Newsletter 11/2009

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Gute Noten für Rektoren, Präsidenten und Minister?

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Fähigkeiten und Kompetenzen des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule sowie ihres jeweiligen Landesministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu bewerten. Wie ist es um Medien-, Führungskompetenz oder auch soziale Kompetenz der Entscheidungsträger bestellt? Verfügen sie über Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen und Kenntnis des Universitätsbetriebs? Zeichnen sie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Fairness, Offenheit und Mut zu Entscheidungen aus? Unterhalten Rektor bzw. Präsident gute Kontakte zu Politik und Wirtschaft? Und machen die Minister eine gute Politik für die Universitäten? Setzen sie sich für eine angemessene Vergütung ein? Was ist von ihrer Bologna- und Akkreditierungspolitik zu halten?

Bis zum 20. Dezember 2009 haben die Verbandsmitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den beiden Rankings zu beteiligen, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt wurden.

Die Auszeichnung "Minister des Jahres" und der Preis "Rektor/Präsident des Jahres" werden im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 22. März 2010 in Hamburg verliehen. Am 30. März 2009 wurden in Düsseldorf der sachsen-anhaltinische Kultusminister Professor Jan-Hendrik Olbertz sowie der Rektor der RUB Bochum, Professor Elmar Weiler, geehrt. Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Privatvorsorge AG ist der Preis "Rektor des Jahres" mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das der Preisträger zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden soll.

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12 Milliarden Euro mehr für Bildung und Forschung

Der unter der Überschrift "Wachstum, Bildung, Zusammenhalt" firmierende Koalitionsvertrag von CDU und FDP sieht bis zum Jahr 2013 12 Milliarden Euro Mehrausgaben für Bildung und Forschung vor. Bis 2015 ist vorgesehen, bei den Ausgaben in diesen Bereichen einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt von zehn Prozent zu erreichen. Die Studierendenquote soll steigen. Den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation sowie die Exzellenzinitiative will Schwarz-Gelb fortsetzen. Ein Bologna-Qualitäts- und Mobilitätspaket soll die notwendigen Korrekturen am Bologna-Prozess sichern. Das Hochschulrahmengesetz soll außer Kraft gesetzt werden und besonders begabte Studierende unabhängig vom Elterneinkommen mit einem Stipendium von 300 Euro monatlich gefördert werden. Die Vorlage eines Wirtschaftsfreiheitsgesetzes wird angekündigt. Außertarifliche Vergütungselemente und die Tarifhoheit für Forschungsorganisationen will die künftige Bundesregierung prüfen.

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Quelle: istockphoto.com

Bildungsausgaben schöngerechnet?

Die Finanzminister der Länder sehen das auf dem Bildungsgipfel in Dresden verabredete und in den Koalitionsvereinbarungen der schwarz-gelben Bundesregierung bekräftigte Finanzziel bereits als erfüllt an. Das geht laut Medienberichten aus einer Vorlage der Finanzministerkonferenz (FMK) hervor.

Im Oktober 2008 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart, bis 2015 die Ausgaben für Bildung und Forschung auf zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu steigern. Nach den Berechnungen der Finanzminister wird die verabredete Zehn-Prozent-Marke bis zum Jahre 2015 jeweils deutlich überschritten werden, ohne dass außergewöhnliche Etatsteigerungen nötig seien. Zur Begründung verweisen die Finanzminister auf den allgemeinen Rückgang des BIP im Zuge der Weltwirtschaftskrise sowie auf neue Kriterien bei der Berechnung der deutschen Bildungsausgaben. Zu den Bildungsausgaben sollen demnach auch die Pensionen von Lehrern und Professoren sowie das Kindergeld für Volljährige zählen.

Einer Neuberechnung der Ausgaben für Bildung und Forschung hat die Gemeinsame Wissenschaftsministerkonferenz am 2. November 2009 entschieden widersprochen. Das Zehn-Prozent-Ziel könne nicht durch eine Korrektur der Kriterien, sondern nur durch eine tatsächliche Steigerung der Mittel erreicht werden. Höhere Investitionen in Bildung und Forschung seien Bedingung für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt.

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Quelle: mwk.baden-wuerttemberg.de

Bessere Exzellenzkriterien

Der Wissenschaftsminister von Baden-Württemberg, Professor Peter Frankenberg, will die Exzellenzinitiative zur Spitzenförderung nach der nächsten Runde neu aufstellen. Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und dem "Deutschlandfunk" regte er an, die Verteilung der Gelder stärker von der erbrachten Forschungsleistung abhängig zu machen. Bisher werden Universitäten prämiert, die ein gutes Zukunftskonzept vorweisen. Frankenberg will, dass sich die Länder zu einer festgelegten Basisfinanzierung der Universitäten verpflichten. Forschungsstarke Fachbereiche oder Fakultäten sollten sich um zusätzliche Förderung bewerben können. Laut Frankenberg könnten auf diese Weise schon jetzt als exzellent nominierte Universitäten die Weiterfinanzierung ihrer forschungsstarken Felder sichern. Zugleich erhielten auch ostdeutsche Universitäten eine größere Chance, den Elite-Status zu erringen.

 

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Langsamer Zuwachs des Frauenanteils

In verantwortlichen Positionen des Wissenschaftssystems nimmt die Zahl der weiblichen Beschäftigten nur langsam zu. Das geht aus der "13. Fortschreibung des Datenmaterials (2007/2008) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ hervor, den die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 2. November 2009 in Bonn vorgestellt hat. Die GWK hält deshalb eine forschungs- und wissenschaftsorientierte Frauenförderung weiterhin für nötig.

Im Jahr 2007 lehrten und forschten bundesweit 6.173 Professorinnen. Das entspricht  einem Anteil von 16,2 Prozent. Bei den Hochschulleitungen war 2008 nahezu jede fünfte Führungskraft weiblich. Dagegen war jede zehnte Führungskraft in außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine Frau.

Bei den Qualifikationsstufen "Studienabschlüsse" und "Promotionen" zeigt sich für das Jahr 2007 ein relativ ausgeglichenes Geschlechterverhältnis: Der Anteil der Studienabsolventinnen (51,4 Prozent) überwog denjenigen der Absolventen leicht, und unter den promovierten Wissenschaftlern befanden sich 40 Prozent Frauen. Schlechter sieht es mit dem Geschlechterproporz dagegen bei den Habilitierten aus. Gerade einmal ein Viertel von ihnen (24,3 Prozent) waren weiblich.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-07-Chancengleichheit.pdf

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Plädoyer für den "Diplom-Ingenieur"

Die 16 Ingenieurkammern der Länder haben sich am 30. Oktober 2009 in Saarbrücken anlässlich der 45. Bundesingenieurkammer-Versammlung in einer Resolution für den Erhalt des "Diplom-Ingenieur" als Studienabschluss ausgesprochen. Die Bundesingenieurkammer fordert Hochschulen und Politik dazu auf,  den Bachelor- und Masterabsolventen der neuen gestuften und akkreditierten Ingenieurstudiengänge an Universitäten und Fachhochschulen auch wieder den akademischen Grad "Diplom-Ingenieur" zu verleihen. Eine Vergleichbarkeit  der verschiedenen Bachelor- und Masterstudienabschlüsse des Ingenieurwesens sei für Verbraucher und Studierende kaum noch gegeben. Demgegenüber sei, so die Ingenieurkammern, der deutsche Diplom-Ingenieur weltweit bekannt und ein anerkanntes Qualitätssiegel. Die  "Bologna-Erklärung" der EU-Mitgliedsstaaten enthalte auch keinen Zwang, das Diplom als Abschlussbezeichnung aufzugeben.

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Votum gegen Bachelor und Master in der Medizin

(Böh.) Der Fachbereichsrat Medizin der Universität Frankfurt hat sich auf seiner Oktobersitzung einstimmig gegen die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen in der Medizin und Zahnmedizin ausgesprochen. Hierbei schloss sich der Fachbereichsrat der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin "Qualität des Medizinstudiums erhalten - aber nicht durch Bachelor/Master" vom 8. Oktober 2009  (vgl. Newsletter 10/2009) an. Eingedenk der noch zu bewältigenden Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auch im Wissenschaftssystem gelte es, sich vorrangig auf die Lösung der dringenden Probleme zu konzentrieren. Die Implementierung von Bachelor- und Masterstrukturen in der Hochschulmedizin ergäbe weder gesundheits- und bildungspolitisch noch volkswirtschaftlich Sinn, betonte Professor Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin. Im Übrigen seien wesentliche vom sogenannten Bologna-Prozess angestrebten Ziele zumindest für den Bereich der Hochschulmedizin bereits erreicht. Schon jetzt lägen in der Medizin und Zahnmedizin die Abbrecherquoten auf extrem niedrigen Niveau, demgegenüber sei die Mobilitätsquote unter Studierenden der Medizin und Zahnmedizin am höchsten. Auch das Ziel, europäische Studienabschlüsse vergleichbar zu machen, werde für die Hochschulmedizin durch die europäische Richtlinie zur Anerkennung ausländischer Studienabschlüsse bereits vorbildlich geregelt. Weiterhin befähige ein dreijähriger "Bachelor of Medicine" weder zum Arztberuf noch zu wissenschaftlichen Tätigkeiten in der Forschung und verbessere auch die Arbeitsbedingungen in der kurativen Medizin nicht. Gerade dies sei jedoch erforderlich, um die Abwanderung von ausgebildeten Ärzten in nichtkurative Berufe oder in EU-Staaten mit attraktiveren Arbeitsbedingungen zu stoppen. Professor Pfeilschifter zog folgendes Resümee: "Bachelor und Master lösen keine Probleme, im Gegenteil: Sie schaffen neue."

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Bologna erhöht den Beratungsbedarf der Studierenden

Die Studierenden haben bei den Studentenwerken im Jahr 2008 deutlich mehr psychologische und Sozialberatung in Anspruch genommen. Das meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW), die Dachorganisation aller 58 Studentenwerke.

Mit fast 80.000 Beratungskontakten verzeichnen die psychologischen Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die häufigsten Themen waren Lern- und Arbeitsstörungen, Leistungsprobleme, Arbeitsorganisation und Zeitmanagement, Prüfungsangst, depressive Verstimmungen, Identitäts- und Selbstwertprobleme.

Die Nachfrage der Studierenden nach Sozialberatung ist 2008 noch stärker gestiegen. Knapp 72.000 Beratungskontakte in den Sozialberatungsstellen bedeuten gegenüber 2007 ein Plus von 27 Prozent. Im Mittelpunkt standen die Themen Studienfinanzierung, Schwangerschaft und Studieren mit Kind sowie die Beratung ausländischer Studierender.

"Die neuen Bachelor-Studiengänge erhöhen sicher den Zeit-, den Leistungs- und Finanzierungsdruck auf die Studierenden; viele können wegen der dichten Stundenpläne und der vielen Prüfungen keinem Nebenjob nachgehen, finanzielle Probleme sind die Folge und erhöhen den gefühlten Stress", kommentierte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde die Zahlen. "Bachelor-Studierende brauchen deutlich mehr studienbegleitende Beratung, und wir fordern die Länder auf, die Studentenwerke hier endlich besser zu unterstützen."
www.studentenwerke.de/presse/2009/031109a.pdf

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"Bildungsstreiks" in  Deutschland und Österreich

Am 17. November 2009 haben bundesweit Studierende gegen die Verschulung der neuen Bachelor-Studiengänge und die in einigen Bundesländern erhobenen Studiengebühren demonstriert. Der Aktionstag ist einer der Höhepunkte des "Bildungsstreiks 2009". Für den 30. November bis 6. Dezember 2009 ist eine Aktionswoche geplant. Am 10. Dezember sollen die Kultusminister nach Ende ihrer Konferenz drei Stunden "nachsitzen": Dann wollen die Streikenden die Zufahrtsstraßen zum Konferenzort in Bonn blockieren.

Auch in Wien und anderen österreichischen Universitätsstädten protestieren Studierende gegen schlechte Studienbedingungen und die Einführung  von Bachelor- und Master-Studiengängen. Sie kritisieren, dass Seminare und Vorlesungen hoffnungslos überlaufen seien und sich durch den Bologna-Prozess das Studium zu sehr auf die Berufsausbildung und nicht mehr auf die wissenschaftliche Lehre konzentriere. Die von der Regierung ventilierte Wiedereinführung von Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen lehnen sie ebenfalls ab. Rektoren hatten die Einführung von Auswahlverfahren gefordert, nachdem sich immer mehr deutsche "Numerus-clausus-Flüchtlinge" an den Hochschulen der Alpenrepublik immatrikuliert hatten.

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30 Prozent mehr für Bildung, aber keine Studiengebühren

Der Koalitionsvertrag von CDU, FDP und Grünen im Saarland setzt einen Schwerpunkt bei Bildung. Der Anteil der Bildungsausgaben soll auf 30 Prozent wachsen. Sparmaßnahmen werden ausgeschlossen. Zugleich sollen die Studiengebühren für das Erststudium abgeschafft werden.

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Hochschulverträge in Gefahr?

Nach unabgesprochenen Veränderungen des Senats an den neuen Hochschulverträgen verweigern die Berliner Hochschulen ihre Unterschrift. Wie die Rektoren und Präsidenten am 5. November 2009 mitteilten, wurden in den bereits paraphierten Verträgen vor die zugesicherten Summen für die Jahre 2010 bis 2013 die Worte "bis zur Höhe von" eingefügt. Statt konkreter Finanzzusagen würden nunmehr lediglich Maximalwerte ausgewiesen. Den Hochschulen würden damit spezifische Leistungen abgefordert, ohne dass sie im Gegenzug dafür finanzielle Planungssicherheit gewönnen.

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CHE-Ranking ohne die Universität Bonn

Die Universität Bonn will sich nicht mehr am Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) beteiligen. "Die Datenlage ist häufig sehr dünn", erklärte Andreas Archut, der Sprecher der Universität,  gegenüber dem "General-Anzeiger". "Die Kriterien bilden außerdem nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit ab." Große Hochschulen schnitten beim CHE-Ranking durchweg schlechter als kleine ab. Wichtige Daten flössen teilweise nicht in Rankings ein, andere würden nicht richtig zugeordnet. 

Mit der Universität Bonn ist erstmals eine Universität komplett aus dem CHE-Ranking ausgestiegen. Zuvor hatten die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Kiel, der Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Koblenz-Landau und die Universität Siegen mit mehreren Fachbereichen angekündigt, nicht mehr beim CHE-Ranking mitzumachen (vgl. Newsletter 8/2009).

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Ausländische Hochschulen bei deutschen Studierenden beliebt

Die Bereitschaft der deutschen Studierenden zu Studienaufhalten im Ausland ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Während im Jahre 1997 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 29. Oktober 2009 auf 1.000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen noch 27 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, waren es 2007 bereits 53. 2007 waren etwa 90.000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben.

Die drei beliebtesten Zielländer waren  die Niederlande mit 18,3 Prozent aller deutschen Studierenden im Ausland, Österreich mit 16,4 Prozent und das Vereinigte Königreich mit 12,9 Prozent. Es folgten die Schweiz (10,9 Prozent), die Vereinigten Staaten (9,9 Prozent) und Frankreich (7,5 Prozent). Die meisten deutschen Absolventen im Ausland verzeichnete das Vereinigte Königreich mit 5.290, gefolgt von den Niederlanden mit 3.390 und der Schweiz mit 1.729.

Fast jeder zweite deutsche Studierende in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich war in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" eingeschrieben, während in Frankreich nahezu jeder zweite deutsche Studierende in der Fächergruppe "Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport" immatrikuliert war. In Ungarn studieren drei Viertel der Deutschen "Humanmedizin".

Während im Wintersemester 1997/98 an deutschen Hochschulen rund 104.000 ausländische Studierende eingeschrieben waren, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten, waren es im Wintersemester 2007/2008 knapp 178.000.
www.destatis.de

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Karriere


Trotz ERC-Stipendium gegenüber Boston chancenlos

Trotz eines der begehrten und sehr renommierten "Starting Grants" des European Research Council (ERC) in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro ist es der Universität Augsburg nicht gelungen, einen ausgezeichneten Nachwuchsphysiker zu halten. Der Fall von Matthias Schneider sei exemplarisch für Missstände im deutschen Wissenschaftssystem, so der Habilitationsvater Professor Achim Wixforth. Universitäre Bürokratie, schlechte Bezahlung und ungewisse Zukunftsaussichten machten es mit den Systemen anderer Länder nicht konkurrenzfähig.

Als Schneider die Stipendiumszusage erhalten habe,  habe die Universität Boston ihm eine Assistenzprofessur mit der Aussicht auf eine ordentliche Professur angeboten. Der Jungwissenschaftler griff zu, denn hierzulande habe man weder hinsichtlich des persönlichen Gehalts noch mit Blick auf die apparative und finanzielle Forschungsausstattung mithalten können.

Auch dem Europäischen Forschungsrat in Brüssel wirft Wixforth mangelnde Flexibilität vor. Die Bostoner Institutsleitung hätte sich einverstanden erklärt, dass Schneider sein ERC-Projekt gemeinsam mit einem eigenen Team in einem Viertel seiner Arbeitszeit bei den Augsburger Physikern durchgeführt hätte. Die Brüsseler Forschungsverwaltung habe dies aber nicht zugelassen.
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2009/pm2009_205.shtml

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Preis für verständliche Wissenschaft

Die Klaus Tschira Stiftung sucht Nachwuchswissenschaftler, die exzellent forschen und anschaulich schreiben. Der Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft "KlarText!" wird in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik vergeben. Bewerben können sich bis zum 28. Februar 2010 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einem dieser Fächer im Jahr 2009 promoviert wurden. Die besten Artikel werden mit 5.000 Euro ausgezeichnet und in einer Sonderbeilage der populärwissenschaftlichen Zeitschrift  "Bild der Wissenschaft" veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen unter:
www.klaus-tschira-preis.info

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Knappes Votum gegen Propädeutika vor dem Bachelor-Studium

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt,  ob sie den Vorschlag des baden-württembergischen Wissenschaftsministers, Professor Peter Frankenberg, begrüßen, Propädeutika vor dem Bachelor-Studium einzuführen. 155  folgten dem Aufruf abzustimmen. 47,7 Prozent antworteten mit Ja, 52,3 Prozent mit Nein.

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Forschungs- statt Antragsexzellenz?

Der baden-württembergische Wissenschaftsminister, Professor Peter Frankenberg, will Mittel der Exzellenzinitiative nicht mehr auf der Grundlage von Zukunftskonzepten, sondern auf Grundlage von erbrachten Forschungsleistungen vergeben (vgl. Hochschulpolitik). Stimmen Sie diesem Vorschlag zu?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Bis zu 200 Euro mehr

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen in Rheinland-Pfalz zu stärken, sollen die Grundgehälter in den Wissenschaftlerbesoldungsgruppen W 1 bis W 3 um Beträge zwischen 100 und knapp 200 Euro pro Monat angehoben werden. Das hat die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin  Doris Ahnen bei der Vorstellung der Eckpunkte einer Dienstrechtsreform für den öffentlichen Dienst in Rheinland-Pfalz am 10. November 2009 in Mainz angekündigt. Betroffen seien mehr als 660 Stellen an den Hochschulen des Landes, so die Ministerin.
www.mbwjk.rlp.de

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Professorentitel durch die Landesregierung

Niedersachsens Landesregierung will künftig selbst Professorentitel vergeben, um besondere Persönlichkeiten zu ehren. Einen entsprechenden Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" vom 21. Oktober 2009 hat das niedersächsische Wissenschaftsministerium bestätigt. Bisher obliegt die Ernennung den Universitäten selbst. Die angestrebte Regelung ist Bestandteil des neuen Hochschulgesetzes, das noch in diesem Jahr in den Landtag eingebracht werden soll. Künftig soll es auch die Möglichkeit geben, Wissenschaftlern bei lukrativen Angeboten aus anderen Bundesländern schnell und unbürokratisch ohne Ausschreibungen höherwertige Stellen anzubieten.

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Hochschulprofessor und Rechtsanwalt inkompatibel

(Uf.) In einer aktuellen Entscheidung hat der Bundesgerichtshof festgelegt, dass einem Rechtsanwalt wegen seiner Ernennung zum Professor an einer Fachhochschule unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft widerrufen werden kann (BGH, Beschluss vom 6. Juli 2009 - AnwZ (B) 52/08). Ein solcher Widerruf der Zulassung nach § 14 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) sei rechtmäßig, da der Rechtsanwalt zum Beamten auf Lebenszeit ernannt worden sei und nicht auf die Rechte aus der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft verzichtet habe. Es liege auch kein Verstoß gegen die Eigentumsgarantie oder die Berufsfreiheit vor. Es bestehe schließlich stets die Möglichkeit, eine Stellung als Beamter auf Lebenszeit aufzugeben und eine Hochschullehrertätigkeit als Lehrbeauftragter oder Honorarprofessor oder im Angestelltenverhältnis fortzusetzen, da diese Fälle nicht von § 14 Abs. 2 Nr. 5 BRAO erfasst seien.

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Doktortitel im Reisepass

(Uf.) Das Verwaltungsgericht Köln hat in einem aktuellen Urteil (Az.:24 K 3930/08) die Klage eines Deutschen abgewiesen, der gegen eine Verfügung des Bürgermeisters einer nordrhein-westfälischen Stadt geklagt hatte, der ihm den Reisepass und Personalausweis entzogen hat, da er einen von einer Hochschule verliehenen Doktortitel, der in der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkannt sei, führe. Die eingezogenen Ausweisdokumente seien, so heißt es in der Begründung, ungültig, da der Kläger den Doktortitel zu Unrecht führe. Die Freie Universität Teufen, die diesen Doktortitel vergeben habe, sei in der Schweiz nicht staatlich anerkannt. Nach einem bilateralen Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz sowie dem deutschen Hochschulrecht sei dies aber zwingende Voraussetzung für das Führen eines Titels in Deutschland. Gegen das Urteil ist allerdings noch die Berufung beim OVG möglich.

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Druckwerke und Bibliothek

(Uf.) Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschied in einem aktuellen Urteil (Az.: 2 A 10243/09.OVG), dass ein Verleger gegen die zuständige Bibliothek keinen Anspruch auf Abnahme seines Druckwerkes als Pflichtexemplar habe. Im vorliegenden Fall übersandte der Kläger einer Stadtbibliothek Teile eines "Böhmen- und Mährenatlas" sowie historische Stadtpläne im Rahmen der grundsätzlich bestehenden Verpflichtung von Verlegern, den zuständigen Bibliotheken ein Pflichtexemplar abzuliefern. Bei Druckwerken, die in niedriger Auflage hergestellt werden, besteht gegebenenfalls ein Zuschuss zu den Herstellungskosten. Diesen beantragte der Kläger für die Herstellung der Druckwerke in Höhe von rund 11.000,- Euro Die Stadtbibliothek lehnte sowohl die Werkübernahme wie die Zuschussgewährung ab. Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht gaben der Stadtbibliothek Recht. In der Begründung heißt es, dass der Verlag keinen Anspruch auf Entgegennahme der von ihm verlegten Werke habe, da die Ablieferungspflicht allein dem öffentlichen Zwecke diene, möglichst alle erscheinenden Druckwerke vollständig zu sammeln, wobei jedoch private Interessen des Klägers hierdurch nicht geschützt werden könnten.

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Personalia


Quelle: bmbf.de

Annette Schavan bleibt Bundesministerin

Frau Profesor Annette Schavan wird auch in der kommenden Legislaturperiode das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führen. Parlamentarischer Staatssekretär bleibt Thomas Rachel. Als weiterer Parlamentarischer Staatssekretär zieht der Gießener Abgeordnete Helge Braun neu in das BMBF ein.

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Stabswechsel bei der GWK

Im Jahr 2010 wird die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Professor Annette Schavan, der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) voranstehen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Professor Jürgen Zöllner, gewählt. Die beiden Vorsitzenden sind für zwei Jahre gewählt und wechseln sich im Vorsitz im Jahre 2011 ab.

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Quelle: spd-fraktion.brandenburg.de

Neue Ministerin Brandenburg

Neue Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg wird die Landtagsabgeordnete Martina Münch (SPD). Sie folgt auf Frau Professor Johanna Wanka (CDU), die nach der Bildung einer Regierungskoalition von SPD und Linken nicht mehr dem Kabinett angehört.

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Quelle: FDP Saarland

Neuer Minister im Saarland

Neuer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Landwirtschaft des Saarlands ist seit dem 10. November 2009 Christoph Hartmann. Der FDP-Politiker löst Joachim Rippel (CDU) ab.

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Quelle: schleswig-holstein.de

Neuer Minister in Schleswig-Holstein

Jost de Jager ist am 27. Oktober 2009 in Kiel zum neuen Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr vereidigt worden. Er tritt die Nachfolge von Werner Biel an, der aus dem Kabinett ausscheidet.

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Quelle: spd-thueringen.de

Neuer Minister in Thüringen

Neuer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Freistaates Thüringen wird Christoph Matschie (SPD), der das Amt von Bernward Müller (CDU) übernimmt.  Professor Peter Huber, Vorsitzender des Juristischen Fakultätentages und Lehrstuhlinhaber an der Ludwig-Maximilians-Universität Müchen, wird in der großen Koalition Innenminister.

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Foto: Andrew Vowles

Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preis 2009

Der Jacob- und Wilhelm-Grimm-Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist am 3. November 2009 in Bonn dem britischen Germanisten Professor Patrick Stevenson von der Universität Southampton verliehen worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich an ausländische Wissenschaftler für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet germanistischer Literatur- und Sprachwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache sowie Deutschlandstudien vergeben. Geehrt werden Persönlichkeiten, die durch ihre Lehr- und Forschungstätigkeit im Ausland in besonderem Maße zur internationalen akademischen Kooperation und zur kulturellen Verständigung beigetragen haben.

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DHV-Ticker

Mitgliedsbeiträge

(Wi.) Aufgrund der tariflich vereinbarten Regelung der Anpassung Ost an 100 Prozent West werden die DHV-Mitgliedsbeiträge Ost und West bei den Hochschullehrern im aktiven Dienst vereinheitlicht. Darüber hinaus erhöhen sich nach Maßgabe der Entscheidung des 59. DHV-Tages 2009 in Düsseldorf die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2010 um 1,9 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2010 zwischen 167,- Euro und 24,- Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter

http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html

abrufen.

Jedes Mitglied wird gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Neuer DHV-Vorstand in Göttingen

(Wi.) Seit dem 3. November hat die DHV-Gruppe Göttingen einen neuen Vorstand: Professor Matthias Gauly (Fakultät für Agrarwissenschaften) wurde in Nachfolge von Professor Hansjörg Abel (Fakultät für Agrarwissenschaften) zum Vorsitzenden gewählt. Im Weiteren gehören dem Vorstand die Professoren Ulf Diederichsen (Fakultät für Chemie), Werner Heun (Juristische Fakultät) und Christoph Viebahn (Universitätsmedizin) an.

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AirPlus Kreditkarte

(Uf.) Seit 1999 ist es für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes möglich, für eine reduzierte Jahresgebühr von 15,30 Euro eine Visa- und Mastercard als AirPlus Corporate Card zu beziehen. AirPlus hat sich nun entschieden, auf die  umweltfreundliche Online-Rechnung umzustellen. Als Mitglied werden Sie automatisch per E-Mail informiert, sobald eine neue Abrechnung bereitsteht. Ihre Kartenabrechnung können Sie jederzeit weltweit abrufen und Belastungen einsehen, die noch nicht abgerechnet wurden. Sie können sich unter www.airplus.com/online-rechnung anmelden. Ab November erhalten Sie ein entsprechendes Schreiben von AirPlus. Es besteht für einen Jahresbetrag von 10 Euro allerdings weiterhin die Möglichkeit, die Kreditkartenabrechnung in Papierform zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Corporate Card Service Hotline unter der Telefonnummer: 01805-033144.

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DHV und Unimall

(Uf.) Um Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) beim Kauf von Soft- und Hardware für den beruflichen oder privaten Gebrauch Sonderkonditionen zu bieten, kooperiert der Deutsche Hochschulverband mit Unimall, Europas größtem Online-Store für den Bildungsbereich. Ab 1. November 2009 startet der DHV-Unimall Store. DHV-Mitglieder haben die Möglichkeit, exklusiv Produkte verschiedener Hersteller aus dem Software- und Hardwarebereich (z. B. Microsoft Office, Upgrades für das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7, usw.) zu bestellen.

Unter www.unimall.de/dhv können DHV-Mitglieder die Konditionen einsehen und bequem die Bestellung aufgeben. Für Fragen steht das Serviceteam von Unimall unter dhv@unimall.de oder 0800- 86 46 255 zur Verfügung.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Dezember 2009

Emeritierung und Pensionierung
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 1. Dezember 2009, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html
Die "Zurruhesetzung" wirft für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit oft weit über die Altersgrenze hinaus nachgehen, zahlrei­che Fragen auf. Diese betreffen die Rechte und Pflichten emeritierter oder pensionierter Pro­fessoren ebenso wie die Höhe der Versorgungsbezüge, ggf. bestehende Rentenansprüche so­wie steuerliche Aspekte. Hierzu bietet das Seminar umfassende und praxisnahe Informatio­nen.

Wissenschaftsenglisch schreiben
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 4. Dezember 2009, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/640.html
In diesem Kompaktseminar werden zentrale Elemente des wissenschaftlichen Schreibens in englischer Sprache vorgestellt und eingeübt. Der englischsprachige Schriftverkehr mit Verlagen und anderen Wissenschaftlern findet ebenfalls Berücksichtigung. Darüber hinaus werden auf neuen Technologien fußende Strategien erläutert, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Schreibfähigkeit beitragen.

W-Besoldung für Leitungspositionen
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 7. Dezember 2009, 11:00-17:00 Uhr
Nur noch Restplätze frei.
www.hochschulverband.de/cms1/738.html
Das Seminar richtet sich an Persönlichkeiten, die eine Position in den verschiedenen Leitungsebenen der Hochschule anstreben, und gibt Antworten auf die wesentlichen Vorfeldfragen. Es vermittelt einen Überblick über die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen für Leitungspositionen und deren Vergütung. Darüber hinaus werden effektive Strategien zur Ausschöpfung der Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierung der Verhandlungsposition aufgezeigt.

Forschungsförderung strategisch nutzen
Universität Mannheim, Dienstag, 8. Dezember 2009, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/646.html
Das Seminar bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen über Förderinstrumente und Programmanforderungen und unterstützt sie somit dabei, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Es besteht auch die Möglichkeit, eigene Exposés im Rahmen des Seminars zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.

Vorschau:

Potentiale nutzen! - Individuelles Bewerbungstraining für Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen
Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 21./22. Januar 2010
www.hochschulverband.de/cms1/617.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Termine bis Ende 2010 kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Vorschau F&L


Wie lernt der Mensch?

Norbert Bolz
Flow Control
Über den Umgang mit Informationen in einer Zeit der Sintflut des Sinns

Anna Katharina Braun / Henning Scheich
"Ausgejätete" Synapsen
Lernen und Frühförderung aus der Sicht der Gehirnforschung

Oliver Vornberger
Bis es "Klick" macht
Elektronische Unterstützung für die Lehre – Fragen an den Ars-Legendi-Preisträger

u.a.

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u.a.

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Zu guter Letzt...


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Ungestillter Wissensdurst im Alter von 94

An der Universität von Urbino hat Adriana Jannilli, eine 94-jährige Italienerin, ihr Jura-Diplom erlangt. Für ihre Arbeit über Gewalt gegen Frauen und ihre Abschlussprüfungen wurde sie laut Rektorat mit der Höchstnote ausgezeichnet. Für die ehemalige Unternehmensberaterin ist es bereits der dritte Hochschulabschluss. Zuvor hatte sie bereits ein Sprachen-Diplom und einen Abschluss in Politikwissenschaften erworben. Die Jurisprudenz lässt sie aber offenbar nicht los. Ihren Wissensdurst will die alte Dame mit einer weiteren Spezialisierung in den Rechtwissenschaften befriedigen.

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