DHV-Newsletter 12/2012

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

DHV warnt vor "Helmholtzifizierung" des Wissenschaftssystems

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat den Führungsanspruch der Helmholtz-Gemeinschaft innerhalb des Wissenschaftssystems nach Auslaufen der Exzellenzinitiatve im Jahre 2017 zurückgewiesen. Das Positionspapier "Helmholtz 2020 - Zukunftsgestaltung durch Partnerschaft" sehe vor, durch Netzwerke und Partnerschaften unter der Führung der Helmholtz-Gemeinschaft die Lösung drängender Forschungsfragen in den Kernbereich der achtzehn Helmholtz-Zentren zu verlegen. Aus der größten Forschungsträgerorganisation mit ca. 34.000 Mitarbeitern solle zudem eine Forschungsförderorganisation werden, die Projektmittel vergebe.

"Bei einer Umsetzung dieser Vorstellungen würde die Tektonik des bislang diversifizierten Wissenschaftssystems mit gleichberechtigten Partnern aus universitärer und außeruniversitärer Forschung Schaden nehmen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen: "Die Dominanz der finanziell stärkeren Helmholtz-Gemeinschaft würde institutionell verankert und festgeschrieben. Kooperationen auf Augenhöhe wären nicht mehr möglich." Eine "Top-Down-Steuerung", die Forschungsinhalte vorgebe, vertrage sich nicht mit der universitären Forschungskultur, die auf dem "bottom up"-Prinzip basiere.

"Universitäten sind Mittelpunkt des Wissenschaftssystems und wollen sich nicht auf die Rolle des "Juniorpartners" eines Forschungsverbundes reduzieren lassen", so Kempen. Eine engere Verzahnung zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung schließe dies keineswegs aus. Allerdings dürften die Universitäten bei der Neutarierung im deutschen Wissenschaftssystem den "Fahrersitz und das Steuerrad" (Matthias Kleiner) beanspruchen. "Der DHV verwahrt sich gegen die Tendenz der Filetierung der Universitäten. Es droht ein Szenario, in dem der zahlungskräftige Bund aus den Universitäten die vermeintlich besten und ihm passenden Stücke herausbricht und sie sich nicht de jure, aber de facto einverleibt", erklärte Kempen. "Damit wäre die deutsche Universität dem Ausverkauf preisgegeben." 

Der DHV begrüße daher die Bestrebungen der Bundesregierung, es durch eine Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes dem Bund zu ermöglichen, gemeinsam mit den Ländern nicht nur Vorhaben, sondern dauerhaft auch Forschung und Lehre an Hochschulen fördern zu dürfen. "Die Hegemonialphantasien der Helmholtz-Gemeinschaft sind ein Kollateralschaden der Föderalismusreform", so Kempen. "Ohne eine Änderung von Artikel 91b GG wird ihnen kaum mit Erfolg zu begegnen sein." Der DHV-Präsident erinnerte abschließend daran, dass sich die Länder auch nach einer Grundgesetzänderung nicht aus ihrer originären Verantwortung für die Hochschulen stehlen dürften. 

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Professor Klaus Lieb ist "Hochschullehrer des Jahres"

Professor Klaus Lieb, seit 2007 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, erhält vom Deutschen Hochschulverband (DHV) die Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres". "Kollege Lieb ist ein Vorkämpfer für integre Wissenschaft. Die Unabhängigkeit von Forschung will er durch größtmögliche Transparenz und Regeln im Umgang mit Interessenkonflikten sicherstellen. Als Mitglied der Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer und Gründungsmitglied des Ärztenetzwerks "MEZIS - Mein Essen zahl' ich selbst!" unterstützt er Mediziner darin, weitestgehend frei von unsachgemäßen Beeinflussungen der Pharmazeutischen Industrie zu arbeiten", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, die Entscheidung. Lieb habe sich dadurch in herausragender Weise um das Ansehen des Wissenschaftler- und Professorenberufes in der Öffentlichkeit verdient gemacht. 

Der Preis "Hochschullehrer/-in des Jahres", der mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co.KG vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Professor Lieb am 18. März 2013 im Rahmen der fünften "Gala der Deutschen Wissenschaft" in Leipzig verliehen, auf der auch academics - der Stellenmarkt für Wissenschaft, Forschung & Entwicklung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" vergeben wird. Die mit 2.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält der gehörlose Chemiker Ingo Barth vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie in Berlin für seine Forschungsleistungen, die Übersetzung von wissenschaftlichen Fachbegriffen in Gebärdensprache und sein Engagement für den Aufbau einer "European DeafUniversity".

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Quelle: istockphoto.com

Fallzahlorientierte Bonuszahlungen ethisch nicht verantwortbar

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hält es für nicht hinnehmbar, dass Chefärzte für das Erreichen bestimmter Fallzahlen honoriert werden. "Der Arztberuf ist ein freier Beruf und kein Gewerbe", heißt es in einer Resolution der führenden Institutionen der Hochschulmedizin.  

Mit der Einführung diagnosebezogener Fallpauschalen, die lediglich pauschale Entgelte für die jeweiligen Behandlungen zuließen, hätten sich Krankenhäuser von Einrichtungen der Daseinsfürsorge in gewinnorientierte Unternehmen gewandelt. Auf ökonomische Zielgrößen ausgerichtete Chefarztverträge sähen inzwischen variable Vergütungsklauseln mit Bonusregelungen vor. Diese variablen Vergütungsanteile beliefen sich teilweise auf über 50 Prozent der Gesamtvergütung und seien in nahezu allen Chefarztverträgen, insbesondere im Bereich der Hochschulklinika, anzutreffen. 

"Fallzahlorientierte Bonus- oder Malusregelungen sind ethisch nicht verantwortbar", so die AG Med weiter. Sie gefährdeten die berufsrechtlich gebotene ärztliche Unabhängigkeit und zerstörten das konstitutive Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Arzt. Fallzahlorientierte Bonusregelungen höhlten damit unweigerlich den Anspruch der Klinika auf eine den ärztlich-medizinischen Erfordernissen gerecht werdende Patientenbehandlung aus. 

Vor diesem Hintergrund fordert die AG Med die Krankenhäuser zu einem Paradigmenwechsel bei Abschlüssen von Chefarztverträgen auf. Statt quantitativer, ökonomisch ausgerichteter Parameter sollten insbesondere medizinisch-qualitative Kriterien wie Operationsergebnisse, Patientensicherheit, aber auch die Wahrnehmung von Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung sowie Personalführung als Maßstäbe für die variable Vergütung dienen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Resolution_Bonuszahlungen_von_Chefaerzten_28.11.2012.pdf

 

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Plagiatsaffäre Schavan: Promotionskommission für Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades

Das Plagiatsverfahren gegen Bundesministerin Annette Schavan (vgl. Newsletter 5 und 11/2012) nimmt seinen Lauf. Die Promotionskommission habe nach eingehender Prüfung der Arbeit und Anhörung Schavans empfohlen, ein Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades zu eröffnen, teilte die Universität Düsseldorf am 18. Dezember 2012 mit.  

Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät werde sich nun am 22. Januar 2013 mit der Frage befassen, "ob die von der Kommission ermittelten Befunde als schwerwiegend genug betrachtet werden können", um das Verfahren zu eröffnen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird dies in nicht öffentlicher Sitzung geschehen.

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Kritische Bestandsaufnahme der Doktorandenausbildung

In der Biologie, der Mathematik und der Physik promoviert inzwischen jeder zweite Doktorand in einem strukturierten Programm. Das geht aus einer Studie des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) über die Situation von Doktoranden in Deutschland hervor. Knapp 40 Prozent der Doktoranden in den neuen Programmen würden jedoch unter ähnlich unstrukturierten Bedingungen promovieren, wie diese für die traditionelle Promotion im Meister-Schüler-Verhältnis galten. Lediglich gut 60 Prozent der Promovierenden der in den letzten Jahren entstandenen Promotionsprogramme verfügten über tatsächliche Merkmale einer Strukturierung wie die Betreuung des Doktoranden durch mehrere Hochschullehrer oder einen intensiven Austausch auf der Basis von schriftlich abgeschlossenen Promotionsvereinbarungen.

Das IFQ verweist in einer weiteren Studie auf die uneinheitliche Benotungspraxis von Promotionen in Deutschland. Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften werde eine Promotion mit Auszeichnung fast fünf Mal häufiger als in der Humanmedizin vergeben. Insbesondere zwischen einzelnen Universitäten könne sich die Notenpraxis erheblich unterscheiden. An der Universität Kiel erhielten 65 Prozent der Promovierenden in der Biologie am Ende eine Auszeichnung, wohingegen es an der Ludwig-Maximilians-Universität München lediglich zwei Prozent seien. An der Universität Mannheim werde bei rechtswissenschaftlichen Promotionen in fast einem Viertel der Fälle die Note "befriedigend" vergeben, während dies an der Universität Heidelberg mit zwei Prozent nur sehr selten vorkomme. 

Über die Zeit, so das IFQ, lasse sich eine deutliche Tendenz zu besseren Bewertungen von Promotionen erkennen. In acht Jahren sei der Anteil der "summa cum laude"-Promotionen von 12 auf 16 Prozent gestiegen, besonders deutlich beispielsweise im Bereich der Psychologie von 17 auf 25 Prozent.
www.forschungsinfo.de

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Fast eine halbe Million Studienanfänger

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der Studienanfänger an deutschen Hochschulen gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gesunken. 492.700 Studienanfänger bedeuten dennoch den zweithöchsten jemals erzielten Wert. Dass es 2011 noch mehr Erstsemester gab, erklärten die Statistiker mit dem Aussetzen der Wehrpflicht und den doppelten Abiturjahrgängen in Bayern und Niedersachsen. Im Wintersemester 2012/2013 liegt die Anzahl der Studierenden an den Hochschulen mit rund 2,5 Millionen um fünf Prozent über dem Stand des vorherigen Wintersemesters.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sieht wegen des großen Studierendenandrangs die Vorausberechnungen der Politik "zum wiederholten Male übertroffen". Die Hochschulen hätten 2011 und 2012 deutlich mehr Studienanfänger aufgenommen als im Hochschulpakt von Bund und Ländern vorgesehen. Bei dem bisherigen Tempo seien die Paktmittel "spätestens 2014" verbraucht, so die HRK, die den Zusatzbedarf bis 2015 auf mindestens sechs Milliarden Euro bezifferte. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/11/PD12_408_213.html
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studierendenrekord-hrk-fordert-schnelle-aufstockung-des-hochschulpakts-2354/
 

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Leibniz-Gemeinschaft sieht sich infrage gestellt

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Karl Ulrich Mayer, sorgt sich um die Zukunft seiner Organisation. Auf der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin am 30. November 2012 führte er aus, dass die Frage erörtert werde, "ob man die Leibniz-Gemeinschaft eigentlich noch braucht, nachdem sie ihre Reparaturfunktion in der deutsch-deutschen Wissenschaftsvereinigung so glänzend erfüllt hat". Es werde entweder "die Rückkehr zur unverbundenen "Blauen Liste"" befürwortet oder die "top-down-Programmsteuerung von außen" erwogen. "Wir wollen weder das Eine, noch das Andere!", erklärte Mayer. 

In der Leibniz-Gemeinschaft sind 86 Institute vereint. Die Gemeinschaft ging nach der Wiedervereinigung aus der "Blauen Liste" hervor. Auf ihr waren 46 Institute gelistet, die wegen ihrer überregionalen Bedeutung von Bund und Ländern gefördert wurden.
http://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/presse/pressemitteilungen/details/article/karl_ulrich_mayer_auf_der_jahrestagung_der_leibniz_gemeinschaft_in_berlin_zumutung

 

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Lehrerbildung und Hochschulpakt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat den Beschluss über eine "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" (vgl. Newsletter 5/2012) am 16. November 2012 vertagt. Bundesministerin Annette Schavan will für das Vorhaben über zehn Jahre 500 Millionen Euro in Hochschulen investieren, fordert aber, dass die Länder die volle gegenseitige Anerkennung von Lehramtsabschlüssen ermöglichen. Einen rechtsverbindlichen Staatsvertrag über die Mobilität von Lehrern haben die Länder abgelehnt. Sie stimmten zu, bis Ende 2013 und nicht erst Ende 2014 ihre jeweiligen Gesetze zu ändern. 

Über zusätzliche Mittel für den Pakt wollen Bund und Länder verhandeln, sobald die aktuelle Studierendenstatistik bekannt geworden ist.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2012-16.pdf

 

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Gute Noten für die Anglistik und Amerikanistik

Die Anglistik und Amerikanistik in Deutschland ist forschungsstark sowie sehr international und interdiziplinär aufgestellt. Dies gilt für ihre Teilbereiche Englische Sprachwissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft, Amerikastudien und Fachdidaktik gleichermaßen. Das geht aus dem bisher vierten Forschungsrating des Wissenschaftsrats hervor, das sich erstmals auf zwei Fächer der Geisteswissenschaften erstreckte. Forschungsqualität, Reputation, Forschungsermöglichung und Transfer an außeruniversitäre Adressaten wurden demnach in 30 Prozent der Fälle mit "sehr gut" bis "herausragend" bewertet. An 17 von 190 Teilbereichen wurde die Forschungsqualität sogar als "herausragend" eingestuft.

Die starke internationale Ausrichtung der Anglistik und Amerikanistik lasse sich an der hohen Zahl englischsprachiger Publikationen und einer Vielzahl von transatlantischen Austauschprogrammen für Studierende und Dozenten, Gastaufenthalten und internationalen Drittmittelprojekten erkennen. 

Rund ein Drittel der gemeldeten Wissenschaftler beteilige sich maßgeblich an bedeutenden nationalen und internationalen Forschungsverbünden und Netzwerken. Das hohe Maß an Interdisziplinarität sei insofern bemerkenswert, als in der Anglistik und Amerikanistik in großem Ausmaß Individualforschung stattfinde.

Über eine Ausweitung des Forschungsratings auf weitere Fächer will der Wissenschaftsrat demnächst entscheiden. Die bisherigen Pilotstudien in den Fächern Chemie, Soziologie, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Anglistik und Amerikanistik legten jedoch nahe, dass eine wissenschaftsgeleitete, methodisch anspruchsvolle vergleichende Bewertung von Forschungsleistungen machbar sei und zu wertvollen Erkenntnissen führe.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1108&L=

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"U-Multirank": Neues Ranking für 500 Hochschulen 

Die EU-Kommission plant ein neues Hochschulranking, an dem sich 500 Universitäten aus allen Teilen Europas und der Welt beteiligen sollen. Im Unterschied zu bestehenden Ranglisten sollen die Universitäten bei "U-Multirank" anhand eines breiteren Spektrums an Leistungsindikatoren eingestuft werden. Dadurch werde ein besseres und realistischeres Bild von den Einrichtungen entstehen. Bewertet werden das Renommee der Forschung, die Qualität von Lehre und Lernumfeld, die internationale Ausrichtung, das Abschneiden beim Wissenstransfer und regionales Engagement. 

Die Universitäten sind aufgefordert, sich im ersten Halbjahr 2013 für das neue Ranking anzumelden. Erste Ergebnisse werden nach Angaben der EU-Kommission für Anfang 2014 erwartet. Das internationale Ranking wird von einem europäischen Konsortium unter Federführung des Centrums für Hochschulentwicklung und des Centers for Higher Education Policy Studies entwickelt und durchgeführt.

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Mehr als 150.000 Unterschriften zur Sicherstellung des EU-Forschungsbudgets

Die EU-Staaten haben sich beim Gipfel am 22./23. November 2012 in Brüssel nicht über das EU-Budget für die kommenden Jahre einigen können. Ein Kompromiss soll nun Anfang des Jahres 2013 gefunden werden.

Unterdessen warnen europäische Wissenschaftler vor zu geringen EU-Forschungsinvestitionen. Die europäische Petition "No Cuts on Research" ("Keine Kürzungen bei der Forschung") erhielt seit dem 23. Oktober 2012 mehr als 150.000 Unterschriften. Zuvor hatten 45 Nobelpreisträger und fünf Fields-Medaillen-Gewinner vor Kürzungen von Zukunftsinvestitionen im Bereich Forschung gewarnt. Auch die Hochschulrektorenkonferenz hatte wiederholt ihrer Sorge um das EU-Forschungsbudget Ausdruck verliehen. Für das kommende EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" hatte die EU-Kommission 80 Milliarden Euro veranschlagt, einige Mitgliedstaaten drängen jedoch auf stärkere Einsparungen im kommenden EU-Haushalt.
http://www.no-cuts-on-research.eu/

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Fast 11.000 Stipendiaten

Die Zahl der Deutschlandstipendien hat sich nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Jahr 2012 verdoppelt: 10.977 Stipendien haben die Hochschulen in diesem Jahr vergeben, 2011 waren es 5.375. 263 von insgesamt 388 Hochschulen haben sich an der Vergabe des Deutschlandstipendiums beteiligt. Von diesen 263 Hochschulen schöpften allerdings lediglich 104 die Höchstförderquote von einem Prozent der Studierenden aus. 40 von ihnen nahmen außerdem die neue Möglichkeit in Anspruch, von den nicht genutzten Mitteln anderer Hochschulen zu profitieren. Damit erhalten statt der angestrebten ein lediglich rund 0,5 Prozent der Studierenden einen monatlichen Zuschuss von 300 Euro, der je zur Hälfte vom Bund und von privaten Sponsoren aufgebracht wird. Auch in diesem Jahr drohen wieder Mittel in Millionenhöhe zu verfallen (vgl. Newsletter 10/12).
http://www.bmbf.de/de/14295.php

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2,9 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung im Jahre 2011

Im Jahr 2011 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland auf einen Rekordwert von über 74,6 Milliarden Euro gestiegen. Nach Zahlen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft haben Unternehmen in Deutschland 2011 insgesamt 50,3 Milliarden Euro für FuE ausgegeben. Das waren 7,2 Prozent mehr als im Jahr 2010. 

Zusammen mit den staatlichen Aufwendungen belief sich der FuE-Anteil am Bruttosozialprodukt (BIP) im Jahre 2011 insgesamt auf knapp 2,9 Prozent. Damit blieb die Bundesrepublik erneut unter dem selbst gesteckten Drei-Prozent-Ziel, das sie ursprünglich schon im Jahre 2010 erreicht haben wollte.
http://www.stifterverband.de/fue2012
http://www.bmbf.de/press/3382.php

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Weniger Autonomie

Die rot-grüne Landesregierung will das von der schwarz-gelben Vorgängerregierung eingeführte "Hochschulfreiheitsgesetz" ändern. Für das Hochschulangebot in Nordrhein-Westfalen soll es künftig wieder eine Landesplanung geben. Die Hochschulen sollen zudem klar Rechenschaft über ihre Leistungen und die Verwendung der Steuergelder abgeben. Das geht aus den Eckpunkten des "Hochschulzukunftskonzepts" hervor, das das Landeskabinett verabschiedet hat. Künftig soll demnach wieder das Land und nicht mehr der Hochschulrat Dienstvorgesetzter des Rektorats sein. Der Senat wird aufgewertet und soll gemeinsam mit dem Hochschulrat neue Rektoren finden und wählen. Verbessert werden sollen zudem die Arbeitsbedingungen und Aufstiegschancen von Beschäftigten der Hochschule.

Die vom Landeskabinett beschlossenen Eckpunkte sollen ab dem 10. Januar 2013 im Rahmen eines ersten Online-Beteiligungsdialogs (www.hochschule-gestalten.nrw.de) diskutiert werden. Das Gesetz soll zum Wintersemester 2014/15 in Kraft treten.

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Ministerin im Kreuzfeuer der Kritik

Die hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann gerät wegen der Landesförderung für die European Business School (EBS) zunehmend unter Druck. Die Oppositionsparteien im Hessischen Landtag haben einen Untersuchungsausschuss zu den Vorgängen um die private Hochschule und deren Aufbau einer Law School in Wiesbaden durchgesetzt. Grund ist ein interner Prüfbericht des Landesrechnungshofs. Darin wird laut Medienberichten der Vorwurf geäußert, die Landesregierung habe rund 23 Millionen Euro Landeszuschüsse an die EBS ausgezahlt, ohne deren Bonität und Liquidität zu überprüfen, obwohl es Hinweise auf eine finanzielle "Schieflage" der EBS gegeben habe.

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Ermittlungen wegen Manipulationsverdacht

Das Düsseldorfer Universitätsklinikum ermittelt nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wegen des Verdachts auf wissenschaftliches Fehlverhalten gegen einen inzwischen emeritierten Stammzellforscher. Der unter Manipulationsverdacht stehende Wissenschaftler gehörte zu den Vorreitern der Herzinfarkt-Behandlung mit blutbildenden Stammzellen aus dem Knochenmark.

Seine Berichte über spektakuläre Heilungserfolge stießen bei anderen Forschern zwar auf Skepsis, von Teilen der Poltik wurde der Wissenschaftler jedoch hofiert, weil seine Methode eine verheißungsvolle Alternative zur umstrittenen Therapie mit embryonalen Stammzellen zu eröffnen schien.

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Semper apertus?

Die Freie Universität Berlin macht laut "Tagesspiegel" über den Jahreswechsel erstmals Betriebsferien. Vom 27. Dezember 2012 bis zum 4. Januar 2013 muss die gesamte Universität Urlaub nehmen. Wegen der vorangehenden und nachfolgenden Wochenenden und Feiertage sind sämtliche FU-Einrichtungen vom 22. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 geschlossen. Ausgenommen seien nur wenige Bereiche der Grund- und Notfallversorgung - wie etwa in der Biologie, wo Pflanzen versorgt werden müssten.

Die Freie Universität will so vor allem ihre Energiekosten senken. Die errechneten Einsparungen von rund 280.000 Euro sollen in Forschung und Lehre investiert werden.

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Quelle: istockphoto.com

Frauenquote in der Wissenschaft?

In ihrer Studie zur "Gleichstellung der Geschlechter" zieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine verheerende Bilanz für die berufliche Wirklichkeit von Frauen in Deutschland. Obwohl junge Frauen besser ausgebildet seien als ihre männlichen Kollegen, verdienten sie weniger und verzichteten oft auf Führungspositionen.

Um diesem Missverhältnis zu begegnen, fordern viele Politikerinnen und Politiker die Einführung einer Frauenquote - auch in Forschung und Lehre.  

Die Arbeitsgruppe "Hochschulpolitik" des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste beschäftigt sich mit diesem Thema und diskutiert verschiedene Lösungsmodelle. Um einen möglichst repräsentativen Eindruck von der Meinung der betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erhalten, hat sie eine Umfrage zur Frauenquote an Universitäten und Forschungseinrichtungen initiiert.
https://de.surveymonkey.com/s/frauenquote_an_unis

 

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Karriere


Kempen: "Wissenschaft als Beruf muss attraktiver werden"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Bund und Länder aufgefordert, die Attraktivität von "Wissenschaft als Beruf" zu erhöhen. "Auf Grund von Förderprogrammen wie der Exzellenzinitiative ist die Zahl der wissenschaftlicher Mitarbeiterstellen auf derzeit über 163.000 gewachsen, ohne dass in Zeiten des Studierendenbooms die Zahl der Universitätsprofessuren mit derzeit knapp 25.500 proportional mitgewachsen wäre", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, anlässlich der hochschulpolitischen Konferenz "Attraktivität des Beschäftigungssystems Wissenschaft sichern" in Rostock. "Für junge Menschen, die hochmotiviert den Traumberuf Wissenschaftler anstreben, gehören außertarifliche Arbeitszeiten, kurze Zeitverträge, lange Wartezeiten und spärliche Finanzen leider zum Alltag. Statt W2 oder W3 droht ihnen Hartz IV. Das muss sich ändern."    

Zum Nulltarif sei dies allerdings unmöglich. Allein um die gegenwärtige ungünstige Relation von 60 Studierenden pro Universitätsprofessor zu halten, müssten bundesweit angesichts der für 2013/14 prognostizierten 2,7 Millionen Studierenden zu den vorhandenen 25.500 Universitätsprofessuren 7.000 zusätzliche Professuren geschaffen werden. "Wissenschaftler, die im Zuge der Exzellenzinitiative bestenfalls auf befristeten Stellen verharren, oder Privatdozenten, die mit unter- oder unbezahlten Lehraufträgen ein Nischendasein fristen, stehen als vollwertiger Ersatz bereit", erklärte Kempen. 
  
Bei der globalen Konkurrenz um Spitzenkräfte, so der DHV-Präsident weiter, müssten deutsche Universitäten mit dem sogenannten "Tenure Track" attraktive Karriereperspektiven auch anbieten können. Kempen plädierte dafür, Nachwuchswissenschaftlern frühzeitig größere Eigenständigkeit und Unabhängigkeit zu ermöglichen und dafür deutlicher zwischen Qualifizierungsaufgaben und wissenschaftlichen Dienstleistungsaufgaben zu unterscheiden. Zeiten, in denen sich Mitarbeiter in der Qualifizierungsphase über Drittmittelprojekte finanzieren, sollten zudem nur noch zur Hälfte auf die Befristungsdauer von 12 Jahren angerechnet werden.

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Beste Website des Jahres

academics, ein Unternehmen aus dem Hause ZEIT und der vom Deutschen Hochschulverband herausgegebenen Zeitschrift "Forschung & Lehre", ist mit dem Preis "Beste Website des Jahres 2012" in der Kategorie "Karriere" ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt damit die herausragende Qualität der Website und die Angebote des Stellenmarkts für Lehre, Forschung & Entwicklung im deutschsprachigen Raum. Der Preis "Website des Jahres" wird seit 2004 jährlich vom Online-Marktforschungsinstitut MetrixLab vergeben. 

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Quelle: bmbf.de

Förderung für Geisteswissenschaftler

Bundesministerin Annette Schavan hat angekündigt, mit einem neuen Rahmenprogramm die Förderung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften auszubauen. Um die internationale Vernetzung deutscher Wissenschaft zu erhöhen, sollen fünf neue Wissenschaftskollegs im Ausland eingerichtet werden. An sechs neuen universitären Kompetenzzentren sollen zudem Regionalstudien gefördert werden. Die "eHumanities" will das Bundesministerium weiter ausbauen und die Erschließung von Sammlungen an Archiven, Museen und Universitäten unterstützen. Selbständige Nachwuchsforschergruppen sollen eingerichtet und Doktoranden auf außerakademische Karrieremöglichkeiten vorbereitet werden. 
http://www.bmbf.de/press/3383.php

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Barometer


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Zu viele "Kuschelnoten" an deutschen Hochschulen

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der November-Ausgabe gefragt, ob der Wissenschaftsrat zu Recht die häufige Vergabe von "Kuschelnoten" kritisiert hat. 79,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 20,9 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Ja zum Forschungsrating?

Der Wissenschaftsrat wird nach vier Pilotstudien demnächst über die Ausweitung des Forschungsratings auf weitere Fächer entscheiden. Halten Sie eine solche vergleichende Bewertung von Forschungsleistungen für sinnvoll?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


W-Novellierung in Hessen beschlossen

(Hell.) Am 11. Dezember 2012 ist die Novelle der W-Besoldung in Hessen verabschiedet worden. Damit ist Hessen der zeitlichen Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 14. Februar 2012 zur Verfassungswidrigkeit der W2-Besoldung in Hessen nachgekommen. Das Gericht hatte angeordnet, dass das Land die W2-Besoldung mit Wirkung zum 1. Januar 2013 ändern müsse. Wie bereits geplant, erfolgt zum 1. Januar 2013 die Einführung von Erfahrungsstufen. Diese orientieren sich nicht am Lebensalter, sondern im Wesentlichen an den Zeiten hauptberuflicher professoraler Tätigkeit. Die W2-Besoldung beginnt in der ersten Stufe bei 4.780 Euro, die W3-Besoldung bei 5.300 Euro. Der Stufenaufstieg erfolgt in vier weiteren Stufen mit jeweils fünfjähriger Wartezeit bis hin zu 5.500 Euro bei W2 und 6.128 Euro bei W3. Die Anrechnung des erhöhten Grundgehaltes auf bereits bezogene Leistungsbezüge ist quasi in letzter Sekunde neu geregelt worden. Wurden in Vorentwürfen bereits bezogene Leistungsbezüge noch voll mit der Erhöhung des Grundgehaltes verrechnet, so bleiben nun bereits bezogene Leistungsbezüge mindestens zur Hälfte erhalten. Damit ist in vielen Fällen eine auch seitens des Deutschen Hochschulverbandes als Minimalforderung angemahnte Abmilderung der Anrechnung von bereits bezogenen Leistungsbezügen verbunden. 

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Gericht bestätigt Entzug des Doktorgrades durch Universität Bonn

Die Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulos ist mit einer Klage gegen die Entziehung ihres Doktorgrades durch die Universität Bonn (vgl. Newsletter 5/2012) vor dem Verwaltungsgericht Köln unterlegen. Die Philosophische Fakultät habe zutreffend angenommen, dass Mathiopoulos bei ihrer Doktorarbeit eine Täuschung begangen habe, urteilten die Richter (Az. 6 K 2684/12). Sie habe weite Passagen ihrer Dissertation wörtlich aus fremden Werken übernommen, ohne diese eindeutig und entsprechend den Standards wissenschaftlichen Arbeitens zu kennzeichnen. 

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Affenversuche: Universität gewinnt Rechtsstreit

Die umstrittenen Makakenversuche an der Bremer Universität können fortgesetzt werden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen wies am 11. Dezember 2012 eine Berufung der Bremer Gesundheitsbehörde zurück, die einen Antrag von Professor Andreas Kreiter für die Genehmigung von Tierversuche im Jahre 2008 abgelehnt hatte. Die Behörde hatte argumentiert, das Leid der Affen bei den Versuchen sei ethisch nicht zu rechtfertigen. Zuvor hatte sich die Bremische Bürgerschaft für ein Ende der Versuche ausgesprochen. Das OVG erkannte dagegen die wissenschaftliche Bedeutung der Kreiter-Forschungen an und sah die Affenversuche als vertretbar an. Die Affen, deren Köpfe bei den Versuchen fixiert werden, litten allenfalls mäßig. Eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht ließ das Gericht nicht zu.

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Universität darf Kooperationsvertrag geheimhalten

Die Universität zu Köln muss auch weiterhin ihren Kooperationsvertrag mit der Bayer Pharma AG nicht offenlegen. Eine Klage auf Einsichtnahme wies das Kölner Verwaltungsgericht am 6. Dezember 2012 ab (Az.: 13 K 2679/11). Es entschied, das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen finde in solchen Fällen keine Anwendung, weil der Kooperationsvertrag dem Bereich der Forschung zuzuordnen sei. Damit folgte das Gericht der Argumentation der Universität, die sich auf eine Ausnahmeklausel berufen hatte, in der es heißt: "Für Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Prüfungseinrichtungen gilt dieses Gesetz nur, soweit sie nicht im Bereich von Forschung, Lehre, Leistungsbeurteilungen und Prüfungen tätig werden." 

Im Übrigen habe der Antrag auf Informationszugang deshalb abgelehnt werden dürfen, weil die Bayer Pharma AG ein berechtigtes Interesse an der Geheimhaltung habe. Der Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen stehe dem allgemeinen Informationszugangsanspruch entgegen, weil dem Unternehmen durch die Übermittlung der Information ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Schaden entstehen könne.

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Teilerfolg für Stammzellenforscher

Der Bonner Stammzellenforscher Professor Oliver Brüstle hat vor Gericht einen Teilerfolg errungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte zwar das Verbot eines von Brüstle 1997 angemeldeten Patents auf die Gewinnung von Stammzellen aus menschlichen Embryonen, dies gelte aber nur, wenn dabei menschliche Embryonen zerstört werden müssten. Für embryonale Stammzellen, die auf anderen Wegen gewonnen werden können, bleibt das Patent bestehen (Az.: X ZR 58/07). Stammzellen könnten nicht grundsätzlich als Embryonen angesehen werden, erklärten die Richter. Der BGH bestätigte damit im Grundsatz ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Oktober 2011. 

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Frühere Berliner Rückmeldegebühr verfassungswidrig

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat eine frühere Rückmeldegebühr an Berliner Hochschulen für verfassungswidrig eingestuft (Az.: 2 BvL 51/06). Die Bestimmung wurde mit dem Haushaltsstrukturgesetz 1996 eingeführt und gilt seit Dezember 2004 nicht mehr. Die Erhebung nichtsteuerlicher Abgaben, wie der Rückmeldegebühr, bedürfe als eine öffentlich-rechtliche Geldleistung sachlicher Rechtfertigung, so die Richter. Die Rückmeldegebühr diene alleine dazu, die Kosten für die Bearbeitung der Rückmeldung zu decken. Die festgesetzte Gebührenhöhe von 100 DM und später 51,13 Euro stehe in grobem Missverhältnis zu dem Zweck, die Kosten für die Bearbeitung der Rückmeldung zu decken, die sich entsprechend einer nachvollziehbaren Berechnung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg auf durchschnittlich 22,41 DM beliefen. 

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Neues Hochschulgesetz bestätigt

Der sächsische Verfassungsgerichtshof hat das neue Hochschulgesetz bestätigt. Eine Beschwerde des Studentenrats Chemnitz blieb erfolglos. Der Studentenrat hatte kritisiert, dass Studierende nunmehr aus der verfassten Studentenschaft austreten können, und geltend gemacht, dass Studierende in ihrem Grundrecht auf Freiheit in Wissenschaft und Lehre verletzt worden seien, da sie im Gesetzgebungsverfahren nicht ausreichend angehört worden seien. Der Gerichtshof stellte hingegen fest, dass sich aus dem Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit kein Anhörungsrecht ergebe. Das neue Hochschulgesetz wurde Ende September im Landtag beschlossen (vgl. Newsletter 10/2012).

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Bessere Altersvorsorge für angestellte Professoren

Die TU Darmstadt bietet ihren 45 angestellten Professorinnen und Professoren eine attraktive Altersversorgung. Um beim Wechsel in den Ruhestand eine Schlechterstellung der angestellten gegenüber verbeamteten Professorinnen und Professoren zu vermeiden, hat die TU Darmstadt über eine europaweite öffentliche Ausschreibung einen Finanzdienstleister ausgewählt, der eine auf diese Bedürfnisse zugeschnittene betriebliche Altersversorge anbietet: Der Professor bzw. die Professorin zahlt im Rahmen einer sogenannten Entgeltumwandlung einen Eigenanteil in die Unterstützungskasse; die Universität als Arbeitgeberin schießt den dreifachen Betrag zu. Die Höhe des Gesamtbeitrags orientiert sich an einer voraussichtlichen Versorgungsdifferenz zu einer vergleichbaren Pension aus der Beamtenversorgung.

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Preis für Wissenschaftsrecht 2013

(Det.) Der Verein zur Förderung des deutschen und des internationalen Wissenschaftsrechts verleiht 2013 zum zweiten Mal den "Preis für Wissenschaftsrecht". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Erstmals war der Preis 2011 vergeben worden. Der erste Preisträger war Professor Klaus Gärditz von der Universität Bonn. Der Preis ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgesehen, die in den letzten drei Jahren auf dem Gebiet des Wissenschaftsrechts publiziert haben. Bewerbungen und Vorschläge sind unter Einreichung der Publikation bis zum 30. April 2013 möglich. Weitere Informationen unter:
http://www.vfdiw.de/Preis-fuer-Wissenschaftsrecht/index.php

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Quelle: istockphoto.com

Steuerklassenwahl für 2013

Das Bundesfinanzministerium hat ein Merkblatt zur Steuerklassenwahl für das Jahr 2013 bei Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, herausgegeben. Es erläutert, wann die Steuerklassenkombination IV/IV oder III/V oder IV/IV mit Faktor sinnvoll ist. Durch das Faktorverfahren wird erreicht, dass bei jedem Ehegatten die steuerentlastenden Vorschriften (insbesondere der Grundfreibetrag) beim eigenen Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden. Mit dem Faktor wird außerdem die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Der Antrag kann beim Finanzamt formlos oder in Verbindung mit dem förmlichen Antrag auf Eintragung eines Freibetrags gestellt werden. 
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Lohnsteuer/BMF_Schreiben_Allgemeines/2012-11-27-merkblatt-steuerklassenwahl-2013-anlage.pdf?__blob=publicationFile&v=1.

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Quelle: istockphoto.com

Beruflicher Unfallschaden

(Uf.) Erleidet ein nichtselbständig tätiger Steuerpflichtiger mit einem privaten PKW auf einer Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte einen Unfall und veräußert er das Unfallfahrzeug in nicht repariertem Zustand, bemisst sich der als Werbungskosten dann abziehbare Betrag nach der Differenz zwischen dem rechnerisch ermittelten fiktiven Buchwert vor dem Unfall und dem Veräußerungserlös. Dies ergibt sich aus § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG. Nach dieser Vorschrift sind Absetzungen für Abnutzung und für Substanzverringerung sowie erhöhte Absetzungen Werbungskosten. Die Vorschrift verweist in vollem Umfang auf die Vorschrift über Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung in § 7 EStG. Mit dieser Entscheidung hat der Bundesfinanzhof (Az.: VIII R 33/09) Abstand von seiner bisherigen Rechtsprechung und Rechtsauffassung genommen. 

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Personalia


Quelle: bremen.de

Neue Senatorin

Eva Quante-Brandt, bislang Bremens Bevollmächtigte in Berlin, ist neue Senatorin für Bildung und Wissenschaft, nachdem Renate Jürgens-Pieper am 26. November 2012 im Streit um die rot-grüne Schulpolitik zurückgetreten war. Zuvor hatten sich die Spitzen von SPD und Grünen auf einen Kompromiss zum defizitären Bildungsetat verständigt, um freiwerdende Lehrerstellen im nächsten Schuljahr wieder besetzen zu können. Die Pläne sahen vor, die Einrichtung von zwei Ganztagsschulen zu schieben oder die Klassengrößen anzuheben. Da es kein zusätzliches Geld für Lehrereinstellungen gab, stellte Jürgens-Pieper ihr Amt zur Verfügung. 

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Stabwechsel

Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh, wurde am 6. Dezember 2012 auf der Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin zum neuen KMK-Präsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt vom Hamburger Schulsenator Ties Rabe am 21. Januar 2013.

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Neues HRK-Präsidium 

Das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat zwei neue Vizepräsidenten: Die Präsidentin der Universität Göttingen, Frau Professor Ulrike Beisiegel, übernimmt von Professor Hans-Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt, das Ressort "Hochschulmanagement und Governance". Professor Holger Burckhart, Rektor der Universität Siegen, wurde zum Vizepräsidenten für das Ressort "Lehre, Studium, Lehrerbildung, Weiterbildung" gewählt und tritt damit die Nachfolge von Frau Professor Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, an. In ihren Vizeämtern bestätigt wurden Professor Karl-Dieter Grüske, Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, und Professor Joachim Metzner, ehemaliger Präsident der Fachhochschule Köln. 

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Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise 2013

Zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler erhalten am 19. März 2013 in Berlin die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preise. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt, die aus 135 Vorschlägen auszuwählen hatte. Von den elf Preisträgern kommen vier aus den Lebenswissenschaften, je drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie aus den Naturwissenschaften und eine aus den Ingenieurwissenschaften. Neun der Ausgezeichneten erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro, zwei Wissenschaftler teilen sich einen Preis zur Hälfte mit je 1,25 Millionen Euro. 

Die Preisträger sind Professor Thomas Bauer (Islamwissenschaft, Universität Münster), Professor Ivan Dikic (Biochemie/Zellbiologie, Universität Frankfurt am Main), Professor Frank Glorius (Molekülchemie, Universität Münster), Professor Onur Güntürkün (Biologische Psychologie, Universität Bochum), Professor Peter Hegemann (Biophysik, Humboldt-Universität zu Berlin), Frau Professor Marion Merklein (Umformtechnik/Fertigungstechnik, Universität Erlangen-Nürnberg), Professor Roderich Moessner (Theoretische Festkörperphysik, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden), Professor Achim Rosch (Theoretische Festkörperphysik, Universität zu Köln), Frau Professor Erika von Mutius (Kinderheilkunde, Allergologie, Epidemiologie, Klinikum der Universität München), Professor Vasilis Ntziachristos (Biomedizinische Bildgebung mit optischen Methoden, TU München) und Professor Lutz Raphael (Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier).
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung_nr_61/index.html

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Quelle: Deutscher Zukunftspreis

Deutscher Zukunftspreis

Für ihre Ideen zur Verbesserung von Hörgeräten haben Forscher der Universität Oldenburg und des Elektronikkonzerns Siemens den mit 250.000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis 2012 erhalten. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte die Auszeichnung am 28. November 2012 an Professor Birger Kollmeier, Professor Volker Hohmann und Torsten Niederdränk. Den Preisträgern sei es gelungen, die entscheidenden Vorteile des beidohrigen Hörens auf die Hörsystemtechnologie zu übertragen.

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Berliner Wissenschaftspreis

Der Kunsthistoriker Professor Horst Bredekamp von der Humboldt-Universität erhält den diesjährigen Berliner Wissenschaftspreis. Der vom Regierenden Bürgermeister seit dem Jahr 2008 vergebene Preis ist mit 40.000 Euro dotiert. Der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro versehene Nachwuchspreis geht an die Mathematikerin Nicole Megow von der Technischen Universität Berlin.

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Quelle: www.wissenschaft.nrw.de

Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen

Der Informatiker Professor Christof Paar von der Ruhr-Universität Bochum ist mit dem diesjährigen Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 100.000 Euro ausgezeichnet worden. Der mit 50.000 Euro versehene Nachwuchspreis ging an den Chemiker Karl Mayrhofer vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Den undotierten Ehrenpreis erhielt die Historikerin Frau Professor Barbara Stollberg-Rilinger von der Universität Münster. Mit dem Innovationspreis würdigt das Wissenschaftsministerium herausragende Forschungsleistungen auf den Feldern der großen gesellschaftlichen Herausforderungen.

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Auszeichnung für Stammzellforscher

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis "Gesellschaft braucht Wissenschaft" geht an Professor Lenhard Rudolph vom Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut, Jena. Der Stammzellforscher wurde im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 29. November 2012 in Berlin für seine herausragenden Leistungen in der Erforschung der molekularen Ursachen des Alterns gewürdigt. 

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Friedrich-Wilhelm-Joseph-von-Schelling-Preis 

Frau Professor Lorraine Daston ist am 8. Dezember 2012 von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit dem Friedrich-Wilhelm-Joseph-von-Schelling-Preis geehrt worden. Die Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte erhielt den mit 25.000 Euro prämierten Preis für ihre herausragenden Arbeiten insbesondere zur frühen Neuzeit und zur Aufklärung. 

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Ernst Schering Preis 2013

Die Schering Stiftung verleiht den Ernst Schering Preis 2013 an Professor Frank Kirchhoff, Direktor des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm. Kirchhoff erhält den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine wegweisenden Forschungen zur Entstehung der Immunschwächekrankheit AIDS und insbesondere für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur Evolution des HI-Virus.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare Januar/Februar 2013

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Montag, 14. Januar 2013, 10:00-18:00 Uhr
Nur noch Restplätze frei.
www.hochschulverband.de/cms1/899.html

Gestaltung von Prüfungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Dienstag, 15. Januar 2013, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1069.html

Nebentätigkeitsrecht
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Dienstag, 15. Januar 2013, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/643.html

Berufungspraxis aktuell
Wissenschaftszentrum Bonn,
Freitag, 18. Januar 2013, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/694.html 

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Universität Mannheim,
Montag, 21. Januar 2013, 11:00-17:00 Uhr 
www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Ringhotel Munte Bremen,
Donnerstag/Freitag, 24./25. Januar 2013
Nur noch Restplätze frei.
www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Universität Mannheim,
Dienstag, 29. Januar 2013, 11:00-16:30 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/809.html

Leitung und Organisation
Hotel Bristol Bonn,
Donnerstag, 31. Januar 2013, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Wissenschaftszentrum Bonn,
Montag, 4. Februar 2013, 10:00-18:00 Uhr 
www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Besoldungsverhandlungen in "W"
Universität Mannheim,
Dienstag, 5. Februar 2013, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Potentiale nutzen! –Bewerbungstraining für Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen
FFFZ Tagungshaus Düsseldorf,
Donnerstag/Freitag, 07./08. Februar 2013
www.hochschulverband.de/cms1/617.html 

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

 

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Termine

Einladung zum DHV-Tag 2013 

(Uf.) Der nächste DHV-Tag am 18./19. März 2013 in Leipzig wird sich dem Thema "Vorfahrt für die Universität - Zur Zukunft des Wissenschaftssystems" widmen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will die Tagung erneut zum Anlass nehmen für eine besondere Aktion: 50 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler  werden die Gelegenheit erhalten, auf Einladung des DHV am nächsten DHV-Tag - kostenfrei - teilzunehmen und als Gäste mitzudiskutieren, ohne Funktionsträger des DHV zu sein. Unter allen Habilitanden, Juniorprofessoren, Privatdozenten oder vergleichbar Qualifizierten ohne dienstrechtliche Professur, die im Kalenderjahr 2012 Mitglied im DHV geworden sind, werden die insgesamt 50 Gewinnerinnen und Gewinner per Los ermittelt und im Januar 2013 eingeladen.

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Rückkehrer-Konferenz in München: Einladung zur Bewerbung für ein Stipendium

Die German Scholars Organization e.V. (GSO) führt im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie eine weltweite Initiative zur Rückgewinnung deutscher Fachkräfte aus dem Ausland durch. Die Initiative "Return to Bavaria" richtet sich an Bayern bzw. Deutsche aller Bereiche und Branchen, die über einen Fachhochschul- bzw. Hochschulabschluss verfügen, im Ausland leben und arbeiten und Interesse daran haben, in den Freistaat zurückzukehren. Fachkräfte werden bei ihrer Rückkehr nach Bayern individuell beraten, begleitet und unterstützt. 
 

Im April 2013 findet die erste "Return to Bavaria"-Konferenz statt, für die bis zu 100 Reise- und Teilnahme-Stipendien vergeben werden. Bei der Konferenz kommen in exklusivem Rahmen ausgewählte Rückkehrinteressierte aus aller Welt für drei Tage in München zusammen. Ziel ist, Fach- und Führungskräfte für den Standort Bayern zu begeistern und sie bei der Suche nach ihrem Traumjob in Bayern optimal zu unterstützen. 
 

Bewerben können sich rückkehrinteressierte Deutsche aller Bereiche und Branchen, die über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (mindestens Master, Diplom oder Äquivalent) verfügen und seit mehr als einem Jahr im Ausland erfolgreich berufstätig sind. 
Weitere Informationen unter:
 http://www.work-in-bavaria.de/fileadmin/user_upload/work-in-bavaria/dokumente/10_e_a_Return_to_Bavaria-Konferenz/Return_to_Bavaria-Konferenz-Agenda-17_12_12.pdf 
 www.work-in-bavaria.de/arbeitnehmer/arbeiten/return-to-bavaria/veranstaltungen/return-to-bavaria-konferenz/ 

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Publikationen

Glanzlichter der Wissenschaft 2012 - Ein Almanach 

Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2012 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit. 
 
Dieses Jahr mit Beiträgen u.a. von Volker Gerhardt, Jochen Hörisch, Peter Graf Kielmansegg, Paul Kirchhof, Dieter Lenzen, Angelika Neuwirth, Andreas Voßkuhle. 
 
Glanzlichter der Wissenschaft 2012. Ein Almanach. Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2012, 176 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto). ISBN 978-3-8282-0572-7.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Inhalt 

TEIL 1 beschäftigt sich mit dem internen Management eines Lehrstuhls. Neben Hinweisen für die ersten 100 Tage bei Übernahme eines Lehrstuhls liefert das Kapitel wertvolle Tipps zur persönlichen Arbeitsmethodik, für ein effektives Arbeitsmanagement oder zur Ausrichtung und Strukturierung eines Lehrstuhls. Konkrete Checklisten erleichtern die Organisation von internen Veranstaltungen sowie den Umgang mit Sitzungen und Arbeit in Gremien.  

In TEIL 2 dreht sich alles um Präsentieren und Moderieren. Die klassischen Aspekte der Rhetorik und Präsentationsgestaltung werden ebenso behandelt wie der Einsatz von Medien und unterschiedlichen Moderationsmethoden oder das eigene Auftreten und die damit verbundene Außenwirkung.  

TEIL 3 widmet sich dem Umgang mit Studierenden im Rahmen der Lehre. Dazu zählen die Bewertung von Prüfungsleistungen sowie eine verständliche Anleitung zur Erstellung von Hausarbeiten, Referaten und Abschlussarbeiten. 

TEIL 4 betrachtet die Forschungsarbeit am Lehrstuhl: Hier geht es um die Planung und Ausrichtung von Forschungsprojekten, deren Organisation und Beantragung sowie um das Publizieren. Da Patente in den Universitäten eine zunehmende Rolle spielen, finden sich auch hierzu wichtige Tipps. 

In TEIL 5 zeigen die Autoren, wie eine gezielte Öffentlichkeits- und Medienarbeit funktioniert und die Planung von öffentlichen Events gelingt. Abgerundet wird das Kapitel durch einen "Lehrstuhl-Knigge".  

Stimmen zum Buch: 
 
"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt." 
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen." 
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft a. D.
 
"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe  

Die Autoren  

Frau Professor Lioba Werth und Professor Klaus Sedlbauer sind beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in unterschiedlichen Fachbereichen. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements befasst und stellen mit diesem Buch ihren Wissens- und Erfahrungsschatz vor.  

Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). 

Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. In seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis.
Vierte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80. 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Tenure Track 
 
Wolfgang Marquardt: Die Universitäten brauchen mehr Hochschullehrerstellen 
Fragen an den Vorsitzenden des Wissenschaftsrates 
 
Reinhard Kreckel: "It would be a good idea" 
Der US-amerikanische Tenure Track als Importmodell 
 
Wolfgang A. Herrmann: Aufstieg im System 
Der "TUM Faculty Tenure Track" 
 
Cathy Trower: "Der Tenure-Track bietet nur wenige Gewissheiten"
Fragen an eine Hochschulforscherin aus Harvard 
 
Weitere Beiträge: 
 
Josef Pfeilschifter: Hybris 2020 
Die Helmholtz-Gemeinschaft gestaltet die deutsche Wissenschaft - Eine Polemik 
 
Pierre Frath: Unbequem, ungerecht und gefährlich 
Englisch darf nicht die einzige Sprache der Universität werden 
 
Marcus Kracht: Unsere Gewissheiten schon jetzt gründlich prüfen 
Über die Zukunft der Universität 
 
Berthold M. Kuhn: Forschen, lernen und leben in China 
Eindrücke eines deutschen Hochschullehrers 
 

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DHV-Ticker


Landesverband Sachsen 

(Wi.) Am 5. Dezember 2012 wurde in Chemnitz der Landesverband Sachsen neu gewählt: Vorsitzender bleibt Herr Professor Michael Schreiber (TU Chemnitz, Institut für Physik). Als stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Professor Silvia Rogler (TU Bergakademie Freiberg, Professur für Allgemeine BWL, insbes. Rechnungswesen und Controlling) wiedergewählt. Im Weiteren gehören dem Vorstand wie bisher Frau Professor Ursula Froster (Universität Leipzig, Institut für angewandte Humangenetik) sowie Herr Professor Kurt J. Reinschke (TU Dresden, Institut für Regelungs- und Steuerungstheorie) an.

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Landesverband Sachsen-Anhalt

(Wi.) In Halle wurde am 11. Dezember 2012 der Landesverband Sachsen-Anhalt neu konstituiert: Als Vorsitzende wiedergewählt wurde Frau Professor Christiane Tammer (Mathematik). Stellvertretende Vorsitzende sind ab sofort Professor Rainer Godel (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, LFSP Aufklärung-Religion-Wissen) sowie Professor Henning Graßhoff (Orthopädie).

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Neue Servicenummer - 77 - im DHV

(Uf.) Seit dem 1. September 2012 ist die Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nicht mehr nur wie bisher über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 66 erreichbar, sondern ebenfalls über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 77. Diese Servicenummer "77" schafft für alle Mitglieder des DHV, die sich in Berufungs- und Rechtsfragen von den Justitiaren der Geschäftsstelle beraten oder coachen lassen wollen, einen schnelleren Zugang zum Ansprechpartner.

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Mobile Website des DHV

(Uf.) Wenn Sie auf Ihrem Smartphone die mobile Website des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) anklicken wollen, können Sie dies unter Eingabe von m.hochschulverband.de tun. Diese mobile Version der DHV-Homepage ist für iPhone, Windows Phone und Android-Geräte geeignet.

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband 

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 62. DHV-Tags 2012 in Hannover erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2013 um 2,3 Prozent. Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2013 zwischen 180 Euro und 36 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen. 

Die Geschäftsstelle des DHV bittet jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Vermischtes


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Private Telefonate während der Operation kein Kündigungsgrund

Ein Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Rheinland-Pfalz telefonierte regelmäßig im Operationssaal auf seinem privaten Mobiltelefon. Er führte die Gespräche, indem er sich inmitten des Eingriffs das Telefon ans Ohr halten ließ; zuweilen unterbrach er auch die Operationen. Zu den Anrufen zählten Privatgespräche mit seiner Ehefrau, bei denen er Termine mit dem Fliesenleger für sein Eigenheim koordinierte. Die Bitte einer Anästhesistin, ein Telefonat zu unterlassen, ignorierte der Chefarzt. Der Krankenhausträger nahm dies zum Anlass, dem Mediziner ohne vorherige Abmahnung zu kündigen. Das Bundesarbeitsgericht hielt jedoch die Kündigung des Chefarzts wegen sozialer Schutzbedürftigkeit und fehlender Abmahnung für unwirksam. Konkret sei auch kein Patient geschädigt worden (Az.: 2 AZR 495/11).

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Der Papst zwitschert

Papst Benedikt XVI., Oberhaupt der katholischen Kirche und Ehrenmitglied des Deutschen Hochschulverbandes, hat kurz vor dem Weihnachtsfest einen Twitter-Account angemeldet. Neben dem englischsprachigen Konto "@pontifex" gibt es sieben weitere in anderen Sprachen, darunter "@pontifex_de" auf Deutsch. Nur einen Tag nach der Eröffnung seines Twitter-Accounts am 3. Dezember 2012 hatte der Papst bereits mehr als eine halbe Million Follower, ohne dass das Oberhaupt auch nur eine Nachricht abgesetzt hätte. Der erste Tweet zu Glaubensfragen erfolgte am 12. Dezember 2012.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Microsoft

(Gü.) Café Windows Tour durch 22 deutsche Universitäten

Microsoft Studentenleben ist seit dem 5. November mit der Café Windows Tour unterwegs. An insgesamt 22 deutschen Uni-Standorten macht die Campus Tour halt und bietet den Studierenden die Möglichkeit, Windows 8, Windows Phone 8 und die neuesten Geräte kennenzulernen. Das bisherige Interesse war enorm, allein an der TU Berlin kamen 28.000 Studierende, um sich zu informieren. Mehr zu den Tourdaten und den gezeigten Angeboten finden Sie hier.

 

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DHV und MLP

(Gü.) Das exklusive MLP-Angebot für DHV-Mitglieder - Ihr persönliches Finanzgutachten  

In 2013 gilt wieder das Ange­bot eines persönlichen und unabhängigen Finanz­gutachtens für DHV-Mitglieder. Das Finanzgutachten wird von hochqualifizierten Beratern, welche über das CFP-Zertifikat verfügen, erstellt. Der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®) ist der höchste international anerkannte Ausbildungsstandard für Finanzberater. Die Auszeichnung erfolgt durch das Financial Planning Standards Board e. V. (FPSB Deutschland). Derzeit tragen in ganz Deutschland nur etwa 1.500 Finanzberater diesen Titel. Weltweit gilt der CFP in 22 Ländern als höchstes Qualitätssiegel. Die Ausbildung erfolgt an der MLP Corporate University in Wiesloch. Die Unternehmensuniversität ist eine von nur drei vom FPSB akkreditierten Ausbildungseinrichtungen in Deutschland - neben der European Business School in Oestrich-Winkel sowie der Frankfurt School of Finance & Management. Außerdem ist die MLP Corporate University eine von nur 15 europäischen Unternehmensuniversitäten, die von der European Foundation for Management Development (EFMD) akkreditiert ist. 
 
Im Rahmen der Kooperation, die den Deutschen Hochschulverband und MLP verbindet, haben bereits einige DHV-Mitglieder das Angebot zur Erstellung eines individuellen und umfassenden Finanzgutachtens wahrgenommen - und sich dadurch einen Eindruck von der MLP-Dienstleistung gemacht. 
 
Das Angebot beinhaltet: 
 - Ausführliches und objektives Gutachten mit Handlungsempfehlun­gen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Finanzplanung gemäß Financial Planning Standards Board e. V. 
 - Betrachtung der Privatbilanz und Vermögensstruktur 
 - Überprüfung hinsichtlich Handlungsbedarf bei Geldanlage, Immobilien und Beteiligungen 
 - Aufzeigen von möglichen Lücken in der Versorgung und Absicherung 
- Exklusiv für DHV-Mitglieder: 10 Prozent Vergünstigung auf das Honorar von 2.500 Euro zzgl. MwSt. 
 
Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen und Terminwünschen: 
MLP Hochschulmanagement 
Hochschulmanagement@mlp.de 
Tel.: 06222 308 1220 
 
Weitere Informationen unter: 
www.mlp.de 
www.mlp-beratungsqualitaet.de
www.mlp-campuspartner.de 
www.mlp-hochschultag.de 
www.fpsb.de
www.mlp-karriere.de 

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DHV und Deilmann

(Gü.) Inspiration für die Sinne - Entdeckungsreise in die Welt der Düfte

Die DEUTSCHLAND steht für das Genießen von Lebensart, und eine Reise mit dem schwimmenden Grandhotel bietet Anregungen für alle Sinne. Darüber hinaus geben speziellen Themenreisen tiefere Einblicke in die verschiedensten Interessengebiete. Eine neue Themenkreuzfahrt liefert Ihnen dazu jetzt weitere interessante Bereicherungen: 

"Die Reise der Düfte"  

Reise 428 | von Rom nach Lissabon | vom 11. bis 24. April 2013 | 14 Tage

2-Bett-Kabine ab 3.595 Euro pro Person inkl. Flüge ab/an Deutschland

Duftessenzen waren seit jeher auch eine Antriebsfeder für große Expeditionen. Folgen Sie ihren Spuren auf der Frühlings-Kreuzfahrt entlang mondäner Mittelmeerküsten wie der Riviera und der Côte d'Azur. Schnuppern Sie in die Geheimnisse der Parfumherstellung, zum Beispiel in Grasse, dem Geburtsort der weltberühmten französischen Parfumindustrie. 

An Bord enthüllt Star-Parfumeur Pierre Bourdon, Komponist des Klassikers "Davidoff Cool Water", Geheimnisse rund um die Kreation edler Düfte. Schönheitsexpertin Judith Williams moderiert diese Entdeckungsreise in die Welt der Düfte, auf der Sie auch Ihren eigenen "Dufttyp" analysieren lassen können. 

Weitere Informationen und den Sonderfolder zur Parfumreise finden Sie zum Download unter http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/Themenreisen/Parfum_D428_low.pdf.

Kontakt:
Reederei Peter Deilmann GmbH
Am Holm 25, 23730 Neustadt in Holstein
Tel.: (04561) 396-0, Fax: (04561) 8207 

info@deilmann.dewww.deilmann.de

 

http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/kataloge/kataloge_2013/Mittelmeer_2013_low.pdf

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DHV und Merkana

(Gü.) Bester Service zu besten Konditionen -  mit Merkana Reisen ein kompetenter Partner

Das Reisen bildet ist ja allgemein bekannt. Und das ist nicht nur bei privaten Urlaubsreisen so. Mittlerweile ist es für fast jeden Hochschulprofessor oder -dozent essentiell geworden, sich auf Reisen zu begeben, um nicht nur den Horizont, sondern auch das Wissen zu erweitern. 

Viele der Reisenden lassen ihre Reise im Internet buchen und erhoffen sich eine Zeit- oder sogar Geldersparnis. Jedoch bedarf es bei den meisten Reisen eine intensive Planung und Koordination, um auf einfachsten und günstigstem Weg ans Ziel zu kommen. Da ist es gut einen Partner zu haben, der sich bestens mit dem Reisen auskennt: Ihr Verbandsreisebüro Merkana Reisen!

"Denn jede Reise, egal wie weit oder lang, beginnt mit dem ersten Schritt. Und den nehmen wir Ihnen gerne ab. Wir kümmern uns um die gesamte Reiseplanung und -buchung. Nur den Koffer packen wir für unsere Kunden noch nicht", lacht  Alexandra Beital, Prokuristin und Geschäftsreisekoordinatorin bei Merkana Reisen. 

Service und Professionalität wird bei den Reiseexperten aus dem Bergischen Land groß geschrieben. "Bei Geschäftsreisen geht es nicht um Vergnügen und da muss jede Reiseplanung perfekt ausgearbeitet sein. Da verstehen wir keinen Spaß!", so Alexandra Beital, die das Reisebüro zusammen mit ihren Eltern führt. 

"Aber auch die Reisepreise nehmen wir sehr ernst und rechnen und suchen so lange, bis wir die besten Konditionen für unsere Kunden gefunden haben," sagt die Jungunternehmerin stolz.

Kurzum, bei Merkana Reisen gibt es also Reisen, die nicht nur bilden, sondern sich auszahlen! Denn der DHV-Reisepartner bietet besten Service zu besten Konditionen!

Alexandra Beital und ihr Team übernehmen die gesamte Reiseplanung und -buchung - auch für Ihre Geschäftsreise! 

Beratung, Planung und Buchung unter: 

Telefon: 02191 9288-1
E-Mail: dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de

Merkana Reisen
Alleestraße 68
42853 Remscheid

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DHV und HRS

(Gü.) Als Qualitätsdienstleister richtet HRS seine Angebote und Services konsequent an Ihren Bedürfnissen aus. Deshalb freuen wir uns, Ihnen im Rahmen der HRS Qualitätsoffensive die neue Auszeichnung "Top Quality Hotel" zu präsentieren. 

"Top Quality Hotel": Ihr Wegweiser für mehr Qualität.

Vor allem für Business-Kunden ist besondere Hotelqualität entscheidend bei der Hotelwahl. Damit Sie  noch einfacher Hotels finden, die Ihren Ansprüchen gerecht werden, haben wir die Auszeichnung "Top Quality Hotel" für besonders kundenorientierte Hotels eingeführt.

Damit ein Hotel das HRS Gütesiegel verliehen bekommt, müssen fest definierte Qualitätskriterien in den folgenden Kategorien erfüllt sein: Kundenzufriedenheit, Hotelausstattung, Preissicherheit und Service. 

Mit Hilfe der "Top Quality Hotel"-Auszeichnung erkennen Sie auf einem Blick, welche Hotels aus der Trefferliste sich durch ihre besondere Kundenorientierung auszeichnen.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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