DHV-Newsletter 05/2011

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Schavan und Althusmann wähnen Bologna-Reform auf gutem Weg

In Berlin hat am 6. Mai 2011 die Zweite Nationale Bologna-Konferenz stattgefunden, zu der Bundesministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Bernd Althusmann, Vertreter von Ländern, Hochschulen, Studierenden, der Wirtschaft und weiterer Akteure im Hochschulbereich geladen hatten.

"Die Abschlüsse Bachelor und Master kommen immer mehr im Alltag an", erklärte im Anschluss die Bundesminsterin. "Bachelor-Absolventen haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen." Die Sorge, dass es nicht genügend Master-Studienplätze gebe, wies sie als unbegründet zurück: "Die Zahlen, die die Länder auf der Konferenz vorgelegt haben, deuten vielmehr darauf hin, dass bundesweit kein Mangel an Masterplätzen besteht, wenn die Studierenden flexibel sind."

Der Wechsel ins Ausland sei durch die Bologna-Reform einfacher geworden. "Da muss es erst recht möglich sein, von einem Bundesland in ein anderes umzuziehen", so Schavan weiter. Die Zahlen belegten, dass die Mobilität in den gut zehn Jahren des Bologna-Prozesses deutlich zugenommen habe. Mit Bologna-Mobilitätsprogrammen werde die Politik Hochschulen und Studierende in der gestuften Studienstruktur weiter unterstützen.

KMK-Präsident Bernd Althusmann bekräftigte: "Wir dürfen nicht Bachelor und Master gegeneinander ausspielen. Die gestufte Studienstruktur bietet gute Möglichkeiten, dass Studierende nach ihren eigenen Wünschen und Fähigkeiten entscheiden. Von Engpässen im Masterbereich kann nicht gesprochen werden."
http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20110506-061.pdf

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Run auf Master

Die Hälfte der Absolventen von Fachhochschulen und ein Viertel der Universitätsabsolventen nimmt mit dem ersten akademischen Abschluss direkt eine Berufstätigkeit auf. Derzeit setzt der überwiegende Teil der Studierenden seine akademische Ausbildung allerdings mit einem Masterstudium fort. 90 Prozent tun dies im Wunschfach und am Wunschort.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Mit dem Bachelor in den Beruf", die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) erstellt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Dazu wurden 10.000 Bachelorstudierende, Studierende traditioneller Studiengänge, Bachelorabsolventen und 1.500 Unternehmen in repräsentativen Erhebungen in der zweiten Jahreshälfte 2010 befragt.

Laut Studie müssen sich in einem Drittel der Unternehmen Bachelorabsolventen mit einem niedrigeren Einstiegsgehalt als Absolventen alter Abschlüsse mit Diplom begnügen. Studierende und Unternehmen monierten übereinstimmend fehlenden Praxisbezug und eine gleichzeitige Stoffüberfrachtung in den neuen Studiengängen.
htttp://www.stifterverband.de

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Kempen fordert, Schönfärberei des Bologna-Prozesses zu beenden

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hatte die Politik anlässlich der Zweiten Nationalen Bologna-Konferenz am 6. Mai 2011 in Berlin dazu aufgerufen, sich ohne Schönfärberei den immer noch erheblichen Problemen des Bologna-Prozesses zu widmen. Trotz einiger Nachbesserungen sei die Reform noch lange keine Erfolgsgeschichte, so Kempen. "Die Studien, die aus dem Hause Schavan kommen und nach Lesart der Bundesministerin den angeblich notorischen Kritikern der Bologna-Reform den Wind aus den Segeln nehmen, belegen in der Regel das Gegenteil: Die neuen Studiengänge bleiben den Beweis ihrer Überlegenheit gegenüber den traditionellen Studienabschlüssen von Diplom und Magister bislang schuldig." Dies gelte für die Abbrecherzahlen ebenso wie die Studierendenmobilität.

"Statt weiter die Reformprobleme zu verharmlosen, muss die Politik endlich ihre Hausaufgaben erledigen", erklärte Kempen. "Allen voran die Master-Frage muss gelöst werden. Zu lange wurden Antworten hierauf aufgeschoben." Drei von vier Bachelorstudierenden wollten ein Masterstudium anschließen. Der DHV erwartet von der Bologna-Konferenz konkrete Zusagen über zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen für mehr Master-Studienplätze, damit - wie in der Schweiz - grundsätzlich jeder Bachelorstudierende den Master machen kann, wenn er will", so Kempen. "Die Bildungsrepublik bleibt ein leeres Versprechen, wenn beruflich Qualifizierten der Weg zum Studium erleichtert wird, Bachelor­absolventen, die eine vertiefte wissenschaftliche (Aus-)Bildung mit dem Master anstreben, jedoch bürokratisch abgewiegelt werden."

Die in die Master-Studiengänge drängenden Studierenden verhielten sich nur rational und arbeitsmarktkonform. Wirtschaftsvertreter könnten noch so oft und laut den Bachelor willkommen heißen, in der betrieblichen Praxis stießen diese Bekundungen auf wenig Widerhall. "Wenn laut aktueller Stifterverband-Studie gerade einmal jeder vierte Universitätsabsolvent mit Bachelor direkt in den Beruf geht, ist das für einen qua Gesetz berufsqualifizierenden Abschluss ein Armutszeugnis", so Kempen. "Es ist angesichts derartiger Erfahrungen zu begrüßen, dass sich die Justizminister und der Bundesgesundheitsminister für den Erhalt der Staatsexamina und damit gegen die Umstellung auf die gestufte Studienstruktur in Jura bzw. Medizin aussprechen."

 

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Hochschullehrer: 56-Stunden-Woche

Deutschlands Hochschullehrer sind mit den Arbeitsbedingungen an den Hochschulen etwas zufriedener als noch zu Beginn der 1990er Jahren. Fast drei Viertel von ihnen sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden oder sehr zufrieden. Mehr als die Hälfte von ihnen empfindet die Arbeit aber auch als starke persönliche Belastung. Dies geht aus einer breit angelegten internationalen Studie zum Wandel des Hochschullehrerberufs hervor, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und am INCHER (International Center for Higher Education Research) der Universität Kassel von Professor Ulrich Teichler durchgeführt wurde. Untersucht wurden die Arbeitsbedingungen von Hochschullehrern in 18 Ländern. Das INCHER befragte dazu in den Jahren 2007/2008 über 5.000 Lehrende und Forschende, von denen 1.600 antworteten.

Demnach arbeiteten Universitätsprofessoren in Deutschland mit bis zu 56 Stunden pro Woche am meisten. Im Unterschied zu ihren ausländischen Kollegen, deren wöchentliches Arbeitspensum sich zwischen 41 und 50 Stunden bewegt, begriffen sie sich als "Gestaltende" ihrer Hochschule und fühlten sich weniger einem bürokratischen System "ausgeliefert".

Laut INCHER verwenden deutsche Professoren im Durchschnitt 38 Prozent ihrer Arbeitszeit auf die Forschung, 36 Prozent für Verwaltungstätigkeiten, Dienstleistungen und Evaluationen sowie 26 Prozent für die Lehre. Der zeitliche Einsatz für die Lehre sei gegenüber den 90er Jahren um ein Fünftel zurückgegangen, die Zeitanteile für Forschung dagegen sogar leicht gestiegen. Bei den Betreuungsverhältnissen im internationalen Vergleich schneide Deutschland weiterhin schlecht ab. In den USA nähmen an Lehrveranstaltungen eines Professors im Schnitt 39 Studierende teil, hierzulande seien es 112.

Bundesministerin Schavan zog bei der Präsentation der Studie ein positives Fazit: "Die Zufriedenheit an den Hochschulen ist auch deshalb so hoch, weil Deutschland für seine Wissenschaftler viel Freiraum geschaffen hat und sie stark unterstützt. Sie finden hier beste Arbeitsbedingungen vor."
http://www.bmbf.de/press/3081.php
Zur Studie:
http://www.uni-kassel.de/wz1/pdf/BMBF_Hochschullehrerstudie2011_Druck.pdf



Antragsaktivität für Drittmittel

89 Prozent der Professoren in Deutschland haben in den vergangenen fünf Jahren Drittmittel beantragt. Das geht aus einer repräsentativen Onlinebefragung des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung zu Forschungsbedingungen an Universitäten hervor, an der sich über 3.000 Personen beteiligten und über die der "Tagesspiegel" vorab berichtete. Jeder zehnte bezeichnete sich als "sehr antragsaktiv" und verbrachte mehr Zeit mit Begutachtungen und Anträgen als mit der Lehre.

Laut Umfrage sind Drittmittel nicht mehr nur ausschließlich für die Finanzierung eines Forschungsvorhabens wesentlich, sondern auch ein wichtiges Kriterium in Systemen leistungsorientierter Mittelvergabe geworden. Drittmittel werden zudem als reputations- bzw. karrierefördernd eingeschätzt.

Die elf Prozent der Professoren, die sich nicht um Drittmittel bemühen, nannten Zeitmangel und Überlastung als Gründe für ihre Zurückhaltung, übten aber auch grundsätzliche Kritik an der Drittmittelförderung und an den Begutachtungskriterien. Den höchsten Anteil an den Nichtantragstellern weisen die Geisteswissenschaftler mit 22,1 Prozent. Sie beklagen ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, zu wenige Fördermöglichkeiten und wünschten sich mehrheitlich eine bessere Grundfinanzierung für Forschung.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) war für die Befragten mit Abstand der wichtigste Mittelgeber: 73 Prozent der Professoren haben in den letzten fünf Jahren einen oder mehrere Förderanträge bei der DFG eingereicht. Fast 22 Prozent der Befragten waren maßgeblich an Anträgen im Rahmen der Exzellenzinitiative beteiligt. Exzellenzwettbewerbe - sowohl für Forschung als auch Lehre - hielten die Wissenschaftler allerdings für eine Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland für "eher ungeeignet".
http://www.forschungsinfo.de/Publikationen/Download/working_paper_8_2010.pdf

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Guttenberg hat vorsätzlich getäuscht

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat bei seiner Doktorarbeit vorsätzlich getäuscht. Zu dieser Überzeugung ist die an der Universität Bayreuth befasste Kommission "Selbstkontrolle in der Wissenschaft" gelangt. Festzustellen sei, dass zu Guttenberg "die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt" habe, erklärte die Universität Bayreuth.

Die Hochschule hatte Guttenberg, der am 1. März 2011 von allen politischen Ämtern zurückgetreten war, bereits am 23. Februar 2011 den Doktortitel aberkannt. Guttenberg hatte handwerkliche Fehler eingeräumt und auf die starke persönliche und berufliche Belastung hingewiesen. "Die Kommission vermag nicht nachzuvollziehen, dass jemand, der über Jahre Quellen für seine Dissertation bearbeitet, derart in einen Zustand der Dauervergesslichkeit gerät, dass ihm die allerorten in seiner Arbeit nachweisbaren Falschangaben vollständig aus dem Bewusstsein geraten", heißt es in dem Bericht. "Diese objektiv bestehenden Täuschungen durchziehen die Arbeit als werkprägendes Bearbeitungsmuster."

Eine Mitverantwortung von Guttenbergs Doktorvater Professor Peter Häberle und des Zweitgutachters Professor Rudolf Streinz im Rahmen des Promotionsverfahren sieht die Kommission allerdings nicht. Gleichwohl hätte die Benotung der Doktorarbeit mit dem Prädikat "summa cum laude" einer ausführlicheren Erklärung bedurft. Es sei nicht ersichtlich, welche besonderen Ergebnisse der Arbeit die Vergabe der Höchstnote gerechtfertigt hätten.
http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf

 

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Plagiatsvorwurf: Universität prüft, Koch-Mehrin tritt zurück

Silvana Koch-Mehrin hat Konsequenzen aus den Plagiatsvorwürfen um ihre Doktorarbeit gezogen. Sie kündigte am 11. Mai 2011 an, Europaabgeordnete bleiben zu wollen. "Mit sofortiger Wirkung" legte sie jedoch ihre Posten als Vorsitzende der FDP im Europaparlament und Vizepräsidentin des Europaparlaments nieder. Damit ist sie auch nicht mehr im FDP-Präsidium vertreten.

Die Universität Heidelberg hat derweil ein förmliches Prüfverfahren gegen Koch-Mehrin eingeleitet, meldete der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Kreise der Universität. Der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät habe die prominente FDP-Politikerin um eine Stellungnahme gebeten und ihr hierfür eine mehrwöchige Frist eingeräumt.

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Mehr Hochschulautonomie

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 3. Mai 2011 in Heidelberg die Länder aufgefordert, die Autonomie der Hochschulen zu stärken. Sie bräuchten Handlungsfreiheit, Flexibilität und Planungssicherheit, um im globalisierten Wettbewerb dauerhaft zu bestehen. So sollen sich die Länder auf den unabdingbaren Bereich der Rechtsaufsicht über die Hochschulen konzentrieren und auf ministerielle Erlasse und Einzelanweisungen verzichten. Die Landesmittel sollten den Hochschulen als Globalbudget zur Verfügung gestellt werden. Dabei müsse die Übertragbarkeit der Mittel und die Bildung von Rücklagen möglich sein. Das Berufungs- und Ernennungsrecht müsse bei den Hochschulen liegen. Auf Wunsch sollten sie die Dienstherren- und Arbeitgebereigenschaft erhalten können. Allerdings dürfe dies dann nicht an die Übertragung der Versorgungslasten gekoppelt sein. Die Verantwortung für Forschung und Lehre und die Sicherung der Qualität der Leistungen muss laut HRK in den Hochschulen verankert werden. Berechtigte Länderinteressen seien über mehrjährige Zielvereinbarungen und Hochschulverträge zu sichern. Hochschulautonomie setze letztlich eine ausreichende Grundfinanzierung voraus.
http://www.hrk.de/95_6202.php

 

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Studie: Studienbeiträge schrecken kaum vom Studium ab

Gute Berufsaussichten und geringe Arbeitslosigkeit unter Akademikern, aber auch das Interesse an wissenschaftlicher Arbeit bewegen Abiturienten dazu, ein Studium aufzunehmen. Studienbeiträge halten in der Regel nicht von einem Studium ab. Zu diesen Ergebnissen gelangt eine Studie der Hochschul-Informations-Systems GmbH (HIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die am 26. April 2011 veröffentlicht wurde. Nur zwischen drei und sechs Prozent der Studienberechtigten würden demnach auf ein Studium verzichten, weil sie sich die Studienbeiträge nicht leisten könnten. Eine Abwanderung von Studieninteressierten in beitragsfreie Länder sei zudem nicht zu verzeichnen. Grundlage der Studie ist eine repräsentative Befragung von Personen, die im Schuljahr 2007/2008 an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die Berechtigung zum Studium erworben haben.
http://www.bmbf.de/press/3085.php
Zur Studie:
http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201105.pdf

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Hamburg und Baden-Württemberg: Aus für Studienbeiträge

Der neue SPD-Senat in Hamburg löst sein Wahlversprechen ein und will zum Herbstsemester 2012/13 die Studienbeiträge abschaffen. Das wurde nach einer Klausurtagung des Senats am 19. April 2011 bekannt. Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester waren in Hamburg im Jahr 2007 eingeführt worden. Unter der Koalitionsregierung von CDU und Grünen wurden sie 2008 auf 375 Euro reduziert. Den jährlichen Einnahmeausfall in Höhe von 35 Millionen für Hamburgs Hochschulen will der Stadtstaat kompensieren.

Die neue grün-rote Koalition in Stuttgart kündigte unterdessen an, die Studienbeiträge schon zum Sommersemester 2012 abzuschaffen. Die Mindereinnahmen in Höhe von 135 Millionen Euro per annum will die künftige Landesregierung den Hochschulen durch Haushaltsumschichtungen ersetzen.
Dabei sollen die Ausfallzahlungen laut Koalitionsvereinbarung ausschließlich für Studium und Lehre eingesetzt werden.

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Brandenburg: Kein Interesse an Lehrprofessur

Brandenburgs Universitäten dürfen seit 2008 Hochschullehrer einstellen, die einen Schwerpunkt in der Lehre haben. Allerdings habe noch keine Universität von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, wie Wissenschaftsministerin Sabine Kunst auf eine parlamentarische Anfrage laut Nachrichtenagentur dpa antwortete. Die Regierung wolle daher diese Professuren bekannter machen. Mit ihnen könne das zahlenmäßige Verhältnis von Studierenden zu Professor verbessert und die Qualität der Lehre gesteigert werden. 

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Bundesuniversität Charité?

Die Berliner Charité soll nach Vorstellungen von Bundesministerin Annette Schavan  Bundesuniversität werden. "Allein in Berliner Trägerschaft wird sie sich aber auf die Dauer nicht gut weiterentwickeln  können", erklärte Schavan. Als international anerkannte medizinische Forschungs- und Lehreinrichtung sei die Charité ein geeigneter Kandidat für "neue Formen der Kooperation zwischen Bund und Ländern" nach dem Ende der gegenwärtig noch laufenden Exzellenzinitiative, so Schavan gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit". Als Vorbild könne das Karlsruher Institute of Technology (KIT) gelten. Auch anderswo müssten einige wenige herausragende Universitäten mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen "zu einer wirklich neuen, gemeinsamen Rechtsform" verbunden werden. Der Bund werde den Ländern durch die Förderung einiger exzellenter Institutionen einen "neuen finanziellen Freiraum verschaffen", den diese nutzen könnten, um alle ihre Hochschulen "noch besser zu fördern", betonte Schavan. Unterstützung erhielt die Bundesministerin durch den Berliner Senator Jürgen Zöllner. Seines Erachtens dürfe sich Berlin eine solche Chance nicht entgehen lassen.

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Protest gegen Sparkurs

Hamburgs Universität sieht sich durch die Kürzungen im Wissenschaftsetat im Bestand gefährdet. Das Präsidium der Universität beschloss am 11. Mai 2011, alle Leistungen, die nicht unmittelbar zugunsten von Studierenden oder Mitarbeitern erforderlich seien, zu überprüfen oder einzustellen. Als Beispiel wurden der Zugang zu Museen und zum Botanischen Garten genannt. Darüber hinaus werde sich die Universität nicht an der Nacht der Wissenschaft beteiligen. Die Einwerbung von Deutschland-Stipendien werde aus Kostengründen nicht stattfinden. Der Wegfall von 60 Professuren und die Schließung von bis zu 30 Fachbereichen stünden an, wenn die geplanten Streichungen realisiert würden.

Der Senat will nach Angaben der Universität den Haushalt der Hamburger Hochschulen um sechs bis zehn Prozent kürzen. Auf die Universität Hamburg kämen im Jahr 2011 rund 20 Millionen Euro Einsparungen zu. Dies entspreche etwa 400 Stellen. Damit würden laut Universität rund 2.900 Studienplätze wegfallen und jährlich etwa 660 Studierende weniger aufgenommen werden können.
http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2011/pm36.html

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Zu wenig Studienplätze: Hohe Rückforderungen an Landesuniversitäten

Weil sie zu wenig neue Studienplätze geschaffen haben, sehen sich Universitäten in Nordrhein-Westfalen mit Millionenforderungen des Landes konfrontiert. Entsprechende Medienberichte wurden vom Düsseldorfer Wissenschaftsministerium bestätigt. Betroffen sollen u.a. die Universitäten in Münster, Duisburg-Essen, Köln und Bielefeld sein. Im Rahmen des sogenannten Hochschulpaktes I hatten die Universitäten des Landes von 2007 bis 2010 insgesamt 250 Millionen Euro von Land und Bund zum Aufbau zusätzlicher Studienplätze erhalten. In vielen Fällen seien jedoch weniger zusätzliche Studierende aufgenommen worden als vereinbart. Über die Höhe der Rückforderungen wird derzeit verhandelt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa könnten auf die Universität Münster Forderungen von bis zu elf Millionen Euro zukommen. Die Universitäten Köln und Bielefeld müssten demnach maximal jeweils rund vier Millionen zurückerstatten.

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Forschungsblog der Fraunhofer-Gesellschaft

Ein neues Internet-Projekt will Brücken zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit schlagen: Das am 19. April 2011 gestartete Forschungsblog der Fraunhofer-Gesellschaft will Projekte vorstellen, die eines Tages den Alltag bestimmen könnten. Für die nutzergerechte Aufbereitung von Fachinformationen sollen der Blogger und Werbetexter Sascha Lobo sowie die Wissenschaftsblogger Florian Freistetter und Lars Fischer sorgen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Energie, Gesundheit und Materialforschung.
http://www.forschungs-blog.de/

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Nein zum Bildungsföderalismus

Die Lehrer in Deutschland plädieren mehrheitlich dafür, den Bildungsföderalismus in Deutschland abzuschaffen. 61 Prozent des Lehrpersonals bejahen die Übertragung der Zuständigkeit von den Ländern auf den Bund. Auch in der Gesamtbevölkerung stößt der Bildungsföderalismus auf Ablehnung. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter rund 2.200 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern sowie rund 500 Lehrern im Auftrag der Vodafone Stiftung. Für die Einführung von einheitlichen Abschlussprüfungen wie beispielsweise ein bundesweites Zentralabitur sprachen sich 72 Prozent der Lehrer und 78 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.  Die insgesamt besten schulpolitischen Rahmenbedingungen böten aus Sicht der Lehrer Bayern (49 Prozent) und Baden-Württemberg (37 Prozent), auf Rang drei folgte mit großem Abstand Sachsen (17 Prozent).
http://www.vodafone-stiftung.de/presseinfomodul/detail/118.html

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Karriere


Bayern spart bei der Elite

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch will bis 2012 die landeseigenen Forschungsstipendien kürzen. Das Ministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche". Doktoranden und Postdoktoranden seien in diesem Frühjahr vom  "Elitenetzwerk Bayern" noch 55 Forschungsstipendien zuerkannt worden, die Vergabe im Herbst 2011 entfalle jedoch. 2012 würden wieder Forschungsstipendien vergeben, allerdings weniger als bisher. Das bei den Forschungsstipendien eingesparte Geld will das Ministerium in das "Max-Weber-Programm" des "Elitenetzwerks" investieren, das Studierende fördert. In diesem Jahr sollen 400 Abiturienten statt wie bisher 200 in das Programm aufgenommen werden.

 

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Doktoranden beklagen unzureichende Betreuung

Sowohl Doktoranden in traditioneller Einzelbetreuung als auch in den stärker strukturierten Graduiertenschulen fühlen sich bei inhaltlichen Fragen ungenügend betreut. Nach neuen Zahlen des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung beklagen dies 59 Prozent der "traditionellen" Doktoranden. Bei Graduiertenschülern sind es mit 53 Prozent nur unwesentlich weniger.

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Mehr Informationen unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/744.html#c6872

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Barometer


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Lob für Mainzer Modell

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der April-Ausgabe gefragt, ob  die Universität mit der Systemakkreditierung  einen Schritt in die richtige Richtung gehe. 67,9 Prozent der Teilnehmer stimmten dieser Einschätzung zu, 32,1 Prozent antworteten mit Nein.

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Forscherparadies Deutschland?

Hochschullehrer lieben ihren Beruf und arbeiten viel. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Der Wandel des Hochschullehrerberufs im internationalen Vergleich". Bundesministerin Schavan führt dies darauf zurück, dass Wissenschaftler in Deutschland beste Arbeitsbedingungen vorfänden. Stimmen Sie dieser Einschätzung zu?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Änderung des Saarländischen Besoldungsgesetzes

(Uf.) Der Landtag des Saarlandes hat am 8. Dezember 2010 das Haushaltsbegleitgesetz 2011 beschlossen. Dies enthält eine Änderung des Saarländischen Besoldungsgesetzes ab 1. Januar 2011. So heißt es jetzt in § 3 des Saarländischen Besoldungsgesetzes, dass sich für Beamte, für die nach dem 31. Dezember 2010 ein Anspruch auf Dienstbezüge entsteht, das Grundgehalt bei einem Amt der Besoldungsgruppe W1 um 370 Euro verringert. Der Dienstherr kann in begründeten Ausnahmefällen bei einem Mangel an geeigneten Bewerbern aber von der Minderung absehen. Eine Absenkung des Grundgehalts erfolgt für die Dauer von zwei Jahren. Dies gilt ebenso bei einem Eingangsamt der Besoldungsgruppen A9 bis A13 und R1, dann um einen jeweils im Gesetz festgeschriebenen Satz.

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Änderung der Beihilfe im Saarland

(Uf.) Das Haushaltsbegleitgesetz 2011 sieht ebenfalls eine Änderung der Beihilferegelung für Beamtinnen und Beamte im Saarland vor (§ 67 des Saarländischen Beamtengesetzes). So ist seit 1. Januar 2011 eine Kostendämpfungspauschale eingeführt worden. Durch die Einführung dieser Kostendämpfungspauschale entfallen alle Eigenanteile, welche in der Vergangenheit bei Heilmitteln, Fahrtkosten, im Krankenhaus, etc. abgezogen worden sind. Entscheidend für die Höhe der Kostendämpfungspauschale ist einerseits die Besoldungsgruppe und sind andererseits die persönlichen familiären Verhältnisse. Für aktive Beamte der Besoldungsgruppen C1, C2 und W1 beträgt die Kostendämpfungspauschale im Jahr 300 Euro, mit einem Kind 260 Euro, mit zwei Kindern 220 Euro und mit drei Kindern 180 Euro.

Für Beamte der Besoldungsgruppen C3 und W2 beträgt die Jahrespauschale 450 Euro, mit einem Kind 410 Euro, mit zwei Kindern 370 Euro und mit drei Kindern 330 Euro und für Beamte der Besoldungsgruppen C4 und W3 beträgt die Jahrespauschale 600 Euro, mit einem Kind 560 Euro, mit zwei Kindern 520 Euro und mit drei Kindern 480 Euro.

Bei einer Teilzeitbeschäftigung wird die Pauschale im gleichen Verhältnis wie die Arbeitszeit vermindert.

Für Ruhestandsbeamte gilt die Jahrespauschale bei Versorgungsbezügen von 71,75 Prozent bei C1, W2 und W1 von höchstens 210 Euro, bei C3 und W3 von 315 Euro und bei C4 und W3 von 420 Euro.

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Vergütungspflicht für geschützte Texte

Das Oberlandesgericht München hat über eine Klage der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) gegen sämtliche 16 deutschen Bundesländer in deren Eigenschaft als Träger diverser Hochschuleinrichtungen entschieden (Az.: 6 WG 12/09). Der 6. Zivilsenat urteilte, dass die Bundesländer für die öffentliche Zugänglichmachung von urheberrechtlich geschützten Texten an Hochschulen rückwirkend zum 1. Januar 2008 eine Abgabe an die VG Wort zu zahlen haben. Dabei entschied der Senat gegen eine Pauschalabgabe und für eine nutzungsabhängige Abgabe.

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Doktorgrad wegen Plagiatsvorwürfe rechtmäßig entzogen

Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat mit einem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 14. April 2011 (Az.:3 K 899/10.DA) die Klage einer mittlerweile an einer Fachhochschule tätigen Hochschullehrerin abgewiesen, mit der diese sich gegen die Aberkennung des Doktorgrades gewandt hatte. Nach den Feststellungen der beklagten Universität waren auf etwa einem Viertel der im Jahre 2000 zum Abschluss gebrachten Dissertation teils wörtlich, teils paraphrasiert seiten- oder abschnittsweise Textstellen aus Werken anderer Autoren ohne entsprechende Nachweise übernommen worden. Bekannt geworden waren die Plagiatsvorwürfe auf Grund des Hinweises einer Autorin, die festgestellt hatte, dass Teile ihrer eigenen Arbeit seitenweise wörtlich übernommen worden waren, ohne dass dies hervorgehoben worden war. Auch fehlte das plagiierte Werk im Literaturverzeichnis der Dissertation.

Ein seitens der beklagten Universität beauftragter Gutachter stellte darüber hinaus fest, dass die Klägerin Werke an einer bestimmten Stelle zitiert habe, an anderer Stelle jedoch, ohne dies kenntlich zu machen, Textteile aus diesen Werken übernommen habe (sog. Bauernopfer-Referenz).

Die Richter gelangten zu dem Schluss, dass dieses Vorgehen der Klägerin auf eine vorsätzliche Täuschungshandlung schließen lasse, die so erheblich sei, dass sie den Entzug des Doktorgrades rechtfertige.

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Gebührenpflicht für verbindliche Auskünfte

(Uf.) Seit 2006 können für Auskunftsanträge von Steuerpflichtigen die Finanzämter Gebühren erheben, die sich nach dem Wert berechnen, den die verbindliche Auskunft für den Antragsteller hat. So bestimmen sich die Gebühren nach entsprechenden Gerichtskosten; ersatzweise wird eine Zeitgebühr von 50 Euro je angefangener Stunde angesetzt. Diese Gebühr für verbindliche Auskünfte ist auf starke Kritik gestoßen. Trotzdem hat der Bundesfinanzhof aktuell entschieden (Az.: I R 61/10), dass die gesetzliche Gebührenpflicht für die Bearbeitung von Anträgen auf verbindliche Auskünfte durch die Finanzämter nicht gegen das Grundgesetz verstößt. Im vorliegenden Fall ging es um Auskünfte über die steuerlichen Auswirkungen geplanter Umstrukturieren von Unternehmen. Mit solchen Auskünften seien für den Steuerpflichtigen besondere Vorteile - bereits im Vorfeld von Steuergestaltungen -- verbunden. Daher sei die Gebühr nicht verfassungswidrig.

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Vorläufige Steuerfestsetzungen

(Uf.) Das Bundesfinanzministerium hat in einem chreiben vom 11.Mai 2011 klargestellt, dass das Haushaltsbegleitgesetz 2004 verfassungsgemäß zustande gekommen sei. Daraus  ergibt sich, dass sich der Vorläufigkeitsvermerk bei Steuerbescheiden noch auf folgende Punkte bezieht: Beschränkte Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten (2006 bis 2009), Nichtabziehbarkeit von Steuerberatungskosten als Sonderausgaben, beschränkte Abziehbarkeit von Vorsorgeaufwendungen (2005 bis 2009), Nichtabziehbarkeit von Beiträgen zur Rentenversicherungen als vorweggenommene Werbungskosten (ab 2005), Besteuerung der Einkünfte aus Leibrenten (ab 2005), Höhe der kindbezogenen Freibeträge (ab 2001), Höhe des Grundfreibetrags (ab 2001) und Höhe des Freibetrags zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in der Berufsausbildung befindenden, auswärtig untergebrachten, volljährigen Kindes (ab 2002).

Letztlich werden im Rahmen der verfahrensrechtlichen Möglichkeiten sämtliche Festsetzungen des Solidaritätszuschlags für die Veranlagungszeiträume ab 2005 ebenfalls vorläufig vorgenommen.

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Personalia


Quelle: theresia-bauer.de

Neue Ministerin

Theresia Bauer ist am 12. Mai 2011 zur neuen Ministerin für Wissenschaft und Kunst in Baden-Württemberg vereidigt worden. Die bisherige Vize-Fraktionsvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Stuttgarter Landtag folgt auf Professor Peter Frankenberg.

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Amtsinhaberin mit "neuem" Ressortzuschnitt

Die bisherige Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Professor Birgitta Wolff, bekleidet in der künftigen Regierung Sachsen-Anhalts das Amt der Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin.  Zuvor sind bereits im Saarland und in Schleswig-Holstein die Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Ministerium verschmolzen worden.

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Quelle: eua.be

Neue Präsidentin I

Die Europäische Hochschulvereinigung (EUA - European University Association) hat am 15. April 2011 in Aarhus die portugiesische Physikerin Frau Professor Maria Helena Nazaré, frühere Rektorin der Universität Aveiro, zur nächsten Präsidentin und damit ersten Frau an der Spitze der EUA gewählt. Sie wird ihre dreijährige Amtszeit im März 2012 antreten und auf Professor Jean-Marc Rapp, ehemals Rektor der Universität Lausanne, folgen. Für eine zweite Amtszeit (2011-2015) wurde zudem die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Frau Professor Margret Wintermantel, in den Vorstand der EUA gewählt.

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Quelle: Universität Heidelberg

Neue Präsidentin II

Frau Professor Johanna Stachel von der Universität Heidelberg wird ab April 2012 Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Mit der Kern- und Teilchenphysikerin wird erstmals eine Frau die Leitung der weltgrößten physikalischen Fachvereinigung übernehmen. Sie wird den amtierenden DPG-Präsidenten, Professor Wolfgang Sandner, ablösen, der dann turnusgemäß in die Position des Vizepräsidenten wechselt.

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Quelle: TU Dortmund

Neue Vizepräsidentin

Die Rektorin der Technischen Universität Dortmund., Frau Professor Ursula Gather, ist am 3. Mai 2011 in Heidelberg in das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden. Sie übernimmt ab dem 1. August das Ressort Studium, Lehre und Zulassung von Professor Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen.

Von der HRK-Mitgliederversammlung wiedergewählt wurde der Vizepräsident für Internationales der HRK, Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg.

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Quelle: TU München

Ars legendi-Preis 2011

Professor Jürgen Richter-Gebert, Lehrstuhlinhaber für Geometrie und Visualisierung an der Technischen Universität München, ist am 2. Mai 2011 in Heidelberg der mit 50.000 Euro dotierte Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre verliehen worden.

Mit neuen Seminarformen, wie etwa den "Reporterseminaren", fördere er Fähigkeiten wie Selbstreflexion, Teamfähigkeit und Vermittlungsfähigkeit, erklärten der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz zur Begründung.

Neben Zusatzveranstaltungen wie etwa den "Bonbon-Vorlesungen" zur Vertiefung ausgewählter Themen biete Richter-Gebert seit Jahren selbst entwickeltes Begleitmaterial zur Unterstützung seiner Vorlesungen an, das er auf seinem Internet-Portal www.mathe-vital.de zur Verfügung stelle. Auf Anfrage erarbeite er zudem auch Lehrmaterialien für Kollegen. Besonderes Augenmerk richte Professor Richter-Gebert auf die Visualisierung mathematischer Probleme. So habe er die Mathematik-Ausstellung "ix-quadrat" entwickelt und sei an dem Programm Cinderella (www.cinderella.de) beteiligt.

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Quelle: mpg.de

Communicator-Preis 2011

Der  Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht in diesem Jahr an den Direktor des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Professor Gerd Gigerenzer. Der Psychologe und Risikoforscher wurde für seine Fähigkeiten ausgezeichnet, zentrale Themen wie die Kunst des Entscheidens und den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 5. Juli 2011 in Bonn verliehen.

 

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Quelle: Universität Bonn

Hohe Ehrung für Bonner Wirtschaftswissenschaftler

Der Wirtschaftswissenschaftler Professor Armin Falk von der Universität Bonn erhält als erster Deutscher den Yrjö Jahnsson-Preis 2011. Der Preis wird alle zwei Jahre von der finnischen Yrjö Jahnsson-Stiftung gemeinsam mit der European Economic Association (EEA) verliehen und gilt als die höchste Auszeichnung in Ökonomie im europäischen Raum.

Zur Begründung teilte die Jury mit, Professor Falk habe wichtige Beiträge zum Verständnis sozialer Präferenzen wie Fairness und Vertrauen geleistet. Seine Erkenntnisse erlaubten grundlegende Rückschlüsse auf das ökonomische Verhalten von Menschen sowie die Funktionsweise von Arbeitsmärkten und Organisationen.



Quelle: FU Berlin

Anna-Krüger-Preis 2011

Der Philosoph Professor Albrecht Wellmer, emeritierter Lehrstuhlinhaber der FU Berlin, ist am 4. Mai 2011 mit dem Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs zu Berlin geehrt worden. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis zeichnet ein deutschsprachiges wissenschaftliches Werk aus, das anspruchsvoll und zugleich verständlich geschrieben ist. Albrecht Wellmer publizierte 2009 das Buch "Versuch über Musik und Sprache".

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare im Juni/Juli 2011

Wissenschaftsenglisch schreiben
Universität Mannheim, Freitag, 27. Mai 2011, 10:00-18:00 Uhr

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten in fast allen Fachbereichen werden heutzutage international nur noch wahrgenommen, wenn sie in renommierten Zeitschriften auf Englisch publiziert werden. Vielen deutschsprachigen Wissenschaftlern geht das Schreiben in der Fremdsprache jedoch nicht leicht von der Hand; häufig sind sie auch im Unklaren über spezifisch englische Vertextungskonventionen sowie lexikalische und grammatische Phänomene.

In diesem Kompaktseminar werden in drei Modulen wichtige Elemente des wissenschaftlichen Schreibens in englischer Sprache vorgestellt und eingeübt. Darüber hinaus werden auf neuen Technologien basierende Strategien erläutert, die zu einer kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Schreibfähigkeit beitragen.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/812.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 16. Juni 2011, 10:00-18:00 Uhr

Das Seminar zeigt im ersten Teil Wege zu Drittmitteln im Bereich der EU (7. Forschungsrahmenprogramm) und in Deutschland auf, erläutert das Verfahren der Drittmitteleinwerbung und dient somit als Leitfaden zur Chancenoptimierung. Im zweiten Seminarteil werden der rechtlich ordnungsgemäße und strategisch günstigste Umgang mit eingeworbenen Drittmitteln thematisiert und typische Fallstricke praxisnah vorgestellt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/629.html

Besoldungsverhandlungen in "W"
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 20. Juni 2011, 10:00-17:00 Uhr

Berufungs- und Bleibeverhandlungen werden im Besoldungssystem "W" und ganz anderen Voraussetzungen und Bedingungen geführt als im alten "C"-System. Die Verhandlungen zur Besoldung erfordern seitens der zu Berufenden eine überaus gründliche Vorbereitung. Das Seminar informiert über die Systematik der W-Besoldung und über mögliche Strategien für Berufungsverhandlungen und zeigt auf, wie trotz der abgesenkten Grundgehälter eine adäquate Besoldung erzielt werden kann.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/632.html

Fundraising für Hochschulen
Universität Mannheim, Montag, 27. Juni 2011, 10:00-17:30 Uhr

Das DHV-Kompaktseminar vermittelt Grundlagen und Techniken zum Fundraising an Hochschulen. Durch den Einsatz von Fallstudien, die in Gruppenarbeit analysiert werden, ist es besonders praxis- und umsetzungsorientiert angelegt: Wie entwickelt man ein stimmiges Fundraisingkonzept? Welche Tricks und Tools sind erforderlich, um systematisches Fundraising zu betreiben? Wie kann dezentrales Fundraising sinnvoll mit Aktivitäten der Leitungsebene verknüpft werden.
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 4. Juli 2011, 11:00-16:30 Uhr

Die Abnahme von Prüfungen gehört zu den primären Dienstaufgaben jeder Professorin und jedes Professors. Leistungsbeurteilungen und Prüfungsverfahren sind konfliktträchtige und streitanfällige Tätigkeiten. Das Seminar will durch intensive und aktuelle Informationen zum Prüfungsrecht dazu beitragen, "Prüferfehler" schon im Vorfeld zu vermeiden. Geboten werden konkrete Antworten zu allen wesentlichen Fragen rund um die hochschulische Prüfungstätigkeit der Wissenschaftler.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/809.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

 

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Publikationen


Neuerscheinung

Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Stimmen zum Buch:
"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren
Ihr Arbeitsbereich funktioniert, doch Sie hegen die stille Hoffnung, dass noch mehr Professionalität mit weniger Aufwand möglich wäre? Hilfsmittel sind gefragt! Im vorliegenden Buch finden Sie in komprimierter Form eine Übersicht und Struktur Ihrer alltäglichen Abläufe und Aufgaben zur Optimierung einer Forschungs- und Lehreinheit. Einfach nachschlagen und schnell wissen, worauf es ankommt!
AIs Leiter eines Lehrstuhls oder einer F&E-Abteilung haben Sie einen unglaublich vielfältigen Beruf und die Anforderungen an Sie sind hoch - Sie sollen eine zukunftsorientierte Forschung etablieren, die sich auf dem internationalen Parkett bewähren kann, Drittmittel akquirieren und entsprechende Forschungsprojekte koordinieren, Mitarbeiter fördern und ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein, Konferenzen besuchen oder gar veranstalten, Gremien bekleiden, Dissertationen betreuen, der alltäglichen Informationsflut mit einem überlegenen Arbeits- und Selbstmanagement entgegentreten und im Falle einer Professur schließlich auch noch eine Lehre sicherstellen, die sich anspruchsvoll in den Hochschulrankings beweisen kann - und all das mit einer Stringenz/Ausrichtung, die eine aktiv verfolgte Vision in Ihrem Lehrstuhlgeschehen erkennen lässt. Das vorliegende Handbuch adressiert unter anderem diese Themen und zeigt Ihnen mit vielerlei in der Praxis bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän, kompetent, professionell und zufriedenstellend mit den an Sie gerichteten Anforderungen umgehen und zudem Ihre ganz persönlichen Lehrstuhlziele verwirklichen können.
Wer schreibt ein Buch über professionelles Agieren in Forschung und Lehre? Zwei Betroffene: Prof. Dr. Lioba Werth und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. ln seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements diverser Aufgaben befasst und stellen Ihnen mit diesem Buch ihren didaktisch wertvoll aufbereiteten und ausgeweiteten Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Erscheinungstermin: In Kürze, geb., 100 Abb., 838 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Termine


"Professorinnen und Professoren gewinnen! Das Berufungsverfahren  zwischen Recht, Kultur und Effizienz"

Der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts e. V. setzt sein Programmangebot fort mit dem Seminar "Professorinnen und Professoren gewinnen! Das Berufungsverfahren zwischen Recht, Kultur und Effizienz". Die Veranstaltung findet am 16./17. Juni 2011 an der Universität Ulm statt. Anmeldungen können bis zum 31. Mai 2011 erfolgen.

Weitere Informationen unter:
http://www.vfdiw.de/Veranstaltungsangebote/Berufungsverfahren/Programm.php

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Faszination Chirurgie: Erste Tagung der gemeinnützigen Deutschen Chirurgiestiftung am 17. und 18. Juni 2011 in Münster

(Böh.) Das Berufsbild Chirurgie verliert seit Jahren die ihm früher anhaftende Attraktion auf junge Zahn/Mediziner. Verantwortlich für diese Trendwende sind Veränderungen im deutschen Gesundheitssystem, die zu deutlich gestiegener Belastung der chirurgisch tätigen Ärzte führt. Zu nennen sind hier Überlastung im Alltag durch berufsfremde Tätigkeiten, strukturbedingte Abhängigkeiten und mangelhafte Perspektiven, insbesondere eine oft unbefriedigende Ausbildungssituation.

Parallel zu dieser Entwicklung steigt Dank der Fortschritte der modernen Medizin die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen ständig an. Das Erreichen eines  nahezu biblischen Alters durch eine sich ständig vergrößernde Zahl alter Menschen stellt insbesondere die Chirurgie vor neue Herausforderungen und die Gesellschaft vor wirtschaftliche Probleme. War früher die Kindersterblichkeit ein großes Problem, verlagert sich ein Schwerpunkt der Medizin in diesem Jahrhundert auf das Lebensende eines Menschen.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Deutsche Chirurgiestiftung zum Ziel gesetzt, den hohen Qualitätsstandard der chirurgischen Medizin in Deutschland zu erhalten und auszubauen und dadurch einen hohen Standard in der operativen Patientenversorgung sicherzustellen. Erreicht werden soll dieses Anliegen durch ein breitgefächertes Angebot an chirurgischer Fortbildung, wo renommierte Chirurgen Ihre Erfahrungen an angehende Zahn/Ärzte weitergeben und die Faszination der Chirurgie vermitteln wollen.

Es ist gelungen, für die erste Tagung Faszination Chirurgie international herausragende Chirurgen zu gewinnen, die z.T. Mitbegründer ihres Faches waren, die in Vorträgen und Workshops mit praktischen Übungen die Attraktion der Chirurgie darstellen und vermitteln.

Zu diesem herausragenden Ereignis lädt Herr Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Ulrich Joos, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Chirurgiestiftung, alle Studenten/Innen und junge Zahn/Mediziner/Innen am 17. und 18. Juni 2011 nach Münster ein.

Anmeldung und Information unter www.chirurgiestiftung.de       

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Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2011: Was lenkt den Menschen? - Motivation, Antrieb, Belohnungs- und Bestrafungssysteme

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 10:00-17:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Motivationshalbgötter, Power-Gurus, Personal Trainer und ein Füllhorn an Ratgeberliteratur - sie alle verbindet das Versprechen, Kräfte entschlüsseln oder gar entfesseln zu können, die unser Handeln optimal auf bestimmte Ziele ausrichten. Anreizsysteme gehören auch in der Arbeitswelt längst zum Alltag. Auch in der Wissenschaft haben aus der Wirtschaft stammende "Incentives" Einzug gehalten. Leistung wird an die Erfüllung von Kennziffern gebunden. Die sogenannte  "Performance" wird mit Vergütungszulagen honoriert. Sind derartige monetäre Belohnungssysteme wirklich erfolgreich?

Was lenkt den Menschen? Was ist Motivation, und welche Determinanten bestimmen sie? Was bedeutet Motivation in der Wissenschaft, und was bedeutet Motivation in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wie lässt sich Motivation steuern? Welche Bonus- und Malussysteme gibt es, und wie funktionieren sie in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 19. Oktober 2011 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Tugenden

Andreas Doerpinghaus: Tugenderziehung?  - Über die Untugenden der Tugenden

Urban Wiesing: Wozu bedarf es ärztlicher Tugenden?
Tugenden in einer praktischen Wissenschaft

Roland Kipke: Wissenschaft ist keine Ich-AG
Welche Tugenden braucht ein Wissenschaftler?

u.a.

Weitere Beiträge:

Jan Sokol: Die "verschwejkte" Reform
Ein Gespräch über Bologna, die Universität und Europa

Reinhard Hesse: Gelassenheit und Zorn
Rückblick auf 15 Jahre als Philosophieprofessor

Guy Beaucamp: Im Zangengriff von Laptop und Online-Angebot?
Über Gegenwart und Zukunft von Präsenzveranstaltungen

Ländersynopse
Berufungsbeauftragter
Übersicht - Stand: 15. April 2011

u.a.

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DHV-Ticker


DHV-Imagefilm online

Der Deutsche Hochschulverband hat die Arbeit der Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Bild setzen lassen. Das Ergebnis finden Sie online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/imagefilm.html

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Landesverband Niedersachsen

(Wi.) Am 12. April 2011 fanden im Rahmen des Landeskonventes Niedersachsen Neuwahlen statt. Professor Volker Epping (Universität Hannover, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, wurde als Landesverbandsvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie).

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Professoren leben länger

Nicht nur ein hohes Gehalt, sondern auch eine gute Bildung verlängert das Leben, vermeldet die Tageszeitung "Die Welt". Forscher in Österreich hätten herausgefunden, dass die männlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften wesentlich länger lebten als die Durchschnittsbürger der Alpenrepublik.

Wenn die Professoren 60 Jahre alt seien, liege ihre Lebenserwartung um sechs Jahre höher als die der anderen. Das bedeute, dass sie im Schnitt 83 Jahre alt würden, während der durchschnittlich gebildete Österreicher nur das 77. Lebensjahr vollende.

Die Forscher vermuten, dass die Professoren von medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritten aufgrund ihrer Position und ihres Einkommens als Erste profitierten. Als weiteren Grund nannten sie die geistige Aktivität der Gelehrten bis ins hohe Alter.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Einladung zur 3. ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung am 22. Juni 2011 in Frankfurt am Main

"Bildungsrepublik mit Chancengleichheit? - Zukunftsszenarien für die Hochschulwelt 2030"  - diesem Thema widmen sich renommierte und einflussreiche Experten bei der 3. ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung am 22. Juni 2011 auf dem Campus Westend der Goethe Universität Frankfurt.  MLP engagiert sich auch in diesem Jahr als Mitveranstalter.

Zu den Referenten zählen:

Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung),
Andreas Schleicher (Internationaler Koordinator des Programms for International Student Assessment, PISA)
Jan-Hendrik Olbertz (Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin),
Andreas Pinkwart (Rektor der Handelshochschule Leipzig und ehem. Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in NRW),
Christoph Matschie (Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur),
Stephan A. Jansen (Präsident der Zeppelin University) und
Thomas Strothotte (Rektor der Universität Regensburg)

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mlp-ag.de/presse/hochschulthemen/hochschulkonferenz oder melden Sie sich direkt kostenfrei an unter www.convent.de/zeit-hb

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DHV und Daniels & Korff

(Gü.) Der neue Sommerkatalog 2011-3 ist da!

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neue Sommerkatalog 2011-3 ist da. Darin präsentieren wir Ihnen

für die Herren:

- neue Sommerhemden für Büro und Freizeit auch mit Halbarm,

   speziell für die warme Jahreszeit

- coole Sommeranzüge aus Baumwolle

- leichte Sommer-Chinos

- frische Polohemden in Uni und Streifen

- Sommerpyjamas mit Halbarm und kurzem Bein.

 

für die Damen:

- frische neue Sommerblusen in Uni, Streifen, Karos und floralen Druck-Dessins

- schöne Sommerkleider in den aktuellen Modefarben

- neue Country-Jacken aus Leinen

- coole Leinenhosen

- aktuelle Polos für Freizeit und Sport

- Sommerpyjamas mit Halbarm und Shorties

 

Und schon jetzt viele günstige Sommerangebote!

Bitte bestellen Sie jetzt direkt im Internet unter: www.daniels-korff.de

Oder besuchen Sie unsere Filialen in Köln, Frankfurt, Berlin, Bonn, Münster, Aachen, Wiesbaden, Hannover, Freiburg (neu!), Hamburg, München und Westerland auf Sylt. Die Adressen und Wegeskizzen finden Sie auf unserer Homepage.

Ich wünsche Ihnen nun eine schöne Sommerzeit und verbleibe

mit den besten Grüßen von der Kleeburg

Michael Freiherr von Korff  

P.S.: Bei einer Bestellung per Internet liefern wir versandkostenfrei, das heißt Sie sparen 4,95 EUR bei Ihrer Bestellung! (Die Versandkosten werden bei Rechnungserstellung automatisch abgezogen)

 

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DHV und Artes

(Gü.) Das Kunsthaus ARTES: Mehr als 60.000 Sammlerfreunde weltweit.
Internationale Kontakte zu Galerien, Museen und Kunstsammlungen.
Werke von über 400 Künstlern - Original-Grafiken, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen. Über 30 Jahre Kompetenz in Kunst. Kunstkauf ohne Risiko - 14tägiges Rückgaberecht.

Lassen Sie sich von der Welt der Kunst begeistern und fordern Sie unseren aktuellen ARTES-Kunstkatalog 2011 jetzt gegen eine Schutzgebühr von 10,- Euro an (wird bei Ihrer ersten Bestellung gutgeschrieben). Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.

www.kunsthaus-artes.de

 

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen noch folgende Ausstellung:

Surreale Dinge. Skulpturen und Objekte von Dalí bis Man Ray
Schirn Kunsthalle Frankfurt - bis 29. Mai 2011


Die umfassende Ausstellung in der SCHIRN konzentriert sich erstmals mit rund 150 Werken ausschließlich auf die dreidimensionalen Arbeiten der Surrealisten. Viele davon wirken aus heutiger Perspektive kaum historisch, sondern im Gegenteil überraschend frisch und zeitgenössisch. Die Auswahl der präsentierten Künstler der surrealistischen Epoche von 1925-1945 umfasst sehr populäre Namen wie Duchamp, Magritte, Dalí, Picasso und Miró, aber auch viele andere Künstlerinnen und Künstler, deren attraktive und erstaunliche Werke es für ein breites Publikum noch zu entdecken gilt.
(Quelle: www.schirn.de/ausstellungen/2011/surreale-dinge/surreale-dinge-skulpturen-und-objekte-von-dali-bis-man-ray-ausstellung.html)

Ausstellungsadresse:

Schirn Kunsthalle Frankfurt | Römerberg | D-60311 Frankfurt
Schirn Kunsthalle Frankfurt
welcome@schirn.de
Tel. +49 (0)69 / 29 98 82-0
Fax +49 (0)69 / 29 98 82-240

Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag bis Sonntag 10 - 19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen



DHV und Monsenstein und Vannerdat

(Gü.) Unser Publikationsservice - Kostengünstig, einfach und fair - Open Access sofort - keine Kosten, keine Sperrfristen

Egal, ob Monografien, Dissertationen, Tagungsbände, Konferenzproceedings, Habilitationen, Abschlussarbeiten ...

Für Universitäten und wissenschaftliche Autoren: Der moderne Weg, wissenschaftliche Werke stets aktuell, schnell und preisgünstig zu veröffentlichen. Publishing on Demand (Books on Demand) ist eine "waschechte" Publikation als gedrucktes Werk in unserem Verlag. Eine parallele elektronische Veröffentlichung ist problemlos möglich. Bestellen Sie unsere kostenlose Infobroschüre!

Seit über einem Jahr sind wir - das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat - nun schon offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes und stehen Wissenschaftlern und Forschenden als direkter Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von digitalen Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter unserem Dach.

Auf dem diesjährigen DHV-Tag hatten Sie schon Gelegenheit, bei unserem Mach-dein-Buch-Gewinnspiel dabeizusein. Noch bis zum 10. Juni 2011 können Sie gewinnen:

Mit einem debilen Frage- und Antwortspiel möchten wir Ihre Intelligenz jedoch nicht beleidigen. Also stellen Sie uns eine Frage! Per E-Mail unter service@mv-verlag.de*

Gewinnen Sie mit uns:

1) ein Netbook HP Mini

2) eine von fünf Buchveröffentlichungen in unserer Edition MV-Wissenschaft oder der Edition Octopus

3) einen von fünf Gutscheinen über je 100,- Euro**

Das Konzept finden Sie auch online! Alle Angebote, Leistungen, Partnerschaften und Kooperationen des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat für Universitäten, Hochschulen und Institute haben wir mit unserer Internetseite www.hochschulverlage.de für Sie jederzeit greifbar gemacht.

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-620650811, Ansprechpartner: Jana Schuhmacher und Johannes Monse - und natürlich: www.hochschulverlage.de.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seit zwei Jahren ist das Seminaris CampusHotel Berlin am Markt - und in diesen zwei Jahren ist das Haus zu einer beliebten und gefragten Tagungsdestination geworden - für akademische Klausurveranstaltungen ebenso wie für Seminare aus Wissenschaft und Wirtschaft und für große, internationale Konferenzen und Kongresse.

Nicht nur die Freie Universität Berlin, auf derem Campus das Hotel errichtet wurde, sondern viele andere deutsche und ausländische Universitäten, Forschungsverbände und wissenschaftliche Einrichtungen frequentieren das Hotel und sein Conference Center, den "Dahlem Cube". Dazu kommen Seminar- und Tagungsveranstaltungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Und auch Geschäftsreisende und Berlin-Touristen nutzen das Seminaris-Campushotel Berlin, um vom Wissenschaftsviertel Dahlem aus einmal einen etwas anderen Blick auf die Hauptstadt zu gewinnen. Zu den renommierten Gästen aus Wissenschaft und Forschung gehören übrigens auch drei Nobelpreisträger - Professor Peter Andreas Grünberg (2007 - Nobelpreis für Physik), Professor Albert Fert (2007 - Nobelpreis für Physik) und Professor Harald zur Hausen (2008 - Nobelpreis für Physiologie oder Medizin).

Am 1. Mai 2009 hatte das Seminaris CampusHotel Berlin seine Eröffnung gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte es allerdings schon längst die ersten Bewährungsproben abgelegt: Denn seit dem eigentlichen Eröffnungstag, gut sechs Wochen vor dieser Feier, fanden hier bereits Veranstaltungen statt - und auch eine erste richtig große Tagung, auf der Bundesministerin Annette Schavan und ihr chinesischer Amtskollege Wan Gang das deutsch-chinesische Hochschuljahr eröffneten.

In dieser Taktzahl ging es weiter - jetzt zwei Jahre lang. Hausherr Oliver Heldt freut sich: "Wir sind ausgezeichnet ausgelastet - mit großen und kleinen Tagungen, Kongressen und Konferenzen ebenso wie mit Wochenendaufenthalten von Privatgästen oder mit Übernachtungen von Geschäftsreisenden!"

Innerhalb des Berliner Hotelmarkts kann sich das Seminaris-Campushotel sehen lassen - trotz wachsender Kapazitäten in der Hauptstadt und damit trotz wachsenden Konkurrenzdrucks. Seminaris-Geschäftsführer Günther Strube: "Unser Haus in Dahlem, auf dem Campus der Freien Universität Berlin, war von Anfang an immer einen Schritt voraus!"

 

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DHV und Stage Entertainment

(Gü.) Das Musical Wicked , die Hexen von Oz hatte bereits 21 Millionen Besucher. Seien auch Sie dabei und nutzen die Sonderkonditionen exklusiv für Mitglieder des DHV.

Interessieren Sie sich für ein anderes Angebot von Stage-Entertainment? Rufen Sie uns an unter 0228 / 902 66 69!


undefinedSonderkondition für Mitglieder des DHV

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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