Newsletter 05/2010

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Hochschulpolitik


Quelle: bmbf.de

Nationale Bologna-Konferenz: Zwei Milliarden Euro für die Lehre, 90 Millionen Euro für mehr Mobilität

Für die Lehre an deutschen Hochschulen sollen bis 2020 zusätzlich zwei Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das kündigte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan am 17. Mai 2010 beim "Bologna"-Gipfel in Berlin an, zu dem sie die Wissenschaftsminister, Studierende sowie Vertreter der Hochschulen und der Wirtschaft eingeladen hatte. Mit dem Geld soll eine Akademie als Teil einer Stiftung gegründet werden, bei der Professoren Fördergelder für besondere Lehrkonzepte beantragen können. Die Finanzierung soll zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent von den Hochschulen getragen werden. Nach Angaben der Ministerin können die "zusätzlichen Mittel" auch für vorgezogene Berufungen, Einstellungen von Personal im universitären Mittelbau und zur Förderung von Mentoren- und Tutorenprogrammen verwendet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will außerdem seine Mobilitätsförderung um rund 90 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 aufstocken und damit Hochschulkooperationen, vierjährige Bachelorprogramme mit integrierten Auslandsaufenthalten und Sprachkurse begünstigen. Einmal pro Jahr, so Schavan, soll eine Nationale Bologna-Konferenz künftig stattfinden.
www.bmbf.de/press/2858.php

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Kempen: "Schavan-Show löst kein Problem"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeigt sich über die Ergebnisse des Bologna-Gipfels enttäuscht. "Das war eine Alibi-Veranstaltung. Das aufmunternde Schulterklopfen und das beharrliche ,Weiter so' sind zu wenig. Schöngeredet wurde zu lange. Wer den festgefahrenen Bologna-Zug aus der Sackgasse herausführen will, darf sich nicht mit PR-Inszenierungen begnügen, sondern muss endlich entschlossen Kurskorrekturen vollziehen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Die Veranstaltung hat nichts dazu beigetragen, die bislang verfehlten, aber nach wie vor richtigen Bologna-Ziele wie mehr Mobilität oder weniger Studienabbrecher zu verwirklichen."

Der DHV-Präsident bemängelte, dass alle entscheidenden Fragen zur Reform der Bologna-Reform vorsätzlich verschwiegen worden seien. Weder die Frage, ob ein wissenschaftliches Studium an einem an der Chimäre eines Durchschnittsstudierenden bemessenen "Workload" orientiert werden könne, noch die Frage des Erhalts des Qualitätsabschlusses "Diplom", noch die Notwendigkeit, den Hochschulen mehr Freiheit für die Gestaltung von Studiengängen zu geben, seien thematisiert worden. Unter dem Eindruck der Studierendenproteste habe die KMK zugesagt, Detailvorgaben zu beseitigen (Modulgröße, Umfang von Abschlussarbeiten usw.). "Passiert ist nichts", rügte Kempen. "Es ist aber ein Irrtum, zu glauben, man könne Studentenproteste aussitzen und mit politischen PR-Showveranstaltungen verhindern."

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Hochschulpakt unter Protest unterzeichnet

Hessens Hochschulpakt ist besiegelt. Alle zwölf Hochschulpräsidenten setzten am 18. Mai 2010 in Wiesbaden ihre Unterschriften unter den Vertrag mit dem Land, der den Etat für die Jahre 2011 bis 2015 festschreibt und Einsparungen von 30 Millionen Euro vorsieht. Acht der zwölf Unterzeichner hielten jedoch in einer Protokollnotiz fest, dass sie die Sparziele des Landes missbilligen und dem Pakt nur gezwungenermaßen zustimmen. Die Landesregierung hatte zuvor angekündigt, dass den Hochschulen bei Nichtunterzeichnung weitere Budgetkürzungen drohen könnten.

 

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DHV kritisiert Sparvorschläge von Ministerpräsident Koch

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) weist den Vorschlag des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, bei Bildung und Wissenschaft zu sparen, entschieden zurück. "Das Kernübel des deutschen Wissenschaftssystems ist seine Unterfinanzierung", erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Die von der Bundeskanzlerin beschworene ,Bildungsrepublik Deutschland' gibt es nicht zum Nulltarif. Nach wie vor gibt die Wissenschaftsnation Deutschland nicht zu viel, sondern zu wenig Geld für Bildung und Wissenschaft aus."

Vor diesem Hintergrund begrüßte der DHV-Präsident die klaren Worte, mit denen insbesondere die Bundeskanzlerin und die Bundesministerin für Bildung und Forschung den hessischen Ministerpräsidenten zur Ordnung gerufen hätten: "Mit dem sogenannten ,Solidarbeitrag' in Höhe von 30 Millionen Euro setzt Koch die hessischen Hochschulen auf Sparflamme. Der Ministerpräsident, der während der Finanzkrise von der Solidarität anderer für den Bankenplatz Frankfurt profitiert hat, weigert sich, seinen bescheidenen Beitrag dazu zu leisten, dass das richtige und wichtige Ziel, zehn Prozent des Bruttoinlandproduktes in Bildung und Wissenschaft fließen zu lassen, erreicht werden kann. Das ist schon ein starkes Stück", erklärte Kempen.

Ein Blick auf die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung bestätige ohnehin, dass Bildungsinvestitionen nicht auf faulen Krediten basierten, sondern mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt würden. Nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln würden die zu erwartenden Steuermehreinnahmen die Beträge, die beispielsweise in Hochschulen gesteckt werden müssen, um ein Mehrfaches übertreffen. "Sollte die Prioritätensetzung zugunsten von Bildung und Wissenschaft verlassen werden, zeigt die Politik, dass sie nicht wirklich verstanden hat", betonte Kempen. "Um der Krise zu entgehen und weiteren Krisen vorzubeugen, muss der Blick auf Zukunftssicherung und nicht allein auf Schadensbegrenzung gerichtet werden. Wer jetzt die Rolle rückwärts probt, setzt die Zukunft unseres Landes aufs Spiel. Bund und Länder müssen bei dem Zehn-Prozent-Ziel für Bildung und Wissenschaft Kurs halten."

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Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Warnung vor Kürzungen bei Bildung und Wissenschaft

Bundespräsident Horst Köhler hat angesichts der schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte vor Einsparungen bei Bildung und Wissenschaft gewarnt. "Ich erwarte, dass Bund und Länder an dem in Dresden beschlossenen Zehn-Prozent-Ziel auch dann festhalten, wenn die Schuldenbremse greift. Aber ich frage mich, wie es dazu passt, dass einige Länder mit dem Hinweis auf ihre Haushaltslage die Ausgaben für Bildung und Wissenschaft kürzen wollen", sagte Köhler auf der Jahrestagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 10. Mai 2010 in der Humboldt-Universität zu Berlin. 

Zugleich forderte er bessere Bedingungen für die Lehre an den Hochschulen. Der Wissenschaftsrat habe darauf verwiesen, dass die Zahl der Studierenden in Deutschland seit Anfang der 70er Jahre um das Dreifache gestiegen sei, die Zahl der Professoren aber nur um das 1,8fache.
http://www.bundespraesident.de

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CDU/CSU-Bundestagsfraktion will "Dipl.-Ing." erhalten

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich hinter die Forderung der TU9 gestellt, den Titel "Dipl.-Ing." zu erhalten. Die Technischen Hochschulen in Deutschland sollten in ihren Abschlusszeugnissen darauf hinweisen dürfen, dass der attestierte Master-Abschluss qualitativ einem "Dipl.-Ing." entspricht, forderten der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Tankred Schipanski, am 29. April 2010 in Berlin. Der Titel "Dipl.-Ing." sei ein international anerkanntes Gütesiegel für die Ingenieursausbildung an deutschen Universitäten. "Er ist eine deutsche Erfolgsgeschichte und eine echte Marke geworden", so Rupprecht und Schipanski. 

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"Fehlschlag" Föderalismusreform

Der Wissenschaftsminister Schleswig-Holsteins Jost de Jager hat die Föderalismusreform gegenüber der "FAZ" als "Fehlschlag" bezeichnet. Sie schade der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen im Norden. So bekomme Schleswig-Holstein seit der Reform deutlich weniger Mittel vom Bund, die es als überschuldeter und finanzschwacher Staat aus eigener Kraft nicht ausgleichen könne. Insbesondere bei den Professorengehältern könne Schleswig-Holstein nicht mithalten. Es verliere die klügsten Köpfe.

Der erforderliche Zwang zur Kofinanzierung bei Bundesprogrammen wie dem Hochschukpakt, der Exzellenzinitiative oder dem nationalen Stipendienporgramm überfordere das strukturschwache Schleswig-Holstein. Der Minister forderte einen Ausgleich für finanzschwache Länder: "Finanzkräftige Länder brauchen beim Hochschulpakt nicht zwingend in gleicher Höhe Bundesmittel zu erhalten wie finanzschwache Länder. Ebenso bedürfen die finanzstarken Länder nicht im gleichen Maße wie die finanzschwachen der Unterstützung durch die Exzellenzinitiative", so de Jager gegenüber der "FAZ".

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Umfrage: Deutliche Mehrheit gegen Universitätsumzug

Eine deutliche Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) im Landesverband Hamburg spricht sich gegen eine mögliche Vollverlagerung der Universität Hamburg auf den Kleinen Grasbrook aus. Das geht aus einer Umfrage unter knapp 500 Mitgliedern des DHV-Landesverbandes hervor. Demnach sprachen sich 85,4 Prozent gegen und 10,7 Prozent für einen solchen Umzug aus. Gegen eine Teilverlagerung stimmten 71,7 Prozent, während 17,6 Prozent einen solchen Schritt unterstützten. Fast zwei Drittel sehen erheblichen Sanierungsbedarf an den Gebäuden. Der Landesverband hat den Ersten Bürgermeister und Präsidenten des Senats Ole von Beust mit Schreiben vom 16. Mai 2010 über die Umfrageergebnisse unterrichtet.

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Quelle: istockphoto.com

Rekordwert bei Hochschulausgaben

Die Ausgaben der öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2008 auf einen Rekordwert von 36,3 Milliarden Euro gestiegen. Das waren 8,6 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2007 und der höchste Wert, seit die Statistik 1995 aufgelegt wurde.

In Hessen war dabei das Plus am höchsten und betrug vor allem wegen Investitionen in Neubauten 19 Prozent. Am geringsten fiel dagegen die Steigerung der Hochschulausgaben im Saarland mit 3,3 Prozent aus.

Die 422 Universitäten, Fachhochschulen, Kunst- und Verwaltungshochschulen, theologischen und pädagogischen Hochschulen sowie Hochschulkliniken finanzierten ihre Mehrausgaben weitgehend über höhere Einnahmen. So bekamen sie 1,2 Milliarden Euro aus Studienbeiträgen (plus 200 Millionen). 11,8 Milliarden Euro (plus 5,0 Prozent) stammten aus der wirtschaftlichen Tätigkeit und wurden vor allem von medizinischen Einrichtungen bei der Behandlung von Patienten erzielt.

Die Hochschulen warben zudem mehr Drittmittel ein: 4,9 Milliarden Euro (plus 13,9 Prozent).
www.destatis.de

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Kräftiger Zuwachs bei außeruniversitären Forschungsausgaben

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 20. April 2010 gaben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland im Jahr 2008  9,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Das waren 9,4 Prozent mehr als im Jahr 2007.

Drei Viertel der Ausgaben für außeruniversitäre Forschung entfielen auf die Naturwissenschaften (4,6 Milliarden Euro) und Ingenieurwissenschaften (2,5 Milliarden Euro). 1,2 Milliarden Euro (12,4 Prozent) der Forschungsausgaben kamen den Geistes- und Sozialwissenschaften, 0,6 Milliarden Euro (6,5 Prozent) der Humanmedizin und 0,5 Milliarden Euro (5,2 Prozent) der agrarwissenschaftlichen Forschung zugute.

Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen im Jahr 2008 gut drei Viertel der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Dabei gaben die Helmholtz-Zentren 3,0 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,6 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 1,4 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,0 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen 0,1 Milliarden Euro.

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Lob für geisteswissenschaftliche Zentren in Hessen

Sehr positiv bewertet der Wissenschaftsrat die Entwicklung der drei geisteswissenschaftlichen Zentren an den Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg. Ihre Gründung war im Jahr 2004 gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie den drei Universitätsleitungen beschlossen worden. "Die Konzentration so genannter Kleiner Fächer, die sich gemeinsam auf eine Region beziehen und zuvor auf mehrere Hochschulen verteilt waren, in jeweils einem Zentrum hat sich als gutes Instrument erwiesen, diese Fächer zu sichern und ihre Weiterentwicklung zu fördern", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. Zu diesen Kleinen Fächern zählen beispielsweise die Altorientalistik und die Semitistik, aber auch die Osteuropäische Geschichte und die Japanologie.

Die Stellungnahme des Wissenschaftsrates beinhaltet auch übergreifende Empfehlungen zur Gründung und zum Aufbau vergleichbarer auf eine Region bezogener Zentren. Zu deren anspruchvollsten Aufgaben gehöre es, eine tragfähige Balance von interdisziplinärer und einzelfachlich ausgerichteter Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zu finden. Für wichtig hält es der Wissenschaftsrat deshalb, die entsprechenden Forschungs- und Lehrkonzepte frühzeitig durch Dritte begutachten zu lassen. Zudem sei es gerade für solche Zentren wesentlich, langfristige wissenschaftliche Kooperationen mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen in der jeweiligen Region und darüber hinaus aufzubauen. Eine frühzeitige und stetige Kommunikation und Koordination zwischen Ministerium, Hochschulleitungen und beteiligten Wissenschaftlern, eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung der Zentren, gemeinsame Räumlichkeiten sowie eine sehr gute inneruniversitäre Verankerung der Zentren seien schließlich organisatorisch maßgeblich für einen erfolgreichen Aufbau entsprechender Zentren.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=231

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Lossagung vom islamischen Glauben

Professor Sven Kalisch, Lehrstuhlinhaber für Religion des Islam der Universität Münster, bezeichnet sich nicht mehr als Muslim. Kalisch hatte im Herbst 2008 mit öffentlich geäußerten Zweifel an der historischen Existenz des Propheten Mohammed für bundesweites Aufsehen gesorgt und islamische Verbände gegen sich aufgebracht. Diese rieten vom Studium bei Kalisch ab. Überlegt wird nun, ob eine Umbenennung der Professur möglich ist. Auch eine Verlegung an einen anderen Fachbereich gilt als denkbar.

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Tiefstand bei europäischen Patentanmeldungen

Beim Europäischen Patentamt sind im Jahr 2009 so wenig Patente angemeldet worden wie seit 20 Jahren nicht mehr. 135.000 Anmeldungen wurden nach Angaben des Amtes vom 3. Mai 2010 registriert. Das waren acht Prozent weniger als im Jahr davor. Vor allem bei elektrischen Bauteilen, elektrischer Nachrichtentechnik und Datenverarbeitung, in denen üblicherweise die meisten Patente angemeldet werden, entwickelten sich die Zahlen rückläufig. Im Bereich der erneuerbaren Energien wurden dagegen deutlich mehr Patente angemeldet. 52.000 Patente wurden insgesamt erteilt.

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Quelle: istockphoto.com

Arzneimittelstudien: Beschönigungen bei Finanzierung durch Pharmaindustrie?

Schwere Vorwürfe gegen Pharmaunternehmen und Zweifel an der Aussagekraft von Arzneimittelstudien hat Professor David Klemperer von der Hochschule Regensburg im "Deutschen Ärzteblatt" geäußert. Aktueller Anlass ist eine ebenfalls im  "Deutschen Ärzteblatt" erschienene Untersuchung eines Ärzteteams der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Berlin. Im Mittelpunkt stand die Frage, auf welche Weise und in welchem Umfang Studiendaten wiedergegeben werden, wenn die Pharmaindustrie die Studien finanziert.

Immerhin bei 23 von 26 Studien wurde laut Untersuchung ein Zusammenhang zwischen Ergebnissen und Schlussfolgerungen in Arzneimittelstudien und ihrer Finanzierungsweise festgestellt. Die aktuelle Arbeit bestätigt Ergebnisse zweier vorangegangener Studien aus dem Jahre 2003: Arzneimittelstudien, die von der Industrie bezahlt werden, liefern deutlich häufiger das gewünschte Ergebnis als Studien mit unabhängiger Finanzierung.

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Quelle: sozialerhebung.de

Sozialerhebung: Soziale Disparität, aber keine Gebührenflucht

Erstmals seit 1982 gibt es an deutschen Hochschulen wieder mehr Studierende aus niedrigeren Einkommensschichten. Dennoch kommt mit 59 Prozent mehr als jeder zweite Studierende aus gehobenem oder besonders begütertem Elternhaus. Dies zeigt die 19. Sozialerhebung, die die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) unter 16.370 Studierenden durchgeführt hat und die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Deutschen Studentenwerk am 23. April 2010 in Berlin vorgestellt wurde.

Laut Sozialerhebung hat die Einführung der Studiengebühren in sechs unionsgeführten Bundesländern keine Gebührenflucht unter den Abiturienten ausgelöst. Gleichwohl sähen junge Leute, die ihr Abitur in einem gebührenfreien Land erworben hätten, von einem Wechsel in ein Bundesland mit Studienbeiträgen eher ab.

Studierende in den alten Bundesländern verfügten, so die Sozialstudie, durchschnittlich über 832 Euro, in den neuen Bundesländern über 722 Euro. Der Großteil der Einnahmen wird von den Eltern getragen. Die Zahl derjenigen, die neben dem Studium arbeiten, hat jedoch gegenüber der Sozialerhebung aus dem Jahr 2006 um drei auf 66 Prozent zugenommen. Im Schnitt arbeiteten Studierende neben Vorlesungen und Seminaren acht Stunden pro Woche, bei den tatsächlich Erwerbstätigen falle die zeitliche Belastung durch Jobben mit gemittelten 13,5 Stunden in der Woche deutlich höher aus. Dadurch komme es für ein Drittel der Studierenden zu einer Gesamtbelastung von insgesamt über 50 Stunden in der Woche. Nahezu jeder fünfte Bachelor-Studierende empfände eine zu hohe Beanspruchung durch Arbeit und Studium.
http://www.sozialerhebung.de/

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Quelle: istockphoto.com

Nationales Stipendienprogramm

Das Bundeskabinett hat am 21. April 2010 ein nationales Stipendienprogramm beschlossen, nach dem die Hochschulen bereits im Jahr 2013 bis zu zehn Prozent ihrer Studierenden mit einem Stipendium in Höhe von 300 Euro im Monat fördern können. Die Hälfte des Geldes sollen Bund und Länder bereitstellen, die andere Hälfte müssen die Hochschulen bei der Wirtschaft und privaten Geldgebern akquirieren. Die Stipendien würden unabhängig von Elterneinkommen und von Bafög gezahlt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will mit dem Programm zusätzliche Anreize für die Aufnahme eines Studiums schaffen.

Ob das Stipendienprogramm tatsächlich Realität werden wird, ist ungewiss: Die Wirtschaft, die 300 Millionen Euro beisteuern soll, sieht in der Finanzierung von Stipendien "keine originäre Aufgabe der Unternehmen". Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fordert Nachbesserungen. "Der Aufwand für die Einwerbung und Administration von privaten Mitteln beträgt, wie wir aus anderen Ländern wie etwa Großbritannien wissen, mehr als ein Drittel dieser eingeworbenen Beträge. Dies muss beim Zuschnitt des Programms berücksichtigt werden", erklärte HRK-Präsidentin, Frau Professor Margret Wintermantel, am 21. April 2010 in Bonn.

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Auszeichnung für weltoffene Universitäten

Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämieren erneut "Welcome Centres für international mobile Forscher". Der bereits zum dritten Mal stattfindende Wettbewerb unterstützt Serviceeinrichtungen für die Betreuung von ausländischen Gastwissenschaftlern an deutschen Universitäten. Bis zum 1. Juli 2010 können sich Universitäten bewerben, die bereits aufgebaute Betreuungsstrukturen weiterentwickeln möchten. 

Die zehn besten Konzepte erhalten ein Preisgeld von je 10.000 Euro zur Umsetzung der vorgeschlagenen Ideen. Die Sieger sollen Ende Oktober 2010 bekannt gegeben werden und im Rahmen des Neujahrsempfangs der Humboldt-Stiftung am 20. Januar 2011 in Berlin geehrt werden.
Bewerbungsunterlagen und Informationen: www.welcome-centres.de

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Karriere


Wissenschaftlicher Nachwuchs in der klinischen Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sorgt sich um den wissenschaftlichen Nachwuchs in der klinischen Forschung. Die Länder seien daher gefordert, Einrichtungen für den forschenden Nachwuchs an den Medizinischen Fakultäten besser zu unterstützen und zu fördern.

In ihren am 21. April 2010 veröffentlichten "Empfehlungen zur Strukturierung der wissenschaftlichen Ausbildung in der Medizin" betont die DFG, die klinische Forschung benötige Ärzte, die sowohl Erfahrung am Krankenbett als auch eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung vorweisen können.

Die neue Approbationsordnung und die überwiegend praktische Ausrichtung des Medizinstudiums in Deutschland erschwerten jedoch die wissenschaftliche Ausbildung der Medizinstudierenden. Schon jetzt sei absehbar, dass künftig immer weniger Medizinstudierende promovieren wollten, wenn es sich um eine experimentelle Arbeit mit hohem wissenschaftlichen Anspruch und entsprechendem Zeitaufwand handeln sollte.

Dem medizinischen Nachwuchs fehlt es laut DFG vielerorts nach wie vor an verlässlichen, transparenten Ausbildungsstrukturen und an frühzeitiger Beratung über die möglichen Karrierewege und Perspektiven in der akademischen Medizin. "Die theoretischen Institute verzeichnen bereits einen deutlichen Rückgang der Promovierenden aus der Medizin, nicht zuletzt deshalb, weil diese nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und damit schlechter als nach dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte (TV-Ä) bezahlt werden", kritisiert die DFG.
www.dfg.de/dfg_profil/gremien/senat/klinische_forschung/index.html

http://www.dfg.de/

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Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen

Von Februar 2011 bis Februar 2012 fördern die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin sowie die Universität Potsdam mit ihrem ProFiL-Programm wieder hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Durch Mentoring, wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Seminare und strategische Vernetzung unterstützt das Programm die Teilnehmerinnen bei der weiteren Planung ihrer Karriere und bereitet sie auf Führungs- und Managementaufgaben einer Professur vor. Bewerben können sich Privatdozentinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdoktorandinnen der vier Partner-Universitäten (mit Ausnahme der Charité - Universitätsmedizin Berlin, die ein eigenes Programm anbietet). Wissenschaftlerinnen der mit der Universität Potsdam kooperierenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung können sich ebenfalls bewerben.

Für die Teilnahme ist ein Kostenbeitrag von 250 Euro zu leisten. Bewerbungsschluss ist der 11. Juni 2010.
Weitere Informationen: Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, Tel.: 030-314-29304, E-Mail: jansen@tu-berlin.de, Web: www.profil-programm.de

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2010/2011

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 12. Mal den von Ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2010. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2011 statt. Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.
http://www.kas.de/wf/de/71.3814/

Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/begabtenfoerderung/altstipendiaten/bruno_heck_2010.pdf

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Nein zum Aus für Medizin-NC und zur Landarzt-Quote

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, ob sie den Vorstoß des Bundesgesundheitsministers Rösler begrüßten, den Numerus clausus an Universitäten für Medizinstudierende abzuschaffen und diejenigen zu bevorzugen, die sich später als Landarzt niederlassen wollen. 170 Personen nahmen an der Abstimmung teil. 67,1 Prozent stimmten mit Nein 32,9 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Finanzausgleich für strukturschwache Länder?

Der Wissenschaftsminister Schleswig-Holsteins Jost de Jager hat die Föderalismusreform als "Fehlschlag" bezeichnet und einen Ausgleich zugunsten finanzschwacher Länder bei Programmen wie dem Hochschulpakt oder der Exzellenzinitiative gefordert. Halten Sie diesen Vorstoß für sinnvoll?
Zur Abstimmung:
http://www.hochschulverband.de/

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Recht aktuell


Aktualisierung des Wahrnehmungsvertrages

Die Verwertungsgesellschaft (VG ) Wort weist darauf hin, dass Autoren und Verlage, die vor dem 31. Dezember 1986 einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben, diesen aktualisieren müssen. Den Hintergrund dazu bildet die sogenannte "Klingelton"-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Dezember 2008 (Az. I ZR 23/06). Darin wurde eine sogenannte "Einbeziehungsklausel" im Berechtigungsvertrag der GEMA für unwirksam erklärt, die in ähnlicher Form bis Mitte 1986 auch in den Wahrnehmungsverträgen der VG WORT enthalten war. Für diese Altverträge hat die Entscheidung des BGH zur Konsequenz, dass alle seit dem jeweiligen Vertragsabschluss erfolgten Änderungen und Ergänzungen des Wahrnehmungsvertrages und des Inkassoauftrages für das Ausland nicht wirksam in die jeweiligen Verträge einbezogen wurden. Auch alle zukünftigen Änderungen und Ergänzungen werden nicht automatisch Teil der betroffenen Verträge.

Um diesen Zustand zu beheben, hat die VG Wort Mitte April Schreiben an alle Wahrnehmungsberechtigten und Verlage verschickt, die vor dem 31. Dezember 1986 einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben. Ziel ist es, dass die betroffenen Autoren und Verlage nochmals einen Wahrnehmungsvertrag in der aktuellen Fassung abschließen und zugleich Ihre Genehmigung hinsichtlich der in der Vergangenheit eingezogenen Vergütungsansprüche und der erfolgten Lizenzeinräumungen erklären. Beides ist nötig, damit die VG Wort auch für die Zukunft den Rechtekatalog des Wahrnehmungsvertrages vollständig wahrnehmen kann, und die Gefahr beseitigt wird, in der Vergangenheit erfolgte Ausschüttungen und Lizensierungen rückabwickeln zu müssen.

Die VG Wort weist darauf hin, dass es sich bei der in dem Schreiben genannten Frist von vier Wochen um keine Ausschlussfrist handelt, eine zügige Rücksendnung jedoch im Interesse aller Beteiligten liegt. Autoren und Verlage, die in der Vergangenheit einzelnen Rechteeinräumungen an die VG Wort widersprochen oder den Wahrnehmungsvertrag von vornherein beschränkt haben, werden gebeten anzugeben, ob sie die in der Vergangenheit gemachten Erklärungen gegen einzelne Rechteeinräumungen aufrechterhalten werden.

Weitere Auskünfte erteilt die VG Wort:
http://www.vgwort.de/

 

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Quelle: istockphoto.com

Kündigung in der Probezeit rechtmäßig

Die Universität Göttingen darf erstberufenen Professoren innerhalb einer sechsmonatigen Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Das hat das Arbeitsgericht Göttingen entschieden (Az.: 2 Ca 577/09). Zurückgewiesen wurde damit die Klage eines Professors der Zahnmedizin, der im April vergangenen Jahres an die Göttinger Universitätsmedizin gewechselt war und dem im September vergangenen Jahres gekündigt worden war, weil er bei einer Prüfung seiner Ehefrau anwesend gewesen war.

 

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Steuerberaterkosten

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat klargestellt (Az.: X R 10/08), dass Steuerberatungskosten für das Erstellen der Einkommensteuererklärung nicht steuerlich als Kosten geltend gemacht werden können. Die seit 2006 geltende Neuregelung, die dies bestimmt, verletze weder das objektive noch das subjektive Nettoprinzip. Der Gesetzgeber sei nicht verpflichtet, den Abzug von Steuerberatungskosten zuzulassen. Auch werde der verfassungsrechtliche Gleichheitssatz nicht verletzt. Insofern konnte die Klägerin ihre Steuerberatungskosten für die Ermittlung von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit nicht steuerlich geltend machen. Dies ist nach wie vor gültige Rechtslage.

 

 

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Kindergeld für die Zeit der Promotion

(Uf.) Eltern erhalten für ihr volljähriges Kind weiterhin Kindergeld, wenn sich das Kind in der Ausbildung befindet und das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Nach dem Urteil des Finanzgerichts Münster (Az.: 2 K 3724/08 Kg,AO) besteht ein Kindergeldanspruch auch während der Zeit der Vorbereitung auf eine Promotion. Denn hierbei handele es sich um Berufsausbildung, so z. B. bei einem Kind, das im Rahmen der Promotionsvorbereitung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Universität tätig sei, soweit der maßgebliche Grenzbetrag für die Einkünfte des Kindes nicht überschritten sei.

Dagegen handelt es sich nicht um Berufsausbildung im Sinne des Kindergeldrechts, wenn ein volljähriges Kind im Bundesvorstand eines Studentenverbandes tätig ist (Urteil des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz ; Az.: 5 K 2456/08).

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Beamte und Urlaub

(Uf.) Ein Beamter hat keinen Anspruch auf die finanzielle Abgeltung von Urlaub, den er krankheitsbedingt nicht nehmen kann. Das Beamtenrecht sieht - anders als das Arbeitsrecht - keine Abfindung für nicht genommenen Erholungsurlaub vor. Im vorliegenden Fall war der Kläger vor seiner Pensionierung ein Jahr lang ununterbrochen dienstunfähig erkrankt und begehrte eine finanzielle Entschädigung für 62 Urlaubstage, die er in den Jahren 2007 bis 2008 krankheitsbedingt nicht nehmen konnte.

Der Beamte habe - anders als der Arbeitnehmer - während der gesamten Zeit seiner Erkrankung den Anspruch auf Fortzahlung seiner vollen Bezüge und deshalb sei die Unmöglichkeit, Erholungsurlaub zu nehmen, für den Beamten mit keinem finanziellen Nachteil verbunden, so argumentierte das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 2 A 11321/09. OVG).

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Quelle: istockphoto.com

Kinderbezogener Ortszuschlag einer Teilzeitbeschäftigten

(Uf.) Der kinderbezogene Ortszuschlag eines im Geltungsbereich des BAT-O teilzeitbeschäftigten Angestellten wird nach der Überleitung seines vollbeschäftigten Ehegatten in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) nicht zeitanteilig gekürzt. Das Bundesarbeitsgericht (Az.: 6 AZR 809/08) entschied, dass die Kürzungsregelung nach wie vor keine Anwendung finde, weil dem in den TVöD übergeleiteten Ehegatten gemäß der entsprechenden Vorschrift der Überleitungstarifverträge eine dem kinderbezogenen Ortszuschlag entsprechende Leistung zustehe, wenn er das Kindergeld beziehe.

Im vorliegenden Fall ging es um einen teilzeitbeschäftigten Lehrer und seine vollzeitbeschäftigte Ehefrau, die auch im öffentlichen Dienst stand. Das Kindergeld für beide Kinder bezog der teilzeitbeschäftigte Lehrer.

Das Bundesarbeitsgericht bestätigte, dass, wenn die Ehefrau vor der Überleitung ihres Arbeitsverhältnisses Kindergeld bezogen hätte und damit den ungekürzten kinderbezogenen Ortszuschlag erhalten hätte, für die Dauer des Kindergeldbezuges eine Besitzstandszulage in Höhe dieses Ortszuschlages zu zahlen wäre. Somit sei es ohne Bedeutung, dass der klagende Lehrer und nicht seine Ehefrau den Ortszuschlag erhalten habe.

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Personalia


Neue Ministerin I

Frau Professor Johanna Wanka wird neue Ministerin für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen. Sie folgt auf Lutz Stratmann, der das Amt seit 2003 innehatte. Wanka war von 2000 bis 2009 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur im Land Brandenburg.

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Quelle: Univ. Magdeburg

Neue Ministerin II

Frau Professor Birgitta Wolff, Wirtschaftswissenschaftlerin von der Universität Magdeburg, wird ab 1. Juni 2010 neue Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt. Sie tritt die Nachfolge von Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) an, der Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin wird.

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Neuer Präsident I

Professor Jan-Hendrik Olbertz ist neuer Präsident der Humboldt-Universität Berlin. Der Erziehungswissenschaftler, der seit 2008 Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt ist, wurde am 20. April 2010 vom Konzil der Universität zum Nachfolger des Theologen Professor Christoph Markschies gewählt, der nicht wieder kandidiert hatte und zum Wintersemester 2010/11 in Forschung und Lehre zurückkehren wird.

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Quelle: Stephan Töpper

Neuer Präsident II

Professor Peter-André Alt ist neuer Präsident der Freien Universität Berlin. Der Germanist folgt auf den Erziehungswissenschaftler Professor Dieter Lenzen, der Ende März an die Spitze der Universität Hamburg gewechselt war. 

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Foto: Jürgen Huhn, TU Dortmund

Ars legendi-Preis 2010

Professor Walter Grünzweig von der Technischen Universität Dortmund hat am 10. Mai 2010 den Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2010 in Berlin erhalten. Der vom Stifterverband mit 50.000 Euro dotierte und auf Vorschlag der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vergebene Preis wird in diesem Jahr in den Geisteswissenschaften vergeben. Der  Professor für amerikanische Literatur und Kultur, der seit dem Jahr 2008 auch als Prorektor der TU Dortmund für Studium, Lehre und internationalen Studierendenaustausch fungiert, wird für seinen interdisziplinären und interkulturellen Lehransatz geehrt.

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Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Medizin

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Medizinische Fakultätentag (MFT) vergeben den mit 30.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Medizin an einen Biologen und Internisten. Die ersten beiden Preisträger sind Professor Peter Dieter von der Technischen Universität Dresden und Professor Jürgen Schäfer von der Universität Marburg, die am 3. Juni 2010 bei einem Festakt auf dem 71. Medizinischen Fakultätentag in Hannover ausgezeichnet werden.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Die W-Besoldung
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:00-17:00 Uhr

Berufungs- und Bleibeverhandlungen werden im Besoldungssystem "W" und ganz anderen Voraussetzungen und Bedingungen geführten als im alten "C"-System. Die Verhandlungen zur Besoldung erfordern seitens der zu Berufenden ein überaus gründlich Vorbereitung. Das Seminar informiert über die Systematik der W-Besoldung und über mögliche Strategien für Berufungsverhandlungen und zeigt auf, wie trotz der abgesenkten Grundgehälter eine adäquate Besoldung erzielt werden kann
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Emeritierung und Pensionierung
Universität Mannheim, Freitag, 11. Juni 2010, 10:00-16:30 Uhr

Die "Zurruhesetzung" wirft für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit oft weit über die Altersgrenze hinaus nachgehen, zahlrei­che Fragen auf. Diese betreffen die Rechte und Pflichten emeritierter oder pensionierter Pro­fessoren ebenso wie die Höhe der Versorgungsbezüge, ggf. bestehende Rentenansprüche so­wie steuerliche Aspekte. Hierzu bietet das Seminar umfassende und praxisnahe Informatio­nen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html

Lebensbilanz und Nachlassgestaltung
Maritim Parkhotel Mannheim, Samstag, 12. Juni 2010, 9:30-17:00 Uhr

In diesem DHV-Seminar, das sich zeitlich unmittelbar an das Seminar "Emeritierung und Pensionierung" anschließt, wird zunächst thematisiert, wie ein wissenschaftlicher Nachlass dauerhaft gesichert werden kann und welche erbrechtlichen Grundsätze bei der Nachlassgestaltung und Vermögenswidmung zu beachten sind. Hieran schließt sich ein Block zum Thema Patientenverfügung an, der auf die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen Bezug nimmt. Abschließend erarbeiten die Teilnehmer zunächst Ansätze zu einer persönlich-kognitiven Bilanzierung der jeweiligen (wissenschaftlichen) Lebensleistung. Es werden Rahmenbedingungen für weiterführende Regelungen und Planungen aufgezeigt. So gewinnen die Teilnehmer Impulse für die Planung und Gestaltung ihrer verbleibenden Lebensspanne.
http://www.hochschulverband.de/cms1/627.html

Fundraising für Hochschulen
Universität Mannheim, Dienstag, 15. Juni 2010, 10:00-17:30 Uhr

Das DHV-Kompaktseminar vermittelt Grundlagen und Techniken zum Fundraising an Hochschulen. Durch den Einsatz von Fallstudien, die in Gruppenarbeit analysiert werden, ist es besonders praxis- und umsetzungsorientiert angelegt: Wie entwickelt man ein stimmiges Fundraisingkonzept? Welche Tricks und Tools sind erforderlich, um systematisches Fundraising zu betreiben? Wie kann dezentrales Fundraising sinnvoll mit Aktivitäten der Leitungsebene verknüpft werden?
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Leitung und Organisation
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 24. Juni 2010, 10:00-18:00 Uhr

Leitung und Organisation sind integrale Bestandteile der Dienstaufgaben eines Hochschullehrers. Jeder Professor wird mit den entsprechenden Funktionen konfrontiert, sei es als Mitglied eines Rektorats, des Senats, als Dekan oder Mitglied eines Dekanats, als Institutsdirektor, als Haushalts- und Prüfungsorganisator oder als Vorgesetzter. Das Seminar bietet aktuelle und praxisrelevante Informationen, die den Hochschullehrer in die Lage versetzen, die Erfüllung seiner vielfältigen Leitungs- und Organisationsaufgaben zu optimieren.
http://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Lehren und Prüfen
Universität Mannheim, Donnerstag, 1. Juli 2010, 10:00-18:00 Uhr

Lehren und Prüfen gehören zu den zentralen Dienstaufgaben eines Hochschullehrers. Durch die Ausweitung des Qualitätsmanagements in der Hochschullehre - vor allem durch die systematische Evaluation von Lehrveranstaltungen - und die zunehmende Bedeutung der pädagogischen Eignung als Einstellungskriterium steigen die Anforderungen an den einzelnen Wissenschaftler. Mit einem kompakten Überblick über grundlegende Elemente einer professionellen Hochschullehre und des Instrumentariums für möglichst valide Prüfungen vermittelt das Seminar praxisorientierte Anleitungen und Handreichungen für den Hochschulalltag.
http://www.hochschulverband.de/cms1/622.html

Nur noch Restplätze frei:

Rhetorik in der Lehre
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 27./28. Mai 2010
http://www.hochschulverband.de/cms1/rhetorik.html

Wissenschaftsenglisch schreiben
Akademie Franz-Hitze-Haus Münster, Dienstag, 8. Juni 2010, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/640.html

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter
www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

Neuro-Enhancement - Doping fürs Gehirn: Prüfungsvorbereitung auf Rezept?

Mit Psychopharmaka lassen sich nicht nur Depressionen, Aufmerksamkeits- oder Schlafstörungen bekämpfen. Medienberichten zufolge setzen oder hoffen schon heute Studierende, Wissenschaftler oder Manager darauf, mit Hilfe dieser Medikamente ihre kognitiven Leistungen und Stimmungen steigern zu können. Intelligenzverstärker, Wachmacher, Glücksdrogen - mit den Fortschritten der Neuropharmakologie scheint die Erfüllung solcher Versprechungen zumindest in Reichweite.

Was bedeutet "Neuro-Enhancement" für Forschung, Prüfung und Lehre in der Wissenschaft? Welche Chancen und welche Risiken sind hiermit verbunden? Ist die künstliche Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit ethisch vertretbar oder verwerfbar? Ist es wünschenswert und vernünftig, Gesunden per Rezept die Einnahme von Stimmungsaufhellern und Gehirnoptimierern zu gestatten? Können Nikotin, Koffein und Ritalin unterschiedlich bewertet werden? Soll es "Dopingproben" vor Staatsexamina geben? Gibt es überhaupt Mittel, die nachweisbar leistungssteigernd wirken?

Antworten zu diesen Fragen halten zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen bereit. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. November 2010 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Sprache und Wissenschaft

Wolfgang Frühwald
Menschwerdung durch Sprache
Über Barbarei, Sprachkultur und die Gegenworte der Dichter

Ulrich Ammon
Über Deutsch als Wissenschaftssprache
Kaum noch ein Prozent Weltanteil in den Naturwissenschaften

Die Eine-Million-Dollar Frage
Über Kommunikation und Sprache bei Affen -
Beobachtungen der kognitiven Ethologie
Interview mit Julia Fischer

Langeweile ist unverzeihlich
Über das Arbeiten mit und an der Sprache
Interview mit Martin von Koppenfels

u.a.

Weitere Beiträge

Foteini Kolovou
Byzantinistik heute: eine weltferne Wissenschaft?
Perspektiven eines "Orchideenfachs"

Jürgen Mittelstrass
Wissenschaftskultur
Zur Vernunft wissenschaftlicher Institutionen

Pro & Contra
Ist eine vernünftige wissenschaftliche Lehre ohne eigene Forschung unmöglich?
Pro: Kärin Nickelsen
Contra: Jürgen Schwabe

u.a.

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DHV-Ticker

Neue Struktur des Landesverbandes Hessen

(Hell.) Der Landesverband Hessen des DHV verändert sich strukturell. Seit dem 1. März 2010 nimmt Herr Rechtsanwalt Dr. Martin Hellfeier die Tätigkeit eines Landesgeschäftsführers wahr. Er wird damit zusammen mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes, Herrn Professor Hans Detlef Horn (Universität Marburg), für den Landesverband tätig sein. Herr Dr. Hellfeier arbeitet seit 2003 als Justitiar in der Geschäftsstelle des DHV und wird diese Tätigkeit neben der Geschäftsführung des Landesverbandes Hessen weiterhin ausüben. Die Landesgeschäftsführung ist Teil eines Pilotprojektes des DHV, das auf zwei Jahre angelegt ist. Ziel ist es, die politische Durchschlagskraft und die Visibilität des Landesverbandes in der Öffentlichkeit zu erhöhen.

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Kooperationen


Potenziale für Kooperationen, Sponsoring und Fundraising finden: Neue Chancen durch die Partnerschaft des DHV mit Creditreform Bonn

Marketing Services

In Zeiten knapper öffentlicher Mittel werden Kontakte zur Wirtschaft immer wichtiger. Damit Sie Ihre Zeit und begrenzten finanziellen Mittel gezielt einsetzen können, muss vor allem eines stimmen: die Auswahl Ihrer potenziellen Partner und Förderer.

Hier bietet Ihnen die neue Kooperation des DHV mit Creditrefom Bonn eine Vielzahl von Möglichkeiten. Neben der effizienten und zielgerichteten Zielgruppenanalyse, Standortanalysen und Potenzialeinschätzungen bieten Ihnen die Marketingspezialisten auch konkrete, personalisierte Anschriften zu Ihrer Zielgruppe.

Wirtschaftsinformationen

Nicht nur wenn es um eine langfristige Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geht, sondern auch bei der Einschätzung von Potenzialen bieten Ihnen die Wirtschaftsinformationen von Creditreform eine Entscheidungsgrundlage. Strukturiert und grafisch aufbereitet, erhalten Sie unter anderem Informationen zur Bonität, Beteiligungsverhältnissen und Verflechtungen mit anderen Unternehmen, um Potenziale und Risiken zu beurteilen.

Mehr Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen der Creditreform finden Sie unter www.bonn.creditreform.de

Ihr Ansprechpartner beim DHV:  Jaqueline Güldenring, Telefon 0228 / 902-66 – 69, E- Mail: kooperationen@hochschulverband.de

 

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Forschung fördern - Merkur lesen!

Eine Kooperation für die Zukunft: Die Deutsche Universitätsstiftung engagiert sich für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, indem sie unter anderem Stipendien für Nachwuchsforscher vergibt und sich um die Bindung hochqualifizierter Wissenschaftler an Deutschland kümmert. Und der Rheinische Merkur engagiert sich für die Deutsche Universitätsstiftung. Weil die Macher und Herausgeber der überregionalen Wochenzeitung, unter ihnen so renommierte Persönlichkeiten wie Jean-Claude Juncker und Paul Kirchhof, ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und an Deutschland als Wissens- und Forschungsstandort glauben.

Abonnieren Sie jetzt den Rheinischen Merkur, und wir spenden in Ihrem Namen 100 Euro an die Deutsche Universitätsstiftung! Wie einfach das geht, und welche Vorteile Sie als Leser genießen, erfahren Sie auf www.merkur.de/universitaetsstiftung

"Schon immer war der Rheinische Merkur", erklärt der stellvertretende Chefredakteur Matthias Gierth, "ein Forum für die wesentlichen Diskussionen unserer Gesellschaft." Auch die "Geistesgegenwart", eine Ende 2008 aus der Taufe gehobene Rubrik, knüpft daran an und schlägt eine Brücke zwischen den traditionellen Zeitungsressorts "Kultur", "Wissenschaft" und "Bildung". Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Diskurs, geführt in meinungsstarken Essays und ausführlichen Interviews. Führende Intellektuelle wie Noam Chomsky, Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranski, Jean Baudrillard oder Ingo Schulze positionieren sich zu geistes-, wirtschafts- und naturwissenschaftlichen Fragestellungen.

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DHV und Stage Entertainment

In Kooperation zwischen dem DHV und Stage Entertainment bietet der DHV für seine Mitglieder Sonderkonditionen für das neue Musical WICKED - Die Hexen von Oz im Metronom Theater am CentrO Oberhausen.

Das Erfolgsmusical WICKED - Die Hexen von Oz hat bereits am Broadway und im Londoner Westend alle Rekorde gebrochen. Mit über 20 Musical-Awards ausgezeichnet - darunter drei Tony Awards und ein Grammy für das "Beste Musical Show Album" - begeistert der internationale Publikumsmagnet nach Erfolgen in New York, Los Angeles, Toronto, Chicago, Stuttgart und London jetzt auch in NRW.

Traumhafte Balladen, großartige Bühneneffekte und bezaubernde Kostüme entführen Sie in das magische Land Oz und werden auch Sie garantiert verzaubern. Tauchen Sie ein in eine geheimnisvolle Welt - eine Welt, in der die Schwerkraft keine Bedeutung hat.

DHV-Mitglieder können nun vergünstigte Tickets zum Vorteilspreis unter folgendem Link buchen:

http://www.prima-ticket.de/specials/wicked-dhv-code.aspx
Kennwort: dhvmusical

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DHV unter der Rubrik Sponsoren und Kooperationen. Für  Rückfragen steht auch Frau Jacqueline Güldenring unter der Telefonnummer 0228/902-66-69 sehr gerne zur Verfügung.

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Hotelbuchung über HRS

Weltweit stehen mit HRS - Hotel Resevation Sevice -, dem neuen Kooperationspartner des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), 250.000 Hotels zum günstigsten tagesaktuellen Zimmerpreis zur Verfügung.

Ihre Vorteile:

-         HRS Firmen Raten - in über 18.000 Hotels buchen Sie bis zu 30% günstiger

-         Online Buchung mit Sofort - Bestätigung ( auch via SMS möglich )

-         Buchen auch ohne Kreditkarte möglich; Sie zahlen bei Abreise

-         Garantierte Verfügbarkeit der angezeigten Preise und Zimmer

Stornierungen und Änderungen online möglich

Hotelbuchungen können DHV-Mitglieder ab sofort  bequem und schnell über den HRS Link des Deutschen Hochschulverbandes vornehmen.

Bitte kontaktieren Sie bezüglich des Passworts Frau Jacqueline Güldenring vom Deutschen Hochschul Verband unter E-Mail: kooperationen@hochschulverband.de oder Telefon 0228/902-66-69.

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DHV und VS Möbel  

Durch die erfolgreiche Kooperation des DHV mit den VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken (VS Möbel) konnten schon erste DHV Mitglieder von den attraktiven Sonderkonditionen profitieren. VS ist führender Objekteinrichter mit durchgängigen Einrichtungslösungen für Bildungsstätten und Büros, der alle Möbel am Firmensitz in Tauberbischofsheim selbst entwickelt, produziert und - ohne Zwischenhandel - direkt vertreibt.   Neben dem Paketangebot "Ordinarius" bietet VS für DHV-Mitglieder nun auch ein Büromöbel-Angebot "Junior-Professur" zu Sonderkonditionen. Dies umfasst einen funktionalen Arbeitstisch mit einem ergonomischen Drehstuhl, einen Schreibtischcontainer sowie einen großen Schiebetürschrank.   Weitere Informationen und die Angebotspakete für den beruflichen oder privaten Bedarf können DHV-Mitglieder unter www.vs-moebel.de/dhv einsehen. Für Fragen ist VS unter dhv@vs-moebel.de oder unter der Telefonnummer 09341-88601 erreichbar.

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Zu guter Letzt...

Studie: Denksport am PC macht nicht klüger

Durch interaktive Software kann der Mensch die generelle Leistungsfähigkeit des Denkvermögens offenbar nicht steigern. Das geht aus einer Studie britischer Forscher der Universität Cambridge unter 11.430 Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren hervor. Kandidaten zeigten sich höchstens in den regelmäßig geübten Gehirnspielen verbessert. Nicht nachweisbar war dagegen ein Einfluss des Trainings auf andere kognitive Fertigkeiten. Auch Spiele, die dem ursprünglichen ähnlich waren, konnten durch das regelmäßige Üben nicht besser bewältigt werden.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Birgit Ufermann (Uf.)

Versandte Exemplare

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