DHV-Newsletter 06/2011

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Hochschulpolitik


Kempen: "Akkreditierungsrat stellt sich selbst ins Abseits"     

Das Diplom kann in Deutschland nicht als Abschluss eines Bachelor- oder Masterstudiums vergeben werden. Dem Wunsch vor allem Technischer Hochschulen nach Vergabe des Grades "Dipl.-Ing." ist der Akkreditierungsrat entgegengetreten. Wer Studierenden die Wahl eröffne, statt Bachelor- oder Masterabschluss das Diplom zu wählen, widerspreche den gemeinsamen Vorgaben der Länder. Solche Studiengänge seien nicht akkreditierungsfähig, teilte der Rat am 8. Juni 2011 in Berlin mit. Dazu erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen: "Die Entscheidung des Akkreditierungsrates ist bizarr und grotesk. Es gibt keinen vernünftigen Sachgrund, bei Studiengängen, die unter Anerkennung und nach Maßgabe der BA/MA-Struktur aufgebaut sind, die Vergabe des Diplomgrades zu untersagen. Der Akkreditierungsrat will mit seiner Entscheidung offenbar in eine neue Eskalationsstufe eintreten und als Liquidator des Diploms in die Geschichtsbücher eingehen."

Dies sei umso unverständlicher, als auch in anderen Bologna-Signatarstaaten wie in Österreich und in den skandinavischen Ländern Diplomgrade weiter verliehen würden. "Das Diplom ,made in Germany' hat eine über hundertjährige Erfolgsgeschichte. Diplomabsolventen sind bei der Wirtschaft im In- und Ausland begehrt", so Kempen. "Dass sich ausgerechnet Wirtschaftsrepräsentanten auf die Fahnen schreiben, dem Diplom als einer weltweit anerkannten Marke den Garaus zu machen, ist ebenso absurd wie lächerlich."

Studierende sollten sich von der Ankündigung des Akkreditierungsrates jedoch nicht verunsichern lassen. "Angesichts der Tatsache, dass nicht akkreditierte Studiengänge ohne Beanstandung weiterlaufen, geht die Drohung der Nichtakkreditierung ins Leere", betonte Kempen. "Für die Qualität eines Studienganges bürgt die Universität mit ihrem Ruf, nicht der Akkreditierungsrat mit seinen Volten."

Die Politiker in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen sollten den Fehdehandschuh, den ihnen der Akkreditierungsrat hinwerfe, aufgreifen und den Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Akkreditierung aufkündigen, so Kempen weiter. "Der Akkreditierungsrat in seiner jetzigen Form gehört in die Mottenkiste. An die Stelle einer in Agonie befindlichen Struktur muss ein modernes, autonomes und von den Hochschulen selbst verantwortetes Qualitätsmanagementsystem, wie in Rheinland-Pfalz, treten. Die Hochschulen sind selbst in der Lage, Studieninhalte und Abschlussbezeichnungen festzulegen."

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Quelle: istockphoto.com

AG Med: "Universitätsklinika keine Satelliten des Bundes"

(Böh.) Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat nachdrücklich die Intention der Bundesregierung begrüßt, die Erforschung der großen Volkskrankheiten zu intensivieren und die Phase des Transfers von der Forschung in die ärztliche Praxis deutlich zu verkürzen. Dieses Kernziel des Rahmenprogramms zur Gesundheitsforschung der Bundesregierung soll durch die Gründung von insgesamt sechs deutschen Zentren für Gesundheitsforschung erzielt werden, in denen universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gemeinsam zusammenarbeiten. Hierdurch soll eine neue Basis für medizinische Spitzenforschung gelegt werden, die im internationalen Vergleich sichtbar und konkurrenzfähig ist.

Eine konkurrenzfähige Spitzenforschung kann aber nach Auffassung der in der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin zusammengeschlossenen Institutionen nur bei einem gegenseitigen Respekt der Kooperationspartner entstehen und gedeihen. In der Vergangenheit war leider zu beobachten, dass die von der Bundesregierung maßgeblich finanzierten Helmholtz-Zentren als außeruniversitäre Partner der deutschen Gesundheitsforschungszentren die universitären Partner zu dominieren versuchten. Einseitige Vertragsgestaltungen innerhalb der deutschen Gesundheitsforschungszentren zu Ungunsten der universitären Partner könnten aber auf Sicht keine gleichberechtigte Partnerschaft und kein forschungsfreundliches Klima begründen. Eine solche auf der Gleichberechtigung der Partner beruhende Partnerschaft sei durch dementsprechende organisatorische Vorkehrungen bei der Ausgestaltung der Forschungszentren zu gewährleisten. Insbesondere gelte es daran zu denken, dass die wissenschaftliche Expertise in den deutschen Gesundheitsforschungszentren maßgeblich von den universitären Partnern in die Zusammenarbeit eingebracht wird. Die Implementierung einseitiger zentralhierarchischer Strukturen im Sinne einer "Top-Down-Steuerung" konterkariere den übergreifenden Ansatz der Bundesregierung und gefährde den Erfolg des Programms. Denn die Forschungskultur an Universitäten sei und bleibe "bottom-up". Diese Forschungskultur sei ebenso wie eine kollegiale Leitung innerhalb der Zentren Voraussetzung für eine exzellente Spitzenforschung auf internationalem Niveau.

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Fast jeder zweiter Antrag bei Lehrwettbewerb erfolgreich

Mit zusätzlichen Finanzzuweisungen wollen Bund und Länder Lehre und Studienbedingungen an deutschen Hochschulen verbessern. Fördermittel aus dem Qualitätspakt Lehre erhalten in den kommenden fünf Jahren insgesamt 111 Hochschulen, wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 18. Mai 2011 mitteilte. In der ersten Auswahlrunde des 2010 beschlossenen Programms wurden demnach aus 204 Anträgen 52 Universitäten, 47 Fachhochschulen sowie zwölf Kunst- und Musikhochschulen mit ihren Projekten ausgewählt. Für sie alle stellt der Bund bis 2016 rund 600 Millionen Euro bereit. Für eine zweite Auswahlrunde sind weitere 400 Millionen Euro vorgesehen. Durch mögliche Anschlussförderungen ab 2017 erhöht sich die Gesamtsumme auf zwei Milliarden Euro.

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Musikhochschulen fordern mehr Geld für Lehrbeauftragte

Die Rektoren der 24 deutschen Musikhochschulen wollen den Status der Lehrbeauftragten verbessern, die an kleineren Musikhochschulen fast das gesamte Unterrichtsangebot bestreiten. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, fordern sie von den Ländern mehr Geld für ihre Lehrbeauftragten. Außerdem wollen sie zusätzliche Stellen und Entscheidungsgewalt über die Honorare, die sie ihren Dozenten zahlen. Die Rektorenkonferenz der Musikhochschulen will sich direkt an die Kultusministerkonferenz wenden, um über befristete Teilzeitprofessuren und Teilzeitdozenturen zu verhandeln.

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Plagiatsvorwurf: Universität entzieht Koch-Mehrin Doktorgrad

Die Universität Heidelberg entzieht der FDP-Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin den Doktorgrad. Das teilte die Hochschule am 15. Juni 2011 nach mehrwöchiger Untersuchung der Plagiatsvorwürfe gegen die Politikerin mit, die am 11. Mai 2011 ihre Ämter als Vorsitzende der FDP im Europaparlament und als Vizepräsidentin des Europaparlaments niedergelegt hatte (vgl. Newsletter 5/2011). Nach Ansicht des Promotionsausschusses besteht die von Koch-Mehrin vorgelegte Doktorarbeit in substantiellen Teilen aus Plagiaten. Auf rund 80 Textseiten der Dissertation fänden sich mehr als 120 zu beanstandene Stellen. Die Plagiate stammten aus über 30 verschiedenen Publikationen, von denen zwei Drittel nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt worden seien.

Koch-Mehrin prüft rechtliche Schritte gegen die Entscheidung. Ihren Rechtfertigungsversuch, dass handwerkliche Schwächen und Fehler schon bei der Abgabe der Arbeit bekannt gewesen seien, wies ihr Doktorvater Professor Volker Sellin zurück: "Ich habe damals selbstverständlich nicht geahnt, dass sie abgeschrieben hat", erklärte er gegenüber dem "Tagesspiegel".

 

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Quelle: bayern.de

Heubisch: Bund soll Hochschulen mitfinanzieren

Der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch will das Grundgesetz ändern, um es dem Bund zu ermöglichen, künftig auch den allgemeinen Hochschulbetrieb mitzufinanzieren und nicht nur einzelne Projekte. Das geht aus einem Schreiben des FDP-Politikers an die Wissenschafts- und Kultusminister von Union und FDP hervor, über das das "Handelsblatt" berichtet. Heubisch regt demnach eine Änderung von Artikel 91b des Grundgesetzes an: Bisher erlaubt dieser Artikel Bund und Ländern nur die gemeinsame Förderung von "Vorhaben" an Hochschulen, eingefügt werden müsse lediglich der Zusatz "und Einrichtungen".  Durch die generelle Beteiligung der Bundes an den besten Hochschulen werde eine "einseitige Vergabe durch den Bund" verhindert. Heubisch forderte ein "wissenschaftsgeleitetes Verfahren", das etwa der Wissenschaftsrat organisieren könnte.

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Mehr Erasmus-Studierende

Die Zahl der deutschen Studierenden, die mit einem Erasmus-Stipendium ein Praktikum oder Studienaufenthalt im Ausland verbringen, ist nach einer Stagnationsphase im Hochschuljahr 2009/2010 gestiegen. Mit 29.000 Stipendiaten beteiligten sich rund 1.000 junge Menschen mehr als im Vorjahr am EU-Förderprogramm für den Auslandsaustausch. Nach Angaben der EU-Kommission ist dies eine Steigerung um 2,7 Prozent. Die Bereitschaft zu Auslandsstudien und -praktika mit dem Förderprogramm Erasmus wächst in anderen EU-Staaten allerdings schneller als in Deutschland. Europaweit gab es eine Steigerung von 7,4 Prozent. Insgesamt gingen mehr als 213.000 Studierende mit Erasmus-Förderung ins Ausland.

Spanien hat nach Angaben der EU-Kommission 2009/2010 mit rund 31.000 erstmals die meisten Studierenden mit "Erasmus" in andere Länder geschickt, gefolgt von Frankreich mit 30.000 Auslandsstudierenden und -praktikanten. Deutschland liegt an dritter Stelle.

Spanien, Frankreich und Großbritannien waren für Auslandsstudierende die beliebtesten Zielländer; Deutschland rutschte von Platz drei auf Platz vier ab. Rund 60 Prozent derjenigen, die ins Ausland gingen, waren weiblich. Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Jura und Geisteswissenschaften machten zusammen mehr als zwei Drittel aller Studienfächer von Erasmus-Studierenden aus. Der wachsende Ansturm auf "Erasmus" hat auch zu einem Rückgang des durchschnittlichen Studienstipendiums von zuletzt 272 auf nunmehr 254 Euro geführt.

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Quelle: hamburg.de

Norddeutsche Länder wollen stärker zusammenarbeiten

Die norddeutschen Wissenschaftsminister haben sich am 30. Mai 2011 in Hamburg auf weitere Schritte zur Zusammenarbeit in großen Forschungsbereichen verständigt, um sich in Förderwettbewerben besser gegen die erfolgreichen Forschungseinrichtungen im Süden behaupten zu können. Vorhaben in den Bereichen der Biowissenschaften, Energie und Medizin sollen noch stärker abgestimmt und gebündelt werden. Bei der Energieforschung wollen sich die norddeutschen Länder zunächst auf die Wind- und Bioenergie sowie auf die elektrischen Verteilnetze (Smartgrids) konzentrieren. Bremen und Niedersachsen würden die Federführung für die Windenergie, Hamburg für die Bioenergie und Schleswig-Holstein für die Smartgrids übernehmen. Darüber hinaus wollen die norddeutschen Länder unter anderem im Bereich der Strukturbiologie ihre Zusammenarbeit durch ein Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB) ausbauen und zudem mit dem Bund ein Zukunftskonzept für die Meeresforschung entwickeln. 

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Masterzugang: Unterschriftenliste für Volksbegehren online

Wer das Volksbegehren für den freien Zugang zum Masterstudium in Berlin unterstützen will, kann Informationen und Unterschriftenlisten auf der Seite www.berlinermasterplan.de herunterladen. Ziel ist die Verwirklichung eines Rechtsanspruchs auf freie Zulassung zu nachfolgenden Master-Studiengängen für alle Berliner Bachelorabsolventen und die Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten für Bewerber von außerhalb.

Für den Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens müssen 20.000 gültige Stimmen bis zum 1. November 2011 gesammelt werden.

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Sparpläne: Brandbrief an Bürgermeister Scholz

Zur Rücknahme der Sparpläne an den Hamburger Hochschulen (vgl. Newsletter 5/2011) haben mehr als 840 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität den Senat aufgefordert. In einem am 3. Juni 2011 veröffentlichten Brandbrief fordert die Gruppe "Eule der Minerva" Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) auf, den Hochschulen mehr Geld zur Verfügung zu stellen, die Unterfinanzierung der Universität zu beseitigen und für die wegfallenden Studiengebühren einen Ausgleich festzulegen.

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Gymnasiallehrer von der PH?

Gymnasiallehrer sollen nach dem Willen der neuen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Baden-Württemberg künftig nicht mehr nur an Universitäten, sondern auch an Pädagogischen Hochschulen (PH) ausgebildet werden. Didaktische und diagnostische Fragen müssten auch in der Gymnasiallehrerausbildung eine größere Rolle spielen. Die Umstellung werde auch Folgen für die Besoldung der Lehrer haben. Derzeit werden Gymnasiallehrer wegen ihres Universitätsstudiums am besten bezahlt.

Beim Deutschen Philologenverband stießen die Pläne auf Kritik. "Das hohe Niveau unserer Gymnasien und unseres Abiturs kann nur erreicht werden, wenn die Gymnasiallehrerausbildung einen hohen fachwissenschaftlichen Anteil enthält, den nur die Universität bieten kann", erklärte Bernd Saur, der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg. "Eine Verlagerung der Gymnasiallehrerausbildung in die PHs wäre ein Angriff auf das Gymnasium und hätte eine Absenkung des gymnasialen Niveaus zur Folge, die fatale Auswirkungen nicht zuletzt auf den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg hätte."

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Universitätsentwicklungsplan im Saarland

(Uf.) Die Universität des Saarlandes hat den Universitätsentwicklungsplan 2011-2013 (UEP) zur Erreichung der strategischen Ziele vorgelegt.

Der UEP betont neben der Verpflichtung zur Abdeckung der breit gefächerten Funktion als Landesuniversität die Bereiche Informatikwissenschaften, NanoBioMed, Europakompetenz und Internationalität. Es sollen Brückenprofessuren mit Informatikbezug in verschiedenen Fächern errichtet werden. Erfolgreiche Forschungsvorhaben sollen durch intensive Kooperationen mit Forschungseinrichtungen realisiert werden. Die der Universität gegebene Freiheit zur Gestaltung des Übergangs Bachelor/Master und zur autonomen Festlegung der Relation Bachelor/Master-Studiengänge begrüßt sie ausdrücklich im UEP mit dem Ziel, jedem Bachelorabsolventen einen anschlussfähigen Master-Studienplatz anzubieten.

Auf Grund der ab 2014 angekündigten stagnierenden oder rückläufigen Landesfinanzierung sieht die Universität eine Reduzierung der Ausgaben und damit auch der Leistungen vor. Ziel sei die Konsolidierung des Stellenniveaus. Zur Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit eines Faches könne punktuell auch die Reduktion der Zahl der Professuren bei gleichbleibendem Fakultätsbudget sinnvoll sein.

Der UEP sorgt zur Zeit u.a. aufgrund der Sparlast für Unzufriedenheit unter den Hochschullehrern an der Universität des Saarlandes.

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Wissenschaftsrat stellt Promotionsrecht in Aussicht

Der Wissenschaftsrat hat bei seiner Frühjahrssitzung in Jena der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen die Empfehlung zur Vergabe des eigenständigen Promotionsrechts ausgesprochen. Die ZU wäre damit die erste Privatuniversität in Baden-Württemberg, die Doktorgrade vergeben dürfte.

"Mit ihrer klaren Forschungsorientierung leistet die Zeppelin University einen
begrüßenswerten Beitrag zur weiteren Differenzierung des privaten Hochschulsektors in Deutschland", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt. Die Empfehlung zur Vergabe des Promotionsrechts wird allerdings an die Voraussetzung eines weiteren personellen Ausbaus in allen Departments geknüpft.
http://www.wissenschaftsrat.de

 

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Studierende mit Studienbedingungen zufrieden

Auch wenn Deutschlands Studierende mit ihren Studienbedingungen zufrieden sind, drängt der hierzulande ausgebildete Spitzennachwuchs verstärkt auf ausländische Arbeitsmärkte. Je erfolgreicher junge Akademiker ihr Studium absolvieren, desto fester planen sie, die Bundesrepublik zu verlassen, wie aus einer Allensbach-Befragung unter ca. 3.000 Studierenden im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks (BFW) hervorgeht. Demnach bewerten 63 Prozent der Studierenden ihre eigenen Studienbedingungen als "gut", 13 Prozent sogar  als "sehr gut". Noch positiver beurteilen Stipendiaten (82 Prozent) und Promotionsanwärter (85 Prozent) ihren persönlichen Studienalltag.

Trotz aller Zufriedenheit sehen viele Studierende aber noch reichlich Verbesserungsbedarf. So fordert jeder vierte Befragte spontan die Abschaffung der Studiengebühren, 16 Prozent wünschen sich mehr Lehrpersonal, 15 Prozent eine bessere Ausstattung der Hochschule und zehn Prozent eine Überarbeitung des Bachelor-Master-Systems. 59 Prozent sprechen sich für eine Zuständigkeit des Bundes in der Bildungspolitik aus, lediglich 25 Prozent fänden es gut, dass die einzelnen Bundesländer dafür zuständig sind.

Laut Studie können sich fast zwei Drittel der Studierenden vorstellen, nach dem Studium im Ausland zu arbeiten. 13 Prozent haben dies explizit vor, für 51 Prozent käme eine Beschäftigung im Ausland in Frage. Mit steigender Qualifikation und höherem angestrebten Abschluss steigt die Quote derjenigen auf bis zu 25 Prozent an, für die das Arbeiten im Ausland eine echte berufliche Option nach dem Studium darstellt. Fast jeder Fünfte (18 Prozent), der an einer späteren Arbeit im Ausland Interesse zeigt, hat vor, auf Dauer im Ausland zu arbeiten. Bei Studierenden mit Migrationshintergrund liegt der Anteil bei 26 Prozent.

Die Studierenden, die später auf Dauer im Ausland arbeiten wollen, versprechen sich davon vor allem bessere Verdienstmöglichkeiten sowie bessere Aufstiegschancen. Für diejenigen, die nur eine Zeit lang im Ausland arbeiten wollen, steht mehr das Sammeln von Auslandserfahrung (75 Prozent) im Vordergrund.

Die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten, schätzen die meisten Studierenden heute weniger aussichtsreich ein als noch vor einem Jahr. Nur noch gut ein Drittel der Befragten beurteilt die Chancen auf ein Stipendium als "sehr groß" oder "eher groß". Vor einem Jahr vertrat noch jeder Zweite diese Meinung.

Die Vergabepraxis bei Stipendien wird von den Studierenden skeptisch beurteilt. So glauben insgesamt nur 17 Prozent, dass es bei der Stipendienvergabe gerecht zugeht, 35 Prozent halten sie für nicht gerecht und 48 Prozent tun sich schwer, das zu beurteilen. Aus Sicht von gut der Hälfte der Studierenden (54 Prozent) wird bei der Stipendienvergabe die finanzielle Situation bzw. die Bedürftigkeit des Antragstellers zu wenig berücksichtigt. 

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Fast jeder zweiter Gasthörer aus "Generation 60 plus"

38.600 Gasthörer besuchten im Wintersemester 2010/2011 Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gehörten davon mit 18.800 Gaststudierenden fast die Hälfte  der "Generation 60 plus" an. Während die Gesamtzahl der Gasthörer in den letzten zehn Jahren um einen Prozentpunkt gesunken ist, hat die Zahl der über 60-jährigen Gaststudierenden um 25 Prozent zugenommen. Mit 4.900 Gasthörern war Geschichte das beliebteste Studienfach, gefolgt von Wirtschaftswissenschaften (4.500) und Philosophie (3.600).
http://www.destatis.de

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Universitätsgründung als Protest

Als Antwort auf radikale Kürzungen bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen an staatlichen Universitäten in Großbritannien soll ab Herbst 2012 das New College of the Humanities (NCH) in Bloomsbury den Lehrbetrieb aufnehmen. Das Londoner Privatinstitut wurde ohne staatliche Zuschüsse gegründet und bietet sowohl geisteswissenschaftliche als auch Jura- und Wirtschaftsstudiengänge an. Zu den Dozenten gehören einige der medienwirksamsten angelsächsischen Akademiker, die selbst einen Teil der zehn Millionen Pfund Gründungskapital beigesteuert haben. Als erster NCH-Direktor wird der Philosoph Professor Anthony Grayling fungieren; weitere Dozenten sind der Evolutionsbiologe Professor Richard Dawkins, der Historiker Professor Niall Ferguson und der Psychologe Professor Steven Pinker. Das gewinnorientierte Unternehmen wird Studierende achtzehntausend Pfund per annum kosten. Die Studienbeiträge liegen damit doppelt so hoch wie an britischen staatlichen Universitäten.

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DHV sucht "Hochschullehrer/in des Jahres"

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat durch außergewöhnliches Engagement das Ansehen der Berufsgruppe gefördert? Zum sechsten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten dieser Gesellschaft," erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Ihr vielfältiges Engagement auch außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung beleuchten und der Öffentlichkeit vor Augen führen, welche außergewöhnlichen Charaktere dieser faszinierende Beruf anzieht."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2011 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

 

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2011 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Karriere


Online-Check Berufung

Ab sofort bietet das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) im Internet für Verantwortliche und Gestalter von Berufungsprozessen einen Selbsttest, der den Berufungsprozess in all seinen Facetten beleuchtet und damit eine Reflexion über das Verfahren ermöglicht. Anonym und kostenlos erhalten die Nutzer dieses Tools wertvolle Hinweise zum Status Quo ihrer Berufungspraxis. Werden die Bewerber im Berufungsverfahren angemessen behandelt? Wie wird die Qualität gesichert? Dauert das Verfahren zu lang? Die Antworten auf diese Fragen werden anonym und kostenlos ausgewertet. Für die Analyse werden sieben Qualitätskriterien zu Grunde gelegt: So geht es etwa um Strategieorientierung, Transparenz und Controlling des Verfahrens oder um Diversity Management.

Mehr Informationen unter:
http://www.che-concept.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1277&getCB=398&getLang=de

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Dual Career Netzwerk Berlin

Das Dual Career Netzwerk, ein gemeinsames Projekt der Berliner Hochschulen und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, hat am 8. Juni 2011 seine Arbeit aufgenommen. Es richtet sich als übergreifendes, serviceorientiertes Netzwerk an die Partner von Neuberufenen und Nachwuchsführungskräften in Wissenschaft und Forschung. Das Netzwerk vermittelt Kontakte zu einstellenden Einrichtungen, unterstützt bei der beruflichen Neuausrichtung und bietet einen Überblick über alle wichtigen Bereiche für den Neustart in der deutschen Hauptstadt. Doppelkarrierepaaren soll der Umzug an die Spree erleichtert werden.
http://www.dualcareer-berlin.de/

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Nachwuchswissenschaftler international aktiv

Der Arbeitsalltag von jungen Wissenschaftlern in Deutschland ist insgesamt durch ein hohes Maß an Internationalität geprägt. Jeder vierte Nachwuchswissenschaftler hat bereits einen forschungsbezogenen Auslandsaufenthalt von mindestens einmonatiger Dauer absolviert; insgesamt war jeder Zweite in der Zeit als Nachwuchswissenschaftler bereits einmal berufsbedingt im Ausland.

Über 80 Prozent der Nachwuchswissenschaftler weisen in ihrer gesamten Biographie (Schule/Studium/Erwerbstätigkeit) Auslandsaufenthalte auf. Besonders hohe Mobilitätsquoten als Forschern gibt es unter den Naturwissenschaftlern, den Sozial- und Politikwissenschaftlern sowie den Geisteswissenschaftlern. Von denjenigen, die bis dato nicht forschungsbezogen im Ausland waren, äußert die Mehrzahl generell Interesse an einem Aufenthalt im Ausland.

Dies sind Ergebnisse einer Befragung unter 5.500 Nachwuchswissenschaflern mit einem Altersdurchschnitt von 32 Jahren, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beim HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) in Auftrag gegeben hat. 

Als Haupthürden für länderübergreifende Mobilität wurden die Finanzierung, Bürokratie, fehlende Beratungsangebote und die Trennung vom privaten Umfeld benannt.

Gut drei Viertel der Befragten haben Kontakte zu Wissenschaftlern außerhalb ihres Heimatlandes. Die wichtigsten Kontaktländer sind die USA, Frankreich, Großbritannien und die Schweiz, gefolgt von den Nachbarländern Niederlande, Österreich und Italien. Die häufigste Kooperationsform stellt die Teilnahme an einem internationalen Forschungsprojekt dar. Auch internationale Co-Autorenschaften sind relativ weit verbreitet. Auslandskontakte entstehen besonders häufig auf Tagungen.

Die Motive für internationale Kooperationen sind häufig vor allem forschungsbezogen (Ideenaustausch; die eigene Forschung voranbringen), nicht selten spielen jedoch auch eher karrierebezogene und ressourcenbezogene Motive (Forschungsförderung) eine wichtige Rolle. Insbesondere der forschungsbezogene Nutzen eines Auslandsaufenthalts wird von der Mehrheit der befragten Forscher positiv beurteilt.
http://www.bmbf.de/press/3107.php

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Mehr Informationen unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/744.html#c6872

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Kein Forschungsparadies

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Mai-Ausgabe gefragt, ob sie der Schlussfolgerung von Bundesministerin Annette Schavan aus den Ergebnissen der Studie "Der Wandel des Hochschullehrerberufs im internationalen Vergleich" zustimmten, nach denen Wissenschaftler in Deutschland beste Arbeitsbedingungen vorfänden. Lediglich 3,3 Prozent der Teilnehmer teilten diese Einschätzung, 96,7 Prozent widersprachen.

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Finanzielle Beteiligung des Bundes am Hochschulbetrieb?

Der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat eine Grundgesetzänderung angeregt, damit sich der Bund an der Finanzierung des allgemeinen Hochschulbetriebs beteiligen kann. Stimmen Sie diesem Vorstoß zu?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Rechtsstreit mit Land NRW beigelegt

Die Privatuniversität Witten/Herdecke und das Land Nordrhein-Westfalen haben ihren Rechtsstreit um die Rückzahlung von Landesmitteln in Höhe von rund drei Millionen Euro beigelegt. Wie das Verwaltungsgericht Arnsberg mitteilte, nahmen die Beteiligten einen gerichtlichen Vergleichsvorschlag an, wonach die Universität lediglich knapp 1,9 Millionen Euro zurückzahlen muss (Az: 1 K 143/09).

Das Land hatte im November 2007 der finanziell angeschlagenen Hochschule eine Landeszuwendung in Höhe von 4,5 Millionen Euro gewährt, um den wirtschaftlichen Bestand der Universität sicherzustellen. Später stellte sich heraus, dass die Hochschule zum 1. Januar 2008 über Mittel in Höhe von mehr als drei Millionen Euro verfügte.

Daraufhin widerrief das zuständige Wissenschaftsministerium den für das Jahr 2007 erteilten Zuwendungsbescheid, weil der Zweck der Zuwendung - die Bestandssicherung in 2007 - nicht gegeben gewesen sei. Die Universität erklärte, die vorhandenen Finanzmittel hätten vor allem aus projektbezogenen Forschungsgeldern und zweckgebundenen Spenden bestanden, die zur Deckung laufender Ausgaben nicht einsetzbar gewesen seien.

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Mutterschutzzeiten und VBL

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden (Beschluss vom 28. April 2011 - Az.: 1 BvR 1409/10), dass die Nichtberücksichtigung von Mutterschutzzeiten bei der betrieblichen Zusatzversorgung der VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) verfassungswidrig ist. Die VBL ist eine Zusatzversorgungseinrichtung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und hat die Aufgabe, den Arbeitnehmern über den an der VBL beteiligten Arbeitgeber im Wege privatrechtlicher Versicherung eine Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Bisher werden für die Mutterschutzzeiten keine Umlagen durch den Arbeitgeber gezahlt, da das Mutterschaftsgeld steuerfrei gestellt ist. Dies hat zur Folge, dass die Zeiten des Mutterschutzes bei der Wartezeitberechnung bei der VBL keine Berechnung fanden.

Im vorliegenden Fall einer Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die darauf klagte, dass ihre Mutterschutzzeiten als umlagefähige Zeiten nicht angerechnet wurden, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Satzung der VBL an die Beachtung des Gleichheitsgrundrechts gebunden sei und insofern die Nichtanrechnung von Mutterschutzzeiten als Umlagemonate für die Zusatzversorgung der VBL eine Ungleichbehandlung von Müttern in zweifacher Hinsicht darstelle: Zum einen würden Frauen mit Mutterschutzzeiten gegenüber männlichen Arbeitnehmern ungleich behandelt. Zum anderen liege eine Ungleichbehandlung von Frauen in Mutterschutz hier auch gegenüber denjenigen männlichen und weiblichen Versicherten vor, die Krankengeld und einen Krankengeldzuschuss des Arbeitgebers erhielten.

Insofern kann die Klägerin wegen des Verstoßes gegen das geschlechtsbezogene Diskriminierungsverbot die Anrechnung ihrer Mutterschutzzeiten auf die Wartezeiten im Rahmen der betrieblichen Zusatzversorgung der VBL verlangen.

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Kinderbetreuungskosten

(Uf.) Die Kinderbetreuungskosten (§ 9 c EStG) können nur bei demjenigen steuerlich anerkannt werden, der sie auch tatsächlich getragen hat. Schließt z.B. von den zusammenlebenden, nicht verheirateten Eltern nur ein Elternteil den Vertrag mit der Kindertagesstätte ab und zahlt das Entgelt von seinem eigenen Konto, dann kann dieses Entgelt nicht von dem anderen Elternteil - weder vollständig noch anteilig -  steuerlich angesetzt werden. Hier hilft auch - so der Bundesfinanzhof (Urteil vom 25. November 2010 - Az.: III R 79/09) - nicht die Argumentation des abgekürzten Zahlungs- oder Vertragsweges: Die Eltern argumentierten, dass sie "aus einem Topf wirtschafteten".

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Sprachkurs im Ausland

(Uf.) Die mit einer beruflichen Fortbildung verbundenen Reisekosten sind als Werbungskosten uneingeschränkt steuerlich abziehbar, wenn die Reise ausschließlich oder nahezu ausschließlich der beruflichen Sphäre zuzuordnen ist. Nach der neuen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes kommt es zu einer Aufteilung der Kosten und dem Abzug des beruflich veranlassten Teils der Reisekosten, wenn die Reise auch privat mitveranlasst ist. Hier wird die Aufteilung dann grundsätzlich nach dem Verhältnis der beruflichen und privaten Zeitanteile vorgenommen.

Mit Urteil vom 24. Februar 2011 (Az.: VI R 12/10) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die Kosten für einen Sprachkurs im Ausland in der Regel nur anteilig als Werbungskosten abgezogen werden können. Bei der Ermittlung der abziehbaren Kosten kommt es nach diesem Urteil nicht auf den zeitlichen Anteil des Sprachunterrichts an der Dauer des Auslandsaufenthalts an. Ein anderer als der zeitliche Aufteilungsmaßstab kommt also dann in Betracht, wenn die beruflichen und privaten Veranlassungsbeiträge nicht zeitlich nacheinander, sondern gleichzeitig verwirklicht werden. Dies ist z. B. bei einer Sprachreise ins Ausland der Fall, die regelmäßig privat mitveranlasst ist.

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Unberechtigt ausgewiesene Umsatzsteuer

(Uf.) Ein Steuerpflichtiger hatte in Rechnungen, die zwar keinen Lieferzeitpunkt und keine fortlaufende Rechnungsnummer, aber alle sonstigen Rechnungsmerkmale des Umsatzsteuergesetzes aufwiesen, die Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen, obwohl er die in den Rechnungen bezeichneten Lieferungen nicht ausgeführt hatte. Der Rechnungsempfänger verwendete die Rechnungen zum Vorsteuerabzug. Das Finanzamt hielt diese gesondert ausgewiesenen Steuerbeträge für unberechtigt ausgewiesen. Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 17. Februar 2011 (Az.: V R 39/09) entschieden, dass der unberechtigte Ausweis von Umsatzsteuer in einer Rechnung auch dann zur Umsatzsteuerschuld des Rechnungsausstellers führen kann, wenn die Rechnung nicht alle gesetzlich vorgegebenen Angaben enthält. Zweck der Regelung ist es, Missbräuche durch Ausstellung von Rechnungen zu verhindern. Insofern führt auch die unberechtigt ausgewiesene Umsatzsteuer zur Umsatzsteuerschuld.

 

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Lohnsteuerbescheinigung 2010

(Uf.) Bei Arbeitnehmern, die freiwillig in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung versichert sind, können in der Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2010 fehlerhafte Eintragungen enthalten sein. Irrtümlich haben Arbeitgeber einen Betrag angegeben, der ihren eigenen Zuschuss zum Beitrag des Arbeitnehmers nicht enthielt.

Das Bundesfinanzministerium gibt aber Entwarnung: Die Finanzämter berücksichtigen die Beiträge des Arbeitnehmers in korrekter Höhe als Vorsorgeaufwendungen unabhängig davon, was in den Zeilen 25 und 26 tatsächlich vermerkt ist. Zu empfehlen ist jedoch, trotzdem nachzuprüfen, ob die gesamten Beiträge der Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich berücksichtigt wurden.

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Personalia



Quelle: berlin.de

Rückzug

Deutschlands dienstältester Wissenschaftsminister, Berlins Senator Professor Jürgen Zöllner, will sich aus der Politik zurückziehen. "Ich werde nach der Wahl im September, wie sie auch ausgeht, nicht als Bildungssenator weitermachen", kündigte Zöllner gegenüber der "Zeit" an. Der Mediziner wurde 1991 Wissenschaftsminister in Rheinland-Pfalz und wechselte 2006 als Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung nach Berlin.

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Präsidentin

Die Universität Augsburg bekommt als erste staatliche bayerische Universität zum 1. Oktober 2011 eine  Präsidentin. Die Ethnologin Frau Professor Sabine Doering-Manteuffel behauptete sich gegen den Physiker und derzeitigen Ständigen Vertreter des Präsidenten, Professor Alois Loidl.

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Quelle: ku-eichstaett.de

Neuer Präsident I

Professor Richard Schenk ist am 26. Mai 2011 vom Hochschulrat der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) zum neuen Präsidenten der KU gewählt worden. Seine Amtszeit soll am 1. Oktober dieses Jahres beginnen. Der Ordensgeistliche ist derzeit Professor für Philosophie und Theologie an der Dominican School of Philosophy and Theology im kalifornischen Berkeley. Schenk folgt auf Professor Andreas Lob-Hüdepohl, der die KU seit Oktober 2009 interimistisch leitet.

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Neuer Präsident II

Professor Rolf Cremer steht seit dem 1. Juni 2011 als neuer Präsident und Geschäftsführer an der Spitze der European Business School, Universität für Wirtschaft und Recht in Gründung. Der langjährige Dekan und Vizepräsident der China Europe International Business School (CEIBS) folgt auf Professor Christopher Jahns, der nach staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen ihn wegen des dringenden Vedachts der Untreue zurückgetreten war (vgl. Newsletter 4/2011).

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Neuer Vorsitzender

Professor Martin Grötschel übernimmt am 15. Juni 2011 das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Berliner Einstein-Stiftung, die exzellente Forschung in der Hauptstadt fördern soll. Der renommierte Mathematiker von der TU Berlin folgt auf Senator Professor Jürgen Zöllner, der sich satzungsgemäß nach dem Aufbau der Stiftung aus dem Vorstand zurückzieht.

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Quelle: TU Darmstadt

Lehrpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik

Professor Jörg Lange von der TU Darmstadt ist erster Preisträger des mit 25.000 Euro dotierten Ars legendi-Preises für Lehrleistungen in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik, den der Dachverein der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft alle zwei Jahre vergeben wollen. Im Fachgebiet Stahlbau verbinde Lange die Vermittlung von Fachwissen mit Persönlichkeitsbildung und dem Erwerb von Sozialkompetenz. Durchgängig und vom ersten Studienjahr an fördere er interdisziplinär ausgerichtetes, projektorientiertes und selbständiges Arbeiten in kleinen Gruppen.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Zusatztermin! Restplätze verfügbar.
Mitarbeiterführung an der Hochschule

Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag/Freitag, 30. Juni/1. Juli 2011
www.karriere-und-berufung.de/cms1/636.html

Berufungspraxis aktuell
Universität Mannheim, Donnerstag, 7. Juli 2011, 10:30-16:30 Uhr
Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen resp. Bleibeverhandlungen). In einem letzten Block stehen die Referenten, die im Beratungsalltag Berufungs- und Bleibeverhandlungen in allen Bundesländern begleiten, homogen zusammengesetzten Kleingruppen zur Klärung von Einzelfallfragen zur Verfügung.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/694.html

 

Zusatztermin!
Karriere und Berufung

Wissenschaftszentrum Bonn, Mittwoch, 13. Juli 2011, 10:00-18:00 Uhr
Das Seminar richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die entweder noch am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen (Postdocs und fortgeschrittene, Doktoranden) oder aber schon kurz vor der Erstberufung stehen. Diesem Umstand trägt das Seminar dadurch Rechnung, dass es sowohl als Halbtags- als auch als Ganztagesseminar gebucht werden kann.

Unter anderem folgende Themen werden behandelt: Wie werde ich Professor/Professorin? Auf welchen Wegen kann dieses Berufsziel Erfolg versprechend erreicht werden? Wie kann ich eine Karrierestrategie entwickeln? Welche Arten von Professuren gibt es? Was ist mir wichtig bei „meiner“ Professur? Wie optimiere ich meine Bewerbungsunterlagen? Was ist beim Probevortrag und beim Gespräch mit der Berufungskommission zu beachten? Was bedeutet der Ruf? Wie führe ich erfolgreich Berufungsverhandlungen?
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html

 

Berufung auf eine Professur im Angestelltenverhältnis
Universität Mannheim, Freitag, 15. Juli 2011, 11:00-16:00 Uhr

Dieses DHV-Seminar thematisiert die besondere Situation bei Berufungen im Angestelltenverhältnis. Wie sieht ein solcher Angestelltenvertrag aus? Welche Unterschiede bestehen zwischen der Begründung einer Professur in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis bezüglich der Rechte und Pflichten des Professors, der Vergütung, der Sozial- und Rentenversicherung? Wie verhandelt der Professor mit der Hochschule zur Erzielung einer guten Ausstattung und Vergütung im Angestelltenverhältnis?
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/758.html

Zusatztermin!
Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

Universität Mannheim, Dienstag, 6. September 2011, 10:00-17:30 Uhr
In diesem Seminar geben Berater und Coaches des DHV - basierend auf aktuellem Erfahrungswissen - umfassende praktische Hinweise zu den wichtigsten Qualifikationswegen zur Professur, zu einer erfolgreichen Bewerbung sowie zur Optimierung der Verhandlungsführung und -ergebnisse.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/803.html

Neu im Programm!
Auswahl von Mitarbeitern

Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes,
Freitag, 14. Oktober 2011, 10:00-18:00 Uhr
Die Zusammenstellung eines hervorragenden Mitarbeiterteams gewinnt für die effektive Arbeit der Professorinnen und Professoren immer größere Bedeutung. Erfolgreiche Forschung und Drittmitteleinwerbung ist ohne motivierte und kompetente Mitarbeiter nicht denkbar. Das Seminar stellt alles aus psychologischer und juristischer Sicht Wesentliche dar, was bei der Mitarbeiterauswahl beachtet werden muss: Wie gestaltet man ein aussagekräftiges, passendes Anforderungsprofil? Welche Methoden der Bewerberauswahl gibt es? Was ist beim Auswahlgespräch zu beachten und welche Fehler sind zu vermeiden? Darüber hinaus vermittelt das Seminar einen abrundenden Überblick über die zentralen Inhalte eines Arbeitsvertrags sowie die Grundlagen des Befristungs- und Eingruppierungsrechts.
www.karriere-und-berufung.de/cms1/872.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren

Stimmen zum Buch:

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München


"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren
Ihr Arbeitsbereich funktioniert, doch Sie hegen die stille Hoffnung, dass noch mehr Professionalität mit weniger Aufwand möglich wäre? Hilfsmittel sind gefragt! Im vorliegenden Buch finden Sie in komprimierter Form eine Übersicht und Struktur Ihrer alltäglichen Abläufe und Aufgaben zur Optimierung einer Forschungs- und Lehreinheit. Einfach nachschlagen und schnell wissen, worauf es ankommt!
AIs Leiter eines Lehrstuhls oder einer F&E-Abteilung haben Sie einen unglaublich vielfältigen Beruf und die Anforderungen an Sie sind hoch - Sie sollen eine zukunftsorientierte Forschung etablieren, die sich auf dem internationalen Parkett bewähren kann, Drittmittel akquirieren und entsprechende Forschungsprojekte koordinieren, Mitarbeiter fördern und ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein, Konferenzen besuchen oder gar veranstalten, Gremien bekleiden, Dissertationen betreuen, der alltäglichen Informationsflut mit einem überlegenen Arbeits- und Selbstmanagement entgegentreten und im Falle einer Professur schließlich auch noch eine Lehre sicherstellen, die sich anspruchsvoll in den Hochschulrankings beweisen kann - und all das mit einer Stringenz/Ausrichtung, die eine aktiv verfolgte Vision in Ihrem Lehrstuhlgeschehen erkennen lässt. Das vorliegende Handbuch adressiert unter anderem diese Themen und zeigt Ihnen mit vielerlei in der Praxis bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän, kompetent, professionell und zufriedenstellend mit den an Sie gerichteten Anforderungen umgehen und zudem Ihre ganz persönlichen Lehrstuhlziele verwirklichen können.
Wer schreibt ein Buch über professionelles Agieren in Forschung und Lehre? Zwei Betroffene: Prof. Dr. Lioba Werth und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. ln seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements diverser Aufgaben befasst und stellen Ihnen mit diesem Buch ihren didaktisch wertvoll aufbereiteten und ausgeweiteten Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2011: Was lenkt den Menschen? - Motivation, Antrieb, Belohnungs- und Bestrafungssysteme

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 10:00-17:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Motivationshalbgötter, Power-Gurus, Personal Trainer und ein Füllhorn an Ratgeberliteratur - sie alle verbindet das Versprechen, Kräfte entschlüsseln oder gar entfesseln zu können, die unser Handeln optimal auf bestimmte Ziele ausrichten. Anreizsysteme gehören auch in der Arbeitswelt längst zum Alltag. Auch in der Wissenschaft haben aus der Wirtschaft stammende "Incentives" Einzug gehalten. Leistung wird an die Erfüllung von Kennziffern gebunden. Die sogenannte  "Performance" wird mit Vergütungszulagen honoriert. Sind derartige monetäre Belohnungssysteme wirklich erfolgreich?

Was lenkt den Menschen? Was ist Motivation, und welche Determinanten bestimmen sie? Was bedeutet Motivation in der Wissenschaft, und was bedeutet Motivation in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wie lässt sich Motivation steuern? Welche Bonus- und Malussysteme gibt es, und wie funktionieren sie in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 19. Oktober 2011 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Wettbewerb

Rolf Stürner: Die Gefahr der Perversion
Wettbewerb und Gesellschaftsstruktur

Interview mit Ludolf von Wartenberg

Josef H. Reichholf: Wettbewerb und Kooperation
Eine evolutionsbiologische Perspektive

u.a.

Weitere Beiträge:

Pro&Contra Atomausstieg
Pro: Wolf Schluchter
Contra: Gerd Ganteför

Manfred Nagl/Kirsten Rüssmann: Erfolgreich mit dem Dr. Ing.
Untersuchung zur Ingenieurpromotion an der RWTH Aachen

Matthias Maiwald: Ein Plagiatsfall anderer Art
Der Transfer von Lehrmaterialien zwischen Universitäten in Australien

Sebastian Braun: Produktiv mit dem Gemeinwesen verknüpft
Bildungsbezogenes Engagement von Unternehmen

u.a.

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DHV-Ticker


DHV-Erfolg bei den Senatswahlen an der Universität Bremen

(Pr.) Im Mai fanden die Wahlen zum Akademischen Senat der Universität Bremen statt. Neben einer kleineren Anzahl von Dekanen und Dekaninnen gehören dem Akademischen Senat der Universität Bremen auch Professoren und Professorinnen an, die aufgrund von Listen gewählt werden. Mit großer Mehrheit hat Frau Professor Dagmar Borchers für die Liste des Deutschen Hochschulverbandes kandidiert und mit großem Wahlerfolg einen Platz im Akademischen Senat für die Gruppe der Hochschullehrer errungen. Frau Professor Borchers setzt sich als Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes für eine unparteiische Wissenschaft und für die Unteilbarkeit von Forschung und Lehre an der Universität Bremen ein. Sie lehrt seit 2004 Angewandte Philosophie an der Universität Bremen.

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DHV-Imagefilm online

Der Deutsche Hochschulverband hat die Arbeit der Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Bild setzen lassen. Das Ergebnis finden Sie online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/imagefilm.html

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Pecunia non olet

Schüler der Gertrud-Luckner Realschule in Rheinfelden haben ab Ende Juni die Wahl: Kostenlos dürfen sie weiterhin die unrenovierte Schultoilette benutzen. Gegen einen Beitrag von 10 Cent steht ihnen dagegen der Besuch einer aufgehübschten Toilette offen, die hochwertiges Toilettenpapier, schönere Handtücher und Duftspray bereithält. Mit dem kleinen Obolus will die Schule ihren Etat aufstocken und weitere Toiletten auf Vordermann bringen.

 

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Kooperationspartner des DHV



DHV und Augustinum

(Gü.)Einladung zum Probewohnen im Augustinum

Als Mitglied des DHV möchten wir Ihnen ein besonderes Angebot machen und Sie auf einen Kurzurlaub in eines unserer schönen Augustinum-Wohnstifte einladen. Für nur 99,- Euro pro Person für zwei Nächte mit Halbpension können Sie verschiedene Städte in Deutschland besuchen und dabei gleichzeitig das komfortable Leben in einem unserer Häuser kennenlernen. Genießen Sie im Augustinum Aumühle bei Hamburg das Naturschutzgebiet Sachsenwald oder kommen Sie uns in Detmold besuchen, das inmitten einer Bäder- und Urlaubsregion liegt. Außerdem gilt das Angebot für unsere Häuser in Heidelberg, Kleinmachnow bei Berlin und das Fachwerkstädtchen Mölln mit seiner reizenden Umgebung. In Roth bei Nürnberg und in Schweinfurt wollen wir Ihnen unsere fränkischen Standorte und ihre herzliche Lebensart vorstellen.

Die Tür hinter sich schließen und die Privatsphäre in einer individuell eingerichteten Wohnung genießen  - in den 22 Seniorenwohnstiften des Augustinum ist dieser Komfort ganz selbstverständlich und mit der Sicherheit verbunden, dass jederzeit für alles gesorgt ist. Angefangen beim umfangreichen Kultur-, Veranstaltungs- und Gesundheitsangebot erstrecken sich Service und Betreuung bis zur Rundumversorgung im Krankheits- und Pflegefall. Im Augustinum können Sie bereits ab einem Pensionspreis von monatlich 1.200 Euro komfortabel und gut betreut wohnen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und kommen Sie zu uns zum Probewohnen. Das Angebot gilt für den Zeitraum von Juni bis Oktober.

Anmeldung bei Frau Najid unter der Telefonnummer: 0800 / 2212345

Hier beraten wir Sie auch gerne zu allen Fragen rund um das Augustinum. Informationen und Servicetexte finden Sie jederzeit im Internet unter www.augustinum.de.

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DHV und Daniels & Korff

(Gü.) Kennen Sie schon die Mode-Philosophie von Daniels & Korff?

Schauen Sie in unseren Katalog und sehen Sie, wie Sie Ihre Kleidung und Ihren Stil modisch erfolgreich in Szene setzen.

Drei Wege - ein Ziel:

- Besuchen Sie unsere Homepage www.daniels-korff.de;

- fordern Sie unseren Katalog an;

- oder besuchen Sie direkt eines unserer Verkaufs-Ateliers.

Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, jetzt von unseren zahlreichen Sommer-Angeboten mit Super-Sonder-Rabatten von bis zu 50 % auf ausgewählte Artikel zu profitieren.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Daniels & Korff-Team

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DHV und 1edu

(Gü.) Der Smartpen von Livescribe - ein Computer im Stift - ist jetzt noch smarter. Durch die neue Software Livescribe Connect lassen sich mit dem Smartpen erstellte handschriftliche Notizen und die damit verknüpften Sprachaufnahmen problemlos und einfach in der eigenen privaten Cloud einbinden, um immer und überall darauf zugreifen zu können. Die Aufzeichnungen lassen sich per E-Mail versenden, in die Cloud-Dienste Evernote und Google Docs hochladen, bei Facebook einbinden und darüber teilen sowie an die eigenen Mobilgeräte wie iPhone und iPad übertragen.

 Das Software-Update für den Smartpen ermöglicht jetzt auch die Erstellung von interaktiven Pencast-PDFs. Innerhalb eines interaktiven Flashvideos werden die vom Smartpen erstellten Aufzeichnungen abgebildet. Pencasts ermöglichen es, Notizen in ihrem Entstehungsprozess zu hören, zu sehen und genau nachzuvollziehen. Durch die Nutzung des PDF-Standards kann ab sofort jeder der den aktuellen Acrobat Reader hat Pencasts sehen und anhören!

Ein Smartpen ist ein Computer in einem Stift. Er zeichnet alles auf, was Sie schreiben, hören oder sagen. Mit dem Smartpen können Informationen schnell und unkompliziert aufgezeichnet, abgespielt und anderen zugänglich gemacht werden - nur mit Stift und Papier.

Den Smartpen und weitere Informationen über den digitalen Stift finden Sie bei unserem DHV-Kooperationsshop 1edu unter http://1edu.de/dhv/marken/livescribe

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DHV und Brother

(Gü.) Die Druckerstudie oder Printerumfrage 2008 ist die erste von bisher drei Studien, die vom Münchner Output-Beratungsunternehmen Dokulife in Zusammenarbeit mit Brother durchgeführt wurde.

Wird mehr gedruckt als kopiert? Sind Faxgeräte überhaupt noch relevant? Nutzen die Anwender neuere Funktionen wie Scan-to-E-Mail? Drucken Privatanwender tatsächlich ihre Fotos zu Hause? Unterscheidet sich das Druckverhalten eines Angestellten von dem eines Selbständigen? Nach welchen Kriterien wird ein Druckgerät eigentlich gekauft? Diese Fragen - und noch einige mehr - beantwortet die Printerumfrage 08.

Die in acht IT-Magazinen publizierte „Printerumfrage 2008“ gibt Auskunft über berufliches und privates Druckverhalten in Deutschland. 7.044 Teilnehmer , überdurchschnittlich mit IT-Themen vertraut, zählt die online durchgeführte Studie.

Mit steigender Mobilität steigt der Bedarf an gedrucktem Papier, so die Ergebnisse der Druckerstudie 2008. So gaben zum Beispiel 68% der befragten Angestellten an, häufig oder sehr häufig E-Mails zu drucken. Papier ist einfach verbindlicher, bietet für die meisten besseren Lesekomfort und lässt sich auf herkömmliche Weise ablegen.

Ebenfalls häufig oder sehr häufig drucken 36% der befragten Angestellten Webseiten aus. Auch für private Ausdrucke werden die Druckgeräte am Arbeitsplatz gerne verwendet. Ein Viertel der Berufstätigen gab an, 10 bis 30 Seiten in der Woche privat zu drucken und bei 17%  sind es sogar über 30 Seiten in der Woche.

Weitere Informationen und Details, beispielsweise welche Geräte bevorzugt eingesetzt werden, welche Funktionen genutzt werden, was ist für die Anwender wichtig, verrät die Printerumfrage 08.

Die Printerumfrage 08 kann kostenlos bei den nachfolgend genannten Ansprechpartnern angefordert werden.

Heiko Juwig
JuwigH@brother.de
Tel.: 0170 / 2 24 37 83

Volker Rademaker
RademakerV@brother.de
Tel.: 0171 / 7 45 05 36

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DHV und Artes

(Gü.) Das Kunsthaus ARTES empfiehlt:

Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne

Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn - 21. April bis 11. September 2011

Max Liebermann (1847-1935) gilt als einer der prominentesten Wegbereiter der Moderne. Sein sechs Jahrzehnte umfassendes Lebenswerk als Maler und Kulturpolitiker prägte die Kunstdebatten seit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis in die letzten Jahre der Weimarer Republik. Im fruchtbaren Dialog mit den holländischen Altmeistern Rembrandt und Frans Hals einerseits sowie den französischen Impressionisten andererseits schuf Liebermann ein stilistisch und thematisch vielfältiges Werk.

Der chronologisch gegliederte Ausstellungsrundgang veranschaulicht mit über 100 Gemälden und Zeichnungen alle Schaffensphasen des Künstlers. Mit jedem Jahrzehnt seines langen Lebens gelang es Max Liebermann geradezu programmatisch seinen Stil und sein Motivrepertoire zu erneuern.

Der thematisch weit gespannte Bogen beleuchtet exemplarisch die wichtigsten Werkgruppen Max Liebermanns: Seine frühen Darstellungen der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt zeichnen sich noch durch ein gedämpftes Kolorit aus. Erst ab der Mitte der 1880er Jahre tauchte der Künstler seine Motive des bürgerlichen Freizeitvergnügens - die Welt der Gartenlokale, des Strandlebens oder Polospiels - in das sonnendurchwirkte Tageslicht der Impressionisten, ohne jedoch deren Technik zu übernehmen.

Nach 1900 entwickelte sich Liebermann zu einem begehrten Porträtisten. Die immer wiederkehrenden Selbstporträts des Künstlers verliehen der Ausstellung eine sehr persönliche Note. Der Rundgang endet mit dem fulminanten Alterswerk Max Liebermanns, das er seit 1910 in seinem Sommerhaus am Wannsee schuf. Die unzähligen Gartenansichten entwickelten sich zu einem Experimentierfeld freier Malerei, in der Kunst und Natur zu einer glücklichen Synthese zusammenfinden.

Auf dem Dach der Bundeskunsthalle werden die drei Hauptelemente dieses Künstlergartens - die Heckengärten, die Birkenallee und die Staudenbeete - in freier Anordnung zitiert. Raffinierte Blickachsen, freies Spiel aus Licht und Farbe und das unmittelbare Naturerlebnis stellen nicht nur eine Erweiterung des Ausstellungsrundgangs dar - sie ermöglichen es dem Besucher, in die Welt Max Liebermanns mit allen Sinnen einzutauchen.
(Quelle: www.bundeskunsthalle.de)

Ausstellungsadresse:
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH | Museumsmeile Bonn | Friedrich-Ebert-Allee 4 | 53113 Bonn
http://www.bundeskunsthalle.de
Tel. +49 (0)228 / 91 71-0

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag und Mittwoch: 10 - 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag: 10 - 19 Uhr

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DHV und Seminaris

(Gü.) Mit einem sommerlichen Angebot wendet sich das Seminaris-Campushotel Berlin an die DHV-Mitglieder: Das Arrangement "Welcome to Berlin" des DHV-Kooperationspartners bietet zahlreiche Möglichkeiten, Berlin zu entdecken - vom Wissenschaftsstandort Dahlem aus, wo das Hotel auf dem Campus der Freien Universität Berlin errichtet wurde, über die vielfältige Museumslandschaft der Hauptstadt bis hin zu den vielen besonderen kulturellen Highlights, die die Metropole bietet.

Das Arrangement "Welcome to Berlin" beinhaltet zwei Übernachtungen mit ausgiebigem Frühstücksbuffet, einen Begrüßungscocktail, ein 3-Gang-Menü, die Nutzung in der ActiveLounge und die WelcomeCard für zwei Tage freie Fahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr in Berlin sowie Ermäßigungen auf Schloss- und Museumsbesuche, auf Stadtrundfahrten und Schiffstouren. Vom 1. Juli bis zum 31. August gilt dafür der Sommer-Sonderpreis von 133,50 Euro pro Person im Doppelzimmer beziehungsweise von 165,50 Euro im Einzelzimmer.

Oliver Heldt, Direktor des Seminaris-Campushotels Berlin, empfiehlt während des Aktionszeitraums eine Reihe von besonderen kulturellen Veranstaltungen in der Hauptstadt:

- Vom 7. bis 12. Juli findet das Jubiläumsfestival von "Classic Open Air" auf dem Gendarmenmarkt statt - mit sieben Konzerten, die ein Festspiel der Sinne bieten, denn die Inszenierungen werden von Licht, Laser und Feuerwerk begleitet.

- Vom 5. bis 21. August wird "Young Euro Classic" das Publikum im Konzerthaus am Gendarmenmarkt begeistern - mit dem Können der jungen Musiker sowie mit einem mutigen und ungewöhnlichen musikalischen Programm.

- Vom 11. bis 28. August präsentieren die "Seefestspiele Berlin 2011" auf dem Wannsee Mozarts "Zauberflöte" in einer Inszenierung von Katharina Thalbach - ein Opernvergnügen der besonderen Art.

- Am 27. August zeigen etwa hundert Berliner Museen und Ausstellungsorte während der "Langen Nacht der Museen" von 18 bis 2 Uhr nachts ihre Ausstellungen, Sammlungen und Installationen.

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DHV und Waterkotte

(Gü.) Erdreich und Grundwasser als Energiequelle für die Wärmepumpe sind bekanntlich weit ergiebiger als Außenluft. Unter Umständen lassen jedoch die Untere Wasserbehörde wegen der Lage in einem Grundwasserschutzgebiet oder auch der felsige Boden eine Tiefenbohrung nicht zu. Oder es reicht die Grundstücksfläche nicht aus, um einen korrekt dimensionierten Flachkollektor im Garten zu vergraben. Trotzdem müssen diese Verhältnisse nicht das Aus für die Geothermie bedeuten: Der Eisspeicher macht's möglich.
http://www.waterkotte.de/index.php?id=10&tx_ttnews

 

 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)

Verweis auf andere Webseiten

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