Ausschreibung für den/die "Student/-in des Jahres"

02.11.17

DHV und DSW würdigen studentisches Engagement

Wer wird "Student/-in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum dritten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der oder die ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, das möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2018 in Berlin wird der Preis verliehen.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Dieter Timmermanns. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2017 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Interessierte Vertreter der Medien finden nähere Informationen im folgenden Ausschreibungstext:
www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

Bisherige Preisträger waren:
-    der Medizinstudent Christoph Lüdemann von der Universität Witten/Herdecke, der über den von ihm mitaufgebauten Verein "L‘appel Deutschland“ Hilfe zur Selbsthilfe in Ruanda und Sierra Leone leistete (2016)
-    das von 16 Architekturstudierenden der Technischen Universität Kaiserslautern getra-gene Bauprojekt Spinelli Barracks Mannheim, bei dem diese gemeinsam mit Flüchtlingen einen Holz-Pavillon auf einem ehemaligen Kasernengelände des US-Militärs entwarfen, planten und errichteten, das den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Erstaufnahmeeinrichtung inzwischen als Begegnungsstätte und Rückzugsort dient (2017).


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