Deutscher Hochschulfundraisingpreis geht an die Universität Hildesheim

03.04.18

Anerkennungspreise für die Hertie School of Government und die TU Kaiserslautern

Die Universität Hildesheim ist diesjähriger Träger des Deutschen Hochschulfundraisingprei-ses, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum dritten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 150 Hochschulleitungen sowie Fundraiserinnen und Fundraisern, die aus Deutschland, Schweiz und Österreich nach Berlin gekommen waren, durch Professor Dr. Guido Benzler, Geschäftsführender Gesellschafter rheform – EntwicklungsManagement GmbH, dem Präsidenten der Universität Hildesheim, Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, überreicht.

Honoriert wurde die konsequente Pflege und Erweiterung des Kreises der Förderinnen und Förderer aus Wirtschaft und Gesellschaft, mit der sich die niedersächsische Stiftungsuniversität Hildesheim seit dem Jahr 2003 Handlungsspielräume in Forschung und Lehre eröffnet habe. Durch exzellente Netzwerkarbeit seien mehrere Stiftungsprofessuren errichtet worden und die Anzahl der Deutschlandstipendien habe sich von 23 auf zuletzt 91signifikant erhöht. Die Spenderpflege der Universität Hildesheim setze Maßstäbe, weil sie eindrücklich vor Augen führe, wie mit Hilfe einer professionellen Fundraisingstrategie systematisch zum Spenden angeregt werden  könne, so Professor Benzler in seiner Laudatio. In hervorragender Weise baue die Universität Hildesheim dank einer gelebten Dankes- und Anerkennungskultur enge persönliche Kontakte zu ihren Förderinnen und Förderern auf. Auf der Basis breit gefächerter Begegnungsformate gelinge es ihr immer wieder, den Kreis der Spenderinnen und Spender zu einer Stiftergemeinschaft zu formen, aus der heraus größere und namhafte Spenden erfolgten.

Zwei Anerkennungspreise gingen an die Hertie School of Governance und die TU Kaiserslautern. Die Hertie School of Governance wurde für neue Wege im Fundraising mit Kampagnen für Stiftungsprofessuren zu drängenden gesellschaftlichen Themen geehrt, bei denen bestens vernetzte Fakultätsmitglieder gewinnbringend eingebunden worden seien. Die TU Kaiserslautern wurde für ihre hervorragende Spenderpflege ausgezeichnet, beispielsweise bei der Akquise von  Deutschlandstipendien und bei Unterstützungsaktivitäten zugunsten des Tagungszentrums Villa Denis, das nicht nur als eine Begegnungsstätte für Universität, Forschungseinrichtungen bzw. Stifterinnen und Stifter, sondern auch als Raum für Ausstellungen und Konzerte diene.

Mit dem Deutschen Hochschulfundraisingpreis sollen "Best Practice"-Beispiele prämiert werden, die herausragende Kreativität bei der Entwicklung von Fundraising-Kampagnen, besondere Erfolge bei der Förderergewinnung, exzellente Aufbauleistung oder Fördererkultivierung bzw. vergleichbare Leistungen im Bereich des Hochschulfundraisings unter Beweis gestellt haben. Über die Vergabe entschied eine fünfköpfige Jury. Ihr gehörten Professor Dr. Guido Benzler, Brigitte Göbbels-Dreyling, stellvertretende Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Matthias Daberstiel, Chefredakteur der Zeitschrift "Der Fundraiser", Professor Dr. Bernd Helmig, Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes, und Cornelia Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung, an.

Der Deutsche Hochschulfundraisingpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld, das das Unternehmen rheform gestiftet hat, soll zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt verwendet werden.
Die rheform - EntwicklungsManagement GmbH ist ein auf den Bereich Bildung und Wissenschaft, Lehre und Forschung spezialisiertes Beratungs-, Management- und Planungsunternehmen.


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