Newsletter 09/2009

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Ermittlungen gegen 100 Dozenten wegen Korruptionsverdacht

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt bundesweit gegen rund 100 Hochschullehrer wegen Bestechlichkeit. Ihnen wird vorgeworfen, möglicherweise ungeeignete Kandidaten als Doktoranden angenommen zu haben. Das "Institut für Wissenschaftsberatung" in Bergisch Gladbach soll den Hochschullehrern dafür bis zu 20.000 Euro Schmiergeld gezahlt haben.

Das Hildesheimer Landgericht hatte den Geschäftsführer des Instituts bereits im Juli 2008 wegen Bestechung zu dreieinhalb Jahren Haft und 75.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Er hatte in insgesamt 61 Fällen promotionswillige Kandidaten an einen Jura-Professor der Universität Hannover vermittelt und ihm dafür Honorar gezahlt. Der Hochschullehrer war zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte, seien keine Lehrstuhlinhaber, sondern außerplanmäßige Professoren und Privatdozenten aus sämtlichen Fachbereichen betroffen. Laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sollen insbesondere Human- oder Zahnmediziner verstrickt sein. Ein Hochschullehrer habe einen Strafbefehl akzeptiert, der eine mehrmonatige Haftstrafe zur Bewährung beinhalte. Die Verfahren gegen vier weitere Beschuldigte seien gegen Zahlung von Geldauflagen bereits eingestellt worden.

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"Umfassende Aufklärung dringend geboten"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) begrüßt die Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft gegen 100 Dozenten wegen Korruptionsverdacht. "Eine umfassende Aufklärung  liegt im Interesse der Wissenschaft, allen voran der rund 25.000 Doktoranden, die jährlich ordnungsgemäß ihren Doktortitel erwerben", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen. Gewerbliche Promotionsberatungen stünden generell in Verdacht, die Vergabe unredlich und wissenschaftlich unlauter erworbener akademischer Grade auszulösen und zu befördern. Promovenden, die sich auf derartige Angebote einließen, müssten daher mit der Aberkennung ihres Titels rechnen. Um dem illegalen Titelhandel einen Riegel vorzuschieben, fordert der DHV seit Jahren, dass in die Promotionsordnung der Fakultäten ein Passus aufgenommen wird, in dem die Doktorandinnen und Doktoranden eidesstattlich versichern, keine fremde Hilfe beim Erstellen ihrer Doktorarbeit in Anspruch genommen zu haben.

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Bologna-Gipfel nach der Bundestagswahl?

Bundesforschungsministerin Annette Schavan will mit den Wissenschaftsministern der Länder eine Reform bei Bachelor- und Masterstudiengängen auf den Weg bringen. Gegenüber der "Passauer Neuen Presse" kündigte Schavan am 1. September 2009 an, für Oktober ihre Länderkollegen zu einem Gespräch einzuladen, bei dem noch einmal die eigentlichen Ziele des Bologna-Prozesses, Vergleichbarkeit von Studiengängen, mehr Mobilität, mehr Internationalität, in den Blick genommen werden müssten.

Auch die SPD will nach der Bundestagswahl  einen Hochschulgipfel zur Umsetzung des Bologna-Prozesses einberufen. "Es sollte eine konzertierte Aktion zwischen Hochschulrektorenkonferenz, Länderministern und dem Bund geben", forderte Carola Reimann, im SPD-Kompetenzteam  für Forschung zuständig, gegenüber der "Rheinischen Post" am 26. August 2009. Die Vergleichbarkeit der Studiengänge sei zwar richtig. "Aber die deutsche Umsetzung ist grottenschlecht", betonte Reimann. Die Studiengänge müssten  entschlackt, die Zulassung verbessert werden. Die Studierenden sollten in den Prozess einbezogen werden.

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270 Professoren für Frank-Walter Steinmeier

Nach Angaben der SPD haben sich 270 Professoren aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in einem Wahlaufruf mit dem Titel "Fortschritt braucht Wissenschaft" hinter den Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier gestellt, der klare Prioritäten für Bildung und Wissenschaft setze. Zu den Erstunterzeichnern gehören der Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering, Professor Dieter Rombach, sowie der Rektor der Hochschule Magdeburg/Stendal und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Andreas Geiger. Mitinitiatorin auf Seiten der SPD ist die Vorsitzende des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie und ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn. Die Sozialdemokraten wollen einen "Solidaritätsbeitrag" auf sehr hohe Einkommen einführen und dadurch zwei Milliarden Euro zusätzlich für Bildung und Forschung gewinnen. Keine Bildungskarriere dürfe an Geld scheitern, heißt es in dem Aufruf.
www.sozial-und-demokratisch.de

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Zu wenig Geld für Bildung

Nur die Türkei, die Slowakei, Spanien und Irland geben im OECD-Vergleich noch weniger Geld für Bildung aus als Deutschland. Das geht aus der diesjährigen Studie "Bildung auf einen Blick" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung am 8. September 2009 in Berlin veröffentlicht hat. Demnach lagen im Jahr 2006 die Bildungsausgaben im internationalen Schnitt bei 6,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Während bei den Spitzenreitern, USA, Korea und Dänemark, der Anteil allerdings schon heutzutage mehr als sieben Prozent betrug, machen Bildungsinvestitionen in Deutschland gerade einmal 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Laut OECD muss Deutschland trotz der Krise mehr in Bildung investieren.
www.oecd.org/dataoecd/41/61/43638066.pdf

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Förder-Ranking: Drittmittel-Meister Aachen

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen steht an der Spitze des fünften "DFG-Förderrankings", das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 10. September vorgestellt hat. Die RWTH warb insgesamt 257 Millionen Euro von der DFG ein und verdrängte damit die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit 249 Millionen Euro Drittmittel auf Rang zwei. Mit deutlichem Abstand folgen die Universität Heidelberg (215,4 Mio. Euro), die Technische Universität München (200,4 Mio. Euro) und die Freie Universität (FU) Berlin (194,4 Mio. Euro).  Insgesamt haben die 20 bewilligungsstärksten Hochschulen in Deutschland zwischen 2005 und 2007 mehr als 60 Prozent aller DFG-Mittel eingeworben, bei 40 Hochschulen ist schon ein Anteil von 88 Prozent erreicht.

In den Geistes- und Sozialwissenschaften lagen die FU und die HU Berlin sowie die Universität Münster auf den ersten drei Plätzen, in den Lebenswissenschaften die LMU München und die Universitäten Heidelberg und Freiburg; in den Naturwissenschaften belegten die LMU und die Universitäten Bonn und Hamburg die Plätze eins bis drei, in den Ingenieurwissenschaften die Technischen Hochschulen in Aachen, Darmstadt und Karlsruhe.

Das "Förder-Ranking 2009" ist die inzwischen fünfte Ranking-Studie der DFG, in deren Mittelpunkt erneut die Bewilligungen der DFG standen. Durch die Berücksichtigung weiterer Förderdaten von Ministerien, Förderorganisationen sowie der EU wurden fast 90 Prozent aller eingeworbenen Drittmittel erfasst.
www.dfg.de/ranking/

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Weniger Habilitationen

Die Zahl der Habilitationen an den niedersächsischen Hochschulen ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. 115 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben das Prüfungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Dies sind nach einer Erhebung des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie knapp 25 Prozent weniger als 2007. Der Anteil der Frauen an den neu Habilitierten lag 2008 wie in den Vorjahren bei etwa einem Viertel.

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Leichtes Plus bei Promotionen von Fachhochschulabsolventen

Die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Promotionen von Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen steigt, liegt aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Dies geht aus einer Umfrage der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hervor. In den Jahren 2006 bis 2008 wurden demnach 570 Fachhochschulabsolventen promoviert. Das sind 41 Prozent mehr als im Dreijahreszeitraum zuvor. Die meisten Promotionen von Fachhochschulabsolventen wurden in den Ingenieur- und Naturwissenschaften abgelegt.
http://www.hrk.de/95_5063.php

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Mit Quote zu mehr Professorinnen

Die Universität Hohenheim führt eine Quotenregelung für Wissenschaftlerinnen ein, um den Anteil der Professorinnen bis 2020 von derzeit knapp sieben auf 20 Prozent und langfristig auf 30 Prozent zu steigern. Bei Neuberufungen will die Universität deshalb künftig 40 Prozent weibliche Kandidaten berücksichtigen. Dies legt der neue Gleichstellungsförderplan der Hochschule fest, der am 4. September 2009 vorgestellt wurde. Die Hochschule will künftig exzellente Wissenschaftlerinnen mit Hilfe von Datenbanken aktiv anwerben.

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Zeitnahe Verwendung von Studienbeiträgen sichergestellt

Die Universität Düsseldorf hat zugesichert, fünf Millionen Euro, die im Vorjahr aus Studienbeiträgen eingenommen und bislang nicht ausgegeben worden waren, zusammen mit den diesjährigen Beiträgen bis Ende Dezember zu verwenden. Das Innovationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat dem Konzept der Universität inzwischen zugestimmt. Zuvor hatte es der Hochschule eine Rückerstattung der Millionen nahegelegt, falls sie kein zufriedenstellendes Konzept für die Verwendung des Gelds vorlegen könne. Insgesamt wird die Universität Düsseldorf nach eigener Darstellung in diesem Jahr über 14 Millionen Euro aus Studienbeiträgen für die Verbesserung von Studium und Lehre einsetzen. Mit dem Geld sollen längere Bibliotheksöffnungszeiten, Fachliteratur, kleinere Lerngruppen, eine bessere Betreuung der Studierenden und moderne Geräte finanziert werden. Ein Ausbau des Programms im Universitätssprachenzentrum und zusätzliches Lehrpersonal gehören ebenfalls zu den geplanten Investitionen.
http://www.uni-duesseldorf.de/

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Streit um Lehrstuhl-Neubesetzungen

An der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig ist ein Streit um die Neubesetzung von Lehrstühlen entfacht. Vier freigewordene Professuren - darunter die des Malers Neo Rauch - sind mit Personal besetzt worden, das nicht zur sogenannten "Neuen Leipziger Schule" gehört. Rauch, Studierende und Ehemalige kritisierten das als Traditionsbruch und werfen dem Rektor der HGB, Professor Joachim Brohm, Vetternwirtschaft vor. 14 Professoren der Hochschule wiesen die Vorwürfe zurück und erklärten sich mit dem Rektor solidarisch.

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Zeitschrift "Japanstudien" will überwiegend in Englisch publizieren

Die vom Deutschen Institut für Japanstudien (DIJ) herausgegebene Zeitschrift "Japanstudien" will überwiegend nur noch englischsprachige Beiträge veröffentlichen. Gegen diese Entscheidung haben sich vier Japanologen in einem offenen Brief an den Direktor des DIJ in Tokio, Professor Florian Coulmas, gewandt. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine" am 1. September 2009. Die vier Professoren, die dem Beirat des DIJ angehören und in die Entscheidung nicht eingebunden waren, haben eine gleichrangige Behandlung des Deutschen sowie eine Fortführung der Mehrsprachigkeit der "Japanstudien" gefordert.

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Deutschland profitiert von EU-Mitteln

Drei Milliarden Euro haben Wissenschaftler aus Deutschland während der Laufzeit des Sechsten Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union in den Jahren 2002 bis 2006 erhalten. Das zeigt eine Studie zum Sechsten EU-Forschungsrahmenprogramm, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt hat. Das seien mehr Projektmittel als Wissenschaftler in den anderen EU Ländern  eingeworben hätten, erklärte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 4. September 2009 in Berlin. 20 Prozent der Mittel aus dem Rahmenprogramm seien nach Deutschland geflossen.
www.bmbf.de/press/2661.php

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Anders Lesen

Das Internet hat das Leseverhalten von Wissenschaftlern verändert. Das weisen Forscher der University of Illinois in einem Beitrag für die Zeitschrift "Science" nach. Während vor Jahren noch relevante Veröffentlichungen detailliert gelesen wurden und in den Bibliotheken nach weiterführender Literatur gesucht werden musste, stellt das Internet heutzutage sämtliche Informationen gleichzeitig zur Verfügung. Per Mausklick können Veröffentlichungen recherchiert und die gesuchten Inhalte extrahiert werden, ohne Bücher oder Artikel vollständig zur Kenntnis nehmen zu müssen. Untersuchungen belegen, dass im Jahr 2005 Wissenschaftler rund dreißig Prozent mehr Artikel gelesen haben als Mitte der neunziger Jahre, obwohl sich die durchschnittliche Zeit für das Studium von Publikationen kaum erhöht habe.

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Berthold Leibinger Innovationspreis

(Uf.) Die Berthold Leibinger Stiftung vergibt im 50. Jubiläumsjahr des Lasers zum sechsten Mal den Berthold Leibinger Innovationspreis für herausragende innovative Arbeiten in der angewandten Lasertechnologie. Mit der Stiftung des Preises sollen Entwicklungs- und Forschungsanstrengungen in der Lasertechnologie auf internationalem Gebiet gefördert und die Ergebnisse in die Öffentlichkeit gebracht werden. Der Preis wendet sich an Einzelpersonen und Arbeitsgruppen mit herausragenden Laser-Innovationen in Themengebieten, die für die Zukunft von großer Bedeutung sind. Einsendeschluss für Bewerbung und Vorschläge ist der 1. Dezember 2009. Die Kontaktadresse lautet:
Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Herrn Dipl.-Phys. Sven Ederer, Johann-Maus-Straße 2, 71254 Ditzingen, E-Mail: Sven.Ederer@leibinger-stiftung.de, Telefon: 07156 / 303-35202.

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Karriere


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Schutzschirm für junge Ingenieure?

Bundesforschungsministerin Schavan will bei einem Spitzentreffen mit Vertretern von Wirtschaft, Forschungsorganisationen und Hochschulen über die Gründung eines Nachwuchs-Fonds beraten, der jungen Ingenieuren und Facharbeitern, die nach der Lehre nicht übernommen werden, auf Zeit eine Stelle in Forschung oder Unternehmen finanziert.  Das berichtet das "Handelsblatt" am 1. September 2009.
Mit dem Fonds soll dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Das Modell für die Auffanglösung liefert die Beschäftigungsbrücke vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM), der IG Metall und dem bayerischen Wissenschaftsministerium. Es sieht für junge Ingenieure und Fachkräfte im Falle drohender Arbeitslosigkeit die Möglichkeit vor, zu einer anderweitigen achtzehnmonatigen Beschäftigung zu gelangen.

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Stipendienlotse

Mit der neuen Internetseite Stipendienlotse will das Bundesministerium für Bildung und Forschung künftig für mehr Transparenz in der deutschen Stipendienlandschaft sorgen. Der Stipendienlotse ist eine kontinuierlich betriebene Datenbank, mit der Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach dem für sie passenden Stipendium suchen können. Gleichzeitig haben alle privaten und öffentlichen Stipendiengeber die Möglichkeit, sich auf dem Internetportal vorzustellen.
www.bmbf.de/press/2663.php
www.stipendienlotse.de

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Neue Ausschreibung für die Auszeichnung  "Hochschullehrer/in des Jahres"

Welche Hochschullehrerin, welcher  Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen ihrer bzw. seiner Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum vierten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit freundlicher Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung und Lehre zu den aktiven Leistungsträgern unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Ihr vielseitiges Engagement  wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und damit die Faszination des Hochschullehrerberufs in all seinen bunten Facetten einer breiten Öffentlichkeit vermitteln."

Die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ruft dazu auf, bis zum 30. September 2009 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M585f04e5b0c.html

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academics-Nachwuchspreis 2009

Im Rahmen der Preisverleihung zum "Hochschullehrer des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die/der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2009 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
www.academics.de

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Barometer


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Deutliche Mehrheit gegen eine zweite Amtszeit von Annette Schavan

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt,  ob sie eine weitere Amtszeit von Bundesministerin Schavan begrüßen würden. 351  folgten dem Aufruf abzustimmen. 89,5 Prozent antworteten mit Nein, 10,5 Prozent mit Ja.

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Quote für Wissenschaftlerinnen: Ja oder Nein?

Die Universität Hohenheim führt eine Quotenregelung für Wissenschaftlerinnen ein, um den Anteil der Professorinnen deutlich zu steigern (vgl. Hochschulpolitik). Halten Sie eine solche Maßnahme für richtig?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Google Books: Bundesregierung greift ein

Die Bundesregierung hat sich in den Streit um die Pläne des Internetkonzerns Google, Bücher im großen Stil zu digitalisieren, eingeschaltet. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries formulierte in einem Schreiben an das zuständige Gericht in New York Bedenken gegen den  geplanten Vergleich zwischen Google und US-Autoren- und Verlegerverbänden. Sie hoffe, dass das Gericht den Vergleich insgesamt ablehne oder zumindest deutsche Autoren und Verleger herausnehme. Auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wandte sich an das New Yorker Gericht. Nach dem Vergleich kann Google gegen eine pauschale Entschädigung Bücher ohne Zustimmung der einzelnen Autoren digitalisieren.

Eine aktualisierte Kurzinformation des Deutschen Hochschulverbandes zum "Google-Vergleich" gibt es unter:
www.hochschulverband.de/cms1/infocenter.html

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Verwaltungsgericht Frankfurt: Beamtenrechtliche Altersgrenzenregelungen in Hessen sind rechtswidrig

(Hell.) Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Main hat in zwei Eilverfahren vom 6. August 2009 sowie vom 25. August 2009 entschieden, dass die beamtenrechtlichen Altersgrenzenregelungen in Hessen mit dem Verbot der Altersdiskriminierung im Europäischen Gemeinschaftsrecht unvereinbar seien. Zwei Oberstaatsanwälte hatten kurz vor ihrer Pensionierung Anträge auf Verlängerung der Dienstzeit über das 65. Lebensjahr hinaus gestellt. Diese wurden abgelehnt bzw. nicht beschieden. Daher suchten beide Beamte um einstweiligen Rechtsschutz nach. Das Verwaltungsgericht sieht in den beamtenrechtlichen Altersgrenzenregelungen eine unmittelbare Diskriminierung wegen des Alters und verneinte die Möglichkeit, diese Benachteiligung im Ausnahmefall zu rechtfertigen. Eine Rechtfertigungsmöglichkeit könne nach der bisherigen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes nur angenommen werden, wenn die beamtenrechtliche Altersgrenzenregelung einem Belang des Allgemeinwohls diene. Beide Entscheidungen haben zur Folge, dass die Antragsteller von ihren Dienstherrn weiter beschäftigt werden müssen. Gegen die Entscheidung hat das Land Hessen Rechtsmittel eingelegt.

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Musterprozess: Häusliches Arbeitszimmer

(Uf.) Es soll eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes darüber eingeholt werden, ob die zum 1. Januar 2007 eingeführte Änderung des Abzugs der Werbungskosten/Betriebsausgaben für Aufwendungen des häuslichen Arbeitszimmers eines Lehrers verfassungsgemäß ist oder gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen könnte, da der Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer auch dann nicht mehr möglich ist, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das Finanzgericht Münster hat einen Vorlagebeschluss vom 8. Mai 2009 (Az.: 1 K 2872/08 E ) gefasst. (Az.: 2 BvL 13/09).

Ebenso hat das Niedersächsische Finanzgericht mit einem Beschluss vom 2. Juni 2009  (Az.: 7 V 76/09) seine Zweifel an der Verfassungsgemäßheit der häuslichen Arbeitszimmerregelung erklärt. Hierbei geht es um einen von einem Lehrerehepaar beantragten Freibetrag für ihre Arbeitszimmer auf die Lohnsteuerkarten für 2009.

Für Hochschullehrer ist ebenfalls ein Musterprozess des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für die Gesamtanerkennung der häuslichen Arbeitszimmerkosten als Werbungskosten beim Finanzgericht Rheinland-Pfalz anhängig. (Az.: 6 K 2045/09). Der DHV empfiehlt, sich auf die anhängigen Verfahren ausdrücklich zu beziehen. Nur wenn die eigenen Steuerbescheide vorläufig ergehen, bleiben die Rechte des Steuerpflichtigen bis zur abschließenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gewahrt.

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Poolvergütungen

(Uf.) Poolvergütungen eines im Krankenhaus angestellten Arztes sind nicht steuerfrei. Die zwischen dem Krankenhaus und dem Chefarzt bestehenden Rechts- und Leistungsbeziehungen sind zwar kein Rechtsverhältnis, das durch ein kundenähnliches Dienstleistungs- und Hauptvertragsverhältnis zu charakterisieren sei. Aber der Chefarzt erhält die Zahlungen auch nicht freiwillig, sondern entsprechend der Poolordnung für das Krankenhaus. Insofern wird eine Rechtspflicht des Chefarztes normiert, nach welchen Kriterien er Zahlungen an den Pool abzuführen hat. Auch wenn der Rechtsanspruch nicht von vorneherein bezifferbar ist, handelt es sich um einen solchen, so das Finanzgericht Baden-Württemberg  in einem rechtskräftigen Urteil vom 3. Februar 2009 (Az.: 6 K 2319/07).

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Beihilfe und Urlaub

(Uf.) Im Rahmen einer privaten Urlaubsreise in die Schweiz entstanden einem beihilfeberechtigten Versorgungsempfänger des Landes Schleswig-Holstein für seine ärztliche Behandlung Aufwendungen. Die Gewährung von Beihilfe wurde abgelehnt. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun mit Urteil vom 19. Februar 2009 festgestellt, dass der Ausschluss der Beihilfe für anlässlich einer privaten Reise in der Schweiz entstandene notwendige medizinische Aufwendungen gegen Bundesrecht verstoße (Az.: BVerwG 2 CN 1.07). Solange der deutsche Beamte und Versorgungsempfänger nach nationalem Recht berechtigt sei, weltweit zu reisen, könne ihm auch weltweit etwas zustoßen. Die Ausschlussregelung in der Beihilfeverordnung des Landes verletze außerdem den freien Dienstleistungsverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Dienstleistungsfreiheit schließe auch die Befugnis des Leistungsempfängers ein, eine medizinische Behandlung in einem anderen Mitgliedsstaat in Anspruch zu nehmen.

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Personalia


Quelle: David Ausserhofer - Stifterverband

Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis an Professor Jens Reich

Professor Jens Reich erhält am 2. Oktober 2009 den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Beide Institutionen vergeben den mit 50.000 Euro dotierten Preis zum ersten Mal.  Der Molekularbiologe und DDR-Bürgerrechtler wird für seinen wissenschaftlichen und politischen Mut geehrt. Professor Reich habe sich kritisch mit der Stammzellforschung auseinandergesetzt und sich immer wieder  politisch geäußert.

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Balzan-Preisträger 2009

Die hochdotierten Preise der Balzan-Stiftung gehen dieses Jahr nach Großbritannien, Italien, Kanada und in die Schweiz. Je eine Million Franken (umgerechnet rund 660.000 Euro) erhalten der Literaturwissenschaftler Professor Terence Cave vom St. John's College in Oxford, der Wissenschaftshistoriker Professor Paolo Rossi von der Universität Florenz, die Neurowissenschaftlerin Frau Professor Brenda Milner von der Universität Montreal und der Materialforscher Professor Michael Grätzel von der ETH Lausanne. Übergeben werden die Auszeichnungen am 20. November 2009 in Bern.

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DHV-Ticker


"Forschung & Lehre" mit neuem Webauftritt

(Gri.) "Forschung & Lehre" hat einen neuen Internetauftritt. Zahlreiche Rubriken der Zeitschrift wie z. B. die Meldungen aus der Forschung, Zustimmung und Widerspruch, Entscheidungen aus der Rechtsprechung oder die Fundsachen und der Fragebogen "Zu Ende gedacht" stehen jetzt auch online zur Verfügung. "Dossiers" vereinen die wichtigsten Beiträge, die in den letzten zwei Jahren in "Forschung & Lehre" beispielsweise zu Themen wie dem Bologna-Prozess oder Berufungsfragen  erschienen sind. Unter dem Menüpunkt "Karriere" finden sich in der neuen Rubrik "Bewerbungs-Tipps" Beiträge, die die Rechtsberatung des Deutschen Hochschulverbandes für "Forschung & Lehre" verfasst hat. Im Archiv lassen sich nunmehr auch vorangegangene Ausgaben von "Forschung & Lehre" und Jahresregister bis zum Jahr 1996 als pdf-Dokument abrufen.
www.forschung-und-lehre.de

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Handbuch "Emeritierung und Pensionierung"

(Uf.) Das Handbuch will Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer auf die neue berufliche und persönliche Lebenssituation nach Erreichen der dienstrechtlichen Altersgrenze vorbereiten. Es bietet Darstellungen, Urteile und Gesetzestexte zur dienst- und hochschulrechtlichen sowie besoldungs- und versorgungsrechtlichen Stellung von pensionierten und emeritierten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern. Informationen zur steuerrechtlichen Situation sowie zahlreiche weitere Artikel, z. B. zur "Rentnerprofessur in Rheinland-Pfalz", zur "Niedersachsenprofessur - Forschung 65 plus", zur Stiftungsinitiative Johann Gottfried Herder oder zu Helmholtzprofessuren runden das Handbuch ab.

Die Neuauflage des Handbuches "Emeritierung und Pensionierung" ist ab sofort beim Deutschen Hochschulverband unter dhv(at)hochschulverband.de für 15,- Euro inkl. Versandkosten (beim Versand im Inland) zu bestellen.

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Landesverband Saarland

(Wi.) Mit Wirkung vom 1. Januar 2010 wird Professor Albert Gil (Angewandte
Sprachwissenschaft) neuer Landesverbandsvorsitzender im Saarland. Professor Gil tritt zu diesem Zeitpunkt die Nachfolge von Prof. Michael Springborg (Physikalische und Theoretische Chemie) an.

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DHV-Gruppe Münster

(Wi.) Die DHV-Gruppe Münster hat einen neuen Vorstand: Wiedergewählt wurden Professor Erhart Graefe (Ägyptologie und Koptologie) und Professor Tomas Tomasek (Deutsche Philologie). Im Weiteren gehören ab sofort Frau Professor Magdalene Söldner (Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie) sowie Privatdozent Ingo Hahn (Landschaftsökologie) dem Vorstand an.

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DHV-Seminare


 

DHV-Seminare im Oktober/November 2009

 

Potentiale nutzen!
Individuelles Bewerbungstraining für Natur- und Technikwissenschaftlerinnen und Medizinerinnen

FFFZ Tagungshaus Düsseldorf, Donnerstag/Freitag 22./23. Oktober 2009
http://www.hochschulverband.de/cms1/648.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Universität Mannheim, Dienstag, 27. Oktober 2009, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Lehren und Prüfen
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 3. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/622.html

Leitung und Organisation
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 5. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Bewerbung und Berufung - für Natur- und Technikwissenschaftler
Leitung und Organisation
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 5./6. November 2009
http://www.hochschulverband.de/cms1/618.html

Die W-Besoldung
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 9. November 2009, 10:30-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Karriere und Berufung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Dienstag, 17. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/602.html

Zeit- und Selbstmanagement
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag, 19. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Freitag, 20. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html
 
Die Professur - Rechte und Pflichten
Universität Mannheim, Dienstag, 24. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Professorenrecht und Management an Kunst- und Musikhochschulen
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Donnerstag, 26. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/625.html

 
Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Termine bis Ende 2010 erscheint am 1. Oktober 2009 und kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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DHV-Symposium 2009: Wie lernt der Mensch?

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" - diese alte "Volksweisheit" hat in der postmodernen Industriegesellschaft, die multimedial vernetzt ist und sich als Wissensgesellschaft versteht, längst ausgedient. Heutzutage lautet das allgegenwärtige Schlagwort "Lebenslanges Lernen", das die Aneignung von Wissen und dessen sinnvolle Einordnung und Verarbeitung als menschliche Daueraufgabe beschreibt.

Wie lernt der Mensch? Wie funktionieren Wahrnehmen und Denken? Ist das von Mensch zu Mensch unterschiedlich? Und unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln lassen sich Lernprozesse optimieren? Der Deutsche Hochschulverband wird diesen und damit zusammenhängenden Fragen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 12. Oktober 2009 im Wissenschaftszentrum zu Bonn nachgehen.

Unterstützt wird das diesjährige DHV-Symposium von der Wochenzeitung "Rheinischer Merkur", dem Gebäckkonzern "Lambertz" dem Business- und Event-Catering-Unternehmen "ThyssenKrupp DeliCate" sowie dem Büro- und Einrichtungshersteller "V/S-Möbel".
Mehr Informationen unter:
www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Privathochschulen in Deutschland

Alexander Dilger
Privathochschulen als Nischenanbieter
Anpassungsstrategien an die Dominanz staatlicher Hochschulen

Interview mit Konrad Schily
Wir sind "privat" geworden, um die Freiheit zu erreichen
Fragen an den Gründungspräsidenten der Universität Witten/Herdecke

Gero Lenhardt/Robert D. Reisz/Manfred Stock
Private Hochschulen im Ländervergleich

u.a.

Weitere Beiträge

Gerhard G. Paulus
Wo haben Sie studiert?
Über das Physikstudium an einer Forschungsuniversität in den USA

Michael Hartmer
Prof. em. oder Prof. a.D.?
Zur Titelführung von pensionierten und emeritierten Hochschullehrern

Hans-Joachim Gehrke
Als müsste das Rad neu erfunden werden
Zur Zielbestimmung universitärer Lehre

Michael Breitbach
Integrations- oder Kooperationsmodell?
Zu Kriterien der Organisation der Universitätsmedizin

u.a.

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Zu guter Letzt...


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Arbeitslose Absolventin fordert 70.000 Euro Schadensersatz

Weil ein Diplom ihr auf dem Arbeitsmarkt offenbar nicht hilft, hat eine Arbeitslose ihre Universität vor dem Obersten Gericht des Bundesstaates New York auf 70.000 Dollar Schadensersatz verklagt. Die Hochschule solle ihr die Ausbildungskosten erstatten. Das Monroe-College in der New Yorker Bronx, an der die Klägerin im April dieses Jahres ein Diplom in Informatik erworben hatte, habe sie bei den Bewerbungen im Stich gelassen, obwohl die Verantwortlichen der Universität zu Studienbeginn zugesagt hätten, alle Absolventen bei der Arbeitsplatzsuche tatkräftig zu unterstützen. Kontakte und Ratschläge des "Career Service" der Universität seien aber ausgeblieben, so die Klägerin.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Felix Grigat, M.A. (Gri.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth, M.A. (Wi.)

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