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Hochschulpolitik


Ökonomen legen Ethikkodex vor

Die Ökonomen im deutschsprachigen Raum haben einen Ethikkodex beschlossen, der strenge Transparenzregeln vorsieht, um mögliche Interessenkonflikte aufzudecken und die Objektivität der Wissenschaft zu sichern. Das geht aus dem "Kodex des guten wissenschaftlichen Verhaltens für Ökonomen" hervor, über den die rund 3.800 Mitglieder des Vereins für Socialpolitik (VfS) bis zum 5. September 2012 vor ihrer Jahrestagung in Göttingen abgestimmt hatten. Künftig sollen Wirtschaftswissenschaftler, wenn sie Studien veröffentlichen, "alle in Anspruch genommenen Finanzierungsquellen, Infrastruktureinrichtungen und sonstigen externen Unterstützungen in Form einer Fußnote oder einer ausführlichen Dokumentation auf der Webseite des Autors" angeben, heißt es im Kodex, über den die "Frankfurter Allgemeine" vorab berichtet hatte. In wissenschaftlichen Arbeiten seien Sachverhalte zu benennen, die auch nur potentiell zu Interessenkonflikten oder Befangenheit des Autors führen könnten. Wissenschaftliche Gutachten seien unvoreingenommen und ergebnisoffen zu erstellen. Das Ergebnis der Analyse müsse von der Interessenlage des Auftraggebers unbeeinflusst bleiben. Um die Ergebnisse nachvollziehbar zu gestalten, sollten Volkswirte ihre Quellen und Datensätze offenlegen. 

Der Kodex benennt keine Sanktionen gegen Verstöße, sieht aber die Einrichtung einer Ethikkommission und die Wahl einer "Vertrauensperson" vor, die in Konfliktfällen vermitteln soll. 

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Kempen lobt Ethikkodex der Ökonomen  

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat den vom Verein für Socialpolitik beschlossenen Ethikkodex gelobt. "Der Ethikkodex der Ökonomen hat Vorbildfunktion für andere Fächer und greift Forderungen des DHV als Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem März des Jahres 2010 auf", erklärte Kempen. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit schließe die Indienstnahme durch Dritte aus. "Wer dem Vorwurf, sich instrumentalisieren zu lassen, wirkungsvoll entgegentreten will, muss mit offenen Karten spielen. Die Namen von Geldgebern oder Unterstützern eines Forschungsprojektes müssen deshalb grundsätzlich offengelegt werden", erläuterte Kempen. Auch seien Interessenkonflikte offenzulegen. Fachzeitschriften sollten darüber hinaus die einem Fachbeitrag zugrundeliegenden Zuwendungsverhältnisse des Autors offenlegen bzw. die entsprechenden Angaben vom Autor fordern. "Auch Kooperationsverträge, die Hochschulen mit Unternehmen schließen, müssen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden", ergänzte Kempen. "Für die Öffentlichkeit muss bei Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten nachvollziehbar sein, dass der Geldgeber weder auf Forschung und Lehre noch auf die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen Einfluss nehmen kann."  

Zu den Pflichten eines jeden Hochschullehrers gehöre, Studierende vom ersten Semester an für mögliche Loyalitätskonflikte zu sensibilisieren. "Fachbezogene Ethik mit Bezug zur jeweiligen Wissenschaftsgeschichte muss an allen deutschen Universitäten ein Teil des Pflichtlehrangebotes werden", betonte Kempen abschließend.

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Quelle: bmbf.de

Schavan will Promotionsrecht für Fachhochschulen 

Bundesministerin Annette Schavan hat die Forschungsaktivitäten von Fachhochschulen gelobt und ihnen das Promotionsrecht in Aussicht gestellt. Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) kündigte sie an, bei Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten weitere Promotionsmöglichkeiten zu schaffen. "Es soll künftig auch möglich sein, den Doktortitel tatsächlich dann auch an einer Fachhochschule zu erwerben", so die Ministerin laut dpa. Genauere Pläne will Schavan laut "Handelsblatt" nach einem Treffen mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vorlegen.

Wie die Bundesministerin am 29. August 2012 in Berlin verlauten ließ, habe es Studierende in Deutschland in den vergangenen Jahren verstärkt an die Fachhochschulen gezogen. Zwischen den Wintersemestern 1999/2000 und 2010/2011 sei dort die Zahl der Studierenden um 66 Prozent auf rund 684.000 gewachsen. Gab es im Jahr 2000 noch 152 Fachhochschulen, sind es inzwischen 209. "Fachhochschulen bilden praxisnah aus, forschen anwendungsorientiert und kooperieren mit den Unternehmen in der Region - das macht sie attraktiver denn je", stellte Schavan heraus. 
http://www.bmbf.de/press/3334.php

 

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Weiterhin Hürden beim Studienwechsel ins Ausland

Die mit der Bologna-Reform angestrebte Vereinfachung des Studienwechsels ins Ausland erweist sich in der Praxis nach wie vor als schwierig. Das bestätigt eine Umfrage der European University Association (EUA) unter Hochschulangehörigen, die an ihren Einrichtungen für den akademischen Austausch verantwortlich sind. Demnach bemängelte jeder Zweite fehlendes Geld und Personal, um Studierende bei einem Auslandsaufenthalt besser unterstützen zu können. Vier von zehn betrachteten zudem die Anerkennung von Studienleistungen als größtes Hindernis bei der Mobilität von Studierenden. Jeder Dritte äußerte Bedenken hinsichtlich der Qualität der Lehrprogramme an Austauschuniversitäten. Nahezu jeder vierte Befragte sah ein großes Problem darin, beim Austausch von Doktoranden die besten Nachwuchskräfte zu verlieren.

In der EUA-Studie wurde außerdem auf die unterschiedliche Qualität der Datensammlungen zu Mobilität auf EU- und nationalen Ebenen hingewiesen und eine bessere Koordination unter den Verantwortlichen angemahnt.
www.eua.be/Libraries/Publications_homepage_list/EUA_Maunimo.sflb.ashx

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TU9 will rasche Lockerung des Kooperationsverbotes

Die TU9, der Zusammenschluss neun Technischer Universitäten in Deutschland, hat auf eine Lockerung des Kooperationsverbotes noch in dieser Legislaturperiode gedrängt. Ein Gesetzentwurf der Regierungskoalition, nach dem Bund und Länder gemeinsam nicht nur Vorhaben, sondern dauerhaft auch Forschung und Lehre an Hochschulen fördern dürfen, stößt derzeit bei den Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag auf Ablehnung, weil diese eine Reform von der Einbeziehung der Schulen abhängig machen wollen (vgl. Newsletter 9/2012). 

Ihren Appell begründeten die TU9-Rektoren und Präsidenten mit der immer prekärer werdenden Unterfinanzierung der Universitäten bei steigenden Studierendenzahlen sowie der Unklarheit über den Fortgang der Exzellenzfinanzierung. Programme wie die Exzellenzinitiative und der Hochschulpakt, an denen sich der Bund beteiligen dürfe, seien im Zeichen knapper Länderkassen hilfreich, aber stets zeitlich befristet. Die dringend erforderliche Verbesserung der Grundausstattung über eine Mitfinanzierung durch Bundesmittel werde bisher durch das sogenannte Kooperationsverbot verhindert. Die universitäre Forschung und Lehre drohe dadurch ihre Konkurrenzfähigkeit zu verlieren. Während in den drittmittelstarken deutschen Technischen Universitäten nicht einmal 20.000 Euro für jeden Studierenden zur Verfügung stünden, könnten die ETH Zürich mehr als doppelt so viel und das MIT neunmal so viel Geld in die Ausbildung eines Studierenden investieren.
http://www.tu9.de/presse/5564.php

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Bekenntnis zum Kaskadenmodell

Die Leibniz-Gemeinschaft will erstmals eine verbindliche Quote für Frauen festlegen. Bis 2017 soll auf jeder Qualifikationsstufe der Frauenanteil erreicht werden, der auf der darunterliegenden Ebene besteht. Diese Zielvorgabe nach dem Kaskadenmodell soll ab 2013 in die Programmbudgets der 86 Institute aufgenommen werden, erklärte der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Karl Ulrich Mayer, am 7. September 2012 in Berlin. Ziel dieser Maßnahme sei es, den Anteil von Frauen vor allem in wissenschaftlichen Führungspositionen zu erhöhen. 

2011 waren laut Mayer 10,8 Prozent der Leitungen der Leibniz-Institute mit Frauen besetzt, 2005 waren es sechs Prozent. Bei den Abteilungsleitungen seien es 25,8 Prozent - doppelt so viele wie sechs Jahre zuvor.

Besonders groß sei der Abstand zwischen Postdoktorandinnen (43 Prozent) und Professorinnen: Auf der Besoldungsstufe C3/W2 betrage der Frauenanteil 14,7 Prozent, bei C4/W3 liege er bei 9,6 Prozent. 
www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/aktuelles/news-details/article/leibniz_bekennt_sich_zu_kaskadenmodell_100000382/

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Über 300 Professoren boykottieren "Handelsblatt"-Ranking

Unter den deutschsprachigen Betriebswirtschaftsprofessoren herrscht Unmut über das Ranking, das das "Handelsblatt" alle drei Jahre veröffentlicht. Mehr als 300 Professoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wollen nicht mehr in der Rangliste geführt werden, die Forschungsleistungen der Professoren ausschließlich auf der Basis von Zeitschriftenaufsätzen kategorisiert. Wie die Initiatoren des Boykottaufrufes, Frau Professor Margit Osterloh von der Universität Warwick und Professor Alfred Kieser von der Zeppelin Universität Friedrichshafen, hervorhoben, blieben Personenrankings, die ausschließlich auf Publikationsleistungen abstellten, eindimensional: "Rankings des Forschungsoutputs, besonders solche, die eine Öffentlichkeitswirkung entfalten, führen indirekt zu einer Abwertung von Tätigkeiten außerhalb der Forschung." Bedenklich sei, dass in die Bewertung nur Aufsätze, aber keine Bücher Eingang fänden. Auch führe eine bedingungslose Gleichsetzung der Reputation einer Zeitschrift mit der Qualität eines jeden dort erschienenen Beitrags in die Irre. Es sei auch nicht zulässig, unterschiedliche Fachgebiete in einem Ranking zu vergleichen. Insbesondere setzten Rankings falsche Anreize für die Wissenschaft. Es werde nur noch erforscht, was Ranking-Punkte bringe. Selbst Berufungskommissionen liefen Gefahr, auf Ranking-Platzierungen zu schielen, statt sich inhaltlich mit Forschungsleistungen zu befassen: "Die Innovativität der Wissenschaft nimmt ab: Ein System, in dem sich alle an den gleichen Kriterien orientieren, verliert seine Innovationsfähigkeit", heißt es in dem Aufruf. 

Das "Handelsblatt" nimmt die Kritik ernst, verweist jedoch auf die international übliche Methodik des Rankings, das für mehr Transparenz sorge.
http://handelsblattranking.wordpress.com/
http://blog.handelsblatt.com/handelsblog/2012/08/28/bwl-forscher-rufen-zum-boykott-des-handelsblatt-rankings-auf/

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Vorläufiger Ausstieg aus dem CHE-Ranking

Die Universität Leipzig will zumindest im kommenden Jahr nicht an dem vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) durchgeführten Hochschulranking teilnehmen. Dies berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Der Akademische Senat sei damit einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie gefolgt, die auf inhaltliche und methodische Schwächen hingewiesen hatte (vgl. Newsletter 7/2012). Im kommenden Wintersemester will das CHE die Fachbereiche Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaft und Psychologie befragen.

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Erfolg der Volksinitiative "Hochschulen erhalten"

Der Brandenburger Landtag muss sich mit den umstrittenen Plänen zur Lausitzer Hochschulfusion befassen. Wissenschaftsministerin Sabine Kunst will die Brandenburgische Technische Universität in Cottbus (BTU) mit der Hochschule Lausitz zu einer neuen Technischen Universität Lausitz fusionieren. Dagegen gibt es seit Monaten erheblichen Widerstand vor allem von Cottbuser Seite (vgl. Newsletter 3 und 5/2012). Wie der Landeswahlleiter bekanntgab, hat die Volksinitiative "Hochschulen erhalten" genügend Unterschriften gesammelt, um eine erneute Beschäftigung des Landtags mit den Fusionsplänen zu erzwingen. 

Von 42.359 übergebenen Unterschriften gegen die Fusion der BTU mit der Hochschule Lausitz waren den Angaben zufolge 32.896 gültig. Die Mindestanzahl von 20.000 gültigen Unterschriften wurde damit deutlich überschritten.

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7.000 Master-Studienplätze fehlen ab 2013

In Baden-Württemberg fehlen im kommenden Jahr 7.000 Master-Studienplätze. Das gab Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bekannt. Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Presse-Agentur müssen Hochschulen derzeit tausenden Bewerbern absagen, weil der doppelte Abiturjahrgang an die Hochschulen dränge und auch tatsächlich zu wenig Studienplätze vorhanden seien. Man habe sich deshalb "den Ausbau in vertretbarem Maß" auf die Fahnen geschrieben, erklärte Bauer gegenüber der "Südwest-Presse". "Aber nicht, weil wir glauben, dass ein gutes Studium in jedem Fall mit einem Master enden muss." Denn der Master dürfe nicht "als Korrektur für ein vermeintlich defizitäres Bachelor-Studium herhalten," so Bauer weiter.

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Quelle: bayern.de

Heubisch will Orientierungssemester vor Studienbeginn

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch will die hohen Studienabbrecherquoten mit Hilfe eines "Semester Generale" vor Beginn des eigentlichen Studiums senken. Dieses Studienhalbjahr könnte den jungen Menschen einen Überblick über verschiedene Studiengänge eines Fachbereichs verschaffen und ihnen die Beschäftigung mit fachspezifischen ethischen Fragestellungen ermöglichen. Heubisch schlug vor, das Orientierungssemester in der nächsten Legislaturperiode zunächst in einem oder mehreren Pilotprojekten zu erproben.

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Quelle: istockphoto.com

Eine halbe Milliarden Euro für die ostdeutsche Forschung

Die Bundesregierung will den Aufbau der Forschungslandschaft in Ostdeutschland von 2013 bis 2019 mit weiteren 500 Millionen Euro unterstützen. Bundesministerin Annette Schavan stellte am 21. August 2012 in Dresden gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Stanislaw Tillich und Reiner Haseloff, das Förderprogramm "Zwanzig20" vor. Die Gelder sollen dem Ministerium zufolge an Konsortien in Ostdeutschland aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Partnern aus dem Westen fließen. Denn im Gegensatz zum Westen fehle es dem Osten an großen Unternehmen. Zudem leide Ostdeutschland besonders unter Fachkräftemangel, Abwanderung junger Leute und dem demographischen Wandel. 
http://www.bmbf.de/press/3329.php

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OECD: Mehr "Bildungsabsteiger" als "-aufsteiger" in Deutschland

Das deutsche Bildungssystem erhält im Bericht "Bildung auf einen Blick", den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) jährlich erstellt, erneut keine guten Noten: Während im OECD-Durchschnitt jeder Dritte der soziale Aufstieg über Bildung gelänge, schaffe dies in Deutschland gerade einmal jeder Fünfter. 22 Prozent der jungen Menschen blieben vielmehr hinter dem Bildungsniveau ihrer Eltern zurück.

Bundesregierung und Kultusministerkonferenz widersprachen: Deutschland sei in allen Bildungsbereichen auf einem guten Weg. Man habe die Zahl der Vorschulen und Kindergärten ebenso gesteigert wie die der Studienanfänger und Absolventen. Der Bericht belege die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems, das sich besonders in der beruflichen Bildung zeige. Hier sei Deutschland Vorbild für andere Staaten, denen eine adäquate Alternative zu einer Hochschulbildung fehle.

Laut OECD-Bericht gehört die Bundesrepublik zu den wenigen Staaten, in denen der Akademikeranteil unter den 25- bis 34-Jährigen mit 26 Prozent fast identisch ist mit dem in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen mit 25 Prozent, die in den nächsten Jahren langsam aus dem Berufsleben ausscheiden werden. Innerhalb der OECD sei hingegen in diesen Altersgruppen die Akademikerquote von 23 auf 38 Prozent angestiegen.

Gleichwohl ist Deutschland laut Bericht das einzige Land unter den OECD-Industriestaaten, in dem zwischen 2008 und 2010 die Arbeitslosigkeit über alle Bildungsgruppen hinweg abgenommen hat. Unter den Akademikern sank die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik von 3,3 auf 3,1 Prozent, während sie weltweit von 3,3 auf 4,7 Prozent stieg.
http://www.oecd.org/edu/EAG%202012_English_100912.pdf
http://www.bmbf.de/press/3338.php

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Quelle: istockphoto.com

Arbeiterkinder haben häufiger Hochschulreife, studieren aber seltener als früher

Trotz erleichterten Hochschulzugangs ist die Studierbereitschaft von Abiturienten aus einem bildungsfernen Elternhaus deutlich gesunken. Das ist das Ergebnis einer Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung im Auftrag der Vodafone-Stiftung. Demnach strebten Mitte der 1970er Jahre noch 80 Prozent von ihnen einen akademischen Abschluss an. Drei Jahrzehnte später seien es nur noch die Hälfte. Dabei habe sich der Anteil studienberechtigter Schüler aus nichtakademischen Schichten von 15 auf 35 Prozent erhöht. Bei Schülern aus Akademiker-Haushalten nahm die Studierbereitschaft dagegen nur von 90 auf knapp 80 Prozent ab. Insgesamt hätten Akademikerkinder eine etwa sechsmal so hohe Chance, ein Studium aufzunehmen, wie Kinder von Eltern ohne Hochschulabschluss.

Laut Studie gibt es dafür vor allem zwei Gründe: Viele junge Menschen entschieden sich erst nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, ob sie ein Studium oder eine Berufsausbildung aufnehmen. Zudem habe sich die Hochschulreife zur Voraussetzung für viele Ausbildungsberufe entwickelt. Nichtakademiker-Haushalte neigten "eher zu konservativen Bildungsentscheidungen" und scheuten "aus ihrer Sicht riskantere Bildungsinvestitionen".
www.vodafone-stiftung.de/presseinfomodul/detail/184.html

 

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Karriere


Neue Wege zur Lebenszeitprofessur

Nicht nur die Technische Universität München (vgl. Newsletter 8/2012), auch die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) will künftig allen Nachwuchswissenschaflern, die auf eine W2-Professur berufen werden, bei Bewährung Aufstiegsmöglichkeiten auf eine besser bezahlte und unbefristete W3-Professur anbieten. Für Postdoktoranden, die es nicht auf eine W2-Professur schafften, soll zudem eine neue Stellenkategorie entstehen, in deren Rahmen sie sich für eine Professur an einer anderen Universität empfehlen können. 

Einen "Tenure Track" im Rahmen der W2-Professur gibt es an der LMU bereits seit zehn Jahren bei allen Neuberufungen. Werden den Wissenschaftlern nach sechs Jahren exzellente Leistungen attestiert, wird ihre Stelle entfristet. Künftig solle es für sie nach einer weiteren Evaluation auch die Möglichkeit geben, von W2 zu W3 aufzusteigen. Das ist ein Teil des Zukunftskonzepts, für das die LMU zum zweiten Mal als "Exzellenzuniversität" ausgezeichnet wurde. 

Juniorprofessuren spielen im Nachwuchskonzept der LMU keine Rolle mehr: "Von der Besoldung her ist die Juniorprofessur für einen Standort wie München, wo die Lebenshaltungskosten hoch sind, unattraktiv", erklärte der Präsident der LMU, Professor Bernd Huber, gegenüber dem "Tagesspiegel".

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2012"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum siebten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius GmbH & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung Leistungsstützen. Auch außerhalb der Hochschule engagieren sie sich vielfältig", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und zeigt, welche Köpfe diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2012 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hochschullehrer-des-jahres12.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2012"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2012 vorgeschlagen werden. 
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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Keine "europäische Erfolgsgeschichte"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der August-Ausgabe gefragt, ob sie zehn Jahre nach Beginn der Umstellung auf Bachelor und Master an deutschen Universitäten die Einschätzung von Bundesministerin Annette Schavan teilten, es handele sich um "eine europäische Erfolgsgeschichte". 96,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 3,9 Prozent mit Ja.

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Berechtigte Kritik am "Handelsblatt"-Ranking?

Mehr als 300 Wissenschaftler haben in diesem Jahr das "Handelsblatt"-Ranking boykottiert, weil sie Methodik, Aussagekraft und Folgewirkungen für fragwürdig halten. Teilen Sie diese Kritik? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


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Gericht untersagt Handel mit Phantasietiteln

Das Internetportal Groupon darf nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin keine Gutscheine für scherzhafte Ehrendoktor- und Ehrenprofessorentitel anbieten, die mit echten Titeln verwechselt werden können. Das Gericht bestätigte damit einen entsprechenden Bescheid der Berliner Senatsverwaltung für Bildung vom 7. Juni 2012 (Az.: VG 3 L 216.12).

Groupon bietet laut Gericht auf seinem Portal Rabattgutscheine für die Ausstellung von Ehrendoktor- und Ehrenprofessorentiteln einer "Miami Life Development Church" an. Es geht um vermeintliche Forschungsgebiete wie "Angel Therapy", "Exorcism", "Immortality" oder "Ufology".

Der Anbieter dieser dubiosen Titel argumentierte, dass wegen der größtenteils in eine scherzhafte Richtung weisenden Fachbereichsbezeichnungen keine Verwechslungsgefahr bestehe. Das Gericht sah das anders. Die für die Titelvergabe zur Auswahl stehenden, angeblich kirchlichen "Fachbereiche" wiesen eine deutliche Ähnlichkeit zu allgemein anerkannten wissenschaftlichen Fachbereichen auf. So könne etwa die Bezeichnung "Psychic Sciences" von einem flüchtigen Betrachter leicht mit "Psychologie" verwechselt werden. Bei bloß oberflächlicher Betrachtung sei daher gerade nicht ohne Weiteres erkennbar, dass es sich bei den Titeln um "Phantasiegebilde" handele.

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Besoldungsanpassungen in Hessen und Bremen

(Pr.) Zum 1. Oktober 2012 werden die Grundgehälter in der Freien Hansestadt Bremen um 1,5 Prozent linear erhöht. Das W 1-Grundgehalt beträgt dann 3.816,31 Euro, das W 2-Grundgehalt macht den Betrag von 4.354,02 Euro aus und das W 3-Grundgehalt wird auf den Betrag von 5.278,75 Euro erhöht. Im Land Hessen wird die Besoldung zum 1. Oktober 2012 linear um 2,6 Prozent angehoben. Das W 1-Grundgehalt von derzeit 3.710,92 Euro wird auf 3.807,40 Euro erhöht. Das W 2-Grundgehalt in Höhe von derzeit 4.239,10 Euro beträgt ab 1. Oktober 2012 4.349,32 Euro und das W 3-Grundgehalt von 5.147,49 Euro wird auf den Betrag von 5.281,32 Euro festgesetzt. 

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Universität Osnabrück erhält Berufungsrecht

Niedersachsens Wissenschaftsministerin Frau Professor Johanna Wanka hat der Universität Osnabrück das Recht übertragen, selbst Professorinnen und Professoren zu berufen. Bislang hat neben den Stiftungshochschulen nur die Leibniz Universität Hannover unter den Hochschulen in staatlicher Trägerschaft dieses Recht selbständig ausüben dürfen. Das Niedersächsische Hochschulgesetz sieht vor, dass das Fachministerium seine Befugnisse zur Berufung von Professorinnen und Professoren jeweils befristet auf drei Jahre auf eine Hochschule übertragen kann. Das Präsidium der Universität Osnabrück hat das Berufungsrecht im letzten Jahr beantragt und nunmehr die Befugnis erhalten, im Einvernehmen mit dem Hochschulrat bis zum 31. Juli 2015 selbständig Berufungen durchführen zu dürfen. Eine Verlängerung ist möglich.

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Beamtenrechtlicher Familienzuschlag 

(Uf.) Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und Ehe beim beamtenrechtlichen Familienzuschlag seit dem 1. August 2001 unvereinbar mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes ist (Az.: 2 BvR 1397/09). In den Grundstrukturen der familienrechtlichen Institute und der Lebenspartnerschaft bestünden seit Einführung im Jahr 2001 nur wenig Unterschiede. Insbesondere seien der Grad der rechtlichen Bindung und die gegenseitigen Einstandspflichten weitgehend angeglichen. Dem ehegattenbezogenen Teil des Familienzuschlags komme eine soziale, nämlich familienbezogene Ausgleichsfunktion zu, mit der im Interesse der Funktionsfähigkeit des Berufsbeamtentums zur Unabhängigkeit auch des verheirateten Bediensteten beigetragen werden solle. 

Der Gesetzgeber ist verpflichtet, den festgestellten Verfassungsverstoß für die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Beamten, die ihren Anspruch auf Auszahlung des Familienzuschlags zeitnah geltend gemacht haben, rückwirkend zum 1. August 2001 zu beseitigen. 

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Quelle: istockphoto.com

Kürzung einer Sonderzahlung nach TV-L bei Arbeitgeberwechsel 

(Ad.) Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der zunächst von Januar bis September 2009 an einer Universität in Thüringen tätig war und zum 1. Oktober 2009 an die Universität zu Köln wechselte, hatte im Dezember 2009 von seinem neuen Arbeitgeber eine um 9/12 gekürzte Jahressonderzahlung ("Weihnachtsgeld") erhalten. Anspruch auf die Jahressonderzahlung gegen ihren Arbeitgeber haben nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) Beschäftigte, die am 1. Dezember eines Jahres im Arbeitsverhältnis stehen. Die Sonderzahlung ist nach den Regelungen des TV-L jedoch für jeden Monat des Jahres, in dem der Arbeitnehmer keinen Entgeltanspruch gegen seinen Arbeitgeber hat, um 1/12 zu kürzen. Der Kläger hatte geltend gemacht, seine Vorbeschäftigungszeit an der Universität in Thüringen sei von der Universität zu Köln bei der Berechnung der Sonderzahlung zu berücksichtigen. Seine Klage gegen die Kürzung war jedoch vor dem Bundesarbeitsgericht erfolglos (Urteil vom 11. Juli 2012; Az.: 10 AZR 488/11). Der Arbeitgeber muss bei der Berechnung der Jahressonderzahlung Beschäftigungszeiten bei anderen Arbeitgebern - auch wenn es sich um solche des öffentlichen Dienstes handelt - nicht berücksichtigen.

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Anforderungen an eine Anordnung zur amtsärztlichen Untersuchung

(Gre.) Das Bundesverwaltungsgericht hat sich jüngst zum notwendigen Inhalt einer Anordnung zur amtsärztlichen Untersuchung gegenüber Beamten geäußert (Urteil vom 26. April 2012; Az.: 2 C 17/10). Die gegenüber einem Beamten ergangene Anordnung, sich zur Klärung seiner Dienstfähigkeit ärztlich untersuchen zu lassen, sei kein Verwaltungsakt. Auch müsse die Anordnung einer ärztlichen Untersuchung ihren Anlass erkennen lassen. Der Beamte müsse nachvollziehen können, ob die aufgeführten Umstände die behördlichen Zweifel an seiner Dienstfähigkeit rechtfertigen. Die Anordnung müsse sich auf solche Umstände beziehen, die bei vernünftiger, lebensnaher Einschätzung die ernsthafte Besorgnis begründen, der betroffene Beamte sei dienstunfähig. Der Aufforderung müssten tatsächliche Feststellungen zugrundegelegt werden, welche die Dienstunfähigkeit des Beamten als naheliegend erscheinen lassen. 

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Quelle: istockphoto.com

Theologiestudium als Ärztefortbildung?

(Uf.) Aufwendungen für Bildungsmaßnahmen sind nur dann steuerlich abziehbar, wenn ein konkreter Zusammenhang mit der Berufstätigkeit besteht. Ein Facharzt für Nuklearmedizin hatte im Rahmen seiner Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Aufwendungen für ein Theologiestudium als Werbungskosten mit der Begründung geltend gemacht, im Rahmen der Patientenbetreuung Seelsorge anzubieten. Nach einem Urteil des Finanzgerichtes Rheinland-Pfalz waren in diesem Streitfall die Aufwendungen für die Bildungsmaßnahme nicht abzugsfähig, da nach der Beschreibung des Grundaufbaus des Studiums nicht ersichtlich sei, dass der Aspekt der seelsorgerisch-psychologischen Betreuung eine Rolle spiele (Az.: 3 K 1240/10). Das Gericht ließ allerdings offen, ob eine Berücksichtigung in späteren Veranlagungszeiträumen denkbar sei, falls die Studieninhalte einen konkreten Bezug zur ärztlichen Tätigkeit aufwiesen.

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Quelle: istockphoto.com

Praxisgebühr

(Uf.) Steuerpflichtige können Beiträge zu Krankenversicherungen als Sonderausgaben abziehen. Sonderausgaben sind nur solche Ausgaben, die zumindest in Zusammenhang mit der Erlangung des Versicherungsschutzes stehen, also der Vorsorge dienen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die "Praxisgebühr" nicht als Sonderausgabe steuerlich abziehbar ist, da sie eine Form der Selbstbeteiligung der Versicherten an ihren Krankheitskosten darstellt und der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung unabhängig von der Zahlung der Praxisgebühr gewährt wird (Az.: X R 41/11). Gegebenenfalls ist es möglich, die Praxisgebühr in Form von Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend zu machen, wenn die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung überschritten ist. 

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Ehrenamt

(Uf.) Durch die Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeit wird laut Bundesarbeitsgericht kein Arbeitsverhältnis begründet (Az.: 10 AZR 499/11). Die Ausübung von Ehrenämtern diene nicht der Sicherung oder Besserung der wirtschaftlichen Existenz, sondern sei Ausdruck einer inneren Haltung gegenüber Belangen des Gemeinwohls und den Sorgen und Nöten anderer Menschen. Insofern bestehe kein Anhaltspunkt, arbeitsrechtliche Schutzvorschriften anzuwenden. 

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Personalia


Neue Ministerin

Cornelia Yzer, ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin und frühere Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller, soll neue Berliner Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung werden. Die bisherige parteilose Amtsinhaberin Sybille von Obernitz hatte nach Querelen um ihre Amtsführung wegen ihres eigenmächtigen Vorgehens bei der Nachfolgesuche für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der landeseigenen Messegesellschaft um ihre Entlassung gebeten.
 

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Balzan-Preise 2012

Der deutsche Musikwissenschaftler Professor Reinhard Strohm von der Universität Oxford gehört in diesem Jahr zu den Trägern der mit 750.000 Schweizer Franken dotierten Wissenschaftspreise der Internationalen Balzan-Stiftung. Strohm wird damit für seine weitreichenden Forschungen zur europäischen Musikgeschichte geehrt. Weitere Preisträger sind der Rechtswissenschaftler Professor Ronald Dworkin von der Universität New York, der australische Geophysiker Professor Kurt Lambeck und der Biologe Professor David Baulcombe von der Universität Cambridge.

...
 Wissenschaft: Deutscher Musikwissenschaftler unter Balzan-Preisträgern - weiter lesen auf FOCUS Online: www.focus.de/kultur/diverses/wissenschaft-deutscher-musikwissenschaftler-unter-balzan-preistraegern_aid_816816.html

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Quelle: Heather Moon Vogels

Bernstein Preis 2012

Der Nachwuchswissenschaftler Tim Vogels ist mit dem Bernstein Preis 2012 für Computational Neuroscience ausgezeichnet worden. Der Neurologe erhielt den Preis für seine Forschung zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Die mit 1,25 Millionen Euro dotierte Würdigung soll jungen Wissenschaftlern den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe ermöglichen. 

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Anneliese Maier-Forschungspreis

Der Anneliese Maier-Forschungspreis, den die Alexander von Humboldt-Stftung zum ersten Mal vergeben hat, ist am 13. September 2012 in Heidelberg drei Preisträgerinnen und vier Preisträgern überreicht worden. Mit dem Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro erhalten herausragende ausländische Geistes- und Sozialwissenschaftler über einen Zeitraum von fünf Jahren die Möglichkeit zur Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland, die ein Nominierungsrecht haben.

Ausgezeichnet wurden die Juristin Frau Professor Katharina Boele-Woelki aus den Niederlanden, die amerikanischen Philosophen Professor James Conant und Professor Shaun Gallagher, der Mediävist Professor Patrick Geary und die Sozialpsychologin Frau Professor Michele Gelfand, beide ebenfalls aus den USA, der australische Sprachwissenschaftler Professor Nicholas Evans und die Religionsanthropologin Frau Professor Birgit Meyer aus den Niederlanden. 
http://www.humboldt-foundation.de/web/1470423.html

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Quelle: Uni Zürich

Gossen-Preis 2012

Professor Felix Kübler von der Universität Zürich hat den diesjährigen Gossen-Preis zugesprochen bekommen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung verleiht der Verein für Socialpolitik einmal jährlich an einen Nachwuchsforscher unter 45 Jahren, der mit seinen Arbeiten internationales Ansehen gewonnen hat. 

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Quelle: uni-muenchen.de

Urania-Medaille

Professor Harald Lesch, Hochschullehrer des Jahres (vgl. Newsletter 12/2011), ist am 10. September 2012 in Berlin mit der Urania-Medaille ausgezeichnet worden. Der Physiker, Astronom, Naturphilosoph und Fernsehmoderator wurde für sein außerordentliches Engagement in der Wissenschaftsvermittlung gewürdigt. Die Urania wurde 1888 gegründet mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse einem Laienpublikum nahezubringen. Seit 1988 ehrt sie jedes Jahr Persönlichkeiten, die über ihr Fachgebiet hinaus besonderes gesellschaftliches Engagement gezeigt und an Bildung und Aufklärung mitgewirkt haben. 

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Restplätze frei!
Mitarbeiterführung an der Hochschule

Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin, Montag/Dienstag, 24./25. September 2012 http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Restplätze frei!
Bewerbung und Berufung – Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Geistes- und Sozialwissenschaftler
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 27./28. September 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/619.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Donnerstag, 11. Oktober 2012, 10:00-18:00 Uhr
Das Seminar zeigt im ersten Teil Wege zu Drittmitteln im Bereich der EU (7. Forschungsrahmenprogramm) und in Deutschland auf, erläutert das Verfahren der Drittmitteleinwerbung und dient somit als Leitfaden zur Chancenoptimierung. Im zweiten Seminarteil werden der rechtlich ordnungsgemäße und strategisch günstigste Umgang mit eingeworbenen Drittmitteln thematisiert und typische Fallstricke praxisnah vorgestellt.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/629.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 18. Oktober 2012, 11:00-17:00 Uhr
Dieses Serviceseminar des Deutschen Hochschulverbandes richtet sich an alle in der Medizin tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Berufungsverhandlungen stehen oder einen Ruf erwarten. Zwei erfahrene Professorenberater stellen die Besonderheiten der Berufungsverfahren an den Medizinischen Fakultäten dar. Das Seminar vermittelt umfassende Informationen, um die Lebensentscheidung "Berufung" durch die Entwicklung persönlicher Konzeptionen und Strategien optimal zu gestalten.
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

 

Besoldungsverhandlungen in "W"
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 22. Oktober 2012, 10:00-17:00 Uhr
Berufungs- und Bleibeverhandlungen werden im Besoldungssystem "W" und ganz anderen Voraussetzungen und Bedingungen geführt als im alten "C“"-System. Die Verhandlungen zur Besoldung erfordern seitens der zu Berufenden eine überaus gründliche Vorbereitung. Das Seminar informiert über die Systematik der W-Besoldung und über mögliche Strategien für Berufungsverhandlungen und zeigt auf, wie trotz der abgesenkten Grundgehälter eine adäquate Besoldung erzielt werden kann.
http://www.karriere-und-berufung.de/cms1/632.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes erscheint am 1. Oktober als Beilage zum Oktoberheft von Forschung und Lehre und kann darüber hinaus kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2012

Digitales Denken - Wie verändert die digitale Revolution unser Leben?
Mittwoch, 7. November 2012, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Klicken, googeln, mailen, posten, chatten oder raubkopieren: Das World Wide Web beeinflusst Sprache, Denken und Leben. E-Mail, Internet und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind aus Beruf und Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Netz vereinfacht und beschleunigt Kommunikation, es verbindet grenzüberschreitend. 

Die Möglichkeiten der Online-Welt wecken nach wie vor Begeisterung und Hoffnungen, aber ebenso Sorgen und Ängste. Viele sehen in den neuen sozialen Medien einen Motor für Freiheit und gesellschaftlichen Wandel, andere sehen potentielle Gefahren in verkürzten Aufmerksamkeitsspannen, einer generellen Verflachung des Denkens oder einer fortschreitenden Fragmentierung der Gesellschaft.

Was ist digitales Denken? Wie verändert das World Wide Web unser Leben? Welche Chancen und welche Risiken birgt das Internet? Welche Auswirkung hat es auf unsere Vorstellungen von Identität? Wie sieht die digitale Zukunft aus? Beherrscht der Mensch das World Wide Web oder bestimmt es ihn?

Antworten zu diesen grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 7. November 2012 im Wissenschaftszentrum zu Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de.

Anmelden können Sie sich online unter
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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2. Tagung "Faszination Chirurgie" am 28./29. September 2012
Halle Münsterland, Münster

Nach einem erfolgreichen Start im letzten Jahr veranstaltet auch in diesem Jahr die Deutsche Chirurgiestiftung wieder die Tagung "Faszination Chirurgie", die mit einem großen Angebot an Vorträgen und Workshops Ihr Interesse auf die diversen chirurgischen Fachrichtungen und Techniken lenken möchte. In diesem Jahr steht die Traumatologie im Mittelpunkt. Die Tagung findet gemeinsam mit dem Jubiläumssymposium "50 Jahre Technische Orthopädie" und dem 8. Herbstsymposium des International Medical College statt. Wir freuen uns, dass wir wieder viele namhafte Vertreter des jeweiligen Fachgebietes gewinnen konnten. 

Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an Studenten, junge Assistentinnen und Assistenten in Weiterbildung, mit dem Ziel, sie für den Beruf des Chirurgen zu begeistern. 
Weitere Informationen unter: 
http://www.chirurgiestiftung.de/fasz_chir_2012.php

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38. Bildungspolitisches Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft

(Uf.) Das 38. Bildungspolitische Forum des Bundes Freiheit der Wissenschaft findet am Samstag, den 17. November 2012, im Maternushaus in Köln statt. Das Thema des Forums lautet: "Bildung durch Wissenschaft - Wie ist das zu verstehen? Die Idee der Universität in ihrer Geschichte". Den detaillierten Ablaufplan der Veranstaltung sowie die Anmeldungsmöglichkeiten gibt es unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/newsletter/Einladung_Forum_Koeln.pdf

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Publikationen

Hochschullehrerverzeichnis

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt bei 180 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 299 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten zu finden sind (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18 - 20
53173 Bonn
oder per E-mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-mail-Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com.

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Bildungsmarkt 
 
Wolfgang Lieb: "Goldader" Bildung 
Über den Trend zur Privatisierung, marktkonforme Hochschulen und Bologna 
 
Frank Ziegele: Es geht nicht um Privatisierung 
Fragen an den Geschäftsführer des CHE 
 
Barbara Zehnpfennig: Wie ökonomisch ist Bildung? 
Ein unzeitgemäßer Einspruch 
 
Weitere Beiträge:
 
Christoph Hubig: Zivilklausel an Universitäten 
Ethische, technikphilosphische und institutionentheoretische Aspekte 
 
Hand-Detlef Horn: Wissenschaft folgt dem Freiheitsgebot 
Verfassungsrechtlicher Widerstand gegen Zivilklauseln an Hochschulen 
 
Roland Kaehlbrandt: Ein angespanntes Verhältnis? 
Über Wissenschaftssprachen und Allgemeinsprache 
 
Max-Emanuel Geis: Buch mit sieben Siegeln? 
Ein Streifzug durch das Nebentätigkeitsrecht 

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DHV-Ticker


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Neue Servicenummer - 77 - im DHV

(Uf.) Seit dem 1. September 2012 ist die Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nicht mehr nur wie bisher über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 66 erreichbar, sondern ebenfalls über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 77. Diese Servicenummer "77" schafft für alle Mitglieder des DHV, die sich in Berufungs- und Rechtsfragen von den Justitiaren der Geschäftsstelle beraten und coachen lassen wollen, einen schnelleren Zugang zum Ansprechpartner.

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platzstifter gesucht 

(Kl.) Was haben die Professoren Gerhard Ertl, Wolfgang Frühwald, Theodor Hänsch, Klaus von Klitzing und Peter Sloterdijk gemeinsam? Sie sind platzstifter in der Rheinallee 20 in Bonn, der Heimat der Deutschen Universitätsstiftung und des Deutschen Hochschul­ver­bandes.

Und was haben Sie gemeinsam mit diesen platzstiftern? Einen Platz in einer Reihe mit den Leuchttürmen der deutschen Wissenschaft. Machen Sie sich und dem Deutschen Hochschul­verband zu seinem 60. Geburtstag ein Geschenk und unter­stützen Sie gleichzeitig die Deutsche Universitätsstiftung. Stiften Sie einen Seminarplatz mit Ihrem Namen, mit einer gut sichtbaren Stifterplakette auf einem der 40 Seminarplätze. Ab 2011 wird die Rheinallee 18/20 Veranstaltungsort für einen Großteil der DHV-Seminare mit über 1.700 Teilnehmern pro Jahr. Die Sitzungssäle werden für alle wichtigen Veranstaltungen des DHV und der Deutschen Universitäts­stiftung genutzt. Ihr guter Name wird vieltausendfach präsent sein und wahrgenommen. Für Ihre Spende von 1.000,- Euro erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, Einladungen zu Veranstaltungen der Universitätsstiftung und werden auf der Wall of Fame im Foyer des Hauses geehrt. 

Neben den 40 Plätzen können Sie auch den vier wichtigsten Veranstaltungssälen, Seminar- und Coachingräumen mit Ihrem guten Namen zusätzlichen Glanz verleihen. Bitte sprechen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten.

Nähere Informationen: Cornelia Kliment | Deutsche Universitätsstiftung | Rheinallee 18 | 53173 Bonn, Tel. 0228 / 902 66 43 oder unter kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de
www.deutsche-universitaetsstiftung.de 

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Vermischtes


Partyhochburg

Die West Virginia Universität in Morgantown steht im Ruf, die feierfreudigste Universität der USA zu sein. Das geht laut "Stern" aus dem sogenannten "Princeton Review" hervor, bei dem 122.000 Studierende umfassend zu ihren Studienbedingungen befragt wurden. Die rund 30.000 Studierenden der WVU liegen demnach beim Feiern ganz vorne. Laut der Umfrage finden dort die besten und meisten Partys statt. Die WVU belegt damit inzwischen zum dritten Mal den Spitzenplatz seit Beginn der Erhebung im Jahre 1992. 

Dass unter der Feierlaune die Zeit zum Studieren leidet, bestätigt die Umfrage ebenfalls. Bei der Frage "Wie viele Stunden am Tag verbringen Sie täglich außerhalb der Vorlesungen mit Lernen?" belegte die WVU den drittschlechtesten Rang. Die Hochschulleitung ist über das Abschneiden nicht glücklich und verweist auf eine lange Historie erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeitens, getreu dem Motto: Wer feiern kann, kann auch arbeiten.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Telekom

(Gü.) hub:raum - Liebe für innovative Startups 

hub:raum unterstützt als Deutsche Telekom Incubator geniale Web-Startups in Form von Finanzierung, Mentoring, Co-Working und Leveraging. Der Hub verbindet die Konzernstärke der Deutschen Telekom mit der Vision und Expertise neuer Startups mit herausragenden, innovativen Ideen, die mit Leidenschaft, Energie und Einsatz in einem der Geschäftsfelder Internet, digitale Medien oder Telekommunikation tätig sind.

hub:raum hilft dabei, junge, nachhaltige Unternehmen aufzubauen. Wer durch den Hub geht, kommt hinten als stabiles, lebensfähiges und finanzierbares Unternehmen wieder raus. Zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse kann der Hub Startups in eine neue Dimension heben. Als Mittler zu einem der weltweit größten integrierten Telekommunikationsunternehmen unterstützt hub:raum in genau den Bereichen, wo Hilfe notwendig ist, in allen anderen Bereichen hält er sich raus und lässt die Startups auf ihre Stärken fokussieren. So erhöht hub:raum effektiv und effizient die Erfolgschancen nachhaltiger Jungunternehmen.

Kennen Sie jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Unterstützung bei der Unternehmensgründung braucht? Lernen Sie das Team von hub:raum kennen, pitchen Sie Ihre Startup-Idee: 
https://www.hubraum.com/de 

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DHV und MLP

(Gü.) "Join the best" vergibt wieder hochkarätige Auslandsstipendien 
an Studierende
 
 
 - Initiative zur Förderung der Auslandsmobilität geht in die neunte Runde 
 - Wettbewerb um 13 Auslandsstipendien und 100 Inlandspraktika 
 - Bewerbungsfrist endet am 12. Dezember 2012
 
Die Initiative "Join the best" zur Förderung der Auslandsmobilität von Akademikern geht in die neunte Runde. Studierende aller Fachrichtungen können sich ab sofort wieder um 13 Auslandspraktika bei international tätigen Unternehmen bewerben; beim finalen Assessment Center werden darüber hinaus etwa 100 weitere In- und Auslandspraktika vergeben. Organisiert wird das Praktikumsprogramm vom unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP, Medienpartner ist auch in diesem Jahr wieder das Karrieremagazin "high potential". 
 
"Wer bereits während des Studiums berufsrelevante Erfahrung im Ausland sammeln konnte, hat entscheidende Vorteile beim Berufseinstieg", sagt Marc-Philipp Unger, Konzernbeauftragter für die Beziehungen zu den Hochschulen bei MLP. "Bei 'Join the best' profitieren Bewerber zusätzlich von direkten Kontakten zu Personalverantwortlichen renommierter Unternehmen sowie vom Austausch innerhalb eines stetig wachsenden Talente-Netzwerks."

"Die Initiative 'Join the best' ist ein hervorragendes Karrieresprungbrett für überdurchschnittlich engagierte Studierende, die in ihrem Berufsleben viel erreichen wollen", sagt Nicolai Haase, Verlagsleiter von Evoluzione Media AG, zu der auch das Karrieremagazin "high potential" gehört. 
 
Auch in der aktuellen Runde konkurrieren die Bewerber wieder um internationale Top-Praktika - beispielsweise bei Porsche Consulting in Atlanta, Accenture in New York oder Henkel in Shanghai. Die Partnerunternehmen bieten dabei zwei- bis sechsmonatige Auslandspraktika an, die jeweils mit einem konkreten Projekt verbunden sind. MLP vergibt für jedes Praktikum ein Stipendium für die Flug- und Unterkunftskosten. Außerdem erhalten die Stipendiaten ein Versicherungspaket und eine Kreditkarte.
 
Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden, außerdem Bachelorabsolventen, die direkt im Anschluss einen Master planen. In zwei Assessment Centern wählen Personalverantwortliche der 
Partnerunternehmen und MLP die geeigneten Bewerber aus. Die Bewerbungsfrist 
endet am 12. Dezember 2012. 
 
Weitere Informationen sind unter www.jointhebest.de erhältlich.
 
Beratungswünsche zu Möglichkeiten des Einsatzes an Ihrer Hochschule bzw. Anforderung von "Join the best"-Info- und Vorlesungsmaterial richten Sie bitte an: hochschulmanagement@mlp.de 

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DHV und Microsoft

(Gü.) Microsoft Forschung und Lehre Roadshow 2012
 
Es ist wieder soweit: Die Microsoft Forschung und Lehre Roadshow geht auf Tour. Im November wird sie an fünf Orten in Deutschland Station machen und aktuelle Technologien für den akademischen Bereich live präsentieren. Alle interessierten IT-Verantwortlichen aus Forschung, Lehre und Verwaltung können sich im persönlichen Austausch mit Experten einen Überblick über die innovativen IT-Strategien und -Lösungen verschaffen. Dabei wird sich der Fokus diesmal auf die vier Zielgruppen Studierende, Wissenschaftler, Leitende Angestellte der Verwaltung sowie IT-Mitarbeiter richten und deren typische Einsatzszenarien beleuchten. Die Teilnahme an der Microsoft Forschung und Lehre Roadshow 2012 ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

 

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DHV und HRS

(Gü.) Europas führendes Hotelportal HRS feiert seinen vierzigsten Geburtstag.

Aus diesem Anlass verlosen wir zwei Hotelgutscheine für ein Doppelzimmer inklusive Frühstück.Wie Sie teilnehmen können? Ganz einfach. Buchen Sie im Monat September mindestens einmal über den HRS-Buchungslink des DHV und schon haben Sie die Chance auf ein spannendes Wochenende. 

Heute verfügt HRS über die weltweit größte Hotelauswahl mit aktuell mehr als 250.000 angeschlossenen Hotels in 180 Ländern. Das Portal verzeichnet monatlich rund zehn Millionen Besuche und wird regelmäßig für seine Innovationsfreude und Kundenorientierung ausgezeichnet. Damit verfügt das Unternehmen über die größte Hotelauswahl weltweit mit zehntausenden Individualhotels und hunderten Hotelketten. Egal ob Städtetrip, Wellness-Hotel oder Strandurlaub, HRS bietet für jeden Geschmack das passende Hotel. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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DHV und 1edu 

(Gü.) Mit Samsung hat 1edu einen weiteren starken Partner für alle Lernenden und Lehrenden in Deutschland und Österreich. Ab sofort gibt es im 1edu Store eine große Auswahl an Notebooks, Ultrabook und Slates zu besonders günstigen Konditionen für Professoren, Studenten und Dozenten.

Warum Samsung
?
Durch seine Verpflichtung zu Qualität, Höchstleistung und fortschrittlichen Technologien hat es Samsung geschafft, zu einem der am schnellsten wachsenden Hersteller für PC-Komponenten weltweit zu werden.

Unübertroffene Produktqualität

Samsung wendet bei allen Produkten eine strenge Drei-Schritte-Prüfstrategie an, die höchste Produktqualität garantiert. Da ist zunächst einmal die Beschaffung: Der überwiegende Teil der von Samsung verbauten Elektronikkomponenten wird auch von Samsung selbst produziert. Außerdem werden rigorose Testverfahren zur Qualitätssicherung angewandt. Zusammen mit den vollständig ISO-zertifizierten Produktionsbedingungen an allen Samsung Standorten kann Samsung dem Kunden heute zu jedem Zeitpunkt die höchsten derzeit anwendbaren Qualitäts- und Umweltstandards bieten.

Ansprechendes Design

Das ästhetische Erscheinungsbild eines Notebooks ist zu einem der wichtigsten Faktoren bei der Kaufentscheidung geworden. Dank der weltweiten Designzentren und Partnerschaften mit bekannten Produktdesignern hat Samsung Notebooks entworfen und hergestellt, die eine eigene ästhetische Stilrichtung vorgeben.

Samsung Notebooks gehören zu den zuverlässigsten mobilen Computern auf dem Markt. Falls doch einmal etwas nicht funktionieren sollte, steht Ihnen der Kundendienst mit umfassenden Garantieleistungen zur Verfügung.

Jetzt bestellen unter: 1edu.de/dhv/marken/samsung

 

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DHV und Seminaris
(Gü.) Potsdam: Seehotel bald mit Office-Center

Seminaris-Seehotel Potsdam baut führende Position auf dem Tagungsmarkt weiter aus

Das Seminaris SeeHotel Potsdam am Templiner See und Partner des DHV bietet in Kürze zusätzlich zu seinen bisherigen, umfassenden Tagungsmöglichkeiten ein eigenes Office-Center. Es ist speziell auf die Anforderungen ausgerichtet, die für kleine Veranstaltungen gelten - für Klausuren etwa, die oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Dafür wurden freie Flächen im Erdgeschoss entsprechend um- und ausgebaut - zu einem eigenen Trakt mit mehreren Räumen, die von einem gemeinsamen Flur abgehen. Hier können auch gut Gruppenarbeiten größerer Tagungen stattfinden, bei denen sich die Teilnehmer in wechselnden Teams immer wieder neu zusammenfinden. 

Hoteldirektor Ronald Schnaubelt: "Diese Erweiterung unseres Leistungsspektrums ist gerade auch für akademische Tagungen ideal, denn bei ihnen werden solche flexiblen Möglichkeiten besonders geschätzt!"

Buchungstipp: Es werden vorteilhafte DHV-Sonderkonditionen geboten; bitte bei der Reservierung einfach das Stichwort "DHV" nennen! Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888.

Web-Info: www.seminaris.de/potsdam

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DHV und akad Relocation

(Gü.) Heinzelmännchen für den besten Start der besten Köpfe 
 
Ein kluger Kopf hat auswärts eine neue Arbeit angenommen. Ein Umzug steht an. Nebenbei noch Arbeit, Familie, Freunde, Hund? Die To-do-Liste wird immer länger. Was fehlt, ist Zeit. 
 
Wäre es nicht schön, wenn es jetzt die Heinzelmännchen tatsächlich gäbe? Heinzelmännchen, die Immobilien, Schulen, Freizeitmöglichkeiten suchen. Die Renovierungsarbeiten und Möbeltransport koordinieren. Die Behördengänge übernehmen und Alltagsfragen am neuen Ort klären. Kurzum, die Zeit für Wichtiges verschaffen? 
 
Flink wie Heinzelmännchen nehmen unsere Umzugs- und Integrations-Scouts klugen Köpfen zeitraubende Such- und Organisationsarbeiten ab. Sie recherchieren, telefonieren, koordinieren. Unsere Kunden entscheiden und ziehen einfach um. Entspannt. Vorbereitet. Motiviert. 
 
akad Relocation | Monschauer Str. 16 | D-53121 Bonn 
T. +49 (0)228-929 789 87 | F. +49-(0)228-929 789 88 
www.akad-relocation.de  |post@akad-relocation.de 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Dr. Kathrin Greve (Gre.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Cornelia Kliment (Kl.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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