DHV-Newsletter 07/2011

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Hochschulpolitik


Landtag rügt Akkreditierungsrat

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat am 29. Juni 2011 einen fraktionsübergreifenden Dringlichkeitsantrag verabschiedet, mit dem der Erhalt des Diploms in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland gefordert wird. Darin wird der Akkreditierungsrat aufgefordert, seinen Beschluss vom 8. Juni 2011 zurückzunehmen und Master-Studiengängen nicht die Akkreditierung zu verweigern, die Absolventen auf Wunsch auch den Titel Diplom zugestehen (vgl. Newsletter 6/2011). In dem Antrag wird außerdem die Landesregierung aufgefordert, alle erforderlichen Mittel auszuschöpfen, um den Parlamentsbeschluss zum Erhalt des Diploms umzusetzen.

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Philosophischer Fakultätentag kritisiert Akkreditierungssystem

Der Philosophische Fakultätentag hat auf der Plenarversammlung vom 30. Juni bis 2. Juli 2011 in Magdeburg eine Erklärung verabschiedet, in dem dem gegenwärtig praktizierten Akkreditierungssystem "wissenschaftsfremde Tendenzen und eine überbordende Bürokratie" vorgehalten werden. Die Verantwortung für die Qualitätssicherung von Studium und Lehre müsse bei den Fakultäten belassen werden, die für den Aufbau einer fächerübergreifenden Qualitätssicherung die notwendigen Ressourcen erhalten sollten, heißt es in der Magdeburger Erklärung weiter. Jede Fakultät müsse frei entscheiden können, welche Form der Qualitätssicherung für die jeweilige Fächerkultur gewählt werde. In allen mit Akkreditierungsverfahren betrauten Gremien sei sicherzustellen, dass die Wissenschaft die Stimmenmehrheit besitze. Inhaltliche und formale Vorgaben zur Qualitätssicherung seien auf absolut notwendige Kernbereiche zu beschränken.

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Leichter Rückgang bei Habilitationen

Insgesamt 1.755 Wissenschaftler haben im Jahr 2010 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Jahr 2009 um 65, das entspricht vier Prozent, gesunken.

Die rückläufige Entwicklung dürfte, so die Statistiker weiter, teilweise auf die Einführung der Juniorprofessur zurückzuführen sein, die einen alternativen Qualifizierungsweg zur Professur eröffne. Während es 2002 lediglich 102 Juniorprofessuren gab, wurden 2009 994 Juniorprofessuren gezählt. Die Gesamtzahl der hauptberuflichen Professoren stieg im gleichen Zeitraum um sechs Prozent von 37.861 auf 40.165.

Wie in den Jahren zuvor, wurden die meisten Habilitationsverfahren in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (867) abgeschlossen. Darauf folgten die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (318), Mathematik, Naturwissenschaften (295) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (139).
http://www.destatis.de

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Quelle: istockphoto.com

Fast jede fünfte Professur weiblich

Frauen bleiben auf Leitungsebenen des deutschen Wissenschaftssystems deutlich unterrepräsentiert. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern in der "Fünfzehnten Fortschreibung des Datenmaterials (2009/2010) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" festgestellt. Der am 24. Juni 2011 in Bonn verabschiedeten Studie zufolge liegt der Frauenanteil an den Professuren bei 18 Prozent. Führungspositionen an den großen außerhochschulischen Forschungseinrichtungen sind sogar nur zu 11,3 Prozent weiblich besetzt.

Der Frauenanteil steige in allen Bereichen der Wissenschaft langsam, aber kontinuierlich an. So hat sich der Anteil von Frauen an der Gesamtzahl der Promotionen von 1992 bis zum Berichtsjahr 2009/10 von 30,7 auf 44,1 Prozent erhöht, der Anteil an Habilitationen von 13,1 auf 23,8 Prozent. Mit 18 Prozent haben heute mehr als doppelt so viele Frauen eine Professur inne wie noch im Jahr 1992 (7,5 Prozent).  Dem Datenmaterial der GWK zufolge hat sich der Frauenanteil bei den Bewerbungen um Professuren von 1997 bis zum Berichtsjahr 2009/10 von 12,9 auf 24,4 Prozent gesteigert, bei den Berufungen von 16,9 auf 26,6 und bei den Ernennungen von 15,7 auf 26,9 Prozent erhöht.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-22-Chancengleichheit.pdf

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Quelle: kmk.org

KMK-Präsident Althusmann unter Plagiatsverdacht

Mit Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann sieht sich nun auch der aktuelle Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) Plagiatsvorwürfen ausgesetzt. Der Minister soll in seiner Doktorarbeit inhaltliche und wörtliche Übernahmen aus anderen wissenschaftlichen Werken nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet haben. Anstelle von Zitaten soll Althusmann in Fußnoten häufig unbestimmt auf andere Autoren verwiesen haben. Das berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit". Althusmann räumte mögliche handwerkliche Fehler ein, bestritt jedoch den Vorwurf einer bewussten Täuschung und schloss einen Rücktritt von seinen politischen Ämtern aus. Die Universität Potsdam, an der Althusmann als externer Doktorand promoviert wurde, kündigte eine Überprüfung der Vorwürfe an.

Unterdessen hat die Universität Bonn dem Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis wegen Plagiatsvorwürfen den Doktorgrad entzogen. Zuvor hatte bereits die Universität Tübingen dem baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Matthias Pröfrock wegen der Nichteinhaltung wissenschaftlicher Standards den Doktortitel aberkannt.

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Quelle: BMBF

Schavan: Wissenschaft bei Qualitätssicherung der Promotion in der Pflicht

In der Debatte um Plagiatsaffären deutscher Politiker sieht Bundesministerin Annette Schavan die Universitäten in der Pflicht. "Man kann den Universitäten nur raten, sehr bewusst und selbstkritisch mit dem Thema umzugehen und nicht auf eine möglichst hohe Zahl von Titelvergaben zu zielen", so die Ministerin gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Doktortitel müsse "Ausdruck einer wissenschaftlichen Qualifikation und nicht ein Statussymbol oder Titelhuberei sein".

Die Universitäten müssten das Thema "für sich klären und Transparenz schaffen", forderte Schavan. "Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass da jetzt ein paar Fälle aufgefallen sind, das Ganze aber ein zu vernachlässigendes Phänomen an der Universität ist." Handlungsbedarf sieht die Ministerin bei der Wissenschaft: "Da soll sich die Politik nicht einmischen."

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DFG will Selbstkontrolle der Wissenschaft weiter stärken

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre Verfahrensordnung zur Klärung von Plagiatsverdacht und wissenschaftlichem Fehlverhalten überarbeitet. Das gab DFG-Präsident, Professor Matthias Kleiner, auf der Pressekonferenz anlässlich der Jahresversammlung der DFG bekannt. Zur Qualitätssicherung in Wissenschaft und Forschung gehöre für die DFG auch der offene und konsequente Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Trotz der prominenten Plagiatsaffären der vergangenen Monate gelte: "Zahlenmäßig gibt es nur einen sehr geringen Anteil an Fehlverhaltens-Fällen, der ganz überwiegende Teil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler handelt redlich", so Kleiner. Komme es zu Fehlverhalten, funktioniere das System der Selbstkontrolle durch die Wissenschaft.

Um jedoch die Selbstkontrolle durch die Wissenschaft und die Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis weiter zu optimieren, soll noch in diesem Jahr eine Tagung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen in Deutschland unter Federführung der DFG stattfinden.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2011/pressemitteilung_nr_34/index.html

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DJFT zur Qualitätssicherung der Promotion

Der Deutsche Juristen-Falkutätentag (DJFT) hat sich  am 23./24. Juni 2011 in Hannover zur stetigen Sicherung der Qualität der rechtwissenschaftlichen Promotion bekannt. Zu den Instrumenten der Qualitätssicherung gehörten eigenständige Promotionsstudiengänge, Graduiertenakademien und Doktorandenkolloquien, in denen die Promovenden über ihre Forschungsvorhaben berichteten.

An der Möglichkeit von externen Promotionen will der DJFT festhalten. Die Forschung durch wissenschaftlich ausgebildete Praktiker trage zu einer Verbreitung rechtswissenschaftlicher Erkenntnis bei.

Dissertationen sollen nach den Vorstellungen des DJFT künftig gezielt auf Plagiate überprüft werden. Der Gesetzgeber müsse die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Fakultäten eidesstattliche Versicherungen von Promovenden darüber einholen dürften, dass die Regeln guten wissenschaftlichen Arbeitens eingehalten worden seien.

Als erster Fakultätentag hat sich der DJFT dazu verpflichtet, die Regeln guten wissenschaftlichen Arbeitens zu präzisieren. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Diskussion um das Selbstverständnis der Rechtswissenschaft aufgreifen soll.

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Quelle: www.dfg.de

Kleiner:  Kritik an DFG "haltlos und absurd"

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat die Jahresversammlung der DFG vom 4. bis 6. Juli 2011 in Bonn zum Anlass genommen, um Kritik an der Arbeit seiner Organisation zurückzuweisen. Am 1. Juli 2011 hatten im Berliner Ensemble u.a. der Heidelberger Germanist Professor Roland Reuß, der Verleger Georg Siebeck, der Universitätsbibliothekar Uwe Jochum und der Münchner Jurist Professor Volker Rieble der DFG mangelnde Transparenz vorgeworfen. Laut Medienberichten wurde die DFG auf der Berliner Tagung als ein "Geheimbund" bezeichnet, der wenig von Kritik und Rechenschaftsberichten halte. Jeder Fachreferent könne durch die Zuteilung eines Antrags an diesen oder jenen Gutachter jedes Projekt durch den Vorgang schleusen oder auch scheitern lassen. Um den Gutachterprozess transparent zu gestalten, müsse die Anonymität der Gutachter aufgehoben und ein Appellationsweg bei abgelehnten Anträgen geschaffen werden.

Die Kritik sei, so Kleiner, "haltlos und absurd": "Jeder, der will, kann sich in vielen Quellen bis ins Detail informieren, was, wer und wie von der DFG gefördert wird." Die Begutachtungs- und Entscheidungsprozesse der DFG würden von Gremien gestaltet, deren Mitglieder allesamt aus der Wissenschaft heraus gewählt würden. Fördermittel würden unter Beteiligung von Prüfungsgruppen vergeben, deren Namen den Antragstellern bekannt seien. Es entspreche internationalen Standards, die Einzelgutachter vor der Einflussnahme auf ihre Gutachten - sei es durch die Antragsteller, sei es durch andere Interessenten - durch ihre Anonymisierung zu schützen, die Gutachten selbst aber den Antragstellern zugänglich zu machen.
www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/2011/stellungnahme_kleiner_haltlose_kritik_jv_110707.pdf

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Humboldt-Stipendiaten loben Deutschland

Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung stellen Deutschland ein positives Zeugnis aus: 91 Prozent sind an einem erneuten Deutschlandaufenthalt interessiert. Lediglich knapp drei Prozent erklärten, dies nicht zu sein.

Auch die Ausstattung und Atmosphäre an deutschen Forschungsinstituten werden als sehr gut eingeschätzt. Kritisiert werden aber die vielerorts anzutreffenden Engpässe bei der Kinderbetreuung und auf dem Wohnungsmarkt oder die für Ausländer manchmal nur schwer zu bewältigende Bürokratie.

Das geht aus der am 27. Juni 2011 veröffentlichten Studie "Deutschland im Blick 2011. Wie ausländische Wissenschaftler Deutschland sehen" hervor, in der die Alexander von Humboldt-Stiftung die Erfahrungsberichte ihrer Forschungsstipendiaten und deren deutschen Kooperationspartner ausgewertet hat. Dazu lagen Rückmeldungen von rund 1.700 Humboldtianern aus 90 Staaten und allen Fachgebieten sowie über 1.200 Gastgebern aus den Jahren 2007 bis 2010 vor.

Durch gemeinsame Publikationen und Forschungsprojekte profitierten die Stipendiaten und ihre Gastgeber in Deutschland gleichermaßen. Für die Stipendaten persönlich sei der ein- bis eineinhalbjährige Aufenthalt in Deutschland oftmals karrierefördernd. Die Rückmeldungen zeigten zudem, dass Englisch als Wissenschaftssprache Nummer eins auch unter den Humboldtianern immer wichtiger werde, während die Bedeutung des Deutschen zurückgehe.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2011-19.html

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HRK nimmt Länder in die Pflicht

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sieht durch die Umsetzung des Hochschulpakts in manchen Ländern die Qualität von Lehre und Forschung gefährdet. "Längst nicht alle Länder haben im Hochschulpakt die Mittel des Bundes in gleicher Höhe gegenfinanziert. Es gibt in einigen Ländern auch deutliche Tendenzen, die Zuwendungen an die Hochschulen an anderer Stelle - offen oder indirekt - zu kürzen", erklärte HRK-Präsidentin, Frau Professor Margret Wintermantel, am 29. Juni 2011 in Berlin. Unter anderem würden tarifliche Gehaltserhöhungen mit Verweis auf die Paktmittel des Bundes nicht finanziert.

Hochschulen würden verpflichtet, sogenannte "Eigenleistungen" zu erbringen. Sie müssten eine "Überlast" tragen, also mehr Studierende als von den Kapazitäten her möglich aufnehmen oder die Lehrverpflichtungen der Professoren erhöhen. Dies gehe naturgemäß zu Lasten von deren Forschungsaktivitäten.

Der HRK-Senat appellierte daher an die Länder, auf kompensatorische Kürzungen zu verzichten und die Maßnahmen des Bundes gegenzufinanzieren.
http://www.hrk.de/95_6306.php

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Hochschulen warnen vor Mittelkürzungen

Die neun Brandenburger Hochschulen haben in einem offenen Brief an Ministerpräsident Matthias Platzeck die Landesregierung vor Mittelkürzungen in der Wissenschaft gewarnt. Ressortinteressen der Politik und kurzfristige Erfolge in der Wählergunst dürften keinen Vorrang gegenüber den nicht immer unmittelbar sichtbaren Leistungen der Hochschulen erhalten. 

Sondermittel, wie Ausgleichszahlungen für Studienanfängerzuwachs und Projektmittel des Bundes, müssten den Hochschulen in voller Höhe zur Verfügung gestellt werden. Die ab 2012 geplante jährliche Kürzung im Wissenschaftsetat von 27,4 Millionen Euro könne nicht erbracht werden, weil im Haushalt der Hochschulen schon jetzt mehr als 80 Prozent der Mittel an Personalausgaben gebunden seien.

"Wer bei den Hochschulen kurzfristig an der im bundesweiten Vergleich ohnehin niedrigsten Grundfinanzierung sparen will, muss sich bewusst sein, dass dies zwangsläufig zu einem Abbau von Studienplätzen führt", argumentieren die Hochschulen in dem Brief. Sie verweisen darauf, dass sie bereits seit Jahren ihren Beitrag zur Konsolidierung leisteten. Der Ausfinanzierungsgrad der Hochschulen sei allein in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr 2010 um acht Prozent gesenkt worden.

 

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Quelle:istockphoto.com

Zehn Prozent Zuwachs bei Drittmitteln

Die Hochschulen haben im Jahr 2009 Drittmittel in Höhe von 5,3 Milliarden Euro eingeworben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entspricht dies einem Zuwachs von 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wichtigste Drittmittelgeber waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (1,9 Milliarden Euro), die gewerbliche Wirtschaft (1,2 Milliarden Euro) sowie der Bund (1,1 Milliarden Euro). Die Hochschulen gaben aber auch mehr aus. 38,9 Milliarden Euro flossen in Lehre, Forschung und Krankenbehandlung. Das sind 6,9 Prozent mehr als 2008. Mit 21,6 Milliarden Euro stellten die Personalaufwendungen erneut den höchsten Ausgabenposten dar.
http://www.destatis.de

 

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Deutsche Forschung profitiert von EU

Fast ein Fünftel der im europäischen Forschungsrahmenprogramm zur Verfügung stehenden Mittel fließen in die Bundesrepublik. Knapp neun Prozent ihrer Drittmittel haben die deutschen Hochschulen im Jahr 2008 von der EU eingeworben. Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen lag der Anteil sogar zwischen sieben und 19 Prozent. Damit profitiert die Forschung nach Ansicht der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) stärker als jedes andere Politikfeld von der Europäischen Union. Die Fördersumme, die deutsche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus dem EU-Rahmenprogramm bekommen haben, entspreche vollständig dem deutschen Finanzierungsbeitrag.

Insgesamt könne sich das deutsche Wissenschaftssystem weltweit behaupten, hieß es weiter. Die wachsenden Investitionen in die großen Wissenschaftsorganisationen, die in dem Pakt für Forschung und Innovation festgeschrieben worden seien, zahlten sich aus. Deutschland sei unter den zehn Prozent der weltweit am häufigsten zitierten Publikationen überdurchschnittlich vertreten und stehe hinter den USA und Großbritannien an dritter Stelle. Diesen Platz nehme Deutschland hinter den USA und Japan auch bei den Patentinhabern ein. Bei Zukunftsthemen wie der Elektromobilität, der Energiespeicherforschung und der Solarthermie gehe die deutsche Forschung vorweg. Die Zahl der eingeworbenen Stipendien beim Europäischen Forschungsrat (ERC) steige.
http://www.gwk-bonn.de/

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Quelle: istockphoto.com

Zehn Prozent-Marke in Reichweite

Zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wollen Bund, Länder und Wirtschaft bis 2015  in Bildung und Forschung investieren. Darauf haben sich die Regierungschefs von Bund und Ländern im Oktober 2008 beim Dresdner Bildungsgipfel geeinigt. Nach den neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes rückt dieses Ziel näher. Der Anteil von Bildung und Forschung am BIP stieg zwischen 2008 und 2009 von 8,6 Prozent auf 9,3 Prozent. Allerdings ist die Wirtschaftsleistung gleichzeitig um 3,4 Prozent gesunken.

Bund, Länder, Wirtschaft und private Haushalte gaben im Jahr 2009 insgesamt 224 Milliarden Euro für Bildung und Forschung aus. Das sind 9,8 Milliarden oder 4,6 Prozent mehr als 2008. Mit 125,7 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf die Erstausbildung in Kindergärten, Schulen und Hochschulen sowie auf die duale Ausbildung. Für Forschung und Entwicklung wandten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 55,2 Milliarden Euro auf, während die Ausgaben für die Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur 5,1 Milliarden Euro betrugen.
www.destatis.de

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Fusion der Universitätsmedizin von Kiel und Lübeck erfolglos

Der Wissenschaftsrat hat sich im Rahmen seiner Sommersitzung in Berlin kritisch zur Fusion des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck geäußert. Das Beratungsgremium kam damit einer Bitte des Landes Schleswig-Holstein nach, das die Universitätskliniken Kiel und Lübeck fusioniert hatte, um Synergieeffekte und Einsparungen zu erzielen.

"Der Wissenschaftsrat kann nicht erkennen, dass die Zusammenlegung der Universitätsklinika und die Einrichtung des Medizinausschusses als koordinierendes Gremium die positive wissenschaftliche Entwicklung unterstützt haben. Vielmehr sieht er die standortspezifische Entwicklung durch die starke Zentralisierung der Entscheidungsstrukturen und aufgrund der fehlenden Beteiligung universitärer Vertreter an der Leitung des Universitätsklinikums eingeschränkt", erklärte Professor Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates.

Für die Zukunft empfehle der Wissenschaftsrat deshalb eine standortindividuelle Weiterentwicklung in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Entscheidend für die Wissenschaft sei, dass akademische Vertreter jedes universitätsmedizinischen Standortes künftig selbst im Klinikumsvorstand vertreten seien. Auf den Medizinausschuss des Landes Schleswig-Holstein als Abstimmungsgremium zwischen den Universitäten und dem Universitätsklinikum sollte verzichtet werden.
http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/1416-11.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Studienerfolgsquoten

Zum Prüfungsjahr 2009 hatten drei von vier Studierenden eines Erststudiums mit Studienbeginn 2000 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Jeder Vierte hatte das Studium noch nicht oder ohne Abschluss beendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Erfolgsquoten insbesondere bei den Fächergruppen hoch, die starke Zulassungsbeschränkungen, wie einen Numerus Clausus oder eine Begabtenprüfung, hatten. Insbesondere Studierende der Fächer Medizin und Veterinärmedizin mit 95 bzw. 89 Prozent, der Kunst/Kunstwissenschaften mit 87 Prozent und Sport mit 82 Prozent absolvierten ihr Studium erfolgreich.

In der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften lag die Erfolgsquote bei 80 Prozent, in den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften waren es 77 und in den Ingenieurwissenschaften 73 Prozent der Studierenden. Die niedrigsten Erfolgsquoten wurden in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften mit 69 und Mathematik/Naturwissenschaften mit 66 Prozent erreicht.
http://www.destatis.de

 

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Quelle: istockphoto.com

Zulassungschaos setzt sich fort

Wegen des Zulassungschaos an den Hochschulen sind trotz Bewerberansturms auch im Wintersemester 2010/11 wieder tausende Studienplätze in NC-Fächern unbesetzt geblieben. Kurz nach Vorlesungsbeginn seien etwa 13.300 Plätze in Bachelor- und 6.000 in Master-Studiengängen betroffen gewesen. Darauf weist laut "Tagesspiegel" der Berliner Bundestagsabgeordnete Swen Schulz unter Berufung auf bisher nicht veröffentlichte Zahlen der Kultusministerkonferenz hin. Nach dem Ende aller Nachrückverfahren blieben immer noch rund 10.500 Bachelor- und 6.500 Masterplätze in zulassungsbeschränkten Fächern frei.

Bereits im vorangegangenen Wintersemester 2009/10 konnten insgesamt mindestens 18.000 NC-Plätze nicht vergeben werden (vgl. DHV-Newsletter 2/2010). Die Stiftung für Hochschulzulassung hatte unlängst erst den eigentlich für das kommende Wintersemester geplanten Start des neuen Systems, mit dem die Vergabe der Studienplätze vereinfacht werden soll, wegen technischer Probleme verschieben müssen (vgl. DHV-Newsletter 5/2011).

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Karriere



Neues Online-Verzeichnis der deutschen Wissenschaftslandschaft

Die beiden Online-Systeme "Research Explorer" (www.research-explorer.de) und "Hochschulkompass" (www.hochschulkompass.de) sind nun miteinander verbunden.

Die in Kooperation von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) verknüpften Anwendungen erschließen übergreifend Daten zu Forschungs- und Hochschuleinrichtungen und bieten somit ein einzigartiges Online-Verzeichnis der deutschen Wissenschaftslandschaft, das weltweit frei zugänglich und kostenlos ist.

Mit Informationen, die leicht zu recherchieren und in zwei Sprachen verfügbar sind, unterstützen Research Explorer und HRK-Hochschulkompass Forschende, Studierende und Studieninteressierte im In- und Ausland bei ihrem Entscheidungsprozess für Kooperationen mit deutschen Partnern, für Forschungsinvestitionen oder für einen Aufenthalt in Deutschland. Zusätzlich ermöglichen direkte Verlinkungen zum Informationssystem "GEPRIS - geförderte Projekte der DFG" die Recherche sämtlicher an einem Institut laufenden Projekte mit DFG-Förderung. Damit bietet das 2008 von DFG und DAAD veröffentlichte Online-Verzeichnis für Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland eine schnelle und verlässliche Orientierung über die deutsche Forschungslandschaft.

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ProFiL: Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen

Von Juli 2012 bis Juli 2013 fördern die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin mit dem hochschulübergreifenden Programm "ProFiL. Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre: Mentoring - Training - Networking" hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Die Teilnehmerinnen werden durch Mentoring, wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Seminare und strategische Vernetzung bei der weiteren Planung ihrer Karriere unterstützt und auf Führungs- und Managementaufgaben einer Professur vorbereitet. Bewerben können sich bis zum 5. September 2011 Privatdozentinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdoktorandinnen der drei Berliner Träger-Universitäten (mit Ausnahme der Charité, die ein eigenes Programm anbietet). Wissenschaftlerinnen des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung können sich ebenfalls bewerben. Mehr Informationen gibt Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, Tel.: 030-314-29304, E-Mail: jansen@tu-berlin.de
http://www.profil-programm.de

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Dual Career Netzwerk Rheinland

Am 4. Juli 2011 ist die Internetpräsenz des neuen Dual Career Netzwerks Rheinland online gegangen. In diesem Netzwerk organisieren die Universitäten Bonn, Düsseldorf und Köln sowie das Forschungszentrum Jülich ein gemeinsames neues Serviceangebot für Karrierepaare in der Wissenschaft. Sie wollen auch auf diese Weise die Attraktivität der Wissenschaftsregion Rheinland erhöhen.
http://www.dualcareer-rheinland.de

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DHV sucht "Hochschullehrer/in des Jahres"

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat durch außergewöhnliches Engagement das Ansehen der Berufsgruppe gefördert? Zum sechsten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten dieser Gesellschaft," erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Ihr vielfältiges Engagement auch außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung beleuchten und der Öffentlichkeit vor Augen führen, welche außergewöhnlichen Charaktere dieser faszinierende Beruf anzieht."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2011 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

 

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2011 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Mehr Informationen unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/744.html#c6872

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit für Kostenbeteiligung des Bundes am allgemeinen Hochschulbetrieb

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juni-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß des bayerischen Wissenschaftsministers Wolfgang Heubisch zu einer Grundgesetzänderung begrüßten, die es dem Bund ermöglichen soll, sich künftig auch an der Finanzierung des allgemeinen Hochschulbetriebs zu beteiligen. 83,5 Prozent der Teilnehmer begrüßten den Vorschlag, 16,5 Prozent lehnten ihn ab.

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Quelle: istockphoto.com

Universitäten: Zu nachlässig bei der Vergabe des Doktorgrades?

Bundesministerin Annette Schavan (CDU) hat die Universitäten zu einem selbstkritischen Umgang mit den Plagiatsfällen bei Doktorarbeiten ermahnt. Halten Sie diese Aufforderung für notwendig?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Universitätsmedizingesetz soll kassiert werden

Die rot-grüne Landesregierung in Stuttgart will das umstrittene Universitätsmedizingesetz wieder aufheben. "Wir wollen zum alten Zustand zurückkehren und dann mit den Beteiligten über die besten neuen Lösungen diskutieren", kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) an. Das entsprechende Aufhebungsgesetz soll im Herbst verabschiedet werden.

Das von der Vorgängerregierung eingeführte Modell sah die Verschmelzung von Krankenhäusern und medizinischen Fakultäten zu einer Körperschaft für Universitätsmedizin vor. Betroffen sind die Universitätskrankenhäuser in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen. 

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Pensionsalter auf 67

(Uf.) Der Thüringer Landtag hat am 16. Juni 2011 beschlossen, dass die 40-Stunden-Woche für Landesbeamte wieder eingeführt wird. Gleichzeitig wird das Pensionsalter für die Beamten von 65 auf 67 Jahre angehoben. Außerdem sollen mit dem beschlossenen Gesetz im Bereich der Beamtenversorgung bestehende Benachteiligungen gleichgeschlechtlicher Paare, die in eingetragenen Lebenspartnerschaften leben, beseitigt werden. Im Jahre 2005 hatte die Landesregierung die Wochenarbeitszeit für Beamte von 40 auf 42 Stunden angehoben.

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Steuergeheimnis bei Beamten

(Uf.) Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Schreiben vom 20. Juni 2011 (IV A 3 - S 0130/08/10006) festgelegt, dass Finanzbehörden nur dann von einem zwingenden öffentlichen Interesse ausgehen können, wenn sie zur Überzeugung gelangt sind, dass ein schweres Dienstvergehen vorliegt und der Sachverhalt mithin nach ihrer Auffassung geeignet erscheint, eine im Disziplinarverfahren zu verhängende Maßnahme von Gewicht  (das heißt: grundsätzlich eine Zurückstufung oder die Entfernung aus dem Dienst) vorzusehen. Nur bei einem solchen zwingenden öffentlichen Interesse dürfen laut Gesetzgeber die Informationen an die Strafbehörde übermittelt werden (§ 30 Abs. 4 Nr. 5 AO). Dies gilt vor dem Hintergrund, dass Amtsträger das Steuergeheimnis zu wahren haben.

Ein relevanter Verstoß gegen dienstliche Pflichten und damit ein zwingendes öffentliches Interesse an einer Datenübermittlung kann auch darin liegen, dass das in Rede stehende Delikt das Ansehen und die Funktionsfähigkeit des Beamtentums nachhaltig schädigen könnte. Dies kann dann der Fall sein, wenn der Kernbereich der dienstlichen Pflichten betroffen ist oder wenn es um Bereiche der öffentlichen Verwaltung geht, die - wie besonders die Finanzverwaltung - für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Integrität der Verwaltung von besonders hoher Bedeutung sind.

Bekannt gewordene Daten dürfen nicht übermittelt werden, wenn die mitteilende Stelle nicht zur Überzeugung gelangt ist, dass ein zwingendes öffentliches Interesse besteht.

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Quelle: istockphoto.com

Beihilfe für Bundesbeamte

(Uf.) Der Anspruch eines Bundesbeamten auf Beihilfe im Krankheitsfall wird durch die vom Bundesministerium des Innern bestimmten Festbeträge für Arzneimittel wirksam begrenzt. Bei mehreren Medikamenten mit gleicher Wirkung dürfen bei den Beihilfekosten Kosten des preisgünstigsten Medikaments zugrunde gelegt werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 15. April 2011 (Az.: 10 A 11331/10.OVG). Der angewandte Arzneimittelfestbetrag beruhe auf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage und führe daher zu einer wirksamen Begrenzung des Beihilfeanspruchs. Nach der Bundesbeihilfeverordnung seien grundsätzlich nur notwendige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen beihilfefähig.

Durch entsprechende Festbeträge wird die Beihilfefähigkeit von Medikamenten auf ein wirtschaftliches Maß begrenzt. Zur Vermeidung zusätzlichen Verwaltungsaufwands sei es daher zulässig, dass sich das Ministerium dabei an den für die gesetzliche Krankenversicherung geltenden Festbeträgen orientiert habe.

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Grunderwerbssteuer

(Uf.) Festsetzungen der Grunderwerbssteuer, die die Steuern nach Grundbesitzwerten bemessen, sowie die hierfür maßgeblichen Feststellungen der Grundbesitzwerte und Feststellungen der Besteuerungsgrundlagen sind im Rahmen der verfahrensrechtlichen Möglichkeiten vorläufig durchzuführen. Hintergrund ist die Frage, ob die Heranziehung der Grundbesitzwerte im Sinne des § 138 BewG als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer verfassungsgemäß ist. Das Bundesfinanzministerium hat mit einem Schreiben vom 17. Juni 2011 die vorläufige Festsetzung beschlossen, nach der sich die Finanzämter zu richten haben (Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder vom 17 Juni 2011 - 2011/0359735).

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Personalia


Quelle: HRK

Neue Präsidentin

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Frau Professor Margret Wintermantel, wird ab 1. Januar 2012 neue Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Neuer Vizepräsident wird der Präsident der Universität Gießen, Professor Joybrato Mukherjee. Wintermantel folgt auf Professor Max Huber, der seit Februar 2011, dem Amtsantritt von Frau Professor Sabine Kunst als brandenburgische Wissenschaftsministerin, die Amtsgeschäfte führt.

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Ehrendoktorwürde

Die Medizinische Fakultät der Universität Rostock hat dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Hartmut Schiedermair, am 1. Juli 2011 die Ehrendoktorwürde verliehen. Stellvertretend für alle Fakultäten in den neuen Bundesländern soll damit das Engagement des von 1980 bis 2004 amtierenden DHV-Präsidenten Schiedermair für die geistige und inhaltliche Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands in der Wissenschaft gewürdigt werden.

 

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Foto: Peter Winandy

Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2011

Professor Hendrik Bluhm vom Lehrstuhl für Experimentalphysik an der RWTH Aachen erhält den mit einer Millionen Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2011. Der 32-jährige beschäftigt sich mit der Erforschung und Entwicklung sogenannter Halbleiter-Spinqubits, die eine revolutionäre Leistungssteigerung von Computern für bestimmte Anwendungen ermöglichen. Darüber hinaus entwickelt Bluhm Verfahren, die durch Messung kleinster magnetischer Felder Einblicke in die magnetischen Eigenschaften von Nanoobjekten gewähren.

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Quelle: MPI

Otto-Hahn-Preis 2011

Der mit 50.000 Euro dotierte und gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft getragene Otto-Hahn-Preis geht an Professor Manfred Reetz vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr. Reetz gilt wegen seiner wichtigen Entwicklungen, die er in vielen Teilbereichen der Organischen Chemie anstieß, als international führender Vertreter seines Fachs.



Quelle: www.uni-konstanz.de

Thomas-Mann-Preis 2011

Der Thomas-Mann-Preis geht in diesem Jahr an Professor Jan Assmann. Die Bayerische Akademie der Schönen Künste und die Hansestadt Lübeck würdigen damit die Arbeit des Ägyptologen. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 4. Dezember 2011 in München verliehen.

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Foto: Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

Ernst Mach-Medaille 2011

Für ihre wissenschaftlichen Verdienste zeichnet die Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik seit 1996 international herausragende Vertreter des Fachs Pysik mit der Ernst Mach-Medaille aus. Diesjähriger Träger dieser Auszeichnung ist Professor Dieter Vollhardt, Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Physik III/Elektronische Korrelationen und Magnetismus am Institut für Physik der Universität Augsburg und Träger der Max-Planck-Medaille 2010.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Donnerstag, 8. September 2011, 10:00-18:00 Uhr

Das Seminar vermittelt einen umfassenden Überblick über das spezifische Professorendienstrecht sowie die Rechte und Pflichten des Hochschullehrers in seiner Hochschule. Dabei werden die Dienstaufgaben Forschung und Lehre sowie weitere Aufgaben, aber auch Abwehrrechte im Amt profunde analysiert. Das Seminar dient insofern auch als Orientierung über die Rechte und Pflichten als Hochschullehrer - auch über die "ersten 100 Tage" im Amt hinaus.
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Universität Mannheim, Donnerstag, 22. September 2011, 10:00-18:00 Uhr

Im Rahmen der Einwerbung von Drittmitteln für Forschungsprojekte stellt das Verfahren der Antragstellung viele Wissenschaftler vor erhebliche Probleme. Das gilt bereits für nationale Projekte, in besonderem Maße aber für EU-Projekte und für die Bewerbung um Fördermittel aus dem Forschungsrahmenprogramm der EU. Das Seminar gibt konkrete und praxisnahe Hilfestellungen für eine erfolgversprechende Antragstellung.

Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt.
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Projektmanagement an der Hochschule
Universität Mannheim, Freitag, 23. September 2011, 10:00-18:00 Uhr

In diesem Grundlagenseminar, für das eine Trainerin aus dem renommierten Institut für Projektmanagement und Innovation der Universität Bremen gewonnen werden konnte, werden die wichtigsten Instrumente des Projektmanagements kompakt vermittelt. Das Seminar bietet den Teilnehmern so die Möglichkeit, auf effiziente Weise ihre Praxis in der Leitung und Durchführung von Forschungsprojekten zu überprüfen und wirkungsvolle Werkzeuge in ihre Projektarbeit zu integrieren.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/644.html

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Freitag , 23. September 2011, 11:00-16:00 Uhr

Dekane und Dekanate stehen in finanzieller, arbeits- und dienstrechtlicher Verantwortung. Diese Verantwortung ist eine akademische, eine juristische und eine faktische zugleich. Dekane/Dekanate entscheiden über das Profil der Fakultät, erhalten neuerdings nennenswerte Funktionszulagen (W-Besoldung) und sind diversen Haftungsrisiken ausgesetzt. Das praxisorientierte Seminar trägt dazu bei, die immer wichtiger werdenden Leitungsaufgaben im Spannungsfeld zwischen den Kollegen und der Hochschulleitung geschickt meistern zu können.

Das Seminar richtet sich sowohl an aktive und zukünftige Dekane als auch an Fakultätsgeschäftsführer etc.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/637.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 29./30. September 2011

Dieses DHV-Seminar zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen zu vermitteln und sie so dabei zu unterstützen, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Die Veranstaltung kombiniert folgende Elemente:
1. Die Definition kurz-, mittel- und längerfristiger Ziele, die mithilfe von Forschungsförderung erreicht werden soll.
2. Den Überblick über Förderinstrumente, die für die jeweiligen Zielsetzungen geeignet sind.
3. Die Auseinandersetzung mit Programmanforderungen und Perspektiven von Förderinstitutionen und Begutachtungen.
4. Den Entwurf und die Diskussion eigener Exposés, die als Grundlage einer Antragstellung dienen können.

Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/646.html

Zusatztermin!
Dual Career - Angebote, Strategien und Verhandlungsführung

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Freitag, 9. Dezember 2011, 11:00-16:30 Uhr
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/834.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren

Stimmen zum Buch:

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München

"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren
Ihr Arbeitsbereich funktioniert, doch Sie hegen die stille Hoffnung, dass noch mehr Professionalität mit weniger Aufwand möglich wäre? Hilfsmittel sind gefragt! Im vorliegenden Buch finden Sie in komprimierter Form eine Übersicht und Struktur Ihrer alltäglichen Abläufe und Aufgaben zur Optimierung einer Forschungs- und Lehreinheit. Einfach nachschlagen und schnell wissen, worauf es ankommt!
AIs Leiter eines Lehrstuhls oder einer F&E-Abteilung haben Sie einen unglaublich vielfältigen Beruf und die Anforderungen an Sie sind hoch - Sie sollen eine zukunftsorientierte Forschung etablieren, die sich auf dem internationalen Parkett bewähren kann, Drittmittel akquirieren und entsprechende Forschungsprojekte koordinieren, Mitarbeiter fördern und ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein, Konferenzen besuchen oder gar veranstalten, Gremien bekleiden, Dissertationen betreuen, der alltäglichen Informationsflut mit einem überlegenen Arbeits- und Selbstmanagement entgegentreten und im Falle einer Professur schließlich auch noch eine Lehre sicherstellen, die sich anspruchsvoll in den Hochschulrankings beweisen kann - und all das mit einer Stringenz/Ausrichtung, die eine aktiv verfolgte Vision in Ihrem Lehrstuhlgeschehen erkennen lässt. Das vorliegende Handbuch adressiert unter anderem diese Themen und zeigt Ihnen mit vielerlei in der Praxis bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän, kompetent, professionell und zufriedenstellend mit den an Sie gerichteten Anforderungen umgehen und zudem Ihre ganz persönlichen Lehrstuhlziele verwirklichen können.
Wer schreibt ein Buch über professionelles Agieren in Forschung und Lehre? Zwei Betroffene: Prof. Dr. Lioba Werth und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. ln seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements diverser Aufgaben befasst und stellen Ihnen mit diesem Buch ihren didaktisch wertvoll aufbereiteten und ausgeweiteten Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Zweite, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0. (lieferbar ab 3. August 2011)

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2011: Was lenkt den Menschen? - Motivation, Antrieb, Belohnungs- und Bestrafungssysteme

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 10:00-17:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Motivationshalbgötter, Power-Gurus, Personal Trainer und ein Füllhorn an Ratgeberliteratur - sie alle verbindet das Versprechen, Kräfte entschlüsseln oder gar entfesseln zu können, die unser Handeln optimal auf bestimmte Ziele ausrichten. Anreizsysteme gehören auch in der Arbeitswelt längst zum Alltag. Auch in der Wissenschaft haben aus der Wirtschaft stammende "Incentives" Einzug gehalten. Leistung wird an die Erfüllung von Kennziffern gebunden. Die sogenannte  "Performance" wird mit Vergütungszulagen honoriert. Sind derartige monetäre Belohnungssysteme wirklich erfolgreich?

Was lenkt den Menschen? Was ist Motivation, und welche Determinanten bestimmen sie? Was bedeutet Motivation in der Wissenschaft, und was bedeutet Motivation in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wie lässt sich Motivation steuern? Welche Bonus- und Malussysteme gibt es, und wie funktionieren sie in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 19. Oktober 2011 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Priorisierung in der Medizin

Interview mit Frank Ulrich Montgomery

Christian Katzenmeier: Priorisierung medizinischer Leistungen
Rechtliche Vorgaben

Thorsten Meier/Heiner Raspe/Sabine Stumpf: Vorbild Schweden?
Über die schwedische Priorisierungsdiskussion und was wir von ihr lernen können

u.a.

Weitere Beiträge:

Lothar Knopp: "Hochschullehrer" ohne Berufung?
Gerichtsentscheidungen zu einer befristeten Gastprofessur an der BTU Cottbus

Karina Schneider-Wiejowski: In dubio contra scientiam
Wissenschaftliche Laufbahn oder eigene Kinder?

Hubertus Buchstein: Der Zufall in der Forschungsförderungspolitik
Swifts "Akademie von Lagado"

Daniel Mark Eberhard: Ende einer Tradition
Ist das Musizieren auf dem Campus mit dem modularisierten Studium noch vereinbar?

u.a.

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DHV-Ticker


Neuwahlen DHV-Gruppe Konstanz

(Wi.) Per schriftlichem Wahlverfahren wurden im Juni in Konstanz zwei neue DHV-Vertreter gewählt: Dem Vorstand gehören ab sofort Frau Professor Silvia Mergenthal (Literaturwissenschaft) sowie Professor Robert Denk (Mathematik und Statistik) an. Professor Bernd Genser (Finanzwissenschaft) ist aus dem Amt des DHV-Vertreters ausgeschieden.

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Neuwahlen DHV-Gruppe Frankfurt (Oder)

(Wi.) Die DHV-Gruppe der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat einen
neuen Vorstand: Zum Vorsitzenden wurde Professor Wolfgang Peters (Lehrstuhl
für VWL, insbes. Finanzwissenschaften, Umweltökonomie) gewählt, der das Amt von Professor Knut Richter (Lehrstuhl für ABWL, insbes. Industriebetriebslehre) übernimmt. Darüber hinaus gehören Professor Martin Eisend (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Internationales Marketing) und Professor Harald Walach (Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde) dem neuen Vorstand an. Professor Alfred Kötzle (Lehrstuhl für ABWL, insbes. Controlling) ist aus seinem Amt als DHV-Vertreter ausgeschieden.

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Neuwahlen DHV-Gruppe Kaiserslautern

(Wi.) Neuer Sprecher der DHV-Gruppe Kaiserslautern ist Professor Markus Nebel (Institut für Informatik); das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden hat Professor Andreas König (LS Integrierte Sensorsysteme) übernommen. Frau Juniorprofessorin Nora Zingler (Molekulare Genetik) wurde in Nachfolge von Frau Professorin Elke Richling (Institut für Lebensmittelchemie) als Vertreterin für den wissenschaftlichen Nachwuchs gewählt. Ausgeschieden aus dem Vorstand sind der bisherige Vorsitzende Professor Wolfgang E. Trommer (Organische Chemie/Biochemie) sowie Professor Ewald von Puttkamer (AG Robotik und Prozessrechentechnik).

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Neuwahlen DHV-Gruppe Cottbus

(Wi.) Die DHV-Gruppe der BTU Cottbus hat am 12. Juli 2011 einstimmig Frau Professor Katja Schimmelpfeng (LS für Allgemeine BWL) zur Vorsitzenden gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Professor Heinz-Uwe Küenle (LS Mathematische Modellierung) an.

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platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Mittelklasse oder flotter Flitzer?

Erhöhen Männer mit einem teuren Sportwagen ihre Attraktivität auf Frauen? Dieser Frage sind Wissenschaftler der Rice University in Houston, der University of Texas in San Antonio und der University of Minnesota im Rahmen einer Untersuchung an 1.000 Probanden nachgegangen. Wer durch einen flotten Flitzer attraktiver für eine künftige Partnerin wirken wolle, weise oftmals ein überdurchschnittliches Interesse an flüchtigen Liebesaffären auf und ziehe auch vorwiegend Frauen an, die ebenfalls nur an einer flüchtigen Beziehung interessiert seien. Wenn es jedoch um die Entwicklung einer ernsthaften Partnerschaft gehe, so die Wissenschaftler, könne letztlich auch ein Mittelklassewagen nicht schrecken. Mit einem teuren und hochtourigen Sportwagen sende man dann ein falsches Signal aus.

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Kooperationspartner des DHV


Rückblick 3. ZEIT-KONFERENZ Hochschule & Bildung

(Gü.) Ist Bildung eine Geldfrage?
Bildungsgerechtigkeit und die Zukunft der Hochschule standen im Mittelpunkt der 3. ZEIT-KONFERENZ auf dem Campus Westend der Universität Frankfurt.
Ausführliche Informationen zur zurückliegenden Tagung finden Sie im anhängenden Link:
http://www.mlp-ag.de/presse/hochschulthemen/hochschulkonferenz/konferenz2011

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DHV und HRS

(Gü.) Die Bettensteuer - bald deutschlandweit?

Die Fakten:

Seit Oktober 2010 wurden in vielen deutschen Städten kommunale Abgaben als Kulturförderabgabe oder Beherbergungssteuer eingeführt, welche allgemein unter dem Begriff "Bettensteuer" sehr kontrovers diskutiert werden.

Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat im Juni 2011 entschieden, dass die in Bingen und Trier Anfang 2011 eingeführte Bettensteuer rechtmäßig ist und gleichermaßen für Urlaubs- wie auch für Geschäftsreisende gilt.

Nach Meinung der Koblenzer Richter handele es sich bei der "Kulturförderabgabe" nicht um eine zweckgebundene Abgabe, sondern um eine örtliche Aufwandsteuer, vergleichbar mit der Hunde-steuer oder der Steuer auf Zweitwohnungen, die seitens der Kommunen erhoben werden dürfe.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision zum Bundesverwaltungsgericht ist zugelassen.

Was wir tun:

HRS arbeitet in allen betroffenen Städten eng mit den Hotels und den Hotelverbänden zusammen. Deshalb kann HRS die Zimmerpreise inklusive "Bettensteuer" darstellen, wo dies die Preisangaben-Verordnung verlangt. Manche Kommunen (z.B. Dortmund) sehen Sonderregelungen für Geschäftsreisende vor; dort hat HRS mit den Steuerämtern vereinbart, dass eine auf der HRS-Reservierungsbestätigung ausgewiesene Arbeitgeberveranlassung für eine Befreiung von der "Bettensteuer" ausreicht.

Tipp:

Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung durch HRS-Experten per E-Mail (sales@hrs.de) oder Telefon (Tel. +49 221 2077-555), so dass Sie bestens informiert und für weitere Dienstreisen gut gerüstet sind.

Den HRS-Firmenkunden-Link des Deutschen Hochschulverbandes sowie das zugehörige Passwort erfragen Sie bitte bei Frau Jacqueline Güldenring (E-Mail: kooperationen@hochschulverband.de oder Tel. +49 228 902-66-69).

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DHV und Augustinum

(Gü.) Einladung zum Probewohnen im Augustinum

Als Mitglied des DHV möchten wir Ihnen ein besonderes Angebot machen und Sie auf einen Kurzurlaub in eines unserer schönen Augustinum-Wohnstifte einladen. Für nur 99 Euro pro Person für zwei Nächte mit Halbpension können Sie verschiedene Städte in Deutschland besuchen und dabei gleichzeitig das komfortable Leben in einem unserer Häuser kennenlernen. Genießen Sie im Augustinum Aumühle bei Hamburg das Naturschutzgebiet Sachsenwald oder kommen Sie uns in Detmold besuchen, das inmitten einer Bäder- und Urlaubsregion liegt. Außerdem gilt das Angebot für unsere Häuser in Heidelberg, Kleinmachnow bei Berlin und das Fachwerkstädtchen Mölln mit seiner reizenden Umgebung. In Roth bei Nürnberg und in Schweinfurt wollen wir Ihnen unsere fränkischen Standorte und ihre herzliche Lebensart vorstellen.

Die Tür hinter sich schließen und die Privatsphäre in einer individuell eingerichteten Wohnung genießen - in den 22 Seniorenwohnstiften des Augustinum ist dieser Komfort ganz selbstverständlich und mit der Sicherheit verbunden, dass jederzeit für alles gesorgt ist. Angefangen beim umfangreichen Kultur-, Veranstaltungs- und Gesundheitsangebot erstrecken sich Service und Betreuung bis zur Rundumversorgung im Krankheits- und Pflegefall. Im Augustinum können Sie bereits ab einem Pensionspreis von monatlich 1.200 Euro komfortabel und gut betreut wohnen.

Machen Sie sich selbst ein Bild und kommen Sie zu uns zum Probewohnen. Das Angebot gilt für den Zeitraum von Juni bis Oktober.

Anmeldung bei Frau Najid unter der Tel 0800 - 2212345

Hier beraten wir Sie auch gerne zu allen Fragen rund um das Augustinum. Informationen und Servicetexte finden Sie jederzeit im Internet unter www.augustinum.de.

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DHV und das  Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat

(Gü.) Unser Publikationsservice - kostengünstig, einfach und fair - Open Access sofort - keine Kosten, keine Sperrfristen

Egal, ob Monografien, Dissertationen, Tagungsbände, Konferenzproceedings, Habilitationen, Abschlussarbeiten.

Für Universitäten und wissenschaftliche Autoren: Der moderne Weg, wissenschaftliche Werke stets aktuell, schnell und preisgünstig zu veröffentlichen. Publishing on Demand (Books on Demand) ist eine »waschechte« Publikation als gedrucktes Werk in unserem Verlag. Eine parallele elektronische Veröffentlichung ist problemlos möglich. Bestellen Sie unsere kostenlose Infobroschüre!

Seit über einem Jahr sind wir - das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat - nun schon offizieller Exklusiv-Partner des Deutschen Hochschulverbandes und stehen Wissenschaftlern und Forschenden als direkter Ansprechpartner rund um die Publikation von Schriftenreihen, Monographien und Lehrmaterial zur Verfügung. Als einer der ältesten und renommiertesten Anbieter von digitalen Publikationsdienstleistungen in Deutschland beherbergen wir schon jetzt - neben der eigenen Edition "MV-Wissenschaft" - zahlreiche Hochschulverlage und universitäre Schriftenreihen unter unserem Dach.

Das Konzept finden Sie auch online! Alle Angebote, Leistungen, Partnerschaften und Kooperationen des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat für Universitäten, Hochschulen und Institute haben wir mit unserer Internetseite www.hochschulverlage.de für Sie jederzeit greifbar gemacht.

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Am Hawerkamp 31, 48155 Münster, Tel.: 0251-620 650 811, Ansprechpartner: Britta Kamp und Johannes Monse - und natürlich: www.hochschulverlage.de.

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DHV und Metternich

(Gü.) Die problemlosere Wärmequelle

Eisspeicher ziehen in den Wohnungsbau ein

Erneuerbare Engergien und innovative Lösungen sind heute mehr denn je gefragt. Unser Partner Metternich bietet nun auch eine weitere Variante für den Wohnungsbau: Informieren Sie sich unter http://www.metternich-haustechnik.de/pdf/solarEis.pdf.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Euteneuer unter 02292-93199-0 zur Verfügung.

 

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DHV und Brother

(Gü.) Für Brother Deutschland ist Umweltmanagement ein wesentlicher Bestandteil der unternehmerischen Entscheidungsprozesse. Im Interesse und zum Wohle der Allgemeinheit arbeiten wir kontinuierlich an Verbesserungen, die dazu beitragen, die Umwelt zu schützen und zu erhalten. Unser hoher Qualitätsanspruch beinhaltet auch die Verpflichtung zum schonenden Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen der Erde. In unserem Unternehmensleitbild steht der Umweltschutz gleichrangig neben Innovation, Qualität und Wirtschaftlichkeit - denn ökonomischer Erfolg und ökologische Verantwortung sind kein Widerspruch.

2009 hat Brother eine Umweltpartnerschaft mit Cool Earth zur Erhaltung des Regenwaldes ins Leben gerufen. Cool Earth ist in mehreren Amazonasländern aktiv und schützt vor Abholzung des Regenwaldes, indem den dort lebenden Menschen ermöglicht wird, nachhaltig von ihrem Land zu leben. Seit Beginn dieser Kooperation hat Brother die Patenschaft für damals vier Quadratkilometer bedrohten Amazonas- Regenwaldes in Peru übernommen, die ein einzigartiges und unersetzbares Ökosystem schützt. Vier Quadratkilometer Regenwald beheimaten etwa 44.000 ausgewachsene Bäume, 190.000 Schösslinge, sechs gefährdete Säugetierarten, 322 Pflanzenarten und mehr als 11.000 Arten von Insekten und Würmern. Leben, das es zu schützen und zu erhalten gilt.

Die Verpflichtung von Brother Europa gegenüber Cool Earth ist jedoch nur ein Teil des laufenden Engagements für die Umwelt. Mit dem innovativen Tintenpatronen-Rückgabesystem und Toner-Recyclingprogramm ermöglicht Brother das verantwortungsbewusste Recyceln und Entsorgen leerer Tinten- und Tonerpatronen. Im Juni 2010 hat Brother mit der Eco-Rewards-Initiative sein bestehendes Recyclingsystem um eine Bonuskomponente erweitert. Für je vier leere Tonerkartuschen beziehungsweise acht leere Tintenpatronen wird ein Baum geschützt. Bereits innerhalb des ersten Jahres wurden mit dieser Initiative rund eine halbe Million Bäume geschützt.

Brother at your side - auch in Kanada, Mittel- und Südamerika, Australien, Japan, China, Thailand und Madagaskar engagiert sich Brother im Umweltschutz. Ihr Klick für unsere Erde. Mit jedem Klick auf eine unserer Umweltaktivitäten unter www.brotherearth.com leisten auch Sie einen Beitrag zur Erhaltung unserer Erde, denn Brother spendet für jeden Klick.

 

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DHV und Artes

(Gü.) Das Kunsthaus ARTES empfiehlt:

 

William Turner. Maler der Elemente

Bucerius Kunst Forum - bis 11. September 2011

William Turner galt schon seinen Zeitgenossen als Maler der Elemente. Er kombinierte in seinen Landschaftsbildern Erde, Wasser, Luft und Feuer auf neue Weise und erforschte intensiv ihre Beziehung zueinander. Turners Vision der Elemente als Einheit von Kräften, die durch Energie miteinander fusionieren, war eng verknüpft mit den zeitgenössischen Forschungen in den Naturwissenschaften. Neue Erkenntnisse ersetzten die antike Lehre von den vier Elementen und machten diese für eine neue Art der künstlerischen Weltaneignung frei. Vor diesem Hintergrund bot sich die Landschaftsmalerei in Turners Zeit für eine Umwälzung der bildnerischen Mittel an.

Die Ausstellung "William Turner. Maler der Elemente" ist diesem künstlerischen Aufbruch gewidmet. Sie zeigt 95 Aquarelle und Gemälde aus der Tate in London und weiteren britischen sowie deutschen und amerikanischen Sammlungen. Turners dynamische Landschaftsauffassung und sein unkonventioneller Einsatz der Farbe lassen sich vor dem Hintergrund der vier Elemente ebenso deuten wie sein Vorstoß in die Abstraktion. Die fünf Themenbereiche Erde, Wasser, Luft, Feuer und Fusion veranschaulichen die Entwicklung von Turners Landschaftsmalerei über mehrere Jahrzehnte. Sie zeigen, wie seine Maltechnik nicht nur den wissenschaftlichen Einsichten seiner Zeit gerecht wird, sondern auch den Betrachter in das Wirken der elementaren Naturkräfte hineinzuziehen scheint.
(Quelle: http://www.buceriuskunstforum.de/h/ausstellungen_3_de.php )

Ausstellungsadresse:
Bucerius Kunst Forum
Rathausmarkt 2
D-20095 Hamburg
Tel. +49 (0)40 / 36 09 96 0
Fax +49 (0)40 / 36 09 96 36

Öffnungszeiten:
Ausstellung, Shop und Restaurant Season
täglich (auch montags) von 11 bis 19 Uhr, 
donnerstags bis 21 Uhr geöffnet.

 

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg - ideal für Veranstaltungen und Urlaub  

 

Auf die umfangreiche Leistungspalette des Seminaris-Hotels Heidehof Hermannsburg in Sachen Seminare und Tagungen sowie Wochenendtripps und Mini-Urlaube weist Direktor Erwin Wilkowski die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes hin.

Die Lage
Das Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg, eines der besten ländlichen Seminarhotels Deutschlands ("Impulse"), liegt in der südlichen Lüneburger Heide -  etwa 30 Kilometer nördlich von Celle, dort, wo die Heide besonders reizvoll ist. Viele Freizeit- und Eventmöglichkeiten in der Natur bieten den idealen Ausgleich nach konzentrierter Seminar- und Tagungsarbeit.

Das Hotel
Das Haus bietet First-Class-Wohnen in 104 Zimmer (185 Betten) mit Dusche oder Bad, WC, Föhn, Kosmetikspiegel, Sat-TV, kabelgebundener Highspeed-Internet-Zugang, Radio, Selbstwähltelefon und Minibar. Behindertengerechte Zimmer sind vorhanden. Es gibt 94 Außenparkplätze.

Im Hotel können Hallenbad, Saunen und Cardio-Fitnessgeräte genutzt werden, ebenso Kegelbahnen und Kicker. Massagen auf Anfrage. Soll's nach draußen gehen, stehen Leihräder zur Verfügung. Geführte Wanderungen, Paddeltouren und Heidekutschfahrten organisiert das Heidehof-Team gern.

Das Restaurant Atrium bietet Platz für 90 Gäste und hat einen direkten Zugang zur Innenhof-Terrasse mit weiteren 60 Plätzen. Dazu kommen das Tagungsrestaurant "Seminess" mit weiteren 88 Sitzplätzen, eine Barbecueterrasse mit rd. 100 Plätzen, sowie die "Timm Willem's Bierstube", eine urige Bierstube und Pinte mit 42 Sitzplätzen.

Die Tagungsmöglichkeiten
Im Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg stehen zwölf Top-Funktionsräume für Seminare, Tagungen und Konferenzen von 10 bis 195 Personen zur Verfügung. Die Grundausstattung entspricht dem professionellen Seminaris-Plug- and Teach-Standard. Tagungsveranstalter finden umfangreiche Video-/Audio- und Präsentationstechnik vor sowie selbstverständlich auch das entsprechende Tagungs-und Moderations-Equipment. Internetzugang über WLAN ist in allen öffentlichen Bereichen und über Internet-Terminals möglich. Darüber hinaus verfügen alle Funktionsräume und Hotelzimmer über einen DSL Internetzugang. Ein kompetenter Verkaufs- und Veranstaltungsservice steht hilfreich zur Seite und hat darüber hinaus eine umfangreiche Auswahl an Rahmenprogrammen indoor & outdoor ausgearbeitet.

Die Urlaubsmöglichkeiten
Selbstverständlich sind im Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg auch Geschäfts- und Privatreisende willkommen. Es gibt eine ganze Reihe von attraktiven Pauschalangeboten. So beispielsweise das Arrangement "Reisezeit - Urlaub in der Südheide", das fünf Übernachtungen mit großem Frühstücksbuffet enthält, einen Welcome-Cocktail, dreimal Menü oder Buffet, einen Obstkorb und ein Erinnerungsgeschenk "Typisch Erika" zum Mitnehmen, Leihbademantel, Saunatuch, Badeslipper und Pflegeprodukte, einen Tag Hotelleihräder und die Nutzung der Wohlfühloase "Calluna Vitalis". Das alles gibt es schon für 325 Euro pro Person im Doppelzimmer beziehungsweise 375 Euro im Einzelzimmer.

Tipps vom Hoteldirektor
Erwin Wilkowski, Direktor des Seminaris-Hotels Heidehof Hermannsburg, empfiehlt eine Reihe von besonderen kulturellen Veranstaltungen in dem Heideort:

- An jedem letzten Freitag im Monat findet im Residenzmuseum im Celler Schloss die "Herzogliche Teestunde" statt - eine hochinteressante Kurzführung mit immer neuen und ungewöhnlichen Einblicken in die Geschichte der Celler Residenz und ihrer Zeit. Im Anschluss können die Teilnehmer in stilvollem Ambiente eine Teezeremonie mit Tee aus dem Silbersamowar und ausgewählten kleinen Köstlichkeiten genießen.

- Von Anfang August bis Mitte September färben sich weite Flächen im Städtedreieck zwischen Hamburg, Bremen und Hannover lila: Die Heide blüht! Vom Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg kann man dieses Naturschauspiel beispielsweise mit einer Kutschfahrt genießen.

- Geradezu ein Muss für Pferdefreunde: An den letzten beiden Wochenenden im September findet die Celler Hengstparade statt - einzigartige Inszenierung vor der Kulisse der historischen Gebäude des Celler Landgestütes.

- Ideal für den Urlaub mit Kindern: Ganz unterschiedliche Freizeitparks können von Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg schnell erreicht werden - so etwa der Heidepark Soltau, der Vogelpark Walsrode, der Serengetipark Hodenhagen oder der Snow-Dome Bispingen.

 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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