Professor Dr. Lambert Koch ist "Rektor des Jahres"

17.02.14

Deutsche Wissenschaftler geben Rektoren und Präsidenten als Note eine Drei Plus

Professor Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, erhält zum zweiten Mal die Auszeichnung "Rektor des Jahres". Der Deutsche Hochschulverband (DHV) vergibt diesen Preis zum sechsten Mal. Der Ökonom hatte bereits im Jahr 2011 die vom DHV verliehene Auszeichnung zuerkannt bekommen. Im Rektorenranking des DHV hatte er in den letzten beiden Jahren Platz zwei belegt. 

Mit dem Preis "Rektor/Präsident des Jahres" würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den mehr als 28.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 11. November bis 13. Dezember 2013 nahmen 2.353 Wissenschaftler teil. 

Mit der Prädikatsnote 1,59 erzielte Professor Koch die Bestbewertung. Er wird als beeindruckende Persönlichkeit gesehen; Kompetenz, soziale Sensibilität und visionäre Kraft werden ihm zugesprochen. Mit deutlichem Abstand folgt der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Axel Freimuth, mit einer Bewertung von 2,10. Drittplatzierter mit einer Note von 2,12 wurde der Präsident der Universität Mainz, Professor Dr. Georg Krausch, gefolgt vom "Rektor des Jahres 2009", Professor Dr. Elmar Weiler (Universität Bochum) (Note 2,15) und vom "Präsidenten des Jahres 2012", Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann (TU München) (Note 2,19). 

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,83. Im Vergleich zu den bisherigen Abstimmungen hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit weiter geringfügig verschlechtert (2,75 (2013), 2,62 (2012), 2,55 (2011), 2,74 (2010) und 2,9 (2009)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hielten den Rektoren und Präsidenten gelegentlich einen selbstherrlichen Entscheidungsstil, mangelnde Führungsfähigkeiten, zu hohen Kontroll- und Verwaltungsdrang sowie zu wenig Konzentration auf Forschung und Lehre als Kernkompetenzen einer Universität vor.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das 41 Hochschulen erfasst, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift "For-schung & Lehre" zu finden und kann unter dem Link www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2014.pdf abgerufen werden. 

Der Preis "Rektor des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 24. März 2014 am Abend des 64. DHV-Tags in Frankfurt am Main stattfinden wird. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.


Links:

www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2014.pdf


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