Newsletter 09/2010

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


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227 Neubewerbungen für die Exzellenzinitiative

65 Universitäten haben sich mit 227 neuen Anträgen für die zweite Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder beworben. Das teilten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat am 3. September 2010 mit.

Unter den Bewerbungen befinden sich 98 Antragsskizzen für Graduiertenschulen, 107 für Exzellenzcluster und 22 für universitäre Zukunftskonzepte. Die großen Gebiete der Lebenswissenschaften, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften seien bei den neuen Bewerbungen etwa gleich stark vertreten, hieß es.

Bis März 2011 werden DFG und Wissenschaftsrat gemeinsam entscheiden, welche Bewerbungen in die Endrunde des Wettbewerbs kommen und sich dort mit den bereits in der ersten Phase der Exzellenzinitiative geförderten 85 Einrichtungen messen dürfen.

Die in der Vorauswahl erfolgreichen Neubewerbungen und die bereits geförderten Einrichtungen sollen anschließend bis zum 1. September 2011 ihre vollständig ausgearbeiteten Förderanträge einreichen. Bis Mitte 2012 wird dann entschieden, welche Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte von November 2012 an fünf Jahre lang gefördert werden. Für die zweite Phase der Exzellenzinitiative stehen insgesamt 2,724 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen der Bund 75 Prozent und die Länder 25 Prozent der Kosten tragen.

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Ab Sommersemester 2011 Deutschlandstipendium für 10.000 Studierende

Das nationale Stipendienprogramm, das inzwischen unter dem Namen Deutschlandstipendium firmiert, soll zum Sommersemester 2011 an den deutschen Hochschulen mit rund 10.000 Stipendiaten starten. Das Bundeskabinett hat am 8. September 2010 beschlossen, dass der Bund 150 Euro pro Stipendium und Monat zahlt, wenn die jeweilige Hochschule den gleichen Beitrag von privater Seite einwirbt. Mittelfristig sollen acht Prozent der Studierenden in Deutschland, also 160.000 junge Frauen und Männer, gefördert werden.

Die Bundesregierung will die Hochschulen auch bei den Akquisekosten mittels einer Finanzpauschale unterstützen. Hierzu gehörten Kostenhilfen für das Personal, das die privaten Stipendienmittel einwirbt. Die Pauschale soll an die Zahl der Studierenden gekoppelt werden, die im jeweiligen Jahr maximal gefördert werden können. Sie beträgt sieben Prozent der Mittel, die die Hochschule dabei von privater Seite einwerben könnte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird außerdem noch in diesem Jahr Schulungen für Hochschulmitarbeiter anbieten, die künftig das Einwerben von Mitteln für die Deutschlandstipendien übernehmen sollen. Die Hochschulen erhielten ein kostenloses Software-Programm, mit dessen Hilfe sie die notwendig werdenden Datenerfassungen besser bewältigen könnten. Auf der Internetseite www.stip.de sollen Informationen für Hochschulen, Stipendieninteressierte und Spender künftig zentral gebündelt werden.
http://www.bmbf.de/press/2935.php

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Bachelor und Master machen Jobben schwerer

Durch die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master ist es für Studierende schwieriger geworden, neben dem Studium eine Nebenbeschäftigung aufzunehmen. Zu diesem Ergebnis gelangt die repräsentative Studie "unicensus 10", die eine Darmstädter Unternehmensberatung durchgeführt hat. Mehr als 1000 angehende Akademiker an 55 Hochschulen in Deutschland wurden dazu befragt. Demnach fällt es 61 Prozent der Master- und 57 Prozent der Bachelor-Studierenden schwer, Hochschule und Nebenjob miteinander zu vereinbaren. Demgegenüber gaben  lediglich 47 Prozent der Diplomanden an, Studium und Arbeit nur schwer unter einen Hut bringen zu können.

Laut Umfrage gehen 67 Prozent der Studierenden einer Nebenbeschäftigung nach, um Praxiserfahrungen zu sammeln. 61 Prozent der Befragten arbeiteten, damit sie ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Jeder zweite Studierende wolle sich durch die Nebentätigkeit auf den Berufseinstieg vorbereiten.

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HRK: Mobilitätshindernisse abbauen

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Frau Professor Margret Wintermantel, hat Bundesregierung und Länder aufgefordert, die Rahmenbedingungen für die Aufnahme internationaler Forscher zu verbessern. Derzeit werde die Mobilität von Wissenschaftlern durch bestehende Regelungen etwa im Sozialversicherungs-, Beamten- oder Zuwanderungsrecht erschwert. Dies stehe im Gegensatz zu den erklärten Leistungszielen für Forschung und Entwicklung und der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung für die Wissenschaft.

Insbesondere müsse der Bund Mobilitätshemmnisse abbauen. So solle er sich für eine
bessere Vereinbarkeit der Sozialversicherungssysteme in Europa einsetzen.
Das Fehlen von Koordinierungssystemen etwa bei der Zusatzversorgung im
öffentlichen Dienst bringe erhebliche finanzielle Unsicherheiten für die
Betroffenen mit sich.

Auch das im Aufenthaltsgesetz eingeführte sogenannte Forschervisum müsse der
Realität des Hochschulalltags angepasst werden: Es berechtigt im Rahmen eines
Forschungsvorhabens, das Lehraufgaben einschließen kann, zum Aufenthalt in
Deutschland. Voraussetzung ist jedoch der Nachweis eines
Nettomindesteinkommens. Dies könnten aber zum Beispiel Promovierende oft nicht
erreichen.

Die Ausländerbehörden wendeten zudem die Regelung in der Praxis uneinheitlich
an, so die HRK-Präsidentin: "Einige vergeben den entsprechenden
Aufenthaltstitel reibungslos - andere scheinen das Forschervisum gar nicht zu
kennen oder anwenden zu wollen."
http://www.hrk.de/95_5687.php

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OECD: Zu wenig Hochschulabsolventen und zu geringe Bildungsausgaben in Deutschland

Deutschland schneidet bei der Zahl der Hochschulabsolventen und bei den Bildungsausgaben im internationalen Vergleich weiterhin schlecht ab. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Studie "Bildung auf einen Blick", die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 7. September 2010 in Berlin vorgestellt hat. Die gesamten öffentlichen und privaten Ausgaben für Bildungseinrichtungen lagen laut OECD in Deutschland im Jahr 2007 bei 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Unter den OECD-Ländern, für die entsprechende Zahlen vorlagen, gaben nur die Slowakei, Tschechien und Italien einen geringeren Anteil der Wirtschaftsleistung für Bildung aus. Bei den Spitzenreitern USA, Korea und Dänemark lag der Anteil bei mehr als sieben Prozent des BIP.

Im internationalen Vergleich gibt es laut OECD zudem in Deutschland zu wenig Hochschulabsolventen. Der Anteil der Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 64 Jahren mit einem Abschluss im Tertiärbereich, also Fachschulabschluss, Fachhochschul- oder Hochschulabschluss, lag 2008 mit 25 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt von 38 Prozent. 

Das Bildungsniveau in der deutschen Bevölkerung ist gemessen an den Abschlüssen im internationalen Vergleich jedoch sehr hoch. Der Anteil der 25- bis 64-Jährigen mit mindestens einem Abschluss des Sekundarbereichs II, also Abitur, Lehrabschluss, Berufsfachschulabschluss, Fachhochschul- oder Hochschulabschluss, lag im Jahr 2008 bei 85 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Dieser Wert lag deutlich über dem Durchschnitt von 72 Prozent der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Diese bewertete die berufliche Bildung positiv, forderte aber eine bessere Förderung von Risikoschülern.
http://www.bmbf.de/pub/bildung_auf_einen_blick_10_wesentliche_aussagen.pdf

 

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Drei-Prozent-Ziel verfehlt

Die Europäische Union hat ihr Ziel, bis zum Jahr 2010 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu steigern, verpasst. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft hatten die EU-Länder bis zum Jahr 2008 ihre durchschnittlichen FuE-Aufwendungen um lediglich 0,1 Prozent auf 1,95 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgestockt. Zwar hätten einige Länder wie Schweden, Finnland, Dänemark und Deutschland ihre entsprechenden Ausgaben erhöht, andere wiederum wie Frankreich, Belgien, Großbritannien, die Niederlande und Luxemburg sogar gesenkt. Österreich hat den Angaben zufolge aufgeholt und investiere mit 2,68 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes mittlerweile sogar mehr in FuE als die Bundesrepublik. Damit sei Deutschland im europäischen Ranking vom dritten auf den fünften Platz zurückgefallen. Mit einem Anteil der FuE-Ausgaben von 2,64 Prozent am Bruttoinlandsprodukt bleibe Deutschland deutlich hinter der Drei-Prozent-Zielmarke.

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Hochschulleitbilder "austauschbar und beliebig"

Die Aussagekraft der Leitbilder deutscher Hochschulen ist gering. Als Orientierung für potenzielle Studienbewerber oder mögliche Kooperationspartner taugten sie ebenso wenig wie zur Abgrenzung gegenüber Wettbewerbern. Zu diesem Schluss gelangt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Insgesamt haben knapp zwei Drittel aller deutschen Hochschulen ein veröffentlichtes Leitbild (65 von 110 Universitäten; 123 von 208 Fachhochschulen).

Im Wesentlichen würden in den Leitbildern Ziele und Aufgaben beschrieben, die durch das jeweilige Hochschulgesetz an anderer Stelle ohnehin festgelegt seien. In den universitären Leitbildern fänden sich besonders häufig Bekenntnisse zur Einheit von Forschung und Lehre (80%), zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (94%), zur Internationalität (85%) und zur Interdisziplinarität (82%). Fast ebenso oft folgten Abschnitte zur Kooperation mit außeruniversitärer Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft (82%). 

Aussagekräftige Hinweise zur inhaltlichen, formalen oder innovativen Gestaltung der Lehre ließen sich dagegen kaum finden. Zwar werde fast überall eine hohe Qualität der Lehre behauptet, Unterscheidungsmerkmale zu anderen Wettbewerbern, beispielsweise pädagogische Leitideen oder das Bemühen um den Studienerfolg bestimmter Zielgruppen suche man dagegen vergeblich. Viele hochschulrelevante Themen und Aufgaben tauchten in den Leitbildern nur selten oder gar nicht auf. So bekannten sich nur 30% zu Maßnahmen zur Personalentwicklung oder dem Dialog mit der Öffentlichkeit, ein Viertel der Universitäten verpflichte sich zu nachhaltigem und umweltgerechtem Handeln, familiengerechten Initiativen oder zu Dienstleistungen für die Studierenden, zum Beispiel Hilfen beim Berufseinstieg. Nur für zwei staatliche Universitäten (Humboldt-Universität Berlin und Universität Hildesheim) sei die aktive Einwerbung von Studierendenstipendien Gegenstand des Leitbildes 

Hinweise zum Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen, z. B. die aktive Rekrutierung von und der besondere Umgang mit nicht-traditionellen Studierenden, Migranten etc. fänden sich in den universitären Leitbildern nicht, bei denen der Fachhochschulen immerhin vereinzelt (8%).
http://www.stifterverband.de/

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Korrekturen bei Hochschulräten angemahnt

Die Stärke von Hochschulräten liegt in der strategischen Beratung von Hochschulen. Dazu müssen sie grundlegende Entscheidungskompetenzen besitzen, aber von operativen Detailaufgaben entlastet werden. Zu diesem Schluss kommt das "Handbuch Hochschulräte", das die Heinz Nixdorf Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am 9. September 2010 in Berlin vorgestellt haben.

Derzeit komme jedes zweite Hochschulratsmitglied aus der Wissenschaft. Aus der Wirtschaft stamme dagegen nur jedes dritte Mitglied. Um zu Brücken in die Gesell-
schaft zu werden, sollten sich die Hochschulen deshalb noch mehr für Nicht-Wissenschaftler aus allen gesellschaftlichen Bereichen öffnen, lautete eine Empfehlung.

Als "Fehlkonstruktion" werdern  laut Studie der hochschulübergreifende Landeshochschulrat in Brandenburg bzw. der Universitätsrat in Schleswig-Holstein gewertet. Weil sie hochschulübergreifend arbeiteten, finde eine Identifikation mit der einzelnen Hochschule kaum statt. Da beide Einrichtungen die Landespolitik und die Hochschulleitungen zugleich beraten sollten, seien Interessenkonflikte programmiert.
www.stifterverband.de

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Kürzung von Rücklagen verfassungswidrig?

Die von der Brandenburger Landesregierung beschlossene Kürzung der Rücklagen von Hochschulen verstößt gegen die Landesverfassung und verletzt die Finanzautonomie der Hochschulen. Zu diesem Urteil kommt ein Gutachten, das der Berliner Staats- und Verfassungsrechtler Professor Christian Pestalozza im Namen der Landeshochschulrektorenkonferenz erarbeitet hat.

Die rot-rote Koalition in Potsdam hatte beschlossen, den Hochschulen zehn Millionen Euro aus den Rücklagen in Höhe von rund 25 Millionen Euro zu entziehen. Die Universitäten in Potsdam und Cottbus wären mit 4,49 beziehungsweise 3,66 Millionen Euro am stärksten von diesen Kürzungen betroffen. Die Universitäten berufen sich darauf, dass ihnen der 2007 mit dem Land geschlossene Hochschulpakt II ausdrücklich die Möglichkeit eröffnet habe, Haushaltsmittel auf kommende Jahre zu übertragen, um diese für langfristigere Vorhaben ausgeben zu können. Das Wissenschaftsministerium argumentiert hingegen damit, dass dieser Pakt kein juristisch einklagbarer Vertrag sei und auch die Hochschulen einen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten müssten.

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Landesregierung will Studienbeiträge kippen

Die Landesregierung in Düsseldorf hat am 31. August 2010 beschlossen,  die Studienbeiträge zum Wintersemester 2011/2012 abzuschaffen. Den Wegfall will das Land mit einer Summe in Höhe von 249 Millionen Euro pro Jahr ausgleichen. Das Geld soll nach der Zahl der Studierenden auf alle Hochschulen mit Ausnahme der Fernuniversität Hagen verteilt werden.

Die Beiträge, die der Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen dienen sollten, hatte die alte CDU/FDP-Landesregierung eingeführt. Universitäten und Fachhochschulen konnten seit dem Wintersemester 2006/2007 bis zu 500 Euro pro Semester von ihren Studierenden erheben. Davon machen zurzeit 31 der 36 öffentlich-rechtlichen Hochschulen Gebrauch. 

Um ihre Pläne durchsetzen zu können, braucht die rot-grüne Minderheitsregierung im Landtag die Unterstützung einer anderen Fraktion. CDU und FDP sind für die Beibehaltung der Studienbeiträge. Die Linke besteht auf einer sofortigen Abschaffung der Studiengebühren.

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Plenum der Ökonomen

Die deutschen Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre wollen eine virtuelle Vollversammlung gründen. Das "Plenum der Ökonomen" solle sich ausschließlich zu "volkswirtschaftlichen Ausnahmesituationen von herausragender nationaler Bedeutung" äußern, heißt es in dem Gründungsaufruf des Hamburger Professors Bernd Lucke.

Die Volkswirtschaftslehre in ihrer Gesamtheit soll dadurch ein Forum erhalten, um sich kompetent, prägnant und schnell zu aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen äußern zu können. Auslöser der Initiative sei die drohende Zahlungsunfähigkeit von Mitgliedsstaaten der Eurozone und die daraus resultierenden, vermeintlichen Gefahren für die Gemeinschaftswährung gewesen. Das einzige Ziel der Vollversammlung bestehe darin, die Öffentlichkeit und die demokratisch legitimierten Institutionen des Staates rechtzeitig und fundiert über die Einschätzung der Wissenschaftler zu informieren.
Zum Gründungsaufruf:
http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/

 

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Karriere


"Hochschullehrer/in des Jahres": Startschuss für neue Runde

Welche Hochschullehrerin, welcher  Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement um das Ansehen der Berufsgruppe besonders verdient gemacht? Zum fünften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in des Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius GmbH & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktiv", erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Ihr vielseitiges Engagement außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung würdigen und der Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die diesen faszinierenden Beruf ausüben, vermitteln."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2010 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

Mehr Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hsldj_2010.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre"- den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2010 vorgeschlagen werden.

Mehr Informationen gibt es unter: http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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Ja zur Leistungszulage für Juniorprofessoren

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser zuletzt gefragt, ob sie den Vorstoß Baden-Württembergs begrüßten, Juniorprofessoren künftig bis zu 600 Euro im Monat als zusätzliche Leistungszulage zu gewähren. 88,2 Prozent stimmten mit Ja und 11,8 Prozent mit Nein.

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Kompensation für Wegfall der Studienbeiträge durch Haushaltsmittel?

Die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen will die Studienbeiträge zum Wintersemester 2011/12 abschaffen und den Einnahmeverlust der Hochchulen mit Haushaltsmitteln von 249 Millionen Euro per annum kompensieren. Halten Sie diesen Beschluss für richtig?
Zur Abstimmung:
http://www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Hessische Dienstrechtsreform

(Hell.) Am 26. August 2010 fand im Hessischen Landtag eine mündliche Anhörung zur "Modernisierung des Dienstrechts" in Hessen statt, an der der Landesverband Hessen im Deutschen Hochschulverband teilgenommen hat. Die Dienstrechtsreform in Hessen soll sukzessive vorangetrieben werden. Bei der aktuellen Novellierung geht es in einem ersten Schritt vor allem um die Anhebung der Altersgrenzen für hessische Beamte. Der Eintritt in den Ruhestand soll stufenweise bis auf die Vollendung des 67. Lebensjahres angehoben werden. Darüber hinaus soll es auf Antrag beim Vorliegen dienstlicher Interessen möglich sein, auch bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres tätig sein zu können. Zugleich wird die Möglichkeit eingeführt, mit Vollendung des 62. Lebensjahres in Ruhestand treten zu können, dann allerdings mit gegenüber der jetzigen Rechtslage deutlich erhöhten Abschlägen.

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Änderung des Versorgungsrechts in Baden-Württemberg

(Hell.) In Baden-Württemberg wird sich voraussichtlich ab dem 1. Januar 2011 das Versorgungsrecht für Beamte wesentlich ändern. Im Rahmen einer großen Dienstrechtsreform soll es auch zu einer Trennung der Alterssicherungssysteme kommen. Dieser erstmals von einem Land beschrittene Weg bedeutet, dass Beschäftigungszeiten, die in einem bestimmten Alterssicherungssystem abgeleistet werden, ausschließlich in diesem Alterssicherungssystem zu berücksichtigen sind. Für die Beamtenversorgung hat dies zur Folge, dass bei der Berechnung der Versorgung, mit Ausnahme von Ausbildungszeiten und Vordienstzeiten, aus denen kein Rentenanspruch erwachsen ist, nur noch "echte" Beamtendienstzeiten berücksichtigt werden sollen. Aus Vertrauensschutzgründen soll die Trennung der Systeme allerdings nur für Beamte gelten, die nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erstmals in ein Beamtenverhältnis berufen werden. Für Professoren soll es zudem Ausnahmen vom Trennungsprinzip geben, wenn dies zur Gewinnung "einer herausragend qualifizierten Fachkraft" notwendig ist.

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OVG Magdeburg erklärt Satzung eines Medizinischen Departments für unwirksam

(Böh.) Das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Urteil vom 17. März 2010 die Satzung und Geschäftsordnung eines klinischen Departments am Universitätsklinikum Magdeburg für unzulässig erklärt (Az.: 3 K 271/09). Nachdem der Wissenschaftsrat in seinen "Allgemeinen Empfehlungen zur Universitätsmedizin" im Jahre 2007 im Hinblick auf einen zunehmenden wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wettbewerbsdruck die Schaffung von Departments als unterhalb der Fakultätsebene angesiedelte Organisationseinheiten benachbarter Disziplinen empfohlen hatte, um organisatorischen Hemmnissen der tradierten Fakultätsgliederung entlang der Fächergrenzen zu begegnen, beschlossen die Mitglieder des Klinikumsvorstandes des Universitätsklinikums Magdeburg und des Fakultätsvorstandes der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Satzung über die Bildung eines klinischen Departments im Umlaufverfahren. Nach den Regelungen in der Satzung war das Department eine durch ein Direktorium geführte Einrichtung der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums. In dieser sollten vier Kliniken und ein Institut zusammengeschlossen werden. Zu den Aufgaben des Departments sollte unter anderem die Schaffung und Unterstützung von forschungs- und lehrförderlichen Strukturen und die Sicherstellung einer hochwertigen Krankenversorgung gehören. Nach der Geschäftsordnung des Departments sollte dieses unter anderem die leistungsorientierten Mittel an die Kliniken verteilen und die Durchführung klinischer Studien gemeinsam planen. Auf Antrag zweier betroffener Klinikleiter hat das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt die Departmentsatzung für unwirksam erklärt. Nach Auffassung des Gerichts fehle es zum einen an einer gesetzlichen Grundlage für eine Departmentsatzung im einschlägigen Hochschulmedizingesetz. Zum anderen griffen die dem Department zukommenden Entscheidungsbefugnisse über die Planung, Durchführung und Förderung klinischer Studien sowie die Zuweisung von leistungsorientierten Mitteln in die Wissenschaftsfreiheit im Sinne des Artikel 5 Abs. 3 Satz 1 Grundgesetz ein. Es sei zweifelhaft, ob eine derartige Ermächtigungsregelung in einer Departmentsatzung ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage erfolgen könne.

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Rundfunkgebühr

(Uf.) Das Verwaltungsgericht Berlin erläutert, dass internetfähige Computer in Büroräumen, die nach Anweisung nur zu dienstlichen Zwecken genutzt werden dürfen, nicht als neuartige Rundfunkempfangsgeräte rundfunkgebührenpflichtig sind (Az.: VG 27 A 245.08). Das Verwaltungsgericht gab einem Verband Recht, der sich gegen die Zahlung von Rundfunkgebühren für die in seinen Räumen aufgestellten Dienstcomputer gewandt hatte. Hintergrund ist, dass seit dem 1. Januar 2007 grundsätzlich die Gebührenpflicht für sog. neuartige Rundfunkempfangsgeräte (insbesondere Rechner, die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können) im nicht ausschließlich privaten Bereich gilt. Die Nutzung von PCs in Unternehmen oder Behörden erfolge - so der Verband - in erster Linie zu Zwecken der Informationsbeschaffung und -verarbeitung, für telekommunikative Anwendungen, als Datenbank oder zur Textverarbeitung und nicht als Rundfunkempfangsgerät. Die Rechtslage in Bezug auf internetfähige Computer ist jedoch nach wie vor streitig.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof  hat am 30. Juli 2010 entschieden, dass der PC im häuslichen Arbeitszimmer als gebührenfreies Zweitgerät einzuordnen sei, wenn ein Eigentümer bereits Gebühren für seine privaten Geräte bezahle (Az.:10 a 2910/09). Hier ist allerdings die Voraussetzung, dass bereits für ein anderes Gerät auf dem gleichen Grundstück schon Gebühren gezahlt werden.

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Umsatzsteuer und Musiker

(Uf.) Nach dem Umsatzsteuergesetz sind nur die Leistungen der Orchester, die von öffentlich-rechtlichen Trägern unterhalten werden, umsatzsteuerfrei. Die musikalischen Leistungen privater Orchester sind nur dann umsatzsteuerfrei, wenn die zuständige Landesbehörde bescheinigt, dass das private Orchester die gleichen kulturellen Aufgaben wie ein Orchester einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erfüllt.

Wenn eine solche erforderliche Bescheinigung für ein privates Orchester vorliegt, sind auch die Leistungen umsatzsteuerfrei, die einzelne Musiker, die als Unternehmer selbständig tätig sind, als Orchestermitglied gegenüber dem Orchester erbringen. Dies ergibt sich aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 18. Februar 2010 (Az.: V R 28/08) umgesetzt hat.

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Umsatzsteuer

(Uf.) Eine Person, die durch die Anmeldung eines Gewerbes ernsthaft die Absicht bekundet, unternehmerisch im Sinne des Umsatzsteuergesetzes tätig zu werden, kann einen Antrag auf eine Steuernummer für Umsatzsteuerzwecke verlangen. In offensichtlichen Missbrauchsfällen, z. B. wenn die Erteilung der Steuernummer nur dazu genutzt werden soll, den Vorsteuerabzug für zu privaten Zwecken bezogene Leistungen zu Unrecht in Anspruch zu nehmen, kann die Erteilung einer Steuernummer für umsatzsteuerliche Zwecke abgelehnt werden. Dies ergibt sich aus dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 1. Juli 2010 auf Grund eines entsprechenden Bundesfinanzhofsurteils.

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Kindergeld

(Uf.) Fiktive Unterhaltsansprüche sind bei der Ermittlung der Einkünfte und Bezüge eines Kindes nicht zu berücksichtigen. Im vorliegenden Fall hob die Familienkasse die Festsetzung des Kindergeldes für die Tochter der Klägerin, die während ihrer Ausbildung ein Kind bekam, und dann ihre Ausbildung fortsetzte, auf, da Sie einen eigenen Anspruch gegen den Vater des Kindes hätte und dieser zu berücksichtigen sei. Das Finanzgericht Münster aber stellte im aktuellen Urteil (Az.: 11 K 2790/09 Kg) klar, dass ein fiktiver Unterhaltsanspruch nicht bei dem gesetzlichen Grenzbetrag von 7.680 Euro, der für die Zahlung von Kindergeld entscheidend sei, zu berücksichtigen ist.

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BAföG und Studiengebühren

(Uf.) Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht gab der Universität Hannover Recht, dass Studiengebühren nicht zu höheren BAföG-Leistungen eines Studierenden führen (Az.: 4 LC 757/07). Der Studierende erhielt BAföG, die eine Hälfte als Zuschuss, die andere als Darlehen. Mit seinem Antrag wollte der Studierende ein höheres BAföG erhalten, um die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester bezahlen zu können. Das Gericht entschied, dass es zumutbar sei, die Gebühren mit einem anderen Studiendarlehen zu finanzieren.

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Personalia


Neuer Vorstand

Mit der Plenarsitzung am 28. Juni 2010 hat der neue Vorstand der Jungen Akademie seine einjährige Amtszeit angetreten. Der Vorstand  besteht aus der Sprecherin und vier weiteren Mitgliedern. Neben der Philosophin und Physikerin Frau Professor Rafaela Hillerbrand (RWTH Aachen und Universität Stuttgart) wurden neu in den Vorstand gewählt der Jurist Professor Matthias Klatt (Universität Hamburg), der Mediävist Klaus Oschema (Universität Heidelberg und Universität Bern) und der Medizinethiker und -historiker Professor Florian Steger (Universität Erlangen-Nürnberg und LMU München). Der Entwicklungsökonom Professor Tilman Brück (HU Berlin und DIW Berlin) wird seine Vorstandsarbeit ein weiteres Jahr fortsetzen.

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DHV-Seminare


Ausgwählte DHV-Seminare im Oktober und November 2010


Besoldungsverhandlungen in "W"
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 11. Oktober 2010, 10:00-17:00 Uhr
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/632.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 25. Oktober 2010, 11:00-17:00 Uhr
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/691.html

W-Besoldung für Leitungspositionen
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 26. Oktober 2010, 11:00-17:00 Uhr
Das Seminar richtet sich an Persönlichkeiten, die eine Position in den verschiedenen Leitungsebenen der Hochschule anstreben, und gibt Antworten auf die wesentlichen Vorfeldfragen. Vermittelt wird ein Überblick über die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen für Leitungspositionen und deren Vergütung. Darüber hinaus werden effektive Strategien zur Ausschöpfung der Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierung der Verhandlungsposition aufgezeigt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/738.html

Potentiale nutzen!
Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Natur- und Technikwissenschaftlerinnen sowie Wissenschaftlerinnen im Bereich der Hochschulmedizin
FFFZ Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 4./5. November 2010
Das Bewerbungs- und Berufungsverfahren im Hinblick auf eine Hochschulprofessur ist für Nachwuchswissenschaftlerinnen, gerade vor der Erstberufung, eine entscheidende Schnittstelle ihrer Karriere. Neben den "hard factors" der wissenschaftlichen Qualifikation spielen die "soft factors" des persönlichen Auftretens eine maßgebliche Rolle für den Erfolg der Bewerbung. Die Selbstpräsentation in den Bewerbungsunterlagen, während des Bewerbungsauftritts und im Gespräch mit der Berufungskommission muss daher sorgfältig vorbereitet werden. Diese Möglichkeit bieten wir Ihnen in einem zweitägigen Bewerbungstraining für Natur- und Technikwissenschaftlerinnen sowie Wissenschaftlerinnen im Bereich der Hochschulmedizin.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/648.html

Projektmanagement an der Hochschule
Haus der Wissenschaft Bremen, Montag, 15. November 2010, 10:00-18:00 Uhr
In diesem Grundlagenseminar, für das eine Trainerin aus dem renommierten Instituts für Projektmanagement und Innovation der Universität Bremen gewonnen werden konnte, werden die wichtigsten Instrumente des Projektmanagements kompakt vermittelt. Das Seminar bietet Wissenschaftlern so die Möglichkeit, auf effiziente Weise ihre Praxis in der Leitung und Durchführung von Forschungsprojekten zu überprüfen und wirkungsvolle Werkzeuge in ihre Projektarbeit zu integrieren.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/644.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes mit allen Terminen bis Ende 2011 erscheint am 1. Oktober 2010 und kann kostenlos angefordert werden unter josten@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

 

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Publikationen

Band 17 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Die Hochschule als Unternehmen.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 22. Oktober 2007 in Bonn
83 Seiten, ISBN: 978-3-924066-93-2
8,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
7,90 Euro inkl. Porto)

Band 18 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Intelligenz, Begabung und Geschlecht im Spiegel der
Wissenschaft.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 20. Oktober 2008 in Bonn
93 Seiten, ISBN: 978-3-924066-94-9
9,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
8,90 Euro inkl. Porto)
http://www.hochschulverband.de/cms1/441.html

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Termine


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Neuro-Enhancement - Doping fürs Gehirn: Prüfungsvorbereitung auf Rezept?

Mit Psychopharmaka lassen sich nicht nur Depressionen, Aufmerksamkeits- oder Schlafstörungen bekämpfen. Medienberichten zufolge setzen oder hoffen schon heute Studierende, Wissenschaftler oder Manager darauf, mit Hilfe dieser Medikamente ihre kognitiven Leistungen und Stimmungen steigern zu können. Intelligenzverstärker, Wachmacher, Glücksdrogen - mit den Fortschritten der Neuropharmakologie scheint die Erfüllung solcher Versprechungen zumindest in Reichweite.

Was bedeutet "Neuro-Enhancement" für Forschung, Prüfung und Lehre in der Wissenschaft? Welche Chancen und welche Risiken sind hiermit verbunden? Ist die künstliche Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit ethisch vertretbar oder verwerfbar? Ist es wünschenswert und vernünftig, Gesunden per Rezept die Einnahme von Stimmungsaufhellern und Gehirnoptimierern zu gestatten? Können Nikotin, Koffein und Ritalin unterschiedlich bewertet werden? Soll es "Dopingproben" vor Staatsexamina geben? Gibt es überhaupt Mittel, die nachweisbar leistungssteigernd wirken?

Antworten zu diesen Fragen halten zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen bereit. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. November 2010 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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"How to become a professor?" - Das HTBP-Seminar

Wissenschaftliche Karrieren sind kein Zufall - sie sind strategisch planbar und individuell gestaltbar! Das zweiteilige Kompakt-Seminar "How to become a professor?" (HTBP-Seminar) bietet hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern/-innen, die mit ihrer Bewerbung überzeugt haben, intensive Karriereunterstützung auf dem Weg zur universitären Professur in Deutschland.

Referenten/-innen mit vertiefter Sachkenntnis zur Situation des wissenschaflichen Nachwuchses und langjähriger Erfahrung aus dem Wissenschaftsalltag erläutern Planungskonzepte und Modelle wissenschaftlicher Karrieren und beraten bei der Erstellung individueller und fachspezifischer Strategien (Teil I). Die Teilnehmer/-innen werden auf Bewerbung, "Vorsingen", Berufungsverfahren, Berufungsverhandlungen und den Berufsstart als Professor/-in vorbereitet (Teil II).

Das Pilotseminar findet in zwei Teilen statt: Teil I vom 22. bis 24. Oktober 2010 und Teil II vom 19. bis 21. November 2010. Veranstaltungsort ist Bad Neuenahr.

Mehr Informationen unter:
http://www.kisswin.de/kisswin/kisswin-seminare/htbp-seminar.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Studieren mit Stipendium

Hendrik Lackner: Private Stifter gesucht
Das Nationale Stipendienprogramm und die Frage seiner Finanzierung

Thomas Sattelberger: Keine falschen Erwartungen wecken
Fragen an die Wirtschaft zum Nationalen Stipendienprogramm

Sven Hendricks: Die renten- und versorgungsrechtliche Behandlung von Stipendien

u.a.

Weitere Beiträge:

Michael Hartmer: Struktur des wissenschaftlichen Personals an Universitäten
Ergebnisse einer DHV-Umfrage

Dieter Lenzen: Bologna 2.0
Zwischen update und remake

Günter Lehmann: Häppchenchaos
Warum nicht eine Renaissance der Lehrbuchkultur wagen?

André Thess: Rettet die Wandtafel!
Warum Entschleunigung der Lehre gut tut

u.a.

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DHV-Ticker


platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung über 1.000,- Euro, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitäts­stiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch die vier wichtigsten Veranstaltungssäle, Seminar- und Coachingräume mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Keine Briefmarke, kein Studienplatz

Weil er vergaß, seiner Bewerbung um einen Platz an der renommierten Reichsuniversität Groningen eine Briefmarke für das Antwortschreiben beizulegen, hat die zuständige Behörde einem jungen Niederländer das ersehnte Medizinstudium versagt. Ein Gericht in der Stadt Amelo hat am 24. August 2010 diese Entscheidung als rechtmäßig bestätigt.  Dem Argument des 17-jährigen Klägers, dass seine Zurückweisung "unverhältnismäßig und bürokratisch" sei, folgte es nicht.  Eine erneute Studienplatzbewerbung will der junge Niederländer nunmehr im nächsten Jahr einreichen - aber  mit frankiertem Rückumschlag.

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Kooperationspartner des DHV


Artes

(Gü.) Kunst zu sammeln ist ein Vergnügen für alle, die Kunst lieben. Dieses Vergnügen möglichst vielen Kunstliebhabern zu ermöglichen ist unsere Passion. Daher freuen wir uns, uns seit dem 01.09.2010 als Kooperationspartner des Deutschen Hochschulverbandes nennen zu können - ein starker Partner in Sachen Kunst.

Seit über 30 Jahren präsentieren wir weit mehr als 2.000 limitierte und nummerierte Kunsteditionen von mehr als 400 Künstlern. Unsere guten Verbindungen zu berühmten und aufstrebenden Künstlern sowie unsere langjährigen Kontakte zu Galerien, Museen und Kunstsammlungen auf der ganzen Welt machen dies möglich. So gelingt es uns jedes Jahr aufs Neue, Ihnen ein weltweit einmaliges Angebot aus der Welt der Kunst zu präsentieren. Es gibt Aquarelle, Gemälde, Skulpturen und auch Objekte. Den größten Teil des Portfolios nehmen jedoch Original-Grafiken ein. Hierbei wurde die Bildidee vom Künstler selbst entwickelt, das jeweils angewandte grafische Verfahren von ihm konzipiert. Er bestimmt zudem die Höhe der Auflage. Jeder Abzug wird nummeriert und signiert. Wo immer auf der Welt Kunst angeboten wird, sind die ARTES-Mitarbeiter zur Stelle. Macht ein junges Talent von sich reden, wird es kontaktiert. Denn nur durch die ständige Beobachtung des Marktes lässt sich ein anspruchsvolles, spannendes und stets aktualisiertes Programm zusammenstellen. Erstklassige Meisterwerke von Meisterhand.

Gönnen Sie sich das Vergnügen und suchen Sie etwas Schönes für sich aus. Entdecken Sie das komplette ARTES Angebot in unserem komfortablen Online-Shop - Ihr internationales Kunstportal im Internet.

Wir liefern mit uneingeschränktem 14-tägigem Rückgaberecht; Kunstkauf ohne Risiko.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen heute mit Vergnügen den ARTES Katalog 2010, Europas größten Kunstkatalog. Er zeigt erstklassige Werke großer Meister des 20. und 21. Jahrhunderts wie auch junger, vielversprechender Künstler unserer Zeit, die den Kunstmarkt revolutionieren - fordern Sie ihn gleich kostenlos an.

Kommen Sie uns besuchen und suchen Sie sich etwas schönes für sich aus - als Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes erhalten Sie als Dankeschön 3% Rabatt auf Ihre Bestellung bis zum 30.09.2010.

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1edu GmbH

(Gü.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) kooperiert mit der 1edu GmbH um bestmögliche Konditionen beim Kauf von Soft- und Hardware zu bieten. Für alle DHV-Mitglieder werden über einen Rahmenvertrag mit Microsoft kostengünstige Produkte wie Office 2010, Windows 7 und weitere angeboten. Hiefür stellen der DHV und 1edu einen extra Online-Store bereit (www.1edu.de/dhv), in dem diese Konditionen bereitstehen.

Weiter erhalten die DHV-Mitglieder besonders gute Konditionen bei Herstellern wie Apple, Adobe, Wacom und vielen mehr. Das ist der Beitrag, den 1edu leistet, um die Forschung und Lehre in Deutschladn zu unterstützen.

 

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Daniels & Korff

(Gü.) Daniels & Korff  fertigt seit über 30 Jahren feine Hemden und Blusen aus den besten Stoffen der Welt an, wie z. B.  Royal-Vollzwirn ( 140/2 - 170/2 Vollzwirn) oder Oxford, Twill und Flanell für Herbst und Winter. Aber auch Oberbekleidung für Damen und Herren aus feinsten italienischen und englischen Tuchen, edle Pullover aus 100% Cashmere sowie Cordhosen in den neuen Herbstfarben bietet Daniels & Korff seinen Kunden zu erstaunlich günstigen Preisen an.

Haben wir Sie neugierig gemacht, dann schauen Sie doch einfach ins Internet unter www.daniels-korff.de  und fordern zuerst den umfangreichen Herbstkatalog an oder bestellen direkt mit 100%-igem Rückgaberecht.

Gerne werden Sie aber auch  in den Daniels & Korff-Ateliers beraten und bedient, diese finden Sie in Köln, Bonn, Aachen, Berlin, Hamburg, Sylt, Hannover, Frankfurt, Wiesbaden, München oder auch auf der Kleeburg in Euskirchen. Die jeweiligen Adressen finden Sie auf der Homepage www.daniels-korff.de.

Schauen Sie sich nun im Daniels & Korff-Online Shop um, den Sie auch über die Homepage des DHV erreichen. Dort finden Sie "Ihren" DHV-Shop.

In Zukunft werden wir Sie regelmäßig über Neuheiten und Sonderangebote an dieser Stelle informieren.

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FloraPrima

(Gü.) Nach einem sehr guten Start unserer Flower Power im DHV möchten wir Sie auch heute wieder auf unser Online-Angebot aufmerksam machen. Auch wenn der Sommer scheinbar schon vorbei ist, können Sie die Sonne ins Haus oder in Ihr Büro holen. Schauen Sie sich unsere bunten Sträuße oder auch die diversen weiteren Angebote auf unserer Seite an.

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Stift und Feder - jetzt auch interaktiv

(Gü.) Wir arbeiten ständig an der Verbesserung und dem Kundenservice unserer Seite. Deshalb sind wir besonders glücklich, dass wir jetzt einen Stift und Feder Forum präsentieren können, bei dem unsere Experten alle Ihre Fragen rund ums Thema Schreibgeräte beantworten.

Also, machen Sie mit und diskutieren auch Sie in unserem neuen Schreibgeräteforum.

Weiterhin haben Sie bei uns schon jetzt die Möglichkeit, durch die neuen Schreibgeräte aus der Parker Sonnet Serie, welche seit September 2010 verfügbar sind, zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.

Sie sehen, es lohnt sich, mal wieder auf unserer Seite vorbeizuschauen, seien Sie mit dabei auf:
dhv.stiftundfeder.de

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HOLIDAY ON ICE - SONDERKONDITIONEN FÜR MITGLIEDER DES DEUTSCHEN HOCHSCHULVERBANDES

(Gü.) Mit über 320 Millionen Zuschauern und mehreren von Guinness World Records© anerkannten Weltrekorden ist Holiday on Ice die meist gesehene Eisshow der Welt. Über 65 Jahre nach der ersten Vorstellung im Dezember 1943 - einer kleinen Hotelshow in den USA - ist Holiday on Ice heute ein global agierendes Unternehmen.

FESTIVAL

Die neueste Produktion von Holiday on Ice Festival feiert seine glamouröse Weltpremiere am 11. November in der O2 World Hamburg. Die Show verspricht den Zuschauern von der ersten bis zur letzten Minute Vergnügen pur. Ein Blitzlichtgewitter auf spiegelglattem Roten Teppich läutet Partystimmung ein. Festival präsentiert sich verführerisch beim Maskenball in Venedig, geheimnisvoll beim Tanz der Geister und Vampire und heißblütig beim Bolero on Ice. Höhepunkt ist das futuristische Finale des gesamten Ensembles in französischen Haute Couture-Kostümen, dazu Laser Lights und echtes Feuerwerk!

TROPICANA

Tropicana nimmt das Publikum mit auf eine Reise längs durch Amerika, von den pulsierenden Straßen New Yorks bis an karibische Strände. Dabei steht die unterhaltsame Show ganz im Zeichen der schönsten Hits von Superstar Barry Manilow: Erleben Sie die Songs "Mandy" und "Copacabana" von Weltklasse-Eiskunstläufern atemberaubend interpretiert. Und freuen Sie sich auf eine opulente Bilderpracht, die das besondere Bühnendesign von Tropicana erst möglich macht - auf einer überdimensionalen LED-Wand aus 25.000 Lichtern.

Holiday on Ice arbeitet in allen Shows mit  Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. So entstehen besonders innovative und originelle Produktionen, die jährlich mit rund 1.100 Vorstellungen in mehr als 110 Städten in 20 Ländern weltweit gastieren. Allein in Deutschland haben in der vergangenen Saison über 750.000 Menschen Holiday on Ice besucht.

Die Fans der erfolgreichsten Live-Entertainment-Produktion der Welt und alle die, die es werden wollen, dürfen auf professionellen Eiskunstlauf gepaart mit spannenden Licht- und Soundeffekten und faszinierende Kostüme gespannt sein.

Nähere Informationen zu den Sonderkonditionen für Mitglieder finden Sie in der Rubrik Kooperationspartner auf der Homepage des Verbandes oder kooperationen@hochschulverband.de

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gue.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)

Versandte Exemplare

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Verweis auf andere Webseiten

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