Gerda Henkel Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2017

28.02.17

Großzügiger Förderer der Geisteswissenschaften, der sich um den Erhalt von Kulturgütern und den Schutz von gefährdeten Wissenschaftlern verdient macht

Bonn/Darmstadt, 28. Februar 2017. Die Gerda Henkel Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der neunten Gala der Deutschen Wissenschaft am  3. April 2017 in München vergeben.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 von Lisa Maskell, der Enkelin des Fabrikanten Fritz Henkel, zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Im Mittelpunkt der Fördertätigkeit steht die Unterstützung deutscher und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften.

Seit einigen Jahren wendet sich die Stiftung darüber hinaus im Rahmen der Sonderprogramme "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" sowie "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" auch gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themen zu. In ihrem Förderschwerpunkt "Patrimonies" setzt sie sich verstärkt für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein. Sie hat überdies einen weiteren Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftler aus Krisengebieten eingerichtet. Die Gerda Henkel Stiftung hat seit ihrer Gründung weltweit mehr als 6.600 Forschungsvorhaben mit rund 160 Millionen Euro unterstützt.

"Die Gerda Henkel Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Geisteswissenschaften. Ohne ihre Unterstützung hätten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- wie Ausland nicht forschen und publizieren können. Das Engagement der Stiftung für den Schutz und den Erhalt von Kulturgütern in Krisenregionen ist zupackend und vorbildlich. Gleiches gilt für ihren Einsatz für gefährdete Wissenschaftler aus Krisengebieten. Es ist beeindruckend, dass sie ihnen u.a. nach der Flucht nach Europa die Möglichkeit bietet, ihre wissenschaftliche Karriere weiter zu verfolgen und Perspektiven für den Wiederaufbau zu entwickeln", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Gerda Henkel Stiftung. Mit ihrem Engagement habe die Gerda Henkel Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.
Weitere Informationen zur Gerda Henkel Stiftung gibt es unter:
www.gerda-henkel-stiftung.de)

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum vierten Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Care-for-Rare Foundation (2016), die Carl-Zeiss-Stiftung (2015) und die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" (2014).

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die WBG die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.

Über die WBG
Als wirtschaftlicher Verein hat sich die WBG der Förderung von Wissenschaft und Kultur verschrieben. Sie ist als Verlag tätig und vertreibt ihr Buchprogramm sowohl im Buchhandel als auch an ihre mehr als 100.000 Mitglieder.  Zur WBG gehören auch die Verlagsmarken Theiss, Philipp von Zabern, Lambert Schneider und der Hörbuchverlag auditorium maximum.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.wbg-wissenverbindet.de.

Über die Deutsche Universitätsstiftung (DUS)
Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) wurde im Juni 2009 vom Deutschen Hochschulverband (DHV) gegründet. Sie will Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler individuell fördern und Wissenschaft in der Mitte der Gesellschaft verankern.


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