Kempen: "Wissenschaft muss wandern"

13.02.17

DHV in Sorge um die Wissenschaftsfreiheit

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) beobachtet mit Sorge, dass die Wissenschaftsfreiheit weltweit unter Druck gerät. "Vielerorts müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenchaftler um ihre Freiheit oder sogar um ihr Leben bangen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. Beunruhigen müsse zudem, dass inzwischen auch in der westlichen Welt nationalistische Strömungen auf dem Vormarsch seien. Sie setzten auf Abschottung und machten aus ihrer Verachtung von Wissenschaft keinen Hehl.
 
"Wissenschaft ist der wichtigste Motor für Innovation und Triebfeder für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Der Wohlstand der Welt lebt vom Dialog und freien Fluss der Ideen über Disziplinen, Grenzen und Nationen hinweg", betonte Kempen. "Wissenschaft muss daher wandern. Für einen florierenden wissenschaftlichen Austausch ist Gastfreundschaft unverzichtbar. Wer Grenzen errichtet und sich abschottet, hat nicht verstanden, wie wichtig internationale Wissenschaft ist." Der DHV unterstütze daher alle Bestrebungen, die dem Ziel dienen, auch international einen offenen und freien Diskurs zwischen Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. zu ermöglichen.


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