DHV-Newsletter 08/2011

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Hochschulpolitik


Quelle: kmk.org

Universität Potsdam prüft Dissertation des KMK-Präsidenten

Die Universität Potsdam hat entschieden, ein förmliches Prüfverfahren gegen den gegenwärtigen Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann, einzuleiten. Eine Voruntersuchung von Althusmanns Dissertation an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät hatte laut Universität ergeben, dass der Plagiatsverdacht "nicht hinreichend" ausgeräumt werden konnte. Althusmann wies in Hannover jede Unterstellung einer Täuschung erneut zurück.

Unterdessen hat die Internetplattform "VroniPlag" gegen den sächsischen Kultusminister Roland Wöller Plagiatsvorwürfe erhoben. Demnach soll der Politiker Passagen aus der Magisterarbeit eines Studenten entliehen haben, ohne dies zu kennzeichnen. Wöller verwies auf gleichlautende Vorwürfe vor drei Jahren, die bei einer internen Prüfung durch den Promotionsausschuss der Technischen Universität Dresden ausgeräumt worden seien. Ihm sei auferlegt worden, als bedenklich eingestufte Stellen bei einer weiteren Veröffentlichung um erläuternde Fußnoten zu ergänzen.

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Quelle: bundestag.de

Prüfstelle für Plagiate beim Bund?

Die Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, Ulla Burchardt, hat eine bundesweite Überprüfung von Doktorarbeiten durch den Bund angeregt. "Politiker sind in jeder Hinsicht repräsentativ für die Bevölkerung", erklärte sie gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", "und man kann daraus schließen, dass die bekanntgewordenen Plagiatsfälle von Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis nur die berühmte Spitze des Eisbergs sind." Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder das Bundesministerium für Bildung und Forschung sollten nach Ansicht der SPD-Politikerin Dissertationen auf Verstöße untersuchen. Beide Einrichtungen lehnten das Ansinnen ab. "Es kann nicht Aufgabe der DFG sein, ein allgemeines Wächteramt über Promotionen und eventuelle Regelverstöße in Promotionen anzunehmen und auszuüben", so Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek gegenüber dem "Tagesspiegel". Die Universitäten besäßen das Promotionsrecht und seien daher "in besonderer Weise gefragt, Qualitätsstandards für Promotionen zu etablieren und gegen Verstöße vorzugehen".

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Wissenschaftliches Fehlverhalten: Rückzug aus Harvard

Professor Marc Hauser ist von seiner Professur an der Harvard University zurückgetreten. In einem am 20. Juli 2011 veröffentlichten Schreiben gibt der des wissenschaftlichen Fehlverhaltens verdächtigte Evolutionspsychologe an, sich vorerst in der Privatwirtschaft und der Jugendarbeit engagieren zu wollen. Zuvor hatte eine Untersuchungskommission der Universität den bislang weltweit angesehenen Wissenschaftler beschuldigt, in acht Fällen Daten manipuliert oder zurückgehalten zu haben. Das endgültige Urteil des Office of Research Integrity, das sich des Falles angenommen hat, steht noch aus.

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Nur jeder 20. Bachelor geht für den Master ins Ausland

Nur wenige Studierende gehen direkt nach dem Bachelorabschluss für einen Master ins Ausland. Unter den Universitätsabsolventen des Abschlussjahrgangs 2009 waren es fünf Prozent. Das geht aus Zahlen der Hochschul-Informations-Systems GmbH (HIS) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervor, die im Datenreport "Wissenschaft weltoffen 2011" enthalten sind.

Auslandserfahrung haben Studierende im Master durchaus: Im ersten und zweiten Fachsemester gilt dies aktuell für 38 Prozent. Im dritten und vierten Fachsemester lag der Wert bei 37 Prozent.

Bachelorstudierende sind der Untersuchung zufolge weniger mobil: Im fünften oder sechsten Fachsemester kann bisher nur jeder fünfte Bachelorabsolvent einer Universität einen Auslandsaufenthalt vorweisen. Erst im siebten und achten Fachsemester steigt die Zahl derjenigen, die zum Studium im Ausland waren, auf rund ein Drittel der Studierenden.

Jeder dritte Studierende einer Universität, der während seines Bachelors im Ausland war, beklagte die verlorengegangene Zeit. Jeder Fünfte fand es außerdem problematisch, sich die erbrachten Leistungen in Deutschland anerkennen zu lassen.
http://www.wissenschaft-weltoffen.de/publikation

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Quelle:istockphoto.com

Stifterverband: Empfehlungen zur Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen

Mit einem freiwilligen Verhaltenskodex will der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Unternehmen nahelegen, keine unlauteren Verträge zum Einfluss auf Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen abzuschließen. In dem nun veröffentlichten Kodex hat der Verband Regeln formuliert, an die sich Geldgeber bei der Einrichtung von Stiftungsprofessuren an Universitäten halten sollen. 

Demnach muss die Unabhängigkeit der Hochschule gewahrt und die Freiheit von Forschung und Lehre gewährleistet werden. "Die Hochschulen entscheiden frei über die Annahme von Stiftungsprofessuren", heißt es in den Empfehlungen. "Hochschule und Förderer verständigen sich einvernehmlich über das zu bearbeitende Forschungsfeld." Der Geldgeber dürfe später keinen Einfluss auf Forschung und Lehre und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen nehmen. Die Besetzung der Stiftungsprofessur müsse in Übereinstimmung mit den Hochschulgesetzen der Länder stattfinden. Es bestehe kein Anspruch des Förderers auf die Verwertung von Forschungsergebnissen. Stiftungsprofessuren, so der Stifterverband weiter, seien kein Instrument zur Durchführung von Auftragsforschung.

www.stifterverband.de/stiftungsprofessuren-coc

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Stifterverband rügt teure und intransparente Lehrerausbildung

Die Lehrerausbildung an deutschen Hochschulen verschlingt nach Einschätzung des  Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft "viel Geld" und fristet dennoch "eine undurchsichtige Randexistenz". Obwohl nach Berechnungen des Verbandes deutsche Hochschulen für die Lehrerausbildung jährlich 1,3 Milliarden Euro aus Steuermitteln erhielten, werde keine Rechenschaft darüber abgelegt, ob dieses Geld auch in vollem Umfang in die Lehrerbildung investiert werde. Dabei strebe jeder siebte Studierende an einer deutschen Universität das Berufsziel Lehrer an. "Wenn wir die Qualität der Lehrerbildung verbessern wollen, muss diese in das Zentrum der Hochschulbildung rücken und darf nicht länger nur ein Anhängsel der Fachdisziplinen sein", fordert der stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, Volker Meyer-Guckel. Auch eine kritische Berichterstattung zur Qualität des Lehrerberufs und seiner Ausbildung fehle. Viele Schulen und viele Schulfächer stünden aber "vor einem akuten Lehrermangel", so Meyer-Guckel weiter. Die Kultusministerkonferenz gehe in ihren Prognosen davon aus, dass der Mangel vor allem in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Unterrichtsfächern virulent werde.
http://www.stifterverband.de

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Quelle: Uni Hannover

Spendenaufruf an Professoren für bedürftige Studierende

Der Präsident der Universität Hannover, Professor Erich Barke, hat seine Kollegen dazu aufgerufen, für finanziell schlecht gestellte Studierende zu spenden. Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" bat Barke per E-Mail die rund 340 Professoren der Hochschule, bedürftige Studierende mit 1.000 Euro im Jahr zu unterstützen. Barke kritisierte in dem internen Schreiben außerdem, dass es bundesweit kein wirksames Stipendiensystem gebe. Das vom Bund und von privaten Geldgebern finanzierte Deutschland-Stipendium greife zu kurz, da es zu wenige Studierende fördere und ihre soziale Lage zu wenig berücksichtige.



Universitätsklinika beklagen Unterfinanzierung

Die deutschen Universitätsklinika leiden einer Umfrage zufolge unter steigendem Kostendruck. Die Zahl der Patienten und die Schwere der Erkrankungen nähmen stetig zu, während Investitionen aus öffentlicher Hand nahezu in allen Bereichen rückläufig seien, teilte der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) am 17. August 2011 mit.

Bei der Umfrage, an der sich 28 der 32 deutschen Universitätsklinika beteiligten, berichteten 88 Prozent der Einrichtungen, keine ausreichende Finanzierung für extrem kostenträchtige Krankheitsfälle zu erhalten. Fast jede dritte Einrichtung klagte über einen Investitionsstau von über 100 Millionen Euro pro Standort. Bei Forschung und Lehre wussten 85 Prozent der Universitätsklinika von einem realen Rückgang der Landeszuschüsse zu berichten. Fast jedes zweite Klinikum sah keinen Spielraum für weitere Steigerungen bei den Drittmitteleinnahmen. Vor diesem Hintergrund fordert der VUD eine gesetzliche Neuregelung der Bundesförderung von Universitätsklinika und Universitäten.
www.uniklinika.de

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Kabinett beschließt Aus für Studienbeiträge

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg hat am 26. Juli 2011 die Abschaffung der Studienbeiträge zum Sommersemester 2012 beschlossen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll im September vorgelegt werden. Die Regierung in Baden-Württemberg verspricht den Hochschulen, die Verluste bei den Einnahmen zu kompensieren. Für das Jahr 2012 rechnet Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit einem Betrag von 150 Millionen Euro, der zweckgebunden für Studium und Lehre zu verwenden sei. Die Studierenden sollen gleichberechtigt mit den Hochschulen über die Investitionen befinden können. Denmächst werden nur noch Bayern und Niedersachsen Studienbeiträge erheben. 

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Eignungstest für Studienanfänger

Die RWTH Aachen führt als erste deutsche Hochschule einen obligatorischen Online-Eignungstest für Studienanfänger ein. Die Orientierungshilfe soll dazu dienen, die Zahl der Studienabbrecher zu senken. An der dreistufigen Eignungsbewertung könne der Interessent ermessen, ob das angestrebte Fach für ihn ratsam sei. Je nach Einstufung erhalte ein Interessent auch Empfehlungen für Angebote, mit denen er seine Ausgangsposition verbessern könne. Vom Wintersemester an müsse jeder Studienanfänger nachweisen, dass er den Test gemacht habe. Bei dem anonymen Test sollen Grundkenntnisse zum jeweiligen Fach abgefragt werden.

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Wachsende Studienbereitschaft

55 Prozent der Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2010 sind sich bereits weitgehend sicher, dass sie studieren möchten; weitere 22 Prozent können sich die Aufnahme eines Studiums vorstellen. Das ergab eine Umfrage, die das HIS-Institut für Hochschulforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter 30.000 Schülern im Dezember 2009 ein halbes Jahr vor ihrem Schulabschluss durchgeführt hat.

Die Studierneigung stieg damit im Vergleich zum Jahrgang 2008 um fünf Prozentpunkte. Besonders beliebt sind der Umfrage zufolge bei den Schülern die wirtschaftswissenschaftlichen und die Lehramts-Studiengänge.

Weiterhin streben deutlich häufiger Kinder aus Akademikerhaushalten ein Hochschulstudium an als Kinder aus Nicht-Akademikerhaushalten. Die Unterschiede haben sich aber im Vergleich zur Vorgängeruntersuchung etwas verringert.

Frauen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage, planen häufiger als Männer eine Berufsausbildung. Sie schätzen trotz guter schulischer Leistungen ihre subjektiven Erfolgsaussichten deutlich geringer ein und lassen sich auch durch die Studienkosten eher von einem Studium abhalten. Während Schüler nach wie vor häufiger zu den mathematisch-technischen Fachrichtungen neigen, sind Schülerinnen stärker an Lehramtsstudiengängen oder einem sozialwissenschaftlichen Studium interessiert.
http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201114.pdf

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Deutschland punktet bei akademischem Ruf, persönlicher Sicherheit und Studienkosten

Studierende aus dem Ausland kommen gerne nach Deutschland. Ein gutes Bildungssystem, hohe persönliche Sicherheit und vergleichsweise niedrige Studienkosten sind die wichtigsten Gründe, warum sich ausländische Studierende und Graduierte für eine deutsche Hochschule entscheiden. Diese Ergebnisse ergaben Umfragen im Auftrag des Hochschulkonsortiums GATE-Germany, einer Initiative des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz. Die Daten der Studien "International Student Barometer" und "Student Pulse" sollen deutschen Hochschulen dabei helfen, ihr internationales Hochschulmarketing zu optimieren.

Verbesserungsbedarf ließen die Studien bei dem Betreuungsangebot der deutschen Hochschulen erkennen. Ausländische Studierende wünschten sich bei der Ankunft serviceorientierte Begleitung. Im Kontakt mit den Professoren erwarteten sie transparente Anforderungsprofile, regelmäßige Rückmeldungen über ihre Leistungen und kontinuierliche Unterstützung, um ein optimales Studienziel zu erreichen. Über das Aufzeigen von Arbeits- und Karriereperspektiven hinaus würden auch konkrete Hilfen beim Einstieg in das Berufsleben erwartet.
http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2011/18165.de.html
http://www.gate-germany.de/18102

 

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Land Hessen fordert 800.000  Euro Fördergelder zurück

An der European Business School (EBS) wurde offenbar ein Teil der 17 Millionen Euro, mit denen das Land Hessen die Errichtung einer Jura-Fakultät bisher gefördert hat, zweckentfremdet. Das geht aus einem Bericht hervor, den ein Stuttgarter Wirtschaftsprüfungsunternehmen im Auftrag des hessischen Wissenschaftsministeriums vorgelegt hat. Die EBS wird mindestens 800.000 Euro an das Land Hessen zurückerstatten müssen. Die Verwendung von weiteren 666 000 Euro wird noch weiter geprüft.

Laut Prüfungsbericht wurde Personal, das nur teilweise für den Aufbau der Jura-Fakultät tätig war, mit einem zu hohen Anteil in die Förderung eingerechnet. An anderen Stellen hätten Belege über die Vergabe von abgerechneten Aufträgen gefehlt. Bis zur endgültigen Klärung der Frage, wie die 17 Millionen Euro verwendet wurden, wird das Land kein weiteres Geld an die Privathochschule überweisen. Ursprünglich sollte die EBS im August mit zwei Millionen Euro eine weitere Rate der vom Land insgesamt zugesagten 24,7 Millionen Euro erhalten.

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Grüne Gentechnik: Verband und Wissenschaftler sehen Forschungsstandort Deutschland in Gefahr

Die Zerstörung von Versuchsflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen an den Forschungsstandorten Groß-Lüsewitz und im Schaugarten Üplingen hat der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) zum Anlass genommen, um erneut vor negativen Auswirkungen für den Forschungsstandort Deutschland zu warnen. Zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherung und Bereitstellung erneuerbarer Energien seien Forschung und Innovationen in der Pflanzenzüchtung unverzichtbar. Seit Jahren zerstörten radikale Gentechnikgegner systematisch genehmigte Versuche zur wissenschaftlichen Bewertung gentechnisch veränderter Pflanzen und verhinderten damit Erkenntnisgewinn über die Sicherheit und Potentiale solcher Pflanzen mit verheerenden Folgen für den Forschungsstandort Deutschland. Nicht nur renommierte Wissenschaftler, auch der wissenschaftliche Nachwuchs verlagere seine Aktivitäten zunehmend ins Ausland, da die Vergabe von Forschungsprojekten in Deutschland immer stärker mit dem Risiko verbunden sei, dass Projekte auf Grund von Zerstörungen nicht abgeschlossen werden könnten.

Der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e. V. hat die gewalttätige Zerstörung von Forschungsprojekten  verurteilt. Das Vorgehen sei nicht wissenschaftlich, sondern "rein ideologisch" motiviert, heißt es in einem Aufruf vom 25. Juli 2011, den auch die Nobelpreisträgerin Frau Professor Christiane Nüsslein-Volhard unterzeichnet hat. Die Wissenschaftler forderten "auch gentechnikkritische Vertreter aus Politik und Gesellschaft" auf, sich von solchen kriminellen Taten zu distanzieren.
www.wgg-ev.de/aktuell.html
www.bdp-online.de/de/Homepage/

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Karriere


DHV sucht "Hochschullehrer/in des Jahres"

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat durch außergewöhnliches Engagement das Ansehen der Berufsgruppe gefördert? Zum sechsten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten dieser Gesellschaft," erklärte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Ihr vielfältiges Engagement auch außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung beleuchten und der Öffentlichkeit vor Augen führen, welche außergewöhnlichen Charaktere dieser faszinierende Beruf anzieht."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2011 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.

 

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2011 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Deutscher Hochschulbaupreis

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Mehr Informationen unter:

http://www.hochschulverband.de/cms1/744.html#c6872

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Verständnis für Schavans Mahnung

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juli-Ausgabe gefragt, ob sie die Aufforderung der Bundesministerin Annette Schavan zu einem stärkeren selbstkritischen Umgang der Universitäten mit den Plagiatsfällen bei Doktorarbeiten für notwendig erachteten. 62,5 Prozent der Teilnehmer zeigten Verständnis für die Ermahnung, 37,5 Prozent nicht.

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Quelle: istockphoto.com

Plagiatsprüfung in Bundeshand?

Die Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, Ulla Burchardt, hat angeregt, der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die bundesweite Überprüfung von Doktorarbeiten anzuvertrauen. Halten Sie diesen Vorstoß für sinnvoll?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


W-Besoldung vor Bundesverfassungsgericht

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Pressemitteilung angekündigt, dass der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts am 11. Oktober 2011 über die Vorlage des Verwaltungsgerichts Gießen zu der Frage, ob die W-Besoldung bei Professoren (im vorliegenden Fall eines Universitätsprofessors der Besoldungsgruppe W2 in Hessen) verfassungsgemäß sei, mündlich verhandeln werde. Es geht um die wichtige Frage, ob die Alimentation mit einem Grundgehalt W2 eine amtsangemessene Besoldung darstellt.

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Beihilfezahlungen in Baden-Württemberg

(Uf.) In der Beihilfeverordnung des Landes Baden-Württemberg hieß es, dass Pauschalpreise und Tagessätze von Einrichtungen für Anschlussheilbehandlungen und stationäre Rehabilitationsbehandlungen, die Aufwendungen für ärztliche verordnete Heilbehandlungen und Arzneimittel betreffen, nur bis zur Höhe des Tagessatzes für Sozialversicherte beihilfefähig sind.

Im Rechtsstreit um Beihilfezahlungen ging es nun um die Frage, ob die genannte Vorschrift auch dann anzuwenden sei, wenn diese Kosten einzeln abgerechnet werden. Der Verwaltungsgerichtshof hat mit Urteil vom 17. Februar 2011 (Az.: 2 S 2390/09) zum Ausdruck gebracht, dass auf einzeln abgerechnete ärztlich verordnete Heilbehandlungen und Arzneimittel die vorgenannte Vorschrift keine Anwendung findet. Allerdings erfasst das Urteil nur ruhende Beihilfefälle und Aufwendungen, die bis zum 31. Dezember 2008 entstanden sind.

Ab 1. Januar 2009 wurde die Beihilfeverordnung geändert: Der Tagessatz für Selbstzahler - unabhängig von dessen Höhe - ist nun in voller Höhe beihilfefähig. Bei stationären Rehabilitationsbehandlungen fallen allerdings auch einzeln abgerechnete Aufwendungen unter die Regelung mit der Folge der Selbstbehalte in unterschiedlichen Höhen.

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Quelle: istockphoto.com

Kosten für Erststudium

(Uf.) Aufwendungen für das Erststudium und die Erstausbildung können als vorweggenommene Werbungskosten - bezogen auf den künftigen Beruf - steuerlich nun doch geltend gemacht werden, so der Bundesfinanzhof  (Urteile vom 28. Juli 2011 unter den Az.: VI R 7/10 und VI R 38/10).

In einem Streitfall hatte die Klägerin ihre Schulausbildung 2004 mit dem Abitur abgeschlossen und anschließend das Medizinstudium aufgenommen. Die Finanzämter beriefen sich auf die seit 2004 geltende Regelung des § 12 Nr. 5 EStG, die bestimme, dass Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Studium im Rahmen der Einkünfteermittlung nicht abziehbar seien, wenn die Aufwendungen nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfinden. Der Bundesfinanzhof aber hat richtig gestellt, dass es sich hier nicht um ein generelles Abzugsverbot handele. Es gelte der Grundsatz, dass Aufwendungen nur dann als Sonderausgaben abziehbar sind, wenn nicht der vorrangige Werbungskosten- und Betriebsausgabenabzug zur Anwendung kommt (§ 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Im vorliegenden Fall seien Ausbildungskosten hinreichend konkret durch die spätere Berufstätigkeit veranlasst, so dass sie als vorweggenommene Werbungskosten steuerlich anzuerkennen seien.

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Quelle: istockphoto.com

Schulbesuch als steuerlich außergewöhnliche Belastungen

(Uf.) Nach § 33 Abs. 1 EStG wird die Einkommensteuer auf Antrag ermäßigt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse erwachsen. Zu diesen sogenannten außergewöhnlichen Belastungen gehören insbesondere Krankheitskosten. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass Aufwendungen für den Schulbesuch eines hochbegabten Kindes als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein können, wenn der Schulbesuch medizinisch angezeigt ist (Urteil vom 12. Mai 2011, Az.:  VI R 37/10).

Im vorliegenden Fall empfahl sowohl der Allgemeine Sozialdienst als auch die Hausärztin den Besuch einer Hochbegabtenschule im Ausland auf Grund Verhaltensauffälligkeiten, da eine solche Schule für die Altersgruppe, in der sich das Kind in den Streitjahren befand, in Deutschland nicht verfügbar war.

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Quelle: istockphoto.com

Mitversicherung von Kindern in der Familienversicherung

(Uf.) Laut Sozialgesetzbuch sind Kinder miteinander verheirateter Eltern von der beitragsfreien Familienversicherung ausgeschlossen, wenn das Gesamteinkommen des Elternteils, der nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, höher ist als das des Mitglieds und bestimmte, im Gesetz festgelegte Einkommensgrenzen übersteigt (§ 10 Abs. 3 SGB V).

Das Bundesverfassungsgericht hat erneut - wie bereits in seinem Urteil mit dem Aktenzeichen 1 BvR 624/01 - festgestellt, dass die Ungleichbehandlung verheirateter Eltern gegenüber unverheirateten Eltern im Hinblick auf die Familienversicherung nicht gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz in Verbindung mit dem Grundrecht auf Ehe und Familie verstößt (Beschluss vom 14. Juni 2011 – Az.: 1 BvR 429/11). Für gut verdienende Ehegatten werde der Ausschluss der Familienversicherung der Kinder über die einkommensteuerrechtliche Berücksichtigung von Krankenversicherungsbeiträgen der Kinder hinreichend ausgeglichen, um die Ungleichbehandlung zu rechtfertigen.

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Aus für ELENA-Verfahren

(Uf.) Das Bundesarbeits- und Bundeswirtschaftsministerium haben sich darauf verständigt, das ELENA-Verfahren - also das elektronische Einkommensnachweisverfahren - einzustellen. Hintergrund sei die fehlende Verbreitung qualifizierter elektronischer Signaturen und damit der mangelnde Sicherheitsstandard. Es soll ein vereinfachtes, unbürokratisches Meldeverfahren in der Sozialversicherung erarbeitet werden. Die bereits erhobenen Daten sollen gelöscht werden. Die Wirtschaft und Arbeitgeber mahnten die bereits entstandenen hohen Kosten an.

Das Bundesfinanzministerium  betonte daraufhin in einer entsprechenden Pressemeldung, dass die Einstellung von ELENA keine Auswirkungen auf das angestrebte Verfahren der elektronischen Lohnsteuerkarte bzw. der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) habe.

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Praktikumsvergütung bei Studenten und Auswirkungen auf das Kindergeld

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat mit seinem Urteil vom 9. Juni 2011 (Az.: III R 28/09) entschieden, dass die Vergütung für ein Praktikum während des Studiums zu den für den Bezug des Kindergelds schädlichen Einnahmen zählt und nicht um die Kosten für Miete und Verpflegungsmehraufwand gekürzt werden kann, wenn gleichzeitig damit der Wohnsitz am Studienort aufgegeben wird.

Im vorliegenden Fall unterbrach das studierende Kind sein Studium im Inland und gab seine Wohnung am Studienort auf, um in den USA ein berufsbezogenes Praktikum zu absolvieren. Die Praktikantenvergütung und die außerhalb des Inlandsstudiums erzielten übrigen Einkünfte überstiegen den Jahresgrenzbetrag, so dass kein Kindergeld mehr gezahlt wurde. Da das Kind seine Wohnung am Studienort aufgegeben hatte, konnten Miet- und Verpflegungsmehraufwendungen nicht unter dem Gesichtspunkt der doppelten Haushaltsführung bei der Ermittlung der Auslandseinkünfte abgezogen werden.

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Quelle: istockphoto.com

Studienplatzvergabe

(Uf.) Ein Studienplatzbewerber, der in seiner Schulzeit eine Klassenstufe übersprungen hat, hat keinen Anspruch darauf, dass bei der Vergabe von Studienplätzen nach der Abiturnote für ihn eine (fiktive) bessere Note zugrunde gelegt wird. Das Verwaltungsgerichts Mainz hat mit seiner aktuellen Entscheidung (Az.:6 L 494/11.MZ) festgelegt, dass das Überspringen einer Klassenstufe und der damit in der Regel einhergehende (zumindest vorübergehende) Leistungsabfall keine "nicht selbst zu vertretenden Gründe" im Sinne des Nachteilsausgleichs seien. In anderen Fällen, wie z. B. bei starker Erkrankung oder sonstigen Schicksalsschlägen, könne es zu einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit kommen, denen sich der Schüler nicht selbstbestimmt entziehen könne. Nur vor diesem Hintergrund sei ein Nachteilsausgleich möglich, der bei der Vergabe von Studienplätzen berücksichtig werden könne, nicht aber beim Überspringen einer Klasse.

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Quelle: istockphoto.com

Gebührenfreiheit für beruflich genutzte internetfähige PCs

(Uf.) Der Verwaltungsgerichtshof München hat in seinem Urteil vom 27. April 2011 (Az.: 7 BV 10.443) festgestellt, dass es sich bei einem internetfähigen PC auch ohne nachgewiesene Nutzung zum Rundfunkempfang stets um ein zum Empfang bereitgehaltenes Rundfunkgerät handelt. Nach Auslegung der entsprechenden Vorschriften im Gebühren- und Abgabenrecht sind gemäß § 5 Abs. 3 RGebStV Zweitgeräte von der Rundfunkgebührenpflicht befreit, wenn deren Inhaber ein anderes (herkömmliches) Rundfunkempfangsgerät zum Empfang bereithalten und die Geräte einem Grundstück zuzuordnen sind. Das gilt unabhängig davon, ob das Erstgerät zu privaten oder zu beruflichen Zwecken genutzt wird. Gegen dieses Urteil ist beim Bundesverwaltungsgericht unter dem Aktenzeichen 6 C 18.11 allerdings bereits Revision eingelegt worden.

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Quelle: istockphoto.com

Fußballspiel auf Dienstreise

(Uf.) Das Hessische Landessozialgericht hatte zu entscheiden, ob bei einer Dienstreise, auf der ein Fußballspiel stattfand, gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bestehe (Az.: L 3 U 64/06).

Grundsätzlich besteht Unfallschutz bei Arbeitsunfällen während einer Dienstreise. Ereignet sich ein Unfall hingegen bei einem Fußballspiel im Rahmen einer Dienstreise, so handelt es sich nicht um einen versicherten Arbeitsunfall. Im vorliegenden Fall war es ein Fußballfreundschaftsspiel nach Abschluss einer regulären Tagung, die somit als Freizeitaktivität dem privatwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen sei. Versicherungsschutz bestehe während einer Dienstreise keineswegs "rund um die Uhr". Versichert seien vielmehr lediglich solche Tätigkeiten, die mit dem Beschäftigungsverhältnis rechtlich wesentlich zusammenhängen.

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Personalia


Quelle: tu9.de

Wiederwahl

Auf der TU9-Mitgliederversammlung am 5./6. August 2011 in Berlin ist
Professor Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen und TU9-Präsident seit 2010, für eine weitere Amtszeit bestätigt worden. Professor Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, wurde in das Amt des TU9-Vizepräsidenten gewählt.

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Quelle: HU Berlin

Baltes Foundation Award 2011

Die Gerontological Society of America (GSA) hat Professor Denis Gerstorf von Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Baltes Foundation Award in Behavioral and Social Gerontology ausgezeichnet. Er bekommt den Preis für seine Forschungen zur Verschiedenartigkeit individueller Veränderungen im Alter und deren wechselseitigen Beziehungen zur Lebenserwartung verliehen. Mit dem Baltes Foundation Award ehrt die GSA jährlich einen jungen Wissenschaftler, der auf den Gebieten der Verhaltens- und Sozial-Gerontologie forscht und seine Doktorwürde vor höchstens zehn Jahren erworben hat. Die Stiftung ist ein Nachlass der einflussreichen Gerontologen Margret M. und Paul B. Baltes.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

 

 

 

Zusatztermin!
Verhandlungen bei Erstberufung
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 12. September 2011, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin

Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 26. September 2011, 11:00-17:00 Uhr
Dieses Serviceseminar des Deutschen Hochschulverbandes richtet sich an alle in der Medizin tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Berufungsverhandlungen stehen oder einen Ruf erwarten. Zwei erfahrene Professorenberater stellen die Besonderheiten der Berufungsverfahren an den Medizinischen Fakultäten dar. Das Seminar vermittelt umfassende Informationen, um die Lebensentscheidung "Berufung" durch die Entwicklung persönlicher Konzeptionen und Strategien optimal zu gestalten.
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Berufungspraxis aktuell
Wissenschaftszentrum Bonn, Mittwoch, 5. Oktober 2011, 10:30-16:30 Uhr
Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen resp. Bleibeverhandlungen). In einem letzten Block stehen die Referenten, die im Beratungsalltag Berufungs- und Bleibeverhandlungen in allen Bundesländern begleiten, homogen zusammengesetzten Kleingruppen zur Klärung von Einzelfallfragen zur Verfügung.
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html


Bewerbung und Berufung - für Geistes- und Sozialwissenschaftler

Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 6./7. Oktober 2011
In diesem Seminar geben Rechtsex­perten des Deutschen Hochschulverbandes, professionelle Berater, erfahrene Hochschullehrer und ein Universitätskanzler Hilfestellungen und praktische Tipps zur Optimierung des Bewerbungs­auftritts und der Bewerbungsunterlagen. Neben einem einführenden Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Be­rufungsverfahrens erhalten die Teilnehmer eine individuelle Rückmeldung zu ihren Bewerbungsunterlagen so­wie ein Feedback zu einer Vortragspräsentation, die auf Video aufgezeichnet. Das nichtöffentliche Gespräch mit der Berufungskommission wird in einem Rollenspiel trainiert. Zwei Universitätsprofessoren geben Einblick in die ungeschriebenen Regeln des Bewerbungs- und Berufungsverfahrens und berichten von ihren Erfahrungen in und mit Berufungskommissionen. Die Verhandlungsstrategien nach erfolgter Berufung werden durch einen Universitätskanzler und einen Professorenberater fokussiert.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/619.html


Neu im Programm!

Auswahl von Mitarbeitern an der Hochschule

Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Freitag , 14. Oktober 2011, 11:00-16:00 Uhr
Das Seminar stellt alles aus psychologischer und juristischer Sicht Wesentliche dar, was bei der Mitarbeiterauswahl beachtet werden muss: Wie gestaltet man ein aussagekräftiges, passendes Anforderungsprofil? Welche Methoden der Bewerberauswahl gibt es? Was ist beim Auswahlgespräch zu beachten und welche Fehler sind zu vermeiden?
Darüber hinaus vermittelt das Seminar einen abrundenden Überblick über die zentralen Inhalte eines Arbeitsvertrags sowie die Grundlagen des Befristungs- und Eingruppierungsrechts.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/872.html

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen

Universität Mannheim, Montag, 7. November 2011, 10:00-18:00 Uhr

Lehrveranstaltungen zu konzipieren, hauptverantwortlich zu tragen und zu gestalten gehört zu den grundlegenden Aufgaben von Lehrenden. Dieses Seminar wendet sich an alle, die ihre Fähigkeiten in diesem Bereich ausbauen und systematische Kenntnisse dazu erwerben wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, eigene Lehrveranstaltungen zielgerichtet zu planen und die Durchführung der Veranstaltungen zu optimieren. Im Mittelpunkt des Kurses steht die Handlungskompetenz, d.h. der versierte Umgang mit dem organisatorischen Ablauf einer akademischen Veranstaltung, und der "spielerische" Umgang mit den relevanten Methoden, Themen- und Handlungsfeldern der Lehre.
http://www.hochschulverband.de/cms1/899.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren

Stimmen zum Buch:

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München

"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren
Ihr Arbeitsbereich funktioniert, doch Sie hegen die stille Hoffnung, dass noch mehr Professionalität mit weniger Aufwand möglich wäre? Hilfsmittel sind gefragt! Im vorliegenden Buch finden Sie in komprimierter Form eine Übersicht und Struktur Ihrer alltäglichen Abläufe und Aufgaben zur Optimierung einer Forschungs- und Lehreinheit. Einfach nachschlagen und schnell wissen, worauf es ankommt!
AIs Leiter eines Lehrstuhls oder einer F&E-Abteilung haben Sie einen unglaublich vielfältigen Beruf und die Anforderungen an Sie sind hoch - Sie sollen eine zukunftsorientierte Forschung etablieren, die sich auf dem internationalen Parkett bewähren kann, Drittmittel akquirieren und entsprechende Forschungsprojekte koordinieren, Mitarbeiter fördern und ihnen ein kompetenter Ansprechpartner sein, Konferenzen besuchen oder gar veranstalten, Gremien bekleiden, Dissertationen betreuen, der alltäglichen Informationsflut mit einem überlegenen Arbeits- und Selbstmanagement entgegentreten und im Falle einer Professur schließlich auch noch eine Lehre sicherstellen, die sich anspruchsvoll in den Hochschulrankings beweisen kann - und all das mit einer Stringenz/Ausrichtung, die eine aktiv verfolgte Vision in Ihrem Lehrstuhlgeschehen erkennen lässt. Das vorliegende Handbuch adressiert unter anderem diese Themen und zeigt Ihnen mit vielerlei in der Praxis bewährten Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Beispielen auf, wie Sie souverän, kompetent, professionell und zufriedenstellend mit den an Sie gerichteten Anforderungen umgehen und zudem Ihre ganz persönlichen Lehrstuhlziele verwirklichen können.
Wer schreibt ein Buch über professionelles Agieren in Forschung und Lehre? Zwei Betroffene: Prof. Dr. Lioba Werth und Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in völlig unterschiedlichen Fachbereichen. Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. ln seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements diverser Aufgaben befasst und stellen Ihnen mit diesem Buch ihren didaktisch wertvoll aufbereiteten und ausgeweiteten Wissens- und Erfahrungsschatz zur Verfügung.

Zweite, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0. (lieferbar ab 3. August 2011)

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2011: Was lenkt den Menschen? - Motivation, Antrieb, Belohnungs- und Bestrafungssysteme

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 10:00-17:00 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Motivationshalbgötter, Power-Gurus, Personal Trainer und ein Füllhorn an Ratgeberliteratur - sie alle verbindet das Versprechen, Kräfte entschlüsseln oder gar entfesseln zu können, die unser Handeln optimal auf bestimmte Ziele ausrichten. Anreizsysteme gehören auch in der Arbeitswelt längst zum Alltag. Auch in der Wissenschaft haben aus der Wirtschaft stammende "Incentives" Einzug gehalten. Leistung wird an die Erfüllung von Kennziffern gebunden. Die sogenannte  "Performance" wird mit Vergütungszulagen honoriert. Sind derartige monetäre Belohnungssysteme wirklich erfolgreich?

Was lenkt den Menschen? Was ist Motivation, und welche Determinanten bestimmen sie? Was bedeutet Motivation in der Wissenschaft, und was bedeutet Motivation in anderen gesellschaftlichen Bereichen? Wie lässt sich Motivation steuern? Welche Bonus- und Malussysteme gibt es, und wie funktionieren sie in den jeweiligen gesellschaftlichen Bereichen?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 19. Oktober 2011 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele,Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Berufung

Hubert Detmer: Wo gibt es die besten Bedingungen für Professoren?

Wiltrud Christine Radau: Berufungspraxis
Neue Entwicklungen und Trends

Ulrike Preißler: Der Ruf auf eine Professur
Aus hochschulrechtlicher Perspektive

Franz Werner: Der akademische Vagant
Die Berufung Hermann von Helmholtz nach Heidelberg

u.a.

Weitere Beiträge:

Wolfgang Marquardt: Alternativen mit vielfältigen Nebenwirkungen
Optionen für eine langfristig tragfähige Hochschulfinanzierung in Deutschland

Eva-Jasmin Freyschmidt: Building Bridges

u.a.

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DHV-Ticker


platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


"Zwitschern" für einen Studienplatz

Die University of Iowa vergibt einen Studienplatz im Bereich Management an einen Bewerber, der am besten "twittern" kann: 140 Zeichen stehen zur Verfügung, um die Eignung für den Studienplatz unter Beweis zu stellen. Dem Gewinner winkt ein Stipendium für den Studiengang zum Master of Business (MBA) im Wert von 37.240 Dollar (26.170 Euro). Die Universität gab an, mit diesem Schritt der zunehmenden Bedeutung sozialer Medien für die Business-Kommunikation Rechnung tragen zu wollen.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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