DHV-Newsletter 10/2010

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Hochschulpolitik


Kempen: "Qualitätssicherung gehört in die Hände der Hochschulen"   

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat ein Eckpunktepapier zur Neuordnung des Akkreditierungswesens vorgelegt. Darin fordert die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Neuanfang bei der notwendigen Qualitätssicherung von Studium und Lehre. "Ein Zurück zu staatlicher Detailsteuerung durch Rahmenprüfungsordnungen wünscht niemand. Das bisher installierte Akkreditierungssystem stößt jedoch allenthalben zu Recht auf Widerspruch. Es ist verfassungsrechtlich bedenklich, wissenschaftsinadäquat, ineffizient und teuer", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Scheinverfahren ohne Aussagewert passen nicht zum Wettbewerb unter autonomen Hochschulen. Notwendig ist ein Qualitätssicherungsverfahren, das die Freiheit der Hochschulen respektiert und dem Staat ausreichende Kontrollmöglichkeiten bietet."

Vor diesem Hintergrund hat der DHV einen Formulierungsvorschlag für die Landesgesetzgeber unterbreitet, in dem den Hochschulen die Qualitätssteuerung von Studium und Lehre, insbesondere bei der Errichtung neuer Studiengänge, übertragen wird. Nach den Vorstellungen des DHV sollten die Hochschulen dazu verpflichtet werden, binnen einer Frist von zwei Jahren Qualitätssicherungsreferate einzurichten. Diesen Qualitätssicherungsstellen, die kleinere Hochschulen auch gemeinsam betreiben könnten, sei die "interne Akkreditierung" von Studiengängen mit periodischen Berichtspflichten an das jeweilige Landeswissenschaftsministerium zu überantworten. Per Gesetz müssten Kriterien für Qualitätssicherungsverfahren neuer Studiengänge festgeschrieben werden. Dazu gehörten die Studierbarkeit von Studiengängen, die Gewährleistung studentischer Mobilität, die Einhaltung der Regelstudienzeit, die Berücksichtigung studentischer Lehrevaluationen und die Einbeziehung externen Sachverstandes aus der beruflichen Praxis.

Laut Kempen könne auf der Grundlage dieses Vorschlages der Akkreditierungsrat aufgelöst oder als beratende Koordinierungsstelle bei der Kultusministerkonferenz weitergeführt werden. "Akkreditierungsagenturen sollten künftig Dienstleister sein, die Hochschulen bei der Implementierung und Fortentwicklung interner Akkreditierungen unterstützen", so Kempen abschließend. "Sie könnten für einzelne Studiengänge statt Mindest- Höchststandards definieren und auf Wunsch der Hochschulen auch zertifizieren."
www.hochschulverband.de/cms1/780.html

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Quelle: istockphoto.com

Erfolgsgeschichte Bachelor?

Mehr als drei Viertel aller Bachelorabsolventen einer Universität schließen nach ihrem ersten Abschluss ein Masterstudium an. Das ergab eine Studie des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung (INCHER) in Kassel, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde und am 30. September vorgestellt wurde. 

Befragt wurden 70.000 Absolventen etwa anderthalb Jahre nach ihrem Bachelorabschluss. 16 Prozent der Bachelorabsolventen von deutschen Universitäten haben demnach im Laufe des Studiums mindestens ein Semester im Ausland verbracht. Bei den traditionellen Regelabschlüssen Master und Diplom waren es noch 19 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen unter den Bachelorabsolventen sei eineinhalb Jahre nach deren Abschluss genauso gering wie bei den Absolventen der alten Studiengänge. Auch die Suche nach dem ersten Arbeitsplatz dauere unabhängig vom akademischen Abschluss etwa gleich lang. Jedoch zeigten sich lediglich 53 Prozent der Absolventen mit Bachelorabschluss mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Bei Akademikern mit traditionellen Studienabschlüssen waren es immerhin 63 Prozent.

Gleichwohl zogen Hochschulrektorenkonferenz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine positive Bilanz. "Mit dieser Studie wird den notorischen Kritikern an der Bologna-Reform der Wind aus den Segeln genommen", erklärte Bundesministerin Annette Schavan.
www.bmbf.de/press/2956.php
www.hrk.de/95_5700.php

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Ende des Bachelors in der Lehrerausbildung

In Sachsen soll die Lehrerausbildung erneut reformiert werden. Statt den erst 2006 in der Lehramtsausbildung eingeführten Bachelor- und Masterabschlüssen soll vom Wintersemester 2011 an die in Grund- und Hauptstudium gegliederte Ausbildung wieder mit einem Staatsexamen enden. Nach Ansicht der sächsischen Landesregierung hat sich das bisherige Konzept für die Lehrerausbildung nicht bewährt. Die Zahl der Studenten für Grund- und Mittelschulen sei gesunken, die Zahl der Abbrecher dagegen gestiegen. Das habe eine Überprüfung ergeben. Laut einer gemeinsamen Kabinettsvorlage von Kultus- und Wissenschaftsministerium werden die Lehramtsstudiengänge künftig an die jeweilige Schulart angepasst. Die Regelstudienzeit für Grund- und Mittelschullehrer soll von zehn auf acht beziehungsweise neun Semester verkürzt werden. Zudem sollen die praktischen Anteile der Ausbildung erhöht werden.

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Quelle: istockphoto.com

Noch schließen die meisten Studierenden mit Diplom und Magister ab

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im Wintersemester 2008/09 und Sommersemester 2009 knapp 338.700 Studierende erfolgreich eine Hochschulprüfung abgelegt. Die Mehrheit der im Prüfungsjahr 2009 erworbenen Abschlüsse waren mit rund 105.700 traditioneller universitärer Art wie zum Beispiel Diplom oder Magister. Den Fachhochschulabschluss erreichten mehr als 72.800 Studierende, dicht gefolgt vom Bachelorabschluss, den rund 72.000 Studierende erlangten. Danach folgen die Lehramtsprüfungen (rund 36.000), die Promotionen (mehr als 25.000) und die Masterabschlüsse (knapp 20.800). Fast 4.700 Absolventen beendeten ihr Studium mit einem künstlerischen Abschluss.

Von den rund 72.000 Bachelorprüfungen wurden die meisten in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (40 Prozent) abgelegt. 18 Prozent aller Bachelorabschlüsse entfielen auf die Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften, 16,6 Prozent auf Ingenieurwissenschaften und 16,2 Prozent auf Sprach- und Kulturwissenschaften.
www.destatis.de

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221.000 Euro Drittmittel pro Universitätsprofessur

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2008 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 4,9 Milliarden Euro an Drittmitteln ein. Wie bereits 2007 erzielten die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren im Jahr 2008 mit durchschnittlich 220.700 Euro (+ 14,2 Prozent gegenüber 2007) die höchsten Drittmitteleinnahmen. An den Fachhochschulen betrugen die Drittmitteleinnahmen je Professor 20.500 Euro (+ 9,0 Prozent gegenüber 2007) und an den Kunsthochschulen 10 700 Euro (+ 21,1 Prozent gegenüber 2007).

Mit rund 442.200 Euro (+ 18,6 Prozent gegenüber 2007) erzielten die Universitätsprofessoren im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften durchschnittlich die höchsten Drittmitteleinnahmen. Es folgten die Universitätsprofessoren im Bereich der Ingenieurwissenschaften mit Einnahmen in Höhe von circa 402.700 Euro (+ 11,7 Prozent zum Vorjahr). In der Fächergruppe Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften konnten je Universitätsprofessor rund 220.200 Euro (+ 14,1 Prozent gegenüber 2007) eingeworben werden. Vergleichsweise geringe Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 57.800 Euro (+ 14,8 Prozent gegenüber 2007) verbuchten an deutschen Universitäten die Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bei denen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen bei circa 62.700 Euro (+ 6,9 Prozent gegenüber 2007) lagen.

Die höchsten Drittmitteleinnahmen unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) erzielten im Jahr 2008 die Technische Hochschule Aachen (193 Millionen Euro), die Technische Universität München (169 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (130 Millionen Euro). Bei den Drittmitteleinnahmen je Professor waren ebenfalls  die Technische Hochschule Aachen (621.300 Euro) und die Technische Universität München (519.900 Euro) vorn.
www.destatis.de

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Quelle: istockphoto.com

Aussetzung der Wehrpflicht: 50.000 zusätzliche Studienanfänger?

An den Hochschulen werden sich 2011 voraussichtlich mehrere zehntausend Studierende zusätzlich einschreiben. Grund sind nach Schätzungen von Experten die geplante Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes. Es könnte sein, dass die Hochschulen 2011 deshalb bis zu 50.000 zusätzliche Studierende aufnehmen müssten, erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle, dem "Handelsblatt". Diese Zusatzbelastung komme zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weil der Ansturm auf Studienplätze in den Jahren 2011 bis 2014 ohnehin schon seinen Höhepunkt erreichen werde. Die KMK habe daher einen Staatssekretärs-Ausschuss beauftragt, nach Lösungswegen zu suchen. "Dann werden wir sehen, ob möglicherweise eine Ausweitung des Hochschulpaktes notwendig ist", so Spaenle weiter. Mit dem Pakt sollen zusätzliche Studienplätze finanziert werden.

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Frauen in der Wissenschaft

Der Anteil von Frauen an den verschiedenen Qualifikationsstufen und beruflichen Positionen in Wissenschaft und Forschung steigt langsam, aber stetig. Das Ziel der angemessenen Repräsentanz von Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft, insbesondere in Leitungspositionen, ist noch nicht erreicht. Das geht aus der "Vierzehnten Fortschreibung des Datenmaterials (2008/2009) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" hervor, den die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 28. September 2010 vorgelegt hat. Der Bericht zeigt auf, dass sich seit dem Beginn der Datenerhebungen im Jahr 1992 der Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der Erstimmatrikulierten von 45,6 auf 49,6 Prozent, der Studienabschlüsse von 40,8 auf 51,8 Prozent, der Promotionen von 30,7 auf 41,9 Prozent, der Habilitationen von 13,1 auf 23,4 Prozent und der Professuren von 7,5 auf 17,4 Prozent erhöht hat. Im Vergleichszeitraum von 1992 bis 2009 hat sich der Anteil von Frauen an Führungspositionen in außerhochschulischen Einrichtungen von zwei auf 11,4 Prozent erhöht. Zudem ist seit Beginn der Erhebungen zum Berufungsgeschehen im Jahr 1997 der Anteil von Frauen bis 2009 bei den Bewerbungen um Professuren von 12,9 auf 23,5 Prozent, bei den Berufungen von 16,9 auf 28,4 Prozent und bei den Ernennungen von 15,7 auf 29 Prozent gestiegen.
www.gwk-bonn.de

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Studiengebühren ohne abschreckende Wirkung

Studiengebühren in Höhe von 500 Euro schrecken junge Leute nicht vom Studium ab. Dies gilt auch für Studierende aus bildungsfernen Schichten, aus ärmeren Elternhäusern oder aus Migrantenfamilien. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.  Demnach steigen seit Jahren die Studienanfängerzahlen ganz gleich, ob ein Bundesland Studiengebühren erhebt oder nicht. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren nehme auch der Anteil von Studierenden mit einem schwierigen sozioökonomischen Hintergrund wieder zu. Dies geschehe in gleichem Maße in Gebührenländern wie in Nichtgebührenländern.

Das Gebührenland Hamburg konnte laut Studie trotz Studiengebühren nicht nur besonders viele Studierende, sondern auch vermehrt Studierende aus benachteiligten Schichten an seine Hochschulen locken. Schlusslichter bei der Studierendenentwicklung sind die gebührenfreien Länder Bremen und Rheinland-Pfalz sowie das Gebührenland Niedersachsen. 

Für den Vergleich der Bundesländer wurden acht Indikatoren berücksichtigt, mit denen sich Trends zwischen 2005 und 2009 erfassen lassen. Zu den Kennzahlen gehörten die Entwicklung der Studierendenzahlen, Wanderungsbewegungen zwischen den Bundesländern, Übergangsquoten (Anteil der Studienanfänger an allen Studienberechtigten) oder der Anteil von Studierenden mit niedriger oder mittlerer sozialer Herkunft oder ausländischen Wurzeln.

Den Ländercheck Studienbeiträge und kompakte Sonderauswertungen für Nordrhein-Westfalen, die Nichtgebührenländer Ost und West, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hamburg und das Saarland gibt es unter:
www.laendercheck-wissenschaft.de/bundeslaender_im_detail/

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Tübingen schafft Großfakultäten

In Zeiten knapper Kassen will die Universität Tübingen die Verwaltungsstrukturen straffen. Die Zahl der Fakultäten wird zum Wintersemester von vierzehn auf sieben halbiert. Durch klarere und effizientere Verwaltungsstrukturen sollen die Wissenschaftler mehr Zeit für ihre Aufgaben in Forschung und Lehre erhalten.

Die neuen Fakultäten bekommen einen hauptamtlichen Dekan, einen Pro-Dekan und einen Fakultätsmanager. Die kleineren Fachbereiche hegen allerdings die Sorge, dass ihre Belange in den neuen Großfakultäten mit bis zu 130 Professuren und etlichen Studiengängen kaum Berücksichtigung finden werden. Mehrere Fakultäten hatten sich deshalb im Vorfeld scharf gegen die Zusammenlegungen ausgesprochen.

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Ostdeutsche Hochschulen haben die beste Ausstattung

Die ostdeutschen Hochschulen liegen im Ansehen von Studenten bei der Ausstattung vorn. Das geht aus einer am 1. Oktober 2010 veröffentlichten Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) unter 150.000 Studierenden hervor.

Den ersten Platz belegte Thüringen, wo 55 Prozent der Studierenden Spitzenbewertungen gaben. An zweiter Stelle steht Mecklenburg-Vorpommern mit 50 Prozent. Sehr gute Urteile bekamen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt und Sachsen mit 47 Prozent. Mit 44 Prozent hat auch Brandenburg einen deutlichen Vorsprung vor den westdeutschen Bundesländern. Hier schnitten noch Baden-Württemberg mit 38 Prozent und Bayern mit 35 Prozent am besten ab. Schlusslichter in der Rangliste sind Hessen (13 Prozent), Hamburg (12 Prozent) und Saarland (neun Prozent).
www.che-ranking.de/cms/?getObject=2&getNewsID=1183&getCB=2&ge...

 

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Offensive für Privathochschulen

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert die Politik auf, sich stärker für private Hochschulen einzusetzen. Zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey hat der Stifterverband die Situation der Privathochschulen in Deutschland beleuchtet. 90 und damit jede vierte Hochschule in Deutschland würden privat getragen, und jede zweite von ihnen wurde in den vergangenen 10 Jahren gegründet. An privaten Hochschulen seien aber nur knapp fünf Prozent aller Studierenden (derzeit 95.000) eingeschrieben.

Staatliche Förder- und Finanzierungsmodelle sollten nach den Vorstellungen des Stifterverbandes so weiterentwickelt werden, dass nicht mehr grundsätzlich zwischen privaten und staatlichen Leistungsanbietern unterschieden werde. Weiterhin müssten in den Bundesländern einheitliche Bedingungen etabliert werden für die Anerkennung privater Hochschulen, für Bürgschaftsauflagen und die Vergabe des Promotionsrechts.

Den Hochschulen empfiehlt die Studie, sich eine breitere Einnahmenbasis jenseits von Studiengebühren und Fördermitteln zu sichern. Kooperationen und Verbundstrukturen bis hin zu vollständigen Zusammenschlüssen böten sich als weitere Profilierungsstrategie an. Eine große Chance läge für private Hochschulen in der akademischen Weiterbildung neuer Zielgruppen wie z. B. Berufstätigen ohne Hochschulabschluss oder höher qualifizierten Arbeitssuchenden. Durch Flexibilität und Praxisnähe könnten sie schneller und gezielter Angebote entwickeln als staatliche Institutionen.   
www.stifterverband.info/link/private-hochschulen

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Quelle: BMBF

Zentren für Islamische Studien

In Tübingen und in Münster/Osnabrück sollen die ersten mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Zentren für Islamische Studien entstehen. Das gab am 14. Oktober 2010 Bundesministerin Annette Schavan in Berlin bekannt. Für Tübingen und Münster/Osnabrück sprachen nach Auffassung des BMBF, das sich auf das Votum eines hochrangig besetzten Gutachterausschusses stützte, ein gutes inhaltliches Konzept für Forschung und Lehre, ein eigenständiges, auf Dauer angelegtes finanzielles Engagement der Universitäten und ihrer Sitzländer, ein etabliertes Fächerspektrum vor Ort, eine tragfähige Ausgestaltung des muslimischen Beirats und die Bereitschaft zur standortübergreifenden Kooperation. Für die nächsten fünf Jahre wird der Bund pro Standort bis zu vier Millionen Euro für Forschungsprofessuren, Mitarbeiterstellen und Nachwuchsgruppen zur Verfügung stellen.

Für Münster und Osnabrück empfahlen die Gutachter die Förderung unter der Voraussetzung, dass die beiden räumlich naheliegenden Hochschulen kooperieren und ein gemeinsames Konzept entwickeln, das die komplementären Stärken beider Standorte - die langjährige religionspädagogische Expertise in Osnabrück sowie die religionswissenschaftliche und theologische Kompetenz in Münster - zum wechselseitigen Nutzen zur Geltung bringt. Positiv würdigten die Gutachter auch den Vorschlag der Universität Erlangen, der - anknüpfend an seine religionspädagogischen Stärken - weiterentwickelt und in der zweiten Auswahlrunde im Frühjahr 2011 erneut vorgelegt werden soll.

An den neuen Standorten für Islamische Studien sollen zukünftig islamisch-theologische Nachwuchswissenschaftler, Religionslehrer sowie Religionsgelehrte unter anderem für Moscheen und als Sozialarbeiter tätige Personen ausgebildet werden.
www.bmbf.de/press/2965.php

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Quelle: istockphoto.com

Zweifel an der "Bildungsrepublik"

Viele Bundesbürger sind enttäuscht und unzufrieden mit der Bildungspolitik in Deutschland. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), die am 1. Oktober 2010 veröffentlicht wurde. Demnach waren 84 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Bund und Länder nicht genug Geld für die Bildung bereitstellten. 79 Prozent waren der Ansicht, dass das von Bundeskanzlerin Merkel ausgerufene Ziel der Bildungsrepublik nicht mehr ernsthaft verfolgt werde. Auch unter den Anhängern von Union und FDP haben zwei Drittel daran Zweifel. 70 Prozent der Befragten plädierten dafür, einen absoluten Mindestbetrag für Bildung unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung zur Verfügung zu stellen.
vbe.de/pressedienste.html

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Karriere


Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer

Mit der Verleihung des Preises wird eine Förderung in Form von Personal- und Sachmitteln in Höhe von einer Million Euro, verteilt auf fünf Jahre, gewährt.

Das Förderangebot richtet sich an Natur- und Ingenieurwissenschaftler, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer wissenschaftlichen Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist. Sie sollten nicht älter als 38 Jahre sein. Inhaber einer Juniorprofessur können nicht vorgeschlagen werden.

Kandidaten können von Einzelpersonen, von wissenschaftlichen Hochschulen und von Forschungsinstitutionen in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen werden. Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen.

Vorschläge müssen schriftlich bis zum 25. Februar 2011 an die Stiftung gerichtet werden. Informationen, Richtlinien und Formulare gibt es unter:
www.krupp-stiftung.de

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Deutschland bei ERC-Nachwuchsstipendien in der Spitzengruppe

Mit 67 Stipendien des Europäischen Forschungsrats (ERC) gehören Wissenschaftler aus Deutschland zur Spitzengruppe. Das berichtet der "Tagesspiegel". Die meisten ERC-Nachwuchsstipendien (Starting Grants) gehen an Großbritannien mit 79 und Frankreich mit 71 Forschern. Mit 27 bis 25 Stipendien folgen die Schweiz, Israel und die Niederlande. Insgesamt gehen in diesem Jahr Starting Grants im Wert von 580 Millionen Euro an 427 junge Spitzenforscher in 21 europäische Länder.

Auf die Forschungsförderung der Europäischen Union können sich Nachwuchswissenschaftler weltweit bewerben, wenn sie ein Forschungsprojekt an einer europäischen Universität durchführen wollen. Die Stipendien mit einer Laufzeit von fünf Jahren sind mit bis zu zwei Millionen Euro ausgestattet und werden seit 2007 ausgeschrieben.

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Stipendien auf einen Klick

Sich in der Vielfalt der internationalen Fördermöglichkeiten zurecht zu finden, ist keineswegs leicht. Orientierung bietet die Online-Datenbank "ScholarshipPortal.eu". Sie  erleichtert Studierenden und Wissenschaftlern, Fördermöglichkeiten in ganz Europa aufzuspüren. Der Wert aller Stipendien auf dem Kontinent beträgt einer EU-Studie zufolge 16 Milliarden Euro.
www.scholarshipportal.eu/

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Ja zur Kompensation für Wegfall der Studienbeiträge durch Haushaltsmittel

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der September-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen für richtig hielten, die Studienbeiträge zum Wintersemester 2011/12 abzuschaffen und den Einnahmeverlust der Hochchulen mit Haushaltsmitteln von 249 Millionen Euro per annum zu kompensieren. 62,7 Prozent stimmten mit Ja und 37,3 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Bessere Struktur durch Großfakultäten?

Die Universität Tübingen reduziert in Zeiten knapper Kassen die Zahl ihrer Fakultäten um die Hälfte und verspricht, dadurch Wissenschaftlern mehr Zeit für Forschung und Lehre zu geben. Halten Sie die Schaffung von Großfakultäten für richtig?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Preis für Wissenschaftsrecht

Der 1994 gegründete Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts verfolgt das Ziel, das Wissenschaftsrecht einschließlich seiner Bezüge zur gesamten Rechtsordnung zu fördern. Vor diesem Hintergrund hat sich der Verein entschlossen, erstmals im Jahre 2011 und in Zukunft wiederkehrend einen Preis für Wissenschaftsrecht zu vergeben, mit dem herausragende Arbeiten zur Fortentwicklung des Wissenschaftsrechts prämiert werden sollen.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Der Preis ist für Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler vorgesehen, die in den letzten drei Jahren auf dem Gebiet des Wissenschaftsrechts publiziert haben (z.B.: Qualifikationsschriften, Monografien, Kommentare, Fachaufsätze).

Bewerbungen und Vorschläge sind unter Einreichung der Publikationen bis zum 30. November 2010 möglich. Die Unterlagen sind vertraulich an den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts, Herrn Professor Ulf Pallme König, unter folgender Adresse zu richten: Heinrich-Heine-
Universität Düsseldorf, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf.

Der Vorstand des Vereins zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts wählt die Preisträgerin/den Preisträger aus.

Die Preisverleihung wird im Mai 2011 im Industrieclub Düsseldorf erfolgen.

Für weitere Informationen steht die Geschäftsstelle des Vereins zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts in Münster zur Verfügung.
Tel.: 0251-8321444, Fax: 0251-8321424, E-Mail: info@vfdiw.de, www.vfdiw.de.

Die Stiftung des Preises erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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Preis für "gute Gesetzgebung" 2011

Unter der Schirmherrschaft der Bundesjustizministerin und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Apfelbaum - Lernprojekte für Ko-Evolution und Integration - beabsichtigt die Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG) im Jahre 2011 zum dritten Mal den Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung in Höhe von 5.000  (1. Preis), 3.000 (2. Preis) und 2.000 Euro (3. Preis) zu vergeben.

Beispiele für auszeichnungswürdige Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung  können sein:

-  ein gutes Gesetz

-  ein guter Gesetzentwurf oder besonders gelungene Teile eines Gesetzentwurfes,

-  ein alternativer Gesetzentwurf,

-  ein Gesetzentwurf oder Vorschlag zur Vereinfachung eines Gesetzes,

-  ein ausgeführter Vorschlag für eine methodische Innovation in der Gesetzgebung,

-  eine erfolgreich durchgeführte Gesetzesfolgenabschätzung.

 

Alle Interessierten werden gebeten, ihre Vorschläge bis zum 31. Oktober 2010 an den Vorsitzenden der DGG: Prof. Dr. Günter Krings, MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin zu senden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung unter www.dggev.de sowie unter der Telefonnummer 030 227 73 059.

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Kritik am Universitätsklinik-Gesetz

(Böh.) Der Landesverband Hessen des Deutschen Hochschulverbandes hat sich am 22. September 2010 im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst zu dem von der Hessischen Landesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf für ein Gesetz zur Änderung des Gesetzes für die Hessischen Universitätskliniken und des Hessischen Hochschulgesetzes (Drucksache 17/257 vom 15. Juni 2010) geäußert. Hierbei wurde betont, dass bei allen strukturellen Entscheidungen in der Novellierung des Universitätsklinikgesetzes (UniKlinG) die untrennbare Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung zu beachten sei. Die vom Gesetzgeber in § 10 Abs. 2 UniKlinG vorgesehene faktische Entmachtung des Dekans bei Entscheidungen des Aufsichtsrates des Universitätsklinikums, die Forschung und Lehre beträfen, könne nur als Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit gewertet werden. Sie sei aber auch inhaltlich falsch, weil der Dekan des Fachbereiches Medizin zumindest hinsichtlich der Belange in Forschung und Lehre als kompetentestes Mitglied des Präsidiums aufzufassen sei. Sie sei darüber hinaus systematisch falsch, da das vom Gesetzgeber nunmehr vorgesehene Einvernehmen des Präsidiums der Universität mit ebensolchen Beschlüssen des Aufsichtsrates dazu führe, dass das kraft Amtes geborene Mitglied des Aufsichtsrates (der Präsident der Stiftungsuniversität Frankfurt) das Einvernehmen über Entscheidungen herstellen solle, die es als Mitglied des Aufsichtsrates selbst beschlossen habe. Es werde in praxi nicht zu erwarten sein, dass das Präsidium sein Einvernehmen zu Beschlüssen nicht erteile, die es im Aufsichtsrat selbst beschlossen habe. Es handele sich insoweit um ein rechtstaatliches Defizit, denn der jedem Rechtsmittel innewohnende Devolutiveffekt, das heißt die Überwälzung auf eine nächst höhere Instanz zur Überprüfung einer Ausgangsentscheidung, werde nunmehr ohne jede Begründung gestrichen. In der Anhörung setzte sich der Landesverband Hessen des DHV weiterhin insbesondere für die Beibehaltung eines Lebenszeitbeamtenverhältnisses als Regeldienstverhältnis auch bei einer Erstberufung in ein Professorenamt ein.

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Unwürdiger Doktortitel

Der unter Fälschungsverdacht stehende Physiker Jan Hendrik Schön darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg seinen Doktortitel vorerst behalten. Die Universität Konstanz hätte ihm den Titel nicht wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens  entziehen dürfen. Die Begründung der Universität, Schön sei unwürdig, einen Doktortitel zu tragen, reiche als Begründung für eine solche Maßnahme nicht aus, betonten die Freiburger Richter und gaben damit dem Physiker Recht, der gegen die Begründung geklagt hatte. Eine internationale Untersuchungskommission war 2002 zu dem Ergebnis gekommen, Schön habe in 16 von 24 untersuchten Fällen Daten manipuliert. Das Gericht hat die Möglichkeit der Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim zugelassen.

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Persönlichkeitsrecht durch Kritik verletzt

Die herabsetzende Kritik der Bundeszentrale für Politische Bildung an einem wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema Antisemitismus aus dem Jahr 2004 ist nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verfassungswidrig. Die Bundeszentrale hatte sich für den Beitrag eines emeritierten Bayreuther Professors entschuldigt, der geschrieben hatte, zur NS-Zeit sei die Mehrzahl der Deutschen nicht antisemitisch eingestellt gewesen. Die Bundeszentrale als Anstalt des öffentlichen Rechts, die an der demokratischen Willensbildung mitwirke, sei zu Ausgewogenheit und rechtsstaatlicher Distanz verpflichtet. Dem Autor des Textes billigten die Richter eine Verletzung seines Persönlichkeitsrechts zu (Az.: 1 BvR 2585/06). Das Verwaltungsgericht Köln, das die Beschwerde des Professors zurückgewiesen hatte, muss den Fall jetzt noch einmal prüfen.

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"Geräteabgabe" nach dem Urheberrechtsgesetz

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Beschluss vom 30. August 2010 (1 BvR 1631/08) die seinerzeitige Entscheidung des Bundesgerichtshofes (aus dem Jahr 2007), wonach für Drucker und Plotter keine gesonderte Urheberrechtsvergütung zu zahlen sei, aufgehoben. Die Entscheidung war seinerzeit noch auf der Grundlage des bis Ende 2007 geltenden Urheberrechtsgesetzes ergangen.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Sache an den Bundesgerichtshof verwiesen, der nun zu prüfen hat, ob die Sache im Hinblick auf das europäische Recht dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorzulegen sei. Es sei fraglich, ob nach Unionsrecht Urheber digitaler Vorlagen vom Genuss eines Geräteabgabesystems ausgeschlossen sein dürfen, denn die Urheberrechtsrichtlinie unterscheidet nicht ausdrücklich zwischen analogen und digitalen Vorlagen. Der Wortlaut und die Erwägungsgründe schließen nicht aus, dass die Richtlinie allein auf das Ergebnis des Vervielfältigungsvorgangs und nicht auf die Beschaffenheit der Vorlage abstellt. Diese Rechtsfrage ist bereits mit Blick auf das deutsche ähnlich formulierte Recht höchst umstritten. Außerdem gelten in den Mitgliedsstaaten unterschiedliche Regelungen, ob überhaupt und welche Geräte bzw. Medien belastet werden und welchen "gerechten" Ausgleich die Rechtsinhaber erhalten.

Der Bundesgerichtshof wird auch zu prüfen haben, ob nicht bereits die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG dazu führe, dass Drucker und Plotter nach der bisherigen Rechtslage bereits auf Grund der Eigentumsgarantie vergütungspflichtig seien. Dann könnte sich die Vorlage an den Europäischen Gerichtshof erübrigen. Das Bundesverfassungsgericht betont, dass den Urhebern grundsätzlich die vermögenswerten Ergebnisse ihrer schöpferischen Leistung zustehen. Das Gericht weist auch darauf hin, dass gerade im Hinblick auf die zahlreichen technischen Neuerungen die Eigentumsrechte der Urheber zu gewähren seien.

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Lohnsteuerkarte

(Uf.) Ab 2012 sind nicht mehr die Gemeinden, sondern allein die Finanzämter für Eintragungen und Änderungen aller bislang auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte vermerkten Lohnsteuerabzugsmerkmale zuständig (z. B. Steuerklasse, Kinder, Religionszugehörigkeit). Momentan wird eine zentrale Datenbank mit diesen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) aufgebaut, in der die Besteuerungsgrundlagen vorgehalten sein sollen und vom Arbeitgeber jederzeit abgerufen werden können. Für melderechtliche Änderungen (Kirchenaustritt, Heirat, Tod, Geburt eines Kindes) bleibt es weiterhin bei der Zuständigkeit der Stadt- und Gemeindeverwaltung.

Wichtig ist, dass auch im Jahr 2011 die Lohnsteuerkarte 2010 (die letzte Papierlohnsteuerkarte) einschließlich aller eingetragenen Abzugsmerkmale und Freibeträge gültig bleibt. Wenn ein Arbeitnehmer erstmalig im Jahr 2011 eine lohnsteuerpflichtige Beschäftigung aufnimmt, erhält er vom Finanzamt auf Antrag nur eine arbeitgeberbezogene Bescheinigung für den Lohnabzug. Erst nach der für 2012 geplanten Einführung des elektronischen Verfahrens müssen alle antragsgebundenen Einträge und Freibeträge erneut beim zuständigen Finanzamt beantragt werden. Weitere Details finden sich auf der Seite des Bundesfinanzministeriums:
www.bundesfinanzministerium.de

 

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Solidaritätszuschlag

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat am 8. September 2010 (2 BvL 3/10) beschlossen, dass die Vorlage des Finanzgerichtes unzulässig sei, mit der geprüft werden sollte, ob der Solidaritätszuschlag seit 2007 verfassungswidrig sei. Grundsätzlich hat das Bundesverfassungsgericht bereits 1972 entschieden, dass eine zeitliche Befristung nicht zum Wesen der Ergänzungsabgabe (also des Solizuschlages) gehöre. Das Finanzgericht habe u.a. nicht berücksichtigt, dass zur Sanierung der öffentlichen Haushalte - mit der Senkung der Steuersätze - eine Verbreiterung der Bemessungsgrundlage verbunden war, die zu zahlreichen sachlichen und betragsmäßigen Einschränkungen des Betriebsausgaben- und Werbungskostenabzugs und somit zu einer Erhöhung der Steuerlast führten, so dass die These, dass der Solidaritätszuschlag entfallen müsse, weil immer wieder Steuerermäßigungen erfolgt seien, somit auch nicht haltbar sei. Hinsichtlich bereits entschiedener Rechtsfragen seien die erhöhten Begründungsanforderungen für das Gericht nicht gegeben. Somit bleibt der Solidaritätszuschlag zulässig.

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Kindergeld

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat am 27. Juli 2010 (2 BvR 2122/09) in einem Beschluss klargestellt, dass die Regelung des Grenzbetrags für die Bewilligung von Kindergeld nicht verfassungswidrig sei. Der durch Art. 6 Absatz 1 GG garantierte staatliche Schutz von Ehe und Familie gebiete es, dass bei der Besteuerung einer Familie das Existenzminimum sämtlicher Familienmitglieder steuerfrei bleiben müsse. Daher sei es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden,  wenn der Gesetzgeber das Kindergeld davon abhängig macht, dass das Existenzminimum des Kindes nicht durch eigene Einkünfte und Bezüge gedeckt ist. Typisierend darf der Gesetzgeber hierbei von dem für erwachsene Steuerpflichtige geltenden Grundfreibetrag ausgehen und kann einen entsprechenden Betrag als Freigrenze im § 32 EStG ausgestalten.

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Personalia


Nobelpreise 2010

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2010 in Stockholm geehrt werden. Jeder Nobelpreis ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen (1,09 Millionen Euro) dotiert. 

Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ist dem Briten Professor Robert Edwards für die Entwicklung der künstlichen Befruchtung zugesprochen worden. Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an Professor Andre Geim und Professor Konstantin Nowoselow von der Universität Manchester für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Kohlenstoff-Forschung. Professor Richard Heck (USA) und die Japaner Professor Ei-ichi Negishi und Professor Akira Suzuki haben den Chemie-Nobelpreis gewonnen. Sie erhalten die Auszeichnung für die Verbindung von Kohlenstoffatomen zu komplexen Molekülen, die unser tägliches Leben verbessern. Die Amerikaner Professor Peter A. Diamond und Professor Dale T. Mortensen sowie der Brite Professor Christopher A. Pissarides wurden mit dem diesjährigen Nobelpreis für Ökonomie bedacht. Die drei Wissenschaftler wurden für ihre Theorien ausgezeichnet, die die Zusammenhänge von Wirtschaftspolitik und Arbeitslosigkeit erklären.

 

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Drei neue Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt

Ein Psycholinguist und zwei Physiker sind die neuen Alexander von Humboldt-Professoren. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Weltweit führenden und im Ausland tätigen Forschern soll langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen ermöglicht werden.

Die ausgewählten Preisträger treten nunmehr in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten: Der an der University of Essex  forschende Psycholinguist Professor Harald Clahsen soll an der Universität Potsdam arbeiten. Der amerikanische Quantenphysiker David DiVincenzo soll an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und dem Forschungszentrum Jülich wirken. Der Physiker Professor Vahid Sandoghar von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich soll  an der Universität Erlangen-Nürnberg und am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen forschen.
www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2010-26.html

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Sofja Kovalevskaja-Preise 2010

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat zum fünften Mal den mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis vergeben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an 18 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen 29 und 38 Jahren. Sie sollen für die Dauer von fünf Jahren an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen leiten. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die am 9. November 2010 in Berlin geehrt werden, sind: die Pflanzengenetikerin Isabel Bäurle (Universität Potsdam), der Festkörperphysiker Lapo Bogani (Universität Stuttgart), die Neurobiologin Camin Dean (Universität Göttingen), der Neurobiologe Christian Doeller (Max-Planck-Institut in Tübingen), der Tibetologe Brandon Dotson (Universität München), der Chemiker Gustavo Fernandez Huertas (Universität Würzburg),  der Pflanzengenetiker Jörn Fischer (Universität Lüneburg), die Juristin Christiana Fountoulakis Mäsch (Universität Osnabrück), der Paläozoologe Jörg Fröbisch (Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin), der Astronom Joseph Hennawi (Max-Planck-Institut in Heidelberg), der Chemiker Shigeyoshi Inoue (Technische Universität Berlin), der Informatiker Eike Kiltz (Universität Bochum), der Heptaloge  Philipp Alexander Lang (Universität Düsseldorf),  der Physiker Pierpaolo Mastrolia (Max-Planck-Institut in München), der Optogenetiker Andreas Möglich (Humboldt-Universität zu Berlin), die Verhaltensphysiologin Simone Pika  (Max-Planck-Institut in Seewiesen), der Technologe Roberto Rinaldi (Max-Planck-Institut in Mülheim an der Ruhr) und der Biotechnologe Dmitry Volodkin (Fraunhofer Institut in Potsdam-Golm).
www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2010-22.html

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Berliner Wissenschaftspreis 2010

Der diesjährige Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters geht an Frau Professor Erika Fischer-Lichte. Die mit 40.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die Theaterwissenschaftlerin der Freien Universität Berlin für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. In der Kategorie Nachwuchs wird Marianne Maertens von der TU Berlin für ihre Leistungen auf dem Gebiet der visuellen Wahrnehmungsforschung des menschlichen Gehirns geehrt. Der Nachwuchspreis ist mit 10.000 Euro versehen. Die Preisverleihung findet am 10. Januar 2011 im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2010 statt.

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Quelle: UK Ulm

Leopoldina Early Career Award 

Professor Christian Kubisch von der Universität Ulm hat am 29. September 2010 den mit 30.000 Euro dotierten Leopoldina Early Career Award im Rahmen eines Festakts auf der Jahreskonferenz der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Erlangen erhalten. Der Preis wurde erstmals in dieser Form vergeben. Professor Kubisch wurde für seine herausragenden Arbeiten zur Aufklärung der Ursachen und Funktionsstörungen verschiedenster genetischer Erkrankungen geehrt.

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Quelle: www.gdch.de

Liebig-Denkmünze 2010

Professor Joachim Sauer von der Humboldt-Universität Berlin ist am 20. September 2010 in Dresden mit der Liebig-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet worden. Der Quantenchemiker und Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde für seine Forschungen zu industriell wichtigen Katalysatoren geehrt.

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Quelle: Universität Bremen

Bernstein Preis 2010

Der Bremer Hirnforscher Udo Ernst hat den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Bernstein Preis 2010 erhalten. Nach Angaben der Bremer Universität erhält der Wissenschaftler die mit 1,25 Millionen Euro dotierte Auszeichnung, die eine der höchstdotierten Preise für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland ist, für seine Leistungen bei der Erforschung des Sehsystems. Ernst befasst sich mit der Frage, wie das Gehirn visuelle Informationen verarbeitet.

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DHV-Seminare


Zehn Jahre DHV-Seminare

(Jo.) Das Seminarangebot des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) geht ins zehnte Jahr. In der letzten Dekade hat der DHV fast 400 Seminare durchgeführt, an denen bisher über 10.000 Personen teilgenommen haben: Allen bisherigen Teilnehmern und den vielen Hochschulen, an denen wir InHouse-Veranstaltungen durchgeführt haben, dankt der DHV für das entgegengebrachte Vertrauen und die zahlreichen positiven Rückmeldungen. Dies ist für den DHV weitere Motivation, auch künftig passgenaue, auf die speziellen Anforderungen des Arbeitsfelds Hochschule zugeschnittene Angebote zu gestalten.

Soeben ist die neue Broschüre DHV-Broschüre "Seminare und Coaching 2010/2011" erschienen, die die inzwischen über 40 verschiedenen Seminarthemen und Coaching-Angebote zusammenfasst. Sie kann kostenlos angefordert werden unter josten@hochschulverband.de

Ausgwählte DHV-Seminare im November 2010:

Karriere und Berufung
BBAW Berlin, Freitag, 12. November 2010, 10:00-18:00 Uhr
Das Seminar vermittelt in kompakter Form praxisrelevante Sachinformationen und bietet praktische Hilfestellungen für diejenigen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden haben oder sich dafür interessieren. Das Seminar erläutert die Rahmenbedingungen des Professorenberufs, zeigt mögliche Fallstricke in der Qualifikationsphase auf und hilft dabei, Risikovermeidungsstrategien zu entwickeln.
www.karriere-und-berufung.de/cms1/602.html

Beihilferecht und private Krankenversicherung
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 19. November 2010, 11:00-16:00 Uhr
Dieses neue DHV-Seminar erläutert praxisnah und aktuell die Grundbegriffe der Beihilfe (z. B. Kostendämpfungspauschale, Praxisgebühr, Beihilfebemessungssatz, berücksichtigungsfähige Personen), stellt länderspezifische Unterschiede dar und gibt umfassende Informationen zu Sonderfällen im Bezug auf Beamte/Angestellte, bei zeitweiligen Auslandsaufenthalten, bei Beurlaubung, Elternzeit, Teilzeit und z. B. dem Wechsel in ein anderes Bundesland. Außerdem werden konkrete Fragen zum Wechsel von einer gesetzlichen in eine private Krankenversicherung und zu Tarifen, insbesondere dem neuen Basistarif, der privaten Krankenversicherung beantwortet.
www.karriere-und-berufung.de/cms1/804.html

Berufung auf eine Professur im Angestelltenverhältnis
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 26. November 2010, 11:00-16:00 Uhr
Die Frage, ob eine Professur im Angestellten- oder im Beamtenverhältnis übertragen wird, gewinnt in Berufungsverhandlungen eine immer größere Bedeutung. Worauf muss man bei der Berufungsverhandlung jeweils achten? Kann der Beamtenstatus verhandelt werden? Gibt es Besonderheiten in der Erstberufungskonstellation? Was ist im Angestelltenverhältnis anders? Was ist bei einer Professur im Ausland zu beachten?

Die Referentinnen erläutern auf der Grundlage ihrer Expertise in der Berufungsberatung die aktuellsten Fragen der Berufungsverhandlung sowie die Besonderheiten einer Professur im Angestellten- bzw. Beamtenverhältnis.
www.karriere-und-berufung.de/cms1/758.html

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen

Band 17 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Die Hochschule als Unternehmen.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 22. Oktober 2007 in Bonn
83 Seiten, ISBN: 978-3-924066-93-2
8,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
7,90 Euro inkl. Porto)

Band 18 der Reihe "Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht":
Intelligenz, Begabung und Geschlecht im Spiegel der
Wissenschaft.
Symposium des Deutschen Hochschulverbandes am 20. Oktober 2008 in Bonn
93 Seiten, ISBN: 978-3-924066-94-9
9,90,- Euro inkl. Porto (Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
8,90 Euro inkl. Porto)
www.hochschulverband.de/cms1/441.html

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2010: Neuro-Enhancement - Doping fürs Gehirn: Prüfungsvorbereitung auf Rezept?

Mit Psychopharmaka lassen sich nicht nur Depressionen, Aufmerksamkeits- oder Schlafstörungen bekämpfen. Medienberichten zufolge setzen oder hoffen schon heute Studierende, Wissenschaftler oder Manager darauf, mit Hilfe dieser Medikamente ihre kognitiven Leistungen und Stimmungen steigern zu können. Intelligenzverstärker, Wachmacher, Glücksdrogen - mit den Fortschritten der Neuropharmakologie scheint die Erfüllung solcher Versprechungen zumindest in Reichweite.

Was bedeutet "Neuro-Enhancement" für Forschung, Prüfung und Lehre in der Wissenschaft? Welche Chancen und welche Risiken sind hiermit verbunden? Ist die künstliche Steigerung der Konzentrations- und Merkfähigkeit ethisch vertretbar oder verwerfbar? Ist es wünschenswert und vernünftig, Gesunden per Rezept die Einnahme von Stimmungsaufhellern und Gehirnoptimierern zu gestatten? Können Nikotin, Koffein und Ritalin unterschiedlich bewertet werden? Soll es "Dopingproben" vor Staatsexamina geben? Gibt es überhaupt Mittel, die nachweisbar leistungssteigernd wirken?

Antworten zu diesen Fragen halten zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen bereit. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. November 2010 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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40 Jahre Bund Freiheit der Wissenschaft

(Uf.) Der Bund Freiheit der Wissenschaft e.V. lädt zum 37. Bildungspolitischen Forum "40 Jahre Bund Freiheit der Wissenschaft - Erinnerung und Ausblick" am Mittwoch, dem 17.November 2010 von 11.00 bis 19.00 Uhr in die Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin bei Bonn, Rathausallee 12, ein. Es geht um einen Rückblick auf die turbulenten Gründerjahre und um die Zukunft unserer Bildungseinrichtungen. Neben interessanten Gesprächsrunden, z. B. mit Herrn Staatsminister a.D. Professor Dr. Hans Maier und Herrn Professor Dr. Walter Rüegg (Universität Bern) am Vormittag wird es Vorträge und Gesprächsrunden geben, u. a. mit Herrn Kulturstaatsminister a.D. Professor Dr. Julian Nida-Rümelin (Universität München) über die Perspektiven der Universität der Zukunft.

Das ausführliche Programm sowie die Anmeldung über das Internet finden sich unter www.bund-freiheit-der-wissenschaft.de. Weitere Informationen zum Programm können auch über das Telefon (Sekretariat) 030/20 45 47 04 angefordert werden.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt:
Wissenschaftliche Tagungen: Großer Zirkus oder notwendige Informationsbörse?

Hans-Albrecht Koch:
Ein Rückblick auf deutsche Verhältnisse
Historisches zu Wissenschaftlichen Tagungen

Andrea Westermann: Das individuelle Denken befeuern
Über den ersten internationalen Mathematiker-Kongress in Zürich

Alexander Steinbüchel: Tagungen sind Pflichtprogramm
Eindrücke und Erfahrungen aus der Tagungsorganisation


Weitere Beiträge:


Herfried Münkler: Ein Ort mit mehreren Zentren
Über die Mitte der Gesellschaft

Winfried Kluth: Frische Brise in Hamburg
Der Entwurf für ein Ausbildungskapazitätsgesetz

Wolfram R. Richter/Berthold U. Wigger:
Ein Plädoyer für Studiengebühren 
Eine finanzwissenschaftliche Analyse
Warum Entschleunigung der Lehre gut tut

u.a.

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DHV-Ticker

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 60. DHV-Tages 2010 in Hamburg erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2011 um 1,8 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge
ab 2011 zwischen 171 Euro und 28 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen
sich auf der Homepage des DHV unter
www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html
Wir bitten jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen
Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des
Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge
ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige
zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren
das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen
Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen
zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle
auf diese Mitteilung angewiesen.

 

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung über 1.000,- Euro, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitäts­stiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Endlich: Glücksgrenze gefunden

Je mehr Geld ein Mensch zur Verfügung hat, desto eher ist er mit seinem Leben zufrieden. Das Zusammenspiel von Geld und Glück hat aber eine Grenze. Der Psychologe und Wirtschafts-Nobelpreisträger Professor  Daniel Kahnemann sowie der Ökonom Professor Angus Deaton von der Universität Princeton beziffern sie für die USA mit einem jährlichen Haushaltseinkommen von 75.000 Dollar. Das entspricht 58.000 Euro. Ein noch höheres Einkommen mache zwar zufriedener, aber nicht automatisch glücklicher, schreiben die Forscher nach der Auswertung von 450.000 Fragebögen, die US-Bürger in den Jahren 2008 und 2009 beantwortet hatten.

Die Teilnehmer der Studie bewerteten darin ihre allgemeine Lebenszufriedenheit und gaben  eine Einschätzung ihres 'emotionalen Wohlbefindens' ab, das anhand von Faktoren wie  Freude, Stress, Traurigkeit, Ärger und anderen Gefühlen bemessen wurde. Die Auswertung zeigte, dass das emotionale Wohlbefinden bei einem Einkommen von mehr als 75.000 US-Dollar nicht mehr steige. Mit Geld lasse sich Lebenszufriedenheit, aber kein Glück kaufen.

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Kooperationspartner des DHV


Hochschulverband kooperiert mit MLP  

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und der unabhängige Finanz- und Vermögensberater MLP haben in Bonn einen dreijährigen Kooperationsvertrag unterzeichnet. MLP wird demnach Expertise in der Karriereberatung zur Verfügung stellen, die das Angebot des DHV an seine Mitglieder ergänzt. Darüber hinaus übernimmt das Unternehmen die Schirmherrschaft für das jährlich stattfindende DHV-Symposium.

"MLP ist seit vielen Jahren tief in der Hochschulwelt verankert und ist des­halb ein idealer Kooperationspartner", sagt  der Geschäftsführer des DHV, Michael Hartmer. "Die langfristig ausgerichte­te Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt für die verstärkte Zusammenar­beit unseres Verbands mit der Wirtschaft."

"Die Partnerschaft mit dem DHV baut unser Netzwerk erfolgreicher Koope­rationen mit der Hochschulwelt weiter aus", sagt Marc-Philipp Unger, Kon­zernbeauftragter Hochschulmanagement und Vice President Corporate Uni­versity bei MLP. "Viele Professoren und wissenschaftliche Nachwuchsfüh­rungskräfte sind für uns sehr wichtige Multiplikatoren."

Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit über 25.000 Mitgliedern ist er die größte fächerübergreifende Wissenschaftlervereinigung in Europa.

MLP ist das führende unabhängige Beratungshaus in Deutschland. Unter­stützt durch ein umfangreiches Research berät die Gruppe Privat- und Fir­menkunden sowie institutionelle Investoren ganzheitlich in sämtlichen wirt­schaftlichen und finanziellen Fragestellungen. Kernpunkt des Beratungsan­satzes ist die Unabhängigkeit von Versicherungen, Banken und Investment­gesellschaften. Insgesamt verwaltet die MLP-Gruppe ein Vermögen von mehr als 18,7 Mrd. Euro und betreut mehr als 765.000 Privat- und 4.000 Firmenkunden. Der unabhängige Finanz- und Vermögensberater wurde im Jahr 1971 gegründet und besitzt eine Vollbanklizenz.

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter:
www.hochschulverband.de
www.karriere-und-berufung.de
www.mlp-ag.de

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"Das Seminaris CampusHotel in Berlin" ist der neuer DHV-Kooperationspartner in Berlin

(Gü.) Auf dem Campus der Freien Universität Berlin im eleganten Berliner Villenviertel Dahlem hat das Seminaris CampusHotel Berlin im März 2009 seine Pforten geöffnet. Der Freien Universität Berlin und den vielfachen in der Nachbarschaft gelegenen wissenschaftlichen Instituten dient es mit seinen 186 modernen, sehr komfortablen und hellen Zimmern sozusagen als "Gästehaus". Als "Heimat für Wissenschaft und Forschung" ist es der besondere Veranstaltungsort für Tagungen, Konferenzen und Symposien der Universitäten und internationalen wissenschaftlichen Einrichtungen.

Das Science & Conference Center "The Dahlem Cube" steht im Zentrum der Hotelanlage. Kernstück des "Cubes" ist der tageslichtdurchflutete Plenarsaal "Domus Variabilis", dessen 720 Quadratmeter bei Bedarf in fünf Räume teilbar oder als Ganzes Veranstaltungen bis zu 700 Personen ermöglicht. Darüber hinaus ergänzen weitere zehn Seminar-, Tagungs- und Konferenzräume das Angebot. Diverse  Ausstellungsflächen, variable Restaurants, eine Bar & Lounge "Faculty Club" geben den Veranstaltungen den passenden Rahmen.

Durch sein "intelligentes Umfeld" wird das Seminaris CampusHotel Berlin auch von vielen Unternehmen gerne gebucht und macht es somit zu einem optimalen Ort für den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

DHV-Mitglieder können das Hotel zu besonderen Konditionen buchen.Gerne sind wir auch Ihr Gastgeber und Partner für Ihren nächsten Event in Berlin.

Was immer Sie auch vorhaben, das Team um unsere Veranstaltungsleiterin Daniela Reichel, Tel: 030 557797420  oder per Mail: veranstaltung1-berlin@seminaris.de , wird Sie sehr gerne bei der Planung und Durchführung unterstützen und steht für weitere Informationen zu den DHV-Sonderkonditionen zur Verfügung.

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DHV und Artes

(Gü.) "Das ist ein Skandal!" - "Das ist große Kunst!" Kaum eine Ausstellung spaltet die Kunstkenner so in zwei Lager wie die von Takashi Murakami. Er stellt seit Mitte September seine schrillen Plastikfiguren im barocken Schloss von Versailles aus. Schon beim Eingang wird man von der vollbusigen Manga-Skulptur Miss Ko begrüßt (die in Japan für eine Schnellimbisskette wirbt).

Bereist im Vorfeld hagelte es Kritik. Es gab gleich zwei Petitionen, die jeweils tausende Menschen unterschieben haben. Den Protest kann man auch positiv bewerten: Kunst bewegt die Menschen. Zurzeit ganz besonders die von Murakami.

Takashi Murakami gehört zu den höchstbezahlten Künstlern der Welt und wird als neuer Andy Warhol gefeiert. Oft muss man zweistellige Millionensummen für ein Werk aufbringen (das ist der Grund, warum ARTES keinen Murakami im Angebot hat). Denn ARTES hat sich der bezahlbaren Kunst verschrieben. Zurück zu Versailles:

2008 gab es ähnliche heftige Proteste. Damals stelle Jeff Koons seinen pinkfarbenen Pudel in Versailles aus. Ein Aufschrei ging um die Kunstwelt.

Beide Künstler zeigen uns aber, wie intensiv Kunst gelebt wird. Oder so gesagt: Es gibt kein intensives Leben ohne Kunst. Genau in diesem Kontext hat ARTES wieder ein umfangreiches Angebot für Sie zusammengestellt. Mit Klassikern wie Chagall, Miró, Picasso und Nay. Mit zeitgenössischen Künstlern wie Rizzi, Leiberg und Lüpertz. Und mit so vielen jungen Künstlern wie noch nie zuvor.

Ein Vergleich mit ARTES-Kunstangeboten vor einigen Jahren zeigt, dass sich der Wert vieler Werke um ein Vielfaches gesteigert hat. Das zeigen zum Beispiel Werke von James Rizzi. So wurde das Bild "New York Marathon for all" für einen Preis von 4.500 US-Dollar herausgegeben und wird nun nach 5 Jahren mit über 15.000 US-Dollar gehandelt - andere Bilder erzielten sogar noch eine höhere Wertsteigerung!

Viele Kunstwerke verbuchen einen Wertzuwachs, der mit Aktien oder Immobilien keinen Vergleich scheuen muss. Wobei die Anlage in Kunst langfristig ist, denn der Kunstmarkt ändert sich vergleichsweise zum Aktienmarkt langsamer, aber dafür halten die Tendenzen länger vor.

Am besten man sammelt die Kunstwerke, die einem über einen längeren Zeitraum gefallen. Deshalb liefern wir liefern wir Ihnen jedes Kunstwerk 14 Tage zur Ansicht, frei nach dem Motto "Drum prüfe, wer sich ewig (länger) bindet ...".

Lassen Sie sich von der Welt der Kunst begeistern und fordern Sie unseren aktuellen ARTES-Kunstkatalog 2011 jetzt an (Schutzgebühr von 10 Euro wird bei Ihrer ersten Bestellung gutgeschrieben). Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.

 

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DHV und Brother International

(Gü.) Drei kleine Worte beschreiben ein ganzes Unternehmen: At your side. Brother hat sich nicht nur als führender Anbieter intelligenter Output-Lösungen einen Namen gemacht, sondern auch als besonders faires und service-orientiertes Unternehmen. Und das gilt für private Anwender ebenso wie für das Small oder Medium Business und die Profis in großen Unternehmen.

Weltweit gehört Brother zu den führenden Anbietern von Output-Lösungen, vom Laser-Multifunktionsgerät für komplexe Profi-Netzwerke über brillante Fotoprinter für private Anwender bis zum Beschriftungssystem mit patentierten Bändern. Als besonders service- und anwender-orientiertes Unternehmen setzt Brother traditionell auf die  Zusammenführung von Entwicklung, Produktion und Vertrieb im eigenen Haus. So können sich wandelnde Kundenanforderungen schnell und präzise in die Produktentwicklung einfließen. Auch die Brother Philosophie der einfachen und einheitlichen Bedienerführung und die Entwicklung von Produktfamilien mit einheitlichem Verbrauchsmaterial lässt sich so am besten realisieren. Und beim Thema Qualitätssicherung spricht die Zuverlässigkeit der Brother Produkte für sich.

In Deutschland ist die Brother International GmbH seit fast 50 Jahren als Vertriebsgesellschaft erfolgreich. Das Tochterunternehmen der Brother Industries Ltd. lenkt von Bad Vilbel aus die breit gefächerten Vertriebs- und Service-Aktivitäten. Und das Team von gut 200 Mitarbeitern hat allen Grund stolz auf seine Arbeit zu sein: Mit einem Gesamtumsatz von über 320 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2009/2010 und starken Wachstumsraten in den letzten Jahren hat Brother Deutschland in diversen Marktsegmenten Spitzenpositionen erobert. Laut GfK ist Brother Marktführer in den Bereichen Laser-Multifunktion und Laser- und Tinten-Fax. Bei den Laser-Monoprintern, Thermotransfer-Faxen und Tinten-Multifunktionsgeräten können sich die Bad Vilbeler über den 2. Platz freuen.

Die besondere Stärke im Laser-Bereich erklärt, warum Brother immerhin 75 % des Umsatzes im B2B Bereich generiert. Denn gerade professionelle Kunden schätzen die Vielfalt der anwender-orientierten Hard- und Software-Lösungen, die speziell für die unterschiedlichen Anforderungsprofile verschiedener Arbeitssituationen entwickelt wurden. Auch die aktive Entwicklung innovativer Features und Funktionen zur Arbeitserleichterung und Effizienzsteigerung steht bei den Profis hoch im Kurs. Außerdem bietet Brother Sicherheit. Alle Brother Produkte haben, je nach Modell, 3 Jahre Herstellergarantie bzw. Vor-Ort-Herstellergarantie. Maßgeschneiderte zusätzliche Garantieoptionen können Brother Kunden, je nach Bedarf, zu kaufen.

Brother bietet den Mitgliedern des DHV spezielle Konditionen in seinem Online-Shop an. Weitere Informationen zur Kooperation sowie den Buchungslink zum Brother-Shop finden Sie auf unserer Kooperationsseite www.hochschulverband.de/cms1/kooperationspartner.html oder unter kooperationen(at)hochschulverband.de - dort können Sie auch die Login-Daten abfragen.

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Weitere Vorteile für alle DHV Mitglieder: Brother Rahmenvertrag

(Gü.) Drei starke Partner! Durch die Kooperation der 1edu GmbH, des DHV und dem weltbekannten Druckerhersteller Brother, ist es möglich allen DHV-Mitgliedern Produkte von Brother zu besonders günstigen Konditionen bereit zu stellen. Durch Rahmenverträge wird eine Best-Preis Garantie für Brother Drucker, Faxgeräte und Zubehör geboten, sodass Sie die Sicherheit haben, immer den günstigsten Preis zu bekommen.

Brother hat sich nicht nur mit hervorragenden Produkten, sondern auch mit Fairness und Service einen guten Namen gemacht. Alle Brother Geräte erhalten Sie mit 3 Jahren Hersteller-Garantie, je nach Modell sogar inklusive Vor-Ort-Service. Darüber hinaus ist eine Vielzahl der Produkte mit dem Blauen Engel und dem Energy Star als besonders umweltfreundlich und energieeffizient ausgezeichnet. 

Ab sofort stehen den Mitliedern des DHV im eigens für sie angelegten Online-Shop www.1edu.de/dhv die Brother Produkte zur Verfügung. Nach einer Verifikation durch das Mitgliedschaftsformular (steht im Shop zum Download bereit), können die DHV Mitglieder von den Vorteilen profitieren. Neben Brother stehen hier auch Microsoft, Apple, Adobe, Wacom, Livescribe und viele weitere Hersteller mit Rabatten bis zu 80 Prozent zur Auswahl.

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Stift und Feder - Wir tun etwas gegen den trüben Herbst

(Gü.) Der Sommer ist in den Herbst übergegangen, und was gibt es in dieser - für viele doch sehr trüben Zeit - Schöneres, als mal wieder einen Brief an gute Bekannte, Freunde oder Verwandte zu schreiben? Und sollte man sich in dieser Zeit nicht etwas frischen Glanz in die eigenen vier Wände holen? Dann schauen Sie doch mal wieder in unsere Online-Boutique und stöbern Sie in aller Ruhe (denn auch dafür sind graue Herbstabende gut) durch unser reichhaltiges Angebot.

Wir haben mit Sicherheit auch für Sie etwas Passendes zu bieten. Lassen Sie sich von den neuen verschiedenen Kollektionen begeistern oder diskutieren Sie mit anderen Interessenten im Schreibgeräteforum. Gerne können Sie dort auch Fragen an unseren Experten in Sachen Schreibgeräte richten, er nimmt sich gerne die Zeit für Sie. Sie sehen, es lohnt sich immer, mal wieder auf unserer Seite vorbeizuschauen, seien Sie mit dabei auf:
dhv.stiftundfeder.de

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DHV und VS Möbel

(Gü.) VS Möbel lädt alle DHV-Mitglieder nach Köln ein: Auf Europas größter Büromöbelmesse ORGATEC präsentiert unser Partner und führender Anbieter von Qualitätsmöbel "made in Germany" viele Innovationen zur modernen Einrichtung von Bildungsstätten und Büros. Die Messe findet statt vom 26. bis 30. Oktober in den Messehallen der Kölnmesse statt. Den Stand von VS finden Sie in Halle 9 mit Standnummer B10. Kostenlose Eintrittskartengutscheine zur Messe können direkt bei VS angefordert werden unter dhv@vs-moebel.de.

Mit der Einladungskarte können DHV-Miglieder auch einen Bewegungssitz HOKKI von VS am Messestand kostenlos abholen: www.hochschulverband.de/VS-Orgatec-Einladung.pdf

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HOLIDAY ON ICE - SONDERKONDITIONEN FÜR MITGLIEDER DES DEUTSCHEN HOCHSCHULVERBANDE

NUR NOCH BIS ZUM 31.10. BUCHBAR

(Gü.) Mit über 320 Millionen Zuschauern und mehreren von Guinness World Records© anerkannten Weltrekorden ist Holiday on Ice die meist gesehene Eisshow der Welt. Über 65 Jahre nach der ersten Vorstellung im Dezember 1943 - einer kleinen Hotelshow in den USA - ist Holiday on Ice heute ein global agierendes Unternehmen.

FESTIVAL

Die neueste Produktion von Holiday on Ice Festival feiert seine glamouröse Weltpremiere am 11. November in der O2 World Hamburg. Die Show verspricht den Zuschauern von der ersten bis zur letzten Minute Vergnügen pur. Ein Blitzlichtgewitter auf spiegelglattem Roten Teppich läutet Partystimmung ein. Festival präsentiert sich verführerisch beim Maskenball in Venedig, geheimnisvoll beim Tanz der Geister und Vampire und heißblütig beim Bolero on Ice. Höhepunkt ist das futuristische Finale des gesamten Ensembles in französischen Haute Couture-Kostümen, dazu Laser Lights und echtes Feuerwerk!

TROPICANA

Tropicana nimmt das Publikum mit auf eine Reise längs durch Amerika, von den pulsierenden Straßen New Yorks bis an karibische Strände. Dabei steht die unterhaltsame Show ganz im Zeichen der schönsten Hits von Superstar Barry Manilow: Erleben Sie die Songs "Mandy" und "Copacabana" von Weltklasse-Eiskunstläufern atemberaubend interpretiert. Und freuen Sie sich auf eine opulente Bilderpracht, die das besondere Bühnendesign von Tropicana erst möglich macht - auf einer überdimensionalen LED-Wand aus 25.000 Lichtern.

Holiday on Ice arbeitet in allen Shows mit  Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. So entstehen besonders innovative und originelle Produktionen, die jährlich mit rund 1.100 Vorstellungen in mehr als 110 Städten in 20 Ländern weltweit gastieren. Allein in Deutschland haben in der vergangenen Saison über 750.000 Menschen Holiday on Ice besucht.

Die Fans der erfolgreichsten Live-Entertainment-Produktion der Welt und alle die, die es werden wollen, dürfen auf professionellen Eiskunstlauf gepaart mit spannenden Licht- und Soundeffekten und faszinierende Kostüme gespannt sein.

Nähere Informationen zu den Sonderkonditionen für Mitglieder finden Sie in der Rubrik Kooperationspartner auf der Homepage des Verbandes.

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrich Josten (Jo.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth, M.A. (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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