DHV-Newsletter 7/2012

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Hochschulpolitik


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Gute wissenschaftliche Praxis bei wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten

Der Allgemeine Fakultätentag (AFT), die Fakultätentage und der Deutsche Hochschulverband (DHV) haben unter Einbeziehung der fachspezifischen Besonderheiten und Belange gemeinsame, für alle Wissenschaftsdisziplinen geltende Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis für das Verfassen wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation und Habilitationsschrift) formuliert. Diese Grundsätze seien als Handreichungen für Prüfer und Prüflinge, Wissenschaftler und Studierende konzipiert, da die Wissenschaft angesichts von Plagiats- und Fälschungsaffären der Selbstvergewisserung bedürfe. 

AFT, DHV und Fakultätentage betonen, dass Originalität und Eigenständigkeit die wichtigsten Qualitätskriterien jeder wissenschaftlichen Arbeit sind. Die Güte einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit bemesse sich - insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften - aber auch nach der Fähigkeit des Autors, fremden Gedankengängen und Inhalten aus wissenschaftlichen Vorarbeiten vor dem Hintergrund eigener Erkenntnis einen eigenen sprachlichen Ausdruck zu verleihen. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften beweise sich Originalität und Eigenständigkeit im experimentellen Design, der kritischen Analyse und Wertung erhobener Daten und der Fähigkeit, in differenzierender Weise erhobene Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext einzubinden.

Alle Qualifikationsarbeiten erforderten grundsätzlich ein korrektes und sorgfältiges Recherchieren und Zitieren bzw. Verweisen. Durchgängig und unmissverständlich müsse für den Leser erkennbar sein, was an fremdem geistigen Eigentum wörtlich übernommen oder gedanklich entlehnt wurde. Lediglich das tradierte Allgemeinwissen einer Fachdisziplin müsse nicht nachgewiesen werden. 

Das Plagiat, also die wörtliche und gedankliche Übernahme fremden geistigen Eigentums ohne entsprechende Kenntlichmachung, aber auch die Manipulation von Daten stellten einen Verstoß gegen die Regeln korrekten wissenschaftlichen Arbeitens dar und seien im Regelfall prüfungsrelevante Täuschungsversuche. Das "Selbstplagiat", die Übernahme eigener Arbeiten und Texte, laufe  den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zuwider, wenn diese Übernahme in einer Qualifikationsarbeit nicht belegt werde. 

Ein schwerwiegender Verstoß gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis sei das Zusammenwirken des Verfassers mit einem Dritten, der Texte oder Textteile zu einer Qualifikationsarbeit beisteuert, die der Autor mit dem Einverständnis des Ghostwriters als eigene Leistung ausgibt. 

Bei gemeinschaftlichen Veröffentlichungen müsse der eigene Anteil des jeweiligen Autors deutlich gemacht werden. Niemand dürfe als Autor genannt werden, der selbst keinen ins Gewicht fallenden Beitrag zu einer Arbeit geleistet habe. 

AFT, Fakultätentage und DHV heben hervor, dass für die Einhaltung der Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens in erster Linie der Verfasser der Qualifikationsarbeit verantwortlich ist. Aber auch Betreuer und Prüfer stünden persönlich in der Pflicht. Wie der Betreuer rechtzeitig die entsprechenden Regeln vermitteln müsse, so müsse der Prüfer jedem Zweifel an ihrer Einhaltung konsequent nachgehen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/Gute_wiss._Praxis_Fakultaetentage_01.pdf

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1.563 Habilitationen im Jahr 2011

1.563 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2011 ihre Habilitation erfolgreich abgeschlossen. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. 2010 waren noch 1.755 Habilitationen abgeschlossen worden, im Spitzenjahr 2002 sogar noch 2.302. 

Die rückläufige Entwicklung führen die Statistiker unter anderem auf die Einführung der Juniorprofessur zurück. Während es 2002 lediglich 102 Juniorprofessuren gab, waren es 2010 bereits 1.236 Juniorprofessuren. 

Die größte Anzahl an Habilitationsverfahren wurde 2011 in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (799) abgeschlossen. Darauf folgten die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (268), Mathematik, Naturwissenschaften (257) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (114). 

Jede vierte Habilitation wurde 2011 von einer Frau abgeschlossen. In den Sprach- und Kulturwissenschaften ist der Anteil der Frauen bei den Habilitierten innerhalb eines Jahres um sechs Prozentpunkte auf fast 43 Prozent gestiegen. In den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sank die Quote neu habilitierter Wissenschaftlerinnen dagegen um sieben Prozentpunkte auf etwa 19 Prozent, bei Mathematik, Naturwissenschaften ging sie um fast fünf Prozentpunkte auf gut 15 Prozent zurück. Im Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften blieb der Frauenanteil bei den Habilitierten mit rund 22 Prozent konstant. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/06/PD12_209_213.html

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Professorinnenprogramm wird fortgesetzt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich am 30. Juni 2012 darauf verständigt, das Professorinnenprogramm von Bund und Ländern fortzusetzen. Von 2013 bis 2017 sollen dafür 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. 

Mit dem Professorinnenprogramm wollen Bund und Länder mehr Frauen in Führungspositionen bringen und zugleich die gleichstellungspolitischen Strukturen an den Hochschulen stärken. Für die Bewerbung um die Förderung einer Professur müssen die Hochschulen ein Gleichstellungskonzept vorlegen. Erst bei dessen positiver Bewertung können Förderanträge für Professuren gestellt werden. 

In der ersten Phase haben von bundesweit 240 staatlichen Hochschulen 152 ein Konzept eingereicht, 124 wurden davon für gut befunden. Durch das Professorinnenprogramm wurden bislang 260 unbefristete W2- und W3-Stellen für Wissenschaftlerinnen an insgesamt 109 Universitäten und Fachhochschulen geschaffen.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2012-08.pdf

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KMK gibt Eckpunkte für Reform der W-Besoldung

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich am 21. Juni 2012 in Berlin auf Eckpunkte zur Reform der W-Besoldung verständigt. Um die Forderungen des Bundesverfassungsgerichts nach einem "amtsangemessenen Alimentationsniveau" (vgl. Newsletter 2/2012) zu erfüllen, plädieren die Minister für eine Erhöhung der Grundgehälter von Professoren. Die Grundgehälter sollen sich künftig an der Besoldungsgruppe A 15 des öffentlichen Dienstes orientieren und mindestens bei der Dienstaltersstufe 8 bzw. der entsprechenden Erfahrungsstufe der jeweiligen Landesbesoldungsordnung A angesetzt werden. 

Auch bei Anrechnung bisheriger Leistungsbezüge auf das Grundgehalt seien leistungsbezogene und damit flexible und wettbewerbsorientierte Elemente weiterhin erforderlich. Die Forderung der Hochschulrektorenkonferenz, die Höhe der Bezüge zu vereinheitlichen (vgl. Newsletter 6/2012), lehnt die KMK ab. Detaillierte Pläne zur W-Besoldung will die KMK bis Oktober vorlegen.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-338-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-21-juni-2012-in-berlin.html

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KMK hält Zahl der Master-Studiengänge für ausreichend

Nach Einschätzung der Kultusministerkonferenz (KMK) haben Universitäten und Fachhochschulen ihr Studienplatzangebot im Masterbereich bedarfsgerecht ausgeweitet. Laut KMK hat sich die Zahl der Master-Studiengänge im Wintersemester 2011/2012 im Vergleich zum Vorjahr von 4.713 auf 5.379 erhöht. Drei Viertel aller Master-Studiengänge (4.094) unterliege dabei keinen örtlichen Zulassungsbeschränkungen.            
 
Das Angebot an Studiengängen im Masterbereich sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausreichend, so die KMK. In der gestuften Studienstruktur stelle der Bachelor als erster berufsqualifizierender Abschluss den Regelabschluss dar. Wer als Bachelorabsolvent ein Masterstudium aufnehmen wolle, könne dies in den allermeisten Fällen sowohl in seinem Wunschfach als auch an seiner Wunschhochschule tun.        
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-338-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-21-juni-2012-in-berlin.html

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Bachelorabsolventen: Lieber Masterabschluss als direkter Berufseinstieg

Fast drei Viertel aller Bachelorabsolventen entscheiden sich für ein Masterstudium. An den Universitäten sind es sogar 81 Prozent, an den Fachhochschulen 62 Prozent. Das geht aus einer Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die auf einer Auswertung von Daten des Bachelorabsolventenjahrgangs 2009 beruht.

Die höchsten Übergangsquoten gab es demnach unter Mathematikern und Naturwissenschaftlern (insgesamt 81 Prozent). Es folgten die Sprach- und Kulturwissenschaften (77 Prozent), die Ingenieurwissenschaften (73 Prozent) sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (67 Prozent). Mit der Aufnahme eines Masterstudiums wollen Bachelorabsolventen laut HIS ihre Berufschancen verbessern und sich persönlich weiterbilden. 
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=1076

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Jeder 20. NC-Studienplatz bleibt unbesetzt

Im Wintersemester 2011/12 sind bundesweit 13.096 Studienplätze in Bachelor-Studiengängen nicht besetzt worden, obwohl diese Studiengänge mit einem Numerus clausus (NC) belegt waren. Das entspreche einem Anteil von 5,36 Prozent, berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf einen Bericht der Kultusministerkonferenz. Im Vorjahr habe der Anteil unbesetzter Plätze in NC-Fächern bei 5,01 Prozent gelegen. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Bachelor-Studiengänge an den staatlichen Hochschulen ist mit einem NC belegt, bei den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind es sogar 70 Prozent.

Ursache für die Nichtauslastung der NC-Studiengänge ist mangelnde Koordinierung der Mehrfachbewerbungen von Studierenden. Hier sollte das vom Bund mit 15 Millionen Euro unterstützte "Dialogorientierte Serviceverfahren" für Abhilfe sorgen. Auf Grund technischer Probleme funktioniert das System auch vier Jahre nach seinem Entwicklungsstart noch nicht, momentan läuft ein Pilotversuch mit nur 22 Studiengängen (vgl. Newsletter 6/2012). 

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664 Millionen Euro für zusätzliche Studienplätze

Angesichts der Rekordzahlen an Studierenden will der Bund weitere 664 Millionen Euro für zusätzliche Studienplätze aufwenden. Mehr als die Hälfte davon sollen durch Umschichtungen im Bildungsetat aufgebracht werden. Das geht laut Medienberichten aus einem Schreiben von Bundesministerin Schavan an ihre 16 Länderkollegen hervor. 

Die Opposition warf Schavan insbesondere beim BAföG drastisches Sparen zu Lasten der Studierenden vor. In der Tat wird dieser Haushaltsposten gegenüber dem Vorjahr um 250 Millionen Euro abgesenkt. 

Schavan hatte bisher ohne Erfolg Gespräche mit Vertretern der Länder über eine Anpassung der Ausbildungsförderung für Studierende und Schüler geführt. Werden bei steigenden Löhnen die Elternfreibeträge nicht erhöht, fallen automatisch Studierende aus der Förderung heraus.

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DFG: Universitäten müssen "Herzstück des Wissenschaftssystems" bleiben

In der Diskussion um die künftige Struktur und Finanzierung des deutschen Wissenschaftssystems müssen nach Ansicht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Universitäten im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen. "Was immer in den kommenden Monaten an neuen Rahmenbedingungen, Kooperationsformen und Finanzierungsmodellen diskutiert werden wird: Den Universitäten gebührt dabei der Fahrersitz und das Steuerrad neuer Kooperationen", erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner auf der Jahrespressekonferenz der DFG am 5. Juli 2012 in Berlin. 

Damit die Universitäten ihre tragende Rolle weiter erfüllen könnten, müssten sie allerdings besser finanziell ausgestattet werden. Notwendig sei vor allem eine "bessere Balance zwischen grundfinanzierter und drittmittelfinanzierter Wissenschaft, Forschung und Lehre", so der DFG-Präsident. Aus der Forschungspraxis sei bekannt, dass Wissenschaft auch Entschleunigung und Ruhephasen zur Entwicklung und Entfaltung benötige. "Vor diesem Hintergrund müssen wir sensibel sein, wenn im Wissenschaftssystem eine kritische Grundstimmung gegen wachsenden Wettbewerbsdruck und Drittmittelzwang zu vernehmen ist und die Tätigkeit der Forscher in immer stärkerem Maße von der Drittmitteleinwerbung geprägt wird," betonte Kleiner. Zu einer besseren Finanzausstattung der Universitäten trage bei, wenn der Bund nach einer Grundgesetzänderung Projekte und Einrichtungen an Hochschulen fördern könne. Ebenso notwendig sei jedoch, die Länder in die Lage zu versetzen, ihren verfassungsgemäßen Aufgaben zur Finanzierung der Hochschulen nachzukommen.

Angesichts der Unterfinanzierung an den deutschen Hochschulen kann sich Kleiner eine zusätzliche Steuerbelastung vorstellen. "Wenn wir das Wort von der Bildungsrepublik ernst nehmen, könnte ich mir auch vorstellen, dazu etwa die Mehrwertsteuer zu erhöhen. Wir hatten einst den Kohlepfennig als Aufschlag auf den Strompreis. Warum sollten wir heute in der Wissensgesellschaft nicht einen Bildungspfennig einführen, genauer gesagt einen Wissens-Cent?", äußerte der DFG-Präsident im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". 
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung_nr_34/index.html

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Jura-Lehrbuch nach Plagiatsverdacht vom Markt genommen

Der Nomos-Verlag hat das Lehrbuch "Juristische Arbeitstechniken und Methoden" vom Markt genommen. Anlass waren Vorwürfe, die auf der Internetplattform "VroniPlag" erhoben worden waren. Auf gut einem Drittel der Seiten finden sich laut "VroniPlag" Übernahmen aus Quellen, die nicht korrekt kenntlich gemacht wurden. Die Autoren des Buches, Professor Bernd Holznagel, Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster, und zwei seiner Mitarbeiter, haben Fehler eingeräumt: "Die Mängel des Manuskripts sollen weder beschönigt noch entschuldigt werden." Man hätte das Manuskript vor Drucklegung gründlicher prüfen müssen. Zwischen einer wissenschaftlichen Publikation und der praktischen Arbeitsanleitung, die das Lehrbuch für angehende Juristen sein sollte, bestehe jedoch ein Unterschied. "Selbstverständlich muss aber auch ein solches Studienbuch wörtlich (oder weitgehend wörtlich) Übernommenes ordnungsgemäß zitieren. Das ist an vielen Stellen nicht erfolgt." Die Diskussion um den Fall und um die genannten Fehlerquellen mache deutlich, "dass für didaktisch gestaltete Texte ein verbindlicher Code of Citation bislang fehlt", so Holznagel in einer Stellungnahme.
http://www.uni-muenster.de/Jura.tkr/oer/zweite-stellungnahme/

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Internationalisierung I: Aktionsrat Bildung sieht Nachholbedarf

Deutschland muss die Ausgaben für die Internationalisierung der Hochschulen nahezu verdoppeln, um im weltweiten Wettbewerb um Studierende und Wissenschaftler bestehen zu können. Das fordert der 2005 auf Initiative der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft gegründete Aktionsrat Bildung in einem Gutachten, das am 29. Juni 2012 in München vorgestellt wurde. Zwar habe Deutschland in den zurückliegenden Jahre Fortschritte bei der Internationalisierung seiner Hochschulen gemacht, insbesondere mit der Dynamik asiatischer Staaten könne man bislang jedoch nicht Schritt halten, so der Aktionsrat, dem der Präsident der Universität Hamburg, Professor Dieter Lenzen, vorsteht.

Das Gremium empfiehlt, den Anteil ausländischer Dozenten von derzeit weniger als zehn Prozent bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Dies setze verlässliche Strukturen für wissenschaftliche Karrieren wie beispielsweise Tenure-Track-Professuren oder Programme für Doppelkarriere-Paare und Familien ebenso voraus wie flexiblere Besoldungsregelungen und Lehrdeputate.

Die Hochschulen sollten, so der Aktionsrat weiter, in den Studiengang-Curricula verbindliche Mobilitätsfenster verankern, damit der Anteil der Studierenden mit Auslandserfahrung von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent bis 2020 steigen könne. Um die Qualität des Auslandsstudiums sicherzustellen, sei es für die Hochschulen erforderlich, verstärkt integrierte internationale Studiengänge mit Partnerhochschulen anzubieten. Darüber hinaus empfiehlt der Aktionsrat Bildung den Hochschulen, eine Sprachenpolitik zu etablieren, die zum Erhalt des Deutschen als Wissenschaftssprache beiträgt und den qualifizierten Erwerb und Einsatz anderer Sprachen fördert.
http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/Gutachten_Internationalisierung_der_Hochschulen.pdf

 

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Internationalisierung II: Stifterverband lobt deutsche Hochschulen

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft wähnt den Studien- und Forschungsstandort Deutschland im weltweiten Wettlauf um gute Studierende und Dozenten auf gutem Weg. Das geht aus dem aktuellen Ländercheck des Stifterverbandes hervor, in dem Deutschlands Hochschulen in 20 Kategorien der Bereiche "Studierenden- und Professorenzusammensetzung", "Internationale Austauschprogramme" und "Internationalität der Forschung" miteinander verglichen werden. 

Die in der Exzellenzinitiative besonders erfolgreichen Südländer Bayern und Baden-Württemberg sind demnach bei internationalen Studierenden nicht erste Wahl. Besonders weltoffen hierzulande seien die Hochschulen in Berlin und Bremen. Auch die Länder Brandenburg und Sachsen könnten sich in der Spitzengruppe platzieren. Die Schlusslichter bildeten dagegen die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

Laut Stifterverband kommen fünf Prozent der Professoren aus dem Ausland, bei den Studierenden seien es mittlerweile rund acht Prozent. Würden ausländische Studierende hierzulande die international üblichen Studienbeiträge entrichten müssen, ließen sich so über eine Milliarde Euro für bessere Studienbedingungen gewinnen, errechnet der Stifterverband.
http://www.laendercheck-wissenschaft.de/

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Soziologie ruft zum Boykott des CHE-Rankings auf

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) hat den soziologischen Instituten an deutschen Hochschulen empfohlen, sich nicht mehr am CHE-Ranking zu beteiligen, weil dieses sowohl methodisch problematisch als auch wissenschaftspolitisch fragwürdig sei. 

So werde die Qualität der Forschung an den Standorten vor allem über die Einschätzung durch wissenschaftliche Kollegen sowie auf der Grundlage von Datenbanken erhoben, die der Wissenschaftsrat und auch das CHE selbst als nicht geeignet oder jedenfalls nicht hinreichend aussagekräftig beurteilten. Auch werde die Qualität der Lehre vor allem auf der Grundlage einer Studierendenbefragung erhoben, die "durch schwache Rücklaufquoten, geringe Fallzahlen und eine ungeklärte Selektivität" gekennzeichnet sei. 

Dagegen blieben wichtige und von den Lehrenden nicht beeinflussbare Rahmenbedingungen, wie etwa die Betreuungsrelationen und die damit verbundenen Lehrveranstaltungsgrößen, unberücksichtigt. Angesichts solcher Unzulänglichkeiten sei die Bildung einer Rangreihenfolge kaum zu rechtfertigen. 

Kritik übten die Wissenschaftler außerdem an der Darstellung des Rankings in der Wochenzeitung "Die Zeit". Das simplifizierende Ranking mit Hilfe der Ampelsymbolik täusche "eindeutige und verlässliche Urteile" vor, "die durch die verfügbaren Daten keineswegs gedeckt sind", heißt es in der Stellungnahme der DGS. 

Problematisch wirke sich das CHE-Ranking wissenschaftspolitisch aus, weil es Entscheidungsträger zu extrem simplifizierenden Lesarten verleiten und zu folgenschweren, jedoch sachlich unbegründeten Strukturentscheidungen führen könne. 

Der Geschäftsführer des CHE, Frank Ziegele, wies die Kritik gegenüber "Spiegel online" als "völlig unberechtigt" zurück. Das CHE verfeinere "die beste Ranking-Methode der Welt" beständig. Wenn Daten nicht ausreichten, würden sie auch nicht ausgewertet. "Man kann empirisch nicht mehr machen", so Ziegele. 
http://www.soziologie.de/uploads/media/Stellungnahme_DGS_zum_CHE-Ranking_Kurzfassung.pdf

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Euro-Rettung: Professoren protestieren

In einem öffentlichen Aufruf haben mittlerweile mehr als 200 deutsche Wirtschaftsprofessoren die jüngsten EU-Beschlüsse zur Euro-Rettung verurteilt. Man sehe "den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge", heißt es im Aufruf, der in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erschienen ist. Verfasser und Initiatoren sind der Dortmunder Wirtschaftsstatistiker Professor Walter Krämer und der Präsident des ifo Institus für Wirtschaftsforschung in München, Professor Hans-Werner Sinn. 

Deutschland und die soliden Länder würden unter Druck gesetzt, ihre Haftungssummen immer weiter auszudehnen, warnen die Wissenschafter. Ihrer Einschätzung nach wird nicht der Euro gerettet. Vielmehr werde nur den Gläubigern der maroden Banken geholfen. Die Bankschulden seien fast dreimal so groß wie die Staatsschulden, heben die Wissenschafter hervor. "Die Steuerzahler, Rentner und Sparer der bislang noch soliden Länder Europas dürfen für die Absicherung dieser Schulden nicht in Haftung genommen werden, zumal riesige Verluste aus der Finanzierung der inflationären Wirtschaftsblasen der südlichen Länder absehbar sind. Banken müssen scheitern dürfen."

Bundeskanzlerin Merkel wies die Kritik zurück. Die Bundesregierung hafte nach den EU-Beschlüssen weder für Banken noch für Staaten. Ihr gehe es lediglich um bessere Bankenaufsicht.

Auf den offenen Brief der Wirtschaftswissenschaftler haben zudem Ökonomen unterschiedlichster Denkrichtungen mit einer kritischen Stellungnahme reagiert, die im "Handelsblatt" erschienen ist. Es könne "nicht die Aufgabe von Ökonomen sein, mit Behauptungen, fragwürdigen Argumenten und in einer von nationalen Klischees geprägten Sprache die Öffentlichkeit durch einen Aufruf weiter zu verunsichern", kritisierten die Autoren, zu denen der ehemalige Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Professor Bert Rürup, der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, Professor Michael Hüther, und der Wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung, Professor Gustav Horn, gehören. "Wirtschaftswissenschaftler sollten vielmehr bereit sein, mit konstruktiven Lösungsvorschlägen ihre Bringschuld gegenüber Gesellschaft und Politik zu erfüllen."

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Studierende fühlen sich weitgehend wohl

Die Studienbedingungen in Deutschland haben sich trotz des starken Zustroms von Erstsemestern als Folge der doppelten Abiturjahrgänge sowie der Aussetzung der Wehrpflicht nach Ansicht der Studierenden kaum verschlechtert. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks.

Wie die Umfrage unter insgesamt 2.023 repräsentativ ausgewählten Studierenden aller Fachrichtungen zeigt, bewerteten insgesamt zwei Drittel (66 Prozent) ihre eigenen Studienbedingungen als "sehr gut" oder "gut". Zwar liege dieser Wert unter dem des Vorjahres (2011: 74 Prozent), doch sei der Anteil derer, die ihre Studienbedingungen als "weniger gut" oder "gar nicht gut" einschätzen, mit 24 Prozent im Jahresvergleich unverändert geblieben. Als Gründe wurden auch überfüllte Lehrveranstaltungen und eine schlechtere Betreuung durch die Lehrkräfte genannt. 

Bei den Zukunftsaussichten ergibt die Studie dagegen nur ein bedingt positives Bild: Vier von zehn Studierenden befürchteten, dass sich ihre zukünftigen Berufschancen verschlechtern könnten. Konkret treibe diese Studierenden dabei vor allem die Angst vor dauerhaft befristeten Arbeitsverhältnissen (22 Prozent), vor der Unvereinbarkeit von Beruf und familiären Plänen (17 Prozent) sowie vor wachsender Konkurrenz durch ausländische Bewerber (16 Prozent) um. 
Zur Studie:
http://www.begabtenfoerderungswerk.de/studie/downloads/file/8-reemtsma-allensbach-studie-2012

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2012"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum siebten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung Leistungsstützen. Auch außerhalb der Hochschule engagieren sie sich vielfältig", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und zeigt, welche Köpfe diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2012 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hochschullehrer-des-jahres12.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2012"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2012 vorgeschlagen werden. 
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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Deutliches Nein zur gegenwärtigen Akkreditierungspraxis

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juni-Ausgabe gefragt, ob sie das Bekenntnis des Wissenschaftsrates zur gegenwärtigen Akkreditierungspraxis teilten. 84,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 15,2 Prozent mit Ja.

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"Wissens-Cent" für die Wissensgesellschaft?

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Matthias Kleiner, fordert die Erhebung eines "Wissen-Cents", um die Unterfinanzierung der Universitäten zu stoppen. Stimmen Sie dem Vorschlag zu? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


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Doktorvater nicht für Plagiat des Promovenden verantwortlich

Professoren können nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ihre Doktoranden wissenschaftlich inkorrekt arbeiten. Das geht aus einer Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Freiburg hervor (Az.: 1 K 82/12), mit der die Klage der Rechtsanwältin Veronica Saß, Tochter des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, gegen die Aberkennung ihres Doktorgrades durch die Universität Konstanz abgewiesen wurde. 

Saß habe in ihrer Dissertation in erheblichem Umfang Passagen aus den Arbeiten anderer Autoren übernommen, ohne dies auszuweisen. Den Einwand, die Universität habe die Pflicht zur wissenschaftlichen Betreuung während der Anfertigung und Bewertung der Arbeit verletzt, ließen die Richter nicht gelten. Mit Einreichung der Dissertation verpflichte sich ein Doktorand, alle übernommenen Gedanken kenntlich zu machen. Einen ausdrücklichen Hinweis hierauf müsse der Betreuer einer Arbeit nicht geben, weil er davon ausgehen könne, dass Doktoranden die elementaren Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens bekannt seien. 

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Besoldungsanpassungen in den Bundesländern

(Pr.) Das Land Baden-Württemberg hebt die Besoldung zum 1. August 2012 um 1,2 Prozent an. Das W 1-Grundgehalt in Höhe von 3.924,26 Euro wird auf den Betrag von 3.988,35 Euro erhöht. Das W 2-Grundgehalt in Höhe von 4.578,74 Euro beträgt dann 4.650,68 Euro, und das W 3-Grundgehalt in Höhe von 5.528,94 Euro wird auf den Betrag von 5.612,29 Euro festgesetzt. 

Für Oktober 2012 werden die Länder Bremen und Hessen die Besoldung anpassen. In Bremen ist eine lineare Erhöhung in Höhe von 1,5 Prozent und in Hessen in Höhe von 2,6 Prozent vorgesehen. Der Freistaat Bayern wird zum 1. November 2012 die Besoldung linear um 1,5 Prozent erhöhen. 

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Plastinator darf Professorentitel ohne Herkunftsbezeichnung führen

Der umstrittene Leichenpräparator Gunther von Hagens darf seinen chinesischen Professorentitel in Deutschland ohne Einschränkungen führen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschieden (Az.: 19 A 3006/06). Der Erfinder der Ausstellung "Körperwelten" war 1999 in China zum Gastprofessor ernannt worden. Das damals zuständige Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hatte von Hagens angewiesen, den Titel nur mit einer Herkunftsbezeichnung zu führen. 

Im März 2011 hatte das OVG schon einmal entschieden, dass der Plastinator seinen Titel in anderen Bundesländern als Nordrhein-Westfalen ohne Hinweis auf dessen Herkunft führen dürfe. Das Bundesverwaltungsgericht hatte das Urteil danach aber wegen eines formalen Fehlers kassiert. Ob das Land Nordrhein-Westfalen auch Schadenersatz in Millionenhöhe zahlen muss, soll in den nächsten Monaten in einem zweiten Verfahren entschieden werden.

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Seniorenstudium und Rente

(Uf.) Das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Az.: L 4 R 2791/11) hat bestätigt, dass die Zeit eines sogenannten Seniorenstudiums nicht als Anrechnungszeit bei der Berechnung der Altersrente zu berücksichtigen sei. Eine Arzthelferin, die während ihrer Arbeitslosigkeit an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein Seniorenstudium absolviert hatte, hatte um Anrechnung bei der Berechnung ihrer Altersrente gebeten. Der Versicherungsträger habe dies laut Landessozialgericht zu Recht abgelehnt. Zur Begründung heißt es, dass der Begriff der Hochschulausbildung nicht vom Ziel des Studiums losgelöst betrachtet werden könne. Ziel eines Studiums sei der Erwerb einer bestimmten beruflichen Qualifikation und die Vermittlung der für den späteren Beruf erforderlichen Kenntnisse. Auf Grund des im vorliegenden Fall absolvierten Studiums fehle es jedoch an der Eröffnung eines bestimmten Berufsfeldes. Da die Klägerin in der Vergangenheit bereits journalistisch tätig war, sei ein Zusatz- bzw. Seniorenstudium nicht erforderlich.

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Semestergebühren und Kindergeld 

(Uf.) Ein über 18 Jahre altes Kind, das das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wird steuerlich berücksichtigt, wenn es für einen Beruf ausgebildet wird und seine zur Bestreitung des Unterhalts und der Berufsausbildung bestimmenden und geeigneten Einkünfte und Bezüge eine gewisse Grenze im Kalenderjahr nicht übersteigen. Ausbildungsbedingte Mehraufwendungen, die nicht bereits als Werbungskosten im Rahmen einer Einkunftsart des Kindes berücksichtigt werden, sind von der Summe der Einkünfte und Bezüge abzuziehen. Die zur Aufnahme oder Fortsetzung des Studiums verpflichtend zu entrichtenden Semestergebühren sind als abziehbarer ausbildungsbedingter Mehrbedarf anzusehen, auch wenn der Studierende durch deren Entrichtung privat nutzbare Vorteile (z. B. ein Semesterticket) erlangt. Dies ergibt sich aus dem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofes vom 22. September 2011 (Az.: III R 38/08).

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Schulgeld

(Uf.) Der Europäische Gerichtshof hatte in zwei Urteilen vom 11. September 2007 entschieden, dass es gegen die Dienstleistungsfreiheit in der EU verstößt, wenn ein Staat Schulgeldzahlungen an inländische Schulen steuerlich zum Sonderausgabenabzug zulässt, aber Zahlungen an Privatschulen in anderen Mitgliedstaaten nicht. Der deutsche Gesetzgeber hat durch das Jahressteuergesetz 2009 daraufhin rückwirkend die Abziehbarkeit von Schulgeldzahlungen für in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ansässige Privatschulen eingeführt. 

Wie ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes (Az.: X R 3/11) besagt, gilt dies jedoch nicht für schweizerische Privatschulen, da die Schweiz weder Mitglied der EU noch des EWR ist. So können in Deutschland lebende Eltern das Schulgeld, das sie für den Besuch ihres Kindes an einer schweizerischen Privatschule zahlen, nicht steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. 

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Personalia


Quelle: Wissenschaftsrat

Neuer Präsident I

Professor Peter Strohschneider ist am  4. Juli 2012 von der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Dortmund für zunächst drei Jahre zum neuen Präsidenten der Forschungsförderorganisation gewählt worden. Der Altgermanist und Vorsitzende des Wissenschaftsrats von 2006 bis 2011 tritt sein Amt am 1. Januar 2013 an und folgt auf den Ingenieurwissenschaftler Professor Matthias Kleiner, der seit 2007 DFG-Präsident ist und nach zwei dreijährigen Amtsperioden zum Jahresende ausscheidet. Strohschneider setzte sich gegen die Bielefelder Chemikerin Frau Professor Katharina Kohse-Höinghaus und gegen den Würzburger Pharmakologen Professor Martin Lohse durch. Es war das erste Mal, dass die Findungskommission des DFG-Senats ihren Mitgliedern drei Kandidaten zur Auswahl angeboten hatte.

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Quelle: uni-greifswald.de

Neuer Präsident II

Auf dem 73. Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag (MFT) in Göttingen ist Professor Heyo Kroemer zum neuen Präsidenten des Medizinischen Fakultätentages gewählt worden. Der bisherige Vizepräsident des MFT folgt auf Professor Dieter Bitter-Suermann.

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Quelle: uni-bielefeld.de

Neuer Sprecher

Mit der Plenarsitzung am 1. Juli 2012 hat der neue Vorstand der Jungen Akademie seine einjährige Amtszeit angetreten. Neuer Sprecher ist der Wissenschaftsphilosoph Dr. Cornelis Menke von der Universität Bielefeld. 

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Quelle: KIT

Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2012

Der Karlsruher Ingenieurwissenschaftler Professor Christian Koos erhält den mit einer Million Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis 2012 für junge Hochschullehrer. Koos beschäftigt sich am Institut für Photonik und Quantenelektronik (IPQ) und am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) des KIT mit nanophotonischen Bauelementen, die Kommunikationsvorgänge schneller und energieeffizienter machen können. Er setzte sich gegen 65 ebenfalls für den Preis vorgeschlagene Nachwuchswissenschaftler durch. 

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Foto: Friedrun Reinhold

Körber-Preis 2012 

Der mit 750.000 Euro dotierte Körber-Preis 2012 geht an Professor Matthias Mann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Der Physiker und Bioinformatiker erhält die Auszeichnung für seine bahnbrechenden Arbeiten zum Proteom, der Gesamtheit aller Eiweiße eines Lebewesens. 

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Quelle: Universität Konstanz

Gerda Henkel Preis 2012

Der Gerda Henkel Preis 2012 geht an den Konstanzer Historiker Professor Jürgen Osterhammel. Die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung wird Osterhammel für seine herausragenden Beiträge auf dem Gebiet der Weltgeschichtsschreibung verliehen.

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Quelle: Viadrina

Hoffmann-von-Fallersleben-Preis 2012

Der Historiker und Publizist Professor Karl Schlögel hat am 17. Juni 2012 in Wolfsburg den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur erhalten. Der alle zwei Jahre vergebene Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Schlögel, Professor für osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität in Frankfurt/Oder, sei durch die Verbindung von erzählter Geschichte und zeithistorischer Diagnose weit über universitäre Grenzen hinaus bekannt geworden.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

 

Verhandlungen bei Erstberufung
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 23. August 2012, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Dienstag, 28. August 2012,10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html

Fundraising für Hochschulen
Universität Mannheim, Dienstag, 11. September 2012, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Universität Mannheim, Montag, 17. September 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Donnerstag, 20. September 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Projektmanagement an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Freitag, 21. September 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/644.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin, Montag, 24. September 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2012

Digitales Denken - Wie verändert die digitale Revolution unser Leben?
Mittwoch, 7. November 2012, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Klicken, googeln, mailen, posten, chatten oder raubkopieren: Das World Wide Web beeinflusst Sprache, Denken und Leben. E-Mail, Internet und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind aus Beruf und Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Netz vereinfacht und beschleunigt Kommunikation, es verbindet grenzüberschreitend. 

Die Möglichkeiten der Online-Welt wecken nach wie vor Begeisterung und Hoffnungen, aber ebenso Sorgen und Ängste. Viele sehen in den neuen sozialen Medien einen Motor für Freiheit und gesellschaftlichen Wandel, andere sehen potentielle Gefahren in verkürzten Aufmerksamkeitsspannen, einer generellen Verflachung des Denkens oder einer fortschreitenden Fragmentierung der Gesellschaft.

Was ist digitales Denken? Wie verändert das World Wide Web unser Leben? Welche Chancen und welche Risiken birgt das Internet? Welche Auswirkung hat es auf unsere Vorstellungen von Identität? Wie sieht die digitale Zukunft aus? Beherrscht der Mensch das World Wide Web, oder bestimmt es ihn?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 7. November 2012  im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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"Fit for Germany" - Workshops in Boston und Vancouver

In diesem Jahr veranstaltet die German Scholars Organization e.V. (GSO) gleich zwei der beliebten "Fit for Germany"-Workshops: am 6. September 2012 in Boston und am 11. September 2012 erstmalig in Vancouver, Kanada. Bei beiden Workshops ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Der "Fit for Germany"-Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. In kleinen Gruppen von max. 25-30 Teilnehmern werden Sie intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche wertvolle Hilfestellungen für Ihre individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung für den nunmehr 10. "Fit for Germany"-Workshop am 6. September 2012 in Boston finden Sie unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS12Boston/index.php

Aufgrund der großen Nachfrage findet am 11. September 2012 zum ersten Mal ein "Fit for Germany"-Workshop außerhalb der USA statt, nämlich in Vancouver, Kanada. Rückkehrwillige Wissenschaftler erhalten praktische Tipps und Informationen für eine erfolgreiche Bewerbung in Deutschland. Umfassende Karriereperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft werden in dem eintägigen Trainingsseminar aufgezeigt. Dieser Workshop findet dank der Unterstützung durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen-Anhalt statt. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung für den 1. "Fit for Germany-"Workshop am 11. September 2012 in Vancouver, Kanada finden Sie unter: 
http://gsonet.org/ge/events/WS12Vancouver/

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38. Bildungspolitisches Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft

(Uf.) Das 38. Bildungspolitische Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft findet am Samstag, den 17. November 2012, im Maternushaus in Köln statt. Das Thema des Forums lautet: "Bildung durch Wissenschaft - Wie ist das zu verstehen? Die Idee der Universität in ihrer Geschichte". Den detaillierten Ablaufplan der Veranstaltung sowie die Anmeldungsmöglichkeiten gibt es unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/newsletter/Einladung_Forum_Koeln.pdf

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt bei 180 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 299 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten zu finden sind (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-mail-Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com.

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Handbuch "Emeritierung und Pensionierung"

(Uf.) Das Handbuch "Emeritierung und Pensionierung" ist in der dritten Auflage im April 2012 erschienen. Es will dazu beitragen, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit Handreichungen, Urteilen und Hinweisen auf die neue berufliche und persönliche Lebenssituation nach Erreichen der dienstrechtlichen Altersgrenze vorzubereiten. Neben dienst- und hochschulrechtlicher Stellung geht es um die besoldungs- und versorgungsrechtliche Situation und steuerliche Aspekte bei pensionierten und emeritierten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern. Ebenso beleuchtet werden Aspekte wie Stiftungsprofessuren oder Rentnerprofessuren in Rheinland-Pfalz. Das Handbuch kann zum Preis von 15 Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV bezogen werden: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Promotion 
Mit Beiträgen von Barbara Kehm, Deborah Weber-Wulff, Christiane Bender, Marc Kaulisch (iFQ) u.a. 
 
Weitere Beiträge:
 
Standpunkt 
Christian Scholz 
 
Ulrich Schollwöck: Für den Wildwuchs im europäischen System 
Über die Attraktivität des europäischen Hochschulraums 
 
Rolf-Michael Simon: Hochschulen 2020 - eine Vision 
Die aber wahr werden kann, wenn...
 
Lutz Bornmann | Werner Marx | Matthias Winterhager: 
Früher lediglich ein Schönheitsfehler 
Uneinheitliche Namen von Universitäten und ihre Folgen für die Forschungsevaluation 

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DHV-Ticker


Kandidatensuche für SWR-Sendung "Wer zeigt's wem?" 
 
Die davidson TV GmbH, die für den SWR die Unterhaltungssendung "Wer zeigt's wem?" produziert, sucht Professoren, die in einer Quizsendung gegen ihre Studierenden antreten wollen. In der Spielshow, die Florian Weber seit September 2010 im SWR Fernsehen moderiert, sind bislang insgesamt 70 Berufsgruppen in 105 Spielen sowie über 525 Quizfragen gegeneinander angetreten. Seit Anfang 2012 sind wieder montags um 22.30 Uhr neue Folgen von "Wer zeigt's wem?" im SWR Fernsehen zu sehen. Zukünftig soll sich auch ein Team von Professoren mit einem Team aus Studierenden messen. Studierende und Professoren müssen sich kennen. 
 
Bei "Wer zeigt's wem?" kommt es nicht auf bloße Allgemeinbildung an, sondern auf praktisches Wissen, Menschenkenntnis, gute Ideen, Kreativität, Experimentierfreude und Teamfähigkeit. Die Kandidaten bilden Mannschaften aus jeweils vier Personen. 
 
Die Aufzeichnungen in Berlin sind zwischen dem 20. und 22. August 2012 vorgesehen. Alle Kandidaten der Sendung erhalten eine Aufwandsentschädigung, Reise- und Hotelkosten werden übernommen. Interessenten wenden sich bitte an Frau Ute Jessel, davidson TV Gmbh, unter der Rufnummer: 0221/99806537 oder per E-mail: ujessel(at)davidsontv.de 
 
Zur Sendung: 
http://www.youtube.com/watch?v=-F95_azgYng 

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Parkbegühren für Lehrer in Köln

In Köln sollen Lehrer künftig Parkgebühren an Schulen entrichten. Der Rat der Stadt beschloss am 25. Juni 2012 einen Probelauf im Bezirk Porz, anschließend sollen die anderen Stadtteile folgen. Die hochverschuldete Stadt erhofft sich von den Parkgebühren Einnahmen von einer Million Euro jährlich. Die Preise sollen gestaffelt sein und maximal 50 Euro im Monat für einen überdachten Platz betragen. 

Das Argument der Pädagogen, wonach Lehrer angesichts unzulänglicher Arbeitsplätze in den Schulen und angesichts des ständigen Transports von Büchern und Unterrichtsmaterialein auf das Auto angewiesen seien, lässt die Stadt nicht gelten. Geschäftsreisende oder Messebesucher benutzten Rollkoffer, und auch Schüler kämen mit dem Transport von Unterrichtsmaterilen gut zurecht. Außerdem seien die Kölner Schulen sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Um vergünstigte Jobtickets für Lehrer will sich die Stadt beim Land bemühen.

Auch in Düsseldorf, Stuttgart und Bremen müssen Lehrer fürs Parken an einigen Schulen zahlen. In Stuttgart müssen Lehrer seit rund 20 Jahren 60 Euro im Monat für einen überdachten Parkplatz in der Innenstadt entrichten, 50 Euro für einen nicht überdachten.

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Kooperationspartner des DHV



DHV und Telekom

(Gü.) 20 Jahre Mobilfunk - Das Beste kommt noch!

Nur wenige Dinge haben unser Leben so nachhaltig verändert wie der Siegeszug des kommerziellen Mobilfunks. Gerade 20 Jahre ist es her, dass am 1. Juli 1992 in Deutschland die D-Netze an den Start gingen. Damals war das Mobiltelefonieren noch ein Privileg für Wenige. Mobiltelefone kosteten ein kleines Vermögen und waren im Vergleich zu heutigen Handys echte Schwergewichte. Heute besitzt jeder Deutsche im Schnitt 1,4 Handys, telefoniert rund 42 Stunden und schreibt durchschnittlich 700 SMS im Jahr. 50 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren können sich ein Leben ohne Mobiltelefon nicht mehr vorstellen. Jeder Vierte besitzt bereits ein Smartphone. 

"Dass wir uns heute immer und überall mit Menschen unterhalten können, die uns wichtig sind - privat oder beruflich -, ist eine fantastische Sache", sagt Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland GmbH. "Der Mobilfunk befriedigt ein menschliches Grundbedürfnis: den Wunsch nach Kommunikation. Nur so lässt sich der Erfolg in den vergangenen 20 Jahren erklären. Der Mobilfunk durchdringt die gesamte Gesellschaft - ohne Unterschiede. Wir haben damit den Nerv bei den Menschen getroffen."

Moderne Smartphones mischen den Markt auf. Unsere Zukunft wird durch und durch vernetzt sein. Innovative Endgeräte und neue Netztechnologien halten den Mobilfunkmarkt in ständiger Bewegung. Und, das Beste kommt noch: In den nächsten Jahren werden neue Technologien wie Connected Home und Connected Car für die intelligente Vernetzung von Haushalts- und Kommunikationstechnik sorgen. Mobile Services und Anwendungen für das Handy wie Mobile Payment (Bezahlung per Handy) oder Eye Control (das menschliche Auge steuert Handy-Funktionen) sind bereits in den Startlöchern und werden die Nutzung von Mobilfunk und Mobiltelefon in den nächsten Jahren weiter verändern. Ein Ende der Entwicklung? Nicht abzusehen!

Entdecken Sie die spannende Geschichte des Mobilfunks in unserem Kurzfilm: 
http://telekom.com/20-jahre-d1 

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DHV und Microsoft

(Gü.) Microsoft Office 365 für Bildungseinrichtungen ab sofort verfügbar

 Ab sofort steht Office 365 - die Microsoft Online-Plattform für Cloud-basierte Zusammenarbeit und Kommunikation - auch in einer Version für Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Die neue Onlineplattform ist Nachfolger von Microsoft Live@edu und bietet Schulen und Hochschulen jetzt noch mehr Tools für den Aufbau IT-gestützter Lernwelten in der Cloud. Und das zu einem großen Teil kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier (http://www.microsoft.com/germany/newsroom/pressemitteilung.mspx?id=533583). 

Kooperation zwischen Microsoft und Humboldt-Universität Berlin

 Studium und Lehre durch innovative Technologie zu erleichtern und attraktiver zu machen, das ist das Ziel der kürzlich abgeschlossenen Kooperation zwischen der Humboldt Universität zu Berlin und der Microsoft Deutschland GmbH. Das "University PartnershipProgram", das durch die Humboldt Innovation GmbH umgesetzt wird, setzt sich aus verschiedenen Aktivitäten zusammen, die den Studierenden und Mitarbeitern in Forschung und Lehre an der Humboldt Universität zu Berlin neueste IT-Technologie zur Verfügung stellen, darunter auch ein App-Wettbewerb, dessen Gewinner nun prämiert wurden. Weitere Informationen finden Sie hier (http://bildungsklick.de/pm/84343/kooperation-zwischen-microsoft-und-humboldt-universitaet-berlin/).

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DHV und HRS

(Gü.) 40 Jahre sind wir jetzt schon der Hotelexperte für Privat- und Geschäftsreisen - das wollen wir natürlich gebührend feiern. Zu unserem Jubiläum haben wir für Sie viele tolle Aktionen vorbereitet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihr HRS Team 

HRS begeht in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen - wenn das kein Grund zum Feiern ist! Seien Sie dabei und gewinnen Sie tolle Preise, wie z.B. eine Traumreise im Wert von 4.000 EUR oder viele Flug- und Hotelgutscheine. Profitieren Sie von unseren Jubiläumsangeboten oder erleben Sie einfach 40 Jahre HRS Geschichte. Also schauen Sie vorbei, es lohnt sich!
Hier geht es zu den Jubiläums-Aktionen:
http://40jahre.hrs.de/


HRS IST TESTSIEGER BEI STIFTUNG WARENTEST 

Stiftung Warentest untersuchte in ihrem aktuellen Test sieben Hotel-Buchungsportale und fünf Vermittlungsportale. HRS ist Testsieger in den zentralen Kategorien "Buchung", "Hotelinformationen" und "Website". Die Tester lobten unter anderem den sehr einfachen Buchungsablauf, die große Auswahl an exklusiven Videos, Bildern und Beschreibungen sowie das problemlose Stornieren und mobile Buchen der Hotels. Auch verfügt HRS über die beste Hotelsuche unter den getesteten Buchungsportalen. 

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Quelle: Viertlboeck

DHV und Seminaris

(Gü.) Noch mehr Platz für Events 
Seminaris-Campushotel Berlin erweitert Event- und Ausstellungsfläche um 450 Quadratmeter

Das Seminaris-Campushotel Berlin erweitert die Fläche in seinem Science- und Conference-Center ("The Dahlem Cube") um weitere 450 Quadratmeter und schafft so noch mehr variablen Raum für alle Arten von Events. Ab Herbst 2012 wird in dem mehr als 3.000 Quadratmeter großen Science- und Conference-Center des Hotels das gesamte Erdgeschoss mit über 800 Quadratmeter Fläche für die Kunden zur Verfügung stehen - variabel, ebenerdig und leicht erreichbar. Hoteldirektor Oliver Heldt freut sich: "Damit wird unser Haus den Kundenwünschen noch stärker gerecht und seinen Spitzenplatz in der Veranstaltungsbranche in Berlin sowie seinen Rang unter den Top 10 der Berliner Tagungshotellerie weiter ausbauen!"

Die vergrößerte Event- und Ausstellungsfläche des "Dahlem Cubes" ist die perfekte Ergänzung der 15 professionellen Seminar-, Tagungs- und Konferenzräume für 10 bis 700 Personen.
Für weitere Informationen: Seminaris CampusHotel Berlin, Tel. (030) 557797-0, E-Mail: berlin@seminaris.de 

http://www.avendi.de/griebnitzsee

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DHV und Merkana

(Gü.) Portugal - versteckte Schönheiten entdecken - mit Ihrem Verbandsreisebüro! Von Coimbra über Batalha nach Obidos - Portugal verbirgt zauberhafte Orte, die für die Meisten bislang unentdeckt sind. Wir waren für Sie eine Woche unterwegs und möchten mit Ihnen die Highlights dieser Reise teilen.
Mehr unter:
http://www.merkana.de/DE/PortugalExklusiv

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DHV und akad Relocation

(Gü.) Ein neues Zuhause in 1-2 Tagen

 "Wo werde ich wohnen?" ist meist die erste Frage derjenigen, die sich für einen neuen Arbeitsplatz in einer anderen Stadt entschieden haben. Die Immobiliensuche ist deshalb oft das primäre Anliegen derjenigen, die uns wegen unserer Umzugs- und Integrationsservices kontaktieren. Relocation Services nutzen denen, die sich innerhalb von 1-2 Besichtigungstagen für eine Immobilie entscheiden wollen. Die zeitintensive Recherche und die nötigen Telefonate für die Immobiliensuche übernimmt die Relocation Agentur. Der Aufwand für die Umziehenden beschränkt sich auf die Weitergabe ihrer Wünsche an ihr zukünftiges Zuhause und die Besichtigungszeit. Ergänzt wird die Immobiliensuche durch die Planung und Begleitung bei der Schlüsselübergabe, die Koordination eventuell nötiger Renovierungsarbeiten, die Organisation des Möbeltransports und die Übernahme der Behördengänge. Details zu unserem Umzugsmodul "akad Transfer" und zu weiteren Angeboten, die Ihnen das Einleben erleichtern, finden Sie unter www.akad-relocation.de/services-und-leistungen. Oder rufen Sie uns an: 0228-929 789 87.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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