Newsletter 06/2010

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Hochschulpolitik


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Bildungsgipfel: Einigung bei Qualitätspakt für die Lehre, Uneinigkeit bei Finanzierungsfragen

Bund und Länder haben sich beim dritten Bildungsgipfel am 10. Juni 2010 in Berlin auf einen Qualitätspakt für eine bessere Hochschullehre verständigt. Danach fließen in den nächsten zehn Jahren mehr als zwei Milliarden Euro zur Personalgewinnung und Personalqualifizierung an die Hochschulen. Der Bund zahlt  90 Prozent, die restlichen zehn Prozent sollen die Länder tragen.

Keine Einigung konnte dagegen über die beabsichtigte Anhebung des BAfög und die Errichtung eines nationalen Stipendienprogramms erzielt werden, weil Bund und Länder weiter über die künftige Bildungsfinanzierung streiten. Die Ministerpräsidenten der Länder konnten sich beim dritten Bildungsgipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht auf eine Verteilung der Kosten für das seit dem ersten Bildungsgipfel im Jahr 2008 beschlossene Ziel verständigen, die Investitionen in Bildung und Forschung von derzeit 8,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2015 auf zehn Prozent zu steigern. Die Länder hatten zur Finanzierung einen höheren Anteil an der Mehrwertsteuer gefordert, den ihnen die Bundeskanzlerin vorerst nicht zugestehen will.

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Kempen: "Keine Abkehr vom Weg besserer Bildungsfinanzierung"

Vor dem sogenannten Bildungsgipfel am 10. Juni 2010 hat der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen,  Bund und Länder aufgefordert, vom Ziel, 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis 2015 für Bildung und Forschung zu verwenden, keine Abstriche zu machen. "Es hat Jahrzehnte gedauert, um die Erkenntnis, dass die Zukunft Deutschlands vor allem von seinem Bildungssystem und seiner Finanzierung abhängt, in konkrete Politik umzuwandeln. Mit der Ausrufung der ,Bildungsrepublik Deutschland' als prioritäres Politikziel und der deutlichen Erhöhung der Finanzmittel für Bildung und Forschung ist Deutschland endlich auf dem richtigen Weg. Kleinmut und faule politische Kompromisse dürfen uns von diesem Weg nicht abbringen", erklärte Kempen. Je notwendiger in Bund und Ländern Sparhaushalte würden, desto wichtiger seien die Erhöhungen der Bildungsausgaben."

Der DHV-Präsident sprach sich auch für  die dringend notwendige Erhöhung des BAföG aus und unterstrich Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des vom Bund geplanten nationalen Stipendienfonds. Der nationale Stipendienfonds berge ein immenses Fundraising-Potential und wirke sich beflügelnd auf die Alumnikultur der Hochschulen aus. Entscheidend sei aber, dass in Deutschland endlich in die im internationalen Vergleich erschreckend geringe Stipendienquote Bewegung komme. Den von Länderseite bislang erhobenen Bedenken könne durch eine geschickte Gestaltung des Programms Rechnung getragen werden. "Nirgendwo steht geschrieben, dass eine hälftige Finanzierung der Stipendien flächendeckend für alle Länder und Hochschulstandorte in Deutschland gelten muss", erklärte Kempen abschließend.
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5565694b0bc.html

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AG Med unterstützt Bundesgesundheitsminister Rösler: Keine BA/MA-Studiengänge in der Medizin

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin unterstützt nachhaltig die von Bundesminister Rösler auf dem 113. Ärztetag in Dresden eingenommene Haltung zur Übertragung des Bologna-Prozesses auf die Ausbildung von Medizinstudierenden. Rösler hatte wörtlich in der Semper-Oper erklärt: "Ich wehre mich gegen jeden Versuch, die Bachelor-Abschlüsse auf die Medizin zu übertragen".

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin, der alle großen Fach- und Berufsverbände der Universitätsmedizin angehören, stellt sich vorbehaltlos hinter diese Forderung. Die AG Med vertritt die Auffassung, dass im Rahmen des sechs- bis achtsemestrigen Bachelor-Studiums kein berufsqualifizierender Abschluss zum Arzt erworben werden kann. Nach den Vorgaben der Europäischen Union und der ärztlichen Approbationsordnung aus dem Jahre 2002 soll eine Arztausbildung ein sechsjähriges Universitätsstudium mit 5.500 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht umfassen. Hinzu tritt nach Auffassung der AG Med, dass die mit dem Bologna-Prozess intendierte Vergleichbarkeit der europäischen Studienabschlüsse für die Medizin bereits seit 1993 durch die Europäische Richtlinie 93/16/EWG (ab 2007: Richtlinie 2005/36/EG) weitestgehend erfüllt ist.

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Nein zur flächendeckenden Umstellung auf Bachelor und Master bei Jura

Die Vertreter aus 43 juristischen Fakultäten und Fachbereichen stehen der Bologna-Reform weiterhin ablehnend gegenüber, da sie befürchten, dass mit einer flächendeckenden Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse Qualitätseinbußen in der Ausbildung für die juristischen Berufe in Justiz und Anwaltschaft drohen. Der Zugang zu den klassischen juristischen Berufen wie Richter, Verwaltungsbeamter oder Rechtsanwalt müsse von einer staatlichen Prüfung abhängen. Das hat der Deutsche Juristen-Fakultätentag (DJFT) beschlossen, der am 3./4. Juni in Hannover getagt hat. Der DJFT plädiert lediglich für ergänzende Bachelor- und Masterstudiengänge in den Rechtswissenschaften, da sich das bisherige Ausbildungsmodell bewährt habe und einen hohen Qualitätsstandard gewährleiste. In ihrer Skepsis sehen sich die Juristen durch die Defizite bestätigt, die bei Umsetzung der Reformen in den Geistes- und Sozialwissenschaften deutlich geworden seien. Der DJFT hebt hervor, dass sowohl die Studierenden als auch andere europäische Staaten die Umstellung der juristischen Studiengänge auf Bachelor und Master ablehnten.

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Frankenberg wirbt für Titel "Dipl.-Ing."

Baden-Württemberg will in der Kultusministerkonferenz für die Wiedereinführung des Titels "Diplom-Ingenieur" werben. Das kündigte Wissenschaftsminister Peter Frankenberg an. Jeder Absolvent eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs soll künftig automatisch mit dem Master of Science auch den Diplom-Titel erwerben. Baden-Württemberg unterstützt damit Forderungen des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) und der TU9.

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Wird Universität Lübeck geschlossen?

Die CDU/FDP-Landesregierung in Schleswig-Holstein hat am 25. Mai 2010 ein millionenschweres Sparprogramm zur Haushaltssanierung beschlossen. Es sieht vor, dass Mediziner künftig nur noch in Kiel und nicht mehr in Lübeck ausgebildet werden sollen. In Lübeck gehen dadurch 1.500 von 2.600 Studienplätzen verloren. Außerdem strebt die Koalition bis zum Jahr 2015 eine Privatisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein an.

Die Sparpläne aus Kiel lassen die Lübecker Universität um ihre Existenz fürchten: "Die Schließung dieses zentralen Studiengangs unserer Universität, der seit vielen Jahren in Deutschland an Nr. 1 vom Zentrum für Hochschulentwicklung (CHE) gerankt wurde, ist gleichbedeutend mit dem Ende der Universität, denn sie ist aus der Medizin entstanden und alle anderen Studiengänge sind eng mit der Medizin vernetzt", heißt es dazu in einer Stellungnahme des akademischen Senats der Universität zu Lübeck.

Auch die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat die Pläne der Landesregierung Schleswig-Holsteins kategorisch abgelehnt. Sie seien "undurchdacht, ökonomisch katastrophal und für das strukturschwache Schleswig-Holstein desaströs", betonte die wichtigste Institution der Hochschulmedizin.
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5c97a542650.html

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Mehr Forschungsausgaben

Deutschland ist im internationalen Wettbewerb um Talente, Technologien und Standorte gut aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt der vom Bundeskabinett beschlossene Bundesbericht Forschung und Innovation 2010. "Der Anteil forschungsintensiver Produkte und Dienstleistungen an der Wertschöpfung ist heute mit mehr als 45 Prozent in Deutschland so hoch wie in keinem anderen Industrieland. Die Anzahl von Publikationen und Patenten ist seit dem Jahr 2000 um jeweils 20 Prozent angestiegen", erläuterte Bundesforschungsministerin Schavan am 19. Mai 2010 in Berlin. So steigerte der Bund in der Zeit von 2005 bis 2008 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) um 1,9 Milliarden Euro. Das entspricht 21 Prozent. Auch die Wirtschaft hat trotz Krise die Ausgaben in diesem Zeitraum um rund 19 Prozent, das sind in absoluten Zahlen 7,4 Milliarden Euro, erhöht. Im Jahr 2008 betrug der Anteil der FuE-Investitionen am Bruttoinlandsprodukt nach vorläufigen Berechnungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 2,64 Prozent. In absoluten Zahlen sind die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung von Staat, Wirtschaft und Privaten zwischen 2005 und 2007 von 55,7 auf 61,5 Milliarden Euro angewachsen. Für die Bilanz 2008 wird mit einer weiteren Steigerung auf über 65 Milliarden Euro gerechnet.
http://www.bmbf.de/de/12210.php

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Forschung: Bayern und Baden-Württemberg vorn

Bayern und Baden-Württemberg belegen einer aktuellen Studie zufolge bei Forschung und Entwicklung bundesweit die Spitzenplätze. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beurteilte die Bundesländer nach Forschungserfolg und Investitionen. Am schlechtesten schnitten Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ab. Die starke Position der Länder im Süden sei vor allem innovationsfreudigen Unternehmen zu verdanken, so der Stifterverband.

Der Anteil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandspro-
dukt sei zwischen 1997 und 2007 insgesamt um 13 Prozent gestiegen.
Dies sei aber mit plus 18 Prozent in erster Linie  der Wirtschaft zu verdanken. Die Quote der Forschungsaufwendungen in Hochschulen sei
dagegen nur um zwei Prozent gestiegen, in einigen Ländern sei sie sogar rückläufig.

Viele Bundesländer kombinierten Stärken auf einzelnen Gebieten mit Schwächen
auf anderen. So habe Forschung in Sachsen die höchste Haushaltspriorität.
5,9 Prozent der Nettoausgaben flossen 2007 aus dem Landeshaushalt in Forschung und Entwicklung. Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin folgten mit Werten von vier Prozent und mehr. Im Mittel wendeten die Bundesländer 3,3 Prozent ihrer gesamten Nettoausgaben für Forschung und Entwicklung auf. Weniger Vorrang genoss die Forschung laut Stifterverband in den öffentlichen Haushalten von Hamburg, Hessen, Brandenburg und Bremen.
http://www.stifterverband.de/

 

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Studienerfolgsquoten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatten bis zum Prüfungsjahr 2008 fast 73 Prozent aller Studierenden eines Erststudiums mit Studienbeginn 1999 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Für die Universitäten wurde eine Erfolgsquote von 68 Prozent errechnet, für die Fachhochschulen von 80 Prozent.

Bei den Studentinnen lag die Erfolgsquote insgesamt mit 74 Prozent etwas höher als bei ihren männlichen Kommilitonen, die 71 Prozent erreichten. Während Frauen in den Sprach- und Kulturwissenschaften zu fast 68 Prozent ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, waren es bei den Männern nur rund 59 Prozent. In den Ingenieurwissenschaften war die Erfolgsquote der Frauen mit fast 74 Prozent ebenfalls höher als bei den Männern mit rund 69 Prozent. Dagegen wiesen in der Veterinärmedizin die Männer mit 87 Prozent eine höhere Erfolgsquote auf als die Frauen mit 78 Prozent.

In den Fächergruppen Medizin mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von 87 Prozent, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften mit 80 Prozent und Mathematik/Naturwissenschaften mit 66 Prozent waren Männer und Frauen nahezu gleich erfolgreich.
http://www.destatis.de

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Wie schätzen Studierende Studiengebühren ein?

Deutschlands Studierende geben ihren Hochschulen für die Verwendung der Studiengebühren lediglich die Schulnote Ausreichend. Zu diesem Ergebnis kommt die dritte bundesweite Studie "Gebührenkompass" der Universität Hohenheim mit mehr als 5.200 Einzelinterviews an allen 48 Universitäten mit Studiengebühren. Insgesamt hat sich demnach die Gesamtzufriedenheit in den vergangenen zwei Jahren um eine halbe Schulnote leicht verbessert. Allerdings entspreche die Zahl der Gebührengegner mit rund zwei Dritteln in etwa dem Niveau der Vorjahre.

Am schnellsten wieder abschaffen möchten Hamburger Universitätsstudierende die ungeliebten Gebühren (73,8 Prozent). Die wenigsten Gebührengegner macht die Studie in Baden-Württemberg aus (57,1 Prozent). Dass Studiengebühren eine Verbesserung der Lehre gebracht haben, glauben laut "Gebührenkompass" in Bayern am meisten Universitätsstudierende. Mit 43 Prozent liegen sie weit über dem Durchschnitt von 37,1 Prozent. Dagegen glauben in Hamburg gerade einmal 23 Prozent an eine Verbesserung der Lehre durch Studiengebühren.

Die Unzufriedenheit mit Studiengebühren spiegele sich jedoch nicht in gleicher Weise in der Gesamtzufriedenheit mit dem Studium wider. Zwei Drittel der Befragten antworteten, gern oder sehr gern an ihrer Universität zu studieren.
http://www.gebuehrenkompass.de

 

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Affenversuche: Etappensieg für Hirnforscher

Das Verwaltungsgericht Bremen hat am 28. Mai 2010 den Ablehnungsbescheid der Gesundheitsbehörde gegen die umstrittenen Tierversuche an der Universität Bremen aufgehoben. Der Hirnforscher Professor Andreas Kreiter darf damit vorerst weiter an Makaken forschen. Das Gericht befand, dass die Gesundheitsbehörde durch Gutachten erst weiter aufklären müsse, wie groß die Belastung der Versuchstiere und die Bedeutung des Forschungsvorhabens seien.

Kreiter hatte gegen die Behörde geklagt, nachdem sein Verlängerungsantrag für die Affenversuche m Juni 2008 abgelehnt worden war. Nach Ansicht der Behörde litten die Tiere bei den Experimenten zu stark. Seit 1998 betreibt Kreiter mit 24 Affen an der Universität Bremen Grundlagenforschung.

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Kulturpreis Deutsche Sprache für Wirtschaftswissenschaftler der Universität Greifswald

Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Greifswald wird am 23. Oktober 2010 in Kassel mit dem undotierten Institutionenpreis Deutsche Sprache ausgezeichnet. Damit will die Jury für den Kulturpreis Deutsche Sprache die Verdienste der Fakultät um das alte deutsche Universitätsideal würdigen. Als letzte Fakultät in ganz Deutschland bietet sie weiterhin den bewährten Studiengang "Betriebswirtschaftlehre" mit dem Abschluss Diplomkaufmann bzw. Diplomkauffrau an. Auch werde in der akademischen Lehre nach wie vor auf die Sprache Deutsch gesetzt, ohne darüber die internationale Ausrichtung des Studiums zu gefährden.

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Zöllner beharrt auf Berufungsrecht

Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner will Berlins Hochschulen nicht das Berufungsrecht übertragen. Das erklärte er auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Mirco Dragowski (FDP), über die der "Tagesspiegel" am 7. Juni 2010 berichtet.

Nach Angaben der Wissenschaftsverwaltung gab es an den drei großen Berliner Universitäten zwischen 2007 und 2009 insgesamt 515 Berufungsfälle. Viermal wich der Senator von der Reihenfolge der Berufungsliste ab, die die Universität vorgeschlagen hatte. Nur einmal gab er die Liste zurück. An den Kunsthochschulen wich er bei 57 Berufungen einmal von der Liste ab.

Als Gründe nannte der Senator Gleichstellungsgesichtspunkte oder die Nichtberücksichtigung der Überqualifikation von Bewerbern auf eine Juniorprofessur seitens der Hochschulen.

Aus Zöllners Antwort geht zudem hervor, dass nach einer Erhebung der Wissenschaftsverwaltung aus dem Jahr 2006 Berlins Hochschulen im Schnitt 51 Wochen für Berufungsverfahren benötigten, die Bearbeitungszeit in der Senatsverwaltung liege im Schnitt bei fünf Wochen. Die Verfahren würden nach Ansicht nicht kürzer, wenn nur die Hochschulen zuständig seien, weil sie dann zusätzliche Verfahrensschritte zu bearbeiten hätten, die jetzt noch bei der Senatsverwaltung lägen.

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Kräftiges Plus bei Gasthörern

Laut Statistischem Bundesamt hat die Anzahl der Gaststudierenden im Wintersemester 2009/2010 im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Prozent zugenommen und beläuft sich nunmehr auf 41.900. Unter den derzeit 2,1 Millionen Studierenden an deutschen Hochschulen machten die Gasthörer und -hörerinnen einen Anteil von zwei Prozent aus. Ihr Durchschnittsalter lag bei 49,7 Jahren. Am stärksten vertreten waren dabei die Altersgruppen der 60- bis 70-Jährigen mit einem Anteil von 26,9 Prozent und der 20- bis 30-Jährigen mit einem Anteil von 18,8 Prozent an allen Gaststudierenden.

Von den mehr als 50.800 Belegungen der Gaststudierenden im Wintersemester 2009/2010 entfielen 5.700 auf die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften, 5.000 auf Geschichte sowie 3.600 auf Philosophie. Beliebt waren bei den Gasthörern und -hörerinnen auch die Fachrichtungen Rechtswissenschaften, Psychologie und Informatik.

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Auszeichnung für weltoffene Universitäten

Die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämieren erneut "Welcome Centres für international mobile Forscher". Der bereits zum dritten Mal stattfindende Wettbewerb unterstützt Serviceeinrichtungen für die Betreuung von ausländischen Gastwissenschaftlern an deutschen Universitäten. Bis zum 1. Juli 2010 können sich Universitäten bewerben, die bereits aufgebaute Betreuungsstrukturen weiterentwickeln möchten. 

Die zehn besten Konzepte erhalten ein Preisgeld von je 10.000 Euro zur Umsetzung der vorgeschlagenen Ideen. Die Sieger sollen Ende Oktober 2010 bekannt gegeben werden und im Rahmen des Neujahrsempfangs der Humboldt-Stiftung am 20. Januar 2011 in Berlin geehrt werden.
Bewerbungsunterlagen und Informationen: http://www.welcome-centres.de

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Karriere


"Hochschullehrer/in des Jahres": Startschuss für neue Runde

Welche Hochschullehrerin, welcher  Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen der Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum fünften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in des Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktiv", erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Ihr vielseitiges Engagement außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und der Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die diesen faszinierenden  Beruf ausüben, vermitteln."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2010 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

Mehr Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hsldj_2010.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre"- den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2009 vorgeschlagen werden.

Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis.

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2010/2011

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 12. Mal den von Ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2010. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2011 statt. Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.
http://www.kas.de/wf/de/71.3814/

Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/begabtenfoerderung/altstipendiaten/bruno_heck_2010.pdf

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Barometer


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Knappes Votum gegen Finanzausgleich zugunsten strukturschwacher Länder

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, ob sie dem Vorstoß des Wissenschaftsministers Schleswig-Holsteins Jost de Jager, einen Ausgleich zugunsten finanzschwacher Länder bei Programmen wie dem Hochschulpakt oder der Exzellenzinitiative zu schaffen, begrüßten. 51,9 Prozent stimmten mit Nein 48,1 Prozent mit Ja.

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Berufungsrecht bei den Hochschulen?

Der Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner weigert sich , das Berufungsrecht auf die Hochschulen zu übertragen. Halten Sie diese Position für richtig?
Zur Abstimmung:
http://www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Aktualisierung des Wahrnehmungsvertrages

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) weist darauf hin, dass Autoren und Verlage, die vor dem 31. Dezember 1986 einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben, diesen aktualisieren müssen. Den Hintergrund dazu bildet die sogenannte "Klingelton"-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Dezember 2008 (Az. I ZR 23/06). Darin wurde eine sogenannte "Einbeziehungsklausel" im Berechtigungsvertrag der GEMA für unwirksam erklärt, die in ähnlicher Form bis Mitte 1986 auch in den Wahrnehmungsverträgen der VG WORT enthalten war. Für diese Altverträge hat die Entscheidung des BGH zur Konsequenz, dass alle seit dem jeweiligen Vertragsabschluss erfolgten Änderungen und Ergänzungen des Wahrnehmungsvertrages und des Inkassoauftrages für das Ausland nicht wirksam in die jeweiligen Verträge einbezogen wurden. Auch alle zukünftigen Änderungen und Ergänzungen werden nicht automatisch Teil der betroffenen Verträge.

Um diesen Zustand zu beheben, hat die VG Wort Mitte April Schreiben an alle Wahrnehmungsberechtigten und Verlage verschickt, die vor dem 31. Dezember 1986 einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben. Ziel ist es, dass die betroffenen Autoren und Verlage nochmals einen Wahrnehmungsvertrag in der aktuellen Fassung abschließen und zugleich Ihre Genehmigung hinsichtlich der in der Vergangenheit eingezogenen Vergütungsansprüche und der erfolgten Lizenzeinräumungen erklären. Beides ist nötig, damit die VG Wort auch für die Zukunft den Rechtekatalog des Wahrnehmungsvertrags vollständig wahrnehmen kann, und die Gefahr beseitigt wird, in der Vergangenheit erfolgte Ausschüttungen und Lizensierungen rückabwickeln zu müssen.

Die VG Wort weist darauf hin, dass es sich bei der in dem Schreiben genannten Frist von vier Wochen um keine Ausschlussfrist handelt, eine zügige Rücksendung jedoch im Interesse aller Beteiligten liegt. Autoren und Verlage, die in der Vergangenheit einzelnen Rechteeinräumungen an die VG Wort widersprochen oder den Wahrnehmungsvertrag von vornherein beschränkt haben, werden gebeten anzugeben, ob sie die in der Vergangenheit gemachten Erklärungen gegen einzelne Rechteeinräumungen aufrechterhalten werden.

Weitere Auskünfte erteilt die VG Wort:
http://www.vgwort.de/

 

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Doktortitel trotz Bestechung?

Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Klagen von acht promovierten Juristen stattgegeben, die sich gegen die Rücknahme der Verleihung ihres Doktorgrades durch die Juristische Fakultät der Universität Hannover wehrten (Az.: 4 A 1066/09 u.a.). In einem weiteren Fall hatte die Universität in der mündlichen Verhandlung die Rücknahme selbst aufgehoben und den Kläger klaglos gestellt.

Den Klägern, berufstätige Juristen, war die Möglichkeit zu einer externen Promotion durch einen Professor der Juristischen Fakultät entgeltlich durch ein privates Institut vermittelt worden. Der ehemalige Professor hatte von dem Institut für seine Bereitschaft, solche externen Promotionen zu betreuen, Zahlungen erhalten und ist aus diesem Grund wegen Bestechlichkeit in 68 Fällen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Nach Ansicht der Richter gab es keinen Anhaltspunkt dafür, dass der von einer Beratungsgesellschaft bestochene Professor auf die Begutachtung der Doktorarbeiten durch andere Hochschullehrer und die mündliche Prüfung Einfluss genommen habe. Laut Gericht hatten die Juristen von der Bestechung nichts gewusst, und ihnen sei auch keine fahrlässige Unkenntnis vorzuwerfen. Die Universität Hannover prüft eine Berufung. 

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Kein Prüfungsausstieg durch Exmatrikulation

Studierende, die sich an einer Universität zu einer Prüfung angemeldet haben, können sich der Prüfungspflicht nicht über eine Exmatrikulation entziehen. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden (Az.: 5 K 701/09.TR).

Geklagt hatte ein Bachelor-Student, weil die Universität Trier ihn nach einem Hochschulwechsel nicht vorzeitig aus dem Prüfungsverhältnis entlassen wollte. Der Student hatte sich verbindlich zu einer Modulprüfung angemeldet und diese im ersten Versuch nicht bestanden.

Um einmal angemeldete Prüfungen rasch zu einem Ende zu führen, sehe die Prüfungsordnung  vor, dass der Student die Prüfung in einer bestimmten Zeit wiederhole, teilten die Richter mit. Vor diesem Hintergrund dürfe sich der Studierende der Prüfung nicht über eine Exmatrikulation entziehen. Gegen die Entscheidung kann noch Berufung am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz eingelegt werden.

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Bewirtungskosten

(Uf.) Die Anerkennung von Bewirtungskosten als Werbungskosten bei Hochschullehrern führt immer wieder zu Schwierigkeiten. Die Finanzämter neigen zu einer restriktiven Anerkennung. Bewirtungsaufwendungen müssen durch eine berufliche Veranlassung begründet werden. Eine berufliche Veranlassung ist gegeben, wenn die Aufwendungen objektiv mit dem Beruf zusammenhängen und subjektiv zu dessen Förderung erbracht werden. Die Würdigung aller Umstände des Einzelfalls entscheidet, ob es sich um beruflich veranlasste Werbungskosten oder aber aus beruflichem und privatem Anlass entstandene Kosten (gemischte Aufwendungen gemäß § 12 Nr. 1 Satz 2 EStG) handelt. Entscheidend für die berufliche Veranlassung ist, wer als Gastgeber auftritt, wer die Gästeliste bestimmt, ob es sich bei den Gästen um Kollegen, um Angehörige des öffentlichen Lebens oder um private Bekannte handelt. Zu berücksichtigen ist außerdem, an welchem Ort die Veranstaltung stattfindet und ob das Fest den Charakter einer privaten Feier aufweist.

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat bei der Feier aus Anlass eines Jahresabschlusses eine berufliche Veranlassung angenommen und Bewirtungskosten in vollem Umfang als Werbungskosten des Abteilungsleiters anerkannt (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 19. Februar 2009,  5 K 1666/08), dagegen bei einer Jubiläumsfeier eines Steuerberaters die Anerkennung vollständig verneint (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 16. September 2009, 2 K 2606/06).

 

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Quelle: istockphoto.com

Auflösung einer Praxisgemeinschaft

(Uf.) Zu den Einkünften aus selbständiger Arbeit gehören u. a. der Gewinn, der bei der Veräußerung eines Anteils am Vermögen erzielt wird, das der selbständigen Arbeit dient (§ 18 Absatz 3 EStG). Lösen die Mitglieder einer Praxisgemeinschaft (z. B. Eheleute) die Gemeinschaft ohne klare Vereinbarung aus privaten Gründen auf, kann darin steuerlich eine Veräußerung des Gesellschaftsanteils mit der Entstehung eines Veräußerungsgewinns gesehen werden. Der Veräußerungsgewinn (§ 16 Absatz 2 EStG) wird durch Abzug des Betriebsvermögens vom Veräußerungspreis ermittelt (Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichtes vom 25. Februar 2009, 4 K 11071/06).

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Personalia


Quelle: LMU München

Dritte Amtszeit für Professor Huber

Der Hochschulrat hat am 1. Juni 2010 Professor Bernd Huber zum Präsidenten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität wiedergewählt. 15 von 16 Stimmen entfielen auf den Amtsinhaber, der sich damit deutlich gegen seinen Herausforderer, den früheren Kulturstaatsminister Professor Julian Nida-Rümelin durchsetzte. Hubers dritte Amtszeit beginnt im Oktober.

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Quelle: Karel Spruyt

Körber-Preis 2010

Für seine Arbeiten zur Pflanzenentwicklung erhält der tschechische Biochemiker Professor Jirí Friml von der Universität Gent den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2010. Friml erforscht die genetischen und molekularen Prozesse, die die Entwicklung von Pflanzen steuern. Friml ist Professor an der belgischen Universität Gent.

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Quelle: Novartis Behring

Emil-von-Behring-Preis

Professor Hans-Dieter Klenk erhält den mit 25 000 Euro verbundenen Emil-von-Behring-Preis der Philipps-Universität Marburg. Der frühere Leiter der Deutschen Gesellschaft für Virologie wurde für sein wissenschaftliches Lebenswerk ausgezeichnet.

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Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik

Professor Markus Beckmann und Professor Nick Lin-Hi sind die diesjährigen Preisträger des mit 8.000 Euro dotierten Max-Weber-Preises für Wirtschaftsethik, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln verleiht. Beckmann, Juniorprofessor für Social Entrepreneurship im Center for Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, erhielt die Auszeichnung für eine Arbeit, in der er zeigt, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der Ordnungsethik übernehmen können. Lin-Hi, Juniorprofessor für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim, wurde für seine Doktorarbeit "Theorie der Unternehmensverantwortung - Die Verknüpfung von Gewinnerzielung und gesellschaftlichem Interesse" prämiert.

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Quelle: bbaw.de

Deutscher Sprachpreis 2010

Professor Norbert Miller wird am 17. September 2010 in Weimar mit dem Deutschen Sprachpreis 2010 ausgezeichnet. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich von der Henning-Kaufmann-Stiftung vergeben. Der Berliner Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaftler wird als ein Meister der Sprache für sein wissenschaftliches Werk gewürdigt, das sich sowohl an die Fachöffentlichkeit als auch an ein großes Publikum richte. 

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im Juli 2010

Lehren und Prüfen
Universität Mannheim, Donnerstag, 1. Juli 2010, 10:00-18:00 Uhr
Lehren und Prüfen gehören zu den zentralen Dienstaufgaben eines Hochschullehrers. Durch die Ausweitung des Qualitätsmanagements in der Hochschullehre - vor allem durch die systematische Evaluation von Lehrveranstaltungen - und die zunehmende Bedeutung der pädagogischen Eignung als Einstellungskriterium steigen die Anforderungen an den einzelnen Wissenschaftler. Mit einem kompakten Überblick über grundlegende Elemente einer professionellen Hochschullehre und des Instrumentariums für möglichst valide Prüfungen vermittelt das Seminar praxisorientierte Anleitungen und Handreichungen für den Hochschulalltag.
http://www.hochschulverband.de/cms1/622.html

Karriere und Berufung
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 8. Juli 2010, 10:00-18:00 Uhr

Das Seminar vermittelt in kompakter Form praxisrelevante Sachinformationen und bietet praktische Hilfestellungen für diejenigen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden haben oder sich dafür interessieren. Das Seminar erläutert die Rahmenbedingungen des Professorenberufs, zeigt mögliche Fallstricke in der Qualifikationsphase auf und hilft dabei, Risikovermeidungsstrategien zu entwickeln.
http://www.hochschulverband.de/cms1/602.html

 

Berufungspraxis aktuell
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,

Dienstag, 13. Juli 2010, 10:30-16:30 Uhr

Der Erfolg einer Berufungs- und Bleibeverhandlung hängt primär von der eigenen Verhandlungsposition und dem Gewinnungsinteresse der Hochschule ab. Deshalb ist es notwendig, die jeweilige Verhandlungsposition zu optimieren und das vorhandene Gewinnungsinteresse der Hochschule im Laufe des Verhandlungsprozesses zu steigern. Der Deutsche Hochschulverband hat in den letzten Jahren, immer wieder Berufungsstandards empirisch erhoben und analysiert und darüber hinaus Instrumente und Argumentationsführungen entwickelt, die es Rufinhabern ermöglichen, in komplexen oder sogar suboptimalen Verhandlungskonstellationen Win-Win-Situationen aufzuzeigen. Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmern in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen resp. Bleibeverhandlungen).
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

Neuro-Enhancement - Doping fürs Gehirn: Prüfungsvorbereitung auf Rezept?

Mit Psychopharmaka lassen sich nicht nur Depressionen, Aufmerksamkeits- oder Schlafstörungen bekämpfen. Medienberichten zufolge setzen oder hoffen schon heute Studierende, Wissenschaftler oder Manager darauf, mit Hilfe dieser Medikamente ihre kognitiven Leistungen und Stimmungen steigern zu können. Intelligenzverstärker, Wachmacher, Glücksdrogen - mit den Fortschritten der Neuropharmakologie scheint die Erfüllung solcher Versprechungen zumindest in Reichweite.

Was bedeutet "Neuro-Enhancement" für Forschung, Prüfung und Lehre in der Wissenschaft? Welche Chancen und welche Risiken sind hiermit verbunden? Ist die künstliche Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit ethisch vertretbar oder verwerfbar? Ist es wünschenswert und vernünftig, Gesunden per Rezept die Einnahme von Stimmungsaufhellern und Gehirnoptimierern zu gestatten? Können Nikotin, Koffein und Ritalin unterschiedlich bewertet werden? Soll es "Dopingproben" vor Staatsexamina geben? Gibt es überhaupt Mittel, die nachweisbar leistungssteigernd wirken?

Antworten zu diesen Fragen halten zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen bereit. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. November 2010 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Studenten heute

Achim Meyer auf der Heide: 44 Stunden zwischen Hörsaal und Nebenjob
Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden

Interview mit Tino Bargel
Misstrauisch gegen einfache Parolen
Werte und Einstellungen der Studierenden heute

Rolf Schulmeister: Chatten, recherchieren, shoppen – oder lernen?
Wie nutzen Studierende Computer und Internet?

u.a.

Weitere Beiträge:

Ulf Bade: "Extrem ambitioniert"
Über die Reform der ZVS und der Hochschulassung

Uwe Wilkesmann/Christian J. Schmid: Wirksamer Anreiz?
Einfluss von Leistungszulagen und Zielvereinbarungen auf die Lehre

Mark W. Roche: Motivation und regelmäßige Kontrolle
Die amerikanischen Universitäten zwischen Anreizstrukturen und Rechenschaftspflichten

u.a.

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DHV-Ticker

Landesverband Sachsen

(Wi.) Der Landesvorstand in Sachsen hat sich neu konstituiert: In Nachfolge von Professor Kurt Reinschke (TU Dresden, Elektrotechnik) wurde Professor Michael Schreiber (TU Chemnitz, Physik) zum neuen Landesverbandsvorsitzenden gewählt. Stellvertretende Landesvorsitzende sind Frau Professor Ursula Froster (Universität Leipzig, Humangenetik) und Professor Gerald Gerlach (TU Dresden, Elektrotechnik). Im Weiteren gehören dem Landesvorstand Sachsen Professor Joachim Käschel (TU Chemnitz, BWL), Profesor Reinschke und Frau Professor Silvia Rogler (TU Bergakademie Freiberg, BWL) an.

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DHV-Gruppe Duisburg-Essen

(Wi.) Die DHV-Gruppe Duisburg-Essen hat am Standort Essen einen neuen Vorstand: In schriftlicher Wahl wurden Professor Süleyman Ergün (Anatomie, Universitätsklinikum Essen) und Professor Bernhard Schröder  (Germanistik/Linguistik) neu gewählt. Professor Herbert P. Jennissen  (Physiologische Chemie) ist von seinem Amt als DHV-Vertreter aus Altersgründen zurückgetreten.

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Kooperationen




Sommeraktion unseres Partners VS Möbel

Stehpulte zum Arbeiten, Besprechen, Lesen und Denken: Ein Wechsel der Arbeitshaltung bringt Schwung und neue Ideen. Schon früher haben Dichter und Denker gerne an Stehpulten gearbeitet. VS bietet nun DHV-Mitgliedern eine Auswahl von vielseitig nutzbaren Stehpulten an, die bestens in ein modernes Büroumfeld, in Seminarräume und Hörsäle sowie in Besprechungräume passen. Das Arbeiten an Stehpulten bietet nicht nur Abwechslung vom Dauersitzen am Schreibtisch, sondern es fördert auch die Kommunikation. Unser DHV-Angebot des Möbelherstellers VS finden Sie auf der Homepage des DHV unter Kooperationen http://www.hochschulverband.de/cms1/751.html#c4423 oder  http://www.vs-moebel.de/dhv

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Neue Kooperation ab Juli 2010 – DHV & Stift und Feder

Stift und Feder ist der exklusive Fachhandel für hochwertige Schreibgeräte aller führenden Markenhersteller und besonderen Büroaccessoires.

Stöbern Sie in unserer Online-Boutique und erleben Sie in gewohnter Atmosphäre ein einmaliges Einkaufserlebnis. Durch unsere detailgetreuen Produktdarstellungen, werden unsere Artikel für Sie bestmöglich präsentiert.

Als autorisierter Fachhändler bieten wir dem anspruchsvollen Kunden:

  • ein Umfangreiches Produktsortiment
  • Kompetente Fachberatung per Telefon und Mail
  • 14 Tage Rückgaberecht mit kostenfreier Warenrücksendung
  • attraktive Preise

 Da wir besonderen Wert auf Kundenzufriedenheit legen, bieten wir zusätzlich weitere Dienstleistungen wie Schreibgerätereinigung, -reparatur, Gravur und Geschenkverpackung an.

Als DHV-Mitglied erhalten Sie ab Juli 2010 exklusive Einkaufskonditionen in unserer Boutique und partizipieren an speziellen DHV-Angeboten die Sie unter 0228 / 902 66 69 oder kooperationen@hochschulverband.de abrufen können.

Für alle Ihre Fragen rund um unsere Online-Boutique sind wir unter dhv@stiftundfeder.de und unter der Servicenummer 0621-128 62 99 für Sie erreichbar sowie unter kooperationen@hochschulverband.de.

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DHV und Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat

Seit Anfang des Jahres steht das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat nun schon als offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes Wissenschaftlern und Forschenden direkt als Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt  - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter seinem Dach.

Nun finden Sie das Konzept auch online! Alle Angebote, Leistungen, Partnerschaften und Kooperationen des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat für Universitäten, Hochschulen und Institute haben wir mit unserer neuen Internetseite www.hochschulverlage.de für Sie jederzeit greifbar gemacht.

Denn das Prinzip ist einfach: Sie machen das Programm und wir übernehmen den Rest, administrative und verlegerische Aufgaben werden einfach an uns ausgelagert. Ob nun Einzelpublikation Schriftenreihe oder gar eigener Hochschulverlag, nahezu alle denkbaren Konstellationen sind machbar!

Die Kooperation finden Sie auf der Homepage des DHV unter dem Punkt Sponsoring und Kooperationen. Info erhalten Sie unter kooperationen@hochschulverband.de oder 0228 / 902 66 69 sowie bei dem Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-39 99 7328, Ansprechpartner: Jana Schuhmacher und Britta Kamp – und natürlich: www.hochschulverlage.de.

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Zu guter Letzt...


Quelle: dfb.de

Höheres Herzinfarktrisiko durch Fußball-WM

Seit dem 11. Juni 2010 dreht sich alles am Kap um den Cup. Gerade auch die Deutschen sind fußballbegeistert, und das hat leider auch gesundheitliche Folgen: Spielt die deutsche Mannschaft, steigt das Risiko für einen Herzinfarkt drastisch an. Studien, die während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 durchgeführt wurden, belegen: An den Tagen, an denen die deutsche Nationalmannschaft auflief, rückte der Notarzt wegen Verdachts auf Herzinfarkt dreimal häufiger aus als sonst. Vor diesem Hintergund raten Kardiologen Herzkranken, die während der Spiele sehr emotional mitgehen, für einige Minuten den Ton abzustellen oder den Raum mit dem Fernseher zu verlassen.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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