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Hochschulpolitik


Präsidentenwahl: Führungskrise nach Konkurrentenklage

Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentenwahl (vgl. Newsletter 8/2019) haben eine Führungskrise an der Universität Göttingen ausgelöst: Nach einer Konkurrentenklage, die der Deutsche Hochschulverband unterstützt hat, hat Professor Sascha Spoun, den die Universtätsgremien zum Nachfolger der bisherigen Amtsinhaberin Professorin Ulrike Beisiegel bestimmt hatten (vgl. Newsletter 7/2019), den Verzicht auf das Amt erklärt und seinen Verbleib auf dem Posten des Präsidenten der Universität Lüneburg angekündigt. Bei der Dokumentation einzelner Auswahlschritte zu seiner Wahl in Göttingen habe es offenbar formale Fehler gegeben. Daher würden "erhebliche Zweifel an der Rechtskonformität des Wahlverfahrens bestehen", so Spoun. Nach ihm trat auch der Vorsitzende des Stiftungsrates und des Stiftungsausschusses der Universität Göttingen, Wilhelm Krull, mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern zurück.

Professorinnen und Professoren der Universität Göttingen haben derweil in einem Offenen Brief ihren Druck auf die Hochschule erhöht. Sie fordern, dass sich alle an dem Ernennungsverfahren Spouns Beteiligten aus Findungskommission, Senat und Stiftungsrat ihrer Verantwortung stellen. "Die Universität hat jetzt die Chance, sich in einem ordentlichen, transparenten Verfahren eine Persönlichkeit für das Präsidentenamt zu suchen, die für einen Neuanfang steht, der auch eine neue Form der governance einschließt", heißt es in ihrem Schreiben.

Die Professorinnen und Professoren verlangen zudem einen von externen Juristen geprüften Bericht über das zurückliegende Verfahren, der dem Senat vorgelegt wird, sowie eine neue Ausschreibung und die Einsetzung einer neuen Findungskommission mit anderen Mitgliedern. Auch müsse das Verfahren transparenter sein und Fakultäten und Gruppen die Möglichkeit bieten, Bewerberfeld und Kandidierende kennenzulernen und dazu Stellung zu nehmen.
Zur Erklärung Spouns:
https://www.leuphana.de/news/meldungen-universitaet/ansicht/datum/2019/08/21/sascha-spoun-bleibt-praesident-der-leuphana-universitaet-lueneburg.html
Zum Offenen Brief der Göttinger Professorinnen und Professoren:
http://www.uni-goettingen.de/de/erkl%C3%A4rung/611864.html

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Ärger um interdisziplinäres Zentrum für vergleichende Diktaturforschung

Der Streit um die Errichtung eines interdisziplinären Zentrums für vergleichende Diktaturforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat sich verschärft. Dort sollten nach dem Willen des federführenden Osteuropahistorikers Professor Jörg Baberowski Historikerinnen und Historiker sowie Juristinnen und Juristen gemeinsam über die Entstehung von Diktaturen forschen.

Zu Beginn des Jahres wurden auf Grund einer studentischen Indiskretion Passagen aus externen Gutachten publik. Während zwei Gutachter Baberowskis Projekt positiv gegenüberstanden, wurden über Twitter lediglich Passagen aus den beiden anderen Expertisen verbreitet, die Skepsis gegenüber dem Vorhaben erkennen ließen. Nachdem die Juristische Fakultät der HU ihre anfängliche Unterstützung für das Projekt zurückzog, gab es im Akademischen Senat keinerlei inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Vorhaben mehr.

Baberowski wirft der Universitätsleitung numnmehr vor, sich dem Druck von Medien und Studierendenvertreterinnen und -vertretern gebeugt zu haben. Insbesondere letztere halten ihm vor, sich nach flüchtlingskritischen Äußerungen nicht von rechtspopulistischen Strömungen zu distanzieren, und stellen seine wissenschaftliche Integrität in Frage. Wissenschaftsfreiheit sei der Universität nicht so wichtig wie "die Ruhe, die sie gerne haben möchte", so der Historiker gegenüber dem "Deutschlandfunk". Universitätsleitung und Philosophische Fakultät haben die Indiskretion bei den Gutachten zwar verurteilt, weisen jedoch auch Baberowskis Vorwurf entschieden zurück.

Vor diesem Hintergrund hat der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, im Gespräch mit "3sat" zum Ausdruck gebracht, dass sich die HU-Leitung "wesentlich früher, wesentlich deutlicher und wesentlich wirkungsvoller" schützend vor Baberowski hätte stellen müssen. Es sei unerträglich, dass eine kleine Gruppe Studierender einen renommierten Wissenschaftler seit Jahren mit einer Rufmordkampagne überziehe und zu diskreditieren versuche.
Zum "Kulturzeit"-Gespräch:
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/gespraech-bernhard-kempen-102.html
Siehe auch:
https://www.deutschlandfunk.de/aerger-an-der-humboldt-uni-vorerst-kein-zentrum-fuer.680.de.html?dram:article_id=456741

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532 weitere Tenure-Track-Professuren für 57 Universitäten

Die Förderentscheidungen in der zweiten Bewilligungsrunde des Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind gefallen: Deutschlandweit werden nun, wie geplant, insgesamt 1.000 Tenure-Track-Professuren zusätzlich gefördert, teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern mit. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren wurden am 12. September 2019 532 Tenure-Track-Professuren an 57 Universitäten zur Förderung ausgewählt. In der ersten Bewilligungsrunde waren am 21. September 2017 bereits 468 Tenure-Track-Professuren vergeben worden (vgl. Newsletter 9/2017). Damit profitieren insgesamt 75 Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen von dem Programm.

Die meisten Stellen in der zweiten Bewilligungsrunde gehen an die Universität Bonn mit 28, die Universität Würzburg mit 24 sowie die FU Berlin und Universität Leipzig mit 22 Tenure-Track-Professuren. In der ersten Förderrunde hatten insbesondere die TU München mit 40, die Universität zu Köln mit 27 und die HU Berlin mit 26 Tenure-Track-Professuren reüssiert.

Ziel des Bund-Länder-Programms ist es, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter zu gestalten. Durch die Förderung von insgesamt 1.000 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren soll die Tenure-Track-Professur als eigenständiger Karriereweg neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren auf eine Professur an deutschen Universitäten etabliert werden. Dazu hatten die Hochschulen im Rahmen der Antragstellung Gesamtkonzepte vorzulegen, die systematische Überlegungen auch zur Weiterentwicklung der Personalstruktur und der Karrierewege für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler insgesamt enthielten.

Für das Programm stellt der Bund bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Sitzländer der geförderten Universitäten stellen die Gesamtfinanzierung sicher. Die Länder garantieren auch, dass der mit dem Programm erreichte Umfang an Tenure-Track-Professuren auch nach dem Ende der Laufzeit des Programms im Jahr 2032 erhalten bleibt. Zugleich haben die Länder zugesagt, die Zahl der unbefristet beschäftigten Professorinnen und Professoren an ihren antragsberechtigten Universitäten dauerhaft um 1.000 zu erhöhen (vgl. auch Newsletter 6/2016).
https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/PM_14_19.pdf

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Zweiter Deal in Sicht

Die deutschen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen haben eine weitere Hürde bei ihrem "DEAL" mit den Wissenschaftsverlagen genommen. Nachdem man sich im Januar mit dem Verlagsriesen John Wiley & Sons auf einen bundesweiten Lizenzvertrag für elektronische Angebote geeinigt hatte (vgl. Newsletter 1/2019), soll ein solcher Vertrag jetzt auch mit Springer Nature bis Ende des Jahres geschlossen werden. Das hat die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen unter Federführung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für rund 700 wissenschaftliche Einrichtungen am 22. August 2019 in Berlin in einem Memorandum of Understanding vereinbart.

So sollen demnächst für die Veröffentlichung in etwa 2.500 hybriden und reinen Open-Access-Zeitschriften von Springer Nature einheitlich dieselben Kosten und Serviceleistungen gelten, wie die Vertragspartner betonten. 13.000 Artikel deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden pro Jahr über Open Access veröffentlicht werden. Der angestrebte Vertrag soll von 2020 bis 2022 gelten – mit einer Option auf Verlängerung bis 2023. 

Laut DEAL-Verhandlungsführer und ehemaligem Präsidenten der HRK, Professor Horst Hippler, sind die beiden Kernziele des Projekts erfüllt: "ein faires Preismodell und die Verschiebung in Richtung Open Access". Die Kosten für die "Publish and Read"-Komponente sollen sich pro Artikel auf 2.750 Euro belaufen. Vorher waren es im Schnitt 3.800 Euro pro elektronisch publiziertem Aufsatz. Zusätzlich wird den Autorinnen und Autoren während der Vertragslaufzeit der Lesezugriff auf die meisten wissenschaftlichen Journals von Springer Nature bis zurück ins Jahr 1997 ermöglicht.
www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/projekt-deal-und-springer-nature-vereinbaren-rahmen-fuer-weltweit-umfangreichsten-open-access-transfo/

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Fachhochschulprofessoren klagen gegen Höhe ihres Lehrdeputats

Der Landesverband Niedersachsen im Hochschullehrerbund (hlb) hat vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg eine Normenkontrollklage gegen die Lehrverpflichtung von Fachhochschulprofessorinnen und -professoren in Höhe von 18 Stunden pro Woche (SWS) angestrengt. Die Lehrverpflichtung von 18 SWS sei bei der Gründung der Fachhochschulen vor 50 Jahren festgelegt worden, als ihre Professorinnen und Professoren ausschließlich Lehraufgaben hatten. Seither habe die Gesetzgebung für sie jedoch neue Aufgaben wie Forschung, Weiterbildung, Evaluation und Akkreditierung eingeführt, ohne dass dafür ein Zeitbudget bereitgestellt worden wäre.

Nach Auffassung des hlb besteht deshalb "eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung gegenüber Professorinnen und Professoren an Universitäten", deren Lehrverpflichtung acht bzw. neun SWS beträgt. Eine Lehrverpflichtung von 18 SWS verstößt dem Verband zufolge auch gegen die im Grundgesetz geschützte Freiheit der Forschung und gegen die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht der Dienstherrin oder des Dienstherrn, weil ohne Bereitstellung eines Zeitbudgets die Forschungspflicht nicht erfüllbar sei.

Die Entscheidung des OVG Lüneburg wird laut hlb bundesweite Auswirkungen haben, weil in 15 der 16 Bundesländer die Lehrverpflichtung für Fachochschulprofessorinnen und -professoren 18 SWS beträgt. Der Berufsverband fordert, dieses Lehrdeputat auf maximal zwölf SWS zu senken.
https://www.hlb.de/fileadmin/hlb-global/downloads/presse/2019-08-30_PM_hlb_Niedersachsen_klagt_gegen_Lehrverpflichtung_von_18_SWS_an_HAW.pdf

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Weitere Lockerung des Promotionsrechts in Sicht

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat sich Presseberichten zufolge auf ein neues Hochschulgesetz geeinigt. Das Promotionsrecht soll demnach prinzipiell bei den Universitäten verbleiben. Es soll jedoch mehrere Möglichkeiten geben, auch an Fachhochschulen den Doktorgrad zu erlangen. Angedacht sei etwa, dass forschungsstarke Bereiche das Promotionsrecht vom Wissenschaftsministerium befristet verliehen erhielten, hieß es.

Zudem soll das Berufungsrecht vereinfacht werden, damit Professuren schneller besetzt werden können. Ebenso soll es den Hochschulen künftig möglich sein, schneller und flexibler auf Abwerbeangebote von Professorinnen und Professoren durch andere Hochschulen zu reagieren.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/sachsen-anhalt-macht-kompromisse-im-hochschulgesetz-2079/

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266.200 Euro Drittmittel je Universitätsprofessur

Im Jahr 2017 warb eine Professorin beziehungsweise ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 266.200 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entsprach das einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor niedriger: An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 33.500 Euro und an den Kunsthochschulen 19.500 Euro.

Die Fächergruppe mit den höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor an den Universitäten war im Jahr 2017 mit 579.600 Euro die Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. An zweiter Stelle folgten die Ingenieurwissenschaften mit 579.400 Euro. Wesentlich geringer waren die Drittmitteleinnahmen mit 132.100 Euro je Professorin und Professor in den Geisteswissenschaften und in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit durchschnittlich 125.300 Euro.

Die meisten Drittmittel warben unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) im Jahr 2017 die RWTH Aachen (294 Millionen Euro), die TU München (276 Millionen Euro) und die TU Dresden (210 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorin und Professor erzielten die RWTH Aachen (871.300 Euro), die Universität Stuttgart (732.000 Euro) und die TU München (698.800 Euro).
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/09/PD19_345_213.html

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Protest gegen Fachkollegienwahl

Rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben gegen die Zusammenstellung der Kandidierendenliste der Fächergruppe "Islamwissenschaften, Arabistik, Semitistik" für die diesjährige Fachkollegienwahl der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) protestiert. Die Auswahl der Kandidierenden sei intransparent, übergehe die Fachvertretungen und vermische Islamwissenschaften und Islamische Theologie, monierte die Sektion "Islamwissenschaften" der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG).

Auf der Liste stehen demnach zwei Kandidierende, die dem Zentrum für Islamische Theologie der Universität Tübingen angehören. Die DMG erhob "entschiedenen Einspruch gegen diese fachfremden Kandidaturen", die zudem zwei der insgesamt sechs Listenplätze ausmachen. Die Islamische Theologie sei bislang kein Teil der besagten Fächergruppe und inhaltlich wie methodisch dort auch nicht anzusiedeln, da sie sich "fundamental von der Islamwissenschaft unterscheide". Die DFG solle daher für die Islamische Theologie eine eigene Fächergruppe einrichten. Durch eine Verwischung der Fächergrenzen sei zukünftig eine Vermischung wissenschaftlicher Kriterien mit religionspolitischen Erwägungen bei der Beurteilung von Projektanträgen in dem Fachkollegium zu befürchten. 

Die Auswahl der Kandidierenden sei zudem in hohem Maße intransparent und ohne Abstimmung mit den Fachvertretungen der Islamwissenschaften und der Islamischen Theologie erfolgt. Von den drei von der DMG vorgeschlagenen Kandidierenden sei nur ein Vorschlag berücksichtigt worden.
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/protest-gegen-kandidierende-fuer-fachkollegien-2063/

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Bildung auf einen Blick: Pro-Kopf-Ausgaben für Studierende in Deutschland sinken

Die staatlichen Hochschulausgaben in Deutschland halten mit dem Zuwachs an Studierenden nicht Schritt. Das hebt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem diesjährigen Bericht "Bildung auf einen Blick" hervor. Während in Deutschland bei einem Anstieg der Studierendenzahlen von sieben Prozent die Hochschulausgaben zwischen 2005 und 2010 um 24 Prozent zunahmen, stiegen sie bei einem Studierendenplus von 29 Prozent zwischen 2010 und 2016 lediglich um zwölf Prozent. Die Pro-Kopf-Ausgaben für einen Studierenden sind damit wieder auf den Stand von 2005 gesunken.

Trotz rückläufiger Ausgaben pro Studierendem liegen die Hochschulausgaben hierzulande mit 17.429 US-Dollar über dem OECD-Schnitt von 15.556 US-Dollar. In Forschung und Entwicklung fließt dabei zwar vergleichsweise viel Geld. In grundlegende Bildungsleistungen - allen voran die Lehre - gingen allerdings nur umgerechnet 8.866 US-Dollar pro Studierendem und Jahr. Das sind 1.485 US-Dollar weniger als im Durchschnitt der OECD-Länder.

Insgesamt ist die Zahl der Studierenden in Deutschland zwischen 2005 und 2017 im Jahresdurchschnitt um drei Prozent und damit im OECD-Vergleich überproportional gestiegen. 2018 haben hierzulande 32 Prozent der 25 bis 34-Jährigen in Deutschland einen Tertiärabschluss erworben, deutlich mehr als noch 2008, wo die Zahl bei 24 Prozent lag. Nach wie vor ist dies aber immer noch weniger als der OECD-Schnitt von 44 Prozent. Die OECD führt dies erneut auf das leistungsfähige Berufsausbildungssystem in Deutschland zurück.

Überdurchschnittlich viele Erwachsene mit Hochschulbildung in Deutschland haben dem OECD-Vergleich zufolge einen Masterabschluss oder eine Promotion vorzuweisen. Deutschland ist zudem Spitzenreiter bei der MINT-Bildung. Als MINT-Fächer werden Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bezeichnet.
https://www.oecd.org/berlin/publikationen/bildung-auf-einen-blick.htm

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Quelle: istockphoto.com

Geringere Kürzungen für BMBF-Etat

Der Etat für Bildung und Forschung (BMBF) soll 2020 bei 18,2 Milliarden Euro liegen. Er sinkt um rund 69 Millionen Euro und damit nur geringfügig gegenüber dem laufenden Haushaltsjahr (18,3 Milliarden Euro). Das geht aus dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung hervor.

Insgesamt liegt dem Gesetzentwurf ein Haushaltsbudget von 359,8 Milliarden Euro zugrunde. Der BMBF-Etat ist darin mit rund 5,1 Prozent des Gesamtbudgets der viertgrößte Posten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte zunächst 17,7 Milliarden Euro (4,9 Prozent des Gesamtbudgets) für das BMBF vorgesehen. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hatte das mit Unterstützung der Wissenschaftsorganisationen kritisiert und mehr Mittel gefordert (vgl. Newsletter 4 und 5/2019). Diesem Petitum ist das Finanzministerium im Gesetzentwurf nun entgegengekommen.

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Deutschland behauptet sich als drittstärkste Nation in den Top 200

Deutschland bleibt mit 23 Universitäten hinter den USA und Großbritannien das dritterfolgreichste Land in den Top 200 im aktuellen "World University Ranking" des britischen Magazins "Times Higher Education" (THE). Unter die ersten 600 schafften es sogar 48 deutsche Hochschulen.

Beste deutsche Universität ist dem Ranking zufolge erneut die LMU München auf Rang 32, unter die ersten hundert gelangten zudem die TU München (43), die Universität Heidelberg (44), die HU Berlin (74), die Charité-Universitätsmedizin Berlin (80), die Universität Freiburg (86), die Universität Tübingen (91) sowie die RWTH Aachen (99).

Das diesjährige Ranking führt die Universität Oxford vor dem California Institute of Technology und der Universität Cambridge an. Es folgen die Universität Stanford und das Massachusetts Institute of Technology auf den Plätzen vier und fünf.

Das "THE World University Ranking" ist umstritten, weil es neben Statistiken und Analysen auch auf subjektiven Einschätzungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beruht. Zu den Bewertungskriterien zählen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung, Wissenstransfer und Zitationen. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 1.396 Universitäten aus 92 Ländern untersucht.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2020/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats

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Deutschland bei "ERC Starting Grants" vorn

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die begehrten "ERC Starting Grants" für 2019 vergeben. Mit 73 Auszeichnungen gehen wie bereits im Vorjahr die meisten Auszeichnungen nach Deutschland. 64 Stipendien erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Vereinigten Königreich, 53 in den Niederlanden und 41 in Frankreich, wie der ERC bekanntgab.

Insgesamt haben in diesem Jahr von 3.106 Bewerberinnen und Bewerbern 408 Personen eine Förderung bekommen. Das entspricht einer Förderquote von 13 Prozent. Etwas mehr als jede dritte Förderung (38 Prozent) geht an eine Frau.

Die Auszeichnung ist mit 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren dotiert. Inklusive Zusatzkosten sind maximal 2,5 Millionen Euro erhältlich. Der für alle Forschungsbereiche offene Förderpreis für vielversprechende Talente ist Teil des "Horizon 2020"-Programms der EU. Die Auszeichnung soll es jungen Forschenden ermöglichen, eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen und so eine unabhängige Karriere zu beginnen.
https://erc.europa.eu/news/StG-recipients-2019

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Quelle: istockphoto.com

Deutschland bei Studierenden und Forschenden beliebt

Deutschland ist zum beliebtesten nicht-englischsprachigen Gastland für internationale Studierende aufgestiegen. Nach den USA, Großbritannien und Australien liegt Deutschland auf Platz vier, wenn es um die Zahl der eingeschriebenen ausländischen Studentinnen und Studenten geht. Damit hat Deutschland Frankreich überholt. Bei ausländischen Forschenden steht Deutschland weltweit sogar auf Rang drei der Beliebtheitsskala. Das sind Ergebnisse des Berichts "Wissenschaft weltoffen 2019", den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Mitte August veröffentlicht haben.

108.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland hat es demnach im Jahr 2017 nach Deutschland gezogen. Dazu zählten rund 47.500 wissenschaftliche Angestellte an deutschen Hochschulen, 12.000 angestellte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den vier größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen und mehr als 46.000 ausländische Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im deutschen Wissenschaftssystem. In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Zahl der ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen damit fast verdoppelt.

Für eine vergleichbar umfassende Bezifferung der Zahl deutscher Forschender im Ausland fehlt dagegen in vielen Gastländern die nötige Datenbasis. DAAD und DZHW haben jedoch für einige wichtige Gastländer, darunter die Schweiz, USA, Großbritannien und Österreich, die Zahl der an Hochschulen beschäftigten deutschen Forscherinnen und Forscher erhoben. Diese lag im Jahr 2018 bei rund 30.000; darunter sind über zehn Prozent Professorinnen und Professoren.
https://www.bmbf.de/de/deutschland-bei-internationalen-studierenden-begehrt-9380.html

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Zusätzliche Alexander von Humboldt-Professuren für Künstliche Intelligenz

Bis zu 30 zusätzliche Alexander von Humboldt-Professuren sollen bis zum Jahr 2024 auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) besetzt werden. Hiermit will die Alexander von Humboldt-Stiftung zur nationalen KI-Strategie der Bundesregierung beitragen, die die Schaffung neuer KI-Lehrstühle in Deutschland zum Ziel hat.

Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit fünf Millionen Euro für experimentell und mit 3,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftler dotiert und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Sie holt internationale Spitzenforscherinnen und -forscher aus dem Ausland an deutsche Universitäten und bietet ihnen hier langfristige Perspektiven. Die Humboldt-Professur eröffnet deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihr eigenes Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen. Jedes Jahr konnten bislang bis zu zehn Humboldt-Professuren verliehen werden. Nun können jährlich sechs weitere Professorinnen und Professoren speziell für das Gebiet der KI für Deutschland gewonnen werden. Nominierungen sind ab sofort möglich.
Weitere Informationen unter:
https://www.humboldt-foundation.de/web/alexander-von-humboldt-professur.html

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Thesen der Allianz zur Wissenschaftsfreiheit

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat anlässlich des siebzigsten Jubiläums des Grundgesetzes ein Memorandum verfasst, das eine Selbstverpflichtung in Form von "Zehn Thesen zur Wissenschaftsfreiheit" formuliert.

Die Wissenschaftsorganisationen bekennen sich darin dazu, gefährdeten Wissenschaftlern aus dem Ausland Schutz zu bieten und populistisch motivierter Faktenverzerrung durch klare Erkenntnisvermittlung den Boden zu entziehen. Sie betonen zugleich ihre Verantwortung für eine funktionierende Selbstkontrolle in der Wissenschaft. Besonderen Wert legen sie auf das Recht zur freien Wahl des Forschungsfeldes, auf die Förderung einer positiven Debattenkultur und auf die Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen bei Kooperationen. Politik und Gesellschaft müssten für eine gesicherte Grundfinanzierung und institutionelle Autonomie sorgen. Wissenschaftsfreiheit, so die Allianz weiter, gedeihe besonders gut, wenn Leistung und Erfolg in der Wissenschaft an Qualität und nicht hauptsächlich an Quantität bemessen würden.
https://wissenschaftsfreiheit.de/abschlussmemorandum-der-kampagne/

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Reformdebatte: Philologenverband kontra KMK

Der Deutsche Philologenverband hat eine grundlegende Strukturreform der Kultusministerkonferenz (KMK) angemahnt. Für langfristige Lösungen im Bildungssystem sei eine Professionalisierung der Arbeit der KMK notwendig. "Keine einjährige Amtszeit des Präsidenten mehr, sondern mindestens eine dreijährige. Kein amtierender Kultusminister sollte mehr Präsident sein, sondern einer oder eine, die diesen Ministerposten bereits hinter sich hat", forderte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Professorin Susanne Lin-Klitzing. Die bildungspolitischen Interessen des eigenen Bundeslandes von amtierenden Ministerinnen oder Minister seien eher hinderlich. "Hier kann nicht hart genug um der Sache willen gerungen werden", so Lin-Klitzing weter.

KMK-Generalsekretär Udo Michallik wies den Vorstoß gegenüber dem "Deutschlandfunk" als eine "weniger gute Idee" zurück. Das Gremium lebe davon, dass die Ministerinnen und Minister der Länder untereinander versuchten, einen bildungspolitischen Konsens in länderübergreifenden Fragen herzustellen. Dabei habe es sich als zweckdienlich erwiesen, dass der Präsident aus den Reihen der Landesministerinnen und -minister komme und die Belastungen durch die jährliche Rotation gleichmäßig verteilt werden. Ein Interessenskonflikt ergäbe sich dadurch nicht, auch wenn die Ministerin oder der Minister an der Spitze der KMK auch immer ihr oder sein eigenes Bundesland vertrete.
https://www.dphv.de/aktuell/nachrichten/details/article/mondays-for-matura.html
Zur Stellungnahme Michalliks:
https://www.deutschlandfunk.de/reform-der-kultusministerkonferenz-generalsekretaer.680.de.html?dram:article_id=456838

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Umgang mit Mobbing an außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Bei der Max-Planck-Gesellschaft sind in den vergangenen fünf Jahren insgesamt vier Männer und zwei Frauen des Mobbings oder wissenschaftlichen Fehlverhaltens beschuldigt worden. Bei der Fraunhofer-Gesellschaft waren es acht Männer und eine Frau, bei der Helmholtz-Gemeinschaft 16 Männer und zwei Frauen und bei der Leibniz-Gemeinschaft ein Mann. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

In einigen Fällen hätten sich die Vorwürfe nicht bestätigt, einige Fälle führten zur Retraktion von Publikationen. Über etwaige arbeitsrechtliche Maßnahmen, wie etwa die Auflösung von Arbeitsverhältnissen, sei im Einzelfall entschieden worden. Etliche Fälle seien noch nicht abgeschlossen, insbesondere wenn arbeitsrechtliche Maßnahmen Gerichtsprozesse nach sich zögen, so die Bundesregierung weiter.

Die FDP-Fraktion sieht durch die Antwort der Bundesregierung ihre Zweifel an der Unabhängigkeit und Nachvollziehbarkeit von Analyse- und Entscheidungsprozessen beim Umgang mit Mobbing nicht ausgeräumt. Unter dem Deckmantel der Selbstverwaltung und Autonomie der Außeruniversitären dürfe sich der Bund nicht hinter seiner Verantwortung verstecken. Beim Umgang mit Mobbing an Wissenschaftseinrichtungen müssten alle Prozesse transparenter als bislang gestaltet werden. Dazu gehöre, dass Anschuldigungen nicht anonym gestellt werden dürften sowie mehr auf die Führungskompetenz von Wissenschaftlern und auf mehr Diversität bei der Zusammensetzung von Entscheidungskommissionen geachtet werde.
Zur Antwort der Bundesregierung:
https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/121/1912165.pdf
Siehe auch:
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/scharfe-kritik-an-umgang-mit-mobbing-2040/

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EU-Kommission: HRK sieht bei Neustrukturierung Licht und Schatten

Die neue Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, hat am 10. September 2019 in Brüssel den Ressortzuschnitt und das Personaltableau vorgestellt, mit dem sie am 1. November 2019 ihre Arbeit aufnehmen will. Bildung und Forschung sollen dem Bereich Innovation und Jugend zugeordnet werden. Verantwortung dafür soll die Bulgarin Marija Gabriel übernehmen, die bislang für das Ressort Digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständig war.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Peter-André Alt, hat begrüßt, dass die neue EU-Kommission die engen Bezüge zwischen Bildung, Forschung und Innovation genutzt wissen will. Erstmals seit 1999 würden die Bereiche Bildung und Forschung wieder zusammengeführt und der Koordinierung einer Kommissarin für Innovation und Jugend unterstellt. Die Ressortbezeichnung könne jedoch suggerieren, "dass Bildung und Forschung stärker dem unmittelbaren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen unterstellt werden sollen". Forschung und Bildung seien jedoch langfristige Investitionen, die eine Fülle von gesellschaftlichen Wirkungen entfalten könnten. Deshalb müsse es auch Sorge bereiten, dass in der Aufgabenbeschreibung für die neue Kommissarin der Europäische Forschungsrat als Leuchtturm europäischer Forschungsstärke keine Erwähnung finde: "Offenbar ist die Grundlagenforschung nicht ausreichend im Blick, obwohl sie eine wichtige Basis für die Gewinnung neuen Wissens und damit für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas ist", bemängelte Alt.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-geplanten-neustrukturierung-der-europaeischen-kommission-trennung-von-forschung-un/

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Hochschulfinanzierungsvertrag: Landeshochschulen in Sorge

Die Hochschulen in Baden-Württemberg fordern mehr Geld vom Land. Gegenwärtig werden im Südwesten die Eckpunkte der künftigen Hochschulfinanzierung verhandelt. Eine neue Vereinbarung soll ab Januar 2021 gelten.

Die Grundausstattung aller Hochschulen soll nach dem Willen der Landeshochschulen um mindestens 1.000 Euro je Studierendem angehoben werden. Der Etat soll zudem jährlich um drei Prozent steigen. Das forderten die Rektorenkonferenzen der Universitäten und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in einer gemeinsamen Mitteilung. Ohne ausreichende Finanzierung müssten demnach spätestens im Jahr 2021 Einsparungen in der Lehre erfolgen. Die Rektorenkonferenzen warnen in der Mitteilung vor weniger und schlechteren Lehrleistungen. Auch Studienplätze könnten dann "in größerem Umfang" gestrichen werden.

Bisher hätten die Hochschulen die steigende Zahl der Studierenden nur mit provisorischen, temporären Zusatzbelastungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewältigt. Dadurch hätten sich die Rahmenbedingungen für die Studierenden und die Forschung stetig verschlechtert und die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich erschwert.
https://www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen

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Gleichstellung: Professorinnen kritisieren Hochschulgesetz

71 Professorinnen der Universität Mainz haben laut "SWR"in einem Brief an Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf das neue Hochschulgesetz in Rheinland-Pfalz kritisiert. Die Professorinnen befürchten, dass mit den geplanten Gesetzesänderungen Frauen benachteiligt werden. Sie beziehen sich dabei auf den Plan, Gremien wie Hochschulräte zu gleichen Anteilen mit Frauen und Männern zu besetzen. Dies sei gerade für Bereiche, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine "unzumutbar starke Beanspruchung". Hochschullehrerinnen müssten dann durchschnittlich in dreimal so vielen Gremien tätig sein wie ihre männlichen Kollegen. Ihnen bliebe somit weniger Zeit zum Forschen.

Außerdem kritisierten die Wissenschaftlerinnen, explizit eine Frau zur Gleichstellungsbeauftragten zu ernennen. Die Gleichstellung sei eine "Aufgabe aller Mitglieder der Hochschule". Wolf hatte das neue Gesetz Ende Juni vorgestellt. Das Kabinett hat den Gesetzentwurf im Grundsatz gebilligt, die Anhörung der Hochschulen und Verbände läuft derzeit aber noch.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/Geplante-Aenderungen-im-Hochschulgesetz-Uni-Professorinnen-gegen-Gleichstellungs-Plaene,professorinnen-uni-mainz-100.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

DHV-Besoldungsbarometer: Fast 1.000 Euro Differenz bei monatlichem W3-Grundgehalt von Professoren

Um fast 1.000 Euro differiert die monatliche Grundbesoldung einer W3-Professur je nach Bundesland. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer September-Ausgabe veröffentlicht hat.

Unter Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren und unter Einberechnung der in einigen Ländern gewährten Grundleistungsbezüge ist der Bund bei den W3-Grundgehältern Spitzenreiter eines föderalen Besoldungsrankings (7.261,89 Euro). Es folgen Baden-Württemberg (7.241,81 Euro), Bayern (7234,53 Euro) und Sachsen (7.167,58 Euro). Das Mittelfeld führen Brandenburg (7.034,37 Euro), Hamburg (6.933,70 Euro) und Bremen (6.894,67 Euro) an. Dahinter rangieren Mecklenburg-Vorpommern (6.724,86 Euro), Berlin (6.697,72 Euro) Schleswig-Holstein (6.684,49 Euro) und Sachsen Anhalt (6.666,19 Euro). Im unteren Mittelfeld liegen Nordrhein-Westfalen (6.658,16 Euro), Hessen (6.513,03 Euro), das Saarland (6.468,23 Euro) und Niedersachsen (6467,63 Euro). Schlusslichter sind Rheinland-Pfalz (6.436,26 Euro) und Thüringen (6.293,65 Euro).

Die Grundgehälter in der W-Besoldung können durch individuelle Leistungsbezüge erhöht werden.
https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/professur/fast-1-000-euro-differenz-bei-monatlichem-w3-grundgehalt-2083/

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Höhere Arbeisbelastung durch kollegiale Vorbehalte

Die Arbeitsbelastung von Forschenden nimmt auch deshalb zu, weil sie ihre Quellen stärker als früher überprüfen müssen. Das geht aus Befragungen des Wissenschaftsverlags Elsevier und der Initiative "Sense about Science" hervor, über die der "Tagesspiegel" berichtet hat. Über ein Drittel (37 Prozent) der Forschenden gab demnach an, von der Gesamtheit der Forschungsergebnisse, die sie lesen, lediglich die Hälfte oder weniger als vertrauenswürdig zu erachten. Dem Bericht zufolge haben die Zweifel rückwirkend Einfluss auf die Arbeitsbelastung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. 51 Prozent sagten, sie würden pro Woche mehr Zeit dafür aufwenden, passende und verlässliche Quellen zu finden, als diese zu lesen. 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die planen, Ergebnisse ihrer Forschung zu veröffentlichen, sähen sich außerdem zunehmend damit konfrontiert, diese unanfechtbar zu belegen. Viele fühlten sich davon überlastet. Sie gaben an, weniger Pausen als früher einzulegen. Auch sei es für sie schwerer geworden, wissenschaftliche Durchbrüche mit ihrer Forschung zu erzielen.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/vertrauensverlust-in-die-wissenschaft-forschende-misstrauen-ergebnissen-ihrer-kollegen/24936948.html

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Geisteswissenschaftler: Berufschancen werden oftmals unterschätzt

Die beruflichen Perspektiven von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern sind deutlich besser als oft angenommen. Ihre  Beschäftigungssituation gestaltet sich jedoch höchst unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis gelangen zwei Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft und des Stifterverbandes, gefördert von der Gerda Henkel Stiftung.

Gemessen am Anforderungsniveau der Tätigkeit, an Führungsaufgaben und am monatlichen Nettoeinkommen stehen demnach männliche und berufserfahrene Geisteswissenschaftler nahezu ebenso gut da wie der Durchschnitt aller Akademiker. Überdurchschnittlich gut schneiden zudem promovierte Geisteswissenschaftler ab: Von ihnen kommt jeder Dritte auf ein monatliches Nettoeinkommen von 4.000 Euro und mehr. Junge geisteswissenschaftliche Berufsanfänger mit Bachelorabschluss dagegen verdienen meist weniger als der Durchschnitt aller Akademiker, haben seltener Führungsaufgaben und arbeiten an weniger anspruchsvollen Aufgaben. 

Besonders schwer haben es auch Geisteswissenschaftlerinnen: Sie schaffen es meist nicht in für Akademiker übliche Positionen, selbst wenn sie Vollzeit arbeiten.

Aus den Studien geht außerdem hervor, dass jeder zweite Geisteswissenschaftler nach dem Studium in fachfremden Berufen und Branchen arbeitet. Der Wechsel gelinge ihnen deshalb so gut, weil sie verstärkt die für Unternehmen wichtigen Fähigkeiten zu Kommunikation und Kooperation mitbrächten, hieß es dazu.

Nach Ansicht der 1.100 in den Studien befragten Unternehmen fehlt es Geisteswissenschaftlern zwar oftmals an IT-Kenntnissen und digitalen Kompetenzen, sie punkteten aber durch die Fähigkeit, sich schnell einzuarbeiten. Im Zuge der Digitalisierung liege darin eine Chance.
https://www.stifterverband.org/medien/future-skills-digitalisierung-geisteswissenschaftler

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?

Zum vierzehnten Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen des Berufsstandes verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer können auch außerhalb von Forschung und Lehre Leistungssträger sein", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir dieses oftmals nicht hinreichend bekannte Engagement sichtbarer machen und einer breiten Öffentlichkeit zeigen, in welch vielfältiger Weise Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer zum Wohl der Allgemeinheit beitragen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2019 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" gesucht

Im Rahmen der Preisverleihung zur/zum "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - die/den "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2019 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Knappes Nein zur Klimaabgabe für Hochschulen bei Dienstflügen

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und -Leser im August gefragt, ob sie das Vorhaben der baden-württembergischen Landesregierung unterstützen, auch Hochschulen eine Klimaabgabe für dienstliche Flüge zahlen zu lassen. 50,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein und 49,4 Prozent mit Ja.

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Berechtigte Kritik an DFG-Fachkollegienwahl?

Kurz vor der Fachkollegienwahl der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt es erneut Kritik. Fachvertretungen fühlen sich übergangen. Die Kandidierendenauswahl finden sie intransparent. Teilen Sie diese Kritik?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Kein Anspruch auf ungekürzte Leistungsbezüge

(Det.) Das Bundesverwaltungsgericht (u. a. Az.: 2 C 21.18) hat die Anrechnung von Grundgehaltserhöhungen auf gewährte Leistungsbezüge (Konsumtion) in Nordrhein-Westfalen (NRW) und Bayern als rechtmäßig angesehen und die entsprechenden Revisionen der Kläger als unbegründet zurückgewiesen. Einer Anrechnung stehe höherrangiges Recht nicht entgegen.

Die Anrechnung sei nach dem Erhöhungsgesetz NRW aus 2013 in doppelter Weise begrenzt gewesen (Anrechnung in Höhe von 45 Prozent der monatlichen Leistungsbezüge bis maximal zur Höhe der Erhöhungsbeträge). Eine derartige Anrechnung greife zwar in subjektive Rechtspositionen ein, dieser Eingriff sei jedoch gerechtfertigt. Die Landesgesetzgeber seien in Folge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (vgl. Newsletter 2/2012) gehalten gewesen, das System der Professorenbesoldung zu reformieren, damit hätten sich die Gesetzgeber in einer Situation befunden, die im Vertragsrecht als Wegfall der Geschäftsgrundlage bezeichnet würde und die zu einer Anpassung der Verhältnisse berechtige. Die teilweise Abschmelzung von Leistungsbezügen sei vom gesetzgeberischen Spielraum gedeckt; dies gelte auch dann, wenn sich die Erhöhung des Grundgehalts in Folge einer Abschmelzung als nicht die Gesamtbesoldung steigernd auswirke, für die Höhe der Gesamtalimentation also folgenlos bliebe. Die durch das Professorenbesoldungsurteil des Bundesverfassungsgerichts veranlasste Umstellung habe bei der Besoldung eine "Umschichtung" mit sich gebracht: Das feste Grundgehalt müsse alimentationssichernd sein, variable Gehaltsbestandteile dürften nur additiv hinzutreten. Mit der infolgedessen strukturellen Erhöhung der Grundgehälter sei die Geschäftsgrundlage für die ungeschmälerte Zahlung der Leistungsbezüge entfallen. Das Leistungsprinzip stehe dem nicht entgegen, da Leistungsbezüge nicht das Statusamt der Hochschullehrer beträfen. Auch würden die prozeduralen Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts für lediglich "additive" Elemente der Besoldung (Leistungsbezüge) keine Geltung beanspruchen. Der lediglich additive und nicht alimentative Charakter der Leistungsbezüge ergebe sich schon daraus, dass auf die Gewährung derartiger Leistungsbezüge kein Rechtsanspruch bestehe, sondern über ihr "Ob" und "Wie" nach Ermessen entschieden werde. Die Umstellung der Professorenbesoldung in NRW habe gerade auch dem Zweck gedient, der Alimentationsverpflichtung des Dienstherrn unabhängig von Leistungsbezügen im vollen Umfang gerecht zu werden.

Auch die Klage eines bayerischen Professors gegen die Anrechnung von Grundgehaltserhöhungen auf gewährte Leistungsbezüge wurde vom Bundesverwaltungsgericht (Az.: 2 C 36.18) mit inhaltsgleicher Begründung zurückgewiesen.

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Landeshochschulgesetz erneut vor dem Verfassungsgerichtshof

(Uf.) Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg hat sich aufgrund einer von Hochschullehrern eingelegten Verfassungsbeschwerde erneut mit der Frage zu beschäftigen, ob die individuelle Wissenschaftsfreiheit von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern durch die starke Stellung des Rektorats strukturell gefährdet sein könnte. Der Verfassungsgerichtshof hatte bereits mit Urteil vom 14. November 2016 (Az.: 1 VB 16/15) die Regularien, die das Wahl- und Abwahlverfahren der hauptamtlichen Rektoratsmitglieder festlegten, für verfassungswidrig erklärt (vgl. Newsletter 11/2016). Daraufhin hatte die Landesregierung das Landeshochschulgesetz novelliert (vgl. Newsletter 1/2018).

Der Landesverband Baden-Württemberg im DHV hat nunmehr eine Stellungnahme zur erneuten Verfassungsbeschwerde abgegeben. Er hält die den Vertreterinnen und Vertretern der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern gegebenen Mitwirkungsrechte bei der Wahl und Abberufung der hauptamtlichen Rektoratsmitglieder unverändert für nicht ausreichend und verfassungsrechtlich bedenklich. Das substanzielle Kompetenzungleichgewicht zwischen Rektorat und Hochschulrat gegenüber dem Senat sei auch mit der Neuregelung nicht beseitigt worden.

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Quelle: istockphoto.com

Prüfungen: Kein Anspruch auf Zweitversuch bei Formfehlern

Studierende haben nicht automatisch Anspruch auf einen weiteren Prüfungsversuch, wenn es bei der Bestimmung von Prüferinnen und Prüfern möglicherweise Fehler gegeben hat. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz hervor (Az.: 3 K 101/19.MZ).

Geklagt hatte eine Studentin, die ihre Magisterprüfung nicht bestanden hatte. Weil der Studiengang ausgelaufen war, ließ die Hochschule keinen zweiten Versuch zu. Vor Gericht monierte die Klägerin, dass die förmliche Bestellung der beiden Prüfer gefehlt habe und auch nicht in der Prüfungsakte dokumentiert sei.

Das sah das Gericht anders. Laut Prüfungsordnung müssten die Prüfer nur durch den Vorsitzenden des zuständigen Ausschusses bestimmt werden. Einen ausdrücklich in der Prüfungsakte dokumentierten Beschluss brauche es dafür nicht. Außerdem habe sich die Klägerin ihre Prüfer sowie das Thema der Magisterarbeit selbst ausgesucht. Es bestehe kein Anhaltspunkt dafür, dass die Prüfer ohne das Einverständnis des Ausschussvorsitzenden gehandelt hätten.
https://www.forschung-und-lehre.de/recht/kein-anspruch-auf-zweitversuch-bei-formfehlern-2054/

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Personalia


Foto: senatspressestelle.bremen.de

Neue Senatorin

Claudia Schilling ist seit dem 15. August 2019 Bremer Senatorin für Wissenschaft, Häfen und Justiz. Die bisherige Bremerhavener Stadträtin folgt auf Professorin Eva Quante-Brandt.

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Foto: Jacobs University

Rückzug

Die "Jacobs University Bremen" muss sich eine neue Führung suchen: Zum Jahresende wird der seit Beginn 2018 amtierende Präsident Professor Michael Hülsmann die finanziell angeschlagene private Hochschule verlassen. Zu den Gründen des Rückzugs gab es keine Angaben.

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Balzan-Preis

Vier deutsche Forscher erhalten in diesem Jahr den mit 750.000 Schweizer Franken (etwa 680.000 Euro) dotierten Balzan-Preis in der Kategorie "Pathophysiologie der Atmung". Ausgezeichnet werden am 15. November 2019 in Bern Professorin Erika von Mutius (LMU München und Helmholtz-Zentrum München), Professor Klaus F. Rabe (Krankenhaus Großhansdorf und Universitätsklinikum Schleswig-Holstein), Professor Werner Seeger (Universitätsklinikum Gießen-Marburg und Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung) und Professor Tobias Welte (Medizinische Hochschule Hannover) für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen. Die Forscherin und die Forscher hätten neue Therapien entwickelt, die die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten verbesserten, hieß es zur Begründung. Mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung hätten sie zudem neue Ausbildungspfade geschaffen und die nächste Generation von Wissenschaftlern begeistert.

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Sofja Kovalevskaja-Preise   

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Preisträger des mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preises bekanntgegeben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an eine junge Wissenschaftlerin und fünf junge Wissenschaftler. Sie sollen für die Dauer von bis zu fünf Jahren an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen leiten. Die Preisträgerin und die Preisträger, die am 20. November 2019 in Berlin geehrt werden, sind: der Zell- und Entwicklungsbiologe Tonni Grube Andersen (Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung Köln), der Chemiker Joshua Philip Barham (Universität Regensburg), der Historiker Jan De Graaf (Universität Bochum), der experimentelle Physiker Angelo Di Bernardo (Universität Konstanz), die Biochemikerin Doris Hellerschmied (Universität Duisburg-Essen) und der Geologe Ottaviano Ruesch (Universität Münster).

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Foto: © - KIT/PKM

Konrad-Zuse-Medaille

Erstmals hat die Gesellschaft für Informatik eine Frau mit der Konrad-Zuse-Medaille gewürdigt. Die höchste Auszeichnung der deutschsprachigen Informatik-Gemeinschaft geht an Professorin Dorothea Wagner vom Karlsruher Institut für Technologie.

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Vermischtes


Bann für Rindfleisch auf dem Campus

Die Londoner Universität Goldsmiths will vom kommenden Semester an keine Rindfleischprodukte mehr in ihren Mensen und Cafés verkaufen. Sie begründet dies mit der globalen Erderwärmung. "Bei der Erklärung eines Klimanotstands darf es sich nicht um leere Worte handeln", wird die Rektorin der Universität Goldsmiths, Professorin Frances Corner, bei "Spiegel Online" zitiert. Man befinde sich an einem "entscheidenden Moment in der globalen Geschichte". Wie auch andere Organisationen wolle die Hochschule deshalb handeln und den CO2-Verbrauch reduzieren.

Seit September wird zudem eine Gebühr von zehn Pence (elf Cent) auf Wasserflaschen und Einwegbecher aus Plastik erhoben. Außerdem werde die Hochschule mehr Sonnenkollektoren auf dem Campus im Südosten der britischen Hauptstadt installieren und in ihre Schrebergartenanlage investieren.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/london-uni-will-auf-rindfleisch-verzichten-fuers-klima-a-1281838.html

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare und Workshops im Oktober 2019

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Bonn, Dienstag, 1. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=55

Professorenrecht an Kunst- und Musikhochschulen
Essen, Dienstag, 1. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=42

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Bonn, Montag, 7. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=46

Berufungspraxis aktuell
Bonn, Dienstag, 8. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=18

Berufungen in Österreich und in Deutschland
Graz, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 10:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=90
 

Hochschulbesteuerung
Bonn, Freitag, 11. Oktober 2019, 10:30-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=70

Ausgründungen
Bonn, Montag, 14. Oktober 2019, 10:00-16:30 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=38

Social Media in der Wissenschaft
Mannheim, Dienstag, 15. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=84

Karriere und Berufung
Bonn, Donnerstag, 17. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=2

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Hamburg, Donnerstag/Freitag, 24./25 Oktober 2019Donnerstag 10:00 - Freitag 17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=47

Projektmanagement an der Hochschule
Bonn, Donnerstag, 24. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=56

Zeit- und Selbstmanagement
Bonn, Freitag, 25. Oktober 2019, 10:00-18:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=50

Nebentätigkeitsrecht
Berlin, Montag, 28. Oktober 2019, 11:00-16:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=36

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Bonn, Montag, 28. Oktober 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=79

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Mannheim, Dienstag, 29. Oktober 2019, 11:00-17:00 Uhr
https://www.dhvseminare.de/index.php?module=010700&event=56

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Terminen bis Ende 2020 erscheint am 1. Oktober 2020 als Beilage zu "Forschung und Lehre". Sie kann darüebr hinaus kostenlos angefordert werden unter seminare@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
https://www.dhvseminare.de

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Termine


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DHV-Symposium 2019: Maschinen statt Menschen? Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz aus Sicht der Wissenschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren rasant fortentwickelt und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von Maschinen, die Menschen in Strategiespielen bezwingen, komponieren, malen oder Geschichten schreiben, über Roboter, die Menschen assistieren, Wartungsarbeiten durchführen und fremde Planeten erkunden, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen und komplexen Überwachungssystemen. Eine Technik, die dem Menschen im Denken ebenbürtig oder gar überlegen ist, rückt näher. Während mit KI auf der einen Seite die Hoffnung verbunden ist, für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet zu sein, wächst auf der anderen Seite selbst in technikaffinen Kreisen die Sorge, dass selbstlernende Systeme die Kontrolle übernehmen und den Mensch überflüssig machen könnten.

Was ist KI? Welche Anwendungsmöglichkeit bietet sie gegenwärtig, und was wird in Zukunft möglich sein? Welche Auswirkungen wird die Fortentwicklung und Verbreitung von KI in Deutschland haben? Vor welchen Herausforderungen sind Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gestellt? Welche Rahmenbedingungen sollen sie für den Einsatz von KI setzen? Birgt KI mehr Chancen oder mehr Risiken? Droht eine entmündigende Herrschaft einer "Superintelligenz" oder nimmt der Mensch nur eine weitere Stufe seiner Evolution?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 27. November 2019 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:

Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de
Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.dhvseminare.de/symposium_2019#c24816

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Infografiken in der Hochschullehre und -forschung
Grundlagen, Aufbau, Strategie und Werkzeuge

(Gü.) Eine gemeinsame Veranstaltung von DHV und Adobe am 3. Dezember 2019 in Bonn

Max. 20 Teilnehmer/innen

Infografiken sind ein unverzichtbarer Bestandteil in Wissenschaft und Lehre, um komplexe Zusammenhänge anschaulich und attraktiv zu vermitteln. Sie können weit mehr als nur Design-Element oder eine einfache grafische Darstellung von Zahlen sein. Inhaltlich gut recherchiert und optisch ansprechend gestaltet, können Infografiken maßgeblich zum Vermittlungserfolg beitragen.

In diesem Seminar lernen Sie Grundlagen von Zahlen-, Sach- und Kartografiken kennen. Sie erfahren, worauf es bei der Planung, Konzeption und Gestaltung von Infografiken ankommt, und bekommen Einblick in zur Verfügung stehende Werkzeuge. Strategien, die auf einen langfristigen Einsatz von Infografiken im Hochschulkontext zielen, runden das Seminar ab. Zusätzlich werden Ihnen weiterreichende Literatur und einschlägige Websites zum Thema vorgestellt.

Professor Michael Stoll lehrt Informationsdesign und Infografik an der Hochschule Augsburg in der Fakultät für Gestaltung und hat dort z. Zt. die Forschungsprofessur Strategische visuelle Wissensvermittlung inne. Darüber hinaus lehrt er journalistische Infografik an der Universität von Neuchâtel (Schweiz). Er ist Mitglied der Gesellschaft für Symbolforschung (Schweiz) und der Society for Newsdesign (USA). Außerdem ist Michael Stoll Adobe Education Leader.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Frau Güldenring
Tel.: 0228 902 66 69
E-Mail: gueldenring@hochschulverband.de

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2019

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 251,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 419 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten/innen und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das "Wörterbuch Hochschule" von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Siebte unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Fakten in der Wissenschaft

Mit Beiträgen von Geert Keil, Gyburg Uhlmann, Elisa Hoven, Dieter Meschede u.a.

Weitere Beiträge:

Wiltrud Christine Radau: Berufungspraxis in Österreich
Aktuelle Entwicklungen

Pro&Contra: Wider den "Praxisschock" - besser duales Lehramtsstudium als getrennte Theorie-Praxis-Phasen?
Pro: Katja Koch/Stephan Ellinger
Contra: Marcell Sass

Holger Richter: Neurose oder Psychose?

Kurt Reumann: Wehe, wenn ein Professor die Gemüter der Jugend erregt!
200 Jahre Karlsbader Beschlüsse

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de

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"Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

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DHV-Ticker


Mitgliederwerbung lohnt sich - attraktive Prämien

(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern im Jahr 2019 erneut mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2019 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2019 die meisten Mitglieder geworben hat.

Schließlich wird unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied im Jahr 2019 geworben haben, ein Laptop im Wert von 500 Euro verlost.

Es lohnt sich also nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung

Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung ist ein Beratungsangebot für Hochschulen, das ihnen Unterstützung bei der strategischen Planung und Umsetzung von strukturellen Veränderungen auf zentraler oder dezentraler Ebene bietet.

Zu den Zielgruppen zählen je nach Themenbereich und Ausrichtung der Hochschule Hochschulleitungen, Führungskräfte in Dekanaten, die mittlere Führungsebene in der Zentralverwaltung, Baubeauftragte, Personalentwickler/innen, Gleichstellungsbeauftragte, weitere Funktionsträger/innen sowie Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Arbeitsgruppen.

Das Angebot umfasst derzeit sechs unterschiedliche Themenbereiche mit jeweils individuell kombinierbaren Bausteinen:

- Hochschulrecht
- Personalentwicklung
- Fakultätsmanagement
- Bau- und Liegenschaftsmanagement
- Krisen- und Risikomanagement
- Gleichstellung

Die Beratungsinhalte werden für die einzelnen Fragestellungen maßgeschneidert. Umfang und zeitliche Dauer des Consultings richten sich nach den entsprechenden Anforderungen.

Die Beraterinnen und Berater von Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung sind Expertinnen und Experten des DHV-Netzwerks. Zu diesem Netzwerk gehören neben Persönlichkeiten mit umfassender Leitungserfahrung an Hochschulen (Kanzler/in, Rektor/in, Präsident/in) auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten aus dem Wissenschaftsmanagement, der Hochschuldidaktik und der Organisationsberatung.

Weitere Informationen zu Hochschulconsult - Die DHV-Organisationsberatung finden Sie unter:
www.dhv-hochschulconsult.de

Ansprechpersonen:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026624, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Adobe

(Gü.) Kostenlose Fortbildungen im Bereich digitale Lehre

Adobe Education Exchange ist eine kostenlose Lernplattform, die von Lehrenden für Lehrende entwickelt wurde, um den Einsatz von kreativen Lehrmethoden zu unterstützen. 

Aktuell bieten wir für einen begrenzten Zeitraum kurze, kompakte Selbstlernkurse an, mit deren Hilfe Sie digitale Medien gezielt in der Lehre einsetzen können. Sie arbeiten in Ihrem eigenen Tempo und wann immer es Ihnen passt, der Zeitaufwand beträgt nur wenige Stunden.

Melden Sie sich kostenlos und unverbindlich an und erfahren Sie mehr zum Trend-Thema App-Design - in den nächsten Monaten folgen weitere Kurse zu den Themen Videoproduktion, Bildbearbeitung und Digital Storytelling. Anmelden unter:
https://edex.adobe.com/de/?sdid=LCDWTMSS&mv=email

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DHV und Bayer Gastronomie

(Gü.) Auf Grund der positiven Resonanz haben wir entschieden, dass wir unser Sommerspecial noch bis zum 30. September 2019 weiterlaufen lassen werden. Wir haben Ihnen für den Spätsommer ein ganz besonders Weinpaket zusammengestellt.

Alle drei Weine, je ein Rosé-, Weiß- und Rotwein, sind von der Cantine San Marzano.

San Marzano ist eine große Kooperative mit mehr als 1.500 Mitgliedern. Ein junges Team geht mit Tatendrang und Begeisterung an die Sache. Seit zwei oder drei Jahren sind diese Weine echte Bestseller bei uns.

Da jetzt der sonnige Spätsommer Einzug hält, ist es an der Zeit, auch einen Rosé vorzustellen. Der Roséwein heißt Tramari und ist ein Wortspiel. Denn "Tra i Mari" heißt zwischen den Meeren - also zwischen dem Ionischen Meer und der Adria gelegen.

Als Weißwein haben wir den Talo Verdeca eingepackt. Verdeca ist eine eigenständige Rebsorte. Geerntet wurden die Trauben schon im August. Dadurch wurde der Weißwein besonders cremig im Geschmack. Er ist ungewöhnlich, eigenständig und reizvoll.

Und last but not least haben wir noch den Talo Malvasia Nero in unser Sommerpaket hinzugefügt. Dieser Rotwein ist eine echte Bereicherung. Er ist von einer zauberhaften Fruchtigkeit, Saftigkeit und Süffigkeit geprägt.

Wir bieten Ihnen unser Special zum absoluten Schnäppchenpreis von 19,90 Euro an. Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf 14 Euro. Und das Beste: Wir liefern dieses Package versandkostenfrei an Sie. Bitte geben Sie bei der Bestellung den Code #DHV SOMMER an.

Bayer Weinkeller
Kaiser-Wilhelm-Allee 3
51373 Leverkusen
Telefon: 0214 – 8311306
www.shop.bayer-weinkeller.de
·
weinkeller@bayer.com

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) DHV als Mitglied des Deutschen Expertenrates Besuchersicherheit - Interview mit Dr. Michael Hartmer, Geschäftsführer des DHV, geführt von Olaf Jastrob, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Expertenrates Besuchersicherheit e.V. i.G.
Teil I

Jastrob: Sehen Sie Handlungsbedarf hinsichtlich der Sicherheit an Hochschulen? Beispielsweise bei Veranstaltungen?

Hartmer: In einer verregelten Welt sollen Hochschulen ein Ort der (geistigen) Freiheit sein. Die Freiheit ist eine Grundbedingung ihrer Existenz und Leistungsfähigkeit. Diese Freiheit gilt es unter allen Umständen zu erhalten. Auf der anderen Seite sind Hochschulen ("semper apertus") Teil des öffentlichen Raumes. Insofern brauchen Hochschulen, wie alle großen öffentlichen Einrichtungen, ein Sicherheitskonzept, das von gut beleuchteten Parkplätzen bis zum Handling einer Großveranstaltung reicht.

Insgesamt sind nicht alle Hochschulen in gleicher Weise gut aufgestellt. Viele handeln nach dem rheinischen Grundsatz: „Et hätt noch immer jot jejange".

Weitere Informationen:
www.expertenrat-besuchersicherheit.de

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) Coole Reise - heiße Preise - Jetzt bis zu *25 Prozent** sparen

Sichern Sie sich jetzt 19 Prozent Preisnachlass auf den regulären Preis bei der Buchung Ihres nächsten Urlaubs oder Kurztrips in den Dorint Hotels & Resorts.

Attraktive Reiseziele in Deutschland und der Schweiz warten auf Sie ab dem 4. September 2019.

Buchen Sie unter: *+49 221 48567-444** oder *dorint.com/coolandhot*

Sichern Sie sich als Dorint Card Inhaber 25 Prozent Preisnachlass oder melden Sie sich vor Ihrer Buchung bei unserem Bonusprogramm an: *dorint.com/dorintcard*

Buchungszeitraum: 4. bis 25. September 2019
Reisezeitraum: 4. September 2019 bis 30. April 2020

Buchungsbedingungen:
* Auf Anfrage und nach Verfügbarkeit, begrenztes Kontingent. Nur für Neubuchungen, nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Stornierbar bis drei Tage vor Anreise.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bei Buchungen von Übernachtungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag für Hotels der Dorint Hotel Gruppe, abrufbar unter: dorint.com/agb

** montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr

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DHV und Erich Schmidt Verlag

(Gü.) Seminartipp: Professionell netzwerken, erfolgreicher akquirieren

Verfeinern Sie Ihre Networking- und Akquisekompetenzen: Im kompakten Seminar Relationship Sells am 22. Oktober 2019 in Berlin.

Ob bei der Drittmittelakquise, bei Forschungskooperationen mit Industrie und Wirtschaft oder auch im Austausch innerhalb der Scientific Community: Das brillanteste Konzept, der innovativste Forschungsansatz bringt nichts, wenn Sie ihn niemandem vermitteln und "verkaufen" können. Nur wer seine Adressaten sowie Kolleginnen und Kollegen versteht und auch selbst als Partner glaubwürdig ist, kann die Chancen zielgerichteter Kontakt- und Netzwerkpflege optimal nutzen.

Unser Referent Professor Ingo Kett, Honorarprofessor an der Universität Münster und langjähriger Unternehmensberater bzw. Managing Partner, zeigt Ihnen anhand eines exemplarischen Planspiels und "Business Cases", wie Sie Ihre Netzwerke effizienter bedienen und ausbauen können - und kommende Akquisen zugkräftig gestalten.

Alle Informationen und Anmeldung:
www.ESV-Akademie.de/relationship

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DHV und Science Center Munich

(Gü.) München-Garching: Neueröffnung Herbst 2019: Science Congress Center Munich

Mitten auf dem Campus der TU München entsteht der neuen Gebäudekomplexes "Galileo" - Neue Mitte Garching und beheimatet unter anderem das "Science Congress Center Munich" (SCCM). Ab Herbst 2019 stehen Veranstaltern von Kongressen und Events insgesamt 2.400 qm Veranstaltungsfläche zur Verfügung. Darunter 1.600 qm Foyerfläche für Caterings, Bankette und Ausstellungen sowie 13 Veranstaltungsräume mit ganz unterschiedlichen Größen von 55 bis hin zu 280 qm. Herzstück des SCCM wird das tagesbelichtete Audimax: Das ob seiner besonderen Akustik, Ausstattung und Ambiente viel gepriesene Auditorium verfügt über 1.300 Plätze und ist teilbar für Veranstaltungen mit bis zu 570 Gästen.

Den Gästen des neuen Veranstaltungszentrums SCCM stehen unteranderem das Courtyard by Marriott Hotel mit 256 Zimmereinheiten und das Stellaris Apartment Hotel mit rund 159 Gästeapartments für einen erfolgreichen Aufenthalt zur Verfügung. Insgesamt bietet das "Galileo" - Neue Mitte Garching 550 Tiefgaragenlätze für seine Besucher. Modernste Ton- und Veranstaltungstechnik sowie kostenfreies WLAN runden den Service ab. Die neue Location liegt verkehrsgünstig zwischen dem Flughafen München und der Stadt München, nahe der A9, und ist mit der U-Bahn-Station Garchinger Forschungszentrum - direkt mit der Münchener Innenstadt verbunden.

Kontakt:
David Buske
Director of Sales

m +49.171.8156388

david.buske@scc-munich.com

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DHV und Stellaris Apartment Hotel

(Gü.) Neueröffnung im Juli 2019: Einfach mehr IQ pro Quadratmeter

Entdecken Sie neues Wohnen, wo neues Denken zu Hause ist. Im Forschungszentrum Garching, direkt neben dem Science Congress Center Munich, entsteht das neue Stellaris Apartment Hotel mit 159 Apartments mit voll ausgestatteter Küche, das seinen Gästen "Micro Living mit Macro-Service" bietet - für einen Tag, einige Monate oder gar Jahre. Hier verschmelzen Gemütlichkeit und Funktionalität, die Privatheit der eigenen vier Wände mit dem aufmerksamen Service eines Hotels, das moderne Ambiente mit der Nähe zur Natur und das Münchner Großstadtleben mit den besten Verbindungen in alle Welt.

- 159 Zimmer mit Küchenzeile
- Bar und Lounge
- Frühstücksbuffet
- Terrasse
- kostenfreies WLAN
- SB-Waschsalon, Schließfächer, Tiefgarage
- unmittelbare U-Bahnanbindung zum Stadtzentrum (Linie 6)

Stellaris Apartment Hotel
Walther-von-Dyck-Strasse 16
85748 Garching bei München
Tel.: +49 (0) 89 61425 061
info@stellaris-apartment.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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