Newsletter 03/2009

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Hochschulpolitik

Wissenschaftler an Universitätskliniken in den Geltungsbereich des arztspezifischen Tarifvertrages aufnehmen

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin unterstützt das Vorhaben, bei den laufenden Tarifverhandlungen für die Universitätsärzte den Geltungsbereich des arztspezifischen Tarifvertrages (TV-Ä) auf Wissenschaftler auszudehnen. Dass derzeit nur Ärzte, die überwiegend in der Patientenversorgung tätig seien, vom TV-Ä erfasst würden, erschwere die Gewinnung des wissenschaftlichen Nachwuchses und gefährde den Wissenschaftsstandort Deutschland. So verdienten Ärzte, die vom arztspezifischen Tarifvertrag des Marburger Bundes erfasst werden, monatlich bis zu 2.400 Euro mehr als ihre Kollegen mit Aufgaben in der klinischen Forschung, aber auch die vorklinischen und naturwissenschaftlichen Mitarbeiter, die nach dem deutlich ungünstigeren Tarifvertrag der Länder (TV-L) vergütet werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin fordert die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, die krasse Benachteilung der wissenschaftlich tätigen Mitarbeiter an Universitätskliniken zu beenden und den berechtigten Tarifforderungen des Marburger Bundes nachzukommen. Nur wenn die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Wissenschaftler attraktiver würden, könnten junge Menschen für die Wissenschaft begeistert und damit auch die Leistungs- und Innovationsfähigkeit der Medizin gesichert werden. Eine leistungsstarke klinische Forschung und eine qualitativ hochwertige Lehre an den Universitätskliniken hätten auch maßgebliche Bedeutung für die künftigen Erfolge in der Krankenversorgung.

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin weist darauf hin, dass klinische W2-Professuren aufgrund der jetzigen Regelung stark an Attraktivität eingebüßt hätten. W2-Stelleninhaber seien in der Klinik vielfach auch als Oberärzte tätig, seien jedoch trotz zusätzlicher Aufgaben in Forschung und Lehre finanziell deutlich schlechter als Oberärzte ohne akademische Aufgaben gestellt. Während ein überwiegend in der Patientenversorgung tätiger Oberarzt an einem Universitätsklinikum mit einem Gehalt nach Maßgabe des TV-Ä in Höhe von 6.125 Euro anfange, müsse sich ein W2-Professor trotz zusätzlicher Dienstaufgaben im Grundgehalt mit deutlich weniger, nämlich zwischen 3.650 Euro in Brandenburg und  4.170 Euro in Baden-Württemberg, abspeisen lassen.
www.hochschulverband.de/cms1/index.php

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DHV: Kein Studium mehr ohne Wissenschaftsgeschichte und Ethik   

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) spricht sich für die Einführung der Fächer Wissenschaftsgeschichte und Ethik an allen deutschen Universitäten aus und fordert, dass beide Disziplinen in allen Studiengängen Teil des Pflichtlehrangebots werden.

"Das Fach Wissenschaftsgeschichte dient der Selbstvergewisserung der Wissenschaft und ihrer einzelnen Disziplinen und entspricht damit dem kulturellen Auftrag der Universität", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Wer studiert, muss auch einen fundierten Einblick in die Entstehung und Entwicklung seiner eigenen Fachdisziplin erhalten."

Deshalb sei es bedenklich, dass das Fach Wissenschaftsgeschichte nicht an allen deutschen Universitäten vertreten sei. Seit 1996 seien zudem 17 Lehrstühle für Wissenschaftsgeschichte dem Rotstift zum Opfer gefallen. Darunter befänden sich auch Professuren an den Exzellenz-Universitäten in Göttingen und München. "An deutschen Universitäten herrscht in einem Kernfach, das das wissenschaftliche Selbstverständnis spiegelt, der Kehraus", betonte Kempen. Das gehe zu Lasten der Studierenden, die durch ein universitäres Studium nicht bloß zu funktionierenden Arbeitnehmern, sondern zu verantwortungsvollen Individuen herangebildet werden sollen.

Gerade in den globalisierten Informations- und Wissenschaftsgesellschaften fehle es an Orientierung.  "Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise führt symptomatisch vor Augen, dass vielen Verantwortlichen der ethische und moralische Kompass abhandengekommen ist", so Kempen. Dem gelte es, bereits  im Studium vorzubeugen. "Die stärkere Verankerung des Faches Ethik an den Universitäten kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten", erklärte Kempen. "Wer keine Technokraten will, muss auch schon im Rahmen von Bachelor-Studiengängen fachspezifische Angebote unterbreiten, die es Studierenden ermöglichen, sich intensiv mit ethischen Grundfragen zu befassen."

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Professorenschwund in der Physik

An deutschen Universitäten ist die Zahl der Physik-Professuren zwischen 1997 und 2007 um 11,7 Prozent zurückgegangen. Die Physik ist damit vom Stellenabbau weit stärker betroffen als die Mathematik und die Naturwissenschaften, die ein Minus von 4,3 Prozent verzeichneten. Das hat die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) auf der Grundlage eigener Erhebungen und von Daten des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die KFP fordern die Wissenschaftsministerien der Länder auf, diesem Trend entgegenzusteuern und die Zahl der Professuren wieder aufzustocken.
www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2009/dpg-pm-2009-04.html

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Rheinland-Pfalz: Neues Hochschulgesetz

Die Hochschulen in Rheinland-Pfalz sollen künftig mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Das geht aus dem Entwurf eines neuen Hochschulgesetzes hervor, das das Kabinett am 17. Februar 2009 in Mainz verabschiedet hat.  Demnach soll vor allem die Rolle der Hochschulpräsidenten gestärkt werden. Sie könnten über mehr finanzielle Mittel verfügen und Prüfungsordnungen in Zukunft eigenständig genehmigen. Bisher liegt die Entscheidung darüber beim Ministerium. Auch das Berufungsrecht soll zeitlich befristet vom Ministerium an den Präsidenten einer Hochschule delegiert werden können. "Exzellente Forschungsbereiche" sollen darüber hinaus in "Kollegs" zusammengefasst werden können. Damit könnten neue Einheiten entstehen, die finanziell und in ihrer Berufungspolitik unabhängig von den Fachbereichen agieren. Ferner soll der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte ohne Abitur weiter vereinfacht werden. Personen mit qualifizierter Ausbildung sollen nach mindestens zweijähriger beruflicher Tätigkeit ohne den Umweg über ein Probestudium jedes Studium an einer Fachhochschule aufnehmen können. An Universitäten soll der Weg zu allen Studiengängen ermöglicht werden, die mit der Berufsausbildung verwandt sind. Nach der Anhörung von Hochschulen und Verbänden wird der Gesetzentwurf im Herbst dem Landtag vorgelegt werden.

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KMK: Unmittelbarer Zugang von Meistern zum Universitätsstudium

Die Länder haben den Hochschulzugang ohne Abitur vereinfacht  und damit eine der zentralen Selbstverpflichtungen der Qualifizierungsinitiative vom Oktober vergangenen Jahres erfüllt. Die Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedete am 6. März 2009 in Stralsund einen Beschluss, der Meistern, Technikern, Fachwirten und Inhabern gleichgestellter Abschlüsse den allgemeinen Hochschulzugang eröffnet. Sie können künftig ohne weitere Tests oder Eignungsprüfungen studieren. Wer eine mindestens zweijährige Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung hat, erhält die fachgebundene Hochschulreife.
www.kmk.org/presse-und-aktuelles/pm2009.html

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Durchbruch bei der Hochschulzulassung?

Das neue dialogorientierte Vergabeverfahren von Studienplätzen soll zum Wintersemester 2011/12 umgesetzt werden. Darauf hat sich Bundesbildungsministerin Schavan am 3. März 2009 in einem Spitzengespräch mit Vertretern der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz geeinigt. 

In einem Übergangsverfahren soll für alle Fächer mit einem Numerus clausus ab dem kommenden Wintersemester der 15. Juli Bewerbungsschluss sein. Die Zulassungsbescheide sollen bis Mitte August verschickt werden. Die Studienplätze, die bis dahin noch nicht besetzt sind, sollen in einer Internet-Börse  veröffentlicht werden, so dass sich Interessierte direkt bei den jeweiligen Hochschulen um freie Plätze bewerben können. KMK und HRK wollen darauf hinwirken, dass sich die Hochschulen an dem Verfahren flächendeckend beteiligen.
www.bmbf.de/press/2480.php

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Ausgaben für außeruniversitäre Forschung steigen

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland haben im Jahr 2007 8,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 18. Februar 2009 bekanntgab,  waren das 4,7 Prozent  mehr als im Vorjahr 2006.

Gut drei Viertel der Ausgaben für außeruniversitäre Forschung wurden allein in den Bereichen Naturwissenschaften (4,1 Milliarden Euro) und Ingenieurwissenschaften (2,4 Milliarden Euro) getätigt. 1,1  Milliarden Euro der Forschungsausgaben entfielen auf die Geistes- und Sozialwissenschaften, 600 Millionen Euro auf die Humanmedizin und 400  Millionen Euro auf die agrarwissenschaftliche Forschung.

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören neben öffentlichen Einrichtungen auch private Einrichtungen wie etwa die Helmholtz-Zentren, die Max-Planck-Gesellschaft oder die Fraunhofer-Gesellschaft. Auf diese Institute entfielen dem Statistischen Bundesamt zufolge knapp drei Viertel der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben (6,4 Milliarden Euro). Die öffentlichen Forschungseinrichtungen hatten hingegen mit rund 900 Millionen Euro nur einen Anteil von 10,5 Prozent.

Zusammen mit den Forschungsmitteln für Hochschulen machen sämtliche Ausgaben außeruniversitärer Forschungseinrichtungen etwa 30 Prozent der gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung aus. Die verbleibenden 70 Prozent werden im Unternehmenssektor getätigt. In den drei Sektoren wurden 2007 nach vorläufigen Berechnungen insgesamt  61,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht, wie im Vorjahr, einem Anteil von 2,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt.

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EU-Staaten investieren zu wenig in Forschung

Da sich Europas Wirtschaft zu wenig für die Forschung engagiert, verfehlen die Staaten der Europäischen Union derzeit das selbstgesteckte Ziel, ihre Investitionen in diesem Bereich massiv zu steigern. Während die Regierungen die Mittel für die Wissenschaft erhöhten, seien die Beiträge der Unternehmen für Forschungsprojekte "nicht ausreichend", heißt es in einem neuen Bericht der Europäischen Kommission zur Forschungsentwicklung in den Mitgliedsländern. Das berichtet der "Tagesspiegel" am 17. Februar 2009.

Der Anteil aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP)  der bis 2010 auf drei Prozent steigen soll - liege innerhalb der EU noch immer nur bei 1,8 Prozent und sei seit dem Jahr 2000 sogar geringfügig zurückgegangen. In demselben Zeitraum hätten Staaten wie Japan, das inzwischen 3,4 Prozent des BIP für Forschung ausgebe, und Südkorea mit 3,1 Prozent dagegen stark zugelegt.

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Berlin: Nur jeder vierte Bachelor-Studierende schließt in der Regelstudienzeit ab

Nur ein Drittel der Studierenden, die vor vier Jahren ein Bachelor-Studium in Berlin aufgenommen haben, hat dieses im ursprünglichen Fach beendet. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Lars Oberg hervor, über die der "Tagesspiegel" berichtet. Von den 4010 Studienanfängern hätten 961 ihr Studium in der vorgesehenen Regelstudienzeit von sechs Semestern abgeschlossen. 358 hätten es nach sieben Semestern absolviert. Über Studierende, die später fertig geworden seien, konnte der Senat noch keine Angaben machen. 685 Studierende hätten keinen Abschluss in ihrem Studiengang, seien aber noch immatrikuliert. Belastbare Aussagen über Studienabbrecher sind laut Senatsverwaltung nicht möglich. Zehn Prozent der damaligen Studienanfänger seien nach einem Semester in einen Magister- oder Diplom-Studiengang gewechselt. Ein "nicht unerheblicher Teil" habe zudem beim sogenannten Kombinationsbachelor, bei denen Studierende zwei oder drei Fächer belegen, mindestens ein Fach ausgetauscht. All dies werde in der Statistik nicht berücksichtigt.

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Berlin: Hochschulen stoppen Etatberatungen mit Senat 

Die Berliner Universitäten und Fachhochschulen haben die Hochschulvertragsverhandlungen mit dem Senat vorerst ausgesetzt. Anlass  dafür sind Differenzen über die Höhe der Etatsteigerungen.

Wissenschaftssenator Zöllner verhandelt laut Medienberichten derzeit mit den Hochschulen die Verträge für die Jahre 2010 bis 2013. Die Hochschulen fordern insgesamt pro Jahr 183 Millionen Euro mehr. Damit wollen sie steigende Tarife, Energiekosten und Pensionslasten ausgleichen. Im Wissenschaftsausschuss deutete der Senator in der vergangenen Woche jedoch an, dass die Berliner Hochschulen nicht mit der gewünschten Steigerung ihrer Budgets rechnen könnten.

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Berlin: Gleicher Lohn für angestellte Lehrer und Hochschullehrer

Vom 1. August 2009 an erhalten angestellte Lehrer in Berlin rund 3846 Euro brutto im Monat. Das sind rund 1200 Euro brutto mehr als zu Jahresbeginn, wie die Senatsverwaltung am 17. Februar 2009 mitteilte. Damit will der Berliner Senat die Abwanderung von Lehrern in andere Bundesländer stoppen. Das Grundgehalt für einen W2-Professor in Berlin liegt demgegenüber bei 3890 Euro im Westen und 3650 Euro im Osten.

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Universität Mannheim: Abkehr vom hauptberuflichen Dekan

Die Fakultäten der Universität Mannheim wollen mehrheitlich keinen hauptberuflichen Dekan einführen. Damit ist ein vom Land Baden-Württemberg unterstütztes Modellprojekt gescheitert, das an der Universität im Jahr 2006 eingeführt worden war, um die Leitung auf Fakultätsebene zu stärken. Das berichtet der "Tagesspiegel" am 25. Februar 2009. Künftig sollen in Mannheim Dekane wieder aus dem Kreis der Professoren berufen werden, die das Leitungsamt dann auf Zeit ausüben. Derweil sieht eine Novelle des baden-württembergischen Hochschulgesetzes seit dem 1. März 2009 die Möglichkeit vor, hauptberufliche Dekane einzusetzen.

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Private Hanseuniversität in Rostock macht dicht

Die private Hanseuniversität in Rostock-Warnemünde stellt ihren Betrieb zum 31. März 2009 endgültig ein. Nach dem Ende des Studienbetriebes im Oktober 2008 seien Gespräche mit einem ausländischen Investor erfolglos verlaufen. Die noch verbliebenen neun Mitarbeiter, darunter sechs Professoren, werden entlassen. Die gewinnorientierte Hochschule hatte ohne staatliche Zuschüsse im Oktober 2007 den Lehrbetrieb mit drei betriebswirtschaftlichen Studiengängen eröffnet.

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Fernuniversität Hagen ist größte deutsche Hochschule

Die Fernuniversität in Hagen löst die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) als größte Hochschule Deutschlands ab. Laut Zahlen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik für das Wintersemester 2008/ 2009 sind in Hagen insgesamt 43.021 Studierende in Studiengängen immatrikuliert. Die LMU kommt dagegen auf 41.776 Studierende.

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Schlechtes Zeugnis für Studierende

Studierende in Deutschland sind einer Studie zufolge so "labil und teilnahmslos" wie nie zuvor. An die Stelle von politischem Interesse und Engagement für andere sei bei den angehenden Akademikern Resignation und die Flucht ins Private getreten  Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesbildungsministeriums. Danach interessieren sich nur noch 37 Prozent der Studierenden für Politik, 1983 waren es noch 54 Prozent. Die Zuordnung in ein rechtes oder linkes politisches Lager verliere an Bedeutung,  es wachse die Zahl derer, die sich der "politischen Mitte" oder gar keinem Lager zugehörig fühlten. Jeweils 52 Prozent befürworten die "Förderung von Technologien" sowie die "harte Bestrafung von Kriminellen". Ein Viertel plädiere für die "Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern". Für die Studie wurde die politische Einstellung von 8350 Studenten an 25 Hochschulen untersucht.

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Recht aktuell

Baden-Württemberg: VGH hält Studiengebühren für verfassungsgemäß

Die Hochschulen in Baden-Württemberg dürfen weiterhin Studiengebühren erheben. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) am 16. Februar 2009. Die 2007 eingeführten Semesterbeiträge von 500 Euro seien verfassungsgemäß und sozialverträglich, urteilten die Richter. Damit blieben die vier Klagen gegen die Universität Karlsruhe und die Pädagogische Hochschule in Freiburg erfolglos. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Verfahrens ließen die Richter die Revision beim Bundesverwaltungsgericht zu.

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BVerfG:  Kirchliches Selbstbestimmungsrecht geht vor Wissenschaftsfreiheit

Ein Theologieprofessor, der sich vom christlichen Glauben  abwendet,  darf von der theologischen Ausbildung abgezogen werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG)  entschieden (AZ.: 1 BvR 462/06). Geklagt hatte ein Göttinger Neutestamentler, der sich öffentlich vom christlichen Glauben losgesagt hatte und  daraufhin von der regulären Theologenausbildung ausgeschlossen worden war. Seine Versetzung aus der theologischen Fakultät in das konfessionslose Fach "Geschichte und Literatur des frühen Christentums" war laut Karlsruher Richter rechtens: Das kirchliche Selbstbestimmungsrecht habe Vorrang vor der Wissenschaftsfreiheit des Professors.

 

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Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) errichtet

(Ra.) Zum 1. Januar 2009 ist in Niedersachsen das Gesetz zur Errichtung der Niedersächsischen Technischen Hochschule in Kraft getreten. Die NTH vereinigt die Fächergruppen Ingenieurwissenschaften, Architektur, Informatik und Mathematik auf sich. Sie ist als trilokal arbeitsteilig organisierte Universität konzipiert - allerdings ohne eigene Hochschullehrer und ohne eigene Studierende. Mitglieder der NTH sind die TU Braunschweig, die TU Clausthal sowie die Universität Hannover. Die NTH wird von einem Präsidium geleitet, das die Kompetenzen der jeweiligen Präsidien der Mitgliedsuniversitäten in den einbezogenen Fächergruppen an sich zieht.

Die Errichtung einer "Dach-Universität" niedersächsischer Prägung ist im bundesdeutschen Hochschulbereich neuartig. Zwar existieren Hochschulallianzen, die das Ziel verfolgen, Ressourcen gemeinsam zu nutzen, ihre Profile zu stärken und exzellente Forschungs- und Lehrschwerpunkte zu entwickeln. Beispiele sind etwa die "Universitätsallianz Hohenheim - Stuttgart - Tübingen - Ulm" in Baden-Württemberg und die "Universitätsallianz Metropole Ruhr" in Nordrhein-Westfalen, in der sich die Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund zusammengeschlossen haben. Diese Hochschulallianzen basieren im Unterschied zum niedersächsischen Modell aber nicht auf einer gesetzlichen Anordnung, sondern auf einer vertraglichen Kooperationsvereinbarung.

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Keine Berufungssperre mehr in Hessen

(Prei.) Seit dem 1. Mai 2008 wendet nun auch das Land Hessen die Vereinbarung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK-Vereinbarung) zur Besetzung von Professorinnen- und Professorenstellen an Hochschulen nicht mehr an. Die KMK-Vereinbarung sieht vor, dass von einer Berufung eines W3-Professors abzusehen sei, wenn er innerhalb der letzten drei Jahre in ein Amt der Besoldungsgruppe W3 ernannt oder seine Besoldung aus Anlass des Verbleibens von der Hochschule erhöht worden ist (sogenannte Drei-Jahres-Sperre). Vor dem Hintergrund der Föderalismusreform und des internationalen Wettbewerbs der Hochschulen um die besten Köpfe hatten sich bereits die Länder Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gegen eine Anwendung dieser wettbewerbshindernden Vereinbarung der Kultusministerkonferenz der Länder ausgesprochen. Durch die Nichtanwendung der KMK-Sperre können W3-Professoren in Hessen vor Ablauf der Frist den Ruf an eine andere Hochschule erhalten und annehmen. Darüber hinaus können hessische Hochschulen auch W3-Professoren aus anderen Bundesländern vor Ablauf der Drei-Jahres-Frist berufen.

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Pflichtangaben in Rechnungen

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat am 17. Dezember 2008 (Az. XI R 62/07) entschieden, dass eine Rechnung gewisse Pflichtangaben enthalten muss. Eine Rechnung muss gemäß § 14 Absatz 4 UStG den vollständigen Namen, die vollständige Anschrift des Leistenden, die Steuernummer, das Ausstellungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die Menge und Art der Lieferung/Leistung, den Zeitpunkt der Lieferung/Leistung, das Entgelt und den Steuersatz enthalten. Konkret ging es bei der Entscheidung um die Frage, ob der Zeitpunkt der Lieferung auch dann in der Rechnung anzugeben sei, wenn er mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt. Der Bundesfinanzhof hat die Angabe des Leistungszeitpunktes für erforderlich gehalten, weil dies dem EU-Recht entspreche und weil andernfalls für die Finanzämter der Zeitpunkt der Entstehung der Umsatzsteuer und des Rechts auf Vorsteuerabzug nicht überprüfbar sei. Somit handelt es sich bei dem Lieferzeitpunkt um eine zwingende Angabe in einer Rechnung mit Umsatzsteuer (außer bei Rechnungen über An- oder Vorauszahlungen).

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Personalia

Alexander von Humboldt-Professuren I: Vier weitere Nominierungen

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die ersten vier Alexander von Humboldt-Professoren des Jahres 2009 ausgewählt. Sie sollen den mit bis zu fünf Millionen Euro dotierten Forschungspreis erhalten, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur werden weltweit führende und im Ausland tätige Forscher ausgezeichnet, die fünf Jahre lang zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen sollen. Die vier ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den Universitäten, die sie vorgeschlagen hatten. Der Altphilologe Professor Philip van der Eijk soll von der Universität Newcastle an die Humboldt-Universität Berlin wechseln. Der Mathematiker Professor Marc Levine von der Universität Boston soll  an die Universität Duisburg-Essen kommen. Der Wirtschaftswissenschaftler Professor Gerard J. van den Berg von der Universität Amsterdam soll  künftig an der Universität Mannheim forschen und  der Quantenphysiker Professor Mikhail Lukin von Harvard an die Technische Universität München wechseln.
http://www.humboldt-foundation.de/web/1070555.html

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Alexander von Humboldt-Professuren II: Professor Tuschl sagt FU Berlin ab

Professor Thomas Tuschl, Zellbiologe  an der Rockefeller University in New York, hat es abgelehnt, dem Ruf auf eine Alexander von Humboldt-Professur an die Freie Universität Berlin zu folgen. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" warf der Forscher der FU vor, keine ernsthaften Berufungsverhandlungen  mit ihm geführt zu haben. Bei seinem Gesprächen mit einem zwölfköpfigen Gremium seien "vom Kanzler über die Verwaltung bis zur Frauenbeauftragten jeder" anwesend gewesen - "nur niemand, der von meiner Arbeit etwas verstand", so Tuschl. "Bei so einem Affenzirkus kann man keine vernünftigen Gespräche führen."

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Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2009

Vier Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler werden am 4. Juni 2009 in Bonn mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis geehrt. Die mit 16.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung an herausragende junge Forscher vergeben. Der nach dem früheren DFG-Präsidenten und Münchner Atomphysiker Professor Heinz Maier-Leibnitz benannte Preis geht 2009 an den Geologen André Bornemann von der Universität Leipzig, die Sprachwissenschaftlerin Ina Bornkessel-Schlesewsky vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, den Mathematiker Patrik L. Ferrari von der Universität Bonn, die Molekularbiologin Heike Krebber von der Universität Marburg, die Maschinenbauingenieurin Frau Professor Gisela Lanza von der Universität Karlsruhe sowie die Ägyptologin Angelika Lohwasser von der Freien Universität Berlin.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2009

Die Biologinnen Frau Professor Elizabeth Blackburn von der Universität von Kalifornien und Frau Professor Carol Greider von der  Johns Hopkins Universität in Baltimore sind am 14. März 2009 in der Frankfurter Paulskirche mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis geehrt worden. Die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde den beiden Amerikanerinnen für herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Zellteilung und Zellalterung verliehen. Der mit 60.000 Euro versehene "Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter- Nachwuchspreis" ging an  Professor Falk Nimmerjahn von der Universität Erlangen-Nürnberg für seine Forschungen auf dem Gebiet der Immunologie.

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Eva-Luise-Köhler-Forschungspreis 2009

Frau Professor Leena Bruckner-Tuderman von der Universitätsklinik Freiburg ist am 2. März 2009 mit dem Eva-Luise-Köhler-Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ausgezeichnet worden. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt  sie für ihre Forschungen zu einer genetischen Erkrankung, die vor allem bei Kindern vorkommt und mit stark erhöhter Verletzlichkeit der Haut einhergeht.

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Jörg Tauss legt Ämter nieder

Der Sprecher für Forschung, Bildung und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, hat nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Kinderpornographie gegen ihn seine Parteiämter niedergelegt. Tauss beteuert seine Unschuld. In seiner Eigenschaft als Medienpolitiker habe er sich mit Kinderpornographie beschäftigt. 

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Neuer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Der CSU-Politiker Stefan Müller ist neuer Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der Erlanger Bundestagsabgeordnete folgt Alexander Dobrindt nach, der neuer CSU-Generalsekretär geworden ist.

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Ehrendoktorwürde für Angela Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 19. Februar 2009 die Ehrendoktorwürde der University of Exile, New School for Social Research erhalten. Die Verleihung fand am 75. Jahrestag der Gründung der Exile-Universität statt. Die New Yorker Hochschule verlieh Merkel den Titel für ihre politischen Leistungen nach der Wiedervereinigung.

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DHV-Intern

Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2008"

(Wi.) Je einen Betrag von 500 Euro zur freien Verfügung erhielten aufgrund ihrer Mitgliederwerbung im Jahr 2008 Professor Malte Kelm (RWTH Aachen,
Kardiologie, Pneumologie, Angiologie), Professor Ulrich Linsenmaier
(Universität München, Klinische Radiologie) sowie ein weiteres Mitglied, das nicht namentlich genannnt werden möchte.

Professor Kelm will seine Geldprämie für die Werbung weiterer Mitglieder im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses einsetzen. Er erhielt eine dem Losgewinn entsprechende Anzahl von Geschenkgutscheinen für Jahresmitgliedschaften im DHV.

Alle Gewinner wurden per Los ermittelt. Insgesamt beteiligten sich an der
Werbeaktion des DHV 568 Mitglieder.

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Drittmittel und Korruption

Maresa Mertel: Drittmitteleinwerbung zwischen Koopration und Korruption. Strafrechtliche Grenzen einer Flucht ins Privatrecht bei der Drittmitteleinwerbung durch Hochschulen, Diss. Bayreuth 2008.  Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht,  Bd. 16. Bonn 2009. 253 S. ISBN: 978-3-924066-90-1.
Preis: 30,- (Mitglieder des DHV)/27,- (Nichtmitglieder), jeweils zzgl. Porto.
Bestellungen: dhv@hochschulverband.de oder Tel.: 0228-9026666.

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Bürostühle

(Uf.) Der Deutsche Hochschulverband bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit,  mit 30 Prozent Rabatt eine Auswahl hochwertiger Bürostühle der Firma "Interstuhl" über die Firma "Clever Büromöbel KG" in Rösrath zu kaufen. Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen und ebenso bei Bestellungen (mit dem angehängten Fax-Bestellformular) direkt an Herrn Liss bei der Firma Clever Büromöbel KG. Einen Katalog gibt es unter:
www.hochschulverband.de/short/17902.html

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DHV-Seminare

Aktuelle DHV-Seminare

Zusatztermin!

Verhandlungen bei Erstberufung

Universität Mannheim, Dienstag, 24. März 2009, 11:00-16:00 Uhr

Für dieses stark nachgefragte Seminar wurde kurzfristig ein Zusatztermin eingerichtet.

Es wird ein Überblick über den Ablauf der Verhandlungen mit der Hochschule sowie über die Besoldung und Professurausstattung bei der Erstberufung gegeben. Anhand typischer Verhandlungssituationen wird praktisch erörtert, welche Besoldungsvorstellungen und Professurausstattungswünsche angemessen sind und im Falle der Erstberufung realistischerweise vorgebracht werden können.

www.hochschulverband.de/cms1/index.php

 
Die W-Besoldung

Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 21. April 2009, 10:30-17:00 Uhr

Die abgesenkten Grundgehälter der W-Besoldung bedingen außerordentlich komplizierte und auch komplexe Berufungs- und Bleibeverhandlungen. Wie sind unbefristete und ruhegehaltfä­hige Leistungsbezüge zu erreichen? Wie müssen C3- und C4-äquivalente Angebote ausgestaltet wer­den? Welche Möglichkeiten gibt es, unabhängig von Berufungs- und Bleibeverhandlungen eine höhere Besoldung zu erhalten?

www.hochschulverband.de/cms1/index.php

 

Neu im Programm!

Forschungsförderung strategisch nutzen

Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 24. April 2009, 10:00-18:00 Uhr

Dieses neue DHV-Seminar zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen zu vermitteln und sie so dabei zu unterstützen, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Die Veranstaltung kombiniert folgende Elemente: 1. Die Definition kurz-, mittel- und längerfristiger Ziele, die mithilfe von Forschungsförderung erreicht werden sollen. 2. Den Überblick über Förderinstrumente, die für die jeweiligen Zielsetzungen geeignet sind. 3. Die Auseinandersetzung mit Programmanforderungen und Perspektiven von Förderinstitutionen und Begutachtungen. 4. Den Entwurf und die Diskussion eigener Exposés, die als Grundlage einer Antragstellung dienen können.

www.hochschulverband.de/cms1/index.php

 

Neu im Programm!

Die Professur - Meine Rechte und Pflichten als Hochschullehrer

Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 26. Mai 2009, 10:00-17:00 Uhr

Dieses neue DHV-Seminar vermittelt einen umfassenden Überblick über das spezifische Professorendienstrecht sowie die Rechte und Pflichten des Hochschullehrers in seiner Hochschule. Dabei werden die Dienstaufgaben Forschung und Lehre sowie weitere Aufgaben, aber auch Abwehrrechte im Amt profunde analysiert. Das Seminar dient insofern auch als Orientierung über die Rechte und Pflichten als Hochschullehrer – auch über die „ersten 100 Tage“ im Amt hinaus.

www.hochschulverband.de/cms1/index.php

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine

59. DHV-Tag und erste DHV-Wissenschaftsgala in Düsseldorf

Der 59. DHV-Tag findet am 30. und 31. März 2009 in Düsseldorf statt und steht unter dem Thema: "Universität - Zentrum der Forschung?". Eröffnet wird er am Nachmittag des 30. März 2009 um 16.00 Uhr mit einem Festakt, bei dem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sprechen wird. Den Festvortrag wird der Generalsekretär der Volkswagen Stiftung, Dr. Wilhelm Krull,  halten.

Nach einem  Sektempfang in den Düsseldorfer Rheinterassen folgt die erste DHV-Wissenschaftsgala, auf der der academics-Nachwuchspreis sowie die Auszeichnungen "Hochschullehrer des Jahres", "Rektor/Präsident des Jahres" und "Minister des Jahres" verliehen werden. Unterstützt wird die Wissenschaftsgala von der Deutschen Privatvorsorge AG.

Die halbtägige Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Hilton Hotel Düsseldorf am 31. März 2009 wird beginnen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Miteinander, Nebeneinander, Gegeneinander - Zum Verhältnis von universitärer zu außeruniversitärer Forschung". Im sich anschließenden Streitgespräch werden  der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, und der Vizepräsident des DHV, Professor Ulrich Schollwöck, der Frage "Braucht die Universität Lehrprofessuren?" nachgehen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/index.php?id=dhv-tag
http://www.deutsche-privatvorsorge.de

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Vorschau F&L

Prognosen

Richard Münch
Wissenschaftliche Exzellenz von morgen
Standortförderung im Konflikt mit der Erneuerung des Wissens

Dieter Dohmen
Der „Studentenberg“
Prognose und Realität

Gabriele Gramelsberger
Berechenbare Zukunft
Wissenschaft im Zeitalter des Computers

u.a.

Weitere Beiträge


Thomas Krüger/Georg Rudinger
Rektoren-Ranking
Eine Umfrage des Deutschen Hochschulverbandes

Oliver Günther
Dekan vs. Dean
Kriterien für ein Amt im Umbruch

Stefan Hornbostel/Michael Sondermann
Aktuelle Daten zur Personalsituation der durch die Exzellenzinitiative geförderten Universitäten

u.a.

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Zu guter Letzt...

Semper apertus - auch mit Schweißfüßen

Stark riechende Schweißfüße sind kein hinreichender Grund, um an einer niederländischen Universität nicht studieren zu dürfen. Das hat ein Gericht in Rotterdam Ende Januar entschieden. 

Die dortige Erasmus-Universität ist verpflichtet worden, den bei Lehrenden und Lernenden gleichermaßen gefürchteten "Schweißfuß-Mann" Teunis T. als Philosophiestudenten zu akzeptieren. T. war 1998 wegen "Geruchsbelästigung" Campus-Verbot erteilt worden, nachdem er sich im Lesesaal und anderen öffentlichen Räumen der Universität immer wieder die Schuhe ausgezogen hatte.  Ob der "Schweißfuß-Mann" nun etliche Bücher zurückgibt, die er wegen des Campus-Verbots einbehalten hatte, ist ebenso unklar wie die Frage, ob er die noch ausstehenden Bußgelder von mittlerweile 4.200 Euro begleichen wird.

 

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