - German Universities of Technology sehen die Einführung eines eigenen Promotionsrechts für Fachhochschulen "mit großer Sorge". Sie warnten vor einer Zersplitterung des Hochschulsystems. Leidtragende dieser Entwicklung wären insbesondere die promotionsinteressierten Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen selbst. Eine eigenständige FH-Promotion würde zum Aufbau teurer Doppelstrukturen führen.

Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen sehen dagegen ihr Promotionsprivileg in Gefahr. Die von der Regierungskoalition aus CDU und FDP geplante Schaffung eines "Promotionskollegs für angewandte Forschung der Fachhochschulen" könnte sich als Präzedenzfall auch bundesweit auswirken, betonte Professor Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), laut "Tagesspiegel".

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) der Universitäten in Nordrhein-Westfalen schrieb der Zeitung zufolge in einer Stellungnahme, die Landesregierung bereite einer "Low Quality-Promotion an den Fachhochschulen" den Weg. Denn CDU und FDP wollten zulassen, dass die Promotionen am Kolleg ",in einem Kontext der Lehre' stehen und weniger am ,Merkmal einer Forschungsleistung' orientiert" sein sollten.

German U15, TU9, Radtke und die LRK der Universitäten in Nordrhein-Westfalen forderten stattdessen, ausschließlich das bewährte Modell der kooperativen Promotion beizubehalten und auszubauen.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/promotionsrecht-fuer-fachhochschulen-nrw-rektoren-warnen-vor-low-quality-promotion/24128374.html

Zur Stellungnahme von German U15 und TU9:
https://www.german-u15.de/presse/2019/20190322_PM_FHPromotion.html

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Weniger Geld für Bildung und Forschung?

Das Bundeskabinett hat am 20. März 2019 die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2020 und den Finanzplan bis 2023 beschlossen. Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll demnach von gegenwärtig 18,27 Milliarden um 534 Millionen auf 17,736 Milliarden Euro im Jahr 2020 gekürzt werden. Langfristig, bis 2023, wird mit einem noch geringeren Betrag von 17,583 Milliarden Euro geplant. Insgesamt könnten sich die Etateinbußen damit in den nächsten Jahren auf bis zu 2,4 Milliarden Euro summieren.

Bundesministerin Anja Karliczek ließ verlauten, dass sie sich gegenüber ihren Kabinettskolleginnen und
-kollegen weiterhin für eine Priorität für Zukunftsinvestitionen in Innovation, Bildung und Forschung einsetzen werde.

Die Präsidenten der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sagten ihr in einem in der "FAZ" veröffentlichten Brandbrief ihre Unterstützung zu. "Eine solch massive Reduzierung der Finanzmittel gefährdet den Wissenschafts- wie Wirtschaftsstandort Deutschland", hieß es. Es drohe die Gefahr, dass exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler abwandern könnten.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/karliczek-kritisiert-haushaltsentwurf-1618/
Zum Kabinettsbeschluss:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2019/03/2017-03-20-pm-eckwertebeschluss-uerbersicht.pdf
Zum Präsidentenschreiben:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/appell-an-die-bundesregierung-bildung-und-forschung-muessen-weiterhin-prioritaet-haben-16108130.html

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Deutschland als "wachsendes Hochschulsystem unter Druck"

In Deutschland halten die öffentlichen Ausgaben für Hochschulen mit dem Zuwachs an Studierenden nicht Schritt. Um gut 40 Prozent hat die Zahl der Studierenden zwischen 2008 und 2017 zugenommen. Die Grundfinanzierung ist aber im gleichen Zeitraum lediglich um rund 36 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der European University Asssociation (EUA). Starke Hochschulsysteme sind demnach insbesondere Norwegen, Schweden und Portugal. Hier überträfen die finanziellen Aufwüchse die Steigerungsquoten bei den Studierendenzahlen.

Deutschland zählt die EUA mit Frankreich, Österreich und den Niederlanden zu den "wachsenden Hochschulsystemen unter Druck". Gemessen an seiner Wirtschaftskraft könne Deutschland mehr in die Hochschulen investieren, heißt es im EUA-Bericht.

Mit einer zu geringen Grundfinanzierung angesichts steigender Studierendenzahlen stehe Deutschland allerdins nicht allein. Neben Norwegen, Schweden und Portugal wachse nur in Luxemburg, der Schweiz und Polen die Grundfinanzierung stärker als die Zahl der Studierenden, wobei Polen mit knapp 20 Prozent immer mehr Studierende verliere. In fünf Ländern sinke die Grundfinanzierung, obwohl die Zahl der Studierenden wachse. Besonders stark sei dieser Trend in Irland und Griechenland zu beobachten.
Zum "EUA Public Funding Observatory 2018":
https://eua.eu/component/attachments/attachments.html?id=2057

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Hochschulpakt: Hochschulräte mahnen

Die Vorsitzenden von 85 Hochschulräten haben sich in einem Offenen Brief an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder gewandt. "Aus Sorge um die Zukunft der Hochschulen" drängen sie auf einen fristgerechten Abschluss der Verlängerung des im Jahr 2020 auslaufenden Hochschulpakts. Am 3. Mai 2019 will sich die GWK auf ein weiteres Vorgehen festlegen. Danach müssen sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten im Juni mit der Bundeskanzlerin auf ein Paket einigen.

"Wenn es nicht gelänge, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern, müssten demnächst befristete Verträge in erheblicher Zahl gekündigt werden", heißt es in dem Brief. "Die Folge wäre, dass bereits zum Wintersemester 2019/2020 viele Zulassungsbeschränkungen notwendig würden. Die großen Anstrengungen der letzten Jahre zum Ausbau der Hochschulen wären damit teilweise zunichte gemacht, die Wirkungen der eingesetzten Steuermittel deutlich geschmälert."

Die Hochschulratsvorsitzenden weisen darauf hin, dass die Hochschulen zum einen Planungssicherheit benötigen und zum anderen einen Aufwuchs der Grundmittel sowie eine Steigerung der Hochschulpaktmittel. Nur so könne die Qualität in Studium und Lehre verbessert werden. Die Hochschulratsvorsitzenden fordern die GWK auf, "sich auf ein bedarfsgerechtes Verteilungsmodell zu verständigen und die Hochschulpaktmittel künftig zu dynamisieren".

Zum Offenen Brief:
http://www.forum-hochschulraete.de/offener-brief/

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13,5 Milliarden Euro für außeruniversitäre Forschung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben im Jahr 2017 in Deutschland rund 13,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das sechs Prozent mehr als 2016. Gleichzeitig verzeichneten diese Einrichtungen einen Zuwachs um 2,7 Prozent beim für Forschung und Entwicklung eingesetzten Personal auf rund 106.000 Vollzeitäquivalente. Darunter entfielen 54.700 Vollzeitäquivalente auf wissenschaftliches Personal.

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Einrichtungen entfielen 2017 mit 10,1 Milliarden Euro rund drei Viertel der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Davon gaben die Helmholtz-Zentren 4,3 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 2,3 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft zwei Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,5 Milliarden Euro aus.

Nach vorläufigen Berechnungen wurden 2017 in den drei Sektoren außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wirtschaft insgesamt 99,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen hatten einen Anteil von 13,6 Prozent an den Gesamtausgaben, auf die Hochschulen entfielen 17,2 Prozent. Der größte Teil (69,2 Prozent) wurde vom Wirtschaftssektor getätigt. 

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben machten damit einen Anteil von drei Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Damit wurde nach derzeitigem Rechenstand das in der Wachstumsstrategie für die Europäische Union "Europa 2020" festgelegte Ziel eines Anteils von mindestens drei Prozent am BIP für Forschung und Entwicklung in Deutschland erreicht.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/03/PD19_116_218.html

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295,1 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 295,1 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 11,9 Milliarden Euro beziehungsweise 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt lag der Anteil der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft damit unverändert bei neun Prozent.

Mit 166,3 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft. Darunter beliefen sich die Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich auf 95,6 Milliarden Euro (57,5 Prozent), für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) auf 38,7 Milliarden Euro (23,3 Prozent) und für Kindertageseinrichtungen auf 29,4 Milliarden Euro (17,6 Prozent). 

Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wendeten für Forschung und Entwicklung 82,1 Milliarden Euro auf.

Angaben über die Finanzierungsstruktur nach Trägern liegen bislang nur für das Jahr 2016 vor. In diesem Jahr trugen die öffentlichen Haushalte 63 Prozent der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft. Auf den Bund entfielen davon 11,7, die Länder 39,1 und die Kommunen 12,2 Prozent. 35,1 Prozent wurden vom privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und private Haushalte) und zwei Prozent vom Ausland übernommen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2019/03/PD19_108_217.html

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Akkreditierungspflicht bleibt bestehen

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns sieht von der ursprünglich geplanten Befreiung der Akkreditierungspflicht von Studiengängen (vgl. Newsletter 10/2018) ab, mit der Freiräume für die Beibehaltung des "Diplom-Ingenieurs" gewonnen werden sollten. "Wir haben die Bedenken von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ernst genommen", erläuterte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse diesen Schritt am 3. April 2019 in Schwerin. Beide hatten befürchtet, dass das alleinige Ausscheren Mecklenburg-Vorpommerns aus der Akkreditierung zu einer "Insellösung" mit erheblichen Nachteilen für Studierende führen würde.

Mit weiteren Änderungen des Landeshochschulgesetzes will das Bundesland bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schaffen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium optimieren und Frauen den Zugang zu Spitzenpositionen in der Wissenschaft erleichtern.
Vorgesehen ist zudem, kooperative Promotionsverfahren von Universitäten und Fachhochschulen auszubauen. Das wissenschaftliche Weiterbildungsangebot der Hochschulen soll insgesamt neu strukturiert werden. Geplant ist ferner, den Prozess der Hochschulentwicklung nach den Vorgaben des Landesrechnungshofes neu zu ordnen.

Der vom Kabinett gebilligte Gesetzesentwurf muss nunmehr in zwei Lesungen im Landtag beraten werden.
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=148466

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300 neue Professuren

Die neue hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn will die Betreuungsrelation an den Landeshochschulen verbessern. Die schwarz-grüne Landesregierung wolle laut Koalitionsvertrag 300 neue Planstellen für Professuren schaffen. Als kurzfristige Maßnahme würden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften zusätzlich 129 Planstellen für Professuren aus der Befristung genommen, ließ die Ministerin verlauten.

Dem aktuellen Uni-Barometer des Deutschen Hochschulverbandes zufolge kommen an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen in Hessen derzeit knapp 72 Studierende auf einen Professor beziehungsweise eine Professorin. Damit liegt Hessen vor Nordrhein-Westfalen auf dem zweitletzten Platz im Vergleich der Bundesländer.

Im Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau" kündigte Dorn darüber hinaus an, den Frauenanteil in der Professorenschaft von derzeit 25 auf 50 Prozent verdoppeln zu wollen. Ab 2021 soll die Grundfinanzierung der Hochschulen um vier Prozent jährlich steigen. Bis 2031 werde das Land zusätzlich rund 1,7 Milliarden Euro in Gebäude durch die Aufstockung und Verlängerung des Hochschulbauprogramms Heureka investieren.
https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/ministerin-dorn-will-hoehere-betreuungsquote-an-hochschulen-1632/
Zum Interview der Ministerin mit der "Frankfurter Rundschau":
https://www.fr.de/rhein-main/ziel-sind-prozent-frauen-11884062.html

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Mehr Geld für Hochschulen und 30 zusätzliche Professuren

Die acht staatlichen Universitäten und Fachhochschulen in Brandenburg bekommen bis 2023 mehr Geld. Das Land stelle von diesem Jahr an rund 1,76 Milliarden Euro bereit, teilte Wissenschaftsministerin Martina Münch am 21. März 2019 in Potsdam mit. Das seien 200 Millionen Euro mehr als in den Jahren 2014 bis 2018 und so viel wie noch nie.

Mit dem Geld sollen unter anderem 30 neue Stellen für Professorinnen und Professoren geschaffen werden. 22 neue Professuren sind allein an der Universität Potsdam geplant, davon 16 ausschließlich zur Ausbildung von Lehramtsstudierenden. Da die Universität Potsdam als einzige Hochschule in Brandenburg Lehrkräfte ausbildet, erhält sie einen besonders großen Anteil.
https://mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.625823.de

https://www.forschung-und-lehre.de/politik/brandenburg-bekommt-30-neue-professuren-1673/

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BIG wird Teil der Charité - Bund steigt bei Finanzierung ein

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) wird wissenschaftlich in die Charité integriert. Auf den Entwurf einer entsprechenden Verwaltungsvereinbarung, die noch der Zustimmung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern bedarf, haben sich der Bund und das Land Berlin geeinigt. Zum ersten Mal wird damit die 2015 in Kraft getretene Grundgesetzänderung angewandt, der zufolge der Bund Wissenschaftseinrichtungen eines Landes auch langfristig fördern kann, wenn sie überregionale Bedeutung haben (vgl. Newsletter 1/2015).

Das BIG wird demnach zur "dritten Säule" der Charité neben Medizinischer Fakultät und der Krankenversorgung durch das Universitätsklinikum. Die Verwaltungsvereinbarung sieht vor, dass der Bund als Partner direkt in die Charité mit einsteigt. Vertreter des Bundes sitzen künftig im Aufsichtsrat der Charité und im Verwaltungsrat des BIG.

Bisher war das 2013 gegründete BIG gemeinsam von der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) getragen worden. Die seit der Gründung des Instituts im Jahr 2013 bestehende Förderung soll nunmehr unbefristet "in mindestens der bisherigen Höhe" festgeschrieben werden. Das BIG soll wirtschaftlich autonom bleiben. Die Zusammenarbeit mit dem MDC werde "im Rahmen einer privilegierten Partnerschaft " fortgeführt.

Mit dem BIG als eigenständigem Exzellenzbereich innerhalb der Charité soll die translationale biomedizinische Forschung vorangetrieben werden. Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit von grundlagen-, krankheits- und patientenorientierter Forschung. Das BIG soll dabei selbst translationale Forschung betreiben und deutschlandweit translationale Forschungsprojekte fördern.
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.800267.php

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Universitätsklinika wollen "Landarzt-Track" statt Landarzt-Quote

Die Medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg haben ein "Längsschnittcurriculum Ländliche Hausmedizin" vorgeschlagen. Mit dem "Landarzt-Track" sollen interessierte Medizin-Studierende für eine spätere Tätigkeit auf dem Land ausgebildet werden. Eine Landarzt-Quote lehne man ab, wie Professor Ingo Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen, gegenüber der "FAZ" ausführte.

Darüber hinaus wollen die Klinika der Zeitung zufolge 150 neue Studienplätze in der Medizin schaffen, um gegen den Ärztemangel auf dem Land anzugehen. Jeweils 30 sollen an den Medizinischen Fakultäten der Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Ulm und Tübingen entstehen.

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Mehr Studierende ohne Abitur

2017 studierten so viele Menschen ohne Abitur wie noch nie an einer deutschen Hochschule. Mit aktuell rund 60.000 Personen hat sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Dies geht aus aktuellen Berechnungen des CHE Centrum für Hochschulentwicklung hervor. Auch bei den Studienanfängerinnen und -anfängern ohne Abitur ist demnach mit 14.600 Personen die Tendenz steigend. Mit 8.100 Personen, die im Jahr 2017 ein Studium ohne den vorherigen Erwerb einer schulischen Hochschulzugangsberechtigung erfolgreich abschlossen, ist ebenfalls ein vorläufiger Höchstwert erreicht.

Weiterhin sehr unterschiedlich präsentiert sich laut CHE die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern. Beim Anteil der Studienanfängerinnen und -anfängern ohne Abitur belegen Hamburg (fünf Prozent), Bremen (4,5 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (vier Prozent) die vorderen Plätze. Schlusslicht ist das Saarland, das als einziges Bundesland mit 0,5 Prozent eine Quote von unter einem Prozent aufweist.

Insgesamt wählte mit knapp 56 Prozent mehr als die Hälfte aller Studienanfängerinnen und -anfänger ohne Abitur im Jahr 2017 ein Fach aus den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. An zweiter und dritter Stelle stehen die Ingenieurwissenschaften (20,8 Prozent) und Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (11,5 Prozent). Bei der Hochschulwahl stehen Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften deutlich höher im Kurs als Universitäten. Knapp zwei Drittel der Studienanfängerinnen und -anfänger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung im Jahr 2017 entschieden sich für ein Studium an diesem Hochschultyp.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2207&getCB=398&getLang=de

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Entsetzen über Repressionen gegen türkische Wissenschaftler

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Peter-André Alt, hat scharf gegen die bevorstehende Verhaftung von Professorin Füsun Üstel protestiert. Die emeritierte Politikwissenschaftlerin an der Galatasaray Universität in Istanbul zählt zu den mehr als 1.100 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Aufrufs "Wir werden nicht Teil dieses Verbrechens sein", in dem sich Akademikerinnen und Akademiker im Januar 2016 für ein Ende des Militäreinsatzes in den kurdischen geprägten Landesteilen der Türkei eingesetzt haben. Nachdem ein Istanbuler Gericht im Februar den Einspruch gegen ihre Verurteilung zurückgewiesen hatte, droht der Forscherin nun der Vollzug einer fünfzehnmonatigen Haftstrafe.

Die Entwicklung an türkischen Universitäten seit der Veröffentlichung der Petition beobachte er "mit Sorge, ja mit Entsetzen", erklärte Alt am 28. März 2019 in Berlin. Seit dem Aufruf verloren mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Stellen an türkischen Universitäten, hinzu kamen eine großen Zahl von Gerichtsprozessen und Schuldsprüchen.

Der türkische Staat gehe "systematisch und mit großer Härte" gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, die als Staatsbürger von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten. Damit untergrabe er auch die akademischen Freiheiten. "Die deutschen Hochschulen verurteilen die staatlichen Repressionen gegen Hochschulangehörige in der Türkei in schärfster Form", so Alt weiter. "Unsere Solidarität gilt im Augenblick besonders Professorin Üstel."
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-entsetzt-ueber-repressionen-gegen-tuerkische-wissenschaftler-scharfer-protest-gegen-bev/

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Mit internationalen Studierenden gegen schrumpfende Hochschulstandorte

Wenn Hochschulen mehr internationale Studierende gewinnen, kann das in schrumpfenden Regionen dazu beitragen, niedrige Kinderzahlen und Abwanderung auszugleichen. Diesen Schluss legt die Studie "Dem demografischen Wandel entgegen: Wie schrumpfende Hochschulstandorte internationale Studierende gewinnen und halten" nahe, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration vorgelegt worden ist.

Trotz gegenwärtig 2,9 Millionen Studierenden hat demnach gut jeder sechste Hochschulstandort heute elf Prozent weniger deutsche Studierende als noch 2012. Hierzu gehörten neben zwölf größeren Universitäten insbesondere kleine und mittelgroße Fachhochschulen mit 1.000 bis 5.000 Studierenden. Knapp zwei Drittel der 41 schrumpfenden Hochschulstandorte liegen in Ostdeutschland. Weit über die Hälfte von ihnen begegne dem demografischen Wandel bereits, indem internationale Studieninteressierte in Sprachschulen, ausländischen Partnerschulen und -hochschulen oder im Internet gezielt angesprochen würden. An diesen 26 Standorten sei zwar die Zahl einheimischer Studierender seit 2012 zurückgegangen, die Zahl der internationalen Studierenden jedoch um 42 Prozent gestiegen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden betrage gegenwärtig 12 Prozent.

"Die Studie empfiehlt, ein regionales Übergangsmanagement einzurichten, das den Studierenden hilft, nach dem Studienabschluss vor Ort Arbeit zu finden. Standorte, die in diesen Feldern aktiv sind, sind Pioniere", betonte der Studienautor Simon Morris-Lange. "Von ihnen können sich andere Hochschulstandorte viel abgucken, denen der Rückgang der Studierenden noch bevorsteht - auch im Westen der Republik."

Um internationale Studierende anzuziehen und im Studium zu unterstützen, sollte der Hochschulzugang flexibler gestaltet und die Studieneingangsphase stärker strukturiert werden. Hilfsangebote seien aktuell oft zu kurzfristig und zu punktuell angelegt, heißt es in der Studie. Auch erreichten sie häufig nur diejenigen, die selbst nach Informationen suchten. Dies führe oftmals dazu, dass internationale Studierende ihren Abschluss nicht schafften. Fast jeder zweite breche sein Bachelor-Studium ab. Knapp 30 Prozent beendeten ihren Master frühzeitig.
https://www.svr-migration.de/presse/presse-forschung/schrumpfende_hochschulstandorte/

Über schrumpfende Hochschulen hat auch der "Deutschlandfunk" mit Simon Morris-Lange vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration gesprochen:
ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/03/19/schrumpfende_hochschulen_interview_mit_simon_morris_lange_dlf_20190319_1439_cf59a674.mp3

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Zahl der Studierenden mit Flüchtlingshintergrund steigt

Die Zahl der neu eingeschriebenen Studierenden mit Fluchthintergrund hat sich deutlich erhöht. Knapp 3.800 haben sich laut einer Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in diesem Wintersemester neu eingeschrieben.

Die meisten Studierenden sind in einem Bachelor-Studiengang immatrikuliert (2.955 Studierende), einige belegen einen Master-Studiengang (768) oder promovieren (65). Insgesamt haben sich seit dem Wintersemester 2015/2016 laut HRK 10.087 Geflüchtete neu immatrikuliert.

Die Zahl der Einzelberatungen habe sich an den befragten Hochschulen auf fast 27.500 erhöht, der höchste Wert seit Beginn der Befragung 2015/2016. Damals gab es 9.066 Beratungen.

Die Zahlen der HRK beruhen auf der Einschätzung von Hochschulen, da Studierende mit Fluchthintergrund nicht als eigene Gruppe erfasst werden. Sie sind Teil der internationalen Studierenden. 173 Hochschulen haben sich an der aktuellen Befragung beteiligt.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/7-hrk-befragung-der-hochschulen-zahl-der-neu-immatrikulierten-gefluechteten-steigt-weiter-deutlich/

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Kampagne für die Freiheit der Wissenschaft

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat eine Kampagne für die Freiheit der Wissenschaft gestartet. Anlässlich der Verabschiedung des Grundgesetzes vor 70 Jahren soll in einer Reihe von Veranstaltungen, Reden, Debatten und Meinungsbeiträgen die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von Forschung und Lehre betont werden. Gleichzeitig wollen sich die zehn in der Allianz zusammengeschlossenen Wissenschaftsorganisationen kritisch mit eigenen Entwicklungen auseinandersetzen sowie mögliche Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit in den Blick rücken.

Wissenschaftsfreiheit sei ein Grundrecht, das es immer wieder neu zu verteidigen gelte, betonte die Allianz. So mahnten jüngste Entwicklungen bei einigen internationalen Partnern zur Sorge. Auch hätten populistische Strömungen einen Nährboden gefunden, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsfelder zunehmend angezweifelt würden. Gleichzeitig erhöhe sich der Anspruch an die Wissenschaft, vor allem "nützliche" und ökonomisch verwertbare Ergebnisse zu liefern, was viele wichtige Forschungsfragen ausgrenze.

Die Allianz erklärte darüber hinaus, dass sich auch das eigene Anreizsystem der Wissenschaft wandeln müsse, um freie Forschung kontinuierlich und immer wieder neu zu ermöglichen: "Wenn beispielsweise weiterhin die Menge wissenschaftlicher Veröffentlichungen vorwiegend über Drittmittel, Wettbewerbserfolge und Karriere in der Wissenschaft entscheidet, erschwert das die freie Forschung zu weniger prominenten und publikationsfähigen Themen", hieß es. Nicht zuletzt werde eine differenzierte Diskussion komplexer wissenschaftlicher Themen in der Öffentlichkeit gehemmt durch problematische Entwicklungen in sozialen Medien wie Fake News oder die Fokussierung auf Diskussionen in hermetischen Meinungszirkeln.
www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/downloads/Presse/Pressemitteilungen/Allianz-01-2019-PM_Wissenschaftsfreiheit_final.pdf

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Deutscher Hochschulfundraisingpreis geht an die Universität Frankfurt/Main        

Die Goethe-Universität Frankfurt/Main ist diesjähriger Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) zusammen mit der Firma rheform - EntwicklungsManagement GmbH zum vierten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung durch Professor Guido Benzler, Geschäftsführer der rheform - EntwicklungsManagement GmbH, der Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Professorin Birgitta Wolff, überreicht.

Honoriert wurde die Etablierung und Entwicklung eines erfolgreichen Fundraisings an einer Stiftungs- und Bürgeruniversität. Maßgeblichen Anteil hieran haben die Zuwendungen der im Jahr 2007 gegründeten Alfons und Gertrud Kassel-Stiftung, die die Umwandlung in eine autonome Stiftungsuniversität im Jahr 2008 entscheidend befördert haben, so Professor Benzler in seiner Laudatio. Mit 33 Millionen Euro habe die Goethe-Universität damals nicht nur den höchsten privaten und unverändert gewinnbringenden Stiftungsbeitrag ihrer Geschichte zur Förderung von Forschung und Lehre erhalten. Seitdem habe sie in Form eines eigenen Stiftungsvermögens sowie der Goethe-Universität vollständig gewidmeter, namhafter privater und öffentlicher Einzelstiftungen einen Kapitalstock in dreistelliger Millionenhöhe aufgebaut und konsequent die Chancen privater Hochschulfinanzierung ausgeschöpft. Das professionelle Fundraising der Stiftungsuniversität in Frankfurt/Main setze Maßstäbe, weil es eindrücklich vor Augen führe, wie Bürgerinnen und Bürger als Spenderinnen und Spender für ihre Universität gewonnen werden können.

Die zwei Anerkennungspreise gingen an die Universität Göttingen und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg habe das "Deutschlandstipendium" in vorbildlicher Weise als Türöffner zum Aufbau und zur Festigung von Fördernetzwerken in der Region genutzt. Die Universität Göttingen wurde für ihre innovative und inspirierende Spenderkampagne "Wir wollen's wissen" für das Forum Wissen, dem zukünftigen Wissensmuseum der Universität, ausgezeichnet.

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Karriere


ERC Advanced Grants: Deutschland hinter Großbritannien auf Platz zwei

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat 222 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Advanced Grants ausgezeichnet. Bis zu jeweils 2,5 Millionen Euro versetzen die profilierten Forscherinnen und Forscher sowie ihre Teams in die Lage, ihren als exzellent eingestuften Projektideen nachzugehen.

Die meisten Grants werden in Großbritannien mit 47, gefolgt von Deutschland mit 32 und Frankreich mit 31 durchgeführt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt die Max-Planck-Gesellschaft mit achts Grants an erster Stelle der Institutionen. Nach ihr kommen die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Goethe-Universität Frankfurt/Main mit jeweils drei Grants.

Insgesamt 2.052 Forschungsanträge erreichten den ERC in der jüngsten Runde für Advanced Grants – elf Prozent wurden bewilligt. Alleiniges Auswahlkriterium ist dabei wissenschaftliche Exzellenz. Der ERC stellte dafür 540 Millionen Euro bereit, die aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020" stammen.
https://www.mpg.de/13273906/erc-advanced-grants-2018

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Postdocs sehnen sich nach Sicherheit

Jenaer Postdoktorandinnen und Postdoktoranden zeigen sich größtenteils zufrieden mit den Arbeitsbedingungen, sehen die eigenen Karriereaussichten aber kritisch. Das geht aus einer aktuellen Studie der Graduierten-Akademie der Universität Jena hervor, für die 400 Postdocs befragt wurden. Vor allem die Chancen auf eine Professur würden deutlich geringer eingeschätzt als noch vor neun Jahren: Während es im Jahr 2010 nur knapp die Hälfte der Befragten für unwahrscheinlich hielt, eine Professur zu erlangen, sehen dies in der aktuellen Erhebung fast drei Viertel so. Insbesondere jüngere Postdocs glaubten nicht daran, ihren Weg in der Wissenschaft planen zu können - stattdessen fühlen sie sich gehetzt und würden sich mehr Unterstützung von ihren Vorgesetzten wünschen. Angesichts der als unsicher wahrgenommenen Zukunftsaussichten wachse das Bedürfnis nach beruflicher Sicherheit. So fanden drei Viertel der Befragten eine unbefristete Stelle im Mittelbau mit dem Schwerpunkt Forschung "sehr attraktiv oder attraktiv". Rund die Hälfte gab das für eine ebenfalls unbefristete Tätigkeit im Mittelbau mit dem Fokus auf Lehre an.
Zur Studie:
http://www.jga.uni-jena.de/jgamedia/-p-3589.html.

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Mehr Einzel- statt Verbundförderung

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im März gefragt, ob sie die Anregung der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission Forschung und Innovation unterstützen, die Deutsche Forschungsgemeinschaft möge mehr Einzel- statt Verbundförderung  gewähren. 96 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und vier Prozent mit Nein.

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Zunahme von Studierenden ohne Abitur - eine gute Entwicklung?

2017 studierten so viele Menschen ohne Abitur wie noch nie an einer deutschen Hochschule. Begrüßen Sie diese Entwicklung?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


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VG Göttingen: Professor darf wegen Brexits kein Beamter mehr sein

Das Verwaltungsgericht (VG) Göttingen hat in einer Eilentscheidung den Antrag eines britischen Professors auf Verlängerung seiner Dienstzeit über den 1. April 2019 hinaus abgelehnt (Az.: 3 B 92/19). Nach dem erklärten Austritt Großbritanniens aus der EU gehöre der Hochschullehrer als Brite nicht mehr zum Personenkreis, der in Deutschland den Beamtenstatus innehaben könne, teilte das Gericht mit.

Die EU habe Großbritannien zwar eine Verschiebung des Austrittstermins auf den 12. April offeriert. Die Annahme des Angebots sei aber noch nicht verbindlich erfolgt, so dass das Gericht vom 29. März als Ablaufdatum auszugehen habe. Mit diesem Datum entfalle der Beamtenstatus des Professors automatisch. Gegen den Beschluss ist Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht möglich.

Die Universität hatte den Antrag des Klägers auf Verlängerung der planmäßigen Dienstzeit abgelehnt, weil das vom Wissenschaftler angebotene Master-Studiengebiet eingestellt werde und keine Mittel für eine Weiterführung der Professur vorhanden seien. In der Sache selbst wurde noch nicht entschieden. Im Eilverfahren folgte das Gericht jedoch der Argumentation der Universität und lehnte den Antrag des Hochschullehrers auf vorläufigen Rechtsschutz ab.
http://www.verwaltungsgericht-goettingen.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/verwaltungsgericht-lehnt-a

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Pseudowissenschaft: Hohe Geldstrafe gegen Verlagskonzern in den USA

Ein Bundesgericht im US-Staat Nevada hat den indischen Verlagskonzern "Omics International" zu einer Strafe von über 50 Millionen US-Dollar verurteilt und aufgefordert, seine Aktivitäten in den USA einzustellen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens besteht darin, gegen eine Gebühr Forschungsarbeiten weltweit in Journalen zu veröffentlichen, die den Anschein erwecken, anerkannten wissenschaftlichen Standards zu folgen.

Die US-Richter sahen es laut "tagesschau.de" als erwiesen an, dass die Unternehmensgruppe systematisch Forscherinnen und Forscher täusche. Geklagt hatte die US-Wettbewerbsbehörde FTC. Sie hatte in dem seit 2016 geführten Verfahren unter anderem nachgewiesen, dass OMICS wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht oder nicht ausreichend begutachten lässt.

OMICS behauptete zudem, dass 50.000 Expertinnen und Experten für das Unternehmen arbeiteten, konnte dies dem Urteil zufolge aber nur bei 380 von ihnen nachweisen. Die indische Firmengruppe, die auch pseudowissenschaftliche Konferenzen veranstaltet, werbe darüber hinaus mit den Namen von Forscherinnen und Forschern, die dazu nicht ihr Einverständnis gegeben hätten.
https://www.tagesschau.de/inland/fake-science-101.html

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_1_2019.pdf

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Personalia


Foto: David von Becker

Gala der Deutschen Wissenschaft

Wiebke Gehm, Juniorprofessorin Ricarda Winkelmann, Professor Ulrich S. Schubert, Professor Lambert T. Koch und Minister Professor Armin Willingmann sind die Preisträgerinnen und Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes am 8. April 2019 in Berlin ausgezeichnet wurden. Sie wurden als "Studentin des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2019), "Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2018), "Hochschullehrer des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2018), "Rektor des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2019) und "Wissenschaftsminister des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2019) geehrt.

Neben den genannten Persönlichkeiten zeichneten die vom DHV gegründete Deutsche Universitätsstiftung und der Stifterverband die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung als "Wissenschaftsstiftung des Jahres" (vgl. Newsletter 2/2019) aus. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" wurde darüber hinaus der "Goethe-Medienpreis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus" verliehen, den die Goethe-Universität Frankfurt/Main zusammen mit der FAZIT-Stiftung in zweijährigem Turnus ausschreibt. Preisträger sind Moritz Aisslinger von der "Zeit" (1. Preis), Anneke Meyer vom "Deutschlandfunk" (2. Preis) und ein Autorenteam der "Süddeutschen Zeitung" (3. Preis).

Zum Videoporträt der "Studentin des Jahres":
https://youtu.be/CIY_Vm47Ddg    
Zum Videoporträt der "Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres":
https://youtu.be/lukOjv-onAg  
Zum Videoporträt des "Hochschullehrer des Jahres":
https://youtu.be/dwSLxteVL40
Zum Videoporträt des "Rektor des Jahres":
https://youtu.be/kViJ-2VUN6c
Zum Videoporträt des "Wissenschaftsminister des Jahres":
https://youtu.be/IEqxx54or_g  
Zum Videoporträt der "Wissenschaftsstiftung des Jahres":
https://youtu.be/TjpVylH4Ii4   
Zum Videoporträt des Siegers des "Goethe-Medienpreis":
https://youtu.be/l147SJn7-8E
  

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Drei Kandidierende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 11. April 2019 die Namen von zwei Wissenschaftlerinnen und einem Wissenschaftler bekannt gegeben, die am 3. Juli zur Wahl durch die Mitgliederversammlung antreten und damit für die Nachfolge des turnusmäßig ausscheidenden Präsidenten Professor Peter Strohschneider kandidieren werden. Eine Findungskommission unter Vorsitz des DFG-Vizepräsidenten Professor Wolfgang Schön nominierte Professorin Katja Becker, DFG-Vizepräsidentin sowie Biochemikerin und Molekularbiologin an der Universität Gießen, Professor Wolfgang Marquardt, ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats und Leiter des Forschungszentrums Jülich, sowie Professorin Dorothea Wagner, ehemalige DFG-Vizepräsidentin und Informatikerin am Karlsruher Institut für Technologie. Strohschneiders Nachfolgerin bzw. Nachfolger wird das Spitzenamt zum 1. Januar 2020 für zunächst vier Jahre übernehmen.

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Foto: Thomas Koziel

Communicator-Preis

Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes geht in diesem Jahr an Professorin Katharina Anna Zweig. Die Informatikerin von der Technischen Universität Kaiserslautern erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre engagierte und vielseitige Kommunikation zu den ethischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen von Algorithmen und deren Einsatz. Mit dem Preis wollen DFG und Stifterverband den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit stärken.

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Foto: abelprize.no

Abelpreis

Die norwegische Akademie der Wissenschaften hat Professorin Karen Keskulla Uhlenbeck mit dem Abelpreis ausgezeichnet. Es ist das erste Mal, dass der Preis an eine Frau verliehen wird. Die Auszeichnung ist mit umgerechnet 620.000 Euro dotiert und gilt als eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Würdigungen auf dem Gebiet der Mathematik. Uhlenbeck wird für ihre bahnbrechende Arbeit in den Bereichen geometrische partielle Differentialgleichungen, Messtheorie und integrierbare Systeme geehrt.

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Foto: diejungeakademie.de

Neuer Sprecher

Professor Philipp Kanske, Psychologe und Neurowissenschaftler von der Technischen Universaität Dresden, ist neuer Sprecher der Jungen Akademie. Er folgt auf den Althistoriker Christoph Lundgreen.

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Foto: linikum.uni-heidelberg.de

Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2019

Privatdozent André Mihaljevic von der Universität Heidelberg wird mit dem Preis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin 2019 ausgezeichnet, den Stifterverband und der Medizinische Fakultätentag gemeinsam vergeben. Der Chirurg erhält den Preis auf Grund seines vielgestaltigen und herausragenden Wirkens für die medizinische Lehre in Heidelberg und darüber hinaus. Die Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert.

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Foto: uni-tuebingen.de

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Sportwissenschaft

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Sportwissenschaft geht in diesem Jahr an Verena Burk von der Universität Tübingen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis für herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung wurde vom Stifterverband, vom Fakultätentag Sportwissenschaft zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgelobt.

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Vermischtes


Längeres Leben dank höherer Bildung der Mütter

Bildung wirkt sich nicht nur im Geldbeutel aus, sondern auch auf die Gesundheit. Das zeigen zwei neue Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts zu nichtmonetären Erträgen von Bildung entstanden sind.

Hat die Mutter demnach mindestens einen Realschulabschluss, leben ihre Kinder im Alter ab 65 Jahren im Durchschnitt zwei Jahre länger als Personen, deren Mutter höchstens einen Volksschulabschluss hat. Verantwortlich dafür sei, dass höher gebildete Mütter auf eine gesündere Lebensweise ihrer Kinder achteten. Ziehe man dagegen den Schulerfolg des Vaters heran, lasse sich kein Zusammenhang mit der Lebenserwartung der Söhne und Töchter feststellen.

Ein zusätzliches Schuljahr von Müttern wirke sich allerdings kaum auf die mentale Gesundheit ihrer erwachsenen Kinder aus. Das überrasche, denn eigentlich wäre zu erwarten, dass Bildung positive Auswirkungen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die mentale Gesundheit habe. Offenbar werde aber der zu erwartende Effekt von bisher nicht identifizierten Mechanismen konterkariert, teilte das DIW Berlin mit.
https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.617294.de/19-12.pdf

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im Mai 2019

Nebentätigkeitsrecht
Mannheim, Freitag, 10. Mai 2019, 11:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=36

Ausgründungen
Bonn, Montag, 13. Mai 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=38

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Bonn, Dienstag, 14. Mai 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=5

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Berlin, Donnerstag, 16. Mai 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=15

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Berlin, Freitag, 17. Mai 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=37

Onboarding neu berufener Professorinnen und Professoren
Mannheim, Freitag 17. Mai 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=61

Faire und transparente Berufungsverhandlungen
Berlin, Montag, 20. Mai 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=25
 

Juniorprofessur, Tenure-Track-Professur und Nachwuchsgruppenleitung
Mannheim, Montag, 20. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=27

Emeritierung und Pensionierung
Mannheim, Dienstag, 21. Mai 2019, 10:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=41

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Mannheim, Donnerstag, 23. Mai 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=9

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Bonn, Donnerstag, 23. Mai 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=53

Wissenschaftsenglisch schreiben
Mannheim, Freitag, 24. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=83

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mannheim, Dienstag, 28. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=17

Risiko- und Krisenmanagement an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 28. Mai 2019, 10:00-17:00 Uh
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=69

s.  https://www.dhvseminare.de/naechste_termine

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.dhvseminare.de

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Termine


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DHV-Symposium 2019: Maschinen statt Menschen? Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz aus Sicht der Wissenschaft
Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Maschinen, die Menschen in Strategiespielen bezwingen, komponieren, malen oder Geschichten schreiben, über Roboter, die Menschen assistieren, Wartungsarbeiten durchführen und fremde Planeten erkunden, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen und komplexen Überwachungssystemen. Eine Technik, die dem Menschen im Denken ebenbürtig oder gar überlegen ist, rückt näher. Während mit KI auf der einen Seite die Hoffnung verbunden ist, für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet zu sein, wächst auf der anderen Seite selbst in technikaffinen Kreisen die Sorge, dass selbstlernende Systeme die Kontrolle übernehmen und den Mensch überflüssig machen könnten.
Was ist KI? Welche Anwendungsmöglichkeit bietet sie gegenwärtig, und was wird in Zukunft möglich sein? Welche Auswirkungen wird die Fortentwicklung und Verbreitung von KI in Deutschland haben? Vor welchen Herausforderungen sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestellt? Welche Rahmenbedingungen sollen sie für den Einsatz von KI setzen? Birgt KI mehr Chancen oder mehr Risiken? Droht eine entmündigende Herrschaft einer "Superintelligenz" oder nimmt der Mensch nur eine weitere Stufe seiner Evolution?
Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. November 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:

Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de
Anmelden können Sie sich online unter:

https://www.dhvseminare.de/symposium_2019#c24816

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Wohin steuert das Wissenschaftssystem?

Mit Beiträgen von Bernhard Kempen, Isabell M. Welpe, Dieter Imboden u.a.

Weitere Beiträge:


Eckhard Jesse | Manfred G. Schmidt: Habilitation? Habilitation!
Ein Plädoyer

Jochen Taupitz: Das hohe Gut der ­Wissenschaftsfreiheit
Forschung zwischen Erkenntnisgewinn und Risikoproblem

Stefan Poppelreuter: Gegensteuern und vorbeugen
Zu psychischen Belastungen an der­ ­Hochschule

Michael Lingner: Dabeisein ist alles?
Gedanken zum akademischen Tagungs(un)wesen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker


Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik!
Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) 4. Internationales Winzerfest im Kasino Leverkusen

Die Bayer Gastronomie lädt die Mitglieder des DHV zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der Weine ein.

Probieren Sie eine Vielzahl an Weinen von unterschiedlichen Weingütern aus diversen Ländern. Es werden unter anderem Vertreter von folgenden Weingütern vertreten sein: Weingut Oekonomierat Johann Geil Erben, Weingut Meßmer, Weingut Holger Koch, Weingut Willi Schaefer (alle Deutschland), Fattoria Nicodemi (Italien), Bodegas Borsao (Spanien), Champagne Fallet Dart (Frankreich), Santa Rita (Chile), De Tafford · Stellenbosch, Fryers Cove (beide Südafrika), Cantina San Marzano (Italien) und Quinta do Vale Meao (Portugal). 

Außerdem bieten wir an unterschiedlichen Foodständen diverse kulinarische Highlights an. 

Die Veranstaltung beginnt am 11. Mai 2019 um 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 20 Euro pro Person im Vorverkauf (bis einschließlich 10. Mai 2019). An der Tageskasse kosten die Eintrittskarten 25 Euro pro Person. Besonderer Clou: Wer am Tag des Winzerfestes einen Wein-Auftrag von mehr als 200 Euro im Bayer Weinkeller erteilt, bekommt 20 Euro seines Eintrittsgeldes erstattet. Außerdem werden die vor Ort gekauften Weine kostenlos nach Hause geliefert.

Tickets können einfach und unkompliziert im Ticketshop bestellt werden:
https://shop.ticketpay.de/GTHWCDGC

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.gastronomie.bayer.de

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) 60 Jahre Dorint - Tagungsangebot

Wir sagen Danke! Profitieren Sie zum 60-jährigen Dorint Jubiläum* in allen Dorint Hotels & Resorts von unserem Dorint Tagungsangebot.

- Miete für den Hauptkonferenzraum, Größe der Personenanzahl entsprechend
- Standard-Ausstattung im gebuchten Tagungsraum
- WLAN, 1 Beamer, 1 Leinwand, 1 Flipchart, 2 Pinnwände, 1 Moderatorenkoffer, Schreibmaterialien für jeden Teilnehmer
- ganztags vor Ihrem Raum: Kaffeespezialitäten und Tee sowie süße und saure Überraschungen aus der Candy-Bar
- Frischekick durch zwei Kaffeepausen zum Beispiel mit Milchshakes, Smoothies, aromatisiertem Wasser, frischem Kaffee von "J.J. Darboven", regionalen Backwaren und saisonalem Handobst
- Getränke im Tagungsraum sowie zum Mittagessen unlimitiert (Apfelsaft und Dorint Aqua)
- leichtes, vitales Lunch-Buffet oder 3-Gänge-Menü nach Wahl des Küchenteams 

pro Person/Tag 60 Euro**

Buchungszeitraum: 6. März bis 30. April 2019
Veranstaltungszeitraum: 6. März bis 31. Dezember 2019

Dorint Meeting Service: meet@dorint.com, Tel. +49 221 48567-151 (montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr)

* Am 25. September 2019 feiert Dorint das 60-jährige Jubiläum zur Eröffnung des ersten Dorint Hotels.
** Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Buchbar ab 10 Personen und auf Anfrage und nach Verfügbarkeit. Nicht für bereits bestehende Buchungen und nur für Veranstaltungen bis maximal 40 Teilnehmern. Wenn Sie bereits pro Person/Tag für unter 60 Euro tagen, dann tagt jeder sechste Teilnehmer kostenfrei. In den Schweizer Häusern tagt jeder sechste Teilnehmer kostenfrei.

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DHV und wbg

(Gü.) WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften: Shortlist steht fest

Wem würden Sie die Siegprämie von 40.000 Euro gönnen? Die Shortlist für den höchstdotierten deutschen Sachbuchpreis steht fest. In der Endrunde sind: "Warum es kein islamisches Mittelalter gab" von Thomas Bauer, "Zeit der Zauberer" von Wolfram Eilenberger, "Die Himmelsscheibe von Nebra" von Harald Meller und Kai Michel, "Exil unter Palmen" von Magali Nieradka-Steiner und "Theoderich der Große" von Hans-Urlich Wiemer. Neben der fünfköpfigen Jury können die 85.000 Mitgliedern der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft wbg und 5.000 deutsche Buchhandlungen an der Abstimmung teilnehmen.

Mehr über die Autoren, Bücher und die Jury finden Sie unter:
www.wbg-wissen-preis.de/

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Neueröffnung im Juli 2019: Einfach mehr IQ pro Quadratmeter

Entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Forschungszentrum Garching, direkt neben dem Science Congress Center Munich, entsteht das neue Stellaris Apartment Hotel mit 159 Apartments mit voll ausgestatteter Küche, das seinen Gästen "Micro Living mit Macro-Service" bietet - für einen Tag, einige Monate oder gar Jahre. Hier verschmelzen Gemütlichkeit und Funktionalität, die Privatheit der eigenen vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, das moderne Ambiente mit der Nähe zur Natur und das Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in alle Welt.

- 159 Zimmer mit Küchenzeile
- Bar und Lounge
- Frühstücksbuffet
- Terrasse
- kostenfreies WLAN
- SB-Waschsalon, Schließfächer, Tiefgarage
- unmittelbare U-Bahnanbindung zum Stadtzentrum (Linie 6)

Stellaris Apartment Hotel
Walther-von-Dyck-Strasse 16
85748 Garching bei München
Tel.: +49 (0) 89 61425 061
info@stellaris-apartment.de

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DHV und Science Congress Center Munich

(Gü.) München - Garching: Neueröffnung am 2. Juli: Science Congress Center Munich

Mitten auf dem Campus der TU München entsteht der neuen Gebäudekomplexes "Galileo" - Neue Mitte Garching und beheimatet unteranderem das "Science Congress Center Munich" (SCCM). Ab dem 2. Juli 2019 stehen Veranstaltern von Kongressen und Events insgesamt 2.400 qm Veranstaltungsfläche zur Verfügung. Darunter 1.600 qm Foyerfläche für Caterings, Bankette und Ausstellungen sowie 13 Veranstaltungsräume mit ganz unterschiedlichen Größen von 55 bis hin zu 280 qm. Herzstück des SCCM wird das tagesbelichtete Audimax: Das ob seiner besonderen Akustik, Ausstattung und Ambiente viel gepriesene Auditorium verfügt über 1.300 Plätze und ist teilbar für Veranstaltungen mit bis zu 570 Gästen.

Den Gästen des neuen Veranstaltungszentrums SCCM stehen unter anderem das Courtyard by Marriott Hotel mit 256 Zimmereinheiten und das Stellaris Apartment Hotel mit rund 159 Gästeapartments für einen erfolgreichen Aufenthalt zur Verfügung. Insgesamt bietet das "Galileo" - Neue Mitte Garching 550 Tiefgaragenlätze für seine Besucher. Modernste Ton- und Veranstaltungstechnik sowie kostenfreies WLAN runden den Service ab. Die neue Location liegt verkehrsgünstig zwischen dem Flughafen München und der Stadt München, nahe der A9, und ist mit der U-Bahn - Station Garchinger Forschungszentrum - direkt mit der Münchener Innenstadt verbunden.

Kontakt:
DAVID BUSKE
Director of Sales
m +49.171.8156388
david.buske@scc-munich.com

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DHV und co.Tec

(Gü.) Microsoft Office 365 für Lehrer zum Sonderpreis!

Die besten Lösungen für die moderne Arbeitswelt vereint - mit erstklassigen Anwendungen wie Excel und Outlook und leistungsfähigen Clouddiensten und Microsoft Teams sorgt Office 365 von praktisch jedem Ort und Endgerät aus dafür, dass jeder kreativ im Team arbeiten kann. Profitieren Sie DSGVO-konform vom 15-fachen Installationsrecht und 1 TB OneDrive Speicher in der Cloud.

Die Mitglieder des DHV können ab sofort in unserem Onlineshop Hard- und Software von renommierten Herstellern wie Microsoft, Adobe, Corel, Mindjet, Asus, Acer vergünstigt einkaufen und so bis zu 80 Prozent gegenüber den kommerziellen Preisen sparen. 

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Ihr co.Tec-Team

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) gegründet

Um die Sicherheit der Besucher bei Veranstaltungen aller Art geht es dem jüngst gegründeten gemeinnützigen Verein "Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit" (DEB). Vom Eventveranstalter unterschiedlicher Größenordnungen über die Feuerwehr bis hin zum Sanitätswesen - aus nahezu allen Bereichen kommen die Mitglieder des DEB.

Neben ordentlichen und Fördermitgliedern können Verbände, Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen als assoziierte Mitglieder dem Verein beitreten und von seiner Arbeit profitieren. Unter anderem haben sich bereits der Deutsche Hochschulverband (DHV), das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB), der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) und die TÜV NORD Akademie dem DEB angeschlossen.

Der Verein, dem Olaf Jastrob als Vorsitzender vorsteht, agiert neutral, branchenübergreifend und unabhängig. Um die Besuchersicherheit zu verbessern, sollen Wissenschaft und Forschung genauso gefördert werden wie der Austausch, die Anwendung und die Bildung. Der DEB wird sich mit aktuellen und grundsätzlichen Problemstellungen beschäftigen.
www.expertenrat-besuchersicherheit.de

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DHV und Stiftungsführer

(Gü.) Seit über drei Jahren verfolgt der "Stiftungsführer" - gemeinsam mit dem ehemaligen Tennisspieler Michael Stich - das Ziel, Förderer und Unterstützer für Stiftungen zu gewinnen und das soziale Engagement in der Gesellschaft zu stärken!

Als "Deutschlands Kompass für den Dritten Sektor" bietet der Stiftungsführer mit einem bundesweit erscheinenden Magazin, regionalen Veranstaltungen und dem größten Online-Netzwerk in Deutschland das umfassendste Kommunikationspaket für Stiftungen, Verbände, Vereine und weitere gesellschaftlich engagierte Organisationen. Mit über 20.000 aktiven Kontakten in die verschiedensten Schichten der Gesellschaft ist der "Stiftungsführer" auch weiterhin die reichweitenstärkste Netzwerkplattform im Dritten Sektor in Deutschland.

Kommen Sie am 9.Mai 2019 zum 3. Stiftungsforum Hamburg und sprechen Sie auf dem größten "Marktplatz für Engagement Hamburgs" mit Gleichgesinnten, Interessierten und neuen potentiellen Förderern. Unter https://stiftungsfuehrer.de/hamburg2019 können Sie sich jetzt schon anmelden - das Team des Stiftungsführers freut sich auf Sie!

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DHV und a&o Hostels

(Gü.) Sonne satt in der Stadt: Mit a&o nach Venedig

Ab 12 Euro übernachten in einem von zwei a&o Hostels im Stadtteil Mestre, nur 15 Bahnminuten von der Insel und Venedigs Highlights entfernt: moderner Hotelstandard, freundlicher Service und bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

+++ 24h-Service – WLAN gratis – 24h-Snack-Bar +++

Mehr als nur ein guter Schlaf:
- modern eingerichtete Zimmer mit eigenem Bad
- gemütliche Design-Lobby
- reichhaltiges All-you-can-eat-Frühstücksbuffet
- kein Eintrittsgeld für Venedig

Ideal für Geschäftsreisen:
- Bettwäsche & Handtücher inklusive
- Coworking Spaces & gut ausgestattete Tagungsräume
- Bonusprogramm für treue Gäste
- perfekte Anbindung & hoteleigene Parkplätze

Ideal für Studienfahrten:
- 19 Jahre Erfahrung mit jungen Reisenden und Gruppen
- Gruppenrabatte, Gratis-Zimmer oder Tagungsräume u. v. m.
- a&o Lounge & Special Guest Status für Lehrer
- Abendessen & Lunchpakete auf Vorbestellung

Noch günstiger Reisen

Mitglieder des DHV bekommen 10 Prozent Rabatt bei Buchung auf aohostels.com. Einfach E-Mail an heuser@hochschulverband.de senden und Rabattcode erhalten!

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DHV und alumni-clubs.net

(Gü.) Alumni-Preis "Premium D-A-CH" 2019
alumni-clubs.net verleiht zum achten Mal eine Auszeichnung für vorbildliche Alumni-Konzepte

alumni-clubs.net e.V. (acn) will mit der für das Jahr 2019 vorgesehenen Auszeichnung professionelle und nachhaltige Alumni-Konzepte sowie deren operative Umsetzung in Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Alumni-Vereinen honorieren. Der diesjährige Preis dreht sich um die "Umsetzung eines digitalen Gesamtkonzepts der Hochschule mit den Alumni für die Bereiche Alumni-Management, Career Service oder Fundraising". (Bewerbungsschluss: 15. April 2019, 24 Uhr)

Das Preisgeld ist wieder auf 10.000 Euro festgelegt und wird zur einen Hälfte von der PLUSWERK AG und UNIVERSUM unterstützt. Der Dachverband steuert aus eigenen Mitteln die zweite Hälfte hinzu. Eine hochkarätig besetzte Jury ermittelt den jeweiligen Preisträger sowie eventuelle Anerkennungen. Die Auszeichnung wird am 9. Mai 2019 auf der 24. acn-Konferenz an der Universität Würzburg in feierlichem Rahmen übergeben.

Mehr Informationen und die Ausschreibung findet man unter:
www.alumni-clubs.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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