Karriere und Berufung - Die Seminare des DHV

Das Seminarprogramm des Deutschen Hochschulverbandes eröffnet Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Möglichkeit, jedes Jahr an über 100 fächerübergreifenden Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, die auf die speziellen Anforderungen von Wissenschaftlern zugeschnitten sind, werden praxisorientiertes Wissen und konkrete Lösungskonzepte vermittelt.

Auch InHouse-Seminare sind fester Bestandteil des Programms - gerne unterbreiten wir Ihnen auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot.

Nutzen Sie das Insiderwissen renommierter Hochschullehrer und qualifizierter Praktiker, um Ihre eigene Karriere zu optimieren!


Inhaltsübersicht


Neu im Programm

Am Donnerstag/Freitag, den 4./5. Mai 2017 bietet der Deutsche Hochschulverband in Bonn erstmals ein Seminar zum Thema FORSCHUNGSMANAGEMENT an.

Das Seminar richtet seinen Blick auf den Status Quo im Jahre 2017, aber auch auf die aktuellen Trends und Entwicklungen, die schon bald ein fester Teil des Forschungsmanagements werden. Die Themenschwerpunkte sind die organisatorischen Strukturen und Serviceprozesse, Wissens- und Technologietransfer, Finanzverwaltung über ein ERP-System sowie die Digitalisierung.

Ziel ist es, Forschungsmanagement auf der Höhe der Zeit mit Blick auf die kommenden Herausforderungen zu vermitteln und zu reflektieren. Dabei besteht ausreichend Gelegenheit zur Diskussion und zur Beantwortung von Fragen zu individuellen Fallkonstellationen.

Nähere Informationen zum Seminar sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier: Forschungsmanagement


Rückblick

Der Deutsche Hochschulverband hat am Donnerstag, den 9. März 2017 in Bonn erstmals ein Seminar zum Thema DIGITALISIERUNG DER LEHRE angeboten.

Das Seminar zeigte den Mehrwert einer modernen, auf digitalen Medien beruhenden Lehre auf und illustrierte Möglichkeiten, bekannte und weniger bekannte Probleme mit traditionellen Lehrformaten zu identifizieren und zu beheben. Darüber hinaus wurden Konzepte vorgestellt, wie sich die Hochschulen im globalen Wettstreit um eine gute Lehre positionieren können.

Ein Nachfolgetermin ist in Planung. Nähere Informationen zum Seminar finden Sie hier: Digitalisierung der Lehre


Drei Fragen an...

Dr. Sigrid Meßner, Schauspielerin, Regisseurin, Theater- und Sprechtrainerin, Lüneburg

Warum sollte man sich als Wissenschaftler/Wissenschaftlerin mit dem Thema Körpersprache auseinandersetzen?
Der Karrieresprung zur Professorin oder zum Professor ist verbunden mit einer neuen Rolle, die einen bestimmten Habitus verlangt. Beim erfolgreichen Auftritt vor Berufungskommissionen oder bei Vorträgen kommt es nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die persönliche Ausstrahlung an. Schließlich muss man alle davon überzeugen, dass man der neuen Rolle nicht nur inhaltlich gewachsen ist, sondern sie auch persönlich auszufüllen vermag.

Und auch in der Lehre gilt: Zuhörer reagieren instinktiv auf Stimme, Präsenz und Ausstrahlung. Man kann damit Zuhörer in seinen Bann ziehen oder einschläfern. Optimalerweise schafft man es, schwierige Inhalte lebendig vermitteln.


Wie kann man Körpersprache und Präsenz verbessern?

Körpersprache und Präsenz kann man trainieren. Man kann sie durch Fähigkeiten und Tricks, die Schauspieler auf der Bühne anwenden, verbessern. Ein erster wichtiger Schritt ist, sich seiner eigenen Körpersprache bewusst zu werden. Das kann man natürlich nicht in der Theorie. Aber man kann die eigene Körpersprache mit Übungen aus der Schauspielpraxis entdecken und erforschen. Besonders hilfreich sind das direkte Feedback und der geschützte Rahmen, den das Seminar bietet. Wir haben alle unsere blinden Flecken. Es gibt Fehler, die vermeidbar sind. Jede/r kann mit kleinen Änderungen sein/ihr Potential stark erweitern!


Was ist das Besondere an Theatermethoden in diesem Kontext?

Theater schafft einen Freiraum für Experimente, um neue Rollen zu testen und zu üben. In szenischen Experimenten wird ein Probehandeln möglich, das für den weiteren (Karriere)Weg wichtige Erkenntnisse und Motivationsmöglichkeiten bietet. Improvisationstechniken ermöglichen, sich in ungewohnten und unplanbaren Situationen zu behaupten und schnell und flexibel die geforderten Formate zu wechseln.

Vorkenntnisse sind keine nötig - und es macht auch einfach Spaß!


Dr. Sigrid Meßner ist Referentin bei dem neuen DHV-Seminar "Körpersprache und Präsenz in der Lehre" (nächster Termin in Planung).


Termine

Die nächsten Seminartermine sind:

 

März 2017

DI 28. - Forschungsförderung strategisch nutzen, Mannheim

DO 30. - Antragstellung für EU-Forschungsprojekte, Berlin

DO/FR 30./31. - Rhetorik in der Lehre, Bonn

DO/FR 30./31. - Konfliktmanagement an der Hochschule, Mannheim

 

Weitere Seminartermine


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Leiter Projektmanagement

Dr.phil. Ulrich Josten
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-34
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