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Hochschulpolitik


Hochschulzulassung: Chaos vorprogrammiert

Die bundesweiten Probleme bei der Bewerbung für ein Studium werden wohl auch im kommenden Jahr andauern. Ein neu entwickeltes Computerprogramm, das mit Hilfe eines Datenabgleiches Mehrfachzulassungen von Bewerbern an mehreren Studienorten verhindern helfen soll, kann wegen technischer Schwierigkeiten nur an einigen Hochschulen in Betrieb gehen, da es laut Deutscher Presse-Agentur derzeit an beinahe jeder zweiten Universität und Fachhochschule nicht einwandfrei funktioniere. Erneut könnten daher Tausende Studienplätze nicht oder zu spät besetzt werden. Möglich ist vorerst nur ein Pilotbetrieb. Einen entsprechenden Beschluss fasste am 15. Dezember 2011 die zuständige "Stiftung für Hochschulzulassung".

Für die Entwicklung eines neuen Bewerbersystems hatte der Bund 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ursprünglich sollte das System bereits im Frühjahr 2011 funktionieren. Wegen technischer Probleme war der Start bereits auf das Wintersemester 2012/13 verschoben worden (vgl. Newsletter 4/2011 und 11/2011). Die Verärgerung auf Seiten der Politik ist inzwischen so groß, dass die Bundesregierung erwägt, den zentralen Anbieter für Hochschul-Software in Deutschland neu zu strukturieren: Das gemeinnützige Unternehmen Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) könnte nach Informationen von "Spiegel Online" seine IT-Sparte verlieren und möglicherweise privatisiert werden.

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Sieben Millionen Euro Stipendienmittel verfallen

Das neue Deutschlandstipendium läuft nur zögerlich an. Bundesministerin Annette Schavan kann nur die Hälfte der dafür eingeplanten 14 Millionen Euro aus ihrem Etat ausgeben, die andere Hälfte muss verfallen. Das geht aus einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung Helge Braun auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann hervor. Bis zum 1. November 2011 gab es demnach erst 5.244 Deutschlandstipendiaten. Angestrebt aber war, für 9.440 Stipendiaten die erforderliche hälftige Beteiligung der Wirtschaft einzuwerben. Das Deutschlandstipendium soll Studierende unabhängig vom Elterneinkommen mit monatlich 300 Euro fördern.

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Kritik an EU-Plänen für Ingenieurpromotion

Der Dachverein "Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING)" warnt vor Plänen in der EU für eine neue Promotion von Ingenieuren. Vorgesehen sei eine Zweiteilung der Promotionsformate in einen auf eine akademische Karriere vorbereitenden Ph.D. und in ein anwendungsnahes "Engineering Doctorate". Bei der Umsetzung derartiger Pläne droht nach Ansicht von 4ING eine "Absenkung der Qualifikation von promovierten Ingenieuren". Bezeichnenderweise, so die Dachorganisation weiter, sei zur Arbeitsgruppe, die die Vorschläge unterbreitet habe, kein Vertreter des deutschsprachigen Raumes hinzugezogen worden.   

4ING weist darauf hin, "dass das deutsche Format der Ingenieurpromotion, sowohl zur Ausbildung des Führungsnachwuchses der Wirtschaft als auch als Vorbereitung für eine wissenschaftliche Karriere, hervorragend funktioniert". Der Wissenstransfer von den Hochschulen zu den Firmen erfolge im deutschsprachigen Raum vor allem durch promovierte Ingenieure, die eine hochwertige wissenschaftliche Arbeit angefertigt hätten und ein Leben lang den universitären Forschungseinrichtungen nahestünden. Bei einer Aufteilung der Promotionsformate würden diese Synergieeffekte zunichte gemacht werden und der Wirtschaftsstandort Deutschland geschwächt.
http://www.4ing-online.de/fileadmin/uploads/presse/PM_PV2011_1512.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Quadratmeterkosten pro Fach

Der Bau und die Einrichtung neuer Hochschulgebäude ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten um ungerechnet bis zu 100 Euro pro Quadratmeter teurer geworden. Das ergibt eine Auswertung der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS). Am teuersten ist demnach die zeitgemäße Ausstattung eines neuen Physikgebäudes mit 780 Euro pro Quadratmeter.

685 Euro pro Quadratmeter müssen im Bereich Chemie/Pharmazie/Biologie berechnet werden. In der Informatik und Mathematik müssen im Schnitt 525 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. Für den Maschinenbau müssen heutzutage 500 Euro pro Quadratmeter veranschlagt werden.

Günstiger sind die Geisteswissenschaften, wo keine teuren Geräte angeschafft werden müssen. Hier kostet die Einrichtung eines Quadratmeters Institutsfläche 220 Euro. Bei Verwaltungsgebäuden liegen die Kosten bei 270 Euro pro Quadratmeter.
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=977

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Diskussion um Rektoratsgehälter

Die Kosten für die Universitätsrektorate sind in Österreich zwischen 2004 und 2010 unterschiedlich stark gestiegen. Das geht aus einer Antwort des österreichischen Wissenschaftsministeriums auf eine Anfrage der FPÖ hervor. Vorwürfe, dass die Rektoren Gehaltszuschläge erhielten und gleichzeitig bei Lehrenden und Studierenden sparten, hat die Österreichische Universitätskonferenz gegenüber der Nachrichtenagentur APA zurückgewiesen. Steigerungen ergäben sich in erster Linie aus unterschiedlichen Daten, die erhoben worden seien.

So seien bis 2004 die meisten Rektorate nur nebenamtlich von Professoren besetzt und als Vizerektoren-Gehalt nur die entsprechenden Funktionszulagen ausgewiesen worden. Inzwischen würden jedoch die Professorengehälter zu der Funktionszulage addiert.

Dass es an manchen Universitäten keine Steigerung gegeben habe und an anderen vergleichsweise große, liege daran, dass manche Standorte schon 2004 nur vollamtliche Rektoren hatten, andere aber nicht. In den Zahlen von 2010 seien zudem Aufwendungen für die Universitätsräte und die Zahlungen an ehemalige Rektoren wie Abfindungen eingeflossen, so dass nicht ausschließlich die Gehälter berücksichtigt worden seien.

Spitzenreiter bei den Rektoratskosten ist die TU Wien mit Aufwendungen von 1,121 Millionen Euro pro Jahr. Auf den Plätzen zwei, drei und vier liegen die Medizinische Universität Wien mit 945.000 Euro, die Universität Wien mit 935.000 Euro sowie die Wirtschaftsuniversität Wien mit 912.000 Euro. Stark gestiegen sind die Rektoratskosten an den Universitäten Innsbruck, Salzburg und der Medizinischen Universität Innsbruck. Kaum verändert haben sich die Aufwendungen für die Rektorate der Universität Klagenfurt und der Montanuniversität Leoben: Dort sind die Personalkosten seit dem Jahr 2004 um ein Prozent gestiegen.

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Quelle: BMBF

Schavan will Exzellenzinitiative für das Lehramt

Bundesministerin Annette Schavan schlägt den Bundesländern eine Exzellenzinitiative zur Lehrerbildung vor. Um Fachausbildung, Pädagogik und Bildungsforschung miteinander zu verbinden, bräuchten angehende Lehrer an den Hochschulen einen eigenen Ort, um sich auf ihren Beruf vorbereiten zu können. Lehramtsstudierende dürften an der Universität nicht bloßes Anhängsel einzelner Disziplinen bleiben.

Schavan will nach eigenen Angaben in den kommenden Monaten mit den Ländern Eckpunkte entwickeln, über die dann im Frühjahr bei der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern verhandelt werden soll. Die Ministerin appellierte zugleich an die Länder, Anstrengungen für eine wechselseitige Anerkennung der verschiedenen Lehramtsstudiengänge zu unternehmen.

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Grüne gegen Doktortitel

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte den Doktorgrad aus Reisepass und Personalausweis streichen. Am 13. Dezember 2011 haben sie einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht (BT-Drs. 17/8128). Der Doktor sei kein Bestandteil des Namens und zur Identifizierung einer Person nicht notwendig, schreiben die Abgeordneten zur Begründung. Auch andere Titel wie Professor würden nicht in Personaldokumente eingetragen. Der Doktortitel im Ausweis sei international unüblich. Darüber hinaus habe "eine Reihe öffentlich gewordener prominenter Plagiatsfälle in letzter Zeit deutlich gemacht, dass es in Deutschland offenbar Anreize gibt, den Doktor nicht als Nachweis wissenschaftlicher Qualifikation zu erlangen, sondern vorrangig zur Steigerung der gesellschaftlichen Reputation", heißt es weiter.

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NRW: Gleichstellungs- statt Promotionsprämien

Promotionszahlen sollen bei der Leistungsorientierten Mittelvergabe in Nordrhein-Westfalen künftig keine Rolle mehr spielen. Das kündigte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 16. Dezember 2011 in Düsseldorf an. Damit zieht das Land die Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg. Stattdessen werden 52 Millionen Euro für die Honorierung von Gleichstellungserfolgen bereitgestellt. Eine Erhöhung des Frauenanteils in der Professorenschaft soll künftig gefördert werden.

Für das neue System der Leistungsorientierten Mittelvergabe mussten die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zum 1. Januar 2012 23 Prozent ihres aktuellen Haushalts in einen gemeinsamen Fonds abgeben. Neben dem Frauenanteil bei Professuren sollen die Anzahl der Absolventen und die Höhe der eingeworbenen Drittmittel als Parameter für die Leistungsorientierte Mittelvergabe gelten.

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"Scharlatan": Doktorvater distanziert sich von Minister Wöller

Der Doktorvater des sächsischen Kultusministers Roland Wöller hat sich von dem CDU-Politiker wegen dessen umstrittener Dissertation (vgl. Newsletter 8/2011) öffentlich distanziert. Der Wirtschaftshistoriker Professor Ulrich Kluge von der TU Dresden erklärte gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit", er halte Wöller für einen "Scharlatan". Daran ändere auch die Tatsache nichts , dass die TU Dresden das entsprechende Plagiatsverfahren im Dezember eingestellt habe. Laut Kluge hätte Wöller seinen Doktortitel verlieren müssen. Er habe dem Minister in einer Mail mitgeteilt: "Ich schäme mich für Sie."

Die TU Dresden teilte mit, die Untersuchungskommission bleibe bei ihrer Entscheidung, Wöller den Grad nicht abzuerkennen: "Die Kommission ist sich sicher, die Arbeit von Roland Wöller mindestens ebenso genau gelesen und im Hinblick auf die Einhaltung oder Verletzung wissenschaftlicher Standards untersucht zu haben, wie der Doktorvater und Erstgutachter zu jedem denkbaren Zeitpunkt. Ihm hätte es im Übrigen freigestanden, etwaige Bedenken bereits 2007 dem zuständigen Promotionsausschuss darzulegen." In einem Gespräch soll Kluge nun Gelegenheit erhalten, seine Position zu erläutern.  

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Mathiopoulos vor Entzug des Doktorgrades

Die Politikberaterin Margarita Mathiopoulos steht vor dem Verlust ihres Doktortitels. Dafür plädiere der Promotionsausschuss der Universität Bonn. Einen entsprechenden Bericht von "Zeit Online" hat die Universität bestätigt. In letzter Instanz muss allerdings der Fakultätsrat urteilen. Die Dissertation der Potsdamer Honorarprofessorin war bereits Ende der 80er Jahre in die Kritik geraten. Damals waren handwerkliche Mängel, jedoch keine Verfehlungen festgestellt worden. 

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Universität Kiel und Lübeck wollen neue Struktur für Hochschulmedizin

Die Universitäten Kiel und Lübeck haben sich auf ein Konzept für eine neue Struktur der Hochschulmedizin in Schleswig-Holstein geeinigt, das bis zum 1. Januar 2014 umgesetzt werden könnte. "Mit ihren Vorschlägen reagieren beide Universitäten auf die gegenwärtige Situation der schleswig-holsteinischen Universitätsmedizin, die durch eine wirtschaftlich defizitäre Krankenversorgung, einen erheblichen Investitionsstau und die Unterfinanzierung von Forschung und Lehre gekennzeichnet ist", hieß es von den beiden Hochschulen, die sich bei ihren Vorschlägen auf Empfehlungen des Wissenschaftsrates beriefen. Dieser war zu dem Schluss gekommen, dass die im Jahr 2003 vollzogene Fusion der Klinika in Kiel und Lübeck zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) die wissenschaftliche Entwicklung nicht gefördert habe.

Das Kieler und Lübecker Konzept sieht wieder zwei wissenschaftlich eigenständig agierende Standorte mit eigenen Klinika und Vorständen vor. Die Zusammenfassung der beiden Klinika in einer übergreifenden Holding soll jedoch bestehen bleiben, um wirtschaftliche Synergien bei der Krankenversorgung und Verwaltung zu sichern. Die Holding soll ein Strategievorstand leiten, der sich aus den Mitgliedern der beiden Klinikvorstände zusammensetzt. Für das operative Geschäft vor Ort sollen ausschließlich die beiden Klinikvorstände zuständig sein. In diesen soll wieder ein stimmberechtigtes Mitglied für Forschung und Lehre vertreten sein, um die Kooperation zwischen Forschung, Lehre und Krankenversorgung zu verbessern. 

Holding und Klinika sollen als Anstalten öffentlichen Rechts organisiert werden, damit weiterhin eine öffentliche Trägerschaft der Krankenversorgung gesichert ist. Die Mittel des Landes für Forschung und Lehre in der Medizin sollen direkt an die beiden Universitäten fließen. Die beiden Klinika sollen dagegen nur die Zuschüsse erhalten, die direkt der Krankenversorgung dienen. Darüber hinaus soll es eine gemeinsame Exzellenzakademie beider Universitäten geben, die Spitzenforschern dauerhaft attraktive Rahmenbedingungen bietet.

 

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Biologiestudium ohne Sezierpflicht

Die Universität Mainz hat nach eigenen Angaben bundesweit als erste Hochschule die Sezierpflicht für angehende Biologen abgeschafft. Sie reagierte damit auf Proteste einiger Studierender.

Studierende können nunmehr ab dem Sommersemester 2012 wählen, ob sie Tiere sezieren oder sich das Wissen mithilfe von Gewebeschnitten, Computermodellen und Lehrfilmen aneignen. "Wir gehen davon aus, dass sich nur wenige Studierende der Biologie für dieses Alternativprogramm entscheiden werden", so der Leiter des Instituts für Zoologie, Professor Jürgen Markl. "Wir raten den Studierenden auch, am Sezieren teilzunehmen, damit sie ihre späteren Berufsaussichten nicht schmälern. Denn das Innenleben von Tieren wird in vielen modernen Sparten der Biologie erforscht. Dennoch haben wir angesichts der aktuellen Diskussion zum Tierverbrauch im Studium unsere Argumente überprüft. Der erzielte Kompromiss ist aus unserer Sicht fachdidaktisch vertretbar und lässt gleichzeitig der Gewissensfreiheit der Studierenden mehr Spielraum."

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Quelle: istockphoto.com

Forschungsfreiheit kontra Terrorsimusabwehr

Erstmals hat die amerikanische Regierung Wissenschaftler und wissenschaftliche Fachjournale darum gebeten, Details von Forschungsarbeiten geheim zu halten. Die Immunologen Professor Ron Fouchier von der Erasmus Universität Rotterdam und Professor Yoshihiro Kawaoka von der Universität Wisconsin hatten mit amerikanischen Forschungsgeldern separat über die Gefahr einer Mutation des Vogelgrippevirus H5N1 gearbeitet.

Beide kamen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass solche Mutationen in der Natur leicht möglich seien. Fouchier war es sogar gelungen, künstlich ein hochansteckenes und tödliches Supervirus zu erzeugen. Aus Sorge darum, dass mögliche Terroristen auf Grund der Ergebnisse Hinweise erhalten könnten, wie ein solcher Erreger zu erzeugen sei, bat der Beraterausschusses für Biosicherheit im U.S. Gesundheitsministerium darum, den genauen Versuchsaufbau unter Verschluss zu halten und das Experiment nur grob zu beschreiben. Die Fachblätter "Science" und "Nature", bei denen Fouchier und Kawaoka die Studie veröffentlichen wollten, halten sich an diese Empfehlung, ohne diese inhaltlich zu teilen. Fouchier hat inzwischen eine entschärfte Version seiner Studie eingereicht.

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Universitäten: Akademiker bleiben unter sich

Nur zwei Prozent der Studierenden in Deutschland kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund. Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss. Dies geht laut Deutscher Presse-Agentur aus der deutschen Analyse des vierten "Eurostudent"-Reports durch die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor.

Im Vergleich von 25 europäischen Staaten bildet die Bundesrepublik bei der sozialen Bildungsförderung das Schlusslicht - zusammen mit Kroatien, Polen, Lettland und der Slowakei. Einen niedrigen Bildungshintergrund hat nach den Kriterien der internationalen Studie derjenige, der nur über den Hauptschulabschluss verfügt oder ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert hat.

Von den Eurostudent-Staaten schaffen es dagegen Portugal und die Türkei am besten, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern an die Hochschulen zu bringen. In beiden Ländern macht ihr Anteil mit 45 Prozent fast die Hälfte der Studierenden aus.

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Karriere


Gerda-Henkel-Preis 2012

Die Gerda-Henkel-Stiftung lädt dazu ein, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Gerda-Henkel-Preis 2012 zu benennen. Bis zum 31. Januar 2012 nimmt die Geschäftsstelle der Stiftung Vorschläge für herausragende Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historischen Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte entgegen. Nominierungen in den Förderfeldern "Konfliktforschung" und "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" sind ebenfalls möglich. Der Gerda-Henkel-Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird seit 2006 alle zwei Jahre vergeben.
http://www.gerda-henkel-stiftung.de/ghs_preis.php?language=de&nav_id=253

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

"Qualitätspakt Lehre" als unzureichend empfunden

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob der von Bund und Ländern initiierte "Qualitätspakt Lehre" genügend Mittel bereitstelle, um die Lehrqualität zu erhöhen. 15,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 84,9 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Pass ohne "Dr."?

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für eine Streichung des Doktortitels aus Reisepass und Personalausweis ein. Halten Sie das für richtig?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Neue Entgeltordnung zum TV-L 

(Ad.) Zum 1. Januar 2012 ist die lang erwartete neue Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L) in Kraft getreten. Damit ist nach fast sieben Jahren die Reform des Tarifrechts im öffentlichen Dienst im Wesentlichen abgeschlossen. Die neue Entgeltordnung legt die maßgeblichen Tätigkeitsmerkmale für die Eingruppierung in die tariflichen Entgeltgruppen für alle Beschäftigten fest. Sie orientiert sich dabei an der bisherigen Vergütungsordnung und dem Lohngruppenverzeichnis der Länder im öffentlichen Dienst. Jedoch wurden die Tätigkeitsmerkmale redaktionell überarbeitet, veraltete gestrichen und neue eingefügt. Die Entgeltordnung ist in vier Teile untergliedert. Für den Hochschulbereich ist insbesondere Teil II Ziffer 6 der Entgeltordnung von Relevanz. Dieser enthält eigene Regelungen für die Eingruppierung von Beschäftigten mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit in der Forschung. 

Die neue Entgeltordnung gilt unmittelbar nur in Fällen der Neueinstellung sowie der Übertragung einer anderen Tätigkeit ab dem 1. Januar 2012. Die Eingruppierung der bis zum 31. Dezember 2011 eingestellten Beschäftigten bleibt erhalten. Diese können allerdings beantragen, nach dem neuen Tarifrecht eingruppiert zu werden, sofern sich herausstellen sollte, dass sie nach Maßgabe der neuen Entgeltordnung trotz unveränderter Tätigkeit höher eingruppiert werden müssten.

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Auch Niedersachsen will durch Altersgeld Mobilität fördern

(Hell.) Niedersachsen wird voraussichtlich ein so genanntes "Altersgeld" für Beamte einführen, die ohne Versorgung aus dem Dienst ausscheiden. Durch die Inanspruchnahme des Altersgeldes würde die bisher erfolgende Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung für Beamte entfallen. Das Altersgeld soll nach einem aktuellen Gesetzentwurf eingeführt werden für Beamte, die nach dem 30. September 2011 auf Antrag aus dem Beamtenverhältnis in Niedersachsen entlassen werden, sowie für Beamte auf Zeit, die nach dem 30. September 2011 mit Ablauf der Amtszeit ohne Anspruch auf beamtenrechtliche Versorgung aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden. Voraussetzung ist zudem, dass eine altersgeldfähige Dienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt wurde. Zudem besteht die Möglichkeit, innerhalb eines Monats nach Beendigung des Beamtenverhältnisses durch schriftliche Erklärung auf das Altersgeld zu verzichten. Dann würde eine Nachversicherung durchgeführt. Niedersachsen wäre damit das zweite Land, das - nach Baden-Württemberg, wo das Altersgeld bereits zum 1. Januar 2011 eingeführt wurde - den Arbeitsplatzwechsel zwischen öffentlichem und privatem Sektor erleichtert, indem die während eines Beamtenverhältnisses erworbenen Anwartschaften im Wege eines Altersgeldes beibehalten werden können.

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Quelle: BilderBox

Reform der Approbationsordnung

Die Bundesregierung hat eine Änderung der Approbationsordnung für Ärzte in die Wege geleitet. Ziel ist, mehr Nachwuchs für eine flächendeckende ärztliche Versorgung zu gewinnen. Besonders in ländlichen Regionen müsse einem Mangel an Hausärzten entgegengewirkt werden.

Daher soll das Praktische Jahr nicht mehr am Lehrkrankenhaus der Heimatuniversität absolviert werden, sondern künftig an jedem geeigneten Krankenhaus möglich sein. Krankenhäuser könnten so frühzeitig Nachwuchs an ihr Haus binden.

Um mehr Ärzte für eine spätere Niederlassung als Hausärzte zu gewinnen, soll der Allgemeinmedizin in der ärztlichen Ausbildung eine größere Bedeutung zukommen. Dazu  werden Universitäten verpflichtet, zunächst zehn Prozent der Studierenden für das Praktische Jahr einen Platz in der Allgemeinmedizin anzubieten. Nach einer Übergangsfrist ist diese Quote auf zwanzig Prozent anzuheben.

Um Familie und Studium besser zu vereinbaren, können Studierende das Praktische Jahr künftig in Teilzeit durchführen.

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Quelle: istockphoto.com

Bestellung zum außerplanmäßigen Professor nur mit Lehrnachweis

(Pr.) Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof München führt in seinem Beschluss vom 14. November 2011 (Az.: 7 ZB 11.1686) aus, dass eine lediglich angebotene, aber nicht erbrachte Lehrtätigkeit eines Privatdozenten nicht für die Bestellung zum außerplanmäßigen Professor ausreicht. Der Privatdozent trug beim zuständigen Lehrstuhlinhaber sein Petitum auf Bestellung zum außerplanmäßigen Professor vor. Der Lehrstuhlinhaber lehnte es ab, dem Fakultätsrat die Einleitung des Verfahrens zu empfehlen, da der Privatdozent an der Hochschule nicht tatsächlich gelehrt hatte (sog. Titellehre). Die Klage des Privatdozenten auf Verpflichtung, das Verfahren zur Erteilung der außerplanmäßigen Professur einzuleiten, hatte keinen Erfolg. Das Gericht machte deutlich, dass eine Bestellung voraussetze, dass der Privatdozent seine sechsjährige Tätigkeit als Hochschullehrer im Umfang von mindestens zwei Semesterwochenstunden pro Semester nachweise. Da die vom Kläger angebotenen Lehrveranstaltungen mangels Interesse der Studierenden letztlich nicht durchgeführt worden seien, läge keine ausreichende Lehrtätigkeit vor. Das bloße Anbieten einer Veranstaltung stelle noch keine Tätigkeit als Hochschullehrer dar.

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Foto: Olaf Meister

Dienstunfähigkeit und Disziplinarrecht

(Gre.) Das Verwaltungsgericht Madgeburg entschied in seinem Urteil vom 9. Juni 2011 (Az.: 8 A 5/10) über die Klage eines Hochschullehrers gegen einen disziplinarrechtlichen Verweis aufgrund nicht zeitgerechter Vorlage einer Dienstunfähigkeitsbescheinigung beim Präsidenten. Der Kläger habe als verbeamteter Hochschullehrer ein Dienstvergehen begangen, da er gegen die ihm landesrechtlich vorgegebene Pflicht zum unverzüglichen Nachweis seiner Dienstunfähigkeit verstoßen habe. Für das Disziplinargericht war es entscheidend, dass der Präsident der Hochschule als Dienstvorgesetzter den Kläger explizit in vier Fällen erfolglos zur unaufgeforderten Vorlage entsprechender Dienstunfähigkeitsbescheinigungen aufgefordert hatte. Hierbei habe es sich um zu befolgende Dienstanweisungen gehandelt. Die Richter wiesen darauf hin, dass im Beamtenrecht der Grundsatz herrsche, dass der Beamte alle ihm gegenüber ausgesprochenen und von ihm als rechtswidrig angesehenen rechtlichen Regelungen mittels eines Widerspruchs angreifen oder er remonstrieren müsse. Auch diese Schritte würden ihn allerdings grundsätzlich nicht von der Pflicht zur sofortigen Ausführung der Dienstanweisung entbinden im Interesse der Funktionsfähigkeit der Verwaltung. Anderes gelte nur, wenn die streitige Dienstanweisung als offensichtlich und in schwerwiegender Weise rechtwidrig bewertet werden müsse, wovon im vorliegenden Falle nicht ausgegangen werden könne.

 

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Berliner Numerus Clausus in Frage gestellt

Das Landesverfassungsgericht Berlin hat die bisherige Praxis bei der Zulassung zu bestimmten Fächern für unrechtmäßig erklärt und klare Regeln für Numerus-Clausus-Studiengänge angemahnt. Der Verfassungsbeschwerde zweier Bewerberinnen, die sich zum Wintersemester 2009/2010 in den Bachelor-Studiengang für Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin einklagen wollten, wurde damit Recht gegeben (Az.: VerfGH 28/11). Ihr Fall muss nun vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg neu aufgerollt werden. Die Universitäten seien zur gleichmäßigen und erschöpfenden Auslastung verpflichtet. Zugangsbeschränkungen seien nur in begründeten Ausnahmen zulässig, hieß es in einem Beschluss vom 20. Dezember 2011.

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Quelle: istockphoto.com

Malus-Punktverfahren rechtswidrig

(Ra.) Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen hat in seinem Beschluss vom 11. November 2011 (Az.: 14 B 1109/11) klargestellt, dass das so genannte Malus-Punktverfahren im Rahmen einer Klausurbewertung rechtswidrig ist. Im zu entscheidenden Fall war ein Aufgabenteil innerhalb einer Klausur als Antwort-Wahl-Verfahren ausgestaltet. Die Prüfer wandten bei der Beurteilung eine Regel an, wonach für richtige Antworten zwei Punkte vergeben, für fehlende Antworten null Punkte berechnet und für falsche Antworten ein Punktabzug in Ansatz gebracht wurden. Im Ergebnis wurde damit der Punktwert richtiger Antworten reduziert. Das OVG stellt fest, dass richtig beantwortete Prüfungsfragen nicht deshalb entwertet werden dürften, weil andere Fragen statt gar nicht falsch beantwortet worden seien. Damit würde nicht der Wissensstand des Prüflings beurteilt, sondern lediglich seine Risikobereitschaft zum Raten. Dies entspreche nicht den Anforderungen an eine adäquate Prüfungsbewertung.

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Personalia


Quelle: Uni Bremen

Neuer Rektor

Professor Bernd Scholz-Reiter ist am 14. Dezember 2011 zum Rektor der Universität Bremen gewählt worden. Der Wirtschaftsingenieur tritt am 1. September 2012 für fünf Jahre die Nachfolge von Professor Wilfried Müller an, der sich nach zehnjähriger Amtszeit in den Ruhestand verabschiedet.

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Quelle: Uni Bremen

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2012

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2012 geht an die Bremer Pharmazeutin Frau Professor Kathrin Mädler. Ausgezeichnet wird sie für ihre innovativen und neuen Ansätze in der Diabetesforschung. Die Preisverleihung findet am 14. März 2012, dem Geburtstag von Paul Ehrlich (1854-1915), in der Paulskirche in Frankfurt statt. 

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Deutscher Zukunftspreis 2011

Ein Forscherteam um Professor Karl Leo von der TU Dresden ist am 14. Dezember 2011 für die bahnbrechende Weiterentwicklung organischer Halbleiter mit dem "Deutschen Zukunftspreis - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation" ausgezeichnet worden. Bundespräsident Christian Wulff überreichte die mit 250.000 Euro versehene Auszeichnung an Professor Karl Leo, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth und Dr. Martin Pfeiffer. Die Dresdner Forscher waren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Leopoldina für den Deutschen Zukunftspreis nominiert worden.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

 

Besoldungsverhandlungen in "W"
Wissenschaftszentrum Bonn, Freitag, 3. Februar 2012, 10:00-17:00 Uhr
Berufungs- und Bleibeverhandlungen werden im Besoldungssystem "W" unter ganz anderen Voraussetzungen und Bedingungen geführt als im alten "C"-System. Die Verhandlungen zur Besoldung erfordern seitens der zu Berufenden eine überaus gründliche Vorbereitung. Das Seminar informiert über die Systematik der W-Besoldung und über mögliche Strategien für Berufungsverhandlungen und zeigt auf, wie trotz der abgesenkten Grundgehälter eine adäquate Besoldung erzielt werden kann. Ein zusätzlicher Schwerpunkt wird auf die Vergabe so genannter Besonderer Leistungsbezüge gelegt.
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Qualitätsmanagement an Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Montag, 6. Februar 2012, 10:00-18:00 Uhr
Das grundlagenorientierte Seminar stellt die wichtigsten der an Hochschulen gebräuchlichen Instrumente des Qualitätsmanagements mit ihren jeweiligen Vorzügen und Nachteilen vor. Es richtet sich nicht an erfahrene QM-Experten, sondern an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit keinen oder nur geringen Kenntnissen der Materie. Die Höchstteilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt. Eine Programmübersicht und ein Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/810.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Universität Mannheim, Dienstag, 7. Februar 2012, 10:00-18:00 Uhr
Das Seminar vermittelt einen umfassenden Überblick über das spezifische Professorendienstrecht sowie die Rechte und Pflichten des Hochschullehrers in seiner Hochschule. Dabei werden die Dienstaufgaben Forschung und Lehre sowie weitere Aufgaben, aber auch Abwehrrechte im Amt profunde analysiert. Das Seminar dient insofern auch als Orientierung über die Rechte und Pflichten als Hochschullehrer - auch über die "ersten 100 Tage" im Amt hinaus.
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule - Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:00-17:00 Uhr
Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule sind einer Vielzahl von arbeitsrechtlichen Regelungen unterworfen, über die oft Unsicherheit besteht. Das Seminar informiert über die Möglichkeiten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz an der Hochschule zu beschäftigen. Zwei weitere Themenblöcke informieren über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und die damit verbundenen vielfältigen Fragen und Folgen, insbesondere durch das Inkrafttreten der neuen Entgeltverordnung in TV-L. Besonderes Augenmerk gilt den wissenschaftsspezifischen Regelungen des TV-L.
http://www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Neu im Programm!

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 15. März 2012, 11:00-16:30 Uhr
Die beiden erfahrenen Referenten stellen basierend auf der Begleitung einiger Tausend Berufungsverfahren die Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission im Detail vor. Das praxisorientierte Seminar richtet sich sowohl an junge Hochschullehrer, die noch nicht professorales Mitglied einer Berufungskommission waren und sich insoweit optimal vorbereiten wollen, als auch an erfahrene Mitglieder und Vorsitzende von Berufungskommissionen. Basierend auf der aktuellen Gesetzgebung und der aktuellen Rechtsprechung werden rechtliche, strategische und taktisch orientierte Hinweise für die Mitwirkung in Berufungskommissionen gegeben.
http://www.hochschulverband.de/cms1/913.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter:
www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren

Stimmen zum Buch:

"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt."
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München

"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen."
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

Inhalt und Autoren

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.

Inhalt

TEIL 1 beschäftigt sich mit dem internen Management eines Lehrstuhls. Neben Hinweisen für die ersten 100 Tage bei Übernahme eines Lehrstuhls liefert das Kapitel wertvolle Tipps zur persönlichen Arbeitsmethodik, für ein effektives Arbeitsmanagement oder zur Ausrichtung und Strukturierung eines Lehrstuhls. Konkrete Checklisten erleichtern die Organisation von internen Veranstaltungen sowie den Umgang mit Sitzungen und Arbeit in Gremien.

In TEIL 2 dreht sich alles um Präsentieren und Moderieren. Die klassischen Aspekte der Rhetorik und Präsentationsgestaltung werden ebenso behandelt wie der Einsatz von Medien und unterschiedlichen Moderationsmethoden oder das eigene Auftreten und die damit verbundene Außenwirkung.

TEIL 3 widmet sich dem Umgang mit Studierenden im Rahmen der Lehre. Dazu zählen die Bewertung von Prüfungsleistungen sowie eine verständliche Anleitung zur Erstellung von Hausarbeiten, Referaten und Abschlussarbeiten.

TEIL 4 betrachtet die Forschungsarbeit am Lehrstuhl: Hier geht es um die Planung und Ausrichtung von Forschungsprojekten, deren Organisation und Beantragung sowie um das Publizieren. Da Patente in den Universitäten eine zunehmende Rolle spielen, finden sich auch hierzu wichtige Tipps.

In TEIL 5 zeigen die Autoren, wie eine gezielte Öffentlichkeits- und Medienarbeit funktioniert und die Planung von öffentlichen Events gelingt. Abgerundet wird das Kapitel durch einen "Lehrstuhl-Knigge".

Die Autoren

Professor Dr. Lioba Werth und Professor Dr. Klaus Sedlbauer sind beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in unterschiedlichen Fachbereichen. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements befasst und stellen mit diesem Buch ihren Wissens- und Erfahrungsschatz vor.

Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich).

Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. In seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis.


Dritte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Wer ist schuld an den Schulden?

mit Beiträgen von:

Jens Boysen-Hogrefe, Ulrich Thielemann, Michael Burda, Christoph Markschies u.a.

Weitere Beiträge:

Peter J. Brenner: Anderswo ist das Gras auch nicht grüner
Zwei selbstkritische Auseinandersetzungen mit dem kanadischen Hochschulsystem

Joachim Kahlert: Der Bildungsleviathan nährt sich prächtig
Über den Plan eines Nationalen Bildungsrates

Lothar Zechlin: Der Student: von Natur aus frei
Hochschulfreiheit und Begriffsjurisprudenz - Eindrücke aus Nordrhein-Westfalen

u.a.

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DHV-Ticker


platzstifter gesucht

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt.

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de

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Vermischtes


"Billigstudium" ohne Studentenleben

Da die britische Regierung an der Hochschulfinanzierung spart und die meisten Hochschulen nunmehr bis zu 9.000 Pfund Studiengebühren verlangen, werden britische Universitäten erfinderisch, um nicht zu viele Studierwillige abzuschrecken. Wer ab Herbst dieses Jahres am Coventry University College, einer Ausgründung der University Coventry, studieren will, mus "nur" 4800 Pfund statt 8666 Pfund Gebühren entrichten. Für dieses Geld dürfen Studierende zwar zu nahezu jeder Zeit zum Lernen vorbeikommen, allerdings bleiben ihnen bestimmte Einrichtungen verschlossen. Dazu gehören die Universitätsbibliothek, die Mensa und der Hochschulsport.

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Kooperationspartner des DHV


 

DHV und Telekom

(Gü.) University@Telekom - Die neue Onlineplattform der Telekom

Suchen Sie einen Ort, an dem kreative Impulse gerne gesehen sind? Wollen Sie mit uns moderne Forschung und Lehre gestalten?

 

Dann sind sie auf der neuen Onlineplattform University@Telekom genau richtig. Seit November 2011 bietet die Deutsche Telekom Hochschulprofessoren und Mitarbeitern der Telekom eine Internetplattform, auf der sie sich vernetzen und austauschen können.

 

University@Telekom versteht sich als Informationsquelle, Pool für Experten und Fachwissen des Unternehmens sowie Inspiration für Hochschullehrer, die an einer Kooperation mit der Telekom interessiert sind. Die Deutsche Telekom möchte so genannte "Public-private Partnerships" in Forschung und Bildung anregen und unterstützt derartige Projekte auf vielfältige Weise. Daher finden Sie auf University@Telekom Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsarbeit, Kontakt zu Gastvortragenden, Whitepapers, aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft und Fachpublikationen. Nutzen Sie die vorgestellten Daten im Mitgliederbereich kostenfrei zu Zwecken von Forschung und Lehre und teilen Sie Ihre eigenen Materialien  oder Ideen mit Nutzern der Plattform.

 

Sind Sie interessiert? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an university@telekom.de. Nach dem Registrierungsprozess können Sie den Mitgliederbereich unter  www.developergarden.com/university-at-telekom erreichen.

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DHV und MLP

(Gü.) MLP erweitert Stipendienprogramm

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung startete Mitte November 2011 mit dem Stipendienprogramm "MINT Excellence" und unterstützt damit 30 Studierende der Mathematik , Informatik , Naturwissenschaften oder Technik zwei Jahre lang mit jeweils 750 Euro pro Semester.

Neben dem bisherigen Förderprogramm "Medical Excellence" und dem Praktikumsprogramm "Join the best" erweitert MLP damit seine Programme zur Förderung herausragender Studierender.

DHV-Mitglieder technischer Fakultäten, die ihre Studierenden unterstützen möchten, erhalten weitere Informationen unter dem nachfolgenden Link:
http://www.mlp.de/studenten/karriere/stipendienprogramme/mint-excellence

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DHV und HRS

(Gü.) Einfach, schnell und sicher
Hotelbuchung leicht gemacht - mit HRS

Sie suchen das passende Hotel für die nächste Reise? Mit HRS Das Hotelportal ist das überhaupt kein Problem.

Weltweit stehen 250.000 Hotels zur Auswahl - vom kleinen, individuell geführten Landhotel bis zur Luxus-Herberge in der Stadt - alle zum günstigsten tagesaktuellen Zimmerpreis. Und auch die Buchung ist mit HRS kinderleicht - in nur drei Schritten ist das passende Bett gefunden und gebucht. Die Bestätigung erfolgt umgehend.

Sie können Ihre persönlichen Hotelbuchungen auch bei uns bequem und schnell über den von HRS individuell angepassten DHV-Buchungslink
http://www.hrs.de/?clientId=ZGVfX2hvY2hzY2h1bHZlcmJhbmQ,1
 
vornehmen.

10 gute Gründe den LR Health Partner - Firmenzugang zu nutzen:

1. Sie buchen günstiger als bei www.hrs.de -  in über 25.000 Hotels bieten wir Ihnen HRS-Corporate Rates mit einem Preisvorteil von bis zu 30 % an.
2. Online-Buchung mit Sofort-Bestätigung per E-Mail, SMS, MMS oder Fax
3. HRS-Preise: Exklusivpreise, die einen 10%-igen Preisvorteil gegenüber allen anderen Reiseanbietern im Internet garantieren.
4. HRS-Best-Buy-Garantie - HRS zeigt Ihnen in der Hotelliste immer die günstigste verfügbare Rate zuerst an.
5. Stornierungen und Änderungen online
6. flächendeckende Hotelauswahl rund um den Globus zu unschlagbaren Preisen
7. Individual-, Tagungs- und Gruppenbuchung online und offline alles aus einer Hand
8. Flexibilität durch HRS Stornierungs-Umbuchungsmöglichkeiten
9. von Hotelbewertungen anderer Geschäftsreisender profitieren
10. alle Leistungen von HRS sind für Sie kostenfrei.

Nutzen Sie auch unsere HRS iPhone App

Die iPhone-Applikation von HRS steht im iTunes Store
(http://www.iphone.hrs.de/index.html?customerId=353489001&l=de) in 14 Sprachen zum kostenlosen Download bereit. In wenigen Wochen hat es die neue Version der Anwendung bereits in 89 Ländern in die Top 10 der am häufigsten heruntergeladenen Reise-Applikationen geschafft.
Geben Sie einfach im Bereich Einstellungen Ihre Kundennummer ein (433724001) und profitieren Sie auch mobil von den DHV- Partner Vorteilen.

Ihr HRS Team

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DHV und akad Relocation

(Gü.) Tagung zu Gewinnung und Bindung von Hochqualifizierten in Wissenschaft und  Wirtschaft - akad Relocation als Referent geladen

Hochschulen konkurrieren in den letzten Jahren zunehmend national wie international um die besten Köpfe. Weiche Anreize jenseits von Labor- und Personalausstattung werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen, wenn sich ein Wissenschaftler für eine Position entscheidet. Solche Anreize sind die Services von akad Relocation, die Wissenschaftler und ihre Familienmitglieder bei der Vorbereitung des Ortswechsels entlasten und dabei unterstützen, schnell in der neuen Umgebung Fuß zu fassen.

Die geschäftsführende Inhaberin von akad Relocation, Ingrid Noé, wurde deshalb als Referentin für die Tagung "Go for Talents!" am 27. Februar 2012 in München eingeladen. Die Tagung wird vom Munich Dual Career Office (MDCO) der Technischen Universität München (TUM) gemeinsam mit Netzwerkpartnern veranstaltet (www.dualcareer.tum.de/events). Ziel ist es, Möglichkeiten zu erörtern, wie Unternehmen und Institutionen Hochqualifizierte gewinnen und binden können, sowie die Frage, wie die Hochqualifizierten integriert werden können. Ingrid Noé wird auf der Tagung vorstellen, wie es Hochqualifizierten durch individuelle Relocation Services erleichtert wird, ihre Leistungspotentiale schnell zu erreichen und sich mit ihren Familien zügig einzuleben.

Details zu unseren Services, von der Immobiliensuche, über Behördengängen bis zu unseren Hilfen für den privaten Neustart finden Sie unter
www.akad-relocation.de.
Mitglieder des DHV profitieren zusätzlich durch Sonderkonditionen für unsere Angeboten. Was können wir für Sie tun?

akad Relcoation | Monschauer Str. 16 | D-53121 Bonn
T. +49-(0)228-929 789 87 | F. +49-(0)228-929 789 88
post@akad-relocation.de  | www.akad-relocation.de

 

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DHV und Merkana

(Gü.) Ihr Verbandsreisebüro Merkana präsentiert die DHV-Reise des Monats Januar:

Sonderzugreise Zarengold auf der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau

Lassen Sie mit dieser Reise die goldene Zarenzeit wieder auferstehen! Von der Verbotenen Stadt über die Große Mauer bis in die Wüste Gobi, weiter zu mongolischen Nomadensiedlungen in atemberaubend schönen Landschaften und vorbei am Naturwunder Baikalsee fü̈hrt diese ereignisreiche und dabei sehr bequeme Sonderzugreise. Die Wolga, den längsten und wasserreichsten Fluss Europas, erleben Sie auf einem Schiffsausflug. Den Kreml besuchen Sie nicht nur in Moskau, sondern auch in der alten Tatarenstadt Kasan. Die Transsibirische Eisenbahn, einer der faszinierendsten und sichersten Verkehrswege der Erde, ist mit unserem Sonderzug noch interessanter, komfortabler und unterhaltsamer geworden. Ein Arzt an Bord sorgt für Sicherheit, die Unterhaltungsprogramme für Abwechslung - einsteigen bitte! 

Ihr Zarengold-Sonderzug führt zwischen Moskau und der chinesischen Grenze (Erlian) Schlafwagen mit unterschiedlichen Ausstattungen. Wenn Sie reisen möchten wie die roten Zaren, empfehlen wir Ihnen die Kategorie III ("Nostalgie-Komfort"). Wenn Sie Wert auf ein eigenes Bad mit Dusche und WC legen, reisen Sie in den Kategorien IV oder V, in denen Ihnen auch ein großes Bett zur Verfügung steht. Ihre Mahlzeiten nehmen Sie bequem in stilvoll eingerichteten Speisewagen ein. Auch außerhalb der Mahlzeiten steht Ihnen der Speisewagen für einen Aufenthalt zur Vefügung. 

Reisepreis pro Person ab 3.900 Euro, inkl. Linienflüge ab/bis Deutschland mit der Lufthansa oder vergleichbarer westlicher Airline. Es gelten die AGBs von Lernidee Erlebnisreisen. DHV-Rückvergütung auf die Sonderzugreise! Sprechen Sie uns gerne an: Telefon 02191 9288 0 oder dhv@merkana.de. Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Verbandsreisebüro Merkana.  




DHV und Seminaris

(Gü.) Leadership-Lounge beleuchtet "Führung mit innerer Überzeugung"

Bei der 9. Leadership-Lounge des berliner teams und des Seminaris-Campushotels Berlin geht es am 26. Januar 2012 um das Thema "Mit innerer Überzeugung führen".

Im Seminaris-Campushotel Berlin werden zwei Vorträge im Mittelpunkt der After-Work-Lounge stehen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Führung auseinandersetzen:

Über gute Führungskommunikation referiert Professor Dr. Niels Van Quaquebeke, Associate Professor of Leadership and Organizational Behavior an der Kühne-Logistics-University, Hamburg. Er geht auf Kommunikationstechniken ein, mit der Führungskräfte ihre Mitarbeiter begeistern und mobilisieren können. Insbesondere spannt er einen Bogen zwischen Visionen als große Richtungskommunikation zum einen und der alltäglichen Kommunikation zum anderen.

Oberstleutnant Dr. Rudolf Schlaffer, Historikerstabsoffizier und Wissenschaftler am Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Potsdam sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam, stellt die in der veröffentlichten und öffentlichen Meinung stereotypen Klischees über die Bundeswehr auf den Prüfstand und präsentiert mit dem Konzept der "Inneren Führung" eine innovative und moderne Unternehmenskultur der Bundeswehr. 

Die Reihe "Leadership-Lounge - Science meets Economy" ist eine Networking-Plattform für Führungskräfte, Human Resources und Wissenschaft. Das berliner team und das Seminaris-Campushotel Berlin bieten ein Forum des Austausches für Inspiration und Kommunikation. Dabei geht es um neue Ideen und Impulse rund um das Thema Führung.

Die Leadership-Lounge findet im Seminaris-Campushotel Berlin, Science & Conference Center, Takustraße 39, 14195 Berlin, statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 29 Euro - einschließlich Buffet und Getränke im Hotel. Aktuelle Infos unter:

http://www.berlinerteam.de/c-9-LeadershipLounge-Vorwaerts-immer-rueckwaerts-nimmer-s94.html

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DHV und Brother

(Gü.) Versteckte Kosten durch Verbrauchsmaterialien von Drittanbietern?

Immer wieder locken günstige Angebote, gerade bei Tintenpatronen. Warum Original kaufen, wenn es auch billiger geht. Viele dieser preiswerten Alternativen können jedoch zu unerwarteten Kosten führen und das vermeintliche Schnäppchen entpuppt sich als teures Ärgernis.

Eine von Brother in Auftrag gegebene Studie liefert Informationen über versteckte Kosten bei Verwendung von Nicht-Originalverbrauchsmaterial. 14 Alternativprodukte im Tintenbereich wurden insbesondere in Bezug auf Qualität, Kompatibilität und Druckergebnis mit dem Originalverbrauchsmaterial verglichen. Fast alle getesteten Tintenpatronen wiesen Mängel auf. Im Test liefen während oder nach dem Druck 13 von 14 Patronen aus. Zu schnelles Austrocknen der Tinte führte zu einem deutlich höheren Reinigungsrhythmus und somit auch zu einem erhöhten Bedarf an Tinte. Aufgrund der ausgetrockneten Tinte kann es auch zu schnellerem Verschleiß von Komponenten und irreparablen Schäden am Druckkopf kommen. Dies sind nur einige der Ergebnisse, der vorgenannten Studie, die unter http://www.brother.ie/chariscoprinterlabsreport/ heruntergeladen werden kann.

Des Weiteren tragen unsere Geräte mindestens ein Umweltgütesiegel. Diese bestätigen, dass die Geräte zusammen mit den Originalverbrauchsmaterialien umweltschonend sind, und gewährleisten, dass deren Einsatz unbedenklich für die Gesundheit ist.

Die Prüfung der Geräte durch die Prüfstellen der Gütesiegel erfolgt immer zusammen mit dem Originalverbrauchsmaterial, und nur bei Verwendung von Originalverbrauchsmaterialien behalten zum Beispiel der Blaue Engel, die TCO 99 oder die PTS Zertifizierung (Dokumentenechtheit) ihre Gültigkeit.

Für uns zählen in erster Linie Qualität, Zuverlässigkeit, Ergonomie und Ökologie. Hier arbeiten unsere Ingenieure stets daran, in der Kombination von Drucktechnologie und Verbrauchsmaterial das bestmögliche Ergebnis für den Anwender zu erzielen.

Brother "At your side" - Ihr Ansprechpartner:

Volker Rademaker
RademakerV@brother.de
Tel.: 0171 / 7450536                      

 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Dr. Kathrin Greve (Gre.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Dr. Wiltrud Radau (Ra.)

Verweis auf andere Webseiten

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