DHV-Newsletter 5/2012

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Hochschulpolitik


Bologna-Prozess I: Minister starten Mobilitätsoffensive

Auf der Bologna-Nachfolgekonferenz am 26./27. April 2012 in Bukarest haben sich die europäischen Wissenschaftsminister auf eine "Mobilitätsstrategie 2020" geeinigt, um den Studienwechsel ins Ausland zu erleichtern. "Wir möchten, dass Studierende ins Ausland gehen, sich dort mit einer anderen Kultur auseinandersetzen, die Sprache des Gastlandes lernen und persönliche Kontakte knüpfen", erklärte Helge Braun, der als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Bundesregierung an der Konferenz teilnahm. "Hierfür müssen wir Bologna noch besser erklären. Und wir müssen noch stärker darauf drängen, dass im Ausland erworbene Leistungen an den heimischen Hochschulen anerkannt werden."

Die deutschen Vertreter wiesen nach der Konferenz darauf hin, dass auf ihre Initiative hin der umfassende Bildungsauftrag der Hochschulen, der die Entwicklung von intellektueller Unabhängigkeit und eigener Urteilskraft sowie die Persönlichkeitsbildung umfasse, in dem Abschlusskommuniqué verankert worden sei. Die Mitgliedsländer wollen sich zudem verstärkt der Qualität von Studium und Lehre widmen. Mehr Attraktivität, Effektivität und Vereinfachung sollen dabei als Leitziele fungieren. Dafür soll auch überprüft werden, wo Lehrende von Bürokratie entlastet werden können.

http://www.bmbf.de/press/3267.php

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Bologna-Prozess II: Jeder dritte Universitätsstudierende bricht Bachelorstudium ab

Insgesamt 28 Prozent der Studienanfänger der Jahrgänge 2006/2007 brechen ihr Bachelorstudium ab. Bei den Jahrgängen 2004/2005 waren es lediglich 25 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über den Absolventenjahrgang 2010 hervor. Die Abbruchquote sei vor allem durch die Entwicklung an den Universitäten gestiegen: Während an Fachhochschulen nur 19 Prozent der Bachelor-Studienanfänger ihr Studium abbrächen, seien es an den Universitäten 35 Prozent.

Die deutliche Differenz zwischen den beiden Hochschulformen erklären sich die HIS-Autoren durch "Übergangs- und Anpassungsprobleme" bei der Einführung des Bachelors. Die meisten Universitäten hätten den Bachelor erst nach den Fachhochschulen eingeführt, bei denen 2006 noch 39 Prozent der Studierenden ihren Bachelor-Studiengang ohne Abschluss beendet hätten. 

Wesentlich geringer ist der Anteil der Studienabbrecher in den verbleibenden Diplom-Studiengängen: An Universitäten beträgt dieser 24 und an Fachhochschulen 21 Prozent. Allerdings hält das HIS solche Werte nicht mit den Quoten für das Bachelorstudium vergleichbar. 

Sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen liege die Abbrecherquote bei Ingenieuren und Naturwissenschaftlern mit 39 und 30 Prozent am höchsten. 
www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201203.pdf 

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Quelle: istockphoto.com

"Wissenschaftsfreiheitsgesetz": Hochschulen fordern mehr Freiräume

Die Hochschulen fordern von den Bundesländern die gleichen Freiheiten, die der Bund den großen Forschungseinrichtungen gewähren will. Das erklärte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, anlässlich der Verabschiedung des "Wissenschaftsfreiheitsgesetzes" am 2. Mai 2012 durch das Bundeskabinett (vgl. Newsletter 4/2012). Ohne die gleichen Autonomierechte für Personal, Haushalt, Baumaßnahmen und Unternehmensbeteiligungen drohten Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der universitären Forschung. 
http://www.hrk.de/95_6854.php

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"Deutschlandstipendium": Spitzenreiter Saarland, Schlusslicht Hamburg

Bisher hat lediglich jede dritte Hochschule ihr Kontingent am neuen "Deutschlandstipendium" ausgeschöpft. Lediglich das Saarland hat alle im Startjahr 2011 vom Bund bereit gestellten Mittel für die Studierendenförderung abgerufen. Das geht laut "Handelsblatt" aus dem "Ländercheck kompakt" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zum "Deutschlandstipendium" hervor.

Sehr gut schnitten demnach ebenso Bremen, Niedersachsen und Bayern ab. Auch NRW biete zumindest dann eine gute Bilanz, wenn man dort das landeseigene Stipendium hinzunehme, das einst die Blaupause für das "Deutschlandstipendium" bot. In Hamburg und Berlin, Schleswig-Holstein und Brandenburg lasse das Engagement für die neue Stipendienkultur dagegen noch sehr zu wünschen übrig.

Insgesamt beteiligten sich im Wintersemester 2011/12 drei Viertel der 387 Hochschulen beim "Deutschlandstipendium", mit dem leistungsstarke Studierende einkommensunabhängig einen Zuschuss von 300 Euro pro Semester erhalten sollen. Die Hälfte davon müssen die Hochschulen bei privaten Geldgebern einwerben. Die restlichen 150 Euro übernimmt der Bund (vgl. Newsletter 2/2011 und 10/2011). 

Im Schnitt konnten die Hochschulen zwei von drei möglichen Stipendien vergeben. Beim Schlusslicht Hamburg waren es jedoch nur 18 Prozent.

Besonders erfolgreich bei der Stipendienvergabe agierten die teilnehmenden technischen Hochschulen: Sie konnten im ersten Jahr immerhin 75 Prozent des Stipendienkontingents ausschöpfen.
http://www.laendercheck-wissenschaft.de/

 

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Zurückgekehrte Professoren sehen Reformbedarf an Deutschlands Universitäten

Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter, die aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekommen sind, bewerten die Forschungsbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten hierzulande mehrheitlich als "gut" oder "sehr gut". Das geht aus einer Umfrage unter 52 deutschen Professorinnen und Professoren hervor, die im Rahmen des von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der German Scholars Organization aufgelegten Förderprogramms "Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" an Universitäten in Deutschland zurückgekehrt sind.
Dringenden Reformbedarf sehen die Professoren demach bei zu starren Verwaltungsstrukturen und -abläufen, zu hohen Lehrdeputaten sowie beim im internationalen Vergleich nicht konkurrenzfähigen Besoldungssystem. Zwei Drittel aller Befragten bemängelten zudem, dass in Deutschland "tenure track"-Modelle fehlten. Den Berufungsverfahren in Deutschland wurden nur durchschnittliche Noten ausgestellt. Besonders negativ wurde empfunden, dass es in Deutschland an funktionierenden Unterstützungsangeboten für "dual career couples" mangele.
www.gsonet.org

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Humboldtianer bevorzugen Metropolen und Exzellenzuniversitäten 

Die Freie Universität (FU) Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Universitäten München und Bonn sowie die Technische Universität München sind für internationale Spitzenwissenschaftler besonders attraktiv. Dies ergibt sich aus einer Rangliste der Alexander von Humboldt-Stiftung, in der die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern ausgewertet wurden, die in den Jahren 2007 bis 2011 als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Die Entscheidung der Humboldtianer bestätigen demnach die großen und bei der Exzellenzinitiative erfolgreichen Universitäten sowie die Anziehungskraft von Metropolen und kleineren, aber attraktiven und traditionsreichen Standorten wie Heidelberg (Rang 6) und Freiburg (Rang 7).
 
Bei den Geisteswissenschaften sind unter ausländischen Gastwissenschaftlern insbesondere die FU und die HU Berlin sowie Freiburg beliebt. In den Lebenswissenschaften liegt die FU Berlin vor der Universität Potsdam und der Technischen Universität Kaiserslautern. In den Naturwissenschaften führen die Universitäten aus Regensburg, München und Bielefeld. Bei den erstmals gleichfalls gewichteten außeruniversitären Forschungseinrichtungen dominieren laut Ranking Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, an der Spitze das Fritz-Haber-Institut in Berlin sowie Institute in Heidelberg und Potsdam.
 http://www.humboldt-foundation.de/web/humboldt-ranking-2012.html

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Lehrerbildung und Hochschulpakt

Bund und Länder haben sich in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) darauf verständigt, die Qualität der Lehrerausbildung mit einem gemeinsamen Programm weiter zu steigern und die Stellung der Lehrerbildung an den Hochschulen zu stärken. Bundesministerin Annette Schavan signalisierte die Bereitschaft des Bundes, in den kommenden zehn Jahren eine halbe Milliarde Euro zur Verbesserung der Lehrerausbildung zur Verfügung zu stellen. Das Geld soll im Wettbewerb an diejenigen 120 Hochschulen verteilt werden, die Lehrer ausbilden.

Ebenso einigte sich die GWK darauf, bis zum Ende dieses Jahres eine Aufstockung des Hochschulpaktes zu prüfen. Neuere Vorausberechnungen der Kultusministerkonferenz belegen, dass die Studierendenzahlen stärker wachsen werden, als bisher angenommen worden ist (vgl. Newsletter 2/2012). 

Für die zweite Phase des Hochschulpaktes stellt der Bund zwischen 2011 und 2015 bis zu 4,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Etwa die gleiche Summe soll nach der Vereinbarung auch von den Ländern aufgebracht werden. Eine Länder-Finanzübersicht, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt, macht jedoch deutlich, dass in den vergangenen sechs Jahren nicht alle Länder ihre Ausgaben für die Hochschulen entsprechend den gestiegenen Anfängerzahlen gesteigert haben.

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Leitlinien zur Qualitätssicherung in Promotionsverfahren

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 24. April 2012 in Hamburg elf Leitlinien zur Qualitätssicherung in Promotionsverfahren vorgelegt. Darin werden transparente Zulassungsverfahren für Doktoranden und eindeutig formulierte Zugangsvoraussetzungen gefordert. Mit der Annahme zur Promotion durch die Fakultät müssten Doktoranden als solche von der Universität registriert und in ihrer Forschungsarbeit begleitet werden. Doktoranden sollten die Hochschulen den Erwerb von akademischen Schlüsselqualifikationen sowie Lehr- und Betreuungskompetenzen ermöglichen. Die Wahrnehmung solcher Qualifizierungsangebote solle sich aber nicht promotionsverlängernd auswirken. 
Die Anforderungen an Betreuende (Kontakthäufigkeit, Statusgespräche) und Doktoranden (Arbeitsberichte) will die HRK in einer Promotionsvereinbarung festgehalten wissen. Unter anderem soll dafür Sorge getragen werden, dass die Arbeit an der Dissertation in der Regel in drei Jahren abgeschlossen werden könne. Um ein förderliches Forschungsumfeld zu schaffen, sei eine - gegebenenfalls auch überregionale - Vernetzung einer größeren Anzahl von Wissenschaftlern, die an verwandten Themen arbeiteten, besonders geeignet.

Die Verantwortung für die Beurteilung der Qualität der Promotion muss nach dem Willen der HRK bei der von der Fakultät bestimmten Prüfungskommission liegen. Gutachter seien nach fachlichen Gesichtspunkten auszuwählen. Die Hinzuziehung externer Gutachter wird empfohlen. Die Gutachten selbst  müssen, so die HRK-Leitlinien weiter, unabhängig voneinander erfolgen und dürfen nicht in Kenntnis anderer Gutachten geschrieben werden. 

Dissertationen sollen zudem künftig auch in elektronischer Form abgegeben werden, um eine stichprobenartige Überprüfung zu ermöglichen. In den Hochschulgesetzen und Promotionsordnungen sei die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über die Eigenständigkeit der wissenschaftlichen Leistung vorzusehen. Externe Promotionen sollen weiterhin möglich sein, doch denselben Qualitätsanforderungen unterliegen wie interne. 
http://www.hrk.de/95_6828.php

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Plagiat I: Verlust des Doktorgrads und der Honorarprofessur?

Die Universität Bonn hat am 18. April 2012 der Beraterin Margarita Mathiopoulos wegen zahlreicher Plagiate in ihrer Dissertation den Doktortitel entzogen. Laut Universität fanden sich in der Arbeit über 320 Stellen, in denen die Originalquelle systematisch nicht ordnungsgemäß zitiert worden sei.

Mathiopoulos wird die Entscheidung des Fakultätenrates vor dem Verwaltungsgericht anfechten lassen, da diese sich gegen eine nicht aufhebbare Entscheidung desselben Gremiums vom 30. Januar 1991 wende. Damals seien bei einer stichprobenartigen Überprüfung der Arbeit zwar gravierende handwerklich-methodische Mängel, aber kein Täuschungsvorsatz festgestellt worden. Aus heutiger Sicht sei die damalige Entscheidung objektiv rechtswidrig gewesen und habe daher aufgehoben werden können, hieß es demgegenüber von Seiten der Universität Bonn.

Mathiopoulos ist Gastprofessorin an der Universität Potsdam und der Technischen Universität Braunschweig. Beide Hochschulen wollen die Honorarprofessur widerrufen, wenn der Doktorgrad rechtskräftig aberkannt wird. 
http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/096-2012

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Plagiat II: Schavan unter Verdacht

Die Universität Düsseldorf prüft auf Bitten von Bundesministerin Schavan anonyme Plagiatsvorwürfe, die gegen die CDU-Politikerin erhoben werden. In dem Internet-Blog "schavanplag" werden Stellen aus der 1980 gefertigten Dissertation aufgeführt, in denen Schavan ihre Quellen nicht hinreichend benannt haben und fremde Ergebnisse als eigene "verschleiert" haben soll. Die Ministerin forderte den oder die Autoren des Blogs auf, sich zu erkennen zu geben. Bis zum Abschluss der Überprüfung durch den Promotionsausschuss will sie sich nicht weiter zu den Vorwürfen äußern.

Unterdessen hat die Universität Potsdam dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Florian Graf, den Doktorgrad entzogen. Graf selbst hatte Täuschungen öffentlich eingestanden, nachdem ihn die Universität mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert hatte. Die CDU-Fraktion sprach ihm daraufhin ihr Vertrauen aus, so dass Graf weiterhin ihr Vorsitzender bleiben wird.

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Quelle: istockphoto.com

Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen in Doktorarbeiten

Der Bonner Wissenschaftsrechtler Professor Wolfgang Löwer hat sich für eine Verjährungsfrist bei Plagiatsvergehen in Doktorarbeiten ausgesprochen. "Wir müssen über einen Zeitraum nachdenken, nach dem wir uns die Arbeiten amtlich nicht mehr anschauen", führte Löwer gegenüber dem "Tagesspiegel" aus. Löwer ist Ombudsmann der Deutschen Forschungsgemeinschaft für wissenschaftliches Fehlverhalten und Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Deutschen Hochschulverband.

Verjährung gebe es in allen Bereichen. Bei juristischen Staatsexamen etwa gelte eine Verjährungsfrist von fünf Jahren. Für Promotionen sei ein solcher Zeitraum sicher zu kurz, eher sei ein Jahrzehnt angemessen. Eine Verjährungsfrist schütze allerdings nicht vor politischen Urteilen, so Löwer gegenüber dem "Tagesspiegel" weiter.

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Mehr als 200.000 Promovierende

Im Wintersemester 2010/2011 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 200.400 Promovierende an deutschen Universitäten. Neben den 104.000 immatrikulierten Promotionsstudierenden promovierten fast genauso viele weitere Personen, ohne an einer Hochschule eingeschrieben zu sein. Erfolgreich abgeschlossen wurden 2010 insgesamt 25.600 Promotionen. 

Die meisten Promovierenden (58.400) strebten einen Doktortitel in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften an. Die Ingenieurwissenschaften bildeten mit 44.500 Promovierenden die zweitgrößte Fächergruppe, gefolgt von den Sprach- und Kulturwissenschaften mit 38.700 Promovierenden. Rund 35.900 Promovierende erstellten ihre Doktorarbeit im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In der Fächergruppe Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften gab es 8.300 Promovierende. 
www.destatis.de/presseaktuell

 

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Quelle: istockphoto.com

"Institutionelles Qualitätsaudit" soll bisherige Akkreditierungsverfahren ersetzen

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat in Hamburg mit konkreten Vorschlägen für die Gestaltung eines "Institutionellen Qualitätsaudits" die Forderung der HRK nach einer Weiterentwicklung des Akkreditierungssystems in Deutschland unterstrichen. Autonome Hochschulen seien selbst in der Lage, über ihr Handeln verlässlich Rechenschaft zu geben. 

In einem Qualitätsaudit soll geprüft werden, ob die Strukturen und Prozesse einer Hochschule geeignet sind, die von ihr selbst gesteckten Qualitätsziele in Lehre und Studium zu erreichen. Ein solches Audit gehe über die bisherigen Akkreditierungsverfahren hinaus, die lediglich auf die Überprüfung von Mindeststandards gerichtet seien, hieß es.

Die HRK will den Akkreditierungsrat zu einem wissenschaftsgeleiteten Expertengremium umgestalten, damit er die Koordinierung und das Monitoring des neuen Audit-Systems übernehmen könne. Die bisherigen Akkreditierungsagenturen sollen die Hochschulen bei der Qualitätsentwicklung beraten und unterstützen.
http://www.hrk.de/95_6851.php

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Lausitz: BTU Cottbus kämpft um Eigenständigkeit

Die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus will eigenständig bleiben, aber zwei "Schools" für Wirtschaft sowie Architektur künftig gemeinsam mit der Hochschule Lausitz betreiben. Das sieht ein Gegenkonzept der BTU zu dem umstrittenen Fusionsplan von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst mit der FH Lausitz vor. 

Gegen die geplante Neugründung einer "Energie-Universität" regt sich vor allem in Cottbus heftiger Widerstand (vgl. Newsletter 3/2012). Auch  die DHV-Gruppe Cottbus und der Landesverband Brandenburg im Deutschen Hochschulverband haben sich entschieden gegen eine Verschmelzung der beiden Hochschulen gewandt. 

Den Vorschlag der BTU, den ehemaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Klaus Landfried, als unabhängigen Moderator künftiger Gespräche zwischen Landesregierung und Hochschulregion einzusetzen, wies Kunst zurück. Seit dem 1. Mai 2012 ist der bisherige Vizepräsident der Universität Potsdam, Thomas Grünewald, Beauftragter der Landesregierung für die Hochschulregion Lausitz. 

Unterdessen wollen Lehrende und Studierende in Cottbus mit Hilfe einer Volksinitiative mindestens 20.000 Unterschriften sammeln, um das Recht auf eine Anhörung im Landtag zu erwirken.
http://www.tu-cottbus.de/btu/de/universitaet/presse/presseinformationen/details/btu-cottbus-praesentiert-konzeptentwurf-zur-strukturreform.html

http://www.hochschulen-erhalten.de/

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FU-Präsident fordert mehr Masterplätze

Der Präsident der Freien Universität zu Berlin, Professor Peter-André Alt, hat den Berliner Senat dazu aufgefordert, mehr Master-Studienplätze in Berlin zur Verfügung zu stellen. An den Fachhochschulen kämen auf einen Masterplatz inzwischen fünf Bewerbungen, an der Freien Universität seien es im Schnitt 3,5 Bewerbungen pro Platz. Diese Zahlen nannte Alt laut "Tagesspiegel" bei einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die bisherigen Planungen, die nur für jeden zweiten Bachelorabsolventen einen Platz im Master vorhalten, müssten überdacht werden. 

Alt regte laut "Tagesspiegel" an, einzelne Fächer aus der bisherigen 50-Prozent-Quote auszunehmen, bei denen ein Masterabschluss für den Beruf zwingend vorgeschrieben sei. Neben dem Lehramt  gehörten dazu die Psychologie, bei der die Ausübung therapeutischer Tätigkeiten den Masterabschluss voraussetze, oder auch die Wirtschaftswissenschaften, bei denen es einen Engpass an Masterangeboten gebe.

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Lübeck soll 2014 Stiftungsuniversität werden

Die Universität zu Lübeck soll bis zum Jahr 2014 in eine Stiftungsuniversität umgewandelt werden. Auf dieses Vorhaben haben sich der schleswig-holsteinische Wissenschaftsminister Jost de Jager und Lübecks Universitätspräsident, Professor Peter Dominiak, in einem Eckpunktepapier verständigt. Für die Umwandlung wird nun ein Stiftungsgesetz erarbeitet, das der Landtag noch verabschieden muss. 

Vorgesehen ist, dass die Universität eine Einrichtung des öffentlichen Rechts bleiben und sich weiterhin in erster Linie aus Landesmitteln finanzieren soll. Mit zusätzlich eingeworbenen privaten Geldern kann die Universität dann den Kapitalgrundstock erweitern und weitere Vorhaben bestreiten. Die Stiftung soll Dienstherr und Arbeitgeber des Hochschulpersonals werden.
http://www.uni-luebeck.de/aktuelles/pressemitteilung/artikel/wichtiger-schritt-auf-dem-weg-zur-stiftungsuniversitaet-1.html

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Ausländische Studierende loben deutsche Hochschulen

Deutsche Hochschulen ziehen ausländische Studierende an. Im internationalen Vergleich punkten sie mit einem praxisnahen und zugleich forschungsstarken Studium sowie guter technologischer Ausstattung. Das geht aus der Studierendenbefragung "International Student Barometer" (ISB) hervor, bei der unter der Ägide des von der Hochschulrektorenkonferenz und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst getragenen Hochschulkonsortiums "Gate-Germany" rund 17.700 ausländische Studierende an 52 deutschen Hochschulen Auskünfte über ihre Lern- und Lebensbedingungen erteilten. Als überdurchschnittlich gut wurden Lehrangebote und Hochschullehrer beurteilt. Darüber hinaus tragen gute Rahmenbedingungen wie die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten, die erlebte Gastfreundschaft sowie die guten Aussichten auf eine langfristige Beschäftigung dazu bei, dass die Befragten die deutschen Hochschulen überdurchschnittlich häufig weiterempfehlen. Verbesserungsbedarf meldeten die internationalen Studierenden allerdings bei der Sprachunterstützung, Kursorganisation, Studienberatung und ihrer Wohnsituation an.
http://www.gate-germany.de/angebote/expertenwissen/international-student-barometer.htm

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Harvard setzt auf entgeltfreie Veröffentlichungen statt teure Wissenschaftsverlage

Die Harvard University setzt sich gegen die Preisentwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften zur Wehr und fordert ihre Wissenschaftler dazu auf, sogenannte "Open Access"-Publikationsmöglichkeiten stärker zu nutzen. Die übertrieben hohen Preise stellten eine Bedrohung für Universitätsbibliotheken dar und seien auf Dauer nicht mehr tragbar. Allein die Kosten für die Journale einiger großer Verlage beliefen sich für die amerikanische Eliteuniversität auf 3,75 Millionen Dollar im Jahr, schon einzelne Journale kosteten bis zu 40.000 Dollar jährlich.

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Quelle: istockphoto.com

Tag des wissenschaftlichen Nachlasses 

(Ad.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) veranstalten am Dienstag, den 26. Juni 2012, den Tag des wissenschaftlichen Nachlasses. Die Veranstaltung findet statt von 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn.

Vier Referenten befassen sich aus philosophischer, erbrechtlicher, wissenschaftsrechtlicher Perspektive und aus der Sicht einer Stiftung mit den bestehenden Möglichkeiten, die eigenen Lebenslinien als Wissenschaftler zu verlängern, und stehen den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Dabei steht die Tatsache im Fokus, dass Wissenschaftler häufig besonders schwer an dem Gedanken tragen, dass ihr Lebenswerk nach Eintritt in den Ruhestand nach und nach verloren gehen könnte. Ihnen kann die konkrete Auseinandersetzung mit den bestehenden Möglichkeiten der Nachlassgestaltung helfen, Klarheit über ihre Ziele und den hierfür geltenden rechtlichen Rahmen zu erlangen. Im Rahmen der Veranstaltung werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten angesprochen, die von einer testamentarischen Zuwendung an die eigene Universität über die öffentliche Zugänglichmachung einer wissenschaftlichen Sammlung bis hin zur Gründung einer eigenen Stiftung reichen.

Das Programm der Veranstaltung können Sie unter http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/termine/nachlasstag-anzeige_1.pdf einsehen. Eine Anmeldung ist möglich bei Frau Dr. Vanessa Adam (Tel. 0228/90266-49 oder per E-Mail unter adam@hochschulverband.de). Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung begrenzt ist. 

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Karriere


HRK verabschiedet Leitlinien für die Gestaltung befristeter Beschäftigungsverhältnisse 

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich auf Leitlinien für die Gestaltung befristeter Beschäftigungsverhältnisse mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal verständigt. Darin bekennen sich die Hochschulen zu planbaren und verlässlichen Karriereperspektiven für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Im Sinne einer wohlverstandenen und verantwortungsbewussten Personalentwicklung wollen sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft aufzeigen. 

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich optimal qualifizieren können, so die HRK-Mitgliederversammlung, müssen deren Arbeitsverhältnisse planbar und die Befristungsbedingungen transparent sein. Dabei seien die Grundsätze der Gleichstellung zu berücksichtigen. 

Den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sollen überfachliche Fortbildungen ermöglicht werden. Bei ihrer Karriereplanung sollen sie Unterstützung in der Hochschule finden. Im Rahmen von Führungskräftetrainings soll für die besonderen Bedürfnisse von befristet beschäftigten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sensibilisiert werden.
http://www.hrk.de/95_6830.php

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Ausländische Akademiker verlassen Deutschland

Ausländische Studierende bleiben nach ihrem Studienabschluss selten in Deutschland. Das besagt eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, die am 19. April 2012 in Berlin vorgestellt worden ist. Demnach können sich zwar knapp 80 Prozent der ausländischen Akademiker vorstellen, eine Arbeit in der Bundesrepublik aufzunehmen. Tatsächlich setze aber nur ein Viertel die Idee auch um. Dieses Missverhältnis beruhe auf rechtlichen wie sprachlichen Hürden auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt.

Für die Studie wurden mehr als 6.200 Studierende aus nichteuropäischen Ländern an 25 Universitäten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Schweden befragt. Auch in den anderen europäischen Ländern wird das Potential der internationalen Studierenden den Ergebnissen zufolge kaum ausgeschöpft.
http://www.svr-migration.de/content/wp-content/uploads/2012/04/Studie_SVR-FB_Mobile_Talente.pdf

 

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2012/2013 ausgeschrieben
 

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 13. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2013 statt. Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.

Mehr Informationen unter:
http://www.kas.de/wf/de/71.9591/

Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2012/03/2012_BHWP.pdf

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Barometer


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Geringer Wunsch nach mehr Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der April-Ausgabe gefragt, ob sie eine engere Verflechtung zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung befürworteten. 38 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 62 Prozent mit Nein.

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"Wissenschaftsfreiheitsgesetz" für Universitäten?

Die Bundesregierung will den außeruniversitären Forschungseinrichtungen mehr Freiräume bei Personal, Haushalt, Baumaßnahmen und Unternehmensbeteiligungen geben. Braucht es auch auf Länderebene ein "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" für Universitäten?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


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Streit um Konkordatslehrstühle vor dem Bundesverfassungsgericht

Mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die Vergabepraxis bei der "W3-Professur für Praktische Philosophie" an der Universität Erlangen-Nürnberg geht die juristische Auseinandersetzung um die sogenannten Konkordatslehrstühle (vgl. Newsletter 2/2011) in eine nächste Runde. Die Saarbrücker Philosophin, Frau Professor Ulla Wessels, macht geltend, dass sie bei der Ausschreibung des Lehrstuhls allein deshalb nicht zum Zuge gekommen sei, weil sie nicht katholisch sei. Wessels sieht einen Verstoß gegen Artikel 33 des Grundgesetzes, wonach niemand bei der Besetzung öffentlicher Ämter wegen seines Bekenntnisses oder seiner Weltanschauung benachteiligt werden dürfe. Grundgesetzwidrig sei auch, dass ein Veto des Bischofs bei der Besetzung eines Konkordatslehrstuhls nicht von einem staatlichen Gericht überprüft werden könne.

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Nur noch befristete Leistungszulagen für Professoren in Hohenheim

Ab sofort vergibt das Rektorat der Universität Hohenheim nur noch befristete Leistungszulagen an Professoren. In einer Weisung hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst der Universität direkt untersagt, Professoren in Gehaltsverhandlungen dauerhaft Leistungszulagen anzubieten. Grund dafür ist, dass die Universität den sogenannten Vergaberahmen - das Budget für Professorengehälter - in den vergangenen Jahren mehrfach überzogen hat. Auf bestehende Abmachungen hat die Neuregelung laut Universität keinen Einfluss: "Alle rechtlich verbindlichen Zusagen werden vollständig eingehalten", so Rektor Professor Stephan Dabbert.
https://www.uni-hohenheim.de/news/mit-sofortiger-wirkung-rektorat-beschliesst-neuregelungen-fuer-professoren-zulagen-2

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Baden-Württemberg kehrt zur Verfassten Studierendenschaft zurück

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat am 24. April 2012 den Entwurf eines Gesetzes zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft beschlossen und in den Landtag eingebracht. "Die Studierendenvertreter haben nun ein politisches Mandat, um wirksam für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange aller Studierenden eintreten zu können", betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.  

Die Allgemeinen Studierendenausschüsse im Südwesten durften sich seit der Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft im Jahr 1977 nur zu musischen, sozialen, kulturellen und geistigen Belangen der Hochschüler äußern. Im Gegensatz zu den Kommilitonen in allen anderen Bundesländern bis auf Bayern dürfen sie derzeit weder zu hochschulpolitischen noch politischen Themen Stellung beziehen. 



Einstellungsaltersgrenze in Baden-Württemberg

(Pr.) Hochschullehrer können aufgrund der zum 28. Februar 2012 novellierten Regelung des § 48 Landeshaushaltsordnung Baden-Württemberg in den Landesdienst als Beamte eingestellt werden, wenn sie zum Zeitpunkt der Einstellung das 47. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Diese Altersgrenze erhöht sich um die Zeit des tatsächlich abgeleisteten Grundwehrdienstes oder Zivildienstes. Weiterhin erhöht sich diese Altersgrenze um weitere fünf Jahre, wenn der Bewerber bereits beim Bund oder einem anderen Bundesland als Dozent oder Professor im Beamtenverhältnis steht und sein Gesundheitszustand die Übernahme in das baden-württembergische Beamtenverhältnis vertretbar erscheinen lässt. Bei letztgenannten Beamten kann sich darüber hinaus die Einstellungsaltersgrenze für jeden Betreuungs- oder Pflegefall um zwei Jahre noch weiter erhöhen. 

Hat der Bewerber die vorgehend erläuterte Einstellungsaltersgrenze überschritten, kann im Einzelfall dennoch eine Verbeamtung erfolgen, wenn nur so eine besonders herausragend qualifizierte Fachkraft gewonnen werden kann oder wenn ein eindeutiger Mangel an geeigneten jüngeren Bewerbern besteht.

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Keine fiktive Leistungsbewertung

Eine verloren gegangene Klausur kann nicht automatisch als bestanden bewertet werden. Dies hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden und damit die Klage eines Fernstudenten der Universität Koblenz-Landau zurückgewiesen (Az.: 7 K 619/12.KO). Dieser hatte geltend gemacht, dass eine ohne sein Verschulden verloren gegangene Klausur mit bestanden bewertet werden müsse, während ihm die Universität lediglich eine neue Klausur schreiben lassen wollte. 

Gegenstand der Bewertung könnten nur tatsächlich und eigenverantwortlich vom Prüfling erbrachte Leistungen sein, so die Richter. Eine fiktive Bewertung sei nicht möglich, auch wenn eine schriftliche Arbeit ohne Verschulden des Prüflings abhandengekommen sei. Ohne Prüfungsleistung könne der Besitz der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht bestätigt werden. 

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Bundesverfassungsgericht prüft Rechtmäßigkeit langer Wartezeiten

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) soll sich erneut mit langen Wartezeiten für Studienplätze befassen. Das für Klagen in diesem Zusammenhang zuständige Verwaltungsgericht Gelsenkirchen forderte das BVerfG auf, die teils jahrelangen Wartezeiten auf die Verfassungsmäßigkeit hin zu überprüfen.  

Geklagt hatten drei Bewerber aus Nordrhein-Westfalen, Berlin und Niedersachsen, die sich zum Wintersemester 2011/2012 bei der früheren ZVS um einen Medizin-Studienplatz beworben hatten. Trotz sechs Jahren Wartezeit erhielten sie keine Zulassung zum Studium. Sie monierten, dass die Wartezeit von inzwischen 13 Semestern die Dauer des Studiums überschreite (Az.: 6 K 3695/11 u.a.). 

Auch Bewerber mit schwächeren Abiturnoten müssten zumindest eine realistische Chance auf Zulassung haben, befand das Verwaltungsgericht. Dies sei bei Wartezeiten von mehr als sechs Jahren nicht mehr der Fall. Hinzu komme, dass rund drei Viertel der Abiturienten eines Jahrgangs keine Chance auf Zulassung allein aufgrund ihrer Abiturnote hätten.

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Übernahme von Studiengebühren durch Arbeitgeber

(Uf.) Grundsätzlich gehören alle geldwerten Einnahmen, die durch ein Dienstverhältnis veranlasst sind, zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit. Dies gilt auch grundsätzlich für Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Studium, die der Arbeitgeber übernimmt. 

Eine Ausnahme hiervon liegt allerdings vor, wenn das Studium im Rahmen des Ausbildungsdienstverhältnisses stattfindet und die Ausbildungsmaßnahme Gegenstand des Dienstverhältnisses ist. In diesem Fall ist der Arbeitgeber Schuldner der Studiengebühren oder hat sich arbeitsvertraglich zur Übernahme der Kosten verpflichtet, so dass ein ganz überwiegend eigenbetriebliches Interesse unterstellt und steuerrechtlich kein Vorteil mit Arbeitslohncharakter angenommen wird. Die Kosten sind also kein zu versteuernder Arbeitslohn.

Ein berufsbegleitendes Studium kann also nur dann als berufliche Fort- und Weiterbildungsleistung des Arbeitgebers angesehen werden, wenn es die Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers im Betrieb erhöhen soll. Ist dies der Fall, führt die Übernahme der Kosten für dieses Studium ebenfalls nicht zu versteuerndem Arbeitslohn beim Arbeitnehmer. Dies hat das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben vom 13. April 2012 klargestellt.

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Kinderbetreuungskosten

(Uf.) Seit 2012 sind Kinderbetreuungskosten nicht mehr - wie bisher - wie Betriebsausgaben und Werbungskosten absetzbar, sondern nur noch als sogenannte Sonderausgaben. Andererseits wird nicht mehr unterschieden, ob es sich bei den Betreuungskosten um erwerbsbedingte oder nicht erwerbsbedingte Kosten handelt. 

Durch die Einführung des Sonderausgabenabzugs statt des Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzugs mindern Kinderbetreuungskosten also nicht mehr die "Einkünfte" oder den "Gesamtbetrag/die Summe der Einkünfte". Durch den Wegfall der Unterscheidung zwischen erwerbsbedingten und nicht erwerbsbedingten Kinderbetreuungskosten können Kinderbetreuungskosten auch in Höhe von zwei Drittel der Gesamtkosten, höchstens jedoch 4.000 Euro je Kalenderjahr und Kind abgezogen werden, wenn sie nicht durch eine Erwerbstätigkeit oder Ausbildung der Eltern verursacht werden. Dies ist eine Erleichterung beim Abzug von Kinderbetreuungskosten. 

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Kindergeld

(Uf.) Der Kindergeldberechtigte kann für ein Kind, das das 18., aber noch nicht das 25. Lebensjahr (ab dem Veranlagungszeitraum 2007) vollendet hat, Kindergeld erhalten, wenn es sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen der Beendigung eines Ausbildungsabschnittes und dem Beginn der Ableistung eines Pflichtdienstes befindet. Der Bundesfinanzhof bestätigte dies in aktuellen Urteilen (Az.: III R 5/07 und III R 41/07). Die Viermonatsfrist dürfe nicht verlängert werden, weil die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen keine Regelungslücke enthielten. Da die gesetzliche Wehrpflicht und der verpflichtende Zivildienst mit Wirkung zum 1. Juli 2011 ausgesetzt sind, ist diese Übergangszeit zwischen der Beendigung eines Ausbildungsabschnittes und dem Beginn des gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes allerdings aktuell nicht mehr möglich. 

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Zeugniswahrheit und Zeugnisklarheit

(Gre.) Das Bundesarbeitsgericht (Az. 9 AZR 386/10) hat sich erneut zur Frage der Zeugniswahrheit und Zeugnisklarheit von Arbeitszeugnissen geäußert. Die Parteien stritten u.a. um die Berichtigung folgender Formulierung in einem Arbeitszeugnis: "Wir haben Herrn K. als sehr interessierten und hochmotivierten Mitarbeiter kennengelernt, der stets eine hohe Einsatzbereitschaft zeigte." Der Kläger hat die Ansicht vertreten, das Zeugnis sei nicht ordnungsgemäß. Der Gebrauch der Worte "kennen gelernt" drücke in einer verschleiernden Zeugnissprache im Sinnes eines "Geheimcodes" das Nichtvorhandensein der im Kontext aufgeführten Fähigkeit aus. Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass die gewählte Formulierung nicht gegen die Gebote der Zeugniswahrheit und Zeugnisklarheit verstoße. Die gewählte Formulierung bringe für den Leser zum Ausdruck, dass der Kläger dank seines großen Interesses und seiner hohen Motivation stets sehr leistungsbereit gewesen sei. 

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Personalia


Neuer Präsident I

Neuer Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, Professor Horst Hippler. Die Mitgliederversammlung wählte ihn für die Amtszeit vom 1. Mai 2012 bis 31. August 2015. Hippler tritt die Nachfolge von Frau Professor Margret Wintermantel an, die seit Beginn des Jahres Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ist. 

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Neuer Präsident II

Professor Reimund Neugebauer ist am 8. Mai 2012 in Stuttgart zum neuen Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft gewählt worden. Er folgt auf Professor Hans-Jörg Bullinger und wird sein Amt am 1. Oktober 2012 antreten. 

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Neue Ministerin

In Saarbrücken ist am 9. Mai 2012 die neue Landesregierung vereidigt worden. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer übernimmt auch das Wissenschaftsressort.

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Fünf Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat am 19. April 2012 fünf neue Alexander von Humboldt-Professoren benannt. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und soll weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aller Disziplinen zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen ermöglichen.
 
Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominierten: Der Altphilologe Professor Gregory Ralph Crane, zurzeit an der Tufts University in den USA, wurde von der Universität Leipzig vorgeschlagen. Der Philosoph Professor Michael Neil Forster, derzeit an der University of Chicago in den USA tätig, soll ebenso an die Universität Bonn wechseln wie der Physiker Professor Michael Röhl, bisher an der University of Cambridge in Großbritannien. Professor Stephan Hartmann, als Wissenschaftstheoretiker an der Tilburg University in den Niederlanden tätig, wurde von der Ludwig-Maximilians-Universität München nominiert. Der Mediziner Professor Wolfram Ruf, zurzeit am Scripps Research Institute in den USA tätig, soll an der Universität Mainz arbeiten.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2012-10.html

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Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2012

Der Preis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin geht in diesem Jahr an Professor Wolfgang Hampe (Hamburg) und Privatdozent Tobias Raupach (Göttingen). Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Medizinische Fakultätentag (MFT) vergeben damit die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen an zwei besonders engagierte Hochschullehrer der vorklinischen und klinischen Medizin. 
 

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Joseph-Breitbach-Preis

Der mit 50.000 Euro dotierte Joseph-Breitbach-Preis wird am 21. September 2012 in Koblenz an Professor Kurt Flasch verliehen. Der emeritierte Professor für mittelalterliche Philosophie sei ein großer Wissenschaftler und zugleich ein bedeutender Schriftsteller, begründete die Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz die Wahl. Flasch habe die Literatur der Gegenwart mit seinen Essays und Übersetzungen bereichert. 

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Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen Professor Jürgen Baumert mit dem Wissenschaftspreis des Stifterverbandes, dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis, aus. Der Bildungsforscher und ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, erhalte den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine wissenschaftlichen Impulse, mit der er die bildungspolitische Diskussion in der deutschen Bildungslandschaft bereichert habe, so die Begründung.

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Foto: Jim Rakete, BBAW.de

Leibniz-Medaille 

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften verleiht Friede Springer die Leibniz-Medaille. Die Verlegerin gehöre zu den großen Mäzenen und Förderern der Wissenschaft in Deutschland, teilte die Akademie mit.

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im Mai/Juni 2012

 

Fundraising für Hochschule
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Donnerstag, 24. Mai 2012, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Emeritierung und Pensionierung
Universität Mannheim, Donnerstag, 24. Mai 2012, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html

Dual Career - Angebote, Strategien und Verhandlungsführung
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Donnerstag, 31. Mai 2012, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/834.html

Hochschulbesteuerung
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Dienstag, 5. Juni 2012, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/910.html

Besoldungsverhandlungen in "W"
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 11. Juni 2012, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Teaching in English
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag/Freitag, 14./15. Juni 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/641.html

Nebentätigkeitsrecht
Universität Mannheim, Dienstag, 19. Juni 2012, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/643.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 21. Juni 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 25. Juni 2012, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/809.html
 

Rhetorik in der Lehre
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 28./29. Juni 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/642.html

Zeit- und Selbstmanagement
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Freitag, 29. Juni 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis wird im Juni 2012 neu erscheinen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt bei 180 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 299 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten zu finden sind (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-mail-Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com.

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Handbuch "Emeritierung und Pensionierung"

(Uf.) Das Handbuch "Emeritierung und Pensionierung" ist in der dritten Neuauflage im April 2012 erschienen. Es will dazu beitragen, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit Handreichungen, Urteilen und Hinweisen auf die neue berufliche und persönliche Lebenssituation nach Erreichen der dienstrechtlichen Altersgrenze vorzubereiten. Neben dienst- und hochschulrechtlicher Stellung geht es um die besoldungs- und versorgungsrechtliche Situation und steuerliche Aspekte bei pensionierten und emeritierten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern. Ebenso beleuchtet werden Aspekte wie Stiftungsprofessuren oder Rentnerprofessuren in Rheinland-Pfalz. Das Handbuch kann zum Preis von 15 Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV bezogen werden: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Universitäre Lehre 
 
Mit Beiträgen von Elsbeth Stern, Konrad Vössing, Klaus Günther, Sabine Koller und Matthias Klatt sowie Reinhart Poprawe 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Köln

(Wi.) Am 17. April 2012 wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung in Köln ein neuer Vorstand gewählt. Den Vorsitz der DHV-Gruppe übernimmt Professor Jürgen Elvert (Historisches Seminar II). Im Weiteren wurden Professor Christian von Coelln (Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Wissenschaftsrecht und Medienrecht), Professor Ulrich van Lith (Wirtschaftspolitisches Seminar) und Professor Burkhard Schöbener (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht) als DHV-Vertreter wiedergewählt.

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DHV-Landesverband Bremen

(Wi.) Der Landesvorstand Bremen hat sich am 8. Mai 2012 neu formiert: Die Jacobs-University wird weiterhin von Professor Adalbert Wilhelm (Statistics) vertreten. An der Universität Bremen wurde Professor Stefan Bornholdt (Institut für Theoretische Physik) neugewählt und Professor Ulrich Tadday (Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik) wiedergewählt. Professor Tadday wurde gleichzeitig in seinem Amt als Landesverbandsvorsitzender in Bremen bestätigt.

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit  den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


"Kunstkrieg"

Mit dem Verbrennen eines Bildes einer französischen Künstlerin hat der italienische Museumsdirektor Antonio Manfredi seine spektakuläre Aktion "Art War" ("Kunstkrieg") eingeleitet. Der Direktor des auf zeitgenössische Kunst spezialisierten "CAM"-Museums in Casoria bei Neapel will nach eigenen Angaben drei Kunstwerke pro Woche verbrennen, um gegen die Vernachlässigung der Kunst durch die Politik zu protestieren. Dem Museum fehle es an Geld und an Räumen für die Kunstwerke. Künstler, deren Werke aus Protest gegen die Sparpolitik verbrannt werden sollen, würden während der Aktion anwesend sein oder via Internet bei der Protestaktion zugeschaltet werden. 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Microsoft

(Gü.) Veranstaltungshinweis "Innovationen und IT in Forschung und Lehre" am 21. Mai 2012 in Bonn

Längst hat die Vernetzung von universitärer Verwaltung, Forschung und Lehre eingesetzt - und sie wird auch weiterhin Kernthema bleiben. Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützen Lehren und Lernen nicht nur, sondern verändern auch Forschen und Arbeiten in der Hochschule gleichermaßen.  

Der Deutsche Hochschulverband und die Microsoft Deutschland GmbH laden gemeinsam zur Veranstaltung "Innovationen und IT in Forschung und Lehre" am 21. Mai 2012 in Bonn, Hotel Königshof, ein. Highlights des Events werden eine Keynote von Frau Professor Rolfes (Ruhr-Universität Bochum), ein Vortrag von Professor Vogel (TUM) sowie eine moderierte Podiumsdiskussion mit Gästen aus Wirtschaft und Lehre sein.

Die Veranstaltung, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen, ist eine ganzheitliche Infor­ma­tionsplattform, die sich direkt an Sie wendet und darauf ausgelegt ist, Ihnen in kürzester Zeit das Wissen und die Erfahrungen unserer Experten persönlich zu vermitteln. Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung folgende Möglichkeiten: 
Telefon:  089/3176 - 2233 
Fax: 089/3176 - 4668
Mail an: msevent@microsoft.com  

Weitere Informationen finden Sie unter: msevents.microsoft.com/cui/EventDetail.aspx

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DHV und MLP
 
(Gü.) Einladung zur 4. ZEIT KONFERENZ Hochschule & Bildung am 18. Juni 2012 in Berlin 
 
 "Exzellenzinitiative - Wie sieht die Zukunft der Hochschullandschaft nach den Entscheidungen aus"  - diesem Thema widmen sich renommierte und einflussreiche Experten auf der 4. ZEIT KONFERENZ "Hochschule & Bildung" am 18. Juni 2012 auf dem Campus der Humboldt-Universität zu Berlin. MLP engagiert sich auch in diesem Jahr als Mitveranstalter.      
 
 Zu den Referenten und Moderatoren zählen u. a.: 
 
 
 · Prof. Dr. Annette Schavan MdB (Bundesministerin für Bildung und Forschung) 
 · Prof. Dr. Peter-André Alt (Präsident der Freien Universität Berlin) 
 · Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen) 
 · Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann (Präsident der Technischen Universität München) 
 · PD Dr. Christoph Igel (Managing Director CeLTech) 
 · Dr. Josef Joffe (Herausgeber DIE ZEIT) 
 · Simon Kerbus (Chefredakteur ZEIT CAMPUS) 
 · Prof. Dr. Georg Krausch (Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) 
 · Dr. h. c. Manfred Lautenschläger (Gründer der MLP AG, Ehrensenator der Universität Heidelberg) 
 · Caterina Lobenstein (Redakteurin ZEIT CAMPUS) 
 ·  Prof. Dr. Wolfgang Marquardt (Vorsitzender des Wissenschaftsrates) 
 ·  Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft) 
 ·  Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Präsident der Humboldt-Universität Berlin) 
 ·  Prof. Dr. Ulrich Rüdiger (Rektor der Universität Konstanz) 
 ·  Martin Spiewak (Redakteur DIE ZEIT) 
 ·  Prof. Dr. Sascha Spoun (Präsident der Leuphana Universität Lüneburg) 
 ·  Jan-Martin Wiarda (Stellv. Ressortleiter Chancen DIE ZEIT) 
 
 Weitere Informationen finden Sie unter: 
 www.mlp-ag.de oder melden Sie sich direkt kostenfrei an unter www.zeit-konferenzen.de/termine/zeit-konferenz-hochschule-bildung-0 

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DHV und Merkana

(Gü.) Ihr Verbandsreisebüro Merkana ist stark in Sachen Flugreisen. Heute möchten wir Ihnen die aktuellen Angebote und Specials aus der Welt des Fliegens in den besonderen Klassen, First und Business, vorstellen. 

Thai Airways: 

Das beliebte Partnerspecial von Thai Airways wurde verlängert! 
Heben Sie bis zum 15. September 2012 in Richtung Bangkok ab.
Bangkok z. B. ab 2.249 Euro in der Business Class, ab 3.099 Euro in der First Class (Partnertarif Preise je nach Verfügbarkeit pro Person)

Auf allen Flügen sammeln Sie Meilen im Miles & More Programm von Lufthansa 
(Business Class 2-fach, First Class 3-fach). 

Asiana Airlines - Oneway Upgrade in die First Class

Die 5-Sterne-Airline (SKYTRAX Gewinner 2010) fliegt auf der Strecke Frankfurt-Seoul-Frankfurt mit einer 3-Klassen-Konfiguration. Wer ein Business Class Ticket in einer bestimmten Buchungsklasse kauft, bekommt auf dem Hinflug Frankfurt - Seoul oder auf dem Rückflug ein kostenloses Upgrade in die First Class. Der Flugpreis für dieses Ticket beträgt 3.459 Euro.
Für 1.250 Euro Aufpreis kann auf Wunsch dann auch die zweite Strecke in die First Class upgegradet werden. Dieses Angebot gilt nur bei Verfügbarkeit und ist gültig für alle Abflüge bis 30. September 2012.

Weitere Sonderpreise erhalten Sie bei uns.

Alle Fragen rund um das Thema Reisen beantwortet Ihnen gerne Ihr Verbandsreisebüro Merkana http://www.hochschulverband.de/cms1/971.html.

Kontakt: Geschäftsreisen: 02191 9288 1, bp@merkana.de

Urlaubsreisen: 02191 9288 0, dhv@merkana.de

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Verbandsreisebüro Merkana

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DHV und akad Relocation

(Gü.) akad Kurzaufenthalt - Unser Angebot für Gastwissenschaftler Erwarten Sie einen Gastwissenschaftler an Ihrem Institut? Die Projektinhalte sind geklärt, doch Ihr Gast hat weitere Fragen. Wo soll er wohnen? Welche Formalitäten müssen beachtet werden? Wie kann Ihr Gast seine Freizeit gestalten? Welche Möglichkeiten gibt es für seine Familie? Einerseits wollen Sie, dass Ihr Gast sich willkommen fühlt, damit eine positive Arbeitsstimmung herrscht. Andererseits hat aber niemand am Institut die Zeit und die Erfahrung, sich um diese institutsfremden Fragen zu kümmern. In einer solchen Situation kann Ihnen akad Relocation helfen. Das Modul akad Kurzaufenthalt richtet sich speziell an Gastwissenschaftler und ihre Familien. Ihr Gast soll sorglos zuziehen können und seinen Aufenthalt auch für sich selbst als Bereicherung empfinden. Was denken Sie? Welche Unterstützung braucht Ihr Gast vor und während seines Aufenthalts, damit er sich seinem Projekt erfolgreich widmen kann? Gern stellen wir mit Ihnen eine individuelle Palette zusammen. Einen Überblick über unsere Services finden Sie unter: www.akad-relocation.de/services-und-leistungen/.

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DHV und Deilmann-Kreuzfahrten

(Gü.) Auf zu den Olympischen Spielen - mit dem Traumschiff nach London 2012

"Go for Gold" - mit diesem Ziel reisen im Juli ca. 400 deutsche Sportler zu den diesjährigen Olympischen Spielen nach London. Die DEUTSCHLAND als offizielles Schiff der deutschen Olympiamannschaft befindet sich mittendrin im Geschehen - an den West India Docks (Canary Wharf) in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Haus London 2012, das im Museum of London Docklands untergebracht ist. Getreu dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles" wird sie so Teil dieses Großereignisses der Sportwelt und als schwimmendes Grand Hotel zur Bühne für zahlreiche Veranstaltungen rund um die deutschen Olympioniken.

Der beste Weg zum Deutschen Schiff London 2012 ist natürlich auch auf dem Deutschen Schiff! Und zwar mit unserer 14-tägigen Kreuzfahrt "Auf zu den Olympischen Spielen" von Bremerhaven nach London vom 13. bis 26.07.2012 (Reise 406, ab 3.995 Euro p. P. inkl. Rückflug), bei der Sie schon einmal die schönsten Seiten der britischen Inseln kennenlernen und sich auf das große Ereignis einstimmen können.
http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/alle-reisen-im-ueberblick/reise-406/auf-zu-den-olympischen-spielen.html

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DHV und Seminaris

(Gü.) "Lange Nächte" in Potsdam & Berlin

Zwei lange Nächte erwarten die Besucher von Berlin und Potsdam in diesem Sommer: die "Lange Nacht der Wissenschaften" am 2. Juni 2012 in Berlin und Potsdam sowie die "Botanische Nacht" am 14. Juli 2012. Und wer dann irgendwann doch noch einmal schlafen möchte, findet beim DHV-Kooperationspartner Seminaris im Campushotel Berlin, im Seehotel Potsdam und im Avendi-Hotel am Griebnitzsee dazu Gelegenheit....

Am 2. Juni 2012 findet in Berlin und Potsdam die "Lange Nacht der Wissenschaften 2012" statt. Im vergangenen Jahr besuchten rund 30.000 Besucher Fachbereiche, Institute, Museen, Vorlesungssäle und sonstige Einrichtungen der Universitäten. Am 14. Juli 2012 öffnen der Botanische Garten und das Botanische Museum von Berlin-Dahlem zum vierten Mal sommernächtlich ihre Pforten für ein einmaliges Ereignis. Im Glanz der Lichter können sich die Besucher zu einer romantischen Reise auf botanischen Pfaden rund um den Globus verführen lassen. Außerdem erleben sie sensible Kostbarkeiten der Tropen und Subtropen in 16 Gewächshäusern in ihrem Heimatklima.

Seminaris-Tipp: Vorteilhafte DHV-Sonderkonditionen, bitte bei der Buchung einfach das Stichwort "DHV" nennen!  Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888.
http://www.seminaris.de/hotels.html 

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DHV und Microsoft

(Gü.) Westfälische Wilhelms-Universität und Microsoft werden Partner

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Microsoft Deutschland GmbH haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ziel des "University PartnershipProgram" ist es, mit Hilfe von innovativer Technologie das Studium und die Lehre zu erleichtern und attraktiver zu machen. Dazu wird Microsoft u.a. neu entstehende ComputerLabs mit 50 hochmodernen Rechnern ausstatten. Außerdem stellt das Unternehmen 100 Gratis-Gutscheine für die ansonsten kostenpflichtigen Zertifizierungsprüfungen des Microsoft IT-Academy Programms zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier:
bildungsklick.de/pm/83433/westfaelische-wilhelms-universitaet-und-microsoft-werden-partner/

DAAD nutzt Microsoft Cloud

Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern, nutzt die Microsoft Cloud, um seinen Stipendiaten und Alumni eine moderne Arbeits- und Kommunikationsplattform zu bieten. Die für Bildungseinrichtungen kostenlose Onlineplattform Live@edu vernetzt inzwischen mehrere Tausend DAAD-Stipendiaten und ehemalige Geförderte miteinander und liefert alle Serviceleistungen, um Kommunikation und Arbeitsabläufe der Studierenden und Ehemaligen zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie hier:
www.microsoft.com/germany/newsroom/pressemitteilung.mspx

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Dr. Kathrin Greve (Gre.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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