Professor Dr. Stephan Dabbert ist "Rektor des Jahres"

16.02.16

Deutsche Wissenschaftler geben Rektoren und Präsidenten als Note eine Drei Plus

Professor Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, erhält die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum achten Mal vergibt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 29.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 16. November bis 18. Dezember 2015 nahmen 3.207 Wissenschaftler teil. 

Mit der Prädikatsnote 1,65 erzielte Professor Dabbert die Bestbewertung. Der Agrarökonom wird als eine Führungspersönlichkeit geschätzt, die zuhört und andere Meinungen respektiert sowie umsichtig und geduldig mit allen Beteiligten umgeht. Seine informierten Entscheidungen seien plausibel begründet, ohne andere Positionen zu desavouieren. Denkbar knapp hinter Dabbert folgt der Sieger des Jahres 2014 und Rektor der Universität Wuppertal, Professor Dr. Lambert T. Koch, mit einer Bewertung von 1,67 auf Platz zwei. Auf Platz drei und vier folgen der "Präsident/Rektor des Jahres 2012", Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann von der TU München, und der Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, Professor Dr. Joachim Hornegger, mit einer Note von 1,98. Platz 5 geht an den Vorjahressieger Professor Dr. Helmut J. Schmidt von der TU Kaiserslautern mit einer Bewertung von 1,99. 

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,66. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamt-bewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verschlechtert. (2,62 (2015)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten sich dabei ungeduldiger mit ihren Hochschulleitungen. Sie hielten ihren Rektoren und Präsidenten häufiger als zuvor einen autoritären oder gar selbstherrlichen Führungsstil, Profilierungssucht sowie zu wenig Verständnis für unterschiedliche Wissenschafts- und Fachkulturen vor.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 47 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" zu finden und kann unter dem Link 
www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2016.pdf  abgerufen werden. 

Der Preis "Präsident/Rektor des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissen-schaft verliehen, die am 4. April 2016 am Abend des 66. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird. Mit dem von Santander Universitäten gestifteten Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.


Dateien zum Download:

ranking-dhv_2016_02.pdf1.2 M


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