DHV-Newsletter 6/2012

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Hochschulpolitik


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2012"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum siebten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung Leistungsstützen. Auch außerhalb der Hochschule engagieren sie sich vielfältig", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und zeigt, welche Köpfe diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2012 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hochschullehrer-des-jahres12.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2012"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2012 vorgeschlagen werden. 
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Quelle: istockphoto.com

Exzellenzinitiative: Fünf Aufsteiger und drei Absteiger bei Elitestatus

Sieger und Verlierer in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern stehen fest. Die nächsten fünf Jahre dürfen sich elf Universitäten mit dem Titel "Elite-Universität" schmücken. Das sind neben den Aufsteigern HU Berlin, Bremen, Dresden, Köln und Tübingen die beiden Münchener Universitäten, die FU Berlin, die Universitäten Konstanz und Heidelberg sowie die RWTH Aachen. Dies wurde am 15. Juni 2012 bekanntgegeben, nachdem der zuständige Bewilligungsausschuss, dem die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern sowie Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates angehören, in Bonn getagt hatte. Die Universitäten Freiburg und Göttingen sowie das Karlsruher Institut für Technologie konnten ihren Elitestatus hingegen nicht verteidigen. Nicht zum Zuge kamen zudem die neu eingereichten Zukunftskonzepte der Universitäten Bochum und Mainz.

Neben den elf "Elite-Universitäten" sind noch 28 weitere Hochschulen in zwei weiteren Förderkategorien mit Sondermitteln zum Ausbau der Spitzenforschung bedacht worden. Bei der Förderlinie "Graduiertenschulen" standen dabei 63 Anträge zur Entscheidung an, 38 von bereits geförderten Einrichtungen und 25 Neubewerbungen. Von den insgesamt 45 nun bewilligten Graduiertenschulen sind 33 Fortsetzungen von Projekten, die bereits seit 2006 beziehungsweise 2007 gefördert wurden, und 12 erstmals bewilligte Projekte.

Bei den Exzellenzclustern hatte der Bewilligungsausschuss über 64 Anträge zu entscheiden; von ihnen waren 37 Fortsetzungsanträge und 27 Neubewerbungen. Von den insgesamt 43 nun bewilligten Exzellenzclustern sind 31 Fortsetzungen von Projekten, die bereits seit 2006 beziehungsweise 2007 gefördert wurden, und 12 erstmals bewilligte Projekte. 

Bund und Länder stellen für die Exzellenzinitiative bis 2017 2,7 Milliarden Euro bereit. Die Mittel werden zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent von den Ländern getragen. In der ersten Runde des Wettbewerbs von 2006 bis 2011 waren rund 1,9 Milliarden Euro in den Ausbau international anerkannter Spitzenforschung an deutschen Universitäten geflossen. Um die Finanzierung von Spitzenforschung nach 2017 wird noch zwischen Bund und Ländern gerungen.
Mehr Informationen unter:
www.dfg.de/exzellenzinitiative
www.wissenschaftsrat.de/arbeitsbereiche-arbeitsprogramm/exzellenzinitiative

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HRK will Reform der W-Besoldung 

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich für die Beibehaltung der W-Besoldung ausgesprochen. Für die Hochschulen blieben die Entscheidungsmöglichkeit über Leistungskriterien und -bezüge eine der Voraussetzungen dafür, ihre selbst gesteckten Ziele und Profile erfolgreich weiter zu entwickeln.

Ziel einer verfassungskonformen Neuregelung müsse es vor diesem Hintergrund sein, die Amtsangemessenheit der Besoldung zu garantieren und gleichzeitig ein adäquates Element der Leistungshonorierung zu sichern. Die teilweise vorgeschlagene Rückkehr zur C-Besoldung oder zu vergleichbaren Elementen wie Erfahrungsstufen sei abzulehnen, da sie leistungsbezogene Anreize weitgehend negiere.  

Die Länder müssen laut HRK die Kosten der nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (vgl. Newsletter 2/2012) notwendigen Gehalts- und Pensionserhöhungen übernehmen und dürfen sie nicht auf die ohnehin unterfinanzierten Hochschulen abwälzen. Sie sollten zudem die Grundelemente der W-Besoldung abstimmen und harmonisieren. Wenn Anforderungen und Aufgaben der Professoren nahezu identisch seien, dürften sich auch die Besoldungssysteme zwischen den Bundesländern nicht signifikant unterscheiden. Auch der Vergaberahmen, der den Umfang möglicher Leistungszulagen in einigen Ländern stark einschränkt, sei nicht mehr zu rechtfertigen.
http://www.hrk.de/de/beschluesse/109_6892.php?datum=121.+Senat+am+12.6.2012

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Quelle: istockphoto.com

 

Professorengehälter: Schweiz Primus 

Die Schweizer Universitäten bezahlen ihren Professoren die mit Abstand höchsten Löhne weltweit. Zu diesem Schluss kommt ein exklusiv für die "NZZ am Sonntag" durchgeführter Vergleich. Demnach erhält ein ordentlicher Professor in der Schweiz auf zwölf Gehälter gerechnet brutto durchschnittlich 17.000 Franken pro Monat, das sind 3.000 Franken mehr als in Kanada und fast doppelt so viel wie in Deutschland (9.575 Franken). 

Weltweit können laut "NZZ am Sonntag" die Professorengehälter mit der Inflation nicht Schritt halten. Ebenso verschlechterten sich die generellen Arbeitsbedingungen von Professoren vor dem Hintergrund, dass die höhere Bildung zu einem Massenphänomen werde. In vielen Ländern hätten die Hochschullehrer kein hohes Prestige mehr, gleichzeitig würden die Bedingungen für wenige Professoren an der Spitze immer besser. Weltweit nähmen die Unterschiede zwischen Spitzenuniversitäten und Massenuniversitäten zu.

 

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Wachsende Diskrepanz zwischen Grundausstattung und Drittmittelförderung

Der Anteil von Drittmitteln für Forschungszwecke von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ist zwischen 1998 und 2010 von 2,5 Milliarden Euro auf über 5,3 Milliarden Euro pro Jahr gestiegen. Die Grundmittel dieser Einrichtungen wuchsen dagegen im gleichen Zeitraum von 12,6 auf 15,5 Milliarden Euro. Diese Zahlen wurden am 24. Mai 2012 in Berlin vom Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, bei der Vorstellung des "DFG Förderatlas 2012" präsentiert. Insgesamt habe sich damit die "Drittmittelquote", also der Anteil der Drittmittel an der Gesamtfinanzierung der Hochschulen und ihrer Forschungen, in nur gut einem Jahrzehnt von 16 auf 26 Prozent erhöht.

Laut DFG-Präsident ist das Einwerben von Drittmitteln inzwischen so selbstverständlich geworden, dass es ein "deutlich zu vernehmendes Unbehagen gegen einen ausufernden Wettbewerb" gebe. Nachdrücklich forderte Kleiner eine Erhöhung der Grundausstattung der Hochschulen, um den Wettbewerbsdruck in der Wissenschaft zu mindern. 

Der aktuelle Förderatlas der DFG weist auch die forschungsstärksten deutschen Regionen aus. Mit eingeworbenen 631 Millionen Euro liegen die Berliner Hochschulen und die dort ansässigen außeruniversitären Institute bundesweit auf Platz eins. Erstmals übertreffen sie damit die Region München mit insgesamt 586 Millionen Euro. Weitere forschungsstarke Regionen sind Aachen-Bonn-Köln, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Rhein-Main. 

Spitzenreiter beim Einwerben von Forschungsgeldern der DFG wurde erneut die Technische Hochschule Aachen, die zwischen 2008 und 2010 DFG-Fördergelder in Höhe von 264 Millionen Euro für verschiedene Forschungsprojekte bewilligt erhielt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen die Universität München mit 264 Millionen Euro und die Freie Universität Berlin mit 251 Millionen Euro. 
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung_nr_24/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Wissenschaftsrat für flexible Frauenquoten

Der Wissenschaftsrat will mit einschneidenden Maßnahmen der Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft begegnen. Die bisher erzielten Fortschritte reichten nicht aus. Im Herbst 2006 hatten sich die damals sieben in der Allianz zusammengeschlossenen Wissenschaftsorganisationen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Wissenschaftsrat) darauf verständigt, bis zum Jahr 2011 den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen deutlich anzuheben. 

Konkret fordert der Wissenschaftsrat nunmehr die einzelnen Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf, flexible Zielquoten für den Frauenanteil verbindlich zu implementieren. Diese Zielquoten sollten ambitioniert, gleichwohl aber auch realistisch zu erreichen sein und zudem die jeweils gegebenen fächerspezifischen Bedingungen berücksichtigen. Insbesondere in Schlüsselgremien von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen solle der Frauenanteil bei mindestens 40 Prozent liegen. 

Damit mehr Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen gelangen, empfiehlt der Wissenschaftsrat, bei befristeten Verträgen längere Laufzeiten einzuräumen. Außerdem sollten Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ausreichend viele Kinderbetreuungsplätze einrichten und flexible Arbeitszeiten ermöglichen. So könnten wissenschaftliche Karriere und Elternschaft besser in Einklang gebracht werden.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=433&L=&PHPSESSID=68d8a6e0fb246b773d05aba6854724c3

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Quelle: istockphoto.com

Wissenschaftsrat hält an Akkreditierungspraxis fest

Der Wissenschaftsrat hält eine grundlegende Veränderung der Struktur des Akkreditierungssystems zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht für angebracht. "Wichtiger als Verfahrensdebatten ist derzeit die Entwicklung einer Qualitätskultur, die aktiv und aus professioneller Verantwortung von den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern gestaltet wird", betonte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt. Nachdem in den letzten zehn Jahren die Umstellung der Studienstrukturen zu bewältigen war, stehe nunmehr die Qualität von Studium und Lehre und ihre externe Überprüfung für die Zukunft im Vordergrund, so Marquardt weiter. Diese Qualität könne ausschließlich an den Hochschulen selbst erzeugt und von den Akkreditierungsagenturen lediglich bescheinigt werden. 

Da es keinen einheitlichen Weg gebe, Studienqualität zu entwickeln und zu prüfen, sei die Wahlmöglichkeit zwischen System- und Programmakkreditierung aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus schlägt der Wissenschaftsrat vor, mit einer Experimentierklausel besonders ambitionierten Hochschulen auch neue Verfahren der externen Begutachtung unter Aufsicht des Akkreditierungsrates zu erlauben.

Nach Ansicht der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) greifen diese Empfehlungen zu kurz. "Das heutige Akkreditierungssystem mit seiner hohen Regelungsdichte bietet zu wenig Freiraum für die Gestaltungskraft autonomer Hochschulen. Wir wollen eine Rechenschaftslegung, die sich an hochschuleigenen Zielen orientiert und über die Erfüllung von Vorschriften hinausgeht", erklärte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Die Hochschulen sind deshalb sehr enttäuscht, dass der Wissenschaftsrat sich nicht zur Befürwortung grundlegender Innovationen in der externen Qualitätssicherung hat durchringen können, sondern das bestehende System auf Jahre hinaus festgeschrieben sehen will."
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=435&L=&PHPSESSID=dabda2ff668cc190d55ff93e511a2f71

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Aufwertung von privaten und kirchlichen Hochschulen

Nicht staatliche Hochschulen sollen künftig an öffentlich geförderten Programmen und Wettbewerben für Forschung und Lehre teilnehmen dürfen. Dies hat der Wissenschaftsrat angeregt. Einen Anspruch auf öffentliche Förderung leite sich daraus aber nicht ab. Private Einrichtungen sollten auch in Zukunft überwiegend privat finanziert werden, befand der Wissenschatsrat in einer Bestandsaufnahme.

"Die privaten und kirchlichen Hochschulen leisten einen wichtigen Beitrag im Gesamtsystem der Hochschulen, indem sie Studienangebote und Lehrformate flexibilisieren, neue Zielgruppen mobilisieren und erschließen und nicht-akademische Berufsfelder akademisieren", erklärte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt. An privaten und kirchlichen Hochschulen studieren derzeit sechs Prozent der Studierenden. Während der kirchliche Hochschulsektor seit den 1990er Jahren als weitgehend konsolidiert gelten könne, sei der private Hochschulsektor erst in den vergangenen 20 Jahren stark gewachsen.

Laut Wissenschaftsrat verfügen fast die Hälfte der nicht staatlichen Hochschulen über maximal zehn Professuren. Künftig sollten Mindeststandards verlangt werden. Die Hochschulen müssten etwa ein dem aktuellen Wissensstand entsprechendes Lehrprogramm langfristig sicherstellen. Professoren müssten ein Mindestmaß an Forschungsleistungen erbringen.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=432&L=

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Promotionsrecht: "UAS7" kontra HRK-Präsidenten

Der Verbund "UAS7", in dem sieben Fachhochschulen vertreten sind, hat gegen den Vorstoß des neuen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, protestiert, Fachhochschulen mit sehr guten Forschungsleistungen den Universitätsstatus zuzusprechen und forschungsschwache Universitäten zu Fachhochschulen herabzustufen. Laut UAS7 lege Hippler damit ein hierarchisches Verständnis des Verhältnisses von Universitäten und Fachhochschulen an den Tag, das nicht sachgerecht sei. Die Fachhochschulen beabsichtigten nicht, ihren engen Anwendungsbezug und ihre Profilierung durch gute Lehre aufzugeben, um zur Universität zu werden. Als "große Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit deutlichem Forschungsprofil" seien sie vielmehr Teil eines differenzierten Hochschulsystems. Universitäten mit nur geringer Forschungsleistung wiederum könnten gar nicht Fachhochschulen werden, weil ihnen der Anwendungsbezug und die externe Berufspraxis ihrer Professoren fehle.
http://www.uas7.de/16-05-2012.152.0.html

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Pilotbetrieb mit 12 Hochschulen

Das von Studienbewerbern und Hochschulen seit Jahren erwartete Online-Portal der Stiftung für Hochschulzulassung hochschulstart.de ist freigeschaltet. Es funktioniert aber nur mit einem sehr eingeschränkten Pilotbetrieb. Dies hatte die Stiftung Ende letzten Jahres angekündigt, nachdem die Anbindung des neuen Systems an die Software der überwiegenden Mehrheit der Hochschulen gescheitert war (vgl. Newsletter 1/2012). Am Pilotbetrieb nehmen laut "Tagesspiegel" 12 Universitäten und Fachhochschulen bundesweit teil, mit jeweils nur ein oder zwei Bachelor-Studiengängen. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung vom 16. Mai 2012: "Für viele Studiengänge erfolgt die Bewerbung, wie gewohnt, über die Hochschule."
http://www.hochschulstart.de/index.php?id=3772

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Zufriedenheit mit Studium wächst, Kritik an Studienaufbau und -struktur bleibt

Mehr als die Hälfte aller Studierenden (57 Prozent) zeigten sich im Sommersemester 2010 mit ihren Studienbedingungen zufrieden. Weitere 27 Prozent äußerten sich zumindest "teilweise zufrieden". Gegenüber der Vorjahresbefragung ist die Zufriedenheitsquote damit um vier Prozentpunkte angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der "Studienqualitätsmonitor 2010", eine bundesweit repräsentative Online-Befragung, die das HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) in Kooperation mit der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz unter rund 42.000 Studierenden von mehr als 100 Hochschulen durchgeführt hat. Demnach gaben sieben von zehn Studierenden an, gern an der eigenen Hochschule zu studieren. Insbesondere die Zufriedenheit mit der Betreuung durch die Lehrenden ist seit dem ersten "Studienqualitätsmonitor" im Jahr 2007 kontinuierlich angestiegen. 2010 gaben 58 Prozent der Studierenden an, mit der Betreuung insgesamt (sehr) zufrieden zu sein; vier Jahre zuvor lag diese Quote noch bei 49 Prozent.

Gleichbleibend kritisch blieben hingegen die Bewertungen zu Aufbau und Struktur des eigenen Studienganges: Nur 44 Prozent waren hiermit zufrieden, das entsprach einem Minus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Jahr 2008. An Hochschulen mit mehr als 35.000 Studierenden gaben sechs von zehn Studierenden an, in ihrem bisherigen Studium häufig oder sehr häufig durch die Überfüllung von Lehrveranstaltungen beeinträchtigt worden zu sein. Rund die Hälfte der Studierenden sah sich im Studium zudem mit einer zu hohen Stofffülle konfrontiert. In den Fächergruppen Rechtswissenschaften und Medizin betraf dies sogar drei von vier Studierenden. Nur gut jeder Zweite empfand das fachliche Anforderungsprofil als "genau richtig"; als "eher zu hoch" oder "zu hoch" betrachtete es dagegen jeder dritte Universitätsstudierende. 
www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201204.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Zwei von fünf schaffen ihr Studium in der Regelstudienzeit

Im Prüfungsjahr 2010 erwarben laut Statistischem Bundesamt 39 Prozent der Absolventinnen und Absolventen den Hochschulabschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Beim Bachelorabschluss lag die Quote bei 60 Prozent. Masterabschlüsse konnten zu 48 Prozent innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden. Lehramtsprüfungen wurden zu 33 Prozent, herkömmliche Fachhochschuldiplome zu 30 Prozent und traditionelle Universitätsdiplome und entsprechende Abschlüsse zu 20 Prozent innerhalb der vorgegebenen Studiendauer abgelegt. Insgesamt beendeten 309.200 Studierende ein Erst-, Zweit- oder Masterstudium im Prüfungsjahr 2010.
www.destatis.de

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Hochschulen gaben im Jahr 2010 über 41 Milliarden Euro aus

Im Jahr 2010 gaben die deutschen Hochschulen 41,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren das 6,1 Prozent mehr als im Jahr 2009 (38,9 Milliarden Euro). Verantwortlich für die Ausgabensteigerungen sind laut Statistiker die Erweiterung der Studienkapazitäten im Rahmen des Hochschulpakts, die Neugründung von Hochschulen, Zusatzmittel aus dem Konjunkturprogramm, die Ausweitung der Drittmittelforschung sowie Umstrukturierungen im Rahmen der Hochschulmedizin. 

Mit 23 Milliarden Euro blieben die Personalaufwendungen der größte Ausgabeposten der deutschen Hochschulen (2009: 21,6 Milliarden Euro). Der laufende Sachaufwand betrug 13,9 Milliarden Euro (2009: 13,2 Milliarden Euro). 4,4 Milliarden Euro wurden für Investitionen ausgegeben, rund 0,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. 

Auf die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfiel 2010 ein Ausgabevolumen von 17 Milliarden Euro, das waren 6,6 Prozent mehr als 2009. Die medizinischen Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten wendeten für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 18,9 Milliarden Euro (+ 4,8 Prozent) auf. Die Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhochschulen) steigerten 2010 ihre Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. 

Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 90 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro. Außerdem warben die Hochschulen im Jahr 2010 Drittmittel in Höhe von 5,9 Milliarden Euro (+ 10,5 Prozent) ein. Wichtigste Drittmittelgeber waren dabei die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,0 Milliarden Euro), der Bund (1,3 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,2 Milliarden Euro).

Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2010 gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/05/PD12_167_213.html

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Diskussion um die Zivilklausel

Der Bremer Senat wird prüfen, ob eine Zivilklausel im Hochschulgesetz Bremens verankert werden kann. Die Bremische Bürgerschaft hatte einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag von SPD und Grünen zugestimmt. Auslöser waren Medienberichte, aus denen hervorging, dass die Bremer Universität gegen die eigene Zivilklausel verstoßen habe, nach der sich die Hochschule verpflichtet, nur für friedliche Zwecke zu forschen. So hatte die Universitätsleitung bestätigen müssen, dass Wissenschaftler von 2003 bis 2006 mit dem Raumfahrtunternehmen OHB an einem Auftrag des Verteidigungsministeriums gearbeitet haben. Dabei ging es Radio Bremen zufolge um die Übertragung von großen Datenmengen. Es habe sich um Grundlagenforschung gehandelt, die zivil, aber auch militärisch genutzt werden könne, wie für die Datenübertragung von Tornadojets an Bodenstationen. 

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Hochschulstrukturkommission fordert mehr Geld und Effizienz

Die brandenburgische Hochschulstrukturkommission unter Vorsitz des früheren Staatssekretärs Friedrich Buttler hat in ihren Abschlussbericht an Ministerpräsident Matthias Platzeck und Wissenschaftsministerin Sabine Kunst die Unterfinanzierung der brandenburgischen Hochschulen durch die Landesregierung gerügt. Die Experten forderten eine Aufstockung der Landesmittel von derzeit 309 Millionen Euro um jährlich mindestens 23 Millionen Euro. 

Um bei knappen Mitteln die Studienqualität zu stärken, müssen der Kommission zufolge zudem Kräfte gebündelt, Mehrfach- und Überangebote an Fachbereichen abgebaut und neue Angebote geschaffen werden. Unter anderem soll es künftig nur noch an der Europa-Universität in Frankfurt (Oder) möglich sein, das erste juristische Staatsexamen abzulegen. An der Universität Potsdam soll der Studiengang Rechtswissenschaften zugunsten einer neuen Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften aufgegeben werden. Ebenso empfiehlt die Kommission, neben der Rabbinerausbildung auf weitergehende Pläne für den Aufbau einer Jüdisch-Theologischen Fakultät in Potsdam zu verzichten. 
http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=555478

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Umstrittener Rücktritt des Prorektors

Professor Günther Schuh, der im Schattenkabinett des gescheiterten CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen als Wissenschaftsminister vorgesehen war, wird zum 30. November 2012 von seinem Amt als Prorektor für Industrie und Forschung der RWTH Aachen zurücktreten. Sein Rückzug aus dem Führungsamt hat hohe politische Wellen geschlagen. Bundesministerin Annette Schavan bezeichnete gegenüber der "Welt" den Umgang mit dem Aachener Prorektor als "inakzeptabel" und "skandalös".  Schuh hatte "Spiegel online" gesagt, RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg sowie RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven hätten ihm wegen des Wahldesasters in Nordrhein-Westfalen klargemacht, "dass man, wenn die Wogen geglättet sind, so im November, mal das Rektorat umbilden sollte. Das heißt, dass ich dann nicht mehr dabei wäre." Er habe sich das von beiden bestätigen lassen und dann gekündigt.

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Karriere


Stipendienraten steigen

Die Alexander von Humboldt-Stiftung erhöht erstmals seit zehn Jahren ihre Stipendienraten für Forschungsstipendiaten, die nach Deutschland kommen. Postdoktoranden sollen ab dem 1. Dezember monatlich 2.650 statt 2.250 Euro und erfahrene Wissenschaftler 3.150 statt 2.450 Euro erhalten. Insgesamt erhöhen sich die durchschnittlichen Stipendienraten für ausländische Forscherinnen und Forscher damit um rund 18 beziehungsweise 29 Prozent. Außerdem gibt es neue Zusatzleistungen für Familien, etwa bei Alleinerziehenden monatlich 400 Euro für das erste und 100 Euro für jedes weitere Kind.
 
Die Stipendien werden aus Mitteln des als institutioneller Förderer federführenden Auswärtigen Amts finanziert sowie aus den Stipendienmitteln des Bundesforschungsministeriums und des Bundesentwicklungsministeriums. Allerdings erhält die Stiftung nicht entsprechend mehr Mittel, sondern muss die Erhöhung der Raten aus dem bisherigen Etat leisten. Deshalb würden die Anzahl der Stipendien um jährlich etwa 70 reduziert werden, hieß es aus der Stiftung. 
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2012-16.html

 

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2012/2013 ausgeschrieben
 

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 13. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2013 statt. Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.

Mehr Informationen unter:
http://www.kas.de/wf/de/71.9591/

Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2012/03/2012_BHWP.pdf

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit will "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" für Universitäten

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Mai-Ausgabe gefragt, ob auch die Universitäten ein "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" benötigten, das ihnen mehr Freiräume bei Personal, Haushalt, Baumaßnahmen und Unternehmensbeteiligungen gewährt. 68 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 32 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Ja zur Akkreditierungspraxis?

Der Wissenschaftsrat hat sich zur gegenwärtigen Akkreditierungspraxis bekannt. Halten Sie dies für richtig? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Bundeskabinett ebnet Weg für für mehr Kooperation von Bund und Ländern in der Wissenschaft 

Mit dem Beschluss eines Gesetzentwurfes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91b) hat das Bundeskabinett am 30. Mai 2012 den Weg frei gemacht für mehr Kooperation von Bund und Ländern in der Wissenschaft. 

Der von Bundesministerin Annette Schavan vorgelegte Entwurf sieht vor, dass Bund und Länder außer einzelnen Vorhaben in Zukunft auch längerfristig Hochschuleinrichtungen von überregionaler Bedeutung gemeinsam fördern können. Bislang kann der Bund Forschungseinrichtungen nur außerhalb von Hochschulen unterstützen. Künftig gibt es mehr Flexibilität: Der Bund kann dann nicht nur zeitlich und thematisch begrenzte Projekte wie zum Beispiel die Exzellenzinitiative oder den Hochschulpakt fördern, sondern auch dauerhaft Einrichtungen und Vorhaben der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen. 

Schavan appellierte an die Opposition, sich einer Grundgesetzänderung nicht zu verweigern. "Mein Vorschlag konzentriert sich auf das, was alle für sinnvoll halten, weil es den Hochschulen und den Studierenden hilft." Dagegen gebe es für eine Änderung des Kooperationsverbotes bei der Bildung derzeit unter den Ländern keinen Konsens. "Dass der Bund ohne jegliche Mitsprache Geld an die Länder geben soll, so wie es einige fordern, hat in meinen Augen nichts mit Kooperation zu tun", so Schavan.
http://www.bmbf.de/de/17975.php

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Bundesverwaltungsgericht stärkt Prüflinge

Auch wenn ein Examenskandidat schon die Bewertung von Teilleistungen einer Prüfung angefochten hat, darf er gegen deren Gesamtergebnis gerichtlich vorgehen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden (Az.: 6 C 8.11). Geklagt hatte eine Jurastudentin, die in der ersten juristischen Staatsprüfung durchgefallen war und sowohl die Bewertung ihrer Hausarbeit als auch die von Klausuren angefochten hatte. Zumindest die Hausarbeit hatte sie danach noch einmal schreiben dürfen. Als sie sich schließlich gegen das Gesamtergebnis des Examens gerichtlich zur Wehr setzte, wiesen die Gerichte sie zunächst ab, da sie nicht erneut die Überprüfung ihrer Klausuren verlangen könne. Die Verwaltungsrichter in Leipzig befanden jedoch, dass bei einer Anfechtung des endgültigen Prüfungsentscheids alle Prüfungsbewertungen der umfänglichen gerichtlichen Kontrolle unterlägen.

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Anrechnung von Studienwartezeiten auf die Rente

Für die Anrechnung auf die Rente darf die Wartezeit zwischen Abitur und Studium nicht länger als ein halbes Jahr betragen. Das hat das Sozialgericht Mainz entschieden (Az.: S1R175/10). Demnach müssen Übergangszeiten, die länger als ein halbes Jahr sind, nicht bei der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. Geklagt hatte eine Mainzerin, die ihr Abitur im März gemacht, ihr Psychologiestudium aber erst im Oktober begonnen hatte. Die Richter vertraten die Ansicht, dass während eines solchen Zeitraumes die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Zwischenbeschäftigung zumutbar sei.

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Personalia


Neue Ministerin

Die bisherige Präsidentin der Universität Flensburg, Frau Professor Waltraud Wende, ist am 12. Juni 2012 zur neuen schleswig-holsteinischen Ministerin für Bildung und Wissenschaft ernannt worden. Die parteilose Literaturwissenschaftlerin folgt auf Jost de Jager.

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Quelle: Universität Hamburg

Neuer Sprecher

Die Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Professor Dieter Lenzen zu ihrem neuen Sprecher gewählt. Der Präsident der Universität Hamburg und frühere Präsident der Freien Universität Berlin folgt auf Professor Klaus Dicke, Rektor der Universität Jena. Als ihre stellvertretende Sprecherin wählte die Mitgliedergruppe Frau Professor Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster.

 

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare

 

Lehren und Prüfen
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 2. Juli 2012, 10:00-18:00 Uhr
Mit einem kompakten Überblick über grundlegende Elemente einer professionellen Hochschullehre sowie Fragen der Gestaltung von Prüfungen vermittelt das Seminar anhand ausgewählter Schwerpunktthemen praxisorientierte Anleitungen und Handreichungen für den Hochschulalltag. Eine Programmübersicht und ein Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.hochschulverband.de/cms1/622.html

Berufungspraxis aktuell
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 2. Juli 2012, 10:30-16:30 Uhr
Das strategisch orientierte und empirisch fundierte Seminar liefert den Teilnehmern in konzentrierter Form die nötigen Informationen und Orientierungen, wie Verhandlungsziele perfekt kommuniziert werden und konkrete Verhandlungserfolge in Berufungs- und Bleibeverhandlungen zu erzielen sind (bei Erst- und Mehrfachberufungen resp. Bleibeverhandlungen). In einem letzten Block stehen die Referenten, die im Beratungsalltag Berufungs- und Bleibeverhandlungen in allen Bundesländern begleiten, homogen zusammengesetzten Kleingruppen zur Klärung von Einzelfallfragen zur Verfügung. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie unter
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html

Restplätze frei:

Prüfungsrecht an Hochschulen
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 25. Juni 2012, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/809.html

Rhetorik in der Lehre
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 28./29. Juni 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/642.html

Zeit- und Selbstmanagement
Geschäftsstelle des DHV Bonn, Freitag, 29. Juni 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Ringhotel Munte Bremen, Donnerstag/Freitag, 5./6. Juli 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2012

Digitales Denken - Wie verändert die digitale Revolution unser Leben?
Mittwoch, 7. November 2012, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Klicken, googeln, mailen, posten, chatten oder raubkopieren: Das World Wide Web beeinflusst Sprache, Denken und Leben. E-Mail, Internet und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind aus Beruf und Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Netz vereinfacht und beschleunigt Kommunikation, es verbindet grenzüberschreitend. 

Die Möglichkeiten der Online-Welt wecken nach wie vor Begeisterung und Hoffnungen, aber ebenso Sorgen und Ängste. Viele sehen in den neuen sozialen Medien einen Motor für Freiheit und gesellschaftlichen Wandel, andere sehen potentielle Gefahren in verkürzten Aufmerksamkeitsspannen, einer generellen Verflachung des Denkens oder einer fortschreitenden Fragmentierung der Gesellschaft.

Was ist digitales Denken? Wie verändert das World Wide Web unser Leben? Welche Chancen und welche Risiken birgt das Internet? Welche Auswirkung hat es auf unsere Vorstellungen von Identität? Wie sieht die digitale Zukunft aus? Beherrscht der Mensch das World Wide Web, oder bestimmt es ihn?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 7. November 2012  im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis wird im Juni 2012 neu erscheinen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt bei 180 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 299 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten zu finden sind (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-mail-Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com.

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Handbuch "Emeritierung und Pensionierung"

(Uf.) Das Handbuch "Emeritierung und Pensionierung" ist in der dritten Neuauflage im April 2012 erschienen. Es will dazu beitragen, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit Handreichungen, Urteilen und Hinweisen auf die neue berufliche und persönliche Lebenssituation nach Erreichen der dienstrechtlichen Altersgrenze vorzubereiten. Neben dienst- und hochschulrechtlicher Stellung geht es um die besoldungs- und versorgungsrechtliche Situation und steuerliche Aspekte bei pensionierten und emeritierten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern. Ebenso beleuchtet werden Aspekte wie Stiftungsprofessuren oder Rentnerprofessuren in Rheinland-Pfalz. Das Handbuch kann zum Preis von 15 Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV bezogen werden: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Populismus 
Mit Beiträgen von Franz Walter, Paula Diehl, Joachim Knape, Armin Nassehi und Joachim Müller-Jung 
 
Weitere Beiträge:
 
Standpunkt 
Heribert Prantl 
 
Pro & Contra: "Verjährungsfrist für Plagiatsvergehen?" 
Pro: Wolfgang Löwer 
Contra: Gerhard Dannemann 
 
Johannes Dietl: Der Professorenmord in Lemberg 
 
Johannes Neyses: Die Universität zu Köln als Bauherr 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Augsburg 

(Wi.) Die DHV-Gruppe Augsburg hat einen neuen Vorstand gewählt: Vorsitzender bleibt Professor Thomas M. J. Möllers (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht). Darüber hinaus gehören Frau Professor Martina Benecke (Institut für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Wirtschaftsrecht) sowie Professor Reinhard Schertz (Institut für Mathematik) dem DHV-Vorstand an.

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Kandidatensuche für SWR-Sendung "Wer zeigt's wem?" 
 
Die davidson TV GmbH, die für den SWR die Unterhaltungssendung "Wer zeigt's wem?" produziert, sucht Professoren, die in einer Quizsendung gegen ihre Studierenden antreten wollen. In der Spielshow, die Florian Weber seit September 2010 im SWR Fernsehen moderiert, sind bislang insgesamt 70 Berufsgruppen in 105 Spielen sowie über 525 Quizfragen gegeneinander angetreten. Seit Anfang 2012 sind wieder montags um 22.30 Uhr neue Folgen von "Wer zeigt's wem?" im SWR Fernsehen zu sehen. Zukünftig soll sich auch ein Team von Professoren mit einem Team aus Studierenden messen. Studierende und Professoren müssen sich kennen. 
 
Bei "Wer zeigt's wem?" kommt es nicht auf bloße Allgemeinbildung an, sondern auf praktisches Wissen, Menschenkenntnis, gute Ideen, Kreativität, Experimentierfreude und Teamfähigkeit. Die Kandidaten bilden Mannschaften aus jeweils vier Personen. 
 
Die Aufzeichnungen in Berlin sind zwischen dem 20. und 22. August 2012 vorgesehen. Alle Kandidaten der Sendung erhalten eine Aufwandsentschädigung, Reise- und Hotelkosten werden übernommen. Interessenten wenden sich bitte an Frau Ute Jessel, davidson TV Gmbh, unter der Rufnummer: 0221/99806537 oder per E-mail: ujessel(at)davidsontv.de 
 
Zur Sendung: 
http://www.youtube.com/watch?v=-F95_azgYng 

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


Putzmann (B.A.)

Jahrelang hat Gac Filipaj die Flure und Toiletten an der Columbia University gereinigt. Nun wurde ihm nach einem Bericht der "Welt" seine Abschlussurkunde für den Bachelor in Altphilologie ausgehändigt. Sein Abschluss mit Auszeichnung sei der Lohn für jahrelanges Lernen bis tief in die Nacht. Bevor er seine Nachmittagsschicht angetreten habe, habe er Lehrveranstaltungen besucht, nach Feierabend um 23 Uhr dann weiter bis tief in die Nacht gelernt. Als Angestellter der Universität durfte der während des Bürgerkriegs aus Jugoslawien geflohene Mann kostenlos die Lehrveranstaltungen der Universität besuchen. Auf den Bachelorabschluss wolle Filipaj nun auch einen Masterabschluss folgen lassen.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Telekom

(Gü.) Ambassador-Programm: Dialog schafft Perspektiven

Sie wissen es genauso gut wie wir: Exzellente Talente stehen auf den Wunschlisten
der Unternehmen ganz oben - so auch bei der Deutschen Telekom. Und zu finden
sind sie vor allem bei Ihnen: An den Hochschulen.

Es ist unser Ziel, Verantwortung für die Nachwuchsförderung zu übernehmen und in
Zusammenarbeit mit der Wissenschaft den Studierenden den Weg in den Beruf zu
ebnen. Auf der Suche nach den klügsten und talentiertesten Köpfen hat die Telekom
2008 das Ambassador-Programm - ein Hochschulbotschafter-Programm - ins Leben
gerufen: Über 500 Fach- und Führungskräfte der Telekom sind regelmäßig mit
Veranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen zu Gast. Mit diesem Programm gewähren wir Ihnen und den Studierenden einen umfassenden Einblick in
fachliche Themen, zeigen verschiedene Berufsfelder auf und berichten gleichzeitig
über Markttrends und Konzerninnovationen. Gleichzeitig öffnen wir uns nach außen,
um aus dem Dialog mit Professoren, Dozenten und Studierenden neue Impulse zu
gewinnen: "Die Telekom ist permanent in Bewegung und entwickelt sich weiter", sagt
Marc-Stefan Brodbeck, Leiter Recruiting & Talent Service. "Insbesondere mit
Wissenschaftlern und Nachwuchstalenten arbeiten wir intensiv an Trends und
Innovationen."

Das Ambassador-Programm bildet die beste Basis für Kooperationen zwischen
Hochschulen und Unternehmen - eine Basis für Austausch und Weiterentwicklung in
Theorie und Praxis. Das Engagement der Botschafter ist dabei vielseitig: Ob Case
Studies, Fachvorträge, Workshops oder Exkursionen - wir unterstützen Sie dabei,
Praxiseinblicke in die Theorie zu integrieren.

Wenn auch Sie Interesse an einem intensiven Austausch mit unseren Experten
haben, kommen Sie gerne über university@telekom.de direkt auf uns zu. Unser
Team des Hochschulmarketings beantwortet Ihre Fragen und unterstützt Sie gerne
bei Veranstaltungen im Rahmen des Ambassador-Programms.

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DHV und MLP
 
(Gü.) MLP verbreitet an 35 Hochschulen Sommer, Sonne und Spaß 

 "Sommer, Sonne, Spaß: MLP Surfin' Tour 2012" - so könnte das Motto der diesjährigen MLP Rundtour lauten. Von Norden bis Süden: Bis Juli sorgt die MLP Surfin' Tour deutschlandweit für ein sommerliches Strandgefühl an 35 Hochschulen. Studierende, aber auch die Mitarbeiter der Hochschulen haben die Möglichkeit, inmitten einer Strandkulisse eine Pause einzulegen oder an der Strandbar ein kostenfreies Getränk zu genießen. Wie im vergangenen Jahr steht auch diesmal ein Surfsimulator im Mittelpunkt der Aktion, der zum Wettbewerb im Wellenreiten einlädt. Hauptpreis für die und den besten wellenreitenden Studierenden sind zwei Reisen ins Südseeparadies Hawaii für zwei Personen. Termine, Bilder und ein Online-Gewinnspiel mit weiteren attraktiven Preisen gibt es unter www.mlp-surfintour.de. Sehr herzlich sind auch die Mitglieder des DHV eingeladen. Die Termine an den Hochschulen, an denen die MLP Surfin' Tour 2012 Stop macht, können ebenfalls der Homepage entnommen werden.

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DHV und Microsoft

(Gü.) Leibniz-Rechenzentrum und Microsoft unterzeichnen Software-Rahmenvertrag für kostengünstigen Bildungstarif

Mit der Unterzeichnung eines Rahmenvertrags zwischen dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und Microsoft steht Deutschlands Hochschulen und deren Verwaltungen ab sofort eine Vereinbarung zur Verfügung, die die Beschaffung von Software nicht nur deutlich vereinfacht, sondern auch großes Einsparpotenzial beinhaltet. Durch den deutschlandweit gültigen Vertrag wird erstmals ein einheitliches Konzept zur Ausstattung der 382 Hochschulen in den 16 Bundesländern mit moderner IT verwirklicht, das mehr Freiraum und Einsparung als alle bisherigen Vereinbarungen bietet. Im Zuge dieses Rahmenvertrags wird zurzeit eine Kooperationsvereinbarung vorbereitet, in der den Beitrittskunden verschiedene Microsoft-Initiativen und Programme zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.microsoft.com/de-de/business/public-sector/bildung/default.aspx

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DHV und HRS

(Gü.) Die Stadt Köln machte im Oktober 2010 den Anfang und führte seinerzeit die Kulturförderabgabe in Höhe von fünf Prozent auf den Bruttoübernachtungspreis ein. Seitdem folgten viele Kommunen und Städte in Deutschland und führten kommunale Abgaben für Übernachtungen ein, welche im allgemeinen Sprachgebrauch heute unter dem Begriff "Bettensteuer" zusammengefasst werden. 

Meist wird ein prozentualer Anteil auf den Übernachtungspreis erhoben, doch gibt es durchaus weitere Ausgestaltungen dieser kommunalen Abgaben. So werden beispielsweise in Bingen und Trier zwischen einem und drei Euro pro Übernachtung erhoben, die sich nach der Klassifizierung des Hotels und nach Aufenthaltsdauer richten. 

HRS hatte seinerzeit ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dies geschah nicht, um die Rechtmäßigkeit dieser Abgaben zu prüfen, sondern um in Hinblick auf die Auswirkungen hinsichtlich der Preisangaben-Verordnung zu entscheiden, ob die Abgaben in den Übernachtungspreis inkludiert werden müssen oder nicht. 

Die Rechtsnatur der kommunalen Abgabe entscheidet heute darüber, ob das Hotel die "Bettensteuer" in den Übernachtungspreis inkludiert oder separat vor Ort berechnet. Letzteres ist beispielsweise in Fällen von Weimar, Erfurt oder Jena der Fall, während in den meisten Kommunen bereits die Abgabe im Übernachtungspreis inkludiert ist.

HRS arbeitet für Sie in jedem Fall sehr eng mit den Hotels, den Kommunen und den lokalen Hotelverbänden zusammen und sichert die einheitliche und korrekte Darstellung und den Ausweis der Bettensteuer. In manchen Kommunen, z.B. Dortmund, sind Geschäftsreisende von der Bettensteuer befreit. Dort hat HRS mit dem Stadtkämmerer vereinbart, dass die Reservierungsbestätigung von HRS und eine Arbeitgeberveranlassung als Nachweis ausreichen, um von der kommunalen Abgabe befreit zu werden. Ihr HRS Account Manager nimmt hier die notwendigen Einstellungen gerne für Sie vor und erleichtert damit Ihren Buchungs- und Reiseabrechnungsprozess.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Idyllischer Seeblick und konzentrierte Tagungsatmosphäre

Das Avendi-Hotel am Griebnitzsee bietet optimale Voraussetzungen für akademische Tagungen

Außergewöhnlich gute Bedingungen für Klausurtagungen von Fachbereichen, Instituten oder wissenschaftlichen Projektgruppen sowie für andere kleine und mittlere akademische Treffen bietet das Avendi-Hotel am Griebnitzsee im Potsdamer Stadtteil Babelsberg - zentral und zugleich idyllisch gelegen, mit 4-Sterne-Komfort und konzentrierter Tagungsatmosphäre.  

Dabei punktet das Hotel nicht nur mit hervorragender Tagungstechnik im Top-Standard, mit funktionalen und bestens ausgestatteten Tagungsräumen, von denen aus man direkt auf den glitzernden Spiegel des Griebnitzsees blicken kann, sowie mit komfortablen Hotelzimmern. Das Hotel, das zum DHV-Partner "Seminaris" gehört, bietet seinen Gästen auch eine herrliche Seeterrasse für Mahlzeiten und kleine Diskussionsrunden im Freien, ein hervorragendes Restaurant, die Movie-Bar mit Seeblick und einem außerordentlich umfangreichen Angebot. Das Avendi-Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Campus Griebnitzsee, zentral zwischen Potsdam und Berlin und verfügt über eine hervorragende Verkehrsanbindung: Der Bahnhof Griebnitzsee befindet sich in Gehweite - besonders interessant für die Anreise sowie für unkomplizierte Exkursionen nach Berlin und Potsdam.    

Buchungs-Tipp: Es werden vorteilhafte DHV-Sonderkonditionen geboten; bitte bei der Buchung einfach das Stichwort "DHV" nennen! Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888.
Web-Info: www.avendi.de/griebnitzsee

http://www.avendi.de/griebnitzsee

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DHV und akad Relocation

(Gü.) Entspannter Umzug - gelungener Neustart

 Sie haben viel Zeit in die Auswahl eines neuen Kollegen investiert und nun einen passenden gefunden. Ihr Wunschkandidat bzw. Ihre Wunschkandidatin wohnt weit weg, hat Familie und kennt sich in Ihrer Stadt nicht aus. Gern würde sich Ihr neues Teammitglied mit freiem Kopf auf die neuen Aufgaben vorbereiten und neue Ideen entwickeln. Doch stattdessen stehen Fragen rund um den Umzug und Bedenken der Familie im Vordergrund. Die Motivation droht im Umzugsstress zu ersticken. In dieser Situation entlasten die Services von akad Relocation. Sie sorgen für einen entspannten Umzug, erleichtern es, Fuß zu fassen und bereiten so den Weg für einen gelungenen Neustart - beruflich wie privat. Jeder Umziehende hat andere Bedürfnisse und Wünsche. Die modularen Serviceleistungen von akad Relocation sind deshalb einzeln buchbar und inhaltlich individuell auf die Umziehenden ausgerichtet.

akad Relocation | Monschauer Str. 16 | D-53121 Bonn T. +49 (0)228-929 789 87 | F. +49-(0)228-929 789 88 www.akad-relocation.de | post@akad-relocation.de 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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