DHV-Newsletter 02/2011

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Hochschulpolitik


Quelle: BMBF

Bald Bundesuniversitäten?

Bundesministerin Annette Schavan hält es für möglich, dass leistungsstarke deutsche Universitäten mit hohem Finanzbedarf mittelfristig in die Zuständigkeit des Bundes wechseln. "Jedem ist klar, dass die Exzellenzinitiative nach der dritten Runde beendet ist. Trotzdem wird danach sofort die Debatte einsetzen, wer das dauerhaft finanziert, um exzellente Strukturen zu erhalten. Spätestens dann wird sich die Frage nach Standorten von Bundesuniversitäten stellen", erklärte Schavan gegenüber der "Berliner Morgenpost".

Schavan ermahnte zudem die Bundesländer, ihren Pflichten in der Hochschulfinanzierung nachzukommen. "Wenn eine politische Ebene in den letzten Jahren überdurchschnittlich in Wissenschaft investiert hat, dann ist das der Bund. Auch die Länder müssen aber ihren Anteil erbringen und die Wissenschaftsetats zur Finanzierung der zusätzlichen Studienplätze entsprechend aufstocken. Nur nach dem Bund rufen, das läuft nicht", machte die Ministerin klar.

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DIHK-Umfrage: Unzufriedenheit mit Bachelor wächst

In der Wirtschaft wächst die Kritik an den neuen Bachelor-Studiengängen. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 2.175 Unternehmen, über die das "Handelsblatt" berichtet, sehen nur noch 63 Prozent der Unternehmen ihre Erwartungen an die Absolventen erfüllt. 2007 waren es noch 67 Prozent. Vermisst würden vor allem die Verknüpfung von Theorie und Praxis bei den Absolventen der neuen Studiengänge. Gerade das sollte aber ursprünglich mit der Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen verbessert werden.

Der DIHK fordert eine bessere Vorbereitung der Studierenden auf ihr späteres Berufsleben in der Wirtschaft. Dazu müssten die Hochschulen mehr Pflichtpraktika, Projektarbeit und Vorlesungen anbieten, in denen Unternehmer Einblick in den Unternehmensalltag geben. Letztlich sollten, so der DIHK weiter, die Hochschulen das Bachelorstudium lieber auf sieben oder acht statt auf sechs Semester anlegen.
http://www.dihk.de/presse/meldungen/2011-01-18-bachelor

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Quelle: istockphoto.com

Hochschulpakt: Schavan zieht positive Zwischenbilanz

Bundesministerin Schavan hat den Hochschulpakt, dessen erste Phase zum Jahresende 2010 ausgelaufen ist, als einen Erfolg gewertet. Das ursprünglich verabredete Ziel, 91.370 zusätzliche Studienplätze zu schaffen, konnte nach Angaben des Ministeriums mit insgesamt 182.193 zusätzlichen Studienanfängern deutlich übertroffen werden. Zwei Drittel der Studienplätze (127.424) seien an Fachhochschulen, das restliche Drittel (54.769) an Universitäten entstanden.

Für die zweite Programmphase des Hochschulpaktes 2011 bis 2015 wird der Bund laut Ministerium mehr als fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die zu erwartenden 275.000 zusätzlichen Studienanfänger sollten dadurch die Chance für die Aufnahme eines  Studiums erhalten. Angesichts des Ansturms auf die deutschen Hochschulen hat Schavan genug Geld für die benötigten Studienplätze in Aussicht gestellt. Wenn es wegen der Aussetzung der Wehrpflicht mehr Studienanfänger gebe als zunächst geplant, würden auch zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung stehen, erklärte Schavan am 25. Januar 2011 in Berlin.
http://www.bmbf.de/de/6142.php

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Ausbau von Informationsinfrastrukturen

Auf seinen Wintersitzungen vom 26. bis 28. Januar 2011 in Berlin hat sich der Wissenschaftsrat schwerpunktmäßig mit den Informationsinfrastrukturen in der Wissenschaft beschäftigt.

Wissenschaftlichen Sammlungen, Bibliotheken, Archiven und Datensammlungen, die unter dem Begriff Informationsinfrastrukturen zusammengefasst werden, komme eine grundlegende Bedeutung für Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung in allen wissenschaftlichen Fächern zu. Der Wissenschaftsrat appelliert in seinen übergreifenden Empfehlungen zu diesem Themenfeld an Bund und Länder, gemeinsam Anstrengungen zu unternehmen, um ein funktionsgerechtes Angebot an Informationsinfrastrukturen in Deutschland zu erhalten und dabei auch die Hochschulen als deren Träger verstärkt zu berücksichtigen.

Aus Gründen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sei es notwendig, der an wissenschaftspolitischer Bedeutung zunehmenden Infrastrukturentwicklung für die Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das individuelle Engagement von Geistes- und Sozialwissenschaftlern beim Aufbau von Infrastrukturen möchte der Wissenschaftsrat stärker hono­riert sehen. Insbesondere die Berücksichtigung von Infrastrukturprojekten in der Leis­tungsorientierten Mittelvergabe (LOM) wird als ein Instrument betrachtet, den Stellen­wert des Infrastrukturaufbaus an Hochschulen und außeruniversitären Forschungsein­richtungen zu erhöhen. 

Der Wissenschaftsrat bemängelt, dass Deutschland das Potential seiner vielfältigen wissenschaftlichen Sammlungen - vor allem im universitären Bereich - noch nicht hinreichend erkannt und genutzt habe. Mehr Förderung und eine bessere Finanzierung für wissenschaftliche Sammlungen seien dringend erforderlich.
www.wissenschaftsrat.de

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Quelle: BMWi/Gebhardt

Plagiatsvorwurf gegen zu Guttenberg

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sich gegen Vorwürfe wehren, er habe bei seiner Doktorarbeit getäuscht. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" und "FAZ" stimmen in Guttenbergs Dissertation einige Passagen mit Formulierungen anderer Autoren überein, ohne dass dies gekennzeichnet sei. Die Doktorarbeit sei an mehreren Stellen "ein dreistes Plagiat", erklärte Professor Andreas Fischer-Lescano von der Universität Bremen, der die Parallelen entdeckte. Die Universität Bayreuth prüft die Vorwürfe.

Der CSU-Politiker wurde an der juristischen Fakultät in Bayreuth mit der Bestnote summa cum laude zum Dr. jur. promoviert. Die Passagen, an denen sich ohne Nachweis wortgleiche Parallelen mit fremden Texten finden, umfassen Medienberichte zufolge insgesamt mehrere Seiten. Der Minister erklärte, die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt zu haben.

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Quelle: istockphoto.com

Absenkung der Besoldung in Baden-Württemberg und Bayern

(Pr.) Der Freistaat Bayern plant durch seinen Haushaltsplan 2011/2012 die Einführung einer besoldungsrechtlichen Regelung, wonach nach dem 30. April 2011 erstmals auf ein Amt der Besoldungsordnung W Berufene ab Beginn des Dienstverhältnisses bis einschließlich 30. April 2013 lediglich einen Grundgehaltssatz von 90 v.H. des jeweils zustehenden Grundgehaltes erhalten sollen. Diese geplante Besoldungsabsenkung soll allerdings keine Anwendung finden auf Beamte und Beamtinnen, die vor Anspruchsbeginn in einem Beamtenverhältnis bei einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn mit Anspruch auf Grundgehalt standen. Es ist derzeit davon auszugehen, dass diese Regelung wohl in den kommenden Wochen vom Bayerischen Landtag beschlossen werden soll. Hiergegen hat der Deutsche Hochschulverband aufs Schärfste protestiert.

Auch in Baden-Württemberg erhalten Beamte auf einer W 1-Professur für die Dauer von drei Jahren nach Entstehen des Besoldungsanspruches das W 1-Grundgehalt nun um 4 Prozent abgesenkt. Ein W 1-Grundgehalt beträgt daher in Baden-Württemberg derzeit zunächst 3.693,42 statt 3.847,31 Euro. Sofern die auf eine W 1-Professur Berufenen zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis in Baden-Württemberg standen, kann von der Besoldungsabsenkung abgesehen werden.

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NRW: Frauenquote für Leitungspositionen in der Wissenschaft?

Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze wünscht sich von den Hochschulen des Landes eine Frauenquote bei der Besetzung von Leitungspositionen. Die Hochschulen sollten einer Verpflichtung der Regierung "nicht nachstehen", dass künftig 40 Prozent Frauen in Führungspositionen und Gremien vertreten sein sollen, teilte die Ministerin am 21. Januar 2011 mit.

Ein zuvor vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung herausgegebener nordrhein-westfälischer Gender-Report belege, dass bei den universitären Spitzenpositionen es immer noch Aufholbedarf für Frauen gebe. Der Frauenanteil in den Rektoraten betrage 19 Prozent, in den Leitungsgremien der Fakultäten und Fachbereiche elf Prozent. Insgesamt liege der Anteil der Professorinnen im Jahr 2008 bei 16,6 Prozent in Nordrhein-Westfalen. Damit sei er im letzten Jahrzehnt lediglich um sieben Prozent gestiegen. "Bei dem gegenwärtigen Tempo braucht es ein weiteres halbes Jahrhundert, um zu einem ausgewogenen Verhältnis zu kommen. Das ist eine Verschwendung von Chancen und Talenten, die nicht länger mit einem Schulterzucken hingenommen werden darf", so die Wissenschaftsministerin.
http://www.innovation.nrw.de/presse/index.php

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1.000 Stipendien zum Auftakt

Bundesministerin Annette Schavan hat bei der Auftaktveranstaltung zum Start des "Deutschlandstipendiums" am 1. Februar 2011 bekanntgegeben, dass inzwischen 1.000 Stipendien zur Förderung besonders begabter Studierender fest zugesagt seien. Bis zu 10.000 Studierende sollen in diesem Jahr mit einem monatlichen Beitrag von 300 Euro gefördert werden. Die Hälfte davon müssen die Hochschulen bei privaten Geldgebern einwerben. Die restlichen 150 Euro übernimmt der Bund.

Die Stipendien im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms sollen von den einzelnen Hochschulen nach Leistung und Begabung vergeben werden. Neben den bisher erbrachten Leistungen und dem persönlichen Werdegang sollen auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder besondere persönliche Umstände berücksichtigt werden, die sich beispielsweise aus der familiären Herkunft oder einem Migrationshintergrund ergeben.
www.deutschland-stipendium.de

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Akademie für Lehre und Studium

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützt das Deutschlandstipendium. Schätzungsweise die Hälfte der deutschen Hochschulen, so der Stifterverband anlässlich der Jahrespressekonferenz am 19. Januar 2011 in Berlin, habe sich dem Deutschlandstipendium bereits intensiv gewidmet sowie Kontakte zu Unternehmen und anderen Förderern aufgebaut oder biete das Deutschlandstipendium sogar bereits an. Um dem Beratungsbedarf zu begegnen, bietet der Stifterverband ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütztes Servicezentrum Deutschlandstipendium an. Dort finden potenzielle Förderer sowie Hochschulen ab sofort wichtige Informationen rund um das Deutschlandstipendium.

Außerdem will der Stifterverband die vielfältigen Initiativen zur Stärkung der Hochschullehre unter dem Dach einer "Akademie für Lehre und Studium" bündeln. Die Förderung von Innovationen in der Hochschullehre werde auch 2011 ein programmatischer Schwerpunkt des Stifterverbandes bleiben. Mit Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre will der Stifterverband einen individuellen finanziellen und ideellen Anreiz für das Engagement in der Hochschullehre schaffen.
www.stifterverband.de/presse/.
www.servicezentrum-deutschlandstipendium.de

 

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Kritik an Stiftungsprofessuren

63 Hochschullehrer und Wissenschaftler haben laut Medienberichten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre an der Universität Bremen geäußert. Die zunehmende Anzahl an Stiftungsprofessuren fördere das Risiko, dass Universitäten von außen gesteuert würden. Besonderen Anstoß erregt eine neue Professur für Weltraumfahrt-Technologie, da sie zur Hälfte von einem in der Rüstungsproduktion tätigen Unternehmen finanziert wird.

Die Bremer Universität wies die Vorwürfe zurück. Die Bremer Raumfahrtforschung habe rein zivilen Charakter. Derzeit gibt es an der Bremer Universität sechs Stiftungsprofessuren.

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Österreich: Immer mehr "Halbtagsjobs"

An Österreichs Universitäten werden immer mehr wissenschaftliche Halbtagsstellen vergeben. Das gilt besonders für den nicht habilitierten Mittelbau, wie aus einer Studie des Zentrums für Wirtschafts- und Innovationsforschung der "Joanneum Research" hervorgeht.

Demnach waren an Österreichs Universitäten im Jahr 2009 knapp 50.000 Personen beschäftigt, auf die etwa 34.000 Vollzeitäquivalente entfielen. Das Verhältnis von Kopfzahl zu Vollzeitäquivalenten beträgt bei den Professoren nahezu eins, beim wissenschaftlichen Personal (Dozenten, Assistenten, Drittmittelbeschäftigte, etc.) allerdings bereits 1,7. Formal sei somit die wissenschaftliche Tätigkeit des akademischen Mittelbaus an den Universitäten als "Halbtagsjob" zu definieren, heißt es in der Studie.

 

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Akademien für eingeschränkte PID-Zulassung

Die zur Nationalen Akademie der Wissenschaften erhobene Leopoldina, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) haben sich am 18. Januar 2011 für eine teilweise Freigabe der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen. Es gebe keine Notwendigkeit, die Gewissensentscheidung einer Frau per Gesetz zu verbieten, heißt es. Gegen ein Verbot der ethisch umstrittenen Auswahl befruchteter Embryonen im Labor spreche vor allem die Tatsache, dass mit der Zulassung der Abtreibung und von sogenannten Nidationshemmern zur Empfängnisverhütung bereits weitaus drastischere Eingriffe in die Entwicklung von Embryonen praktiziert würden. Die Wissenschaftler sehen es als inkonsequent an, einen Embryo im Reagenzglas besser zu schützen als im Mutterleib. Sie empfehlen daher, die PID in denjenigen Fällen zuzulassen, in denen der Verdacht bestehe, dass das Kind unter einer schweren Erbkrankheit leiden oder tot geboren werden würde. Zur möglichen Heilung eines Geschwisterkindes oder für die Stammzellforschung soll eine PID nicht erlaubt werden.

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Quelle: istockphoto.com

Erste Gebärdensprach-Universität in Europa

In Bad Kreuznach soll auf einer ehemaligen amerikanischen Militärbasis eine Universität entstehen, in der in Gebärdensprache gelehrt wird. Bisher existiert ein solches Angebot nur in den Vereinigten Staaten an der Gallaudet University in Washington.

Der Trägerverein "Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach", der sich im Juni 2010 gegründet hat, will für das Vorhaben rund 100 Millionen Euro einwerben. Eröffnen soll die neue Universität im Jahr 2013. Im ersten Schritt wird es eine private Spezialuniversität sein, Ziel ist aber die Verstaatlichung und europäische Anerkennung. Ähnlich wie in Washington sollen längerfristig bis zu 2.000 Studienplätze zur Verfügung stehen. Alle Fächer von Jura bis zur Tiermedizin sollen angeboten werden.

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IMU zieht es nach Berlin

Die International Mathematical Union (IMU) hat am 1. Februar 2011 ihren ersten ständigen Hauptsitz in Berlin feierlich eröffnet. Die IMU ist der Weltverband der Mathematik, dem 70 Länder angehören. Als Dachorganisation aller mathematischen Gesellschaften fördert die IMU die internationale Zusammenarbeit auf diesem Fachgebiet, beschäftigt sich mit Fragen der mathematischen Ausbildung, unterstützt den Aufbau der Infrastruktur für die Ausbildung und Forschung in Entwicklungsländern, organisiert die Weltkongresse der Mathematiker und verleiht Preise für herausragende Forschungsergebnisse, u.a. die Fields-Medaille, den "Nobel-Preis der Mathematik".

Bislang war der Standort des Sekretariats, das die Arbeit des Verbandes koordiniert, an den Wohnort des jeweils auf vier Jahre gewählten Generalsekretärs gebunden. Um die Arbeitseffizienz zu erhöhen, hat die IMU allerdings beschlossen, das Sekretariat an einem festen Standort zu gründen. Im Sommer 2010 fiel die Wahl auf der Mitgliederversammlung der IMU in Indien auf Berlin, das die Jury mit seiner vielfältigen mathematischen Landschaft überzeugen konnte. Die Hauptstadt setzte sich dabei gegen Mitbewerber Toronto und Rio de Janeiro durch. Derzeitiger IMU-Generalsekretär ist Professor Martin Grötschel von der Technischen Universität Berlin.
www.bmbf.de/press/3038.php

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

16.000 Professoren erforderlich

30.000 Wissenschaftler müssten die Hochschulen bis zum Jahr 2025 einstellen, um den Betreuungsschlüssel von Dozenten und Studenten zu erhalten. Das geht aus einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung hervor, die im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erstellt wurde. Allein 16.000 müssten demnach Professoren sein.

Die GEW fordert mehr Personal an den Hochschulen. Karrieren für junge Forscher müssten planbarer werden. Auf befristete Verträge sei zu verzichten.
http://www.gew.de/Publikationen_Beschaeftigte_in_Hochschule_und_Forschung.html

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Anneliese Maier-Forschungspreis

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt einen neuen Kooperationspreis zur Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Mit dem Anneliese Maier-Forschungspreis wird die Stiftung jährlich bis zu fünf herausragende ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften auszeichnen. Die erste Nominierungsfrist endet am 31. Mai 2011.

Mit dem Preisgeld von 250.000 Euro können über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland finanziert werden. Nominierungsberechtigt sind Wissenschaftler in Deutschland. Der Preis wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.
www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2011-01.html

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit für achtsemestrigen Bachelor

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Januar-Ausgabe gefragt, ob sie den Beschluss der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen begrüßten, ab Herbstsemester 2011 die Regelstudienzeiten ihre gesamten Bachelor-Studiengänge von bisher drei auf vier Jahre umzustellen. 66,7 Prozent der Teilnehmer befürworteten diesen Schritt, 33,3 Prozent lehnten ihn ab.

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Quelle: istockphoto.com

Universitäten in Bundeshand?

Bundesministerin Schavan kann sich mittelfristig vom Bund getragene Universitäten vorstellen. Halten Sie das für eine gute Idee?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Einstellungsaltersgrenzen für Professoren in Baden-Württemberg

(Pr.) Zum 1. Januar 2011 ist § 48 der Landeshaushaltsordnung Baden-Württemberg geändert worden. Es wird nunmehr beim Einstellungsalter in den Landesdienst als Beamter oder Richter nicht mehr wie bisher auf den Zeitpunkt der Vollendung des 40. Lebensjahres abgestellt. Bewerber können vielmehr eingestellt oder versetzt werden, wenn sie zum Zeitpunkt der Einstellung oder Versetzung das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Bewerber, die als beamtete Professoren des Landes berufen werden sollen, erhöht sich diese Einstellungsaltersgrenze um weitere fünf Jahre. Damit können Professoren als Beamte eingestellt oder versetzt werden, wenn sie das 47. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Diese Altersgrenze erhöht sich darüber hinaus - wie bisher auch schon geregelt - gemäß § 48 Abs. 2 Landeshaushaltsverordnung um weitere fünf Jahre, wenn der Bewerber bereits beim Bund oder einem anderen Bundesland als Dozent oder als Professor im Beamtenverhältnis steht, vorausgesetzt der Gesundheitszustand des Bewerbers lässt die Übernahme in ein Beamtenverhältnis in Baden-Württemberg vertretbar erscheinen. Sofern diese Voraussetzungen vorliegen, kann sich darüber hinaus die Altersgrenze für jeden Betreuungs- oder Pflegefall um weitere zwei Jahre erhöhen. Außerdem erhöht sich die Altersgrenze um die Zeit des abgeleisteten Grundwehrdienstes und Zivildienstes.

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Quelle: istockphoto.com

Konkordatslehrstuhl darf vorerst nicht besetzt werden

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat der Universität Erlangen-Nürnberg die Wiederbesetzung eines Konkordatslehrstuhls für Praktische Philosophie untersagt (Az.: AN 2 E 10.01011)  Seit Juni 2008 klagen mehrere Professoren gegen das kirchliche Vetorecht, das auf einen Vertrag des bayerischen Staates mit dem Heiligen Stuhl aus dem Jahr 1924 zurückgeht und dem jeweiligen Bischof bei der Besetzung von 21 nicht-theologischen Lehrstühlen ein Zustimmungsrecht einräumt. Die Kläger argumentieren, bei der Besetzung dieser Lehrstühle spiele die Konfession der Bewerber eine Rolle. Das verstoße gegen das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes.

Laut Verwaltungsgericht Ansbach darf die Universität Erlangen durch eine Ernennung der inzwischen ausgewählten Kandidatin für den Konkordatslehrstuhl keine vollendeten Tatsachen schaffen, solange die Richter nicht über die Verfassungskonformität von Konkordatslehrstühlen endgültig geurteilt hätten. Eine Entscheidung im Hauptverfahren um die Verfassungsmäßigkeit steht noch aus.

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Verschulden im elektronischen Elster-Verfahren

(Uf.) Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat mit seiner aktuellen Entscheidung (Az.: 5 K 2099/09) zur Frage Stellung genommen, ob die Änderung eines Steuerbescheides, der aufgrund einer unvollständigen Eingabe des Steuerpflichtigen im elektronischen Elster-Verfahren ergangen war, vom Finanzamt mit der Begründung abgelehnt werden kann, dass der Steuerpflichtige grob fahrlässig gehandelt habe.

Im vorliegen Fall hatte der Kläger im elektronischen Formular in einer Zeile des Mantelbogens (und zwar bei den Beiträgen zu berufsständischen Versorgungswerken in Höhe von rund 18.000 Euro) nichts eingetragen und merkte dies erst im Folgejahr. Das Finanzgericht führte aus, dass es sich hier nicht um ein grobes Verschulden handele. Fehler, die üblicherweise vorkämen und mit denen immer wieder gerechnet werden müsse, würden keine grobe Fahrlässigkeit begründen, sondern nur ein einfaches Verschulden. Es entspreche allgemeiner Lebenserfahrung, dass solche Fehler - trotz großer Sorgfalt - allgemein bei der Übertragung von Daten, insbesondere aber bei der Bearbeitung größerer Dokumente am PC, immer wieder vorkämen, begünstigt durch die technischen Gegebenheiten einer Vielzahl von Bildmasken und Fenstern, die stets nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtdokuments zeigen würden.

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Quelle: istockphoto.com

Übersetzerhonorare

(Uf.) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat seine Rechtsprechung zur angemessenen Honorierung von Übersetzern mit einer aktuellen Entscheidung (Az.: I ZR 19/09) bestätigt. Der Übersetzer eines belletristischen Werkes oder Sachbuches, dem für die zeitlich unbeschränkte und inhaltlich umfassende Einräumung sämtlicher Nutzungsrechte an seiner Übersetzung lediglich ein für sich genommen übliches und angemessenes Seitenhonorar zugesagt ist, ist daneben ab einer bestimmten Auflagenhöhe am Erlös der verkauften Bücher prozentual zu beteiligen. Der BGH stellte klar, dass die zusätzliche Vergütung bei einer Erstverwertung als Hardcover-Ausgabe und einer Zweitverwertung als Taschenbuchausgabe jeweils erst ab dem 5000sten verkauften Exemplar der jeweiligen Ausgabe zu zahlen sei. Ein Übersetzer könne eine angemessene Beteiligung am Erlös beanspruchen, die der Verlag dadurch erzielt, dass er Dritten das Recht zur Nutzung des übersetzten Werkes einräumt oder überträgt. Abweichend von seiner früheren Rechtsprechung betonte der Bundesgerichtshof, dass dem Übersetzer grundsätzlich eine Beteiligung in Höhe von einem Fünftel der Beteiligung des Autors des fremdsprachigen Werkes an diesen Erlösen zusteht.

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Quelle: istockphoto.com

Abfindungen

(Uf.) Das Bundesfinanzministerium hat mit seinem Schreiben vom 17. Januar 2011, das unter www.bundesfinanzministerium.de einsehbar ist, auf zwei Urteile des Bundesfinanzhofes reagiert und klärt somit Zweifelsfragen bei Abfindungen. Das Bundesfinanzministerium legt dar, dass zwar grundsätzlich auf die Einkünfte des Vorjahres abzustellen ist; dies gelte jedoch nicht, wenn die Einnahmesituation in dem Jahr durch außergewöhnliche Ereignisse geprägt sei. Hintergrund ist der Fall eines Anlageberaters, der im Jahr vor seinem Ausscheiden eine ungewöhnlich hohe Provision erhalten hatte. Da der Vergleich mit den Vorjahren ergeben hätte, dass die Abfindung zu keiner Zusammenballung von Einkünften geführt hätte und es damit nicht zur günstigeren Fünftelregelung bei Abfindungen für die Besteuerung gekommen wäre (gem. § 34 EStG), wurde im Streitfall auf die Verhältnisse der letzten drei Jahre abgestellt.

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Quelle: istockphoto.com

Steuerpflicht von Erstattungszinsen

(Uf.) Im vorliegenden Fall hatte ein Steuerpflichtiger vom Finanzamt Erstattungszinsen erhalten. Er musste allerdings auch wegen Steuerforderungen für andere Jahre Nachzahlungszinsen zahlen. Der Kläger war der Auffassung, dass entweder die Erstattungszinsen steuerfrei oder aber die Nachzahlung der Zinsen steuerlich absetzbar sein müssten. Das Finanzgericht Münster sah dies in seiner aktuellen Entscheidung (Az.: 5 K 3626/03 E) jedoch anders und bekräftigte die Regelung aus dem Jahressteuergesetz 2010, die rückwirkend vorsieht, dass Erstattungszinsen steuerpflichtige Erträge aus Kapitalforderungen sind. Da der Bundesfinanzhof allerdings im letzten Jahr entschieden hatte, dass Zinsen auf Steuererstattungen steuerfrei sind, ist gegen das Urteil des Finanzgerichts nun bereits ein Revisionsverfahren (Az.: VIII R 1/11) anhängig.

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Personalia


Quelle: Universität Potsdam

Neue Ministerin in Brandenburg

Die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Universität Potsdam, Frau Professor Sabine Kunst, wird neue Wissenschaftsministerin in Brandenburg. Sie tritt an die Stelle von Martina Münch, die Nachfolgerin des zurückgetretenen brandenburgischen Bildungsministers Holger Rupprecht wird.

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Quelle: RWTH Aachen

Neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrates

Professor Wolfgang Marquardt, Lehrstuhlinhaber für Prozesstechnik an der RWTH Aachen, ist am 28. Januar 2011 zum neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates bestimmt worden. Marquardt folgt auf den Münchner Germanisten Professor Peter Strohschneider. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder bei der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminareim März 2011

Nebentätigkeitsrecht
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 28. Februar 2011, 11:00-16:00 Uhr
Das Seminar "Nebentätigkeitsrecht" bietet umfassende Informationen zu den Rahmenbedingungen der Nebentätigkeit. Neben den Voraussetzungen von Nebentätigkeitsgenehmigungen werden insbesondere aktuelle Praxisprobleme, wie etwa die Gründung einer GmbH oder die Nebentätigkeit im Bereich der Hochschulmedizin, erläutert.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/643.html

Projektmanagement an der Hochschule
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 15. März 2011, 10:00-18:00 Uhr
In diesem Grundlagenseminar, für das eine Trainerin aus dem renommierten Instituts für Projektmanagement und Innovation der Universität Bremen gewonnen werden konnte, werden die wichtigsten Instrumente des Projektmanagements kompakt vermittelt. Das Seminar bietet den Teilnehmern so die Möglichkeit, auf effiziente Weise ihre Praxis in der Leitung und Durchführung von Forschungsprojekten zu überprüfen und wirkungsvolle Werkzeuge in ihre Projektarbeit zu integrieren.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/644.html

Karriere und Berufung
Universität Mannheim, Mittwoch, 16. März 2011, 10:00-18:00 Uhr

Das Seminar vermittelt in kompakter Form praxisrelevante Sachinformationen und bietet praktische Hilfestellungen für diejenigen, die sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden haben oder sich dafür interessieren. Das Seminar erläutert die Rahmen-bedingungen des Professorenberufs, zeigt mögliche Fallstricke in der Qualifikationsphase auf und hilft dabei, Risikovermeidungsstrategien zu entwickeln.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/602.html

Professioneller Stimmgebrauch in der Hochschule
Universität Mannheim, Montag, 21. März 2011, 11:00-17:00 Uhr
In diesem DHV-Seminar erwerben Sie Kenntnisse hinsichtlich des professionellen Stimmgebrauchs und praktizieren Sie Sprechübungen, um Ihre Stimme im Rahmen von verschiedenen Situationen im universitären Alltag optimal und ressourcenschonend einsetzen zu können.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/747.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Universität Mannheim, Dienstag, 22. März 2011, 10:00-18:00 Uhr
Dieses DHV-Seminar zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen zu vermitteln und sie so dabei zu unterstützen, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Die Veranstaltung kombiniert folgende Elemente:
1. Die Definition kurz-, mittel- und längerfristiger Ziele, die mithilfe von Forschungs-förderung erreicht werden soll.
2. Den Überblick über Förderinstrumente, die für die jeweiligen Zielsetzungen geeignet sind.
3. Die Auseinandersetzung mit Programmanforderungen und Perspektiven von Förderinstitutionen und Begutachtungen.
4. Den Entwurf und die Diskussion eigener Exposés, die als Grundlage einer Antragstellung dienen können.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/646.html

Medientraining für Wissenschaftler
Kloster Banz, Bad Staffelstein, Freitag bis Sonntag, 25.-27. März 2011
In diesem exklusiven und hochprofessionellen Wochenend-Intensivkurs sollen Wissenschaftler durch viele zahlreiche praktische Übungen in die Lage versetzt werden, ihr Auftreten vor Mikrophon und Kamera zu trainieren. Das Seminar findet in einem angenehmen Ambiente mit komplett ausgestattetem Filmstudio und professionellem Produktionsequipment statt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/639.html

Zusatztermin!

Zeit- und Selbstmanagement
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 28. März 2011, 10:00-18:00 Uhr
In diesem Training soll neben der Vermittlung von Techniken des Zeitmanagements und der Büroorganisation vor allem das eigene Selbstmanagement analysiert und systematisch gestärkt werden. Dieser Prozess umfasst die Analyse von Ressourcen und Zeitkillern, die Zielsetzung und Planung von Projekten bis hin zur Umsetzung und Bewertung der eigenen Ziele. Ist-Analyse und Work-life-balance.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/638.html

Neu im Programm!

Dual Career - Angebote, Strategien und Verhandlungsführung
Universität Mannheim, Dienstag, 2. Mai 2011, 11:00-16:30 Uhr
Die erfahrenen Referenten informieren über die neuen Services im Kontext von "Dual Career" und den Umgang mit Doppelkarriere-Paaren im deutschen Wissenschaftssystem. Das Seminar fokussiert dabei Strategien sowohl auf organisatorischer als auch auf paarinterner Ebene. Darüber hinaus werden rechtliche Möglichkeiten aufgezeigt, wie Doppelkarriere-Paare an derselben Hochschule oder zumindest an benachbarten Hochschulen arbeiten können.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/834.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter
www.karriere-und-berufung.de

 

 

 

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Publikationen

Glanzlichter der Wissenschaft 2010 - Ein Almanach

Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2010 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Veröffentlichung hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit. Mit Beiträgen u. a. von Otto Depenheuer,  Udo Di Fabio, Frank Donoghue, Julia Fischer, Jürgen Fohrmann, Wolfgang Frühwald, Hans Ulrich Gumbrecht, Dieter Henrich, Peter Graf Kielmansegg, Gudrun Krämer, Jutta Limbach, Hubert Markl, Herfried Münkler, Bernhard Schlink, Ulrich Schollwöck, Andreas Speer.

Glanzlichter der Wissenschaft 2010. Ein Almanach. Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2010. 168 S., geb. 25,90 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8282-0522-2.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Termine


Einladung der IHK Berlin

(Uf.) Die IHK Berlin lädt sehr herzlich zur Veranstaltung "Eliten für die Wirtschaft - Ausbildung, Rekrutierung und Integration" mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft am 1. März 2011 um 16:30 Uhr ins Ludwig Erhard Haus, Fasanenstr.85, 10623 Berlin ein. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer:
undefinedhttp://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0211/FlyerIHK2011.pdf

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Vorschau F&L


Schwerpunkt Soziale Netzwerke
mit Beiträgen von Michael Backes, Boris Holzer, Nicola Döring, Simone Dietz und anderen

Weitere Beiträge:

Peter M. Lynen: Die Verleihung des Dr. art. und Dr. mus.
- ein Bärendienst für Kunst und Wissenschaft

Konrad Ehlich/Hans Joachim Meyer: Das Deutsche und die wissenschaftliche Mehrsprachigkeit
Fakten und Forderungen

Christiane Bender: Studieren bedeutete für mich Aufbruch
Impressionen aus der alten und der neuen Universität

Hubert Detmer: Klartext aus Karlsruhe
Von "Checks and Balances" an deutschen Universitäten

u.a.

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Frankfurt am Main

(Wi.) In schriftlichem Wahlverfahren erfolgte die Neuwahl des Vorstandes der
DHV-Gruppe Frankfurt am Main: Neuer Vorsitzender ist Priv.-Doz.
Mirko H.H. Schmidt (Neurologisches Institut). Im Weiteren wurden Professor
Thomas Görnitz (Didaktik der Physik) sowie Professor  Alexander Ebner
(Sozialökonomik) als DHV-Vertreter gewählt.

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DHV-Gruppe Wuppertal

(Wi.) Im Rahmen einer Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe Wuppertal fanden am 3.
Februar 2011 Vorstandswahlen statt: Einstimmig wiedergewählt wurden die beiden
amtierenden DHV-Vertreter Professor Horst Hübner (Sportwissenschaft) und
Professor Reinhard Möller (Automatisierungstechnik).

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Prüfungsangst

Hunde gelten als treue Begleiter fürs Leben. Zu therapeutischen Zwecken kommen sie vielfach bei Erkrankungen zum Einsatz. Hunde muntern Kranke auf und helfen ihnen dabei, sich zu entspannen und zu öffnen. Im Wohnheim der Tufts University in Boston kommt Hunden nunmehr die Aufgabe zu, das Leben gestresster Studierender aufzulockern und ihnen die Angst vor Prüfungen zu nehmen. Durch die Fürsorge für acht Hunde sollen die jungen Erwachsenen ihre negativen Gedanken besser abbauen können, so der Direktor des Wohnheims, Michael Bliss.

Wer es nicht mit Vierbeinern hat, kann sich auch anderweitig gegen Versagungsängste wappnen. Im Journal "Science" berichten  Forscher, dass eine kurze Schreibübung Prüfungsangst abbauen helfe. So hatten in einem Versuch die Probanden besser abgeschnitten, die einen kurzen Text über ihre Prüfungsängste verfasst hatten, als diejenigen, die lediglich still dasaßen oder über nicht prüfungsbezogene Ereignisse geschrieben hatten. Laut Wissenschaftler waren die den Test betreffenden Ängste sprichwörtlich "weggeschrieben" worden.

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Kooperationspartner des DHV


Neuer wissenschaftlicher Beirat in der MLP Corporate University

(Gü.) MLP beruft erneut renommierte Persönlichkeiten aus der deutschen Hochschulwelt in den Beirat seiner "Corporate University". Das Gremium berät die Leitung der unternehmenseigenen, akkreditierten Akademie bei der Sicherung der Ausbildungsqualität sowie im Kooperationsmanagement mit Hochschulen sowie Verbänden:
http://www.mlp-ag.de/#/presse/pressemitteilungen/2011/110104-pm

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Anziehende Zinsen - Finanzierung richtig angehen

Immobilienkäufer müssen voraussichtlich bald wieder mehr für ihre Kredite zahlen. Heute zeichnet sich bereits ein Anstieg der Zinsen für Baugeld ab, derzeit profitieren Häuslebauer aber vom immer noch historisch günstigen Zinsniveau. Als einer der besten Baufinanzierer empfiehlt MLP, wie Sie noch vom billigen Geld profitieren können: http://www.forum-mlp.de/2011/01/anziehende-zinsen-%e2%80%93-finanzierung-richtig-angehen/

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DHV und Brother

(Gü.) Als Partner des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) gewährt die Firma Brother International GmbH sämtlichen Mitgliedern des Verbandes neben vergünstigten Konditionen auch umfassende Unterstützung bei den Vergabeprozeduren, ausführlichen Service und Zusatzleistungen. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung ist auf der Homepage des Verbandes hinterlegt. Bei Fragen wird Sie Ihr Ansprechpartner auch gerne beraten. Die Partnerschaft mit dem DHV ist für Brother International GmbH ein folgerichtiger Schritt in der Unterstützung und der Förderung der Wissenschaft und seinen Akteuren.

Besonders interessant sind die neuen DIN A3 Tintenstrahl Multifunktions-Geräte von Brother:

DIN A3 Duplexdrucker, A3 Farbkopierer, A3 Farbscanner und A3 Farbfax - diese Produktmerkmale stehen im Fokus der neuen Tintenstrahl Multifunktions-Geräte von Brother. Mit dem automatischen DIN A3 Duplexdruck ist Brother der einzige Hersteller von Tinten Multifunktions-Centern der dieses Produktmerkmal anbietet.

Mit den drei neuen Modellen MFC-J6510DW, MFC-J6710DW und MFC-J6910DW stellt Brother eine neue, weiter verbesserte Generation an DIN A3 Tintenstrahl-All-in-One Geräten für den Business-Einsatz vor und liegt damit voll im Trend.

Das neue Tinten-Trio legt beim Drucken ein flottes Tempo vor: bis zu 12 ISO-Seiten pro Minute in Schwarz/Weiß und 10 in Farbe, das entspricht der Laserdruckgeschwindigkeit. Sie liefern ein exzellentes Druckbild zum Beispiel für Exposés, übersichtliche Excel-Charts, Diagramme und großformatige Fotos bis zum Format DIN A3. Neu sind ebenfalls die XL-Tintenpatronen mit einer Reichweite von bis zu 2.400 Seiten in schwarz und bis zu je 1.200 Seiten in Farbe. Wie bei den Vorgängermodellen, behält Brother auch bei den neuen Geräten das Tintenspar-Konzept von vier separaten Tintenpatronen für einzelne Farben bei.

Viel Platz für Papier bieten die beiden 250 Blatt Papierkassetten und der 35 Blatt Vorlageneinzug beim MFC-J6710CW und MFC-J6910DW. Mit einer Kassette à 250 Blatt und 35 Blatt im Vorlageneinzug ist auch der Papiervorrat beim MFC-J6510DW für größere Druckjobs immer noch ausreichend. Zudem ist bei allen drei Modellen ein Einzelblatteinzug vorhanden.

Alle drei Geräte verfügen über einen USB-2.0 Hi-Speed-Anschluss und lassen sich dank der integrierten LAN-/ WLAN-Technik einfach ins heimische oder firmeneigene Funknetzwerk einbinden.

Kompakte Flexibilität zu erschwinglichen Preisen mit der Sicherheit ein garantiert umweltfreundliches Produkt zu erwerben: die neuen DIN A3 Multifunktionsgeräte erfüllen höchste Umweltstandards - sie sind mit dem "Blauen Engel", dem "nordischen Schwan" sowie dem "Energy Star" zertifiziert. Des Weiteren verfügen die neuen Geräte von Brother auch über die PTS-Zertifizierung für den dokumentenechten Druck. Von der eigenen Produktqualität überzeugt, gewährt Brother auf alle drei Geräte eine 3-jährige Vor-Ort Herstellergarantie.

Die neuen A3-Tinten-Multifunktionsgeräte von Brother sind bereits im Handel erhältlich.

Alle Modelle und unverbindliche Preisempfehlungen:

MFC-J6510DW - 549,- Euro
Bis zu 12 ISO Seiten/Min. in S/W und bis zu 10 ISO-Seiten/Min. in Farbe, automatischer Duplexdruck bis DIN A3, bis zu 6.000 x 1.200 dpi Druckauflösung; 64 MB Speicher; 250 Blatt Papierkassette und 35 Blatt Vorlageneinzug; USB 2.0 Hi-Speed Schnittstelle, 10/100 Base TX (LAN) und 802.11b/g/n (WLAN) Schnittstelle; Tinte für ca. je 390 Seiten nach ISO 24711 im Lieferumfang

MFC-J6710DW - 593,81 Euro
wie MFC-J6510DW, zusätzlich 2 Papierkassetten mit je 250 Blatt

MFC-J6910DW - 698,01 Euro
wie MFC-6710DW, zusätzlich DIN A4 Duplexkopie und ein 8,3 cm Touchscreen LCD-Display

 

Verbrauchsmaterial:

LC-1240BK - Tintenpatrone schwarz für ca. 600 Seiten*

LC-1240C - Tintenpatrone cyan für ca. 600 Seiten*

LC-1240M - Tintenpatrone magenta für ca. 600 Seiten*

LC-1240Y - Tintenpatrone gelb für ca. 600 Seiten*

LC-1280XLBK - Tintenpatrone schwarz für ca. 2.400 Seiten*

LC-1280XLC - Tintenpatrone cyan für ca. 1.200 Seiten*

LC-1280XLM - Tintenpatrone magenta für ca. 1.200 Seiten*

LC-1280XLY - Tintenpatrone gelb für ca. 1.200 Seiten*

*nach ISO 24711

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Spedition Math. Düren, der DHV-Partner für jeden Umzug

(Gü.) Archivneugestalltung einer namhaften Bonner Institution abgeschlossen!

Die Aufgabenstellung:

- Systemkonformes Einpacken, Beschriften und Lagern von über 500 Metern Akten, Bücher, Zeitschriften und Texten aus dem Magazin bzw. dem Archiv einer großen Bonner Institution.

- Gleichzeitig muß ein Teil der Materialien übergangsweise in die verbleibende Bibliothek integriert werden.

- Systematische und Fachgerechte Demontage der dazugehörigen Regalanlagen und ebenfalls die sachgerechte Lagerung.

- Nach einer bauseitigen Neugestaltung der Magazin- und Archivräume muß die ursprüngliche Organisation und Ordnung wieder hergestellt werden, so dass eine reibungslose Wiederverwendung der Unterlagen und Dokumente gewährleistet ist!

- Die Regalanlagen müssen an die neuen räumlichen Gegebenheiten angepasst und installiert werden.

- Rückführung der gelagerten Bestände in die neue Archivorganisation sowie die Integration von Teilen der verbliebenen Bibliothek in das neue Archivsystem.

Die Grundvoraussetzung:Die Aufgaben müssen auch unter wirtschaftlichen Aspekten abgewickelt werden!

Das Resultat:

- Nach 2tägigen Arbeiten mit einem 6- 8köpfigem Team und Verwendung von über 1000 Aktenkartons wurde die erste Teilaufgabe planmäßig abgewickelt!

- Eine flexible Lagerausweitung und eine verzögerungsfreie Rück- und Zusammenführung der gesamten Dokumente und Materialien mit den entsprechenden Regalanlagen wurde termingerecht binnen 3 Tagen erfolgreich beendet.

Das Resümee:

Der hervorragende Einsatz unseres Teams, die optimale Lagerlösung und die perfekte Zusammenarbeit mit dem Kunden brachten dieses Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss!

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Kultur im Augustinum Bonn

(Gü.) Nur zehn Minuten von der Innenstadt und direkt am Rhein steht mit dem Augustinum Bonn ein weltoffenes und lebendiges Haus für ältere Menschen. Nach dem Motto der Augustinum Gruppe - selbstbestimmt leben, gut betreut wohnen - gibt es hier unter einem Dach alles, was das Leben im Alter einfach und unkompliziert macht.

Ein Ort der kulturellen Begegnung und der gesellschaftlichen Höhepunkte ist das beeindruckende Theater des Augustinum. Im Mittelpunkt einer Vortragsreihe zum diesjährigen Kultur-Jahresthema "Zeitreise" stehen die zeitlosen, zentralen Fragen der westlichen Kultur. Was ist Wahrheit, was Gerechtigkeit? Was bedeutet Identität und welche Vorstellungen haben wir von einem "Jenseits"? Manche dieser Fragen werden seit der Antike immer wieder diskutiert, andere gewinnen erst mit Beginn der Neuzeit an Bedeutung.

Zum Auftakt spricht die evangelische Theologin Frau Professor Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied im Aufsichtsrat des Collegium Augustinum. Ihr Vortrag im Augustinum Bonn am 24. März um 19:30 Uhr befasst sich mit der grundlegenden Frage nach dem "Warum?". Der Vortrag findet im Theater des Augustinum Bonn, Römerstraße 119 statt, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter:
www.augustinum.de




Daniels & Korff - Mode, die zu Ihnen passt!

(Gü.) Mit unserem neuen Katalog bringen wir Ihnen schon jetzt den Sommer ins Haus. In Südafrika, und damit in einer Kulisse von beeindruckender Vielfalt an Landschaft, Licht und Farben, haben wir Ihre neue Sommer-Garderobe in Bildern eingefangen.

Für Ihr perfekt gestyltes Outfit finden Sie bei uns immer eine ansprechende Kombination von Stil, Ausdruckskraft und Individualität. Unsere außergewöhnliche und vielseitige Hemden-Collection, angeführt von der Luxusklasse der 170/2 und 140/2 Royal-Vollzwirn-Hemden, bietet Ihnen ein hohes Maß an Qualität, Verarbeitung und Passform.

Überzeugen Sie sich selber und fordern Sie jetzt den neuen Katalog an: www.daniels-korff.de

Als DHV-Mitglied erhalten Sie für Ihren Einkauf bei Daniels & Korff einen Nachlass von 10 %.

Bei Ihrem Einkauf ist die Mitgliedsbestätigung für Ihre Registrierung in unseren Ateliers oder bei Ihrer Bestellung als Versandkunde zwingend vorzulegen.

Die Mitgliedsbestätigung finden Sie auf der Homepage des Verbandes unter dem Punkt Sponsoren, Kooperationspartner, Daniels und Korff.

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DHV und ARTES

(Gü.) Das Kunsthaus ARTES empfiehlt:

Die Ausstellung "Das Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus"

Noch bis zum 27. Februar 2011, Museum Wiesbaden

In den letzten 30 Jahren sind zahlreiche großformatige Ausstellungen zum Blauen Reiter und zum Abstrakten Expressionismus realisiert worden. Keines der Projekte hat dabei den Versuch unternommen, künstlerische Entwicklungen, die von Künstlern des Blauen Reiter ausgegangen sind, im Kontext des Abstrakten Expressionismus in Amerika zu untersuchen. Die Wiesbadener Ausstellung stellt somit ein Thema zur Diskussion, das in kunst- und ausstellungshistorischer Hinsicht Neuland betritt.

Die Wiesbadener Ausstellung spannt den Bogen von den Werken der Künstler des Blauen Reiter zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland zur Kunst des Abstrakten Expressionismus ab den 1940er Jahren in Nordamerika. Es werden die Entstehung, Formulierung und Fortsetzung derjenigen künstlerischen Positionen des Expressionismus in den Vordergrund gestellt, die im Zentrum und im Umfeld des Blauen Reiter gestanden und anregend auf den amerikanischen Expressionismus gewirkt haben. Die Ausstellung folgt insbesondere der Suche nach dem „Geistigen“ in Farbe und Form der modernen Malerei. Eine Suche, die sich bereits um die Jahrhundertwende in Frankreich abzuzeichnen beginnt, die im München der Vorkriegszeit - unter starkem russischen Einfluss (über Kandinsky, Jawlensky) - kulminiert, und die schließlich unter verschiedenen Vorzeichen (Bauhaus, Die Blaue Vier etc.) in die amerikanische Nachkriegsmalerei des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei Einzug hält.
Die Ausstellung umfasst über 250 Gemälde und Arbeiten auf Papier aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Europa und Amerika.
(Quelle: http://www.museum-wiesbaden.de/das-geistige-in-der-kunst/konzept/index.html)

Ausstellungsadresse:
Museum Wiesbaden | Friedrich-Ebert-Allee 2 | D-65185 Wiesbaden
www.museum-wiesbaden.de
museum@museum-wiesbaden.de
Tel.: +49 (0)611 / 335 22 50
Fax: +49 (0)611 / 335 21 92

Öffnungszeiten:
Dienstag 10-20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr
Montag geschlossen

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Seminaris stellt Nobelpreisträger vor

(Gü.) Eine einzigartige und aufwändige Ausstellung wird derzeit in Berlin-Dahlem präsentiert: Das Seminaris CampusHotel Berlin an der Takustraße 39 zeigt "Dahlems helle Köpfe". In der Freiluft-Ausstellung auf dem "Dahlem-Cube-Platz" zwischen Hotel und Konferenzgebäude werden in 12 m Höhe Großtransparente mit den Köpfen von Nobelpreisträgern präsentiert, die am Wissenschaftsstandort Dahlem tiefe Spuren hinterlassen haben.

Im großzügigen begrünten Innenhof des von Stararchitekt Helmut Jahn geplanten Hotels präsentiert Direktor Oliver Heldt diese Freiluftausstellung unter dem Motto "Dahlem - Schmiede der Nobelpreisträger". Günther Strube, Geschäftsführer der Seminaris-Gruppe dazu: "Unser Ziel ist es, unser neues Berliner Haus mit seinem Science & Conference Center verstärkt in die Nähe von Bildung, Wissenschaft und Forschung zu rücken, denn es steht ja auf dem Campus einer exzellenten Universität. Gemeinsam mit der Freie Universität Berlin und der Max-Planck-Gesellschaft wollen wir weltberühmte wissenschaftliche Höchstleistungen herausstellen und an die Menschen erinnern, die sie erbracht haben: Nobelpreisträger mit einem speziellen Bezug zu Dahlem als Forschungs- und Wissenschaftsstandort."  Zu den Nobelpreisträgern, die in der Freiluftausstellung gezeigt werden, gehören Emil Fischer, Max von Laue, Fritz Haber, Max Planck, Otto Heinrich Warburg, Werner Heisenberg, Peter Debye, Otto Hahn mit Lise Meitner, Max Delbrück und Ernst Ruska. Besucher der Ausstellung können an der Rezeption des Seminaris CampusHotel Berlin weitergehende Informations-Broschüren erhalten.

 

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Impressum

Redaktion

Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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