Newsletter 07/2009

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Bologna-Prozess: Schavan macht sich für Korrekturen stark

Die Bologna-Reform zur Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes in Deutschland soll korrigiert werden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Bundesforschungsministerin Schavan am 7. Juli 2009 in Berlin mit Vertretern von Studierendenorganisationen, der Hochschulrektorenkonferenz, der Kultusministerkonferenz und des Deutschen Hochschulverbandes führte. 
Als konkrete Punkte, die sie auf den Weg bringen wolle, nannte Schavan vor der Presse die Erneuerung der Curricula sowie die Flexibilisierung der Länge des Bachelor-Studiums. Es könne erforderlich sein, statt sechs auch sieben oder acht Semester im Bachelor-Studiengang zu studieren. Außerdem müsse der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium "problemlos" möglich sein. "Ich bin gegen eine Quote", betonte die Ministerin, die Korrekturen empfehlen kann, seit der Föderalismusreform jedoch in der Umsetzung auf die Unterstützung der Länder und Hochschulen angewiesen bleibt.
www.bmbf.de/press/2614.php

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Wissenschaftsrat: Promotionsrecht für Privatuniversitäten

Der Wissenschaftsrat will Privatuniversitäten die Doktorandenausbildung ermöglichen. Die Vergabe des Promotionsrechts soll dabei an die Forschungsqualität geknüpft werden. Während staatliche Hochschulen das Promotionsrecht bereits mit der Gründung erhalten, müssten private Hochschulen zuerst ihre Forschungsfähigkeit beweisen. Laut Wissenschaftsrat sollen sie das Promotionsrecht frühestens nach fünf Jahren erhalten. Für die Aufbauphase wird die institutionelle Kooperation mit bereits promotionsberechtigten Hochschulen empfohlen. Die Übertragung des Promotionsrechts an Hochschulen setze, so der Wissenschaftsrat weiter,  mehrere Fächer sowie grundständige Studiengänge voraus.
www.wissenschaftsrat.de/PM/pressemitteilungen.html

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Zeitplan für dritte Phase der Exzellenzinitiative steht

Der Fahrplan für die Fortsetzung der Exzellenzinitiative steht. Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, gab am 2. Juli 2009 in Berlin bekannt, dass die Universitäten im kommenden Frühjahr dazu aufgerufen werden, bis zum Herbst des Jahres 2010 erste Antragsskizzen für neue Projekte in der Spitzenforschung einzureichen. Im Frühjahr 2011 werde in einer ersten Zwischenentscheidung festgelegt, welche der neuen Bewerbungen in die Endrunde kommen. Erfolgreiche Universitäten könnten dann bis zum Herbst des gleichen Jahres ausformulierte Förderanträge für ihre Projekte stellen. Gleiches gilt für die bereits geförderten Einrichtungen. Die Begutachtung der Anträge wird im darauffolgenden Winter beginnen. Im Sommer 2012 wollen Politik und Wissenschaft entscheiden, welche Universitäten mit welchen Projekten und Einrichtungen bis Ende 2017 gefördert werden.
http://www.dfg.de/

 

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Historiker gegen Forschungsrating des Wissenschaftsrates

Der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VDH) lehnt eine Teilnahme des Faches Geschichte am Forschungsrating des Wissenschaftsrates ab. Das berichtet die FAZ am 6. Juli 2009. Gegen den Versuch des Wissenschaftsrates, alle universitären Disziplinen auf formale Verfahren der Reputationsmessung zu verpflichten, melde der VDH substantielle Bedenken einer Mehrheit der historischen Institute und Seminare an. Das Rating operiere mit unklaren Kriterien, seine Folgen seien nicht abzusehen, Reichweite und Repräsentativität des als "Pilotprojekt" deklarierten Verfahrens nicht bestimmbar. Auch die unbeantwortete Frage der Gewinnung geeigneter Gutachter, der zeitliche Aufwand sowie das Problem, wie Teildisziplinen der Geschichtsschreibung miteinander verglichen werden sollten, würden gegen das Rating angeführt.

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Quelle: HIS (Zum Vergrößern bitte anklicken!)

EU-Vergleich: Deutschland bei Akademikeranteil im Schlussdrittel

Deutschland hat bei hochqualifizierten Kräften eine europäische Spitzenposition eingebüßt. Während hierzulande lediglich jeder vierte Akademiker, Techniker oder Meister ist, gehören in Großbritannien, Frankreich und Nordamerika inzwischen drei von zehn Erwerbstätigen diesen Berufsgruppen an.  Einen Wissensvorsprung kann die Bundesrepublik nur noch gegenüber Südeuropa und den neuen EU-Mitgliedstaaten vorweisen. Dies geht aus einer neuen Studie zum deutschen Innovationssystem hervor, die die HIS Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung (NIW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) erarbeitet haben. Insbesondere bei Akademikern hat demnach der Zuwachs nicht mit dem Anstieg der Gesamtbeschäftigtenzahl Schritt gehalten. Während Norwegen und die Niederlande eine Akademikerquote von 30 bis 35 Prozent aufwiesen, rangiere Deutschland mit einem Akademikeranteil von 16,8 Prozent im EU-Vergleich im Schlussdrittel.
Zur Studie "Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands":
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=496

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Quelle: Lehrstuhl für Marketing, Universität Hohenheim

Gebührenkompass 2009

Studienbeiträge sind unter Studierenden so unbeliebt wie nie zuvor. Das geht aus dem "Gebührenkompass 2009" hervor, einer bundesweiten Umfrage im Auftrag der Universität Hohenheim, bei der 5.600 Studierende an insgesamt 49 Universitäten befragt wurden. Fast 72 Prozent sprachen sich für die Abschaffung der Beiträge aus. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Zufriedenheit mit der Verwendung der Gebühren ist dagegen leicht von 4,55 auf 4,22 gewachsen. Sie liegt damit weiterhin im Schulnotenbereich von "ausreichend" bis "mangelhaft". Selbst die TU Clausthal, die RWTH Aachen und die Universität Würzburg, die laut Umfrage die höchsten Zufriedenheitswerte über die Beitragsverwendung verzeichnen konnten, kamen über eine gute Vier nicht hinaus. Die Zufriedenheitswerte der Studierenden stiegen, sobald Gelder sachgerecht und vor allem für die Verbesserung von Lehre und Infrastruktur eingesetzt würden. Die Studierenden wollten zudem in den Prozess der Beitragsverteilung gleichberechtigt eingebunden sein und über die Verwendung der Gelder vollständig und lückenlos informiert werden.
http://www.gebuehrenkompass.de

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Mehr Personal

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes vom 8. Juli 2009. waren Ende 2008 an deutschen Hochschulen 273.200 Menschen als wissenschaftliches und künstlerisches Personal beschäftigt. Das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt lehrten und forschten 38.500 Professoren an deutschen Hochschulen. Binnen Jahresfrist ist ihre Zahl nur leicht um ein Prozent gestiegen. An Universitäten einschließlich Kunsthochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Gesamthochschulen und Theologischen Hochschulen forschten und lehrten 23.819 Professoren. 2007 waren es lediglich 23.596, 1998  noch 24.124 Professoren.

Die größte Gruppe des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals bildeten die 132.200 wissenschaftlichen Mitarbeiter. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent. Betrachtet man die einzelnen Hochschularten, so verzeichneten die Fachhochschulen mit einem Plus von sieben Prozent gegenüber 2007 den stärksten Anstieg.
www.destatis.de

 

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Rückgang bei ausländischen Studierenden in Deutschland

Die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland ist zwar hoch, jedoch rückläufig. Im Jahr 2008 waren 233.606 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert. Vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge ist damit jeder Achte der insgesamt 1,94 Millionen Studierenden an einer deutschen Hochschule Ausländer. Damit zählt Deutschland neben Australien und Großbritannien zu den Staaten mit dem höchsten Anteil an ausländischen Studierenden. Das geht aus der aktuellen Ausgabe der Studie "Wissenschaft weltoffen" hervor, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) alljährlich veröffentlicht. Nach den USA und Großbritannien sei Deutschland weiterhin eines der beliebtesten Gastländer für ausländische Studierende.

Von den 233.606 ausländischen Studierenden in Deutschland waren rund 178.000 sogenannte Bildungsausländer, die im Unterschied zu den rund 56.000 Bildungsinländern ihre Studienberechtigung im Ausland erworben haben. Wichtigstes Herkunftsland bleibt China, das allein zehn Prozent aller ausländischen Studierenden stellt, gefolgt von Polen, Bulgarien und Russland.

Unter den 83.000 deutschen Studierenden, die an einer ausländischen Hochschule eingeschrieben sind, waren die Niederlande, Großbritannien, Österreich und die Schweiz besonders beliebt. Etwa jeder zehnte Mitarbeiter, der wissenschaftlich oder künstlerisch an den deutschen Hochschulen tätig ist, kommt aus dem Ausland. Der höchste Anteil ist dabei in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zu verzeichnen.
http://www.wissenschaft-weltoffen.de.

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Berlin: Senat und Hochschulen bei Eckpunkten für Finanzierung einig

Die Universitäten und Fachhochschulen in Berlin werden zwischen 2010 und 2013 334 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Darauf haben sich Senat und Hochschulen am 1. Juli 2009 geeinigt. 2010 sollen die Hochschulen zusätzlich 53 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt sowie den Mitteln des Hochschulpakts I zwischen Bund und Ländern erhalten. Im Jahr darauf bekommen sie 69,7 Millionen Euro mehr, im Jahr 2012 fließen 103,4 Millionen Euro zusätzlich und 2013 schließlich 107,6 Millionen Euro.

Vereinbart wurde zudem, bis 2012 ein leistungsbasiertes Finanzierungssystem einzuführen. Zwei Drittel der Zuschüsse sollen dann entsprechend der Leistungen der Universitäten in Forschung und Lehre verteilt werden. Außerdem sollen 2012 und 2013 bis zu 6.000 neue Studienanfängerplätze in Berlin geschaffen werden.

Die Hochschulen begrüßten die Einigung nach monatelangem Finanzstreit, wiesen aber auch auf Restrisiken wie steigende Energiekosten hin und auf den Umstand, dass die Bundesregierung nach der Bundestagswahl den Hochschulpakt ändern könne und Mittel, mit denen der Senat rechne, nicht kämen. Die Hochschulverträge müssen noch ausformuliert werden. Sie werden voraussichtlich im Herbst unterschrieben.
www.berlin.de/sen/bwf/

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Quelle: istockphoto.com

Nowetas: Universitäten im Nordwesten kooperieren

Die Universitäten in Oldenburg und Bremen, die Jacobs University in Bremen und das Delmenhorster Hanse-Wissenschaftskolleg rücken enger zusammen. Mit der Gründung der Nowetas-Stiftung (Nord West Universitas) wollen die vier Einrichtungen gemeinsame Projekte finanziell fördern und die Entwicklungspläne der Institutionen noch besser aufeinander abstimmen. Ziel ist es, sich im Wettbewerb um Fördergelder und um die besten Wissenschaftler besser zu positionieren. Zunächst erhalten 18 Kooperationsprojekte eine Anschubfinanzierung, mit der sie weitere Mittel einwerben sollen. Die Vorhaben ziehen sich durch alle wissenschaftlichen Disziplinen von der Fachdidaktik über Neuropsychologie bis zur Wirtschaftsinformatik.

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Universität Stuttgart will Volluniversität bleiben

An der Universität Stuttgart sollen auch künftig geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer gelehrt werden. Zu keinem Zeitpunkt sei ein Rückbau zur Technischen Universität beabsichtigt gewesen. Das versicherten der Universitätsrats-Vorsitzende Professor Berthold Leibinger und Rektor Professor Wolfram Ressel am 23. Juni 2009 in einer gemeinsamen Stellungnahme. Über die künftige Ausrichtung der Hochschule soll bis Ende des Jahres entschieden werden.

Für bundesweites Aufsehen hatte zuvor ein sogenannter Masterplan des Rektorats gesorgt. Die darin skizzierte Umstrukturierung sah vor, 24 Professuren - davon 16 in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichen - umzuwidmen, damit die Hochschule künftig mit ihrem naturwissenschaftlichen und technischen Profil punkten kann (vgl. Newsletter 6/2009).

Das "interne Diskussionspapier" sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen. Damit die Stuttgarter Hochschule bundesweit in der "ersten Reihe der Universitäten" stehe, bleibe jedoch eine Profilbildung mit vertieften Forschungsschwerpunkten notwendig. Um die Volluniversität zu erhalten, bedarf es laut Leibinger 800 Millionen Euro. Die Mittel sollen vom Land, der Region Stuttgart, der Wirtschaft und von Forschungsgesellschaften des Bundes aufgebracht werden.
http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2009/58.html

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Baden-Württemberg: Selbsttest für Lehramtsstudierende

Baden-Württemberg stellt als erstes Bundesland einen Selbsttest für künftige Lehramtsstudierende bereit. Das Verfahren soll Abiturienten Orientierung bei der richtigen Studienwahl geben. Seit dem 22. Juni 2009 können Interessierte mit Hilfe eines Fragebogens anonym testen, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind. Für Studienanfänger der Lehramtsstudiengänge soll der Selbsttest spätestens ab 2011 verpflichtend werden.
http://www.bw-cct.de

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Finanzkrise: Harvard entlässt 275 Mitarbeiter

Die Harvard University will 275 Mitarbeiter entlassen, 40 weitere sollen ihre Arbeitszeit verringern. Das berichtet die Zeitschrift "The Harvard Crimson". Die Leitung der Hochschule begründete ihren Schritt mit einem 30-prozentigen Verlust des Stiftungsvermögens, das einst 37 Milliarden Dollar betrug. Die amerikanische Eliteuniversität hatte mit ihrem Vermögen spekuliert und in der Finanzkrise erhebliche Verluste gemacht. Schon im November hatte die Universitätsleitung einen Stellenstopp verhängt, im Februar hatte sie sodann ein Programm aufgelegt, das Mitarbeitern Anreize zum vorzeitigen Ruhestand gab.

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Karriere


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NRW: Gutachter fordern Förderprogramm für Orchideenfächer

In kleinen Fächern wie Judaistik, Orientalistik, Slawistik oder Ägyptologie ist die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders prekär. Die Aussicht, in einem dieser Fächer eine Professur zu erhalten, sei "in Deutschland zunehmend eingeschränkt". Zu diesem Schluss gelangt eine Expertenkommission, die unter dem Vorsitz des Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin, Professor Hans-Joachim Gehrke, ein Gutachten für das nordrhein-wesfälische Innovationsministerium erstellt hat. Die Experten fordern ein spezielles Förderprogramm für Wissenschaftler, da es in einigen kleinen Fächern oft nur eine Professur gebe. Die Zahl sehr kurz befristeter Stellen nehme zu, und viele junge Forscher litten unter "einem deutlich wahrnehmbaren Gefühl der Perspektivlosigkeit". Zur schwierigen Lage hätten Kürzungen und Umstrukturierungen beigetragen. Qualitätsverluste drohten mittlerweile auch dadurch, dass Nachwuchswissenschaftler "in besonderer Weise" durch die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengänge beansprucht würden.
http://www.innovation.nrw.de

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Neue Ausschreibung für die Auszeichnung  "Hochschullehrer/in des Jahres"

Welche Hochschullehrerin, welcher  Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen ihrer bzw. seiner Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum vierten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit freundlicher Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung und Lehre zu den aktiven Leistungsträgern unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Ihr vielseitiges Engagement  wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und damit die Faszination des Hochschullehrerberufs in all seinen bunten Facetten einer breiten Öffentlichkeit vermitteln."

Die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ruft dazu auf, bis zum 30. September 2009 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M585f04e5b0c.html

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academics-Nachwuchspreis 2009

Im Rahmen der Preisverleihung zum "Hochschullehrer des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2009 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
www.academics.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Viel Verständnis für "Bildungsstreik"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, wie sie den bundesweiten "Bildungsstreik" der Schüler und Studierenden beurteilen. 306  folgten dem Aufruf abzustimmen. 81 Prozent hielten den Vorstoß für richtig, 19 Prozent für  falsch.

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Was halten Sie vom "Forschungsrating"?

Die Historiker lehnen eine Teilnahme des Faches Geschichte am "Forschungsrating" des Wissenschaftsrates ab (vgl. Hochschulpolitik). Haben Sie für diesen Schritt Verständnis?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


BGH: Meinungsfreiheit geht vor Persönlichkeitsschutz bei Bewertungsportal

Schüler dürfen ihre Lehrer weiterhin im Internet benoten. Das Persönlichkeitsrecht eines Lehrers werde dadurch nicht verletzt. Das hat  der Bundesgerichtshof (BGH) am 23. Juni 2009 entschieden (Az.: VI ZR 196/08). Das Gericht wies die Klage einer Lehrerin aus Moers zurück, die von Schülern im Internetportal Spickmich.de bewertet worden war. Die Online-Bewertungen seien "Meinungsäußerungen", die die berufliche Tätigkeit der Klägerin beträfen. In solchen Fällen habe der Einzelne grundsätzlich nicht den gleichen Schutz wie etwa bei einem Eingriff in die Privatsphäre.

Das höchste deutsche Zivilgericht hat erstmals über die Zulässigkeit der von Schülern im Internet abgegebenen Lehrerzensuren befunden. Allerdings sprachen die Richter von einer Einzelfallentscheidung, die nicht grundsätzlich auf Bewertungsportale im Internet übertragbar sei.

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Deutscher Hochschulrechtstag

(Pr.) Der Deutsche Hochschulrechtstag, der sich mit aktuellen hochschulrechtlichen Fragen im Rahmen von Tagungen und Publikationen beschäftigt, hat eine eigene Homepage. Dort können Informationen zu den hochschulrelevanten Themen Studiengebühren, Hochschulfreiheitsgesetz und neuerdings auch zum Wissens- und Technologietransfer als Hochschulaufgabe abgerufen werden. Letzteres Thema wurde intensiv auf dem vierten Deutschen Hochschulrechtstag, der Mitte Juni 2009 an der Universität Erlangen-Nürnberg stattfand, erörtert.       
http://www.hochschulrechtstag.de

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Quelle: istockphoto.com

Private Krankenversicherung

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat mehrere Verfassungsbeschwerden der privaten Versicherungswirtschaft (u.a. 1 BvR 706/08) zurückgewiesen, die sich gegen Vorschriften des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenkasse vom 26. März 2007 und gegen Normen des Gesetzes zur Reform des Vertragsversicherungsrechtes vom 23. November 2007 richteten. Es sah durch die Neuregelungen die Funktionsfähigkeit der privaten Krankenversicherungen nicht gefährdet. Zwar müssten die Krankenversicherungen neben den Normaltarifen nun zusätzlich einen Basistarif anbieten und dort auf Antrag Versicherungsschutz gewähren. Aber die privaten Krankenversicherungen werden dadurch nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts nicht benachteiligt. Auch die Einführung einer teilweisen Übertragbarkeit der Alterungsrückstellungen für Neukunden der privaten Krankenversicherung sei mit dem Grundgesetz vereinbar.

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Quelle: istockphoto.com

Steuerlicher Entlastungsbetrag für Alleinstehende

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluss vom 22. Mai 2009 (2 BvR 310/07) entschieden, dass der zum 1. Januar 2007 vom Gesetzgeber eingeräumte steuerliche Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 Euro für Alleinerziehende mangels Grundrechtsverletzung nicht verfassungswidrig sei. Zwar verbiete Art. 6 Abs. 1 GG, Ehe und Familie gegenüber anderen Lebens- und Erziehungsgemeinschaften schlechter zu stellen, und untersage eine Benachteiligung von Ehegatten gegenüber Ledigen. Aber durch die Gewährung des steuerlichen Entlastungsbetrages würden Verheiratete nicht  - wegen ihrer Ehe - von einer Steuerentlastung ausgeschlossen, sondern alle Erziehungsgemeinschaften mit zwei Erwachsenen in einem gemeinsamen Haushalt. Auch sei das Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit und dem Gebot der Folgerichtigkeit durch diese Regelung nicht verletzt.

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Personalia


Quelle: BMBF

Bundesministerin Schavan nach der Wahl zur Adenauer-Stiftung?

Bundeskanzlerin Merkel hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Spiegel" vom 6. Juli 2009 erste Personalentscheidungen für die Zeit nach der Bundestagswahl getroffen: Demnach soll die als kompetent, aber zu farblos geltende Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung vom ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel übernehmen. Intern habe Schavan dazu bereits Bereitschaft erkennen lassen.

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Quelle: DFG

DFG-Präsidiumswahlen

Professor Matthias Kleiner bleibt für weitere drei Jahre an der Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Professor für Umformtechnik und Leichtbau wurde am 1. Juli 2009 von der Mitgliederversammlung der DFG in Leipzig wiedergewählt. Zur neuen Vizepräsidentin wurde Frau Professor Elisabeth Knust bestimmt. Die Dresdener Professorin für Entwicklungsgenetik übernimmt im Bereich Biologie die Vizepräsidentschaft von Professor Jörg Hinrich Hacker.

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Quelle: Universität Hamburg

Universität Hamburg: Aus für "Raketen-Moni"

Die Präsidentin der Universität Hamburg, Frau Professor Monika Auweter-Kurtz, verlässt die Hochschule. Sie einigte sich mit der Hamburger Wissenschaftssenatorin, Herlind Gundelach, auf eine Auflösungsvereinbarung für ihren bis Ende 2012 laufenden Vertrag. Gundelach hatte ein erstes Abfindungsangebot, das publik geworden war, deutlich erhöht. Zuvor hatte es massive Kritik am Führungs- und Kommunikationsstil von Auweter-Kurtz gegeben, die mit dem Spitznamen "Raketen-Moni" belegt wurde (vgl. Newsletter 6/2009). Kommissarisch wird die Universität Hamburg vorerst von der Sozialpsychologin und Gleichstellungsbeauftragten Frau Professor Gabriele Löpscher geführt.

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Quelle: Universität Gießen

Neuer Präsident in Gießen

Mit Professor Joybrato Mukherjee wird künftig ein Anglist an der Spitze der Justus-Liebig-Universität Gießen (JUL) stehen. Der derzeitige  Erste Vizepräsident der JLU wird sein Amt am 16. Dezember 2009 antreten und dann voraussichtlich der jüngste Präsident einer öffentlichen Universität in Deutschland sein. Bislang übt er es bereits kommissarisch in Vertretung des schwer erkrankten Präsidenten Professor Stefan Hormuth aus.

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Quelle: Universität Bielefeld

Neuer Rektor in Bielefeld

Hochschulrat und Senat der Universität Bielefeld haben Professor Gerhard Sagerer zum neuen Rektor der Hochschule gewählt. Der Informatiker folgt auf den Bildungsökonomen Professor Dieter Timmermann, dessen Amtszeit am 30. September 2009 endet.

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Quelle: Universität zu Köln

Alfried Krupp-Förderpreis 2009 für Frau Professor Kathrin Bringmann

Frau Professor Kathrin Bringmann von der Universität zu Köln erhält den diesjährigen Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2009. Ihr ist es gelungen, die von dem indischen Mathematiker Srinivasa Aiyangar Ramanujan vor über 80 Jahren entdeckten Mock-Thetafunktionen zu entschlüsseln und in eine mathematische Theorie einzubauen. Die Mathematikerin setzte sich gegen 44 Mitbewerber durch. Der Alfried Krupp-Förderpreis ist mit einer Million Euro, verteilt auf fünf Jahre, dotiert und gehört damit zu den höchstprämierten Preisen für Nachwuchsforscher in den Natur- und Ingenieurwissenschaften an deutschen Universitäten.

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Quelle: European Research Council

Neuer Generalsekretär

Das European Research Council hat einen neuen Generalsekretär. Am 1. Juli 2009 übernahm der spanische Wirtschaftswissenschaftler Professor Andreu Mas-Colell das Amt von Professor Ernst-Ludwig Winnacker.

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DHV-Ticker


Quelle: de Gruyter

Hochschullehrerverzeichnis 2009

(Uf.) Auch in diesem Jahr bietet der Deutsche Hochschulverband seinen Mitgliedern das Hochschullehrerverzeichnis an. Die 17. Auflage des ersten Bandes können DHV-Mitglieder zum Sonderpreis von 114 Euro inklusive Versand innerhalb Deutschlands, anstatt zum Ladenpreis von 179 Euro, beziehen. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein Handbuch, das in kompakter Form all denjenigen einen schnellen Zugriff ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen. Knapp  60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Universitäten sind dort aufgeführt.

Hochschullehrerverzeichnis, Band 1: Universitäten Deutschland, hrsg. vom Deutschen Hochschulverband, 17. Ausgabe 2009 mit 976 Seiten, ISBN 978-3-598-23854-3, Erscheinungstermin 25. Juni 2009, Sonderpreis 114,- Euro inkl. Versand innerhalb Deutschlands (Ladenpreis 179,- Euro)

Mehr Informationen unter:
http://www.degruyter.de/cont/fb/nw/detail.cfm?id=IS-9783598238543-17

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Quelle: istockphoto.com

Sommer Highlights 2009

(Uf.) Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes können in den Sommermonaten einige Maritim und Steigenberger Hotels zu zusätzlich vergünstigten Konditionen buchen. Auskünfte zu den Maritim Hotels unter dem Stichwort Sommer Highlights 2009 geben die Mitarbeiter des Maritim Service Center unter der Telefonnummer 06151 905-760 oder per Mail unter info.res@maritim.de.
Informationen zum InterCityHotel Hannover, dem Sommer Special der Steigenberger Hotels, finden sich unter www.intercityhotel.de.

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Landesverband Bremen

(Wi.) Der Landesverband Bremen im Deutschen Hochschulverband hat seit dem 23. Juni 2009 einen neuen Landesvorstand. Als Vorsitzender wurde Professor Ulrich Tadday (Universität Bremen, Historische Musikwissenschaft) wiedergewählt. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Professor Reinhard X. Fischer (Kristallographie), Professor Kurosch Rezwan (Produktionstechnik), Professor Wolf-Dieter Stohrer (Organische Chemie) von der Universität Bremen sowie Professor Adalbert Wilhelm (Statistics) von der Jacobs University Bremen.

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DHV-Gruppe Ilmenau

(Wi.) Mit Wirkung vom 1. August 2009 wurde Professor Erich Runge (Physik) in Nachfolge von Professor Alfred Kirpal (Medien- und Kommunikationswissenschaft) zum neuen Vorsitzenden der DHV-Gruppe Ilmenau gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist ab diesem Zeitpunkt Professor Frank Fechner (Rechtswissenschaften).

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DHV-Gruppe Siegen

(Wi.) Am 25. Juni 2009 fanden im Rahmen einer Mitgliederversammlung Neuwahlen des DHV-Vorstands in Siegen statt. Ihm gehören ab sofort Frau Professor Elke Herrmann (Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht), Professor
Hans-Dieter Dahmen (Physik) und Professor Franz-Josef Klein (Romanistik) an.

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DHV-Seminare


Berufungs- und Bleibeverhandlungen

Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 28. August 2009, 11:00-16:30 Uhr

Der Ruf ist erteilt. Nun müssen angemessene Besoldungs- und Professurausstattungsvorstellungen entwickelt und auf Fachbereichs- und Hochschulleitungsebene überzeugend vorgebracht werden. Bei Parallelrufen muss strategisch ausgelotet werden, welche Hochschule die besten Bedingungen bietet. Bei zweitem und drittem Ruf müssen nicht nur Verhandlungen mit der rufenden Hochschule geführt werden, auch Bleibeverhandlungen müssen zielführend vorbereitet sein, damit das bestmögliche Verhandlungsergebnis erreicht werden kann. Die Referenten wollen aufgrund ihrer in zahlreichen Berufungsberatungen gewonnenen empirischen Erkenntnisse und mit aktuellem Praxisbezug die Seminarteilnehmer auf die strategischen Fragen, die es im Verhandlungsbereich zu lösen gilt, vorbereiten.
www.hochschulverband.de/cms1/734.html

Rhetorik in der Lehre

Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 24./25. September 2009

In diesem Workshop haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihren Beitrags- und Vortragsstil ausgehend von eigenen Kurzbeiträgen und Übungen zu reflektieren und zu optimieren. Sie können lernen, stringenter zu argumentieren und in der Lehre und in Vorträgen publikumsorientierter, strukturierter, prägnanter und konkreter zu sprechen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Hilfsmittel für wirksame Beiträge und Vorträge vermittelt. Auf der Basis kurzer Teilnehmerbeiträge (mit Video-Feedback) werden Besonderheiten, Stärken und Schwächen des individuellen Kommunikationsstils herausgearbeitet.
www.hochschulverband.de/cms1/rhetorik.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule

Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 24./25. September 2009

Erfolgreiche Arbeit in Forschung und Lehre hängt heute mehr denn je von der „reibungslosen“ Zusammenarbeit aller Hochschulmitarbeiter ab. Loyale, motivierte „Teamplayer“ sorgen dabei nicht nur für eine gute Arbeitsatmosphäre, sondern leisten mehr und erreichen die gesetzten Ziele. Dadurch ermöglichen sie den Führungskräften, sich auf die Kernaufgaben des Hochschulgeschehens zu konzentrieren. Das Seminar bietet Hochschullehrern die Möglichkeit, ihre Führungs- und Leitungssituation zu reflektieren, konkrete Problemstellungen zu bearbeiten und Lösungsansätze zu entwickeln. Die wichtigsten Grundlagen zeitgemäßer Mitarbeiterführung werden kompakt und umsetzungsorientiert vermittelt.
www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Fundraising für Hochschulen

Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 25. September 2009, 10:00-17:30 Uhr

Das DHV-Kompaktseminar vermittelt Grundlagen und Techniken zum Fundraising an Hochschulen. Was unterscheidet Fundraising von der klassischen Drittmitteleinwerbung? An welchen internationalen Vorbildern kann und sollte man sich orientieren? Wie stehen Aufwand und erhoffter Nutzen zueinander? Wie entwickelt man ein stimmiges Fundraisingkonzept? Welche Tools sind erforderlich, um systematisches Fundraising zu betreiben? Wie kann dezentrales Fundraising sinnvoll mit Aktivitäten der Leitungsebene verknüpft werden?
www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte

Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 28. September 2009, 10:00-18:00 Uhr

Im Rahmen der Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte stellt das Verfahren der Antragstellung viele Wissenschaftler vor erhebliche Probleme. Das gilt bereits für nationale Projekte, in besonderem Maße aber für EU-Projekte und für die Bewerbung um Fördermittel aus dem Forschungsrahmenprogramm der EU. Das Seminar gibt konkrete und praxisnahe Hilfestellungen für eine erfolgversprechende Antragstellung.
www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.
Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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DHV-Symposium 2009: Wie lernt der Mensch?

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" - diese alte "Volksweisheit" hat in der postmodernen Industriegesellschaft, die multimedial vernetzt ist und sich als Wissensgesellschaft versteht, längst ausgedient. Heutzutage lautet das allgegenwärtige Schlagwort "Lebenslanges Lernen", das die Aneignung von Wissen und dessen sinnvolle Einordnung und Verarbeitung als menschliche Daueraufgabe beschreibt.

Wie lernt der Mensch? Wie funktionieren Wahrnehmen und Denken? Ist das von Mensch zu Mensch unterschiedlich? Und unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln lassen sich Lernprozesse optimieren? Der Deutsche Hochschulverband wird diesen und damit zusammenhängenden Fragen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 12. Oktober 2009 im Wissenschaftszentrum zu Bonn nachgehen.

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Vorschau F&L


Philanthropie

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u.a.

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Zu guter Letzt...


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TED im Hörsaal

Um Vorlesungen künftig lebendiger zu gestalten, greift die Medizinische Fakultät der Universität Münster auf ein bewährtes Abstimmungsverfahren der Fernsehunterhaltung zurück. Mit dem "Münsterschen Publikumsantwortsystem" sollten Studierende in Vorlesungen künftig per Knopfdruck Fragen beantworten können, die der Professor stellt. Das Vorbild liefert der Tele-Dialog (TED), der Ende der siebziger Jahre entwickelt wurde und vor allem durch die Sendungen "Wetten dass?" und die "ZDF-Hitparade" bekannt wurde.

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