Newsletter 10/2009

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


Korrekturen an der Bologna-Reform in Aussicht gestellt

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 15. Oktober 2009 in Waren an der Müritz eine Reform des Bologna-Prozesses erörtert. 

So sollen die Hochschulen und Akkreditierungsagenturen künftig bei der Neuzulassung und Überarbeitung von Bachelor- und Master-Studiengängen stärker darauf achten, "ob die den Studierenden zu vermittelnden Kompetenzen sinnvoll definiert sind, der Studiengang für die Studierenden in zeitlicher Hinsicht studierbar ist, der Prüfungsumfang angemessen ist und die Ziele des Studiengangs tatsächlich erreicht werden". Die Möglichkeit, ein Bachelor-Studium auf bis zu acht Semester anzulegen, sollen die Hochschulen stärker nutzen. Um den Wechsel im In- wie ins Ausland zu erleichtern, sollen in den Studiengangskonzepten Mobilitätsfenster vorgesehen sowie Austauschprogramme mit Partnerhochschulen vorangetrieben werden. Die Hochschulen müssten die gegenseitige Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen verbessern, indem sie statt der Gleichartigkeit die Gleichwertigkeit der Leistungen in den Mittelpunkt rückten.

Die Akzeptanz für den berufsqualifizierenden Bachelor-Abschluss will die KMK steigern. Sie empfiehlt den Hochschulen daher nachdrücklich, Studieninhalte und zu erwerbende Kompetenzen mit möglichen zukünftigen Arbeitgebern zu diskutieren und ehemalige Absolventen in die Entwicklung von Studiengängen einzubinden.
http://www.kmk.org/

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Kempen: "Jetzt massiv gegensteuern"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat seine im September des letzten Jahres vorgelegten Reformvorschläge zur Bologna-Reform erweitert. "Statt betulicher Nachbesserungsrhetorik ist jetzt beherztes Zupacken und entschlossenes Handeln notwendig", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, vor dem Treffen der Kultusministerkonferenz am 15. Oktober 2009.

Nach Auffassung des DHV sollen mehr Studienfreiräume durch weniger Prüfungen, großzügigere Module, Beschränkung der Curricula und eine Ausweitung der Wahlpflichtfächer entstehen. Da künftigen Führungspersönlichkeiten ethische Grundlagen vermittelt werden müssten, sollten die Fächer Wissenschaftsgeschichte und Ethik an allen deutschen Universitäten Teil des Pflichtlehrangebots werden.

Zudem drängt der DHV auf eine Flexibilisierung der Studienzeiten. "Ausschließlich nach Fach- und Qualitätsgesichtspunkten ist zu entscheiden, ob ein Bachelor-Studium sechs, sieben oder acht Semester dauern soll", betonte Kempen.

Da eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung ausschließlich im Rahmen eines Master-Studiums gewährleistet werden könne, müsse statt eines Drittels künftig jeder Studierende mit einem Master abschließen können und dürfen. Dazu müsse die Bologna-Reform aber endlich ausfinanziert werden. Laut Berechnungen der Hochschulrektorenkonferenz fehlten den Hochschulen trotz der beiden Hochschulpakte jährlich weiterhin drei Milliarden Euro.

Zu mehr Mobilität können laut DHV studienverlängernde Mobilitätsfenster sowie Mobilitätsverbünde führen. Um das zu befördern, sollten Bund und Länder diejenigen Hochschulen prämieren, die Curricula aufeinander abstimmten oder gemeinsame Übergangs- und Schnittstellen bei gegenseitiger Anerkennung der erbrachten Studienleistungen vertraglich vereinbarten.
http://www.hochschulverband.de/cms1/690.html



Quelle: istockphoto.com

AG Med gegen Bachelor und Master in der Hochschulmedizin

(Böh.) Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat sich in einer Resolution für den Erhalt des guten Ausbildungsniveaus im medizinischen Studium ausgesprochen. Die von Teilen der Politik aktuell geforderte Einführung eines Bachelor-/Master-Studiums auch in der Medizin im Zuge des so genannten Bolonga-Prozesses sei nicht geeignet, dieses Ziel zu fördern. Die wesentlichen Elemente des 1999 beschlossenen so genannten Bologna-Prozesses seien europaweit vergleichbare Studienabschlüsse, die Einführung eines zweigestuften Ausbildungssystems (Bachelor/Master) sowie eine erhöhte Mobilität der Studierenden. Besonders hervorgehoben worden sei das Ziel, die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren. Die Abbruchquoten (im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften lägen diese regelmäßig über 40 Prozent) würden laut einer aktuellen HIS-Studie aus dem Jahre 2008 im Medizinstudium lediglich fünf Prozent betragen und könnten somit kaum noch weiter abgesenkt werden. Dieser Wert belege eindeutig die Attraktivität und Qualität der derzeitigen Organisation des Medizinstudiums. Eines der zentralen Ziele der Bolonga-Reform ist damit bereits erfüllt. 

Der AG Med gehören neben dem Deutschen Hochschulverband die Bundesärztekammer, der Marburger Bund, der Medizinische Fakultätentag, die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, die Bundesvereinigung der Landeskonferenzen ärztlicher und zahnärztlicher Leiter von Kliniken, Instituten und Abteilungen der Universitäten und Hochschulen Deutschlands sowie die Deutsche Gesellschaft für Medizinrecht an.
http://www.hochschulverband.de/cms1/690.html

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Quelle: istockphoto.com

Universität Oldenburg will Bachelor of Medicine

Die Vereinigung "Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest" plant die Neueinführung eines konsekutiven Studiengangs Humanmedizin und den Aufbau einer medizinischen Fakultät an der Universität Oldenburg  sowie eines Universitätsklinikums Oldenburg. Vorgesehen ist die Einrichtung einer "European Medical School", die gemeinsam von den Universitäten Oldenburg und Groningen getragen werden soll. Das Land Niedersachsen unterstützt die Pläne und hat die Finanzierung ab dem Wintersemester 2011/2012 bereits zugesagt. Auf Kritik sind die Pläne innerhalb der Ärzteschaft gestoßen. "Für einen Arzt mit Bachelor gibt es weder Bedarf noch Berufsbild", erklärte Josef Pfeilschifter, Präsidiumsmitglied des Medizinischen Fakultätentages und des Deutschen Hochschulverbandes, gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Durch die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge drohten die ohnehin knappen Studienplätze in Medizin von Leuten besetzt zu werden, die den Arztberuf nicht ergreifen wollten. Da in Oldenburg drei Krankenhäuser als Ausbildungsstätte zusammengeschlossen würden, bestünden Zweifel an der wissenschaftlichen Qualität. "Wo bleiben da die Grundlagenforschung und die Freiheit der Lehre?", so Pfeilschifter.

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Propädeutika vor dem Bachelor-Studium?

In bestimmten Fremdsprachen oder in Mathematik und Naturwissenschaften soll es an den Hochschulen künftig Propädeutika vor dem Studium geben. Diese Idee hat der baden-württembergische Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg gegenüber dem "Tagesspiegel" ventiliert.  Die Propädeutika sollten durchaus mehr Zeit als die bekannten, nur wenige Wochen dauernden Brückenkurse in Anspruch nehmen können, so dass sich die Regelstudienzeit auf bis zu sechs Jahre verlängern könne. Sollte Baden-Württemberg für seine Pläne keine Unterstützung in der Kultusministerkonferenz finden, erwägt Frankenberg für Baden-Württemberg gegebenenfalls auch einen Alleingang.

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Kritik an mangelnden Forschungsinvestitionen der EU-Staaten

Die EU-Staaten investieren nach Ansicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu wenig in die Forschung. Gegenüber den USA und Japan blieben die EU-Mitgliedstaaten zurück, hieß es in einem am 21. September 2009 veröffentlichten Wirtschaftsbericht der OECD. Das Ziel, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2010 auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung anzuheben, werde von der EU nicht erreicht und wahrscheinlich auch in den Folgejahren verfehlt.

Die OECD rät vor allem dazu, die Rahmenbedingungen für Wissenschaftler innerhalb der EU zu vereinheitlichen. Dazu könne ein europaweit einheitliches Patentsystem ebenso beitragen wie ein gemeinsamer Arbeitsmarkt für Forscher. Unterschiedliche Renten- und Sozialsysteme würden noch immer den Wechsel von Forschern zwischen EU-Ländern behindern.

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Sechs Universitäten für exzellente Lehre ausgezeichnet

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Kultusministerkonferenz haben am 19. Oktober 2009 sechs Universitäten und vier Fachhochschulen für ihre exzellente Lehre ausgezeichnet. Die Universitäten Aachen, Bielefeld, Freiburg, Kaiserslautern, Potsdam und die TU München sowie die Fachhochschulen Bremerhaven, Hamburg, Köln und Potsdam teilen sich die Fördersumme von zehn Millionen Euro. Es hatten sich 108 Hochschulen am Wettbewerb für exzellente Lehre beteiligt, 13 Universitäten und elf Fachhochschulen waren zur Teilnahme an der Endrunde eingeladen.
http://www.stifterverband.org/index.php

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Quelle: istockphoto.com

Unterstützung für Open-Access-Publikationen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) baut ihre Unterstützung des Open-Access-Publizierens aus. Universitäten können künftig bei der DFG Mittel beantragen, um Publikationen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Open-Access-Zeitschriften zu finanzieren. Damit erweitert die DFG ihre vielfältigen Förderaktivitäten, mit denen der entgeltfreie Zugang zu Forschungsergebnissen über das Internet erleichtert werden soll. Das neue Förderangebot soll nach den Vorstellungen der DFG auch für Verlage ein Anreiz sein, verstärkt Open-Access-Zeitschriften anzubieten beziehungsweise bisher im Subskriptionsmodell vertriebene Zeitschriften auf Open-Access-Format umzustellen.
www.dfg.de

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ETH-Vizepräsident tritt wegen Fälschungsskandal zurück

Im Zusammenhang mit drei gefälschten Forschungsarbeiten hat Professor Peter Chen sein Amt als Vizepräsident der ETH Zürich für Forschung und Wissenschaftsbeziehungen niedergelegt, der Eliteuniversität wird er jedoch weiterhin als Lehrstuhlinhaber für Physikalisch-Organische Chemie erhalten bleiben.

Bei den drei  Arbeiten handelt es sich um eine Doktorarbeit und zwei im Jahr 2000 publizierte Studien, die von Angehörigen einer Arbeitsgruppe um Professor Chen stammen. Eine Kommission, die auf Betreiben von Chen im Januar dieses Jahres eingesetzt worden war, kam zu dem Schluss, die den Arbeiten zugrundeliegenden Daten müssten manipuliert worden sein. Der Betrug war aufgefallen, nachdem andere auf dem Gebiet tätige Forscher zu signifikant anderen Ergebnissen gelangt waren. Chen trat zurück, um weiteren Schaden von der ETH Zürich abzuwenden. Wer die Daten gefälscht hat, ist offiziell unklar.

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Universität Göttingen: Rügen und Gremienausschluss wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens

In der Affäre um wissenschaftliches Fehlverhalten an einem Sonderforschungsbereich der Universität Göttingen hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Konsequenzen gezogen. Zwei Wissenschaftler werden für die Dauer von drei Jahren von einer Tätigkeit in den Gremien der DFG ausgeschlossen. Gegen drei Wissenschaftler  werden "schriftliche Rügen" ausgesprochen. Bei einer weiteren Wissenschaftlerin und sieben weiteren Wissenschaftlern wird ein wissenschaftliches Fehlverhalten festgestellt, jedoch keine zusätzliche Maßnahme ergriffen.

In einem abgetrennten Verfahren überprüft die DFG noch bis Ende November, wie viele Fördergelder die Universität Göttingen zurückzahlen muss. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Göttingen gegen Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs wegen des Verdachts auf versuchten Betrug und Untreue.
www.dfg.de

 

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Quelle: istockphoto.com

Universitätsabsolventen mit besseren Abschlussnoten als Fachhochschulabsolventen

Die Abschluss-Noten an Fachhochschulen fallen im Schnitt deutlich schlechter aus als an Universitäten. Von 82.800 Absolventen mit einem  Fachhochschulabschluss schloss fast jeder Dritte (32,5 Prozent) im Prüfungsjahr 2008 mit der Gesamtnote "befriedigend" oder schlechter ab. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 19. Oktober 2009 mitteilte, lag die Quote bei den klassischen Universitätsabschlüssen mit 20,7 Prozent deutlich niedriger. Bei den Lehramtsabschlüssen erhielten 21,4 Prozent der Studenten die Gesamtnote "befriedigend oder schlechter".

Auch bei den Bachelor-Abschlüssen wiesen die Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen die besseren Abschlussnoten vor. Der Anteil mit der Bewertung "befriedigend oder schlechter" betrug an Fachhochschulen 19,8 Prozent, an den Universitäten nur 17,7 Prozent.
http://www.destatis.de

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Neuer Rekord bei Studienanfängern

An deutschen Hochschulen haben im Wintersemester 2008/2009 insgesamt 455.300 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes waren dies 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den 249.100 Studienanfängerinnen und -anfängern an Universitäten immatrikulierten sich 65 Prozent in einen Bachelorstudiengang. Von 156.000 Studienanfängerinnen und -anfängern, die einen Abschluss an Fachhochschulen anstreben, schrieben sich 83 Prozent in einen Bachelorstudiengang ein.
www.destatis.de

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Karriere


Rückkehroption Deutschland

Deutschland wird für die Karriereplanung junger Forscher in den USA immer attraktiver. Das berichteten Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Deutsche Forschungsgemeinschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung im Anschluss an die neunte GAIN-Tagung für deutsche Nachwuchswissenschaftler in Nordamerika. Rund 260 Teilnehmer hatten sich vom 18. bis 20. September 2009 in San Francisco von führenden deutschen Hochschul- und Wissenschaftsvertretern über die Rückkehrmöglichkeiten nach Deutschland informieren lassen.

Das Interesse an einer Rückkehr nach Deutschland wachse, weil amerikanische Hochschulen angesichts der Finanzkrise mit Stellenbesetzungsstopps reagierten. Auch die sozialen Sicherungssysteme Europas sorgten bei den Nachwuchswissenschaftlern für mehr Vertrauen als die unsicheren sozialen Absicherungsmöglichkeiten in Nordamerika. Positive Wirkung entfalte zudem die Selbstverpflichtung der deutschen Politik, durch den Hochschulpakt, die Fortsetzung der Exzellenzinitiative sowie den Pakt für Forschung und Innovation in den nächsten Jahren für Wissenschaft und Hochschulen 18 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen und dadurch mehr neue Stellen zu schaffen.

Zu den Vorzügen amerikanischer Hochschulen gehöre dagegen die Möglichkeit des "tenure track", der in Deutschland nur langsam Fuß zu fassen beginne. Gleichwohl sei in jüngster Zeit in den USA die Zahl von Stellen, die die Aufstiegsperspektive von der zeitlich befristeten Anstellung als Assistant Professor zur Festanstellung als Full Professor an derselben Institution beinhalteten, stark zurückgegangen. Immer größere Teile der Lehre würden in den USA inzwischen über relativ schlecht bezahlte befristete Stellen abgewickelt.
http://www.gain-network.org/?p=49827

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Knappes Votum für Quote

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt,  ob sie den Schritt der Universität Hohenheim, mit einer Quotenregelung für Wissenschaftlerinnen den Anteil der Professorinnen deutlich zu steigern, für richtig hielten. 732  folgten dem Aufruf abzustimmen. 50,8 Prozent antworteten mit Ja, 49,2 Prozent mit Nein.

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Propädeutika vor dem Bachelor-Studium?

Der baden-württembergische Wissenschaftsminister Professor Peter Frankenberg wirbt für die Einführung von Propädeutika vor dem Studium (vgl. Hochschulpolitik). Stimmen Sie diesem Vorschlag zu?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Anhörung zum Google Book Settlement am 9. November 2009

Die amerikanische Buchbranche und der Internetkonzern Google bekommen bis zum 9. November 2009 Zeit, um ihre heftig umstrittene Vereinbarung zur Digitalisierung von Büchern zu überarbeiten. Das entschied das zuständige New Yorker Gericht am 7. Oktober 2009. Dabei sollen insbesondere auch die Vorbehalte des US-Justizministeriums berücksichtigt werden, das Ende September Urheberrechts- und Wettbewerbsbedenken angemeldet hatte.

Eine aktualisierte Kurzinformation des Deutschen Hochschulverbandes für betroffene Autoren gibt es unter:
www.hochschulverband.de/cms1/infocenter.html

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Sachsen-Anhalt führt Universitätsdozenten ein

Das sachsen-anhaltinische Kabinett hat am 29. September 2009 den Entwurf zur Änderung des Hochschulgesetzes verabschiedet. Die Hochschulen erhalten demnach mehr Autonomie und können weitgehend selbst über die Berufung von Professoren entscheiden. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Zeitprofessoren werden erweitert. Künftig können Aufgaben in Forschung oder Lehre für fünf Jahre  zum Schwerpunkt einer Professur erklärt werden. Ebenso werden "Lehrprofessuren" in Form der neuen Personalkategorie des Universitätsdozenten eingeführt.

Weitere Neuregelungen betreffen die gemeinsame Personalverwaltung in den Medizinischen Fakultäten bzw. Universitätsklinika, die Anpassung der Regelstudienzeiten an die neue Studiengangsstruktur, Systemakkreditierungen mehrerer verwandter Studiengänge und die Aufnahme von Frühstudierenden an den Hochschulen.

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Hessischer Verwaltungsgerichtshof: Beamtenrechtliche Altersgrenzenregelungen in Hessen sind nicht rechtswidrig

(Hell.) Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat am 29. September 2009 in einem Eilverfahren entschieden, dass die beamtenrechtlichen Regelungen in Hessen zur Altersgrenze für den Eintritt in den Ruhestand mit europäischem Gemeinschaftsrecht vereinbar seien. Damit hat das Gericht einen gegenteiligen Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main vom 6. August 2009 aufgehoben (siehe Newsletter 9/2009). Zwei Oberstaatsanwälte hatten kurz vor ihrer Pensionierung Anträge auf Verlängerung der Dienstzeit über das 65. Lebensjahr hinaus gestellt. Diese wurden abgelehnt bzw. nicht beschieden. Im Gegensatz zum Verwaltungsgericht Frankfurt am Main vertritt der Verwaltungsgerichtshof die Auffassung, dass die allgemeine Altersgrenze für Beamte dem gesellschaftlichen Konsens Rechnung trage, wonach ab einem bestimmten Zeitpunkt die älteren Beschäftigten zurücktreten müssten, um für jüngere Kollegen und nachfolgende Berufsanfänger Arbeitsplätze frei zu machen. Hinzu trete, dass mit fortschreitendem Alter die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erfahrungsgemäß nachlasse und deshalb zu befürchten sei, dass die konkreten Aufgaben nicht mehr optimal wahrgenommen werden könnten. In einer generalisierenden Betrachtungsweise, bei der dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zustehe, dürfe ein für alle geltendes Ruhestandsalter festgelegt werden, ohne in jedem Einzelfall prüfen zu müssen, ob der betreffende Beamte seinen Pflichten tatsächlich noch nachkommen könne. Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes ist unanfechtbar.  

 

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Häusliches Arbeitszimmer

(Uf.) Der Bundesfinanzhof genehmigte in einem Beschluss vom 25.8.2009 (Az.: VI B 69/09) die vorläufige Eintragung des erhöhten Steuerfreibetrages eines Lehrerehepaares für die Kosten des häuslichen Arbeitszimmers, bis das Bundesverfassungsgericht über die Verfassungsmäßigkeit der gesetzlichen Regelung des häuslichen Arbeitszimmers ab 2007 entschieden habe. Dies bedeutet aber, dass jeder Steuerzahler, der - wie im vorliegenden Fall das Lehrerehepaar - ein häusliches Arbeitszimmer hat, entgegen der gesetzlichen Regelung entweder einen Steuerfreibetrag eintragen lassen kann oder die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer als Werbungskosten geltend machen sollte. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass es sich hier tatsächlich nur um eine Eintragung auf der Lohnsteuerkarte unter Vorbehalt der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts handelt. Zur Frage der Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung selbst hat sich der Bundesfinanzhof nicht geäußert. Diese Fragestellung bleibt dem Hauptsacheverfahren vorbehalten. Das Bundesfinanzministerium hat aber aktuell - mit Schreiben vom 6. Oktober 2009 - darauf hingewiesen, dass Anträgen auf Aussetzung der Vollziehung ab 2007 stattzugeben ist, wenn die betriebliche und berufliche Nutzung des Arbeitszimmers mehr als 50 Prozent der gesamten Tätigkeit ausmacht oder wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Gemäß der bis zum 31. Dezember 2006 geltenden Regelung können demnach bis höchstens 1.250,- Euro im Jahr für das häusliche Arbeitszimmer steuerlich geltend gemacht werden.

 

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Quelle: istockphoto.com

Rentenversicherungspflicht nebenberuflicher Dozenten

(Uf.) Die aktuelle Verfassungsbeschwerde gegen die Rentenversicherungspflicht eines selbstständigen Lehrers auf Grund einer geltend gemachten Verletzung des allgemeinen Gleichheitsgrundsatzes ist vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen worden (Az.: 1 BvR 2405/06). Das Bundesverfassungsgericht berief sich zur Begründung auf eine ältere Entscheidung vom 26. Juni  2007 (Az.: 1 BvR 2204/00), in der es die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz bejaht hatte.

Der Deutsche Hochschulverband unterstützt in einem Musterprozess ein Berufungsverfahren vor dem Bayerischen Landessozialgericht (Az.: L 6 R 220/09), bei dem es um die Sozialversicherungspflicht/Rentenversicherungspflicht für Beiträge aus der Tätigkeit als nebenberuflich tätiger selbstständiger Dozent an einer Universität zusätzlich zu einer hauptberuflichen Tätigkeit als Hochschullehrer geht. Damit soll erreicht werden, dass der Begriff "selbstständiger Lehrer" weiter als bisher ausgelegt wird, und es somit gegebenenfalls doch noch eine Möglichkeit gibt, einen Beamten von der Sozialversicherungspflicht für eine Nebentätigkeit als Lehrender zu befreien, da es dieser wegen seiner beamtenrechtlichen Absicherung nicht bedarf.

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Quelle: istockphoto.com

Rentenbesteuerung

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat mit seinem erst im September 2009 veröffentlichten Urteil vom 26. November 2008 (Az.: X R 15/07) klargestellt, dass mit der Umstellung der Besteuerung der Alterseinkünfte auf die sogenannte nachgelagerte Besteuerung die Grenzen des weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers nicht überschritten seien. Der Besteuerung der Renteneinkünfte eines vormals Selbstständigen im Rahmen der Übergangsregelungen des Alterseinkünftegesetzes stünden keine verfassungsrechtlichen Bedenken entgegen, soweit nicht gegen das Verbot der Doppelbesteuerung verstoßen werde.

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Quelle: istockphoto.com

Entfernungspauschale

(Uf.) Das Gesetz zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale gilt nun rückwirkend ab 1. Januar 2007. Dazu hat das Bundesfinanzministerium ein Erläuterungsschreiben herausgegeben. Hier werden Klarstellungen zum Höchstbetrag von 4.500,- Euro im Kalenderjahr und der Entfernungspauschale mit 0,30,- Euro für jeden vollen Entfernungskilometer zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte getroffen, wobei auch die An- und Abfahrt zu und von Flughäfen dazuzählen. Es gilt die kürzeste Straßenverbindung als maßgebliche Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte, wenn nicht eine andere offensichtlich verkehrsgünstiger ist und vom Arbeitnehmer regelmäßig benutzt wird.   
http://bundesfinanzministerium.de/

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Quelle: istockphoto.com

Elternzeit

(Uf.) Die europäischen Sozialpartner haben im Rahmen des sogenannten "Sozialen Dialogs" über die Verlängerung der Elternzeit verhandelt. In diesem Verfahren haben europäische Dachverbände die Möglichkeit, bei bestimmten Fragen eine Gesetzesinitiative aufzugreifen und einen Vorschlag auszuhandeln, der dann aber noch vom Europäischen Rat und dem EU-Parlament bestätigt werden muss. Die ersten Verhandlungsergebnisse sehen vor, dass die Elternzeit von drei auf vier Monate erhöht werden und maximal drei bis vier Monate auf den anderen Elternteil übertragen werden kann, um so einen Anreiz für eine Inanspruchnahme von Elternzeit durch beide Eltern zu setzen. Es sollen jedoch keine europaweit gültigen Vorschriften für die Bezahlung der Elternzeit vorgesehen werden. Eine entsprechende Richtlinie soll nach Plänen der EU-Kommission noch 2009 verabschiedet werden und gegebenenfalls 2011 in Kraft treten.

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Personalia


Quelle: TU Dresden

Neue Ministerin in Sachsen

Frau Professor Sabine Irene Freifrau von Schorlemer ist am 30. September 2009 zur Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen vereidigt worden. Die  parteilose Lehrstuhlinhaberin für Völkerrecht und internationale Beziehungen an der Technischen Universität Dresden folgt im Zuge der Bildung einer schwarz-gelben Koalition auf Eva-Maria Stange (SPD).

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Quelle: Leopoldina

Neuer Leopoldina-Präsident

Professor Jörg Hacker wird neuer Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle. Der bisherige Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin wird zum 1. März 2010 hauptberuflich die Leitung der Nationalakademie übernehmen, die nach dem Willen von Bund und Ländern künftig einen großen Teil der wissenschaftlichen Politikberatung leisten oder koordinieren soll. Der Mikrobiologe wird Professor Volker ter Meulen ablösen, der die Akademie seit 2003 leitet.

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Quelle: TU9/U. Dahl

Neuer TU9-Präsident

Auf der TU9-Mitgliederversammlung in Karlsruhe ist Professor Ernst Schmachtenberg einstimmig zum neuen Präsidenten des Verbandes der neun führenden Technischen Universitäten in Deutschland gewählt worden. Der Rektor der RWTH Aachen tritt zum 1. Januar 2010 die Nachfolge von Professor Horst Hippler, dem Präsidenten des Karlsruher Institutes für Technologie, an, der nach vierjähriger Amtszeit satzungsgemäß für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Professor  Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, wurde  in seinem Amt als TU9-Vizepräsident bestätigt.

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Humboldt-Professuren

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die letzten beiden Alexander von Humboldt-Professoren des Jahres 2009 ausgewählt. Der Anthropologe Professor Thomas Blom Hansen von der Universität Amsterdam und der Neurobiologe Professor Joachim Herz, zurzeit an der University of Texas in Dallas, erhalten den mit bis zu fünf Millionen Euro dotierten internationalen Preis für Forschung in Deutschland, der aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird.

Die beiden ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten. Professor Hansen soll künftig an der Universität Göttingen, Professor Herz an der Universität Hamburg forschen.
www.humboldt-foundation.de/web/1070566.html

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Quelle: idw-online.de

Hans-Olaf-Henkel Preis-2009

Der "Hans-Olaf-Henkel-Preis - Preis für Wissenschaftspolitik" geht in diesem Jahr an Professor Wolfgang Frühwald. Der ehemalige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung wird für seine Verdienste um das Zusammenwachsen der deutschen Wissenschaft nach der Wiedervereinigung und für sein Wirken als Botschafter eines weltoffenen und attraktiven Wissenschaftsstandorts Deutschland geehrt. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November 2009 in Rostock verliehen.

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Nobelpreise 2009

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger 2009 bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2009 in Stockholm geehrt werden. Der diesjährige Nobelpreis für Physiologie und Medizin geht an drei US-Forscher, die  entscheidend zum Verständnis der Zellteilung beigetragen haben. Das Preisgeld von knapp einer Million Euro teilen sich Frau Professor Elizabeth Blackburn, Frau Professor Carol Greider und Professor Jack Szostak. Der Nobelpreis für Physik geht ebenfalls an drei Forscher aus den USA, die mit ihrer Arbeit an Glasfasern und optischen Sensoren die Grundlage für das heutige Internet und die digitale Fotografie gelegt haben. Der britisch-amerikanische Forscher Professor Charles Kao, sein kanadisch-amerikanischer Kollege Professor Willard Boyle und Professor George Smith aus den USA hätten mit ihren Entdeckungen sowohl Erfindungen für den Alltag als auch neue Werkzeuge für die Wissenschaft ermöglicht. Der britische Biochemiker Professor Venkatraman Ramakrishnan, der US-Amerikaner Professor Thomas Steitz und die Israelin Frau Professor Ada Yonath erhalten schließlich den Chemie-Nobelpreis 2009 für ihre Arbeiten zur Aufklärung der atomaren Struktur von Ribosomen. Der Nobelpreis für Wirtschaft ist erstmals einer Frau zugesprochen worden. Frau Professor Elinor Ostrom hat sich insbesondere mit dem Mangement von natürlichen Ressourcen befasst und teilt sich die Auszeichnung mit ihrem US-Kollegen Professor Oliver Williamson, der mit seinen Forschungen zum besseren Verständnis von Großunternehmen beigetragen hat.

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Quelle: caltech.edu

Bernstein-Preis 2009

Jan Gläscher vom California Institute of Technology ist am 30. September 2009 in Frankfurt mit dem diesjährigen Bernstein-Preis ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird seine Forschung für ein besseres Verständnis der Entscheidungsfindung. Mit dem Preisgeld von 1,25 Millionen Euro wird Gläscher nach Deutschland zurückkehren und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine selbstständige Arbeitsgruppe aufbauen.

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DHV-Ticker

Mitgliedsbeiträge

(Wi.) Aufgrund der tariflich vereinbarten Regelung der Anpassung Ost an 100 Prozent West werden die DHV-Mitgliedsbeiträge Ost und West bei den Hochschullehrern im aktiven Dienst vereinheitlicht. Darüber hinaus erhöhen sich nach Maßgabe der Entscheidung des 59. DHV-Tages 2009 in Düsseldorf die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2010 um 1,9 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2010 zwischen 167,- Euro und 24,- Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter

http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html

abrufen.

Jedes Mitglied wird gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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AirPlus Kreditkarte

(Uf.) Seit 1999 ist es für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes möglich, für eine reduzierte Jahresgebühr von 15,30 Euro eine Visa- und Mastercard als AirPlus Corporate Card zu beziehen. AirPlus hat sich nun entschieden, auf die  umweltfreundliche Online-Rechnung umzustellen. Als Mitglied werden Sie automatisch per E-Mail informiert, sobald eine neue Abrechnung bereitsteht. Ihre Kartenabrechnung können Sie dann jederzeit weltweit abrufen und Belastungen einsehen, die noch nicht abgerechnet wurden. Sie können sich bereits jetzt unter www.airplus.com/online-rechnung anmelden. Ab November erhalten Sie ein entsprechendes Schreiben von AirPlus. Es besteht für einen Jahresbetrag von 10 Euro allerdings weiterhin die Möglichkeit, die Kreditkartenabrechnung in Papierform zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Corporate Card Service Hotline unter der Telefonnummer: 01805-033144.

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DHV und Unimall

(Uf.) Um Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) beim Kauf von Soft- und Hardware für den beruflichen oder privaten Gebrauch Sonderkonditionen zu bieten, kooperiert der Deutsche Hochschulverband mit Unimall, Europas größtem Online-Store für den Bildungsbereich. Ab 1. November 2009 startet der DHV-Unimall Store. DHV-Mitglieder haben die Möglichkeit, exklusiv Produkte verschiedener Hersteller aus dem Software- und Hardwarebereich (z. B. Microsoft Office, Upgrades für das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7, usw.) zu bestellen.

Unter www.unimall.de/dhv können DHV-Mitglieder die Konditionen einsehen und bequem die Bestellung aufgeben. Für Fragen steht das Serviceteam von Unimall unter dhv@unimall.de oder 0800- 86 46 255 zur Verfügung.

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DHV-Seminare


 

 

Ausgewählte DHV-Seminare November 2009

 

Leitung und Organisation
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 5. November 2009, 10:00-18:00 Uhr Leitungsaufgaben für Professoren stehen im Mittelpunkt des DHV-Seminars "Leitung und Organisation", das am Donnerstag, den 5. November 2009 im Bonner Wissenschaftszentrum angeboten wird. Das Seminar bietet einen kompakten Überblick über die Aufgabenverteilung an einer Hochschule, die Rechte und Pflichte der Funktionsträger, die Budgetverantwortung und schließlich zu Fragen der Mitarbeiterführung.
http://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

 
Gleich zwei Seminare werden im November zum Themenkomplex Berufungsverhandlungen angeboten:

"Die W-Besoldung"
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 9. November 2009, 10:30-17:00 Uhr http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html) sowie

"Berufungsverhandlungen effektiv führen"
Berlin, Freitag, 20. November 2009, 10:00-18:00 Uhr http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html)

 
Die Professur - Rechte und Pflichten
Universität Mannheim, Dienstag, 24. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
Das DHV-Seminar "Die Professur - Rechte und Pflichten" vermittelt einen umfassenden Überblick über das spezifische Professorendienstrecht sowie die Rechte und Pflichten des Hochschullehrers in seiner Hochschule. Dabei werden die Dienstaufgaben Forschung und Lehre sowie weitere Aufgaben, aber auch Abwehrrechte im Amt profunde analysiert. Das Seminar dient insofern auch als Orientierung über die Rechte und Pflichten als Hochschullehrer - auch über die "ersten 100 Tage" im Amt hinaus.
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html


Weitere Termine:

Lehren und Prüfen
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 3. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/622.html

 

Bewerbung und Berufung - für Natur- und Technikwissenschaftler
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 5./6. November 2009
http://www.hochschulverband.de/cms1/618.html

 
Karriere und Berufung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Dienstag, 17. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/602.html

 
Zeit- und Selbstmanagement
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag, 19. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

 
Professorenrecht und Management an Kunst- und Musikhochschulen
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Donnerstag, 26. November 2009, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/625.html


Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Termine bis Ende 2010 kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Vorschau F&L


Akkreditierung

Walter Krämer
But we are Oxford!
Wider den Akkreditierungswahn

Fragen an den Vorsitzenden des Akkreditierungsrates

"Schluss mit dem Zirkus"
Warum der Deutsche Hochschulverband das Akkreditierungssystem umgestalten will
Interview mit dem Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen

u.a.

Weitere Beiträge

Hans-Joachim Gehrke
Als müsste das Rad neu erfunden werden
Zur Zielbestimmung universitärer Lehre

Andreas Guder
Hat der Westen gewonnen?
Chinesisch als Fremdsprache im deutschen Bildungssystem

Joachim Kahlert
Leitbildorientierte Lehrerbildung
Eine Perspektive für den Umgang mit der Fächervielfalt

u.a.

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Zu guter Letzt...


Quelle: istockphoto.com

Nomen est Omen

Grundschullehrer nehmen ihre Schülerinnen und Schüler insbesondere über die Namen positiv oder negativ wahr. Das geht aus einer Studie von Erziehungswissenschaftlern der Universität Oldenburg hervor. Als eher freundlich, leistungsstark und verhaltensunauffällig gelten Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Sophie, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob. Dagegen werden Namen wie Chantal, Mandy, Angelina, Justin oder Maurice eher mit Leistungsschwäche assoziiert. Besonders der Name Kevin wird mit "Verhaltensauffälligkeit" belegt:  "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose" - dieser Kommentar einer Lehrerin wird in der Studie zitiert.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth, M.A. (Wi.)

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