DHV-Newsletter 01/2011

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Hochschulpolitik


4.000 neue Professuren gefordert

Die Bundestagsfraktion "Bündnis 90/Die Grünen'" regt einen "Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs" an. Das deutsche Hochschulsystem biete Nachwuchswissenschaftlern keine verlässlichen Perspektiven, weil befristete Beschäftigungsverhältnisse unterhalb der Professur inzwischen die Regel darstellten, heißt es in einem Antrag.

Der Arbeitsplatz an einer Hochschule sei gegenüber privaten Arbeitgebern oder einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Ausland bald nicht mehr konkurrenzfähig. Bund und Länder sollten in einem Pakt vereinbaren, zusätzliche Professuren einzurichten, und zukunftsfähige Personalstrukturen an den Hochschulen schaffen. Der Wissenschaftsrat habe bereits 2008 einen Fehlbedarf von 4.000 Professorenstellen ausgemacht. Für Daueraufgaben in Forschung und Lehre sollten mehr unbefristete Stellen geschaffen werden. Die Juniorprofessuren sollten mit einem neuen Förderprogramm ausgebaut und automatisch mit einer "Tenure-Track"-Regelung versehen werden, so dass nach positiver Bewertung  eine unbefristete Festanstellung möglich würde. Leiter von Nachwuchsgruppen müssten der Juniorprofessor gleichgestellt werden und das Promotionsrecht erhalten, fordert die Fraktion "Bündnis 90/Die Grünen".
dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/042/1704203.pdf

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Mehr Mobilität trotz gestufter Studienstruktur

Zwischen 2000 und 2008 hat sich die Zahl deutscher Studierender im Ausland von 52.200 auf 102.800 nahezu verdoppelt. Nur aus China, Indien und Südkorea gehen noch mehr Studierende ins Ausland. Das belegt eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Hochschul-Informations-Systems (HIS) und des Deutschen Studentenwerkes (DSW). Der Bericht "Internationalisierung des Studiums" basiert auf der 19. Sozialerhebung des DSW, einer Befragung von 16.370 Studierenden im Sommer 2009 zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage.

Drei Viertel der mobilen Studierenden werden von ihren Eltern unterstützt, mehr als die Hälfte arbeitet vor oder während des Auslandsstudiums, 60 Prozent erhalten ein Stipendium, 30 Prozent Auslands-BAföG. Insgesamt haben 15 Prozent der Studierenden einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt hinter sich. Dazu zählt ein Teil des Studiums, ein Praktikum oder ein Sprachkurs. Beliebteste Zielländer für ein temporäres Studium sind Spanien, Frankreich und Großbritannien. Ein Auslandspraktikum wurde am häufigsten in den USA, in Großbritannien und Frankreich absolviert. Studentinnen sind mobiler als Studenten, Studierende an Universitäten mobiler als Studierende an Fachhochschulen. Während bei Diplom- und Magisterstudierenden bereits 23 Prozent im Ausland waren, sind es bei denen, die ein Staatsexamen anstreben, 18 Prozent und bei den Bachelor- Studierenden sieben Prozent.

Ob Studierende ins Ausland gehen, hängt stark von der sozialen Herkunft ab. Junge Menschen aus hochschulnahen, einkommensstarken Familien tun dies fast doppelt so häufig wie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus bildungsferneren Haushalten mit geringerem Einkommen.
www.bmbf.de/press/3025.php

Zur Studie "Internationalisierung des Studiums":
www.studentenwerke.de/pdf/Internationalisierungbericht.pdf

 

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Quelle: BMBF

Schavan ermahnt Wirtschaft

Bundesministerin Annette Schavan ruft Unternehmen in Deutschland dazu auf, mehr Bachelorabsolventen einzustellen. "Die Wirtschaft hat jahrelang den 23-jährigen Akademiker gefordert. Nun muss sie das Versprechen, das sie den jungen Leuten gegeben hat, auch einlösen", erklärte Schavan gegenüber dem "Handelsblatt".

Auch mit der Zahl von 6.000 Stipendien, die private Förderer bislang im Rahmen des Deutschlandstipendiums (vgl. Newsletter 9/2010) zugesagt haben, zeigte sich Schavan unzufrieden. "Das ist - gerade mit Blick auf den Fachkräftebedarf - noch nicht überzeugend", so Schavan.

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Quelle: BMG

Klares Bekenntnis zum Staatsexamen in der Medizinerausbildung

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler lehnt die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen in der Medizinerausbildung weiterhin ab. "Der Bachelor soll per Definition ein erster berufsqualifizierender Abschluss sein, und das sehe ich in der Medizin in der Form nicht", erklärte er dem Hochschulmagazin "Unicum". Mit dem jetzigen Staatsexamen hätten Studierende die beste Ausbildung und die besten Berufsaussichten. "Da wir als Ministerium die Ausbildung bis zum Staatsexamen in der Hand haben, wird sich daran auch nichts ändern", so Rösler.

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Kritik an Lehrerausbildung: Chaos durch Bologna-Reform und Föderalismus 

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der rund 140.000 Pädagogen vertritt, übt heftige Kritik an der Uneinheitlichkeit der Lehrerausbildung. Die Kultusministerkonferenz (KMK) habe "über Jahre die nötige Harmonisierung vor sich hergeschoben", heißt es in einer Erklärung vom 11. Januar 2011. Mit der Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen sei ständig mehr Mobilität beschworen worden. Für Lehrer sei aber an den Landesgrenzen Schluss.

Die KMK,  so der VBE, müsse vergleichbare und gleichwertige Studienabschlüsse einführen. Nur so ließen sich ein Arbeitsplatzwechsel über Ländergrenzen hinweg zügig und unbürokratisch durchführen und regionaler Lehrermangel beheben. Inakzeptabel bleibe, dass in einigen Ländern aufgrund fehlender Masterplätze nicht alle Bachelorabsolventen ihr Lehramtsstudium in einem Master-Studiengang fortführen könnten. Eine Ausnahme bilde Nordrhein-Westfalen, wo alle Lehramtsstudierenden eine gleichlange universitäre Ausbildung genießen und mit einem vollen Master abschließen könnten.
vbe.de/presse/pressedienste/aktuell/pd03-11.html

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Mehr Teilzeit-Studiengänge

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert Politik und Hochschulen auf, mehr Angebote für ein Teilzeitstudium zur Verfügung zu stellen. Faktisch studierten mehr als ein Viertel der zwei Millionen Studierenden in Teilzeit und gingen mehr als 17 Stunden in der Woche einer anderen Beschäftigung nach. Die Zahl echter Teilzeit-Studiengänge liege bei weniger als fünf Prozent. Der Stifterverband will, dass Leistungsnachweise flexibler gesammelt werden können. Studiengebühren sollten künftig nach tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen berechnet werden. Außerdem sei die Ausbildungsförderung zu sehr auf ein Vollzeitstudium ausgerichtet. Besonders mangelhaft sei die Situation in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, wo es keine Teilzeit-Studiengänge gebe.
www.stifterverband.de/

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Quelle: ZU

ZU Friedrichshafen: Bachelor nur noch nach vier Jahren

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen stellt als erste deutsche Hochschule ab Herbstsemester 2011 die Regelstudienzeiten ihrer gesamten Bachelor-Studiengänge von bisher drei auf vier Jahre um. Damit reagiert die Universität auf das verkürzte Abitur, die internationalen Standards und ihren Anspruch auf ein forschungsorientiertes und persönlichkeitsbildendes Studium. Den Studierenden soll dadurch vor allem mehr Zeit für eigene Forschungs- und Projektstudien gegeben werden, erklärte die ZU.

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Vergabechaos wegen Kostenstreits?

Zum Wintersemester 2011/2012 wird das neue dialogorientierte Hochschul-Zulassungssystem via Internet lediglich mit Einschränkungen starten können. Zwar soll es einen Datenabgleich geben, um Mehrfachzulassungen zu verhindern und damit die Blockade freier zulassungsbeschränkter Studienplätze zu unterbinden. Die angestrebte zentrale Überprüfung von Bewerbungsunterlagen findet jedoch vorerst nicht statt. Denn Länder und Hochschulen können sich nicht über die Betriebskosten der Stiftung hochschulstart.de einigen, die die Arbeit der bisherigen Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund übernimmt.

Wegen der unklaren Situation stoppte der Stiftungsrat jetzt den für Herbst angestrebten Start des vollen Vermittlungsservice. Bislang haben 50 von 200 Hochschulen ihre Teilnahme am neuen Vermittlungsverfahren zugesagt. Die Entwicklungskosten für die Software in Höhe von 15 Millionen Euro hatte der Bund übernommen.

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Kein Studienplatz-Export nach Niedersachsen

Das Land Schleswig-Holstein wird keine Studienplätze an Niedersachsen abtreten. Das hat das  Kieler Kabinett beschlossen. Offen ist allerdings noch die Frage, wie die im Hochschulpakt auf Schleswig-Holstein entfallenden rund 10.000 zusätzlichen Studienplätze über das Jahr 2012 hinaus finanziert werden sollen. Die Kosten für die Studienplätze belaufen sich insgesamt auf 192 Millionen Euro und werden je zur Hälfte von Bund und Land getragen.

Zunächst hatte es in der Regierungskoalition aus CDU und FDP aus Kostengründen Pläne gegeben, einen Teil der zusätzlich möglichen Studienplätze im Rahmen des Hochschulpaktes an Niedersachsen abzugeben. Der Kieler Wissenschaftsminister Jost de Jager hatte jedoch auf die Schaffung aller knapp 10.000 Plätze gedrängt, weil ein teilweiser Verzicht kein gutes Zukunftssignal wäre.

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Kritik an Flexibilisierung des Lehrdeputats

Wissenschaftler in Thüringen treibt die Sorge um, künftig weniger forschen zu können. Grund ist die Novelle der Lehrverpflichtungsverordnung, die es den Hochschulen erlaubt, das Lehrdeputat eines Semesters von wöchentlich acht auf bis zu 16 Einheiten zu verdoppeln. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hegen die Universitäten die Befürchtung, dass die notwendige Zeit zum Forschen und Publizieren durch die stärkere Beanspruchung im Hörsaal fehlen könnte und dadurch wissenschaftliche Karrieren ausgebremst werden könnten.

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Sparprogramm vom Tisch?

Das bayerische Kabinett hat am 21. Dezember 2010 im Doppelhaushalt 2011/12 eine Steigerungsrate von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr für den Bereich Wissenschaft, Forschung und Kunst beschlossen. Darüber hinaus werden für das Ausbauprogramm zum doppelten Abiturjahrgang 2011 und 2012 nach Angaben des Ministeriums jährlich 225,9 Millionen für Personalstellen zur Verfügung gestellt. Um zusätzliche Räume anzumieten, sollen die Hochschulen 15,2 Millionen, für Baumaßnahmen 110 Millionen Euro erhalten.

Die angekündigten massiven Kürzungen in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro, die zu scharfen Protesten seitens der Rektoren und Studierenden geführt hatten, scheinen damit vom Tisch zu sein. Den Hochschulen werden die rückwirkend für 2010 bereits abgezogenen 13 Millionen Euro vom Budget allerdings nicht erstattet. Bestehen bleibt auch eine zwölfmonatige Wiederbesetzungssperre.

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Hochschulreform verabschiedet

Der italienische Senat hat die umstrittene Universitätsreform von Ministerpräsident Silvio Berlusconi am 23. Dezember 2010 endgültig verabschiedet. Trotz wochenlanger Proteste stimmten 161 Abgeordnete für die Vorlage, 98 votierten mit Nein. Das Gesetz sieht vor, die Zahl der Fakultäten pro Universität auf zwölf zu begrenzen, Hochschulen zusammenzulegen, die Befugnisse der Rektoren einzuschränken und Experten aus dem nicht-akademischen Bereich in die Führungsgremien der Universitäten aufzunehmen. Außerdem sind  Kürzungen von 700 Millionen Euro für die Hochschulen vorgesehen. Für fünf pensionierte Professoren soll nur ein neuer eingestellt werden. Junge Wissenschaftler, die einen Großteil des Lehrbetriebs tragen, erhalten keine festen Anstellungen, sondern nur einmal erneuerbare Zeitverträge. Wer dann nicht fest als Dozent übernommen wird, fällt aus dem System.

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Neue Landkarte Hochschulmedizin online

Aktuelle Informationen zu medizinischer Lehre, Forschung und Krankenversorgung stehen nunmehr in einer neuen Auflage der  Landkarte Hochschulmedizin im Netz zur Verfügung. Die interaktive Datenbank bietet wichtige Informationen zu Kapazitäten, Strukturen und inhaltlichen Schwerpunkten der Hochschulmedizin.  So gibt sie beispielsweise Auskunft über die Anzahl an Lehrenden und Studierenden der einzelnen Medizinischen Fakultäten. Der Nachwuchs kann sich umfassend über Prüfungen informieren. Patienten, Ärzte und Unternehmen können mehr über die Kompetenzen in der Krankenversorgung und der Forschung an den Standorten erfahren. Finanzkennzahlen wie verausgabte Drittmittel und die Landeszuführungsbeträge sind für wissenschaftspolitische Debatten abrufbar. Die Datenbank gibt weiterhin Auskunft über Verbundprojekte, Nachwuchsgruppen und Graduiertenkollegs. Sie verzichtet dabei auf Wertungen und ermöglicht individuelle Auswertungen nach Themen, Standorten oder Bundesländern.
www.landkarte-hochschulmedizin.de

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Wissenschaftsjahr 2011 zur Gesundheitsforschung

Das Wissenschaftsjahr 2011 stellt ab Januar zwölf Monate lang die deutsche Gesundheitsforschung der Öffentlichkeit vor. Es steht unter dem Thema "Forschung für unsere Gesundheit" und will einen gesellschaftlichen und interdisziplinären Dialog über die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung anstoßen. Das nunmehr zwölfte Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet.
Mehr Informationen unter:
www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de/

 

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Karriere


Anneliese Maier-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt einen neuen Kooperationspreis zur Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Mit dem Anneliese Maier-Forschungspreis wird die Stiftung jährlich bis zu fünf herausragende ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften auszeichnen. Die erste Nominierungsfrist endet am 31. Mai 2011.

Mit dem Preisgeld von 250.000 Euro können über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland finanziert werden. Nominierungsberechtigt sind Wissenschaftler in Deutschland. Der Preis wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.
www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2011-01.html

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Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Medizin

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft lobt gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) zum zweiten Mal den "Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Medizin" aus. Der Preis wird an eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler - ggf. auch stellvertretend für ein Team - für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Medizinischen Fakultäten verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger/die Preisträgerin über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Lehre in der Hochschulmedizin gegeben hat. Für Eigenbewerbungen sowie für Vorschläge seitens der Fakultäten und Fachschaften gibt es Formulare, die unter www.mft-online.de abgerufen werden können. Bewerbungen für den mit 30.000 Euro dotierten Preis sind bis zum 15. März 2011 möglich.

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Neuer Lehrpreis für Ingenieure und Informatiker 

Der Dachverband der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik (4ING) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft loben erstmals den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik aus.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Er soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des Ingenieur- und Informatiknachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren. Die Bewerbung erfolgt in der Regel auf Vorschlag der Fakultäten und Fachbereiche oder der Fachschaften der Ingenieurwissenschaften und der Informatik. Eigenbewerbungen sind zulässig. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2011.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der zweiten gemeinsamen Plenarversammlung der 4ING-Fakultäten am 14. Juli 2011 in Hannover.
www.4ing.net/index.php?id=242

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Post-Doktoranden-Stipendium

(Uf.) Die Georg-August-Universität Göttingen vergibt im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder" Polytheimus und Monotheismus in der Welt der Antike ein 20-monatiges Stipendium mit dem Beginn 1. Mai 2011. Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 18. Februar 2011 zu senden an den Sprecher des Kollegs, Professor Dr. Hermann Spieckermann, Theologische Fakultät, Platz der Göttinger Sieben 2, 37073 Göttingen. Weitere Informationen zur Arbeit des Graduiertenkollegs sind zu finden unter www.uni-goettingen.de/de/55444.html sowie in der im Anhang befindlichen Ausschreibung des Stipendiums:

undefinedPost-Doktoranden-Stipendium.pdf

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Anträge bei der DFG

(Uf.) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat auf ihrer Homepage unter www.dfg.de/foerderung/grundlagen_dfg_foerderung/wissenschaftliche_karriere/erstantrag/  nützliche Hinweise rund um die Antragstellung unter dem Titel "Mein erster Antrag" aufgeführt. Hier können Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler Hinweise zur Antragstellung im Sachbeihilfeverfahren, Hinweise  zur Beantragung eines Forschungsstipendiums sowie zum DFG-Erstantrag finden.

Um den ersten Antrag zu unterstützen, sind als Ergänzung zu den Merkblättern einige wichtige Informationen und Hinweise zusammengestellt, die sich gerade für neue Antragstellerinnen und Antragsteller als sehr nützlich erweisen.

 

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Große Zustimmung für "Dipl.-Ing."-Vorstoß

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob sie den Beschluss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern begrüßen, den akademischen Grad "Dipl.-Ing." wieder zuzulassen. 82,8 Prozent der Teilnehmer befürworteten diesen Schritt, 17,2 Prozent lehnten ihn ab.

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Quelle: istockphoto.com

Bachelor in acht statt sechs Semestern?

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen stellt als erste deutsche Hochschule ab Herbstsemester 2011 die Regelstudienzeiten ihre gesamten Bachelor-Studiengänge von bisher drei auf vier Jahre um. Halten Sie diese Maßnahme für richtig?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Studiengebühren rechtmäßig

Die Erhebung von Studiengebühren in Baden-Württemberg ist rechtmäßig. Gebühren in Höhe von 500 Euro seien ein moderater Beitrag und stellten keine unüberwindliche soziale Barriere dar, zumal Darlehen für soziale Verträglichkeit sorgten. Mit dieser Begründung wies das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 15. Dezember 2010 die Klagen mehrerer Studierender aus Karlsruhe und Freiburg ab (Az.: BVerwG 6 C 8.09 bis 11.09). Auch die Ableistung von Zivil- oder Wehrdienst vor dem Studium sowie Erziehungszeiten wirkten sich nicht auf die Gebührenpflicht aus. Erfolg hatte lediglich die Klage eines Studenten, der sich in Gremien der Universität Karlsruhe engagiert hatte. Er muss für zwei Semester keine Gebühren zahlen. Konkret müsse im Einzelfall geprüft werden, ob die Arbeit in der universitären Selbstverwaltung zu einer längeren Studienzeit geführt habe, erklärten die Richter.

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Modernisierung des Dienstrechts in Kraft

(Hell.) Der Hessische Landtag hat das "Erste Gesetz zur Modernisierung des Dienstrechts in Hessen" am 18. November 2010 verabschiedet. Es wurde am 2. Dezember 2010 verkündet und trat am 1. Januar 2011 in Kraft. Wesentlicher Gegenstand dieser Novellierung ist die Anhebung der Altersgrenzen für den Eintritt in den Ruhestand. Statt wie bisher mit Vollendung des 65. Lebensjahres sollen Beamte zukünftig erst mit Vollendung des 67. Lebensjahres in Ruhestand gehen. Dabei erfolgt die Anhebung der Altersgrenze schrittweise: Beamte bis zum Jahrgang 1946 gehen wie bisher mit Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand. Beginnend mit dem Jahrgang 1947 wird von 2012 an die Altersgrenze stufenweise erhöht, wobei die Stufen der Anhebung zunächst einen Monat pro Jahrgang und ab Jahrgang 1959 zwei Monate pro Jahrgang betragen. Die Anhebung der Altersgrenze wird auf dieser Basis im Jahre 2029 abgeschlossen sein. Im Ergebnis heißt das, dass alle Beamtinnen und Beamte ab dem Jahrgang 1964 mit Vollendung des 67. Lebensjahres in den Ruhestand gehen werden. Eine tabellarische Übersicht über die neuen Altersgrenzen ist auf der Homepage des Landesverbandes Hessen im Deutschen Hochschulverband zu finden:
www.hochschulverband.de/cms1/823.html#c6049

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TU Berlin: 40 Nachzügler wegen falscher Kapazitätsberechnung

Die Technische Universität Berlin muss rund 40 zum Wintersemester 2010/11 zunächst abgelehnten Bewerbern nachträglich einen Studienplatz anbieten. Das ist die Folge eines aktuellen Urteils des Verwaltungsgerichts Berlin für das Fach Wirtschaftsingenieurwesen, über das der "Tagesspiegel" berichtet. Die TU habe ihre Studierenden-Kapazität falsch berechnet, urteilten die Richter. So habe die Universität unzulässigerweise einen extra Zeitaufwand für die Betreuung von Bachelorarbeiten angesetzt, obwohl dieser bereits in dem normalen Lehrdeputat für Dozenten berücksichtigt sei. Statt, wie von der TU ursprünglich festgelegt, 272 Studienplätze im Bachelor-Wirtschaftsingenieurwesen müssten 373 Plätze angeboten werden.

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Beamtenverhältnis trotz Altersgrenzenüberschreitung

(Uf.) Das Verwaltungsgericht Neustadt (u. a. Az.: 6 K 271/10.NW) hat dem Antrag von vier Lehrern stattgegeben. Sie hatten sich gegen die Ablehnung der Verbeamtung aufgrund des Überschreitens der Altersgrenze gewandt. In der Begründung des Gerichts heißt es, dass die gesetzlich geregelte Höchstaltersgrenze von 45 Jahren im Landesbeamtengesetz grundsätzlich gelte, dass Näheres jedoch in den Laufbahnvorschriften geregelt sei. Eine wirksame Altersgrenze setze nach Auffassung der Richter damit auch die Regelung von Ausnahmen, z. B. für die Anerkennung von Kindererziehungszeiten, voraus. Da solche Ausnahmeregelungen in der Laufbahnverordnung in Rheinland-Pfalz jedoch nicht enthalten seien, sei das Land Rheinland-Pfalz verpflichtet, über die Anträge der vier Lehrer auf Übernahme in das Beamtenverhältnis trotz Überschreitens der Altersgrenze neu zu entscheiden. Die Ablehnung des Antrags, die Höchstaltersgrenze von 45 Jahren für die Neueinstellung sei überschritten, reiche damit in den vorliegenden Fällen nicht aus.  Wegen der grundsätzlichen Bedeutung ist eine Berufung in der Angelegenheit zugelassen.

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Altersgrenze für das Kindergeld

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat in einem erst Ende letzten Jahres bekanntgegebenen Urteil (Az.: III R 35/09) entschieden, dass die Altersgrenze, die durch  das Steueränderungsgesetz 2007 von der Vollendung des 27. Lebensjahres auf die Vollendung des 25. Lebensjahres abgesenkt wurde, verfassungsgemäß ist. Diese niedrigere Altersgrenze von 25 Jahren für die Gewährung von Kindergeld genüge dem verfassungsrechtlichen Gebot der steuerlichen Verschonung des Familienexistenzminimums, da die Eltern die ihnen tatsächlich entstehenden Unterhaltsleistungen für ältere Kinder als außergewöhnliche Belastung gemäß § 33 a Abs. 1 EStG absetzen können. Es ist allerdings zu erwarten, dass in der Sache Verfassungsbeschwerde eingelegt werden wird.

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Außergewöhnliche Belastungen

(Uf.) Steuerlich sind außergewöhnliche Belastungen gemäß § 33 Abs. 1 EStG abzusetzen, wenn dem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse erwachsen. Der Bundesfinanzhof erkannte Kosten für einen krankheitsbedingten Aufenthalt in einem Seniorenheim auch dann steuerlich als außergewöhnliche Belastung an, obwohl keine ständige Pflegebedürftigkeit bestand und auch keine zusätzlichen Pflegekosten abgerechnet worden sind. Der Bundesfinanzhof lockert zugunsten der Steuerpflichtigen mit dieser Entscheidung (Az.: VI R 38/09) seine bisherige strenge Rechtsprechung, wonach es nur dann zur steuerlichen Anerkennung kam, wenn entweder zusätzliche Kosten für Pflegeleistungen vorlagen oder die Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen "H" oder "Bl" vorlag.

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Personalia


Rückkehr mit 74 Jahren

Professor Klaus Rajewsky kehrt nach zehnjähriger Forschungstätigkeit an der Universität Harvard aus den USA nach Deutschland zurück. Ende 2011 wird er eine Forschungsgruppe am Max-Delbrück-Centrum (MDC) in Berlin aufbauen. Möglich wird dies durch Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro, die der Immunologe beim Europäischen Forschungsrat eingeworben hat.

Der international renommierte Forscher ist damit der erste deutsche Wissenschaftler, der nach Überschreitung des Pensionsalters aus den USA nach Deutschland in die Forschung zurückkehrt. Professor Rajewsky hatte 2001 ein Angebot der Harvard Universität angenommen, da er in Deutschland nach seiner Emeritierung im Alter von 65 Jahren nur eingeschränkt an der Universität zu Köln hätte weiterarbeiten können.

"Es ist schon beeindruckend, jetzt eine attraktive Arbeitsmöglichkeit in Deutschland zu finden, nachdem ich vor neun Jahren auswandern musste, um ohne Einschränkungen weiter arbeiten zu können. Hoffentlich ist das ein Zeichen, dass es in diesen Dingen mehr Flexibilität geben wird", erklärte Professor Rajewsky zu seinem Wechsel.
www.idw-online.de/pages/de/news402163

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Quelle: GWK

Neuer GWK-Vorsitz

Der Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Professor Jürgen Zöllner, hat in diesem Jahr den Vorsitz in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) inne. Seine Stellvertreterin ist Bundesministerin Annette Schavan.

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Neuer Vorstand

Zum 1. Januar 2011 fand turnusmäßig eine Veränderung im Vorstand des Dachvereins 4ING, Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V. statt. Die neuen Vorstandsmitglieder sind: Professor Heyno Garbe, Leibniz Universität Hannover, Vorsitzender 4ING. Dem 4ING-Vorstand gehören weiterhin an: Professor Werner Seim, Universität Kassel, Professor Hans-Ulrich Heiß, TU Berlin, und Professor Manfred Hampe, TU Darmstadt.

 

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare:

 

Vorträge und Selbstpräsentation in den USA
In diesem zweitägigen, speziellen Rhetorik-Training, das am Donnerstag/Freitag, den 10./11. Februar 2011 in Bonn stattfindet, werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Vortragstätigkeiten im englischsprachigen Ausland, vornehmlich in den USA, vorbereitet. Die Teilnehmer lernen Methoden, Techniken und Kniffe der angelsächsischen Vortrags- und Präsentationskultur kennen. Eine Programmübersicht und ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/641.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Dieses zweitägige Seminar, das am Donnerstag/Freitag, den 24./25. Februar 2011 in Bremen stattfindet, vermittelt den - maximal 12 - Teilnehmenden Handlungskompetenz bei der Lösung oft unvermeidlicher Konflikte. Die Grundlagen der Verhandlungsführung werden praxisorientiert vermittelt. Die Teilnehmenden lernen, Konflikte und ihre eigene Rolle darin zu erkennen und in ihren vielfältigen Aspekten zu analysieren, um künftig Konfliktgespräche zielgerichtet und effektiv führen zu können.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/635.html

Zwei hochschuldidaktisch ausgerichtete Seminare finden am 21. und 22. Februar 2011 in Bonn statt:

Lehren und Prüfen
Im Umgang mit Studierenden sind Lehren und Prüfen die wichtigsten Dienstaufgaben eines Hochschullehrers. Durch die Ausweitung des Qualitätsmanagements in der Hochschullehre und die zunehmende Bedeutung der päd­agogischen Eignung als Einstellungskriterium steigen auch die Anforderungen an den einzelnen Wissenschaftler. Mit einem kompakten Überblick über grundlegende Elemente einer professionellen Hochschullehre sowie der Prüfungspsy­chologie vermittelt das Seminar praxisorientierte Anleitungen und Handreichungen für den Hochschulalltag. Das Seminar findet statt am Montag, den 21. Februar 2011 in Bonn. Eine Programmübersicht und ein Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/622.html

Problemorientiertes Lernen
Dieses Seminar, das am Dienstag, den 22. Februar 2011 in Bonn stattfindet, hat zum Ziel, die Teilnehmenden mit der POL-Methode vertraut zu machen und grundlegende Fähigkeiten zur Anwendung dieses innovativen Lehrverfahrens zu vermitteln. Anhand von bereitgestellten und von den Teilnehmenden entwickelten Praxisfällen können die Verwendungsmöglichkeiten von POL in der Hochschullehre getestet und kritische Punkte diskutiert werden. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt. Eine Programmübersicht und ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/621.html

Neu im Programm: Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

Im diesem neuen Seminar geben Berater und Coaches des DHV - basierend auf aktuellem Erfahrungswissen - umfassende praktische Hinweise zu den wichtigsten Qualifikationswegen zur Professur, zu einer erfolgreichen Bewerbung sowie zur Optimierung der Verhandlungsführung und -ergebnisse. Der letzte Seminarteil bietet den Wissenschaftlerinnen zudem die Gelegenheit, gemeinsam mit den Referenten spezifische Fragen zu einzelnen Berufs- und Lebenskonstellationen innerhalb von homogen zusammengesetzten Kleingruppen zu erörtern.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/803.html

Neu im Programm: Prüfungsrecht an Hochschulen
Erstmals am Donnerstag, den 10. März 2011 in Bonn bietet der DHV ein Seminar zum Prüfungsrecht an. Die Abnahme von Prüfungen gehört zu den primären Dienstaufgaben jeder Professorin und jedes Professors. Leistungsbeurteilungen und Prüfungsverfahren sind konfliktträchtige und streitanfällige Tätigkeiten. Das Seminar will durch intensive und aktuelle Informationen zum Prüfungsrecht dazu beitragen, "Prüferfehler" schon im Vorfeld zu vermeiden. Geboten werden konkrete Antworten zu allen wesentlichen Fragen rund um die hochschulische Prüfungstätigkeit der Wissenschaftler.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/809.html

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter
www.karriere-und-berufung.de

 

 

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Publikationen

Glanzlichter der Wissenschaft 2010 - Ein Almanach

Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2010 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Veröffentlichung hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit. Mit Beiträgen u. a. von Otto Depenheuer,  Udo Di Fabio, Frank Donoghue, Julia Fischer, Jürgen Fohrmann, Wolfgang Frühwald, Hans Ulrich Gumbrecht, Dieter Henrich, Peter Graf Kielmansegg, Gudrun Krämer, Jutta Limbach, Hubert Markl, Herfried Münkler, Bernhard Schlink, Ulrich Schollwöck, Andreas Speer.

Glanzlichter der Wissenschaft 2010 Ein Almanach Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2010. 168 S., geb.  25,90 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8282-0522-2.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Termine

Einladung zum DHV-Tag 2011 an junge Mitglieder

(Uf.) Der nächste DHV-Tag am 11./12. April 2011 in Potsdam wird sich dem Thema "Wie frei ist die Wissenschaft? - Forschung und Lehre zwischen Autonomie und Steuerung" widmen. Der Deutsche Hochschulverband nimmt die Tagung zum Anlass für eine besondere Aktion: 50  Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler  werden die Gelegenheit erhalten, auf Einladung des Hochschulverbandes am nächsten DHV-Tag - kostenfrei - teilzunehmen und als Gäste mitzudiskutieren, ohne Funktionsträger zu sein. Unter allen Habilitanden, Juniorprofessoren, Privatdozenten oder vergleichbar Qualifizierten ohne dienstrechtliche Professur, die im Kalenderjahr 2010 Mitglied im DHV geworden sind, werden die insgesamt 50 Gewinnerinnen und Gewinner per Los ermittelt und im Januar 2011 eingeladen.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt Heimat und Fremde
mit Beiträgen von Wolfgang Frühwald, Ortwin Renn, Thomas Loer und anderen

Weitere Beiträge:

Pro/Contra
Wikipedia-Zitierverbote an deutschen Hochschulen?
Pro: Maren Lorenz
Contra: Victor Becher und Johannes Becher

Christiane Bender: Studieren bedeutete für mich Aufbruch
Impressionen aus der alten und der neuen Universität

u.a.

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DHV-Ticker


Homepage des Landesverbandes Hessen

(Hell.) Auf der Homepage des Landesverbandes Hessen im Deutschen Hochschulverband können als neuer Service Informationen über den Landesverband sowie Gesetzentwürfe und Stellungnahmen des Landesverbandes hierzu eingesehen werden. Die Homepage bietet darüber hinaus aktuelle Informationen u. a. über das hessische Hochschul- und Beamtenrecht.

Die Seite ist zu erreichen über http://www.hessen.de/irj/HMdI_Internet?uid=74950e6d-eb7d-3f11-b30b-cd44e9169fcc.

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Neuwahlen DHV-Gruppe Marburg

(Wi.) In schriftlichem Wahlverfahren wurde in Marburg im Dezember 2010 ein neuer DHV-Vorstand gewählt: Neue Vorsitzende der DHV-Gruppe Marburg ist Frau Professor Susanne Lin-Klitzing (Institut für Schulpädagogik). Als weiterer DHV-Vertreter wurde Herr Professor Hans-Detlef Horn (Institut für Öffentliches Recht) wiedergewählt, der zugleich Vorsitzender des Landesverbandes Hesssen im Deutschen Hochschulverband ist.

 

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Dozenten-Autopsie

Ausgerechnet bei ihrer ersten Autopsie haben schwedische Medizinstudenten im Hörsaal des Stockholmer Karolinska-Instituts ihren verstorbenen Dozenten vorgefunden. Das hat die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Widersprüchlich bleiben die Aussagen, ob die Studierenden darüber informiert worden seien, wessen Leiche sie auf dem Seziertisch begutachten sollten. Die Stockholmer Professorin Tina Dalianis bedauerte den Vorfall. "Es ist schrecklich, aber das ist manchmal Teil der Ausbildung", erklärte sie laut AFP. Mit solchen Vorfällen müssten die Studierenden umgehen können.

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Kooperationspartner des DHV


Service von VS Möbel: Einladung zur Bildungsmesse DIDACTA nach Stuttgart

(Gü.) Europas größte Bildungsmesse DIDACTA öffnet vom 22. bis 26. Februar 2011 die Tore: Auf dem neuen Messegelände in Stuttgart erfahren Sie alles über Bildungsinitiativen, veränderte Bildungslandschaften und neueste Lernmethoden. Die Fachmesse gibt dabei einen umfassenden Überblick über alle Trends, Themen sowie die aktuellen Angebote im Hochschulmarkt.

Unser Partner VS Möbel aus Tauberbischofsheim lädt alle DHV-Mitglieder zum kostenlosen Besuch der Bildungsmesse DIDACTA ein. Eintrittskarten können unter dhv@vs-moebel.de angefordert werden. 

Der Einrichtungsspezialist VS präsentiert auf einem über 300qm großen Messestand viele Neuheiten für die Möblierung von Arbeitsplätzen, flexiblen Lern- und Seminarräumen, Mediotheken sowie Aufenthaltsbereichen. Einen Schwerpunkt bilden zudem auch innovative Komplettlösungen für das Lehren und Arbeiten mit interaktiven Whiteboards. Die digitalen Tafeln, die sich in bestehende Softwarelösungen integrieren lassen, eignen sich als multimediales Präsentationstool ganz hervorragend zur verständlichen Darstellung komplexer Inhalte und bieten eine enorme Zeit- und Arbeitsersparnis im Lehrbetrieb. VS stellt zur Messe ein besonderes Angebotspaket vor und präsentiert hierzu ein innovatives Schulungskonzept.

VS auf der Bildungsmesse DIDACTA - Halle|Stand 5D21
Messe Stuttgart, 22. bis 26. Februar 2011.

www.vs-moebel.de/dhv

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DHV und NOVO-Organisationsmittel

(Gü.) Der Erfinder der Klarsichthülle stellt sich den Mitgliedern des DHV ab 2011 als neuer Kooperationspartner vor: Das Bonner Unternehmen blickt auf eine 110-jährige Firmen­geschichte zurück und bietet innovative Lösungen zur Qualitätssicherung und Arbeitserleichterung bei Präsentation,  in Administration und Organisation.

NOVO bietet langlebige, raffinierte Ordnersysteme aus Kunststoff oder Metall, hochwertige Koffersysteme und Clipboards. Die Produktion von Kunststoffkarten als Studierendenausweis, Bibliotheks- oder Mitgliederausweis in Form von hochwertigen Chipkarten oder Barcodekarten am Standort Bonn unterstreicht das Bekenntnis von NOVO zu Produkten "Made in Germany" und das Qualitätsverständnis der Produkte.

DHV-Mitglieder profitieren seit 2011 exklusiv von attraktiven Sonderkonditionen. Ihre persönliche  Ansprechpartnerin bei NOVO ist Frau Patricia Dehnert, Tel. 0228/98984 22 oder pdehnert@novo.de

 

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Neues Jahr - neue Publikationen!

(Gü.) Um mit frischer Energie in die Projekte des neuen Jahres zu starten, können die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes jetzt von unserer Mach-neu!-Aktion profitieren - denn wir gewähren 20 % Rabatt auf unsere Dienstleistungen.*

Seit nunmehr einem Jahr stehen wir - das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat - nun schon als offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes Wissenschaftlern und Forschenden direkt als Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter unserem Dach.

Das Prinzip dabei ist einfach: Sie machen das Programm und wir übernehmen den Rest, administrative und verlegerische Aufgaben werden einfach an uns ausgelagert. Ob nun Einzelpublikation, Schriftenreihe oder gar eigener Hochschulverlag, nahezu alle denkbaren Konstellationen sind machbar!

Das Konzept finden Sie auch online! Alle Angebote, Leistungen, Partnerschaften und Kooperationen des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat für Universitäten, Hochschulen und Institute haben wir mit unserer neuen Internetseite www.hochschulverlage.de für Sie jederzeit greifbar gemacht.

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-620650811, Ansprechpartner: Jana Schuhmacher und Johannes Monse – und natürlich: www.hochschulverlage.de.

* gültig für alle unter www.hochschulverlage.de und www.ruckzuckbuch.de aufgeführten Dienstleistungen. Der Rabatt gilt nicht für Druckdienstleistungen und Buchkäufe, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

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 DHV-Tagungsvorteil in allen Seminaris Hotels & Meeting Resorts

(Gü.) Der DHV-Kooperationspartner Seminaris-CampusHotel Berlin zählt zur Seminaris-Tagungshotelgruppe mit weiteren sieben Häusern in Deutschland. Auch hier können der DHV und seine Mitglieder Tagungen zu besonders vorteilhaften Konditionen durchführen - zum Beispiel im Seminaris-Kongresspark Bad Honnef in der Region Köln-Bonn.

Das Tagungs-Knowhow der Seminaris-Gruppe hat sich auf dem Markt durchgesetzt. In mehr als drei Jahrzehnten Vorreiterrolle wuchs die Seminaris-Gruppe auf zehn Betriebe an fünf Standorten in den wichtigen Wirtschaftsräumen Hamburg, Hannover, Berlin, Köln und Stuttgart. Neuester Meilenstein ist das spektakuläre Seminaris CampusHotel Berlin-Science & Conference Center (Architekt Helmut Jahn, Chicago).

Alle Betriebe sind auf den Seminar- und Tagungsmarkt ausgerichtete Hotels und Tagungszentren und gut erreichbar in wichtigen Wirtschafts- und Wissenschaftsregionen Deutschlands gelegen.

In Bad Honnef südlich Bonn bilden zwei Hotels, ein Kongresssaal sowie ein Wellness- und Beautycenter ein starkes Quartett: den Seminaris-Kongresspark Bad Honnef. Eingebettet in ein gepflegtes Parkgelände ist der Kongresspark eine Tagungs-Insel, auf der bis zu 1.000 Menschen gleichzeitig tagen und konferieren können. Kongresspark-Direktor Michael Holmer Gerdes: "Für den Deutschen Hochschulverband ist der Kongresspark sicherlich eine interessante Destination für Kongresse, Konferenzen und Tagungen, aber auch für kleine Veranstaltungen wie Seminare oder Klausuren." Dafür spreche nicht nur die Nähe zur Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes in Bonn sowie die Nähe zu den Universitäten und Hochschulen in Bonn und Köln, sondern ganz besonders die konsequente Ausrichtung der Häuser auf Tagungen jeder Größenordnung.

DHV-Mitglieder, die eine Tagung im Seminaris-Kongresspark Bad Honnef durchführen wollen, wenden sich am besten direkt an die Seminaris Verkaufszentrale unter Tel. 04131 713 888 oder an sales@seminaris.de.
Alle Infos im Web: www.seminaris.de  

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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