DHV protestiert gegen die unerträgliche Behandlung türkischer Wissenschaftler

21.07.16

Kempen: "Das maßlose Vorgehen und die Unterdrückung der Freiheit sind nicht hinnehmbar."

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich gegen die Entlassung von 1577 Dekanen und Professoren türkischer Universitäten und weitere Einschränkungen der akademischen Freiheit in der Türkei gewandt. "Die von der türkischen Regierung ins Werk gesetzten massenhaften Entlassungen von Wissenschaftlern und Hochschulangehörigen sowie die Verhaftungen aufgrund einer vermuteten politischen Einstellung sind weitab jeder Rechtsstaatlichkeit. Der Deutsche Hochschulverband protestiert aufs Schärfste gegen dieses maßlose Vorgehen", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, der Kölner Völkerrechtler Professor Bernhard Kempen. Die Einschränkungen der Reisefreiheit für Wissenschaftler verstießen gegen internationales Recht und den Geist der wissenschaftlichen Freiheit. Mit diesen Maßnahmen habe die türkische Regierung der türkischen Wissenschaft immensen Schaden zugefügt. Kempen versicherte den türkischen Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die uneingeschränkte Solidarität der im Deutschen Hochschulverband vereinten Kolleginnen und Kollegen. Er forderte die türkische Regierung dazu auf, zu einer rechtsstaatlichen Ordnung zurückzukehren. 


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