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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


1.592 Habilitationen: davon jede dritte von einer Frau

1.529 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2018 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren dies im Vergleich zum Vorjahr rund vier Prozent weniger. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Frauen unter den Habilitierten um vier Prozent auf 483. Damit lag der Frauenanteil an den Habilitationen 2018 bei 32 Prozent. Zehn Jahre zuvor hatte er noch bei 23 Prozent gelegen. 

Über die Hälfte aller Habilitationen wurde – wie in den Vorjahren – in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften von 237 Frauen (Frauenanteil 30 Prozent) und von 541 Männern abgeschlossen. Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (218 Habilitationen, Frauenanteil 20 Prozent). Den dritten Platz nahm die Fächergruppe Geisteswissenschaften (203) ein. Hier war der Frauenanteil mit 44 Prozent am höchsten. 

Im Jahr 2018 wurden 154 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Forscherinnen und Forschern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil lag damit bei zehn Prozent und war um einen Prozentpunkt niedriger als im Vorjahr. 

Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag 2018 bei knapp 42 Jahren. Frauen waren zum Zeitpunkt ihrer Habilitation durchschnittlich ein halbes Jahr älter als Männer.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/07/PD19_252_213.html

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?

Zum vierzehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen des Berufsstandes verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer können auch außerhalb von Forschung und Lehre Leistungssträger sein", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir dieses oftmals nicht hinreichend bekannte Engagement sichtbarer machen und einer breiten Öffentlichkeit zeigen, in welch vielfältiger Weise Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer zum Wohl der Allgemeinheit beitragen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2019 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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Wer wird "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"?

Im Rahmen der Preisverleihung zur/zum "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - die/den "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2019 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Quelle: istockphoto.com

HRK-Präsident: "Gravierende Mängel" bei Studierfähigkeit von Abiturienten

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Peter-André Alt, sieht "gravierende Mängel, was die Studierfähigkeit zahlreicher Abiturienten angeht". Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland führte er aus: "Wir leben in der Fiktion, dass mit dem Abitur die Voraussetzungen für das Studium erfüllt sind. Die Realität zeigt: Viel zu oft stimmt das nicht."

Das gelte insbesondere für die Fächer, in denen Mathematik die Grundlage sei. "Die Studienanfänger erfüllen die Voraussetzungen deutlich schlechter als früher." Aber auch in Sachen Textverständnis und Schreibfähigkeiten gebe es kritische Rückmeldungen aus den Hochschulen. "Selbst Literaturwissenschaftler sagen: Es wird immer schwieriger, die jungen Menschen in den Seminaren zum Lesen zu bringen. Längere Texte zu lesen und zu schreiben, falle den Studierenden schwerer", erklärte Alt.

Das sei auch auf die Digitalisierung zurückzuführen. "Es ist pädagogisch wichtig, darauf zu bestehen, dass das Handy auch mal für längere Zeit ausgeschaltet ist", so der HRK-Präsident weiter. "Jeder sollte sich auch intensiv und ohne Ablenkung auf eine Sache konzentrieren können, ob beim Lesen oder auch in der Mathematik. Dazu müssen wir die Schüler zwingen."

Der Freiraum von Schülerinnen und Schülern ist Alt zufolge oftmals zu groß: "Die jungen Menschen dürfen in der Schule schon ein paar Lernzumutungen mehr erfahren, als es im Augenblick der Fall ist." Dazu gehöre auch, eine große Menge an Faktenwissen auswendig zu lernen.
www.nw.de/nachrichten/thema/22484203_Die-Studierfaehigkeit-vieler-Abiturienten-ist-mangelhaft.html

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Foto: BMBF/Laurence Chaperon

Karliczek nach Standortentscheidung für Batterieforschungszentrum unter Druck

Die Entscheidung der Bundesregierung, ein neues Batterieforschungszentrum in Münster zu errichten, hat für Wirbel gesorgt. Die Ministerpräsidenten Bayerns, Baden-Württembergs und Niedersachsens forderten Medienberichten zufolge Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem gemeinsamen Schreiben auf, die Entscheidung zu prüfen. In Münster müssten erst langwierig neue Strukturen aufgebaut werden, wohingegen vorhandene Potenziale etwa in Ulm, Augsburg und Salzgitter ungenutzt blieben. Bei der Standortentscheidung seien nicht nur fachliche Gesichtspunkte von Bedeutung gewesen.

Zuvor hatte bereits Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kritisiert, dass ostdeutsche Standorte im Hinblick auf die Batteriezellenforschung leer ausgegangen seien. Als Bundesministerin müsse sich Anja Karliczek um mehr kümmern als um ihren Wahlkreis.

Die Ministerin selbst hatte bei der Entscheidungsbekanntgabe eingeräumt, dass die Wahl des Standortes für sie eine sensible Entscheidung gewesen sei. Sie habe sich aber aus der Diskussion über die sechs in Frage kommenden Bewerbungen bis zuletzt herausgehalten. Münster habe das beste Konzept vorgelegt. Bei fast gleichwertigen Vorschlägen habe letzlich auch das Recyclingkonzept den Ausschlag gegeben. Die Wiederverwertung soll in Ibbenbüren, dem Wahlkreis der Ministerin, angesiedelt werden.

Ziel des Forschungsprojekts, das in drei Jahren starten soll und für das der Bund 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird, ist es, der Abhängigkeit von Zulieferern aus Asien durch eine eigene Fertigung von Batteriezellen entgegenzuwirken. Wie die Ministerin zudem betonte, sollten über Münster hinaus auch andere Standorte, deren Bewerbungen für den Hauptsitz eines neuen Batterieforschungszentrums nicht zum Zuge gekommen waren, in den Genuss von Fördermitteln gelangen.

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Quelle: istockphoto.com

DFG I: Neue Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sowie die Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten grundlegend überarbeitet.

Die 19 Leitlinien, die im neuen Kodex formuliert worden seien, gehen der eigenen Einschätzung zufolge deutlich über die Empfehlungen der bisherigen Denkschrift hinaus. Es solle eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität in den wissenschaftlichen Einrichtungen verankert werden, die weniger von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht werde als vom Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, so die DFG.

Der Kodex ist modular angelegt und gliedert sich in drei Ebenen: Auf der ersten finden sich die eigentlichen Leitlinien im Wortlaut, die zweite Ebene enthält ausführlichere Erläuterungen zu diesen.  Die Inhalte dieser beiden Ebenen sollen auch in gedruckter Form veröffentlicht werden. Die dritte Ebene wird hingegen als dynamisches Dokument auf der Webseite der DFG zur Verfügung gestellt werden. Sie wird fachspezifische Ausführungen, Fallbeispiele und FAQs enthalten und ab Herbst 2019 detailliert konzipiert werden.

Mit Inkrafttreten des Kodex müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen die 19 Leitlinien rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können.

Neben der Reform der Denkschrift hat die DFG auch ihre Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten überarbeitet. So wurden insbesondere die Tatbestände wissenschaftlichen Fehlverhaltens sowie die Vorschriften zum Ablauf des Verfahrens präzisiert.
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_27/index.html

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DFG II: 3,4 Milliarden Euro für 33.160 Projekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im vergangenen Jahr 33.160 Projekte mit einem Volumen von 3,4 Milliarden Euro gefördert, das zu 69,3 Prozent vom Bund und zu 29,7 Prozent von den Ländern getragen wurde. Die Gesamtbewilligungssumme lag damit um 250 Millionen Euro höher als 2017, die Zahl der geförderten Projekte um rund 700. Diese Zahlen gehen aus dem "Jahresbericht 2018" hervor, den die DFG am 4. Juli 2019 vorgestellt hat. Rund 8.000 Projekte wurden 2018 neu bewilligt.

Auch 2018 war mehr als die Hälfte aller geförderten Projekte (17.100) in der Einzelförderung angesiedelt; für sie wurden insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro Fördermittel bewilligt. Das waren rund 85 Millionen Euro mehr als 2017. In den Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen Koordinierten Programmen wurden 847 Verbünde mit gut 13.828 Teilprojekten und einer Gesamtbewilligungssumme von rund 1,39 Milliarden Euro gefördert.

In die 99 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderten Einrichtungen flossen rund 566,2 Millionen Euro. Erstmals bewilligt wurden 2018 Mittel für die Exzellenzstrategie, das Nachfolgeprogramm der Exzellenzinitiative. Für die Ende September 2018 beschlossene Förderung von 57 Exzellenzclustern und die damit verbundenen Universitätspauschalen wurden insgesamt 2,89 Milliarden Euro bewilligt. Diese Summe bezieht sich allerdings auf die gesamte Laufzeit der beschlossenen Förderung über sieben Jahre.

Aufgeteilt nach den großen Wissenschaftsbereichen erhielten auch 2018 die Lebenswissenschaften mit rund 1,2 Milliarden Euro die meisten Fördermittel (34,2 Prozent der Gesamtbewilligungssumme), gefolgt von den Naturwissenschaften mit rund 760 Millionen Euro (22,3 Prozent), den Ingenieurwissenschaften mit rund 664 Millionen Euro (19,5 Prozent) und den Geistes- und Sozialwissenschaften mit rund 530 Millionen Euro (15,6 Prozent).
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_26/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Biologie mit höchster Promotionsquote

In der Medizin und den Naturwissenschaften werden in Deutschland die meisten Doktorarbeiten geschrieben. In der Biologie schließen sogar rund 90 Prozent aller Masterabsolventinnen und -absolventen noch eine Promotion ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Ebenfalls hohe Promotionsquoten finden sich demnach in den Fächern Chemie (78,9 Prozent), Physik (64 Prozent) und Medizin (63,3 Prozent).

Deutlich seltener angestrebt wird der Doktorgrad in den Fächern Jura, Betriebswirtschaftslehre oder Architektur. So kann die Rechtwissenschaft trotz hoher Promotionszahlen nur eine vergleichsweise geringe Quote von 13,4 Prozent vorweisen.

Professorinnen und Professoren in den Fächern Pharmazie, Biologie, Medizin und Chemie betreuen laut CHE-Analyse durchschnittlich rund zwei Doktorabschlüsse pro Jahr. In Fächern wie Germanistik, Anglistik oder Romanistik mit einem hohen Anteil an Lehramtsstudierenden führen Professorinnen und Professoren deutlich weniger Doktorandinnen und Doktoranden pro Jahr zu einem erfolgreichen Abschluss.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2221&getCB=398&getLang=de

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Vier von zehn Studiengängen bleiben zulassungsbeschränkt

Bundesweit sind 40,7 Prozent aller Studiengänge mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Das entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit ist die NC-Quote damit in den vergangenen sechs Jahren um rund fünf Prozentpunkte gefallen. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Den mit 67 Prozent größten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es demnach im Wintersemester 2019/20 in Berlin. Es folgen Hamburg mit 64,8 Prozent und Bremen mit 61,5 Prozent. Die niedrigste NC-Quote gibt es in Mecklenburg-Vorpommern (21,9 Prozent).

Auch innerhalb der Bundesländer unterscheiden sich die NC-Quoten zum Teil sehr deutlich. Die besten Chancen auf einen Studienplatz in Hochschulstädten mit mehr als 30.000 Studierenden haben Studieninteressierte in Kassel. Hier können vier von fünf Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung studiert werden. Den Höchstwert erreicht dagegen wie im Vorjahr Hannover mit einer Quote von 64,6 Prozent.

Je nach Fach und Hochschultyp variiert die Numerus-Clausus-Quote ebenfalls stark: In den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ist bundesweit etwa jeder zweite Studiengang zulassungsbeschränkt. In den Sprach- und Kulturwissenschaften stehen dagegen rund 70 Prozent der Angebote allen Erstsemestern unabhängig von ihrer Abiturnote offen.

Studiengänge an Universitäten sind weiterhin zu einem geringeren Anteil (38,4 Prozent) mit einem NC belegt als die an Fachhochschulen (44,5 Prozent). Bachelor- und Master-Studiengänge haben etwa gleich hohe Werte von rund 40 Prozent.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2224&getCB=398&getLang=de

Zum aktuellen Numerus-Clausus-Check des CHE hat sich am 27. Juni 2019 auch der CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister gegenüber dem "Deutschlandfunk" geäußert:
https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/06/27/numerus_clausus_check_int_mit_cort_denis_hachmeister_vom_dlf_20190627_1449_47278533.mp3

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Neues Rahmenprogramm für Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Bundesregierung hat ein neues Rahmenprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften unter dem Namen "Gesellschaft verstehen - Zukunft gestalten" aufgelegt und stellt dafür bis 2025 rund 700 Millionen Euro zur Verfügung. Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung könnten Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen geben, zum Beispiel bei der Extremismusprävention, der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung oder der Integration von Flüchtlingen, hieß es zur Begründung.

Mit dem neuen Rahmenprogramm soll die Anwendungsorientierung geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung gestärkt werden, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Praxispartnern oder durch verstärkte Wissenschaftskommunikation. Zugleich sollen Forscherinnen und Forschern neue Experimentier- und Freiräume erhalten, in denen sie selbstbestimmt ihre Themen setzen und wissenschaftliche Entwicklungen vorantreiben können. Als dritte Säule des neuen Rahmenprogramms sollen zudem die geistes- und sozialwissenschaftlichen Infrastrukturen für Forschungsdaten mit Blick auf neue technische Möglichkeiten weiterentwickelt werden.
www.bmbf.de/de/gesellschaft-verstehen---zukunft-gestalten-8897.html

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14 von 17 europäischen Hochschulallianzen mit deutscher Beteiligung

Bei 14 von 17 Hochschulallianzen, die die Europäische Union fördert, sind insgesamt 15 deutsche Hochschulen beteiligt. Das geht aus einer Mitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor. Die 17 nun ausgewählten Hochschulnetzwerke werden über drei Jahre mit einer Summe von jeweils fünf Millionen Euro gefördert. Im Rahmen ihrer jeweiligen Strategien sollen dabei gemeinsame Studiengänge entstehen und die Mobilität von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden gefördert werden. Insgesamt hatten sich 300 Hochschulen aus ganz Europa in 54 Allianzen auf die erste Ausschreibung beworben.

Zu den geförderten deutschen Hochschulen gehören unter anderem die Freie Universität Berlin, die Universitäten Bremen, Freiburg, Heidelberg, Leipzig, Kiel, Mainz, Potsdam sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München, das Karlsruher Institut für Technologie, die TU Darmstadt und die TU Hamburg-Harburg.

Noch erfolgreicher als die deutschen Hochschulen waren bei der Ausschreibungsrunde die französischen mit 16 teilnehmenden Hochschulen. Das Schlusslicht bildete Großbritannien mit gerade einmal drei Hochschulen. 

Diejenigen Hochschulen, die in der ersten Runde noch nicht erfolgreich waren, können sich der HRK zufolge Ende des Jahres erneut bewerben. Die Europäische Kommission werde die Fördersumme für die zweite Runde auf 120 Millionen Euro erhöhen.

Im Jahr 2017 hatte der Europäische Rat eine Anregung des französischen Ministerpräsidenten Emmanuel Macron aufgegriffen und die Mitgliedstaaten und die Kommission aufgefordert, die strategischen Partnerschaften zwischen Hochschuleinrichtungen in der gesamten EU zu stärken und etwa 20 "Europäische Hochschulen" bis 2024 zu etablieren.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zu-europaeischen-hochschulallianzen-erfolg-fuer-deutschland-gewinn-fuer-europa-kraftak/

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Quelle: istockphoto.com

21,7 Millionen Dollar Fördergelder vom Pentagon

Deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben seit 2008 für 261 Projekte Fördermittel in Höhe von 21,7 Millionen US-Dollar vom US-Verteidigungsministerium erhalten. Das geht aus einer Datenbank mit US-Haushaltsdaten von 2008 bis 2019 hervor, die der "Spiegel" ausgewertet hat.

Größter Einzelempfänger bei den Universitäten - sowohl bei der Anzahl der Projekte als auch bei der Fördersumme - ist demnach die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Ihr wurden vom US-Verteidigungsministerium seit 2008 insgesamt fast 3,7 Millionen US-Dollar in 23 Einzelsummen überwiesen. Das meiste Geld (1,72 Millionen) floss in ein Projekt, in dem an der LMU nach Chemikalien gesucht wurde, die den Sprengstoff RDX ersetzen können. Auf mehr als eine Million Dollar Fördersumme seit 2008 kam außerdem noch die RWTH Aachen.

Auch außeruniversitäre Forschungsinstitute profitierten von den Grants aus den USA. Hier flossen die höchsten Fördersummen an die Max-Planck-Gesellschaft, an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und an das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/us-militaerforschung-an-deutschen-unis-21-millionen-dollar-in-zehn-jahren-a-1273282.html

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38 weitere Philipp Schwartz-Stipendiaten

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der fünften Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt: 28 Einrichtungen aus ganz Deutschland können mithilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Vergeben wurden diesmal Fördermittel für insgesamt 38 Forscherinnen und Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen ab Oktober 2019 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten an den ausgewählten Einrichtungen.

Diejenigen, die an den nun ausgewählten Hochschulen aufgenommen werden, stammen aus der Türkei (26 Stipendiaten), Syrien (sieben Stipendiaten), Kamerun (zwei Stipendiaten) sowie dem Iran, der Ukraine und aus Zimbabwe (jeweils ein Stipendiat).

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt 2016 ins Leben gerufen. Mittlerweile steht fest, dass sie dauerhaft vom Auswärtigen Amt finanziert wird. Ferner sind auch Stiftungen im In- und Ausland an der Finanzierung der Initiative beteiligt. Jährlich können so bis 50 Philipp Schwartz-Stipendien gefördert werden.
http://www.humboldt-foundation.de/web/62980303.html

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Universität will vorerst nur noch Frauen einstellen

Die Technische Universität Eindhoven will akademische Dauerstellen seit dem 1. Juli 2019 vorerst nur noch mit Bewerberinnen besetzen. Bewerber erhalten demnach erst die Chance auf eine Stelle, wenn nach sechs Monaten keine geeignete Kandidatin gefunden werden konnte. Nach eineinhalb Jahren will die Universität die neue Regel evaluieren und den Prozentsatz der Stellen für Frauen gegebenenfalls anpassen.

Ziel der Universität ist es, 50 Prozent der Assistenzprofessuren und mindestens 35 Prozent der vollen Professuren durch Frauen zu besetzen. Das Programm ist auf mindestens fünf Jahre angelegt. Es ist nach der französischen Nobelpreisträgerin Irène Joliot-Curie benannt. Weibliche Neuangestellte sollen ein "starter package" erhalten. Es sieht 100.000 Euro für eigene Forschungszwecke und ein spezielles Mentoring-Programm vor. Irène Curie sei als Tochter der ersten Nobelpreisträgerin Marie Curie ein Symbol für die nächste Generation weiblicher Akademiker, so der Rektor Professor Frank Baaijens.

Laut Hochschule werden in den kommenden Jahren 150 Positionen neu zu besetzen sein. Ziel ist es, für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen.
https://www.tue.nl/en/news/news-overview/17-06-2019-tue-vacancies-for-academic-staff-exclusively-for-women-for-the-time-being/

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Mehr Spitzenprofessuren für den Freistaat

Bayern will die Bedingungen für Professorinnen und Professoren an den Hochschulen im Freistaat verbessern. Mit dem Programm "Die Besten für Bayern" sollen mehr Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an die Hochschulen gelockt werden. Das Programm soll zum Wintersemester 2021/22 starten. Dies hat der Ministerrat am 25. Juni 2019 beschlossen.

Mit dem Programm sollen pro Jahr bis zu zehn "Bayerische Spitzenprofessuren" vergeben werden. Zu den Anreizen zählten neben konkurrenzfähiger Bezahlung und Ausstattung auch größere Forschungsfreiräume. So sollen Professorinnen und Professoren künftig etwa über die "Bayerische Forschungsprofessur" bis zu fünf Jahre von ihren Lehrverpflichtungen befreit werden können.

Für Zukunftsthemen wie etwa Technologietransfer oder Digitalisierung sollen zudem jährlich bis zu zehn Spitzenprofessuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaft vergeben werden. Auch die sechs staatlichen Kunsthochschulen in Bayern erhalten demnach bis zu sechs "Creative Professorships" pro Jahr für international erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler. Bei hohem internationalen Wettbewerbsdruck soll es mit dem Programm auch möglich sein, Berufungsverfahren zu beschleunigen.

Anstrengungen für mehr Spitzenforschung und wettbewerbsfähige Bedingungen sind auch in den neuen Zielvereinbarungen mit den Hochschulen verankert. Einer der verbindlichen Schwerpunkte für alle Hochschulen ist dabei, die Anzahl der Frauen auf Professuren zu erhöhen. Aktuell ist nur etwa jede fünfte Professur in Bayern von einer Frau besetzt.
https://www.bayern.de/wp-content/uploads/2019/06/190625-ministerrat.pdf

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Kritik am Sanierungsstau

Der Präsident der Universität Hannover, Professor Volker Epping, hat einen massiven Sanierungsstau an den niedersächsischen Hochschulen beklagt. Das berichtet der "Norddeutsche Rundfunk" (NDR). Demnach leiden unter dem Sanierungsstau inzwischen auch Forschung und Lehre.

Epping zufolge gebe es an der Universität Hannover bröcklige Fassaden, eine baufällige Mensa und Labore, die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden müssten. Die Universität benötige jedes Jahr rund 25 Millionen Euro, um alte Gebäude instandzusetzen, und rund 420 Millionen Euro, um alle Gebäude zu sanieren.

Das Land Niedersachsen gibt laut "NDR"-Bericht pro Jahr aber nur gut vier Millionen Euro dazu. "Das größte Problem ist, dass wir unseren Wissenschaftlern und den Studierenden nicht die notwendigen Einrichtungen zur Verfügung stellen", so Epping gegenüber dem "NDR". Zudem könne man gutes Personal nicht gewinnen, weil man ihnen die entsprechende Ausstattung und Labore nicht zeitnah zur Verfügung stellen könne. Einige Gebäude ließen aufgrund des baulichen Zustands nur noch einen Abriss zu. In letzter Konsequenz könne man Personal nicht beschäftigen, weil man mit den Personalmitteln auch Baumaßnahmen finanzieren müsse.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hat ebenfalls gegenüber dem "NDR" den Sanierungsstau eingeräumt. Ein Problem sei, dass seit Jahren nur noch die Länder für den Erhalt der Universitätsgebäude zuständig seien. In Niedersachsen reiche das Geld für die notwendigen Sanierungen nicht aus. "Wir können nur mit dem helfen, was wir aufbringen können. Das ist überschaubar wenig", betonte Thümler gegenüber dem "NDR". "Aber die Aufgabe ist klar erkannt und wir stellen uns der Herausforderung."
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Thuemler-raeumt-Sanierungsstau-an-Hochschulen-ein,hochschulen162.html

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BIG wird Teil der Charité

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) wird wissenschaftlich in die Charité integriert. Nach der Zustimmung durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern haben nunmehr auch der Bund und das Land Berlin eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung (vgl. Newsletter 4/2019) unterzeichnet. Zum ersten Mal wird damit die 2015 in Kraft getretene Grundgesetzänderung angewandt, der zufolge der Bund Wissenschaftseinrichtungen eines Landes auch langfristig fördern kann, wenn sie überregionale Bedeutung haben (vgl. Newsletter 1/2015).

Das BIG ist seit 2015 eine rechtlich selbstständige außeruniversitäre Einrichtung der biomedizinischen Forschung, in der die Charité und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ihre jeweiligen Kompetenzen bündeln. Dem MDC werde laut Mitteilung künftig die Rolle eines privilegierten Partners auf neuer vertraglicher Grundlage zugedacht.

Mit der Integration in die Charité werde das BIG über verbesserte organisatorische Strukturen verfügen, so die GWK. Inhaltlich soll der Fokus künftig noch mehr auf translationaler und interdisziplinärer Forschung liegen. In Zukunft könne das BIG dann auch deutschlandweit Forschungsprojekte fördern. Das BIG wird bislang zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert. Das werde auch, in mindestens der bisherigen Höhe, so bleiben, ließ die GWK verlauten.
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2019-09.pdf

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Landarzt-Stipendien und eine neue Medizinische Fakultät für die Lausitz

Das Land Brandenburg will die landärztliche Versorgung mit Stipendien für Medizinstudierende stärken. Sie sollen 1.000 Euro monatlich erhalten, wenn sie sich für fünf Jahre zur Arbeit in Praxen auf dem Lande verpflichten. Das Programm startet für 100 Medizinstudierende an deutschen Hochschulen zum Wintersemester, Bewerbungen auch von Studierenden höherer Semester sind bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburgs von Juli an möglich.

Weitere 100 Medizinstudierende können sich zudem um ein Co-Stipendium in Höhe von 500 Euro bewerben, wenn sie bereits ein anderes Stipendium von einer Kommune oder einem Krankenhausträger erhalten. Außerdem wird die Weiterbildung von 20 Medizinerinnen und Medizinern zu Fachärztinnen und -ärzten finanziell unterstützt.

Zugleich will die Landesregierung in Cottbus eine neue Medizinische Fakultät ansiedeln, die den Lehrbetrieb zum Wintersemester 2023/24 aufnehmen soll. Das Vorhaben soll vorwiegend mithilfe der Strukturhilfen realisiert werden, die der Bund der Lausitz für den Kohleausstieg zur Verfügung stellt. Der Studiengang Medizin wird in Brandenburg bislang nur an der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die eine private Hochschule ist, angeboten. Mit dem neuen Projekt sieht die Landesregierung auch eine Chance, den Ärztemangel auf dem Land zu bekämpfen.
https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=911582
https://mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=911283

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Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen I

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Bergischen Universität Wuppertal für drei Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zuerkannt.

Der DHV betonte in seiner Begründung, Berufungsverhandlungen an der Wuppertaler Hochschule verliefen strukturiert und wertschätzend. Das ausgezeichnete Verhandlungsklima werde von den Berufenen besonders gelobt. Sehr zu begrüßen sei, dass die Bergische Universität auf Konditionierungen und Befristungen von Berufungs-Leistungsbezügen, etwa durch Zielvereinbarungen, verzichte. Wuppertaler Berufungsangebote seien in der Regel gut. Für Neuberufene stünden auf Anfrage vielfältige Unterstützungsangebote zur Verfügung. Hierzu gehörten Hilfestellungen für "Dual Career Couples" etwa bei der Arbeitgebersuche für den Partner bzw. die Partnerin oder bei der Kinderbetreuung.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Nachbesserungsbedarf. Unter anderem empfiehlt er die Einführung eines "Berufungsmonitors", in dem Bewerberinnen und Bewerber zu jeder Zeit den Stand ihres Berufungsverfahrens abfragen könnten. Erwägenswert sei auch die Einführung eines "Berufungsmanagers", der für Rufinhaberinnen und Rufinhaber als zentraler Ansprechpartner fungiere. Neuberufene sollten zudem noch aktiver dabei unterstützt werden, mit ihren Familien in Wuppertal Fuß zu fassen.

Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel unter:
www.hochschulverband.de/guetesiegel

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Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen II

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat der Universität Hohenheim in Stuttgart für weitere fünf Jahre das Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen zugesprochen. Damit ist sie die erste und bislang auch einzige ausgezeichnete Universität in Baden-Württemberg.

Nach Einschätzung des DHV hat die Universität Hohenheim seit der Vergabe der Auszeichnung weitere erhebliche Fortschritte bei der Ausgestaltung von Berufungsverhandlungen und Berufungsverfahren gemacht. Aus Sicht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habe sich die ohnehin gute Verhandlungsatmosphäre nochmals verbessert. Eine weiterhin nahbare Hochschulleitung sowie eine kontinuierlich konstruktive Verwaltung mit starker Serviceorientierung trügen dazu maßgeblich bei. Die rundum erfolgreiche Berufungspolitik sei auch daran zu erkennen, dass die Universität Hohenheim in 85 Prozent der Fälle die Erstplatzierte oder den Erstplatzierten auf einer Berufungsliste auch tatsächlich gewinnen kann. Die Erfolgsquote bei Bleibeverhandlungen sei mit 75 Prozent ebenfalls "gut und statistisch überdurchschnittlich", so der DHV.

"Wissenschaft wird von Menschen gemacht, deshalb ist es unser Kernanliegen, herausragende Nachwuchskräfte und etablierte Persönlichkeiten zu gewinnen und zu halten", erklärte der Rektor der Universität Hohenheim, Professor Stephan Dabbert. "Die strengen Anforderungen und das Feedback aus dem Audit zum DHV-Gütesiegel haben uns wiederholt geholfen, die Berufungsverfahren weiter zu optimieren und besser zu werden."

Positiv hebt der DHV hervor, dass die Universität Hohenheim mit der Fortentwicklung ihres Berufungsportals die Verfahrenstransparenz weiter steigere. Zu begrüßen sei eine umfassende Tenure-Track-Satzung, die die Fragen zur Berufung, Evaluierung und Qualitätssicherung der Tenure-Track-Professuren regele. Die gelebte "Willkommenskultur" sei zudem um das Angebot, nicht-deutschsprachige Rufinhaberinnen und Rufinhabern organisatorisch beim Spracherwerb zu unterstützen, erweitert worden.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungsbedarf. Obwohl Rufinhaberinnen und Rufinhaber bei Bedarf über den Berufungsmanager und das Gleichstellungsbüro bei der Reservierung von Betreuungsplätzen für Kinder vorbildlich unterstützt würden, bleibe insbesondere die Einrichtung einer universitätseigenen Kindertagesstätte wünschenswert. Als weitere Maßnahme zur Steigerung der Transparenz empfiehlt der DHV die Erstellung eines in sich geschlossenen Berufungsverhandlungs-Leitfadens.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel unter:
www.hochschulverband.de/guetesiegel

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Solidarität mit "Fridays for Future"

Studierende der Gruppe "Fridays For Future" an der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin stoßen mit Vorschlägen, wie ihre Hochschule bis zum Jahr 2022 eine nachhaltige und klimaneutrale Universität werden könne, auf Anklang. Der Akademische Senat begrüße die Initiative der Gruppe und teile das Ziel, ließ die Universität verlauten. Nach einer offenen Diskussion habe der Senat einstimmig erklärt, sich bei der Umsetzung der Ziele "gerne beteiligen" zu wollen. Erstmals geht damit eine Universität auf eine "Fridays for Future"-Hochschulgruppe zu.

Wie der "Tagesspiegel" berichtete, hatten bereits im Mai bei einer Studierendenversammlung rund 700 Studierende verlangt, dass die Universität gemeinsam mit ihnen eine Strategie zum Klimaschutz entwickle und halbjährlich über die Umsetzung Rechenschaft ablege. Konkrete Forderungen könnten eine Verringerung des Fleischkonsums in den Mensen und ein kostenloses Studierendenticket für das Land Berlin sein.

Gesprächsbedarf zeichnet sich dem "Tagesspiegel" zufolge bei der Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels ab. Laut Professorin Sabine Kunst, Präsidentin der HU, bedürfe es eines "Augenmaßes", was die Universität leisten könne: "Ressourcenneutralität bedeutet auch Verzicht." Bei Flugreisen zu Konferenzen müssten beispielsweise Lösungen gefunden werden, ohne dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf diese verzichten müssten, gab eine anderer Vertreter im Akademischen Senat dem "Tagesspiegel" zufolge zu bedenken.
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/juni-2019/nr-19618-3
https://www.tagesspiegel.de/wissen/klimakrise-humboldt-uni-solidarisiert-sich-mit-fridays-for-future/24469182.html

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Akademiegesetz: Wissenschaftsorganisationen kritisieren Orbán

Ungarn stärkt den Einfluss der Politik auf die wissenschaftliche Forschung. Das Parlament billigte am 2. Juli 2019 auf Initiative der Regierung ein Gesetz, das Kritikerinnen und Kritikern zufolge die Wissenschaftsfreiheit im Lande einschränkt. Es sieht vor, dass die von der Akademie der Wissenschaften betriebenen Forschungsinstitute einem neuen Träger unterstellt werden, bei dem Regierungsvertreterinnen und -vertreter das Sagen haben.

Die Maßnahme soll zum 1. September 2019 wirksam werden und war bereits im Vorfeld auch von deutschen Forschungsorganisationen scharf kritisiert worden (vgl. Newsletter 3/2019). Laut "Zeit" hat die Allianz der Wissenschaftsorganisationen diese Haltung in einem Offenen Brief an Ministerpräsidenten Viktor Orbán erneut bekräftigt. "Anlass zur anhaltenden Sorge bereitet uns die Begründung, mit der Reform gezielt und ausschließlich Forschung des öffentlichen Interesses - definiert durch die Regierung - fördern zu wollen. Genderforschung beispielsweise wird als Ideologie kategorisiert und damit als vermeintliche ,Nichtwissenschaft' grundsätzlich von der Finanzierung ausgeschlossen", heißt es in dem Schreiben.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/ungarn-billigt-akademie-gesetz-1912/
Zum Offenen Brief:
https://www.zeit.de/2019/28/ungarn-forschungsfreiheit-wissenschaft-offener-brief-viktor-orban

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Fachgesellschaft wendet sich von Facebook ab

Der Vorstand der Gesellschaft für Informatik (GI) hat beschlossen, die Präsenz der Gesellschaft auf Facebook nach zehn Jahren zum 15. Mai 2019 zu schließen. Grund für die Abkehr ist das Verhalten des Konzerns, das seit Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen sorgte. Zunehmend sei für die GI das Geschäftsgebaren von Facebook, aber noch viel mehr der fahrlässige Umgang mit Daten, das Ausspionieren und die vermeintliche oder tatsächliche Beeinflussung der Nutzerinnen und Nutzer untragbar geworden, hieß es zur Begründung.

"Facebook trägt den Datenschutz als Lippenbekenntnis vor sich her, kann ihn aber nicht ernsthaft umsetzen, weil das dem Geschäftsmodell des Konzerns zuwider laufen würde. Hier ist keine Besserung in Sicht, und ein Zuwarten also vergeblich", so Alexander von Gernler, Vizepräsident der GI. "Deshalb haben wir uns entschieden, nicht mehr Teil dieses sozialen Netzwerks sein zu wollen. Als Fachgesellschaft von verantwortungsbewussten Informatikerinnen und Informatikern können und wollen wir dieses Verhalten durch unsere Mitgliedschaft nicht weiter unterstützen."
gi.de/meldung/gi-zentrale-verlaesst-facebook/

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Karriere


Studie zur Arbeitsatmosphäre

Nach Mobbing-Fällen (vgl. Newsletter 7,8 und 12/2018) hat die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) Ergebnisse einer Studie zur Arbeitskultur und Arbeitsatmosphäre in der MPG veröffentlicht, die von einem Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Arbeitsorganisation durchgeführt wurde. Über 9.000 Mitarbeitende der MPG, das sind 38 Prozent, haben sich demnach an der Umfrage beteiligt.

Die Beschäftigten zeigten ein hohes Commitment zur Organisation, insbesondere Frauen, aber auch Doktoranden und Postdocs fühlten sich jedoch zu wenig in ihrer Karriere unterstützt. In den letzten zwölf Monaten haben laut Studie zudem rund zehn Prozent der Befragten nach eigener Einschätzung Erfahrung mit Mobbing am Arbeitsplatz gemacht.

Das Gefühl, ignoriert oder ausgeschlossen zu werden, kannten 28,1 Prozent der deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Unter den EU-Ausländerinnen und -Ausländern war es hingegen fast jeder Zweite, unter den Personen aus einem Nicht-EU-Ausland jeder Dritte.

Von allen Befragten gaben 3,9 Prozent an, sich in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens gelegentlich durch Kolleginnen bzw. Kollegen oder Vorgesetzte am Arbeitsplatz sexuell belästigt oder diskriminiert gefühlt zu haben.

In den zwölf Monaten vor der Befragung habe jede dritte Beschäftigte der MPG eine Ungleichbehandlung aufgrund ihres Geschlechts erlebt - dreimal häufiger als männliche Beschäftigte. Personen auf der wissenschaftlichen Leitungsebene, d.h. Direktorinnen und Direktoren sowie Gruppenleitungen gaben mit 26,3 Prozent am häufigsten an, aufgrund ihres Geschlechts anders behandelt worden zu sein.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen laut MPG die Basis bilden, um "Maßnahmen für notwendige Veränderungsprozesse" einzuleiten. Zentral sei die Etablierung von Regelungen zum Umgang mit nichtwissenschaftlichem Fehlverhalten sowie ein "Code of Conduct" zu Führung. "Wir haben eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Mobbing und sexuelle Belästigung", betonte Professor Martin Stratmann, Präsident der MPG.
https://www.mpg.de/13630963/max-planck-gesellschaft-veroeffentlicht-umfrage-zu-arbeitskultur-und-atmosphaere

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Arbeitszufriedenheit von Doktoranden: Mehrheit hält akademische Reputation des Chefs für unbedeutend

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im Juni gefragt, ob sie die Einschätzung englischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilten, nach der ein unterstützendes Umfeld am Institut für die Zufriedenheit von Doktorandinnen und Doktoranden entscheidender sei als die akademische Reputation der Doktormutter bzw. des Doktorvaters. 82,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 17,4 Prozent mit Nein.

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Berechtigte Zweifel an Studierfähigkeit von Abiturienten?

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Peter-André Alt, beklagt Wissenslücken von Abiturientinnen und Abiturienten und zieht ihre Studierfähigkeit in Zweifel. Teilen Sie diese Einschätzung?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


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Klausurbearbeitungszeit

Bei einer wesentlichen Überschreitung der Bearbeitungszeit darf eine Klausur mit "nicht ausreichend" bewertet werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Koblenz laut "Legal Tribune Online" entschieden. Die Klage eines Studenten der Hochschule Koblenz gegen eine entsprechende Bewertung einer Klausur wies das Gericht ab (Az.: 4 K 1252/18.KO).

Der Kläger hatte im Juni 2018 an einer 90-minütigen Klausur teilgenommen und die Bearbeitungszeit nach Schätzung der Aufsicht um mindestens 90 Sekunden überzogen. Deshalb war die Klausur im Anschluss vom Prüfungsausschuss auf Grundlage der Prüfungsordnung mit der Sanktionsnote "nicht ausreichend" bewertet worden. 

Zu seiner Verteidigung trug der Student vor, er habe die Ansagen zum Ende der Bearbeitungszeit nicht gehört. Ebenso sei er, da er nicht aus Deutschland stamme, der deutschen Sprache nicht hundertprozentig mächtig. Angesichts der seiner Meinung nach nur geringfügigen Überschreitung der Bearbeitungszeit sei die vergebene Sanktionsnote auch unverhältnismäßig.

Diese Argumentation ließ das Gericht nicht gelten. Die mindestens eineinhalb Minuten Zeit, die der Student weiterarbeiten konnte, seien ausreichend gewesen, um sich einen für die Bewertung erheblichen Vorteil zu verschaffen.
https://www.lto.de/recht/studium-referendariat/s/vg-koblenz-4k1252-18-ueberschreitung-bearbeitungszeit-klausur-nicht-ausreichend/

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Kein Prüfungsrücktritt bei Dauererkrankung

Leidet ein Prüfling unter einer Dauererkrankung, die seine Prüfungs- und Leistungsfähigkeit nicht nur vorübergehend einschränkt, kann er nicht von einer bereits angemeldeten Prüfung zurücktreten. Dies hat  das Verwaltungsgericht Koblenz (Az.: 4 K 84/19.KO) entschieden. Geklagt hatte ein Student, der seit 2014 unter anderem an einer psychosomatischen Erkrankung leidet. Eine Klausurprüfung war bei ihm als nicht bestanden gewertet worden, obwohl bei ihm amtsärztlich eine vorübergehende Prüfungsunfähigkeit festgestellt worden war.

Das Verwaltungsgericht Koblenz wies die Klage ab. Ein triftiger Grund für den Rücktritt von einer Prüfung liege unter anderem dann vor, wenn der Prüfling durch Krankheit nicht in der Lage sei, seine üblichen Befähigungen in der Prüfung unter Beweis zu stellen. Dieses aus dem Grundsatz der Chancengleichheit folgende Ergebnis sei zu unterscheiden von den Fällen, in denen ein Prüfling durch eine sogenannte Dauererkrankung generell in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt sei; denn diese Erkrankungen prägten das normale Leistungsbild des Betroffenen. Beim Kläger sei eine Heilung seiner psychischen Erkrankung zum Zeitpunkt der Prüfung nicht absehbar gewesen. Vielmehr sei von den Ärzten eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufes festgestellt worden.

Gegen das Urteil ist die Berufung beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz möglich.

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Brexit: Reform des Aufenthaltsrechts

(Ra.) Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des deutschen Aufenthaltsrechts vorgelegt. Er soll sicherstellen, dass britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörige, die ihren Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland haben, sich auch nach dem Brexit weiterhin rechtmäßig in Deutschland aufhalten können. Mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU verlieren britische Staatsbürgerinnen und -bürger ihren Status als EU-Bürgerinnen und -Bürger und die damit verbundenen EU-Freizügigkeitsrechte. Es gelten stattdessen die wesentlich strengeren Regelungen des Aufenthaltsrechts. Diejenigen Personen, welche die Voraussetzungen für einen Aufenthaltstitel nach dem bestehenden Aufenthaltsrecht nicht erfüllen, werden ausreisepflichtig. Um dies zu vermeiden, sieht der Gesetzentwurf für britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen in Deutschland eine Überleitungsregelung vor, wonach die EU-Freizügigkeitsrechte in das Aufenthaltsrecht überführt und entsprechende Niederlassungs- und Aufenthaltserlaubnisse wie bisher erteilt werden. Dadurch soll der Status quo erhalten werden.

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Tierversuche: Ermittlungen gegen Forscher eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat die Ermittlungen gegen drei Personen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) eingestellt. Es gebe keine Anhaltspunkte für Tierquälerei. Den Versuchstieren am DKFZ seien keine stärkeren Schmerzen, Leiden oder Schäden entstanden.

Aufgekommen war der Verdacht, nachdem der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" die Leiterin eines Versuchs am DKFZ bezichtigt hatte, keine Genehmigung für Tierversuche gehabt zu haben. Sie habe Mäuse an Tumoren qualvoll sterben lassen, hieß es. Daraufhin hat das Regierungspräsidium Karlsruhe die Ärztin sowie einen Mann und eine Frau angezeigt. Das DKFZ hatte Versäumnisse eingeräumt, den Vorwurf der Tierquälerei aber zurückgewiesen.

Bei dem Versuch sollte die Wirksamkeit einer bestimmten Virentherapie an Mäusen für das besonders bösartige Ewing-Sarkoman untersucht werden, an dem vor allem Kinder leiden. Nun prüft das Regierungspräsidium Karlsruhe, ob in dem Fall eine Ordnungswidrigkeit vorlag.
https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/ermittlungen-gegen-heidelberger-forscher-eingestellt-1866/

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Satzungsänderungen beschlossen

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 3. Juli 2019 in Rostock eine Satzungsnovelle beschlossen. Neu eingeführt wird eine Richtlinien- sowie eine Geschäftsverteilungskompetenz für die Präsidentin oder den Präsidenten. Bei der Position der Generalsekretärin bwz. des Generalsekretärs wurden neben den Aufgaben und Verantwortungen als Mitglied des Vorstands auch die Leitung der Geschäftsstelle und der Vollzug des Wirtschaftsplans als genuiner Kompetenzbereich in der Satzung festgeschrieben. Mit Blick auf die Mitgliedschaft im Vorstand wird die bisher unbefristete Amtszeit künftig auf bis zu acht Jahre begrenzt, wobei Wiederbestellungen möglich sein werden. Die bisher unter besonderen Voraussetzungen mögliche dritte Amtszeit des Präsidenten oder der Präsidentin wurde aus der Satzung gestrichen.

Darüber hinaus werden mit der Satzungsnovellierung zwei neue Unterausschüsse des Hauptausschusses eingerichtet – der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten und der Ausschuss für Rechnungsprüfung –, welche die dienst- und arbeitsrechtlichen sowie auf Finanzfragen bezogenen Funktionen erledigen sollen, die der Hauptausschuss bisher in seiner Gesamtheit wahrnahm. Für weitere Fragen der Governance oder der Verankerung des Prinzips wissenschaftsgeleiteter Forschungsförderung in der Satzung wurde schließlich eine neue Satzungskommission eingesetzt.
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_25/index.html

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_2_2019.pdf

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Personalia


Foto: © Möller

Neue Präsidentin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekommt erstmals eine Präsidentin. Professorin Katja Becker von der Universität Gießen wurde am 3. Juli 2019 von der Mitgliederversammlung der DFG in Rostock in das Spitzenamt der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland gewählt. Die Biochemikerin und Medizinerin ist seit 2014 bereits DFG-Vizepräsidentin und tritt ihr neues Amt am 1. Januar 2020 für zunächst vier Jahre an. Sie folgt damit auf den germanistischen Mediävisten Professor Peter Strohschneider, der seit 2013 DFG-Präsident ist und nach zwei Amtsperioden turnusmäßig ausscheidet. Becker setzte sich gegen den Ingenieurwissenschaftler und Prozesstechniker Professor Wolfgang Marquardt vom Forschungszentrum Jülich und die Theoretische Informatikerin Professorin Dorothea Wagner vom Karlsruher Institut für Technologie durch.

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Zwei neue Vizepräsidentinnen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei neue Vizepräsidentinnen: Die Mitgliederversammlung wählte am 3. Juli 2019 in Rostock die Bremer Informatikerin Professorin Kerstin Schill und die Berliner Medizinerin Professorin Britta Siegmund in das Präsidium. Schill übernimmt das Amt vom Hannoveraner Physiker Professor Wolfgang Ertmer, Siegmund folgt auf die Freiburger Medizinerin Professorin Leena Bruckner-Tudermann. Neben den beiden neuen Mitgliedern wurde der Ingenieur Professor Frank Allgöwer für eine weitere Amtszeit als Vizepräsident gewählt.

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Foto: DAAD / Jordan

Neuer Präsident I

Der Präsident der Universität Gießen, Professor Joybrato Mukherjee, wird ab 1. Januar 2020 neuer Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die Amtsinhaberin, Professorin Margret Wintermantel, die zuvor auch Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz und Präsidentin der Universität des Saarlandes war, hatte sich nach zwei Amtszeiten nicht erneut zur Wahl gestellt. Neue Vizepräsidentin des DAAD wird Muriel Helbig, Präsidentin der Technischen Hochschule Lübeck.

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Foto: leuphana.de

Neuer Präsident II

Professor Sascha Spoun soll zum 1. Januar 2020 neuer Präsident der Universität Göttingen werden. Der derzeitige Präsident der Universität Lüneburg wird auf Professorin Ulrike Beisiegel folgen, die zum Ende dieses Jahres als Präsidentin ausscheiden wird.

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Foto: uni-wuerzburg.de

Neuer Präsident III

Professor Matthias Frosch hat zum 1. Juli 2019 das Präsidentenamt des Medizinischen Fakultätentages (MFT) übernommen. Der bisherige MFT-Vizepräsident, der zugleich Dekan der Medizinischen Fakultät Würzburg ist, tritt die Nachfolge von Professor Heyo K. Kroemer an, der aufgrund seines neuen Amts als Vorstandsvorsitzender der Charité (vgl. Newsletter 9/2018) vorzeitig aus dem Präsidium des MFT ausgeschieden ist.

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Präsident gesucht

Zum 1. Juni 2020 ist die Position der Präsidentin bzw. des Präsidenten der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die über eine abgeschlossene Hochschulausbildung sowie mehrjährige Erfahrung in Führungspositionen herausgehobener Leitungsorgane in der Wissenschaft, idealerweise in Universitäten, verfügt. Außerdem werden einschlägige wissenschaftliche Forschungs- und Lehrleistungen, Erfahrungen in international vernetzten Forschungsprojekten sowie in der strategischen Profilbildung von wissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere von Universitäten, erwartet. Die zukünftige Präsidentin bzw. der zukünftige Präsident soll die Universität in ihren Kernbereichen Forschung, Lehre, Wissens- und Technologietransfer strategisch weiterentwickeln. Erwartet werden ein ausgeprägtes Bewusstsein für unterschiedliche Wissenschaftskulturen und die visionäre Kraft, die Potentiale dieser Universität und ihrer Partner zu erkennen, zu bündeln und zu fördern. Dabei soll sich die Kandidatin bzw. der Kandidat durch einen integrativen und kollegialen Führungsstil auszeichnen. Für die Repräsentation der Universität nach außen bringt sie bzw. er idealerweise bereits Erfahrungen im Umgang mit Politik, Wirtschaft, Verbänden, regionalen und überregionalen Netzwerken und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit.  

Der derzeitige Amtsinhaber hat die Bereitschaft zu einer erneuten Amtsübernahme erklärt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (ausformulierter Entwurf für die mögliche zukünftige Entwicklung der CAU, ausführlicher Lebenslauf etc.) werden unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse vorzugsweise elektronisch in Form eines PDF-Dokumentes bis zum 15. August 2019 erbeten.
Diese Stellenanzeige finden Sie in der Juli-Ausgabe 2019 von "Forschung & Lehre" auf der Seite 693 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
www.academics.de/jobs/praesident-m-w-d-christian-albrechts-universitaet-zu-kiel-cau-kiel-1010146

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Foto: Bundesregierung / Steffen Kugler

Neuer Generalsekretär

Georg Schütte, seit 2009 Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird von Januar 2020 an neuer Generalsekretär der Volkswagenstiftung. Er folgt auf Wilhelm Krull, der die Stiftung seit 1996 geführt hat und sich zu Beginn des neuen Jahres einer neuen Aufgabe außerhalb der Stiftung zuwenden wird.

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Neuer Staatssekretär

Nachfolger des zum 31. August 2019 aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auscheidenden Staatssekretärs Georg Schütte wird Professor Wolf-Dieter Lukas. Er ist bisher Leiter der
Abteilung "Forschung für Digitalisierung und Innovationen" im BMBF.

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Foto: Christian Groß/privat

Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2019

Der Experimentalphysiker Christian Groß, der auf dem Gebiet der Quantensimulation und Vielteilchenphysik forscht, wird diesjähriger Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer. Er leitet zurzeit eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und wird im September an der Universität Tübingen als Professor für Experimentelle Vielteilchen-Quantenphysik seine Forschungs- und Lehrtätigkeit aufnehmen. Der Alfried Krupp-Förderpreis ist mit einer Million Euro dotiert und ermöglicht es dem Preisträger, seine Forschungen in den kommenden fünf Jahren unabhängig von öffentlichen Mitteln voranzutreiben.

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Foto: Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold

Körber-Preis 2019

Den mit einer Million Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft erhält Professor Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für intelligente Systeme in Tübingen. Der Physiker, Mathematiker und Informatiker habe Verfahren entwickelt, die maßgeblich dazu beitrügen, der Künstlichen Intelligenz zu ihren jüngsten Höhenflügen zu verhelfen, hieß es zur Begründung.

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Foto: Axel Griesch/MPI für Biochemie

Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2019

Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis "Forschung zwischen Grundlagen und Anwendung", den der Stifterverband und die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam vergeben, ist Professor Wolfgang Baumeister am 25. Juni 2019 in Hamburg verliehen worden. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie wurde für seine Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Kryo-Elektronentomographie geehrt.

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Foto: Graham CopeKoga

Preis des Historischen Kollegs 2019

Mit dem diesjährigen Preis des Historischen Kollegs wird Professorin Ulinka Rublack am 8. November 2019 in München geehrt. Die Frühneuzeithistorikerin an der Universität Cambridge erhält die Auszeichnung vornehmlich für ihr Buch "Der Astronom und die Hexe. Johannes Kepler und seine Zeit". Der zum 13. Mal verliehene Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und hat sich als deutscher Historikerpreis etabliert.

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Foto: thp.uni-koeln.de

Karl-Schwarzschild-Preis 2019

Der mit 10.000 Euro dotierte Karl-Schwarzschild-Preis 2019 geht an Professor Friedrich W. Hehl von der Universität zu Köln. Der Physiker wurde für sein Lebenswerk im Bereich Gravitationsphysik am 28. Juni 2019 in Frankfurt am Main ausgezeichnet.

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Foto: Raissa Nickel, CAU zu Kiel

Wissenschaftspreis des Landes Schleswig-Holstein 2019

Der diesjährige Wissenschaftspreis des Landes Schleswig-Holstein geht an Professorin Annette Haug von der Universität Kiel. Ihre Dissertation widmete die Archäologin dem spätantiken Stadtleben in Norditalien, ihre Habilitation Körper- und Rollenbildern in Athen vor 10.000 Jahren. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Landeslehrpreis 2019

Die jeweils mit 5.000 Euro dotierten brandenburgischen Landeslehrpreise für hervorragende Lehrtätigkeit sind am 25. Juni 2019 in Potsdam verliehen worden. Professorin Britta Freitag-Hild und Professorin Dagmar Barth-Weingarten von der Universität Potsdam wurden für ihr interdisziplinäres Seminar "Interaction in the Classroom: Assessing Speaking Skills" ausgezeichnet. Einen weiteren Lehrpreis erhielt Susann Worschech von der Universität Frankfurt (Oder) für ihr "Empirisches Forschungsseminar: Partizipation und Stadtentwicklung in Grenzregionen".

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Vermischtes


Master-Studiengang "Interdisziplinäre Bayernstudien"

Während an bayerischen Universitäten die Wissenschaftsinhalte mit Landesbezug ausgedünnt werden, eröffnet die Westböhmische Universität Pilsen in Tschechien zum Wintersemester 2019/20 den weltweit ersten Master-Studiengang "Interdisziplinäre Bayernstudien". Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ist es das Ziel des Studiengangs, die Absolventinnen und Absolventen fachlich, sprachlich und interkulturell auf eine berufliche Tätigkeit im Bereich Wirtschaft, Tourismus und Kultur vorzubereiten. Das Studium beinhalte Module zur Geschichte, Politologie, Kulturwissenschaft, Archäologie, Wirtschafts- und Rechtswissenschaft "mit bayerisch-tschechischem Akzent". Ein zweiter Fokus liege auf der Vermittlung sprachlicher Fertigkeiten in Standarddeutsch und Dialekt, die zum Abbau der Sprachbarriere beitragen sollen. Ein Studiensemester an einer bayerischen Hochschule, Praktika in bayerischen Firmen und Institutionen, Begegnungsseminare und Exkursionen sollen die akademische Ausbildung ergänzen.
www.sueddeutsche.de/bayern/universitaet-pilsen-studiengang-bayern-1.4483613

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Professoren und Doktoren im Bundestag

Haben in der Bevölkerung nicht einmal 18 Prozent einen Hochschulabschluss, sind es im Deutschen Bundestag über alle Fraktionen hinweg fast 82 Prozent. Die meisten Akademikerinnen und Akademiker finden sich - gemessen an der Zahl der Abgeordneten - in der FDP-Fraktion (87,5 Prozent), gefolgt von den Grünen (85 Prozent), CDU/CSU (84,5 Prozent) und AfD (79,7 Prozent). Das geht aus einer Auswertung der "Welt" hervor. Die meisten promovierten Abgeordneten gibt es demnach in der Grünen-Fraktion (20,8 Prozent), die wenigsten Doktoren bei der Linken (13,2 Prozent). Beim Anteil der Habilitierten - wieder in Relation zur Größe - liegt hingegen die AfD mit fünf Prozent vorne (vier Professoren); die Union hat sechs Professoren, kommt damit aber nur auf 2,4 Prozent. Jeweils zwei Habilitierte bringen der FDP eine Professoren-Quote von 2,5 Prozent und der größeren SPD-Fraktion eine von 1,3 Prozent. Bei den Grünen gibt es einen Habilitierten, bei der Linkspartei keinen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus195289435/Bundestag-So-ist-der-Akademiker-Anteil-unter-den-Abgeordneten.html

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im September 2018

Restplätze frei!
Bewerbung und Berufung - Individuelles Bewerbungstraining für Geistes und Sozialwissenschaftler/innen                 
Bonn, Donnerstag/Freitag, 5./6. September 2019
1. Seminartag 9:30 -19:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr                                           
In diesem zweitägigen Bewerbungstraining für Berufungsverfahren geben Rechtsexpertinnen und Rechtsexperten des Deutschen Hochschulverbandes, professionelle Berater/innen, erfahrene Hochschullehrer/innen und ein Universitätskanzler Hilfestellungen und praktische Tipps zur Optimierung des Bewerbungsauftritts und der Bewerbungsunterlagen. Das Gespräch mit der Berufungskommission wird trainiert und Verhandlungsstrategien für erfolgreiche Berufungsverhandlungen fokussiert.
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=11

Rhetorik in der Lehre                                          
Bonn, Donnerstag/Freitag, 5./6. September 2019
1. Seminartag 10:00 -18:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr                                
Die Seminarteilnehmenden lernen, ihren Beitrags- und Vortragsstil anhand von eigenen Kurzbeiträgen und Übungen zu reflektieren und zu optimieren. Sie können tainieren, stringenter zu argumentieren und in der Lehre und in Vorträgen publikumsorientierter zu sprechen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Hilfsmittel für wirksame Beiträge und Vorträge vermittelt. Auf der Basis kurzer Beiträge der Teilnehmenden (mit Video-Feedback) werden Besonderheiten, Stärken und Schwächen des individuellen Kommunikationsstils herausgearbeitet.
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=72

Stressmanagement
Bonn, Montag, 16. September 2019, 10:00-18:00 Uhr                                                           
Im Fokus des Workshops liegen Strategien und Techniken zur Stärkung der persönlichen Stresskompetenz. Die Teilnehmenden sollen ihre persönlichen (Hochschul-)Stressoren erkennen und einen guten Umgang mit ihnen erlernen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden konkrete Ansatzpunkte und Methoden mit in ihren Alltag nehmen, um dauerhaft in einer gesunden Balance aus Anspannung und Entspannung zu bleiben.
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=51

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
https://www.dhvseminare.de/

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2019: Maschinen statt Menschen? Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz aus Sicht der Wissenschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Maschinen, die Menschen in Strategiespielen bezwingen, komponieren, malen oder Geschichten schreiben, über Roboter, die Menschen assistieren, Wartungsarbeiten durchführen und fremde Planeten erkunden, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen und komplexen Überwachungssystemen. Eine Technik, die dem Menschen im Denken ebenbürtig oder gar überlegen ist, rückt näher. Während mit KI auf der einen Seite die Hoffnung verbunden ist, für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet zu sein, wächst auf der anderen Seite selbst in technikaffinen Kreisen die Sorge, dass selbstlernende Systeme die Kontrolle übernehmen und den Mensch überflüssig machen könnten.

Was ist KI? Welche Anwendungsmöglichkeit bietet sie gegenwärtig, und was wird in Zukunft möglich sein? Welche Auswirkungen wird die Fortentwicklung und Verbreitung von KI in Deutschland haben? Vor welchen Herausforderungen sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestellt? Welche Rahmenbedingungen sollen sie für den Einsatz von KI setzen? Birgt KI mehr Chancen oder mehr Risiken? Droht eine entmündigende Herrschaft einer "Superintelligenz" oder nimmt der Mensch nur eine weitere Stufe seiner Evolution?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. November 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:

Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de
Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.dhvseminare.de/symposium_2019#c24816

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2019

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 251,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 419 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten/innen und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Schönheit

Mit Beiträgen von Thomas Macho, Birgit Recki, Ludwig M. Eichinger, Olaf L. Müller u.a.

Weitere Beiträge:

André Thess: Open Access
Ein Zwischenruf

Martina Schulze: Brasilien
Hochschulen unter Druck

Martin Grunwald: Homo hapticus
Der Mensch als Kontaktwesen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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DHV-Ticker


Neuer Landesverbandsvorsitzender

(Schlü.) Die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen-Anhalt im Deutschen Hochschulverband haben im Juni Professor Bernhard Sabel zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt. Sabel ist Professor am Institut für Medizinische Psychologie der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg. Er folgt Professorin Christiane Tammer von der Universität Halle-Wittenberg im Amt nach. Stellvertretender Landesverbandsvorsitzender wurde Professor Rainer Godel. Als weitere Mitglieder des Vorstands wurden Professorin Christiane Tammer, Professor Jürgen Christen und Professorin Elke Knisel gewählt.

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Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Wir haben Ihnen für den Sommer ein ganz besonders Weinpaket zusammengestellt.

Alle drei Weine, je ein Rosé-, Weiß- und Rotwein, sind von der Cantine San Marzano.

San Marzano ist eine große Kooperative mit mehr als 1.500 Mitgliedern. Ein junges Team geht mit Tatendrang und Begeisterung an die Sache. Seit zwei oder drei Jahren sind diese Weine echte Bestseller bei uns.

Da jetzt Sommer ist, ist es an der Zeit, auch einen Rosé vorzustellen. Der Roséwein heißt Tramari und ist ein Wortspiel. Denn "Tra i Mari" heißt zwischen den Meeren - also zwischen dem Ionischen Meer und der Adria gelegen.

Als Weißwein haben wir den Talo Verdeca eingepackt. Verdeca ist eine eigenständige Rebsorte. Geerntet wurden die Trauben schon im August. Dadurch wurde der Weißwein besonders cremig im Geschmack. Er ist ungewöhnlich, eigenständig und reizvoll.

Und last but not least haben wir noch den Talo Malvasia Nero in unser Sommerpaket hinzugefügt. Dieser Rotwein ist eine echte Bereicherung. Er ist von einer zauberhaften Fruchtigkeit, Saftigkeit und Süffigkeit geprägt.

Wir bieten Ihnen unser Sommerpaket zum absoluten Schnäppchenpreis von 19,90 Euro an. Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf 14 Euro. Und das Beste wir liefern dieses Sommerspecial versandkostenfrei an Sie. Bitte geben Sie bei der Bestellung den Code #DHV SOMMER an.

Bayer Weinkeller
Kaiser-Wilhelm-Allee 3 
51373 Leverkusen
Telefon: 0214 – 8311306
www.shop.bayer-weinkeller.de
 
weinkeller@bayer.com

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DHV und Adobe

(Gü.) Anschaulich, motivierend, effektiv: multimediale Gestaltung in der Lehre.
Entdecken Sie die Möglichkeiten im kostenlosen Live-Webinar.

Lehrende wie Studierende können wissenschaftliche Erkenntnisse heute besonders wirkungsvoll weitergeben - wenn sie sich der geeigneten medialen Ausdrucksformen bedienen. Unsere Experten freuen sich darauf, Ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, multimediale Gestaltung und Visualisierung von Lehrinhalten gezielt einzusetzen.

Folgende Themen erwarten Sie:

- Gute Gestaltung für Nicht-Designer
- Gestaltung von ansprechenden Abstracts
- Integration von Videos in der Lehre
- Digitales Storytelling

Wählen Sie gleich Ihre Wunschtermine aus – wir freuen uns auf Sie!
Jetzt anmelden:
https://www.adobe.com/de/events/hochschul-webinare.html?sdid=TTGWL64N&mv=email

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) Erholung Meer Wellness - Urlaub an den schönsten Küsten

Spaziergänge in den Dünen, den Sonnenauf- und untergang beobachten, dem Meeresrauschen lauschen und einfach nur sein.

Erleben Sie außergewöhnliche Gastfreundschaft inmitten faszinierender Natur.

Dorint Strandhotel Binz/Rügen · Dorint Seehotel Binz-Therme
Dorint Resort Baltic Hills Usedom · Dorint Ostseebad Wustrow

- Sonntags bis freitags im Doppelzimmer ......................................... ab    99 Euro*
- Freitags bis sonntags im Doppelzimmer .......................................... ab 118 Euro*

Dorint Strandresort & Spa Sylt/Westerland
- Sonntags bis freitags im Doppelzimmer .......................................... ab 146 Euro*
- Freitags bis sonntags im Doppelzimmer .......................................... ab 166 Euro*

Exklusive Vorteile sind im Preis inbegriffen:
- Reichhaltiges Frühstücksbuffet
- 20 Euro Wellnessgutschein pro Doppelzimmer/pro Aufenthalt
- Greenfee im Dorint Baltic Hills Usedom von November 2019 bis Februar 2020

Nur telefonisch buchbar oder per E-Mail direkt im jeweiligen Hotel unter dem Stichwort: "Möwe19"

Buchungszeitraum: ab sofort bis 31. August 2019
Reisezeitraum: vom 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020

Detaillierte Informationen finden Sie unter:
https://www.hochschulverband.de/1522.html

* Pro Doppelzimmer/Nacht, auf Anfrage und nach Verfügbarkeit, begrenztes Kontingent, Mindestaufenthalt von zwei Nächten. Nur für Neubuchungen, nicht mit anderen Rabattaktionen bzw. Aktionen kombinierbar. Stornierbar bis 14 Tage vor Anreise. Bei Buchungen von Übernachtungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag für Hotels der Dorint Hotelgruppe, abrufbar unter:
dorint.com/agb

 

 

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Neueröffnung im Juli 2019: Einfach mehr IQ pro Quadratmeter

Entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Forschungszentrum Garching, direkt neben dem Science Congress Center Munich, entsteht das neue Stellaris Apartment Hotel mit 159 Apartments mit voll ausgestatteter Küche, das seinen Gästen "Micro Living mit Macro-Service" bietet - für einen Tag, einige Monate oder gar Jahre. Hier verschmelzen Gemütlichkeit und Funktionalität, die Privatheit der eigenen vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, das moderne Ambiente mit der Nähe zur Natur und das Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in alle Welt.

- 159 Zimmer mit Küchenzeile
- Bar und Lounge
- Frühstücksbuffet
- Terrasse
- kostenfreies WLAN
- SB-Waschsalon, Schließfächer, Tiefgarage
- unmittelbare U-Bahnanbindung zum Stadtzentrum (Linie 6)

Stellaris Apartment Hotel
Walther-von-Dyck-Strasse 16
85748 Garching bei München
Tel.: +49 (0) 89 61425 061
info@stellaris-apartment.de

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DHV und Science Congress Center Munich

(Gü.) Science Congress Center Munich Eröffnung 2019

Die Wissenschaft trifft sich zum Rendezvous in Münchens Orbit

Genialität trifft auf Design, Wissenschaft trifft Wirtschaft - das neue Science Congress Center Munich begrüßt Veranstalter und Gäste mit Möglichkeiten jenseits des Gewöhnlichen. Mit einem natürlich beleuchteten Auditorium der Extraklasse, dreizehn hervorragend ausgestatteten Veranstaltungsräumen unterschiedlicher Größe und mit einem Umfeld, in dem Wissenschaft lebt. Der Forschungscampus "Galileo - Neue Mitte Garching" ist die Heimat führender Forschungsinstitute und zudem ein belebter Ort voller Lebensqualität. Gelegen im Münchner Norden - zwischen Innenstadt und internationalem Flughafen - ist dieser Ort die Startbahn für erfolgreiche internationale Kongresse, Tagungen, Vorlesungen und Events jeglicher Art.

SCC Munich für Veranstalter: Neuer Raum für neue Ideen

Ob Konferenzen, Tagungen und Vorlesungen mit bis zu 1.300 Teilnehmern im Plenum, Ausstellungen und Messen auf 1.600 qm Foyerfläche und sogar Konzerte, im Zentrum des Galileo - Neue Mitte Garching ist das Science Congress Center der Fixstern, um den die Wissenschaft, Forschung und Hotellerie ihre Bahnen ziehen. Setzen Sie Ihre Idee gemeinsam mit uns um!

SCC Munich für Besucher: Nichts liegt näher!

Effektiv arbeiten und entspannen - das liegt in der Natur des SCC Munich - nicht nur, weil es selbst von der Natur der Isarauen umgeben wird. Die helle, moderne Atmosphäre des Centers und die Annehmlichkeiten der Umgebung, wie das Courtyard by Marriott München Garching und das Stellaris Apartment Hotel, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Jogging und Wanderwege garantieren stressfreie Veranstaltungen in einer von Wissenschaft geprägten Atmosphäre. Entdecken Sie mehr!

Ihr Ansprechpartner:
DAVID BUSKE
Director of Sales
m +49.171.8156388
david.buske@scc-munich.com

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DHV und CarFleet24

(Gü.) CarFleet24 - Ihr Auto günstig kaufen

Der Neuwagenkauf kann ein anstrengender Prozess sein: Zwischen der Wahl des richtigen Wagens bis hin zum Erwerb steht oft ein langer Weg durch den Dschungel der Anbieter und Preise. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen Zeit und Geld zu sparen. Durch die langjährigen persönlichen Kontakte zu vielen Herstellern erzielen wir die besten Preise und geben Ihnen Nachlässe, die Sie im Alleingang meist nicht erzielen werden. Dabei sind wir vollkommen unabhängig von Marken.

Sie kommen bei uns ganz einfach in den Genuss, nicht in Autohäusern verhandeln zu müssen. Wir übernehmen die Verhandlungen für Sie und suchen den günstigsten Händler. Bleiben Sie auf der sicheren Seite und ergattern Sie einen günstigen Preis für Ihr Traumauto. Dank CarFleet24 können Sie sich anstrengende und zeitraubende Besuche bei verschiedenen Händlern ersparen, denn wir beraten Sie markenunabhängig, frei von Herstellerinteressen und auferlegtem Absatzdruck.

So können Sie sicher sein, dass Sie das bestmögliche Angebot zu ihrem Wunschfahrzeug erhalten.

Durch unser Onlineportal ist alles bequem und einfach von ihrem Computer aus regelbar. Begeistern Sie sich selbst und finden Sie so Ihren Traumwagen zu attraktiven Konditionen!

Kontakt: CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Brother

(Gü.) Brother Golden Ring Benefizlauf 2019: Scheckübergabe an die Stiftung 

218 Mitarbeiter von Brother, Geschäftsfreunde, Sympathisanten des Unternehmens und Mitglieder des Fußballvereins Bad Vilbel trafen sich am Freitag, den 14. Juni 2019, auf der hiesigen Tartanbahn für die alljährliche Brother Benefiz-Veranstaltung Golden Ring Lauf.

Bei der sechsten Ausgabe wurde der Vorjahresrekord erneut und deutlich gebrochen: 5.672 Runden zu 400 Metern wurden gelaufen. Für jede einzelne hatte die Brother Geschäftsführung vier Euro versprochen. Das Ergebnis von 20.328 Euro wurde danach großzügig auf 25.000 Euro erhöht.

Jetzt übergab Larissa Michalski, Leiterin HR und CSR bei Brother, den 25.000 Euro-Scheck an Dr. Jürgen Vogt, den Vorstandsvorsitzenden der "Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder". Dieser bedankt sich für die von Brother in mittlerweile sechs Jahren erlaufenen 100.000 Euro: "Als Stiftung, die keinerlei staatliche Unterstützung erhält, sind wir natürlich ganz besonders auf Unterstützung durch Spenden angewiesen. Deshalb freut es uns sehr, dass uns die Ergebnisse des Golden Ring Laufs bereits seit 2014 zukommen."

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Wiltrud Christine Radau (Ra.)
Dr. Sandra Schlüter (Schlü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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