DHV-Seminare

Das Seminarprogramm des Deutschen Hochschulverbandes eröffnet Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Möglichkeit, jedes Jahr an über 100 fächerübergreifenden Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, die auf die speziellen Anforderungen von Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. zugeschnitten sind, werden praxisorientiertes Wissen und konkrete Lösungskonzepte vermittelt.

Auch InHouse-Seminare sind fester Bestandteil des Programms - gerne unterbreiten wir Ihnen auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot.

Nutzen Sie das Insiderwissen renommierter Hochschullehrender und qualifizierter Praktiker/innen, um Ihre eigene Karriere zu optimieren!


Inhaltsübersicht


Neu im Programm

Am Freitag, den 22. Juni 2018, findet im Bonner Wissenschaftszentrum das erste Mal das Seminar KARRIEREMÖGLICHKEITEN FÜR POSTDOCS IN WISSENSCHAFT UND WIRTSCHAFT statt.

Im neuen DHV-Seminar beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der großen Frage, die viele junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beschäftigt: Welche möglichen Karrierewege gibt es für mich innerhalb und außerhalb der Hochschule?

Fächerübergreifend werden unterschiedliche Karrierewege mit ihren zentralen Strukturmerkmalen in vergleichender Perspektive vorgestellt. Auch geht es darum, was bei einem Wechsel zwischen den verschiedenen Karrierewegen zu berücksichtigen ist. Das Seminar bietet Unterstützung bei der Entscheidung für einen bestimmten Karriereweg oder auch für Überlegungen im Hinblick auf einen Karriereplan B.

Mehr Informationen finden Sie hier: Karrieremöglichkeiten für Postdocs in Wissenschaft und Wirtschaft

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Rückblick

Das Seminar KARRIERE IM WISSENSCHAFTSMANAGEMENT fand am 17. Mai 2018 im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin-Mitte statt.

Unter der Leitung von Dr. Helene Schruff lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Tätigkeitsfelder im Wissenschaftsmanagement kennen und informierten sich über Rahmenbedingungen und Karriereoptionen. Darüber hinaus erhielten sie Orientierung hinsichtlich notwendiger Kompetenzen und glichen diese Anforderungen mit dem eigenen Profil ab.

Weitere Informationen finden Sie hier: Karriere im Wissenschaftsmanagement

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Drei Fragen an...

Lydia Rufer, M.A., Trainerin für Rhetorik und Kommunikation, Universität Bern, Zentrum für Weiterbildung

Was ist das Wichtigste für gute Rhetorik in der Hochschullehre?
Relevanz, Problemorientierung, Persönlichkeit und Lernerzentrierung. Relevanz bedeutet, sich auf das thematisch Wesentliche zu beschränken und sich dann die Zeit zu nehmen, dieses den Studierenden wirklich verständlich zu machen. Problemorientierung ist wichtig, weil Studierende das zu Lernende in komplexen Problemsituationen anwenden werden, aber teilweise noch gar keine Vorstellung haben, wie diese Anwendung aussehen könnte. Darüber hinaus lernen Menschen am besten anhand von exemplarischen Beispielen. Persönlichkeit ist unabdingbar, denn Dozierende sind für die Studierenden die Personifikation des Fachs. Wenn Dozierende engagiert, freundlich, verständlich und thematisch motiviert sind, werden Studierende dies als Vorbild übernehmen. Lernerzentrierung heißt, die Vorkenntnisse und Interessen, aber auch Vorbehalte und Verständnisschwierigkeiten der Studierenden als Ausgangspunkt des eigenen Sprechens zu nehmen und nicht den „Stoff“, der „vermittelt werden muss“.


Worauf kann ich in meinen Vorlesungen achten?

Seien Sie anschaulich. Beginnen Sie Ihre Vorlesung mit der Darstellung eines typischen Problems oder Beispiels zu Ihrem Vortragsthema und kommen Sie im Verlauf der Vorlesung immer wieder darauf zurück. Gestalten Sie Ihren Einstieg am besten als ein konkretes Szenario, das gibt ihm Realitätsnähe und Relevanz.

Holen Sie die Studierenden ab. Berücksichtigen oder erheben Sie ihren Kenntnisstand und ihre Interessen und bauen Sie Ihre Vorlesung darauf auf.

Weniger ist mehr. Eine Vorlesung ist kein Lehrbuch. Sie soll Interesse für das Thema wecken, Zu-sammenhänge darstellen, Grundlegendes nachvollziehbar machen und zum Weiterlernen anregen. Nehmen Sie sich Zeit für das, was Sie darstellen, und verweisen Sie für Details auf die Literatur.
Sorgen Sie für aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Studierende müssen sich Inhalte aktiv aneignen, um sie verstanden zu haben und anwenden zu können. Bauen Sie Aufgaben und kleine Diskussionsrunden („buzz groups“) in Ihre Vorlesung ein. Das kostet nicht viel Zeit, ist aber sehr wirksam.


Müssen und können Dozierende ihre Rhetorik schulen?

Niemand muss in einen Rhetorikkurs gehen – aber wer lernwirksam lehren möchte, sollte seine Rhetorik bewusst gestalten. Wer z.B. zu leise, ohne Beispiele oder ohne klare Strukturen spricht, bei dem/der werden Studierende nicht so viel lernen, wie sie lernen könnten.
Es ist darüber hinaus wichtig, den eigenen Vortragsstil zu kennen. Denn jeder Vortragsstil hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Die Weiterentwicklung des eigenen Vortragsstils besteht insbesondere darin, seine Stärken zu nutzen und die Schwächen aufzufangen. Das kann man durchaus auf der Basis von Selbstbeobachtungen oder Feedbacks der Studierenden tun. Einen Kurs zu besuchen, hat allerdings einen großen Vorteil: Sie können sich einmal nur auf Ihren Vortragsstil konzentrieren, sehen viele gute Beispiele für andere Vortragsstile und erhalten fundierte Rück-meldungen von interessierten Kollegen/innen, die sich ebenfalls mit Rhetorik an der Hochschule beschäftigen. Das ist eine gute Grundlage für die weitere Arbeit am eigenen Vortragsstil.


Lydia Rufer, M.A. ist Referentin bei dem DHV-Seminar "Rhetorik in der Lehre" , das nächstmalig am Donnerstag/Freitag, 13./14. September 2018 in Bonn angeboten wird.

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Termine

Die nächsten Seminartermine sind:

 

Juni 2018

DI 31. - Berufungspraxis aktuell, Mannheim

 

August 2018

DI 14. - Die Professur - Rechte und Pflichten, Berlin

DO 23. - Verhandlungen bei Erstberufung, Bonn

 

Weitere Seminartermine

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August 2018

DI 14. - Die Professur - Rechte und Pflichten, Berlin

DO 23. - Verhandlungen bei Erstberufung, Bonn

 

 

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