DHV-Newsletter 04/2011

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Hochschulpolitik


Kempen: "Freiheit der Wissenschaft ernstlich in Gefahr"

"Forschung an Deutschlands Universitäten ist ohne die Einwerbung von Drittmitteln und erfolgreich begutachteten Anträgen nahezu unmöglich geworden. Das Verhältnis von angemessener Grundausstattung, Programmförderung und thematisch freier Förderung ist auf Grund der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen aus dem Lot geraten", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 61. DHV-Tags in Potsdam. Durch das modularisierte Bachelor- und Masterstudium sowie im internationalen Vergleich hohe Lehrdeputate würden Wissenschaftler an Deutschlands Universitäten zu Lehr- und Prüfungsautomaten degradiert. Ihre Handlungsfreiheit werde durch zunehmende Managementaufgaben und wachsende Weisungsabhängigkeit von Dekan, Rektor oder Präsident eingeschränkt. Forschung werde immer mehr durch Förderprogramme gesteuert, die wandelbaren Zeitströmungen unterlägen und nahezu ausschließlich auf Nutzen und Anwendung ausgerichtet seien. "Unkonventionelles Denken, das innovative Wege eröffnet, wird strukturell benachteiligt", erklärte Kempen. "Erfolg in der Wissenschaft bemisst sich nicht mehr allein am Erkenntnisgewinn, sondern an Zielvereinbarungen mit quantitativen Parametern wie Drittmitteln und Publikationsleistungen." Unter dem Deckmantel der Leistungsbewertung werde die wissenschaftliche Freiheit jeden Tag ein wenig kleiner und die Steuerung von wissenschaftlichen Prozessen immer erdrückender. "Wissenschaft wird zum Betrieb, und der Betrieb bedroht die wissenschaftliche Freiheit", so Kempen.

Dem könne entgegengesteuert werden. "Die Einzelförderung für Wissenschaftler muss ausgebaut werden. Hervorragende Wissenschaftler müssen ausreichend Mittel erhalten, um Forschungen ohne inhaltliche Vorgaben vorantreiben zu können", so Kempen. Der DHV-Präsident mahnte zugleich einen offenen Diskurs über "Alibi- und Mainstreamforschung" an. Hierzu gehöre auch, einer unnützen Publikationsflut innerhalb der Wissenschaft Einhalt zu gebieten.

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Quelle: istockphoto.com

Mehr Engagement und Eigenständigkeit für wissenschaftlichen Nachwuchs

"Bund und Länder müssen endlich mehr für die Zukunft des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland tun", forderte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 61. DHV-Tages in Potsdam. Trotz steigender Studierendenzahlen stagniere die Zahl der Universitätsprofessoren über zehn Jahre hinweg bei 24.000. Mit Mitteln der Exzellenzinitiative und anderer Förderinstrumente seien immer mehr Nachwuchswissenschaftler an den Universitäten eingestellt worden, die nun vor einem dramatischen Stau stünden. "Immer mehr Nachwuchswissenschaftler kämpfen um immer weniger Professorenstellen", betonte Kempen. "Statt W2 oder W3 droht dem wissenschaftlichen Nachwuchs Hartz IV."

Um sich im Sinne der Empfehlung des Wissenschaftsrats vom Juli 2008 wie die Schweiz einer Relation von 40 Studierenden pro Universitätsprofessor zu nähern, müssten Bund und Länder bei gegenwärtig rund 1,45 Millionen Studierenden an den Universitäten in Deutschland ca. 10.000 zusätzliche Universitätsprofessuren einrichten.

Bei der weltweiten Konkurrenz um Spitzenwissenschaftler, so Kempen weiter, müssten deutsche Universitäten attraktive und verlässliche Perspektiven für Nachwuchswissenschaftler anbieten können. Dazu gehöre insbesondere der sogenannte "Tenure Track". Von der Zusage, nach Ablauf einer positiv evaluierten Qualifikationszeit eine Universitätsprofessur zu erhalten, sollten künftig auch Habilitanden profitieren können. ",Tenure Track' ist ein Mittel der Exzellenzförderung", hob Kempen hervor. "Diese Option kann daher nicht für alle Nachwuchsstellen gelten."

Grundsätzlich müssten dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland größere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gegeben werden. "Die Vorzüge der Personalkategorien ,Juniorprofessor' und ,Nachwuchsgruppenleiter' sind auf andere Qualifizierungsstellen zu übertragen", regte Kempen an. Der DHV schlage vor, deutlicher zwischen Qualifizierungs- und wissenschaftlichen Dienstleistungsaufgaben zu differenzieren, damit wissenschaftliche Mitarbeiter Zeit zur Eigenqualifikation und für selbständige Lehrerfahrungen zur Verfügung hätten.

Nichtberufung, so Kempen weiter, bedeute in vielen Fächern angesichts des Nachfrageüberhangs keineswegs Minderqualifikation. Längere Wartezeiten müssten durch die Schaffung von Überbrückungspositionen und durch Stipendien aufgefangen werden können. Auf Landes- und im Einzelfall auch auf Universitätsebene könne zudem die Einrichtung von Karrierezentren nichtberufenen Wissenschaftlern dabei helfen, ihr Qualifikationspotential außerhalb der Universitäten zu entfalten.

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Kempen: "Originalität und Eigenständigkeit bestimmen die Qualität"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat auf dem 61. DHV-Tag in Potsdam fächerübergreifende Empfehlungen zum wissenschaftsadäquaten Publikationsverhalten vorgelegt. "Die Frage, welches Publikationsverhalten wissenschaftsangemessen ist, gewinnt an Bedeutung und Aktualität", erläuterte dazu der DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. Eine Folge aus der Affäre zu Guttenberg sei die Notwendigkeit, dass die Scientific Community sich ihrer Publikationsregeln vergewissere und diese auch schriftlich verbindlich niederlege.

Bei jeder wissenschaftlichen Publikation müsse die neue, eigene wissenschaftliche Erkenntnis im Mittelpunkt stehen. "Originalität und Eigenständigkeit machen die Qualität einer wissenschaftlichen Publikation aus", hob Kempen hervor. "Wissenschaftliche Vorarbeiten sind unabhängig von der jeweiligen Autorenschaft möglichst vollständig und korrekt nachzuweisen. Die Zitation eigener Werke ist auf den inhaltlich notwendigen Umfang zu beschränken."

In wissenschaftlichen Veröffentlichungen seien sämtliche Mit-Autoren und Mitarbeiter, die an der Veröffentlichung einen eigenen wissenschaftlichen Beitrag geleistet haben, zu nennen.  "Bei Veröffentlichungen mit mehreren Autoren hat sich in vielen Fächern die ,first-last-author-emphasis-Norm' durchgesetzt, wonach an erster Stelle der Hauptautor und an letzter Stelle der Ideengeber oder Betreuer aufgeführt wird", erklärte der DHV-Präsident. "Aber auch alphabetische oder nach dem Grad der Beteiligung gelistete Autorenbenennungen sind wissenschaftsadäquat."

Kempen rief die Fachgesellschaften und die Fakultätentage auf, weitere fachspezifische Richtlinien zum wissenschaftlichen Publikationsverhalten und zur korrekten Autorenbenennung vorzulegen.

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Kempen: "Es darf weder falsche Rücksichtnahmen noch falsche Anschuldigungen geben"  
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens angemahnt. "Der Ruf des einzelnen Wissenschaftlers und seiner Universität sowie das Vertrauen in die Unparteilichkeit und Redlichkeit von Wissenschaft stehen auf dem Spiel", betonte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 61. DHV-Tags in Potsdam. "Bereits der bloße Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens vermag die Karriere eines Wissenschaftlers zu zerstören."

Wer vor diesem Hintergrund fahrlässig falsche öffentliche Anschuldigungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens erhebe, mache sich selbst eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens schuldig. Klar sei aber auch: Bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten dürfe es Bequemlichkeit und falsch verstandene Kollegialität nicht geben. "Wer seiner beruflichen Pflicht und Verantwortung als Hochschullehrer nachkommt und bei vorliegenden Anhaltspunkten wissenschaftlichen Fehlverhaltens eine Prüfung einleitet, darf nicht als Nestbeschmutzer geächtet werden", so Kempen. "Der aufrechte Whistleblower verdient Schutz. Berufliche Nachteile dürfen ihm nicht entstehen."

Die DHV-Delegierten bekräftigten, dass Hochschullehrer, die wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens strafrechtlich oder disziplinarrechtlich verurteilt worden sind, essentiell gegen die ethischen Prinzipien ihrer Berufsgruppe verstoßen haben. Sie könnten nicht Mitglied des DHV werden oder bleiben.

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DHV sagt Plagiaten den Kampf an

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert alle Wissenschaftler sowie die Prüfungsämter der Universitäten auf, die eigenständige wissenschaftliche Leistung von Seminar- und Abschlussarbeiten zu überprüfen.

"Die Unkultur des ,Wegsehens' ist falsch verstandene Kollegialität und selbst ein wissenschaftliches Fehlverhalten", betonte Professor Bernhard Kempen.

Studentische Plagiate erhielten durch die Betreiber von sogenannten Diplomarbeitsbörsen und ähnlichen Sammlungen akademischer Arbeiten Vorschub, so der DHV-Präsident weiter. Obwohl der begründete Verdacht bestehe, dass ein Teil der von diesen Börsen verkauften Arbeiten für Plagiate verwendet würde, gebe es keine rechtliche Handhabe, gegen dieses Geschäftsmodell vorzugehen.

In einer Resolution, die die Delegierten auf dem 61. DHV-Tag verabschiedeten, werden die Hochschulen aufgefordert, Studierende, Doktoranden und Habilitanden qua Prüfungsordnung dazu zu verpflichten, ihre Arbeiten auch in digitaler Form abzugeben, damit Texte besser und schneller auf Übereinstimmungen mit fremden Texten abgeglichen werden können. In den Prüfungsordnungen solle festgelegt werden, dass mit der Abgabe einer Seminar- und Qualifikationsarbeit eine Erklärung abzugeben ist, nach der diese Arbeit selbständig und ohne Hilfeleistung Dritter angefertigt wurde.

Der DHV appelliert an alle Hochschulen, die Studierenden in den ersten Semestern in die Kultur wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich ihrer fachspezifischen Besonderheiten einzuführen. Zusammen mit der Erläuterung wissenschaftlicher Regeln seien die Studierenden auch auf die Konsequenzen, die deren Verletzung nach sich ziehen, hinzuweisen.

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Auszeichnungen für vier außergewöhnliche Persönlichkeiten    

Monika Golas von der  Universität Aarhus, Professor Erwin Emmerling von der TU München, der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Lambert Koch, und die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Professor Birgitta Wolff - das sind die vier Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) am 11. April 2011 in Potsdam ausgezeichnet wurden.

Vor 250 Gästen würdigte academics - das von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" getragene Karriereportal - Monika Golas von der Universität Aarhus als "Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres". Die mit 2.000 Euro prämierte Auszeichnung erhielt die Biochemikerin und  Molekularbiologin aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Helge Braun, für ihre Forschungsleistungen und ihren außerordentlichen Einsatz in der universitären Lehre, insbesondere durch die Entwicklung eines E-Learning-Programms.

Professor Erwin Emmerling, seit 1998 Lehrstuhlinhaber für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München, wurde vom DHV die Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres" verliehen. Der Preis, der mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co.KG vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert. Emmerling, so die Begründung durch den DHV-Präsidenten, Professor Bernhard Kempen, setze sich "mit Leib und Seele für den Erhalt von Kulturdenkmälern" ein. Nicht zuletzt durch sein risikoreiches Engagement als Wiederaufbauhelfer in Afghanistan - im Bamiyan-Tal und in Kabul - habe sich der Preisträger in herausragender Weise um das Ansehen seines Berufsstandes in der Öffentlichkeit verdient gemacht.

Professor Lambert Koch, Rektor der Universität Wuppertal, wurde durch die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Frau Professor Margret Wintermantel, mit der Auszeichnung "Rektor des Jahres" geehrt, die der DHV mit Unterstützung des Versicherers HDI Gerling auslobt. Professor Koch wurde in einer Umfrage unter den 26.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Katalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt wurden. Das von HDI Gerling gestiftete Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird Professor Koch für die Einführung eines Studium Generale an der Bergischen Universität zur Verfügung stellen.

Als "Wissenschaftsministerin des Jahres" wurde die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Professor Birgitta Wolff, durch den ehemaligen Bundesforschungsminister Professor Heinz Riesenhuber gewürdigt. Auch Wolff wurde in einer Umfrage unter den 26.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Katalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilt wurden.



Universität Mainz: System- statt Programmakkreditierung

Die Universität Mainz hat als bundesweit erste Hochschule den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich absolviert und erhält für ihr hochschuleigenes Qualitätssicherungssystem das offizielle Akkreditierungssiegel des Akkreditierungsrats.

Der als "Mainzer Modell" bekannt gewordene Weg des Qualitätsmanagements umfasst mit Forschung, Lehre und Verwaltung alle zentralen Aufgaben der Universität und integriert erstmals in einem Gesamtkonzept Hochschulsteuerung und -entwicklung, Evaluation und Akkreditierung. Künftig darf die Universität Studiengänge selbstständig einrichten und selbstständig akkreditieren. An deutschen Hochschulen sind bislang die Programmakkreditierungen einzelner Studiengänge durch externe Agenturen üblich.

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Bis zu 1,5 Milliarden Euro mehr für die Hochschulen

Nach der Aussetzung der Wehrpflicht wollen sich Bund und Länder die Kosten für die nun nötigen zusätzlichen Studienplätze teilen. Für jeden Studienplatz stehen 26.000 Euro zur Verfügung.  Kalkuliert wird mit 45.000 bis 59.000 zusätzlichen Studienanfängern in den Jahren 2011 bis 2018. Für sie werden Bund und Länder bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich bereitstellen, teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 21. März 2011 mit.

Laut GWK konnten im Vergleich zum Basisjahr 2005 durch den Hochschulpakt bis 2010 an den deutschen Hochschulen mehr als 182.000 zusätzliche Studienanfänger ihr Studium aufnehmen. In den westdeutschen Flächenländern, die sich als sogenannte Ausbauländer zur Aufnahme der zusätzlichen Studienanfänger verpflichtet hatten, haben in diesen Jahren über 126.000 Studierende vom Hochschulpakt profitiert; 56.000 konnten in den sogenannten "Halteländern" (Neue Länder und Stadtstaaten) zusätzlich ein Studium beginnen.

Der Hochschulpakt 2020 habe damit sein Ziel von rund 91.000 zusätzlichen Studienanfängern bis zum Jahre 2010 weit übertroffen und etwa doppelt so vielen jungen Menschen Studienmöglichkeiten eröffnet, teilte die GWK mit.

http://www.gwk-bonn.de/index.php?id=56

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Widerspenstige Lehrer und ausgebrannte Dozenten

Der von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ins Leben gerufene Aktionsrat Bildung hat harsche Kritik an Deutschlands Lehrern und dem Ausbildungssystem für Lehrkräfte geäußert. In ihrem neuen Jahresgutachten bemängelt das mit prominenten Bildungsforschern besetzte Gremium unter Leitung des Präsidenten der Hamburger Universität, Professor Dieter Lenzen, dass Teile der Lehrerschaft Widerstand gegen Reformen leisteten. Die Qualität der Lehrerausbildung habe mit den veränderten Anforderungen nicht Schritt gehalten. An den Hochschulen sieht der Aktionsrat dagegen Überarbeitung und Burnout der Dozenten und Professoren. Die Reformen an den Hochschulen seien ausschließlich durch die erhöhte Arbeits- und Einsatzbereitschaft des wissenschaftlichen Personals realisiert worden.

www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Bilder/Zukunft_D_22.03.2011/5._Jahresgutachten_2011.pdf

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KMK: Vorerst genügend Master-Studienplätze

Bund und Länder halten Meldungen über Engpässe und verschärfte Zulassungshürden für Master-Studienplätze für übertrieben. Dies geht es aus einem internen Bericht des Hochschulausschusses der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Für Bachelorabsolventen, die ihr Studium fortsetzen wollten, sei das Masterangebot insgesamt ausreichend, wenn auch nicht an allen Hochschulen. Unter Umständen sei daher ein Ortswechsel erforderlich.

Laut Bericht besteht derzeit für 24 Prozent der 4.713 Master-Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen ein örtlicher Numerus clausus (NC). Eine aktuelle Erhebung zum Wintersemester 2010/2011 zeige aber, dass von den 32.135 Master-Studienplätzen mit Orts-NC nach Ende aller Nachrückverfahren immer noch 6.258 unbesetzt gewesen seien. Wie die Entwicklung in den nächsten Jahren verlaufe, wenn es mehr Bachelorabsolventen gebe, bleibe aber abzuwarten.

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Quelle: istockphoto.com

Studierendensurvey: Zu viel Prüfungsdruck

Der Anteil der Studierenden, die daran zweifeln, erfolgreich die Hochschule zu absolvieren, nimmt zu. Inzwischen fühlt sich jeder zweite Studierende von Stoffmenge und Prüfungsrhythmus überfordert. Dies zeigt der 11. Studierendensurvey, den die Arbeitsgemeinschaft Hochschulforschung der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt hat. Wie die Befragung vom Wintersemester 2009/2010 unter 7.600 Studierenden ergab, haben vor allem Bachelorstudierende Schwierigkeiten mit den Leistungsanforderungen. 64 Prozent von ihnen beklagten, sie hätten größere Schwierigkeiten, die Leistungsanforderungen zu erfüllen. 40 Prozent kritisierten, sie müssten zu viele Leistungsnachweise ablegen. Nur für 22 Prozent sind die Prüfungsanforderungen klar. Sogar nur 15 Prozent waren der Auffassung, die Prüfungen seien abgestimmt auf die Lehrinhalte. Mit letzteren zeigten sich die Studierenden überwiegend zufrieden. Bei der Berufswahl stand die Sicherheit des Arbeitsplatzes oben an.
www.bmbf.de/de/15967.php



Wirtschaft: Kein Bedarf an Physikern mit Bachelorabschluss

Physiker mit Diplom- oder Masterabschluss sind auf dem Arbeitsmarkt begehrte Fachkräfte. Der Abschluss Bachelor stößt dagegen in der Wirtschaft auf wenig Interesse. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Die Umfrage unter 28 großen und mittelständischen Unternehmen belege, dass es für Absolventen mit dem Abschluss Physik-Bachelor derzeit praktisch keine Nachfrage gebe. Die mit diesem Abschluss verbundene Qualifikation werde von den Unternehmen als nicht ausreichend angesehen und der Bachelor als alleiniger berufsqualifizierender Abschluss nahezu einstimmig nicht angenommen.

Es sei daher wichtig, die Studierenden frühzeitig darüber zu informieren, dass sie für eine aussichtsreiche Beschäftigung in der Wirtschaft den Masterabschluss benötigten, betonte DPG-Präsident Professor Wolfgang Sandner anlässlich der Jahrestagung der DPG in Dresden. An den Hochschulen sei dafür zu sorgen, dass der Zugang zu einem Master-Studiengang einem Bachelor nicht verwehrt werden dürfe.

Laut DPG-Umfrage gaben 35,7 Prozent der befragten Unternehmen an, keinen Bedarf an Absolventen mit Bachelorabschluss zu haben. Bei weiteren 43 Prozent war er lediglich sehr gering. Die meisten (86 Prozent) beschäftigten erst gar keine Physiker mit Bachelorabschluss. Für die Studie wurden 28 Unternehmen befragt, die Physiker beschäftigen.
www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2011/dpg-pm-2011-08.html



Zehn Prozent Besoldungskürzung für alle Neuberufenen

(Pr.) Der Bayerische Landtag hat beschlossen, bei erstmals in ein Beamtenverhältnis Berufenen die W-Grundgehälter beginnend ab 1. Mai 2011 um zehn Prozent für 18 Monate abzusenken. Nach jetzigem Kenntnisstand kann davon ausgegangen werden, dass die Verkündung der Änderung des Bayerischen Besoldungsgesetzes am 15. April 2011 erfolgen wird. Der bayerische Wissenschaftsminister Heubisch betonte in seiner Presseerklärung vom 7. April 2011, dass vorübergehende Einschnitte bei Neueinstellungen im Öffentlichen Dienst aufgrund der schwierigen Haushaltslage leider unumgänglich gewesen seien. Bei Professoren sei aber gewährleistet, dass die Absenkung der Grundgehälter für 18 Monate um zehn Prozent durch höhere Leistungsbezüge ausgeglichen werden könne.

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Kempen: "Darbende Wissenschaftler, satte Abgeordnete"

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat die Entscheidung des Bayerischen Landtags, kurz nach den Sparbeschlüssen über die Besoldung der Wissenschaftler die Abgeordnetendiäten zum 1. Juli 2011 um 233 Euro auf 6.881 Euro zu erhöhen, als politisch instinktlos kritisiert: "Das ist ein fatales Signal für die Wissenschaftspolitik in Bayern. Erstmals berufenen Hochschullehrern wird für fast zwei Jahre das Grundgehalt um zehn Prozent gekürzt. Gleichzeitig genehmigen sich die Damen und Herren Abgeordneten einen Schluck aus der Pulle."

Diese Gleichzeitigkeit zeuge von Arroganz und Zynismus: "Die Diätenerhöhung erfolgt auf den Knochen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es ergibt keinen Sinn, die Bemühungen um mehr Exzellenz in Lehre und Forschung mit einem zehnprozentigen Abschlag auf das Grundgehalt zu begleiten", betonte Kempen. Unter allen Wissenschaftsorganisationen herrsche Einigkeit darüber, dass die derzeitige Fassung der W-Besoldung im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe einen eklatanten Nachteil darstelle. Durch weitere Absenkungen der Grundvergütungen würden die Leistungs- und Innovationsträger von morgen nur abgeschreckt, den langen und steinigen Weg zur Professur zu gehen.

"Junge hochqualifizierte Wissenschaftler können diese Gleichzeitigkeit von Sparen an der Wissenschaft und Diätenerhöhung nur als eine schallende Ohrfeige empfinden", so Kempen. Derzeit liegen die Grundgehälter in Bayern für Juniorprofessuren (W1) bei 3.800 Euro, bei W 2-Stelleninhabern bei 4.400,- Euro und bei W3-Professuren bei 5.250 Euro. Die derzeitige Abgeordnetendiät beträgt 6.648 Euro.

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Technische Probleme stoppen Start des Dialogorientierten Zulassungsverfahrens

Studienplatzbewerbern droht zum Wintersemester 2011/12 ein erneutes Zulassungsgerangel. Der Start des Dialogorientierten Servieceverfahrens ist verschoben worden. Das gab die Stiftung für Hochschulzulassung am 12. April 2011 bekannt.

Unterdessen wurde bekannt, dass auch in diesem Jahr wegen des alljährlichen Einschreibechaos an den Hochschulen nach Abschluss aller Nachrückverfahren fast 17.000 Studienplätze in NC-Fächern frei geblieben seien.

Die Arbeiten an dem neuen Zulassungssystem würden weitergeführt, teilte die Stiftung "hochschulstart.de" mit. Das neue System soll mit Hilfe eines Datenabgleiches Mehrfachzulassungen von Bewerbern an mehreren Studienorten verhindern. Doch eine rechtzeitige und stabile Anbindung der Hochschulen für das Wintersemester 2011/12 sei nicht mehr möglich. Für das Wintersemester kommen somit die vorhandenen Zulassungsverfahren der Hochschulen wieder zur Anwendung. Die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz steht ebenfalls zur Verfügung. Sie gibt den Studieninteressierten tagesaktuelle Hinweise auf noch freie Studienplätze.

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Lübeck ist "Stadt der Wissenschaft 2012"

Lübeck wird die "Stadt der Wissenschaft 2012". In der Finalrunde setzte sich Lübeck, das mit dem Motto "Hanse trifft Humboldt" warb, gegen Halle und Regensburg durch. Den mit 250.000 Euro dotierten Titel verleiht der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zum siebten und letzten Mal. Den Ausschlag für Lübeck habe gegeben, wie eng Stadt und Wissenschaft im gemeinsamen Kampf für den Erhalt der Universität zusammengewachsen seien, hieß es zur Begründung.
www.stadt-der-wissenschaft.de

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Mehr Informationen unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/744.html#c6872

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Karriere


Privates Geld zur Bindung exzellenter Forscher

Die Universität Konstanz erhält zusätzliche private Mittel, um besonders qualifiziertes wissenschaftliches Personal zu rekrutieren bzw. zu halten. Eine Stiftung des SAP-Gründers Hans-Werner Hector und seiner Frau Josephine stellt der Eliteuniversität dazu in den kommenden Jahren drei Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte die Universität am 18. März 2011 mit. Ausstattungszusagen bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen, Gehaltsanreize für außerordentliche Leistungen und sogenannte Tenure Track-Juniorprofessuren in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Sektion der Universität sollen mit den Mitteln aus dem Fonds bestritten werden. Die Universität Konstanz werde damit deutlich besser in der Lage sein, Forschungsgelder, Gehälter, die in derzeitigen Besoldungsschemata nicht möglich seien, sowie Juniorprofessuren zu finanzieren, die hervorragende Nachwuchswissenschaftler in eine regulär ausgestattete Professur überführen sollen.

Vorreiter dieses Modells ist die inzwischen zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gewandelte Universität Karlsruhe. Für diese hatte das Ehepaar Hector bereits 2008 einen Kapitalstock von 200 Millionen Euro in einen "Hector Wissenschaftsfonds" eingebracht, aus dem die Karlsruher Universität jährlich fünf Millionen Euro für Ausstattung und Gehaltsaufschläge entnehmen kann.
http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2011/29/




Neues "Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme"

Die Leibniz-Gemeinschaft und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bieten ein neues internationales Stipendienprogramm an. Mit dem "Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme" können bis zu 15 exzellente internationale Postdocs für ein Jahr an einem der 87 Institute der Leibniz-Gemeinschaft ihrer Wahl forschen.

Das Programm richtet sich an qualifizierte Postdocs aus aller Welt, deren Promotion noch nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, die sich in einer freien Bewerbung direkt an den DAAD um ein Stipendium bemühen können. Die Endauswahl der Stipendiaten obliegt den ausgewählten Leibniz-Instituten. Die Bewerbungsfrist für die erste Auswahlrunde ist der 20. Juni 2011. 

Weitere Informationen und die detaillierten Bewerbungsmodalitäten gibt es unter:
http://www.daad.de/leibniz

http://www.leibniz-gemeinschaft.de/

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Ideenwettbewerb "Forscher-Alumni deutscher Universitäten"

Die Alexander von Humboldt-Stiftung lädt Universitäten und Technische Hochschulen ein, an dem Ideenwettbewerb "Forscher-Alumni deutscher Universitäten" teilzunehmen. Gesucht werden beispielhafte Konzepte, wie die Kontakte zu internationalen Alumni, die in der Vergangenheit Forschungsaufenthalte an deutschen Universitäten verbracht haben und nun ihre wissenschaftliche Tätigkeit im Ausland fortsetzen, dauerhaft gepflegt und genutzt werden können.

Unter den eingereichten Ideen werden die drei besten Konzepte von einer Jury ausgewählt und prämiert. Das Preisgeld von 130.000 Euro soll dazu dienen, die ausgezeichneten Konzepte zu verwirklichen und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Antragsberechtigt sind Universitäten und Technische Hochschulen in Deutschland, an denen internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler tätig sind. Bewerbungsschluss ist der 8. Juli 2011.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2011-11.html

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Barometer


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Keine positive Bologna-Zwischenbilanz

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der März-Ausgabe gefragt, ob sie die positive Zwischenbilanz der Kultusministerkonferenz zu den Bolgona-Reformen teilten. Lediglich 7,5 Prozent der Teilnehmer stimmten dieser Einschätzung zu, 92,5 Prozent antworteten mit Nein.

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Vorbild Mainz?

Die Universität Mainz hat als bundesweit erste Hochschule den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich absolviert und erhält für ihr hochschuleigenes Qualitätssicherungssystem das offizielle Akkreditierungssiegel des Akkreditierungsrats. Geht Mainz damit einen Schritt in die richtige Richtung?
Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Berlin plant Verabschiedung des novellierten Hochschulgesetzes noch vor der Sommerpause

(He.) In Berlin soll die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes noch bis Mitte Mai im Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Anfang März hat der Senat den Gesetzentwurf zur Modernisierung des Hochschulzugangs und zur Qualitätssicherung von Studium und Prüfung dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Entscheidung zugeleitet. Die vom Senat nunmehr beschlossene Fassung des Gesetzentwurfs sieht eine Neubelebung der Personalkategorie der Hochschuldozenten mit einem überwiegenden Schwerpunkt in der Lehre sowie die Einführung von wissenschaftlichen Mitarbeitern mit einem reinen Aufgabenschwerpunkt in der Lehre vor. Daneben soll das Gesetz  den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte weiter erleichtern. Auch ist eine Vereinfachung des Satzungswesens an den Hochschulen durch die Einführung von Rahmensatzungen geplant, wodurch die generelle Zustimmungsbedürftigkeit einzelner Hochschulsatzungen entfallen soll.

Der Landesverband Berlin des DHV hat sich in seiner Stellungnahme zu dem Entwurf insbesondere kritisch zur geplanten Einführung neuer Personalkategorien mit einem reinen Schwerpunkt in der Lehre unterhalb der Professur ohne Qualifizierungsfunktion geäußert. Man entferne sich hiermit immer weiter vom Humboldtschen Bildungsideal der universitären Einheit von Forschung und Lehre, was letztlich zu Lasten einer universitären Ausbildung auf höchstem Niveau gehe. Ähnlich kritisch äußerten sich auch die Berliner Universitäten. Derzeit berät der Wissenschaftsausschuss noch über den Entwurf, um dem Abgeordnetenhaus Anfang Mai seine Beschlussempfehlung vorzulegen.

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Einklagen von Studienplätzen erschwert

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Neuregelung der Vergabe von Studienplätzen in Baden-Württemberg  bestätigt (Az.: 6 CN 3.10). Das Land will, dass sich nur noch die Bewerber eines NC-Fachs in einen Studienplatz an einer Universität einklagen können, die sich vorher über die zentrale Vergabestelle "Stiftung Hochschulstart" an dieser Hochschule beworben haben. Bisher waren erfolgreiche Kläger aus dem ganzen Bundesgebiet im Losverfahren berücksichtigt worden und konnten solche Bewerber ausstechen. Das Urteil betrifft Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie.

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Google Books vorerst gestoppt

Die Vereinbarung zwischen dem US-Konzern Google und mehreren amerikanischen Autoren und Verlagen ist am 22. März 2011 von einem US-Bundesrichter zurückgewiesen worden. Der Suchmaschinenbetreiber plant, die größte digitale Buchsammlung der Welt zu errichten, und hätte im Gegenzug für die Zahlung von 125 Millionen Dollar das Recht erhalten, in den USA registrierte Bücher einzuscannen und ohne Rückfrage beim Rechteinhaber ins Internet zu stellen. Der zuständige New Yorker Richter  urteilte, dass Google durch den Vergleich einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten erlange. Auch verstoße die Vereinbarung gegen internationales Recht, weil sie auch in den USA angemeldete ausländische Bücher umfasse.

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Studium am elektronischen Leseplatz erlaubt

Das Landgericht Frankfurt hat entschieden, dass urheberrechtlich nichts gegen elektronische Leseplätze einzuwenden sei. Die Richter verboten der Technischen Universität Darmstadt allerdings, den Nutzern ihrer Bibliothek das Ausdrucken und Herunterladen auf andere Datenträger zu erlauben.

Geklagt hatte der Stuttgarter Eugen Ulmer Verlag. Das Gericht wertete das Ausdrucken und Herunterladen von Buchinhalten als unzulässigen Eingriff in die wirtschaftlichen Verwertungsinteressen eines Verlages. Dem Anliegen des Unternehmens, elektronische Leseplätze grundsätzlich verbieten zu lassen, folgte es aber nicht (Az: 2-06 O 378/10).

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Abstriche bei der Besoldung

Die Bremer Bürgerschaft hat am 7. April 2011 beschlossen, den Tarifabschluss für die Angestellten im Öffentlichen Dienst nur zum Teil für die Beamten zu übernehmen. Danach erhalten die Angestellten ab 1. April 1,5 Prozent und ein Jahr später weitere 1,9 Prozent mehr Geld. Der Abschluss wird nur für die unteren Besoldungsgruppen übernommen. Diese erhalten auch die Einmalzahlung von 360 Euro. Die Beamten in den höheren Gruppen müssen dagegen ein halbes Jahr auf die prozentualen Steigerungen warten und erhalten erst ab 1. Oktober 2011 höhere Bezüge. Eine volle Übernahme des Tarifabschlusses, so die Begründung, könne sich der verschuldete Stadtstaat nicht leisten.

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Keine Diskriminierung von Beamten durch Altersgrenze

Das automatische Eintreten in den Ruhestand mit 65 Jahren stellt für einen Beamten keine Altersdiskriminierung dar. Das hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (OVG) am 22. März 2011 entschieden. Ein Professor der Fachhochschule Kaiserslautern hatte geklagt, weil das Land Rheinland-Pfalz - nachdem sein Ruhestand bereits über das 65. Lebensjahr hinaus um ein Jahr verlängert worden war - eine weitere Verlängerung seiner Dienstzeit abgelehnt hatte (Az. 2 A 11201/10.OVG).

Der an ein Lebensalter geknüpfte Beginn des Ruhestandes eines Beamten verstoße weder gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz noch gegen europarechtliche Vorgaben, so die Richter. Die Altersgrenze diene einer ausgewogenen Altersstruktur in der öffentlichen Verwaltung und der Entlastung des Arbeitsmarktes, weil junge Beamte eingestellt werden könnten.

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Quelle: istockphoto.com

Ruhegehalt und Bestechlichkeit

(Uf.) Einem Ruhestandsbeamten, der sich während seiner aktiven Dienstzeit als bestechlich erwiesen hat, sei - so eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 11 A 10222/11.OVG) - das Ruhegehalt abzuerkennen. Im vorliegenden Fall war auf die Disziplinarklage des Arbeitgebers vom Verwaltungsgericht dem Beamten gegenüber das Ruhegehalt aberkannt worden. Die hiergegen eingelegte Berufung, mit welcher der Ruhestandsbeamte geltend machte, die von ihm begangenen Dienstpflichtverletzungen seien nicht so schwer, dass sie eine Aberkennung des Ruhegehalts rechtfertigen könnten, hatte keinen Erfolg. Im vorliegenden Fall hatte der Beamte über einen längeren Zeitraum in zahlreichen Fällen gegen die beamtenrechtliche Pflicht zur uneigennützigen Amtsführung und gegen das Gebot der Vorteilsannahme verstoßen. Dabei habe er nicht nur Sachzuwendungen von erheblichem Wert, sondern auch Bargeld in beträchtlicher Höhe entgegengenommen.

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Einkommensteuer ohne elektronische Signatur

(Uf.) Das Finanzamt hatte einen Einkommensteuerbescheid mit geschätzten Besteuerungsgrundlagen erlassen, weil zuvor vom Steuerpflichtigen keine Einkommensteuererklärung abgegeben worden war. In der Einspruchsfrist ging dann eine elektronisch übermittelte Einkommensteuererklärung des Steuerpflichtigen ein, die allerdings nicht mit einer elektronischen Signatur versehen war. Der vom Steuerpflichtigen unterzeichnete Ausdruck der Einkommensteuererklärung ging dagegen erst einige Zeit später - also außerhalb der Einspruchsfrist - ein. Das Finanzamt lehnte eine der eingereichten Steuererklärung folgende Korrektur zu Gunsten des Steuerpflichtigen mit der Begründung ab, dass die Einspruchsfrist von einem Monat verstrichen sei. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz gab jedoch dem Steuerpflichtigen Recht (Az.: 5 K 2680/09). Die innerhalb der Einspruchsfrist übermittelte elektronische Steuererklärung sei als Antrag auf schlichte Änderung zu werten und ein solcher Antrag sei nicht an eine bestimmte Form gebunden, sondern könne auch formlos, nur konkretisiert, eingereicht werden. Insofern sei das Finanzamt verpflichtet, die als Änderungsantrag zu wertende Steuererklärung zu bearbeiten.

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Umbaukosten

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 24. Februar 2011 (Az.: VI R 16/10) entschieden, dass Mehraufwendungen für einen behindertengerechten Um- oder Neubau eines Hauses oder einer Wohnung als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 33 Abs. 1 EStG steuerlich abziehbar sein können: Es seien größere Aufwendungen als die der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes. Solche Aufwendungen würden weder durch den Grund- oder Kinderfreibetrag noch durch den Behinderten- und Pflegepauschbetrag abgegolten. Es seien zwangsläufige Kosten, wobei die Erlangung eines etwaigen Gegenwertes regelmäßig in den Hintergrund trete. Allerdings seien nicht die gesamten Aufwendungen für den von einem Behinderten genutzten Wohnraum steuerlich anzuerkennen, sondern nur die auf die krankheits- und behindertengerechte Ausgestaltung des individuellen Wohnumfelds beruhenden Mehrkosten.

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Zweitwohnungsteuer

(Uf) Der Bundesfinanzhof hat in einer aktuellen Entscheidung (Az.: II R 5/08) festgelegt, dass der melderechtliche Wohnungsbegriff sowohl für die Erst- oder Hauptwohnung als auch für die Zweit- oder Nebenwohnung gilt, so dass die Zweitwohnungsteuerpflicht nicht auf Inhaber einer Erstwohnung beschränkt ist. Auch wenn z. B. ein Studierender ein Zimmer im Studentenwohnheim bewohne, dort mit Nebenwohnsitz gemeldet sei und mit Hauptwohnsitz in der elterlichen Wohnung sein ehemaliges Kinderzimmer zur Verfügung habe, falle eine Zweitwohnungsteuer für diese Studentenwohnung in Berlin an. Da es sich bei der Zweitwohnungsteuer nicht um eine Luxussteuer handele, könnten auch Zweitwohnungen in die Besteuerung einbezogen werden, die aus Gründen der Ausbildung bewohnt werden. Dies ist im Berliner Zweitwohnungsteuergesetz entsprechend enthalten.

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Kindergeld

(Uf.) Immer wieder kommt es zu  Fragen, wie es mit dem Kindergeld für im Ausland studierende Kinder aussieht. Für Kinder, die weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland, in einem Mitgliedsstaat der EU oder in einem Staat haben, auf den das EWR-Abkommen Anwendung findet und die auch nicht im Haushalt eines Berechtigten leben, wird kein Kindergeld gewährt. Kinder, die sich zum Zwecke des Studiums für mehrere Jahre ins Ausland begeben, behalten ihren Wohnsitz in der inländischen elterlichen Wohnung nur dann bei, wenn sie diese in ausbildungsfreien Zeiten nutzen. Dabei kommt der Dauer des Inlandsaufenthalts eine erhebliche Bedeutung zu. Eine Aufenthaltsdauer von jährlich fünf Monaten in der Wohnung der Eltern genügt jedenfalls, um einen inländischen Wohnsitz beizubehalten. Für die Dauer der Aufenthalte im inländischen Elternhaus kommt es auf die Unterbrechungen des Auslandsaufenthaltes an. Die Dauer der Inlandsaufenthalte vor dem Beginn und nach dem Ende des Studiums bleibt dabei außer Betracht. Dies bestätigt erneut ein Urteil des Bundesfinanzhofes vom 28. April 2010 (Az.:III R 52/09).

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Personalia


Quelle: Hamburgische Bürgerschaft

Neue Senatorin

Dorothee Stapelfeldt ist am 23. März 2011 zur neuen Wissenschaftssenatorin in Hamburg ernannt worden. Zugleich bekleidet sie das Amt der Zweiten Bürgermeisterin. Die SPD-Politikerin folgt auf Herlind Gundelach (CDU).

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Rücktritt

Der Präsident der European Business School (EBS), Professor Christopher Jahns, ist zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jahns wegen des dringenden Verdachts der Untreue. Ihm wird vorgeworfen, über Scheinrechnungen Geld aus der Hochschule in eigene Firmen geleitet und Zeugen eingeschüchtert zu haben. Seine Hochschulämter lasse er ruhen, teilte die private Hochschule mit.

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Quelle: uni-bonn.de

Preis für Wissenschaftsrecht an Professor Gärditz

Professor Klaus Gärdtz, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, ist erster Träger des Preises für Wissenschaftsrecht, den der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts erstmals ausgelobt hat. Gärditz an der Universität Bayreuth eingereichte Habilitationsschrift  zum Thema "Hochschulorganisation und verwaltungsrechtliche Systembildung" sei in der Materialauswertung und in der präzisen gedanklichen Durchdringung des Stoffes auf einer zunächst dem Recht verpflichtenden Basis unübertroffen, so die Jury. Gärditz habe das erste Referenzwerk für die Beschäftigung mit Hochschulorganisationsrecht geschaffen.

Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Professor Gärditz am 30. Mai 2011 im Industrieclub Düsseldorf verliehen.
http://www.uni-muenster.de/AGFortbildung/Verein.html

 

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Vier neue Alexander von Humboldt-Professuren ausgewählt

Ein Linguist und drei Informatiker beziehungsweise Mathematiker sind die neuen Alexander von Humboldt-Professoren. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen aus. Sie sollen langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen.

Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten:

Der an der University of Alberta, Edmonton, Kanada, forschende Linguist Professor Rolf Harald Baayen soll an der Universität Tübingen arbeiten.

Der Mathematiker Professor Friedrich Eisenbrand von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz, soll künftig an der Technischen Universität Berlin sowie am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin forschen.

Der Informatiker Professor Hans-Arno Jacobsen von der University of Toronto, Kanada, wurde von der Technischen Universität München nominiert.

Der vom California Institute of Technology, Pasadena, USA, kommende Informatiker Professor Peter Schröder wurde von der Universität Bonn vorgeschlagen.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2011-10.html

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Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 15. März 2011 die neuen Trägerinnen und Träger der "Heinz Maier-Leibnitz-Preise"  bekanntgegeben. Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler werden am 9. Mai 2011 in Berlin mit der seit 1977 vergebenen Nachwuchsauszeichnung gewürdigt. Die Ingenieurin Swantje Bargmann von der TU Dortmund erhält die 16.000 Euro Preisgeld für ihre internationalen und interdisziplinär angelegten Arbeiten zur Modellierung von Materialeigenschaften, der Historiker Markus Friedrich von der Universität Frankfurt/Main für seine Forschungen, in denen er moderne Geistes- und Ideengeschichte mit sozialgeschichtlichen Analysen verbindet. Der Biochemiker Christian Hackenberger von der FU Berlin bekommt den Preis für seine Proteinforschungen, der Informatiker Thorsten Holz von der Ruhr-Universität Bochum für seine Arbeiten über Sicherheitsbedrohungen im Netz. Schließlich werden  der Mathematiker Moritz Kerr von der Universität Duisburg/Essen für herausragende Ergebnisse auf dem Gebiet der Algebraischen Zahlentheorie und der Algebraischen Geometrie sowie die Literaturwissenschaftlerin Henrike Manuwald von der Universität Freiburg für ihre Studien zur Vermittlung von  Kunst- und Literaturgeschichte in der Mediävistik geehrt.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2011/pressemitteilung_nr_09/index.html

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Quelle: HU Berlin

Hans-Kilian-Preis

Professor Hartmut Böhme von der Humboldt-Universität zu Berlin wird am 6. Mai 2011 in Darmstadt als erster Träger des "Hans-Kilian-Preises zur Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation" ausgezeichnet. Der mit 80.000 Euro dotierte internationale Forschungspreis, den die Köhler-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft auslobt, würdigt exzellente Leistungen von Personen, die neue Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seine veränderliche Psyche vermitteln. In den Publikationen des Berliner Professors für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte werde die Bedeutung der Psychoanalyse als Sozial- und Kulturwissenschaft deutlich, hieß es zur Begründung.

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Quelle: FU Berlin

Holberg Gedächtnispreis 2011

Professor Jürgen Kocka wird mit dem internationalen Holberg Gedächtnispreis 2011 geehrt. Die Verleihung der mit 4,5 Millionen Kronen (ca. 575.000 Euro) dotierten internationalen Auszeichnung findet am 8. Juni 2011 in Bergen statt. Kocka sei ein herausragender Historiker, der mit der Verbindung von Geschichts- und Sozialwissenschaften einen Paradigmenwechsel in Gang gesetzt habe, so die Jury.

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Abelpreis 2011

Professor John Milnor von der Stony Brook Universität in New York wird am 24. Mai 2011 den diesjährigen Abelpreis erhalten, der als einer der weltweit wichtigsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Mathematik gilt. Wie die Wissenschaftsakademie in Oslo am 23. März 2011 mitteilte, erhält Milnor den mit sechs Millionen Kronen (ca. 760.000 Euro) dotierten Preis "für bahnbrechende Entdeckungen in der Topologie, Geometrie und Algebra".

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare im Mai 2011

 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,

Donnerstag, 5. Mai 2011, 10:00-18:00 Uhr

Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule sind einer Vielzahl von dienst- und arbeitsrechtlichen Regelungen unterworfen, über die oft Unsicherheit besteht. Neben grundlegenden dienstrechtlichen Fragen informiert das Seminar über die Möglichkeiten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz an der Hochschule zu beschäftigen. Zwei weitere Themenblöcke informieren über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und die damit verbundenen vielfältigen Fragen und Folgen. Besonderes Augenmerk gilt den wissenschaftsspezifischen Regelungen des TV-L.

www.karriere-und-berufung.de/cms1/624.html

 

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule

Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 23. Mai 2011, 11:00-17:00 Uhr

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist die Stimme ein wichtiges Kapital. Gerade im Zeitalter multimedialer Wissensvermittlung ist sie bedeutsam, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer durch individuelle Akzente zu befördern und zu steuern. Wer um die Belastbarkeit der eigenen Stimme in verschiedenen Situationen weiß, kann besser zu ihrer dauerhaften Funktionsfähigkeit beitragen.

In diesem DHV-Seminar erwerben Sie Kenntnisse hinsichtlich des professionellen Stimmgebrauchs und praktizieren Sprechübungen, um Ihre Stimme im Rahmen von verschiedenen Situationen im universitären Alltag optimal und Ressourcen schonend einsetzen zu können.

www.karriere-und-berufung.de/cms1/747.html

 

Emeritierung und Pensionierung

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,

Freitag, 27. Mai 2011, 10:00-16:30 Uhr

Die "Zurruhesetzung" wirft für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit oft weit über die Altersgrenze hinaus nachgehen, zahlreiche Fragen auf. Diese betreffen die Rechte und Pflichten emeritierter oder pensionierter Professoren ebenso wie die Höhe der Versorgungsbezüge, ggf. bestehende Rentenansprüche sowie steuerliche Aspekte. Hierzu bietet das Seminar umfassende und praxisnahe Informationen.

www.karriere-und-berufung.de/cms1/628.html

 

Wissenschaftsenglisch schreiben

Universität Mannheim, Freitag, 27. Mai 2011, 10:00-18:00 Uhr

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten in fast allen Fachbereichen werden heutzutage international nur noch wahrgenommen, wenn sie in renommierten Zeitschriften auf Englisch publiziert werden. Vielen deutschsprachigen Wissenschaftlern geht das Schreiben in der Fremdsprache jedoch nicht leicht von der Hand; häufig sind sie auch im Unklaren über spezifisch englische Vertextungskonventionen sowie lexikalische und grammatische Phänomene.

In diesem Kompaktseminar werden in drei Modulen wichtige Elemente des wissenschaftlichen Schreibens in englischer Sprache vorgestellt und eingeübt. Darüber hinaus werden auf neuen Technologien basierende Strategien erläutert, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Schreibfähigkeit beitragen.

www.karriere-und-berufung.de/cms1/812.html

 

Neue und Zusatztermine:

 

Mitarbeiterführung an der Hochschule

Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, 30. Juni / 1. Juli 2011

www.hochschulverband.de/cms1/636.html

 

Prüfungrecht an Hochschulen

Wissenschaftszentrum Bonn, 4. Juli 2011, 11:00-16:30 Uhr

www.hochschulverband.de/cms1/809.html

 

Rhetorik in der Lehre

Hotel Bristol Bonn, 1./2. September 2011

www.hochschulverband.de/cms1/642.html

 

Auswahl von Mitarbeitern an der Hochschule

DHV-Geschäftsstelle Bonn, 14. Oktober 2011, 10:00-18:00 Uhr

www.hochschulverband.de/cms1/872.html

 

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Neuerscheinung

Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Stimmen zum Buch:
"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren
Ihr Arbeitsbereich funktioniert, doch Sie hegen die stille Hoffnung, dass noch mehr Professionalität mit weniger Aufwand möglich wäre? Hilfsmittel sind gefragt! Im vorliegenden Buch finden Sie in komprimierter Form eine Übersicht und Struktur Ihrer alltäglichen Abläufe und Aufgaben zur Optimierung einer Forschungs- und Lehreinheit. Einfach nachschlagen und schnell wissen, worauf es ankommt!
AIs Leiter eines Lehrstuhls oder einer F&E-Abteilung haben Sie einen unglaublich vielfältigen Beruf und die Anforderungen an Sie sind hoch - Sie sollen eine zukunftsorientierte Forschung etablieren, die sich auf dem internationalen Parkett bewähren kann, Drittmittel akquirieren und entsprechende Forschungsprojekte koordinieren, Mitarbeiter fördern und ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein, Konferenzen besuchen oder gar veranstalten, Gremien bekleiden, Dissertationen betreuen, der alltäglichen Informationsflut mit einem überlegenen Arbeits- und Selbstmanagement entgegentreten und im Falle einer Professur schließlich auch noch eine Lehre sicherstellen, die sich anspruchsvoll in den Hochschulrankings beweisen kann - und all das mit einer Stringenz/Ausrichtung, die eine aktiv verfolgte Vision in Ihrem Lehrstuhlgeschehen erkennen lässt. Das vorliegende Handbuch adressiert unter anderem diese Themen und zeigt Ihnen mit vielerlei in der Praxis bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän, kompetent, professionell und zufriedenstellend mit den an Sie gerichteten Anforderungen umgehen und zudem Ihre ganz persönlichen Lehrstuhlziele verwirklichen können.
Wer schreibt ein Buch über professionelles Agieren in Forschung und Lehre? Zwei Betroffene: Prof. Dr. Lioba Werth und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. ln seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements diverser Aufgaben befasst und stellen Ihnen mit diesem Buch ihren didaktisch wertvoll aufbereiteten und ausgeweiteten Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Erscheinungstermin: Mai 2011, geb., 100 Abb., 838 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Termine


Call for Applications: Brain Gain-Konferenz vom 22.-25. Juni 2011 in Berlin

Für deutsche Wissenschaftler, die seit mehr als 12 Monaten im Ausland in Wissenschaft und Forschung tätig sind und eine Rückkehr nach Deutschland planen, veranstaltet die German Scholars Organization e.V. vom 22. bis 25. Juni 2011 eine große Rückkehrer-Konferenz in Berlin. Auf dem Programm stehen Karriereworkshops (u.a. mit Dozenten des DHV, der offizieller Kooperationspartner der Veranstaltung ist), Firmenkontaktgespräche und spannende Diskussionen mit Spitzenvertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik (Christian Wulff, Rainer Brüderle, Cornelia Quennet-Thielen u.a.). Das Motto der Veranstaltung: "Building Bridges: Spitzenforscher für Deutschland, Spitzenforschung in Deutschland". Bewerbungen sind nur noch bis zum 18. April 2011 möglich. Nähere Informationen und den Zugang zum Online-Bewerberportal finden Sie hier:
www.gsonet.org/buildingbridges

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"Professorinnen und Professoren gewinnen! Das Berufungsverfahren  zwischen Recht, Kultur und Effizienz"

Der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts e. V. setzt sein Programmangebot fort mit dem Seminar "Professorinnen und Professoren gewinnen! Das Berufungsverfahren  zwischen Recht, Kultur und Effizienz". Die Veranstaltung findet am 16./17. Juni 2011 an der Universität Ulm statt. Anmeldungen können bis zum 31. Mai 2011 erfolgen.

Weitere Informationen unter:
http://www.vfdiw.de/Veranstaltungsangebote/Berufungsverfahren/Programm.php

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Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2011: Was lenkt den Menschen? - Motivation, Antrieb, Belohnungs- und Bestrafungssysteme

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 10:00-17:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Motivationshalbgötter, Power-Gurus, Personal Trainer und ein Füllhorn an Ratgeberliteratur - sie alle verbindet das Versprechen, Kräfte entschlüsseln oder gar entfesseln zu können, die unser Handeln optimal auf bestimmte Ziele ausrichten. Anreizsysteme gehören auch in der Arbeitswelt längst zum Alltag. Auch in der Wissenschaft haben aus der Wirtschaft stammende "Incentives" Einzug gehalten. Leistung wird an die Erfüllung von Kennziffern gebunden. Die sogenannte  "Performance" wird mit Vergütungszulagen honoriert. Sind derartige monetäre Belohnungssysteme wirklich erfolgreich?

Was lenkt den Menschen? Was ist Motivation, und welche Determinanten bestimmen sie? Was bedeutet Motivation in der Wissenschaft, und was bedeutet Motivation in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wie lässt sich Motivation steuern? Welche Bonus- und Malussysteme gibt es, und wie funktionieren sie in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 19. Oktober 2011 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Hochschulpolitik in Großbritannien

Rüdiger Görner: Impact oder: Was Wirkung sei

Andreas Hoeschen: Welche Fachrichtung lohnt sich noch?
Die Reform der Hochschulfinanzierung in Großbritannien

Rüdiger Ahrens: Oxford und Cambridge
Elitebildung auf Dauer?

Andrew Webber: Feste Bindung zwischen Forschung und Lehre
Ein Gespräch über Bildung und Wissenschaft an der Universität Cambridge

u.a.

Weitere Beiträge:

Norbert Hinske: Die Opfer des Laptops
Wie eine neue Technik das wissenschaftliche Arbeiten verändert

Michael Gaitanides: Der "kreative Bruch“"
Zum Problem der Pfadabhängigkeit in der Wissenschaft

Martin Hellfeier/Christoph Pinsdorf: Altersgrenzen für den Eintritt in den Ruhestand
Übersicht über die Regelungen in Bund und Ländern

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DHV-Ticker


Quelle: jura-hd.de

Werner-Pöls-Medaille an Professor Mußgnug

Professor Reinhard Mußgnug ist im Rahmen des DHV-Tags in Potsdam am 12. April 2011 mit der Werner-Pöls-Medaille geehrt worden. Mit der seit 2010 verliehenen Auszeichnung ehrt das Erweiterte Präsidium beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement im Deutschen Hochschulverband.

Professor Mußgnug, der von 1977 bis 1982 dem Präsidium angehörte und von 1982 bis 2006 als Sachverständiger für Musterprozesse fungierte, wurde die Medaille in Dank und Anerkennung für langjährigen und außergewöhnlichen Einsatz um den Verband wie die Institution Universität zugesprochen.

 

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: Robocup German Open

Bremer Hattrick


Während Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga gegen den Abstieg kämpft, eilen Bremer Wissenschaftler im Roboterfußball von Sieg zu Sieg. Das Team "B-Human", eine Kooperation zwischen dem Forschungsbereich "Sichere Kognitive Systeme" des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Informatik an der Universität Bremen, ist bereits zweifacher Weltmeister und darf sich nach dem Erfolg bei den RoboCup German Open 2011 in Magdeburg zum dritten Mal hintereinander Europameister nennen.

 

In der Standard Platform League, in der 12 Teams aus fünf Länder mit jeweils vier Spielern antraten, verwies "B-Human" die Mannschaften der Universität Bonn und der HTWK Leipzig auf die Plätze zwei und drei.

 

Seit 2001 werden die RoboCup German Open jährlich veranstaltet. Ziel ist es, bis zum Jahre 2050 ein Team von autonomen, humanoiden Robotern zu entwickeln, das in der Lage ist, den zu diesem Zeitpunkt amtierenden menschlichen Fußballweltmeister schlagen zu können. 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Finanzmärkte aktuell - Podcast mit Dr. Heinz-Werner Rapp

Die Nuklearkatastrophe in Japan, weitere Eskalation im Nahen Osten, schwelende Schuldenkrise in Europa - die Intensität und Anzahl von Risikofaktoren nimmt weltweit deutlich zu. "Vom hart getroffenen Japan gehen wichtige Querverbindungen zur globalen Konjunktur aus, unter anderen weil das Land zu den Hauptgläubigern der USA zählt" sagt Dr. Heinz Werner Rapp, Vorstand der MLP Tochter Feri Finance. Wie die Verbindungen aussehen und woraus sich die Anleger einstellen müssen, verrät der Anlageprofi im aktuellen Podcast:
www.mlp.de/mlp-aktuell/meldungen/finanzmaerkte-aktuell

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DHV und 1edu

(Gü.) Erster Geburtstag des DHV-Kooperationsshops 1edu mit exklusiven Angeboten

Nicht nur der DHV feiert bei der Gala der Wissenschaft. Auch der Sponsor der Gala und des Tages der Wissenschaft, 1edu, hat allen Grund zu feiern: Schon seit einem Jahr profitieren DHV-Mitglieder bei 1edu.de von Service der begeistert und Preisen die erstaunen. 1edu.de ist Kooperationspartner des DHV für Software und Hardware und unter www.1edu.de/dhv im Internet erreichbar. Zum ersten Geburtstag von 1edu am 21. April entfallen für DHV-Mitglieder in der Geburtstagswoche die Versandkosten und es warten fantastische Angebote. Zum Serviceangebot von 1edu gehört neben einer kostenfreien telefonischen Hotline auch ein telefonischer Support inklusive PC-Fernwartung. Auch dieser Service ist für DHV-Mitglieder vollkommen kostenlos. Sie können alle diese Vorteile unter www.1edu.de/dhv nutzen.

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DHV und HRS

(Gü.) HRS hat speziell zum DHV-Tag in Potsdam für die Verbands- Mitglieder einen Buchungsguide erstellt. Den Buchungsguide finden Sie unter: www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0411/HRS-Buchungsguide.pdf

HRS gibt Ihnen Tipps & Tricks zur Buchung und erläutert kurz, wie Sie beim Buchen noch mehr Zeit sparen können.

Zu dem HRS Buchungslink gelangen Sie über den geschlossenen Bereich auf der DHV-Homepage unter dem Menüpunkt "Sponsoren und Kooperationen".

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DHV und Augustinum

(Gü.) In idyllischer Lage zwischen Seen und Wäldern gehört die Augustinum Seniorenresidenz Kleinmachnow zu den begehrtesten Wohnlagen rund um Berlin. Als grüner Vorort Berlins ist Kleinmachnow heute eine der beliebtesten Wohnlagen in der Region. Kulturell, gesellschaftlich und gastronomisch ist dieses Haus der perfekte Altersruhesitz für gehobene Ansprüche; hier leben Sie selbstbestimmt in Ihrer Wohnung und werden von uns im Pflegefall in Ihren eigenen vier Wänden versorgt und betreut.

In der Augustinum Seniorenresidenz Kleinmachnow finden Sie alles, was Sie für ein angenehmes Leben brauchen: vom eigenen Theater mit 245 Plätzen über Bibliothek und Clubräume, Wellness-Bereich mit großem Schwimmbad, Sauna und Fitness-Raum bis hin zu Lebensmittel-Geschäft und Bankfiliale. Regelmäßig finden in unserem Kulturprogramm Kinovorstellungen, Vorträge, Konzert- und Theaterabende statt.

Am Dienstag, den 24.Mai 2011, um 18:30 Uhr treten in unserem Theatersaal unter der Überschrift "Zeitgnossen" Flöte&Cello in einen musikalischen Dialog mit Atsuko Koga (Flöte) und Ithay Khen (Cello).

Die in Japan geborene Flötistin Atsuko Koga ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe. Ithay Khen gilt als einer der führenden israelischen Cellisten und wird weltweit gefeiert. Ein Duo der Extraklasse präsentiert Ihnen heute musikalische Perlen selten aufgeführter zeitgenössischer Komponisten. Hören Sie u.a. "The Jet Whistle" von Heitar Villa-Lobos (1887-1959), "Trois Pieces" von P.O. Ferraud (1900-1937) und "Einstein-Dialog" von Luca Lombardi (1945). Das Konzert findet im Theater des Augustinum Kleinmachnow, Erlenweg 72 statt, der Eintritt ist für Mitglieder des DHV frei.

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DHV und Daniels & Korff

(Gü.) Ein Hemd oder eine Bluse gratis!

Rechtzeitig zum Beginn der warmen Jahreszeit möchten wir Sie mit unserem Frühlings-Angebot überraschen. Um Ihnen das Stöbern in unseren Katalogen, auf unserer Homepage und in unseren Geschäften noch schmackhafter zu machen, haben wir extra für Sie vom 08. bis 17. April 2011 ein Frühlings-Angebot an Hemden und Blusen kreiert.

Profitieren Sie von diesem Vorteilsangebot und Sie erhalten 1 Hemd oder 1 Bluse gratis bei einer Bestellung von mindestens 3 Teilen. Sie kaufen mindestens 2 Hemden oder 2 Blusen, auch im Mix, und Sie erhalten das 3. Hemd oder die 3. Bluse, das jeweils günstigste Teil, kostenlos.

Dieses Angebot gilt nur ein Mal pro Person und ist nicht mit anderen Gutschein- und Rabatt-Aktionen kombinierbar!

Bitte bestellen Sie jetzt direkt im Internet oder lassen Sie sich fachkundig beraten und besuchen Sie eine Daniels & Korff-Filiale in Köln, Frankfurt, Berlin, Bonn, Münster, Aachen, Wiesbaden, Hannover, Freiburg (neu), Hamburg, München und Westerland auf Sylt. (Die Teilnahme an dieser Aktion in unseren Filialen gilt nur gegen Vorlage dieses Artikels).

Daniels & Korff wünscht Ihnen einen schönen Frühling und viel Spaß mit Ihrer neuen Sommer-Garderobe.

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DHV und Monsenstein und Vannerdat

(Gü.) Egal, ob Monografien, Dissertationen, Tagungsbände, Konferenzproceedings, Habilitationen, Abschlussarbeiten ...

Für Universitäten und wissenschaftliche Autoren: Der moderne Weg, wissenschaftliche Werke stets aktuell, schnell und preisgünstig zu veröffentlichen. Publishing on Demand (Books on Demand) ist eine "waschechte" Publikation als gedrucktes Werk in unserem Verlag. Eine parallele elektronische Veröffentlichung ist problemlos möglich.

Seit über einem Jahr sind wir - das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat - nun schon offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes und stehen Wissenschaftlern und Forschenden als direkter Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von digitalen Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter unserem Dach.

Das Konzept finden Sie auch online! Alle Angebote, Leistungen, Partnerschaften und Kooperationen des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat für Universitäten, Hochschulen und Institute haben wir mit unserer Internetseite www.hochschulverlage.de für Sie jederzeit greifbar gemacht.

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-620650811, Ansprechpartner: Jana Schuhmacher und Johannes Monse - und natürlich: www.hochschulverlage.de.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Auf zwei musikalische Highlights im Jahr 2011 machen die Seminaris Hotels & Meeting Resorts in Potsdam aufmerksam: auf die Konzertreihe "Bach in Sanssouci" und die neuen "Seefestspiele Potsdam". 

Unter dem Titel "Bach in Sanssouci" findet von Ende März bis Ende Dezember 2011 ein Konzertzyklus im Schlosstheater im Neuen Palais sowie in der Friedenskirche Sanssouci statt. 13 Bach-Konzerte stehen auf dem Programm - Violinkonzerte, Osterkantaten, Kantaten und Concerti, Messen, Flötensonaten, barocke Weihnachtskonzerte und natür­lich auch die Brandenburgischen Konzerte. 

Mit den "Seefestspielen Potsdam" entsteht ein neues Highlight im internationalen Kulturkalender. Eröffnet werden die 1. Seefestspiele Potsdam am 11. August 2011 mit Mozarts "Zauberflöte" in einer Neuinszenierung von Katharina Thalbach - eine Traumkonstellation für das Premierenjahr. Insgesamt sind im Zeitraum vom 11. bis zum 28. August 2011 zwölf Vorstellungen geplant.

Die Seminaris Hotels in Potsdam haben zum Besuch der Festspiele ein attraktives Wochenend-Angebot speziell für den DHV aufgelegt: 2 Übernachtungen/ Frühstück, Begrüßungscocktail, 2 x Dinner für 140,- Euro p.P., zzgl. Festspiel-Karten, buchbar nach Verfügbarkeit.
Infos: 0331 - 9090-992.

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DHV und NOVO

(Gü.) Studierendenausweise: Legitimation für die Wissenschaft

Das Format ist genormt, doch der Nutzen ist umso vielfältiger:
Kunststoffkarten im Format von Kreditkarten dienen heute vielfach zur Legitimation für Gebäude, Kopierer, Bibliotheken oder besonders zu schützende Räume.

NOVO, ein Unternehmen mit 110-jähriger Historie, 40 Jahren Erfahrung in der Produktion von Kunststoffkarten und seit dem Jahr 2010 auch Partner des DHV, produziert Chipkarten, Transponderkarten oder Barcodekarten für die vielfältigen Anwendungen in Hochschulen und andern Bildungseinrichtungen.

Dabei legt NOVO besonderen Wert auf Qualität und Termintreue.

Das gem. ISO 9001:2008-zertifizierte Unternehmen bietet auf Wunsch aus einer Hand die Produktion von Ausweiskarten, die Personalisierung und den Versand der Karten direkt an die Karteninhaber. Damit ist ein professioneller Kartenversand mit allen notwendigen Individualisierungen auf einer Karte garantiert.
Für Hochschulen, die die Personalisierungen selber ausführen möchten, bietet NOVO auch die geeigneten Personalisierungssysteme und Software-Programme an.

Angeboten werden neben klassischen Materialien wie PVC auch Karten aus nachwachsenden Rohstoffen zur Schonung von Ressourcen und unserer Umwelt.

Gerne informieren wir Sie persönlich und bei Ihnen vor Ort über die Möglichkeiten unserer Kartenproduktion. Herrn Ertan Terzi erreichen Sie unter  0228 98984-21 oder unter eterzi@novo.de.



DHV und Stage Entertainment

(Gü.) Das Musical Wicked , die Hexen von Oz hatte bereits 21 Millionen Besucher. Seien auch Sie dabei und nutzen die Sonderkonditionen exklusiv für Mitglieder des DHV.

Interessieren Sie sich für ein anderes Angebot von Stage-Entertainment? Rufen Sie uns an unter 0228 / 902 66 69!


undefinedSonderkondition für Mitglieder des DHV

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Sven Hendricks (He.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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