DHV-Newsletter 10/2012

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Hochschulpolitik


Kempen: "Wissenschaftlicher Nachwuchs braucht großzügigere Befristungsregeln"      

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat den Gesetzgeber aufgefordert, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) zu novellieren. Konkret unterbreitet die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem Schreiben an Bundesministerin Annette Schavan den Vorschlag, Zeiten eines aus Drittmitteln finanzierten befristeten Arbeitsvertrages nur noch hälftig auf die zulässige Befristungsdauer nach Maßgabe des WissZeitVG anzurechnen. Inhaltlich sei dies gerechtfertigt, weil wissenschaftliche Mitarbeiter in Drittmittelprojekten zumindest überwiegend nicht für die eigene Qualifizierung arbeiten könnten. 

Nach dem WissZeitVG dürfen wissenschaftliche Beschäftigte bis zu sechs Jahre vor der Promotion und daran anschließend für weitere sechs (in der Medizin neun) Jahre an wissenschaftlichen Einrichtungen befristet eingestellt werden. Neben der sachgrundlosen Befristung hat das WissZeitVG einen zusätzlichen Befristungstatbestand für die Beschäftigung in Drittmittelprojekten (Drittmittelbefristung) geschaffen.

"Aus seiner täglichen Beratungspraxis weiß der DHV, dass es nicht nur ein Nebeneinander von sachgrundloser Befristung in der Qualifizierungsphase und Drittmittelbefristung gibt, sondern dass auch Drittmittelbefristungen innerhalb der Qualifizierungsphase zum Hochschulalltag gehören", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Dieser Befund werde durch die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorgenommene Gesetzesevaluation des WissZeitVG durch die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) erhärtet. Wie aus den Erhebungszahlen hervorgehe, werde jeder zweite Wissenschaftler unter dem 30. Lebensjahr in der Promotionsphase aus Drittmitteln finanziert. 

"Durch die Hochschulpakte und die Exzellenzinitiative ist die Zahl wissenschaftlicher Mitarbeiterstellen auf derzeit über 163.000 gewachsen, ohne dass die Zahl der Universitätsprofessuren mit derzeit knapp 25.500 proportional mitgewachsen wäre. Eine Änderung des WissZeitVG hilft, Staueffekte beim Übergang von wissenschaftlicher Mitarbeiterstelle zur Professur abzumildern", so Kempen. Für viele qualifizierte wissenschaftliche Mitarbeiter, die auf einem engen Berufungsmarkt trotz nachgewiesener Qualifikation erhebliche Probleme hätten, eine unbefristete Stelle in der Wissenschaft zu erreichen, würden mit der Neuregelung ein längerer Verbleib im Wissenschaftssystem ermöglicht oder auch mehr Zeit für eine Umorientierung zu Berufen außerhalb der Wissenschaft zur Verfügung gestellt.

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Quelle: istockphoto.com

Keine Zweidrittelmehrheit für Ende des Kooperationsverbots 

Die erforderliche Zweidrittelmehrheit für eine Grundgesetzänderung, mit der die Bundesregierung eine stärkere Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Wissenschaftsbereich ermöglichen will, ist vorerst nicht in Sicht. Die von SPD und Grünen geführten Bundesländer stimmten am 21. September 2012 gegen das Gesetzesvorhaben der Regierungskoalition, nach dem Bund und Länder gemeinsam nicht nur Vorhaben, sondern dauerhaft auch Forschung und Lehre an Hochschulen fördern dürften (vgl. Newsletter 6/2012). Sie forderten stattdessen, die Lockerung des Kooperationsverbotes auf den gesamten Bildungsbereich auszuweiten.

Bundesministerin Schavan hatte die Länder zuvor ermahnt, die von ihr geplante Grundgesetzänderung nicht zu blockieren. "Wenn wir hier nicht handeln, schwächen wir die Hochschulen", führte Schavan gegenüber der "Welt" aus. Wer sich neuen Wegen verschließe, verstärke den Trend, dass die Forschung aus den Hochschulen in die außeruniversitären Institute abwandere.

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Rüge für "Wissenschaftsfreiheitsgesetz"

Der Bundesrechnungshof hat die Ausgestaltung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für ein "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" kritisiert. Das geht aus einer Stellungnahme des Präsidenten des Bundesrechnungshofes hervor, über die die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Nicht nur die weitgehende Ausgrenzung der staatlichen Bauverwaltung bei Neubauprojekten der Forschungsorganisationen sei bemängelt worden. Scharf kritisiert werde ebenso die angestrebte Ausweitung von Globalhaushalten und die erweiterte Möglichkeit, nicht verbrauchte Haushaltsgelder ins kommende Jahr zu übertragen.

Auf Grund unzureichender Kontrollverfahren könnten Gelder auf Selbstbewirtschaftungskonten geparkt werden. Bei den geplanten Spitzenvergütungen für herausragende Wissenschaftler fehle es zudem an Transparenz bei den Vergabekriterien wie auch an einer Gehaltsobergrenze.

Mit dem "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" verfolgt die Regierungskoalition das Ziel, dass die überwiegend vom Bund finanzierten Forschungseinrichtungen selbstständiger agieren und freier über ihre Mittel verfügen können (vgl. Newsletter 4 und 5/2012).

 

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261.700 Euro Drittmittel je Universitätsprofessur
Im Jahr 2010 warb ein Professor an deutschen Universitäten im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 261.700 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes  waren dies 8,8 Prozent mehr als im Jahr 2009. An den Fachhochschulen betrugen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen dagegen 23.400 Euro (+ 13,5 Prozent gegenüber 2009), an den Kunsthochschulen 13.400 Euro (+ 3,6 Prozent gegenüber 2009) je Professor. 

Die höchsten Drittmitteleinnahmen erzielten Universitätsprofessoren im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit durchschnittlich 536.500 Euro (+ 13,1 Prozent gegenüber 2009) je Professor. An zweiter Stelle folgten die Universitätsprofessoren im Bereich der Ingenieurwissenschaften mit Einnahmen in Höhe von 509.600 Euro (+ 12,2 Prozent gegenüber 2009) je Professor. Mit rund 73.100 Euro (+ 4,1 Prozent gegenüber 2009) waren die Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessor in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften deutlich niedriger. In den Sprach- und Kulturwissenschaften warben die Professorinnen und Professoren durchschnittlich 67.800 Euro (+ 2,8 Prozent gegenüber 2009) pro Person ein.

Die höchsten Drittmitteleinnahmen im Jahr 2010 wiesen die Technische Hochschule Aachen (ca. 235 Millionen Euro), die Technische Universität München (ca. 200 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (ca. 169 Millionen Euro) vor. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor erzielten die Technische Hochschule Aachen (737.000 Euro) und die Technische Universität München (538.400 Euro).
http://www.destatis.de 

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GWK: "Großer Handlungsbedarf" bei Frauenförderung

In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) am 18. September 2012 anlässlich der Veröffentlichung ihres aktuellen Berichts zur Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung erneut hervorgehoben. Die GWK sieht "großen Handlungsbedarf". 

Fast 52 Prozent der Studienabschlüsse und rund 44 Prozent der Promotionen werden, so die GWK, von Frauen erreicht. Aber noch immer seien vier von fünf Professuren mit Männern besetzt. Dabei sei der Frauenanteil in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen: Bei den Promotionen waren es 1992 rund 29 Prozent, inzwischen sind es gut 44 Prozent, die Zahl der Habilitandinnen stieg von 12,9 auf 24,9 Prozent, die der Professorinnen von 6,5 auf 19,2 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren lag 2010 bei 37,8 Prozent, auf C2-Stellen bei 21,1 Prozent, auf C3/W2-Stellen bei 20,1 Prozent und auf C4/W3-Professuren bei 14,6 Prozent.

Noch schlechter als die Hochschulen hinsichtlich der Gleichstellungspolitik schneiden laut GWK die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ab, deren Frauenanteil in Führungspositionen von 1992 bis 2011 von zwei auf 12 Prozent gestiegen sei. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 19 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 12,5 Prozent und der Helmholtz-Gemeinschaft mit zehn Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur 3,2 Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet würden.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2012-14.pdf

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Helmholtz-Gemeinschaft formuliert Führungsanspruch

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems in ihrem Positionspapier "Helmholtz 2020" erläutert. Die Bündelung der Beiträge verschiedener Akteure zu bestimmten Forschungsthemen sei der einzige Weg, die Potenziale im deutschen Wissenschaftssystem auszuschöpfen. Die Helmholtz-Gemeinschaft schlägt daher die Weiterentwicklung von bundesmitfinanzierten Einrichtungen sowie institutionellen und projektgeförderten Netzwerken vor. Sie beansprucht dabei die Federführung in den "strategischen Netzwerken", die sie mit anderen Partnern unterhält und plant. Kompetenzen zu  Projektförderaktivitäten würden es der Gemeinschaft zudem ermöglichen, zukünftig wie die DFG oder das Bundesministerium für Bildung und Forschung Antragstellern Mittel zu gewähren. 
http://www.helmholtz.de/aktuelles/presseinformationen/artikel/artikeldetail/-832d56ef43/

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Quelle: Universität Heidelberg

"German  U15" als neue Interessenvertretung für große forschungsstarke Universitäten

Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universitäten Bonn, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig und Mainz, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universitäten Münster, Tübingen und Würzburg haben in Berlin eine gemeinsame Interessenvertretung gegründet.  In Anlehnung an den Namen des Zusammenschlusses der technischen Universitäten ("TU9") soll der neue Verbund "German U15" heißen. Die beteiligten Universitäten wollen durch enge Zusammenarbeit die Bedingungen für Spitzenforschung, forschungsgeleitete Lehre und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Zugleich wollen sie die Bedeutung der großen deutschen Volluniversitäten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärker sichtbar machen. Vorsitzender der "German U15" ist der Rektor der Universität Heidelberg, Professor Bernhard Eitel, stellvertretender Vorsitzender der Präsident der Freien Universität Berlin, Professor Peter-André Alt.

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MFT warnt vor Verkürzung des Medizinstudiums

Der Medizinische Fakultätentag (MFT) hat sich gegen Pläne der EU-Kommission gewandt, die bestehende Mindestdauer des Medizinstudiums von sechs auf fünf Jahre bei unveränderter Unterrichtszeit zu verkürzen. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, dürfte sich das kürzere Studium dann als Regelstudienzeit in Europa durchsetzen. "Durch die Verkürzung würde aber das Medizinstudium erschwert und die hohe Qualität der ärztlichen Ausbildung abgesenkt werden. Die Ausbildungskosten würden erhöht und die Studienabbrüche zunehmen. Die Verkürzung des Studiums dürfte auch zu einer sozialen Veränderung der Studierenden und späteren Ärzteschaft führen", gab Professor Heyo Kroemer, Präsident des MFT, zu bedenken. Die praktische und zugleich wissenschaftliche Grundausbildung der Mediziner in Deutschland sei dadurch in Gefahr.
http://www.mft-online.de/presse-standpunkte/pressemitteilungen/2012/keine-verkuerzung-des-medizinstudiums

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Deutschlandstipendien: Knapp 17 Millionen Euro verfallen

Beim Deutschlandstipendium werden erneut Mittel in Millionenhöhe verfallen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung geht davon aus, im Jahr 2012 nur 20 Millionen Euro an Studierende auszuzahlen. Dabei seien in den Haushalt 36,7 Millionen Euro eingestellt worden. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf den SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann. Schon 2011 musste Bundesministerin Schavan die Hälfte der Mittel verfallen lassen (vgl. Newsletter 1/2012).

Das Deutschlandstipendium soll Studierende unabhängig vom Elterneinkommen mit monatlich 300 Euro fördern. Die Hälfte der Kosten trägt der Bund, die andere Hälfte müssen Hochschulen von Spendern einwerben.

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Niedersachsen fördert "Forschungsprofessuren" an Fachhochschulen

Das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung stellen 2,1 Millionen Euro für ein Programm zur Verfügung, mit dem die Forschungsaktivitäten von Fachhochschulprofessoren gestärkt werden sollen. Mit der Reduzierung der Lehrverpflichtung soll für forschungsstarke Fachhochschulprofessoren zusätzliche Forschungszeit geschaffen werden, um ihnen über drei Jahre hinweg den Aufbau eines Forschungsschwerpunktes zu ermöglichen. In einer ersten Runde werden drei Professorinnen und drei Professoren mehr Forschungszeit erhalten, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim-Holzminden-Göttingen darf eine zusätzliche Professur neu besetzen.
http://www.mwk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=6257&article_id=108880&_psmand=19

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Rankings und Umfragen: Universität Hamburg steigt aus

Die Universität Hamburg wird sich künftig nicht mehr an Rankings und Umfragen beteiligen, bei denen deutsche und internationale Universitäten gegeneinander ausgespielt werden könnten. Das gab die Hochschule am 19. September 2012 bekannt. Weiter kooperieren will die Universität hingegen bei Anfragen von Institutionen der öffentlichen Hand. Andere Anfragen würden nur "gegen Vollkostenrechnung" beantwortet. Davon ausgenommen seien Anfragen aus Anlass wissenschaftlicher Untersuchungen, an deren Zustandekommen die Universität Hamburg ein Interesse habe. 

Befragungen von Personal oder Studierenden beruhten zumeist auf "zu kleinen Stichproben" und würden "einfachste statistische Gütekriterien" nicht berücksichtigen, hieß es zur Begründung. Gleichwohl beeinflussten verzerrte Umfrageergebnisse Bewerberverhalten und die Zuwendungsbereitschaft von Staat und Drittmittelgebern. Außerdem sehe sich die Universität nicht mehr in der Lage, die Flut der Anfragen zu bewältigen, ohne die Kernaufgaben von Wissenschaft und Verwaltung zu vernachlässigen.

In die Kritik ist insbesondere das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) geraten. Nach der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (vgl. Newsletter 7/2012) und dem Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands haben nun auch die Gesellschaft Deutscher Chemiker und die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft zum Boykott des Rankings aufgerufen.

www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2012/pm75.html

https://www.gdch.de/service-information/oeffentlichkeitsarbeit/pressenotizen.html
#c10322


www.dgfe.de/home.html

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Kritik an zu hohen Abbrecherquoten 

Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat den Landeshochschulen zu hohe Abbrecherquoten angelastet. Ohne konkrete Namen zu nennen, warf sie Landesuniversitäten vor, ihren Elitestatus durch hohe "Durchfaller"-Quoten bei Studienanfängern zu untermauern. Qualitätsanforderungen sollten, so die Ministerin, nicht abgesenkt werden. Die Universitäten müssten aber angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels mehr Brückenkurse anbieten, um Absolventen den Studienerfolg zu ermöglichen. Schulze will die Studienabbrecherquote in Nordrhein-Westfalen um 20 Prozent senken. Derzeit liegt sie in den Bachelor-Studiengängen bundesweit bei durchschnittlich 28 Prozent.

Zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs können die nordrhein-westfälischen Hochschulen auf eine zusätzliche Finanzspritze vom Land hoffen. Die Ministerin kündigte an, ihnen im Haushalt 2013 zusätzliches Geld in Höhe von 820 Millionen Euro bereitzustellen.

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Juristenausbildung in Potsdam und in Frankfurt/Oder

Der Streit um die Juristenausbildung in Brandenburg ist Medienberichten zufolge beigelegt. Die Juristische Fakultät der Universität Potsdam bleibt erhalten und wird auch künftig Studierende bis zum Staatsexamen begleiten. Zugleich wird es dort aber auch das Angebot für einen sechssemestrigen Bacheor-Studiengang in Jura geben. Damit sind Pläne, die die Hochschulstrukturkommission des Landes zur Juristenausbildung vorgelegt hat, offenbar vom Tisch. Sie hatte empfohlen, den Studiengang zum ersten Juristischen Staatsexamen nur noch in Frankfurt (Oder) anzubieten. Die Universität Potsdam hätte dagegen ihre Juristen mit den Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaftlern in einer Fakultät zusammenführen sollen (vgl. Newsletter 6/2012).

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Grüne fordern 25,50 Euro Mindestlohn für Lehrbeauftragte

Die Grünen haben die Einführung eines Mindestlohns für die Lehrbeauftragten an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns gefordert. Beziehe man den Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung einer Lehrveranstaltung ein, erhielten die meisten der rund 800 Lehrbeauftragten Stundenlöhne zwischen 7 Euro und 7,70 Euro.

Damit lägen die Vergütungen unter dem Mindestlohn von 8,50 Euro, der künftig bei allen öffentlichen Aufträgen garantiert sein soll, so der hochschulpolitische Sprecher der Grünen im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Johannes Saalfeld. Er forderte mindestens 25,50 Euro Honorar je Stunde Lehrveranstaltung. Darin eingeschlossen wären dann je eine Stunde Vor- und Nachbereitung. 
http://gruene-fraktion-mv.de

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Fast jeder zehnte Absolvent ohne deutsche Staatsangehörigkeit 

Im Prüfungsjahr 2011 haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 38.300 Absolventen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Abschluss an deutschen Hochschulen erworben. Gegenüber dem Jahr 2010 bedeutet dies einen Zuwachs von acht Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, wurde damit fast jeder zehnte der 392.200 Hochschulabschlüsse von ausländischen Absolventen erworben.

Jeder fünfte ausländische Studierende hatte bereits in Deutschland die Hochschulzugangsberechtigung erlangt, 79 Prozent der ausländischen Hochschulabsolventen - zumeist aus China, der Türkei und Russland - kamen zum Studienbeginn nach Deutschland. 

An der Spitze der erzielten Grade stand der Bachelor mit 28 Prozent, gefolgt von den traditionellen universitären Abschlüssen wie Diplom und Magister mit 26 Prozent und dem Master mit 25 Prozent. Elf Prozent der ausländischen Absolventen schlossen mit einer Promotion ab. Eine Lehramtsprüfung bestanden lediglich zwei Prozent der ausländischen Prüflinge.
www.destatis.de

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Karriere


Neues Förderangebot: Freigeist-Fellowships

Mit den Freigeist-Fellowships bietet die VolkswagenStiftung exzellenten Nachwuchsforschern die Chance, quer zu den Disziplinen risikobehaftete Wissenschaft zu betreiben und dennoch auf verlässliche Karrierewege vertrauen zu können. Das fachoffene Programm richtet sich an Postdoktoranden, die unkonventionelle Vorhaben realisieren möchten. Nachwuchswissenschaftler mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten, flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Erster Stichtag für die Antragstellung ist der 15. Juni 2013.
http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/personen-und-strukturen/freigeist-fellowships.html

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Geburtenrückgang unter Akademikerinnen gestoppt

Akademikerinnen entscheiden sich wieder häufiger für Kinder. Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ergab, dass westdeutsche Frauen mit Hochschulabschluss im vergangenen Jahr im Schnitt 1,34 Kinder bekamen. 2005 hatte die Zahl noch bei 1,24 Kindern gelegen. Bei ostdeutschen Frauen stieg die Kinderzahl in derselben Zeit von 1,49 auf 1,61. Der Studie zufolge ist weiter jede dritte Hochschulabsolventin in Westdeutschland kinderlos, im gesamtdeutschen Durchschnitt gilt dies nur für etwa jede fünfte Frau. Zu den akademischen Berufen, in denen seit 1973 ein Anstieg der Kinderzahl verzeichnet wird, gehören die Hochschullehrerinnen. Statistisch lag ihre Kinderzahl bei 1,34, 1973 betrug die Geburtenziffer in der Bundesrepublik lediglich 0,30. 
http://www.bib.bund.de/cln_099/nn_749852/DE/Home/Grafik__des__Monats/2012__09__september.html

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Großes Verständnis für Kritik am "Handelsblatt"-Ranking

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der September-Ausgabe gefragt, ob sie die Kritik der mehr als 300 Wissenschaftler an Methodik, Aussagekraft und Folgewirkungen des "Handelsblatt"-Rankings teilten. 82,2 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 17,8 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Mindestlohn für Lehrbeauftragte?

Die Grünen haben die Einführung eines Mindestlohns für die Lehrbeauftragten an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns in Höhe von 25,50 Euro Honorar je Stunde Lehrveranstaltung gefordert. Brauchen Lehrbeauftragte einen Mindestlohn?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Verwaltungsgericht Frankfurt I: Dienstaltersstufen im Hessischen Besoldungsrecht sind europarechtswidrig

(Hell.) Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat am 20. August 2012 (Az.: 9 K 1175/11.F u.a.) entschieden, dass die Dienstaltersstufen nach Hessischem Besoldungsrecht europarechtswidrig sind. Das Verwaltungsgericht hat das Land Hessen daher zur Zahlung von Bezügen der jeweiligen Endstufe der einschlägigen Besoldungsgruppe verurteilt. Geklagt hatten Richter und Beamte des hessischen Landesdienstes. Die Kläger machten eine Diskriminierung wegen des Alters geltend. Das Land hatte demgegenüber argumentiert, dass die Dienstaltersstufen nicht altersabhängig gezahlt werden, sondern dass es hierbei um einen Erfahrungsaufstieg gehe. Aber auch wenn es eine Unterscheidung nach dem Alter gäbe, so sei diese gerechtfertigt. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts ist in den Dienstaltersstufen indes eine "unmittelbare Diskriminierung wegen des Alters" zu erblicken, die keine Rechtfertigung finde. Damit sei ein Verstoß gegen das Verbot der Altersdiskriminierung verbunden. 

Gegen diese Entscheidung kann das Land Hessen Zulassung der Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel beantragen.  

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Verwaltungsgericht Frankfurt II: Gesetzliche Altersgrenze ist rechtswidrig

(Hell.) Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat am 20. August 2012 (Az.: 9 K 4663/11.F) das Land Hessen verpflichtet, einen Oberstaatsanwalt über die gesetzliche Altersgrenze der Vollendung des 65. Lebensjahres zu beschäftigen. Der Kläger hatte beantragt, seinen Eintritt in den Ruhestand aufzuschieben. Gegen die Ablehnung dieses Antrages hatte er Klage erhoben. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat die Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt, der seinerseits zu dem Ergebnis kam, dass eine Altersdiskriminierung "bei Vorliegen von Rechtfertigungsgründen" rechtmäßig sei. Diese Rechtfertigungsgründe hat das Verwaltungsgericht Frankfurt indes verneint. Da die Zahl der ruhestandsbedingten Personalabgänge die Zahl der Neueinstellungen übersteige, habe die Altersgrenze zum Zweck, sie "faktisch für Personaleinsparungen und damit für fiskalische Zwecke" zu verwenden. In finanziellen Gründen allein könne jedoch keine Rechtfertigung für eine Altersdiskriminierung zu erblicken sein. 

Gegen die Entscheidung kann das Land Hessen Zulassung der Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel beantragen. 

 

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Quelle: istockphoto.com

Elektronische Leseplätze: Vorlagebeschluss des BGH für EuGH

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Frage der Zulässigkeit von elektronischen Leseplätzen in Bibliotheken dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg vorgelegt (Az.: I ZR 69/11). Geklagt hatte ein Verlag gegen die Technische Universität Darmstadt, die ihren Nutzern bestimmte Bücher aus dem Bibliotheksbestand auch in digitalisierter Form zugänglich machte. 

In der Vorinstanz hatte das Landgericht Frankfurt zwar der Universitätsbibliothek die bloße Digitalisierung von Lehrbüchern ohne spezielle Lizenz erlaubt, die dann an "elektronischen Leseplätzen" den Studierenden zur Verfügung stehen. Zugleich hatten die Richter der Universitätsbibliothek jedoch untersagt, ihren Nutzern das Ausdrucken sowie das Speichern digitalisierter Bücher auf andere Datenträger zu gestatten (vgl. Newsletter 4/2011).

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Quelle: istockphoto.com

Bachelor und Architektenliste 

(Uf.) Einem Absolventen eines Bachelor-Studiengangs in Architektur kann von der Architektenkammer die Eintragung in die Architektenliste verweigert werden. Nach dem Architektengesetz verlangt der eindeutige Wortlaut das Absolvieren eines Diplom-Studiengangs, nicht aber eines Bachelor-Studiengangs. Der Gesetzgeber habe - so das Verwaltungsgericht Koblenz (Az.: 3 K 192/12.KO) - bewusst zwischen bereits vor Inkrafttreten des Architektengesetzes begonnenen Diplom- und Bachelor-Studiengängen unterschieden und diese keiner einheitlichen Regelung unterwerfen wollen. Hintergrund sei, dass regelmäßig nur ein vier Jahre umfassendes Studium die für eine Tätigkeit auf dem Gebiet der Architektur erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittele und dies sei bei dem im vorliegenden Fall sechssemestrigen Studium zur Erlangung des Bachelorgrades eben gerade nicht gegeben. 

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Novelle des Hochschulgesetzes

Der Sächsische Landtag hat am 26. September 2012 eine Novelle des Hochschulgesetzes verabschiedet. Vorgesehen wird die Möglichkeit zum Austritt aus der sogenannten verfassten Studentenschaft nach dem ersten Semester. Zudem sollen Langzeitstudierende 500 Euro Gebühr pro Semester zahlen, wenn sie die Regelzeit um mehr als vier Semester überschritten haben. 

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Quelle: istockphoto.com

Au-Pair-Aufenthalt und Kindergeld

(Uf.) Für ein volljähriges Kind besteht nach dem Einkommensteuergesetz Anspruch auf Kindergeld, wenn es für einen Beruf ausgebildet wird. In Berufsausbildung befindet es sich, wenn sein Berufsziel noch nicht erreicht ist, aber eine ernsthafte und nachhaltige Vorbereitung darauf stattfindet. Sprachaufenthalte im Rahmen eines Au-Pair-Verhältnisses sind grundsätzlich nach dem neuesten Urteil des Bundesfinanzhofs (Az.: III R 58/08) nur dann als Berufsausbildung anzusehen, wenn sie von einem durchschnittlich mindestens zehn Wochenstunden umfassenden theoretisch-systematischen Sprachunterricht begleitet werden.

Auslandsaufenthalte, die von einer Ausbildungs- oder Prüfungsordnung zwingend vorausgesetzt werden und der Vorbereitung auf einen für die Zulassung zum Studium oder zu einer anderen Ausbildung erforderlichen Fremdsprachentest dienen, können unabhängig vom Umfang des Fremdsprachenunterrichts als Berufsausbildung zu qualifizieren sein. 

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Quelle: istockphoto.com

Umsatzsteuer ab 2013

(Uf.) Die elektronische Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen ist ab dem 1. Januar 2013 bundesweit nur noch mit Authentifizierung zulässig. Jeder umsatzsteuerpflichtige Selbstständige sollte sich bereits jetzt elektronisch bei ELSTER registrieren, um das für die Authentifizierung benötigte elektronische Zertifikat zu erhalten (www.elsteronline.de/eportal). 

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Personalia


Nobelpreise 2012

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2012 in Stockholm geehrt werden. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist jeder Nobelpreis dieses Jahr mit acht statt mit zehn Millionen schwedischen Kronen (930.000 Euro statt 1,09 Millionen Euro) dotiert. 

Das Komitee vergab den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin an die Stammzellenforscher Professor John B. Gurdon von der Universität Cambridge und Professor Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto. Die beiden Wissenschaftler wurden für die Rückprogrammierung reifer Zellen in pluripotente Stammzellen geehrt.

Der Physik-Nobelpreis 2012 geht an Professor Serge Haroche vom Collège de France und Professor David Wineland vom National Institute of Standards and Technology in Boulder (Colorado). Die beiden Wissenschaftler erhielten den Preis für bahnbrechende Forschungen zur Messung und Beeinflussung von Partikeln.

Den Nobelpreis für Chemie teilen sich zwei amerikanische Wissenschaftler. Professor Robert Lefkowitz vom Howard Hughes Medical Institute und der Duke-Universität in Durham und Professor Brian Kobilka von der Universität Stanford konnten zeigen, wie die Zellen des menschlichen Körpers mit der Umwelt kommunizieren.

Professor Alvin Roth von der Harvard Business School und Professor Lloyd Shapley von der Universität Kalifornien wurden mit dem diesjährigen Nobelpreis für Ökonomie bedacht. Die beiden Wissenschaftler wurden für ihre Theorie der stabilen Allokation und der Beschaffenheit von Märkten ausgezeichnet. 



Bild: Eckert/TUM

Neuer Bundessprecher

Die Kanzler der Universitäten Deutschlands haben den Kanzler der Technischen Universität München, Albert Berger, zu ihrem neuen Bundessprecher gewählt. Der Jurist übernimmt zum Oktober 2012 für drei Jahre das Sprecheramt von Günter Scholz, dem hauptamtlichen Vizepräsidenten der Leibniz Universität Hannover, der die Aufgaben seit 2009 wahrgenommen hat.

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DHV trauert um Gerth Dorff

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) trauert um Dr. Gerth Dorff. Der 87-jährige Rechtsanwalt, der von 1957 bis 1990 der Berufsvertretung der Wissenschaftler in Deutschland als Geschäftsführer diente, verstarb am 30. September 2012 in Bonn. Mehr als 30 Jahre trieb er den Aufbau einer starken und schlagkräftigen Berufsvertretung von Wissenschaftlern in Deutschland voran. Als wertvoller und hochgeschätzter Ratgeber blieb er dem DHV auch nach seinem Ausscheiden verbunden.

"Gerth Dorff hat sich nachhaltig um den DHV verdient gemacht. Mit großem Verantwortungsbewusstsein und unermüdlicher Tatkraft hat er der deutschen Universität und den deutschen Wissenschaftlern gedient. Nicht zuletzt ihm ist es zuzurechnen, dass der DHV in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein hohes Ansehen genießt", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen: "Was Gerth Dorff mit aufgebaut hat, lebt weiter. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren."

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Wissenschaftsenglisch schreiben
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Montag, 5. November 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/812.html

Rhetorik in der Lehre
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 8./9. November 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/642.html

Berufung auf eine Professur im Angestelltenverhältnis
Universität Mannheim, Montag, 12. November 2012, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/758.html

Zusatztermin

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, 
Donnerstag, 15. November 2012, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Freitag, 16. November 2012, 10:00-18:00 Uhr,
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html

W-Besoldung für Leitungspositionen
Universität Mannheim, Donnerstag, 22. November 2012, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/738.html

Potentiale nutzen! -Bewerbungstraining für Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen und Medizinerinnen
FFFZ Tagungshaus Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 22./23. November 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/648.html 

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 29. November 2012, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Fundraising an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes,
Donnerstag, 29. November 2012, 10:00-17:30 Uhr 
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Emeritierung und Pensionierung
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 30. November 2012, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html 

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de 

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2012

Digitales Denken - Wie verändert die digitale Revolution unser Leben?
Mittwoch, 7. November 2012, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Klicken, googeln, mailen, posten, chatten oder raubkopieren: Das World Wide Web beeinflusst Sprache, Denken und Leben. E-Mail, Internet und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind aus Beruf und Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Netz vereinfacht und beschleunigt Kommunikation, es verbindet grenzüberschreitend. 

Die Möglichkeiten der Online-Welt wecken nach wie vor Begeisterung und Hoffnungen, aber ebenso Sorgen und Ängste. Viele sehen in den neuen sozialen Medien einen Motor für Freiheit und gesellschaftlichen Wandel, andere sehen potentielle Gefahren in verkürzten Aufmerksamkeitsspannen, einer generellen Verflachung des Denkens oder einer fortschreitenden Fragmentierung der Gesellschaft.

Was ist digitales Denken? Wie verändert das World Wide Web unser Leben? Welche Chancen und welche Risiken birgt das Internet? Welche Auswirkung hat es auf unsere Vorstellungen von Identität? Wie sieht die digitale Zukunft aus? Beherrscht der Mensch das World Wide Web oder bestimmt es ihn?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 7. November 2012 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Bildungspolitisches Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft

(Uf.) Das 38. Bildungspolitische Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft findet am Samstag, den 17. November 2012, im Maternushaus in Köln statt. Das Thema des Forums lautet: "Bildung durch Wissenschaft - Wie ist das zu verstehen? Die Idee der Universität in ihrer Geschichte". Den detaillierten Ablaufplan der Veranstaltung sowie die Anmeldungsmöglichkeiten gibt es unter: www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/newsletter/Einladung_Forum_Koeln.pdf

Zugleich hat der Bund Freiheit der Wissenschaft in einem Manifest zur Situation der deutschen Hochschulen seiner Sorge um die Freiheit der Wissenschaft Ausdruck verliehen. In 12 Thesen werden die Fehlentwicklungen der Hochschulpolitik aufgezeigt sowie Neuorientierung und Korrektur gefordert.

Zum Manifest:

www.bund-freiheit-der-wissenschaft.de

 

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes beträgt 180 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 299 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlags Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten zu finden sind (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-mail-Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Schwerpunkt: "Wissenschaft in Europa" 
 
Mit Beiträgen von Ludwig Winnacker, Eberhard Sandschneider, Klaus Fischer, Kerstin Odendahl, Jens-Peter Gaul, Thomas Estermann
 
Weitere Beiträge: 
 
Peter Finke: Der schwierige Weg zur Wissensgesellschaft 
 
Stefan Rebenich: Das System Althoff:
Wissenschaft und Politik im deutschen Kaiserreich 
 
Horst Gischer/Thomas Spengler: Ergebnis und Erkenntnis in der Erfahrungswissenschaft:
Ökonomische Forschung zwischen Schwarmintelligenz und Herdenverhalten 

u.a.

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Neue Servicenummer - 77 - im DHV

(Uf.) Seit dem 1. September 2012 ist die Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nicht mehr nur wie bisher über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 66 erreichbar, sondern ebenfalls über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 77. Diese Servicenummer "77" schafft für alle Mitglieder des DHV, die sich in Berufungs- und Rechtsfragen von den Justitiaren der Geschäftsstelle beraten oder coachen lassen wollen, einen schnelleren Zugang zum Ansprechpartner.

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Mobile Website des DHV

(Uf.) Wenn Sie auf Ihrem Smartphone die mobile Website des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) anklicken wollen, erfolgt dies unter Eingabe von m.hochschulverband.de. Diese mobile Version der DHV-Homepage ist für iPhone, Windows Phone und Android-Geräte geeignet.

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband 

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 62. DHV-Tags 2012 in Hannover erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2013 um 2,3 Prozent. Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2013 zwischen 180 Euro und 36 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen. 

Wir bitten jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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DHV-Gruppe Duisburg-Essen

 (Wi.) Die DHV-Gruppe Duisburg-Essen hat im schriftlichen Wahlverfahren am Campus Essen einen neuen Vorstand gewählt: Vorsitzender bleibt Herr Professor Bernhard Schröder (Germanistik/Linguistik). Neu in den Vorstand gewählt wurde Frau Professor Ruth Grümmer (Institut für Anatomie).

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


Skurrile Wissenschaft

Verfasser von Studien zu Gehirnaktivitäten toter Fische oder von Untersuchungen zur Dynamik des Schwappens von Kaffee beim Gehen oder zum Kräfteausgleich eines schwingenden Pferdeschwanzes sind mit dem Anti-Nobelpreis "Ig-Nobel" bedacht worden. Bei der 22. Verleihung der Preise für angeblich groteske Forschungen am 20. September 2012 in Harvard wurden auch Wissenschaftler geehrt, die herausfanden, dass der Eiffelturm kleiner wirke, wenn man sich nach links lehne, oder zur Erkenntnis gelangten, dass sich Schimpansen über Fotografien anhand ihres Hinterteiles erkennen können. Zu den durchaus hilfreichen, aber mit dem Negativpreis versehenen wissenschaftlichen Arbeiten gehört auch ein Gerät, das langatmige Redner mit einem nervenden Echo der eigenen Worte zum Schweigen bringt. Die Preise werden traditionell von echten Nobelpreisträgern für Studien überreicht, die unabsichtlich komisch sind. 
http://www.improb.com/ig/

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Kooperationspartner des DHV


TANDEM

(He.) Die Deutsche Universitätsstiftung hat das Stipendienprogramm TANDEM gestartet. Mit TANDEM bietet die Deutsche Universitätsstiftung der Gruppe der "First Generation Students" - Studierenden aus Nichtakademikerfamilien - die studienbegleitende Betreuung durch einen fach- und studienortnahen Hochschullehrer. 

Die aktuelle Studie "Bildung auf einen Blick 2012" der OECD macht erneut deutlich, dass ein Bildungsaufstieg in Deutschland besonders schwer ist. Studierenden ohne akademischen Familienhintergrund fehlt häufig Hilfe und Unterstützung, sich in einer für sie fremden akademischen Welt zurechtzufinden.

Die Mentoren der Deutschen Universitätsstiftung sind für die Stipendiaten während ihrer Studienzeit Ansprechpartner für den universitären Alltag und in fachlichen Fragen. Sie fördern die akademische Weite der Stipendiaten durch die Ermunterung, immer wieder "über den Tellerrand hinaus zu blicken" - fachlich und außerhalb der Universität. In Workshops, welche die Deutsche Universitätsstiftung für die Stipendiaten durchführt, werden Themen des wissenschaftlichen Arbeitens oder aus dem Bereich Soft Skills vermittelt.

TANDEM wird vom Generali Zukunftsfonds finanziell gefördert. Die Stipendiaten werden über die Kooperationspartner Roland Berger Stiftung und "Studienkompass" der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ausgewählt. 

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DHV und MLP

(Gü.) Unisex-Tarife - Das ändert sich ab 21. Dezember 2012 
Anfang März 2011 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass unterschiedliche Versicherungsbeiträge für Männer und Frauen unzulässig 
sind. Spätestens ab 21. Dezember 2012 müssen Versicherer in Europa geschlechtsneutrale Tarife anbieten. Dies hat Auswirkungen auf alle neuen Versicherungsverträge ab Ende 2012. 
 
Unisex - Was bedeutet das? 
Bisher erfolgt die Risikobewertung und Beitragsberechnung für die meisten Versicherungsverträge für Männer und Frauen getrennt. So wirkt sich beispielsweise die bei Frauen statistisch höhere und bei Männern geringere Lebenserwartung auf die Höhe der Versicherungsbeiträge aus. Für eine gleiche Altersrente müssen Männer somit weniger Beiträge aufwenden als Frauen. Diese zahlen dagegen geringere Beiträge für eine Risikolebensversicherung. 
 
Welche Versicherungen können für Männer und Frauen im Moment noch günstiger sein? 
Mit der Umstellung können für Männer künftig vor allem Renten-, Kranken- und Pflegezusatz- sowie Berufsunfähigkeitsversicherungen teurer werden. 
Für Frauen können sich wiederum die Beiträge für Risikolebensversicherungen oder Schwere Krankheitenabsicherungen (Dread Disease) erhöhen. 
 
Informieren Sie sich jetzt über noch bestehende Beitragsvorteile!  
Passen Sie jetzt Ihre Vorsorge an Ihren individuellen Bedarf an. Denn neben Beitragsvorteilen ist eine frühzeitige Absicherung auch im Hinblick 
auf gegebenenfalls erforderliche Gesundheitsprüfungen sinnvoll, die zu einem späteren Zeitpunkt zum Problem werden könnten. 
 
Teurer oder günstiger? Das bedeutet Unisex für Sie.

http://www.mlp.de/privatkunden/unisex?mlpc=DHV_Newsletter

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DHV und Sixt 

(Uf.) Im Rahmen des langjährig bestehenden Abkommens zwischen dem Deutschen Hochschulverband (DHV) und der Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG, die ganzjährig Sonderkonditionen für DHV-Mitglieder bei der Anmietung von PKWs und LKWs zu günstigen Tages-, Wochen- und Langzeittarifen in Deutschland und auch für einige andere Länder vorsieht, bietet Sixt zusätzlich für Mitglieder des DHV die Möglichkeit, vergünstigt Neuwagen zu kaufen. Wenn Sie an einem solchen Neuwagenkauf interessiert sind, erhalten Sie nachfolgend den Link für das Neuwagenportal Autohaus 24:

Autohaus24.de 

Für eine Unterstützung bei der entsprechenden Fahrzeugkonfiguration können Sie sich auch telefonisch an das Autohaus 24 (Herrn Radziock) unter 0381 / 80705420 wenden.  

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DHV und Merkana

(Gü.) Merkana Reisen: Reisen mit gutem Gewissen 
Das Verbandsreisebüro vom DHV ist mit Brief und Siegel nachhaltig

Und das sogar mit einem Siegel, das das Reisebüro besonders für seine Unternehmensverantwortung im Sinne der Nachhaltigkeit auszeichnet. Das sogenannte CSR (Corporate Social Responsibility)-Siegel wird von TourCert, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Zertifizierung im Tourismus, vergeben. CSR Tourism Certified steht für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus und wurde bisher erst an acht Reisebüros deutschlandweit vergeben. Zu diesen Vorreitern zählt eben auch Merkana Reisen in Remscheid.

Um dieses Zertifikat zu bekommen, musste sich Merkana Reisen einer strengen Prüfung unterziehen. Hierbei wurde vor allem nach ökologischen und sozialen Kriterien bewertet. Die aufstrebenden Reiseberater von Merkana haben sich insbesondere auf die Bereiche Urlaubsreisen, Geschäftsreisen und Gruppenreisen spezialisiert und sind somit eines der größten Reisebüros im Bergischen Land.

Anhand von Checklisten wurde Merkana und seine Angebote überprüft. Die systematische Erfassung reicht vom Papierverbrauch im Büro über die Qualität der Reiseberatung im Hinblick auf Nachhaltigkeit bis hin zum Kinderschutz. 

"Natürlich sind wir sehr stolz für unser Umweltbewusstsein ausgezeichnet zu werden. Schließlich tragen wir alle eine große soziale Verantwortung! Aber wir wollen uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen und sind erst am Anfang dieses so wichtigen Veränderungsprozesses," sagt Alexandra Beital, Prokuristin von Merkana Reisen, hochmotiviert und zielsicher. 

Um dieses Ziel weiter zu verfolgen, wird bei den Remscheider Reiseexperten dieses neue Bewusstsein im Arbeitsalltag gelebt und bei speziellen intensiven Schulungen verfestigt. Und darauf gibt die sympathische Geschäftsführerin Alexandra Beital Brief und Siegel: "Wir geben alles, um diesen Standard zu halten und natürlich noch besser zu werden!"

Lassen Sie sich nachhaltig beraten. Obendrauf erhalten Sie Ihren DHV-Bonus bei jeder Pauschalreisenbuchung. Sprechen Sie uns an! 
Tel.: +49 2191 9288 0 oder per E-Mail dhv@merkana.de. Mehr Infos unter www.merkanareisen.de

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DHV und Microsoft

 (Gü.) 100 Tage Microsoft Office 365 für Bildungseinrichtungen: Hochschulen in der Cloud

Die neue Microsoft Online-Lösung Office 365 für Bildungseinrichtungen, die seit Sommer dieses Jahres auf dem Markt ist, ermöglicht Schulen und Hochschulen den Aufbau IT-gestützter Lernwelten in der Cloud. Bereits heute nutzen bereits mehr als 1.000 Bildungseinrichtungen in Deutschland das kostenlose Microsoft-Cloud-Angebot. Weltweit begleitet die Microsoft Cloud knapp 22 Millionen Schüler und Studenten durch Schule und Studium. Lesen Sie hier mehr dazu.

 

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DHV und HRS 

(Gü.) Mehr Flexibilität bei Veranstaltungen - HRS präsentiert "Event Online" 

Zum MEETINGPLACE Germany wird HRS ein neues Buchungs-Tool speziell für Events präsentieren: Die neue individualisierbare Buchungsplattform "Event Online“. Für Einzel-Veranstaltungen jeder Art und Größe können darüber vorab reservierte Zimmerkontingente mit freien Hotelverfügbarkeiten kombiniert werden, um so eine flexible Zimmerbuchung aller Teilnehmer zu gewährleisten. Buchungen, Änderungen und/oder Stornierungen sind flexibel bis zu Veranstaltungsbeginn möglich und können auch mobil über Smartphones vorgenommen werden. Wie Sie es von HRS gewohnt sind, betreut das HRS Expertenteam auch bei "Event Online" den gesamten Projektverlauf und übernimmt für Sie den Einkauf, die technische Umsetzung und die Abwicklung.

Kontakt Gruppen und Tagungen
Tel.: +49 221 2077-300
Fax: +49 221 2077-661
E-Mail:  gruppe@hrs.de / tagung@hrs.de
Bürozeiten:Montag - Donnerstag 8-20 Uhr, Freitag 8-19 Uhr, Samstag 9-14 Uhr     

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DHV und Seminaris

 (Gü.) DHV-Partner Seminaris wieder beste Tagungshotel-Gruppe in Deutschland 

Die Seminaris-Gruppe und ihre acht Tagungshotels haben bei der Wahl zum "Besten Tagungshotel in Deutschland" auch in diesem Jahr wieder Qualität und Kontinuität unter Beweis gestellt. Sie wurden erneut erfolgreichste Tagungshotel-Gruppe. 

Ausgezeichnet wird in den Kategorien Seminar, Konferenz, Klausur, Kongress, Meeting und Event, die die wichtigsten Tagungsdisziplinen in Deutschland widerspiegeln. Zur Abstimmung aufgerufen waren dabei unter anderem Führungskräfte, Trainer und weitere "Vieltager" sowie die Abonnenten von "Acquisa", "Wirtschaft + Weiterbildung" und des Newsletters "Bestes Tagungshotel". Das Ergebnis: Das Seminaris Seehotel Potsdam kam in der Kategorie "Kongress" wieder auf Platz 1 und in der Kategorie "Seminar" auf Platz 7. Das Seminaris Campushotel Berlin auf dem Campus der Freien Universität Berlin wurde in der Kategorie "Konferenz" auf Platz 2 und in "Kongress" auf Platz 9 gewählt. Das Avendi Hotel am Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg erreichte in der Kategorie "Meeting" Platz 4 und in der Kategorie "Seminar" Platz 12. Das Seminaris Hotel Bad Boll kam bei "Konferenz" auf Platz 6 und bei "Meeting" auf Platz 11, das Seminaris Hotel Lüneburg bei "Kongress" auf Platz 15. Mit diesen Ergebnissen rangieren die Hotels als einzelne Häuser jeweils ganz oben in ihrem Bundesland. Seminaris-Marketing- und Vertriebsdirektorin Angela Karst: "Die gute Positionierung unserer Häuser kann eine Entscheidungshilfe sein für all diejenigen, die aus dem Bereich von Forschung und Lehre einen geeigneten Partner in der Tagungshotellerie suchen - von der kleinen Fakultätsklausur bis hin zur ganz großen Wissenschaftskonferenz!"

Buchungstipp: Es werden vorteilhafte DHV-Sonderkonditionen geboten; bitte bei der Reservierung einfach das Stichwort "DHV" nennen!  Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 713-888.
 
 Web-Info: www.seminaris.de

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DHV und Augustinum

(Gü.) Zu Gast im Augustinum: Senta Berger
Unter dem Motto "50 Jahre Augustinum - 50 Jahre Kultur der Vielfalt" begrüßt das Augustinum regelmäßig Stars aus Musik und Theater, Politik und Wissenschaft auf seinen Bühnen. Eines der Highlights: die Lesung von Schauspielerin Senta Berger in Heidelberg und Kleinmachnow.

Sie ist eine der ganz großen Charakterdarstellerinnen, schön, stark, international erfolgreich und dabei sympathisch und engagiert. Senta Berger hat in weit über einhundert Kinofilmen mitgewirkt, ist am Burgtheater, Thalia Theater und Schillertheater aufgetreten und hat in Hollywood-Produktionen gespielt. Ihre Fernsehreihen wie "Kir Royal" oder "Die schnelle Gerdi" sind Kult geworden ebenso wie die gegenwärtige Reihe "Unter Verdacht", bei der sie die Kriminalrätin Dr. Eva-Maria Prohacek verkörpert. Ihre beruflichen Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen geehrt und ihr ziviles Engagement gewürdigt. 

Eine Gelegenheit, die Ausnahmekünstlerin kennenzulernen, bot sich im September gleich in  zwei Häusern des Augustinum. Im hauseigenen Theatersaal der Wohnstifte in Heidelberg und Kleinmachnow las Senta Berger aus ihren 2006 erschienenen Erinnerungen "Ich habe ja gewusst, dass ich fliegen kann". Senta Berger kennt Hunderte von Film- und Theatergeschichten, und es ist ein Genuss, ihr zuzuhören. Sie erzählt sensibel und leidenschaftlich, mit viel Witz und voller Elan, mit Humor und Wehmut, kurz, auch in ihrer Lesung zeigt sie alle Facetten ihres großen Talents. Obwohl "Lesung" es nicht ausreichend beschreibt, die Künstlerin las nicht einfach aus ihren Büchern, sie erzählte, imitierte Stimmen und sang zum Teil sogar - die Zuschauer erlebten nicht weniger als "Schauspielkunst der Spitzenklasse", wie die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb. Ein voller Theatersaal, begeisterte Zuschauer, viel Zwischenapplaus und standing ovations, ein ausverkaufter Büchertisch, unzählige signierte Bücher und persönliche Erinnerungsfotos mit Senta Berger - in Kleinmachnow und in Heidelberg wurde der Abend zum vollen Erfolg oder, wie der Heidelberger Stiftsdirektor Klaus-Peter Erpel sagte: "Das waren die kürzesten anderthalb Stunden der vergangenen Jahre."

Eine Gelegenheit, Senta Berger zu erleben, gibt es noch: am 6. Dezember im Augustinum München-Neufriedenheim (Nähere Informationen im Kulturreferat, Tel. 089 / 7096 1873 oder www.augustinum.de). Aber auch für Konzerte, Theater und Kabarett lohnt sich ein Blick auf die Augustinum-Seite im Internet. Jedes der 22 Wohnstifte in ganz Deutschland stellt Monat für Monat ein ebenso abwechslungsreiches wie anspruchsvolles Kulturprogramm zusammen, zu dem auch Gäste herzlich willkommen sind.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Dr. Kathrin Greve (Gre.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Markus Heeg (He.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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