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Hochschulpolitik


Kempen: "Keine Universitätsprofessur unter W3" 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Vorschläge zur Neuordnung der W-Besoldung unterbreitet. "Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012, das die hessische W2-Besoldung als "evident amtsunangemessen" und damit verfassungswidrig erklärt, besitzt nach Auffassung des Hochschulverbandes, der die Klage initiiert und begleitet hat, eine politische Bindungswirkung und materiell-rechtliche Ausstrahlungskraft auf alle Bundesländer und den Bund", so DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. Neben Hessen seien daher auch die anderen Bundesländer und der Bund verpflichtet, bis zum 1. Januar 2013 verfassungskonforme Besoldungsregelungen zu verabschieden. Um den politischen Handlungsdruck auf die Länder hoch zu halten, empfiehlt die Berufsvertretung allen Wissenschaftlern mit W2-Besoldung, sofort Widerspruch gegen die derzeitige Besoldung einzulegen.

Den Gesetzgebern schlägt der DHV vor, dem Beispiel Baden-Württembergs zu folgen und für Universitätsprofessuren nur W3-Stellen vorzusehen. Alternativ bestünde nach den im Urteil des Bundesverfassungsgerichts enthaltenen Vorgaben die Möglichkeit, die zukünftige amtsangemessene W2-Besoldung in einer hohen Erfahrungsstufe der Besoldungsgruppe A15 anzusiedeln: "Alle vom Bundesverfassungsgericht herangezogenen Kriterien, wie Verantwortung, Qualifikationsweg und Abstandsgebot zur A-Besoldung, verbieten es aus Sicht des DHV, mit kleineren Summen zu operieren. Ein solcher Versuch würde zwangsläufig neue Klagen nach sich ziehen", so Kempen weiter. 

Ausdrücklich bekenne sich der DHV zur Sinnhaftigkeit von Leistungsbezügen. "Gerade die traditionellen Berufungs- und Bleibezulagen, die aufgrund externer Leistungsbewertung der beste Maßstab und die beste Möglichkeit sind, wissenschaftliche Qualifikation zu honorieren, haben sich bewährt", erläuterte der DHV-Präsident. Funktionsleistungsbezüge sollten dagegen aus dem Budget für die Honorierung wissenschaftlicher Leistungen herausgenommen werden. Damit durch eine Aufstockung der W2-Grundgehälter die für Leistungshonorierungen zur Verfügung stehenden Besoldungsbestandteile nicht weiter reduziert würden, fordert der DHV den Landesgesetzgeber auf, Möglichkeiten vorzusehen, dass Stiftungs- oder Drittmittel in dieses Budget einfließen dürfen. Ebenso sollten zukünftig auch Overhead-Pauschalen in das Budget für Leistungsbezüge gehen dürfen.

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Quelle: istockphoto.com

Kempen: "Wissenschaft braucht mehr Transparenz"

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat anlässlich des 62. DHV-Tages in Hannover an Bund und Länder appelliert, für eine ausreichende staatliche Grundfinanzierung der Forschung zu sorgen. "Solange Einwerbungserfolge bei Drittmitteln sich immer mehr zum Fetisch und zur Währung des Wissenschaftsbetriebs entwickeln, wächst die Gefahr sachfremder Einflüsse auf die Wissenschaft", betonte Kempen. "Die in den zurückliegenden Jahren zu beobachtende strukturelle Verschiebung hin zu mehr drittmittelfinanzierter Forschung bei gleichzeitiger Verschärfung des Wettbewerbs um Finanzierungsmittel ist für die Unabhängigkeit und damit die Unparteilichkeit von Wissenschaftlern schädlich."

Wissenschaft als Suche nach Wahrheit setze Ehrlichkeit voraus und schließe die Indienstnahme oder Instrumentalisierung durch Dritte aus. Dem Verdacht, nicht erkenntnis-, sondern interessengeleitet zu forschen, müsse durch größtmögliche Transparenz entgegengewirkt werden. "Für die Öffentlichkeit muss bei Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten nachvollziehbar sein, dass der Geldgeber weder Einfluss auf Forschung und Lehre noch die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen nimmt", erläuterte der DHV-Präsident. "Kooperationsverträge der Hochschulen mit Unternehmen müssen offengelegt werden." Kempen forderte, dass Wissenschaftler Angaben über die Höhe und Dauer der Förderung sowie den Namen des Auftraggebers der nicht aus der staatlichen Grundausstattung finanzierten Forschungs- und Drittmittelprojekte veröffentlichen. Fachzeitschriften sollten darüber hinaus die einem Fachbeitrag zugrundeliegenden Zuwendungsverhältnisse des Autors offenlegen bzw. die entsprechenden Angaben vom Autor fordern. 
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M578d05b3e4e.html

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Quelle: istockphoto.com

DHV fordert 7.000 zusätzliche Universitätsprofessuren 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will die Attraktivität von "Wissenschaft als Beruf" erhöhen. "Nur jeder dritte Nachwuchswissenschaftler erlangt eine Professur", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 62. DHV-Tages in Hannover. Aufgrund von Förderprogrammen wie der Exzellenzinitiative bemühten sich immer mehr qualifizierte Nachwuchswissenschaftler um Universitätsprofessuren, deren Gesamtzahl über 15 Jahre hinweg nahezu stagniere. "Das Interesse des wissenschaftlichen Nachwuchses an attraktiven Karrierewegen ist kein berufsständisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Interesse", betonte Kempen.

Der DHV-Präsident bekräftigte, dass eine sich ständig aus der Forschung speisende universitäre Lehre allein Universitätsprofessoren gewährleisten, zu deren Dienstaufgaben in etwa gleichen Teilen Forschung und Lehre zählten. "Mit "billigen Lehrknechten" lässt sich eine "Bildungsrepublik" nicht errichten", so Kempen. Bund und Länder müssten mit zusätzlichen Universitätsprofessuren die Qualität in Forschung und Lehre sichern. Allein um die gegenwärtige ungünstige Relation von 60 Studierenden pro Universitätsprofessor zu halten, müssten angesichts der für 2013/14 prognostizierten 2,7 Millionen Studierenden umgehend zu den vorhandenen 25.000 Universitätsprofessuren 7.000 zusätzliche Professuren bereitgestellt werden. "Wissenschaftler, die im Zuge der Exzellenzinitiative bestenfalls auf befristeten Stellen verharren, oder Privatdozenten, die mit unter- oder unbezahlten Lehraufträgen ein Nischendasein fristen, können und müssen in Lohn und Brot gebracht werden", erklärte Kempen. "Auch sollte das in den 80iger Jahren erprobte Modell der vorgezogenen Berufungen wiederbelebt werden. Das liegt vor allem im Interesse der Studierenden."
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M57fd688b0a0.html

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Quelle: Saatliches Bauamt Regensburg

Universität Regensburg erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis" 

Die Universität Regensburg ist erster Träger des "Deutschen Hochschulbaupreises". Den mit 15.000 Euro dotierten Preis übergaben der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba, und der Unternehmer und Vorstandsvorsitzende der Eberhard-Schöck-Stiftung, Eberhard Schöck, vor rund 300 Gästen dem Kanzler der Universität Regensburg, Christian Blomeyer, am 19. März 2012 im Rahmen der vierten Gala der Deutschen Wissenschaft in Hannover. Ausgezeichnet wurde das Hörsaalgebäude des Instituts für Immobilienwirtschaft, das der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide entworfen hat.

Zwei weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhielten die TU München sowie das Gemeinschaftsprojekt der FH Münster und der Kunstakademie Münster. Prämiert wurden das sanierte  Gebäude 0505 der TU München, für das das Münchner Architektenbüro Hild und K Architekten verantwortlich zeichnet, sowie der Anbau zur Fachbibliothek der FH und Kunstakademie Münster, welchen die Münchner Architekten Bühler und Bühler sowie die Planungsgemeinschaft Zauberscho[e]n aus Münster betreut haben.

Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals ausgelobt. Den Preis unterstützt die Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25.000 Euro. Um den Preis haben sich 55 Hochschulen mit 72 Bauprojekten beworben.

http://www.hochschulverband.de/cms1/959.html

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Quelle: sachsen-anhalt.de

Birgitta Wolff ist "Wissenschaftsministerin des Jahres"

Birgitta Wolff (CDU), Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt,  ist am 19. März 2012 auf der vierten Gala der Deutschen Wissenschaft als "Wissenschaftsministerin des Jahres" ausgezeichnet worden. Die hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen der Titelverteidigerin wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Befriedigend Plus" (2,77) am besten bewertet (Vorjahr: 2,92). 
Platz zwei behauptete Johanna Wanka (CDU) aus Niedersachsen (Note: 3,11/Vorjahr: 3,19) vor Berlins ehemaligem Senator Jürgen Zöllner (SPD), der sich gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze und um mehr als eine halbe Note verbessert hat (Note: 3,17/Vorjahr: 3,71). 

Zum dritten Mal wurde der/die "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den 26.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. Durchgängig wurden bei allen Ministern fehlendes Gespür für Wissenschaft und die Universität ebenso wie mangelnde Durchsetzungskraft im Kabinett kritisiert.

Eine Vier Minus gab es für das Schlussduo, Minister Jost de Jager (CDU) aus Schleswig Holstein (Note: 4,29/Vorjahr: 4,82) sowie Eva Kühne-Hörmann (CDU) aus Hessen (Note: 4,44/Vorjahr: 4,41). Einen bemerkenswerten Sprung nach oben ergab sich für Hamburg. Die neue Senatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) landete auf Platz 7 (Note: 3,64) und damit um sechs Plätze vor ihrer Amtsvorgängerin Herlind Gundelach (CDU) (Vorjahresnote: 4,56). Die sächsische Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) rutschte um fünf Plätze (Note: 3,67/Vorjahr: 3,31) ab auf Rang acht, gefolgt von Bundesministerin Annette Schavan (CDU), die bei nahezu gleichbleibender Gesamtbewertung die Durchschnittsnote 3,79 (Vorjahr: 3,78) erzielte und damit im Mittelfeld landete. 
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M55d9cd723af.html

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Quelle: TU München

Wolfgang Herrmann ist "Präsident des Jahres"

Professor Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München, hat am 19. März 2012 auf der vierten Gala der Deutschen Wissenschaft die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres" erhalten, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum vierten Mal vergibt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 26.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt.

Mit der Prädikatsnote 1,45 erzielte Professor Herrmann die Bestbewertung. An ihm überzeugten die Wissenschaftler Entscheidungsfreude, Authentizität und visionäre Konzepte. Denkbar knapp dahinter folgte der Vorjahressieger, der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Lambert Koch, mit einer Bewertung von 1,48. Drittplatzierter wurde der Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Professor Elmar Weiler, erster Preisträger der Auszeichnung im Jahre 2009, mit einer Note von 1,64. Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,62. 
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung
+M5849f071510.html

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Zufriedene Rektoren

Rektoren bewerten die Lehre an ihren Hochschulen trotz überfüllter Hörsäle, Dozentenmangel und immer wieder aufkeimender Kritik an der Bologna-Studienreform positiv. Das geht aus dem erstmals veröffentlichten "Hochschul-Barometer" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor, das künftig jährlich die Stimmung der Rektoren an deutschen Hochschulen messen will. 

Die Hälfte der insgesamt 199 befragten Präsidenten und Rektoren betrachtete die Ausstattung als "gut" oder "eher gut". Auf der Barometerskala von minus bis plus 100 gaben sie ihrer Hochschule in Sachen Wettbewerbsfähigkeit eine 52 bei der Lehre - bei der Forschung hingegen nur eine 21. Rektoren der Massenuniversitäten antworteten pessimistischer: Nur 28 Prozent hielten ihre Hochschule in Sachen Lehre für "gut" ausgestattet. 

Knapp die Hälfte der Rektoren sah die Einnahmesituation an ihren Hochschulen als zufriedenstellend, für "schlecht" oder "sehr schlecht" hielten sie 15 Prozent. Nur 14 Prozent der Rektoren staatlicher Hochschulen erachteten die Personalsituation für "schlecht" oder "sehr schlecht", 29 Prozent für "gut" oder "eher gut". 61 Prozent bezeichneten die Zusammenarbeit mit der Landespolitik als ausgesprochen positiv. Die Entwicklung für die nahe Zukunft wurde jedoch weit skeptischer beurteilt. Derzeit erreicht die Gesamtzufriedenheit der Rektoren mit der Situation an ihren Hochschulen auf einer Skala von minus bis plus 100 einen Wert von 31, ihre Zukunftserwartungen liegen bei einem Wert von 19. 

Besonders gut schnitten laut Stifterverband Berlin, Hamburg und Bayern ab. Dabei würden in Bayern die Hochschulleitungen insbesondere die überdurchschnittliche Finanzierung und Ausstattung ihrer Einrichtungen zu schätzen wissen. Schleswig-Holstein, Bremen und Thüringen schnitten hingegen unterdurchschnittlich ab. Die dortigen Hochschulen erwarteten deutliche Verschlechterungen bei den Einnahmen und der Möglichkeit, qualifiziertes wissenschaftliches Personal zu gewinnen und zu halten.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2012_03_08_hochschul-barometer/index.html

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Bundesregierung will Kooperationen zwischen Bund und Ländern erleichtern

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 4. März 2012 beschlossen, die im Jahr 2006 beschlossene Föderalismusreform zu korrigieren und Kooperationsmöglichkeiten von Bund und Ländern im Wissenschaftsbereich zu erweitern. Eine entsprechende Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes soll noch in dieser Legislaturperiode realisiert werden. Künftig sollen Bund und Länder gemeinsam nicht nur "Vorhaben", sondern dauerhaft auch "Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen" fördern können. Bislang können vom Bund Einrichtungen der wissenschaftlichen Forschung nur außerhalb von Hochschulen gefördert werden. 

Durch diese Änderung soll der Bund wesentlich stärker als bisher sowohl Verbindungen zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen als auch zwischen Hochschulen unterstützen können. Künftig könnte der Bund dann nicht nur zeitlich und thematisch begrenzte Projekte wie zum Beispiel die Exzellenzinitiative oder den Hochschulpakt fördern, sondern auch dauerhaft Institutionen. 
 http://www.bmbf.de/press/3243.php

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"Berlin Institute of Health" als Leuchtturmprojekt

Die Berliner Charité und das Max-Delbrück-Centrum (MDC) sollen nach Plänen von Bund und Berliner Senat in einem gemeinsamen Institut unter dem Namen "Berlin Institute of Health" zusammengeführt werden. Das kündigte Bundesforschungsministerin Annette Schavan nach Gesprächen mit Spitzenvertretern des Berliner Senats, von Charité, MDC und den Berliner Universitäten an. 

Mit Hilfe des "Berlin Institute of Health" soll der molekulare und systembiologische Ansatz des MDC als Grundlagenforschungseinrichtung mit der wissenschaftlich-klinischen Stärke der Charité gekoppelt werden. Geplant ist ein Weg in zwei Etappen: Zunächst soll ein Kooperationsrahmen festgelegt werden, wie die gemeinsame Spitzenforschung ab 2013 verstärkt werden könne, ehe die strukturelle Weiterentwicklung hin zum "Berlin Institute of Health" erfolgen könne.

Es gehe um einen "Mehrwert für die Wissenschaft", nicht um den "Austausch von Finanzquellen", erläuterte Schavan am 28. Februar 2012 in Berlin. Bund und Länder müssten sich, wie auch im Koalitionsvertrag des neuen Berliner Senats vereinbart, entsprechend verpflichten. Die Ministerin betonte die "größtmögliche Selbständigkeit des neuen Instituts, um die internationale Sichtbarkeit zu gewährleisten". Im Mittelpunkt müsse die wissenschaftlich, nicht die politisch getriebene Forschungsagenda stehen.

"Wir arbeiten nicht an der Entwicklung hin zu einer eigenständigen Medizinischen Hochschule", betonte Schavan zugleich. "Ich bin überzeugt, dass Kooperationen nicht neben Universitäten, sondern im Kontext der Universitäten etabliert werden müssen. Universitäten sind das Herzstück des Wissenssystems, und das müssen sie auch bleiben." Hinter der Zusammenführung stecke die Erkenntnis, "dass klinische Forschung die Grundlagenforschung braucht und umgekehrt." Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von BMBF-Staatssekretär Georg Schütte und dem Berliner Staatssekretär Knut Nevermann soll weitere Details ausarbeiten.
 http://www.bmbf.de/press/3241.php

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Expertenkommission fordert institutionelle Förderung durch den Bund
 
Der Bund muss wieder in die Lage versetzt werden, Hochschulen institutionell zu fördern. Das fordert die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Jahresgutachten 2012, das am 29. Februar 2012 Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. Dafür müsse die Föderalismusreform I aus dem Jahr 2006 durch eine Grundgesetzänderung korrigiert werden. Die Reform hat die Möglichkeiten des Bundes, die Hochschulen zu fördern, massiv eingeschränkt. 

Die Hochschulen seien in Deutschland eine tragende Säule der Forschung, unterstreicht die Expertenkommission in ihrem Gutachten: Das Gesamtvolumen der Mittel für Forschung und Entwicklung an Hochschulen übertreffe das der außeruniversitären Institute und Ressortforschungsinstitute. In den Natur-, Ingenieur-, Medizin- und Agrarwissenschaften näherten sich die Hochschulen mit ihrer Publikationsleistung dem Spitzenniveau der außeruniversitären Max-Planck-Institute. Die Kommission möchte dieses Potenzial nicht gefährdet sehen. Die Rahmenbedingungen für die Hochschulen durch das Kooperationsverbot von 2006 hätten sich im Vergleich zur außeruniversitären Forschung erheblich verschlechtert. 

International gehörten die deutschen Universitäten trotz positiver Entwicklungen in den letzten Jahren noch nicht wieder zu den angesehensten Forschungsuniversitäten, heißt es im Jahresgutachten. Um die Hochschulforschung international konkurrenzfähig zu machen, müssten nach Auffassung der sechs Kommissionsmitglieder weiterhin große Anstrengungen unternommen werden. Zwischen 1995 und 2009 habe Deutschlands Wachstumsrate bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung kontinuierlich niedriger gelegen als etwa in den USA, Großbritannien, der Schweiz und den Niederlanden. Damit habe sich die relative Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb verschlechtert.
 
Die Berater plädieren im Jahresgutachten 2012 für eine Fortsetzung erfolgreicher Einrichtungen, die im Rahmen der Exzellenzinitiative aufgebaut wurden. Neue Formen der Kooperation zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen müssten weiter erprobt werden. Wenn nach einer Grundgesetzänderung der Bund die Hochschulen umfassender fördern könnte, solle auch die Option geprüft werden, "Bundesuniversitäten" direkt vom Bund fördern zu lassen. 
http://www.e-fi.de/presse.html?&L=0

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Schavan vermisst Bildung in der Bologna-Struktur

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat im Interview mit der Wochenzeitung  "Die Zeit" eingeräumt, dass bei der Bologna-Reform "zu viel über Strukturen und zu wenig über Inhalte und Ziele von Bildung diskutiert" worden sei. Bereits Ende der neunziger Jahre habe es die Politik versäumt, die inhaltliche Dimension von Bologna gleichberechtigt in der Agenda zu verankern.  
Der sechssemestrige Bachelor dürfe keine "bildungsfreie Zone" sein, forderte die Ministerin: "Meines Erachtens sollte der Bachelor ein breites Fundament an Wissen schaffen über wissenschaftliche Methoden, über grundlegende Erkenntnisse in der eigenen und in fremden Disziplinen und dabei Zeit lassen, über das Wie und Warum nachzudenken." Der Bachelor für das Allgemeine, der Master für das Spezielle, das sei die geeignete Formel. 
 
Im Vorfeld der Nationalen Bologna-Konferenz im Herbst will Schavan einen hochrangig besetzten Expertenrat mit Hochschullehrern aller Fakultäten einberufen. Dieser solle Vorschläge erarbeiten, wie sich das Humboldtsche Ideal von Bildung durch Wissenschaft auch im 21. Jahrhundert im Selbstverständnis der Universität abbilden könne. Als Mitglieder des Expertenrates nannte Schavan beispielhaft den Hamburger Universitätspräsidenten, Professor Dieter Lenzen, den ehemaligen Präsidenten der Humboldt-Universität, Professor Christoph Markschies, und den Rektor der RWTH Aachen, Professor Ernst Schmachtenberg.

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Brandenburgische Hochschulkonferenz fordert adäquate Hochschulfinanzierung

Die Brandenburger Universitäten und Fachhochschulen haben sich zur Brandenburger Hochschulkonferenz zusammengeschlossen und von der Landesregierung eine stärkere Förderung des Wissenschaftsstandortes verlangt. Deutschlandweit bilde das Bundesland das Schlusslicht in der Hochschulfinanzierung, betonten die Hochschulen. Den für 2013 und 2014 zugesagten Aufwuchs im Wissenschaftsressort um 13,6 Millionen Euro würdigten Hochschulvertreter zwar, sie wiesen aber zugleich darauf hin, dass mehr als 50 Millionen Euro nötig wären, um bundesweit nur noch Viertletzter bei der Finanzierung zu sein. Sollte Brandenburg im Hochschulbereich keine adäquate Hochschulfinanzierung für die wachsenden Studierendenzahlen bereitstellen, gefährde das Land seine Zukunftsperspektiven, und es drohe ein Studienplatzabbau.

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BTU Cottbus gegen Fusion mit Hochschule Lausitz zur "Energieuniversität"

Der Akademische Senat der BTU Cottbus hat sich gegen eine geplante Zusammenlegung mit der Hochschule Lausitz (FH) ausgesprochen. Zuvor hatten sich bereits 47 Professoren der BTU in einem offenen Brief an Ministerpräsident Platzeck gegen eine Fusion mit der Hochschule Lausitz gewandt. Wissenschaftsministerin Sabine Kunst hatte am 10. Februar 2012 angekündigt, beide Hochschulen zu einer "Energieuniversität" zusammenführen zu wollen. Nach dem Willen der Ministerin soll sich die neue Hochschule zum Wintersemester 2013/14 an den beiden Standorten Cottbus und Senftenberg auf die Themen Energietechnologie, Energiewirtschaft sowie energieeffizientes Planen und Bauen konzentrieren. 

Auf Kritik in der BTU stößt, dass sich die Ministerin ohne überzeugende Begründung über die Empfehlung einer Expertenkommission unter Führung von Professor Rolf Emmermann hinweggesetzt habe. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Geo-Forschungszentrums Potsdam hatte nicht für eine Fusion, sondern für die Eigenständigkeit und eine engere Kooperation beider Hochschulen plädiert. Universitäten und Fachhochschulen erfüllten unterschiedliche Aufgaben, das Land benötige weiterhin beide Hochschultypen. Eine Beschränkung auf Energiefragen sei existenzgefährdend und ignoriere andere erfolgreiche Forschungsschwerpunkte der BTU, schrieben die Professoren an Platzeck. Studierende schlossen sich dieser Argumentation in einem weiteren Schreiben an.

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Quelle: istockphoto.com

Über eine halbe Millionen Studienberechtigte und Studienanfänger

Im Jahr 2011 haben rund 360.260 Menschen die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erworben. 145.770 Absolventen erlangten die Fachhochschulreife. Von den 506.000 Schülern in Deutschland, die eine Studienberechtigung erwarben, waren 52,8  Prozent Frauen und 47,2 Prozent Männer. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 10,3 Prozent.

Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre (G8) erwarben in Bayern und Niedersachsen im Jahr 2011 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Dies führte zu einer starken Zunahme der Anzahl der Studienberechtigten um 55,2  Prozent in Bayern und um 42,6 Prozent in Niedersachsen. In Hamburg hingegen waren bereits im Jahr 2010 zwei Schuljahrgänge aus den Gymnasien entlassen worden. Dort gab es 2011 deshalb 33,5 Prozent weniger Studienberechtigte als im Vorjahr.

In den Ländern, die keine doppelten Entlassungsjahrgänge in den Jahren 2010 oder 2011 hatten, verlief die Entwicklung unterschiedlich: Im früheren Bundesgebiet stieg 2011 die Zahl der Absolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in fast allen Ländern. In Hessen war der Zuwachs mit 5,6  Prozent am höchsten. In den neuen Ländern einschließlich Berlin sank die Zahl der Studienberechtigten um 13,3 Prozent. Von der negativen Entwicklung waren Brandenburg mit 26,3 Prozent weniger Studienberechtigten und Thüringen mit einem Rückgang von 19,6  Prozent am stärksten betroffen. Ursache hierfür ist die rückläufige demografische Entwicklung in Ostdeutschland. 

Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, nahmen im Studienjahr 2011 insgesamt rund 516.900 Anfänger ein Studium auf. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich damit die Zahl der Erstimmatrikulierten um rund 16,2 Prozent. 
http://www.destatis.de

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Drei-Prozent-Ziel verfehlt

Laut Statistischem Bundesamt hat Deutschland im Jahr 2010 69,9 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Das entspricht einem Anteil von 2,82 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP). Damit hat Deutschland im Rahmen der Lissabon-Strategie das europaweite Ziel, für das Jahr 2010 einen Anteil von drei Prozent am BIP zu erreichen, verfehlt. 

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, fanden 67,2 Prozent der gesamten Forschungstätigkeiten im Unternehmenssektor statt. 18 Prozent der gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland entfielen auf die Hochschulen und 14,8 Prozent auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Letztere gaben im Jahr 2010 rund 10,4 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2009. 

Der Großteil (73,4 Prozent) der Ausgaben für außeruniversitäre Forschung wurde in den Bereichen Naturwissenschaften (4,8 Milliarden Euro) und Ingenieurwissenschaften (2,8 Milliarden Euro) getätigt. 1,3 Milliarden Euro (12,7 Prozent) der Forschungsausgaben entfielen auf die Geistes- und Sozialwissenschaften, 0,8 Milliarden Euro (8,1 Prozent) auf die Humanmedizin und 0,6 Milliarden Euro (5,7 Prozent) auf die agrarwissenschaftliche Forschung.

Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen im Jahr 2010 mit rund 7,7 Milliarden Euro gut drei Viertel (74,1 Prozent) der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Darunter gaben die Helmholtz-Zentren 3,2 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 1,6 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,5 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,2 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen 0,1 Milliarden Euro.
http://www.destatis.de

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Großbritannien: Höhere Studienbeiträge, geringeres Fächerangebot

Studienanfänger in Großbritannien zahlen ab Herbst bis zu 9.000 Euro Studienbeiträge pro Jahr, haben aber weniger Auswahl als in früheren Zeiten. In den letzten Jahren strichen britische Universitäten mehr als ein Viertel des Fächerangebots für das Erststudium. Das ist das Ergebnis einer Studie, das die britische  Hochschulgewerkschaft University and College Union (UCU)  präsentiert hat. Seit 2006 sank demnach die Zahl grundständiger Studiengänge von 70.052 auf 51.116, also um 27 Prozent. Insbesondere im Osten Englands ließen sich Disziplinen wie Germanistik oder Romanistik nicht mehr als selbständige Fächer studieren. Vierzehn Prozent der Fächer aus den Geisteswissenschaften hätten ihre Eigenständigkeit verloren. Für 15 Prozent der Fächer der Technik- und Naturwissenschaften gelte dies ebenfalls.
http://www.ucu.org.uk/index.cfm?articleid=5971

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Karriere


Humboldt-Stiftung als Karrieresprungbrett zur Professur

Wer als junger Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland gearbeitet hat, macht später in der Regel erfolgreich Karriere in der Wissenschaft. Nur jeder fünfte Alumni ist hauptberuflich in anderen Bereichen tätig. Das zeigt eine Evaluation der Humboldt-Stiftung über rund 17.000 Forschungsstipendien, die zwischen 1970 und 2009 vergeben wurden: Weit über 80 Prozent der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die vor 20 oder mehr Jahren ihr Stipendium erhielten, wurden Full Professor. Von den Stipendiaten der 90er-Jahre sind bereits 65 Prozent Full Professor und unter denen der letzten zehn Jahre hat bereits fast jeder Dritte diese Karrierestufe erreicht. 

Die befragten internationalen Stipendiaten, die für ein bis zwei Jahre nach Deutschland kamen, um hier mit einem deutschen Kooperationspartner zusammenzuarbeiten, schätzten die Bedeutung des Stipendiums und des Forschungsaufenthalts für ihre Karriere als hoch ein. Über 90 Prozent sahen die hierdurch erworbene wissenschaftliche Qualifikation als wichtig oder sehr wichtig für das berufliche Fortkommen an. Auch dem Renommee des Stipendiums, den Kontakten zu Wissenschaftlern in Deutschland und der Deutschlanderfahrung im Allgemeinen wurde ein hoher Einfluss auf die Karriere zugeschrieben.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2012-04.html

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Rückkehrer-Symposium am 23. April 2012 in Berlin

Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen leistet seit 2006 das Förderprogramm "Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland", das die German Scholars Organization e.V. (GSO) im Auftrag der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung durchführt. Mit einem Mitteleinsatz von insgesamt fünf Millionen Euro ist es gelungen, 52 hochkarätige deutsche Professorinnen und Professoren, die zuvor an exzellenten Universitäten im Ausland tätig waren, nach Deutschland zurückzuholen.

Im Rahmen eines Rückkehrer-Symposiums am 23. April 2012 in Berlin berichten die geförderten Rückkehrerinnen und Rückkehrer von ihren Erfahrungen im In- und Ausland und diskutieren mit Spitzenvertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft darüber, wie Deutschland sich als Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb behaupten kann. Das Symposium ist öffentlich, die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen sind noch bis zum 30. März 2012 möglich. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm und weitere Informationen finden Sie unter:
 http://www.gsonet.org/ge/news.php

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit gegen Steuererhöhung für die "Bildungsrepublik"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Februar-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Matthias Kleiner, begrüßten, die Finanzprobleme von Schulen und Hochschulen über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt zu mildern. 42,9 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 57,1 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Bundesmittel für Hochschulen?

Nach dem Willen der Regierungskoalition aus CDU und FDP sollen Bund und Länder künftig gemeinsam nicht nur "Vorhaben", sondern dauerhaft auch "Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen" fördern können. Begrüßen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Dritter FDP-Abgeordneter verliert Doktortitel

Die Universität zu Köln hat dem FDP-Bundestagsabgeordneten Bijan Djir-Sarai den Doktorgrad aberkannt. Nach Silvana Koch-Mehrin und Jorgo Chatzimarkakis verliert damit zum dritten Mal ein FDP-Politiker seinen Doktortitel. Djir-Sarai habe in seiner Dissertation an zahlreichen Stellen Textpassagen aus Werken fremder Autoren sinngemäß übernommen, ohne dies korrekt zu kennzeichnen oder offenzulegen, erklärte die Universität.
http://www.portal.uni-koeln.de/nachricht+M5f17a26cba3.html

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Einstellungsaltersgrenzen für nordrhein-westfälische Beamte

(Pr.) In der Laufbahnverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist für Beamte (hier: Lehrer) ein beamtenrechtliches Einstellungsalter von 40 Jahren vorgesehen. Ein Hinausschieben der Einstellungsaltersgrenze ist um bis zu sechs Jahren möglich, wenn sich die Ausbildung (hier: Lehrerausbildung) wegen der Erfüllung einer öffentlichen Dienstpflicht, wegen der Betreuung von Kindern oder erkrankten Angehörigen verzögert hat. Die klagenden Lehrer, mit denen wegen Überschreitens der Einstellungsaltersgrenze Angestellten- und keine Beamtenverhältnisse begründet wurden, wendeten sich gerichtlich gegen diese Altersgrenze und machten eine Ungleichbehandlung wegen ihres Alters geltend. Sie vertraten die Auffassung, dass öffentliche Ämter nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besetzt werden und Altersgrenzen außer Betracht bleiben müssten. Das letztinstanzlich entscheidende Bundesverwaltungsgericht hat nun in seinen Urteilen vom 23. Februar 2012 ausgeführt (Az.: BVerfG 2 C 76.10, 79.10 und 2.11), dass Einstellungsaltersgrenzen einen legitimen Zweck verfolgen würden. Sie stellten im Hinblick auf den Anspruch der Ruhestandsbeamten auf lebenslange Versorgung ein angemessenes Zeitverhältnis zwischen aktiver Dienstzeit und Ruhestand her. Dem Verordnungsgeber stehe bei der Abwägung der widerstreitenden Interessen - Einstellung im Beamtenverhältnis einerseits und haushalterische Erwägungen andererseits - ein Einschätzungsspielraum zu. Diesen habe der nordrhein-westfälische Verordnungsgeber in rechtmäßiger Weise wahrgenommen. Die Festsetzung der Altersgrenze auf 40 Jahre stelle zusammen mit den Ausnahmeregelungen einen angemessenen Ausgleich der widerstreitenden Interessen dar.

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Befristung in der Postdoc-Phase

(Ad.) Die nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) zulässige Höchstbefristungsdauer von sechs Jahren (bzw. neun Jahren im Bereich der Medizin) von Arbeitsverträgen mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal in der so genannten Postdoc-Phase verkürzt sich nicht um die Zeit, die der Arbeitnehmer vor seiner Promotion länger als sechs Jahre befristet tätig geworden ist. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 24. August 2011 (Az.: 7 AZR 228/10) entschieden. Der klagende wissenschaftliche Mitarbeiter war an der beklagten Universität vor seiner Promotion über 12 Jahre lang aufgrund diverser befristeter Arbeitsverträge tätig. Nach der Promotion (Postdoc-Phase) war er dort weitere vier Jahre aufgrund befristeter Arbeitsverträge nach dem WissZeitVG beschäftigt. Mit seiner Klage machte er u.a. geltend, dass die Befristung seines letzten Arbeitsvertrags aus dem Jahr 2008 unwirksam sei. Bei Zusammenrechnung aller Beschäftigungszeiten vor und nach der Promotion sei die nach dem WissZeitVG insgesamt zulässige Höchstbefristungsdauer von 12 Jahren überschritten gewesen. Das Bundesarbeitsgericht hat die Klage abgewiesen. Die nach dem WissZeitVG vorgesehenen Befristungsmöglichkeiten in der Promotionsphase (sechs Jahre) und in der Postdoc-Phase (sechs bzw. neun Jahre) seien zwei eigenständige Rechtsgrundlagen für kalendermäßige Befristungen. Die Anrechnung von vorherigen Beschäftigungsverhältnissen sei bezogen auf die jeweilige Qualifikationsphase und nicht auf die Summe der für die Promotionsphase und die Postdoc-Phase geregelten Gesamthöchstbefristungsdauer von 12 (bzw. 15) Jahren vorzunehmen. Die zulässige Höchstbefristungsdauer von sechs (bzw. neun) Jahren der Postdoc-Phase verkürze sich daher nicht um die Zeit, während der der wissenschaftliche Mitarbeiter vor der Promotion länger als sechs Jahre befristet tätig war. Die Befristung des letzten Arbeitsvertrags des Klägers sei wirksam gewesen, da er in der Postdoc-Phase nicht länger als sechs Jahre befristet beschäftigt war. 

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Dienstzeugnis für Vertretungsprofessur

(Gr.) Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 1. Juli 2011 (Az. :10 K 2164/11) einer Hochschule aufgegeben, dem Kläger als Vertretungsprofessor ein formgerechtes, wahrheitsgemäß vollständiges und wohlwollendes qualifiziertes Dienstzeugnis über seine Tätigkeiten und Leistungen auszustellen. Der Kläger sei als Vertretungsprofessor zwar kein Landesbeamter, jedoch sei eine analoge Anwendung der beamtenrechtlichen Regelungen zur Erteilung eines Dienstzeugnisses gerechtfertigt, da im Hochschulgesetz insoweit eine Regelungslücke bestehe und die Interessenlage dem ausdrücklich geregelten Beamtenverhältnis vergleichbar sei. Die Erteilung eines qualifizierten Dienstzeugnisses sei nicht deshalb ausgeschlossen, weil sich nach nur einem Semester keine Einschätzung der Leistungen des Klägers abgeben ließe. Eine bestimmte Ausgestaltung des Dienstzeugnisses sehe das Gesetz nicht vor; die gesetzliche Vorgabe beschränke sich auf den Mindestinhalt, nach dem es auf Verlangen des Betroffenen "über die von ihm ausgeübte Tätigkeit und seine Leistungen Auskunft geben muss".

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Personalia


Bernhard Kempen bleibt Präsident des DHV 

Die Delegierten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) haben auf dem 62. DHV-Tag in Hannover den Präsidenten des DHV, Professor Bernhard Kempen (52), mit überwältigender Mehrheit für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kempen, der seit März 2004 an der Spitze des DHV steht, lehrt an der Universität zu Köln Völkerrecht und Öffentliches Recht. Erster Vizepräsident wurde Professor Ulrich Schollwöck (45) (Physik/LMU München).

Neu ins Präsidium gewählt wurde  Frau Professor Claudia Solzbacher (55) (Pädagogik/Universität Osnabrück).

Dem Präsidium werden wie bisher Frau Professor Ilona Rolfes (38) (Ingenieurwissenschaften/RUB Bochum), Frau Professor Daniela Wawra (38) (Anglistik/Universität Passau) sowie Professor Bernd Helmig (46) (Betriebswirtschaftslehre/Universität Mannheim), Professor Josef Pfeilschifter (57) (Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie/Universität Frankfurt) angehören. 

Nicht mehr dem Präsidium angehören wird die bisherige erste Vizepräsidentin des DHV, Frau Professor Johanna Hey (41) (Rechtswissenschaften/Universität zu Köln).

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Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis 2012

Für seine Erforschung der Zellbiologie ist der deutsch-amerikanische Biochemiker Professor Peter Walter am 14. März 2012 in der Frankfurter Paulskirche mit dem Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis ausgezeichnet worden, der mit einem Preisgeld von 100.000 Euro versehen ist. Walters Entschlüsselung des Eiweißtransports in der Zelle sei entscheidend für die Bekämpfung von Infektionen, Diabetes, Krebs und Blindheit, hieß es zur Begründung. Den Nachwuchspreis erhielt die Bremer Pharmazeutin Frau Professor Kathrin Mädler für ihre Arbeit zur Diabetesbekämpfung (vgl. Newsletter 1/2012).

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Restplätze vorhanden!
Antragstellung für EU-Forschungsprojekte

Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin, Montag, 26. März 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Restplätze vorhanden!
Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur

Geschäftsstelle des DHV Bonn, Dienstag, 27 März 2012, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/803.html

Berufung auf eine Professur im Angestelltenverhältnis
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Dienstag, 17. April 2012, 11:00-16:00 Uhr
Dieses DHV-Seminar thematisiert die besondere Situation bei Berufungen im Angestelltenverhältnis. Wie sieht ein solcher Angestelltenvertrag aus? Welche Unterschiede bestehen zwischen der Begründung einer Professur in einem Beamten- oder Angestelltenverhältnis bezüglich der Rechte und Pflichten des Professors, der Vergütung, der Sozial- und Rentenversicherung? Wie verhandelt der Professor mit der Hochschule zur Erzielung einer guten Ausstattung und Vergütung im Angestelltenverhältnis?
http://www.hochschulverband.de/cms1/758.html

Berufungspraxis aktuell
Universität Mannheim, Donnerstag, 19. April 2012, 10:30-16:30 Uhr
Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen resp. Bleibeverhandlungen). In einem letzten Block stehen die Referenten, die im Beratungsalltag Berufungs- und Bleibeverhandlungen in allen Bundesländern begleiten, homogen zusammengesetzten Kleingruppen zur Klärung von Einzelfallfragen zur Verfügung.
www.hochschulverband.de/cms1/694.html

W-Besoldung für Leitungspositionen
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 24. April 2012, 11:00-17:00 Uhr
Das Seminar richtet sich an Persönlichkeiten, die eine Position in den verschiedenen Leitungsebenen der Hochschule anstreben, und gibt Antworten auf die wesentlichen Vorfeldfragen. Es hat somit auch prospektiven Charakter. Vermittelt wird ein Überblick über die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen für Leitungspositionen und deren Vergütung. Darüber hinaus werden effektive Strategien zur Ausschöpfung der Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierung der Verhandlungsposition aufgezeigt. Der Schlussteil des Seminars widmet sich der Erörterung von individuellen Fallkonstellationen und bietet eine praxis- und umsetzungsorientierte Aufbereitung der behandelten Themen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/738.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Donnerstag, 26. April 2012, 10:00-18:00 Uhr
Dieses DHV-Seminar zielt darauf ab, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Informationen und Orientierungswissen zu vermitteln und sie so dabei zu unterstützen, Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung strategisch zu beantragen und einzusetzen. Die Veranstaltung kombiniert folgende Elemente: 

1. Die Definition kurz-, mittel- und längerfristiger Ziele, die mithilfe von Forschungs-förderung erreicht werden soll. 

2. Den Überblick über Förderinstrumente, die für die jeweiligen Zielsetzungen geeignet sind. 
3. Die Auseinandersetzung mit Programmanforderungen und Perspektiven von Förder-institutionen und Begutachtungen.

4. Den Entwurf und die Diskussion eigener Exposés, die als Grundlage einer Antragstellung dienen können. 

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.
www.hochschulverband.de/cms1/646.html

Vorschau
Dual Career -  Angebote, Strategien und Verhandlungsführer

Geschäftsstelle des DHV Bonn, Donnerstag, 31. Mai 2012, 11:00-16:30 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/834.html 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2011 zum Sonderpreis von 180 Euro für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes (im Vergleich zum Ladenpreis von 289 Euro, Preis inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten) neu erschienen. 

Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in  kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über ca. 60.000 Wissenschaftler benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge die Namen der aktiven Universitätsprofessoren, der emeritierten/pensionierten Universitätsprofessoren, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden. Ihre Bestellung richten Sie bitte an: DHV, Rheinallee 18 - 20, 53173 Bonn  oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
 

Stimmen zum Buch: 
 
"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt." 
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen." 
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft 
 
"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe 
 
Inhalt und Autoren 
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber.

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann. 

Inhalt

TEIL 1 beschäftigt sich mit dem internen Management eines Lehrstuhls. Neben Hinweisen für die ersten 100 Tage bei Übernahme eines Lehrstuhls liefert das Kapitel wertvolle Tipps zur persönlichen Arbeitsmethodik, für ein effektives Arbeitsmanagement oder zur Ausrichtung und Strukturierung eines Lehrstuhls. Konkrete Checklisten erleichtern die Organisation von internen Veranstaltungen sowie den Umgang mit Sitzungen und Arbeit in Gremien. 

In TEIL 2 dreht sich alles um Präsentieren und Moderieren. Die klassischen Aspekte der Rhetorik und Präsentationsgestaltung werden ebenso behandelt wie der Einsatz von Medien und unterschiedlichen Moderationsmethoden oder das eigene Auftreten und die damit verbundene Außenwirkung. 

TEIL 3 widmet sich dem Umgang mit Studierenden im Rahmen der Lehre. Dazu zählen die Bewertung von Prüfungsleistungen sowie eine verständliche Anleitung zur Erstellung von Hausarbeiten, Referaten und Abschlussarbeiten.

TEIL 4 betrachtet die Forschungsarbeit am Lehrstuhl: Hier geht es um die Planung und Ausrichtung von Forschungsprojekten, deren Organisation und Beantragung sowie um das Publizieren. Da Patente in den Universitäten eine zunehmende Rolle spielen, finden sich auch hierzu wichtige Tipps.

In TEIL 5 zeigen die Autoren, wie eine gezielte Öffentlichkeits- und Medienarbeit funktioniert und die Planung von öffentlichen Events gelingt. Abgerundet wird das Kapitel durch einen "Lehrstuhl-Knigge". 

Die Autoren 

Professor Dr. Lioba Werth und Professor Dr. Klaus Sedlbauer sind beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in unterschiedlichen Fachbereichen. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements befasst und stellen mit diesem Buch ihren Wissens- und Erfahrungsschatz vor. 

Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich).

Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. In seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis.
Dritte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80. 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Wissenschaftliche Sammlungen 
 
Wolfgang Marquardt: Wissenschaft braucht Sammlungen 
Die "Entdeckung" des Werts von Objekten als Forschungsinfrastrukturen 
 
Cornelia Weber: Universität der Dinge? 
Akademische Sammlungen im modernen Wissenschaftsbetrieb 
 
Thomas Junker: Grundphänomen des Lebens 
Sammeln und Horten - eine menschliche Eigenart? 
 
Dieter Frey: Sammeln und Sammelleidenschaft aus psychologischer Perspektive 
 
Weitere Beiträge: 
 
Stefan Kühl: Der Sudoku-Effekt 
Die Komplexitätsexplosion an den Hochschulen 
 
Thomas Loer: Not macht erfinderisch - aber nicht in der Wissenschaft 
Über die Situation der Privatdozenten und zwei Modelle von Universität 
 
Klaus Zierer: Wer bestimmt, wo es lang geht? 
Eine biographische Analyse der Mitglieder der Kultusministerkonferenz 

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DHV-Ticker

Werner-Pöls-Medaille an Professor Heike 

Professor Hans-Dieter Heike ist im Rahmen des DHV-Tags am 20. März 2012 in Hannover mit der Werner-Pöls-Medaille geehrt worden. Mit der seit 2010 verliehenen Auszeichnung ehrt das Erweiterte Präsidium beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement im Deutschen Hochschulverband (DHV). 

Professor Heike, der von 1988 bis 1992 dem Präsidium angehörte, von 1990 bis 1992 DHV-Vizepräsident war und seit 1994 als Sachverständiger für Finanzplanung fungierte, wurde die Medaille in Dank und Anerkennung für langjährigen und außergewöhnlichen Einsatz um den Verband wie die Institution Universität zugesprochen. Bisherige Preisträger sind der im Jahre 2011 verstorbene Professor Karl-August Hempel, der von 1986 bis 1990 Präsidiumsmitglied und von 1990 bis 2004 Beauftragter des Präsidiums für die Landesverbände war, Professor Gerhard Schricker, der von 1976 bis 2008 als Sachverständiger für Verlags- und Urheberrecht Verantwortung innerhalb des DHV trug, und Professor Reinhard Mußgnug, der von 1977 bis 1982 dem Präsidium angehörte und von 1982 bis 2006 als Sachverständiger für Musterprozesse fungierte. 

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Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2011"

(Wi.) Je einen Betrag von 500 Euro zur freien Verfügung erhielten aufgrund ihrer Mitgliederwerbung im Jahr 2011 Frau Privatdozentin Petia Genkova (Universität Passau, Psychologie) und Professor Ralf Ignatius (Charité Berlin, Institut für Tropenmedizin). Ein weiteres Mitglied, das namentlich nicht genannt werden möchte, hat sein Preisgeld an "Die Chancenstiftung" gespendet. Die Gewinner wurden per Los ermittelt.

Darüber hinaus ging ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie), der die meisten neuen Mitglieder für den DHV (insgesamt 13) geworben hatte.

An der Werbeaktion beteiligten sich insgesamt 494 Mitglieder.

Auch im Jahr 2012 werden im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" wieder dreimal 500 Euro sowie ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro verlost. Interessierte Mitglieder können weitere Informationen sowie das entsprechende Formular bei der Geschäftsstelle anfordern oder auf der Homepage des DHV abrufen unter:
(http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/rest/Mdh-werben-Mdh.pdf)

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ZDF sucht Quizkandidaten 

Die davidson TV Fernsehproduktion sucht im Auftrag des ZDF für eine neue Abendsendung einen Quizkönig, der Herausforderungen liebt. Kandidaten zeigen der Nation und fünf Prominenten, was für eine gute Allgemeinbildung sie besitzen. Zudem wollen sie bis zu 500.000 Euro erspielen.

Geeignete Kandidaten können die Gewinnerin des Eurovision Song Contests von 1988 ebenso leicht benennen wie die sieben Weltwunder. Sie wissen auch, wo das höchste Gebäude der Welt steht und wie die Hauptstadt von Finnland heißt.

Im Spiel gehören die gesuchten Kandidaten oft zu den Siegern. Daher erhalten sie die Chance, Deutschlands Quizkönig zu werden. Selbstverständlich können auch Personen empfohlen werden, die den Titel des Quizkönigs verdient hätten. 

Interessenten wenden sich bitte an: 

davidsonTV GmbH | Schanzenstr. 38 | 51063 Köln

Tel.: 0049 221 99 80 65 37 | Fax: 0049 221 99 80 65 837

ujessel@davidsontv.de | www.davidsontv.de

http://www.davidsontv.de/

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Büchernarr

Ein Oberregierungsrat des hessischen Wissenschaftsministeriums hat über Jahre rund 24.000 wertvolle Raritäten aus 70 Bibliotheken im In- wie Ausland entwendet. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat der Beamte, der in Geowissenschaften promoviert worden war und zeitweilig an der TU Darmstadt gearbeitet hatte, die entwendeten Werke allerdings nie veräußern wollen. Anscheinend sammelte er in erster Linie aus Leidenschaft. Das älteste Buch ist ein Gesundheitsratgeber aus dem Jahr 1565, das Gros der überwiegend naturwissenschaftlichen Literatur stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Raritäten sollen Presseberichten zufolge den Gesamtwert mehrerer Millionen Euro übersteigen. 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Telekom

(Gü.) ZEIT-Konferenz zur Lehrerbildung 

Um die Qualität der Lehrerbildung geht es am 8. Mai in Berlin bei einer ersten gemeinsamen Konferenz des Zeitverlags und der Deutsche Telekom Stiftung: Führende nationale und internationale Experten aus den Bereichen Schule, Wissenschaft und Politik erörtern das Image des Lehrerberufs, Einstiegsqualifikationen für Lehramtskandidaten und die Situation der Lehrerbildung an deutschen Hochschulen im internationalen Vergleich. "Ohne gute Lehrer keine gute Bildung, ohne Bildung keine große Forschungs- und Technologie-, keine Wissenschafts- und Wirtschaftsnation Deutschland. So einfach ist die Begründung für die hohe Aufmerksamkeit, die dem Lehramtsstudium in Deutschland zukommen muss", betont Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung.

Den Eröffnungsvortrag hält Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Referenten sind unter anderen Ulrike Kegler (Schulleiterin, Montessori-Oberschule Potsdam), Prof. Dr. Johannes Mayr (Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Universität Zürich), Prof. Dr. Manfred Prenzel (Technische Universität München), Prof. Dr. Michael Schratz (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) und Prof. Dr. Norbert Seibert (Universität Passau).

ZEIT-Konferenzen haben zum Ziel, Eliten zu gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Themen zusammenzuführen, sie wollen in die aktuelle Diskussion eingreifen und Impulse setzen. Erstmals steht nun die Qualität der Lehrerbildung im Fokus. Mit dieser ZEIT-Konferenz wollen der Zeitverlag und die Telekom-Stiftung unter dem Titel "Schule & Bildung" eine Veranstaltungsreihe starten. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es auf der Website zur Konferenz.
http://www.zeitverlag.de/veranstaltungen/zk-schule

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DHV und akad Relocation

(Gü.) Während der Tagung "Go for Talents!" der TU München Ende Februar wurde
darüber diskutiert, wie Spitzenkräfte in Wissenschaft und Wirtschaft gewonnen und gebunden werden können. Dabei sprachen sowohl Wissenschaftler, Wirtschafts- und Hochschulvertreter. Alle waren sich darüber einig, dass es in Zeiten des nationalen und internationalen Wettbewerbs um die besten Köpfe entscheidend ist, die Bedürfnisse der zukünftigen Mitarbeiter zu berücksichtigen.
 
Wissenschaftler, die zu Wort kamen, nannten folgende Kriterien, die ihre Entscheidung für ein Angebot beeinflussten: Ausstattung des Arbeitsplatzes,
Hilfe bei Wohnungs-, Schul- und Kindergartensuche, Familienservices, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Hilfe bei der Arbeitssuche für mitumziehende Partner und das Gefühl der Wertschätzung durch die Arbeitgeber. Die weichen Faktoren überwiegen in diesem Kriterienkatalog die harten,
arbeitsplatzbezogenen Faktoren. 

Die Dienstleistungen von akad Relocation decken diese weichen Anreize ab.
Unsere Kunden ziehen entspannt um, weil alles vorbereitet ist. Während sie
sich um ihre neuen Ziele kümmern, kümmern wir uns um Unterkunft, Kinderbetreuung, Renovierungen, Möbeltransport, Behörden, Alltagsfragen. Wir unterstützen alle Familienmitglieder und helfen dabei, auch privat schnell Fuß zu fassen. So bereiten wir eine sanfte Landung in der neuen Umgebung, während die Wissenschaftler den Kopf frei haben für die Belange ihrer Arbeit. 

Weitere Information zu unseren Angeboten und den Sonderkonditionen für
Mitglieder des DHV finden Sie im Internet unter: www.akad-relocation.de.

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DHV und Deilmann-Kreuzfahrten

(Gü.) Mit dem Blick für das Besondere - Ihre Interessen sind unser Thema

Die exklusiven Kreuzfahrten mit der DEUTSCHLAND zeigen Ihnen die Natur- und Kulturräume unserer Welt in ihrer ganzen Vielfalt. Neben der klassischen Kreuzfahrt beschert ein weit gefächertes Spektrum an speziell ausgewählten Themen unseren Reisen einen unverwechselbaren Charakter, liefert neue Ideen und gibt kreative Impulse im Wechselspiel mit den bereisten Regionen rund um die Welt. Wir teilen Ihre sportlichen, musikalischen und kulturellen Lieblingsaktivitäten und lassen sie gemeinsam mit Gleichgesinnten zu einmaligen Erlebnissen werden.

Seit 13 Jahren gilt die Reederei als führend in dieser individuellen Reiseform und nach wie vor setzen wir Maßstäbe als Trendsetter für Themenreisen. Auch bei unseren ausgewählten Traumschiff-Kreuzfahrten 2012/13 bieten wir wieder unter fachkundiger Leitung ein buntes Kaleidoskop beliebter Sport- und Interessengebiete an. Neu in diesem Jahr sind ein eigener Katalog mit insgesamt 9 Familien-Kreuzfahrten sowie ein Sonderprospekt mit 6 Singlereisen.

Exklusive Familienkreuzfahrten

Das Traumschiff  vereint die Urlaubsvorstellungen von drei Generationen: Großeltern, Eltern und Kinder verbringen in den Ferien gemeinsam ihren Urlaub an Bord des Grandhotels auf See. "Kleine Gäste" sind auf der DEUTSCHLAND herzlich willkommen. Ob auf Schatzsuche, beim Piratenfest oder beim gemeinsamen Kochen mit dem Küchenchef - täglich wechselnde kindgerechte Aktivitäten sorgen für Spaß und gute Laune an Bord. An Land garantiert das spezielle Ausflugsprogramm persönliche Erlebnis-Highlights. Besondere Programmpunkte der Reise von Havanna nach La Guaira vom 2.-17.4.2012 sind zum Beispiel ein Percussion-Kurs mit einem kubanischen Musiker oder Schwimmen mit Delphinen. 

Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr in Begleitung eines Erwachsenen erhalten eine Freipassage. 

Alleinreisende auf See in guter Gesellschaft
 
Wer sagt, dass man eine Kreuzfahrt nur zu zweit genießen kann? Bei uns sind Sie immer in guter Gesellschaft. Individualisten wie Reisenden, die Gesellschaft suchen, bieten wir eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Tages-, Ausflugs- und Abendprogramm zu gestalten. Wer Geselligkeit sucht, findet sie bei Bridge und Schach, Tanz und Talk, beim Bummel an Land, exklusiven Single-Ausflügen und Events oder beim Treff mit Host und Hostess. 

Für Alleinreisende entfällt auf unseren ausgewählten Singlereisen der sonst übliche Aufschlag für Kabinen zur Einzelnutzung!

Informationen zu den Themen-Kreuzfahrten gibt es bei ausgesuchten Reisebüro-Partnern oder direkt bei der Reederei, Telefon 04561/396-100. 

Infos auch im Internet unter http://www.deilmann.de

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DHV und Artes

(Gü.) Das Kunsthaus ARTES empfiehlt:

Gerhard Richter Panorama

Neue Nationalgalerie - 12. Februar bis 13. Mai 2012

Am 9. Februar 2012 feierte Gerhard Richter, unbestritten der bekannteste deutsche Künstler seiner Generation, seinen 80. Geburtstag. Gemeinsam mit der Tate Modern in London und dem Centre Pompidou in Paris richtet die Nationalgalerie Berlin zu diesem Anlass eine umfangreiche retrospektive Ausstellung seines Oeuvres aus.
 
Etwa 140 Gemälde und 5 Skulpturen aus allen Schaffensphasen des umfangreichen Werks vermitteln in einer pointierten Auswahl, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstand, einen Einblick in das thematisch wie stilistisch facettenreiche Schaffen. Kanonisch gewordene Bilder, wie das der die Treppe herabsteigenden Ema (1966) und der sich vom Betrachter abwendenden Betty (1988), werden mit selten oder noch nie gezeigten Arbeiten kombiniert; zentrale Beispiele einer Schaffensphase oder Werkgruppe werden mit Einzelgängern und Vorweggriffen auf Späteres in Bezug gesetzt. In einer weitestgehend chronologisch strukturierten Ausstellungsdramaturgie wird das Zwiegespräch zwischen Abstraktion und Figuration als ein sich über alle Jahrzehnte fortsetzender Dialog deutlich werden; ein Dialog, der sich bereits im allerersten Gemälde aus Richters Werkkatalog, dem ebenfalls gezeigten Werk Tisch von 1962 ankündigt.
 
 Die von dem Künstler vielseitig vorangetriebene Befragung des Mediums der Malerei führt - und auch dies will die Ausstellung zeigen - auf konsequente Weise zu ihrer Übertretung. Das Bild als Fläche, als Fenster, als Durchblick und Blickfeld leiten hinüber zu Richters Auseinandersetzung mit Spiegeln und Glasscheiben, in der die Frage nach der Möglichkeit von Repräsentation kulminiert. An diesem Punkt entsteht eine Korrespondenz ganz eigener Art: Richters Glasscheiben und gläserne Stellwände, wie auch seine in täuschendem Illusionismus gemalten Wolken- und Fensterbilder treten in einen beziehungsreichen und charmanten Dialog mit Mies van der Rohes auf Durchlässigkeit angelegten Architektur. Eigens für die Berliner Ausstellung verwirklicht Gerhard Richter erstmals die Version I seiner abstrakten, aleatorischen Arbeit 4900 Farben, die, über 200 Meter hinweg, die gesamte Ausstellung umrahmen werden.
 
Gerhard Richter in der Alten Nationalgalerie
Der Zyklus "18. Oktober 1977" ist während der Ausstellungsdauer in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin zu sehen.
 
Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.
 
Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation.
 
Veranstalter: Centre Pompidou, Paris
Tate Modern, London
Nationalgalerie
Verein der Freunde der Nationalgalerie
 
(Quelle: www.smb.museum/smb/kalender/details.php)

Ausstellungsadresse:
Neue Nationalgalerie | Potsdamer Straße 50 | 10785 Berlin
Neue Nationalgalerie
Tel. +49 (0)030 / 266 42 42 42

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 10 - 18 Uhr
Do 10 - 22 Uhr
Sa und So 11 - 18 Uhr
Mo geschlossen

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Seminaris SeeHotel Potsdam, Urheber: Hannemann

DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris bietet Sonderkonditionen für den DHV
 Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes sind in den Hotels der Seminaris-Gruppe sehr herzlich willkommen - ob mit einer Veranstaltung oder privat für einen erholsamen Miniurlaub beziehungsweise ein erlebnisreiches Wochenende. 

Besonderes Plus für DHV-Mitglieder: Sie erhalten in allen Seminaris- und Avendi-Hotels günstige Sonderkonditionen. 

Gelegenheit dazu findet sich leicht: Die Hotels der Seminaris-Gruppe sind von jedem Hochschulstandort gut zu erreichen und liegen in attraktiven Urlaubs- und Freizeitregionen Deutschlands. Ob das Seminaris-Hotel Lüneburg oder das Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg im Norden, das Seminaris-Hotel Bad Boll im Süden, das Seminaris- und das Avendi-Hotel Bad Honnef im Westen sowie das Seminaris-Campus-Hotel Berlin, das Seminaris-Seehotel Potsdam und das Avendi-Hotel am Griebnitzsee in der Region Berlin-Brandenburg: Überall finden DHV-Mitglieder optimale Voraussetzungen für Seminare und Klausurtagungen, für Konferenzen und Kongresse. Und natürlich auch für einen angenehmen privaten Aufenthalt.  

Marketing-und Verkaufsdirektorin Angela Karst empfiehlt: "Nennen Sie bei der Anfrage oder der Buchung doch einfach das Stichwort "DHV", damit Sie in den Genuss der Sonderkonditionen kommen!"

Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888: http://www.seminaris.de/hotels.html

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DHV und Brother

(Gü.) Printerumfrage11: Unternehmen brauchen keine Druckeradministratoren sondern Output-Manager

Unternehmen planen ihre Druckinfrastruktur selten strategisch; in der Regel reagieren IT-Abteilungen auf Nachfrage oder Kostensenkungsvorgaben. Selbst in großen Unternehmen gibt es kaum Druckerspezialisten. Anwender und ihre Bedürfnisse stehen bei Druckinfrastrukturmaßnahmen nicht sehr hoch im Kurs. Deshalb unterlaufen die Anwender diese hinterher häufig. 

Druckkosten senken - das ist zwar das erste Ziel in den IT-Abteilungen, wenn es um die Druckinfrastruktur geht. Doch viele Maßnahmen verfehlen ihr Ziel. Denn eine strategische Planung, wie das Ziel erreicht werden soll, ist eher die Seltenheit. Zu diesem Ergebnis kommt die Printerumfrage11 von Dokulife Research & Consulting - unterstützt von Brother International.

So geben gerade mal 30 Prozent der an der Studie beteiligten IT-Mitarbeiter an, dass in ihren Unternehmen eine "langfristig dokumentierte und vorab geplante" Druckerstrategie verfolgt wird. 70 Prozent geben an, die Druckinfrastruktur "kurzfristig und nachfrageorientiert" zu managen. Selbst in großen Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sieht es kaum besser aus. Auch hier geben nur 39 Prozent der Teilnehmer an, dass sie die Druckinfrastruktur strategisch planen.

Ein Grund ist, dass in vielen Unternehmen offensichtlich niemand speziell für die Druckinfrastruktur verantwortlich ist. Selbst in den größeren Unternehmen mit 1.000 bis 5.000 Mitarbeitern geben noch 61 Prozent der Befragten IT-Mitarbeiter an, dass sich niemand speziell um die Drucker kümmert, sondern dass "das alle gemeinsam" machen. Nach welchen Gesichtspunkten werden also Infrastrukturmaßnahmen entschieden, wenn niemand dafür verantwortlich ist?
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