Newsletter 01/2010

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Hochschulpolitik


Akkreditierungsrat wehrt sich

Der Akkreditierungsrat hat die Kritik zurückgewiesen, die der Deutsche Hochschulverband am derzeitigen Akkreditierungssystem geübt hat (vgl. Newsletter 12/2009). Der Geschäftsführer des Rates, Achim Hopbach, bezeichnet die erhobenen Vorwürfe in einem Interview mit der "Zeit" als "Unsinn". Für die Probleme bei der Umsetzung der Bologna-Reformen seien diejenigen verantwortlich, die das Gremium kritisierten: "Wenn wir die Nichteinhaltung von Vorgaben monieren müssen, dann, weil die Kultusministerkonferenz und die Landesregierungen sie so wollen und die Hochschulen nicht in der Lage waren, sie von vornherein in ihren Studiengängen zu berücksichtigen." Die Akkreditierung neuer Studiengänge stelle einen Fortschritt gegenüber früheren Zeiten dar, in denen Ministerialbeamte im Alleingang und ohne Fachkenntnis über die Zulassung entschieden hätten, so Hopbach weiter. "Heute sitzen in den Kommissionen Professoren, Studenten und Berufsvertreter beieinander, alles Experten, die wissen, was in ihrem Fach ein gutes Studium ausmacht." Gleichwohl äußerte Hopbach auch Selbstkritik. "In den ersten Jahren wurden Studiengänge akkreditiert, die es so nicht geben dürfte. Da hatten selbst die Prüfer noch nicht verstanden, wie eine sinnvolle Modulstruktur aussehen muss, die nicht zu einem Prüfungs-Klein-Klein führt."

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Plädoyer für "Dipl.-Ing." und "Dr.-Ing."

Der neue Präsident der TU9 und Rektor der RWTH Aachen, Professor Ernst Schmachtenberg, will sich dafür einsetzen, den akademischen Grad "Dipl.-Ing." als hochwertige Marke eines gleichermaßen für die Wissenschaft wie den Ingenieurberuf befähigenden fünfjährigen Ingenieurstudiums zu sichern. Europa zeichne ein Reichtum an Wissenschaftskulturen aus. Unterschiedliche Promotionskulturen müssten gewahrt werden. "Der ,Dr.-Ing.' ist eben nicht ein Ph.D. angelsächsischer Prägung", betonte Schmachtenberg, der zugleich für eine Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit des Ausbildungs- und Forschungsstandorts Deutschland warb. Studiengänge der Ingenieur- und Naturwissenschaften sollten deshalb noch stärker als bisher auch in englischer Sprache angeboten werden, um Studieninteressierte aus aller Welt für ein Studium in Deutschland zu gewinnen.
www.tu9.de

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Studienabbruch aus Überforderung

Nahezu jeder fünfte Studierende führt sein Studium in Deutschland nicht zu Ende. Die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen hat in den Sprach- und Kulturwissenschaften die Studienabbrecherquote verringert, in den Ingenieur- und Naturwissenschaften  dagegen  erhöht. Das geht aus einer Erhebung der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2.500 Studienabbrecher des Absolventenjahrganges 2006 zu den Motiven für ihr vorzeitiges Studienende befragt hat.

31 Prozent der Studienabbrecher sahen sich aus Gründen der Überforderung gescheitert. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2000 ist dies ein Anstieg um elf Prozent. Probleme der Studienfinanzierung führten für 19 Prozent der Befragten zum Studienabbruch. Von ähnlich großer Bedeutung (18 Prozent) ist mangelnde Studienmotivation. 12 Prozent der Befragten gaben an, aufgrund unzureichender Studienbedingungen nicht mehr zu studieren. Im Jahr 2000 hatten dies nur acht Prozent getan.
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=597

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Quelle: istockphoto.com

Studentischer Protest geht weiter

Deutschlands Studierende wollen auch im Jahr 2010 für bessere Studienbedingungen protestieren. Bei einem bundesweiten Treffen in Potsdam wurden vor Weihnachten weitere Diskussionsrunden sowie die Einrichtung sogenannter Streikbüros beschlossen. Eine Arbeitsgruppe soll zudem Forderungen der Studierenden auf Bundesebene ausarbeiten.

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Frauen auf dem Vormarsch

Frauen bekleiden inzwischen jede fünfte Professur an den Hochschulen in Niedersachsen und Bremen. Nach Berlin (23,9 Prozent) haben die beiden Länder mit 20,8 und 20,4 Prozent den höchsten Anteil von Professorinnen in Deutschland. Das berichtet der niedersächsische Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie auf der Basis von Daten für das Jahr 2007.  Im Bundesschnitt haben Frauen gut 16 Prozent aller Professuren inne. 

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Drei-Prozent-Ziel verfehlt

Im Jahr 2008 steigerten die Unternehmen ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) um knapp vier Milliarden Euro auf 57,3 Milliarden (+ 7,2 Prozent). Das gab der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am 18. Dezember 2009 in Berlin bekannt. Der Anteil der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag damit bei 1,84 Prozent (2007 = 1,78 Prozent). Deutschland, so der Stifterverband, habe sich nochmals dem Lissabon-Ziel angenähert, ohne aber die angestrebte Drei-Prozent-Marke zu erreichen. Der Wert werde im Jahr 2008 vermutlich bei 2,6 Prozent liegen, nachdem er im Jahr 2007 2,54 Prozent betragen hatte. Im internationalen Vergleich kann Deutschland damit nur einen Platz im Mittelfeld erreichen. Führend sind Schweden (3,6 Prozent), Finnland und Korea (3,47), sowie Japan (3,44). Die USA kommen auf 2,68 Prozent.

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Quelle: istockphoto.com

NRW und Niedersachsen erleichtern Studium ohne Abitur

Berufstätige in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft auch ohne Abitur oder spezielle Zugangsprüfung ein Studium an einer Universität absolvieren können. Einzige Voraussetzung soll eine dreijährige Tätigkeit im erlernten Beruf sein. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen setzen damit als erste der 16 Bundesländer einen Beschluss der Kultusministerkonferenz um, die Hochschulen möglichst weit für Berufstätige zu öffnen. Bislang können nur Meister ohne gesonderte Eignungsprüfung ein Studium in einem berufsverwandten Studienfach in der Regel an einer Fachhochschule aufnehmen. In Nordrhein-Westfalen sollen Handwerksmeister in Zukunft auch an den Universitäten des Landes jedes Studium ihrer Wahl aufnehmen können. In Niedersachsen ist das bereits möglich. In Zukunft soll dort jeder Berufstätige ohne Abitur eine allgemeine Studienberechtigung erhalten, der spezielle Fortbildungskurse absolviert hat. Zudem sollen im Beruf erworbene Qualifikationen beim Studium leichter angerechnet werden können.

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Ingenieurwissenschaften und sozialer Aufstieg

Professoren der Ingenieurwissenschaften und der Informatik sind mehrheitlich soziale Aufsteiger. Das ergaben Erhebungen der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4Ing) und an der RWTH Aachen. Bei Stichproben hatten bei bis zu 64 Prozent der Befragten beide Elternteile nicht studiert. Die Erhebungen zeigten, dass die Ingenieurwissenschaften sozial besonders durchlässig seien, erklärte 4Ing am 5. Januar 2010. Gleichwohl bestehe kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Der Anteil sozialer Aufsteiger sei in den letzten Jahrzehnten von 71 auf 43 Prozent zurückgegangen.

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Hoher Anteil an Lehrbeauftragten

An den Berliner Fachhochschulen wird fast die Hälfte des Lehrangebots durch Lehrbeauftragte abgedeckt. Etwas seltener greifen die Universitäten auf Lehrbeauftragte zurück. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Lars Oberg hervor. Während für die FU  keine uniweiten Daten vorlagen, deckt die Universität der Künste ihren Lehrbedarf zu 29 Prozent über Lehrbeauftragte ab. An der TU liegt deren Anteil am Lehrangebot bei 17 Prozent, an der HU bei 13 Prozent, an der Charité bei fünf Prozent. Oftmals unterrichten Lehrbeauftragte dauerhaft an den Hochschulen. Fast die Hälfte der an der TU beschäftigten Lehrbeauftragten ist seit vier oder mehr Semestern an der Hochschule tätig. Die Mindestvergütung für Lehrveranstaltungen beträgt 21,40 Euro pro Stunde.

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Sparzwang und Stellenabbau I

Am Berliner Universitätsklinikum Charité sollen nach Angaben des Vorstands 233 Stellen in der Forschung abgebaut werden. Der Vorstand erhoffe sich dadurch Einsparungen von rund 11,5 Millionen Euro, berichtete die "Berliner Zeitung" am 24. Dezember 2009. Kürzungen des Landeszuschusses für Forschung und Lehre  und zusätzliche Personalkosten durch den höheren Tarifabschluss zwängen die Verantwortlichen zu diesem Schritt.

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Quelle: istockphoto.com

Sparzwang und Stellenabbau II

Großbritanniens Universitäten stehen unter Druck. In jüngster Zeit hat die Regierung ihnen Einsparungen in Höhe von 750 Millionen Pfund verordnet. 750 Dozentenstellen gingen bereits verloren. 5.000 weitere stehen zur Streichung an. Gleichzeitig gehen Forschungsgelder der Industrie wegen der Rezession zurück. Obwohl London die Universitäten dazu auffordert, mehr Studierende aufzunehmen, begründet sie die Sparauflagen nunmehr mit dem Hinweis auf höhere staatliche Ausgaben für wachsende Studierendenzahlen in der Krise. Den Hochschulen rät sie, wirtschaftsnäher auszubilden, effizienter zu arbeiten und über die Einführung eines zweijährigen Express-Bachelor-Studienganges zu einer stärkeren Diversifizierung ihrer Angebote zu gelangen.

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Karriere


Europaweites Mobilitätsprojekt

Die Alexander von Humboldt-Stiftung koordiniert künftig ein mit 2,9 Millionen Euro ausgestattetes EU-Projekt zur Mobilitätsförderung von Wissenschaftlern. Die Stiftung gewann im Rahmen des siebten Forschungsrahmenprogramms  die Ausschreibung für das Projekt "EURAXESS T.O.P. - Enhancing the Outreach and Effectiveness of the EURAXESS Network Partners". Die EURAXESS Servicezentren in 35 europäischen Ländern werden ab Januar 2010 unter der Federführung der Stiftung weiterentwickelt. Die Zentren helfen Forschern und ihren Familien bei der Planung und Organisation des Auslandsaufenthalts. Durch das Projekt sollen in den kommenden 18 Monaten beispielhafte Erfolgsmodelle europaweit ausgetauscht und in einem Handbuch zugänglich gemacht werden.

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Nachwuchswettbewerb zu Dienstleistungen für nachhaltige Entwicklung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den fünften wissenschaftlichen Nachwuchswettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 19. Februar 2010 können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Arbeiten zum Thema "Dienstleistungen für nachhaltige Entwicklung" einreichen.

Die Beiträge der Gewinnerinnen und Gewinner werden im Tagungsband der achten Dienstleistungstagung des BMBF veröffentlicht, die am 22. und 23. April 2010 in Berlin stattfinden wird. Zusätzlich prämiert das BMBF die Ausarbeitungen der Gewinnerinnen und Gewinner mit bis zu 3.000 Euro.

Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 35 Jahre, die derzeit an einer Dissertation oder Habilitation zum Thema des Wettbewerbs arbeiten oder diese in 2010 abgeschlossen haben werden. Die Arbeit muss von mindestens einer Person betreut oder begutachtet werden, die an einer inländischen Hochschule tätig ist. 

Weitere Informationen zur Bewerbung und zu den Teilnahmebedingungen unter:
www.dienstleistungstagung.de.

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Gerda Henkel Preis 2010

Die Gerda Henkel Stiftung vergibt zum dritten Mal den internationalen Gerda Henkel Preis. Bis zum 1. März 2010 können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgeschlagen werden, die in den Historischen Geisteswissenschaften herausragende Forschungsleistungen erzielt haben. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.
http://www.gerda-henkel-stiftung.de/preis

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Deutscher Studienpreis 2010

Für Beiträge junger Forscher von herausragender gesellschaftlicher Bedeutung vergibt die Körber-Stiftung jährlich Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise in Höhe von 30.000 Euro.

Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert worden sind. Einzureichen ist ein Text von maximal 40.000 Zeichen, in dem Bewerber die zentralen Forschungsergebnisse der Dissertation und deren gesellschaftliche Bedeutung spannend und verständlich darstellen.

Der Deutsche Studienpreis wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich jeweils an alle Promovierten eines Jahrgangs. Einsendeschluss ist der 1. März 2010.
http://www.koerber-stiftung.de/index.php?id=1137

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Unzureichende Bologna-Korrekturen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, ob die von der Kultusminister- und Hoschschulrektorenkonferenz vorgesehenen Korrekturen am Bologna-Prozess ausreichen werden. 92,3 Prozent stimmten mit Nein, 7,7 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Soll der Titel "Dipl.-Ing." erhalten bleiben?

Die TU9 will die Bezeichnung "Dipl.-Ing." als Ausweis wissenschaftlicher Exzellenz erhalten wissen. (vgl. Hochschulpolitik). Halten Sie dies für richtig?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Zulassungsverfahren muss korrigiert werden

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die von der Technischen Universität (TU) München erlassene Regelung des sogenannten Eignungsfeststellungsverfahrens für unzureichend erklärt. Sie sei mit der grundgesetzlich garantierten Berufsausbildungsfreiheit nicht vereinbar. (Az. 7 CE 09.2466). Die Richter gaben damit einem Abiturienten Recht, der von der TU aufgrund seiner Noten nicht zum Bachelorstudium im Fach Architektur zugelassen und dem die Möglichkeit eines Auswahlgesprächs verwehrt worden war. Zwar dürften Universitäten durchaus die Eignung der Bewerber für die speziellen Anforderungen des Studiengangs überprüfen. Doch es stehe den Hochschulen nicht frei, den Zugang durch Eignungsfeststellungen uneingeschränkt zu begrenzen. Bewerbern dürfe jedenfalls nicht die Möglichkeit verwehrt werden, ihre Eignung auch durch außerhalb der Schule erworbene einschlägige Fähigkeiten nachzuweisen, so die VGH-Richter. Es bestehe ansonsten die Gefahr einer Aushöhlung des Rechts auf freie Wahl des Studiums.

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Gesetzesnovellen

(Prei.) Zum 1. Januar 2010 ist das novellierte Hessische Hochschulgesetz und das Gesetz zur Änderung des Gesetzes der Technischen Universität Darmstadt in Kraft getreten.  In der Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes sind diverse Regelungen zur Qualitätssicherung im Bereich von Forschung und Lehre, zum Ausbau der Autonomie der Hochschulen und auch zur Berufung von Professoren niedergelegt worden. Insbesondere ist in Hessen nunmehr nicht mehr bei der Erstberufung die Begründung eines Zeit-, sondern eines Probezeit-Beamtenverhältnisses vorgesehen.

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Rente mit 67

Für Beamte in Baden-Württemberg wird schrittweise die Pensionsgrenze von 65 auf 67 Jahre angehoben. Wer freiwillig später als gesetzlich vorgeschrieben in den Ruhestand gehe, solle einen Zuschlag von zehn Prozent auf seine laufenden Bezüge erhalten. Die Umsetzung der Rentenreform für die Staatsdiener beginnt im Jahr 2012 und soll 2029 abgeschlossen sein. Für Polizisten, Feuerwehrleute und Beschäftigte im Justizvollzug gibt es den Angaben zufolge weiterhin Abweichungen beim Pensionsalter. Ihre Regelaltersgrenze solle von 60 auf 62 Jahre angehoben werden.

Personalia


Quelle: TU-Pressestelle/Böck

Neuer Präsident

Professor Jörg Steinbach wird ab 1. April 2010 neuer Präsident der TU Berlin. Der Prozesswissenschaftler setzte sich in geheimer Wahl gegen den Mathematiker Professor Martin Grötschel durch. Steinbach folgt damit Professor Kurt Kutzler, der nach zwei Amtsperioden aus Altersgründen aus dem Amt des Präsidenten ausscheidet.

Erste Vizepräsidentin und damit Stellvertreterin des neuen Präsidenten wird die Physikerin Frau Professor Ulrike Woggon. 

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Quelle: Zeppelin University

Studentischer Vizepräsident

Simon Pagany ist Deutschlands erster studentischer Vizepräsident an einer Universität. Der Student der Kommunikations- und Kulturwissenschaften hat am 1. Januar 2010 sein Amt an der Zeppelin University in Friedrichshafen angetreten.

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DHV-Ticker

Einladung zum DHV-Tag 2010 an junge Mitglieder

(Uf.) Der nächste DHV-Tag am 22./23. März 2010 in Hamburg wird sich dem Thema "Wissenschaft und Ethik" widmen.

Der Deutsche Hochschulverband nimmt die Tagung zum Anlass für eine besondere Aktion: 50  Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler  werden die Gelegenheit erhalten, auf Einladung des Hochschulverbandes am nächsten DHV-Tag - kostenfrei - teilzunehmen und als Gäste mitzudiskutieren, ohne Funktionsträger zu sein. Unter allen Habilitanden, Juniorprofessoren, Privatdozenten oder vergleichbaren Qualifizierten ohne dienstrechtliche Professur, die im Kalenderjahr 2009 Mitglied im DHV geworden sind, werden die insgesamt 50 Gewinnerinnen und Gewinner per Los ermittelt und im Januar 2010 eingeladen.

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Glanzlichter der Wissenschaft 2009

(Gri.) Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2009 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Veröffentlichung hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Josef Ackermann und Hans Christoph Binswanger, Benedikt XVI, Norbert Bolz, Lord Ralf Dahrendorf, Udo Di Fabio, Andreas Dörpinghaus, Ute Frevert, Wolfgang Frühwald , Detlev Ganten, Max-Emanuel Geis u. v. a.

Glanzlichter der Wissenschaft 2009. Ein Almanach. Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2009. 180 S., geb. Euro 25,90 plus Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro plus Porto).  ISBN 978-3-8282-0488-1

Zu bestellen bei: Deutscher Hochschulverband . Rheinallee 18 . 53173 Bonn E-Mail: dhv@hochschulverband.de . Fax: 0228 / 902 66 80

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Personalveränderungen in der Geschäftsstelle

Frau RA Lidia Beyer ist seit dem 1. Dezember 2009 Referentin für das Präsidium und die Geschäftsführung des Deutschen Hochschulverbandes. Sie übernimmt die Elternzeitvertretung von Frau RA Valérie Groß. Die Elternzeitvertretung von Frau RA Dr. Juliane Lorenz hat am 1. Januar 2010 Frau Dr. Kathrin Hofmann angetreten. Ebenfalls seit 1. Dezember 2009 verstärkt Herr RA Dr. Sven Hendricks die Abteilung Recht und Beratung.

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Bis zu 500 Euro für einen Depotwechsel

Die Deutsche Privatvorsorge AG, Premiumpartner des Deutschen Hochschulverbands (DHV), fördert seit Januar 2009 den Wissenschaftspreis "Rektor/Präsident des Jahres". Wechselwilligen Inhabern von Investmentdepots bietet sie jetzt eine Prämie von bis zu 500 Euro. Wer als Neukunde bis zum 31. März 2010 über die Deutsche Privatvorsorge AG ein Investmentdepot eröffnet, erhält ein Prozent seines Depotvolumens als Prämie gutgeschrieben - maximal 500 Euro. Dies gilt ab einem Depotvolumen von mindestens 20.000 Euro bis maximal 50.000 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob Bestände übertragen werden oder ob es sich um Neuanlagen handelt. Berücksichtigt wird das gesamte Depotvermögen mit Geldanlagen wie Fonds, Aktien oder Zertifikaten. Nur Guthaben auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten sind von der Aktion ausgeschlossen. Die Deutsche Privatvorsorge möchte Anleger mit diesem Angebot dazu anregen, ihr Depot von den kompetenten Anlageberatern der Deutschen Privatvorsorge kritisch überprüfen und - wenn nötig - optimieren zu lassen.

www.deutsche-privatvorsorge.de/content.php/coPath/0_7_9/coID/6/content/Depotwechsel

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DHV-Seminare



DHV-Seminare im Februar und März 2010

Die W-Besoldung
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 9. Februar 2010, 10:00-17:00 Uhr http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Fundraising für Hochschulen
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Freitag, 19. Februar 2010, 10:00-17:30 Uhr www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen Zusatztermin!
Universität Mannheim, Donnerstag, 18. Februar 2010, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Karriere und Berufung
Universität Mannheim, Dienstag, 2. März 2010, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/602.html

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Universität Mannheim, Dienstag, 9. März 2010, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 11./12. März 2010
www.hochschulverband.de/cms1/635.html

Medientraining für Wissenschaftler
Kloster Banz, Bad Staffelstein, Freitag bis Sonntag, 12.-14. März 2010
www.hochschulverband.de/cms1/639.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Universität Mannheim, Montag, 15. März 2010, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Projektmanagement an der Hochschule
Universität Mannheim, Dienstag, 16. März 2010, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/644.html

Alle anderen Januar- und Februar-Termine sind bereits ausgebucht.

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Termine bis Ende 2010 kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.
Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Vorschau F&L


Mobilität in der Wissenschaft

Peter Strohschneider: Konkurrenz von Interessen
Wieviel internationale Mobilität braucht die deutsche Wissenschaft?

Thomas Eichenberger: Ein permanentes Optimieren
Das Berufungsverfahren und die Integration neuer Professoren an der ETH Zürich

Kerstin Dübner-Gee / Selma Speith-Kölb: Dual Career Services in Deutschland

u.a.

Weitere Beiträge:

Ulrich Schollwöck: Professor Stachanov geht an die Börse
Irrungen und Wirrungen im Reich der Forschungskennziffern

Christian Bickenbach: Wissenschaftsfreiheit begrenzt Gleichstellungsstandards
Über die Grenzen von Zielvereinbarungen

Peter Finke: Vom Machtraum zum Wahrheitsraum
Die Mitschuld der Wissenschaft an der Bologna-Universität

Hanna Löhmannsröben / Peter Wex : Sozialkompetenzen
Wie lassen sie sich lehren und prüfen?

u.a.

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Zu guter Letzt...


Vierfache Exzellenz

An der Universität Yale sind zum ersten Mal Vierlinge zum Studium zugelassen worden. Außer Zwillingen haben noch nie Mehrlinge den Zugang zur US-Elitehochschule erhalten. Kenny, Martina, Ray und Carol Crouch sind nach Angaben der Universität bei aller Unterschiedlichkeit "interessant und brillant". Der Besuch kostet die 18-Jährigen bis 2014 rund 600.000 Dollar. Das entspricht 420.000 Euro. Ein Teil wird aus Stipendienzahlungen bestritten werden.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Felix Grigat, M.A. (Gri.)
Dr. Ulrike Preißler (Prei.)
Birgit Ufermann (Uf.)

Versandte Exemplare

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