Newsletter 07/2010

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

Hochschulpolitik


Kempen: "Schluss mit den Wildwest-Manieren in Berufungsverfahren!"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) warnt davor, bewährte und sinnvolle Standards in Berufungsverfahren aufzugeben. In jüngster Zeit verzichteten immer mehr Hochschulleitungen auf eine öffentliche Ausschreibung der Professur und erteilten einen Ruf erst nach Abschluss von (grauen) Vorverhandlungen. Parallele graue Berufungsverhandlungen würden mit mehreren Bewerbern gleichzeitig geführt, und trotz W3-Ausschreibung werde lediglich eine W2-Stelle angeboten, die erst nach Erfüllung von Zielvereinbarungen zur W3-Stelle erstarken könne. Auch ohne ausreichenden Anlass werde zudem auf sogenannte fast-track-Verfahren, in denen die Universität auf ein attraktives externes Angebot zum Beispiel durch Höherstufung von W2 auf W3 reagieren könne, und short-list-Verfahren zurückgegriffen, bei denen die Sichtung der in Betracht zu ziehenden Kandidaten abgekürzt werde. Berufungsentscheidungen in der klinischen Medizin erfolgten faktisch nicht mehr von der Medizinischen Fakultät, sondern von der kaufmännischen Klinikleitung. Schließlich planten einige Landesgesetzgeber, zu Lasten bereits berufener Professoren für den Fall eines vorzeitigen Wechsels an eine andere Universität Rückzahlungsverpflichtungen des einzelnen Hochschullehrers vorzusehen.

"Immer mehr Hochschulen entfernen sich von guten und sinnvollen Standards der Berufungsverfahren. Es geht zu wie auf einem Jahrmarkt", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Insbesondere die um sich greifende Praxis des Vorverhandelns brandmarkte Kempen als "unakademisch, rechtswidrig und reputationsschädlich für die jeweilige Universität". Berufungsverhandlungen seien grundsätzlich erst nach Ruferteilung zu führen. Grundsätzlich müssten Ausschreibungen öffentlich erfolgen. Sogenannte short-list- und fast-track-Verfahren seien lediglich Ausnahmen von der Regel, sofern universitäre Berufungsordnungen dies vorsähen.

"Allein die Fakultät und nicht die Hochschulleitung verfügt über den hinreichenden Sach- und Fachverstand, um über die fachliche Qualifikation eines Bewerbers zu befinden", erläuterte Kempen. Der DHV-Präsident kritisierte insbesondere § 26 Abs. 3 des niedersächsischen Hochschulgesetzes, das dem Präsidium zugestehe, "aus Gründen der Hochschulentwicklung oder zur Qualitätssicherung" ohne Beteiligung der Fakultät eine Berufungskommission mit ausschließlich externen Wissenschaftlern zu besetzen. Dass die Universität Lüneburg auf der Grundlage dieser Regelung 40 neue Professoren berufen habe, sei laut Kempen "vollständig inakzeptabel".
http://www.hochschulverband.de/cms1/792.html

Zum Seitenanfang



Mehr Habilitationen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2009 insgesamt 1.820 Wissenschaftler ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Das ist ein Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch liegt die Anzahl der Habilitationen weiterhin unter dem Höchststand des Jahres 2002, als 2.302 Habilitationen registriert wurden.

Nach wie vor werden die meisten Habilitationsverfahren  in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (816 Habilitationen) abgeschlossen. Darauf folgen die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften mit 349 Habilitationen, Mathematik, Naturwissenschaften mit 337 Habilitationen sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 182 Habilitationen.

Der Frauenanteil bei den Habilitationen lag 2009 bei knapp 24 Prozent. In den Sprach- und Kulturwissenschaften ist der Anteil der Frauen mit 41 Prozent am höchsten. Innerhalb eines Jahres ist hier der Frauenanteil um sechs Prozentpunkte gestiegen. In den übrigen drei großen Fächergruppen erreichten die Frauen einen Anteil von fast 21 Prozent in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, etwas mehr als 20 Prozent in Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften und rund 14 Prozent in Mathematik, Naturwissenschaften. Im Vergleich zum Vorjahr 2008 ist in diesen Fächergruppen der Frauenanteil um jeweils ein bis zwei Prozentpunkte gesunken.
http://www.destatis.de

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Mehr Professorinnen

Die Zahl von Professorinnen an deutschen Hochschulen hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 2009 lehrten und forschten dort rund 7.300 Frauen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Daten mitteilte. Der Professorinnenanteil lag damit bei mehr als 18 Prozent. Damit hat er sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. 1999 waren erst knapp zehn Prozent der Professorenstellen an deutschen Hochschulen mit Frauen besetzt. Insgesamt gab es 2009 in Deutschland etwa 39.800 Professoren.
 
Während in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften etwa jeder dritte Lehrstuhl und in der Fächergruppe Kunst, Kunstwissenschaft mehr als jeder vierte Lehrstuhl mit einer Frau besetzt war, lag der Anteil der Professorinnen in allen anderen Fächergruppen bei höchstens 21 Prozent. Am deutlichsten unterrepräsentiert waren Professorinnen in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften (9 Prozent) sowie Mathematik, Naturwissenschaften (12 Prozent), wobei auch in diesen Fächergruppen ihr Anteil im Vergleich zu 1999 um vier beziehungsweise sieben Prozentpunkte gestiegen ist.

Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit den Ländern am 19. November 2007 ein Professorinnenprogramm aufgelegt. Im Rahmen dieses Programms wurde nun die 200. Professur an Frau Professor Dr. Christina Noack vergeben, die an der Universität Osnabrück das Fach Didaktik der deutschen Sprache mit dem Schwerpunkt Grundschule repräsentiert.

http://www.destatis.de
http://www.bmbf.de/press/2905.php

Zum Seitenanfang



Auch die Physik will das Diplom zurück

Die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) fordern die Kultusministerkonferenz und die zuständigen Landesministerien auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen  dafür zu schaffen, dass die Physikfachbereiche den Absolventen eines Master-Studiengangs Physik das Diplom als Abschlussgrad verleihen können.

"Keine der Bologna-Erklärungen legt fest, mit welchen akademischen Graden die Studiengänge im gestuften System abzuschließen sind", erklärte DPG-Präsident, Professor Wolfgang Sandner, "vielmehr haben sich die europäischen Bildungsminister gerade erst bei der Konferenz in Budapest und Wien für die Vielfalt der europäischen Hochschulsysteme und -traditionen ausgesprochen."

Mit dem Diplomtitel werde eine starke Marke gerettet, die Physik-Absolventen der deutschen Universitäten seit Jahrzehnten zu im In- und Ausland gefragten Mitarbeitern in Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft mache. "Dieses Gütesiegel zu verlieren", betonte Sandner,"ist ein persönlicher Wettbewerbsnachteil für jede Physikerin und jeden Physiker, die ihr Studium an einem Physikfachbereich in Deutschland abschließen - und ein Standortnachteil für unsere Universitäten im europäischen Hochschulraum."

DPG und KFP schließen sich mit ihrer Forderung einem Vorstoß des Verbands der Technischen Universitäten, TU9, und des Deutschen Hochschulverbandes an. Beide hatten die Gesetzgeber aufgefordert, den Hochschulen die Autonomie zu geben, den "Dipl.-Ing." als akademischen Abschlussgrad eines ingenieurwissenschaftlichen Master-Studiengangs wieder verleihen zu können.
http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2010/dpg-pm-2010-20.html

Zum Seitenanfang



VG Arnsberg: Vorlagebeschluss zur Akkreditierung an BVerfG

Das Verwaltungsgericht (VG) Arnsberg hat ein Klageverfahren ausgesetzt, um die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu der Frage einzuholen, ob die Regelungen des nordrhein-westfälischen Hochschulgesetzes zur Akkreditierung von Studiengängen an privaten Hochschulen mit dem Grundgesetz vereinbar sind.

Geklagt hat der Träger einer in Hamm ansässigen privaten, staatlich anerkannten Fachhochschule, die ihren Lehrbetrieb in dem Präsenz- und Fernstudiengang Logistik mit Bachelorabschluss aufgenommen hatte. Beklagter ist ein eingetragener Verein, der als Akkreditierungsagentur anerkannt ist. Er hatte 2008 die Akkreditierung der beiden genannten Studiengänge verweigert.

Die Verantwortung für die Akkreditierungen liegt nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz bei einer nach nordrhein-westfälischem Landesrecht errichteten Stiftung. Diese Stiftung regelt das einzuhaltende Verfahren und beschließt auch die inhaltlichen Kriterien. Die Akkreditierung ist nach dem nordrhein-westfälischen Hochschulgesetz von Agenturen vorzunehmen, denen die Stiftung diese Befugnis übertragen hat. 

In dem Beschluss vom 16. April 2010 (Az.: 12 K 2689/08) führte die 12. Kammer des Verwaltungsgerichts aus, dass das Fehlen weiterer gesetzlicher Regelungen über das Akkreditierungsverfahren und über die maßgeblichen inhaltlichen Kriterien mit Art. 5 Abs. 3 (Freiheit der Lehre) und Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes nicht vereinbar sei. Der Gesetzgeber habe die wesentlichen Entscheidungen zur Akkreditierung selbst zu treffen. Er dürfe sie nicht auf eine der Landesverwaltung angehörende Stiftung übertragen.

Zum Seitenanfang



Akkreditierungsentbürokratisierer

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 29. Juni 2010 in Bonn eine Weiterentwicklung des Akkreditierungssystems in Deutschland angemahnt. Mit den Landesministerien müsse eine Verständigung darüber gesucht werden, wie die derzeitigen Defizite beseitigt werden könnten. So seien Akkreditierungsverfahren häufig zu bürokratisch und trügen nur wenig zur Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium bei. Der personelle und finanzielle Aufwand sei sehr hoch. Dennoch bedürfe es in einigen Ländern weiter zusätzlich einer ministeriellen Genehmigung.

Der Senat bekannte sich zu einer staatsfernen, ausschließlich wissenschaftsgeleiteten Qualitätssicherung und -entwicklung. "Wir hoffen auf eine offene Diskussion, die den Weg zu einem effektiveren System öffnet", erklärte HRK-Präsidentin Frau Professor Margret Wintermantel am Tag nach der Sitzung in Berlin. "Wir werden einen konstruktiven Vorschlag vorlegen, der in die moderne Hochschullandschaft mit autonomen, wettbewerbsorientierten Hochschulen passt."
http://www.hrk.de/de/presse/95_5623.php

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

HRK will Hochschullehre verbessern

Auf der  Sitzung des Senats der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 29. Juni 2010 in Bonn haben die Hochschulrektoren und -präsidenten davor gewarnt, dass die Arbeitsbedingungen der Hochschulen zwischen den Ländern weiter auseinander driften könnten. Während in Bayern und Baden-Württemberg weiter investiert werde, erkläre Schleswig-Holstein den "Bildungsbankrott", indem es den Medizin-Studiengang in Lübeck schließen wolle. Einige Länder kämen ihrem Auftrag der Zukunftssicherung nicht mehr nach, kritisierte der HRK-Senat.

Um neues Geld zur Verbesserung in der Lehre einwerben und verteilen zu können, hat der Senat die Gründung eines Trägervereins einer neu zu schaffenden 'Akademie für Lehre und Lernen' beschlossen, dessen ordentliche Mitglieder die HRK-Mitgliedshochschulen sein werden. Die Hochschulen sollen bei dieser Akademie Mittel für Projekte beantragen, mit denen sie ihre Lehrveranstaltungen und die Betreuung der Studierenden verbessern wollen. Geplant sei ein wissenschaftsgeleitetes Gutachterverfahren, das von der Akademie für Lehre organisiert werden könnte. Außerdem will die HRK als bundesweite Dachorganisation der Hochschulen ihre Mitglieder in Zukunft intensiver in Fragen der Lehre und der Studienorganisation beraten und Erfahrungen dazu bündeln. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden vier Jahren sechs Millionen Euro bereit.

http://www.hrk.de/de/presse/95_5622.php

http://www.hrk.de/de/presse/95_5621.php

Zum Seitenanfang



Warnung vor einseitiger EU-Förderung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 29. Juni 2010 in Bonn die geplante Ausrichtung des Europäischen Forschungsraums auf ausgewählte Leitthemen kritisiert. "Niemand zweifelt daran, dass Climate Change, Energy Security, Food Security, Health und Ageing Population zentrale Forschungsthemen sind, aber eine Konzentration der europäischen Mittel auf diese Leitthemen darf nicht zu Fehlsteuerungen und Verengungen des Blickwinkels führen, die den multipolaren Forschungsansätzen der Hochschulen nicht gerecht werden", erklärte HRK-Präsidentin Frau Professor Margret Wintermantel anschließend in Berlin. Die starke Fokussierung der aktuellen EU-Forschungspolitik auf Innovation und produktnahe Forschung drohe zu Lasten der Grundlagenforschung als Quelle zukünftiger Innovationen zu gehen. "Gesellschafts-, human- und geisteswissenschaftliche Forschung scheint in dieser Welt neuer Produkte weniger wichtig zu sein, obwohl die wirklichen Probleme der Zukunft ohne die Erkenntnisse dieser Disziplinen nicht gelöst werden können", so Wintermantel weiter.
http://www.hrk.de/de/presse/95_5624.php

Zum Seitenanfang



Für FH-Forschungsprofessur, aber kein FH-Promotionsrecht

Fachhochschulen sollen mehr Freiräume zum Forschen erhalten und enger mit Universitäten zusammenarbeiten können. Dabei soll ausdrücklich keine Aufhebung der Unterscheidung zwischen den Hochschultypen verfolgt, sondern vielmehr eine funktionale Differenzierung angestrebt werden. Das hat der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen zur Rolle der Fachhochschulen im Hochschulsystem hervorgehoben, die am 5. Juli 2010 in Berlin vorgestellt wurden. Angeregt wird die Einrichtung von "Kooperationsplattformen" für Universitäten und Fachhochschulen.  Sie sollen für gemeinsame Forschungsvorhaben, für Promotionsverfahren und für Studienangebote genutzt werden. Das Promotionsrecht soll laut Wissenschaftsrat Universitäten vorbehalten bleiben. Allerdings seien Barrieren beim Zugang von FH-Absolventen zur Promotion zu beseitigen. "Mit dem exklusiven Promotionsrecht der Universitäten geht eine Kooperationspflicht einher", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Peter Strohschneider.

Der Rat empfiehlt, Kompetenzen der Fachhochschulen für die Ausbildung von Lehrern und von Gesundheitsberufen einzusetzen.  Die Arbeitgeber der öffentlichen Hand ruft der Wissenschaftsrat dazu auf, die formale Gleichstellung der Studienabschlüsse von Fachhochschulen und Universitäten auf derselben Studienstufe für Beamte und Angestellte nachzuvollziehen. 

Um die Anziehungskraft der Einrichtungen des deutschen Wissenschaftssystems als Arbeitsplatz zu erhöhen, befürwortet der Wissenschaftsrat außerdem die Einrichtung transparenter und verlässlicher Karrierewege, die dem wissenschaftlichen Nachwuchs frühzeitig Selbstständigkeit und Karriere­perspektiven eröffnen. Verbesserungen seien auch bei der Altersvorsorge notwendig, um die noch bestehenden Mobilitäts­hürden weiter zu senken, heißt es in weiteren Empfehlungen zur deutschen Wissenschaftspolitik im europäischen Forschungsraum, die ebenfalls am 5. Juli 2010 in Berlin präsentiert wurden.

http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=245

http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=244

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Bundesrat: Ja zum Stipendienprogramm, Nein zur BAföG-Erhöhung

Nach schwierigen Finanzverhandlungen zwischen Bund und Ländern hat der Bundesrat am 9. Juli 2010 das umstrittene nationale Stipendienprogramm gebilligt, die geplante BAföG-Erhöhung jedoch in den Vermittlungsausschuss verwiesen (vgl. auch Newsletter 5/2010). Für leistungsstarke Hochschüler ist ab dem Wintersemester eine monatliche Unterstützung von 300 Euro vorgesehen. Ursprünglich sollten private Geldgeber 50 Prozent davon tragen sowie Bund und Länder jeweils 25 Prozent. Kurz vor der Abstimmung erklärte sich der Bund nunmehr bereit, die öffentlichen Kosten für das Programm komplett zu übernehmen. Die Bedenken der Länder wurden damit ausgeräumt.

Beim BAföG konnten sich Bund und Länder jedoch nicht einigen. Die Länder haben ebenfalls aus Kostengründen Einwände gegen eine von der Bundesregierung  gewünschte Anhebung der BAföG-Sätze um zwei Prozentpunkte auf maximal 670 Euro erhoben. Das BAföG wird zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent von den Ländern getragen.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Bildungsbericht 2010: Kluft wird größer

Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren mehreren seiner bildungspolitischen Zielvorgaben angenähert. Gleichzeitig könnte sich das größte Problem des Bildungssystems, die Kluft zwischen Bildungsnahen und Bildungsfernen, künftig weiter verschärfen. Insbesondere sozial Schwache und Migranten hätten in Deutschland schlechtere Bildungschancen. Zu diesem Ergebnis kommt der dritte Bildungsbericht, der im Auftrag von Bund und Ländern von einer Reihe unabhängiger Bildungsforscher unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erstellt und am 17. Juni 2010 in Berlin vorgestellt wurde.

Positiv vermerkt wird, dass die Abiturientenquote zwischen 2004 und 2008 von 28 auf 32 Prozent gestiegen sei und sich der Anteil der Hochschulabsolventen mit einem Erstabschluss zwischen 2001 und 2008 um mehr als 50 Prozent erhöht habe. Der Zielwert des Hochschulpakts (40-Prozent-Quote an Studienanfängern) wurde 2009 mit 43,3 Prozent sogar übertroffen, wobei auch die ausländischen Studierenden in der Erhebung berücksichtigt wurden. Verantwortlich für diesen Trend  seien vor allem Frauen, während die Hochschulabschlusszahlen bei den Männern stagnierten.

Nach den Berechnungen der Bildungsexperten werden durch den demographischen Wandel knapp 20 Milliarden Euro freigesetzt, die für Verbesserungen des Bildungssystems genutzt werden sollten. Es werde künftig weiterhin zu einem Anstieg von hochqualifizierten Tätigkeiten kommen, die ein Hochschulstudium voraussetzen.

Dem Bericht zufolge gibt Deutschland aber nach wie vor erheblich weniger Geld für Bildung aus als vergleichbare Industrienationen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt sanken die Gesamtausgaben von Staat und Privatwirtschaft für Bildung von 6,8 Prozent (1995) auf 6,2 Prozent (2008).
http://www.bildungsbericht.de

Zum Seitenanfang



Universität Kiel: Rettung auf Umwegen

Der von der Schließung bedrohte Medizin-Studiengang in Lübeck bleibt offenbar dank finanzieller Zusagen des Bundes erhalten. Die vom Land geplante Einsparsumme in Höhe von 25 Millionen Euro soll durch eine Umwandlung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereskunde in ein Institut der Helmholtz-Gemeinschaft kompensiert werden, berichtete das "Flensburger Tageblatt" am 9. Juli 2010. Das bisher zu 50 Prozent vom Land finanzierte Institut wird damit künftig zu 90 Prozent vom Bund finanziert. Das Rettungskonzept alarmiert allerdings die Leibniz-Gemeinschaft. Das Kieler Institut sei ein zentrales, eng mit anderen Einrichtungen der Meeres-, Klima- und Biodiversitätsforschung vernetztes Institut der Leibniz-Gemeinschaft.

Mit einem alternativen Sparkonzept war die Universität Lübeck zuvor gescheitert. Nach ihren Vorstellungen sollte die Zahl der Studienanfänger im Bereich Humanmedizin sowohl in Lübeck als auch an der Kieler Universität vom Wintersemester 2013 an um ein Drittel auf 160 gesenkt werden. Um das von der schleswig-holsteinischen Landesregierung geforderte Einsparvolumen zu erzielen, sollten die Landeszuschüsse in Kiel künftig um bis zu neun Millionen Euro pro Jahr und in Lübeck um bis zu 17 Millionen Euro pro Jahr gekürzt werden. Zudem sollte die Lübecker Universität in eine Stiftungsuniversität umgewandelt werden.

Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU), die Kieler Christian-Albrechts-Universität und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hatten die  Pläne umgehend abgelehnt. "Anstelle einer gemeinsamen Mannschaft sollen jetzt zwei halbe Teams gebildet werden, die nicht konkurrenzfähig sind", erklärte der Präsident der Kieler Universität Professor Gerhard Fouquet. "Dieser Versuch der Geldgewinnung für die eigene Universität hat mit Piraterie mehr zu tun als mit einer Wissenschaftsdiskussion zur Verbesserung von Strukturen."

Zum Seitenanfang



Foto: WWU-Grewer

Neue Aufgabe für umstrittenen Islamwissenschaftler

Der vom muslimischen Glauben abgerückte Münsteraner Lehrstuhlinhaber für Religion des Islam, Professor Sven Kalisch, erhält an der Universität eine neue Aufgabe (vgl. Newsletter 5/2010). Seine Professur werde in "Geistesgeschichte im Vorderen Orient in nachantiker Zeit" umbenannt, teilte die Hochschule am 13. Juli 2010 mit. Dies habe das Rektorat mit dem Einverständnis Kalischs und des Fachbereichs Philologie, dem er zugeordnet ist, beschlossen. Kalisch war Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer in der Bundesrepublik Deutschland.

Zum Seitenanfang



Vechta ist Universität

Fünfzehn Jahre nach ihrer Ausgliederung aus der Universität Osnabrück darf die Hochschule Vechta nun auch offiziell den Titel "Universität Vechta" führen. Die nunmehr vollzogene Namensänderung wurde nötig, weil mit der Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes Fachhochschulen des Landes die Bezeichnung "Hochschule" vorbehalten bleibt. Als wissenschaftliche Hochschule hatte die "Hochschule Vechta" allerdings von Beginn an Promotions- und Habilitationsrecht besessen.

 

 

Zum Seitenanfang

Karriere


"Hochschullehrer/in des Jahres": Startschuss für neue Runde

Welche Hochschullehrerin, welcher  Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen der Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum fünften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in des Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius GmbH & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktiv", erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Ihr vielseitiges Engagement außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und der Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die diesen faszinierenden  Beruf ausüben, vermitteln."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2010 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

Mehr Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hsldj_2010.pdf

Zum Seitenanfang


academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre"- den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2009 vorgeschlagen werden.

Mehr Informationen gibt es unter: http://www.academics.de/nachwuchspreis

Zum Seitenanfang



Flexiblere und vereinfachte Fördermöglichkeiten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gestaltet ihre Förderprogramme flexibler. So können nun auch projektbezogene Betriebs- und Folgekosten von Großgeräten von der DFG finanziert und in Graduiertenkollegs in allen Fächern Doktorandenstellen statt Stipendien beantragt werden, um den Nachwuchs in der Wissenschaft zu halten. Das erläuterte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Vorstellung des DFG-Jahresberichts 2009 in Berlin. Zudem könnten ab sofort statt konkreter Stellen Geldsummen bewilligt werden, deren stellenbezogener Einsatz den Hochschulen vor Ort überlassen bleibe.

Zum Seitenanfang

Barometer


Quelle: istockphoto.com

Knappe Mehrheit für Berufungsrecht beim Senator

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, ob sie die Weigerung des Wissenschaftssenators Jürgen Zöllner, das Berufungsrecht auf die Hochschulen zu übertragen, begrüßten. Von den 132 Teilnehmern stimmten 50,8 Prozent mit Ja und 49,2 Prozent mit Nein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Sind die Länder hochschulpolitisch handlungsfähig?

Der Bund übernimmt die öffentlichen Kosten für das Nationale Stipendienprogramm und rettet die Universität Lübeck auf Umwegen. Sind die Bundesländer hochschulpolitisch handlungsfähig?
Zur Abstimmung:
http://www.hochschulverband.de

Zum Seitenanfang

Recht aktuell


Neues Hochschulgesetz I

(Pr.) Der Landtag des Landes Rheinland-Pfalz hat am 23. Juni 2010 die Novellierung des Hochschulgesetzes beschlossen. Zum 1. September 2010 soll das neue Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz in Kraft treten. Mit dem novellierten Hochschulgesetz soll den Hochschulleitungen eine größere Autonomie und ein Gestaltungsspielraum eingeräumt werden. So wird mit dem Gesetz der Aufgabenkatalog der Präsidenten - insbesondere in Berufungsverfahren - erweitert. Es besteht nunmehr im Land Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Berufungsrecht zeitlich befristet vom Ministerium ganz auf den Präsidenten einer Hochschule zu delegieren. Darüber hinaus wird die Rolle des Präsidiums durch das neue Hochschulgesetz insoweit gestärkt, als dem Präsidenten bestimmte Mittel bereitstehen, über die er unabhängig von den Fachbereichen entscheiden kann. Diese Mittel können insbesondere im Rahmen von Berufungs- und Bleibeverhandlungen eingesetzt werden. Dies führt hier nicht zuletzt zu der Möglichkeit, im Rahmen von Verhandlungen seitens des Präsidiums auch zur Profilschärfung der Hochschule beizutragen.

Zum Seitenanfang



Neues Hochschulgesetz II

(Ra.) Zum 19. Juni 2010 ist in Niedersachsen das neue Hochschulgesetz in Kraft getreten. Als bundesweit erstes Hochschulgesetz schafft es den rechtlichen Rahmen dafür, dass die Hochschulleitungen in die Berufungs- und Bleibevereinbarungen mit ihren Professoren einen Passus aufnehmen, wonach zugesagte Ausstattungsmittel vollständig oder teilweise zu erstatten sind, falls Professoren vor Ablauf einer individuell vereinbarten Zeitspanne an eine andere Universität wechseln. Die Erstattungsklausel  soll allerdings erst greifen, wenn "eine anderweitige Nutzung oder Verwertung dieser Mittel nicht oder nur mit wirtschaftlichem Verlust möglich ist". Die Hochschulen sind zur Vereinbarung einer derartigen "Ablöseklausel" keineswegs gesetzlich verpflichtet. Vielmehr gibt der niedersächsische Gesetzgeber ihnen lediglich eine Option an die Hand. Inwieweit die Hochschulen in Zukunft davon Gebrauch machen werden und Ablöseklauseln durchsetzen können, hängt dabei nicht zuletzt von der Akzeptanz derartiger Vereinbarungen seitens der verhandelnden Professorinnen und Professoren ab. Im Übrigen wird die Hochschule im Streitfalle gerichtsfest nachzuweisen haben, ob sich Ausstattungsmittel tatsächlich nicht anderweitig an der Hochschule nutzen oder verwerten lassen.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Zugang zum Master darf an Bachelor-Note geknüpft werden

Eine Hochschule darf in ihrer Prüfungsordnung die Zulassung für einen konsekutiven Master-Studiengang von der Bachelor-Abschlussnote der Bewerber abhängig machen. Die Anforderungen müsse nicht der Gesetzgeber festlegen, da die Hochschulen die jeweilige Ausbildungs- und Kapazitätssituation vor Ort am besten einschätzen könnten. Dies hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden (Az.: 14 L 198/10.MZ). Geklagt hatte ein Bachelor-Absolvent, der wegen einer zu schlechten Bachelor-Abschlussnote kein Master-Studium an der Fachhochschule Mainz aufnehmen durfte. Vergeblich hatte er geltend gemacht, dass ohne gesetzliche Grundlage und nur durch eine Regelung der Universität in der Prüfungsordnung die Zulassung zum Masterstudium nicht allein von der Bachelor-Note abhängig gemacht werden dürfe.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Urlaub bei Beamten

(Uf.) Beamte, die vor ihrer Zurruhesetzung wegen Krankheit daran gehindert waren, den Erholungsurlaub zu nehmen, können von ihrem Dienstherrn einen finanziellen Ausgleich hierfür verlangen. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin in mehreren Entscheidungen so entschieden (u. a. VG Berlin, Az.: VG 5 K 175.09). Das Verwaltungsgericht sieht diesen Anspruch unmittelbar aus der EU-Richtlinie über Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (RL 2003/88/EG) gegeben. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs seien innerstaatliche Regelungen, nach denen für nicht genommenen Jahresurlaub am Ende des Arbeitsverhältnisses keine finanzielle Vergütung gezahlt werde, unzulässig. Das Verwaltungsgericht bejahte dies auch für Beamte, für die das Fürsorge-, Treue- und Alimentationsprinzip gelte. Da der EuGH den Anspruch auch ungeachtet der Frage anerkannt habe, ob bzw. in welcher Höhe Lohnfortzahlung gewährt werde, mache es auch keinen Unterschied, wenn ein Beamter im Gegensatz zum Arbeitnehmer während der gesamten Krankheitsdauer weiter volle Besoldung erhalte.

Zum Seitenanfang

Personalia


Neue Ministerin

Svenja Schulze ist am 15. Juli 2010 in Düsseldorf zur Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung ernannt und vereidigt worden. Die SPD-Landtagsabgeordnetete aus Münster übernmimmt in der rot-grünen Minderheitsregierung das Ressort des bisherigen Amtsinhabers Professor Andreas Pinkwart.

 

Zum Seitenanfang



Neue DAAD-Präsidentin

Neue Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist Frau Professor Sabine Kunst. Die Präsidentin der Universität Potsdam hat ihr neues Amt am 1. Juli angetreten. Erstmals steht damit eine Frau an der Spitze des DAAD.

Zum Seitenanfang



Neuer Rektor

Professor Hans Müller-Steinhagen wird neuer Rektor der Technischen Universität Dresden. Der Thermodynamiker folgt auf Professor Hermann Kokenge, der nach zwei Amtsperioden nicht wieder antreten durfte. 

Zum Seitenanfang



Alfried-Krupp-Förderpreis 2010

Frau Professor Jana Zaumseil ist aus 40 Bewerbern als Preisträgerin des mit einer Million Euro dotierten Krupp-Förderpreises 2010 ausgewählt worden. Die Professorin für Nanoelektronik von der Universität Nürnberg-Erlangen beschäftigt sich mit elektronischen Bauelementen zum Schalten von Bildpunkten in Displays und zur Erzeugung und zum Erkennen von Licht. Die 32-jährige Zaumseil gehört zu den jüngsten Nachwuchswissenschaftlerinnen, die seit der Begründung des Preises 1986 ausgezeichnet wurden, teilte die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung am 22. Juni 2010 mit. Der Förderbetrag ist auf fünf Jahre angelegt und soll die Preisträger in die Lage versetzen, ihre Forschungen unabhängig von öffentlichen Geldern voranzutreiben.

Zum Seitenanfang



Vier neue Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat vier weitere Kandidaten für eine Alexander von Humboldt-Professur benannt. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert, soll dazu beitragen, weltweit führende und im Ausland tätige Forscher für zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen zu gewinnen. Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten:

Der Teilchenphysiker Professor Brian Foster von der University of Oxford soll an der Universität Hamburg und dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg arbeiten. Der von der University of Southern California kommende Nachrichtentechnikforscher Professor Gerhard Kramer wurde von der Technischen Universität München nominiert. Professor Dirk Kreimer ist Physiker am Institut des Hautes Études Scientifiques, Bures-sur-Yvette, und soll künftig an der Humboldt-Universität Berlin forschen. Frau Professor Ulrike Kutay, Zellbiologin von der ETH Zürich, Schweiz, soll für die Universität Würzburg gewonnen werden.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2010-13.html

Zum Seitenanfang



Prof. Dr. Timothy Bromage

Prof. Dr. Michael Tomasello

Max-Planck-Forschungspreis

Der diesjährige Max-Planck-Forschungspreis in Höhe von je 750.000 Euro geht an Professor Michael Tomasello vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und an Professor Timothy George Bromage vom New York University College of Dentistry. Beide werden damit für ihre Arbeiten an der Grenze zwischen Geistes- und Naturwissenschaften geehrt. Der Entwicklungspsychologe Tomasello untersuchte den Unterschied der Spezies Mensch zur Gattung der Affen. Der Evolutionsbiologe Bromage erforschte, wie sich die Lebensumstände des frühen Menschen aus der Struktur von Knochen und Zähnen ablesen lassen.

Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung verliehen. Er unterstützt jährlich je einen deutschen und einen ausländischen Wissenschaftler, die bereits international anerkannt sind und von denen im Rahmen internationaler Kooperationen weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen erwartet werden.

Zum Seitenanfang



Foto: FU Berlin

Gerda-Henkel-Preis 2010

Frau Professor Gudrun Krämer von der FU Berlin erhält den mit 100.000 Euro dotierten Gerda-Henkel-Preis 2010. Krämer untersuche und erkläre Geschichte, Kultur, Religion und Wertvorstellungen von Muslimen und gewinne daraus Erklärungsmuster auch für gegenwärtige Konflikte, teilte die Gerda-Henkel-Stiftung zur Begründung mit. Die Wissenschaftlerin suche sich brisante Themen und sei in den Medien und der Politik zu einer verständlich sprechenden und urteilenden Expertin geworden. Mit Krämer erhält erstmals eine Vertreterin der Islamwissenschaft den seit 2006 im zweijährigen Turnus vergebenen Preis.

Zum Seitenanfang



Sigmund-Freud-Preis 2010

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung wird Professor Luca Giuliani den mit 12.500 Euro dotierten Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa am 23. Oktober 2010 in Darmstadt verleihen. Die Ehrung für den Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin und Professor der Klassischen Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin begründete die Jury damit, dass dieser "die klassische Archäologie wieder zu einem inspirierenden Gesprächspartner der Kulturwissenschaften" gemacht habe.

Zum Seitenanfang



Ernst-Jünger-Preis

Für seine Forschung zu Ameisen hat der Evolutionsbiologe Professor Bert Hölldobler den mit 5.000 Euro versehenen Ernst-Jünger-Preis für Insektenkunde erhalten. Der weltweit anerkannte Wissenschaftler, der 1991 für die verständliche Präsentation seiner Forschungsergebnisse der Pulitzerpreis zugesprochen wurde, habe das Wissen über beinahe alle Aspekte verschiedener Ameisenarten vertieft und erweitert, lautete die Begründung für die Auszeichnung.

Zum Seitenanfang

DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im August/September 2010

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag, 23. September 2010, 10:00-18:00 Uhr

Im Rahmen der Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte stellt das Verfahren der Antragstellung viele Wissenschaftler vor erhebliche Probleme. Das gilt bereits für nationale Projekte, in besonderem Maße aber für EU-Projekte und für die Bewerbung um Fördermittel aus dem Forschungsrahmenprogramm der EU. Das Seminar gibt konkrete und praxisnahe Hilfestellungen für eine erfolgversprechende Antragstellung.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

 

Forschungsförderung strategisch nutzen
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Freitag, 24. September 2010, 10:00-18:00 Uhr

Dieses DHV-Seminar zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen zu vermitteln und sie so dabei zu unterstützen, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Die Veranstaltung kombiniert folgende Elemente:

1. Die Definition kurz-, mittel- und längerfristiger Ziele, die mithilfe von Forschungs-förderung erreicht werden soll.

2. Den Überblick über Förderinstrumente, die für die jeweiligen Zielsetzungen geeignet sind. 3. Die Auseinandersetzung mit Programmanforderungen und Perspektiven von Förder-institutionen und Begutachtungen.

4. Den Entwurf und die Diskussion eigener Exposés, die als Grundlage einer Antragstellung dienen können.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html

 

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 30. September/1. Oktober 2010

Erfolgreiche Arbeit in Forschung und Lehre hängt heute mehr denn je von der "reibungslosen" Zusammenarbeit aller Hochschulmitarbeiter ab. Loyale, motivierte "Teamplayer" sorgen dabei nicht nur für eine gute Arbeitsatmosphäre, sondern leisten mehr und erreichen die gesetzten Ziele. Dadurch ermöglichen sie den Führungskräften, sich auf die Kernaufgaben des Hochschulgeschehens zu konzentrieren. Das Seminar bietet Hochschullehrern die Möglichkeit, ihre Führungs- und Leitungssituation zu reflektieren, konkrete Problemstellungen zu bearbeiten und Lösungsansätze zu entwickeln. Die wichtigsten Grundlagen zeitgemäßer Mitarbeiterführung werden kompakt und umsetzungsorientiert vermittelt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

 

Zusatztermine:

Die Professur - Rechte und Pflichten
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Dienstag, 28. September 2010, 10:00-18:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 1. Oktober 2010, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter http://www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Publikationen

Band 17 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Die Hochschule als Unternehmen.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 22. Oktober 2007 in Bonn
83 Seiten, ISBN: 978-3-924066-93-2
8,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
7,90 Euro inkl. Porto)

Band 18 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Intelligenz, Begabung und Geschlecht im Spiegel der
Wissenschaft.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 20. Oktober 2008 in Bonn
93 Seiten, ISBN: 978-3-924066-94-9
9,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
8,90 Euro inkl. Porto)
http://www.hochschulverband.de/cms1/441.html

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

Zum Seitenanfang

Termine


Quelle: istockphoto.com

Neuro-Enhancement - Doping fürs Gehirn: Prüfungsvorbereitung auf Rezept?

Mit Psychopharmaka lassen sich nicht nur Depressionen, Aufmerksamkeits- oder Schlafstörungen bekämpfen. Medienberichten zufolge setzen oder hoffen schon heute Studierende, Wissenschaftler oder Manager darauf, mit Hilfe dieser Medikamente ihre kognitiven Leistungen und Stimmungen steigern zu können. Intelligenzverstärker, Wachmacher, Glücksdrogen - mit den Fortschritten der Neuropharmakologie scheint die Erfüllung solcher Versprechungen zumindest in Reichweite.

Was bedeutet "Neuro-Enhancement" für Forschung, Prüfung und Lehre in der Wissenschaft? Welche Chancen und welche Risiken sind hiermit verbunden? Ist die künstliche Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit ethisch vertretbar oder verwerfbar? Ist es wünschenswert und vernünftig, Gesunden per Rezept die Einnahme von Stimmungsaufhellern und Gehirnoptimierern zu gestatten? Können Nikotin, Koffein und Ritalin unterschiedlich bewertet werden? Soll es "Dopingproben" vor Staatsexamina geben? Gibt es überhaupt Mittel, die nachweisbar leistungssteigernd wirken?

Antworten zu diesen Fragen halten zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen bereit. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. November 2010 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

Zum Seitenanfang



"Fit for Germany"-Workshop

Bereits zum achten Mal lädt die German Scholars Organization (GSO) zu einem "Fit for Germany" - Workshop ein, bei dem sich deutsche Wissenschaftler im Ausland über Berufseinstiegsmöglichkeiten bei einer Rückkehr nach Deutschland informieren können. Die Veranstaltung findet am 9. September 2010 in Boston statt und wird in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) durchgeführt.
Mehr Informationen unter:
http://www.gsonet.org/de/upcomingEvents.php

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Synthetische Biologie

Armin Grunwald: Vom Veränderer zum Schöpfer
Synthetische Biologie: Chancen, Risiken und Verantwortungsfragen

Interview mit Jörg Hacker

Kleine Umfrage zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie

u.a.

Weitere Beiträge:

Hans Joachim Meyer :Worum geht es im Exzellenzwettbewerb?
Eine Kritik

Gerd Roellecke: Ungünstige Prognose
Die Exzellenzinitiative und die Unterscheidung von Politik und Wissenschaft

Werner Plumpe: Der Teufel der Unvergleichbarkeit
Über das quantitative Messen und Bewerten von Forschung

Dirk Siepmann: Gesellschaftlich unterbewertet
Die Übersetzung deutscher wissenschaftlicher Texte ins Englische

u.a.

Zum Seitenanfang

DHV-Ticker

DHV-Gruppe Saarland

(Wi.) Die DHV-Gruppe der Universität des Saarlandes hat ein weiteres Vorstandsmitglied: Professor Rainer Kleinertz, Lehrstuhl für Musikwissenschaft, wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung als neuer DHV-Vertreter gewählt.

Zum Seitenanfang


DHV-Gruppe Paderborn

(Wi.) In der Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe Paderborn vom 13. Juli 2010
wurde Frau Professor Eva-Maria Seng (Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles
Kulturerbe) zur neuen DHV-Vertreterin gewählt. Frau Professor Seng tritt die
Nachfolge von Professor Stephan Müller (Institut für Germanistik und
Vergleichende Literaturwissenschaft) an, der zum 1. August 2010 an die
Universität Wien wechselt.

Zum Seitenanfang

Kooperationen


Bewegungshocker HOKKI für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs

Jetzt profitiert die ganze Familie der DHV-Mitglieder von der Kooperation mit VS-Möbel: Unser Partner bietet ab sofort den neuen Bewegungssitz HOKKI für Kinder und Erwachsene.

Ob als Stuhl oder Spielzeug: der HOKKI verspricht auf jeden Fall für alle kleinen und großen Nachwuchswissenschaftler mehr gute Laune, Flexibilität und Bewegungsfreiheit. Wählen Sie aus drei Größen (Sitzhöhe 31 cm, 38 cm und 46cm) und vier fröhlichen Farben aus - und der Spaß kann beginnen! Geben Sie jetzt Ihre Bestellung auf, und Sie erhalten bei Bestellung bis zum 30. September Ihren HOKKI versandkostenfrei nach Hause geliefert! (Nur für DHV- Mitglieder).


Nähere Informationen und einen Bestellvordruck finden Sie auf der HOKKI-Seite unserer Homepage unter vs-moebel.de/761.0.html


Informationen zur Kooperation von DHV und VS erhalten Sie auch unter kooperationen(at)hochschulverband.de oder 0228 / 902 66 69 sowie auf der Homepage des DHV unter dem Punkt Sponsoren & Kooperationen.

Zum Seitenanfang



Das Stift und Feder-Juli-Spezial

Als exklusives Angebot für alle DHV-Mitglieder bieten wir einen  Kugelschreiber, Parker Sonnet Mini Lack  schwarz CC, zu unglaublichen Konditionen an. Für nur 33 Euro (UVP 53 Euro) erhalten Sie ein kompaktes, sehr hochwertiges Schreibgerät, welches in jeder Tasche Platz findet und auch ein idealer Reisebegleiter ist.
Nutzen Sie dieses Angebot unter: http://dhv.stiftundfeder.de
 
Natürlich steht ihnen auch unser komplettes Sortiment zu DHV-Konditionen zur Verfügung.

Informationen zur Kooperation erhalten Sie auch unter kooperationen@hochschulverband.de oder 0228 / 902 66 69 sowie auf der Homepage des DHV unter dem Punkt Sponsoren & Kooperationen.

Zum Seitenanfang



Sommeraktion des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat

Leider gibt es bei uns keine Tiernahrung und auch nichts, was einen Stecker hat, dennoch können die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes jetzt von unserer Sommeraktion profitieren – denn wir gewähren 20 % Rabatt auf unsere Dienstleistungen.

Seit Anfang des Jahres stehen wir - das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat - nun schon als offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes Wissenschaftlern und Forschenden direkt als Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter unserem Dach.

Warten Monographie, Festschrift, institutseigene Dissertationsreihe oder Sammelband also auf eine Veröffentlichung, so finden Sie alle notwendigen Informationen unter http://www.hochschulverlage.de

Gerne können Sie uns auch direkt ansprechen:

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-620 650 811, Ansprechpartner: Jana Schuhmacher und Britta Kamp - und natürlich: http://www.hochschulverlage.de.

Informationen zur Kooperation erhalten Sie auch unter kooperationen@hochschulverband.de oder 0228 / 902 66 69 sowie auf der Homepage des DHV unter dem Punkt Sponsoren & Kooperationen.

* gültig für alle unter http://www.hochschulverlage.de und http://www.ruckzuckbuch.de aufgeführten Dienstleistungen. Der Rabatt gilt nicht für Druckdienstleistungen und Buchkäufe, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Zum Seitenanfang

Zu guter Letzt...


Quelle: istockphoto.com

Tee und Kaffee gut fürs Herz

Eine Langzeitstudie des Universitätsklinikums Utrecht an rund 38.000 Probanden hat ergeben, dass regelmäßiger Tee- oder Kaffeegenuss das Risiko einer Herzerkrankung mindert. Demnach können drei bis sechs Tassen Tee pro Tag das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben, um bis zu 45 Prozent senken. Mehr als sechs Tassen Tee täglich reduzieren das Risiko für Herzerkrankungen immer noch um 36 Prozent.

Auch der Konsum von Kaffee verringert das Risiko für Herzerkrankungen, wenngleich Menschen, die mehr als vier Tassen Kaffe täglich trinken, im Vergleich zu Personen, die die gleiche Menge Tee trinken, häufiger erkranken. Die Wissenschaftler führen dies aber nicht auf die Getränkewahl, sondern auf einen weniger gesunden Lebenswandel zurück, den Kaffeetrinker im Gegensatz zu Teetrinkern offenbar pflegen.

Der schützende Effekt von Tee und Kaffee beschränkt sich der Studie zufolge auf Herzerkrankungen. Tee- oder Kaffeekonsum haben keinerlei Auswirkungen auf das Schlaganfall-Risiko oder die allgemeine Sterblichkeit.

Zum Seitenanfang

Impressum


Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Dr. Christine Waltraud Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Versandte Exemplare

26.879 Exemplare

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre E-Mail-Adresse ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.